Die Livestreaming-Plattform Twitch wird liberaler. So ist in Zukunft mehr nackte Haut in den Videos erlaubt.
Update:
Das ging schnell: Kurz nach Lockerung der Richtlinien ist offenbar Chaos ausgebrochen und deswegen hat Twitch das Ganze bereits wieder annuliert.
Ursprünglicher Beitrag:
Dies ist auch eine Reaktion darauf, dass bisher unverhältnismäßig viele weibliche Streamer gesperrt worden sind. Im Wesentlichen räumt man bei Twitch ein, dass die bisherigen Regeln über das Zeigen von nackter Haut sexistisch gewesen sind. So gibt man bei der Livestreaming-Plattform zu, dass die bisherigen Regeln zudem zu kompliziert und verwirrend gewesen seien.
Beispielsweise wurden Streamerinnen teilweise für „Oben-Ohne-Videos“ gesperrt, auch wenn dies im Endeffekt nur angedeutet worden ist, ohne explizit etwas zu zeigen. Somit war offenbar oftmals ziemlich diffus, wann Twitch eine Grenze überschritten sieht. Dies räumt auch Twitch ein und hat deswegen seine Richtlinien abgeändert.
Twitch wird etwas lockerer, was nackte Haut betrifft.
Zuvor hieß es etwa, dass auch Inhalte untersagt seien, die „bewusst Brüste, das Gesäß oder die Hüften hervorheben“ – auch bei voller Bekleidung. Das ist natürlich ziemlich vage. Entsprechend wurden viele Sperren, die vor allem Frauen getroffen haben, als wahllos eingestuft.
Twitch wollte dem Phänomen der „Titty Streamer“ vorbeugen
Allerdings kamen die Richtlinien natürlich nicht aus dem Nichts. So wollte man den typischen „Titty Streamerinnen“ vorbeugen. Das sind weibliche Livestreamer, die ihr tiefes Dekolleté als zentrales Element nutzen, um meist männliche Zuschauer für sich zu gewinnen. Damit es jedenfalls in Zukunft klarer wird, was erlaubt ist und was nicht, hat Twitch seine Bestimmungen zusammengefasst und umformuliert.
Ebenfalls sind nun einige Inhalte offen erlaubt, die man zuvor einschränkte – solange die richtigen „Content Classification Labels“ (CCLs) durch die Streamer vergeben werden, de etwa sexuelle Anspielungen kennzeichnen. Beispielsweise sind dann eben jetzt auch Inhalte zugelassen, die z. B. die Brüste, das Gesäß oder die Hüften betonen. Selbst Striptease-Videos sind nun zugelassen, solange es am Ende keine kompletten, nackten Tatsachen zu sehen gibt.
Twitch gehört zu Amazon.
Auch dürfen Zeichnungen von enthüllten nackten Brüsten, Gesäßen oder Geschlechtsmerkmalen jetzt bei Twitch gezeigt werden, wenn die korrekten Labels erfolgen. Wichtig zu wissen: Inhalte mit diesen Markierungen werden nicht von Twitch visuell auf der Startseite eingebunden. Twitch-Streamer müssen aber immer noch Konsequenzen fürchten, wenn sie die Labels für ihre Inhalte falsch setzen.
Weiterhin untersagt bleiben natürlich Pornografie, Nacktheit von Kindern und Jugendlichen, sowie erotische Rollenspiele und auch vorgetäuschter Sex in z. B. Videospielen.
Wir verlosen zweimal die ANBERNIC RG405V Handheld-Gaming-Konsole gesponsored von Geekbuying.com! Jetzt teilnehmen und vielleicht diesen perfekten Entertainment-Begleiter abräumen!
Noch nie gehört, denken sich die meisten jetzt, wenn sie etwas von der Anbernic RG405V Handheld-Gaming-Konsole oder den Unterstützer Geekbuying.com hören. Letzerer hat uns in den vergangenen Monaten immer wieder einen Monitor von KTC zum Testen zur Verfügung gestellt (KTC H32S17 / KTC M27T20 / KTC M27P20 Pro) und war so nett, auch unseren Adventskalender zu unterstützen! Das Angebot nahmen wir natürlich gerne an, denn was uns der Onlineshop zur Verfügung gestellt hat, ist doch mal etwas anderes. Eine kompakte Gaming-Konsole, die im Formfaktor an ein berühmtes Mitberwerber-Gerät erinnert, sich jedoch durch sein beleuchtetes Farbdisplay und über 3100 Spiele deutlich davon abhebt. Dürfen wir vorstellen? Die Anbernic RG405V Handheld-Gaming-Konsole!
Anbernic Gaming-Handheld mit 4 Zoll IPS-Touchdisplay
Das 4 Zoll IPS-Touchdisplay des Gaming-Handheld wird von einem schönen Holzchassis umschlossen.
Retro trifft auf aktuelle Hardware. Hinter dem kryptischen Namen Anbernic RG405V versteckt sich ein vollwertiger Gaming-Handheld mit, Steuer-, Funktions- und Schultertasten sowie zwei analogen Thumbsticks. Das 4-Zoll-IPS-Display reagiert auch auf Berührungen und gestaltet so die Navigation durch das Menü intuitiv, wie man es von einem Smartphone her kennt. Ein Klick auf die Taste auf der linken Seite und ihr werdet von einem schön aufgeräumten Menü begrüßt, welches die wichtigsten Spiele und Emulatoren für euch visuell aufbereitet hat.
Über 3.100 Spiele erwarten euch!
Das Gerät hat WLAN, Bluetooth, USB-C, einen Kopfhörer-Ausgang und sogarn einen 6-Achsen-Gyrosensor
Denn das System kann nicht nur Mobile Games wiedergeben (läuft mit Android 12), sondern ist mit seinem T618 Prozessor auch stark genug für Emulationen beliebter Spieltitel. Insgesamt 3172 Spiele gilt es zu entdecken, jedes liefert dem Nutzer zum Teil mehrere Tage Spielspaß! Das Gerät ist für den mobilen Einsatz konzipiert und mit dem integrierten Akku von 5.500 mAh sind bis zu 9 Stunden Gaming kein Problem. Oder ihr ladet das Gerät on-the-fly via USB-C auf. Und haben wir schon das klasse Design in Holzoptik erwähnt? Wir können gar nicht sagen, ob es sich hierbei wirklich um eine perfekte Nachbildung aus Plastik handelt, oder ob hier wirklich mit echtem Holzfurnier gearbeitet wurde. Auf jeden Fall ein Hingucker!
Achtung: Teilnahme an diesem Gewinnspiel erst ab 18 Jahren!
Der hier verloste Gewinn wird von Geekbuying.com gestellt! Vielen Dank für die Unterstützung unseres Adventskalenders! Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert die Teilnahmebedingungen!Wir verlosen jeweils eine Handheld Gaming-Konsole (Anbernic RG405V) an zwei Gewinner:innen. Ihr könnt bis zum 22. Dezember 2023 – 23:59 Uhr am Gewinnspiel teilnehmen.
Gewinnspiel Nr. 16: 2x Handheld Gaming-Konsolen mit über 3100 Spielen
Gewonnen hat: Claus B. aus Vreden. Herzlichen Glückwunsch. Deine Glückszahl war die 1232.
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Wer sich für diesen Preis anmeldet, nimmt NICHT automatisch an allen davor oder danach veröffentlichten Gewinnspiel-Türchen des Adventskalenders teil. Es muss sich für jeden Gewinn eigens angemeldet werden! Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Adventskalender-Special!
Amazon Prime Video hat sich die Rechte an dem Tennisturnier Wimbledon Championships gesichert. Der Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland guckt somit in die Röhre.
Los geht es mit den Übertragungen des weltberühmten Tennisturniers in England bereits ab 2024. Das Abkommen gilt laut Amazon für vier Jahre. Bei Prime Video wird das bekannte Tennis-Grand-Slam-Turnier somit exklusiv bis inklusive 2027 übertragen. Gesichert hat man sich die Rechte an sowohl an allen Runden bei den Herren als auch bei den Damen, einschließlich der Finalspiele.
Los geht es dann mit dem ersten Spiel am 1. Juli 2023. Die Übertragungen laufen dann im nächsten Jahr aus Wimbledon bis 13. und 14. Juli 2024 mit den Damen- und Herreneinzelfinals. Für Prime-Mitglieder entstehen laut Amazon keinerlei Mehrkosten. Allerdings müssen entsprechende Abonnenten ja sowieso ab 2024 als Standard beim Streaming-Angebot mit Werbung vorliebnehmen.
Amazon Prime Video und Freevee haben im Dezember 2023 wieder Neuheiten für euch!
Neben der Übertragung der Partien an sich von mehreren Plätzen will Amazon Tennis-Fans auch noch eine Studio-Show bieten. Diese soll jeden Tag über das Geschehen berichten und Hintergrundinformationen liefern. Das Rechtepaket, das Amazon sich gesichert hat, gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Österreich.
Amazon Prime Video vs. Sky Deutschland
Wer die Moderation der Shows bzw. die Kommentare des Tennisturniers bei Prime Video übernimmt, ist unterdessen noch unbekannt. Das will Amazon uns innerhalb der nächsten Monate noch genauer verraten. Leidtragender ist jedenfalls Sky Deutschland. Diese haben die Wimbledon Championships in den vergangenen Jahren für ihre Abonnenten übertragen. Offenbar machte Amazon nun aber den Rechteinhabern ein lukrativeres Angebot.
Wer also Sky Deutschland unter anderem wegen Wimbledon abonniert hatte, wird sich umstellen müssen. Das Tennisturnier wird sowohl 2024 als auch in den Folgejahren bis 2027 also nun bei Prime Video zu sehen sein.
Wir testen für euch den Geekom Mini IT13 Mini-PC. Das besondere? Das System setzt als erster Mini-PC überhaupt auf den performanten Intel Core i9-13800H Prozessor. Wie sich der Geekom Mini IT13 in der täglichen Nutzung schlägt, verraten wir euch hier!
Update:Die neue Firmware-Version 0.16.98 von Geekom reduziert das Lüftergeräusch merklich. Diese steht ab sofort auf der offiziellen Support-Webseite von Geekom zum Download bereit!
Das Firmware-Update für den Mini IT13 findet ihr, wenn ihr den „Windos-Treiber“-Tab ausklappt Support-Seite auf Geekom.de
Design, Lieferumfang und Aufbau
Kompakt und schick: Der Geekom Mini IT13 || Bild: Dominic Jahn
Der Geekom Mini IT13 Mini-PC wird in einer schicken Verpackung geliefert, deren Aufmachung uns bereits auf das kleine Performance-Monster einstimmt. Wir entfernen den Deckel und unser Blick fällt direkt auf den in Schaumstoff eingebetteten Mini IT13. Das System präsentiert sich in einem schicken Blauton, der das komplette Rahmen aus Metall und Kunststoff bedeckt. Dem Nutzer wird direkt visuell vermittelt, dass in diesem Gerät hochwertige Komponenten verbaut wurden. Der Geekom Mini IT13 misst gerade einmal 117 x 112 x 50 mm und präsentiert sich damit auf dem Schreibtisch fast schon unauffällig. Dazu kommt noch ein Netzteil, dass 158 x 30 x 62 mm misst und eine gesamte Kabellänge (DC-Kabel + Kaltgerätestecker) von rund 3 Metern mit sich bringt. Das Netzteil verschwindet in der Regel natürlich gut aufgeräumt unter dem Schreibtisch, wodurch der Schein eines extrem kompakten Mini PCs gewahrt wird. Der Geekom Mini IT13 selbst wiegt übrigens 660 Gramm, zusammen mit dem Netzteil sind es knapp über 1kg. Das unterstreicht nochmals den kompakten Charakter des Systems, welches sich dann doch als gut portabel erweist. Die meisten werden den Mini-PC jedoch nur stationär einsetzen und auf dem Schreibtisch oder mittels im Lieferumfang enthaltener VESA-Halterun (100 x 100 mm) auf der Rückseite eines Monitors oder sogar unter dem Schreibtisch anbringen. Wer des Öfteren zusätzliche Peripherie und Speichermedien mit dem Mini IT13 verbinden möchte, der sollte das Modell klassisch unter dem Monitor positionieren.
Der gesamte Lieferumfang des Geekom Mini IT13 Mini-PCs || Bild: Dominic Jahn
Jetzt haben wir bereits den Großteil des Lieferumfangs vorneweg genommen. Neben dem Mini-PC, dem Netzteil samt Kaltgerätestecker und der VESA-Halterung (inkl. Schrauben), gibt es zudem noch eine Gebrauchsanweisung, ein HDMI-Kabel sowie ein Dankeschön des Herstellers in Postkartenformat. Was vielleicht fehlt, wäre noch ein USB-C-Kabel, um sofort die Verbindung zu kompatiblen Bildschirmen herstellen zu können. In der Regel liegen entsprechende Kabelverbindungen jedoch den Monitoren selbst bei, was bedeutet, dass wir eigentlich nicht wirklich etwas am Lieferumfang des Mini IT13 auszusetzen haben.
Der Aufbau des Geekom Mini IT13 ist selbsterklärend und mehr als einfach. Komponenten auspacken, Stromverbindung herstellen, Monitor/TV via USB-C oder HDMI anschließen, Maus und Keyboard verbinden bzw. USB-Dongle anstecken und ggf. Ethernet-Kabel des Routers mit dem System verbinden – fertig! Danach anschalten und direkt in den Installationsprozess von Windows 11 starten. Das Betriebssystem sorgt dafür, dass alle wichtigen Einstellungen inkl. WLAN-Verbindung und System-Updates vorgenommen werden, bevor man auf die Nutzeroberfläche gelangt. Der komplette Aufbau dürfte in unserem Fall nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch genommen haben. Wobei der Großteil auf den Download und die Installation der Windows-Updates zurückgeht.
Geekom Mini IT13 – Die technischen Daten:
Gehen wir vom eher „groben“ Design etwas mehr ins Detail. Genauer gesagt, widmen wir uns einmal umfänglich den technischen Fähigkeiten des Geekom Mini IT13. Denn was für das Auge verborgen bleibt, macht diesen Mini-PC eigentlich aus. Was das Modell für viele so attraktiv macht, ist definitiv der Prozessor, der bislang in noch keinem anderen Mini-PC zum Einsatz gekommen ist. Der Intel Core i9-13990H-Prozessor präsentiert sich nämlich als absolutes Arbeitstier mit seinen insgesamt 14 Prozessorkernen, die sich in 6 Perfomance- und 8 Effizienz-Kerne aufteilen. Mit der Verarbeitung von bis zu 20 Threads gleichzeitig, eine Multicore-Taktung von 4.8 GHz (Performance-Kerne) und einer kurzzeitigen Single-Core-Taktung von bis zu 5.4 GHz, dürfte der Mini-PC den meisten Arbeitsanwendungen gewachsen sein. Dem starken Prozessor stehen insgesamt 32GB DRR4-3200MHz Dual-Channel-RAM zur Seite. Hierbei handelt es sich um zwei Ram-Riegel von LEXAR (LD4AS016G-H3200GNH2G5ST). Der Arbeitsspeicher lässt sich auf bis zu 64GB aufrüsten. Viele sehen in diesem Bauteil eher einen Flaschenhals und verweisen darauf, dass andere Systeme schon des Öfteren auf DDR5 setzen. Wenigstens ist mit 32 GB ausreichend Arbeitsspeicher vorhanden, denn auf diesen greift nicht nur das System mit der CPU zu, sondern auch die integrierte XE-Grafikeinheit, die mit bis zu 1.5 GHz taktet.
Im Inneren des Mini IT13 gibt es zusätzliche Steckplätze für Speichererweiterungen (M.2 SSD / 2.5 Zoll SSD). Hier lässt sich auch der RAM ggf. erweitertn (auf maximal 64GB) || Bild: Dominic Jahn
Dazu gesellt sich noch eine 2 TB M.2 2280 PCIe Gen 4 x4 SSD (ebenfalls von Lexar), was auch das Maximum an diesem Festplatten-Steckplatz abbildet. Zusätzlich lässt sich der interne Speicher noch um eine M.2 2242 SATA SSD mit bis zu 1TB sowie einer 2.5 Zoll-SATA-Festplatte mit bis zu 2TB aufrüsten. Beide Steckplätze werden dem Nutzer offenbart, sobald man vier Schrauben an der Unterseite (Gummifüße) des Geekom Mini IT13 löst. Zudem ist noch ein Intel WiFi 6e Modul verbaut, welches die Bandbreiten von 2.4 GHz und 5GHZ verdoppelt und so für eine noch schnellere Verbindung sorgt. Geekom verspricht ein bis zu 3x schnelleres Wi-Fi, das auch in Umgebungen mit hoher Gerätebelastung (4x Kapazität) seinen Dienst problemlos fortführt. Zudem soll die Latenz bis zu 75 Prozent geringer ausfallen. Zuletzt hätten wir dann noch Bluetooth 5.2. Nochmals die Spezifikationen des Geekom Mini IT13 zusammengefasst:
Prozessor:
Intel i9-13900H
Prozessorkerne:
14 (6 Performance / 8 Effizienz)
Threads-Anzahl:
Maximal 20
Maximale Taktung:
5.4 GHz (Single) / 4.8 GHz (Multi)
Arbeitsspeicher:
32GB DDR4-3200MHz Dual Channel (2 x 16GB)
GPU:
Intel XE mit 96 EUs / max. 1.5 GHz
Speicher:
2 TB M.2 2280 PCIe 4 x4 SSD (Lexar)
Speichererweiterung:
1 TB M.2 2242 SATA | 2 TB 2.5 Zoll SATA | USB
Wi-Fi:
WiFi 6E AX211
Bluetooth:
5.2
Neben der oben beschriebenen Konfiguration gibt es den Mini IT13 von Geekom übrigens noch in zwei weiteren Varianten:
Intel i5-13500H 16GB RAM + 512GB SSD
Intel i7-13700H 32GB RAM + 1TB SSD
Anschlüsse
Frontanschlüsse des Geekom Mini IT13: USB 3.2 Gen2 + Audio-Buchse (3.5mm) || Bild: Dominic Jahn
Kommen wir zu den Anschlüssen. Hier gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Denn der Geekom Mini IT13 stellt die wichtigsten Schnittstellen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. An der Front begrüßen uns zwei USB 3.2 Gen2 Buchsen mit bis zu 10 Gbit/s sowie eine kombinierte Audio-Buchse für Line-Out, Mikrofon und Kopfhörer. Seitlich überrascht das Modell mit einem SD-Karten-Leser, während auf der gegenüberliegenden-Seite ein Anschluss für ein Kensington-Schloss integriert wurde.
Anschlüsse auf der Rückseite des Geekom Mini IT13: HDMI 2.0, USB 4 mit Displayport, USB 3.2, 2.5Gbit LAN uvm. || Bild: Dominic Jahn
Auf der Rückseite geht es Anschluss-technisch mal so richtig zur Sache. Da hätten wir einmal DC-Eingang für das 150 Watt-Netzteil, zwei HDMI 2.0-Anschlüsse in voller Größe, zwei USB-C 4.0-Ports mit Unterstützung für Thunderbolt und DisplayPort (maximal 8K@30Hz oder 4K@120Hz), einen weiteren USB 3.2 Gen2-Anschluss (10 Gbit/s max.), einen USB 2.0-Port sowie ein 2.5 Gbit LAN/Ethernet-Port. Was vielleicht fehlt, ist ein reiner Display-Port-Ausgang in der neusten Version (1.4) oder ein zweiter LAN-Anschluss. Diese „Wünsche“ würden jedoch nur ganz wenige Nutzungs-Szenarien bedienen und somit attestieren wir dem Mini-PC eine „Vollausstattung“ im Anschluss-Segment, mit dem sich unter anderem vier Monitore gleichzeitig betreiben lassen. Noch einmal zusammengefasst:
Wir müssen, bevor wir zum Praxisteil kommen, nochmal über den Lüfter des Geekom Mini IT13 reden. Dieser ist zu laut, Punkt! Dieser Umstand wurde bei vielen anderen Tests bemängelt und war zum Teil sogar ein Ausschlusskriterium für diesen Mini-PC. Und auch wir empfinden das Lüftergeräusch als zu laut, und nicht nur das, das Geräusch veränderte sich auch nicht. Egal, ob Hochlast oder Leerlauf, der Lüfter arbeitete wie verrückt und frei auf dem Schreibtisch stehend würden wir dieses Gerät wohl verbannen. Auch über das Bios-Menü (was uns fast keine Einstellungsmöglichkeiten liefert) lässt sich das Verhalten des Lüfters nicht beeinflussen. Die Einstellung des „Fan-Mode“ mit „Quiet“, „Normal“ oder „Performance“ brachte auch keine Verbesserung.
Das Lüfterkonzept des Geekom Mini IT13 kühlt die CPU/GPU effektiv, ist in den Werkseinstellungen jedoch zu laut!
Doch Rettung naht. Es gibt eine neue Firmware-Version 0.16.98, die wir von Geekom zugesandt bekommen haben. Diese wird auf einen kleineren USB-Stick gepackt (damit man diesen FAT32 formatieren kann), PC neu gestartet und dieser USB-Stick wird über das Bootmenü (F7) ausgewählt. Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, fertig. Und was sollen wir sagen, der Lüfter WAR mal ein Problem. Das Gerät läuft einmal hörbar an und verbleibt in einem für die jeweilige Arbeit angemessenen Geräuschpegel. Büroarbeit, Internet, Photoshop etc. war alles gut nutzbar, ohne dass wir uns vom Lüftergeräusch gestört gefühlt hätten. Wir haben den Hersteller nochmals angeschrieben und wollten wissen, ob die Firmware bald allen Nutzern zur Verfügung gestellt wird und wenn nein, wieso nur auf Anfrage? Kurzgefasst: Das Lüfterproblem lässt sich beheben!
Geekom Mini IT13 in der Praxis: Desktop und Arbeit
Wir starten etwas langweilig in den Praxisteil, aber wir denken, dass man dann besser versteht, wofür dieser Mini-PC konzipiert ist und worin deren Stärken liegen. Das Netzteil liefert maximal 115 Watt, wobei die Grenze für die Leistungsaufnahme des Prozessors auf 80 Watt beschränkt ist. Bedeutet, man wird nicht die komplette Stromleistung des Prozessors zuführen können, was auch okay ist, denn so bleibt noch Puffer für z.B. das Laden von externen Geräten via USB-C etc.
Werte der Leistungsaufnahme des Intel i9-13900H
Die 80 Watt stellen dabei den PL2-Wert dar, also eine Aufnahme der Stromleistung, die nur über einen bestimmten Zeitraum erlaubt ist, im Fall des verbauten Prozessors hält im Bestfall um die 30 Sekunden an. So können z.B. mehrere Performance-Kerne zusammen eine leistungshungrige Aufgabe lösen. Bedeutet jedoch, der Prozessor kann nur kurzzeitig Vollgas geben und senkt dann die Stromaufnahme auf 35 Watt ab (PL1). Nicht wie vom Hersteller vorgegeben 45 Watt, was für das Modell absolut okay wäre. Wieso sich Geekom zu diesem Schritt entschieden hat, wissen wir leider nicht. Vielleicht hat es etwas mit dem thermischen Design des Mini IT13 zu tun.
So und was heißt denn das alles? Zum einen heißt es, dass wir für diese Infos ganz schön tief graben und uns auch erst einmal wieder mit den Besonderheiten eines solchen Prozessors auseinandersetzen mussten. Noch wichtiger ist jedoch, was diese Konfiguration für den Nutzer bedeutet. Der Geekbench-Benchmark verdeutlicht relativ gut, was der Mini IT13 so kann und wie diese oben zusammengefassten Werte dessen Performance beeinflussen. Für Single-Core-Anwendungen, was einen Großteil der Programme und Games sein dürften, liefert der Mini IT13 einen großartigen Wert und man sieht, dass der Multicore-Score nicht, wie man vermuten würde, weit darüber liegt. Denn, allen 16 Kernen stehen eben nur maximal 80 Watt zur Verfügung und wenn ein einzelner Kern mit 35 Watt „ausgereizt“ liefert der für die meisten Arbeiten viel bessere Ergebnisse.
Geekbench Geekom Mini IT13 Single- bzw. Multicore-Messung
Der Mini-PC zeigt sich für die meisten Anwendungsbereiche extremst effizient und wenn man bedenkt, dass die Hardware 95% der Zeit nur 35 Watt verbraucht, dann muss man sich von diesem Gerät einfach nur begeistert zeigen. Und begeistern kann das Gerät wirklich, egal ob langweilige Officeanwendungen, Online-Recherchen mit 40 offenen Tabs im Chrome Browser, oder der gelegentliche Sprung in Adobe Photoshop oder in Videoschnittprogramme wie Premiere Pro, waren gar kein Problem. Nie hatten wir das Gefühl, dass das Gerät an seine Grenzen stößt, sofern man jetzt nicht seine Arbeit mit 100%iger Geschwindigkeit fortführen möchte, während im Hintergrund ein Video enkodiert wird. Das liegt sicherlich auch daran, dass eine extrem flotte M2.SSD verbaut wurde. Und mit 2TB hat man genug schnellen Speicherplatz ab Werk, mit dem sich auch Projekte mit größerem Datenumfang stemmen lassen.
Blitzschnelle M2.SSD
Benchmark M.2 SSD-Festplatte des Geekom Mini IT13
Auch mit mehreren angeschlossenen Displays zeigt sich der Geekom Mini IT13 performant und flott. Und nochmals, die Effizienz dieses Mini-PCs ist wirklich nicht zu toppen, zumindest nicht, wenn man die Leistungsaufnahme in Watt der tatsächlichen Leistung entgegenstellt. Für einen „Workstation-PC“ lässt sich so sicherlich über Jahre hinweg richtig viel Geld an Stromkosten sparen.
Doch was kann der kompakte Mini-PC eigentlich nicht? Für GPU-hungrige Anwendungen wie CAD, Blender etc. ist das System nicht konzipiert. Hier fehlt es einfach an Grafikpower, denn die GPU muss sich die 35 Watt mit der CPU teilen und ist auch sonst nicht so flott, als dass sie Renderings in Echtzeit in Programmen ohne Bildruckler wiedergeben könnte. Irgendwo sind dann doch die Genzen erreicht. Lockern könnte man diese Grenze wiederum mit einer externen Grafikkarte, die man mittels USB-C mit dem Computer verbindet. Jedoch ist dies dann nicht als perfekte Gesamtlösung zu betrachten, sondern eher als Workaround. Denn für solche Anwendungen muss dann doch eher ein klassischer Desktop-PC oder Laptop mit dedizierter Grafikeinheit her.
Mini IT13: Gaming
Und da kommen wir dann auch gleich zum naheliegenden, nächsten Einsatzbereich: Gaming. Ja, man kann am Geekom Mini IT13 zocken, je nach Spiel sogar ganz gut. Wer jedoch die neusten AAA-Titel mit Next-Generation-Grafik zocken möchte, der hat sich die falsche Hardware ausgesucht. Fortnite, Minecraft, Rocket League, League of Legends… so etwas könnt ihr in mittleren oder niedrigen Grafikeinstellungen gut zocken, sogar mit Framerates jenseits der 60 FPS. Es gibt jedoch keine Stellschrauben, mit denen sich das Gerät zum Gamer-PC umwandeln lässt. Wenn irgendwann das Cloud-Gaming richtig gut funktioniert, dann ist auf dem Mini IT13 auch Cyberpunk 2077 oder GTA 6 sicherlich kein Problem, aber bis dahin, wird es sicherlich noch etwas dauern. Und für diesen Anschaffungspreis holt man sich als Gaming-System dann doch eher eine PlayStation 5 oder Xbox Series X.
Wir zeigen uns absolut begeistert vom Mini-PC Geekom Mini IT13. Denn wenn man das Entertainment-Segment „Gaming“ außenvor lässt, präsentiert sich das System als eines der stärksten Mini-PCs am Markt. Vor allem die Effizienz, welches der PC an den Tag legt, ist derzeit wohl ungeschlagen, dank seiner hervorragenden Single-Core-Performance. Bildbearbeitung, Videoschnitt, Office, Browsing, Onlinevideos, Musikwiedergabe… alles kein Problem für den Mini IT13, selbst wenn mehrere Programme parallel laufen. Gaming ist auf dem System möglich, man muss sich hier jedoch auf die etwas „grafikoptimierten“ Titel beschränken. CS2, LOL, Minecraft etc. laufen problemlos, anspruchsvolle Games funktionieren dagegen nur via Cloud-Gaming.
Das Gerät sieht ansprechend aus, hat hochwertige Komponenten verbaut und liefert genug Arbeits- und Festplattenspeicher, um so ziemlich jeden Desktop-Jockey zufriedenzustellen. Auch die Auswahl und Anzahl der Anschlüsse sind perfekt gewählt und so können wir uns den Mini IT13 in so vielen Einsatzszenarien vorstellen. Mit den Preisreduzierungen der letzten Wochen, fällt es Interessierten sicherlich immer schwerer, nicht zum performanten i9-13900H zu greifen. Klar, die Intel i5 und i7-Prozessoren sind günstiger, dafür hat man mit dem größten Modell im Bestfall für viele Jahre ausgesorgt, was das Thema stationärer Arbeits- und Entertainment-PC anbelangt.
Die Xbox Series X kommt kurz vor Weihnachten noch einmal ins Angebot. Derzeit könnt ihr sie für nur 399 Euro ergattern.
Die sich häufenden Deals sind sicherlich kein Zufall: Seit sich die Verfügbarkeit der beiden Current-Gen-Konsolen, also der Xbox Series X|S und der PlayStation 5, verbessert hat, zieht Sonys Plattform immer stärker in den Verkaufszahlen davon. Laut jüngsten Verkaufsdaten etwa konnte Sony zuletzt im November 2023 die Absatzzahlen der PS5 um über 300 % steigern, wenn man mit dem gleichen Zeitraum 2022 vergleicht.
Hingegen musste Microsoft für die Xbox Series X|S Einbrüche von ca. 26 % hinnehmen. Somit zeigt sich deutlich, dass Spieler derzeit lieber eine PlayStation 5 kaufen. Doch wer weiß, vielleicht kann die temporäre Preissenkung auf 399 Euro hier etwas bewirken? Ausgegangen sind die Angebote von MediaMarkt und Saturn. Amazon.de ist aber direkt mitgezogen.
Team Xbox hat mit schwächelnden Konsolen-Verkaufszahlen zu kämpfen.
Dabei hat die Xbox Series X gegenüber der PlayStation 5 durchaus eigene Stärken zu bieten. So bietet sie etwas mehr Leistung, die zumindest in einigen Games auch angezapft wird. Und dann lockt die Spiele-Flatrate Game Pass. Obendrein gibt es durchaus interessante Exklusivtitel wie das Bethesda-Rollenspiel „Starfield“, die Rennspiele der Reihe „Forza Motorsport“ oder natürlich die Marke „Halo für die Konsole.
Leaks haben dabei gezeigt, dass Microsoft wohl eine neue Variante der Konsole für 2024 plant. Diese soll auch einen überarbeiteten Controller nutzen. Allerdings wird die Leistung identisch bleiben. Wer also nach einer Spielekonsole mit mehr Power giert, wird wohl auf die Sony PlayStation 5 Pro hoffen müssen.
Die Xbox Series X ist für 399 Euro zu haben.
Bis dahin verweisen wir erst einmal auf die aktuellen Angebote. Für 399 Euro ist die Xbox Series X aus unserer Sicht jedenfalls durchaus ein lohnenswerter Deal. Vielleicht passt sie für den ein oder anderen ja noch als Weihnachtsgeschenk?
Harman erweitert sein Audio-Portfolio: Das Tochterunternehmen von Samsung verleibt sich die Multiroom- und Multi-Device-Spezialisten von Roon ein.
Sollte euch Roon nichts sagen: Roon ist eine Software zur Verwaltung von Musikbibliotheken, führt aber im Grunde dabei sogar Streaming und physische Sammlungen zusammen. Inzwischen werden daher auch zahlreiche Audio-Gerätschaften, z. B. AV-Receiver, als „Roon Ready“ beworben. Roon installiert ihr dabei auf einem PC oder NAS und könnt dann all euere Zuspieler bzw. Musikquellen auf diese Weise in einer Zentrale zusammenführen.
Dabei kann Roon aufgrund seiner umfangreichen Datenbank auch für eure Sammlung etwa Albumcover, Informationen zum jeweiligen Künstler und sogar Songtexte und mehr ergänzen. Roon versucht also auch im digitalen Bereich ein wenig die ursprünglichen Vorzüge physischer Musiksammlungen widerzuspiegeln. Dass Harman Roon übernimmt, deutet darauf hin, dass man an diesem Konzept dort Gefallen gefunden hat.
So schreibt Harman sich selbst ebenfalls auf die Fahnen, möglichst viele Geräte bedienen zu wollen – etwa bietet man Lösungen für Fahrzeuge an, optimiert Lautsprecher von Smartphones und Notebooks sowie die Soundbars von Samsung und hat natürlich auch Lautsprecher im Repertoire.
Harman will seine Technologien durch Roon ergänzen
So geht Harman davon aus, dass Roons Multi-Geräte- und Multi-Room-Technologien Harmans Repertoire sinnvoll ergänzen. Zu beachten ist, dass Roon eher nichts für den Gelegenheitsnutzer ist und eher Musik-Enthusiasten anspricht. Harman hat dabei bereits erklärt, dass Roon als eigenes Unternehmen mit dem vorhandenen Team weiter arbeiten soll. Es wird sich formal also erst einmal nichts ändern.
Harman erklärt, man wolle Roons System, das offen für möglichst viele Geräte ist, auch so weiterführen und nicht einschränken. Die Zusammenarbeit mit den mehr als 160 Marken aus dem Audiosegment werde fortgeführt. Der CEO von Roon, Enno Vandermeer, gibt jedoch an, dass Roon nun mehr Ressourcen zur Verfügung habe und dadurch seinen Wachstumskurs ausbauen könne.
Samsung Display hat neue Monitor-Panels auf QD-OLED-Basis vorgestellt. Man knöpft sich jetzt neue Auflösungen und Bildwiederholraten vor.
So unterscheiden sich die beiden neuen Panels technisch dann doch. Zunächst hätten wir da ein Pendant mit 32 Zoll bzw. ganz exakt 31,5 Zoll Diagonale. Hier legt man eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln an. Samsung Display wirbt folglich mit einer Pixeldichte von 140 ppi. Da man üblicherweise an Monitoren deutlich näher dran sitzt, als an Fernseher, sollte die erhöhte Auflösung einen echten Mehrwert bieten.
Das zweite Panel auf QD-OLED-Basis kommt auf verkleinerte 27 Zoll Diagonale und löst nur mit 1440p auf. Dafür treibt man die Bildwiederholrate mit 360 Hz auf die Spitze. Gamern will man so eine fabelhafte Reaktionszeit von 0,03 ms kredenzen. Die Ambitionen sind dann auch klar: Auch mit der Hilfe der neuen Panels will man seine Auslieferungsmengen von QD-OLED-Monitor-Panels 2024 im Jahresvergleich mindestens verdoppeln.
Die neuen QD-OLED-Panels legen 32 bzw. 27 Zoll Diagonale an.
Zu beachten ist, dass Samsung Display selbst natürlich keine Monitore auf den Markt bringt. Das Unternehmen liefert die Panels, wie z. B. auch LG Display, vielmehr an Partner. Unter anderem haben bereits der Mutterkonzern Samsung Electronics, aber auch Dells Marke Alienware QD-OLED-Monitore veröffentlicht.
2024 folgen neue QD-OLED-Monitore von Alienware, Asus, MSI und mehr
Auf der CES 2024 im Januar in Las Vegas werden wir sicherlich bereits neue QD-OLED-Monitore auf Basis der Panels zu sehen bekommen. Zu einem Modell von Asus sind etwa bereits vorab Informationen bekannt geworden. Obendrein ist auch mit frischen Modellen von Alienware, MSI und natürlich Samsung Electronics zu rechnen.
Samsung Display liefert mit den neuen Modellen einbezogen inzwischen QD-OLED-Panels für Monitore in den Diagonalen 27, 31,5, 34 und 49 Zoll. Entsprechend dürfte man da schon die meisten Kundenbedürfnisse abdecken.
Das Thriller-Meisterwerk „Sieben“ von David Fincher erscheint erstmals auf 4K UHD Blu-ray! Die Ultimate Collectors Edition ist mit umfangreichem Bonusmaterial ausgestattet.
Update: Sieben (OT: Se7en) soll als 4K Master mit HDR10 und Dolby Vision erscheinen. Finalisiert sind diese Informationen leider noch nicht. Zudem ist davon auszugehen, dass mindestens die Sprachausgaben der regulären Standard Blu-ray mit DTS-HD MA 7.1 (Englisch) und Dolby Digital 5.1 (Deutsch) vorliegen. Ein akustisches Upgrade würde uns jedoch sehr freuen, vor allem ein unkomprimierter Soundtrack in der deutschen Synchro. Wir sind sehr gespannt, was uns Warner am Ende präsentiert.
Originalbeitrag: Lange haben wir auf die 4K-Restauration des Filmklassikers „Sieben“ warten müssen. Doch jetzt ist sie endlich da, bzw. rückt in greifbare Nähe. Die limitierte Collectors Edition, bestehend aus einer 4K UHD Blu-ray sowie einer Standard Blu-ray, kann ab sofort auf Amazon.de vorbestellt werden. Als Liefertermin wird derzeit noch das Pseudo-Datum 31. Dezember 2024 angegeben. Wir spekulieren jedoch auf einen baldigen Release im Februar/März 2024.
Dass bei der 4K UHD Blu-ray noch kein finaler Termin bekanntgegeben wurde, liegt auch sicherlich an dem Umfang des Sets. Da hätten wir nämlich die 4K & Standard Blu-ray, welche in einem schicken Steelbook daherkommen. Dazu gibt es noch ein Booklet mit 38 Seiten, welches dem Notizbuch von „John Doe“ nach empfunden ist, Ein Doppelseitiges A3-Poster, Tatortkarten der sieben Todsünden, eine fluoreszierende „Help Me“ Art-Card sowie eine zusätzliche Art-Card (Kreidetafel). Das Ganze findet in einem Hardcover-Schuber Platz.
Umfangreiches Bonusmaterial sowie mehrere Goodies erwarten euch in der „Sieben“ Collectors Edition (4K UHD Blu-ray)
Leider konnten wir bislang keine Informationen über die technische Ausstattung der 4K Restaurierung von „Sieben“ in Erfahrung bringen. Da es sich jedoch um einen Filmtitel von Warner Home Video handelt, dürfen wir darauf spekulieren, dass man die Fans mit der bestmöglichen, audiovisuellen Variante beehrt werden. Doch worum geht es eigentlich in „Sieben“?
Kurz vor seiner Pensionierung muss Detective Lt. Sommerset (Morgan Freeman) noch einen seiner schwierigsten Fälle lösen. Zusammen mit seinem jungen Nachfolger Mills (Brad Pitt) verfolgen sie einen Serienkiller, der von den sieben Todsünden besessen zu scheinen scheint. So werden die beiden durch subtile Hinweise vom einem grausamen Tatort zum anderen geleitet, bis alle Todsünden abgearbeitet sind. Ein spannender und großartiger Thriller mit einem unfassbar guten Ende.
Netflix hat erstmals zahlreiche Abrufdaten zu seinen Eigenproduktionen veröffentlicht. Die Einblicke in die Erfolgsmessungen sind durchaus spannend.
Laut Netflix rufe man damit einen neuen Report ins Leben, der zweimal im Jahr erscheinen solle. In einer umfangreichen Tabelle, die wir unten als Quelle verlinkt haben, schlüsselt man die Abrufzeiten von rund 18.000 Titeln auf – von Januar bis Juni 2023. Eine Begründung für diesen Schachzug liefert der Streaming-Anbieter nicht. Es ist aber zu vermuten, dass dies durchaus mit den Einigungen mit den Autoren- und Schauspieler-Gewerkschaften in den USA zusammenhängt. Jene hatten mehr Transparenz von Streaming-Anbietern gefordert.
Netflix: Klare Kommunikation sieht anders aus
Auffällig ist, dass Netflix aber nur die abgerufenen Stunden der jeweiligen Filme und Serien aufzeigt. Dadurch haben natürlich Serien mit mehr Episoden bzw. Filme mit längeren Spielzeiten grundsätzlich Vorteile. Auch kann es dadurch zu Verzerrungen kommen. Beispielsweise lässt sich nicht schlussfolgern, ob Millionen Zuschauer z. B. einen Film 10 Minuten angesehen haben oder Tausende ihn komplett angeschaut haben. Deswegen nutzt Netflix sonst auch, etwa für seine Top-10-Listen, die Metrik der Views. Dafür teilt man die abgerufenen Stunden durch die Spielzeit des Inhalts.
Netflix legt neue Zahlen aus der Erfolgsmessung offen.
Zu beachten ist obendrein, dass die Filme und Serien bei Netflix natürlich unterschiedliche Budgets verschlingen. Im Ergebnis wird der Streaming-Anbieter daher auch strenger auf die Abrufzahlen einer kostspieligen Fantasy-Serie wie „The Witcher“ blicken als z. B. einer Animationsserie wie „Scott Pilgrim hebt ab“.
Was verraten und die Zahlen von Netflix?
Aus den umfangreichen Zahlen von Netflix kann man nun beispielsweise ableiten, dass die abgesetzte Serie „Shadow and Bone“ im Verhältnis zum Budget in der Tat zu wenig Beachtung gefunden hat, um fortgesetzt zu werden. Hingegen zeigt sich, dass „The Night Agent“ mit 812 Mio. abgerufenen Stunden in der Tat ein immenser Erfolg gewesen ist. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Serie erst ab März 2023 Stunden einsammeln konnte.
Da auch Lizenztitel in den Listen auftauchen, ist es ganz interessant im Vergleich zu sehen, dass die Eigenproduktionen bei Netflix die meisten Stunden einsammeln. Im Übrigen zeigt sich da auch, dass etwa „Stranger Things“ durchaus ein Dauerbrenner ist, der immer noch für „Hintergrundrauschen“ sorgt, also weiterhin gestreamt wird.
Top 20 Netflix Filme & Serien (1. Halbjahr 2023):
Film/Serie
Aufrufe in Stunden
The Night Agent: Season 1
812.100.000
Ginny & Georgia: Season 2
665.100.000
The Glory: Season 1 // 더 글로리: 시즌 1
622.800.000
Wednesday: Season 1
507.700.000
Queen Charlotte: A Bridgerton Story
503.000.000
You: Season 4
440.600.000
La Reina del Sur: Season 3
429.600.000
Outer Banks: Season 3
402.500.000
Ginny & Georgia: Season 1
302.100.000
FUBAR: Season 1
266.200.000
Manifest: Season 4
262.600.000
Kaleidoscope: Limited Series
252.500.000
Firefly Lane: Season 2
251.500.000
The Mother
249.900.000
Physical: 100: Season 1 // 피지컬: 100: 시즌 1
235.000.000
Crash Course in Romance: Limited Series // 일타 스캔들: 리미티드 시리즈
YouTube passt an Smart-TVs die Werbeeinblendungen an. Ihr seht in Zukunft seltener, aber dafür länger am Stück Werbung.
Im Jahr 2023 hat sich da bei der Videoplattform schon einiges getan. So steigerte man die Anzahl der Spots pro Video und machte die Werbung am Anfang von Inhalten oft unüberspringbar. Auch geht YouTube inzwischen international gegen die Nutzung von Werbeblockern vor. Ausweichen könnt ihr auch YouTube Premium, das allerdings in Deutschland kürzlich teurer geworden ist.
Youtube: weniger, dafür längere Unterbrechungen
Jetzt ändert man seine Strategie ein wenig. Als Begründung nennt man Rückmeldungen durch die User. So will man durch Befragungen herausgefunden haben, dass 79 % der Nutzer längere Werbeblöcke bevorzugen, wenn dafür insgesamt Videos seltener durch Werbeblöcke unterbrochen werden. Dieses Prinzip will man dann ab sofort an Smart-TVs und Mediaplayern nutzen.
YouTube Premium ist bereits teurer geworden.
Im Grunde nutzt man damit das gleiche Muster, wie auch im Privatfernsehen. Dort gibt es auch längere Werbeunterbrechungen, statt alle paar Minuten einzelne Spots zu zeigen. Da die Akzeptanz der Nutzer für solche Blöcke größer sein, sollen auch die Videomacher profitieren, so YouTube bzw. der Mutterkonzern Google.
YouTube geht von längeren Videosessions aus
So habe man festgestellt, dass die YouTube-Videomacher bei ihren Anwendern längere Ansehdauern feststellen, wenn es weniger und dafür längere Videounterbrechungen gebe. Somit sollen letztlich alle Beteiligten profitieren. Dabei solltet ihr diese Anpassung bereits ab sofort international feststellen können.
Eine zweite Änderung: YouTube Shorts zeigen an Smart-TVs ab sofort ebenfalls Werbung. Im Ergebnis zeigt sich also, dass der Wunsch vom Google groß ist, die Monetarisierung weiter voranzutreiben. Vermutlich wird man hier auch immer aggressiver, da die Werbebudgets der Unternehmen inzwischen auch an Disney+, Netflix, Freevee und bald Amazon Prime Video gehen.