Sony wird mit dem DualSense Edge Ende Januar einen Premium-Controller veröffentlichen. Mittlerweile stellt man das Eingabegerät für die PS5 noch genauer vor.
Starkes Stück: Der DualSense Edge ist teurer als die Xbox Series S, welche aktuell (natürlich auch mit einem beiliegenden Controller) für 222 Euro den Besitzer wechselt. Auch den Xbox Elite Series 2 Wireless Controller, in Angeboten teilweise für um die 120 Euro zu haben, schlägt man preislich um das Doppelte. Dafür muss Sonys Premium-Controller also einiges bieten, um seine UVP zu rechtfertigen. Ist das der Fall?
Großer Lieferumfang = großer Mehrwert?
Der DualSense Edge wird mit einer Tasche geliefert und verwendet z. B. eine vergrößerte Oberfläche um die Griffe und eine zusätzliche Textur auf dem Touchpad und den Triggern, welche für mehr Grip sorgen soll. Mit den integrierten Schaltern für die R2- und L2-Taste können Spieler die Dynamik der Trigger anpassen. Dazu gesellen sich drei Sets an Stickkappen. Die beiden Standardkappen sind im Grunde zu denen des DualSense identisch. Dazu kommen jedoch hohe und niedrige Kappen für ein konkaves Gefühl.
Der Lieferumfang des DualSense Edge.
Der DualSense Edge verfügt außerdem über optionale Rücktasten. Die Hebel-Rücktasten bieten eine längere, flacheren Formfaktor, während die Half-Dome-Rücktasten ein flaches Profil anlegen. Sie bieten neue Optionen für Tastenkonfigurationen. Im Controller selbst lassen sich dabei drei Profile mit benutzerdefinierten Tastenbelegungen speichern – z. B. gesondert für Shooter, Rollenspiele oder auch Rennsimulationen.
DualSense Edge bietet viele Einstellungsmöglichkeiten
Ebenfalls könnt ihr die Stick-Sensibilität und Deadzones für Sticks und Trigger anpassen. Dazu ist die Intensität der Vibrationen und des Trigger-Effekts justierbar. Wer mag, kann sich da auch auf vordefinierte Profile verlassen. Neu sind auch zwei Funktionstasten unter den Daumensticks. Sie bieten Zugriff auf ein spezielles Menü, das bei jedem Druck erscheint, egal ob im Spiel oder in den Systemmenüs. Mit diesen Tasten könnt ihr zwischen Profilen wechseln, die Lautstärke des Headsets anpassen, die Audio-Balance im Spiel oder im Party-Chat einstellen und vieles mehr.
Ein Manko zum DualSense Edge ist bereits jetzt bekannt. So soll der Premium-Controller nicht so lange durchhalten, wie der reguläre DualSense, dessen Nutzungsdauer mit rund 5 Stunden sowieso schon relativ gering ist. Laut Sony gibt es jedoch eine einfache Lösung: einfach mit Kabelverbindung (USB-Kabel) spielen. Fortschritt klingt irgendwie anders.
Verfügbar ist der DualSense Edge ab dem 26. Januar 2023 – zunächst exklusiv via PlayStation Direct. Ab dem 23. Februar 2023 wird er dann auch frei bei anderen teilnehmenden Einzelhändlern angeboten.
Der SONOS One SL versteckt sich hinter dem 21. Türchen unseres Adventskalender-Gewinnspiels. Sichert euch den smarten Lautsprecher für Musikliebhaber!
Der Hersteller Sonos steht seit Jahren für hochwertige Produkte, die in puncto Bedienbarkeit, Design und Klang überzeugen. Einer der derzeitigen Topseller von Sonos hört auf die Bezeichnung ONE SL, ein smarter WLAN-Lautsprecher, der akustisch überzeugen kann – trotz kompaktem Format. Das System deckt dabei nicht nur die hohen und mittleren Frequenzen ab, sondern kann alleinstehend auch mit einem kraftvollen Bass punkten. Da werden sich sicherlich mehrere Familienmitglieder um den Sonos One SL reißen.
Wer sich einen zweiten Sonos ONE SL gönnt, kann die Geräte im Stereo-Modus nutzen
Streit, wer den Lautsprecher nutzen darf, wird sich nicht verhindern lassen. Dafür jedoch, dass der Sonos One SL schlecht klingt, sobald dieser an einem anderen Ort aufgestellt wird. Mit dem Trueplay Tuning-Feature erhält man immer die bestmögliche Abstimmung, da der Lautsprecher die Akustik immer an die Gegebenheiten des Raums abstimmt. Die integrierten Mikrofone tasten dabei den Raum akustisch ab und passen den integrierten Equalizer entsprechend an. Das ist aber auch alles, wofür die Mikrofone genutzt werden, denn der ONE SL ist so konzipiert, dass keine Sprachassistenten über das System genutzt werden können. Ideal für diejenigen, die Alexa und Co. nichts abgewinnen können.
Sonos One SL: Intuitiv und flexibel
Das kompakte System fügt sich in so ziemlich jedem Interieur ein und lässt sich auch mit anderen Sonos-Geräten kombinieren. So könnte man den ONE SL im Paar als Surround-Lautsprecher in Kombination mit einer Sonos Soundbar nutzen. Oder man lässt den ONE SL mit einem „One“ (inkl. Sprachassistent) im Stereo-Modus laufen. Nicht nur die Integration in bestehende Sonos-Systeme, auch die Erstinstallation verläuft unkompliziert über die Sonos App, die fortan auch als Schaltzentrale für eure Sonos-Welt fungiert. Musik, Radio, Podcasts, starte, was dir Freude bereitet und gebe die Inhalte auf einem Sonos-Gerät deiner Wahl wieder.
Der Sonos One SL lässt sich auch über das Touch-Feld an der Oberseite steuern und lässt sich in bestehende Sonos-Setups integrieren
Dabei unterstützt der Sonos One SL beliebte Apps wie Amazon Music, Spotify, Tidal, Pandora oder Audible. Gesteuert werden kann das System übrigens auch über die intuitive Touch-Steuerung auf der Oberseite des Lautsprechers. Und Nutzer eines iPhone, iPad oder Mac freuen sich definitiv über die Apple AirPlay 2-Integration, welche nicht immer Teil des Sonos-Ökosystems war.
Der hier verloste Gewinn wird von der 4kfilme.de-Redaktion gestellt! Sonos ist nicht in dieses Gewinnspiel involviert! Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert die Teilnahmebedingungen!Wir verlosen einen SONOS One SL smarter Lautsprecher mit Sprachsteuerung. Ihr könnt bis zum 27. Dezember 2022 am Gewinnspiel teilnehmen.
Gewinnspiel Nr. 21: SONOS One SL smarter Lautsprecher mit Sprachsteuerung
Gewonnen hat: Aliyar M. aus Fischach – Herzlichen Glückwunsch, deine Glückszahl war die 691
Wer sich für diesen Preis anmeldet, nimmt NICHT automatisch an allen davor oder danach veröffentlichten Gewinnspiel-Türchen des Adventskalenders teil. Es muss sich für jeden Gewinn eigens angemeldet werden! Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Adventskalender-Special!
In diesem Jahr sind die zuvor fehlenden Filme mit der Original-Crew der Enterprise in 4K erschienen. 2023 soll „Star Trek: The Next Generation“ an der Reihe sein.
„Star Trek: The Next Generation“ alias „Star Trek: TNG“ ist bei vielen Fans die beliebteste Serie aus dem „Star Trek“-Universum. Selbiges kann man nicht von der Fortsetzung „Star Trek: Picard“ behaupten, an der sich die Geister scheiden. Allerdings will Paramount 2023 wohl den Start der neuen Season, in der die TNG-Crew erneut zusammenkommt, nutzen, um die Kinofilme in 4K zu vermarkten.
So ist laut mehreren Händlern der Start der Ultra HD Blu-rays für den 5. April des nächsten Jahres geplant. Jenes Datum kennt man auch als „First Contact Day“, denn in der Filmreihe wird an jenem Tag der erste Kontakt der Menschen mit einer Alien-Rasse (den Vulkaniern) bzw. der Föderation hergestellt. „Star Trek: Picard“ läuft mit der dritten und letzten Staffel bis 20. April 2023, das passt somit auch gut zusammen.
Amazon Prime Video zeigt in Deutschland „Star Trek: Picard“.
Neben den 4K-Versionen auf UHD Blu-ray sollte man auch mit VoD- und Streaming-Versionen rechnen. Da wird Paramount mit Sicherheit alle Optionen ausschöpfen. Ein Ersatz für die alternden Blu-rays wäre uns lieb, denn die Master sind schon sehr betagt und stammen noch aus der Anfangszeit des HD-Zeitalters.
Auch Rocky soll 2023 in 4K durchstarten
Neben „Star Trek: TNG“ sollten wir im nächsten Jahr auch die Filme der Reihe „Rocky“ erstmals in 4K erleben. Der Schauspieler und Regisseur einiger Teile, Sylvester Stallone, habe mittlerweile neue 4K-Remaster aller Teile durchgewunken, sodass einer Veröffentlichung nichts mehr im Wege stehe. Den Vertrieb wird wohl Warner Bros. stemmen. Ursprünglich wollte man das Publishing wohl an kleinere Indie-Label übergeben, da gab es aber den Rückzug eines ursprünglich eingeplanten Labels. Daher werde Warner Bros. nun selbst ans Werk gehen. Einen genaueren Zeitrahmen gibt es hier aber leider noch nicht. Ursprünglich war der Februar 2023 anvisiert, mittlerweile ist dies aber hinfällig.
Disney+ gibt in einem kurzen Trailer Ausblick auf die Neuheiten für 2023. Dabei konzentriert man sich natürlich auf seine erfolgreichsten Marken.
So gibt es beispielsweise kurze Schnipsel aus den 2023 startenden Serien „Star Wars: Ahsoka“ oder einem der wichtigsten Zugpferde des Streaming-Dienstes, „The Mandalorian“ zu sehen. Hier haben Fans insbesondere für „Star Wars: Ahsoka“ große Hoffnungen, da der bei Fans durch seine Arbeit an „Star Wars: The Clone Wars“ und „Star Wars: Rebels“ sehr angesehene Dave Feloni die Zügel in der Hand hält. Hoffen wir, dass er das oft zum Meme verkommene „Obi-Wan Kenobi“ vergessen machen kann.
Ebenfalls sehen wir im Trailer kurze Ausschnitte aus Pixars erster Serie mit dem Titel „Win or Lose“. Zusätzlich wird für Marvel-Fans 2023 natürlich auch etwas geboten. Etwa wird der Kinofilm „Black Panther: Wakanda Forever“ zu Disney+ stoßen. Auch eine zweite Staffel der Serie „Loki“ werden wir zu sehen bekommen. Wem das noch nicht ausreicht, der kann sich für das nächste Jahr außerdem auch noch „Secret Invasion“ aus dem Marvel-Kosmos mit Martin Freeman und Samuel L. Jackson vormerken.
Der Trailer erhebt natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll vielmehr mit ein paar Highlights den Abonnenten den Mund wässrig machen. Das hat Disney+ sicherlich auch nötig: In den USA hat das Streaming-Angebot drastisch den Preis erhöht. Als Ausgleich führte man einen Tarif mit Werbung ein, der aber auch weitere Abstriche mit sich bringt – etwa den Verzicht auf eine Download-Option.
Film und Serien-Neuheiten 2023 auf Disney+:
The Mandalorian – 3. Staffel (Star Wars)
Star Wars: Ashoka – 1. Staffel (Star Wars)
Star Wars: The Bad Batch – 2. Staffel (Star Wars)
Dug Days: Carl’s Date (Pixar)
Win or Lose (Pixar)
Peter Pan & Wendy (Disney)
American Born Chinese – 1. Staffel (Disney)
Black Panther – Wakanda Forever (Marvel)
Secret Invasion – 1. Staffel (Marvel)
Loki – 2. Staffel (Marvel)
Disneys Aktienkurs ist um ca. 40 % eingebrochen
Auch in Deutschland dürfte wohl 2023 der Preis für das Streaming-Angebot steigen. Derzeit rechnen wir mit einer Verteuerung auf 10,99 Euro im Monat und 109,99 Euro für das Jahresabo. Dies ergibt der Blick auf die neuen Preise in den USA. Der Aktienkurs der The Walt Disney Company ist in diesem Jahr um ca. 40 % eingebrochen, sodass da einige Arbeit auf das Studio wartet. Richten soll es der zurückgekehrte CEO Bob Iger.
Adventskalender Gewinnspiel-Türchen Nr. 20 beherrbergt die limitierte Collectors Edition der „Der Pate“-Trilogie – natürlich als 4K UHD Blu-ray inkl. Bonus-Discs und Goodies!
Wir haben ein Gewinnspiel, dass ihr nicht ablehnen könnt! Ok, ihr dürft das Gewinnspiel natürlich ablehnen, aber wieso solltet ihr? Wer keinen 4K UHD Blu-ray-Player besitzt, der kann mit der Collectors Edition vielleicht weniger anfangen, aber auch als Sammlerobjekt macht sich die „Der Pate Trilogie“ in der schicken Sammlerbox ganz gut im Regal. Obwohl, das wäre fast zu schade, drei der besten Filme aller Zeiten (laut Imdb.com) im Regal verstauben zu lassen. Vor allem, wenn diese aufwendig restauriert wurden. Doch was erwartet euch eigentlich bei Francis Ford Coppolas gefeiertem Epos?
Prämiert mit 9 Oscars
Inhalt der „Der Pate“ Trilogie 4K Blu-ray Collectors Edition
Inhaltlich möchten wir jetzt allzu sehr ins Detail gehen. Es ist jedoch klar, dass die Trilogie, selbst 50 Jahre nach der Kinopremiere des ersten Teils, immer noch Fans seine hat und womöglich täglich neue Fans gewinnt. Man muss sich vor Augen führen, dass es damals eine solche cineastische Erzählung bislang nicht in dieser ausführlichen Form gab. Von den damaligen 28 Oscar-Nominierungen nahmen die Filme auch gleich 9 mit nach Hause, darunter zweimal die Auszeichnung für den besten Film für „Der Pate I“ und „Der Pate II“.
4K Blu-rays, Art-Cards und Buch
In der Box erhaltet ihr alle drei Filme auf 4x 4K UHD Blu-ray, 4x Blu-ray inkl. einer Bonus-Disc. Unter den Goodies findet sich ein 36-seitiges Buch im Schuber und 3 schicke Art-Cards wieder, die auch die Vorlage für die neuen 4K UHD Blu-ray Steelbooks (Steelbooks nicht enthalten) bildeten. So und jetzt gibt es eigentlich nicht viel mehr zu schreiben außer viel Glück bei unserer Verlosung. Ich hoffe, die schicke Collectors Edition bekommt einen schönen Platz bei jemandem, der sie zu schätzen weiß.
Der hier verloste Gewinn wird von der 4kfilme.de-Redaktion gestellt! Paramount Home Entertainment ist nicht in dieses Gewinnspiel involviert! Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert die Teilnahmebedingungen!Wir verlosen die Der Pate Trilogie 4K Blu-ray in der limitierten Collectors Edition. Ihr könnt bis zum 26. Dezember 2022 am Gewinnspiel teilnehmen.
Gewinnspiel Nr. 20: Der Pate Trilogie 4K Blu-ray in der limitierten Collectors Edition
Gewonnen hat: Fabian S. aus Bröckel – Herzlichen Glückwunsch, deine Glückszahl war die 1696
Wer sich für diesen Preis anmeldet, nimmt NICHT automatisch an allen davor oder danach veröffentlichten Gewinnspiel-Türchen des Adventskalenders teil. Es muss sich für jeden Gewinn eigens angemeldet werden! Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Adventskalender-Special!
Dolby baut seine Vormachtstellung im Entertainment-Markt aus und macht sein 3D Soundformat Dolby Atmos für Kinoproduktionen noch attraktiver – sprich kostenlos!
Mocha Chai Laboratories ist eine Post-Produktionsfirma, die im B2B-Bereich aktiv ist und Kunden mit der Verarbeitung in Dolby Atmos und auch Dolby Vision aushilft. Das Unternehmen hat nun bestätigt, dass die bisher nach dem Motion Picture Service Agreement (MPSA) fälligen Lizenzgebühren für zumindest Dolby Atmos entfallen. Deswegen gebe es auch keine Entschuldigung mehr für Vertriebe, im Kino auf Dolby Atmos zu verzichten.
Dieser Schritt klingt für Dolby sehr ungewöhnlich. Denn: Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist es eben gerade, mit Lizenzgebühren seine Entwicklungskosten wieder reinzuholen. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass man hier die erste Hürde für Studios möglichst senken möchte. Wurde dann nämlich erst einmal im Kino Dolby Atmos eingespannt, kann man berechtigt darauf hoffen, dass das 3D-Klangformat auch im Heimkino übernommen wird.
Dolby Atmos soll sich nach Dolbys Willen weiter ausbreiten.
Logisch, da würde Dolby dann sicherlich wieder die Hand aufhalten und erneut abkassieren. Mehr Filme im Kino in Dolby Atmos würden dann somit nicht die Einnahmen steigern, sehr wohl aber deren spätere Veröffentlichung im Heimkino via Streaming, Disc und VoD. Ob diese Rechnung von Dolby aufgeht, muss uns da Ende natürlich die Zeit zeigen.
Dolby Atmos ist das dominierende 3D-Tonformat
Marktführer in Sachen 3D-Audio ist Dolby jedenfalls jetzt schon. Weder auf Discs noch im Streaming spielt die Konkurrenz von DTS:X oder Auro3D eine nennenswerte Rolle. Somit konnte man sich hier, anders als anno dazumal mit Dolby TrueHD, an die Spitze setzen. Allerdings nimmt die Lizenzierung aus unserer Sicht teilweise schon überhand, da sogar Kopfhörer und Smartphones mittlerweile mit Dolby Atmos beworben werden.
Paramount+ ist in Deutschland holprig gestartet. Jetzt nennt man zumindest die neuen Inhalte für Januar 2023.
Ein voller Erfolg sieht anders aus: Paramount+ ist in Deutschland gestartet und wirkt auf dem Papier durchaus attraktiv. Etwa gibt es das vergünstigte Jahresangebot bis Mitte Januar temporär für 59,99 Euro. Blickt man auf die Technik, dann sieht es jedoch mau aus. Im Jahr 2022 ist Paramount+ mit maximal 1080p als Bildauflösung, ohne HDR und ohne 3D-Sound wie Dolby Atmos gestartet. Das wirkt schlichtweg schwach und nicht mehr zeitgemäß.
Auch die Apps des Anbieters ernteten Kritik: Sie sollen an Sky Deutschlands WOW erinnern: träge Oberfläche, schlechte Übersicht, wenig Benutzerfreundlichkeit. Und auch bei den Inhalten gibt es offenbar Verbesserungsbedarf. Wir haben oft den Vorwurf gelesen, es gebe zu viele olle Kamellen und die nicht einmal in ordentlicher Qualität. Meistens wird die deutsche Tonspur etwa nur in Stereo angeboten. Immerhin: Paramount will im Verlauf des Jahres 2023 nachbessern.
Das Menü der Paramount+ Streaming-App
Im Dezember 2022 werden zu Paramount+ unter anderem noch „Beavis & Butt-Head Do the Universe“, „Jerry & Marge Go Large“, „Secret Headquarters“, „The Lost City“, „American Gigolo“, „Der Scheich“ und „Players“ stoßen. Im Januar 2023 kommen noch weitere Inhalte dazu. Mal sehen, ob sie Abonnenten binden können.
Wir haben für euch einmal zusammengefasst, war ihr im Januar 2023 beim Streaming-Anbieter sehen könnt. Wer nun jedoch eine ähnlich umfangreiche Liste wie bei der Konkurrenz von Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. erwartet, wird eher ernüchtert sein. Doch seht am besten einmal selbst.
Serien im Januar 2023 bei Paramount+
I Love That For You, 6.1.
iCarly, 9.1.
Simon Becketts Die Chemie des Todes, 12.1.
Bessere Tage, 26.1.
Filme
The Novice, 26.01.
Three Months, 28.01
Significant Other, 28.01
Reißt euch das vom Hocker oder habt ihr da doch etwas mehr erwartet? Nun, man darf gespannt sein, wie Paramount+ im Jahr 2023 verfahren wird. Wird man vorgehen nach dem Motto „ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ und kaum Besserung zeigen oder nimmt der Streaming-Dienst so richtig Fahrt auf? Wir sind genau so gespannt wie ihr.
Gewinne eine von insgesamt zwei Netflix-Guthabenkarten im Wert von je 25 Euro! Damit steht eurem Bingewatching-Marathon mit Filmen und Serien in 4K Qualität (mit HDR/Dolby Vision) nichts mehr im Weg!
Wir verlosen zwei Netflix-Guthabenkarten (Code per Email) im Wert von je 25 Euro! Damit könnt ihr Netflix Videostreaming in bester Qualität genießen! Jetzt stellen wir uns die Fragen, müssen wir euch überhaupt noch etwas zu Netflix erzählen? Wer unserere Webseite des Öfteren besucht, sicherlich nicht. Aber es gibt nach unzählige TV-Haushalte, die mit dem Thema Streaming noch gar nicht in Berührung gekommen sind. Und da kommt unser Gewinnspiel mit Guthaben für einen der beliebtesten Streaming-Plattformen gerade gelegen!
Egal ob auf TV, Streaming-Player, Laptop, Tablet oder Smartphone: Netflix läuft fast überall
Filme und Serien sind mit einem aktiven Abo immer und überall verfügbar. Voraussetzung ist eine stabile Internetverbindung für TV und Projektoren. Auf mobilen Geräten können eine Vielzahl von Titeln sogar heruntergeladen und offline wiedergegeben werden. Das ist natürlich absolut praktisch, wenn ihr z.B. einen mehrstündigen Flug ohne Internetverbindung, oder eine Zugfahrt mit mittelmäßigem Empfang vor euch habt. Mit einem Netflix Abonnement hat man immer genug „Entertainment“, um die Zeit totzuschlagen. Im Premium-Abonnement warten Filme und Serien in 4K Ultra HD Qualität mit HDR (HDR10 & Dolby Vision), zum Teil sogar mit Dolby Atmos 3D Sound.
Täglich frische Serien und Filme. Anders ist man es nicht von Netflix gewohnt
Das Angebot wird jeden Monat erweitert und optimiert. Dezember 2022 gibt es z.B. weitere Folgen des Erfolgs-Mangas „JoJo’s Bizarre Adventure STONE OCEAN“ zu sehen, oder die 4. Staffel S.W.A.T. Dann hätten wir die koreanische Interpretation von „Haus des Geldes“ (mittlerweile die zweite Staffel), ebenso die zweite Staffel von „Alice in Borderlands“. Am ersten Advent, könnt ihr euren Festtags-Bauch auf der Couch parken und „The Witcher: Blood Origin“ suchten. Und kurz vor Silvester gibt es Broklyn Nine-Nine die 8. Staffel zu sehen!
Wer bereits ein Netflix-Abonnement besitzt, der kann mit der Gutscheinkarte seine Kosten etwas senken. Dabei ist es egal, ob ihr ein Basis-, Standard- oder Premium-Abo besitzt. Auch mit dem werbe-gestützten neuen Basis-Abo müsste es klappen. Nach der Ermittlung der Gewinner:innen versenden wir die Gutscheincodes unkompliziert und schnell per Email.
Der hier verloste Gewinn wird von der 4kfilme.de-Redaktion gestellt! Netflix ist nicht in dieses Gewinnspiel involviert! Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert die Teilnahmebedingungen!Wir verlosen je ein 25 Euro Netflix-Guthaben an zwei Teilnehmer:innen. Ihr könnt bis zum 25. Dezember 2022 am Gewinnspiel teilnehmen.
Gewinnspiel Nr. 19: Netflix 25 Euro Guthaben
Gewonnen hat: Carsten C. aus Braunschweig – Herzlichen Glückwunsch, deine Glückszahl war die 1780
Gewonnen hat: Voker F. aus Reinbek – Herzlichen Glückwunsch, deine Glückszahl war die 2940
Wer sich für diesen Preis anmeldet, nimmt NICHT automatisch an allen davor oder danach veröffentlichten Gewinnspiel-Türchen des Adventskalenders teil. Es muss sich für jeden Gewinn eigens angemeldet werden! Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Adventskalender-Special!
Mit dem Displace TV soll der weltweit erste, komplett drahtlose 4K OLED Fernseher auf der CES 2023 vorgestellt werden. Die Beschreibung des Fernsehers liest sich ein bisschen wie Science Fiction.
Was sich wie Science Fiction liest, soll bereits Anfang Januar auf der CES 2023 vorgestellt werden. Der neue TV-Hersteller „Displace“, der vorerst nur den nordamerikanischen Markt in den Fokus nimmt, hat sein gleichnamiges TV-Modell „Displace TV“ bereits mit einem ersten Teaserbild, einem kurzen Video und umfänglichen Informationen angekündigt. Es handelt sich um einen 4K OLED Fernseher mit 55 Zoll Diagonale, der über keine weiteren Anschlüsse oder Kabel verfügt. Das einzige Element am Fernseher, welches eine zusätzliche Funktion mit sich bringt, ist wohl der Wechselschacht für das patentierte Akkusystem des Herstellers. Dieser ist auch schon auf der Preview-Abbildung zu sehen. Insgesamt werden übrigens vier Akkus im Fernseher zum Einsatz kommen. Auf beiden Seiten werden wohl jeweils zwei Schächte für Akkus bereitstehen.
Die Wechselakkus des Displace TV können im Hot-Swap-Verfahren getauscht werden.
Der „Displace TV“ kann mit Gesten, über Berührung (womöglich berührungssensitive Knöpfe) oder mit der Stimme gesteuert werden. Die Kamera für die Gestensteuerung lässt sich auch deaktivieren. Keine Angaben zu einer Fernbedienung, was hoffentlich nur ein Versehen von der PR-Abteilung des Unternehmens ist. Denn es gibt wohl nichts Schlimmeres, als ein innovatives Konzept mit einer kontraintuitiven Bedienung abzustrafen. Fernbedienung ist Pflicht, wie wir finden.
Display TV mit NVIDIA Grafikkarte
Doch wie genau bekommt der Displace TV eigentlich übermittelt, was er wiedergeben soll? Dafür gibt es wohl eine Basis-Einheit, die mit einem leistungsstarken AMD Prozessor und einer NVIDIA Grafikeinheit ausgestattet ist. Diese hochwertigen Komponenten dürften etwas mehr Rechenleistung als die gängigen SoC-Systeme von MediaTek oder ARM auf die Waage bringen. Da stellt sich sofort die Frage, ob für die CPU und GPU noch für andere Features vorgesehen sind. Die Box ist auch WiFi 6E-kompatibel und vielleicht überträgt diese auch über eine drahtlose Verbindung Bild und Ton an den TV?
Aus vier Displace Fernsehern wird ein 110 Zoll 8K TV
So sehen angeblich vier Displace TVs in einem 110 Zoll 8K-Setup aus. Die Kameras der unteren TVs sind entweder abnehmbar, oder verschwinden wie durch Zauberhand
Welches Betriebssystem der Displace TV nutzt, ist noch nicht kommuniziert. Möglich wäre neben Tizen OS (Samsung) und webOS (LG) natürlich Android TV oder eine hauseigene Software. Letztere würde die Integration neuer Apps und Features sicherlich nicht begünstigen. Mehrere dieser TV-Geräte können wohl von einer Basis-Station angesprochen werden, womit sich z.B. vier 4K OLED Fernseher zu einem 8K Fernseher mit 110 Zoll Diagonale „zusammenschließen“ lassen. Apropos zusammenschließen. Der Fernseher revolutioniert nicht das komplette TV-Konzept, sondern auch wie diese aufgestellt werden. Mit einer sogenannten „Active-Loop-Vakuumtechnologie“ kann der TV an der Wand installiert werden, ganz ohne Bohren oder sonstige Befestigungen. Er haftet also einfach mit einem Vakuum. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
Akkuleistung des Fernsehers ist unrealistisch
Durch die Active-Loop-Vakuumtechnologie haftet der TV ohne zusätzliche Hilfsmittel an der Wand
Jeder Fernseher soll bei einer Nutzung von ca. 6 Stunden am Tag einen ganzen Monat seinen Dienst verrichten, bevor der Akku getauscht bzw. geladen werden muss. Klingt alles extrem spannend. Leider aber auch etwas unrealistisch. Gehen wir davon aus, dass einer dieser drahtlosen 4K OLED Fernseher nur 50 Watt im Durchschnitt verbraucht (weil Bildprozessor, Tuner etc. in die Basis-Einheit ausgelagert wurde), dann wären das bei 6 Stunden am Tag satte 9 kWh, die der TV speichern müsste. Laut Hersteller soll der Displace TV jedoch nur 9 kg wiegen. Bedeutet, würde der komplette TV nur aus Akkus bestehen, hätten diese eine Energiedichte von 1 kWh/kg und damit wäre nicht der drahtlose Fernseher, sondern das unglaublich effiziente Akkusystem des Herstellers der Star der Show.
Skepsis ist angebracht
Wir werden sehen, ob das Unternehmen den selbst auferlegten Hype bedienen kann, oder ob sich an der ein oder anderen Stelle vielleicht falsche Informationen eingeschlichen haben. Allein das Teaser-Video wirkt absolut unprofessionell (480p, Bildartefakte, laienhafte Animationen) und weist auch Fehler auf (vier TV-Geräte mit 4K bilden einen 8K TV und kein 16K). Fassen wir kurz zusammen:
Ein drahtloser 4K OLED TV der einen Monat ohne Stromzufuhr auskommt
Lässt sich ohne Hilfsmittel mittels Vakuum an die Wand hängen
Empfängt Daten kabellos über eine Basis-Einheit mit AMD CPU und Nvidia Grafikkarte
Kann im Baukastensystem mit weiteren Fernsehern gekoppelt/erweitert werden
Wir können gar nicht erwarten, dass die CES 2023 ihre Pforten öffnet. Dem Mini-Stand Nr. 19171 in der Main Hall des Las Vegas Convention Center werden wir auf jeden Fall einen Besuch abstatten.
Wir haben den XGIMI MoGo Pro Plus für euch getestet und verraten euch, für wen sich der kompakte und mobile Full-HD-Projektor mit integriertem Akku lohnt. Viel Spaß beim Test des Xgimi MoGo Pro Plus.
Lieferumfang und Design
Der Hersteller XGIMI ist Lesern unserer Webseite sicherlich nicht ganz unbekannt. So haben wir bereits den XGIMI Horizon Pro sowie den Aura-Laser-UST-Projektor getestet. Der chinesische Elektronikhersteller hat sich jedoch nicht nur auf das High-End-Segment eingeschossen, sondern bietet für jedes Einsatzszenario den passenden Projektor an. Mit dem Xgimi MoGo Pro+ beschäftigen wir uns diesmal, mit einer mobilen Lösung. Der Full-HD Projektor kann nämlich dank des integrierten Akkus komplett autark genutzt werden. Doch starten wird doch erst einmal mit dem, was uns XGIMI alles in die Verpackung des MoGo Pro Plus gelegt hat:
Lieferumfang des XGIMI MoGo Pro Plus || Bild: Dominic Jahn
Da hätten wir einmal den Projektor selbst, ein Netzteil mit passendem Stromkabel, eine schlanke Fernbedienung in Weiß, eine umfassende Bedienungsanleitung sowie einen Quick-Start-Guide, der uns die Integration der Netflix-App auf dem MoGo Pro Plus erleichtern soll. Leider befinden sich keine Batterien im Lieferumfang des mobilen Projektors, was wir nicht schade, sondern eher nervig finden. Zwei AAA-Batterien kosten nicht die Welt, sorgen dafür für eine reibungslose Nutzererfahrung. Und das war es dann auch schon vom Unboxing. Alle wichtigen Komponenten sind vorhanden und wie es sich gehört, laden wir den Projektor nach dem Auspacken erst einmal komplett durch.
Das Design des XGIMI MoGo Pro Plus kommt uns vollendet und gut durchdacht vor. Das Aluminium-Chassis strahlt eine gewisse Wertigkeit aus. Die eingefassten Sektionen, wie die Anschlüsse, die Optik oder der Sensor weisen keine Spaltmaße auf und alles wirkt wie aus einem Guss. Das System präsentiert sich eher wie ein smarter Lautsprecher. Man traut dem kompakten Gerät im ersten Moment vielleicht gar nicht zu, dass es sich hier um eine vollwertige Projektionslösung mit integriertem Sound handelt.
Das Gerät liegt auch gut in der Hand und ist mit 0.9 kg sogar leichter als eine Packung Milch. Das Wort „kompakt“ wird dem MoGo Pro Plus auf jeden Fall gerecht und man merkt, dass XGIMI schon ein paar Geräte für den mobilen Einsatz konzipiert hat. Dabei vergisst der chinesische Hersteller nicht, dass es auch Nutzer gibt, die das System nur innerhalb der eigenen vier Wände nutzen möchten. Und auch dort soll das System bestmöglich funktionieren.
Mit dem integrierten Standfuß lässt sich der MoGo Pro Plus bis zu 30° nach oben neigen || Bild: Dominic Jahn
So kann der Projektor mit dem integrierten, ausklappbaren Standfuß um bis zu 30° nach oben geneigt werden. Ein 1/4 Zoll-Gewinde auf der Unterseite erlaubt es dem MoGo Pro Plus auf einem kompakten Tripod XXL-Standfuß (z.B. mit Kugelgelenk) Platz zu nehmen. Wichtig wäre in jedem Fall, dass man den Sensor für die Trapez- und Zoomkorrektur nicht verdeckt, z.B. mit einer frei laufenden Chipstüte. Sonst kann die Darstellung nicht automatisch angepasst werden.
MoGo Pro+: Spezifikationen und Anschlüsse
Der MoGo Pro Plus wirkt einfach nur schick || Bild: Dominic Jahn
Wir haben es hier mit einem DLP-Projektor mit 0.23-Zoll DMD-Chipsatz zu tun, der mit 1.920 x 1080 Bildpunkten (Full-HD) auflöst. Als Lichtquelle dient eine LED-Lampe die eine maximale Helligkeit von 300 ANSI-Lumen auf die Leinwand wirft. Zudem soll die LED über 30.000 Stunden ihren Dienst verrichten. Das System ist in der Lage 2D sowie 3D-Filme wiederzugeben, letztere nur in Verbindung mit einer kompatiblen Shutter-Brille. Die maximale Bildwiederholungsrate liegt bei 60Hz. Leider werden keine HDR-Formate unterstützt. Dies hätte ein Vorteil sein können, aber nicht müssen. Durch den eingeschränkten Helligkeitsbereich ist SDR bei diesem System womöglich die bessere Wahl.
Ein Quad-Core-Prozessor AMLOGIC T950X2 wird von der Mali-G31 Grafikeinheit begleitet. 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB interner Festplattenspeicher dürften für die meisten Anwendungen absolut ausreichen.
Die Anschlüsse auf der Rückseite des MoGo Pro Plus von XGIMI
Auf der Rückseite befinden sich alle physischen Anschlüsse inkl. einem Kopfhörer-Ausgang (3.5mm Klinkenstecker), ein HDMI 2.0-Ausgang inkl. ARC (Audio Return Channel), ein USB-Port sowie der Anschluss für das Netzteil. Dazu gesellen sich noch Module für Dual-band WiFi (2.4 GHz / 5 GHz) und Bluetooth 5.0. Viel mehr darf man sich von so einer kompakten Lösung auch nicht erwarten.
Erstinstallation
Der MoGo Pro Plus wird über den An/Aus-Schalter auf der Rückseite gestartet (mehrere Sekunden halten). Bevor ihr den mobilen Projektor einschaltet, sollte dieser bereits auf eure bevorzugte Projektionsfläche ausgerichtet sein. Zu Beginn wird erst einmal die automatische Trapez- und Zoomkorrektur durchgeführt. Das gewährleistet, dass ihr euch ohne visuelle Probleme durch die Erstinstallation klicken könnt. Übrigens, mit einem Projektionsverhältnis von 1.2:1 müsst ihr nachfolgende Abstände für die geplanten Projektionsgrößen einhalten. Wir haben herausgefunden, dass das System auch kleinere Darstellungen aus geringeren Abständen erlaubt. Richtig hübsch, wird es aber erst ab 50 Zoll.
Projektionsverhältnis 1.2:1 (Abstand-Zollgröße)
50 Zoll Projektion = 1.33 Meter Abstand
80 Zoll Projektion = 2.13 Meter Abstand
100 Zoll Projektion = 2.66 Meter Abstand
120 Zoll Projektion = 3.19 Meter Abstand
150 Zoll Projektion = 3.99 Meter Abstand
200 Zoll Projektion = 5.32 Meter Abstand
Mit der Fernbedienung des XGIMI MoGo Pro fliegen wir nahezu durch das Menü der Android TV Nutzeroberfläche
Nachdem ihr die Fernbedienung mit dem MoGo Pro Plus gekoppelt habt, könnt ihr den Projektor fortan auch über die Remote ein- und ausschalten. An dieser Stelle ein großes Lob an die Bedienbarkeit. Die Eingaben über die Fernbedienung werden sofort umgesetzt und wir haben so gut wie nie das Gefühl, dass die Menüführung verzögert reagiert. Da haben wir bei High-End-Fernsehern usw. schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Die Installation gestaltet sich dank Android TV-Nutzeroberfläche sehr einfach. Wir verbinden uns über das integrierte WiFi mit dem Internet, installieren wahlweise zusätzliche Apps und hinterlegen unsere bevorzugten Einstellungen in Bezug auf Datenschutz, Sprachassistenten uvm. fest. Was wir als etwas nervig empfanden ist, dass man ohne ein Google-Konto die Erstinstallation nicht abschließen kann. Wer jedoch weitere Apps wie z.B. auch Netflix auf dem mobilen Projektor aufspielen möchte, kommt um diesen Schritt ohnehin nicht herum. Mit einem Android-Smartphone bzw. der Google-App kann die Anmeldung schnell über das Mobilgerät abgeschlossen werden. Danach begrüßt uns auch schon der Home-Bildschirm mit dem Hinweis, dass es eine neue Firmware für den MoGo Pro Plus gibt. Diese installieren wir natürlich sofort.
Darauf folgt ein Abstecher in den Google Play Store, um die Desktop Manager-App zu installieren. Über diesen kann dann die Netflix-App, ein Programm, welches die Übertragung via Apple Airplay erlaubt uvm. installiert werden. Das ist auch der einzige Schritt, der die Projektor-Lösung von anderen Android TV-Geräten wie einem Smart TV oder Streaming-Player unterscheidet. Den Schritt mit der Netflix-App müssen wir übrigens nur einmal ausführen und auch nur, weil Netflix seine Plattform für viele Projektoren nicht freigibt. Damit wäre die Erstinstallation soweit abgeschlossen. Jetzt fehlt nur noch die Anmeldung in den jeweiligen Streaming-Apps, sofern wir ein Abonnement für diese besitzen.
Xgimi MoGo Pro Plus Bildqualität
60p Inhalte sowie Videos mit niedrigen Bildwiederholungsraten gibt der MoGo Pro Plus flüssig wieder
Wie uns berichtet wurde, steht das Plus in der Modellbezeichnung unter anderem für die Optimierung der Kontast- und Farbdarstellung kombiniert mit einer erhöhten Helligkeit, im Vergleich zum Vorgänger MoGo Pro. Und ohne jetzt einen direkten Vergleich angestellt zu haben, freuen wir uns im laufenden Betrieb über diese Verbesserungen. Das System hat seine Grenzen, innerhalb dieser brilliert das System aber auf jeden Fall. Laut Messung wird der rec.709-Farbraum recht gut ausgefüllt, das Farbvolumen ist etwas eingeschränkt, da es dem System jedoch etwas an Helligkeit fehlt. Wer die ersten Videos über die Leinwand jagt, wird sich aber definitiv von der Farbdarstellung beeindruckt zeigen, vorausgesetzt, man dunkelt den Raum ab.
Sobald der Akku unter 15% fällt, aktiviert sich leider der Ökomodus und die Helligkeit wird doch sehr stark gedrosselt. Außerdem bekommt das Bild einen penetranten Grünstich. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man sich eine Steckdose suchen oder den Projektor lieber ruhen und aufladen lassen. Denn die letzten Minuten mit so einem Bild machen sicherlich keinen Spaß. Aber zumindest wird man effektiv gewarnt, wenn der Akku sich dem Ende zuneigt.
Wir haben die Möglichkeit, uns über die Einstellungen drei manuelle Bildmodi mit eigener Bezeichnung anzulegen. Hier können wir jedoch nur die Helligkeit sowie die drei Primärfarben einstellen bzw. korrigieren. Wir belassen die Einstellungen im Großen und Ganzen so wie sie sind. Denn wenn man versucht den Schwarzwert etwas zu verbessern (der Schwarzwert wird auch nur so gut, wie geringste Helligkeit eurer Leinwand), zieht man damit auch die Maximalhelligkeit in den Farbspitzen in Mitleidenschaft. Wie schon angemerkt, unterstützt der XGIMI MoGo Pro Plus kein HDR. Das hätte in einigen Szenen für eine etwas bessere Herausarbeitung der Details sorgen können. Jedoch handelt es sich hier um eine Mutmaßung von uns. Einen direkten Vergleich, zwischen SDR und HDR auf diesem Gerät, werden wir wohl nicht zu Gesicht bekommen.
Die Farbdarstellung des MoGo Pro Plus kann sich wirklich sehen lassen
Dafür punktet das Modell bei der Bewegtbilddarstellung. Videos und Serien wurden in unserem Testfenster ohne Bildruckler wiedergegeben. Auch HFR-Material (High Frame Rate), mit 50 oder 60 Vollbildern pro Sekunde, werden perfekt und flüssig dargestellt. Ein Vorteil, wer den Projektor auch für die ein oder andere Gaming-Session nutzen möchte. Nur bei unseren Testvideos, die wir über den USB-Anschluss zugespielt hatten, gab es Probleme, sobald die Bitrate zu hoch wurde. Die meisten Videos funktionierten jedoch einwandfrei.
Die Bildschärfe ist für ein 1080p-Modell gut. Klar wäre ein 4K-Shifter besser, jedoch passt eine solche Technik nicht in ein so kompaktes Geräte (noch nicht). Und wir nehmen lieber mit der höheren Helligkeit vorlieb, als mehr Pixel dargestellt zu bekommen, die dafür viel zu dunkel sind.
Gaming
Der Xgimi MoGo Pro Plus ist perfekt für unkompliziertes Casual Gaming, z.B. in Kombination mit der Switch
Auch beim Thema Gaming hat der kompakte Projektor ein paar Worte mitzureden. Das System versteht sich ja auf eine einfache und unkomplizierte Nutzung und passt damit perfekt zu Gaming-Konsolen wie z.B. der Nintendo Switch. Niemand nutzt den MoGo Pro, um sich in reaktionsschnellen Spielen gegen menschliche Mitspieler im Internet einen Namen zu machen. Dafür ist das Gerät auch nicht konzipiert. Der Input-Lag liegt bei ca. 35-40ms im Gaming-Modus, was absolut ausreicht für die ein oder andere Runde zocken.
Audioqualität
Der MoGo Pro Plus von der Seite mit gut sichtbarem Harman/Kardon-Logo
Zwei 3-Watt-Lautsprecher, optimiert von Harman/Kardon, liefern euch die akustische Bühne für eure audiovisuelle Bespaßung. Und was sollen wir sagen, im hohen und mittleren Frequenzbereichen gibt der MoGo Pro einen guten Klang ab. Der Bass fehlt leider fast komplett und das ist auch nicht verwunderlich. Selbst ein reiner Lautsprecher in dem Format könnte die tiefen Frequenzen nicht abdecken. Dialoge und Effekte werden bei Filmen, Serien und Gaming gut transportiert, wer jedoch etwas mehr möchte, der sollte sich um eine externe Lösung bemühen. Diese kann ja unglaublich einfach via HDMI ARC oder Bluetooth mit dem Projektor verbunden werden. Oder wie wäre es mit einem Bluetooth-Kopfhörer für ein ganz privates Heimkino-Vergnügen? Übrigens, die Einstellungsmöglichkeiten im Bereich Audio waren ebenso überschaubar, wie die der Grafikeinstellungen.
Akku & Lüftergeräusch
Zuletzt widmen wir uns noch dem Akku und dem Lüftergeräusch. Der Lüfter war nur in wenigen Fällen störend und auch nur, weil wir nah am Projektor gesessen haben. Der Lüfter fällt nur auf, wenn gerade kein Sound wiedergegeben wird. In Serien oder Filmen kommt der Klang ja aus der gleichen Richtung, wie das Lüftergeräusch wird dadurch komplett überdeckt. Es kommt wohl auch darauf an, wie der Projektor steht. Wir haben uns z.B. erlaubt, den Lüfter auf dem Rücken liegend aufzubauen, um zu prüfen, wie gut sich eine Projektion an die Decke macht (macht sich übrigens sehr gut). Man verdeckt damit aber etwas die Lüftungsschlitze und das Geräusch nimmt deswegen zu. Hochkant im Einsatz, verringert sich das Geräusch wieder merklich.
Der Akku hat in unserem ersten Run um die 2:20 Stunden durchgehalten. Das reicht aus für einen Film oder mehrere Serien eurer Lieblingsfolge anzuschauen. Der Akku soll über 2 Stunden aushalten, im Ökomodus sogar über 3 Stunden. Letzterer ist aber gar nicht zu empfehlen, da die Helligkeit drastisch abnimmt und das Bild einen penetranten Grünstich bekommt. Wenn der MoGo Pro unter 15% Akku fällt, aktiviert sich dieser leider automatisch. Schade: Der Full-HD Projektor kann nur über das mitgelieferte Netzteil geladen werden. Großartig wäre es nämlich, wenn wir den Projektor mit einer Powerbank via USB-C laden könnten. Das würde eine starke Powerbank voraussetzen, aber es gibt ja bereits Geräte mit 70Watt Output. Vielleicht ein Feature, über das sich XGIMI für die nächste Generation Gedanken machen kann?
Kompaktes Format, einfache Bedienung, automatische Bildanpassung und eine komplett autarke Nutzung dank integriertem Akku: Diese Hauptmerkmale machen den XGIMI MoGo Pro Plus zu einem tollen Upgrade für unterwegs oder die eigenen vier Wände. Die Einsatzmöglichkeiten werden nur durch die Vorstellungskraft der Nutzer beschränkt (ok, und vielleicht noch durch das Wetter, sofern der MoGo Pro Plus draußen zum Einsatz kommt). Der hohe Spaßfaktor, das vollendete Konzept und die einfache Installation/Bedienung machen den XGIMI MoGo Pro Plus definitiv zu einer Empfehlung. Leute, die auch unterwegs nicht auf Entertainment verzichten wollen, werden an diesem kompakten Begleiter schnell Freude finden.