Auf Sky startet ab heute die heiß erwartete Fantasy-Serie „House of the Dragon“. Das Prequel zu „Game of Thrones“ läuft auf Sky Atlantic, Sky Showcase und kann via WOW und Sky Q abgerufen werden.
Hat sich vielleicht schon jemand die ersten Folgen in der Nacht von Sonntag auf Montag gegönnt? Heute Nacht um 3:00 Uhr wurden die ersten Folgen auf Sky Atlantic ausgestrahlt, parallel zum US-Start. Diese Uhrzeit war aber nur etwas für absolute Fans und diejenigen, die am Montag früh nicht unbedingt in die Arbeit müssen. Alle anderen können heute „House of the Dragon“ zur Prime-Time um 20:15 Uhr auf Sky Atlantic und im Sky Showcase verfolgen. Wer sich nicht an den Zeitrahmen der linearen TV-Sender halten möchte/kann, ruft die Serie via WOW (ehemals Sky Ticket) oder über die Sky Q Videothek ab.
Am 22. August um 3.00 Uhr auf Sky Atlantic
Am 22. August ab ca. 4.15 Uhr bei WOW und Sky Q auf Abruf
Am 22. August um 20.15 Uhr auf Sky Atlantic und Sky Showcase
House of the Dragon in 4K UHD und Dolby Atmos
„House of the Dragon“ wird mit deutscher Synchronisation sowie im englischen Originalton mit optional zuschaltbaren Untertiteln gezeigt. Wer ein Sky Q-Abonnement mit UHD-Option und entsprechenden Sky Q Receiver (Satellit) besitzt, kann die Serie auch in Ultra HD Auflösung mit Dolby Atmos 3D-Sound wiedergegeben. Wer bereist eine der Folgen gesehen hat, kann uns gerne in die Kommentare schreiben, ob auch HDR (High Dynamic Range) zur Verfügung steht. Sky wird in Deutschland und Österreich sicherlich einen exklusiven Vertriebszeitraum besitzen. In Großbritannien sieht das wohl anders aus, weshalb dort schon eine Blu-ray und Ultra HD Blu-ray zur ersten Staffel aufgetaucht ist. Diese soll bereits am 19. Dezember 2022 in den Handel kommen.
Es bestehen also Chancen auf einen physischen Disc-Release der neuen Blockbuster-Serie aus der Feder von George R.R. Martin. „House of the Dragon“ spielt rund 200 Jahre vor den Ereignissen von „Game of Thrones“ und erzählt die Geschichte des Hauses Targaryen. Zehn Folgen mit je rund 45 Minuten Laufzeit, liefern euch einen Einblick in die Targaryen-Dynastie, eines der mächtigsten Königshäuser von Westeros, das über 300 Jahre über die sieben Königslande geherrscht hatte.
Yamaha hat ein großes Update für sein MusicCast Multiroom-Audiosystem veröffentlicht. Damit wird nicht nur die Nutzererfahrung und Bedienung verbessert, es stehen auch neue Funktionen für MusicCast bereit.
Update: Haltet auch die Firmware eurer Yamaha Endgeräte aktuell, um den vollen Umfang des MusicCast-Updates auszuschöpfen. Eine Übersicht neuer Aktualisierungen findet ihr auf dieser offiziellen Service-Seite von Yamaha.
Die drahtlose Multiroom-Plattform Yamaha MusicCast wurde mit einem großen Update über die MusicCast Controller-App aktualisiert. Laut Yamaha konzentriert sich die neueste Überarbeitung besonders auf die Benutzererfahrung, die berücksichtigt, wie Kunden das System verwenden. Eine der wichtigsten Neuerungen ist das Feld für die „Recent Sources“ (Kürzlich verwendete Quellen). Hier können Räume, sowie die vor Kurzem verwendeten Quellen, Lieblingslieder, Favoriten, Playlisten uvm. bequem ausgewählt werden. Durch die Optimierung der Möglichkeit, Räume zu verknüpfen oder Systemeinstellungen zu ändern, ist eine der am häufigsten verwendeten Funktionen jetzt leichter über den Hauptbildschirm verfügbar. Durch das Öffnen der App gelangen Sie direkt in den zuletzt genutzten Raum, wo Sie direkt auf die Quellen (bis zu vier) und die neusten Songs (bis zu acht) sowie das „spielende“ Minimenü zugreifen können. Die Menüs können mit einem Tap zum Vollbildmodus erweitert werden, was den Zugriff auf noch mehr Einstellungen ermöglicht.
Die Musiccast-App wurde komplett überarbeitet. Kontrolle über Räume, Geräte, Quellen und Navigation sind alle auf einem Bildschirm vereint
MusicCast Routinen verknüpfen Räume, Geräte und Inhalte
Eine weitere wichtige Ergänzung sind Routinen. Ihr kommt gerade von der Arbeit heim, wollt eine Runde Yoga machen oder möchtet den Abend mit etwas beruhigender Musik ausklingen lassen? Vorgefertigte Routinen unterstützen euch dabei. Wird die Routine ausgewählt, aktivieren sich entsprechend die vorab definierten Räume, Quellen und/oder Playlisten mit der voreingestellten Lautstärke. Alles wird anhand des aktuellen Status der ausgewählten Geräte eingestellt und dann einfach als „Routine“ über das entsprechende Menü leicht zugänglich gespeichert. Die „Leaving Home“-Routine ist der Einfachheit halber bereits enthalten, die eine vollständige Abschaltfunktion für alle angeschlossenen MusicCast-Geräte bereitstellt.
Mit Routinen einfach Räume, Geräte und Inhalte verknüpfen
MusicCast-App liefert endlich die Basics
Das Wechseln zwischen Räumen wurde durch ein Dropdown-Symbol erleichtert, das vom aktuellen Raum in der App aus zugänglich ist. Wenn alle Räume sichtbar sind, bleiben Funktionen wie „Alle ausschalten“, „Alle stumm “ und „Lautstärke“ fest am oberen Bildschirmrand verankert, was die Systemsteuerung enorm vereinfacht. Auch die Raumeinstellungen sind nicht mehr in den App-Menüs zu finden, sondern über den Hauptraumbildschirm erreichbar, wo auch neue Geräte direkt hinzugefügt werden können. Schließlich wurden im Hauptmenü „Abspielen“ Optionen wie „Favoriten“ und „In die Warteschlange“ hinzugefügt, um mehr Anpassungsmöglichkeiten zu bieten.
Alles in allem wunderbare Optimierungen, die den Nutzern der MusicCast-Plattform sicherlich gefallen dürften. Wir müssen jedoch zugeben, dass viele der Funktionen und Änderungen der Bedienungsoberfläche eigentlich überfällig waren. Andere Multiroom-Systeme, bieten diesen Standard bereits seit Jahren.
Netflix werbefinanzierter Tarif wird nicht alle Inhalte mit Werbung bestücken. Inhalte für Kinder bleiben offenbar verschont.
Einerseits hat sich das wohl daraus ergeben, dass einige Partner Netflix mitgeteilt haben sollen, dass sie keine Werbung bei ihren Filmen und Serien für Kinder wünschen. Andererseits will Netflix aber auch bei seinen Eigenproduktionen für Kids auf Werbung verzichten. Wir vermuten, dass dies weniger Altruismus geschuldet ist, sondern, dass man damit in ein Wespennest stechen könnte. Denn in vielen Regionen, unter anderem auch in der EU, ist sehr streng geregelt, wann und wie Kinder mit Werbung angesprochen werden dürfen.
Auch Netflix Film-Eigenproduktionen sollen jeweils zum Start ohne Werbung auskommen. Hier hatten offenbar die Filmemacher Bedenken, die ihre Werke zum Start nicht von Werbeclips verunstaltet sehen wollten. Dem habe Netflix rasch nachgegeben. Offiziell sind all diese Angaben aber noch nicht. Denn Netflix selbst verrät offiziell bisher nur wenige Details zum werbefinanzierten Tarif des Streaming-Angebots. Immerhin hatte man schon Microsoft als offiziellen Partner bestätigt.
Netflix kredenzt regelmäßig neue Animationsfilme und -serien.
Es deutet sich auch schon an, dass der werbefinanzierte Tarif leider die Download-Option streichen wird. Ebenfalls wurde offiziell bestätigt, dass einige Inhalte fehlen werden. Dies führt man auf seine Lizenzvereinbarungen zurück. Da soll Netflix ohnehin aktuell emsig mit Partnern verhandeln, denn die Deals mit den Studios müssen angepasst werden, um den werbefinanzierten Tarif überhaupt zu ermöglichen.
Netflix will Abonnenten zurückgewinnen
Netflix musste in diesem Jahr empfindliche Einbrüche seines Aktienkurses hinnehmen, nachdem man gegenüber Investoren mitgeteilt hatte, dass man Abonnenten verloren hatte. Kontern will man dies eben nun mit einerseits dem werbefinanzierten Angebot und andererseits mit einem schärferen Vorgehen gegen das Account-Sharing. Letzteres ist über den eigenen Haushalt hinaus zwar bereits offiziell untersagt, wurde aber lange stillschweigend geduldet. Bald soll es nur noch gegen einen Aufpreis möglich sein.
In der EU könnte man Streaming-Anbieter wie Netflix zu einer Daten-Maut verpflichten.
Analysten rechnen damit, dass Netflix jährlich 3 bis 4 Mrd. US-Dollar mit Werbung verdienen könnte. Damit würde der Streaming-Anbieter rasch zu einem wichtigen Partner der Werbeindustrie werden. Letztere sucht ebenfalls nach neuen Chancen, denn über das lineare Fernsehen erreicht man insbesondere das junge Publikum immer schlechter.
Prime-Abonnenten stehen auf Amazon Prime Video über 150 Filme in bester 4K Ultra HD Qualität (meist mit HDR) zur Verfügung! Jetzt kostenlos Filme wie 1917, The Sadness, Wonder Woman 1984 uvm. streamen!
In Zeiten, in denen alles teurer wird, ist es definitiv eine Wohltat mal etwas geschenkt zu bekommen. Wer ein Prime-Abonnement besitzt weiß, dass auf der Streamingplattform Prime Video jeden Monat neue Filme in HD und 4K Qualität hinzugefügt werden – und das komplett kostenlos. Jedoch ist es nicht gerade einfach diese herauszufiltern, nicht einmal in der Prime Video App. Dabei verstecken sich zwischen den offensichtlichen Heimkino-Blockbustern wie 1917, The Sadness oder Wonder Woman 1984 so einige Schätze.
Filmklassiker inklusive (Indiana Jones, Der Hobbit uvm.)
So gibt es aktuell z.B. alle Jason Bourne-Filme, vier Filme mit den Minions, alle Mittelerde-Filme (Der Hobbit, Der Herr der Ringe), Indiana Jones 1-4, Bad Boys uvm. in bester 4K Qualität zu sehen. Die meisten Filme können zudem im erweitertem Dynamikumfang (HDR) gestreamt werden. Und das sind nur die Filme, die man aus dem Kino und dem DVD-Regal kennt. Amazon Prime Video bietet zusätzlich eine breite Auswahl an hochwertigen Original-Filmen. Filmtitel wie „Sylvies Liebe“, „One Night in Miami“, „Get Duked“, „Guava Island“ oder „Black Box“ sind den meisten sicherlich unbekannt, die Filme bieten aber beste Unterhaltung!
Hochwertige Prime Originals und Exklusives
Das Angebot an hochwertigen Original-Filmen auf Prime Video wächst stetig!
Dazu gesellen sich noch Filme wie „Der Pinz von Zamunda 2“, „The Tomorrow War“ oder „Jolt“, deren Namen man vielleicht schon einmal auf dem ein oder anderen Plakat oder Online-Banner gesehen hat. Alles in allem ein ausgewogenes Angebot, dass sich Prime-Abonnenten gratis genehmigen dürfen. Man sollte jedoch wissen, dass das Angebot (zumindest bei den Nicht-originalen Filmen) sich ständig verändern kann. Ein Film, der heute noch in der Liste aufgeführt wird, ist morgen vielleicht verschwunden oder steht nur noch gegen Bezahlung zur Verfügung. Also lieber gleich los stöbern und sich ein paar schöne Filmabende machen! Wir haben übrigens die Filme geordnet nach:
Mit einem Klick auf eines der unten angezeigten Cover gelangt ihr direkt zum jeweiligen Film auf Amazon Prime Video!
Achtung! Sollten euch die Inhalte nicht in UHD angezeigt werden, prüft bitte, ob ihr eine Internetverbindung mit mindestens 15 Mbit/s besitzt. Zudem ist die Verbindung via 5GHz WLAN oder Ethernet (LAN) zu bevorzugen. Der wechseln von SD auf HD und final auf UHD kann in der Prime Video App auch gerne mal eine Minute in Anspruch nehmen. Bitte achtet auch darauf, dass die Software eures Fernsehers und der Prime Video App aktuell sind (automatische Updates vielleicht deaktiviert?). Und zuletzt hilft in vielen Fällen ein Neustart des Fernsehers, auch Soft Reset genannt. Also nicht nur Fernseher An/Ausschalten, sondern das System komplett neu hochfahren (nicht zu verwechseln mit „auf Werkseinstellungen zurücksetzen“).
Obwohl das Hollywood-Kino mit Blockbustern wie „Top Gun: Maverick“ zurückgekommen zu sein scheint, leidet die Film- und Kinobranche bereits jetzt unter einem Nachschub-Problem aus Hollywood.
Filmstudios zeigen sich optimistisch, vor allem wenn man bedenkt, wie die Kino- und Filmbranche in den letzten zwei Jahren unter der Corona-Pandemie gelitten hat. Und mit Blockbustern wie „Top Gun: Maverick“ scheint es fast so, als wäre die gute alte Zeit des Kinos wieder komplett hergestellt. Doch der Schein trügt. Die Verkäufe an den Kinokassen sind immer noch rund 40% niedriger als vor der Pandemie und wie es aussieht, wird sich dieser Zustand noch verschlechtern.
Denn nicht nur die Besucherzahlen sind im Vergleich zu 2018/2019 deutlich zurückgegangen, auch die Anzahl der von den Studios veröffentlichten Filme erreicht ebenfalls nicht mehr das Niveau vor der Pandemie. Laut aktueller Planung für das laufende Filmjahr veröffentlichen die großen Filmstudios 38 Blockbuster-Produktionen. 2019 waren es noch über 60. Ein Rückgang von rund 30 Prozent.
30 Prozent weniger Kinofilme in 2022
Die angekündigten Filme können auch bei Weitem nicht mit den Kinozahlen eines „Top Gun: Maverick“ mithalten (den es übrigens bereits digital in 4K/Dolby Vision/Dolby Atmos zum Kaufen gibt). Von den Neuerscheinungen bis Ende Oktober 2022 wird es wohl kein Titel schaffen, am Startwochenende die Marke von 40 Millionen $US zu knacken. Das sind schon sehr dunkle Aussichten. August bis Oktober waren noch nie die stärksten Kinomonate, doch die Auswahl der Filme ist selbst unter Berücksichtigung des zeitlichen Fensters einfach nur schwach.
Anzahl der veröffentlichten Kinofilme der großen Filmstudios von 2018 bis 2022
Dieses Nachschub-Problem zeigt sich auch ganz deutlich im Videomarkt. Im Oktober 2022 erscheinen (Stand jetzt) laut unserer 4K Blu-ray Komplettliste 28 Filme, wobei es sich bei 24 Filmen um Wiederveröffentlichungen bereits erschienener Filme handelt, bzw. um Erstveröffentlichung von Filmklassikern wie „Scream 2“, „Poltergeist“ oder „The Lost Boys“. Zu den Neuheiten zählen unter anderem „Old Henry“, „Men“ und „Blackout – Im Netz der Mafia“. Alles keine Highlights.
Nachschub-Problem lässt sich nicht schnell lösen
Doch wie kam es eigentlich zu diesem „Nachschub-Problem“ in Hollywood? Die Antwort ist vielschichtig, aber nachvollziehbar. Viele Filme wurden kurzerhand verschoben, weil sich die Produktion durch die Corona-Pandemie in die Länge gezogen hatte. Die Wiederaufnahme der Produktionen ging nicht nur langsamer vonstatten, sondern war zudem auch teurer, wodurch nochmals finanzielle Mittel eingeholt werden mussten. Viele Mitarbeiter hatten der Filmbranche während der Pandemie den Rücken gekehrt und diejenigen, die geblieben sind, sind meist überlastet.
Ein bekanntes Beispiel sind die Mitarbeiter in der VFX-BRanche, die sich für die CGI-Spezialeffekte verantwortlich zeigen. Selbst nach Abschluss der Produktion war die Visual-Effects-Industrie oft nicht in der Lage, das gesamte Produkt zu verarbeiten. Laut Führungskräften mehrerer Studios hat es in diesem Segment der Branche einen vollständigen Zusammenbruch gegeben. Die Dienstleister für visuelle Effekte erwarteten, dass sich das Geschäft während der Pandemie verlangsamen würde. Diese Annahme trat auch ein, jedoch viel kürzer als erwartet. Die Schwemme an Aufträge, die nach der neuen Ausrichtung der Filmstudios auf die VFX-Arbeiter zuraste, war bzw. ist kaum zu bewältigen. Letztlich hängen viele abgeschlossene Filmproduktionen in der Warteschleife der CGI-Unternehmen.
Streaming belastet Kinomarkt zusätzlich
Und selbst wenn ein Film fertig produziert und mit Spezialeffekten versehen ist, heißt es heutzutage noch lange nicht, dass dieser auch im Kino gezeigt wird. Die Anzahl der Produktionen, die direkt zu den Streamingdiensten der Filmstudios wandern, ist ebenfalls deutlich gestiegen. Vor der Pandemie, konnte man sich überhaupt nicht vorstellen, dass ein neuer Film nicht auch im Kino gezeigt wird. Erst mit dem Lockdown wagten die Streaminganbieter Experimente mit Direktveröffentlichungen, die sich leider als Erfolg herausgestellt hatten.
Laut der Filmindustrie sei das Nachschub-Problem nur ein kurzzeitiger Effekt, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass sich die ganze Situation in wenigen Monaten erholt. Einige positive Signale gibt es dann doch zu vermelden. So hat Warner das Kinofenster für einige Filme wieder verlängert (mehr als 45 Tage) und die Zahlen von „Top Gun: Maverick“, „Minions 2“ oder „Doctor Strange and the Multiverse of Madness“ zeigen, dass sich eine Veröffentlichung im Kino definitiv lohnen kann. Wir werden sehen, wie sich der Entertainment-Markt im Herbst/Winter 2022 schlägt und ob sich die Gesamtsituation im kommenden Jahr erholt.
Mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit wird Disney Plus seine Preise in Deutschland erhöhen. Sollte man jetzt noch ein Jahresabonnement abschließen?
Alles wird teurer, selbst die Unterhaltung für die eigenen vier Wände. Wie Walt Disney vor ein paar Tagen meldete, möchte das Unternehmen den Preis in den USA für seinen Streamingdienst Disney Plus erhöhen. Von 8.99 $US monatlich bzw. 89.99 $US jährlich auf 10.99 $US monatlich / 109.99 $US jährlich. Das ist eine Preiserhöhung um 22 Prozent. Diese Preiserhöhung wird Walt Disney in den nächsten Monaten sicherlich auch nach Europa bringen. So war es zumindest bei den letzten Preiserhöhungen. Bei einer Umrechnung 1-zu-1 erwarten uns somit wohl Preise von 10.99 Euro im Monat oder 109.99 Euro im Jahresabonnement.
Derzeit kostet Disney+ noch 8.99 Euro im Monat und 89.99 Euro im Jahresabo. Wer sich jetzt noch das Jahresabonnement sichert, entweder als Neukunde oder als Wechseln vom monatlichen Modell, kann sich einfach bares Geld sparen. Wir gehen schwer davon aus, dass es noch eine Übergangszeit geben wird, in der man die alten Preise abrufen kann, diese dürfte aber nicht allzu lange sein. In den USA treten die neuen Preise bereits am 8. Dezember 2022 in Kraft.
Das Content-Angebot von Disney Plus kann sich definitiv sehen lassen. Hochwertige Marken sichern den Erfolg der Plattform
Wieso verlangt Disney Plus mehr Geld?
Der Streamingservice Disney Plus hat eine Erfolgsstory hingelegt, wie kein anderer Service davor. Klar befinden wir uns mittlerweile in Zeiten, in denen Streaming zur Norm gehört und nicht mehr zu den aufstrebenden Unterhaltungsformen. Aber in etwas über 2 Jahren 152 Millionen Abonnenten zu akquirieren, ist schon eine Leistung. Doch egal, wie viele Leute Disney Plus abonniert haben, der Service wirft keinen Gewinn ab – noch nicht. Derzeit fährt Walt Disney sogar einen Verlust von einer Milliarde US-Dollar ein. Bis 2024 möchten die Anleger an der Börse jedoch die versprochenen schwarzen Zahlen sehen.
Zum einen wird ein neues, mit Werbung mitfinanziertes Abo eingeführt, welches neue Kunden und direkte Werbeeinnahmen generiert. Zusätzlich werden die Preise für den Streamingservice weltweit erhöht. Übrigens werden die Kunden, die das „Premium-Abo“ ohne Werbung abgeschlossen haben, das günstigere Abo (7.99 $US im Monat) mitfinanzieren, so der Plan von Walt Disney. Klingt etwas unfair.
MediaTek hat mit dem Pentonic 700 einen neuen Chip für 4K-TVs vorgestellt. Das SoC ist sogar bereits für AV1 und VVC gewappnet.
Der Pentonic 700 ordnet sich in der Rieger der Smart-TV-Chips von MediaTek aber trotz Unterstützung für 4K bei 144 Hz und HDMI 2.1 sowie HDR10+ Adaptive / Gaming und Dolby Vision IQ mit Präzisionsdetail nicht als Topmodell ein. Beeindruckend ist jedoch durchaus an diesem Prozessor, dass er bereits für die beiden modernen und effizienten Videocodecs AV1 und VVC gerüstet ist.
Laut der Pressemeldung werde der MediaTek Pentonic 700 bereits ab dem 4. Quartal 2022 „in Mainstream-Smart-TVs“ mit 4K-Auflösung seinen Dienst verrichten. Das klingt nach einem sportlichen Zeitplan. Man darf gespannt sein, welche Hersteller als Erstes auf das SoC setzen. MediaTek ist aktuell Marktführer im Bereich der TV-Chips. Die Prozessoren des Unternehmens stecken in etwa 70 % der weltweit ausgelieferten Smart-TVs. Abnehmer sind beispielsweise Panasonic, Philips, Samsung, Sony und Xiaomi.
Der MediaTek Pentonic 700 biete eine beeindruckende Feature-Vielfalt.
Außerdem ist der Pentonic 700 sogar in Kombination mit den passenden Begleit-Chips aus MediaTeks Filogic-Reihe in der Lage Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 zu verwenden. Klar, dass er auch Dolby Atmos und DTS:X decodieren kann. Wir sind auf jeden Fall schon sehr gespannt, in welchen Fernsehgeräten er als Erstes zum Einsatz kommt.
Inflation geht auch am TV-Markt nicht vorbei
Aktuell sieht es noch so aus, dass Fernsehgeräte zumeist zu guten Kursen zu haben sind. Wir rechnen für 2023 aber mit deutlichen Preissteigerungen, weil die Hersteller ihre gestiegenen Energie- und Materialkosten an die Kunden weitergeben werden. Zumindest in der zweiten Jahreshälfte 2022 dürfte es aber noch einige Deals geben, auch weil die Fußball-Weltmeisterschaft ansteht. Das führt traditionell zu besonders vielen TV-Verkäufen.
Die limitierten 4K Ultra HD Blu-ray Steelbooks des Hollywood-Blockbusters „Top Gun: Maverick“ waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft und tauchen jetzt zu Wucherpreisen auf Ebay & Co. auf.
Es sind noch 76 Tage bis „Top Gun: Maverick“ auf DVD, Blu-ray und Ultra HD Disc erscheint (3. November 2022). Digital wird man den Heimkino-Hit bereits ab dem 23. August 2022 via Prime Video oder Apple iTunes bewundern. Doch bereits jetzt sorgt der Film bei vielen Fans für Unmut. Zum einen liegen zwischen der Veröffentlichung der physischen Disc-Varianten und der digitalen Verwertung rund 10 Wochen und zum anderen waren die limitierten 4K Blu-ray Steelbooks innerhalb weniger Stunden vergriffen.
4K Steelbook beliebt bei Fans und Skalpern
Es gibt zwei Versionen, die sehr hoch in der Gunst der Sammler (und Skalper) liegen. Einmal das reguläre Steelbook, welches von allen namhaften Händlern wie Media Markt, Saturn, Amazon oder JPC angeboten wurde, sowie die Amazon-exklusive Steelbook-Variante mit Wackelbild-Effekt (Lenticular). Beide Edition waren binnen weniger Stunden ausverkauft. Media Markt hatte sein Kontingent anscheinend bereits am Mittwoch den 17. August 2022 gen Abend verschossen. Als Saturn, JPC und Amazon ihre Editionen live geschaltet haben, gab es dann kein Halten mehr.
Angebote auf Ebay & Co. häufen sich
Die Angebote zur limitierten Steelbook-Variante auf Ebay häufen sich langsam
Zum einen gibt es genug Leute, die den Film in der besonderen Edition in ihre Filmsammlung aufnehmen möchten, zum anderen wittern Skalper ein gutes Geschäft mit den Sammlerobjekten. Denn bereits jetzt tauchen die Steelbooks zu Wucherpreisen auf Ebay & Co. auf. Das reguläre Steelbook kostet über die Marktplätze bereits um die 60 Euro, für die Lenticular-Edition von Amazon werden zwischen 65 und 70 Euro abgerufen. Wir werden sehen, wie viele Exemplare in den Wiederverkauf gehen, wenn der Film auch wirklich an die Endkunden versendet wird.
So sieht das Lenticular-Steelbook von Top Gun: Maverick im Detail aus
Es ist immer etwas traurig, wenn jemanden die Chance genommen wird, eine Edition für die eigene Filmsammlung zu erwerben, aber so ist wohl der freie Markt. Uns stellt sich auch die Frage, wie hoch die Kontingente gewesen sind. Entweder hat sich Paramount Pictures Home Entertainment und die Händler verschätzt, oder der Marktanteil der 4K-Version schießt bei diesem Release mal so richtig in die Höhe.
Wie sieht es bei euch aus, konntet ihr euch eine der begehrten Varianten sichern, reicht euch die normale (noch lieferbare) 4K Blu-ray im Keep-Case oder holt ihr euch Top Gun: Maverick nur als Stream?
Der Streaming-Anbieter HBO Max streicht aktuell Inhalte, statt neue hinzuzufügen. Der Schere fallen auch 20 Originals zum Opfer.
Insgesamt 36 Titel entfernt HBO Max. 20 davon sind sogar exklusive Eigenproduktionen. Der Hintergrund? Der neue CEO von Warner Bros. Discovery, David Zaslav, hat Investoren Einsparungen von rund 3 Mrd. US-Dollar versprochen. Er schmeißt aktuell so gut wie alle Pläne seines Vorgängers, Jason Kilar, wieder um. Beispielsweise hat er für den Umgang mit dem Kinofenster wieder eine konventionellere Strategie vorgelegt. Außerdem sollen die beiden Streaming-Angebote HBO Max und Discovery+ im nächsten Jahr verschmelzen.
Im Zuge der Sparmaßnahmn zog Zaslav auch bei vielen in der Mache befindlichen Eigenproduktionen den Stecker. Davon war auch der Superhelden-Film „Batgirl“ betroffen. Und auch das Wegfallen der Inhalte dürfte diesem Sparkurs geschuldet sein. In einem Statement gibt HBO Max dabei nur vage an, dass man im Zuge der anstehenden Zusammenlegung mit Discovery+ auf beiden Plattformen manche Inhalte entferne. So will man sich vermutlich bei Content, der ohnehin wenig angeschaut wird, weitere Zahlungen an die Produktionsfirmen und Kreativen sparen.
HBO Max geht 2023 mit Discovery+ in einem neuen Angebot auf. || Bild: Warner Bros. Discovery
Offen ist, ob die Titel, die nun bei HBO Max entschwinden, später noch zu anderen Streaming-Angeboten wandern könnten, auf physischen Medien erscheinen oder gar zu „Lost Media“ werden, also gar kein Zugriff mehr auf sie besteht. Letzten Endes haben einige Kreative, etwa die Macher der Animationsserie „The Fungies!“ schon ihren Ärger und ihre Enttäuschung zum Ausdruck gebracht.
Streaming bei Warner Bros. Discovery: Was bringt die Zukunft?
Klar ist, dass David Zaslav als CEO von Warner Bros. Discovery sein Heil nicht mehr primär im Streaming sucht. Dies sieht man nur noch als einen von mehreren Geschäftsbereichen. Sein Vorgänger Jason Kilar hingegen wollte die Zukunft des Unternehmens vor allem auf HBO Max aufbauen. Diese Strategie wird, ganz offensichtlich, aber nicht fortgeführt. Unten seht ihr dabei die Liste der Inhalte, die bei HBO Max herausfallen. In Deutschland ist das Streaming-Angebot aber ohnehin nie gestartet, da Lizenzvereinbarungen mit dem Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland dies im Wesentlichen verhindert haben.
Nach einem großen Update für LGs 2022 OLED Fernseher stehen neben der „Dolby Precision Detail“-Funktion noch viele weitere Verbesserungen bereit!
Mit der neuen Firmware-Version 3.20.24 versorgt LG seine beliebte C2-Modellreihe, sowie ausgewählte Geräte der G2 Gallery OLED Evo Fernseher mit neuen Features, Optimierungen und Fehlerbehebungen. Der offiziellen Support-Webseite von LG können wir leider nur wenig Details entlocken. Uns liegt jedoch der komplette Changelog für Version 3.20.24 vor und der hat es wie schon angemerkt in sich.
Update aktiviert „Dolby Precision Detail“
Dolby Precision Detail bzw. Präzisionsdetails auf einem LG C2 OLED TV
Als erste und größte Neuheit wurde die interne Dolby Engine auf Version 32.05. aktualisiert. Klingt für sich langweilig, jedoch wird mit diesem Update auch das neue „Dolby Precision Detail“-Feature, auf Deutsch „Präzisionsdetail“ freigeschaltet. Dabei handelt es sich um einen Algorithmus, der Bildinhalte analysiert, um für ein klareres und kontrastreicheres Bild zu sorgen. Vor allem natürliche Umgebungen wie Schnee, Wolken, Felsen, Sand, Wasser etc. sollen sich mit dieser Funktion mit zusätzlichen Details anreichern lassen.
Die Funktion findet ihr übrigens in den Bildeinstellungen > Erweiterte Bildeinstellungen > Klarheit > Präzisionsdetail (ganz unten). Der Menüpunkt ist nur aufgelistet, wenn ein Dolby Vision-Signal wiedergegeben wird. Wir haben es zumindest mit den internen Streaming-Apps (Netflix, Disney+ usw.) nicht aktivieren können. Womöglich kann der Bildverbesserer nur bei externen Quellen (HDMI) genutzt werden.
Optimiertes „Near Black Handling“ und erhöhte AV1-Bitrate
Über das Thema Dolby Precision Detail werden wir in den nächsten Tagen sicherlich noch mehr lesen. Das Feature ist auch nicht für jeden wirklich interessant. Was dagegen die Bildqualität bei so ziemlich allen Nutzern verbessern dürfte, ist eine angebliche Verbesserung des „Near Black Handlings“, also der Darstellung sehr dunkler Bildbereiche, dessen Helligkeit nur ganz knapp über dem absoluten Schwarzwert (deaktivierte OLED-Pixel) liegt. Nicht nur bei Filmen, auch im Bereich Gaming dürfen die Optimierungen sehr willkommen sein.
Aufflackernde Bildsegmente im Near Black-Bereich sollen reduziert worden sein Bild: Flatpanelshd
Wer über ein Heimnetzwerk seine Filme und Serien streamt und bereits Inhalte im AV1-Codec auf dem LG 2022 OLED TV wiedergeben möchte, freut sich womöglich über diesen Punkt. Die maximale AV1-Bitrate des internen Media-Players wurde auf 60 Mbit/s angehoben. Womöglich behebt dies das ein oder andere Buffering-Problem bei AV1-Inhalten.
Zwei Problembehandlungen optimieren die Bildqualität noch weiter. Wer sein HDR-Bild manuell mit der 22-Weißpunkt-Einstellung optimieren wollte, konnte in manchen Fällen nicht alle Punkte auswählen. Dieser Fehler wurde jetzt behoben. Und eine überdurchschnittliche Helligkeitsdarstellung im Dolby Vision Cinema Picture Mode wurden ebenfalls behoben.
Changelog v3.20.24:
Nachfolgende Verbesserungen und Optimierungen wurden ebenfalls in die Firmware-Version 3.20.24 aufgenommen:
Dolby Engine aktualisiert auf v32.05.
NEU: Dolby Precision Rendering (Dolby Präzisionsdetails) kann in den Bildeinstellungena ausgewählt werden.
Verbessertes Near Black Handling
Optimierte Audio-Verzögerung via AirPlay
Firmware für den Audio-DSP, Video-Decoder, WiFi- und Bluetooth-Module wurden aktualisiert.
Unterstützung für weitere Modelle (LG Gaming TV / rollbare Displays)
Neue Werbe-Features im Home Dashboard
Maximale AV1-Bitrate des internen Media-Players wurde auf 60 Mbit/s erhöht
„LG Channels“ steht als Eingang im Dasboard-Menü zur Auswahl
Verbesserte Spracherkennungs-Features
Liste der vorinstallierten SSL-Zertifikate wurde aktualisiert
Bugfix: HDR-Bildmodus verhinderte die Einstellung des 22-Punkt-Weißabgleichs über das Menü
Bugfix: Ungültige Berechtigung, mit der man das TV-Modell im Servicemenü ändern konnte
Bugfix: Behoben: Dolby Vision-Konfiguration des Cinema-Bildmodus, die zu einer zu hellen Darstellung führte.
Mehrere kleinere Bugfixes und Verbesserungen.
Einige Fehler sind mit Firmware 3.20.24 leider noch nicht adressiert worden. So hat die OLED Motion BFI (Black Frame Insertion) bei 120Hz immer noch keinen Effekt. Das liegt unter anderem daran, dass diese aktuell nur für Inhalte mit maximal 60Hz funktioniert. Übrigens, ein Downgrade zur C1-Serie, bei der die BFI mit 120Hz funktionierte. Probleme beim integrierten Testbildgenerator sind immer noch vorhanden. Darüber hatten wir unter anderem in unserem ausführlichen Test des LG G2 Gallery OLED TV berichtet. Das war es jedoch im Großen und Ganzen mit den noch bekannten Fehlern.
Mit der aktuellen Firmware kommt es im DV Absolute Mode zu Problemen
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 15:24 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 16:41 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 16:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 16. Juli 2026 um 17:03 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Nachfolgende Modelle können die neuste Firmware bereits installieren: