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ZDF will mehr Geld und prophezeit andernfalls Programm-Einschnitte

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Das ZDF fordert wieder einmal mehr Geld. Sollte der Rundfunkbeitrag nicht deutlicher ansteigen, prophezeit man quasi eine Programm-Krise.

Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk viel Sparpotential hat, ist kein Geheimnis. Skandale um den rbb, den NDR und mehr haben das auch 2023 unterstrichen. Viel wissen will man davon allerdings in den Institutionen nicht und nutzt eine geschickte Taktik: So begründet man Forderungen nach mehr Geld stets damit, dass sonst das Programm leiden werde. Es wird also so argumentiert, als wenn nur dort gespart werden könnte.

Dass bei ARD, ZDF und Co. viel Geld in ausufernde Verwaltungsapparate und horrende Gehälter sowie Pensionen fließt, diskutiert man dabei eher ungern. So zeigt dann auch der aktuelle ZDF-Intendant Norbert Himmler bei seinen Forderungen nach größeren Erhöhungen der Rundfunkbeiträge primär darauf, dass angeblich das Programm leiden müsse, wenn man nicht mehr Geld erhalte.

So soll der Rundfunkbeitrag nach aktuellen Entwürfen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ab 2025 um 58 Cent im Monat steigen – auf dann 18,94 Euro. Doch Himmler argumentiert, das werde die Mehrkosten durch die Inflation nicht ausgleichen. Man sieht sich da selbst bereits als „sehr maßvoll“, habe aber bereits Kostensteigerungen von 10 bis 15 % zu stemmen.

Rückhalt des öffentlichen Rundfunks in der Bevölkerung baut ab

Das Problem: Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich selbst oft als Garant für die Demokratie bejubelt, schwindet der Rückhalt in der Bevölkerung zusehends. Dazu haben zum einen die Verschwendungsskandale etwa beim rbb beigetragen, aber auch der Unwille von ARD, ZDF und Co. echte Reformen anzugehen. In Zeiten schwindender Reallöhne sind viele Menschen nicht bereit, mehr Geld in das kostspielige Rundfunksystem zu pumpen und wünschen sich größere Strukturreformen.

Auch einige Ministerpräsidenten haben dies daher bereits thematisiert und klargestellt, dass sie Erhöhungen grundsätzlich nicht zustimmen werden. Allerdings ist da auch viel Populismus im Spiel, denn die Bundesländer sind eng an die Empfehlungen der KEF gebunden und können sich faktisch kaum wirklich dagegen stemmen.

König im Kino: Universal steckt Disney 2023 in die Tasche

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Disney muss nach Jahren der Dominanz den Thron für Universal räumen. Im Kino war das zuletzt genannte Studio 2023 weltweit erfolgreicher.

So hatte sich Disney seit 2015 konstant den Thron als das Filmstudio mit den weltweit höchsten Kino-Einspielergebnissen gesichert. Doch 2023 erfolgt ein Wechsel an der Spitze, denn Universal liegt knapp in Führung. Das liegt auch daran, dass Disney im letzten Jahr erstmals seit 2014, lässt man die außergewöhnlichen Pandemie-Jahre 2020 und 2021 außen vor, keinen Blockbuster mit einem Einspielergebnis von mehr als 1 Mrd. US-Dollar vorweisen konnte.

Stattdessen musste Disney 2023 mehrere Flops wie „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“, „Geistervilla“ oder auch „The Marvels“ hinnehmen. Auch Filme wie „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“ oder „Arielle, die Meerjungfrau“ blieben in den Einspielergebnissen hinter den Erwartungen zurück. Universal wiederum konnte mit Filmen wie „Der Super Mario Bros. Film“, „Oppenheimer“ und dem Überraschungshit „M3gan“ abräumen.

Regisseur Christopher Nolan rät, die Disc zu "Oppenheimer" zu kaufen.
Regisseur Christopher Nolan rät, die Disc zu „Oppenheimer“ zu kaufen.

Universal veröffentlichte 2023 insgesamt 24 Filme im Kino und jene spielten 4,907 Mrd. US-Dollar ein. Disney kam mit  17 Filmen auf 4,827 Mrd. US-Dollar. Kein Wunder also, dass Disneys Marketing den Zeigefinger hebt und darauf verweist, dass man mit weniger Veröffentlichungen fast genau so viel Geld eingespielt habe wie die Konkurrenz von Universal.

Disney: Profite leiden unter explodierenden Budgets

Allerdings kranken Disneys Filme darunter, dass sie oft mit horrenden Budgets von 200 bus 250 Mio. US-Dollar operieren. Entsprechend viel Geld müssen diese Produktionen einspielen. Dabei stammt keiner der drei erfolgreichsten Filme des Jahres 2023 von Disney. Vielmehr sind das nämlich „Barbie“ (Warner Bros., 1,4 Mrd. US-Dollar), „Der Super Mario Bros. Film“ (Universal, 1,3 Mrd. US-Dollar) und „Oppenheimer“ (Universal, 950 Mio. US-Dollar).

Auf dem dritten Platz der erfolgreichsten Studios 2023, was die Kino-Einspielergebnisse betrifft, ruht Warner Bros. mit 3,84 Mrd. US-Dollar. Sony und Paramount kommen beide schätzungsweise auf je 2 Mrd. US-Dollar. Zu bedenken ist jeweils, dass die Studios dadurch nicht immer unbedingt horrende Gewinne machen.

So kommen zu den jeweiligen Produktionskosten noch Ausgaben für das Marketing plus die Anteile der Kinobetreiber, die abzurechnen sind.

Samsung Odyssey OLED: Drei neue Gaming-Monitore starten zur CES 2024

Samsung stellt zur CES 2024 gleich drei neue OLED-Monitore vor. Es handelt sich um die Odyssey OLED G8, Odyssey OLED G6 und die nächste Generation des Odyssey OLED G9.

Samsung präsentiert zur CES 2024 die Highlights seines diesjährigen Gaming-Monitor-Line-ups:

  • 49 Zoll Odyssey OLED G9 (G95SD), curved, ultrawide, mit 5.120 x 1.440 Pixeln in 32:9
  • 32 Zoll Odyssey OLED G8 (G80SD), flach, mit 3.840 x 2.160 Pixeln in 16:9
  • 27 Zoll Odyssey OLED G6 (G60SD), flach, mit 2.560 x 1.440 in 16:9

Alle drei der OLED-Monitore richten sich an Gamer und sollen dank OLED Glare-Free Reflexionen minimieren. Sie sind zudem für VESA DisplayHDR True Black 400 zertifiziert. Auch AMD FreeSync Premium Pro findet Unterstützung. Als Schnittstellen nennt Samsung wiederum bereits zweimal HDMI 2.1, einen USB-Hub und DisplayPort 1.4. Für gesteigerte Ergonomie verfügen die Modelle Odyssey OLED G8 (G80SD) und Odyssey OLED G6 (G60SD) über einen Pivot-Modus und lassen sich drehen, schwenken und neigen.

Das Flaggschiff Samsung Odyssey OLED G9 (G95SD) lässt sich aufgrund der Größe und des Curved-Designs nicht im Pivot-Modus verwenden. Dieser Monitor kommt auf stattliche 49 Zoll Diagonale im Format 32:9 bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Pixeln. Gemeinsam hat er mit dem OLED G8, die Funktion Multi Control sowie die Bildwiederholrate von 240 Hz. Multi Control erlaubt es, direkt mit anderen Samsung-Geräten wie einem Galaxy Book Bildinhalte auszutauschen.

Der Samsung Odyssey OLED G9 kommt auf beeindruckende Maße.
Der Samsung Odyssey OLED G9 kommt auf beeindruckende Maße.

Laut Samsung bieten die G8 und G9 zudem nicht nur den Gaming Hub, über den sich direkt Cloud-Gaming-Dienste ansteuern lassen, sondern auch den SmartThings Hub. Über den lassen sich Smart-Home-Geräte mit Matter fernsteuern. Grundsätzlich funktioniert dies auch mit Zigbee und Thread, dann ist aber ein optionaler Dongle notwendig.

Samsung Odyssey OLED: Preise sind noch offen

Der Samsung Odyssey OLED G8 verfügt im Übrigen über 32 Zoll Diagonale im Format 16:9 bei 3.840 x 2.160 Pixeln. Als Reaktionszeit nennt Samsung 0,03 ms (GtG), was für alle drei neuen Odyssey-Monitore gilt. Der OLED G6 erhöht im Übrigen die Bildwiederholrate auf 360 Hz. Dafür löst er auf seinen 27 Zoll jedoch nur mit 2.560 x 1.400 Pixeln auf.

Die neuen Samsung Odyssey OLED.
Die neuen Samsung Odyssey OLED.

Samsung weist den G6 und G8 auch noch die Hintergrundbeleuchtung Core Lightning+ zu. Diese soll wie Philips Ambilight die Umgebung hinter den Gaming-Monitoren dezent ausleuchten. Was fehlt noch? Das sind die Erscheinungsdaten und Preisempfehlungen. Die wird Samsung wohl innerhalb der nächsten Wochen nachreichen.

 

Samsung Odyssey OLED G9 (G95SD) Samsung Odyssey OLED G8 (G80SD) Samsung Odyssey OLED G6 (G60SD)
Display-Typ QD-OLED
Displaygröße 49 Zoll 32 Zoll 27 Zoll
Bildverhältnis 32:9 16:9 16:9
Auflösung 5120×1440 3840×2160 2560×1440
Bildwiederholungs-rate (Max.) 240Hz 240Hz 360Hz
Response Time 0.03ms GtG 0.03ms GtG 0.03ms GtG
Design Curved (gebogen) Flach Flach
Adaptive Sync

AMD FreeSync Premium Pro
Anschlüsse


2x HDMI 2.1
1x DisplayPort 1.4
USB Hub
Tizen (Apps+ Gaming Hub) Ja Ja Ja
SmartThings Hub (+ Matter) Ja Ja Ja
Core Lighting+ Ja Ja Ja
Ergonomie Neigen Neigen Neigen
Höhenverstellbar Höhenverstellbar Höhenverstellbar
Schwenken Schwenken Schwenken
– Pivot Pivot

LG OLED 2024: Erster, offizieller Ausblick auf die neuen TVs

LG hat erste Details zu seinen kommenden OLED-TVs des Jahres 2024 verraten. Unter anderem beherrschen die Smart-TVs 4K bei 144 Hz.

Dies gilt auch für die teilweise kabellosen LG OLED Signature M4, welche mit der Zero Connect Box arbeiten. Sie sind jetzt in der Lage, kabellos 4K-Signale mit 144 Hz zu empfangen. Zu beachten ist, dass dies aktuell im Grunde nur für PC-Gamer interessant ist. Denn aktuelle Spielekonsolen wie die PlayStation 5 und Xbox Series X|S erlauben maximal 120 Hz.

Auch die erhalten gebliebenen Funktionen Nvidia G-Sync und AMD FreeSync sind nur an PCs ein Mehrwert. Allerdings bleiben auch Apple AirPlay 2 und Google Chromecast erhalten. Obendrein verweist LG auf das neue webOS 24, das z. B. einen proprietären Sprachassistenten einführt. Jener kann auch individuelle Stimmen erkennen. Auch ist es möglich, in webOS 24 spezifische Nutzerprofile anzulegen.

Der LG G4 nutzt erneut Mikro-Linsen.
Der LG G4 nutzt erneut Mikro-Linsen.

LG hat ebenfalls seine Update-Strategie geändert und versorgt die OLED-TVs des Jahres 2024 für vier Jahre mit neuen webOS-Versionen. Nur die LG OLED M4 und G4 dürfen dabei auf den neuen Chip Alpha 11 setzen. Dieser steigere laut dem Hersteller die KI-Leistung um das Vierfache, die Grafikleistung um 70 % und die Processing-Geschwindigkeit um 30 %.

LG OLED 2024 mit verbessertem KI-Upscaling

Die neuen LG OLED 2024 bringen auch verbessertes K-Upscaing sowie das Dynamic Tone Mapping Pro mit, das auch die neuen QNED-LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung unterstützen. Wer im Übrigen den LG Siganture OLED M4 in einer kompakteren Größe sucht, wird fündig. Neben der Variante mit 97 Zoll erscheint 2024 auch ein Ableger mit „nur“ 65 Zoll Diagonale.

Im Übrigen verweist LG hier auch auf die Funktion AI Sound Pro, die virtuellen 11.1.2.-Sound über die integrierten TV-Speaker erlaube. Wow Orchestra hingegen ist dafür zuständig, dass sich die TV-Lautsprecher mit kompatiblen Soundbars von LG im Tandem verwenden lassen. Weitere, technische Details zu den LG OLED 2024 erfahren wir dann im Rahmen der CES 2024. Bestätigt ist im Übrigen schon: Die Mikro-Linsen erreichen leider auch 2024 nicht die C-Serie. Sie bleiben den Reihen G und M vorbehalten.

LG DukeBox: Kombi aus Vakuumröhren-Verstärker und transparentem OLED-Display

LG zeigt auf der CES 2024 ein ungewöhnliches Kombi-Prodult: Die DukeBox vereint Vakuumröhren-Verstärker und transparentes OLED-Display.

Es handelt sich hier um eine Entwicklung der LG Labs. Diese Marketingplattform ist auf kreative Ideen und Lösungen spezialisiert, die etwas experimenteller daherkommen. In diesem Fall lässt man eben alte und neue Technologien aufeinandertreffen. Dabei ist man bei LG Electronics von den Entwicklungen der LG Labs offenbar überzeugt: Im Vergleich mit der CES 2023 hat man den Ausstellungsbereich der LG Labs auf der CES 2024 mehr als verdoppelt.

Die neue DukeBox by LG Labs verbindet den Klang von Vakuumröhren-Verstärkern mit der transparenten OLED-Panel-Technologie. Die nach vorne gerichteten Lautsprecher an der Unterseite und der 360-Grad-Lautsprecher an der Oberseite sollen für den passenden Sound Sorge tragen. Dabei lässt sich die Transparenz des OLED-Displays variabel einstellen. Das Ergebnis sei ein Audiosystem mit Vakuumröhre, das wie in einer transparenten Glasbox erscheine.

Die LG DukeBox macht optisch durchaus etwas her.
Die LG DukeBox macht optisch durchaus etwas her.

Obendrein lässt sich auf dem OLED-Display ein Film oder eine Serie ansehen. Allerdings kann dort z. B. auch ein atmosphärisches Kaminfeuer angezeigt werden. Auch die Wiedergabesteuerung ist darüber möglich. Bedauerlicherweise ist jedoch offen, ob die LG DukeBox jemals in Europa auf den Markt kommen könnte. Auch der Preis ist derzeit völlig offen.

LG bringt zweite Generation des Bon Voyage

Sieht man von der DukeBox ab, dann wäre da auch noch die zweite Generation des Bon Voyage. Das ist eine Art Wohnwagen, welcher laut den Südkoreanern unterwegs für Lebensqualität sorgen soll – auch in der Natur. Die zweite Generation ist näher an einem Campinganhänger und misst 2 Meter (Breite) x 3,8 Meter (Länge) x 2,2 Meter (Höhe). Im Inneren können ein Bett, ein Herd, ein Wasseraufbereiter und mehr ihren Platz finden.

LG Bon Voyage: Ein moderner Wohnwagen, könnte man sagen.
LG Bon Voyage: Ein moderner Wohnwagen, könnte man sagen.

Ansonsten weist LG noch auf Duobo der LG Labs hin. Dabei handelt es sich um eine leicht kuriose Kapselkaffeemaschine, die zwei verschiedene Kapseln parallel extrahieren kann, um so einen besonderen Blend zu erzeugen.

Sky Q Multiscreen: Ab sofort für alle kostenpflichtig und Preiserhöhung geplant

Sky Deutschland beendet eine Testphase für die Multiscreen-Option bei Sky Q. Dadurch werden mehr Kunden zur Kasse gebeten.

So gab es 2023 beim Pay-TV-Anbieter noch die Chance für einige Kunden, die Multiscreen-Option von Sky Q ohne Mehrkosten zu testen. Was sind die Mehrwerte? Nun, es lässt sich das Programm des Anbieters gleichzeitig auf bis zu fünf verschiedenen Geräten ansehen – z. B. auch auf der Sony PlayStation 5 oder am Smartphone bzw. Tablet.

Sky Q: Preiserhöhung und kostenpflichtiges Multiscreen

Sky Deutschland betont, dass man einigen Kunden die Chance gegeben hatte, die Multiscreen-Option von Sky Q kostenlos zu testen. Allerdings endete jene Testphase offiziell am 31.12.2023. Betroffene Kunden habe man rechtzeitig informiert. Wer diese Option dennoch nicht vor dem Jahreswechsel gekündigt hat, zahlt jetzt für die Multiscreen-Option zusätzliche 10 Euro im Monat. Ab dem 13. Monat werden es sogar stolze 15 Euro im Monat.

Sky will schon länger die Kunden zum Sky Q Receiver drängen.

So sei laut Sky Deutschland generell für 2024 eine Preisanpassung bei der Multiscreen Option geplant. Demnach erhöhe sich der Preis von 10 auf 15 Euro monatlich. Das dürfte bei Bestandskunden, welche jene Option nutzen, wohl nicht unbedingt auf Begeisterung stoßen. Verwenden lässt sich die Multiscreen-Option über weitere Sky-Q-Receiver oder auch über die offizielle App für Sky Q.

Sky Q: Breite Verfügbarkeit

Die zuletzt genannte App gibt es beispielsweise für Smart-TVs von Samsung mit Tizen ab dem Modelljahr 2016, TVs mit webOS 3.0 oder neuer, die Apple TV sowie die PlayStation 4 und 5 und auch die Xbox-Konsolen. Falls ihr nicht an der genannten Testaktion teilgenommen habt, ist Multiscreen so oder so bei Sky Deutschland für euch eine kostenpflichtige Option. Einstellen müsst ihr euch aber für den Jahresverlauf noch auf die oben erwähnte Preiserhöhung. Einen exakten Zeitpunkt für die Einführung hat Sky aber noch nicht genannt.

Irreführendes Marketing: TV-Hersteller Vizio zahlt 3 Mio. US-Dollar

Vizio zahlt im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung in den USA 3 Mio. US-Dollar an geprellte Kunden. Es geht um irreführendes Marketing.

Konkret warf man Vizio im Rahmen einer Sammelklage vor, die „effektiven“ Bildwiederholraten seiner Smart-TVs irreführend beworben zu haben. So wies der Hersteller in den USA einigen Fernsehgeräte „effektive Bildwiederholraten“ von 120 bzw. sogar 240 Hz zu, obwohl die betroffenen Modelle mit 60 Hz gearbeitet haben.

Gerechtigkeit für TV-Kunden

Wie kam Vizio dann also zu der Marketingaussage, dass die Fernseher mit 120 bzw. 240 Hz arbeiten würden? Nun, da bezog man sich auf die Zwischenbildberechnung der TVs, welche eine flüssigere Darstellung erlaubt. Dennoch ist das eher irreführend, da dies natürlich nicht mit nativen Bildwiederholraten von 120 bzw. 240 Hz gleichzusetzen ist. Zumal die Zwischenbildberechnung störende Nebeneffekte mit sich bringen kann.

: Vizio MQX 4K Fernseher mit 240Hz Bildmodus
Der Vizio MQX 4K Fernseher mit 240 Hz Bildmodus

Als Ergebnis der Einigung behauptet Vizio weiterhin, man habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Man legt also kein Eingeständnis ab. Allerdings zahlt man betroffenen Kunden in Kalifornien, die nach dem 30. April 2014 einen entsprechenden TV gekauft haben, einen Teil der Vergleichssumme aus. Obendrein verpflichtet man sich nicht mehr, mit „effektiven Bildwiederholraten“ zu werben, die nichts mit der nativen Frequenz zu tun haben.

TV-Hersteller sind oft kreativ

Generell sind die TV-Hersteller manchmal sehr „kreativ“ bei der Bewerbung ihrer Geräte. Vizio hatte es einigen Kunden hier aber dann offenbar doch zu bunt getrieben. Doch auch in Deutschland sollte man im Zweifelsfall immer genau auf die Spezifikationen blicken. Teilweise werden, gerne von Sony, etwa TV-Geräte verkauft, bei denen einige Funktionen ab Werk noch gar nicht genutzt werden können und erst per Update nachgeliefert werden. Hier ist es oft ein Glücksspiel, wie lange man ausharren muss und ob die jeweiligen Features dann die Erwartungen erfüllen.

Selbst Einstiegsgeräte werden zudem oft überschwänglich mit fantastischer HDR-Wiedergabe beworben, auch wenn das in der Regel Augenwischerei ist. Wir raten daher immer dazu Testberichte zu konsultieren und nicht einfach blind den Herstellerangaben zu vertrauen.

Xiaomi TV A50: Neuer 4K-TV mit 50 Zoll Diagonale

Xiaomi hat den neuen Fernseher Xiaomi TV A50 für den chinesischen Markt vorgestellt. Punkten will man in diesem Fall vor allem über den Preis.

So ähnelt der neue Xiaomi TV A50 stark dem bereits erhältliche Redmi TV A50, kann aber mit einer verbesserten Wi-Fi-Anbindung punkten, da er auch 5 GHz unterstützt. Ansonsten handelt es sich hier um einen Smart-TV mit 50 Zoll Diagonale, 3.840 x 2.160 Bildpunkten als Auflösung und einem LCD-Panel mit 60 Hz. Ebenso sind Lautsprecher mit 20 Watt integriert.

Laut Xiaomi kommt der TV auf ein Bild-zu-Rahmen-Verhältnis von 97,2 %. Ein integrierter Sensor ermöglicht die automatische Anpassung der Helligkeit an das Umgebungslicht. HDR10 beherrscht der TV natürlich ebenfalls. Integriert sind auch ein Quad-Core als SoC, 2 GByte RAM und 32 GByte Speicherplatz für Apps und Co. Als weitere Schnittstellen sind noch Ethernet, zweimal HDMI, zweimal USB, ein optisch-digitaler Ausgang, Bluetooth 5.0 und Antenne zu nennen.

Der Xiaomi TV S Pro 100 kommt auf 100 Zoll Diagonale.
Der Xiaomi TV S Pro 100 kommt auf 100 Zoll Diagonale und markiert das andere Ende des Spektrums.

In China kostet der Xiaomi TV A50 1.549 Yuan, was umgerechnet in etwa 195 Euro entspricht. Allerdings ist derzeit offen, ob Xiaomi diesen Smart-TV für das Einstiegssegment auch in Deutschland auf den Markt bringen könnte. Andere Modelle in dieser Preisklasse hat man auch auf den hiesigen Markt gehievt.

Xiaomi TV A50: Mit MIUI TV als Software

In China nutzt der Xiaomi TV A50 MIUI TV als Betriebssystem. Sollte der TV auch in Europa aufschlagen, würde man hier sicherlich das reguläre Android TV bzw. Google TV einsetzen. Am Ende des Tages handelt es sich hier eben um einen Einstiegs-Fernseher, der ohne viele Schnörkel auf den Markt gekommen ist. Auch für solche Geräte gibt es natürlich eine Daseinsberechtigung, zumal sich das Modell auch als Zweitgerät für z. B. das Schlafzimmer eigenen könnte.

Mal sehen, was Xiaomi da im weiteren Jahresverlauf noch für den europäischen bzw. deutschen Markt aus dem Hut zaubert.

DF1: Free-TV-Sender ersteht am 1. Januar 2024 wieder auf

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DF1, ein ehemaliger Pay-TV-Sender, ersteht am 1. Januar 2024 neu auf. Allerdings ist in erster Linie nur der Name gleichgeblieben.

DF1 war ein Sender-Bundle, das Mitte der 1990er-Jahre als Pay-TV-Angebot in Deutschland startete. Auf mehreren Kanälen strahlte man Filme, Serien und auch Sportübertragungen aus. Später fusionierte man mit Premiere, woraus bekanntermaßen schon lange Sky Deutschland geworden ist.

Ab dem 1. Januar 2024 ist DF1 jedoch wieder da. Mit dem damaligen, ersten digitalen Sender Deutschlands hat das neue Angebot bis auf den identischen Namen aber wenig zu tun. Auch die frühere Kirch-Gruppe, schon lange von der Insolvenz getroffen, steckt freilich nicht mehr dahinter. So ist DF1 auch kein Sender-Verbund mehr, sondern ein einzelner Kanal. Der kostet zudem nichts, ist also kein Pay-TV-Angebot, sondern ein Free-TV-Sender.

DAZN plant für Deutschland einen kostenlosen Tarif.
DAZN gibt DF1 Schützenhilfe

Hinter DF1 steckt in der Reinkarnation unter anderem DAZN, DAZN liefert die Sport-Inhalte und übernimmt auch die Vermarktung. Obendrein strahlt man aber auch viele Inhalte des ehemaligen TV-Senders ServusTV aus, der ja bald das Zeitliche segnet. Von ServusTV übernimmt DF1 etwa zahlreiche Dokumentationen, Shows, aber auch Reportagen.

DF1 baut seine Inhalte langsam aus

DF1 will seinen Content dabei offenbar nicht auf einen Schlag heraushauen. Stattdessen sei es der Plan, die Inhalte gestaffelt im ersten Quartal 2024 verfügbar zu machen. Ausgestrahlt wird DF1 über Kabel, Satellit (Astra 19.2), IPTV bzw. passende Apps für Smart-TVs und Mediaplayer. DF1 ist unverschlüsselt via Astra 19,2 Ost 1L, horizontal, Transponder 1007, Frequenz 11303, Symbolrate 22.000, FEC 2/3 zu empfangen.

Die DF1 Medien GmbH steckt formal hinter DF1, DAZN ist, wie bereits erwähnt, ein zentraler Kooperationspartner. Geschäftsführer des Unternehmens ist David Müller. Mal sehen, ob man mit dem neuen Sender bei den Zuschauern punkten kann.

„Watchmen“ erscheint als limitierte 5-Disc-Edition inkl. Rorschach-Büste für 170 Euro!

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Paramount veröffentlicht „Watchmen“ in einer limitierten Rorschach-Büsten-Edition mit insgesamt 5 Discs sowie dem Ultimate Cut von Zack Snyder. Diese Sammleredition (inkl. 4K UHD Blu-ray) kostet um die 170 Euro. 

Ihr liebt den Film „Watchmen“ und sucht zudem ein hochwertiges „Centerpiece“ für eure Filmsammlung und/oder Vitrine? Dann hat Paramount Pictures vielleicht genau das Richtige für euch! Die „Watchmen Limited Rorschach Bust Edition“ besteht aus einem 5-Disc-Mediabook, einer hochwertigen Rorschach-Büste (zwischen 5-6 kg) und einem mehrseitigen Booklet, welches im Mediabook eingearbeitet ist. Das alles kotset derzeit um die 170 Euro (günstigster Anbieter derzeit jpc.de). Vielleicht genau das richtige Geschenk an einen selbst, damit das Weihnachtsgeld von Opa und Oma nicht allzulange rumliegt =).

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Watchmen 4K UHD Blu-ray im Ultimate Cut

Inhaltlich hat die Sammleredition auch so einiges zu bieten. Auf der 4K UHD Blu-ray liegt der Ultimate Cut mit 215 Minuten ab. Dieser basiert auf einem 4K-Master mit HDR10 und Dolby Vision HDR. Die Audiospur wird in der deutschen Sprachausgabe mit Dolby Digital 5.1 ausgegeben. Der englische Originalton kann mit unkomprimierten Dolby TrueHD 5.1 aufwarten. Dazu gibt es noch zwei Blu-rays mit dem Ultimate Cut und der Kinofassung. Auf der vierten Disc (DVD) findet ihr den Animationsfilm „Tales of the Black Freighter“, dessen Story mit dem Ultimate Cut von Watchmen verwoben ist und endlich die komplette Geschichte der Superhelden erzählt. Zuletzt noch eine Bonus-DVD mit umfänglichen Zusatzmaterial.

 

So sieht das Watchmen 5-Disc-Mediabook (4K UHD Blu-ray) im Set aus
So sieht das Watchmen 5-Disc-Mediabook (4K UHD Blu-ray) im Set aus

Alles findet in einer schicken Watchmen-Box Platz, die ihr auch auf dem Beitragsbild vorfindet. Trotz der Limitierung ist die Sammleredition derzeit noch gut verfügbar. Probiert einfach nachfolgend euer Glück:

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Lieferumfang:

  • Disc 1: Ultimate Cut / 4K Ultra HD ca. 215 Minuten
  • Disc 2: Ultimate Disc / Blu-ray ca. 215 Minuten
  • Disc 3: Theatrical Cut / Blu-ray ca. 162 Minuten
  • Disc 4: Tales of the Black Freighter inkl. Under The Hood / DVD ca. 60 Minuten
  • Disc 5: Bonus-DVD ca. 98 Minuten
  • Büste: Qualitativ hochwertige Rorschach-Büste ca. 5-6 kg