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Amazon Prime Video: App erhält an Smart TVs ein komplett neues Design

Amazon hat seiner App für Prime Video an Smart TVs und Mediaplayern eine Frischzellenkur spendiert. Inspirationsquelle war offenbar Netflix.

So nutzt die neue App für Amazon Prime Video etwa am linken Bildschirmrand ein neues Menü, das frappierend an die Netflix-App erinnert. In der neuen Sidebar findet ihr einzelne Unterbereiche für z. B. „Home“, den „Store“, „Serien“ und „Filme“. Verteilt wird die neue Oberfläche für Android TV / Google TV, tvOS, die Amazon Fire TV, die Geräte von Roku und diverse Smart-TV-Plattformen.

Prime Video App wird komplett überarbeitet

Erste Kommentare zum neuen User-Interface sind sehr positiv: So wirkte die bisherige Oberfläche der App für Prime Video recht hausbacken. Die Verteilung der neuen Oberfläche erfolgt in Schritte innerhalb der nächsten Wochen. Zunächst will Amazon dabei Geräte mit Android TV versorgen. Dazu zählen also Fernseher von z. B. Sony, Philips, TCL, Xiaomi und mehr sowie etwa die Mediaplayer der Reihe Nvidia Shield TV.

Zeitgleich sollen die Apple TV, Geräte mit Google TV, die hauseigenen Amazon Fire TV, Smart TVs von LG und Samsung, die Mediaplayer von Roku, die PlayStation 4 und 5 plus die Xbox-Konsolen an die Reihe kommen. Nachträglich will Amazon dann auch noch mobile Endgeräte mit Android sowie Apple iOS mit der neuen App-Oberfläche für Prime Video versorgen.

Amazon Prime Video nun auf der Höhe der Zeit

Das Design der neuen Oberfläche erinnert in erster Linie an die Netflix-App, hat aber auch Versatzstücke von HBO Max und Disney+ übernommen – etwa in Form der zahlreichen Karusselle mit Previews. Generell verfügen einzelne Titel nun über größere Vorschau-Fenster mit Informationen zu etwa dem Erscheinungsjahr, dem Genre, der Altersfreigabe und der Angabe, ob der jeweilige Inhalt Teil des Prime-Abonnements ist. Ihr könnt auch Filter anlegen, um etwa nur Titel in 4K Ultra HD zu erblicken.

Die neue Sidebar von Prime Video erinnert an Netflix.
Die neue Sidebar von Prime Video erinnert an Netflix.

Jetzt heißt es abwarten, wann die neue Oberfläche der App konkret für alle Nutzer aktiviert wird. Ist dies bei euch etwa bereits der Fall?

Netflix treibt Maßnahmen gegen das Account-Sharing voran

Netflix will gegen das Teilen von Konten vorgehen. In einigen Ländern führt man deswegen schon im August 2022 neue Maßnahmen ein.

So hatten wir schon darüber berichtet, dass in Ländern wie Chile erste Beschränkungen für das Teilen von Konten greifen – wenn auch aktuell noch uneinheitlich. Der Streaming-Anbieter selbst hatte aber bestätigt, dass weltweit das Teilen von Passwörtern über den eigenen Haushalt hinaus gesperrt werden soll. Derzeit ist dies zwar laut den Nutzungsbedingungen auch schon untersagt, Netflix duldet es aber noch stillschweigend.

Angesichts sinkender Abonnentenzahlen, will man jedoch die Daumenschrauben anziehen. Die Trittbrettfahrer sollen im Idealfall zu zahlenden Kunden werden. Mindestens will man aber eine zusätzliche Gebühr erheben, wenn Abonnenten ihr Passwort über den eigenen Haushalt hinaus teilen. In Argentinien, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala und Honduras testet man daher bereits ab August 2022 das Feature „Add a Home“. Darüber können Nutzer kostenpflichtig einen weiteren Haushalt freischalten.

Der Preis für jeden weiteren Haushalt beläuft sich auf umgerechnet 2,99 Euro pro Monat. Basis-Abonnenten können einen Haushalt hinzufügen. Wer „Standard“ abonniert hat, darf zwei Haushalte ins Boot holen. Premium-Kunden dürfen bis zu drei Haushalte kostenpflichtig ergänzen. Dabei ist es jederzeit möglich, die zusätzlichen Haushalte zu verwalten und gegebenenfalls auch wieder zu entfernen.

Netflix wagt den Balanceakt

Wer im Premium-Abonnement dann aber drei weitere Haushalte hinzufügt, zahlt monatlich einen Aufpreis von 8,97 Euro. Netflix ist ohnehin bereits der wohl teuerste Streaming-Anbieter: Die Premium-Stufe mit 4K und HDR / Dolby Vision kostet 17,99 Euro im Monat. Konkurrenten wie Disney+ mit 8,99 Euro im Monat sind da deutlich günstiger. Somit bleibt abzuwarten, ob durch die neuen Schritte wirklich Mehreinnahmen entstehen oder das Gegenteil erreicht wird: eine neue Kündigungswelle.

Netflix sucht nach neuen Wegen, Einnahmen und Abonnentenzahlen zu steigern.
Netflix sucht nach neuen Wegen, Einnahmen und Abonnentenzahlen zu steigern.

Einige Neukunden will man auch durch vergünstigte Tarife mit Werbung erreichen. Wie sieht es denn bei euch aus: Würdet ihr Netflix mit Werbung abonnieren, wenn der Preis entsprechend sinkt? Seid ihr bereit, die Aufpreise für das Account-Sharing zu zahlen? Oder wägt ihr schon die Kündigung ab?

Mehr Beiträge zum Thema „Netflix“:

‚Star Trek: Der Film‘ erscheint auf 4K Blu-ray als Directors Edition + alle sechs Star Trek-Filme einzeln in UHD

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Paramount veröffentlicht „Star Trek: Der Film“ erneut auf 4K Ultra HD Blu-ray. Diesmal in der von den Fans geforderten langen Fassung, der Directors Edition. Alle sechs Star Trek Filme gibt es zudem einzeln auf UHD Blu-ray!

55 Jahre nach der ersten Folge Star Trek (Raumschiff Enterprise) erscheint der erste Kinofilm der Science-Fiction-Saga erneut auf 4K Ultra HD Blu-ray. Endlich ist die bereits angekündigte „Directors Edition“ fertiggestellt. Diese bietet dem Zuschauer zwei Fassungen, die jeweils auf einer UHD Blu-ray-Discs untergebracht sind. Die Restaurierung in 4K Auflösung wurde mit dem erweiterten Dynamikumfang in HDR10 und Dolby Vision abgerundet. Für den englischen Originalton ist bereits ein Dolby Atmos-Soundmix angekündigt worden. Die Informationen zur deutschen Sprache liegen leider noch nicht vor.

Star Trek 1: Der Film Directors Edition

Die limitierte Star Trek: Der Film - Directors Edition bietet nicht nur mehr Film, sondern auch viele Goodies!
Die limitierte Star Trek: Der Film – Directors Edition bietet nicht nur mehr Film, sondern auch viele Goodies!

Die Directors Edition: The Complete Adventures, beinhaltet insgesamt fünf Discs (2x UHD + 3x Blu-ray), auf der der Directors Cut (143 Minuten), die Kinofassung (132 Minuten) sowie das Bonus-Material (Blu-ray) untergebracht ist. Dazu gibt es noch ein Poster, Artcards, ein 16-seitiges Booklet, ein Sticker-Sheet, vier Computer-Sticker ein Brief vom Regisseur. Alles verpackt in einer schicken Box mit Schuber.

Star Trek 1-6 als Solo 4K Blu-ray-Release

Parallel dazu werden alle sechs klassischen Star Trek-Filme (1979-1991) jeweils in einer 2-Disc-Edition einzeln auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht. ‚Star Trek 2: Der Zorn des Kahn‘ und ‚Star Trek 6: Das unentdeckte Land‘ zusätzlich, neben der Kinofassung, auch den Directors Cut. Der erste Film als Single-Variante wird wohl nur die Kinofassung enthalten. Wer das komplette erste Abenteuer von Captain Kirk und Spock erleben möchte, muss somit zur limitierten, dafür jedoch teureren, Directors Edition greifen.

Personalisierte Werbung in Games: EA sichert sich ein kurioses Patent

Electronic Arts (EA) hat sich ein spannendes Patent gesichert: Es könnte personalisierte Werbung direkt in Spielen auf die nächste Stufe hieven.

Beantragt wurde das Patent auf ein sogenanntes „Persona Driven Dynamic Content Framework“ bereits im März 2022, aber erst jetzt veröffentlicht. Dabei hat das Patent nichts mit den Spielen der Reihe „Persona“ zu tun. Vielmehr sollen Daten zu Spielern gesammelt und ihr Gameplay ausgewertet werden. Basierend auf ihrem Verhalten in Spielen könnten den individuellen Gamern dann Werbeanzeigen präsentiert werden.

Je nach Verhalten des Spielers könnten bestimmte Produktempfehlungen aufploppen und sogar der Inhalt des Spiels angepasst werden. Den Spielern sollen dabei Zuschreibungen wie „Entdecker“, „Sammler“, „Anführer“ und Co. zugeordnet werden. Auf diese Weise könnten dann nicht nur passende Mikrotransaktionen, sondern sogar andere Spiele empfohlen werden, die zum Verhalten des jeweiligen Gamers passen. Selbst die gewonnene Loot könnte dann stärker auf einzelne Spieler angepasst werden.

Anbieten würde sich das Ganze natürlich vor allem für Spiele mit prozeduralen Elementen, aber auch andere Szenarien. Wer etwa in einem Game immer das Schleichen links liegen lässt und stattdessen aggressiv losballert, könnte andere Mikrotransaktionen angeboten bekommen, als jemand, der eher taktisch vorgeht.

Werbung wird auch in Spielen zunehmen

Schon jetzt spielt Werbung, meist in Form von Product-Placements, in Spielen eine Rolle. Die Werbeindustrie sucht nach neuen Wegen, um die Menschen besser zu erreichen. So wird die personalisierte Werbung im WWW immer stärker reguliert und das lineare Fernsehen sowie Radio verliert an Bedeutung. Kein Wunder, dass daher auch lukrative Deals mit Streaming-Anbietern wie Disney+ und auch Netflix anstehen – beide planen werbefinanzierte Tarife.

Da bietet sich eben auch der Blick auf Spiele an. Ob es zu diesen umfangreichen Personalisierungen kommen wird, steht aber noch in den Sternen. Dazu müsste EA erst auf Basis seines Patents tatsächlich Produkte entwickeln.

Nubert nuPro XS-8500 RC: Premium-Soundbar mit Dolby Atmos und DTS:X

Nubert hat seine neue High-End-Soundbar nuPro XS-8500 RC vorgestellt. Neben Dolby Atmos ist hier auch DTS:X für 3D-Sound an Bord.

So bewirbt Nubert die neue nuPro XS-8500 RC als seine „bisher mächtigste und leistungsfähigste Soundbar“. Es handelt sich hier um ein 7.1.4-System, das seinen Preis hat. So ruft Nubert einen Preis von stolzen 1.969 Euro aus. Die Soundbar ist ab sofort vorbestellbar und geht ab Mitte August 2022 in die Auslieferung. Der Hersteller bewirbt das neue Modell als Ersatz für die komplette Stereo-/Heimkinoanlage.

Dabei kommt man ab Werk ohne Rear-Speaker oder Subwoofer aus. Stattdesen wirbt Nubert mit einem integrierten Subwoofer mit bis zu 32 Hz Tiefgang (-3 dB) und insgesamt bis zu 820 Watt Musikleistung. Bis zu acht Surround- und Deckenlautsprecher lassen sich nachträglich kabellos mit X-Connect Surround verbinden. So ist die Nubert nuPro XS-8500 RC auch über einen zusätzlichem Subwoofer der nuSub-Serie erweiterbar. eARC und Bluetooth aptX HD Low Latency sind ebenfalls vorhanden.

Die Anschlüsse der Nubert nuPro XS-8500 RC. |
Die Anschlüsse der Nubert nuPro XS-8500 RC. | Bild: Nubert Electronic GmbH

X-Room Calibration soll für optimierten Klang und Basswiedergabe sorgen. Zur Fernsteuerung über mobile Endgeräte wartet die App X-Remote. Die nuPro XS-8500 RC gibt, wenn Dolby oder DTS anliegen, von Haus aus zudem ein passendes Downmix-Signal wieder. Die beiden 204-mm-Tieftontreiber erhalten das Basssignal des LFE-Kanals. Für die Sprachwiedergabe hat Nubert Mitteltöner in symmetrischer Anordnung mit 119 mm Durchmesser verbaut. Die Darstellung im Hochtonbereich übernimmt ein 25-mm-Treiber.

Nubert nuPro XS-8500 RC kostet 1.969 Euro

Dabei ist die Soundbar 120 cm breit und nutzt vorne einen transparenten Stoff, durch den auch das OLED-Display ablesbar ist. Es sind auch zusätzliche Funktionen wie „Voice+“ dabei, um die Sprachverständlichkeit, z. B. in Action-Filmen, zu erhöhen. Das erwähnte X-Room Calibration erlaubt hingegen die Raumeinmessung. Über einen Equalizer können Besitzer den Sound auch manuell für sich optimieren. Neben HDMI (eARC) sind als Anschlüsse auch noch zweimal Optical und Koaxial an Bord. Ein Plattenspieler mit integriertem Vorverstärker findet am analogen Eingang seinen Platz.

Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist ab Mitte August lieferbar.
Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist ab Mitte August lieferbar. | Bild: nubert Electronic GmbH

Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von 1.969 € erhältlich. Ausgeliefert wird die Soundbar bis Mitte August. Bis zum Lieferstart erhalten alle Kunden, die sich frühzeitig entscheiden, eine kostenfreie Garantieverlängerung auf insgesamt 5 Jahre.

10 Filme in 4K Ultra HD Auflöung die uns die Hitzewelle vergessen lassen!

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Wir stellen euch 10 Filme in 4K Ultra HD Auflösung vor, die euch (zumindest gedanklich) an einen kühlen Ort entführen. Also rein in die Bude, Sonne aussperren und sich mit unseren Filmtipps abkühlen!

Im Prinzip stellen wir euch in dieser „eiskalten“ Top 10-Liste wirklich sehenswerte Filme vor, die entweder das kühle Nass oder Schnee und Eis zum Thema haben. Vielleicht werden ihr aufgrund der Liste noch auf den ein oder anderen Top-Film aufmerksam!

1. Everest

Inhalt: 80% | Bild: 85% | Ton: 95%

Kälter geht es fast nicht! Das Drama Everest, welches auf einer wahren Begebenheit beruht, umhüllt euch in wohlige Kälte. Die UHD-Blu-ray ist bildgewaltig und der Film liefert auch inhaltlich wirklich ab. Wieso uns Everest sofort als erster Film in den Sinn gekommen ist, ist die wirklich herausragende Dolby Atmos Tonspur (in Deutsch und Englisch). Realistischer kann man sich akustisch gar nicht in einen Schnee begeben, außer man steckt wirklich in einem Schneesturm =)

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2. The Revenant – Der Rückkehrer

Inhalt: 90% | Bild: 95% | Ton: 90%

The Revenant – Der Rückkehrer, für den Leonardo Di Caprio verdienterweise endlich seinen Oscar bekommen hat, ist immer noch einer meines persönlichen Lieblings-4K-Discs, selbst wenn diese bereits 6 Jahre alt ist. Die visuelle Qualität, die The Revenant an den Tag legt, ist wirklich überragend und ist auch heute noch eine beliebte Quelle, um TV-Geräte und Projektoren auszureizen!

3. Aquaman

Inhalt: 65% | Bild: 95% | Ton: 90%

Wusstet ihr, dass in der Tiefsee die Temperatur relativ konstant auf -1 bis 4 Grad bleibt? Sagt zumindest Google. Also wagen wir uns doch ins kühle Nass! Inhaltlich ist Aquaman doch heiß diskutiert und irgendwie kann man den Trubel um Amber Heard in den letzten Monaten einfach nicht vergessen, sobald man Aquaman ein zweites (oder drittes, viertes oder gar fünftes Mal) abspielt. Audiovisuell macht dem Titel nicht so schnell jemand etwas vor. Und in meinen Augen gehört Aquaman immer noch zu einemn der stärkeren Titel innerhalb des DC-Universums.

4. Shape of Water – Das Flüstern des Wassers

Inhalt: 90% | Bild: 90% | Ton: 75%

Shape of Water war gefühlt eher so etwas wie ein Überraschungserfolg. Die Story ist „gewöhnungsbedürftig“, aber auf jeden Fall nicht schlecht. Der Film sahnte bei den großen Awards richtig ab und konnte sich unter anderem vier Oscars für den besten Film, beste Regie, beste Filmmusik und Bestes Szenenbild sichern.

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5. Unser blauer Planet II

Inhalt: 100% | Bild: 90% | Ton: 80%

Unser blauer Planet II zeigt uns eine Welt, die man zum größten Teil so schon nicht mehr vorfindet. Die BBC-Dokumentation sensibilisiert nochmals, was Klimaforscher bereits seit Jahrzehnten anmahnen. Der Lebensraum Wasser und Eis sind in Gefahr, unter anderem durch die Erderwärmung. Aber keine Angst, Unser blauer Planet II ist kein Erhobener Zeigefinger. Es ist auch eine Hommage an die Schönheit der Natur und diese lässt sich auf 4K Blu-ray wirklich in voller Pracht genießen.

6. John Carpenters The Thing

Inhalt: 90% | Bild: 85% | Ton: 75%

Filmklassiker aus dem ewigen Eis. John Carpenters „The Thing – Das Ding aus einer anderen Welt“, lässt euch das Blut in den Adern gefrieren. Der Film hat bereits über 40 Jahre auf dem Buckel und kann immer noch überzeugen. Und der Ausflug in die wohlig kalte Antarktis tut auf jeden Fall gut.

7. Der weiße Hai

Inhalt: 90% | Bild: 80% | Ton: 85%

Ein weiteres, gelungenes 4K Remaster eines zeitlosen Klassikers. Der weiße Hai sorgt für den ein oder anderen unfreiwilligen Tauchgang bei den Protagonisten und wir würden am liebsten mit ins kühle Nass springen. Obwohl, uns ist das dannd och etwas zu gefährlich. Den Film von Steven Spielberg sollte man auf jeden Fall einmal gesehen haben!

Inhalt: 90% | Bild: 90% | Ton: 80%

8. Shining

Inhalt: 100% | Bild: 75% | Ton: 60%

Zu diesem Film müssen wir hoffentlich nicht so viele Worte verlieren. Wir haben auch gerade eher Lust auf einen Fun-Fact: Wusstet ihr, dass die Aufnahmen im Labyrinth und außerhalb des Hotels, bzw. der Schnee von Kubrick aus mehreren Tonnen Salz und zerbröseltem Styropor bestanden? Naturschutz? Fehlanzeige =) Das gleiche Material wurde bei „Star Wars: Episode V“ wiederverwertet. Wenigstens etwas!

9. Stalingrad – Bis zum letzten Mann

Inhalt: 90% | Bild: 80% | Ton: 85%

Wem schwere Kost bei diesen Temperaturen nichts ausmacht, der kann sich vielleicht mit den Gedanken anfreunden, Joseph Vilsmaiers „Stalingrad“ bei diesen Temperaturen in den 4K Blu-ray Player zu legen. Inhaltlich aufrüttelnd, zeigt Stalingrad die „kalte“ und unerbittliche Seite des Krieges.

10. Ice Road (Liam Neeson)

Inhalt: 55% | Bild: 90% | Ton: 85%

Weitaus besser verdaulich, also eher leichte Hollywood-Kost, wollen wir euch noch mit Ice Road ans Herz legen. Der Titel hat es womöglich nur in die Liste geschafft, weil der Titel so gut passt und Liam Neeson gefühlt einfach nicht müde wird. Volle Fahrt voraus auf der Ice Road!

Bonus: U-571:

Wenn wir ehrlich sind, in einem U-Boot ist es womöglich doch nicht ganz so kalt wie man im ersten Moment vermuten möchte. Vor allem in hitzigen Gefechten, stimmt die Außentemperatur in den Untiefen der Meere sicherlich nicht, mit den Sauna-Temperaturen im Inneren des U-Boots überein. Aber zumindest befinden wir uns im kühlen Meer und dieser Klassiker lässt uns vor Spannung vielleicht das Blut in den Adern gefrieren.

Euch fallen noch Filme ein, die es in die Top 10 hätten schaffen müssen? Dann schreibt uns eure Vorschläge gerne in die Kommentare!

Abgeschlossen: Sony kauft ehemaligen Halo-Entwickler Bungie Studios

Sony möchte sich das Spielstudio Bungie einverleiben, welches sich unter anderem für den Xbox-Hit „Halo“ verantwortlich zeigte. Das derzeitige Projekt „Destiny“ soll jedoch ein Multi-Plattform-Titel bleiben.

Update: Wie Bungie und die PlayStation Studios via Twitter mitteilen, ist die Übernahme des Spieleentwicklers abgeschlossen. Bungie bleibt im Ecosystem von Sony recht unabhängig und kann selbst entscheiden, wie die jeweiligen Projekte umgesetzt werden. Der japanische Elektronikhersteller schreibt dem Studio z.B. nicht vor, ob aktuelle oder zukünftige Projekte exklusiv für die PlayStation Konsolen umgesetzt werden. Sony erhofft sich von der Übernahme eine profitable Ausweitung ihres „Live Service Game“-Bereichs. Also Spiele, deren Hauptbestandteil darin liegt, dass der Nutzer Online seine Spielerfahrungen wahrnimmt. Destiny 2 ist dafür ein gutes Beispiel.

Originalbeitrag: Nach der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft waren alle Augen auf Sony gerichtet. Die erste Reaktion war auf jeden Fall recht trocken. So verlangte Sony, dass man sich an bestehende Verträge beliebter Spiele-Franchises hält, was dann auch schon alles war, was der japanische Entertainment-Gigant zu sagen hatte. Interessanter waren da schon die Spekulationen, welches Spielstudio sich Sony einverleiben würde, um auf langer Sicht nicht auf der Strecke zu bleiben. Capcom (Resident Evil, Monster Hunter), FromSoftware (Bloodborne) und Square Enix (Final Fantasy) waren heiße Anwärter (und sind es vielleicht noch immer) für zukünftige Übernahmen. Die Nachricht, dass Sony ausgerechnet die Bungie Studios für 3.6 Milliarden $US übernehmen wird, ist da doch eine große Überraschung.

Bungie und Microsoft waren „Best Buddies“

Bungie ist bzw. war lange Zeit mit Microsoft und der Xbox Plattform bzw. PC verbunden. Mit „Halo: Kampf um die Zukunft“ entwickelte Bungie ein Spiel, dass sich über die Jahre zu einem der wichtigsten Spieletitel für die Xbox-Konsolen gemausert hat. Bis 2010 veröffentlichte das Studio insgesamt fünf Halo-Games, das letzte in 2010 (Halo: Reach). 2007 trennte sich Bungie bereits auf eigenen Wunsch von Microsoft, die Rechte an Halo behielt jedoch das Unternehmen aus Redmond.

Was hat Sony mit den Bungie Studios vor?

Derzeit feiert Bungie große Erfolge mit Destiny bzw. Destiny 2, welches stetig mit neuem Content versorgt wird. Die Frage die sich jetzt viele stellen, was beabsichtigt Sony mit dem Kauf? Möchte man einen neuen, eigenen Shooter entwickeln, sollte Microsoft sich irgendwann dazu entscheiden, Call of Duty nur noch exklusiv für Xbox und PC auf den Markt zu bringen? Oder könnte das Studio dabei helfen, beliebten PlayStation-Spielen etwas mehr Ausdauer zu schenken?

Support im Bereich „Games as a Service“?

Denn Bungie ist für die erfolgreiche Umsetzung des „Games as a Service“ Umsatzmodells bekannt. So wird z.B. das bereits seit 2017 erhältliche Destiny 2 weiter am Leben gehalten. Neue Inhalte in Form von kostenpflichtigen Add-Ons, Loot und Loot-Boxen die auf einem Zufallsprinzip basieren oder zeitlimitierte Gaming-Events halten die Fanbase bei Laune. Sony ist dafür bekannt, großartige Spielwelten zu schaffen. Doch nach dem initialen Launch der Spiele und ggf. ein paar wenige Add-Ons, ist oft schon Schluss und man muss auf den „richtigen Nachfolger“ warten, um endlich neuen Content zu erhalten.

Wilder Januar in der Spielebranche

Der Januar 2022 wird sicherlich in die Geschichte als einer der Monate eingehen, an dem am meisten Bewegung im Spielemarkt gebracht wurde. Microsoft kaufte Activision Blizzard für 69 Milliarden $US, Take-Two kaufte Zygna für 12.7 Milliarden $US und zuletzt verleibte sich Sony die Bungie Studios für 3.6 Milliarden $US ein. Alles keine Peanuts.

„Highlander“ kommt im September 2022 erneut ins Kino

Es kann nur einen geben: Der Filmklassiker „Highlander“ startet allerdings im September 2022 ein zweites Mal im Kino. Der Vertrieb StudioCanal nutzt dafür die aufbereitete 4K-Fassung.

Dabei ist der erneute Kinostart von „Highlander“ Teil von StudioCanals Initiative „Best of Cinema“. Im Rahmen dieses Projekts bringt man ausgewählte Filme erneut ins Kino. Konkret soll „Highlander“ am 6. September 2022 wieder in den Lichtspielhäusern Deutschlands zu sehen sein. Dabei handelt es sich natürlich um den ersten Teil aus dem Jahr 1986. Die Hauptrolle verkörpert Christopher Lambert, der allerdings eigentlich kein Highlander ist – denn er ist kein Schotte, sondern Franzose.

Amüsant, dass hingegen ein echter Schotte, Sean Connery, in dem Film einen Spanier namens Ramirez verkörpert: den Mentor von Lamberts Charakter Connor MacLeod. Der erste Film des Regisseurs Russell Mulcahy erlangte anhaltende Berühmtheit durch seinen legendären Soundtrack der Band Queen sowie den für die damalige Zeit sehr rasanten Schnitt, der mit der damaligen MTV-Generation assoziiert wurde.

Leider wurde für „Highlander“ kein neues 4K-Master angefertigt. Vielmehr dient als Grundlage die Abtastung, die 2016 auch für die aktuellste Blu-ray herhielt. Schade, dass weiterhin auch noch keine Ultra HD Blu-ray in den Startlöchern steht. Angesichts des Kinostarts rechnen wir aber damit, dass im Herbst oder Winter 2022 eine derartige Veröffentlichung folgen könnte.

„Highlander“: Eine komplizierte Historie

Gilt der erste „Highlander“ als Klassiker des Actionfilms und ein Highlight der 1980er-Jahre, so konnten die Sequels nicht diesen Status erlangen. Es folgten auch weitere Projekte wie eine TV-Serie, die sich allerdings um andere Figuren drehte, und sogar eine fast vergessene Animationsserie. Schon seit längerem ist ein Reboot im Gespräch, in dem wohl Henry Cavill („The Witcher“) die Hauptrolle übernehmen wird.

Folgende weitere Filme laufen im Übrigen ebenfalls noch als Teil von StudioCanals Reihe „Best of Cinema“ an:

  • Tiger and Dragon (02.08.2022)
  • Highlander (06.09.2022)
  • Reservoir Dogs (04.10.2022)
  • Die Klapperschlange (01.11.2022)
  • African Queen (06.12.2022)

PlayStation Stars: Neues Treueprogramm vorgestellt

Sony hat das neue Treueprogramm „PlayStation Stars“ vorgestellt. Das erlaubt es Gamern, Punkte zu sammeln und sie gegen Prämien einzutauschen.

Letzten Endes geht es also bei den PlayStation Stars in erster Linie um die Kundenbindung. Das ist ja das Ziel aller Treueprogramme. Laut Sony soll PlayStation Stars „im Laufe des Jahres“ starten. Noch ist die Initiative also leider nicht verfügbar. Die Teilnahme an dem Treueprogramm soll kostenlos sein. Mitglieder erhalten dann Prämien, in dem sie bestimmte Aktivitäten oder Kampagnen abschließen.

Im Wesentlichen hat Sony hier, wie bei seinem neu aufgezogenen PlayStation Plus, erneut zu Microsoft geblickt. Denn an den Xbox-Konsolen gibt es schon sehr lange ein ähnliches Rewards-Programm. Laut Sony werde es z. B. monatlich eine „Monthly Check-In“-Kampagne geben, für die nur ein beliebiges Spiel gestartet werden müsse. In anderen Fällen müssen Turniere gewonnen werden oder es gilt spezifische Trophäen zu ergattern.

PlayStation Plus erhält bald auch eine Flatrate - gegen Aufpreis.
PlayStation Plus enthält mittlerweile auch eine Flatrate – gegen Aufpreis.

Ihr lest heraus, es geht auch darum, eure an der Konsole verbrachte Zeit zu verlängern, indem man euch reizt, mehr Zeit in Games zu investieren, um Prämien mitzunehmen. Es winken z. B. auch Prämien, wenn ihr der erste Spieler seid, der in einer bestimmten Zeitzone eine Trophäe ergattert. Das dürfte aber in den meisten Fällen nahezu unmöglich für „Normalsterbliche“ sein, da Reviewer oft Vorab-Kopien von Games erhalten und dann schon vor dem offiziellen Launch Trophäen freischalten.

PlayStation Stars: Sammelt Treuepunkte

Alle Mitglieder von PlayStation Stars haben die Möglichkeit, Treuepunkte zu sammeln. Punkte können aus einem Katalog eingelöst werden, der PSN-Guthaben und ausgewählte PlayStation Store-Produkte enthalten kann. Als zusätzlichen Vorteil erhalten PlayStation-Plus-Mitglieder, die sich für PlayStation Stars angemeldet haben, automatisch Punkte für Käufe im PlayStation Store. Man will euch also auch zum kostenpflichtigen Abonnement schieben.

PlayStation Plus: Das sind die neuen Tarife.
PlayStation Plus: Das sind die neuen Tarife.

Außerdem stellt Sony im Rahmen von PlayStation Stars eine neue Prämienart vor, die sogenannten „digitalen Sammlerstücke“. Es handelt sich um digitale Abbildungen von Dingen, die PlayStation-Fans lieben, darunter Figuren von beliebten und legendären Figuren aus Spielen und anderen Unterhaltungsformaten sowie Geräte, die die Innovationsgeschichte von Sony widerspiegeln. Klingt für uns nach „digitalem Ramsch“ und wenig verlockend. Eventuell will Sony hier langfristig mit NFTs experimentieren?

Nintendo übernimmt Dynamo Pictures und plant eigene Animationsfilme

Nintendo hat das Animationsstudio Dynamo Pictures übernommen. Und prompt ist auch schon die Umbenennung zu „Nintendo Pictures“ angekündigt worden.

Dynamo Pictures bzw. bald Nintendo Pictures soll, wie der Name verrät, visuelle Inhalte zu den bekannten Marken des Unternehmens produzieren. Zu rechnen ist also mit Filmen und Serien, die sich um Charaktere wie Mario, Link, Pokémon und Co. drehen. Konkrete Projekte hat man aber im aktuellen, ersten Schritt noch nicht angekündigt. Auch ist offen, wie viel Geld Nintendo konkret für die Übernahme zahlt.

Solltet ihr Dynamo Pictures nicht kennen: Das Studio ist nicht mit Pixar, Dreamworks Animation oder Illumination Entertainment vergleichbar und agierte bisher eher im Hintergrund bzw. unterstützte andere Unternehmen. Beispielsweise war man am Motion Capturing für das Spiel „Death Stranding“ beteiligt und arbeitete auch an „Persona 5“ mit. Nintendo will nun die Übernahme von Dynamo Pictures bis zum 3. Oktober 2022 abschließen.

Derzeit läuft es für Film- und Serienumsetzungen von Spielen ganz gut. 2023 soll ein Film zu Super Mario erscheinen und auch eine Serie zu „The Last of Us“ ist bei HBO in der Mache. Ebenfalls läuft bei Paramount+ trotz gespaltener Fanresonanz „Halo“ erfolgreich. Netflix wiederum konnte ein breites Publikum für die Animationsserie „Castlevania“ begeistern, die bald einen neuen Ableger erhält.

Videospiele-Verfilmungen: Raus aus der Nische

Auch die beiden Kinofilme zu „Sonic the Hedgehog“ kamen bei Kritikern und Zuschauern gut an und sind kommerziell sehr erfolgreich gewesen. „Uncharted“ wiederum polarisierte die Fans, erwies sich aber ebenfalls als kommerzieller Erfolg. Nun heißt es abwarten, was Nintendo Pictures da in Zukunft zu bieten haben wird. Bis zur Ankündigung erster Projekte werden aber sicherlich noch einige Monate ins Land gehen.