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Netflix schluckt trotz Krise das Animationsstudio Animal Logic

Netflix steckt zwar in einer gewissen Sinnkrise, investiert aber dennoch fleißig. So übernimmt man das australische Animationsstudio Animal Logic.

Netflix musste auch im zweiten Quartal 2022 einen Abonnentenschwund von netto rund 970.000 hinnehmen. Das heißt, es sind wieder deutlich mehr Kunden abgesprungen, als neu hinzugekommen. Zuvor rechnete man aber pessimistischer – mit 2 Mio. verlorenen Kunden. Letzten Endes steht der Streaming-Anbieter also besser da als erwartet. Für das dritte Quartal 2022 rechnet man sogar wieder mit einem Zuwachs von rund 1 Mio. Abonnenten.

Vor allem exklusive Inhalte sollen dabei die Nutzer anlocken. Kein Wunder, denn man erhält ja immer weniger Lizenzen, da Hollywood-Studios wie Warner Bros. (HBO Max), Disney (Disney+), NBCUniversal (Peacock) und Paramount (Paramount+) mittlerweile lieber auf eigene Streaming-Angebote setzen. Nun hat Netflix das australische Animationsstudio Anomal Logic übernommen. Jene dürften ebenfalls für den Streaming-Giganten an Content tüfteln.

Animal Logic hat bereits an Produktionen wie „The Lego Movie“, „Happy Feet“ oder auch „Peter Rabbit“ mitgearbeitet. Zudem erstellte das Studio visuelle Effekte für Streifen wie „The Matrix“, „Moulin Rouge!“, „300“ oder auch „The Great Gatsby“. Auch in Vancouver betreibt Animal Logic einen Ableger.

Netflix und Animal Logic hatten bereits kooperiert

Dabei haben Netflix und Animal Logic bereits zuvor zusammengearbeitet. Unter anderem war das für „The Shrinking of the Treehorns“ der Fall, einen Film, bei dem Ron Howard für Netflix die Regie übernimmt. Spannend ist die Übernahme allerdings, da Netflix zuvor in diesem Jahr bei seinen Animationsproduktionen und -Teams stark gekürzt und viele Projekte eingestampft hatte.

Netflix übernimmt das Animationsstudio Animal Logic.
Netflix übernimmt das Animationsstudio Animal Logic.

Jetzt sollen die Teams von Animal Logic und Netflix Animation zusammenwachsen, die Marke Animal Logic werde es aber weiter geben. Auch Partner werde man weiterhin im Rahmen bestehender Abkommen versorgen. Die Übernahme des Studios muss natürlich erst noch durch die zuständigen Kartellwächter genehmigt werden. Netflix und Animal Logic rechnen allerdings nicht mit Hürden. Welche Summen geflossen sind, lassen die Parteien offen.

TEST: XGIMI Aura 4K Ultrakurzdistanz-Laserprojektor – Heimkino im Wohnzimmer

Wir haben den XGIMI Aura 4K Ultrakurzdistanz-Laserprojektor ausführlich für euch getestet. Kann das All-in-One-System wirklich einen Fernseher ersetzen und empfiehlt sich der Aura auch fürs Heimkino?

Auf den ersten Blick möchte man den Xgimi Aura sofort in ein dunkles Keller-Heimkino stellen, da das Gerät mit seinem Preispunkt, den Maßen und dem Design sich dort auf jeden Fall wohlfühlen würde. Konzipiert wurde das Gerät jedoch für hellere Umgebungen, dem Wohnzimmer oder einem Hobbyraum. Das All-In-One-System soll dabei nicht weniger sein, als ein Ersatz für einen Fernseher, der seit Jahrzehnten den Entertainment-Mittelpunkt in der Wohnung bildet. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich des Xgimi Aura)

Und genau unter dieser Prämisse haben wir den Xgimi Aura getestet. In unserem Wohnzimmer-Kino wurde diese Schönheit aufgestellt. Das Design ist ansprechend und fügt sich mit seinem grau-silbernen Chassis in so ziemlich jede Ausstattung eines Wohnzimmers ein. Unter der Leinwand platziert schafft es der Ultrakurzdistanz-Beamer, neudeutsch auch LaserTV genannt, ein möglichst großes Bild aus sehr kurzer Entfernung, zu einem erschwinglichen Preis zu liefern. Erschwinglich, aber nur, wenn man bereits über eine gute Leinwand im Wohnzimmer verfügt. Wenn nicht, müssen diese Kosten natürlich auf den Kaufpreis aufgerechnet werden.

Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 17:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Installation und Inbetriebnahme

Was für Voraussetzungen benötigt der Aura, um ein möglichst gutes Bild zu erzeugen? Im Idealfall eine Leinwand, die speziell für die Ultrakurzdistanz Projektoren ausgelegt ist. Es handelt sich dabei um eine Hochkontrastleinwand mit einer Art Sägezahnmuster, die das Licht von unten in eine gerade umlenkt und weiß reflektiert. Licht, welches von oben auf die Leinwand trifft, wird zum Teil absorbiert. Dadurch erhält man ein kontrastreicheres Bild mit besseren Schwarzwerten, dies ist gerade wichtig, wenn man die Räumlichkeiten nicht ganz abdunkeln möchte. Diese Leinwände werden mit ALR für Ambient Light Rejection abgekürzt. 

Schönes, hochwertiges Design des Xgimi Aura 4K-UST-Projektors
Schönes, hochwertiges Design des Xgimi Aura 4K-UST-Projektors

Unter der Leinwand sollte entsprechend ein Lowboard oder TV-Board stehen, auf dem der Xgimi Aura Platz nehmen kann. Denn im Gegensatz zu regulären Projektionssystemen, schafft es der UST-Projektor aus nur wenigen Zentimetern Entfernung Projektionsgrößen von 60 bis zu 150 Zoll an die Leinwand zu werfen. Empfohlen werden von Xgimi jedoch maximal 80-120 Zoll, da es sonst zu nicht korrigierbaren Objektiv-Verzerrungen kommen kann. Es dürfte den meisten einleuchten, dass das System für eine 80 Zoll-Projektion nur wenig Sinn ergibt. Da kann man auch gleich zu einem 75 Zoll Fernseher greifen, erhält ein besseres Bild und spart dazu noch Geld. Richtig interessant wird es bei 90-120 Zoll. Hier kommt schon richtig Kinofeeling auf und der Projektor spielt im Vergleich zu einem TV-Gerät bei diesen Zollgrößen seinen Preis-Leistungs-Vorteil voll aus.

In unserem Test haben wir uns für 100 Zoll entschieden. Hier steht der Aura gerade einmal 20,9 cm mit der Gehäuserückseite von der Leinwand entfernt. Für eine Projektion mit 150 Zoll, müssen 49,3 cm Platz zwischen dem Projektor und der Leinwand bleiben. Es müsste noch erwähnt werden, dass sich mit unterschiedlichen Diagonalen auch die Höhe, gemessen von der Unterseite des Projektors bis zur Unterkante Leinwand etwas verändert. Hier müsste man dann entweder die Leinwand (optimal, wer eine mechanische Leinwand besitzt, die sich auf- und absenken lässt) oder den Projektor bzw. dessen Unterlage optimieren. Wir reden hier jedoch von nur wenigen Zentimetern.

Der Projektor muss mittig vor der Leinwand platziert und kann über die 8-Punkt-Keystone-Korrektur perfekt angepasst werden. Auf der Fernbedienung befindet sich zudem ein extra Knopf, mit dem die Bildschärfe automatisch korrigiert wird. Alles in allem stellt sich der 4K-UST-Laser-Projektor so gut wie selbst ein. Der Anschluss an den Strom bzw. der Anschluss diverser Signalquellen könnte einfacher nicht sein.

Die Technik des Xgimi Aura 4K-UST-Laser-Projektors

Auf der technischen Seite besitzt der Aura ein 0,47 Zoll großen DMD von Texas Instruments mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, dies entspricht der Ultra HD Spezifikation. Allerdings wie bei DLP-Projektoren gängig, wird die Auflösung durch sogenanntes Shifting erzielt. Durch schnelles verschieben der Pixel durch sogenannte Microspiegeln, erhält der Nutzer den Eindruck, als halte es sich um ein natives 4K-Bild. Der Detailgewinn gegenüber eines nativen Full-HD-Projektors ist auch nicht von der Hand zu weisen. Diese Technik liefert uns also 3.840 x 2.160 Bildpunkte auf der Leinwand, nativ löst der Chip jedoch nur mit 1.920 x 1.080 auf. Das Pixel-Shifting liefert uns aber auch einen großen Vorteil. Die Helligkeitsausbeute durch die Laser-Lichtquelle ist weitaus höher, als bei einem nativem 4K-System.

Denn die Besonderheit beim XGIMI Aura ist dessen Laser-Engine, die zum Einsatz kommt.  ALPD-Laser, wobei ALPD für Advanced Laser Phosphor Display steht, ist eine Mischung aus Phosphor-Farbfilter und blauem Laser. Das System soll Vorteile wie eine erhöhte Helligkeitsausbeute, eine hohe Farbraumabdeckung und natürlich eine lange Laufzeit bieten. Angegeben wird die Lebensdauer der Laserengine wie bei vielen Laserprojektoren mit 20000h. Das sind umgerechnet 13 Jahre bei 4Stunden schauen am Tag. Also bevor der Laser seinen Dienst verweigert, wird wohl eher eine andere Komponente des Projektors den Geist aufgeben.

Alle Anschlüsse inkl. HDMI 2.0b und USB 2.0 befinden sich auf der Rückseite des Xgimi Aura
Alle Anschlüsse inkl. HDMI 2.0b und USB 2.0 befinden sich auf der Rückseite des Xgimi Aura

Der 4K Laser-Projektor zeigt sich auch sehr Anschluss-freudig. Auf der Rückseite finden wir drei HDMI 2.0b-Anschlüsse (einer mit eARC), zwei USB 2.0, ein Audio-Klinkenstecker (3.5mm Ausgang), ein optisch-digitaler Audioausgang, sowie einen Ethernet-Anschluss vor. Ein zusätzlicher USB-C-Anschluss dient als reiner Service-Ausgang. Nicht sichtbar, aber dennoch vorhanden, das integrierte DualBAnd WiFi mit 2.4 oder 5 GHz (802.11 a/b/g/n/ac) und Bluetooth 5.0 (z.B. für die Fernbedienung).

Als integrierte Soundanlage begrüßen uns vier 15 Watt Lautsprecher, die sich gekonnt hinter Akustikstoff verstecken. Unterstützt wird übrigens DTS-HD und Dolby Digital Plus. Eine native Verarbeitung von Dolby Atmos und DTS:X ist nicht möglich. Dafür können die 3D-Soundformate via eARC (enhanced Audio Return Channel), an eine externe Soundanlage übertragen werden.

Wer immer noch eine beachtliche Auswahl an 3D-Filmen in seiner Sammlung hat, wird sich freuen, dass der Xgimi Aura das dreidimensionale Bildformat auch verarbeiten und wiedergeben kann! Eine kompatible Shutter-Brille ist hier Voraussetzung!

Android TV Betriebssystem:

Als Betriebssystem setzt der Xgimi Aura auf Android TV. Dadurch stehen einem auch fast alle Apps zur Verfügung, die man so kennt und liebt wie: Amazon Prime, Netflix, Disney+ usw. Beim Versuch Videos von Netflix wiederzugeben, kam es zum Testzeitpunkt zu einem Wiedergabefehler. Xgimi ist informiert und versucht den Fehler zu beheben. Amazon Prime funktioniert dafür einwandfrei und das auch in UHD. Es ist also nicht unbedingt notwendig einen externen Zuspieler, wie einen Fire TV, Apple TV oder Nvidia Shield oder ein Apple TV zu kaufen. Ihr habt eigentlich alles an Board, was ihr benötigt. Mit dem Gerät lassen sich über einen Mediaplayer auch Musik- und Videodateien aus dem Heimnetzwerk wiedergeben. Vom Smartphone oder Tablets können Inhalte via Chromecast oder Apple Airplay auf das Gerät übertragen werden.

Das Betriebsgeräusch:

Durch das große Gehäuse ist es möglich, die Wärme sehr viel besser abzuführen, als das in kleinen Gehäusen der Fall wäre. Daher kommt der Aura laut Hersteller auf einen Rauschpegel von unter 32db auf einen Meter Abstand. Durch die unkontrollierte Testumgebung konnten wir keine zuverlässige Messung machen, da einmal der Kühlschrank angesprungen ist, die Wanduhr getickt hat oder die Kinder getrampelt haben. Was man bestätigen kann, ist das sehr leise Lüftergeräusch, welches wirklich nicht ins Gewicht fällt.

Der Lüfter des Xgimi Aura ist hörbar, aber nicht störend laut
Der Lüfter des Xgimi Aura ist hörbar, aber nicht störend laut

Die spektrale Zusammensetzung findet hauptsächlich im oberen Grundtonbereich statt. Stellt ihr allerdings den Projektor auf hohe Leistung, um die maximale Lichtausbeute zu generieren, springt der Lüfter dann hörbar an. Das Geräusch ist wie immer nicht sonderlich angenehm, dennoch gehört der Xgimi zu den leiseren Vertretern seiner Klasse.

Mit Zuspielung von Musik, Filmsound oder Effekten beim Gaming verabschiedet sich das Lüftergeräusch in den Hintergrund und ist einfach nicht mehr wahrnehmbar.

Fernbedienung

Die Fernbedienung des Xgimi Aura ist haptisch und von der Verarbeitung her ein Hochgenuss.
Die Fernbedienung des Xgimi Aura ist haptisch und von der Verarbeitung her ein Hochgenuss.

Die Fernbedienung ist formschön und haptisch ein Genuss. Auf ihr findet wir einen Powerbutton, die Taste für die Projektorschnelleinstellungen, eine Google Assistent Taste, ein Steuerkreuz, eine zurück und Bildmenütaste. Den Homebutton, laut und leise und eine zusätzliche Taste für die Schärfe-Kalibrierung. Lobenswert muss man hier hervorheben, dass die Fernbedienung ein separates Mikrofon besitzt, um den Google Assistent damit zu füttern. Hier könnten sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden, was noch zum vollkommenen Glück in der Dunkelheit fehlt, ist eine Hintergrundbeleuchtung. Die Stromversorgung findet mittels 2 AAA Batterien statt.

Bildqualität

Der Gammaverlauf ist schon vor der ersten Einstellung hervorragend. Der Projektor deckt den REC709 Farbraum vollkommen ab. Durch den blauen Laser schießt der Projektor bei der Blaudarstellung allerdings deutlich übers Ziel hinaus. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass die Helligkeit bei Laserprojektoren durch den Blauüberschuss erzeugt wird. Vor der Kalibrierung kamen wir auf gute 130 Nits und nach der Kalibrierung auf 120 Nits welche von der Leinwand zurückgeworfen wurden.

Gemessene Werte im Film-Modus und nach unserer Kalibrierung beim Xgimi Aura
Gemessene Werte im Film-Modus und nach unserer Kalibrierung beim Xgimi Aura

Wer jetzt Panik hat, dass dieser Wert viel zu gering ist, die 120-130 Nits werden großflächig auf einer 100 Zoll Leinwand angezeigt. Messen wir direkt den Helligkeits-Output auf einem kleinen Feld, kommen wir gut und gerne auf um die 2.000 Nits, der Leistungs-Modus schafft kurzweilig die versprochenen 2.500 Nits bereitzustellen. In diesem Modus scheint es jedoch so, als würde der Projektor mit zunehmender Temperatur seine Leistung etwas drosseln. Schaltet man den Leistungsmodus an, nimmt die Helligkeit auch nur durch den nochmals zunehmenden Blauüberschuss zu. Also mehr Helligkeit, jedoch ungenauere Farbdarstellungen.

Bildeindruck Xgimi Aura 4K Laser-UST-Projektor
Im abgedunkelten Raum erhalten wir einen perfekten Bildeindruck vom Xgimi Aura 4K Laser-UST-Projektor

Die Farben sind satt und die Leuchtkraft intensiv. Der Schwarzwert ist für ein DLP Gerät richtig gut. Die Maximalhelligkeit könnte im Wohnzimmer allerdings noch etwas heller sein, oft würde dies jedoch auf Kosten des Schwarzwertes gehen. Der Bildeindruck bei kompletter Abdunklung ist stimmig. Es ist aber möglich bei Restlicht, Halbverschattung oder Dekolicht zu schauen. Die Einstellmöglichkeiten für eine Kalibrierung sind allerdings sehr begrenzt, man kann eigentlich nur die Farbtemperatur grob einstellen. Hier wäre definitiv ein Color Management sinnvoll, gerade bei grauen Leinwänden. Die Farbtemperatur konnten wir auch mit eingeschränkten Einstellungsmöglichkeiten fast perfekt auf 6500K justieren.

Zwischenbildberechnung

Bei der Zwischenbildberechnung stehen uns drei Modi zur Auswahl: Schwach, Mittel und Stark. Etwas schade: bereits auf Schwach zeigen sich erste Artefakte. Auf der Einstellung Mittel sieht das Bild sehr flüssig aus, ohne zu sehr in einen Soap-Opera-Look abzudriften. Die Artefakte nehmen nur leicht zu. Bei schnellen Kameraschwenks ist die Berechnung subjektiv gesehen nicht zu gebrauchen.

Selbst wenn wird die Zwischenbildberechnung auf Stark setzen, verändert sich im Vergleich zu „Mittel“ nur wenig. Die Abstände zwischen den Stufen bleibt eher gering und der von vielen bemängelte Soap-Opera-Effekt, tritt in keiner der Stufen ein. Die Artefakte nehmen jedoch von Stufe zu Stufe etwas zu. Hier müsste Xgimi auf jeden Fall nochmals nachbessern. Puristen, die eh die native Bildwiederholungsrate bevorzugen, können diesen leicht negativen Punkt komplett ignorieren.

Integriertes Soundsystem von Harman Kardon

Der Aura besitzt 4 eingebaute Lautsprecher der Firma Harman Kardon. Harman Kardon wurde 2017 von Samsung Electronics übernommen. Die Klangqualität ist für ein Ultrakurzdistanzprojektor wirklich superb und weist Flachbildfernseher, aufgrund des Volumens und der direkten Ausrichtung nach vorn, in ihre Schranken.  Die Lautsprecher besitzen eine Leistung von insgesamt 60W und brauchen sich auch vor einfachen Soundbars nicht zu verstecken. Bei unserem Versuch, die Maximallautstärke auszureizen, erzielten die Lautsprecher einen Schalldruckpegel von ungefähr 90 Dezibel. Die Lautsprecher blieben dabei größtenteils ohne wahrnehmbare Verzerrungen, allerdings ist der Lautstärke-Sprung von mittlerer Stellung zu Maximalpegel eher gering.

Die Soundprogramme:

Der Modus Film hat im Vergleich zu den dreien den höchsten Ausgangspegel, der Frequenzgang unterscheidet sich zu Musik allerdings nicht sehr viel. Musik und Film kommen sehr ausgeglichen und neutral daher. Der Tiefgang der kompakten Lautsprecher ist recht überraschend und fällt positiv ins Gewicht. Der Modus Sport konzentriert sich mehr auf die Mitten und kappt die Höhen etwas ab. Die Soundverarbeitung unterstützt Dolby sowie DTS Soundformate. Ihr könnt zusätzlich noch einen DTS Sound Modus aktivieren, welcher dann etwas mehr Räumlichkeit bieten soll.

Bei der Umschaltung von HDMI Eingängen ist es selten vorgenommen, dass der Ton komplett stumm geschaltet war. Eine Abhilfe konnte leider nur noch ein Neustart schaffen. Sonstige HDMI Handshake-Probleme konnten wir keine feststellen, der Projektor ändert auf Wunsch auch auf neu eingeschaltete Quellen, was wir sehr komfortabel finden.

Gaming

Gaming Xgimi Aura 4K UST Laser Projektor
Auch beim Gaming macht der Xgimi Aura eine gute Figur

Wer bei Multiplayer-Games kompetitiv in den höchsten Liegen mitspielt, der findet im Xgimi Aura leider kein Gerät vor, mit dem man seine Performance halten, oder gar verbessern könnte. Hier gibt es einfach viel bessere TV- und Monitor-Lösungen, die einen minimalen Input-Lag gewährleisten.

Nicht falsch verstehen. Der Xgimi Aura ist auf jeden Fall Spiel-tauglich. Jedoch nicht auf dem absoluten Profi-Level. Alle, die als Fortgeschrittener oder auf normalem Niveau online oder im Singleplayer zocken, können sich über einen Input-Lag von nur 37.6ms im Spielmodus nicht beschweren. Absolut spielbar und die Verzögerung fällt wirklich nicht auf. Minimale Abstriche beim Input-Lag werden mit einer komplett anderen Immersion in die Spielewelt belohnt. Gran Turismo 7, Fifa usw. machen auf einer so großen Bildfläche fast doppelt so viel Spaß, selbst wenn sich inhaltlich nichts ändert. Vor allem mit Freunden ist das Spielen auf einer großen Leinwand weitaus angenehmer, als auf einem TV-Gerät mit durchschnittlicher Größe (55-65 Zoll).

Was wir noch anmerken möchten: der Input Lag bei 4K und 60fps fällt gering aus, scheint jedoch im Laufe des Betriebs leicht anzusteigen. Womöglich wegen der Erwärmung der Elektronik. Den maximalen Wert, den wir nach einer längeren Gaming-Session gemessen haben, ist 52ms. Also immer noch sehr gut. Von den anderen Bildmodi sollte beim Gaming jedoch Abstand genommen werden. Hier steigt der Input Lag gerne auf 170ms und mehr.

Preisvergleich und Preisentwicklung

Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 17:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die von Xgimi veranschlagte unverbindliche Preisempfehlung für den Aura 4K-Laser-UST-Projektor liegt bei 2.799 Euro. Es gibt noch einige Online-Shops, die sich auch noch an diese Empfehlung halten. Wer unseren Preisvergleich bemüht, findet den XGIMI Aura gerne mit Rabatten von 300-500 Euro in namhaften Online-Shops. Sehr zur Freude interessierter Kunden, denn das gesparte Geld kann man dann in eine hochwertige ALR-Leinwand investieren, die für ein optimales Bildergebnis in helleren Räumen unabdingbar ist.

XGIMI Aura Testfazit:

Mit dem Aura hat Xgimi ein klasse Gerät für Leute auf den Markt gebracht, die einen Ersatz für einen Fernseher suchen. Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem sehr hohen Niveau, die Bedienung ist durchdacht und die Soundqualität hervorragend für ein Gerät dieser Art. Die Bildqualität, kann mit einem TV-Gerät der gleichen Preiskategorie nicht in allen Punkten mithalten (maximale Helligkeit). Dafür liefert der XGIMI Aura Ultrakurzdistanz-Laserprojektor im abgedunkelten Wohnzimmer echtes Heimkinofeeling mit einer Bilddiagonalen von bis zu 150 Zoll (3 Meter 81 Zentimeter – wir empfehlen jedoch maximal 120 Zoll – ca 3 Meter). Auch in einem eigens dafür eingerichteten Heimkinoraum können wir uns den XGIMI Aura perfekt vorstellen. Zudem muss man sich bei der Laser-Lichtquelle keine Gedanken über deren Lebensdauer machen. 20.000 Stunden sind genug, um mehr als 10 Jahre Spaß mit dem Gerät zu haben.

Der einzige negative Punkt, der vielleicht wirklich für den ein oder anderen Nutzer ins Gewicht fällt, ist die schlechte Zwischenbildberechnung. Hier könnte Xgimi ggf. noch via Update nachhelfen. Wer die Inhalte in der nativen Bildwiederholungsrate darstellt, z.B. 24 Vollbilder bei Filmen oder 60 Vollbilder bei Games, wird nie etwas von diesem Nachteil erfahren. Kleinere Software-Bugs werden hoffentlich ebenfalls via Firmware-Update korrigiert. Für einen Nachfolgen wünschen wir uns zudem noch ein paar Nits mehr Helligkeit. Zudem sollte man zusätzliche Kosten für eine ALR-Leinwand (Ambient Light Rejection) einplanen. 

Pro

+ Bilddarstellung auf hohem Niveau
+ Komplette rec.709 Farbraum-Abdeckung
+ Geringes Betriebsgeräusch
+ Kraftvoller Klang der eingebauten Lautsprecher
+ Vielfältige Anschlussmöglichkeiten
+ Hoher Bedienkomfort (Sprachsteuerung und automatische Quellenwahl hervorragend)
+ Einschaltzeit von unter 15 Sekunden
+ Fernbedienung liegt gut in der Hand und ist wertig verarbeitet
+ Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

– Zwischenbildberechnung muss optimiert werden
– ALR-Leinwand zwingend notwendig für ein optimales Bildergebnis
– Helligkeitsausbeute nach Kalibrierung nicht ideal für sehr helle Räume
– Kleinere Bugs in der Software

XGIMI AURA Test im Video

Lara Croft: Tomb Raider 1 & 2 jetzt auf 4K Blu-ray vorbestellbar

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Concorde veröffentlicht die ersten beiden Lara Croft-Filme, basierend auf dem gleichnamigen Spiele-Franchise, in einer 2-Film-Collection auf 4K Ultra HD Blu-ray!

Am 28. Oktober 2022 ist es so weit. Die Youngtimer „Lara Croft: Tomb Raider“ (2001) und „Lara Croft – Tomb Raider: Die Wiege des Lebens“ (2003) erscheinen hierzulande endlich auf 4K Ultra HD Blu-ray. Concord bundelt die beiden Filme in eine 2-Movie-Collection die bereits auf jpc.de vorbestellt werden kann.

Die technischen Spezifikationen sind soweit bekannt. Das 4K Remaster soll mit HDR10 und Dolby Vision ausgeliefert werden. Die Laufzeit der beiden Filme beträgt insgesamt 218 Minuten. Die Infos zu den Audiospuren ist uns Concorde leider noch schuldig. Wir erwarten hier aber mindestens DTS-HD MA 5.1 Surround-Sound! Die 2-Film-Kollektion erscheint mit zwei 4K Blu-rays sowie zwei HD Blu-rays.

Bereits erschienen ist die Neuinterpretation einer etwas verletzlicheren Lara Croft (Alicia Vikander) mit dem einfachen Titel „Tomb Raider“:

Mehr Filme auf 4K Ultra HD Blu-ray findet ihr in unserer Komplettliste. Über unseren kostenlosen Newsletter werde ihr auch immer über neuste Filme und Serien in 4K Qualität sowie über Neuheiten in der Unterhaltungselektronik versorgt!

Apple bereitet sich auf die Implementierung des Videocodecs AV1 vor

Apple bereitet sich darauf vor, in zukünftige Produkte Unterstützung für den effizienten Videocodec AV1 zu integrieren. Das passt zu Gerüchten um einen neuen Apple TV 4K zum Jahresende.

Apple hat zumindest bereits Ende Juni in seinem Framework eine neue Option für AV1 eingebunden. So sieht es sehr danach aus, als würde der Hersteller aus Cupertino die Einführung vorbereiten. AV1 ist dabei ein Videocodec, der deutlich effizienter arbeitet als HEVC. Allerdings verläuft die Adoption bisher schleppend. So experimentieren YouTube und Netflix zwar mit AV1, der Support durch kompatible Hardware fällt aber überschaubar aus. Kürzlich bekannte sich immerhin auch LG zum Videocodec.

Derzeit gibt es jedoch auch eine EU-Untersuchung, die feststellen soll, ob es bei der Lizenzierung von AV1 fair zugeht. So kann AV1 zwar kostenlos genutzt werden, das ist aber möglicherweise mit Auflagen verbunden, die den Wettbewerb behindern. Sollte Apple AV1 nun jedenfalls geräteübergreifend forcieren, könnte das dem Videocodec einen erheblichen Push versetzen. Passend wäre dies zu Gerüchten um einen neuen Apple TV 4K, der möglicherweise schon im Herbst vorgestellt werden könnte, wenn die Gerüchte recht behalten.

Ist ein "Apple TV Light" für 2022 geplant?
Ist ein „Apple TV Light“ für 2022 geplant?

Selbst Apples neuester Chip, der M2, verfügt nach aktuellem Stand leider über keine Hardware-Unterstützung für AV1. Allerdings wäre es möglich, dass Apple zumindest nachträglich Software-Decodierung in seine Betriebssysteme wie tvOS, iOS, macOS und Co. implementiert.

Neuer Apple TV 4K noch in diesem Jahr?

Der Codename eines potenziellen, neuen Apple TV 4K soll J255 lauten. Man geht von dem A14 Bionic als SoC aus. Zudem könnte der RAM auf 4 GByte anwachsen. Das neue Gerät würde dann auch die API Metal 3 voll unterstützen. Dies wäre vermutlich der Hauptgrund für ein Upgrade und vor allem für diejenigen spannend, die gerne Games via Apple Arcade abrufen. AV1-Unterstützung wäre aber natürlich ein Bonus.

Apple tvOS 15.4 bringt viele neue und nützliche Funktionen mit sich
Apple TV 4K: Der Hersteller schweigt zu einem neuen Modell

Apple selbst schweigt freilich dazu, ob noch 2022 ein neuer Apple TV 4K erscheinen könnte. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Netflix: Werbefinanzierter Tarif wird nicht alle Inhalte enthalten

Netflix hat bei der Bekanntgabe seiner jüngsten Finanzergebnisse auch seine Pläne für den werbefinanzierten Tarif etwas konkretisiert. Starten soll die neue Stufe Anfang 2023.

Eigentlich ging es um die Einnahmen im zweiten Quartal 2022, doch dabei sprach der Co-CEO Ted Sarandos auch viele andere interessante Punkte an. So bestätigte er, dass eben der geplante werbefinanzierte Tarif von Netflix Anfang 2023 ins Rennen geschickt wird. Genauer werden, wollte der Manager aber noch nicht. Er erklärte zumindest, dass man wohl im ersten Schritt in ausgewählten Märkten loslegen werde, in denen Werbung eine besonders große Rolle spielt.

„Netflix Light“ mit Werbung

Ziel sei es, schnell dazuzulernen und die Strategie um die Einbindung von Werbung rasch zu optimieren. Es sei also wahrscheinlich, dass Netflix mit Werbung in wenigen Jahren drastisch von den Anfängen abweichen werde. Bekannt ist ja bereits, dass Netflix für seinen werbefinanzierten Tarif mit Microsoft kooperiert. Es gibt aber auch einen deftigen Wermutstropfen: Nicht alle Inhalte werden im werbefinanzierten Tarif inbegriffen sein.

Netflix kredenzt im Juni 2022 wieder neuen Content.
Netflix will auch gegen Account-Sharing vorgehen.

Sarandos begründet dies damit, dass man die Rechte mit seinen Partnern teilweise neu aushandeln müsse. Man werde aber laut Sarandos das Gros der Inhalte auch im werbefinanzierten Tarif zeigen und befinde sich derzeit in Gesprächen mit Partnern. Alle Inhalte werden es aber leider nicht sein. Das dürfte doch einige interessierte Nutzer enttäuschen.

Netflix verliert weiterhin Abonnenten

Im zweiten Quartal 2022 musste Netflix im Übrigen netto ca. 970.000 Abonnenten abschreiben. Zuvor rechnete man mit einem Minus von ca. 2 Mio. Abonnenten, steht also am Ende besser dar, als erwartet. Im dritten Quartal 2022 will Netflix wieder ein Plus von 1 Mio. Abonnenten erzielen. Analysten rechnen damit, dass der kommende werbefinanzierte Tarif bei Netflix in der Tat für ein Plus an Abonnenten und neue Einnahmen sorgen dürfte.

In der EU könnte man Streaming-Anbieter wie Netflix zu einer Daten-Maut verpflichten.
Netflix stellt sich für die Zukunft neu auf.

Zusätzlich will Netflix gegen das Account-Sharing vorgehen und in Zukunft nur noch ermöglichen, dass fremde Haushalte mitschauen, wenn Mehrkosten gezahlt werden. Derzeit experimentiert man da mit verschiedenen Modellen in Südamerika. Nach Auswertung jener Experimente will man dann weltweit passende Maßnahmen einführen.

Amazon Prime Video: App erhält an Smart TVs ein komplett neues Design

Amazon hat seiner App für Prime Video an Smart TVs und Mediaplayern eine Frischzellenkur spendiert. Inspirationsquelle war offenbar Netflix.

So nutzt die neue App für Amazon Prime Video etwa am linken Bildschirmrand ein neues Menü, das frappierend an die Netflix-App erinnert. In der neuen Sidebar findet ihr einzelne Unterbereiche für z. B. „Home“, den „Store“, „Serien“ und „Filme“. Verteilt wird die neue Oberfläche für Android TV / Google TV, tvOS, die Amazon Fire TV, die Geräte von Roku und diverse Smart-TV-Plattformen.

Prime Video App wird komplett überarbeitet

Erste Kommentare zum neuen User-Interface sind sehr positiv: So wirkte die bisherige Oberfläche der App für Prime Video recht hausbacken. Die Verteilung der neuen Oberfläche erfolgt in Schritte innerhalb der nächsten Wochen. Zunächst will Amazon dabei Geräte mit Android TV versorgen. Dazu zählen also Fernseher von z. B. Sony, Philips, TCL, Xiaomi und mehr sowie etwa die Mediaplayer der Reihe Nvidia Shield TV.

Zeitgleich sollen die Apple TV, Geräte mit Google TV, die hauseigenen Amazon Fire TV, Smart TVs von LG und Samsung, die Mediaplayer von Roku, die PlayStation 4 und 5 plus die Xbox-Konsolen an die Reihe kommen. Nachträglich will Amazon dann auch noch mobile Endgeräte mit Android sowie Apple iOS mit der neuen App-Oberfläche für Prime Video versorgen.

Amazon Prime Video nun auf der Höhe der Zeit

Das Design der neuen Oberfläche erinnert in erster Linie an die Netflix-App, hat aber auch Versatzstücke von HBO Max und Disney+ übernommen – etwa in Form der zahlreichen Karusselle mit Previews. Generell verfügen einzelne Titel nun über größere Vorschau-Fenster mit Informationen zu etwa dem Erscheinungsjahr, dem Genre, der Altersfreigabe und der Angabe, ob der jeweilige Inhalt Teil des Prime-Abonnements ist. Ihr könnt auch Filter anlegen, um etwa nur Titel in 4K Ultra HD zu erblicken.

Die neue Sidebar von Prime Video erinnert an Netflix.
Die neue Sidebar von Prime Video erinnert an Netflix.

Jetzt heißt es abwarten, wann die neue Oberfläche der App konkret für alle Nutzer aktiviert wird. Ist dies bei euch etwa bereits der Fall?

Netflix treibt Maßnahmen gegen das Account-Sharing voran

Netflix will gegen das Teilen von Konten vorgehen. In einigen Ländern führt man deswegen schon im August 2022 neue Maßnahmen ein.

So hatten wir schon darüber berichtet, dass in Ländern wie Chile erste Beschränkungen für das Teilen von Konten greifen – wenn auch aktuell noch uneinheitlich. Der Streaming-Anbieter selbst hatte aber bestätigt, dass weltweit das Teilen von Passwörtern über den eigenen Haushalt hinaus gesperrt werden soll. Derzeit ist dies zwar laut den Nutzungsbedingungen auch schon untersagt, Netflix duldet es aber noch stillschweigend.

Angesichts sinkender Abonnentenzahlen, will man jedoch die Daumenschrauben anziehen. Die Trittbrettfahrer sollen im Idealfall zu zahlenden Kunden werden. Mindestens will man aber eine zusätzliche Gebühr erheben, wenn Abonnenten ihr Passwort über den eigenen Haushalt hinaus teilen. In Argentinien, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala und Honduras testet man daher bereits ab August 2022 das Feature „Add a Home“. Darüber können Nutzer kostenpflichtig einen weiteren Haushalt freischalten.

Der Preis für jeden weiteren Haushalt beläuft sich auf umgerechnet 2,99 Euro pro Monat. Basis-Abonnenten können einen Haushalt hinzufügen. Wer „Standard“ abonniert hat, darf zwei Haushalte ins Boot holen. Premium-Kunden dürfen bis zu drei Haushalte kostenpflichtig ergänzen. Dabei ist es jederzeit möglich, die zusätzlichen Haushalte zu verwalten und gegebenenfalls auch wieder zu entfernen.

Netflix wagt den Balanceakt

Wer im Premium-Abonnement dann aber drei weitere Haushalte hinzufügt, zahlt monatlich einen Aufpreis von 8,97 Euro. Netflix ist ohnehin bereits der wohl teuerste Streaming-Anbieter: Die Premium-Stufe mit 4K und HDR / Dolby Vision kostet 17,99 Euro im Monat. Konkurrenten wie Disney+ mit 8,99 Euro im Monat sind da deutlich günstiger. Somit bleibt abzuwarten, ob durch die neuen Schritte wirklich Mehreinnahmen entstehen oder das Gegenteil erreicht wird: eine neue Kündigungswelle.

Netflix sucht nach neuen Wegen, Einnahmen und Abonnentenzahlen zu steigern.
Netflix sucht nach neuen Wegen, Einnahmen und Abonnentenzahlen zu steigern.

Einige Neukunden will man auch durch vergünstigte Tarife mit Werbung erreichen. Wie sieht es denn bei euch aus: Würdet ihr Netflix mit Werbung abonnieren, wenn der Preis entsprechend sinkt? Seid ihr bereit, die Aufpreise für das Account-Sharing zu zahlen? Oder wägt ihr schon die Kündigung ab?

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Die Directors Edition: The Complete Adventures, beinhaltet insgesamt fünf Discs (2x UHD + 3x Blu-ray), auf der der Directors Cut (143 Minuten), die Kinofassung (132 Minuten) sowie das Bonus-Material (Blu-ray) untergebracht ist. Dazu gibt es noch ein Poster, Artcards, ein 16-seitiges Booklet, ein Sticker-Sheet, vier Computer-Sticker ein Brief vom Regisseur. Alles verpackt in einer schicken Box mit Schuber.

Star Trek 1-6 als Solo 4K Blu-ray-Release

Parallel dazu werden alle sechs klassischen Star Trek-Filme (1979-1991) jeweils in einer 2-Disc-Edition einzeln auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht. ‚Star Trek 2: Der Zorn des Kahn‘ und ‚Star Trek 6: Das unentdeckte Land‘ zusätzlich, neben der Kinofassung, auch den Directors Cut. Der erste Film als Single-Variante wird wohl nur die Kinofassung enthalten. Wer das komplette erste Abenteuer von Captain Kirk und Spock erleben möchte, muss somit zur limitierten, dafür jedoch teureren, Directors Edition greifen.

Personalisierte Werbung in Games: EA sichert sich ein kurioses Patent

Electronic Arts (EA) hat sich ein spannendes Patent gesichert: Es könnte personalisierte Werbung direkt in Spielen auf die nächste Stufe hieven.

Beantragt wurde das Patent auf ein sogenanntes „Persona Driven Dynamic Content Framework“ bereits im März 2022, aber erst jetzt veröffentlicht. Dabei hat das Patent nichts mit den Spielen der Reihe „Persona“ zu tun. Vielmehr sollen Daten zu Spielern gesammelt und ihr Gameplay ausgewertet werden. Basierend auf ihrem Verhalten in Spielen könnten den individuellen Gamern dann Werbeanzeigen präsentiert werden.

Je nach Verhalten des Spielers könnten bestimmte Produktempfehlungen aufploppen und sogar der Inhalt des Spiels angepasst werden. Den Spielern sollen dabei Zuschreibungen wie „Entdecker“, „Sammler“, „Anführer“ und Co. zugeordnet werden. Auf diese Weise könnten dann nicht nur passende Mikrotransaktionen, sondern sogar andere Spiele empfohlen werden, die zum Verhalten des jeweiligen Gamers passen. Selbst die gewonnene Loot könnte dann stärker auf einzelne Spieler angepasst werden.

Anbieten würde sich das Ganze natürlich vor allem für Spiele mit prozeduralen Elementen, aber auch andere Szenarien. Wer etwa in einem Game immer das Schleichen links liegen lässt und stattdessen aggressiv losballert, könnte andere Mikrotransaktionen angeboten bekommen, als jemand, der eher taktisch vorgeht.

Werbung wird auch in Spielen zunehmen

Schon jetzt spielt Werbung, meist in Form von Product-Placements, in Spielen eine Rolle. Die Werbeindustrie sucht nach neuen Wegen, um die Menschen besser zu erreichen. So wird die personalisierte Werbung im WWW immer stärker reguliert und das lineare Fernsehen sowie Radio verliert an Bedeutung. Kein Wunder, dass daher auch lukrative Deals mit Streaming-Anbietern wie Disney+ und auch Netflix anstehen – beide planen werbefinanzierte Tarife.

Da bietet sich eben auch der Blick auf Spiele an. Ob es zu diesen umfangreichen Personalisierungen kommen wird, steht aber noch in den Sternen. Dazu müsste EA erst auf Basis seines Patents tatsächlich Produkte entwickeln.

Nubert nuPro XS-8500 RC: Premium-Soundbar mit Dolby Atmos und DTS:X

Nubert hat seine neue High-End-Soundbar nuPro XS-8500 RC vorgestellt. Neben Dolby Atmos ist hier auch DTS:X für 3D-Sound an Bord.

So bewirbt Nubert die neue nuPro XS-8500 RC als seine „bisher mächtigste und leistungsfähigste Soundbar“. Es handelt sich hier um ein 7.1.4-System, das seinen Preis hat. So ruft Nubert einen Preis von stolzen 1.969 Euro aus. Die Soundbar ist ab sofort vorbestellbar und geht ab Mitte August 2022 in die Auslieferung. Der Hersteller bewirbt das neue Modell als Ersatz für die komplette Stereo-/Heimkinoanlage.

Dabei kommt man ab Werk ohne Rear-Speaker oder Subwoofer aus. Stattdesen wirbt Nubert mit einem integrierten Subwoofer mit bis zu 32 Hz Tiefgang (-3 dB) und insgesamt bis zu 820 Watt Musikleistung. Bis zu acht Surround- und Deckenlautsprecher lassen sich nachträglich kabellos mit X-Connect Surround verbinden. So ist die Nubert nuPro XS-8500 RC auch über einen zusätzlichem Subwoofer der nuSub-Serie erweiterbar. eARC und Bluetooth aptX HD Low Latency sind ebenfalls vorhanden.

Die Anschlüsse der Nubert nuPro XS-8500 RC. |
Die Anschlüsse der Nubert nuPro XS-8500 RC. | Bild: Nubert Electronic GmbH

X-Room Calibration soll für optimierten Klang und Basswiedergabe sorgen. Zur Fernsteuerung über mobile Endgeräte wartet die App X-Remote. Die nuPro XS-8500 RC gibt, wenn Dolby oder DTS anliegen, von Haus aus zudem ein passendes Downmix-Signal wieder. Die beiden 204-mm-Tieftontreiber erhalten das Basssignal des LFE-Kanals. Für die Sprachwiedergabe hat Nubert Mitteltöner in symmetrischer Anordnung mit 119 mm Durchmesser verbaut. Die Darstellung im Hochtonbereich übernimmt ein 25-mm-Treiber.

Nubert nuPro XS-8500 RC kostet 1.969 Euro

Dabei ist die Soundbar 120 cm breit und nutzt vorne einen transparenten Stoff, durch den auch das OLED-Display ablesbar ist. Es sind auch zusätzliche Funktionen wie „Voice+“ dabei, um die Sprachverständlichkeit, z. B. in Action-Filmen, zu erhöhen. Das erwähnte X-Room Calibration erlaubt hingegen die Raumeinmessung. Über einen Equalizer können Besitzer den Sound auch manuell für sich optimieren. Neben HDMI (eARC) sind als Anschlüsse auch noch zweimal Optical und Koaxial an Bord. Ein Plattenspieler mit integriertem Vorverstärker findet am analogen Eingang seinen Platz.

Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist ab Mitte August lieferbar.
Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist ab Mitte August lieferbar. | Bild: nubert Electronic GmbH

Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von 1.969 € erhältlich. Ausgeliefert wird die Soundbar bis Mitte August. Bis zum Lieferstart erhalten alle Kunden, die sich frühzeitig entscheiden, eine kostenfreie Garantieverlängerung auf insgesamt 5 Jahre.