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PlayStation Plus: Sony laufen langsam die Abonnenten davon

Sony hat die Ergebnisse seines zweiten Fiskalquartals 2022 veröffentlicht. Dabei wird klar, dass die Abonnenten von PlayStation Plus schwinden.

Das zieht in Zweifel, wie attraktiv Sonys neue Tarife PlayStation Plus Extra und PlayStation Plus Premium wirklich für die Abonnenten sind. Allerdings ergibt sich ein vielschichtigers Bild, als man auf den ersten Blick annehmen sollte. Zwar sanken die Abonnentenzahlen zum dritten Mal in einem Quartal in Folge – von 47,3 auf 45,4 Mio. Nutzer. Gleichzeitig stiegen jedoch die Einnahmen pro Abonnent im direkten Vergleich mit dem Vorjahr um 21 % an.

Dies deutet darauf hin, dass PlayStation Plus zwar generell Abonnenten einbüßt, immerhin abr doch ein gewisser Anteil an Bestandskunden offenbar zu PlayStation Plus Extra oder Premium ein Upgrade vorgenommen hat. Die Frage ist allerdings, wie sich die Lage weiter entwickeln wird. So konnte Sony im Zeitraum von Juli bis Ende September 2022 3,3 Mio. Exemplare der PlayStation 5 absetzen. Das entspricht in etwa dem gleichen Level wie 2021 in diesem Zeitraum. Mittlerweile steht die Anzahl der verkauften PS5 bei etwa 25 Mio. Konsolen.

Die PlayStation 5 (vor allem die freilaufende Öko-Variante wie hier abgebildet) ist immer noch Mangelware
Die PlayStation 5 (vor allem die freilaufende Öko-Variante wie hier abgebildet) ist immer noch Mangelware

Sony verfolgt das Ziel bis Ende seines aktuellen Fiskaljahrs, also bis Ende März 2023, rund 18 Mio. PlayStation 5 auszuliefern. Ob man dieses Ziel erreichen kann, ist ungewiss. Scheitern könnte es weniger an der Nachfrage und mehr an zu geringen Stückzahlen im Handel. Im nächsten Fiskaljahr möchte Sony gar 23 Mio. Exemplare der Konsole an den Mann bringen. Durchwachsen sieht es da derzeit bei den Spiele-Verkaufszahlen aus: Die sanken um fast 20 %, wenn man sich die Disc-Versionen betrachtet und mit dem Vorjahr vergleicht. Dies dürfte aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass 2021 aufgrund der Corona-Krise und des damit verbundenen Gaming-Booms besonders stark gewesen ist. Dazu kommt, dass immer mehr Spieler ihre Titel komplett digital erwerben.

PlayStation: Wachsende Umsätze, sinkende Gewinne

Sonys Umsätze mit der PlayStation-Sparte sind gestiegen – auf 4,9 Mrd. US-Dollar. Gleichzeitig brachen aber die Gewinne um satte 49 % ein – auf rund 285 Mio. US-Dollar. Laut den Japanern liege dies an kostenintensiven Übernahmen, wie der von Bungie, sowie daran, dass man derzeit besonders viele Triple-A-Titel in der Entwicklung habe.

LG Display könnte bald WOLED-Panels für Monitore liefern

LG Display liefert im TV-Segment WOLED-Panels an etliche Partner. Nun möchte das Unternehmen auch im Monitor-Markt durchstarten.

Vielleicht sind nun einige Leser erstaunt, da der Mutterkonzern, LG Electronics, bereits Monitore mit OLED-Panels vertreibt. Das ist richtig, doch jene Monitore basieren nicht auf WOLED-Panels, sondern auf den Pendants von JOLED, welche LG Electronics also anderweitig und zudem teurer einkaufen muss.

Warum will LG Display aber nun WOLED-Panels für Monitore fertigen? Das soll daran liegen, dass der TV-Markt derzeit schrumpft und das eigene Wachstumspotenzial beschränkt wird. Mit Gaming-Monitoren und Co. würden sich also neue Umsatzchancen für LG Display eröffnen. Geplant sind offenbar als erstes OLED-Panels für Monitore mit 27 und 32 Zoll Diagonale. Sie könnten bereits im 1. Quartal 2023 an Partner gehen.

LG stellt mehrere Gaming-Monitore der Reihe UltraGear vor.
LG stellte auch 2022 mehrere Gaming-Monitore der Reihe UltraGear vor.

Als erster Kunde von LG Display ist für die WOLED-Panels für Monitore natürlich bereits LG Electronics ins Spiel gebracht worden. Gerüchten zufolge will LG Display zudem die Produktion seiner Panels mit 40 Zoll hochfahren. Auch die könnten außerhalb des TV-Segments für übergroße Monitore Verwendung finden.

LG Display enttäuschte zuletzt die Investoren

LG Display muss auf Kurs kommen, denn im dritten Quartal 2022 musste man enorme Verluste hinnehmen. Schon im zweiten Quartal dieses Jahres stand man da alles andere als gut dar. Getrübt werden die Bilanzen des Zulieferers durch die steigenden Energiepreise und die hohe Inflation. Rund 532 Mio. US-Dollar Verlust soll LG Display zuletzt gemacht haben.

Entsprechend kürzt man nun die Investitionen zusammen. Zudem will man das verlustreiche Geschäft mit LCD-Panels bis 2023 komplett einstellen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage 2023 entwickeln wird. Wirtschaftsexperten rechnen für viele Länder, darunter auch Deutschland, mit einer Rezession.

Xbox Series X|S: Microsoft zahlt pro verkaufter Konsole deftig drauf

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Microsoft zahlt mit jeder verkauften Xbox Series X|S drauf. Laut dem Chef der Sparte, Phil Spencer, schieße das Unternehmen jeweils 100 bis 200 US-Dollar zu.

Diese Verfahrensweise ist generell für Konsolenhersteller nicht ungewöhnlich: Man nimmt beim Verkauf der Hardware Verluste hin, um zu aggressiven Preisen die Adoption voranzutreiben. Das eigentliche Geld wird dann mit den Spieleverkäufen bzw. der Vergabe von Lizenzen an Entwickler umgesetzt. Sony war jüngst jedoch nicht bereit, diese Masche auf die Spitze zu treiben: Man erhöhte kurzerhand die Preise für die PlayStation 5 und PlayStation 5 Digital Edition. Microsoft zog bisher nicht mit. Laut den Redmondern gebe es auch keinerlei derartige Pläne.

Nun sieht es jedoch so aus: Sony erwirtschaftet mit vielen Sparten kaum oder gar keine Gewinne, etwa mit der strauchelnden Smartphone-Abteilung. Die Japaner sind also auf schwarze Zahlen aus dem erfolgreichen PlayStation-Segment angewiesen. Microsoft verdient hingegen das große Geld im B2B-Bereich, etwa mit seinen Cloud-Lösungen (Azure). Dank prall gefüllter Kampfkassen können sich die Redmonder rote Zahlen bei der Xbox-Hardware besser leisten.

Die HDR-Kalibrierung der Xbox-Konsolen wird auch unter Windows implementiert.
Laut Phil Spencer zahle Microsoft pro verkaufter Konsole bis zu 200 US-Dollar drauf.

Spannend ist jedoch, wie viel Microsoft pro verkaufter Konsole zuschießt: 100 bis 200 US-Dollar sollen es aktuell sein. Die Erwartung ist, dass man dieses Geld durch Abonnements des Game Pass, den Verkauf von Spielen über den Microsoft Store, wo man sich Provisionen genehmigt und durch andere Accessoires wie Controller und Co. wieder hereinholt.

Microsoft stellt vage Preiserhöhungen für Spiele in Aussicht

Im Gegensatz zu Sony hatte Microsoft in dieser Konsolengeneration auch die Preise für seine First-Party-Spiele nicht angezogen. Damit könnte man jedoch langfristig brechen: Spencer erklärte im Interview mit CNBC, dass er glaube, dass sein Arbeitgeber die Spielepreise leider nicht auf ewig konstant halten könne. Gleichzeitig betonte Spencer, dass die geballte Unterhaltung, die in einem Game stecke, immer noch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis berge, wenn man mit anderen multimedialen Formen des Entertainments vergleiche.

Amazon und Google legen ihre Fehde rund um Smart-TVs bei

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Frieden zwischen Amazon und Google? Offenbar legen die beiden Streithähne einen langjährigen Konflikt im Markt für Smart-TVs bei.

Als Hintergrund: Google verpflichtet seine Android-TV-Partner dazu, einem Anti-Fragmentation Agreement (ACC) zuzustimmen. Im Wesentlichen müssen sich die Unternehmen dadurch darauf einschwören, für ihre Geräte keine Android-Forks als Betriebssysteme zu verwenden – und genau ein solcher Fork ist eben Amazons Fire OS. Tun die Partner dies doch, verlieren die den Zugriff auf den Play Store und gewisse Google-Dienste. Gerade Unternehmen, die nicht nur Smart-TVs, sondern auch Smartphones und / oder Tablets anbieten, sind somit natürlich in der Bredouille.

So erklärte Amazon in der Vergangenheit auch immer wieder, dass es viele TV-Hersteller gebe, die Interesse an der Nutzung von Fire OS hätten, es aber am Ende abgelehnt hätten, um es sich mit Google nicht zu verscherzen. Letztere verteidigten die Verfahrensweise damit, dass nur so eine konstante Benutzererfahrung für Entwickler und Kunden gewährleistet sein könne. Wettbewerbshüter unterstellten allerdings, dass Google in erster Linie die Machtstellung des Play Stores und damit seine Provisionen zementieren wolle.

Die TCL CF630 unterstützen alle wichtigen HDR-Formate.
Die TCL CF630 mit Fire OS unterstützen alle wichtigen HDR-Formate.

Amazon hat aber nun offensichtlich eine Vereinbarung mit Google erzielt: Denn Partner wie Xiaomi mit seiner F2-Serie oder auch TCL mit seinen neuen CF630 mit integriertem Fire TV nutzen mittlerweile sowohl Android TV / Google TV als auch Fire OS von Amazon. Allerdings schweigt Google zu diesem Umstand. Offiziell gibt man an, dass sich nichts an der eigenen Position zu ACC geändert habe.

Waffenstillstand zwischen Amazon und Google nur temporär?

Denkbar ist, dass Google möglicherweise nur temporär eingelenkt hat. Das Unternehmen ist weltweit ins Visier der Wettbewerbshüter geraten – speziell wegen der Geschäftspraktiken rund um Android. Es ist also vorstellbar, dass man seinen TV-Partnern und Amazon diesen Punkt gönnen will, um die Wogen gegenüber den Kartellwächtern zumindest ein wenig zu glätten. In Indien soll Google nämlich aktuell beispielsweise eine Strafe in dreistelliger Millionenhöhe berappen.

TCLs neue QLEDs mit Fire TV punkten mit attraktiven Preisen.
TCLs neue QLEDs mit Fire TV punkten mit attraktiven Preisen.

Letzten Endes können wir nur beobachten, wie Google weiter verfährt. Zwischendurch führte der Streit mit Amazon bereits dazu, dass einerseits YouTube nicht mehr für die Fire TV des Unternehmens zur Verfügung stand und andererseits Amazon keine Chromecast mehr verkaufte. Derzeit sieht es aber etwas ruhiger zwischen den beiden Konzernen aus – ob das so bleibt? Was denkt ihr?

Halloween-Horror: Unzählige 4K Filme auf iTunes ab 3.99 Euro (UPDATE)

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Spuktober bei iTunes / Apple TV. Unzählige 4K Filme aus den Genres Horror, Thriller und Science Fiction werden vor Halloween drastisch im Preis gesenkt! Holt euch nervenaufreibende Unterhaltung in eure digitale Filmsammlung! 

Während das Unternehmen aus Cupertino den Preis für seinen Abodienst Apple TV Plus nach oben schraubt, fallen parallel die Preise für beliebte Horror-, Thriller- und Science-Fiction-Filme. Wohl in Vorfreude auf Halloween stehen wieder unzählige Filmtitel ab 3.99 Euro zum digitalen Kauf. Los geht es mit einem schicken Mix aus Klassikern und Youngtimern. Zum Preis von 3.99 Euro sollte auf jeden Fall „American Psycho“, „Tanz der Teufel“ und „Die Rabeschwarze Nacht“ in euer digitales Portfolio wandern. Mein persönlicher Favorit ist ja „Donnie Darko“, obwohl im Film nicht wirklich dem Horror-Genre zugesprochen werden kann, fängt der Streifen das Halloween-Feeling doch sehr gut ein!

4K Filme für nur 3.99 Euro (Kauf)

4K Filme für nur 5.99 Euro (Kauf)

Für 5.99 Euro je Film kann man seine Science-Fiction-Gelüste befriedigen. „Alien: Das Wesen aus einer anderen Welt“, „Alien: Covenant“, „Predator“ uvm. entführen euch in fremde Welten. Daszu gesellen sich die jüngsten Ableger der Halloween-Reihe sowie Klassiker wie „The Fog: Nebel des Grauens“, „Das Omen“ oder „Tanz der Teufel“. Und zum Nachtisch vielleicht ein bisschen „Purge“?

4K Filme für nur 7.99 Euro (Kauf)

Selbst in der Preiskategorie 7.99 Euro gibt es noch so einige Horrorstreifen, deren Kauf sich durchaus lohnt. Hier haben vorwiegend die „Sei leise oder du stirbst“-Thriller die Oberhand. „A Quiet Place“ Teil 1 und 2, ebenso der Klassiker „Scream“ sowie das gleichnamige Reboot aus 2022.

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2 FÜR 1-Aktion auf ausgewählte DVDs, Blu-rays und 4K Ultra HD Discs!

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Amazon startet in die neue Woche mit einer großartigen 2-für-1 Sparpaket-Aktion. Bestellt zwei DVDs, Blu-rays und/oder 4K UHD Blu-ray Discs und zahlt nur einen* der beiden Titel. 

Hier geht es zur 2-für-1 Sparpaket-Aktion

Zugegeben,, Die Aufmachung der 2-für-1-Aktion auf Amazon.de könnte nicht schlechter sein. Um alle Aktionstitel anzeigen zu können, muss man gefühlt 100 mal auf „mehr Artikel anzeigen“ klicken und zudem gibt es keine Möglichkeit die Titel zu filtern, z.B. nach 4K UHD Blu-rays. Wir haben uns für euch die Mühe gemacht und alle 4K UHD Discs herausgefiltert (von denen komischerweise fast alle doppelt in der Auflistung angezeigt wurden).

*Bei einer 2-für-1 Aktion mit unterschiedlichen Preisen, zahlt ihr an der Kasse immer den teureren der beiden Produkte. Bedeutet, je näher die Preise der beiden Produkte sind, desto höher der Rabatt. Im Fall von „Shazam“ und „Friedhof der Kuscheltiere“, die beide für 21.99 Euro angeboten werden, würden euch auch nur 21.99 Euro für beide Produkte an der Kasse berechnet – ergibt 50 Prozent Rabatt und 10.99 Euro pro Titel.

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TEST: Blues Brothers auf 4K Blu-ray – Kultfilm mit genialem Dolby Atmos-Sound

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Wir testen „Blues Brothers“ auf 4K UHD Blu-ray! Wenn ein Kultfilm eine 4K-Restauration verdient hat, dann wohl der Rhythm-and-Blues-Knaller mit Dan Aykroyd und John Belushi.

Inhalt (100%)

Die USA Ende der Siebziger: Disko regierte die Welt und Glitzerkostüme die Clubs. In dieser Zeit kommen der bekannte Saturday-Night-Live-Komiker Dan Aykroyd und Musiker John Belushi zum wiederholten Male zusammen. Zunächst nur auf gemeinsame Auftritte in der Standup-Comedian-Show reduziert, beginnen Dan und John gemeinsam Musik zu machen. Ein Plan, den sie schon Mitte der 70er mal ins Auge gefasst hatten, als Belushi noch Hardrockfan war. Ihnen missfällt, dass der Blues in dieser Zeit in den Hintergrund gedrängt wird und so gibt man fortan mit bekannten Musikern als Blues Brothers Konzerte.

Die Kunstfiguren „Jake“ und „Elwood Blues“ hatte man schon zuvor erfunden und im Rahmen der Saturday-Night-Live-Shows auftreten lassen. Als John Belushi aufgrund des Erfolgs der Komödie Ich glaub‘, mich tritt ein Pferd sowie der sich ebenfalls hervorragend verkaufenden Blues-Platte „Briefcase Full of Blues“ zum neuen US-Superstar avancierte, der zudem auch noch gerade mit Steven Spielberg drehte, hofierte man ihn bei Universal und drängte darauf, einen weiteren Film zu produzieren. Ohne ein Drehbuch zu haben und nur mit einer rudimentären Grundidee ausgestattet, gab das Studio grünes Licht für The Blues Brothers.

Ikonisches Fahrzeug

Dan Aykroyd (später gemeinsam mit Regisseur John Landis) machte sich augenblicklich daran, ein Skript zu verfassen (das zunächst viel zu lang geriet). Der Rest ist Geschichte und das Ergebnis darf mit Fug und Recht neben The Rocky Horror Picture Show zu einem DER Kultfilme überhaupt gezählt werden. Ursprünglich von Aykroyd als Hommage an die Musik und Musiker, die er selbst zelebrierte und verehrte gedacht, konnte keiner ahnen, dass der Film sogar schon bei seiner ersten Kinoauswertung knapp 60 Mio. Dollar einspielte und im Nachgang zum Dauerläufer avancierte, der die Programmkinos bis heute füllt.

Allerdings waren Heimkinofans bis 2016 ein wenig außen vor, war die bisherige Blu-ray-Auswertung von Blues Brothers vom August 2011 doch, sagen wir: suboptimal gewesen. Dann jedoch nach sich das Münsteraner Label Turbine Medien des Films an und brachte 2016 eine nahezu ultimative Blu-ray-Fassung auf den Markt. Angefüllt mit zahlreichen Extras, Comic-Artwort und Blech-Nummernschild kam die Vier-Disk-Edition in einer edlen Pappbox. Wer diese heute noch sein Eigen nennt, hat eine ziemlich kostbare und hoch gehandelte Limited Edition im Schrank.

Ikonische Anzüge

Außerdem ließ Turbine seinerzeit in Eigenproduktion eine Dolby-Atmos-Abmischung anfertigen, die den fantastischen Soundtrack in neue Qualitätssphären vordringen ließ. Umso erfreulicher, dass Universal Pictures nun (basierend auf der 4K-Neuabtastung von 2020) eine 4K UHD Blu-ray veröffentlicht, die in Deutschland genau diesen Dolby-Atmos-Ton von Turbine lizensiert hat. Und zwar nicht nur aufgrund des akustisch toll klingenden Sounds, sondern vor allem aufgrund der Nachsynchronisation der eingefügten Stellen des Extended Cuts. Denn das Label aus Münster ging damals keine faulen Kompromisse ein. Zumindest die beiden Hauptfiguren sollten mit ihren Original-Synchronstimmen besetzt werden, was bedeutete, Rainer Basedow (Belushis Sprecher) und Thomas Danneberg (Aykroyds Organ) aus dem Ruhestand zu „reißen“.

Noch schwieriger aber war die Tonrekonstruktion der neuen Passagen, für die teilweise Soundeffekte aus anderen Stellen des Films isoliert und neu gesetzt wurden. Da auch Regisseur Landis mit einbezogen wurde, dem es natürlich wichtig war, den Urgeist des Films beizubehalten, durfte gleichzeitig nicht überproduziert werden. Etwas, das als absolut gelungen bezeichnet werden darf.

Bildqualität (85%)

Blues Brothers wurde damals auf 35-mm-Film aufgenommen. Für die UHD Blu-ray ging man ans Original Negativ zurück (zumindest bei den Szenen der Kinofassung) und vollzog einen 4K-Scan. Basierend darauf gab’s HDR10 als dynamisches Kontrastformat und einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Die HDR-Implementierung wurde aber glücklicherweise nicht für eine völlig überzogene Helligkeitsdarstellung oder übertriebene Farbdynamik genutzt, sondern wirkt vor allem mit einem deutlichen Vorsprung in puncto Durchzeichnung. Wo die 2016er BD aufgrund der hinter dem Kirchturm hervorscheinenden Sonne brutal überstrahlte, kann man den Turm nun erkennen und sogar einzelne Sonnenstrahlen.

Auch das grüne Band unter dem Geländer ist nun farblich deutlich wahrnehmbar, wo es zuvor gerade mal so als farbig durchging (16’49). Gleichzeitig gelangen Farben gedeckter, tiefer und natürlicher zum Auge. Die lila Roben des Chors und James Browns roter Umhang sind satter, aber gleichzeitig realistischer. Über die alte BD hatte es eher eine neonartige Ausprägung. Lediglich in dunklen Szenen geht schon mal etwas Durchzeichnung verloren (Kühlergrill 23’59), was aber beim satteren Schwarzwert wieder für Punkte auf der Habenseite sorgt. Hauttöne erscheinen zudem wärmer und angenehmer, während die über die 2016er BD doch arg rosig gewesen waren (29’09). Schauen wir uns dann mal das nächtliche Treiben an, ist einfach fantastisch, was man aus den Neonlicht-Szenen gemacht hat. Bei 32’24 sind sämtliche Leuchtfarben so viel kräftiger als bisher und so satt, dass es eine Wonne ist. Dazu lassen sich die Schriften auf den Leuchttafeln deutlich besser erkennen und ablesen.

Die Band ist wieder zusammen

Denn was die Auflösung angeht, so liegen dann doch kleinere bis mittlere Welten zwischen der BD von 2016 und der 4K-Scheibe – trotz der Nachschärfung, welche die alte Blu-ray mitunter aufwies. Nimmt man sich die Skyline bei 10’18, so zeichnen sich trotz der Bewegung innerhalb des Kameraschwenks die Etagen der Hochhäuser besser ab und auch die Schrift auf dem Schild lässt sich viel besser lesen. Sträucher bieten einzeln erkennbares Blattwerk, wo vorher weitgehend eher unscharfer Matsch zu sehen war. Wer’s richtig prägnant haben möchte, der schaue sich die Kronleuchter bei 101’04 im Vergleich zur Blu-ray an. Das sind dann wirklich Welten Unterschied in Sachen Detailauflösung.

Dazu ist das Encoding sichtbar souveräner und die Körnung viel feiner und harmonischer. Selbst die über die Blu-ray noch ziemlich furchtbar anzuschauende Sauna-Szene ist nun sichtbar besser encodiert – nicht perfekt, aber deutlich besser. Lediglich die erweiterten Szenen des Extended Cut fallen qualitativ ab, da sie nicht von einem Original-Negativ stammen. Sie sind unschärfer, wirken überkontrastiert(er) und haben ein etwas anderes Grading. So ist Aykroyds Gesicht während des Dialoges bei 37’30 gelblicher und wirkt kränker als bei den Szenen der Kinofassung kurz darauf. Schön wäre gewesen, wenn man hier das Grading etwas besser aneinander angepasst hätte. Letztlich ist das aber Meckern auf hohem Niveau, denn die Anteile der Kinofassung sehen einfach prächtig aus.

Tonqualität (85%)

Wie oben beschrieben, übernahm Universal für die 4K-Fassung von Blues Brothers den Dolby-Atmos-Sound der 2016er Blu-ray von Turbine. Und das ist ein echter Glücksfall – alleine schon aufgrund der hervorragend nachsynchronisierten Szenen. Zwar gibt es über Italien seit 2020 bereits eine 4K-Fassung mit deutschem Ton, doch dieser lag in DTS:X vor und basiert auf dem englischen DTS:X-Ton, der nun auch auf der deutschen UHD Blu-ray enthalten ist. Wenden wir uns aber zunächst dem Atmos-Sound zu, der nach wie vor toll klingt.

Die 3D-Soundinformationen werden vor allem dann genutzt, wenn die Musicalnummern ablaufen. Wenn der Chor in der Kirche erklingt oder wenn während des großartigen „Think“ von Aretha Franklin in die Hände geklatscht wird, gibt’s ebenso Gänsehautmomente durch die Höheninformationen. Auch das Bluesmobil darf bei der Flucht vor der Streife schon mal über die Köpfe hinwegrauschen (28’14). Die Verfolgungsjagden von Blues Brothers sind durchweg räumlich(er) geraten als bei der bisherigen Fassung, bleiben aber dennoch dem Sound der Zeit verpflichtet. So rasen Jake und Elwood absolut effektvoll durchs Einkaufscenter, die Reifen quietschen aber immer noch im 70er-Jahre-Klangstil (29’30). Großartig ist auch der vor Elwoods Bude vorbeifahrende Zug, der wunderbar räumlich durchs Heimkino klappert und den Eindruck vermittelt, dass man selbst in dem wackeligen 6-qm-Appartment sitzt. Dies gehört im Übrigen zu einer der Szenen der Extended Fassung und ist damit eine der längeren Dialogsequenzen, in der von der ursprünglichen Synchro auf die neue Vertonung gewechselt wird.

Der deutsche Atmos-Sound ist während der Gesangsnummern wirklich toll

Es wäre nicht fair zu sagen, dass man den Übergang, bzw. den Unterschied nicht hören würde. Danneberg und Basedow klingen nach 35 Jahren einfach ein gutes Stück anders. Dannebergs „jüngere“ Stimme beispielsweise wirkt etwas sonorer und dunkler. Doch während man die Stimmen selbst noch differenzieren kann, ist das Soundgefüge an sich hervorragend gelungen. Man merkt hier wirklich keinen akustischen Bruch in der Atmosphäre. Zurück zu den Filmsongs, die bisweilen sensationell gut abgemischt sind. Wenn die Brüder bei Mrs. Tarantino aufkreuzen, ist der Basslauf vom Peter Gunn Theme genauso prägnant, wie er es bei „Think“ im Diner ist (44’10/63’00) – gerade Aretha Franklins Auftritt gehört akustisch zu den besten Szenen des Films.

Der Chor kommt praktisch von Überall und das Saxophon übersteuert nicht im oberen Bereich (selten genug). Man versteht jedes Wort der Sängerin (gerade die fast gerappten Sprachgesangsparts) und noch mal: Der Bass klingt großartig und akzentuiert. Wenn Ray in seinem Instrumentenshop mit dem Revolver den Jungen verscheucht, klingt das als direktionaler Effekt zwar nicht völlig authentisch und auf heutigen Niveau, wurde aber dennoch effektvoll auf die Höhenlautsprecher gelegt (68’44). Explodiert bei einem der zahlreichen Anschläge von Jakes Ex mal wieder irgendetwas wie bspw. der Propan-Gastank, greift der Subwoofer mal gehörig ins Geschehen ein und es wird durchaus dynamisch (73’50).

You better think!

Die englische DTS:X-Fassung ist gegenüber der deutschen Fassung im Übrigen teils deutlich anders gemischt. Wo die Atmos-Version schöne Umgebungsgeräusche (zwitschernde Vögel, Windgeräusche, Stimmen-Widerhall in einigen Räumen) integriert, bleibt die DTS:X-Version stumm. Dafür liefert sie hörbar ab, wenn Jake über das Lochgitter läuft (2’58). Die Atmos-Version bringt allerdings auch das Öffnen des Gefängnistores sowie wesentlich mehr Anteile der Songs, die Hochbahn nach 37 Minuten oder auch viel mehr vom einstürzenden Haus nach 41’30 mit auf die Heights, wo die DTS:X-Fassung teils erschreckend still bleibt.

Und die deutsche Atmos-Fassung ist im Tiefbass harmonischer. Hier langt der englische DTS:X-Sound von Blues Brothers für meinen Geschmack eine Spur zu kräftig zu. Bassfans wird’s freuen – zumal die DTS:X-Fassung wesentlich lauter eingepegelt ist. Vielleicht ist das am Ende aber eher eine Geschmacksfrage. Zum Film passt in meinen Ohren die etwas zurückhaltendere deutsche Vertonung besser – zumal auch hier gute Tieftonunterstützung geboten wird (Peter Gunn Thema 32’30). Die beiden regulären DTS-HD-Master-Spuren bleiben aufgrund ihrer eher wenig dynamischen Vertonung keine gute Alternative. Es soll nicht verschwiegen werden, dass die englische DTS:X-Fassung einen kleinen Tonbug hat, wenn die Band erstmals in Rays Musikladen stolpert und man noch mal kurz das Rauschen der Straße hört.

  • Deutsch: Dolby Atmos (85%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)
  • Englisch: DTS:X (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: DTS:X (50%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: DTS:X (70%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (40%)

Wer die fette Turbine-Box hat, sollte sie schon aufgrund des Bonusmaterials behalten. Denn die UHD Blu-ray bietet lediglich die schon von der 2011er BD bekannten Featurettes  „Hintergrundgeschichten zur Entstehung der Blues Brothers“, „Das Transponieren der Musik“ und „Erinnerungen an John“. Vor allem „Erinnerungen an John“ ist aber nach wie vor bewegend, wenn die Witwe Johns und seine Kollegen und Freunde einen Nachruf auf ihn abliefern.

Gesamtbewertung Blues Brothers 4K Blu-ray (90%)

Die 4K UHD Blu-ray der Blues Brothers ist die sichtbar beste Version, die wir bisher visuell bekommen haben. Die 4K-HDR-Scheibe erlaubt sich praktisch keine Fehler – abseits von Problemen, die schon durch den Dreh selbst entstanden. Dazu darf man Universal beglückwünschen, dass sie den Atmos-Ton der 2016er Turbine-Fassung lizensiert haben. Denn der klingt klasse und ist räumlicher als die englische DTS:X-Version.

Zum Film muss man nichts sagen. Einmal Kult, immer Kult – Pflichtprogramm!

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 22. September 2022 Review am: 20. Oktober 2022
Erscheinungsjahr Film: 1979 Laufzeit: 148 Minuten
Filmstudio: Universal Pictures FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1,85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch DTS:X
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

Blues Brothers Trailer:

TEST: Thor Love and Thunder auf 4K Blu-ray: Die Götter müssen verrückt sein

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Mit „Thor: Love and Thunder“ erreicht uns mittlerweile das vierte Soloabenteuer auf 4K UHD Blu-ray. Wir haben für euch die UHD-Version getestet und sind überrascht, was für einen Humor die Götter besitzen. 

Inhalt (60%)

Ja, vielen war Taika Waititis Thor: Tag der Entscheidung bereits zu slapstickartig albern gewesen. Hatte sich der Regisseur von 5 Zimmer, Küche, Sarg doch nicht nur optisch, sondern auch im Ton weit von den beiden Vorgängern entfernt. Der Erfolg allerdings gab ihm Recht, denn mit 800 Mio. Dollar Einspiel war seine Interpretation der Götter-Helden in den Kinos deutlich einträglicher als die beiden Vorgänger. Kein Wunder, dass die Damen und Herren rund um Marvel Studios Präsident Kevin Feige dem Neuseeländer erneut das Vertrauen schenkten.

Das geschah bereits kurz nach dem sich andeutenden Erfolg des dritten Teils und inkludierte auch die Tatsache, dass Chris Hemsworth (entgegen seines ursprünglichen Vertrages und dem Verhalten einiger seiner Avengers-Kollegen) für einen weiteren Auftritt zur Verfügung stehen würde, solange es ein gutes Skript gäbe. Das schien ihm während der Post-Produktionsphase dann sogar so gut zu gefallen, dass er sich auch als ausführender Produzent beteiligte. Die überraschendste und zwischenzeitlich für kontroverse Diskussionen sorgende News im Zusammenhang mit der Vorproduktion war dann aber die Ankündigung, dass Natalie Portman ihre Rolle als Jane Foster erneut aufnehmen würde. Denn schon bald daran schlossen sich Informationen an, nach denen sie als „Mighty Thor“ agieren sollte – also jener Figur, die Jason Aaron 2015 in den Comic-Kanon einführte.

Thor übt sich in Tiefenentspannung

Da ein erster Trailer Natalie Portman mit Mjölnir und im Thor-Outfit zeigte, war der Shit-Storm vorprogrammiert, wähnte man doch erneut eine Woke-Welle, in der die männlichen Helden gegen weibliche ausgetauscht werden. Ein einerseits filminhaltlich unbegründetes Vorurteil (wie sich im fertigen Love and Thunder zeigt), das auch deshalb entkräftet ist, da es eben eine Comic-Vorlage dafür gibt – und zwar eine, die unter Fans und Kritikern gleichermaßen beliebt war. Die Integration des Mighty-Thor-Themas ist sogar ein ganz großer Glücksfall für den Film, denn in diesem wohnt eine tragische Dynamik. Jane Foster war nach dem Blip mit einer Krebsdiagnose konfrontiert worden, die der Film prominent zu Beginn implementiert. Das bietet nicht nur dynamische Begegnungen mit Thor, sondern ist auch für den Zuschauer selbst bewegend.

Denn jedes Mal, wenn Jane als Mighty Thor mit dem Hammer unterwegs ist, mag sie Superkräfte haben. Doch deren Einsatz verkürzt ihre Lebenserwartung als Jane Foster drastisch. Waititi hat ein Händchen für diese dramatischen und bewegenden Momente. Und als Zuschauer sitzt man im Wechselbad der Gefühle, wenn man sich einerseits wünscht, sie möge Thor und ihren Freunden helfen, andererseits aber ihren Jane-Foster-Körper schonen. Dass der Regisseur diese Tragik mit einer weiteren paart, die den Antagonisten betrifft, ist das stärkste Pfund von Thor: Love and Thunder. Denn Gorr, der von Christian Bale mit aller Leidenschaft verkörpert wird, hat seine nachvollziehbaren Gründe für das Aufbegehren gegen die Götter. Seit Längerem hat man es also mal wieder mit einem Gegenspieler zu tun, dessen Verhalten/Bitterkeit man nachvollziehen kann.

Zwei Thors am Start

All das kleidet Waititi in Actionszenen, die erneut unterhaltsam und spektakulär erscheinen. Daran lässt er auch die Guardians noch einmal für einen Kurzauftritt teilhaben. Dass sein Humor an entsprechenden Stellen etwas infantiler ist, muss man allerdings mögen. Das geht schon bei dem gewöhnungsbedürftigen Verabschiedungsritual zwischen Thor und Peter Quill an die Grenzen, findet seinen Höhepunkt dann allerdings in der Darstellung des Zeus. Russell Crowe ist in der Oberster-Olympischer-Gott-Rolle wirklich eine Witzfigur. Was auch immer sich das Drehbuch (oder er selbst) sich dabei gedacht haben – es ist nicht besser als das (bewusste) Schmierentheater, das zuvor so witzig von Mat Damon, Luke Hemsworth, Sam Neill und Melissa McCarthy auf einer Laienbühne aufgeführt wurde. Sein Zeus verkommt zu einem Zirkusdompteur, der offenbar auf sämtlichen Drogen ist, die das Götterparadies so hergibt. Diesem im albernen Dialekt auftretenden Clown wünscht man schneller, dass ihn der eigene Blitz träfe, als man „Guns ‚N Roses“ sagen kann.

Was vor allem deshalb schade ist, weil viele Gags des Films gut funktionieren. Die zahlreichen Filmzitate und Gastauftitte sind dafür ein Beispiel. Und wenn Thor zu Beginn auf Chuck-Norris-Spagat macht, während Dave Bautista als Drax im Hintergrund nur mit den Augen rollt, hat das durchaus Charme. Ebenso wie die Integration des (gefühlt) halben Backkatalogs der angesprochenen Metalband rund um W. Axl Rose. Wenn Thor zu Welcome to the Jungle Gegner mit Stormbreaker zerhackstückelt, ist das schon ein großer Spaß für Fans der 80er. Dazu passt auch das endschicke Design der Schriftarten im Abspann. Der coolste Running Gag sind natürlich die schreienden Ziegen – die lenken dann auch schon mal von den ziemlich cheesy-haften Dialogen ab. Leider wirken viele der Gags aber auch gewollt und entzaubern die Figur des Thor in vielen Szenen. Ständig muss er Zoten reißen, die oft einfach nicht witzig sind und im krassen Gegensatz zur Dramatik innerhalb von Janes Krankheitsbild stehen. Kann man sich bei den Eifersüchteleien zwischen Mjölnir und Stormbreaker noch ein Grinsen abringen, fehlt Thor bei der Mission Kinderrettung schlicht die notwendige Ernsthaftigkeit.

Bildqualität (90%)

Thor: Love and Thunder wurde digital gefilmt. Zum Einsatz kamen eine Arri Alexa LF sowie eine Mini LF – beide mit IMAX-Zertifizierung. Gemastert wurde das 4.5K-Material über ein 4K-DI, sodass wir es mit einem nativem 4K-Signal zu tun haben (jedenfalls bei den Realszenen). Disney liefert für die UHD Blu-ray standardmäßig HDR10 und einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. In der Praxis zeigt sich, wie zu erwarten, dass die arg hell überrissenen Szenen zu Beginn von der HDR-Scheibe besser durchzeichnet werden.

Im ausgetrockneten Boden gibt es sichtbar mehr Differenzierung und Abgrenzung zwischen den trockenen Schollen. Bei den Farben und Highlights lebt die UHD Blu-ray dann ganz besonders auf. Schaut man sich die schimmernden Grün-, Rot- und Violett-Töne auf dem Körper des toten Schwertträgers an, sind diese über die 4K-Disk sichtbar strahlender und kontrastreicher. Wunderbar auch, wie viel mehr an Zeichnung der schneebedeckte Berg bei 27’00 hat. Das wirkt deutlich plastischer und dreidimensionaler. Dunkle Szenen sind zwar etwas weniger gut durchzeichnet, bleiben aber stets erkennbar und ohne Versumpfungen.

Die 4K-Disk punktet mit satten und lebhaften Farben

Dass in dem Material deutlich mehr Auflösung steckt als die Full-HD-Scheibe reproduzieren kann, sieht man beispielsweise bei 38’40. Die Schrift auf den Zetteln im Aushang ist über die Blu-ray überhaupt nicht zu entziffern. Die UHD-BD liefert hier ein lesbares „Wanted“ oder „People“. Ebenfalls sichtbar besser geht das Encoding mit dem Dach des Hauses bei 45’37 um, denn dort lässt die BD die Struktur doch eher vermissen. Wunderbar gerät auch die Differenzierung in der Feuerwolke bei 94’17 – hier überstrahlt die Blu-ray das, was von der HDR-Disk noch an Details wiedergegeben wird. Gleichermaßen im hell erleuchteten Portal bei 98’12. Die Blu-ray zeigt nicht mal an den Rändern im Inneren Details, geschweige denn die Wolken im Hintergrund. Alles Dinge, die von der UHD-BD noch dargestellt werden.

Tonqualität (70%)

Wie allgemein von Disney-/Marvel-Titeln bekannt, kommt auch die Blu-ray von Thor: Love and Thundermit Dolby Digital Plus 7.1 fürs Deutsche und DTS HD-Master 7.1 fürs Englische. Und leider ist auch hier die Dynamikspreizung das Problem. Der Tiefbass ist während der Actionszenen zwar durchaus präsent, doch wenn Thor zu Welcome to the Jungle die Feinde dezimiert, findet das Ganze mehr oder weniger auf einem Lautstärkelevel statt. Wirkliche Dynamik ist hier leider erneut nicht gegeben.

Und bevor das Gemecker über die deutsche DD+-Tonspur wieder losgeht: Sie ist nicht schuld. Die englische DTS-HD-Master-Version klingt keinen Deut dynamischer. Es ist nach wie vor die familienfreundliche Abmischung des Maus-Studios, die für den eher flachen Sound sorgt. immerhin ist der Film insgesamt sehr räumlich. Und das schon in der Intro-Sequenz in der Wüste. Der Wind weht sehr effektvoll von den Rears und die Tiergeräusche in der Oase hüllen wunderbar ein. Die Actionszenen liefern vielfältige Möglichkeiten, die Geräusche von Energiegeschossen oder Hammer-/Axt-Blitzen auf die rückwärtigen Speaker zu verteilen. Stimmen kommen dazu klar und deutlich aus dem Center.

Christian Bale als Gorr ist klasse. Den Ton macht er deshalb nicht besser

Wie üblich liefert Disney auch hier für die UHD Blu-ray eine Atmos-Spur für den Originalton. Die deutsche Fassung bleibt bei DD+. Der O-Ton ist gegenüber der DTS-HD-Master-Version der Blu-ray einen Hauch dynamischer. Aber wirklich nur einen Hauch. In Summe ist das immer noch viel zu wenig, um mit dynamisch abgemischten Tonspuren der Konkurrenz mithalten zu können. Dafür gibt’s aber zusätzlich die Höhen-Lautsprecher, die in Thor: Love and Thunder ausnahmsweise sehr gut zu tun bekommen – und bisweilen dynamischer agieren als die restlichen Speaker. Zunächst beginnt es dezent, mit ein paar Sandsturmwind-Geräuschen zu Beginn, die von Vogel-/Urwaldsounds in Rapus Oase abgelöst werden.

Doch schon nach 5’50 kommt ein richtig cooler 3D-Toneffekt, wenn Gorr die Stimmen in seinem Kopf hört. Diese wandern über alle Atmos-Speaker und erzeugen eine fantastische Raumkulisse. Bei der Schlacht nach etwas über zehn Minuten hört man zunächst die Energiegeschosse, bevor bei Minute 12’00 die Blitze aus Thors Stormbreaker für einen weiteren coolen Sound sorgen. Während der Actionszenen sind es dann immer wieder Energiesalven oder die Blitzgeräusche aus Stormbreaker uns Mjölnir. Außerdem hört man immer wieder auch die Filmmusik von oben oder das Vorbeirauschen des Schlittens nach 49’30. Wenn Zeus mit seinem Donnerkeil herumspielt, wird auch das von 3D-Sounds unterstützt. Sehr aktiv wird’s auch noch mal, wenn die Kinder von New Asgard nach 90 Minuten gegen die Schattenwesen kämpfen. Hier kommt in ein paar Momenten sogar mal deutlich druckvollerer Bass zum Tragen.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1 (70%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (50%)

Das Bonusmaterial von Thor: Love and Thunder liegt auf der Blu-ray vor. Es beginnt mit „Hammer-Team“, das sich unter anderem auch mit dem physischen Training von Natalie Portman für ihre Rolle als Mighty Thor kümmert. „Ein Bösewicht nimmt Gestalt an“ porträtiert Gorr und dessen Darstellung durch (einen im Interview betont entspannten und gut gelaunten) Christian Bale. „Ein weiteres Abenteuer im Taika-Stil“ gibt Einblicke in die Arbeit des Regisseurs und den Witz, den er ins MCU bringt. Eine Gag Reel sowie vier entfernte Szenen und der Audiokommentar von Taika Waititi schließen sich an. Das Bonusmaterial ist untertitelt.

Gesamtbewertung Thor: Love and Thunder  (73%)

Thor: Love and Thunder hat einen super interessanten Antagonisten und eine Figurendynamik mit viel Potenzial. Beides nutzt Waititi für bewegende und durchaus spannende Szenen. Leider torpediert er seinen eigenen Film – und damit die Dramatik – durch viel zu alberne Humoreinlagen, die von einem Russell Crowe getoppt werden, für dessen Zeus-Darstellung er die Goldene Himbeere verdient hat.

Das Bild der UHD-Blu-ray gehört zu den besten der letzten Monate. Die Farben sind knallig, die Kontraste kräftig und die Bildruhe ist exemplarisch hoch. Leider ist der Ton (egal, ob in Deutsch oder Englisch) erneut nicht das, was man sich von einem Film dieser Gattung erhoffen würde. Er ist sehr räumlich und damit einer der effektvolleren der letzten Marvels. Nutzt aber eben erneut zu wenig Dynamikspreizung.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 13.10.2022 Review am: 20.10.2022
Erscheinungsjahr Film: 2022 Laufzeit: 119 Minuten
Filmstudio: Disney FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Thor: Love and Thunder Trailer:

 

Netflix im November 2022: Das sind die neuen Filme, Serien und mehr

Netflix hat mitgeteilt, welche frischen Inhalte euch im November 2022 erwarten. Unter anderem gibt die Serie „Wednesday“ von Tim Burton ihren Einstand beim Streaming-Anbieter!

Das ist aber natürlich noch lange nicht alles aus dem Repertoire des Streaming-Anbieters. Gleichzeitig von uns ein Hinweis: Wer im nächsten Monat mal bei Netflix herein schnuppern möchte, erhält neue Optionen: Denn Anfang November startet der werbefinanzierte Basis-Tarif. Zu sehen gibt es dann für loyale Kunden und Neuankömmlinge im nächsten Monaten unter anderem auch die 5. Staffel der Serie „The Crown“ oder unter den Filmen beispielsweise die Eigenproduktion „Enola Holmes 2“.

Eventuell hat auch mancher Leser Lust auf den Anime „Lookism“ oder will die Kinder gerne mit den Teletubbies unterhalten? Dazu gesellen sich jedoch auch noch neue Lizenztiel wie „The Fighter“ und „Scoob!“. Unter den Dokumentationen ist hingegen „FIFA Uncovered“, das sich einige Fußball-Fans bestimmt gerne einmal ansehen werden. Unter den Comed-Specials wiederum sollte Trevor Noah mit seinem Programm „I Wish You Would“ die Zuschauer erreichen.

Es kann dabei natürlich nicht alles euren Geschmack treffen, wir hoffen aber, dass zumindest einige Inhalte für euch mit von der Partie sind. Ansonsten lohnt eventuell noch einmal der Blick zurück auf die neuen Filme, Serien, Dokumentationen und mehr aus dem Oktober 2022. Eventuell habt ihr da ja etwas verpasst?

Netflix baut bei den Lizenztiteln ab

Generell nehmen sicherlich nicht nur wir wahr, dass Netflix bei den Lizenztiteln nur noch wenig Hochkarätiges zu bieten hat. Das liegt daran, dass Konkurrenten wie Disney mit Disney+, Universal mit Peacock oder auch Paramount mit eben Paramount+ ihre Inhalte mittlerweile lieber selbst für ihre Streaming-Plattformen zusammenhalten. Das gilt auch für Warner Bros. Discovery, die da ja HBO Max vorhalten – und in Deutschland Content an Sky Deutschland liefern.

Was sind denn eure Highlights im November 2022 bei Netflix? Sind Filme, Serien und Co. dabei, die besonders gut euren Geschmack getroffen haben?

Netflix im November 2022

Netflix Serien

 

START
Young Royals: Staffel 2 1/11/2022
Manifest: Staffel 4 Part 1 4/11/2022
The Crown: Staffel 5 9/11/2022
Um die Welt mit Zac Efron: Staffel 2: Australien 11/11/2022
1899 17/11/2022
Dead to Me: Staffel 3 17/11/2022
Élite: Staffel 6 18/11/2022
Wednesday 23/11/2022
Blockbuster 3/11/2022
The Fabulous 4/11/2022
Buying Beverly Hills 4/11/2022
Liebe lügt nicht: Sardinien 10/11/2022
Warrior Nun: Staffel 2 10/11/2022
Run for the Money 15/11/2022
Mind Your Manners 16/11/2022
Somebody 18/11/2022
Inside Job: Teil 2 18/11/2022
Under the Queen’s Umbrella 19/11/2022
The Unbroken Voice 23/11/2022
First Love 24/11/2022
Blood & Water: Staffel 3 25/11/2022
Snack VS. Chef 30/11/2022
Filme

 

Enola Holmes 2 4/11/2022
The King’s Horseman 4/11/2022
Der Drache meines Vaters 11/11/2022
Das Wunder 16/11/2022
Schlummerland 18/11/2022
Die Schwimmerinnen 23/11/2022
The Takeover 1/11/2022
Panayotis Pascot: Beinahe 3/11/2022
Die Familie Claus 2 8/11/2022
Voll mutiert: Fußballcup in Gefahr 9/11/2022
Falling for Christmas 10/11/2022
Verirrte Kugel 2 10/11/2022
Kal – Verlass mich nicht 11/11/2022
Monica, O My Darling 11/11/2022
Neben der Spur 16/11/2022
The Lost Lotteries 16/11/2022
Christmas With You 17/11/2022
El Guau 23/11/2022
Weihnachten auf der Mistelzweigfarm 23/11/2022
Stundenplan 23/11/2022
The Noel Diary 24/11/2022
Mein Name ist Vendetta 30/11/2022
Ein Mann der Tat 30/11/2022
Netflix Special

 

Triviaverse 8/11/2022
Netflix Dokumentationen

 

FIFA Uncovered 9/11/2022
Ghislaine Maxwell: Stinkreich 25/11/2022
Killer Sally 2/11/2022
Orgasm Inc: The Story of OneTaste 5/11/2022
Der Bundesstaat von Alabama gegen Brittany Smith 10/11/2022
Capturing the Killer Nurse 11/11/2022
Is That Black Enough for You?!? 11/11/2022
Untergegangenen Zivilisationen auf der Spur 11/11/2022
Stutz 14/11/2022
Racionais: Das Ruas de São Paulo Pro Mundo 16/11/2022
In ihren Händen 16/11/2022
Pepsi, wo ist mein Jet? 17/11/2022
Ich bin Vanessa Guillen 17/11/2022
Die Geschichte des Tacos: Über die Grenze hinaus 23/11/2022
Blood, Sex & Royalty 23/11/2022
Ermordet: Tatort Texas Killing Fields 29/11/2022
Take Your Pills: Xanax 30/11/2022
Was geschah mit dem Delfin-König? BALD VERFÜGBAR
Netflix Comedy Specials

 

Trevor Noah: I Wish You Would 22/11/2022
Neal Brennan: Blocks 8/11/2022
Deon Cole: Charleen’s Boy 15/11/2022
Johanna Nordström: Ruf die Polizei 15/11/2022
Romesh Ranganathan: The Cynic 29/11/2022
Netflix Kids & Family

 

Gabby’s Dollhouse: Staffel 6 1/11/2022
Der Prinz der Drachen: Staffel 4 3/11/2022
Deepa und Anoop: Staffel 2 7/11/2022
Teletubbies 14/11/2022
Jurassic World: Neue Abenteuer: Verborgenes Abenteuer 15/11/2022
The Cuphead Show!: Teil 3 18/11/2022
Antwortenrunde mit den StoryBots 21/11/2022
My Little Pony – Mit Huf und Herz: Kapitel 2 21/11/2022
The Action Pack Saves Christmas 28/11/2022
Die tierischen Fälle von Kit und Sam: Staffel 2 30/11/2022
Netflix Anime

 

Lookism 4/11/2022
Auswahl an Lizenztiteln

 

LEGO Ninjago: Staffel 3 Part 1 – The Island 1/11/2022
LEGO Ninjago: Staffel 3 Part 2 – Seabound 1/11/2022
Scoob! 1/11/2022
The Worst Witch: Staffel 4 1/11/2022
The Fighter 1/11/2022
King Richard 1/11/2022
Minions & More Volume 2 8/11/2022
Medieval 8/11/2022

Sky Deutschland erhöht die Preise und könnte von Comcast verkauft werden

Sky Deutschland zieht die Preise an. Leider sind im ersten Schritt vor allem Bestandskunden betroffen. Neukunden erhalten (noch) die alten Preise.

Aktuell lässt sich auch nicht allgemein sagen, wie stark ihr zur Kasse gebeten werdet. Denn wie hoch die Preiserhöhung konkret ausfällt, hängt offenbar vom Einzelfall ab. Die Preiserhöhungen tauchen im Kundenportal auf. So berichten einige Anwender, dass sie ab dem 1. November 2022 bereits 2 Euro mehr zahlen sollen und auch schon eine weitere Preissteigerung ab 01. Februar 2023 zu sehen sei. Dann solle der Preis um 4 Euro nach oben klettern.

Verallgemeinern kann man hier schlecht, denn die Preiserhöhungen variieren je nach gebuchtem Paket. Mitarbeiter des Kundendienstes haben aber zumindest schon bestätigt, dass die Preiserhöhung ab Februar 2023 für alle Kunden von Sky Deutschland greifen soll. Betroffene dürften wohl auch bald Post vom Pay-TV-Anbieter erhalten, die über die genaueren Umstände aufklärt.

Sky Glass erreicht den deutschen Markt erst 2023.
Sky Glass erreicht den deutschen Markt erst 2023.

Mit derartigen Preiserhöhungen befindet sich Sky in guter Gesellschaft. Amazon hatte im September 2022 die Preise für Prime angezogen. In den USA hat auch Disney+ schon an der Preisschraube gedreht und für Deutschland ist dies wohl ebenfalls für Anfang 2023 zu erwarten.

Sky Deutschland könnte bald zum Verkauf stehen

Derzeit gehört Sky Deutschland zu Comcast und letztere sollen wohl den Verkauf in Erwägung ziehen. Beschlossene Sache sei das jedoch noch nicht. Es heißt, das Pay-TV-Geschäft von Sky Deutschland mache sich derzeit in den europäischen Bilanzen eher schlecht. Derzeit prüfe Comcast daher die Optionen. Rund 1 Mrd. Euro könnte Sky Deutschland wert sein. Problem ist wohl der Verlust diverser Fußballrechte, was zu einem Verlust von zwei- bis dreihunderttausend Abonnenten geführt habe.

Auch die durchschnittlichen Ausgaben pro Abonnent seien gesunken. Sky spare daher aktuell, müsse aber noch einen dauerhaft rentablen Weg finden.