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Limitiertes 4K Steelbook zu Guardians of the Galaxy Vol. 3 jetzt vorbestellbar!

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Ab sofort kann das limitierte 4K UHD Blu-ray Steelbook zu „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ vorbestellt werden. Aktuell führen nur wenige Online-Shops den Artikel. Das 4K Steelbook erscheint am 6. Oktober 2023.

Update: Wie so oft erhält der digitale Release bei Disney Vorrang. GOTG Vol. 3 erscheint bereits ab dem 2. August 2023 auf Disney+. Gut zwei Monate später erscheint erst die Disc.

Originalbeitrag: Mit „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ meldet sich ein weiteres Herbst-Highlight zur Vorbestellung. Wie für Veröffentlichungen von Marvel (Disney) üblich, wird die erste Charge in einem limitierten 4K Blu-ray Steelbook ausgeliefert. Komischerweise wird dieses derzeit nur auf den deutschen Online-Shops von mediamarkt.de und expert.de zur Vorbestellung angeboten. Das Kontingent auf Amazon.de und jpc.de scheint (zumindest vorübergehend) erschöpft zu sein. Saturn.de hat den Titel dagegen noch gar nicht gelistet. Das ist nur eine Momentaufnahme, die Verfügbarkeiten können sich also schnell wieder ändern. Wer kein Risiko eingehen möchte, sichert sich bereits jetzt sein 4K UHD Steelbook von „GOTG Vol.3“:

Guardians of the Galaxy Vol. 3 4K Steelbook vorbestellen

Ausstattung GOTV Vol. 3:

Auf iTunes ist Guardians of the Galaxy Vol. 3 bereits in 4K mit Dolby Vision und Dolby Atmos (Englisch) verfügbar
Auf iTunes ist Guardians of the Galaxy Vol. 3 bereits in 4K mit Dolby Vision und Dolby Atmos (Englisch) verfügbar

Die Ausstattung der 4K UHD Blu-ray steht bereits zu 95% fest. Wie nicht anders zu erwarten (für einen Release von Walt Disney), erhalten wir ein 4K-Master mit HDR10 präsentiert, dazu deutschen Surround-Sound in Dolby Digital 7.1 Plus sowie einem englischen Dolby Atmos 3D-Soundmix. Mit einer ähnlichen Ausstattung ist der Film bereits auf iTunes / Apple TV bestellbar (und abrufbar). Der Titel ist hier jedoch inkl. Dolby Vision verfügbar. Auf Prime Video liegt der Titel in UHD-Qualität mit HDR10/HDR10+ ab inkl. Dolby Digital 5.1.

Kurzbeschreibung Guardians of the Galaxy Vol. 3

Die intergalaktische Bande der Fehlgeleiteten ist zurück und das Universum wird nie wieder dasselbe sein! In „Guardians of the Galaxy Vol. 3“, strömen Star-Lord, Gamora, Drax, Rocket und Teen-Groot erneut in die Weiten des Weltraums. Mit unermüdlicher Energie, schlagfertigen Sprüchen und einer Vorliebe für die 80er, stellen sie sich neuen Herausforderungen, dem Bösewicht Adam Warlock (Goldbubi) und unerwarteten Wahrheiten über ihre Herkunft. In der grandiosen und lächerlich komischen Marvel-Tradition verspricht auch dieser Film eine explosive Mischung aus Action, Witz und kosmischen Überraschungen.

Mit ihren erstaunlich effektiven, wenn auch eher unkonventionellen Methoden zur Rettung des Universums, zeigen die Guardians erneut, dass Freundschaft, Mut und eine Prise Irrsinn die mächtigsten Waffen gegen das Böse sind. Also schnallt euch an, schaltet den Awesome Mix Vol. 3 ein und bereitet euch auf einen galaktisch guten Spaß vor!

Mehr Beiträge zum Thema „4K Blu-ray“ und „Steelbook“:

Microsoft plant Abschaffung von Xbox Live Gold und neuen Xbox Game Pass Core

Microsoft will offenbar Xbox Live Gold einstellen. Stattdessen will man den Xbox Game Pass Core einführen.

Update: Und da ist es auch schon offiziell – der Xbox Game Pass Core startet am 14. September 2023. Er wird in Deutschland im Monat 6,99 Euro kosten. Die monatlichen Games with Gold entfallen.

Originalbeitrag: Greifen soll diese Anpassung laut aktuellen Gerüchten bereits ab dem 1. September 2023. Der Xbox Game Pass Core wäre dann eine günstigere Einstiegsoption. Für die USA steht da ein Preis von 9,99 US-Dollar pro Monat im Raum. Was soll denn enthalten sein? Nun, das wären einerseits Zugriff auf Online-Multiplayer und voraussichtlich auch monatliche Gratis-Spiele. Zudem sollen etwa 25 Spiele aus dem Xbox Game Pass in der Flatrate enthalten sein.

25 High-Quality-Games im Game Pass Core

Mit dabei sind im Abo angeblich Among Us, Descenders, Dishonored 2, Doom Eternal, Fable Anniversary, Fallout 4, Fallout 76, Forza Horizon 4, Gears 5, Grounded, Halo 5: Guardians, Halo Wars 2, Hellblade: Senua’s Sacrifice, Human Fall Flat, Iinside, Ori and the Will of the Wisps, Psychonauts 2, State of Decay 2 sowie The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited. Das restliche Repertoire des Game Pass bliebe aber Abonnenten der höheren Stufen vorbehalten.

Der Game Pass Core wird angeblich Xbox Live Gold ersetzen.
Der Game Pass Core wird angeblich Xbox Live Gold ersetzen.

Wegfallen würde durch die Umstellung die bisherige Chance, Xbox Live Gold in den Game Pass umzuwandeln. Viele Spieler buchten zuvor zunächst für 36 Monate Xbox Live Gold zu günstigen Preisen und wandelten das Ganze dann, z. B. durch die 1-Euro-Trial, effizient in drei Jahre Xbox Game Pass Ultimate um. Das wird freilich nach der Umstellung das Zeitliche segnen.

Xbox Game Pass Core: Microsoft bestätigt noch nicht

Microsoft hat die Einführung des Xbox Game Pass Core bzw. den Wegfall von Xbox Live Gold bisher aber noch nicht offiziell bestätigt. Insofern könnten sich die Gerüchte auch noch als falsch erweisen. Das Ganze klingt aber durchaus nachvollziehbar, zumal die Redmonder Xbox Live Gold schon eine ganze Weile eher stiefmütterlich behandeln. Warten wir es mal ab. Zumal Microsoft für den Game Pass auch schon ein Familien-Abo testet.

Mehr Beiträge zum Thema „Xbox“:

Avatar – The Way of Water auf 4K Blu-ray im Test: Um Welten besser

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Avatar 2 – The Way of Water auf 4K UHD Blu-ray im Test! Eine der größten Kinoveröffentlichungen unserer Zeit stellt sich unserem Test. Kann Avatar 2 das 4K-Debakel des Vorgängers wieder wettmachen?

Inhalt (75%)

Man kann von James Cameron halten, was man will. Man kann seine Filme mögen oder sie belanglos finden. Was man aber nicht kann, ist, ihm abzusprechen, dass er mehrfach eine Art Nerv beim Publikum trifft. Wer mit lediglich neun „echten“ abendfüllenden Spielfilmen praktisch nur Legenden inszeniert hat, der muss etwas richtig gemacht haben. Angefangen bei Terminator, rüber zu Aliens und The Abyss bis zu Terminator 2, True Lies und Titanic und letztlich den beiden Avatar-Filmen. Insgesamt stehen 8,7 Mrd. Dollar alleine durch diese acht Filme auf dem Einspielkonto. Eine unglaubliche Summe, die man eigentlich nur noch als Phänomen anerkennen kann.

Man könnte ihm natürlich vorwerfen, dass er (ausgenommen Titanic) stets im sicheren Fahrwasser des SciFi-/Action-Films geblieben ist, seine Komfortzone also eigentlich nur einmal wirklich verlassen hat. Aber warum sollte man das tun, wenn doch alles, was er angefasst hat, zu Gold geworden ist. Und selbst wenn mal ein Film nicht überperformt hat (Abyss), so hat er in der Folge doch eine unglaublich große Anhängerschaft gewonnen. Nach Avatar war früh klar, dass der Regisseur Ideen für eine ganze Reihe von Fortsetzungen in der Schublade hatte. Sogar schon Jahre vor dem Start des Erstlings sprach Cameron von einer Trilogie, die er gerne verwirklichen würde. Mittlerweile scheint gesichert, dass es insgesamt fünf Filme sein sollen. Avatar: The Way of Water bildet nun den Anfang der Fortsetzungen.

Sully liest seinen Jungs die Leviten © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.
Sully liest seinen Jungs die Leviten © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Jetzt war es bei Avatar schon so, dass sich das Publikum in zwei Lager teilte. Jene, die sich völlig in der (virtuellen) Welt verlieren konnten, sich vom 3D-Effekt mitreißen ließen und zweieinhalb Stunden perfekte Unterhaltung genossen. Und jene, die (teils aus Prinzip, teils aus Überzeugung) dem Hype nicht folgten und Cameron Ideenklau bei zahlreichen Vorbildern vorwarfen. Ob Cameron sich diese Kritiken zu Herzen nahm?

Abseits vom Inhaltlichen sollte Avatar: The Way of Water natürlich wieder mit bahnbrechender Technik aufwarten. Dass erneut in 3D gedreht würde, war klar. Dass der Film noch weit mehr in der virtuellen Welt (und damit per Motion Capturing realisiert) spielen würde, schien logisch. Doch ein Hauptgrund für die lange Produktionszeit der Fortsetzung war Camerons Ambition, die Unterwasseraufnahmen (und von denen gibt’s reichlich) ebenfalls im Motion Capturing Verfahren zu realisieren. Etwas, das bisher noch nicht gemacht wurde und wofür Kameras und Technik erst einmal aufgerüstet werden mussten. Wenn aber Motion Capturing unter Wasser performt werden sollte, dann musste auch unter Wasser gedreht werden. Und zwar mit den echten Darstellern hinter der blauen CGI-Maske. Kein Wunder, dass man schon im Vorfeld von einem neuen Tauchrekord während eines Filmdrehs erfuhr. Hatte Tom Cruise diesen bisher noch für die Szene in Mission: Impossible – Rogue Nation gehalten (knapp sechs Minuten), überbot ihn nun Kate Winslet (in ihrer Rolle als Ronal) mit sage und schreibe sieben Minuten und 15 Sekunden (manche schrieben sogar von 7:45) – Zeiten, die sonst nur wenige professionelle Freitaucher schaffen.

Quaritch ist jetzt auch blau © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.
Quaritch ist jetzt auch blau © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Der Lohn für diesen Aufwand sind absolut spektakuläre Bilder. Wirklich spektakuläre Bilder. Was The Way of Water uns nach etwa einer Stunde erstmalig zeigt, ist eine ganz neue Welt. Eine, die ebenso farbig und bunt strahlt wie die Wälder Pandoras und eine, die Wesen beherbergt, die einerseits furchterregend und andererseits wunderschön sind. Das sind die Momente, in denen man wirklich (und im wahrsten Sinne des Wortes) in den Film eintauchen kann. Man wähnt sich im nächsten Tauchurlaub auf den Malediven und wünscht sich diese fantastischen Riffe in der Realität.

Abgesehen von dieser visuellen Opulenz und Schönheit, macht die Geschichte zunächst eine Menge Fässer auf. So viele Fässer, dass man schnell den Überblick darüber zu verlieren droht. Was Cameron hier an Motiven integriert, reicht ansonsten auch mal für fünf Filme. Von Vertrauen, Liebe und Familie über Verantwortung, Coming of Age, Respekt für die Natur bis hin zu Rache, Gier und Macht. Das wirkt – gerade zu Beginn – überfrachtet. Doch der Film nimmt sich dafür Zeit und je länger er andauert, desto tiefer dringt man in die Motive ein. Und das kann Cameron eben auch besser als (fast) jeder andere Unterhaltungsfilm-Regisseur. Man fiebert gerade bei den Coming-of-Age-Szenen der Sprösslinge immer wieder mit und kann sogar die Flirts zwischen den Heranwachsenden nachempfinden – sieht man vom albernen Jugendsprech ab, das wirklich deplatziert wirkt.

Der Empfang bei den Meeres-Na'vi fällt ambivalent aus © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.
Der Empfang bei den Meeres-Na’vi fällt ambivalent aus © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Davon ab stolpert The Way of Water eben auch (erneut) über fragwürdige Uraltprobleme. Nutzte der Vorgänger ungeniert das antiquierte White-Savior-Motiv, nach welchem es eines Menschen bedurfte, um die in sich uneinigen und unentschlossenen Na’vi zu einen und zum Sieg zu führen, bleibt die Fortsetzung in einigen Punkten genauso altbacken bis konservativ-traditionell. Da dürfen die Männer auf keinen Fall Schwäche zeigen, sind zum Krieg führen da und müssen den Kids (vor allem den Jungens) entsprechende Härte beibringen. Sully lässt sich von seinen beiden Söhnen mit „Ja, Sir“ anreden und faselt was von „das ist mein Job“ auf Neytiris Vorwurf, dass er zu hart zu ihnen wäre – war er da nicht im ersten Teil schon weiter? Um es komplett zu machen, dürfen die Frauen den Job der Familiemütter übernehmen und sind für die emotionale Komponente verantwortlich – so weit, so konservativ. Da passt es, dass sich die Jungs um die Gunst von Mädchen prügeln. Inhaltlich schiebt Cameron den Na’vi zwar schon seit dem ersten Film die Rolle des friedlichen und „weisen“ Naturvolks zu. Doch innerhalb ihres Stammes sind die Strukturen alles andere als fortschrittlich.

Und im zweiten Teil kommt noch die Unlogik hinzu, dass das neu hinzugekommene Metkayinavolk zunächst als kompromisslos pazifistisch dargestellt wird, gleichzeitig aber die Neuankömmlinge auf fast rassistische Art und Weise mobbt. So weise und moralisch hoch entwickelt scheinen diese Naturwesen dann doch nicht zu sein, wenn man andere aufgrund der Schwanzgröße (sorry, aber so passiert’s im Film) oder der dünnen Arme hänselt. Man stelle sich für den Moment vor, dass die Na’vi nicht industriell so unterentwickelt wären und schon taucht die Frage auf, ob sie so viel besser wären als die Menschen selbst. Zumal auch das Riffvolk bald nichts mehr von seinem Pazifismus (den es im Falle eines ausgestoßenen Wales noch so drastisch verfolgt hatte) wissen will, als die Bedrohung der Menschen am Horizont auftaucht und alle aufgepeitscht zu den Waffen greifen.

Kiri ist auf der Suche nach ihrer Herkunft © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.
Kiri ist auf der Suche nach ihrer Herkunft © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Strukturell und erzählerisch macht Avatar: The Way of Water hingegen auch einiges richtig. Der Kniff, nach der Ankunft der Himmelsmenschen erst einmal ein Jahr verstreichen zu lassen, mag zunächst seltsam wirken, eröffnet aber die Möglichkeit, die Konflikte zwischen den Na’vi und den Menschen mit weltlichen Bezügen zu gestalten. So wirken die vereinzelten Angriffe der Na’vi wie Guerilla-Maßnahmen – schmerzhafte Nadelstiche gegen einen ansonsten technologisch und militärisch übermächtigen Gegner.

Was zudem einen gewissen Reiz ausmacht, ist das Verhältnis zwischen Miles und Sprössling Spider. Quaritch ist auch zu Beginn des zweiten Teils und im Na’vi-Kostüm der absolute Kriegstreiber. Für ihn ist die zweite Ankunft auf Pandora auch eher Grund, eine persönliche Rechnung zu begleichen (wofür ihn seine Vorgesetzten im Sinne eines größeren Ziels eigentlich irgendwann maßregeln müssten). Gleichzeitig ist Spider zunächst ein widerspenstiger Gefangener. Geprägt durch das Aufwachsen mit den Na’vi und so gar nicht gewillt, die Rolle eines Sohnes anzunehmen. Doch mit der Zeit entwickeln sich in dieser Beziehung Dynamiken, die für beide Charaktere starke Veränderungen bringen.

Lo’ak lernt einen Tulkun kennen © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.
Lo’ak lernt einen Tulkun kennen © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Stark verändert ist leider auch die Wichtigkeit von Neytiri. War sie im ersten Teil zentrale Figur und strenggenommen wichtiger als Sully, wird sie in der Fortsetzung dermaßen stiefmütterlich behandelt und ins Abseits gestellt, dass man darüber nur verärgert sein kann. Klar ist, dass sich der Fokus vermutlich auch in den weiteren Fortsetzungen auf die Kinder verschieben wird. Warum aber in The Way of Water zwar Sully weiterhin eine große Hauptfigur bleibt, man Neytiri aber fast völlig aufs Abstellgleis schiebt, muss man nicht verstehen.

Ebenso wenig, dass mit Cameron hin und wieder die Pferde durchgehen. Wenn nach knapp zweieinhalb Stunden ein abgetrennter Arm durch die Luft fliegt, ist das tricktechnisch nur semiüberzeugend und passt vom Ton her nur bedingt zum Film. Was am Ende bleibt, ist ein dreistündiges, extrem opulentes und optisch mehr als faszinierendes Kriegsepos, das Familienwerte hochhält, mitunter aber ärgerlich schlampig mit den Figuren umgeht.

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Bildqualität (90%)

Entgegen eines Großteils der Filmemacher, die zu (gefühlt) 80 % auf Kameras von ARRI und 15 % auf REDs setzen, hält Cameron Sony die Treue. Für Avatar: Aufbruch nach Pandora nutzte er seinerzeit bereits individuell auf die 3D-Aufnahmen zugeschnittene Sony F950 Kameras. In der Fortsetzung kam nun hauptsächlich die Sony CineAlta Venice Rialto zum Einsatz, die von Sony speziell für die Arbeit an Avatar: The Way of Water und die Aufnahmen in 3D sowie unter Wasser modifiziert wurden. Cameron schätzt die Sonys, die für ihn perfekte Farben einfangen und maximale Dynamik erlauben.

Das Ausgangsmaterial wurde dann (nach allem, was man weiß) über ein 4K-DI gemastert und wie man es von Disney gewohnt ist, gibt’s für die Disks lediglich HDR10 als Grading, während Dolby Vision dem Stream auf Disney+ vorbehalten bleibt. Ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum ist natürlich trotzdem an Bord. Schauen wir uns das Bild in der Praxis an, so ist die Introszene direkt schon wesentlich souveräner. Das Encoding lässt das leichte digitale Rauschmuster wesentlich homogener und gleichmäßiger erscheinen und es gibt kein Banding beim Abblenden nach 0’46. Das sieht auch noch mal deutlich besser aus als beim Stream von Disney+.

Das Bild der UHD Blu-ray bietet absolut prächtige Farbkontraste © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.
Das Bild der UHD Blu-ray bietet absolut prächtige Farbkontraste © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Auch ansonsten sind die Farben sichtbar mehr Herr über die Lage. Die bei der Blu-ray angemerkten Probleme mit Hellen Teilbereichen vor farbigen Hintergründen löst die HDR-Disk sauber und ohne unschöne Rauschmuster auf (6’21). Der Schwarzwert ist zudem satter als bei der Blu-ray und lässt die All-Szenen mit echter Brillanz erstrahlen. Die Sterne könnten vielleicht noch etwas heller funkeln, doch dafür sind die rot glühenden Antriebe der Raumschiffe wunderbar kräftig. Das gibt ihnen bei 15’39 noch mal ein wesentlich satteres und dynamischeres Äußeres als über die im Vergleich nicht ganz so starke Blu-ray. Eine Pflanze wie die Magentafarbene bei 26’35 wirkt dermaßen prächtig, dass man sie sich am liebsten direkt auf den Balkon stellen würde.

Die hellen Teilbereiche werden durch die über die UHD Blu-ray bessere Durchzeichnung in auf hellen Flächen klarer und abgegrenzter wiedergegeben. Die leuchtenden Weiden des Baums der Seelen bleiben konturierter als über die Blu-ray (48’13). Spitzlichter sind dennoch etwas kräftiger, was auch damit zu tun hat, dass es rundherum etwas dunkler ist und sie deshalb stärker hervorstechen. Sie sind aber auch etwas heller und strahlender als über die Blu-ray. Die grundsätzliche Abdunklung ist (im Vergleich zu Titeln anderer Anbieter) eher zu vernachlässigen. Die UHD Blu-ray ist zu keiner Zeit in irgendeiner Form zu dunkel. Auch wenn sie ebenfalls den einen oder anderen etwas soft geratenen visuellen Effekt nicht entscheidend griffiger zeigt, ist sie schon alleine aufgrund der größeren Souveränität im Sinne des Encodings und der dynamischeren Farben die deutlich bessere Wahl. Und: Sie sieht auch besser aus als der Disney+-Stream. HFR (wie in manchen Kinovorstellungen des Films) ist nicht mit an Bord.

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Tonqualität (85%)

Während die Blu-ray noch mit dem stärker komprimierten Dolby Digital auskommen muss, geht Disney bei der UHD Blu-ray wieder den bekannten und üblichen Weg, Dolby Digital Plus für die Synchro zu liefern. Die DD-Spur auf der Blu-ray war für sich genommen ja bereits ungewohnt gut. Ob man nun aber DD oder DD+ bevorzugt, das soll hier kurz geklärt sein, bevor’s zur englischen Atmos-Fassung geht. Die Plus-Variante hat dem DD-Ton noch einen Hauch mehr Präsenz und Kraft voraus. Allerdings liegt das schon eher im gefühlten Bereich. Selbst wenn man die Möglichkeit hat, mit zwei Wiedergabegeräten die DD- und die DD+-Spur schnell hintereinander zu schalten, bleiben Unterschiede marginal.

Wenn die Antriebe der Raumschiffe bei 6’38 ihren Betrieb einstellen, hört man das fetzige Geräusch richtig satt. Auch der Landeanflug sowie die Feuerwelle geraten richtig fett – wohlgemerkt für eine DD+-Spur. Das ist weit entfernt von den zu Tode komprimierten Tonspuren, die der Mauskonzern sonst seinen Titeln angedeihen lässt. Und es ist eine Erleichterung für alle, die vom Schlimmsten ausgegangen sind. Natürlich darf man bemängeln, dass man kein Atmos bekommt, aber dem Codec kann man dieses Mal keinen Vorwurf machen. Und auch nicht der Abmischung an sich. Die kann in der Tat auch die feinen Geräusche authentisch und sauber wiedergeben. Auf diese Weise lebt der Urwald immer wieder wunderbar auf (26’38). Hinzu kommt die wirklich tolle Räumlichkeit der Geräuschkulisse. Egal, ob die Kamera durchs Wasser oder eben durch den Dschungel fährt; egal, ob’s im Kampfgetümmel entsprechende Geräusche sind: Die Rundumkulisse ist beeindruckend. Der englische DTS-Mix kann das noch etwas dynamischer und ist auch lauter eingepegelt. Dennoch: für eine DD-Fassung ist das wirklich gut, was The Way of Water abliefert.

Für eine Dolby Digital Plus Tonspur geht's hier erstaunlich dynamisch und wuchtig zu ©2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.
Für eine Dolby Digital Plus Tonspur geht’s hier erstaunlich dynamisch und wuchtig zu ©2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Gegenüber dem Stream von The Way of Water war es spannend, ob die Disk in der Original-Atmos-Fassung qualitativ besser sein würde. Immer wieder fällt plattformübergreifend auf, dass die Heights oft mit nicht sauberen Signalen beliefert werden. Das war bei Netflix‘ Im Westen nichts Neues oder Extraction 2 bereits so und auch Disney+ bekommt es im Stream nicht ohne schwankende und leicht verrauschte Musik hin. Tatsächlich kann die Disk das hörbar besser. Während die reguläre Ebene noch sehr ähnlich tönt wie im Stream, hebt sich die Höhen-Ebene qualitativ deutlich drüber. Streicherarrangements wie bei 7’08, die kurz vor dem vehementen 3D-Sound der Raketenantriebe zu hören sind, schwanken und rausche nun nicht mehr. Sie klingen nicht mehr wie ein schwach komprimiertes mp3-File, sondern so wie es sein soll. Gerade in diesem Bereich haben Streaminganbieter hörbar das Nachsehen und es gibt einen guten Grund, sich noch physisches Disks zu kaufen.

Ansonsten gilt für die UHD Blu-ray das Gleiche wie für den Stream – in Sachen Quantität, versteht sich. Die gesetzten 3D-Tonsignale sind identisch mit dem, was man auf Disney+ zu hören bekommt. So werden Helikopter, Gewittergeräusche oder der Dschungel mit all seinen Tieren immer wieder wunderbar auf die Höhe abgelegt. Auch die Stimmen bei 9’06 gelangen von oben zum Ohr und wenn’s auf die großen Blätter des Urwalds regnet, prasselt es authentisch von oben. Natürlich gibt es auch während der Kämpfe ausreichend Geräusche von oben. Das betrifft die abgefeuerten Geschosse ebenso wie einige Szenen, in denen die Tulkuns ins Geschehen eingreifen (140’42, 147’35). Es mag nicht pausenlos etwas los sein, da oben. Aber wenn es Signale gibt, sind diese korrekt und oft sehr dynamisch gesetzt.

  • Deutsch: Dolby Digital (85%)
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (90%)

Um die Blu-ray von The Way of Water möglichst nicht weiter zu belasten, hat man das Bonusmaterial komplett auf einer weiteren Blu-ray ausgelagert. Dort finden sich drei übergeordnete Bereiche: „Büchse der Pandora wird geöffnet“, „Büchse der Pandora wird weiter geöffnet“ und „Marketing-Material“. Letzteres liefert Trailer und ein Musikvideo. In „… wird weiter geöffnet“ warten vier Featurettes zu den Stunts, dem Casting, den VFX und dem Ensemble an sich. Insgesamt rund 28 Minuten wird man hier unterhalten. Weitaus mehr gibt’s im ersten Bereich, in dem 14 Featurettes untergebracht sind.

Gut zweieinhalb Stunden bekommt man Einblicke ins Motion Capturing, die Realisierung der visuellen Effekte oder die Herausforderungen, die durch die Unterwasserszenen gemeistert werden mussten. Auch ein Featurette über den einzigen als Menschen agierenden Jungschauspieler ist an Bord: Jack Champion als Spider. Der Beitrag über das Performance Capturing beeindruckt allerdings am meisten. Es ist schon unglaublich, wie viel Aufwand betrieben wird und wie Cameron über all dem Ganzen „so tun als ob“ den Überblick bewahrt. Im letzten Featurette gibt’s dann eine Huldigung an Neuseeland und die unglaubliche Handwerkskraft der Neuseeländer.

Gesamtbewertung  4K Blu-ray (82%)

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Avatar: The Way of Water ist das geworden, was sich Cameron gewünscht hat. Die Befürchtungen, 13 Jahre nach dem Vorgänger würde die Fortsetzung zum Rohrkrepierer werden, haben sich nicht bewahrheitet. Inhaltlich hätte man sich allerdings etwas mehr gewünscht als die gleiche Geschichte noch mal zu sehen – nur eben jetzt mit dem Fokus auf Familie und Kinder. Dass einige Aspekte ärgerlich geraten, wird nicht jeden stören. Und es ist auch absolut keine Schande, sich von der visuellen Opulenz berauschen zu lassen, während man den Inhalt mehr wahrnimmt, als ihn kritisch zu hinterfragen.

Optisch ist die Fortsetzung ohne Zweifel ein großer Wurf. Und das liefert die 4K UHD Blu-ray mit eben jener Bildqualität, die der Stream (noch) nicht liefern und die Blu-ray auch nicht leisten konnte. Beim Ton schlagen die deutschen Dolby-Digital- und Dolby-Digital-Plus-Spuren jene des Streams und liefern im Rahmen ihrer Codecs wirklich ab. Der englischt Atmos-Sound ist noch mal wuchtiger und nun auch endlich mit qualitativ hochwertigem 3D-Sound versehen. Wer fürchtete, dass es hier nach typischer Disney-Totkomprimier-Manier zugehen würde, der darf sich glücklicherweise getäuscht sehen.

Weitere 4K Blu-ray Tests:

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 06. Juli 2023 Review am: 16. Juli 2023
Erscheinungsjahr Film: 2023 Laufzeit: 162 Minuten
Filmstudio: 20th Century Studios FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: Panasonic UB9004

Avatar – The Way of Water Trailer:

 

Avatar – Aufbruch nach Pandora auf 4K UHD Blu-ray im Test: Absoluter AI-Fail!

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Wie sehr haben wir uns auf die 4K-Restauration von „Avatar 1 – Aufbruch nach Pandora“ gefreut/gesehnt. Der Test der 4K UHD Blu-ray offenbart jedoch, dass sich alte und neue Referenz-Technologien nicht sehr gut vertragen!

Inhalt (75%)

Als James Cameron 1997 erstmals gewohnte SciFi-Gefilde verließ und eine Liebesromanze vor dem Hintergrund der Titanic-Tragödie ins Kino brachte, rieben sich Filmkritiker verwundert die Augen. Und nicht nur die. Auch die Augen der Zuschauer gerieten in den Fokus des Films. Kaum ein Film des ausgehenden 20. Jahrhunderts konnte einen ähnlichen Umsatz an Zellstofftüchern für sich verbuchen. Vermutlich ging die Jahreswende 1997/’98 als Rekordjahr für die Taschentuch-Industrie in die Geschichte ein. Und natürlich heulten ausnahmslos Frauen. Keiner der anwesenden Männer (waren überhaupt welche im Kino?) verdrückte auch nur eine Träne. NICHT!

Aber ich schweife ab. Das Unterfangen Titanic war mit hohem Risiko verbunden. Noch während der Produktionsphase stand zur Debatte, Cameron zu feuern, da er das Budget deutlich überzog. Ein paar Monate später war man schlauer und Cameron sah sich in dem bestärkt, was er am besten kann: Kino für die Massen. Titanic spielte sich schnell bis über die Grenze von zwei Mrd. Dollar Einspiel und lag damit bei einer Verdopplung gegenüber dem seinerzeit zweiterfolgreichsten Film, Jurassic Park. Doch ich schweife schon wieder ab. Vermutlich, um mich um die Rezension zu Avatar – Aufbruch nach Pandora zu drücken. Satte 12 Jahre ließ sich der Regisseur nach Titanic Zeit.

Dr. Grace Augustine verabscheut das Militär || Bild: 20th Century Fox / Disney
Dr. Grace Augustine verabscheut das Militär || Bild: 20th Century Fox / Disney

Ein Dutzend Jahre, in denen er sich der Unterwasserforschung widmete und ein paar Serien auf den Weg brachte. Rund um das Jahr 2007 herum allerdings war er bereits mitten in den Arbeiten für diesen bahnbrechenden Film. Vornehmlich produzierte er in Neuseeland und nutzte die Kollegen von Weta Digital, die schon Der Herr der Ringe so revolutionär umgesetzt hatten. Ein Grund übrigens, warum der Verfasser dieser Zeilen während eines damaligen NZ-Trips nicht durch die Hallen von Weta geführt werden konnte – was offensichtlich kein Problem gewesen wäre, wäre da nicht ein gewisser „Herr Cameron“ (O-Ton der netten Dame am Empfang) gewesen, der das Areal zur Top-Secret-Area erklären ließ.

Nicht ahnend, was gut zwei Jahre später die Kinos erblickte, sorgte das bei mir für einen etwas geknickten Tag. Vielleicht auch ein Grund, warum ich damals nicht sonderlich aufgeschlossen an meinen ersten Kinobesuch von Avatar ging. Raus kam ich dann mit ambivalenten Gefühlen. Durchaus geflasht von dem, was da technisch auf mich eingeprasselt war (und bis heute einer von drei Filmen, denen ich das 3D-Design abnahm und bei denen ich es als geglückt empfinde), empfinde ich die Story als wahllos aus unterschiedlichen Motiven zusammengeklaut und mit einem Holzhammer-Öko-Siegel versehen, das permanent mit dem erhobenen Zeigefinger wedelt – subtil geht anders. Aber subtil war auch nie eine Eigenschaft des Regisseurs, der lieber mit den ganz großen Emotionen und Motiven kommt, als den Zuschauer mal zwischen den Zeilen lesen zu lassen.

Miles Quaritch geringschätzt die Wissenschaft || Bild: 20th Century Fox / Disney
Miles Quaritch geringschätzt die Wissenschaft || Bild: 20th Century Fox / Disney

Dennoch gibt es Dinge, die fesseln konnten – abseits von all dem technischen Firlefanz und dem Bombast. So geht die Liebesgeschichte zwischen Sully und Neytiri trotz aller Klischeehaftigkeit zu Herzen und natürlich schafft es Cameron, den Zuschauer derart zu emotionalisieren, dass man sich ohne jeden Vorbehalt auf die Seite der Na’vi stellt, um ideologisch gegen den Kriegstreiber Quaritch mobil zu machen. Wirklich gut ist Avatar – Aufbruch nach Pandora aber in seinen ruhigeren Momenten.

In den eher spirituell angelegten Szenen, in denen die Verbundenheit der Na’vi mit der Natur deutlich wird. Wenn Sully plötzlich eine Schönheit entdeckt, die es auf der Erde (vermutlich) nicht mehr gibt, dann gelingen Cameron eindringliche Momente – zwar immer hart entlang des Kitsches, aber visuell eben wunderschön flankiert. Da ist es fast ein bisschen schade, dass er im finalen Showdown seine Geschichte erwartungsgemäß in Action ersäuft. Auch das ist spektakulär anzusehen, aber die zuvor so prominent etablierten Motive gehen dabei mehr und mehr unter – vom zweifelsohne vorhandenen White-Savior-Gehabe aus der Mottenkiste der US-Western, -Sport- und Gerichtsfilme mal ganz abgesehen.

Bildqualität (45%)

Zunächst ein paar Worte zur Blu-ray von 2010. Diese galt damals als Referenzscheibe, die den Film kontrastreich und farbkräftig wiedergegeben hat. Vor 13 Jahren gab es nicht schrecklich viele Scheiben, die einen besseren Eindruck hinterließen. Und die bewusst vielleicht nicht ganz scharfen Bilder der Realfiguren sind auch ein wenig an die CGIs angepasst worden, die noch nicht mit der Detailvielfalt erzeugt werden konnten, wie heute. Möchte man an der alten Blu-ray etwas aussetzen, dann vielleicht, dass sie knackigeres Schwarz präsentieren könnte. Wechselt man nun auf neue Blu-ray und/oder auf die UHD Blu-ray, gibt’s einen ziemlichen Aha-Effekt.

Allerdings mit der dahinter schlummernden Frage, ob es ein positiver oder negativer ist. Faktisch hat man das Gefühl, dass man von der alten Disk eine Art Grauschleier gezogen hat. Die Leuchtkraft der Farben, die Kontrastdynamik, die Detailtiefe und die Intensität der Farbkontraste zeigen sich deutlich verändert. Und für den ersten Moment denkt man sich, dass hier jemand offenbar kleinere Wunder bewirkt hat. Doch wenn man mal kurz innehält und sich vor Augen führt, dass damals nur mit 1080p aufgenommen wurde, stellt sich die Frage, woher es kommen soll. Die Antwort ist klar, wenn man wirklich mal genauer hinschaut: Doppelkonturen, extrem unschön artifiziell wirkende Gesichtsoberflächen und vor dem digitalen Hintergrund „ausgeschnitten“ wirkende Darsteller. Die Antwort liegt offensichtlich auf der Hand. Hier wurde deutlich digital per Nachschärfung und Kontrastanhebung nachgeholfen. Und das nicht sonderlich subtil. Keine Frage: Vielen wird das (besser) gefallen als die alte Blu-ray. Viele werden sich denken, dass die Welt von Pandora im ersten Film noch nie dermaßen plastisch aussah.

Eins der zahlreichen Beispiele für die wachsigen und überschärften Gesichter über die neue Blu-ray und UHD Blu-ray || Bild: 20th Century Fox / Disney
Eins der zahlreichen Beispiele für die wachsigen und überschärften Gesichter über die neue Blu-ray und UHD Blu-ray || Bild: 20th Century Fox / Disney

Doch der Zugewinn an Kontrastdynamik und vordergründiger Schärfe wird mit Halos, Doppelkonturen, Wachsfiguren und einem alles andere als schönen Encoding erkauft. Liest Sigourney Weaver erstmalig Parker die Leviten, nachdem dieser soeben einen Golfball in seine Tasse versenkt hat, wirkt sie vor dem digitalen Monitor-Hintergrund extrem eingefügt. Besonders gruselig maskenhaft sieht das dort aus, wo schon die alte Blu-ray sehr digital erschien und darunter zu leiden hatte, dass die Digitalkameras von 2007 noch nicht auf dem heutigen Stand waren. Stephen Lang beispielsweise schaut bei 49’23 über die neue BD aus, als wäre er nicht selbst vor Ort, sondern eine Version seiner selbst aus Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett.

Noch schlimmer sind nur noch die Darsteller im Hintergrund während Sullys Ankunft am Hauptquartier. Sämtliche Details von der Bildmitte nach hinten sehen aus wie ein Aquarellbild (6’17). Und wenn man glaubt, es kommt nicht noch schlimmer, zeigen sich massive Treppenkanten auf dem ohnehin schon wachsigen Look von Sigourney Weaver bei 51’24. Selbst in der Bewegung erkennt man vertikale Streifenbildung auf ihrer Nase und im Gesicht generell.

Und noch ein zweites Beispiel für das völlig vergurkte AI-Upscale – Kinder mit Wasserfarben würden es kaum schlechter hinbekommen || Bild: 20th Century Fox / Disney
Und noch ein zweites Beispiel für das völlig vergurkte AI-Upscale – Kinder mit Wasserfarben würden es kaum schlechter hinbekommen || Bild: 20th Century Fox / Disney

Das Hochskalieren auf 4K bringt aber leider noch weitere Probleme mit sich. Denn hier und da zeigen sich deutliche Abstufungen, die sogar der neuen Blu-ray noch fremd sind (Augen- und Nasenpartie von Sully bei 20’00). Eine durch und durch misslungene UHD Blu-ray, was die meisten Parameter betrifft. Zwei bis zweieinhalb Vorteile hat die UHD Blu-ray gegenüber der Blu-ray: Spitzlichter sind prägnanter und stechen dynamischer hervor. Außerdem sind Farben noch etwas kräftiger und intensiver. Der halbe Punkt geht ans bessere Encoding gegenüber der neuen Blu-ray, das mit dem Digitalrauschen ein wenig homogener umgeht. Allerdings auch das nur in Maßen, da hier nun mal gefiltert wurde.

Das ist in Summe so gruselig, dass die 4K-Fassungen von Der Herr der Ringe mit ihren vereinzelten Wachs-Szenen wie eine Referenzarbeit erscheinen. Der vordergründige Zugewinn an Farbkontrast-Dynamik und scheinbarer Plastizität wird mit deutlichen, teils drastischen digitalen Artefakten erkauft. Und am Ende weiß man: Artifizielle Intelligenz irgendwelcher Bildbearbeitungsprozessoren ersetzt gutes Ausgangsmaterial zu keiner Zeit. Das einzig Positive: Die CGI-Szenen sehen in Summe nicht so katastrophal aus wie die real gefilmten Shots und leiden etwas weniger häufig unter Nachschärfungseffekten. Sie profitieren außerdem am meisten von der höheren Bilddynamik.

Tonqualität (70%)

Beim Ton von Avatar – Aufbruch nach Pandora gibt’s die nächste Veränderung. Während die Blu-ray damals mit einem deutschen DTS-Mix ausgeliefert wurde, bekommt man nun für die neue Blu-ray Dolby Digital. Rein von der Datenrate her ein kleines Downgrade. Nicht, dass die Dolby-Digital-Spur so gruselig Dynamik-komprimiert klingen würde wie die Disney-/Marvel-Titel der letzten Jahre, aber der DTS-Mix ist bis heute eine Referenztonspur, sodass die Fußspuren für den DD-Mix groß sind.

Die Dolby-Digital-Abmischung ist zunächst einmal rund 2-3 dB leiser eingepegelt. Das bekommt man natürlich recht leicht angeglichen. Nimmt man sich aber exemplarisch den Beschuss und das Fallen des Baumes ab 102’40, so geht der Tiefbass bei der alten DTS-Tonspur aggressiver und kräftiger zu Werke. Noch mal: Die DD-Tonspur klingt für sich genommen in Ordnung. Sie ist räumlich und während der Actionszenen auch angenehm druckvoll. So schlagen beispielsweise die Flügel der Ikran recht wuchtig und auch die Helis bieten kräftige Rotoren. Doch im Vergleich reicht die DD-Version nicht an die Referenz-Tonspur von 2010 heran. Und im Übrigen auch nicht an die identisch kodierte Vertonung von Avatar: The Way of Water.

Der deutsche Dolby-Digtal-Ton erreicht nicht die Qualität der alten DTS-Spur || Bild: 20th Century Fox / Disney
Der deutsche Dolby-Digtal-Ton erreicht nicht die Qualität der alten DTS-Spur || Bild: 20th Century Fox / Disney

Während der deutsche Ton ein Downgrade in puncto Kompression erhielt, gibt’s den O-Ton jetzt mit einer Dolby Atmos Fassung. Und die leidet nicht unter dem Disney-Syndrom der Dynamik-Komprimierung. Sie klingt auf der regulären Ebene ebenfalls fantastisch, druckvoll und dynamisch. Wenn die Helis den Baum per Dauerbeschuss fällen, wird, das immer noch extrem imposant und wuchtig transportiert. Hier darf also Entwarnung geben werden. Die Addition der Höhen-Ebene fällt in Summe etwas konservativer aus als beim zweiten Teil, der noch recht aktiv 3D-Sounds integriert hatte.

Den ersten echten Höhen-Anteil erhält man bei der Landung des Transporters nach 4’43. Auch der Robo-Anzug kurz darauf offenbart Sounds über der Kamera. Nach einer Viertelstunde hört man dann röhrende Geräusche und Wusch-Sounds, während Sully in der Kammer zu seinem Avatar übertragen wird. Ähnliches später noch mal, wenn er in die Röhre geschoben wird. Richtig heftig und druckvoll wird’s bei den Rotoren der Helis ab 24’35. Was hingegen etwas fehlt, ist Dschungelatmosphäre. Zwar kommen vereinzelt Sounds der gefährlicheren Tiere von oben, aber das Leben der zahlreichen Bewohner wird nicht wirklich über die Height präsentiert.

Sully weiß noch nicht so richtig, wozu das gut sein könnte || Bild: 20th Century Fox / Disney

Die Unterwassergeräusche nach etwas über 31 Minuten hingegen schon. Und bei 42’19 fliegt dann mal ein Pfeil so präsent über die Köpfe, dass man sich ducken mag. Interessant, dass offenbar zwei unterschiedliche Menschen für die Atmos-Mixe von Teil I und Teil II zuständig waren. Denn Filmmusik, die bei Way of Water noch häufig auf die Deckenspeaker erweitert wird, findet hier gar nicht statt. In der Höhle nach 67 Minuten gibt es dafür Hall, kurz danach auch Wasserfall-Geräusche und das Schreien der Toruks. Während des Flugs auf den Vierflüglern rauscht dann auch mal der Wind hörbar von oben. Wird es nach 102 Minuten wirklich ernst, hört man erneut die Rotoren und auch mal eine abgefeuerte Rakete. Während des finalen Showdowns werden auch die Kämpfe zwischen den Toruks und den C21-Helis mit dynamischen Sounds beliefert und der Absturz bei 145’15 lässt die Äste der Bäume wunderbar krachen. In Summe hätte zwar etwas mehr los sein dürfen, auf den Heights. Aber immerhin hat man mit den vorhandenen Geräuschen sinnvoll unterstützt.

  • Deutsch: Dolby Digital (70%)
  • Englisch: Dolby Atmos (100%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (90%)

Auf der Bonusdisk, die als dritter Silberling dem Paket beiliegt, sind insgesamt drei Featurettes sowie die bereits bekannten Making-of-Clips (insgesamt 92 Minuten Laufzeit) enthalten. Den Anfang macht mit „Erinnerungen an …“ ein Gespräch mit Worthington, Saldana, Weaver und Lang, die 20 Minuten lang auf die Produktion zurückblicken. geht’s mit „Ein Blick zurück“, das rund zehn Minuten läuft und in dem Cameron selbst zu Wort kommt. Die Beteiligten schauen auf die Dreharbeiten zurück und ordnen ein, was der Film am Ende für eine Bedeutung für die Filmwelt hatte. „Die Entstehung von …“ ist ein vierteiliges Featurette mit einer Laufzeit von 98 Minuten, das bereits auf der Extended Coll. Edition zu finden war und auch dort das Kernstück der Extras darstellte.

Gesamtbewertung  4K Blu-ray (63%)

Avatar – Aufbruch nach Pandora war für viele eine kleine Offenbarung. Nicht umsonst ist er bis heute der erfolgreichste Film aller Zeiten. Fans hat er nach wie vor und die haben lange auf eine 4K-HDR-Disk gewartet – ja, sich gefreut. Doch für die meisten dürfte diese Freude jäh enden, wenn sie den ersten Blick auf die UHD Blu-ray werfen.

Die neue Blu-ray und UHD Blu-ray liefern ein Bild wie ein Gemälde – und das ist alles andere als positiv gemeint. Der Versuch, den Film vom Look her an den zweiten Teil (dessen Bild wirklich gut geworden ist) anzupassen, darf als „mit Schmackes in die Hose gegangen“ bezeichnet werden. Schlimmer sah ein Upscale im Zeitalter der UHD Blu-ray bisher noch nicht aus. Wenn James Cameron diesen Murks abgesegnet hat, dann fällt die Vorfreude auf die Blu-ray Veröffentlichungen von Abyss und True Lies verhalten aus. Hoffen wir, dass die analoge Herkunft dieser Filme Cameron davor bewahrt, ein digitales Massaker zu erstellen. Was Avatar anbelangt: Haltet die alte(n) Blu-ray(s) des Films in Ehren. Einziger Lichtblick der UHD Blu-ray ist der englische Atmos-Sound, der nach wie vor wuchtig und dynamisch ist, dazu jetzt einige nette 3D-Sounds liefert.

Weitere 4K Blu-ray Tests:

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 13. Juli 2023 Review am: 16. Juli 2023
Erscheinungsjahr Film: 2009 Laufzeit: 162 Minuten
Filmstudio: 20th Century Studios FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: Panasonic UB9004

 

Telly: Gratis-TV geht in den USA tatsächlich in die Auslieferung

Der Gratis-TV des neuen Anbieters Telly wird in den USA mittlerweile tatsächlich ausgeliefert. Kunden müssen einige Voraussetzungen erfüllen.

So dürfen Kunden den Telly-TV ausschließlich als ihren primären Fernseher verwenden. Außerdem ist es untersagt, das Gerät physisch zu modifizieren oder aufzuschrauben. Ebenfalls dürfen keine Ad-Blocker eingesetzt werden, um die Werbung zu unterbinden. Auch ist nur der Anschluss von Peripheriegeräten erlaubt, die Telly ausdrücklich genehmigt. Wer sich nicht daran hält, soll entweder 1.000 US-Dollar zahlen oder den Fernseher zurückschicken.

Als Partner konnte man dabei im Übrigen bereits Harman Kardon, LiveOne, Magnite, Microsoft, Nielsen und Spotify an Land ziehen. Während Harman Kardon die integrierte Soundbar mit sechs Treibern optimiert hat, sichert sich Nielesen umfangreiche Nutzerdaten von Telly. Nielsen erfassen in den USA etwa auch die Einschaltquoten von TV-Sendungen. Dabei kommt der Telly-TV im Übrigen auf 55 Zoll Diagonale mit 4K-Auflösung.

So soll die Werbung am Telly TV an einem unteren Zweit-Display aussehen.
So soll die Werbung am Telly TV an einem unteren Zweit-Display aussehen.

Unter dem Hauptbildschirm sitzt ein zweites Display, das neben Widgets für z. B. Aktienkurse, Sportergebnisse und das Wetter auch Werbung anzeigt. Telly sichert sich dabei in seinen Nutzungsbedingungen umfangreiche Rechte an den Nutzerdaten, die auch an Partner weiterverkauft werden. Klar, irgendwie muss sich so ein Gratis-TV am Ende ja doch finanzieren.

Telly: TV befindet sich in der offenen Beta

Dabei spricht der Hersteller selbst noch von einer offenen Beta. Man bleibt dabei, dass man 2023 rund 500.000 Gratis-Fernseher ausliefern wolle. 2024 sollen es dann Millionen sein. Pläne für den Start außerhalb der USA fehlen aber noch. In der EU könnte es da aufgrund er strengeren Datenschutzgesetz aber wohl schwierig werden.

Telly hat eine Warteliste für kostenlose Fernsehgeräte eröffnet.
Telly hat eine Warteliste für kostenlose Fernsehgeräte eröffnet.

Gegründet wurde Telly von Ilya Pozin, der auch schon das werbefinanzierte Streaming-Angebot Pluto TV mit auf der Taufe gehoben hat.

LG will an Smart-TVs stärker mit Abos abkassieren

LG will seine Smart-TVs stärker nach dem Verkauf monetarisieren. Dafür will man Abos und Werbung stärker forcieren.

So möchte sich LG nach eigenen Angaben zu einer „Smart Life Solutions Company“ transformieren. Damit ist gemeint, dass man Hard- und Software stärker verzahnen will. Im Falle der Fernsehgeräte will man über den eigentlichen Verkauf hinaus noch mit Werbung und Abonnements Umsätze generieren. Ein Fundament sollen dafür etwa die LG Channels bleiben, die ja erst kürzlich in Deutschland um südkoreanische Inhalte erweitert worden sind.

Smart Life Solutions von LG

Gleichzeitig will man in webOS verstärkt Abonnements anbieten und die Plattform auch Partnern noch schmackhafter machen. Ziel sei es, ein starkes Ökosystem anzubieten, das insgesamt mit all seinen Diensten die Kunden binde. Im Ergebnis möchte man seinen weltweiten Jahresumsatz von aktuell umgerechnet ca. 45,4 Milliarden Euro auf etwa 69,4 Milliarden Euro steigern – bis 2030.

LG will mit Abos und Werbung die Umsätze steigern.
LG will mit Abos und Werbung die Umsätze steigern.

Die Transformation der TV-Sparte solle laut LG noch Ende 2023 beginnen. Gleichzeitig werde man aber großen Wert darauf legen, die Käufer weiterhin mit Qualität zu überzeugen. Wir sind jedoch skeptisch, ob es so gut bei den Verbrauchern ankommen wird, wenn man sie auch nach dem TV-Kauf verstärkt über Abonnements schröpfen möchte.

LG forciert ein plattformbasiertes Geschäftsmodell

Inhalte, Services und Abonnements sollen jedenfalls nach LG mit der Hardware verschmelzen und ein attraktives Gesamtsystem formen. Im Falle der Haushaltsgeräte möchte man im Übrigen verstärkt auch Einnahmen über Miete und Instandhaltung generieren. Selbst das sogenannte Metaverse soll eine größere Rolle spielen. Demnach entwickelt LG bereits Mixed-Reality-Geräte gemeinsam mit Partnern.

LG will die TV-Abteilung ab Ende 2023 transformieren.
LG will die TV-Abteilung ab Ende 2023 transformieren.

Am Ende entscheiden natürlich die Kunden, ob die Pläne von LG aufgehen. Wir sind gespannt auf die konkretere Umsetzung.

Bis zu 4.000 Euro Cashback: Samsung SmartDeals auf TVs und Soundbars

Samsung hat eine neue Aktion namens SmartDeal gestartet. Die verheißt Cashback auf sowohl TVs als auch Soundbars.

Wer sowohl eine Soundbar als auch einen Smart-TV von Samsung kauft, kann sich sogar auf einen kombinierten Cashback von bis zu 4.000 Euro freuen. Macht euch aber keine Illusionen: Um den maximalen Cashback-Betrag mitzunehmen, müsst ihr natürlich auch entsprechend tief in die Tasche greifen und die Topmodelle mit üppigen Diagonalen kaufen.

NEO QLED TVS zwischen 43 und 98 Zoll im SmartDeal

Die SmartDeal-Aktion läuft zwischen dem 13. Juli und dem 10. September 2023 und umfasst unter anderem die Neo QLED 8K und 4K, aber auch die QLED, OLED und Lifestyle-TVs sowie ausgewählte Soundbars der Q-Serie. Nach dem Kauf ist die Registrierung auf dieser Website notwendig, wo ihr die üblichen Daten, wie die Seriennummer des jeweiligen Geräts, die Rechnung und eure Kontodaten, hinterlegen müsst.

Die Dimensionen des Q80C mit 98 Zoll werden einem bei diesem Aufbau mit Samsung Premium Dolby Atmos-Soundbar erst so richtig bewusst
Auch der Samsung Q80C mit 98 Zoll nimmt an der Aktion teil.

Beim Kauf des Flaggschiff-TVs QN90C in großen 98 Zoll winkt beispielsweise ein Cashback in Höhe von 2.000 Euro. Der Cashback verdoppelt sich, wenn ihr eine Soundbar hinzuaddiert. Beim Kauf des The Frame in 85 Zoll können sich Kunden hingegen zum Beispiel auf 450 Euro Cashback freuen.

Cashback auch auf Soundbars

Falls ihr kein Interesse an den Smart-TVs habt, erhaltet ihr beispielsweise auf das Soundbar-Spitzenmodell Q995GC von Samsung 150 Euro Cashback. Das Spannende ist eben: Wer einen Smart-TV kauft und eine Soundbar dazu nimmt, für den verdoppelt sich der TV-Cashback. Das kann dann bei Top-Modellen so weit gehen, dass ihr die Soundbar quasi gratis bekommt – plus Bonus obendrauf.

Die HW-Q995GC und HW-Q934GC liefern euch High-End-Audio im Soundbar-Format
Die HW-Q995GC und HW-Q934GC liefern euch High-End-Audio im Soundbar-Format

Die Aktionsgeräte können zwischen dem 13. Juli und dem 10. September 2023 im Samsung-Onlineshop oder bei allen teilnehmenden Händlern erworben werden. Um die Cashbacks bei teilnehmenden Händlern zu erhalten, müssen Kund*en den erworbenen Smart-TVs und/oder die Soundbar bis zum 24. September 2023 registrieren. Im Samsung-Shop werden die Beträge direkt verrechnet.

Wichtig: Es nehmen ausdrücklich nur Modelle mit deutschen Modellcodes teil!

Dyn: Neuer Sport-Streaming-Anbieter startet am 23. August 2023

Mit Dyn will ein neuer Anbieter von Sport-Streaming den Markt erobern. Los geht es bereits ab dem 23. August 2023.

Wichtig zu wissen: Bei Dyn hat auch der Konzern Axel Springer seine Finger mit drin. Wer sich davon nicht abgeschreckt fühlt, kann noch bis 31. Juli 2023 von einem Frühbucherrabatt profitieren. Wer sich ein Jahr an Dyn bindet, zahlt dann 10,50 Euro im Monat. Der normale Preis pro Monat liegt im Jahresabo bei 12,50 Euro.

Wer Wert auf die Möglichkeit legt, jeden Monat kündigen zu können, zahlt für Dyn 14,50 Euro pro Monat und ist nicht langfristig gebunden. Laut den Betreibern zahlt man im Rahmen der Initiative „Move Your Sport“ 10 % der Netto-Abo-Erlöse an die nationalen Partnerligen. Dort werden sie laut den Betreibern gezielt für Nachwuchsförderung eingesetzt.

Die Geschäftsführung übernehmen Andreas Heyden (CEO), Marcel Wontorra (COO) und Christian Seifert (Gründer & Gesellschafter). Am 23. August 2023 wird Dyn mit der Live-Übertragung des ersten Highlights der neuen Handball-Saison, dem Spiel zwischen dem THW Kiel und den Rhein-Neckar Löwen um den Pixum Super Cup 2023, an den Start gehen.

Dyn steht auf zahlreichen Plattformen zur Verfügung

Dyn wird im August 2023 laut Pressemitteilung über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TVs verfügbar sein. Das Live-Programm von Dyn umfasst zum Sendestart neun Bundesligen von Frauen und Männern in den fünf Sportarten Basketball, Handball, Hockey, Tischtennis und Volleyball sowie weitere internationale Wettbewerbe. Insgesamt werde Dyn in der Saison 2023/2024 über 2.000 Spiele live übertragen, wobei alle Abonnenten Zugriff auf alle Spiele aller Sportarten haben sollen.

Ergänzen möchte man das um redaktionelle Formate, die sogar kostenfrei zu sehen sein werden – über die Social-Media-Kanäle des Angebots. Die Formate sollen zwischen TikTok-freundlichen 90 Sekunden bis 20 Minuten lang sein. Nähere Einblicke zum Programm stehen ab Anfang August 2023 auf der Webseite www.dynmedia.com zur Verfügung und werden laut Anbieter regelmäßig ergänzt und aktualisiert.

Disney-Chef Bob Iger: Es wird weniger Content zu Marvel und Star Wars geben

Disney will weniger Inhalte rund um Marvel und Star Wars produzieren. Das ist Teil des selbst verordneten Sparkurses.

So hat der Disney-Chef Bob Iger zu Protokoll gegeben, dass die Marke Marvel zuletzt durch zu viele Filme und Serien verwässert worden sei. Deswegen werde man die Content-Offensive etwas zurückfahren. Wer aufmerksam ist, wird zwischen den Zeilen herauslesen, dass man schlichtweg mit der wirtschaftlichen Performance zuletzt nicht zufrieden gewesen ist.

So blieb etwa das Einspielergebnis von „Ant-Man: Quantumania“ hinter den Erwartungen zurück. Serien wie „Ms. Marvel“, „She-Hulk“ oder auch zuletzt „Secret Invasion“ ernteten entweder deutlich schlechtere Kritiken als erhofft und / oder wurden nicht so oft abgerufen, wie erwartet. Aufgrund der hohen Kosten der Produktionen sind eben auch die Erwartungen an die Resonanz durch Kritik und Publikum hoch. Da hat sich offenbar eine Schräglage ergeben.

Disney+ nimmt im Juli 2023 wieder neue Filme und Serien ins Programm auf.
Disney+ nimmt im Juli 2023 wieder neue Filme und Serien ins Programm auf.

Disney möchte ca. 5,5 Mrd. US-Dollar einsparen und hält sich mittlerweile auch wieder offen, mehr Titel auf Disc zu veröffentlichen und auch Filme und Serien wieder verstärkt an Partner zu lizenzieren. Zuletzt leistete man sich im Kino mehrere kommerzielle Flops wie „Arielle, die Meerjungfrau“, „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“, „Elemental“ oder auch „Lightyear“.

Disney: Weniger Produktionen, geringere Ausgaben

Laut Iger wolle Disney einerseits die Quantität zurückfahren, aber auch für die Produktionen die Budgets senken. Dennoch beharrt der CEO darauf, dass grundsätzlich bei Marvel als Marke alles in Ordnung sei. Allerdings ist es sicherlich sinnvoll, wenn man stärker abwägt, welche Produktionen am Ende wirklich in Serie gehen und welche man lieber auf dem Schreibtisch liegen lässt. Zuletzt erweckte man gerade bei Marvel und Star Wars den Eindruck, dass Qualität nicht mehr die größte Rolle spielte.

Zumindest einen Teil der Fans dürfte man dadurch verloren haben. Ob man diesen zurückgewinnen kann, muss die Zeit zeigen.

Sony HT-S2000: Soundbar mit Dolby Atmos für 499 Euro (jetzt verfügbar)

Sony bringt eine neue Soundbar auf den Markt. Die HT-S2000 soll mit Dolby Atmos und 3.1-Klang punkten. Der Preis steht bei 499 Euro.

Was 3D-Sound betrifft, so ist die Sony HT-S2000 aber auch für DTS:X gerüstet. Dank eines neu entwickelten Upmixers soll sogar bei der Wiedergabe von Stereo-Inhalten ein dreidimensionales Surround-Erlebnis geboten werden. Das versprechen jedoch viele Hersteller und die Ergebnisse sind in der Praxis meistens mau. Der Center-Lautsprecher der HT-S2000 gewährleistet laut Sony eine klare Wiedergabe von Stimmen und der integrierte zweifache Subwoofer ist für den Tieftonbereich zuständig. (Hier geht es zum Preisvergleich)

Sony HT-S2000 mit Vertical Surround Engine

Als erste Soundbar ihrer Art ist die HT-S2000 zur neuen App Home Entertainment Connect kompatibel. Die Vertical Surround Engine des Klangriegels lässt den Klang von oben kommen und S-Force Pro von den Seiten. Beide Technologien sind am Ende jedoch vor allem Software-Kniffe, da sollten Audio-Liebhaber ihre Erwartungen also gemäßigt halten. Das X-Balanced Speaker Unit von Sony erhöht wiederum den Schalldruck, was Verzerrungen minimiere, sowie die Stimmwiedergabe verbessere.

Sony hat auch die neue App "Home Entertainment Connect" eingeführt.
Sony hat auch die neue App „Home Entertainment Connect“ eingeführt.

Die neue App Home Entertainment Connect führt wiederum durch die Ersteinrichtung, hilft bei der Fehlerbehebung und ermöglicht es, die Lautstärke, die Klangfelder und andere Einstellungen vom Smartphone aus zu steuern. Ebenso könnt ihr über die mobile Anwendung auch Firmware-Updates anstoßen.

Sony HT-S2000 ist erweiterbar

Zwar liegen der Soundbar ab Werk weder ein externer Subwoofer noch Rear-Lautsprecher bei, beides kann jedoch nachgerüstet werden. So könnt ihr Soundbar mit einem optionalen kabellosen Subwoofer (SA-SW5 / SA-SW3) sowie den optionalen kabellosen Rear-Lautsprecher SA-RS3S2 kombinieren. Wenn die HT-S2000 mit einem kompatiblen Bravia-TV verbunden wird, werden die Klangeinstellungen der Soundbar automatisch in den Bravia-Schnelleinstellungen angezeigt, wo sie angepasst werden können.

Die Sony HT-S2000 kann um Rears und einen Sub erweitert werden.
Die Sony HT-S2000 kann um Rears und einen Sub erweitert werden.

Preis und Verfügbarkeit

Preis: € 408,00 Bester Preis
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Zuletzt aktualisiert am 19. August 2026 um 11:44 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die HT-S2000 ist ab sofort zum Preis von 499 Euro (UVP) erhältlich. Hier findet ihr bereits die Produktseite mit weiteren Informationen. Ergänzend sei etwa angemerkt, dass die Soundbar auf 250 Watt kommt und neben HDMI / eARC auch Optical und Bluetooth 5.2 bietet.

Highlight-Features HT-S2000:

  • Kompakte 3.1-Soundbar mit 5 Verstärkerkanälen
  • 250 Watt Gesamtleistung
  • Dolby Atmos und DTS:X 3D-Sound
  • Neuer Upmixer für dreidimensionalen Surround-Sound
  • Neue Smartphone App (Home Entertainment Connect)
  • S-Force Pro, Vertical Surround Engine und DTS Virtual:X
  • Nachtmodus, Sprachmodus
  • HDMI (eARC) + Optischer Audioausgang
  • Wi-Fi
  • Bluetooth 5.2

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