Die Entwicklung und Forschung im Bereich LCD (Liquid Crystal Display) scheint sich dem Ende zu nähern. Das bedeutet jedoch nicht, dass es keine qualitativen Verbesserungen im Bereich LCD-TV mehr geben wird!
Die Welt der TV-Geräte hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Vor allem LCDs erlebten einen zweiten Frühling. Doch mit sinkenden Preisen im LCD-Markt und der zunehmenden Dominanz von OLED scheint sich die Forschung und Entwicklung mit Flüssigkristalldisplays nicht mehr zu lohnen. Bedeutet, das Elektronik-Monster LCD, welches über Jahrzehnte den TV-Markt beherrschte (und immer noch beherrscht), wird wohl keine Verbesserungen oder Optimierungen mehr erfahren. Man ist am Ende der Fahnenstange angekommen.
LCD-Entwicklungen nur noch bei AR/VR
Entwicklungen im LCD-Bereich soll es lediglich noch im Bereich Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR) geben. Es wird jedoch darauf spekuliert, dass keine großen Sprünge in puncto Qualität zu erwarten sind. Die allerletzte Verbesserung bei LCD-Display kam übrigens von Merck und nennt sich IPS Black. Diese Technologie wurde für LG Display und BEO entwickelt und liefert nicht nur einen guten Blickwinkel, sondern verbessert die Kontrastdarstellung zum Teil drastisch. Die Technik kommt derzeit aber nur in PC Monitoren zum Einsatz.
LCD-Fernseher glänzen dank LED-Upgrades
Samsungs NEO QLED TVs zeigen, dass die LCD-Technik definitiv noch am Leben ist!
Der TV-Markt bleibt aber sicherlich nicht untätig und schaut der LCD-Technik beim Sterben zu. Während die Komponenten der Flüssigkristalldisplays nicht weiterentwickelt werden, gibt es definitiv noch Verbesserungen bei den Filterschichten bzw. bei der Hintergrundbeleuchtung. Mini-LED dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Die Beleuchtungstechnologie, die sich auf extrem kleine LEDs stützt und sehr fein gerastert werden kann. Liefert bei High-End-Modellen unglaubliche Farbbrillanz, breite Kontraste und ansehnliche Schwarzwerte. In Kombination mit Quantum Dot-Farbfiltern, liefern Geräte wie Samsung NEO QLED TVs 2023 eine hervorragende Bildqualität.
Werden OLED und QD-OLED übernehmen?
König LCD denkt langsam an den Ruhestand, regiert aber immer noch mit. Displaytechnologien wie OLED, QD-OLED oder Micro-LED werden vielleicht irgendwann den kompletten Markt dominieren und dann bleibt von LCD nicht viel mehr übrig als eine Erinnerung und das ein oder andere Liebhabergerät, ähnlich wie bei Plasma.
Sky Deutschland baut bei WOW die Tarife neu auf. So gibt es künftig mit WOW Premium ein neues Angebot.
WOW Premium scheint dabei preislich dem bisherigen Angebot zu entsprechen. Denn wer bereits Abonnent ist, erhält aktuell eine E-Mail und wird darüber informiert, dass auf seiner Rechnung bald WOW Premium ausgewiesen wird. Das Nicht-Premium-Angebot hingegen wird fortan das „normale“ WOW ohne Namenszusätze sein und offenbar Werbung von Drittanbietern integrieren.
Entsprechend erklärt Sky Deutschland, man werde die Preise einiger Abonnements senken, wird da aber sonst nicht konkreter. Auch WOW Premium ist jedoch nicht komplett werbefrei. Ähnlich wie bei Amazon Prime Video läuft nämlich vor dem Start vieler Filme und Serien erstmal Eigenwerbung für anderen WOW-Content. In Aussicht stellt man jedenfalls, dass Nutzer des WOW-Abonnements mit Werbung WOW Premium dann gegen einen Aufpreis von 5 Euro dazubuchen können.
WOW informiert Kunden derzeit über die neuen Modalitäten.
WOW Premium bietet nach Angaben von Sky zwei Streams gleichzeitig, 1080p als maximale Auflösung sowie 5.1-Surround-Sound. Es gibt hier drei verschiedene Tarife: WOW Serien, WOW Filme & Serien sowie WOW Live-Sport. Man sollte abwarten, wie sich da bald die Preise entwickeln, wenn Sky Deutschland WOW und WOW Premium voneinander abgrenzt.
WOW: Technisch nicht auf der Höhe der Zeit
Klar ist, dass WOW technisch veraltet ist. Weder bietet man 4K-Auflösung noch HDR. Außerdem verzichtet man weiterhin auf 3D-Klang wie Dolby Atmos. Das kann man sich mit Paramount+ die Hände schütteln. Letztere haben immerhin vage ein Upgrade auf 4K für den Jahresverlauf in Aussicht gestellt.
WOW ist ebenfalls berüchtigt für seine schlechte Kompression sowie die wenig performante App. Insofern muss sich auch zeigen, wie die Zahlungsbereitschaft der Abonnenten sich in Zukunft so verhält.
Netflixs Live-Adaption des legendären Manga One Piece wurde endlich im Video vorgestellt. Ab dem 31. August 2023 machen sich Luffy, Zoro, Nami, Sanji und Co. auf die Suche nach dem legendären Schatz des Piratenkönigs!
Im Rahmen des „Tudum“-Events enthüllte Netflix viele neue Projekte, darunter auch den ersten Teaser-Trailer für eine Live-Action-Variante der One Piece-Serie. Die Adaption mit echten Schauspielern basiert auf den legendären Manga (und Cartoon-Serie) aus dem Jahr 1997 von Eichiro Oda. Der Manga gehört zu einem der erfolgreichsten „Kulturexporten“ im bereich visueller Erzählung und ist mit derzeit über 100 Bänden immer noch nicht auserzählt. Oda verriet, dass die Geschichte wohl erst nach 20-30 Bänden ein Enden finden wird. Theoretisch genug Stoff, für eine Erfolgsserie!
One Piece-Fans stehen Live-Serie kritisch gegenüber
Die erste Staffel One Piece wird ab dem 31. August auf Netflix zu sehen sein und umfasst acht Folgen. Ab diesem Zeitpunkt gilt es sich zu beweisen. Seit Jahrzehnten verfolgen eingefleischte Fans die Mangas und Cartoons und haben daher auch eine ganz spezielle Vorstellung von der Welt, in denen die Strohhut-Piraten ihr Unwesen treiben. Kann die Live-Adaption von Netflix überhaupt eine Chance, den Vorstellungen der Fans gerecht zu werden? Wir vermuten, dass sich die One Piece-Serie so einiger Kritik stellen muss, primär von Fans der ersten (oder zweiten) Stunde. Ist One Piece vielleicht am Ende eher etwas für Netflix-Abonnenten, die noch gar keine Berührungen mit dem beliebten Manga hatten?
Netflix nicht die richtige Plattform?
Wir möchten jetzt nicht den Teufel an die Wand malen und wir wünschen dem Projekt sowie deren Schauspielern viel Erfolg. Doch die Frage, ob ein solches Mammut-Projekt bei Netflix gut aufgehoben ist und ob es hier überhaupt einer Live-Adaption bedarf, muss man stellen dürfen. Netflix hatte in der Vergangenheit ja immer wieder bewiesen, dass Quantität vor Qualität geht und so geschah es nicht selten, dass große Projekte bereits nach der ersten Staffel eingestellt wurden, egal welcher große Name dahinterstand.
Wie ist euer Eindruck nach dem ersten Trailer? Seid ihr One Piece-Fans und wenn ja, gebt ihr der Live-Adaption eine Chance?
Im Kino sind mehr und mehr Zuschauer der Superhelden überdrüssig: „The Flash“ startet weltweit deutlich schwächer als erwartet.
So konnte der DC-Film mit Ezra Miller als rotem Blitz und Michael Keaton als Batman innerhalb der ersten vier Tage nach dem Start in den USA ca. 64 Mio. US-Dollar einspielen. Das verantwortliche Studio Warner Bros. Discovery hatte sich für den genannten Zeitraum 70 bis 75 Mio. US-Dollar erhofft. Damit bleibt „The Flash“ deutlich hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass derlei Produktionen nach dem Start oftmals rasch ihren Aufwind einbüßen. Weltweit sollen bisher ca. 139 Mio. US-Dollar drin gewesen sein.
Negativschlagzeilen und Trendwende bei Superhelden
Das Budget des Films lag bei ca. 200 bis 220 Mio. US-Dollar. Streifen wie „The Flash“ müssen üblicherweise mindestens das Doppelte der Produktionskosten einspielen, um in die Gewinnzone zu rutschen. Das liegt daran, dass noch sehr teures Marketing eingerechnet werden muss und natürlich ein Teil der Einnahmen an die Kinobetreiber geht. Negativ hat sich auf die Performance von „The Flash“ wohl auch ausgewirkt, dass Hauptdarsteller Ezra Miller 2022 stark in die Negativschlagzeilen geriet.
Dazu kommt, dass aufgrund diverser Streiks in Hollywood viele Schauspieler aufgrund der Regeln der Gewerkschaften nicht oder nur eingeschränkt an der Vermarktung von Filmen teilnehmen können. Auch ebbt der Trend der Superhelden-Filme immer mehr ab, was z. B. auch Marvel mit „Ant-Man: Quantumania“ spüren musste. Bei „The Flash“ kommt dazu, dass viele Zuschauer wissen, dass DC ohnehin sein Filmuniversum einem Neustart unterzieht, die Relevanz des Streifens also zweifelhaft ist.
Ausblick für Pixars „Elemental“ und „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“
Doch auch andere Filme mussten Schlappen hinnehmen: Auch Pixars „Elemental“ startet schlechter als erhofft. Innerhalb von vier Tagen kamen in den USA Einnahmen von 33,3 Mio. US-Dollar zusammen. So waren die Kritiken aus Cannes schon durchwachsen und bemängelt wurde, es handele sich hier um ein schlechteres Abziehbild von Filmen wie „Inside Out“ oder auch „Soul“.
Auch für „Indiana Jones: Das Rad des Schicksals“ sieht es düster aus. Analysten prognostizieren einen sehr schwachen Start des Films. Einerseits hätten viele Fans noch die Enttäuschung über „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ im Kopf und andererseits sind die Vorab-Kritiken hier ebenfalls sehr durchwachsen ausgefallen. Diejenigen, die von Kathleen Kennedys bisheriger Strategie rund um Lucasfilm ernüchtert sind, werden ebenfalls immer lauter.
So rechnen Marktforscher damit, dass der Film am Ende sogar für Disney rote Zahlen verheißen könnte. Doch warten wir es einmal ab, denn die Analysten würden sich nicht zum ersten Mal täuschen.
Videokonferenzen direkt am Fernseher: Das macht Sony jetzt an ausgewählten Bravia-TVs in Kooperation mit Zoom möglich.
Eine wichtige Voraussetzung gibt es jedoch: Euer TV-Modell muss zur Bravia Cam von Sony offiziell kompatibel sein. Dies trifft auf viele Fernsehgeräte ab 2022 zu. Dank der neuen Partnerschaft könnt ihr dann von der Couch aus Videochats führen, an Meetings teilnehmen und dabei die Vorzüge eines großen Bildschirms genießen. Sony Bravia ist die erste TV-Marke, die die „Zoom for TV“-App im Google Play Store unterstützt.
So könnt ihr ja an den Bravia-TVs von Sony dank Android TV bzw. Google TV auf den Play Store zugreifen. Dort steht eine enorme Auswahl an Apps stramm. Bald soll eben auch Zoom for TV dazu zählen. Wie man es von Sony kennt, so dürft ihr aber nicht direkt loslegen. Vielmehr sprechen die Japaner vage von einer Verfügbarkeit im „Frühsommer dieses Jahres“.
Der A95L QD-OLED-TV von Sony wird inkl. Bravia Cam (abnehmbar) ausgeliefert
Via Zoom könnt ihr dann nicht nur Videochats auf einem TV-Bildschirm beanspruchen, sondern auch noch die Bildschirmfreigaben und Kooperationstools verwenden. Zugleich stehen die allgemeinen Funktionen der Bravia Cam zur Verfügung: Diese erkennt zum Beispiel, wo und in welcher Entfernung vom Fernseher sich die Zuschauer befinden und passt die Ton- und Bildeinstellungen entsprechend an.
Sony Bravia mit Zoom: Was sind die Anwendungsgebiete?
Ob es so viele TV-Besitzer gibt, die Zoom am Fernseher verwenden möchten, ist schwer zu sagen. Sony selbst sieht etwa Home-Office-Meetings, aber auch Fernunterricht oder private Gespräche mit Freunden und Familie als Anwendungsgebiete. Kompatibel sind konkret zur Bravia Cam und damit auch zu Zoom die Bravia-Modelle: X95L, X93L, A80L, X90L, X85L, X80L, X75L, Z9K, A95K, X95K, A90K, A80K, A75K, X90K, X90S, X85K und X80K. Wir wünschen viel Spaß mit den Videochats!
Wir testen den Oscar-Hit „Im Westen nichts Neues“ auf 4K UHD Blu-ray. Der bislang womöglich größte Erfolg eines Netflix-Films bei den Academy Awards hat es ganz schön in sich!
Inhalt (75%)
1930 inszenierte der Amerikaner Lewis Milestone das vom deutschen Schriftsteller Erich Maria Remarque geschriebene Antikriegs-Buch Im Westen nichts Neues. Zu verdanken war dies dem gebürtigen Schwaben Carl Laemmle Senior, der 1912 die Universal Studios gründete und das Buch bei einer seiner Heimataufenthalte entdeckte. Ein Glücksfall, denn in Deutschland hätte es so bald keine Verfilmung der Geschichte gegeben. Die Nationalsozialisten hatten Remarque bereits auf der Abschussliste und warfen den Roman 1933 auf den großen Haufen ihrer Bücherverbrennung.
Erstaunlich jedoch, dass sich erneut die Amerikaner an ein zeitgemäßes Remake wagten, das 1979 als TV-Film mit prominenter Besetzung (u. a. Henry Thomas, Ernest Borgnine, Ian Holm und Donald Pleasance) die Story erneut aufgriff. Weitere 42 Jahre später war es dann aber so weit. Zwar (auch) mit internationalen Geldern und im Auftrag von Netflix produziert sowie dem Schweizer Regisseur Edward Berger als Inszenator besetzt, wurden immerhin weitgehend deutsche Schauspieler gecastet. So ausgerüstet avancierte Im Westen nichts Neues zum Hit beim Streaminganbieter und schrieb im März 2023 Geschichte, als er mit vier gewonnenen Oscars als erfolgreichster deutscher Film aller Zeiten von den 95. Annual Academy Awards nach Hause kam.
So hatte sich Paul den Krieg nicht vorgestellt
Berger hat gemeinsam mit seinen Co-Autoren Paterson und Stokell die Originalgeschichte in vielen Teilen deutlich verändert. Er fügte Figuren hinzu und nahm andere Dinge heraus. Das ist nicht immer gelungen, weil es teils historisch nicht authentisch ist oder aber die Aussage des Buchs komplett verändert. Konzentrierte sich die Vorlage wie auch die Erstverfilmung auf das Kriegsszenario und integrierte familiäre Elemente, nimmt Im Westen nichts Neues bspw. die wichtige Figur Himmelreich raus und fügt dafür jene des Matthias Erzberger hinzu – verschob das Geschehen also zwischendurch von der Front auf Friedensverhandlungen. Das macht den Film insgesamt globaler und weniger intim als die bisherigen Fassungen.
Einige Bilder bieten allerdings auch frische Ansätze: Wenn nach den ersten, bereits sehr intensiv geschilderten Kampfhandlungen, die Leichen auf Stapeln liegen und man ihnen die Marken zur Identifizierung abnimmt, hat das etwas notwendig-Mechanisches. Die Verheizung von menschlichem Kanonenfutter macht der Film hier aber nicht nur durch die Anhäufung von Toten sichtbar, sondern auf subtile Weise, indem die kaputtgeschossene Kleidung in dicken Bündeln nach Hause geschickt, gewaschen und von Näherinnen wieder aufbereitet wird, damit neue Infanteristen (wie Paul Bäumer) sie tragen können – die bittere Erkenntnis aus diesen Kreislauf-des-Kriegs-Szenen: Soldaten können nicht auf diese Weise zusammengeflickt werden. Denn was auch Im Westen nichts Neues im Jahre 2022 eindrücklich klarmacht: Krieg kennt keine Sieger und Verlierer. Krieg kennt nur Opfer.
Für Matthias Erzberger ist jeder Tote einer zuviel
Die Sinnlosigkeit, mit der junge und jüngste Soldaten über Matschfelder voller Granatenkrater sprinten, um am Ende zehn Meter Landgewinn verzeichnen zu können, ist offenbar. Berger setzt das während der Kampfszenen in packenden Bildern um, die durchaus an großes US-Kino wie 1917 erinnern. Die weite Landschaft Tschechiens diente als Grundlage für die ausufernden Schützenfelder, die von der oscarprämierten Kameraarbeit James Friends sensationell in Szene gesetzt wurden. Friend ist mit der Kamera immer nahe und dynamisch dabei, ohne jedoch in ärgerliche und nervige Wackelei zu verfallen. Hin und wieder nimmt er sich außerdem Zeit, das Schlachtfeld ganz ruhig zu zeigen, die tödlichen Resultate der Auseinandersetzungen lediglich zu dokumentieren – Bilder, die nachwirken.
Was dem Film allerdings in die Suppe spuckt, sind seine deutlich zu hellen, klaren und kontrastreichen Bilder, die über die Disks glatt und rauschfrei wiedergegeben werden (siehe Kapitel Bildqualität). Wären Produktionsdesign und Kostüme nicht so überzeugend, wäre es schwierig, sich in die Zeit des Ersten Weltkriegs einzufinden. Hier hätte man durchaus offensiver mit einer gewissen Körnung oder farblicher Stilisierung arbeiten können. Auch die teils sehr deutliche Tiefen-Unschärfe ist ein Problem, weil der Fokus dann oft durch geringe Bewegungen schon verloren geht. Ebenfalls schwierig: Die oft hingenuschelten Dialoge. Schon während der akustisch halbwegs übersichtlichen Momente hört man längst nicht alle Darsteller gut. Kommen lautere Umgebungsgeräusche oder Euphorie-Momente hinzu, kann man mitunter kaum etwas verstehen – und das in einem deutschsprachigen Film.
Im Westen nichts Neues wurde durchgängig mit hoch- und höchstwertigen Kameras aufgenommen. Zum Einsatz kamen die ARRI Alexa 65, die Alexa Mini LF, die RED Weapon Monstro und die Sony CineAlta Venice. Von den unterschiedlichen Auflösung zwischen 4.5K und 8K wurde final ein 4K-DI gezogen, sodass wir es mit einem durchgängig nativen 4K-Prozess zu tun haben. Netflix ließ das Ganze mit HDR10 und Dolby Vision graden, was von Capelight für die Disk entsprechend übernommen wurde.
Gegenüber der Blu-ray fällt zunächst auf, dass die zuletzt häufig beobachtete, deutliche Abdunklung erst einmal so nicht stattfand. Die UHD Blu-ray ist nur dezent dunkler abgestimmt, was allerdings nie zu einem Durchzeichnungsproblem führt, das die Blu-ray nicht ohnehin selbst hat. Eher im Gegenteil hat man bei den ganz düsteren Momenten den etwas harschen Kontrast der Blu-ray zurückgefahren, was für harmonischere Hell-Dunkel-Übergänge sorgt (27’25). Außerdem gelingen Farben meist etwas kräftiger. So ist das Blut der Opfer stärker rot und weniger orangebetont.
Die 4K Blu-ray zu „Im Westen nichts Neues“ ist für das Thema stellenweise zu „sauber“
Die Kontrastdynamik bei hohen und bei Mischhelligkeiten ist ebenfalls besser und differenziert schöner zwischen den Helligkeiten. Spitzlichter gelingen prägnanter und können sich in dunklen Szenen durch mehr Punch sowie die besser nachvollziehbaren Konturen gegenüber der Blu-ray abgrenzen (Jeep-Scheinwerfer bei 49’49). Dazu ist Schwarz satter, auch wenn das allerletzte Quäntchen Schwarzwert nicht rausgeholt wird.
Was die Schärfe angeht, kann der mit hoher Auflösung gefilmte Im Westen nichts Neues mit sichtbar mehr Fältchen und Augenbraueneinzelheiten aufwarten, wo die Blu-ray etwas verschwommener ist (81’22). Auch beim Encoding schlägt die UHD Blu-ray die Blu-ray sichtbar. Das feine digitale Rauschen zu Beginn von Kapitel drei wird gleichmäßiger/sauberer reproduziert und weist keine Clusterbildung auf. Insgesamt eine wirklich gute Scheibe, die visuell der Blu-ray in allen Belangen überlegen ist.
Im Westen nichts Neues liegt bereits auf der Blu-ray mit der Atmos-Spur fürs Deutsche vor, die schon Netflix anbot. Und deren Sounddesign ist wirklich klasse. Schon das Intro, das so friedlich-still beginnt und dann von vereinzelten MG-Salven unterbrochen wird, zieht den Zuschauer mitten ins Geschehen. Die Patronen schlagen vor der Kamera im Schlamm ein, wirbeln Staub auf und lassen ihn hinter dem Zuseher auf den Rears herabrieseln. Die großen Geschosse schlagen wirkungs- und druckvoll ein, während die schreienden Soldaten überall umher rennen. Akustisch wirkt der Film aber nicht nur während der Szenen im Kriegsgebiet, sondern auch in den stilleren Momenten.
Wenn die kühlen Winde wehen oder dezente Streicherklänge zu hören sind, legt sich der Ton sehr angenehm und fein aufgelöst im Heimkino nieder. Während der Szenen nach 17 oder 24 Minuten kommt dann auch das Granatfeuer mit Druck ins Heimkino und lässt die Subs ordentlich zupacken. Tatsächlich gibt es hier richtig fettes Fundament, das im deutschen Film seinesgleichen sucht. Die Szenen ab Minute 18’20 mit räumlich fallendem Regen, klackernden MGs und Granatfeuer sind wirklich klasse und versetzen den Zuschauer mitten ins Geschehen. Das wird dann noch intensiver, wenn zwischen Minute 25 und 27 alle Mann unter Beschuss und im Bunker sitzen. Wirklich ein klasse Tonsektor. Die einzige Einschränkung auch hier: Die nuschelnden Stimmen. Allerdings ist das kein Problem der Disk, sondern der Aussprache. Der englische DTS-HD-Master-Sound klingt im Vergleich etwas dumpfer und weniger offen.
Der Atmos-Sound setzt Maßstäbe. Leider nuscheln die Stimmen.
Legen wir ein Ohr auf die Höhen-Ebene, so nutzte man diese wirklich ausgiebig und in einem hohen Maße authentisch, ja fast gespenstisch gut aus. Während der ersten Szenen auf den Schlachtfeldern zischt es von oben, wenn sich die Geschosse nähern. Aufgesprengte Erde rieselt auf die Kamera und die Protagonisten nieder, die im Schützengraben auf ihren Einsatz warten und immer wieder geht man hier unwillkürlich in Deckung, wenn ganze Holzplanken zerbersten und niederkrachen. Ein „Los, los“ nach etwa dreieinhalb Minuten sorgt noch mal für mehr Gänsehaut-Feeling. Gegenüber der Netflix-Fassung geht hier auf der Höhen-Ebene noch einmal deutlich mehr ab. Das „Los, los“ ist dort zwar auch vorhanden, klingt aber mächtig komprimiert, wenn man es sich mal isoliert anhört. Dagegen ist der Atmos-Sound der Disk um Längen klarer und dynamischer – fast schon frappant, wie drastisch die Unterschiede hier sind und wie sehr die Netflix-Fassung dagegen abstinkt.
Während des Vortrags in den großen Hallen nach etwas über zehn Minuten kommt der Hall der Stimme sehr realistisch mit von den Heights und auch hier ist die Disk dem Stream um Lichtjahre voraus. Zurück an der Front saust es dann nach 17 Minuten wieder von der Decke und nach 25 Minuten rumort es bis zum Zusammensturz des Bunkers äußerst ausgiebig von oben – das gehört definitiv zu einer der besten 3D-Sound-Szenen der letzten Jahre. Da es danach relativ lange dauert, bis wieder Kriegsgeschehen zu sehen ist, folgen erst ab Minute 69 wieder die üblichen Zisch- und Spratzelgeräusche. Beim Angriff der Panzer nach 73 Minuten gibt’s dann ausgiebig Signale von oben – ebenso wie beim Fliegerangriff zehn Minuten später. Im Anschluss ist das Geschehen erneut für einige Zeit sehr ruhig und lässt erst zum Finale hin die Heights wieder aktiv werden (ab 128’00). Da Netflix eine Vielzahl an Sprachen anbietet, liefert die Blu-ray für Capelight-Verhältnisse eine wahre Unmenge an Sprachen. Insgesamt elf Sprachfassungen sind enthalten und werden um sechs Hörfilm-Versionen ergänzt. Das Menü ist fast nicht hoch genug, um diese 17! unterschiedlichen Tonspuren aufzuzeigen.
Das Bonusmaterial von Im Westen nichts Neues liefert neben einigen Trailern und Teasern einen Audiokommentar und ein Making-of. Der Audiokommentar von Edward Berger ist in Englisch eingesprochen, bekam aber Untertitel. Für seinen ersten Kommentar macht er seine Sache gut und erklärt wirklich allerhand Details zu den Dreharbeiten. Das 18-minütige Making-of ist (abgesehen von den englischsprachigen On-Scene-Sequenzen) deutsch gesprochen. Hier kommen zunächst vor allem Berger und Kameramann Friend zu Wort. Beeindruckend, welche Arbeiten an den Schützengräben man während der Vorbereitungen im Winter bei schneebedeckter Landschaft erledigt werden mussten. Außerdem gibt’s Einblicke in das Bootcamp der Darsteller. Hinzu gesellt sich das 24-seitige Booklet des Mediabooks.
Gesamtbewertung Im Westen nichts Neues 4K Blu-ray (83%)
Im Westen nichts Neues bietet die bekannte Geschichte vor dem Hintergrund einer neuerlichen Kriegssituation in Europa. Dabei weicht er an einigen Stellen sehr deutlich von der Vorlage ab und ist in gewissen Punkten zu glatt poliert. Wer hier mit der Prämisse historischer Akkuratesse und Originaltreue rangeht, wird enttäuscht sein. Wer aber an intensiven Darstellerleistungen und dem nie unwichtig werdenden Antikriegs-Aspekt interessiert ist und den etwas moderner inszenierten Film mag, der wird sich auf die Seite der Fans schlagen.
Vom Bild her weiß die 4K-Disk mit Dolby Vision vollauf zu überzeugen und der deutsche Atmos-Sound ist wirklich eine Wucht. Und wer immer noch glaubt, Streaming käme beim Sound an die Disk heran, der höre sich die deutsche Atmos-Fassung mal im direkten Vergleich an.
In der komplexen Welt der Audio-Technologie spielt das Verständnis von „Watt“ eine entscheidende Rolle. Warum? Weil es das Herzstück der Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Lautsprechers oder Verstärkers ist. Ohne Kenntnis der „Watt“ würden wir im „akustischen Dunkel“ tappen.
Was ist ein „Watt“?
Kommen wir zur entscheidenden Frage: Was ist ein Watt? Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Watt (W) ist die offizielle internationale Einheit für Leistung, benannt nach dem schottischen Ingenieur James Watt. In der facettenreichen Audio-Technologie hat das Watt eine besondere Bedeutung – es steht für die elektrische Energie, die ein Verstärker an einen Lautsprecher abgibt. In diesem Sinne können wir sagen, dass das Watt das „Lebenselixier“ eines Lautsprechers ist. Es haucht dem Lautsprecher erst Leben ein und verwandelt elektrische Energie in Schallwellen.
Watt und Klangqualität – Eine komplizierte Beziehung
Viele Watt helfen viel? Nicht immer bedeutet mehr „Kraft“ auch ein besseres Klangergebnis bei Lautsprechern
Nun könnte man denken, dass mehr Watt eine bessere Klangqualität bedeutet, richtig? Falsch! Die Beziehung zwischen Watt und Klangqualität ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Denn hier gilt nicht die Regel „Je mehr, desto besser“. Eine erhöhte Wattzahl bedeutet nicht zwangsläufig einen besseren Klang. Ein Lautsprecher kann nämlich erstaunlich effizient sein und trotz einer geringen Wattzahl einen starken Schalldruck erzeugen. Es ist, als ob ein kleiner, aber durchtrainierter Sportler eine beeindruckende Leistung zeigt. Er mag klein sein, aber er packt einen mächtigen Punch!
Mehr Watt – ist das immer besser?
Die Vorstellung, dass mehr Watt automatisch zu mehr Lautstärke führt, ist oft tief in der Vorstellung der Nutzer verwurzelt. Aber die Wahrheit ist: Das ist nicht immer der Fall. Genauso verhält es sich mit Watt und Lautstärke. Es gibt viele andere Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen, wie zum Beispiel die Empfindlichkeit des Lautsprechers.
In der Musikwelt gibt es kein einfaches „Eins plus eins ist zwei“. Es geht darum, alle Nuancen zu verstehen und in Harmonie zu bringen. Erst dann können wir den wahren Wert eines Audiosystems erkennen und die optimale Klangqualität herauszukitzeln.
Das Verhältnis zwischen der Wattzahl, Lautstärke und dem Hörerlebnis
Das feine Gleichgewicht zwischen Watt, Verstärker und Lautsprecher
Je besser Verstärker und Lautsprecher aufeinander abgestimmt sind, desto harmonischer wirkt das Gespann. Dabei führt der Verstärker sozusagen den Lautsprecher, der im Bestfall am Rande seiner Belastbarkeit agiert, um seine volle Wirkung entfalten zu können. Dabei sollte man darauf achten, dass keine der beiden Komponenten zu überdimensioniert für seinen Gegenpart ist. Sind die Geräte nicht gut ausbalanciert, kann man nicht das volle Potenzial der Anlage ausnutzen, oder eine der Geräte kann dadurch sogar Schaden nehmen.
Schaden durch zu viel Watt
Genau so verhält es sich mit dem Verhältnis zwischen Watt, Verstärker und Lautsprecher. Man müssen sicherstellen, dass der Verstärker die Leistung der Lautsprecher bereitstellen kann. Andernfalls könnten die Lautsprecher unter der Überlastung, dem sogenannten Clipping, leiden und Schaden nehmen.
Lautsprecher können durch sogenanntes Clipping Schaden erleiden. Schuld sind meist zu viel Watt
Umgekehrt sollte man auch sicherstellen, dass schwächere Lautsprecher nicht die Leistung des Verstärker ausbremsen. Sonst könnte es sein, dass man nie das volle Klangpotenzial der Audioanlage erlebt und ihre wahre „Musikleistung“ nie zur Geltung kommt. Daher ist es entscheidend, das richtige Gleichgewicht zwischen Watt, Verstärker und Lautsprecher zu finden. Dabei spielt auch der Wirkungsgrad der Lautsprecher eine wichtige Rolle. Um dieses Gleichgewicht zu finden, helfen einem etablierte Fachhändler und die Community sicherlich gerne weiter.
Was ist Clipping?
Clipping bezeichnet in der Audio-Technik einen Zustand, bei dem das Signal über die maximalen Fähigkeiten des Verstärkers hinausgeht. Dies führt zu einer Verzerrung des Signals, die so genannt wird, weil die Spitzen der Wellenform buchstäblich „abgeschnitten“ oder „geclippt“ werden. Das bedeutet, dass Teile des Signals, die über die Kapazität des Verstärkers hinausgehen, nicht reproduziert werden können, was zu einer Veränderung des ursprünglichen Signals führt.
In Bezug auf Lautsprecher kann Clipping schädlich sein. Wenn ein Verstärker in den Clipping-Zustand gerät, erzeugt er starke Hitze und unkontrollierte Leistung, die den Lautsprecher beschädigen kann. Insbesondere kann dies zu einer Überhitzung der Schwingspule des Lautsprechers führen, was letztlich dazu führen kann, dass der Lautsprecher ausfällt.
Leistungsangaben in Watt – RMS, PMPO und DIN
Es gibt verschiedene Methoden, um die Leistung in Watt anzugeben:
RMS (Root Mean Square): Dies ist die genaueste Messmethode und gibt die durchschnittliche Leistung an, die ein Verstärker über einen längeren Zeitraum bereitstellen kann.
PMPO (Peak Music Power Output): Diese Methode misst die maximale Leistung, die ein Verstärker kurzzeitig liefern kann. Sie ist oft viel höher als die RMS-Leistung, daher sollten diese Werte kritisch betrachtet werden.
DIN (Deutsches Institut für Normung): Diese Methode wurde in Deutschland entwickelt und stellt einen Mittelweg zwischen RMS und PMPO dar. Sie ist in Europa weit verbreitet.
Zusammenfassung
Um die bestmögliche Klangqualität zu erzielen, ist es wichtig, die Leistung in Watt in Kombination mit anderen Faktoren zu betrachten, wie zum Beispiel die Empfindlichkeit des Lautsprechers und die Akustik des Raumes. Denn Watt ist nicht gleich Klangqualität und mehr Watt bedeutet nicht automatisch einen besseren Klang. Hoffentlich lieferte euch dieser Beitrag ein gutes Verständnis über Watt in der Audio-Technologie. Auf Basis dieses Kenntnisstandes sollte es ein Leichtes sein, euch der Optimierung eurer Audioausstattung zu widmen. Hier haben wir noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
Die Zahl der Watt ist sozusagen der „Puls“ einer Audioanlage und zeigt uns ihre Leistung.
Der Verstärker ist der „Herzschlag“ des Systems, der die nötige Energie liefert, welche die Lautsprecher dann „ausatmen“.
Nicht zu vergessen ist die Kennzahl Watt-RMS, die uns einen weiteren Hinweis auf die Leistungsfähigkeit eines Audiosystems gibt.
Bei Lautsprechern dient die Watt-Angabe als eine Art „Krafttrainingsplan“, sie definiert ihre maximale Belastbarkeit.
Eine harmonische Symbiose zwischen der Kraft eines Verstärkers und der Belastbarkeit der Lautsprecher ist essenziell, sie sollten immer Hand in Hand gehen.
Wir testen für euch Operation Fortune auf 4K UHD Blu-ray. Wir können schon so viel verraten, ein großartiger Film lässt leider viel Potenzial auf der Strecke. Leider trägt das Video-Label wohl wieder etwas Mitschuld.
Inhalt (60%)
Bei Guy Ritchie weiß man nie so ganz genau, was man bekommt – ein Regisseur wie eine Wundertüte. Nach den (berechtigten) Vorschusslorbeeren, die der britische Regisseur für seine genialen Gangsterfilme Bube, Dame, König, grAS und Snatch eingeheimst hatte, fuhr er die nächsten Filme mit Vollgas gegen die Wand. Ausgehend von seiner Beziehung zu Popstar Madonna lieferte er 2002 mit Stürmische Liebe seinen mit Abstand schlechtesten Film ab und kassierte verdientermaßen zwei Goldene Himbeeren dafür. Offenbar bemerkte er das selbst und versuchte auf dem Absatz kehrt zu machen. Revolver kennzeichnete die Rückkehr zum Gangster-Genre, ließ aber mehr oder weniger alles vermissen, das die ersten zwei Filme boten: Timing, coole Dialoge, absurde Situationen – er war schlicht langweilig. Mit Rock N Rolla drei Jahre später gelang Ritchie dann tatsächlich so etwas wie ein beachtetes Comeback, in dem die alte Coolness wieder aufblitzte.
Offenbar hatte er in der Zwischenzeit wieder genug Selbstbewusstsein getankt, dass er seine erste hoch-budgetierte Hollywood-Produktion in Angriff nahm. Mit Sherlock Holmes überzeugte er all jene, die zuletzt zu seinen Kritikern wurden, denn unterhaltsamer und charmanter hätte man die Detektiv-Geschichte von Conan Doyle wohl nicht in die Neuzeit transportieren können. Seitdem bewegt sich Ritchie allerdings gerne in etwas risikoärmeren Gewässern. Vielleicht, weil ihm die originellen Geschichten langsam ausgehen, vielleicht aber auch, weil er aus dieser Komfortzone nicht so einfach abstürzen kann. Eine Komfortzone, in der er seine Art und Weise, filmische Details zu integrieren, zwar nicht mehr exzessiv umsetzt, aber immer noch unterhaltsam Actionelemente präsentieren kann.
Operation Fortune mit Aubrey Plaza, Jason Statham und Bugzy Malone
Und Action smart inszenieren kann Ritchie selbst dann, wenn Operation Fortune eher ein Statham-, denn ein Ritchie-Film ist. Die elegant gefilmte Doppel-Team-Nummer am Flughafen nach knapp 12 Minuten ist zwar nicht zwingend rasant, weiß aber durch die fließenden Übergänge und geschickt gesetzten Schnittfolgen zu gefallen. Apropos „fließender Übergang“: Wenn er Nathan-Darsteller Cary Elwes zu seiner Einsatzbesprechung mit Knighton folgt, hört man dessen Schritte zunächst isoliert in den ehrwürdigen Hallen, bis sich etwas Musik hinzugesellt und der Filmscore die Schritte einfach in seinen Takt übernimmt. Das sind Momente, in denen Ritchies Klasse und seine Visitenkarte aufflammt. Elwes sieht man im Übrigen gerne mal wieder. Mit Augenzwinkern und nicht vor eigenem Einsatz scheuend bringt er Leben in diese sonst gerne oft klischeehaft gespielte Figur.
Leben bringt auch Aubrey Plaza in die ebenfalls eigentlich klischeehafte Figur der Computerspezialistin, wenn sie ihren männlichen Kollegen ein ums andere Mal spiegelt, was sie für unverbesserliche Machos sind. Das gilt natürlich hauptsächlich für Jason Statham, der Sarah Fidel zunächst als Decknamen für einen Mann hält und direkt mal abwinkt, als er das Geschlecht seiner PartnerIN erkennt. Operation Fortune nimmt das Ganze aber weder zum Anlass, die Gleichberechtigungskeule zu schwingen, noch hält er am Steinzeit-Machismo der 80er-Jahre-Actionhits fest. Statham hingegen tut das, was er gut kann: Jason Statham spielen. Während das nicht überraschend ist, ist es nach wie vor schön, dass Ritchie nicht das erste Mal Schauspieler zum wiederholten Male einsetzt und damit solchen Akteuren eine Plattform bietet, die Hollywood irgendwann mal mehr (Josh Hartnett) und mal etwas weniger (Hugh Grant) vergessen hatte. Hartnett spielt nach Cash Truck zum zweiten Mal in einem Film Ritchies und darf als Filmstar Danny eine Mischung aus Tatuums Allan in The Lost City und Nic Cage in Massive Talent geben. Als Filmstar, der wider Willen die Rolle seines Lebens spielen muss, eröffnet Ritchie gleich eine Metaebene, in der er sich in Dannys Rolle prächtig über das Showbiz mokiert.
Grandioser Besetzung-Coup: Hugh Grant als Waffendealer
Und in die stößt auch der größte Coup des Films: Hugh Grant. Als ebenso schmieriger wie smarter Gangster mit Hang zu übertriebenem Einsatz von Selbstbräuner stiehlt er in seinen Szenen allen die Schau. Es macht unglaublich Spaß, dem sonst auf seichte Komödien abonnierten Briten zuzuschauen, wenn er zum wiederholten Male in einer Rolle agiert, die sein Image gegen den Strich bürstet. Und damit hätten wir abgeschlossen, was es Gutes und Positives an Operation Fortune zu vermelden gibt, denn abseits der Schauspieler gibt es leider „nur“ durchschnittliches Agenten-Action-Kino. Man orientiert sich nicht nur einmal an James Bond, wenn man die Filmcrew (und natürlich die Geschichte) nach Marokko, Madrid, Antalya, Cannes, Burbank und Doha schickt, um dort das zu tun, was MI6-Agenten nun mal tun. Das sieht hübsch aus, bietet viele Schauwerte, lenkt aber nicht von der generischen Geschichte ab, die völlig überraschungsfrei bleibt.
James Bond lugt dann erst Recht nach gut 88 Minuten um die Ecke, wenn sogar der Filmscore deutliche 007-Klänge anschlägt. Während Ritchie nach 80 Minuten noch eine recht ansehnliche Actionszene inszeniert, ist das Finale zwar schauspielerisch (durch das Duo Grant/Hartnett) überzeugend, aber erstaunlich schnell abgehandelt und sogar im „Boss-Fight“ unspektakulär. Vielleicht ist es an der Zeit für Ritchie, doch noch einmal die Komfortzone zu verlassen. Es muss ja nicht ein weiterer Stürmische Liebe werden. Die Zeichen stehen gut, denn mit The Covenant inszenierte der Brite zuletzt einen Kriegsfilm, dessen erste Kritiken Großes versprechen.
Operation Fortune wurde mit Panavision Kameras gefilmt und erhielt ein 4K Digital Intermediate. Leonine übernahm (wie so oft) das native 4K-Master von Lionsgate aus den USA und sorgte selbst für das Grading. Wer in der Vergangenheit Titel des Anbieters gesehen oder erworben hatte, weiß, dass es immer mal Schwierigkeiten mit zu dunklen Gradings gegeben hat – zuletzt beim Oscargewinner Everything, Everywhere All at Once, der später verbessert und ausgetauscht wurde. Zunächst einmal kommt Ritchies Film hierzulande mit HDR10 und einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Sehr auffällig: Das Menü der 4K-Disk hat man sehr übersichtlich gestaltet: Filmstart und Einstellungen – mehr gibt’s nicht. Ebenso wie bei der Blu-ray findet man keine direkte Kapitelanwahl und nicht mal einen Trailer. Selten war es so einfach, sich durch ein Menü zu navigieren.
Was man findet, wenn man die Disk startet, ist ein … Überraschung: ziemlich dunkles Bild. Nicht abgesoffen und farbverfälschend dunkel wie bei der offensichtlich fehlerhaft gemasterten Erstausgabe von Everything …, aber eben sehr dunkel. Und das bisweilen so sehr, dass man bei 75’23 die dunkelblaue Farbe auf Stathams Anzug nicht mehr wirklich als solche erkennen kann. Dem einen oder anderen Shot in sehr heller Umgebung tut das dunklere Master zwar gut, weil die Vogelperspektive auf Cannes beispielsweise mehr Kontrast erhält und nicht so unglaublich hell rüberkommt, aber den vielen düsteren Szenen kann man nur begegnen, wenn man das Umgebungslicht beim Schauen komplett eliminiert. Wie gesagt: Es ist nicht offensichtlich vermurkst, aber als (vermutlich) Direct Tone Mapping nichts für das Schauen bei Restlicht oder gar am hellichten Tage. Wer die (berüchtigte) Energieschaltung am LG nicht (semilegal) deaktiviert hat, dem wir das Bild das eine oder andere Mal genau dort hinein fallen und dann noch dunkler werden.
Die UHD Blu-ray ist (ohne aktivierte Bilddynamik-Schaltungen) ziemlich dunkel gemastert
Dass hier kein aktives und dynamisch agierendes HDR-Grading am Start ist, sieht man letztlich daran, dass überstrahlte Oberflächen (bspw. im Himmel) kaum besser durchzeichnet sind als über die Blu-ray und Spitzlichter noch deutlich mehr Punch hätten vertragen können. Konzentriert man sich im direkten Vergleich von BD und UHD-BD ausschließlich auf die Spots bei 45’55, so sind diese über die HDR-Scheibe selbst mit gutem Willen nur deshalb subjektiv etwas heller, weil die Umgebung so deutlich dunkler ist – immerhin sind solche Momente dann dynamischer, weil man die Helligkeit der Spitzlichter nicht ebenfalls dunkler gemacht hat.
Zwar ist das vom Hell-Dunkel-Kontrast noch okay und am Ende etwas Gewöhnungssache, aber dynamisches HDR geht dann doch etwas anders. Zumal Farben bis auf Rottöne kaum intensiver, sondern einfach nur dunkler erscheinen. Erkennbar besser ist das Encoding, das „Wimmelbilder“ wie die Draufsicht bei 50’06 sauberer und ruhiger wiedergibt sowie das Digitalrauschen sehr fein und technisch einwandfrei abliefert – im Gegensatz zur Blu-ray, die dort immer mal wieder Clusterbildung im Rauschen mit „blinden“ Flecken verbindet. Auch die Auflösung erscheint detaillierter, da man die Masten an den Segelbooten und die Details auf den Häusern besser erkennen kann.
Akustisch kommt Operation Fortune mit zwei 7.1-DTS-HD-Master-Tonspuren fürs Deutsche und Englische – und zwar auf beiden Scheiben, also Blu-ray und UHD Blu-ray. Das Positive vorweg: Leonine hat es dieses Mal geschafft, dass die englische und die deutsche Tonspur in Dynamik und Kraft bis auf Nuancen identischen klingen. Spitzen bei Schüssen oder Explosionen werden vereinzelt! mal um 1 – 2 dB lauter über den O-Ton wiedergegeben, was aber nur sehr geschulten Ohren auffallen dürfte.
Dass beide Tonspuren sehr ähnlich klingen, heißt aber nicht, dass man hier ein Dynamikmonster erwarten darf. Die Actionszenen (bspw. die große Sequenz nach etwa 80 Minuten) dürften hör- und spürbar mehr Bums haben. Die Dynamiksprünge in der Filmmusik sind eher moderat und selbst wenn man auf Referenzlautstärke hört, bleibt das Schauspiel nachbarschaftskompatibel.
Auch beim Ton wurde erneut komprimiert – typisch Leonine-Outputs
Man kann natürlich die Lautstärke anheben und hat dann irgendwann auch eine kräftige Tonspur, die den Raum füllt, aber man wird das Gefühl nicht los, dass hier mehr gegangen wäre. Zumal die Surroundqualität wirklich gut ist. Egal, ob Schüsse, die fetzig von hinten widerhallen, wenn sie irgendwo einschlagen oder die Fahrt durch den Tunnel nach etwa 88 Minuten, die akustisch sehr realistisch rüberkommt – Die Umgebungskulisse ist klasse.
Dazu gibt’s hier und da sehr hübsche Bass-Sweeps, die das Zeug für Referenzmomente gehabt hätten, wenn man ihnen etwas mehr Punch mitgegeben hätte (86’20). Nahezu am meisten Spaß machen die Faustkämpfe, deren Schläge recht wuchtig ins Heimkino transportiert werden. Die deutschen Stimmen sind leider durchweg zu leise eingepegelt und dürften auch mehr Luft haben. Sie wirken gedrungen und etwas komprimiert. Die englische Sprachausgabe hat mehr Volumen und ist harmonischer integriert.
Deutsch: DTS-HD Master (70%)
Deutsch: DTS-HD Master (75%)
Bonus (5%)
Während die Blu-ray immerhin noch Originaltrailer und Programmtipps liefert, ist die UHD Blu-ray komplett frei von Zusatzmaterial.
Operation Fortune beginnt stark und schwungvoll, lässt dann aber zunehmend nach und verliert sich in einer arg konventionellen Agentengeschichte, die nur wenig Ritchie enthält, ohne Überraschungen bleibt. Es sind die Schauspieler, die hier durchweg klasse aufgelegt sind und mit Spaß an der Freude agieren. Sie retten über das ideenarme Skript locker hinweg und machen das Ganze am Ende doch noch unterhaltsam. Visuell ist die UHD Blu-ray etwas dunkel geraten und kann sich auch in Sachen HDR nicht absetzen. Akustisch wäre mehr drin gewesen – allerdings auch beim O-Ton.
Warner Bros. unternimmt anscheinen große Anstrengungen, um den gefeierten Regisseur Christopher Nolan zurückzugewinnen. Warner zeigt sich angeblich sehr großzügig und winkt mit einem siebenstelligen Betrag.
Christopher Nolan ist zweifellos einer der talentiertesten und einflussreichsten Regisseure unserer Zeit. Mit Meisterwerken wie „Inception“, „The Dark Knight“ und „Interstellar“ hat er das Publikum in den Bann gezogen und die Grenzen des Kinos erweitert. Sein einzigartiger visueller Stil, seine komplexe Erzählweise und sein Sinn für Spannung haben ihn zu einem gefeierten Filmemacher gemacht. Es ist daher kein Wunder, dass Warner Bros. alles daran setzt, ihn zurückzugewinnen.
Warner Bros.‘ Bestreben, Christopher Nolan zurückzuholen
Warner Bros., eines der weltweit renommiertesten Filmstudios, hat erkannt, dass Christopher Nolan wertvolles Kapital für das Unternehmen darstellt. Seine Filme haben nicht nur ein enormes finanzielles Potenzial, sondern ziehen auch ein breites Publikum an und sorgen für eine Menge Aufmerksamkeit. Daher überrascht es nicht, dass Warner Bros. den Wunsch hat, Nolan erneut unter Vertrag zu nehmen.
Die Vermarktungsstrategie von Tenet war angeblich der Trennungsgrund zwischen Warner und Nolan
Um den Regisseur und Produzenten zurückzugewinnen, soll Warner Bros. laut Brancheninsidern bereit sein, eine beeindruckende Summe zu investieren. Die genaue Höhe des Angebots bleibt zwar geheim, aber es wird gemunkelt, dass es sich um einen Rekordbetrag in siebenstelliger Höhe handeln könnte. Dies zeigt das enorme Vertrauen, das Warner Bros. in Nolans kreatives Talent und seinen kommerziellen Erfolg hat.
Warum haben sich Warner und Nolan getrennt?
Jahrelang war die Arbeitsbeziehung zwischen Warner Bros. und dem Filmemacher Christopher Nolan perfekt. Der Regisseur konnte tun und lassen, was er wollte. Doch dann kam die Pandemie und im Jahr 2021 entschied Warner, seinen Film „Tenet“ während des Höhepunkts der Gesundheitskrise in den Kinos zu veröffentlichen, was von Anfang an zu schlechten Einspielergebnissen führte.
Einige Monate später unterstrich Warner seine neue Vertriebsstrategie und kündigte an, neue Filme gleichzeitig in den Kinos und auf der Streaming-Plattform MAX zu veröffentlichen. Für den Regisseur war das Maß voll und er wechselte zu Universal, um seinen nächsten Film „Oppenheimer“ zu inszenieren.
Mögliche Auswirkungen auf die Filmindustrie
Sollte Christopher Nolan tatsächlich zu Warner Bros. zurückkehren, wäre dies zweifellos ein Ereignis von großer Bedeutung für die gesamte Filmindustrie. Nolans Filme haben in der Vergangenheit neue Maßstäbe und Trends gesetzt. Sein Einfluss auf das moderne Kino ist unbestreitbar. Derzeit ist jedoch noch offen, bei welchem Filmstudio Nolan am Ende landen wird. Derzeit verwirklicht sich Nolan bei Universal mit seinem Film „Oppenheimer“. Bleibt dieser Wechsel bestehen, wäre das ein großer Verlust für Warner.
Disney+ nimmt im Juli 2023 wieder neue Titel ins Repertoire auf. Ab sofort stehen die Neuzugänge dann auch fest.
Zu beachten ist, dass Disney+ bei seinen Listen für die Presse oftmals Neuzugänge unterschlägt und auch keine Differenzierung zwischen Serien und Filmen vornimmt. Insofern kann es sein, dass später noch einzelne Highlights dazustoßen, die nicht in den Listen auftauchen.
Futurama ist zurück!
Beispielsweise ist uns bekannt, dass die Serie „Futurama“ ab dem 24. Juli 2023 in eine neue Staffel geht – aus irgendeinem Grund hat sich Disney aber entschlossen, dies in der Liste nicht zu vermerken. Wir haben daher den Termin für euch nachgetragen.
Ansonsten solltet ihr selbst einmal schauen, welche Titel für euch geeignet sind. Möglicherweise hat ja der ein oder andere Lust, sich das Spin-off zu „How I Met Your Mother“ anzuschauen. Denn zu „How I Met Your Father“ gibt es im Juli neue Episoden aus der Season 2 zu sehen. Bekanntermaßen haben in der Staffel 2 auch wieder Protagonisten aus der Hauptserie Gastauftritte.
Disney+: Kein Vorgehen gegen das Sharing
Bekanntermaßen geht Netflix derzeit gegen das Konto-Sharing über einen Haushalt hinaus vor. Bei Disney+ gibt es aktuell noch keine Ankündigungen zu derlei Plänen. Wir sind aber sicher: Sollte Netflix mit seinen Maßnahmen erfolgreich sein und mehr Kunden hinzugewinnen als Abonnements einbüßen, wird auch Disney+ nachziehen. Das dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Zumal das Streaming-Angebot noch lange nicht in der Gewinnzone steht.
Disney+ entfernt auch die Serie „Willow“.
Zuletzt ist Disney+ dadurch aufgefallen, dass Inhalte von Disney+ entfernt worden sind, um Steuervorteile zu erhalten und an die Mitwirkenden keine Tantiemen mehr zahlen zu müssen. Außerdem musste das Haus mit der Maus zahlreiche Kinofilme wegen des Autorenstreiks verschieben. Im letzten Jahr war der Aktienwert des Unternehmens bereits um rund 40 % eingebrochen und Besserung ist nicht in Sicht. Denn: Auch das aktuell laufende Realfilm-Remake zu „Arielle, die Meerjungfrau“ ist außerhalb der USA bisher kein großer Erfolg an den Kinokassen. Hier muss sich zeigen, wie Disney besser gerüstet in die Zukunft schreiten möchte.
Neustarts bei Disney+
5. Juli
The Great North – Neue Folgen der 3. Staffel (Star)
Kizazi Moto: Generation Fire
The Nanny’s Secrets – Staffel 1 (Star)
Akte Hai – Dem Raubtier auf der Spur – Staffel 2 (National Geographic)
Haie auf Angriff – Staffel 8 (National Geographic)
7. Juli:
Baby-Haie – Vom Ei zum Jäger (National Geographic)
Haie von oben (National Geographic)
12. Juli
The Company You Keep – Staffel 1 (Star)
Große Erwartungen – Staffel 1 (Star)
A Superfantastica Historia do balao – Staffel 1 (Star)
14. Juli
Die große Hai-Zählung (National Geographic)
Das Turnier der Haie (National Geographic)
Unersättlich: Haie, die alles fressen (National Geographic)
19. Juli
The Lesson is Murder – Staffel 1 (Star)
Snowfall – Staffel 6 (Star)
21. Juli
Superkräfte der Haie (National Geographic)
Hai vs. Boot (National Geographic)
24. Juli
Futurama – Neue Staffel
26. Juli
How I Met Your Father – Neue Folgen der 2. Staffel (Star)
Drag Me to Dinner – Staffel 1 (Star)
28. Juli
Die wunderbare Welt von Micky Maus: Steamboat Silly (Disney)
30. Juli
Imagine Dragons Live in Vegas (Star)
Neue Katalog-Titel
7. Juli
Badetag (1970) (Disney)
Der Freizeitkapitän (1961) (Disney)
Micky, der Bauarbeiter (1933) (Disney)
Frankies Katzenmusik (1947) (Disney)
Goofy macht Gymnastik (1949) (Disney)
Tanz der Skelette (1929) (Disney)
12. Juli
Marvel Moon Girl und Devil Dinosaur – Staffel 1 (Marvel)
14. Juli
True Lies – Wahre Lügen (Star)
19. Juli
Chapelwaite – Staffel 1 (Star)
26. Juli
Hör mal, wer da hämmert – Staffel 1 bis 8 (Star)
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