Der asiatische Hersteller Dough (ehemals Eve) hat den weltweit ersten 4K-OLED-Monitor mit 32 Zoll und 240 Hz vorgestellt. Erscheinen wird er aber erst im nächsten Jahr.
Somit ist am Ende auch möglich, dass Dough nicht der erste Hersteller am Markt mit so einem Modell sein wird. Als Veröffentlichungszeitraum nennt man den April 2024. Als Panel soll ein WOLED-Panel von LG Display dienen. Das neue Modell wird sich in die Spectrum-Serie einreihen. Streng genommen kommt der Screen auf 31,5 Zoll im Format 16:9 mit 3.840 x 2.160 Pixeln und laut Dough einer Spitzenhelligkeit von 1.000 Nits bei einer Reaktionszeit von 0,03 ms (GtG). Die HDR-Wiedergabe soll natürlich möglich sein.
Dough will dabei sowohl eine Variante mit matter als auch Hochglanz-Beschichtung anbieten. Dank HDMI 2.1 soll auch VRR mit 48 bis 240 Hz funktionieren. Auch DisplayPort 1.4 ist angedacht. Als Preis nennt Dough 799 US-Dollar. Je näher der Launch rückt, desto mehr soll jene Summe nach oben klettern. So will man natürlich Interessenten zu frühen Vorbestellungen locken.
Alienwares QD-OLED-Monitor ist auch in Deutschland zu haben.
Dough ist zwar der erste Hersteller, der ein derartiges Modell in Aussicht gestellt hat, die Panels aber von LG Display stammen, ist damit zu rechnen, dass noch viel andere Marken nachziehen werden. Dabei kommen echte 10-bit-Panels zum Einsatz. Auch die Zertifizierung für VESA DisplayHDR True Black 400 liegt vor.
OLED-Monitore kommen in Fahrt
Anders als im TV-Segment dominieren im Monitor-Bereich auch in der Oberklasse derzeit noch LC-Displays. Das liegt sicherlich auch daran, dass an Monitoren statische Bildelemente dominieren – etwa Taskbars, Menüleisten und Tool-Anzeigen. Allerdings gibt es langsam auch im PC-Bereich mehr und mehr Monitore und Notebooks mit OLED-Displays.
Doughs Pendant soll im Übrigen via USB-C auch 100 Watt an Strom für externe Geräte liefern können, was sicherlich willkommen ist. Für Peripherie ist da ein ganzer USB-Hub integriert. Auch ein Kopfhöreranschluss ist mit von der Partie. KVM-Switch? Auch das könnt ihr voraussetzen. Für mehr Ergonomie lässt sich der Monitor auch neigen sowie im Pivot-Modus verwenden.
KI ist mittlerweile zu allerlei in der Lage. In der Industrie gibt es deswegen zahlreiche Konflikte. Die betreffen unter anderem auch Google und die Musikindustrie.
Generell ist die ganze Entertainment-Industrie dabei, ihren zukünftigen Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) zu planen. Disney etwa sieht da für sich wirtschaftliches Potenzial (= Einsparungen). Wiederum befürchten Autoren und Schauspieler, dass sie nach und nach ins Abseits gedrängt werden könnten und ihre Werke bzw. Abbilder durch große Konzerne beliebig „missbraucht“ werden.
Dass dies meine Fantasie mehr ist, zeigt schon der Blick zu YouTube: Dort gibt es audiovisuelle Deepfakes von Privatpersonen, die bereits sehr beeindruckend sind. Etwa hört man da, wie eine KI-Imitation von Johnnie Cash den Wegwerf-Pop-Song „Barbie Girl“ trällert. Zwischen Plattenfirmen und Google gibt es da Unmut, weil die Stimme vieler Künstler ihr Kapital ist – und nicht frei durch KI nachgeahmt werden sollte.
Mit Universal Music will sich Google daher einigen, um Melodien und Stimmen aus Liedern auch für KI-Bearbeitungen zu lizenzieren. Noch befinden sich die Gespräche aber in einem frühen Stadium, der Ausgang ist also ungewiss. Ziel ist es, ein Tool zu erschaffen, mit dem Fans KI-Songs mit den Melodien und Stimmen bekannter Künstler erstellen können, die Labels und ihre Musiker aber eine Vergütung erhalten.
KI-Songs: Nur mit Opt-in
Künstler, die das nicht wollen, können das verhindern. Denn die Weiterverarbeitung ihrer Stimme und Musik soll nur nach einem ausdrücklichen Opt-in erfolgen. Neben Universal Music führe angeblich auch Warner Music mit Google entsprechende Verhandlungen. Viele Bands und Produzenten befürchten, dass ihre Werke in einer Art Wildwest-Mentalität frei manipuliert werden.
Einige Künstler stehen KI aber auch positiv gegenüber: Grimes etwa hat erklärt, Fans könnten ihre Stimme für KI-Songs verwenden und man teile sich dann die Einnahmen. Andere wie Drake und Ice Cube äußerten sich hingegen extrem ablehnend. Auch in Zukunft dürfte das Thema polarisieren.
Werbefinanziertes Streaming ist für Anbieter wie Disney+, Netflix und Paramount+ noch eine Nische. Es wird aber in Zukunft am Markt eine zunehmende Rolle spielen.
So erreichen die Disney+ und Netflix mit ihren werbefinanzierten Tarifen in den USA aktuell nur jeweils 2 % ihrer Nutzerbasis. Das ist natürlich noch ausbaufähig. Variety zufolge haben dabei Umfragen gezeigt, dass es durchaus eine Wechselbereitschaft gibt. US-Befragte haben angegeben, dass sie bei Preisunterschieden von 4 bis 5 US-Dollar im Monat oder mehr einen werbefinanzierten Tarif dem werbefreien Angebot vorzögen.
Allerdings ist natürlich ein weiterer Faktor, dass die werbefinanzierten Tarife in aller Regel auch technisch unterlegen sind. Im Falle von Netflix etwa fehlen in jener Stufe die Download-Optionen und auch von 4K, HDR / Dolby Vision und Dolby Atmos könnt ihr da nur träumen. Allerdings mutmaßt Variety, dass Streaming-Anbieter in Zukunft versuchen werden, mehr und mehr Kunden zu den werbefinanzierten Tarifen zu drängen.
Werbung erlaubt es Disney+, Netflix, Paramount+ und Co. weitere Einnahmen zu generieren, die über die reinen Abogebühren hinausgehen. Es ist klar, dass das in Zukunft mehr und mehr eine Rolle spielen wird. Doch es bleibt ein Balanceakt, Kunden einerseits durch ausreichenden Preisabstand zu den werbefinanzierten Tarifen zu locken, sie andererseits aber nicht komplett zu vergraulen, indem man die werbefreien Optionen zu stark verteuert.
Letzten Endes muss man sich da entscheiden. Wir nehmen aktuell die Tendenz wahr, dass mehr Menschen ihre Abonnements nicht mehr auf Dauer „einfach laufen lassen“, sondern eher monatsweise einzelne Streaming-Anbieter abonnieren.
Jetzt diese beliebten und limitierten 4K Blu-ray Steelbooks und Collectors Editionen vorbestellen! Holt euch „Evil Dead Rise“, „Scream 3“, „Smile“, „Transformers 7“ uvm. in begehrten Sammlereditionen.
Update III: Weitere Titel sind wieder vorbestellbar + neu dazugekommen: Barbie im 4K Steelbook!
Update II: Aktuell sind wieder mehrere Titel vorbestellbar, unter anderem Scream 3 oder die Collectors Editionen zu 2001: Odyssee im Weltraum oder Apollo 13!
Update: Ein Großteil der limitierten Editionen sind bereits vergriffen. Wir haben euch noch „Meg 2“ im Steelbook, Ghost Dog und die Halloween Trilogie anzubieten, alle derzeit noch über jpc.de vorbestellbar.
Originalbeitrag: Es gilt, nur solange der Vorrat reicht. Saturn und Media Markt haben die beliegten Sammlereditionen erst vor Kurzem zur Vorbestellung freigeschaltet. Bei anderen Onlineshops sind die Titel bereits gelistet gewesen, waren jedoch innerhalb kürzester Zeit vergriffen (z.B. Amazon). Hier also nochmals die Chance euch eure Lieblingsfilme als 4K Blu-ray Steelbook oder Collectors Edition zu sichern!
Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Reuters hat die Walt Disney Company heimlich eine KI-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um mögliche Kosteneinsparungen zu identifizieren. Doch was bedeutet dies für die Mitarbeiter?
KI (Künstliche Intelligenz) hier, AI (Artificial Intelligence) dort. Künstliche Intelligenz begleitet viele bereits im Alltag, oft, ohne dass man es überhaupt bemerkt. Doch wie weit sollte man bei diesem Thema gehen? Seit jeher von menschlicher Kreativität geprägt, sieht sich die Unterhaltungsindustrie nun einer wachsenden Einflussnahme durch KI gegenüber. Laut einem Bericht von Reuters, der sich auf drei Quellen aus internen Kreisen der Walt Disney Company stützt, soll der Unterhaltungsgigant bereits seit Anfang des Jahres eine geheime KI-Arbeitsgruppe innerhalb des Unternehmens platziert haben.
Disney sucht nach Mitarbeitern mit KI/Machine Learning-Erfahrung
KI spielt auch in Hollywood eine immer größere Rolle.
Noch vor dem Beginn des Autoren- und Schauspieler-Streiks in Hollywood, hat Disney angefangen, das Thema KI näher zu erforschen. Genau diese Technologie, von denen sich unzählige Mitarbeiter innerhalb der Unterhaltungsindustrie bedroht fühlen. Dass an diesen noch nicht bestätigten Gerüchten etwas dran sein dürfte, zeigen unter anderem die Stellenausschreibungen bei Disney. Derzeit gibt es wohl 11 Stellen zu besetzen, die die Erfahrung mit „Künstlicher Intelligenz“ und/oder „Machine Learning“ voraussetzen. Die ausgeschriebenen Stellen finden sich in fast allen Bereichen des Unternehmens wieder – von den Walt Disney Studios über die Themenparks und die Ingenieursgruppe Walt Disney Imagineering bis hin zu den Fernsehproduktionen und dem Disney-Werbeteam. Letzteres arbeitet daran, ein „Next-Generation“ KI-gesteuertes Anzeigesystem aufzubauen, wie es in den Stellenbeschreibungen der Stellenanzeige heißt. Eine Anfrage von Reuters an Walt Disney blieb unbeantwortet.
Entscheidet KI bald, was ins Kino kommt?
Hätte KI vorhersagen können, dass „Arielle, die Meerjungfrau“ an den Kinokassen floppt? || Bildquelle: Disney
Eine der Quellen, welcher sich als interner Befürworter der KI-Technologie ausspricht, sagte Reuters, dass Medienunternehmen wie Disney KI erforschen und anwenden müssen, um relevant zu bleiben. Ganz nach dem Sprichwort: „Geht man nicht mit der Zeit, geht man mit der Zeit“. KI soll vorrangig dafür eingesetzt werden, explodierende Kosten für Film- und Fernsehproduktionen zu kontrollieren, die bei großen Blockbustern gerne mal Summen zwischen 200 und 400 Millionen US-Dollar verschlingen. Zünden diese Produktionen dann nicht an der Kinokasse, lässt sich ein finanzieller Verlust fast nicht mehr abzuwenden. Zu den jüngsten Beispielen innerhalb des Disney-Kosmos zählen „Arielle, die Meerjungfrau“ und „Haunted Mansion„, die beide in keiner Weise ihre Prognosen erfüllen werden. KI soll und könnte verhindern, dass solche Projekte überhaupt in die Produktion gehen. Also eine Maschine entscheidet, was der Mensch zu sehen bekommt?
KI-gesteuerte Roboter für Disneys Freizeitparks
In den Freizeitparks soll KI den Kundensupport verbessern und neue Attraktionen in Fahrgeschäften oder Themenbereichen ermöglichen. Ein Imagineer (so nennt Disney die kreativen Köpfe, die sich Attraktionen für die Freizeitparks ausdenken/erarbeiten), der ebenfalls unerkannt bleiben möchte, verweist bei diesem Thema z.B. auf „Project Kiwi“. Hierbei wurde „Machine Learning“ eingesetzt, um einen Baby Groot-Roboter aus dem Marvel-Universum zum Leben zu erwecken. Dieser könnte sich schon bald ohne menschliche Hilfe durch den Freizeitpark bewegen, Hindernissen ausweichen und mit Menschen interagieren. Was beim eingeschränkten Vokabular eines Groot nicht ganz so beeindruckend ist.
Und obwohl sich das alles noch sehr plausibel und nachvollziehbar anhört, bangen Tausende von Beschäftigte in Hollywood derzeit um ihre Jobs. Denn, die Streiks gehen weiter und eines der großen Themen auf der Agenda der Vertreter von Autoren und Schauspielern ist „KI“ und wie diese eingesetzt werden darf. Wie lange braucht man noch Grafiker, die neue Charaktere für Disney-Produktionen erstellen, wenn einem eine KI auf Knopfdruck 100 verschiedene perfekt kolorierte Skizzen abliefert? Und wie sieht es mit Schauspielern und deren Entlohnungen aus? Reicht irgendwann ein 3D-Scan sowie ein Audio-Sample des Schauspielers / der Schauspielerin, um diese für immer und ewig in Filmen auftreten lassen zu können? Dann hätte sich Thanos auch nicht mit den Fingern schnipsen müssen, wenn ein Tony Stark nie altert.
Zusammenfassung:
Die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Unterhaltungsindustrie markiert einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie Inhalte kreiert, produziert und vermarktet werden. Während es zweifellos Möglichkeiten gibt, die Produktionseffizienz zu steigern und Kosten zu senken, werfen diese technologischen Fortschritte auch ernsthafte ethische und berufliche Fragen auf. Werden kreative Berufe durch Maschinen ersetzt? Welche Rolle wird der Mensch in einem von KI-dominierten Unterhaltungsökosystem spielen? Und was bedeutet dies für die Authentizität und Originalität der Geschichten, die uns erzählt werden? Disney’s jüngster Vorstoß in die Welt der KI zeigt, dass wir am Rande einer neuen Ära stehen.
Zu unserer Überraschung startet Amazon Prime Video eine 99 Cent-Aktion unter der Woche! Leiht euch Blockbuster-Unterhaltung in HD- und UHD-Qualität für günstige 99 Cent!
Sehr ungewöhnlich, dass Amazon Prime Video eine Vorteilsaktion mit Leihfilmen für 99 Cent während der Woche startet. Aber uns soll es recht sein. Womöglich möchte Amazon seinen Kunden noch ein bisschen Filmfutter mit auf den Weg geben, bevor an diesem Wochenende wieder eine große Urlaubswelle losrollt. Ihr könnt wie gehabt Filme für je 99 Cent ausleihen, die Wiedergabe innerhalb von 30 Tagen starten und den Film nach der Aktivierung 48 Stunden so oft ihr möchtet ansehen:
Zu den 4K UHD-Titeln zählt bei dieser Auswahl „Old Henry“, „Prison 77“, „Superdeep“ und „Summit Fever“. Im Gegensatz zu den bisherigen Aktionen, müsst ihr anscheinend kein Prime-Mitglied sein, um die Filme günstig leihen zu können. In der Vergangenheit waren die 99-Cent-Angebote an ein Prime-Abonnement geknüpft (Prime Deal). Insgesamt stehen euch 56 Filme zur Auswahl, darunter auch sehr viele Titel, die man eher als B- oder C-Movie einstufen sollte. Genau für solche Filme ist diese Aktion ideal.
Denn für 99 Cent ist nicht viel kaputt und wenn einem ein Titel nicht taugt, kann man diesen auch getrost nach wenigen Minuten ausschalten. Da kann man sich dann auch mal „Land Shark“ gönnen. Ihr wisst schon, der Hai, der sich jedoch nicht im Wasser, sondern an Land fortbewegt. Oder der Paranoia-Horrorfilm „Demon Lake“. Wer an einem See mit so einem Namen sein Lager aufschlägt, ist dann doch am Ende selbst schuld.
Mehr Filme – mehr Qualität:
Wenn ihr bessere Qualität wollt und auch bereit seid, dafür etwas mehr zu zahlen, dann besucht doch unsere Liste mit 4K Film-Neuheiten auf iTunes oder unsere 4K Blu-ray Komplettliste. Unsere 4K-Schnäppchen auf iTunes ab 3.99 Euro je Film (Kauf), lohnt sich ebenfalls und erlaubt es Käufern für kleines Geld eine hochwertige, digitale Filmsammlung aufzubauen.
Netflix hat neue Pläne: Für Apple iOS hat man eine neue Game Contoller App veröffentlicht. Obendrein gibt es mobil verbesserte Bewertungsmöglichkeiten.
So erleichtert es der Streaming-Anbieter, an mobile Endgeräten Filmen, Serien und Co. einen oder zwei Daumen nach oben zu geben – oder auch mit einem Daumen nach unten zu rügen. Denn das ist jetzt auch während der Wiedergabe möglich. Die Option ploppt auch dann auf, wenn ihr während der Wiedergabe eines Inhalts auf den Screen tippt.
Über diese Bewertungen spielt ihr nicht nur Netflix Daten zu, sondern könnt auch eure Empfehlungen verbessern. Ihr erblickt die Bewertungsoptionen dafür im oberen Rand der Wiedergabesteuerung, wenn ihr die Player-Oberfläche aufruft.
Netflix erlaubt mobil vereinfacht die Bewertung von Content.
Derzeit steht diese Neuerung aber nur unter Apple iOS zur Verfügung und soll Android „später“ erreichen, wie Netlix bestätigt hat. In den Apps konntet ihr zwar auch schon vorher Inhalte über die Profilseiten der jeweiligen Inhalte bewerten, aber eben nicht während der Wiedergabe über den Player.
Netflix veröffentlicht die App Game Controller
Ebenfalls beachtenswert: Netflix hat für iOS auch die App „Netflix Game Controller“ veröffentlicht. Laut Beschreibung im App Store erlaubt es diese Anwendung, dass ihr sie mit eurer Netflix-App am Smart-TV verbindet und so Spiele fernsteuern könnt. Das deutet darauf hin, dass Netflix wohl seine Spiele, die Teil des Abonnements sind, auch an Fernsehgeräten und Mediaplayern verfügbar machen will.
Die Oberfläche der Game-Controller-App.
Aktuell sieht es nämlich noch so aus, dass die Netflix Games nur an mobilen Endgeräten mit Android und iOS zur Verfügung stehen. Es wäre aber natürlich eine feine Sache, würde man sie auch am großen Bildschirm unkompliziert zocken und auch steuern können. Da die App ja schon im App Store gelandet ist, dürfte eine offizielle Ansage nicht mehr fern sein.
Samsung präsentiert mit dem QN990C 8K NEO QLED TV sein neustes TV-Flaggschiff mit beeindruckender 98 Zoll Bildschirmdiagonale. Die Hauptkomponente – das Panel – stammt vom Hersteller TCL (CSOT).
Neben dem kürzlich eingeführten 98-Zoll Q80C mit 4K-Auflösung erweitert Samsung sein Angebot für 2023 um einen 98-Zoll LCD-Fernseher mit 8K-Auflösung. Das Modell QN990C gehört zur Neo QLED-Reihe von Samsung und positioniert sich oberhalb des bestehenden 8K-Modells QN900C. Zu den wichtigsten Merkmalen des Fernsehers gehören das 8K LCD-Panel, das fein aufgelöste Mini-LED-Backlight, ein 6.4.4-Kanal-120W-Soundsystem mit Dolby Atmos, Tizen mit App-Zugriff und das schlanke Infinite One-Design. In Südkorea wird der 98-Zoll QN990C 49,9 Millionen Won kosten, was etwa 35.000 Euro entspricht. Zum Vergleich: Der 98-Zoll Q80C mit 4K-Auflösung, jedoch ohne Mini-LED-Backlight, soll 10.000 Euro kosten.
Samsung verdoppelt Verkäufe von 98 Zoll-Geräten
Heimkino im XXL-Format mit 98 Zoll: QN990C 8K NEO QLED von Samsung || Bild: Samsung
Samsung berichtete, dass die Verkäufe von 98-Zoll-Fernsehern in seinem Heimatland Südkorea im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt haben. Diese Zahlen wirken beeindruckend, jedoch vertreibt Samsung erst seit letztem Jahr einen Fernseher in dieser Größenordnung, den QN100B. Sollte sich dieser nur einmal verkauft haben, würde ein Absatz von zwei Geräten bereits eine Verdoppelung des Umsatzes ergeben.
XXL-TV mit 144Hz und „One Connect Box“
Zurück zum QN990C. Der XXL-TV besitzt für Samsung-Verhältnisse eine „Vollausstattung“. Das Modell löst mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten auf, misst 247cm in der Diagonalen und unterstützt HDR-Inhalte mit HLG, HDR10 und HDR10+ (Adaptive). Die volle Anzahl an Pixeln kann via HDMI 2.1 mit bis zu 60Hz angesteuert werden. 4K-Inhalte lassen sich auf dem 8K-Gerät sogar mit 144Hz wiedergeben. Mit dabei ist natürlich der Samsung Gaming Hub, das Samsung Q-Symphony-Feature (Audio-Koppelung von TV und Soundbar) und die externe Anschlussbox „One Connect Box“, die nur bei absoluten Top-Geräten von Samsung zum Einsatz kommt. An dieser finden wir alle wichtigen Anschlüsse, wie die vier HDMI 2.1-Ports, USB-Ports, Ethernet oder TV-Tuner wieder.
TCL liefert XXL-Panel für QN990C 8K Neo QLED TV
Ob sich der Bildeindruck bei diesem 98 Zoll 8K Fernseher deutlich verbessert im Vergleich zu kleineren Geräten? || Bild: Samsung
Kurz nach Samsungs Ankündigung bestätigte TCL CSOT in einer Pressemitteilung, dass sie nicht nur Lieferant des 98-Zoll 8K LCD-Panels im Samsung QN990C ist, sondern auch des 98-Zoll 4K LCD-Panels in den TV-Geräten von Samsung und Sony sind. Dabei handelt es sich jeweils um ein VA-LCD-Panel. „Nachdem wir die QN900C 8K-Fernsehserie in 75 und 85 Zoll herausgebracht haben, haben wir mit Unterstützung von TCL CSOT endlich den 98-Zoll QNC990 global auf den Markt gebracht“, so TCL.
Jun Zhao, CEO von TCL CSOT, sagte: „Die Produktionslinien von TCL CSOT ermöglichen eine effiziente Herstellung von 98-Zoll LCD-Panels. Das gibt ihnen einen Vorteil gegenüber 100-Zoll-Panels, die nur von der G8.6 Generation Line produziert werden können. Mit unseren selbstproduzierten 98-Zoll 4K Panel-Produkten, die von renommierten Marken wie Samsung, Sony, TCL, Xiaomi, Changhong und Haier übernommen wurden, haben wir bei TCL CSOT bemerkenswerte Erfolge und Ansehen erzielt.“
Wir sind uns sicher, dass wir den QN990C 8K NEO QLED TV mit 98 Zoll sowie weitere Geräte in dieser Größenklasse zur IFA 2023 in Berlin Anfang September zu Gesicht bekommen werden. Wir sind auf jeden Fall gespannt.
Xiaomi hat seinen TV S Pro 100 mit stattlichen 100 Zoll und 240 Hz Bildwiederholrate vorgestellt. Der Fernseher mit HDMI 2.1 ist bisher jedoch nur für den chinesischen Markt geplant.
Umgerechnet soll dieser übergroße LCD-TV in China ca. 2.300 Euro kosten. Da könnt ihr euch ausrechnen, dass es sich nicht um State-of-the-Art-Technik handelt. So verwendet man eine Hintergrundbeleuchtung mit 384 Zonen und die angegebenen 240 Hz sind kein nativer Wert, sondern über Software-Tricksereien zu erreichen. Eigentlich steht das Panel bei „nur“ 144 Hz.
Laut Xiaomi deckt das Panel den DCI-P3-Farbraum zu 94 % ab und unterstützt im Übrigen nicht nur HDMI VRR, sondern auch AMD FreeSync. Es sind aber nur zwei Ports für HDMI 2.1 an Bord, von denen einer wohl für eARC draufgehen dürfte. Integriert sind obendrein acht Lautsprecher-Treiber und auch Dolby Atmos wird da unterstützt. Im Inneren steckt als Herzstück ein Quad-Core, gepaart mit 4 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz.
Übergroße TVs nehmen aktuell Fahrt auf, auch von Herstellern wie TCL.
Für die Lautsprecher nennt Xiaomi im Übrigen eine Leistung von 30 Watt. Auch für Dolby Vision ist der Xiaomi TV S Pro 100 neben HDR10 bereit. Wir gehen aber leider davon aus, dass Xiaomi dieses LCD-Modell nicht in Europa auf den Markt bringen dürfte. Zurzeit konzentriert man sich hierzulande eher auf kleinere bzw. günstigere Einstiegsmodelle.
Xioami TV S Pro 100: Nicht der einzige „Riesen-TV“
Aktuell liegt es im Trend, übergroße TV-Geräte auf den Markt zu bringen. TCL hat da ja ebenfalls schon Boliden mit 98 Zoll präsentiert. Und auch Samsung ist in diesem Segment vertreten – bei OLED-Modellen erreicht man wiederum immerhin 83 Zoll. Ein Wunder ist dies nicht, denn der Trend hin zu immer größeren TV-Diagonalen hält an. Modelle mit 65 oder gar 77 Zoll sind da bereits keine Seltenheit mehr in deutschen Wohnzimmer, sondern gehören eher zum Standard.
Sony erlaubt an der PlayStation 5 jetzt das Game-Streaming von PS5-Spielen. Aktuell bleibt dies aber Beta-Nutzern vorbehalten.
Es gibt noch eine weitere Voraussetzung: Neben der aktuellen Beta-Firmware, die ja auch 3D-Sound in Kombination mit Soundbars und Heimkino-Anlagen aktiviert, benötigt ihr ein Abonnement von PlayStation Plus Premium. Als kleine Erklärung: Cloud-Gaming steht schon eine Weile als Teil von PS Plus Premium zur Verfügung. Bisher ist es jedoch so gewesen, dass dies nur mit älteren Spielen funktioniert hat – also etwa aus der PS4-Generation.
In der Beta aktiviert Sony das Cloud-Gaming aber erstmals eben auch für native PS5-Spiele. Dabei überlässt man euch die Ausgabe-Auflösung. Es stehen sowohl 720 als auch 1080p und sogar hohe Auflösungen wie 1440p und 2160p stramm. Da ist man also Microsoft voraus, welche ihr xCloud-Cloud-Gaming in maximal 1080p kredenzen. Dafür funktioniert dies aber schon lange in Kombination mit Spielen für die Xbox Series X|S.
Sony erlaubt das Cloud-Gaming sogar in 4K!
Auch zu beachten: An der PlayStation 5 werden die Spiele beim Cloud-Gaming in der Beta dann zwar mit 4K ausgegeben, aber meistens nicht nativ in dieser Auflösung berechnet. Da ändert sich freilich nichts daran, dass die Konsole für das Gros der Spiele Upscaling und dynamisch Auflösungen einsetzen muss, da es schlichtweg an der notwendigen Leistung fehlt.
PlayStation 5: Wann kommt das PS5-Cloud-Gaming für alle?
Auch ist offen, wann Sony das Cloud-Gaming für PS5-Spiele dann außerhalb der Beta für alle verteilt. Vielleicht kombiniert man das Ganze dann mit seinem geplanten Remote-Play-Handeld Project Q, einem Accessoire für die PS5. Da ist bisher nur Remote Play als Funktionalität bestätigt, eigentlich wäre das Cloud-Gaming aber naheliegend als Einsatzgebiet.
Am Ende müssen wir erst einmal abwarten. Es wäre zumindest eine nette Sache, bald an der PS5 auch native PS5-Spiele via Cloud-Gaming antesten zu können. Das spart dann vielleicht manchen Download, wenn man nur mal kurz in einen Titel hereinschauen will.