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10 Filme in 4K Ultra HD Auflöung die uns die Hitzewelle vergessen lassen!

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Wir stellen euch 10 Filme in 4K Ultra HD Auflösung vor, die euch (zumindest gedanklich) an einen kühlen Ort entführen. Also rein in die Bude, Sonne aussperren und sich mit unseren Filmtipps abkühlen!

Im Prinzip stellen wir euch in dieser „eiskalten“ Top 10-Liste wirklich sehenswerte Filme vor, die entweder das kühle Nass oder Schnee und Eis zum Thema haben. Vielleicht werden ihr aufgrund der Liste noch auf den ein oder anderen Top-Film aufmerksam!

1. Everest

Inhalt: 80% | Bild: 85% | Ton: 95%

Kälter geht es fast nicht! Das Drama Everest, welches auf einer wahren Begebenheit beruht, umhüllt euch in wohlige Kälte. Die UHD-Blu-ray ist bildgewaltig und der Film liefert auch inhaltlich wirklich ab. Wieso uns Everest sofort als erster Film in den Sinn gekommen ist, ist die wirklich herausragende Dolby Atmos Tonspur (in Deutsch und Englisch). Realistischer kann man sich akustisch gar nicht in einen Schnee begeben, außer man steckt wirklich in einem Schneesturm =)

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2. The Revenant – Der Rückkehrer

Inhalt: 90% | Bild: 95% | Ton: 90%

The Revenant – Der Rückkehrer, für den Leonardo Di Caprio verdienterweise endlich seinen Oscar bekommen hat, ist immer noch einer meines persönlichen Lieblings-4K-Discs, selbst wenn diese bereits 6 Jahre alt ist. Die visuelle Qualität, die The Revenant an den Tag legt, ist wirklich überragend und ist auch heute noch eine beliebte Quelle, um TV-Geräte und Projektoren auszureizen!

3. Aquaman

Inhalt: 65% | Bild: 95% | Ton: 90%

Wusstet ihr, dass in der Tiefsee die Temperatur relativ konstant auf -1 bis 4 Grad bleibt? Sagt zumindest Google. Also wagen wir uns doch ins kühle Nass! Inhaltlich ist Aquaman doch heiß diskutiert und irgendwie kann man den Trubel um Amber Heard in den letzten Monaten einfach nicht vergessen, sobald man Aquaman ein zweites (oder drittes, viertes oder gar fünftes Mal) abspielt. Audiovisuell macht dem Titel nicht so schnell jemand etwas vor. Und in meinen Augen gehört Aquaman immer noch zu einemn der stärkeren Titel innerhalb des DC-Universums.

4. Shape of Water – Das Flüstern des Wassers

Inhalt: 90% | Bild: 90% | Ton: 75%

Shape of Water war gefühlt eher so etwas wie ein Überraschungserfolg. Die Story ist „gewöhnungsbedürftig“, aber auf jeden Fall nicht schlecht. Der Film sahnte bei den großen Awards richtig ab und konnte sich unter anderem vier Oscars für den besten Film, beste Regie, beste Filmmusik und Bestes Szenenbild sichern.

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5. Unser blauer Planet II

Inhalt: 100% | Bild: 90% | Ton: 80%

Unser blauer Planet II zeigt uns eine Welt, die man zum größten Teil so schon nicht mehr vorfindet. Die BBC-Dokumentation sensibilisiert nochmals, was Klimaforscher bereits seit Jahrzehnten anmahnen. Der Lebensraum Wasser und Eis sind in Gefahr, unter anderem durch die Erderwärmung. Aber keine Angst, Unser blauer Planet II ist kein Erhobener Zeigefinger. Es ist auch eine Hommage an die Schönheit der Natur und diese lässt sich auf 4K Blu-ray wirklich in voller Pracht genießen.

6. John Carpenters The Thing

Inhalt: 90% | Bild: 85% | Ton: 75%

Filmklassiker aus dem ewigen Eis. John Carpenters „The Thing – Das Ding aus einer anderen Welt“, lässt euch das Blut in den Adern gefrieren. Der Film hat bereits über 40 Jahre auf dem Buckel und kann immer noch überzeugen. Und der Ausflug in die wohlig kalte Antarktis tut auf jeden Fall gut.

7. Der weiße Hai

Inhalt: 90% | Bild: 80% | Ton: 85%

Ein weiteres, gelungenes 4K Remaster eines zeitlosen Klassikers. Der weiße Hai sorgt für den ein oder anderen unfreiwilligen Tauchgang bei den Protagonisten und wir würden am liebsten mit ins kühle Nass springen. Obwohl, uns ist das dannd och etwas zu gefährlich. Den Film von Steven Spielberg sollte man auf jeden Fall einmal gesehen haben!

Inhalt: 90% | Bild: 90% | Ton: 80%

8. Shining

Inhalt: 100% | Bild: 75% | Ton: 60%

Zu diesem Film müssen wir hoffentlich nicht so viele Worte verlieren. Wir haben auch gerade eher Lust auf einen Fun-Fact: Wusstet ihr, dass die Aufnahmen im Labyrinth und außerhalb des Hotels, bzw. der Schnee von Kubrick aus mehreren Tonnen Salz und zerbröseltem Styropor bestanden? Naturschutz? Fehlanzeige =) Das gleiche Material wurde bei „Star Wars: Episode V“ wiederverwertet. Wenigstens etwas!

9. Stalingrad – Bis zum letzten Mann

Inhalt: 90% | Bild: 80% | Ton: 85%

Wem schwere Kost bei diesen Temperaturen nichts ausmacht, der kann sich vielleicht mit den Gedanken anfreunden, Joseph Vilsmaiers „Stalingrad“ bei diesen Temperaturen in den 4K Blu-ray Player zu legen. Inhaltlich aufrüttelnd, zeigt Stalingrad die „kalte“ und unerbittliche Seite des Krieges.

10. Ice Road (Liam Neeson)

Inhalt: 55% | Bild: 90% | Ton: 85%

Weitaus besser verdaulich, also eher leichte Hollywood-Kost, wollen wir euch noch mit Ice Road ans Herz legen. Der Titel hat es womöglich nur in die Liste geschafft, weil der Titel so gut passt und Liam Neeson gefühlt einfach nicht müde wird. Volle Fahrt voraus auf der Ice Road!

Bonus: U-571:

Wenn wir ehrlich sind, in einem U-Boot ist es womöglich doch nicht ganz so kalt wie man im ersten Moment vermuten möchte. Vor allem in hitzigen Gefechten, stimmt die Außentemperatur in den Untiefen der Meere sicherlich nicht, mit den Sauna-Temperaturen im Inneren des U-Boots überein. Aber zumindest befinden wir uns im kühlen Meer und dieser Klassiker lässt uns vor Spannung vielleicht das Blut in den Adern gefrieren.

Euch fallen noch Filme ein, die es in die Top 10 hätten schaffen müssen? Dann schreibt uns eure Vorschläge gerne in die Kommentare!

Abgeschlossen: Sony kauft ehemaligen Halo-Entwickler Bungie Studios

Sony möchte sich das Spielstudio Bungie einverleiben, welches sich unter anderem für den Xbox-Hit „Halo“ verantwortlich zeigte. Das derzeitige Projekt „Destiny“ soll jedoch ein Multi-Plattform-Titel bleiben.

Update: Wie Bungie und die PlayStation Studios via Twitter mitteilen, ist die Übernahme des Spieleentwicklers abgeschlossen. Bungie bleibt im Ecosystem von Sony recht unabhängig und kann selbst entscheiden, wie die jeweiligen Projekte umgesetzt werden. Der japanische Elektronikhersteller schreibt dem Studio z.B. nicht vor, ob aktuelle oder zukünftige Projekte exklusiv für die PlayStation Konsolen umgesetzt werden. Sony erhofft sich von der Übernahme eine profitable Ausweitung ihres „Live Service Game“-Bereichs. Also Spiele, deren Hauptbestandteil darin liegt, dass der Nutzer Online seine Spielerfahrungen wahrnimmt. Destiny 2 ist dafür ein gutes Beispiel.

Originalbeitrag: Nach der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft waren alle Augen auf Sony gerichtet. Die erste Reaktion war auf jeden Fall recht trocken. So verlangte Sony, dass man sich an bestehende Verträge beliebter Spiele-Franchises hält, was dann auch schon alles war, was der japanische Entertainment-Gigant zu sagen hatte. Interessanter waren da schon die Spekulationen, welches Spielstudio sich Sony einverleiben würde, um auf langer Sicht nicht auf der Strecke zu bleiben. Capcom (Resident Evil, Monster Hunter), FromSoftware (Bloodborne) und Square Enix (Final Fantasy) waren heiße Anwärter (und sind es vielleicht noch immer) für zukünftige Übernahmen. Die Nachricht, dass Sony ausgerechnet die Bungie Studios für 3.6 Milliarden $US übernehmen wird, ist da doch eine große Überraschung.

Bungie und Microsoft waren „Best Buddies“

Bungie ist bzw. war lange Zeit mit Microsoft und der Xbox Plattform bzw. PC verbunden. Mit „Halo: Kampf um die Zukunft“ entwickelte Bungie ein Spiel, dass sich über die Jahre zu einem der wichtigsten Spieletitel für die Xbox-Konsolen gemausert hat. Bis 2010 veröffentlichte das Studio insgesamt fünf Halo-Games, das letzte in 2010 (Halo: Reach). 2007 trennte sich Bungie bereits auf eigenen Wunsch von Microsoft, die Rechte an Halo behielt jedoch das Unternehmen aus Redmond.

Was hat Sony mit den Bungie Studios vor?

Derzeit feiert Bungie große Erfolge mit Destiny bzw. Destiny 2, welches stetig mit neuem Content versorgt wird. Die Frage die sich jetzt viele stellen, was beabsichtigt Sony mit dem Kauf? Möchte man einen neuen, eigenen Shooter entwickeln, sollte Microsoft sich irgendwann dazu entscheiden, Call of Duty nur noch exklusiv für Xbox und PC auf den Markt zu bringen? Oder könnte das Studio dabei helfen, beliebten PlayStation-Spielen etwas mehr Ausdauer zu schenken?

Support im Bereich „Games as a Service“?

Denn Bungie ist für die erfolgreiche Umsetzung des „Games as a Service“ Umsatzmodells bekannt. So wird z.B. das bereits seit 2017 erhältliche Destiny 2 weiter am Leben gehalten. Neue Inhalte in Form von kostenpflichtigen Add-Ons, Loot und Loot-Boxen die auf einem Zufallsprinzip basieren oder zeitlimitierte Gaming-Events halten die Fanbase bei Laune. Sony ist dafür bekannt, großartige Spielwelten zu schaffen. Doch nach dem initialen Launch der Spiele und ggf. ein paar wenige Add-Ons, ist oft schon Schluss und man muss auf den „richtigen Nachfolger“ warten, um endlich neuen Content zu erhalten.

Wilder Januar in der Spielebranche

Der Januar 2022 wird sicherlich in die Geschichte als einer der Monate eingehen, an dem am meisten Bewegung im Spielemarkt gebracht wurde. Microsoft kaufte Activision Blizzard für 69 Milliarden $US, Take-Two kaufte Zygna für 12.7 Milliarden $US und zuletzt verleibte sich Sony die Bungie Studios für 3.6 Milliarden $US ein. Alles keine Peanuts.

„Highlander“ kommt im September 2022 erneut ins Kino

Es kann nur einen geben: Der Filmklassiker „Highlander“ startet allerdings im September 2022 ein zweites Mal im Kino. Der Vertrieb StudioCanal nutzt dafür die aufbereitete 4K-Fassung.

Dabei ist der erneute Kinostart von „Highlander“ Teil von StudioCanals Initiative „Best of Cinema“. Im Rahmen dieses Projekts bringt man ausgewählte Filme erneut ins Kino. Konkret soll „Highlander“ am 6. September 2022 wieder in den Lichtspielhäusern Deutschlands zu sehen sein. Dabei handelt es sich natürlich um den ersten Teil aus dem Jahr 1986. Die Hauptrolle verkörpert Christopher Lambert, der allerdings eigentlich kein Highlander ist – denn er ist kein Schotte, sondern Franzose.

Amüsant, dass hingegen ein echter Schotte, Sean Connery, in dem Film einen Spanier namens Ramirez verkörpert: den Mentor von Lamberts Charakter Connor MacLeod. Der erste Film des Regisseurs Russell Mulcahy erlangte anhaltende Berühmtheit durch seinen legendären Soundtrack der Band Queen sowie den für die damalige Zeit sehr rasanten Schnitt, der mit der damaligen MTV-Generation assoziiert wurde.

Leider wurde für „Highlander“ kein neues 4K-Master angefertigt. Vielmehr dient als Grundlage die Abtastung, die 2016 auch für die aktuellste Blu-ray herhielt. Schade, dass weiterhin auch noch keine Ultra HD Blu-ray in den Startlöchern steht. Angesichts des Kinostarts rechnen wir aber damit, dass im Herbst oder Winter 2022 eine derartige Veröffentlichung folgen könnte.

„Highlander“: Eine komplizierte Historie

Gilt der erste „Highlander“ als Klassiker des Actionfilms und ein Highlight der 1980er-Jahre, so konnten die Sequels nicht diesen Status erlangen. Es folgten auch weitere Projekte wie eine TV-Serie, die sich allerdings um andere Figuren drehte, und sogar eine fast vergessene Animationsserie. Schon seit längerem ist ein Reboot im Gespräch, in dem wohl Henry Cavill („The Witcher“) die Hauptrolle übernehmen wird.

Folgende weitere Filme laufen im Übrigen ebenfalls noch als Teil von StudioCanals Reihe „Best of Cinema“ an:

  • Tiger and Dragon (02.08.2022)
  • Highlander (06.09.2022)
  • Reservoir Dogs (04.10.2022)
  • Die Klapperschlange (01.11.2022)
  • African Queen (06.12.2022)

PlayStation Stars: Neues Treueprogramm vorgestellt

Sony hat das neue Treueprogramm „PlayStation Stars“ vorgestellt. Das erlaubt es Gamern, Punkte zu sammeln und sie gegen Prämien einzutauschen.

Letzten Endes geht es also bei den PlayStation Stars in erster Linie um die Kundenbindung. Das ist ja das Ziel aller Treueprogramme. Laut Sony soll PlayStation Stars „im Laufe des Jahres“ starten. Noch ist die Initiative also leider nicht verfügbar. Die Teilnahme an dem Treueprogramm soll kostenlos sein. Mitglieder erhalten dann Prämien, in dem sie bestimmte Aktivitäten oder Kampagnen abschließen.

Im Wesentlichen hat Sony hier, wie bei seinem neu aufgezogenen PlayStation Plus, erneut zu Microsoft geblickt. Denn an den Xbox-Konsolen gibt es schon sehr lange ein ähnliches Rewards-Programm. Laut Sony werde es z. B. monatlich eine „Monthly Check-In“-Kampagne geben, für die nur ein beliebiges Spiel gestartet werden müsse. In anderen Fällen müssen Turniere gewonnen werden oder es gilt spezifische Trophäen zu ergattern.

PlayStation Plus erhält bald auch eine Flatrate - gegen Aufpreis.
PlayStation Plus enthält mittlerweile auch eine Flatrate – gegen Aufpreis.

Ihr lest heraus, es geht auch darum, eure an der Konsole verbrachte Zeit zu verlängern, indem man euch reizt, mehr Zeit in Games zu investieren, um Prämien mitzunehmen. Es winken z. B. auch Prämien, wenn ihr der erste Spieler seid, der in einer bestimmten Zeitzone eine Trophäe ergattert. Das dürfte aber in den meisten Fällen nahezu unmöglich für „Normalsterbliche“ sein, da Reviewer oft Vorab-Kopien von Games erhalten und dann schon vor dem offiziellen Launch Trophäen freischalten.

PlayStation Stars: Sammelt Treuepunkte

Alle Mitglieder von PlayStation Stars haben die Möglichkeit, Treuepunkte zu sammeln. Punkte können aus einem Katalog eingelöst werden, der PSN-Guthaben und ausgewählte PlayStation Store-Produkte enthalten kann. Als zusätzlichen Vorteil erhalten PlayStation-Plus-Mitglieder, die sich für PlayStation Stars angemeldet haben, automatisch Punkte für Käufe im PlayStation Store. Man will euch also auch zum kostenpflichtigen Abonnement schieben.

PlayStation Plus: Das sind die neuen Tarife.
PlayStation Plus: Das sind die neuen Tarife.

Außerdem stellt Sony im Rahmen von PlayStation Stars eine neue Prämienart vor, die sogenannten „digitalen Sammlerstücke“. Es handelt sich um digitale Abbildungen von Dingen, die PlayStation-Fans lieben, darunter Figuren von beliebten und legendären Figuren aus Spielen und anderen Unterhaltungsformaten sowie Geräte, die die Innovationsgeschichte von Sony widerspiegeln. Klingt für uns nach „digitalem Ramsch“ und wenig verlockend. Eventuell will Sony hier langfristig mit NFTs experimentieren?

Nintendo übernimmt Dynamo Pictures und plant eigene Animationsfilme

Nintendo hat das Animationsstudio Dynamo Pictures übernommen. Und prompt ist auch schon die Umbenennung zu „Nintendo Pictures“ angekündigt worden.

Dynamo Pictures bzw. bald Nintendo Pictures soll, wie der Name verrät, visuelle Inhalte zu den bekannten Marken des Unternehmens produzieren. Zu rechnen ist also mit Filmen und Serien, die sich um Charaktere wie Mario, Link, Pokémon und Co. drehen. Konkrete Projekte hat man aber im aktuellen, ersten Schritt noch nicht angekündigt. Auch ist offen, wie viel Geld Nintendo konkret für die Übernahme zahlt.

Solltet ihr Dynamo Pictures nicht kennen: Das Studio ist nicht mit Pixar, Dreamworks Animation oder Illumination Entertainment vergleichbar und agierte bisher eher im Hintergrund bzw. unterstützte andere Unternehmen. Beispielsweise war man am Motion Capturing für das Spiel „Death Stranding“ beteiligt und arbeitete auch an „Persona 5“ mit. Nintendo will nun die Übernahme von Dynamo Pictures bis zum 3. Oktober 2022 abschließen.

Derzeit läuft es für Film- und Serienumsetzungen von Spielen ganz gut. 2023 soll ein Film zu Super Mario erscheinen und auch eine Serie zu „The Last of Us“ ist bei HBO in der Mache. Ebenfalls läuft bei Paramount+ trotz gespaltener Fanresonanz „Halo“ erfolgreich. Netflix wiederum konnte ein breites Publikum für die Animationsserie „Castlevania“ begeistern, die bald einen neuen Ableger erhält.

Videospiele-Verfilmungen: Raus aus der Nische

Auch die beiden Kinofilme zu „Sonic the Hedgehog“ kamen bei Kritikern und Zuschauern gut an und sind kommerziell sehr erfolgreich gewesen. „Uncharted“ wiederum polarisierte die Fans, erwies sich aber ebenfalls als kommerzieller Erfolg. Nun heißt es abwarten, was Nintendo Pictures da in Zukunft zu bieten haben wird. Bis zur Ankündigung erster Projekte werden aber sicherlich noch einige Monate ins Land gehen.

Netflix und Microsoft gehen Partnerschaft für werbefinanzierten Tarif ein

Netflix könnte noch vor Ende 2022 einen werbefinanzierten Tarif einführen. Jetzt bestätigt der Streaming-Anbieter seinen zentralen Partner: Microsoft.

Netflix verweist darauf, dass man schon im April 2022 angekündigt habe, einen werbefinanzierten Tarif einzuführen. Jener werde zwar nicht kostenlos sein, aber günstigere Preise aufrufen. Microsoft soll nun Netflix offizieller Partner für die passende Advertising-Technologie und den Verkauf von Werbeplätzen sein. Ausgewählt habe man die Redmonder, da sie sowohl die Technik als auch den Vertrieb betreuen und weiterentwickeln können sowie den Datenschutz der Kunden garantieren.

Gleichzeitig mahnt Netflix, dass die Einbindung von Werbung neues Terrain für den Streaming-Anbieter sei. Man müsse noch einige Details ausarbeiten. Das langfristige Ziel habe man aber klar vor Augen. Einerseits sollen Kunden mehr Optionen erhalten. Andererseits gehe es darum, Werbetreibenden eine Premium-Erfahrung anzubieten, welche für sie interessanter ist, als Werbung im linearen Fernsehen.

In der EU könnte man Streaming-Anbieter wie Netflix zu einer Daten-Maut verpflichten.
Netflix werbefinanzierter Tarif soll Ende 2022 starten.

Auch Microsoft hat bereits mit einer Stellungnahme reagiert, in der das übliche Schulterklopfen natürlich den größten Teil einnimmt. Man freue sich über die Kooperation mit Netflix und verlasse sich auf seine exzellenten Beziehungen zur Werbeindustrie und Vermarktern. Jegliche bei Netflix geschaltete Werbung wird über die Plattformen von Microsoft betreut.

Netflix sucht nach dem Weg aus der Krise

Für Netflix sind es aktuelle schwere Zeiten: Die Kunden sind unzufriedener denn je mit dem Streaming-Anbieter. Der Aktienwert des Unternehmens brach um mehr als 30 % ein. Verantwortlich sind sinkende Abonnentenzahlen und Zukunftsängste bei den Anlegern. So hat Netflix in den letzten Jahren viele Lizenztitel dauerhaft verloren. Das liegt daran, dass Hollywood-Studios wie Warner Bros., Disney, Universal und Paramount lieber eigene Streaming-Angebote betreiben, statt ihre Inhalte weiter an Netflix zu lizenzieren.

Netflix ermöglicht in Kooperation mit Sennheiser Spatial Audio an allen Geräten.
Netflix ermöglicht in Kooperation mit Sennheiser Spatial Audio an allen Geräten.

Mittlerweile will man Kunden auch mit Zusatzfunktionen wie Spatial Audio oder gar Spielen locken. Ob das Preis-Leistungs-Verhältnis da noch stimmt, fragen sich aber sicherlich viele Kunden. Schließlich ist Netflix deutlich teurer als Konkurrenten wie Amazon Prime Video, Disney+ oder auch Apple TV+.

HDMI-Erdungskabel soll Stromschläge verhindern sowie Bild- und Audioqualität verbessern

In Japan kommen erstmals HDMI-Kabel mit Erdungsstecker in den Handel. Diese sollen vor Stromschlägen schützen und sogar die Bild- und Audioqualität verbessern. 

Das hat der ein oder andere sicherlich schon einmal erlebt. Man steckt hinter dem TV-Gerät, Projektor oder AV-Receiver ein paar Kabel und *zapp* bekommt man einen Stromschlag. Dagegen müsste man doch etwas tun können, dachte sich auch Mitsushiro Seiko und bereitet derzeit neue HDMI-Kabel vor, die einen Erdungsanschluss besitzen. Denn viele Fernseher, Projektoren usw. besitzen ein Schaltnetzteil ohne Schutzleiteranschluss, wobei sogenannte Ableitströme ins Chassis oder das Anschluss-Panel gelangen. Das ist auch der Grund, wieso man beim Umstecken von Kabeln ein elektrisches Kribbeln, im schlimmsten Fall einen (leichten) Stromschlag erhält.

TV-Gerät und Projektor mit Kabel erden

HDMI-Erdungskabel mit weißem Schrumpfschlauch
HDMI-Erdungskabel mit weißem Schrumpfschlauch

Die Idee des japanischen Unternehmens Mitsushiro Seiko ist genial und einfach zugleich. Das abgebildete Kabel wird am einen Ende ganz normal in einen freien HDMI-Port des betroffenen Endgerätes angeschlossen und das Ende mit dem Kabelschuh wird an ein Gerät mit guter Erdung angeschlossen. So soll sich das Problem einfach beheben lassen. Das Kabel besteht aus Kupfer mit einer Reinheit von 99.9999% laut Hersteller. Die Isolierung besteht aus Polyethylenterephthalat, also PET-Kunststoff. Die Steckverbindungen sind vergoldet, um etwaige Oxidation zu verhindern. Übrigens, das Kabel besitzt keine zwei HDMI-Anschlüsse, kann also nicht für die Übertragung von Bildsignalen genutzt werden und besetzt somit einen HDMI-Anschluss.

HDMI-Erdung optimiert Bild und Ton

Doch jetzt kommt der Clou. Laut Hersteller soll sich mit dem Kabel die Bildqualität optimieren lassen, da das Signalrauschen durch das Erden des Wiedergabegerätes abnimmt. Selbst die Übertragung von Audiosignalen soll Klarheit und Tiefe gewinnen. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Da kommen mir sofort überteuerte HDMI-Kabel in den Sinn, die eine bessere audiovisuelle Qualität durch hochwertige Materialien versprechen. Diese werden gerne für ein Vielfaches eines „normalen“ HDMI-Kabels angeboten. Das hier vorgestellte HDMI-Erdungskabel ist bislang nur für den japanischen Markt vorgesehen und kostet 13.200 Yen, umgerechnet fast 100 Euro.

Was denkt ihr? Geniale Idee oder Geldmacherei? Schreibt uns gerne einen Kommentar und vergesst auch nicht unseren kostenlosen Newsletter zu abonnieren, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!

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Die Geschichte des Prime Day:

Der „Prime Day“ war ein Geschenk von Amazon an sich selbst. Zum 20. Firmenjubiläum, wurde einfach ein neuer „Feiertag“ ins Leben gerufen. Das Event bot Amazon Prime Mitgliedern preisliche Vorteile, die die des Black Friday (Freitag vor Thanksgiving) in den Schatten stellen sollten – so der Shopping-Gigant. Das Event wurde erstmals am 15. Juli 2015 abgehalten und ist seitdem eine feste Institution im Event-Kalender von Amazon. Der Zeitraum ist natürlich perfekt gewählt. Man befindet sich bereits im Sommerloch, viele Kunden sind lieber am Badesee als sich durch interessante Angebote zu klicken.

Der Prime Day wird aber bereits Wochen vor dem eigentlichen Event von Amazon und sämtlichen Webseiten bewirbt. Schnäppchenjäger werden auf diesen einen Tag „eingenordet“ und so passiert es, dass viele trotz gutem Wetter sich vor den PC, Tablet oder Smartphone setzen, um sich einmalig günstige Angebote zu sichern.

Amazon selbst steigert mit diesem Event natürlich die Abonnenten-Zahlen seines Premium-Services. Nutzer können dieses 30 Tage kostenlos testen. Nach der Testphase bleiben aber viele Kunden bei Prime. Zu verlockend sind die Vorteile, die eine Mitgliedschaft bietet. Wer einmal sich durch die Serien & Filmvielfalt von Amazon Video, oder den bis zu 2 Millionen Songs auf Amazon Music geklickt hat, der ist meist schon überzeugt. Für Vielbesteller ist zudem der kostenlose Premiumversand sehr praktisch.

LG will Werbemaschinerie von webOS ausbauen und an Hunderte von Partnern lizenzieren

LG hat für sein TV-Betriebssystem, webOS, große Pläne. Man will die Plattform möglichst an über 200 Partner lizenzieren und zudem die Einbindungsmöglichkeiten für Werbung ausbauen.

LG nutzt webOS natürlich auch selbst für seine hauseigenen TV-Geräte. Dass man die Werbemaschinerie ausbauen möchte, ist keine Überraschung. Auch der Hersteller von Mediaplayern, Roku, sieht Werbung etwa als zentrales Element der Multimedia-Erfahrung. Samsung wiederum fiel ebenfalls durch Werbeeinblendungen an seinen Fernsehern auf. Auch Sony ist da bereits mit Maßnahmen am Start.

LG hatte bereits River OS angekündigt, ein Betriebssystem für Fernsehgeräte, das ganz zentral auf Werbung setzt. Denn Werbung wird zu einem immer wichtigeren Faktor für TV-Hersteller, um ihre Geräte profitabel zu machen. Man kann es beobachten: Selbst OLED-Fernseher werden immer mehr „verramscht“ und die Inflation scheint sich nicht auszuwirken. Wenn es schwer wird, über die Verkaufspreise die Einnahmen zu steigern, dann dreht man an anderen Schrauben.

Der LG C1 ist etwa zum Prime Day mit 48 Zoll auf nur 895 Euro reduziert.

LG Electronics hat bereits bestätigt, dass man es nicht für möglich halte, alleine über die Geräteverkäufe zu überleben. Die Software sei der Schlüssel und werde in Zukunft eine immer wichtigere Rollle spielen. Mit webOS will man da also aufs Ganze gehen. Offenbar ist angestrebt, mit webOS im TV-Segment eine ähnliche Rolle einzunehmen, wie es etwa Google mit Android im mobilen Segment geschafft hat.

LG übernahm webOS ursprünglich von HP

Dabei ist webOS gar keine Eigenentwicklung von LG, sondern wurde ursprünglich von HP übernommen. Das geschah 2014, seitdem haben die Südkoreaner die Plattform natürlich erheblich weiter entwickelt. Derzeit haben andere Plattformen aber noch höhere Marktanteile. Samungs Tizen steht im TV-Bereich etwa für 21,3 % des Marktes, webOS nur für 13,8 %. LG konnte aber zuletzt die Marktanteile steigern, bei Samsung gab es ein Minus.

LGs neues Betriebssystem River OS arbeitet aggressiv mit Werbung.
LGs Betriebssystem River OS arbeitet bereits aggressiv mit Werbung.

webOS soll über Werbung, Abonnements, Lizenzen und Co. dauerhaft für Einnahmeströme bei LG sorgen. Vergleichbar ist das also in der Tat mit Smartphones, bei denen es ganz ähnlich abläuft.

Neue AV-Produkte von Pioneer, Onkyo und Integra ab Herbst 2022 in Europa

Die beliebten AV-Marken Pioneer, Onkyo und Integra konnten sich nach der Insolvenz der Onkyo Home Entertainment Corp. „retten“ und werden im Herbst 2022 neue AV-Produkte für Europa vorstellen. 

In den letzten Monaten hat man wenig bis nichts von den japanischen AV-Marken Onkyo, Pioneer und Integra gehört. Grund dafür ist die Ausgliederung des Geschäfts an die Premium Audio Company (PAC), die in einem Joint Venture mit Sharp die Marken erworben hatte. PAC ist eine Tochtergesellschaft der VOXX International Corporation, über deren Vertriebs- und Einzelhandelsnetzwerk neue Produkte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika in den Handel gelangen sollen. Das alles rund ein Jahr, nachdem das AV-Segment nach der Insolvenz der Onkyo Home Entertainment Corporation verkauft wurde.

Neubeginn auf der IFA 2022?

Die ersten Produkte werden bereits im Herbst 2022 angekündigt. Details wurden leider noch nicht bekannt gegeben. Womöglich ist die IFA in Berlin, die Anfang September stattfindet, die perfekte Plattform, um den „Neubeginn“ der Marken zu verkünden. Befürchtungen, dass die neuen Produkte in verminderter Qualität auf den Markt kommen, können wir nicht teilen. Das Joint Venture hat Zugriff auf das gesamte geistige Eigentum und wird sicherlich mit großer Verantwortung die Produktentwicklung, Engineering, Verkauf, Marketing und Vertrieb des Home-Entertainment-Geschäfts von Onkyo vorantreiben.

Neue AV-Verstärker, Vorstufen und HiFi-Komponeten

Für die Herstellung der Produkte zeigt sich fortan Sharp verantwortlich. Der japanische Elektronikhersteller wird somit eine Vielzahl neuer AV- und Stereo-Receiver, Vorverstärker und HiFi-Komponenten der Marken Onkyo, Integra, Pioneer und Pioneer Elite produzieren. Das jahrelange Know-how dürfte dabei der Qualität der Endgeräte zugutekommen. Es wäre vermessen zu denken, dass die PAC und Sharp weiter die gleiche Linie fahren wie seinerzeit Onkyo. Hier wird man im Vorfeld sicherlich evaluiert haben, wieso die Produkte immer weniger vom Kunden wahrgenommen wurden, was letztlich zur Zahlungsunfähigkeit von Onkyo geführt hat.

Paul Jacobs, President und Chief Executive Officer der Premium Audio Company, sagte: „Die Nachfrage nach Produkten von Onkyo, Integra und Pioneer ist sehr hoch und wir erwarten, dass sie sich in den kommenden Jahren verstärken wird. Wir haben sehr eng mit Sharp zusammengearbeitet, um die Produktion hochzufahren, und unser Geschäft seit Abschluss der Übernahme erheblich ausgebaut. Wir haben große Pläne für Onkyo und die anderen Marken, und während wir die Produktion aufbauen und den Vertrieb erweitern, glauben wir, dass sich der Umsatz in naher Zukunft mehr als verdoppeln wird.“

Wartet ihr schon sehnsüchtig auf neue AV-Produkte von Onkyo, Pioneer und Integra, oder habt ihr euch bereits auf einen anderen Hersteller eingeschossen? Schreibt uns gerne einen Kommentar!