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TV-Plattformen: In Europa liegt Samsung mit Tizen vorne

Samsung führt in Sachen TV-Plattformen in Europa mit Tizen, zeigen neueste Daten von Marktforschern. In den USA dominiert allerdings ein anderer Anbieter: Roku.

Roku hat ja erst kürzlich den Einstieg in den deutschen Markt bestätigt. Vielleicht kann man sich also ja auch hier auf Zeit gut platzieren? In Asien sieht es übrigens nochmals anders aus. Laut den Daten der Analysten von Conviva soll dort android TV dominieren. Positiv für die Kunden ist, dass es im Heimkino deutlich mehr Wettbewerb gibt, als etwa im mobilen Segment, das Android und Apple iOS unter sich aufteilem.

Roku etwa mag in den USA führen, kommt aber z. B. in Asien, Afrika und Südamerika nuf geringe Marktanteile. Zu beachten ist, dass Conviva nicht nur allein TV-Betriebssysteme betrachtet hat, sondern auch Streaming-Player. Daher sichert sich nicht nur Roku hohe Marktanteile bei den Plattformen, auch Amazon mit seinen Fire TV ist international recht weit vorne mit dabei.

Der Markt für TV-Plattformen ist vielfältig, wie die Verteilung zeigt.
Der Markt für TV-Plattformen ist vielfältig, wie die Verteilung zeigt.

Speziell in Europa haben wir dabei eine recht bunte Verteilung, wie auch das Diagramm oben zeigt. Auch wenn Samsung die höchsten Marktanteile hat, ist man weit entfernt von einer Stellung, die alle anderen in den Schatten stellen würde. Für den Kunden kann man dies positiv bewerten, denn kein Hersteller ist in der Lage den Markt zu beherrschen.

Fragmentierung der TV-Plattformen nimmt eher zu als ab

Conviva geht dabei davon aus, dass es weiterhin viele unterschiedliche TV-Plattformen geben dürfte. Beispielsweise sinke der Marktanteil von Roku am sogenannten „Big Screen Viewing“. Hingegen können Samsung (Tizen), LG (webOS) und Android TV Zuwächse verbuchen. Gleichzeitig bedeutet das natürlich, dass der Markt da fragmentiert bleiben wird.

Das bedeutet vor allem für Hersteller und Streaming-Anbieter bzw. deren App-Entwickler mehr Aufwand, da für viele verschiedene Geräte und Plattformen eigene Software entwickelt werden muss. Zu den Daten kam Conviva übrigens über seine proprietäre Sensor-Technologie, die aktuell in 3,3 Mrd. Video-Streaming-Anwendungen steckt. Man wertete Daten von 500 Mio. einzelnen Zuschauern aus bzw. 180 Mrd. Streams. Da steckt also eine enorme Datenmenge dahinter.

Highlander als 35th Anniversary 4K Blu-ray gesichtet! Es kann nur…

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Lionsgate feiert das 35-jährige Jubiläum des Filmklassikers „Highlander“ mit einer Veröffentlichung auf 4K UHD Blu-ray. Erste Listungen in den USA deuten auf einen Release im September 2021 hin. 

Viel ist leider noch nicht über die 4K UHD Blu-ray von „Highlander“ bekannt. Die Listungen in den USA und Großbritannien verraten nicht viel mehr als das Releasedatum (Mitte September 2021) sowie den Preis, für den die UHD Blu-ray über den Ladentisch geht. Bestbuy verkauft „Highlander“ für schlanke 17.99 $US (zuzüglich Steuer), was nicht auf eine hochwertige Sammler-Edition hindeutet. Wir könnten uns gut vorstellen, dass sich Studiocanal hierzulande zu einer hochwertigeren Verpackung zum 35. Jubiläum des Films hinreißen lässt. Ich persönlich wäre über ein 4K Blu-ray Steelbook höchst erfreut.

Highlander: 4K Scan mit HDR10?

Angeblich wurde das 35mm Bildmaterial in diesem Jahr nochmals einem Scan unterzogen, welcher die Basis für die restaurierte 4K-Fassung bildet. Ob diese Informationen korrekt sind, lässt sich derzeit noch nicht prüfen. Bereits 2016 hatte man dem Film eine 4K-Restauration für einen nochmaligen Release auf DVD und Blu-ray gegönnt. Laut Bluray-disc.de wird der Film als natives 4K im Bildverhältnis 1.85:1 mit einem erweiterten Dynamikumfang mit HDR10 ausgeliefert. Bestätigt wurden diese Daten leider noch nicht. Von der Audiospur sollte man sich kein allzu großes Upgrade erhoffen. Die doch in die Jahre gekommenen Synchronisationen werden sicherlich kein Dolby Atmos oder DTS:X Soundmix zulassen. Aber wer weiß…

Sobald wir Informationen zur Veröffentlichung in der DACH-Region erhalten, werden wir euch entsprechend darüber informieren.

Kurzbeschreibung Highlander:

„Christopher Lambert und Sean Connery spielen die Hauptrollen in der epischen Geschichte der Unsterblichkeit, mit der eine der beliebtesten Action-Adventure-Serien der Film- und Fernsehgeschichte gestartet wurde. Nachdem der schottische Clansman Connor MacLeod (Lambert) seine wahre Identität als Mitglied einer Legion Unsterblicher entdeckt hat, begibt er sich auf eine legendäre Reise durch Kontinente und Jahrhunderte und landet schließlich im heutigen New York City. Connor steht vor seiner ultimativen Prüfung, als andere Unsterbliche in der Stadt auftauchen, was zu einer gigantischen Auseinandersetzung führt, bei dem nur einer den Sieg erringen kann. Unter der Regie von Russell Mulcahy und mit einem Soundtrack von Queen ist dies der moderne Klassiker, der weltweit Millionen von Kriegerfans angezogen hat. Das ist Highlander!“

Vielen Dank an Leser Lordberti für den Hinweis. Ihr hab einen interessanten Tipp für uns, was wir mit unseren Lesern teilen sollten? Dann kontaktiert uns doch einfach! 

Criterion kündigt erstmals 4K Ultra HD Blu-rays an: „Citizen Kane“ und mehr

Der legendäre Filmvertrieb Criterion hat endlich seine ersten Ultra HD Blu-rays angekündigt. Sechs Filme sind bestätigt, darunter auch Orson Welles Meilenstein „Citizen Kane“.

Sollte euch Criterion nichts sagen: Der Vertrieb aus den USA produziert selbst keine Filme, sichert sich aber Lizenzen von Vertrieben wie Warner, Sony, Universal und Co. Man hat den Anspruch, alle Titel nicht nur technisch in höchster Qualität aufzubereiten, sondern auch umfangreiches Bonusmaterial beizufügen. Dem soll dann auch die physische Aufmachung gerecht werden, sodass die Criterion Collections in der Regel auch ein Booklet enthalten und teilweise in schönen Digipaks erscheinen.

Die Criterion Collection gibt es in den USA und Großbritannien. Der Regisseur Wes Anderson („Grand Budapest Hotel“) ist beispielsweise ein so großer Fan des Vertriebs, dass er in seinen Verträgen jeweils eine Klausel aufnimmt, die garantiert, dass auch Criterion nach eine Zeit eine Version veröffentlichen darf. Somit dürften sich viele Cineasten freuen, dass endlich die ersten UHD Blu-rays von Criterion bestätigt sind.

Criterion begründete etwa auch den Einsatz von Bonusmaterial, wie wir ihn heute kennen. Als erster Vertrieb fügte man z. B. einer Veröffentlichung einen Audiokommentar bei. Der Einfluss ist also weltweit spürbar. Die ersten 4K-Releases des Unternehmens werden nun folgende sein: „Citizen Kane“, „Menace II Society“, „The Piano“, „Mulholland Dr.“, „The Red Shoes“ und „A Hard Day’s Night“. Nächste Woche will man weitere Details verkünden, denn die Titel sollen im November 2021 erscheinen.

Criterion wird Kombo-Packs anbieten

Bestätigt ist schon, dass die Veröffentlichungen Kombo-Packs darstellen sollen. Sie werden also sowohl die UHD Blu-rays in 4K, teilweise auch mit Dolby Vision und Dolby Atmos, als auch die Blu-ray enthalten. Normalerweise setzt Criterion auf Regionalcodes, weswegen leider nicht jeder die US-Veröffentlichungen des Vertriebs importieren kann. Zum Abspielen sind Region-A-Player notwendig. Bei den UHD Blu-rays sollte das entfallen, sodass Filmliebhaber sicherlich die Lage beobachten werden.

QD-OLED mit bis zu 1.000 nits: Samsung Display liefert offizielle Infos

Samsung Display liefert umfassende Informationen zur neuen Quantum Dot Displaytechnologie, welche uns auch als QD-OLED bekannt ist. Die QD-Displays sollen unter anderem eine maximale Helligkeit von 1.000 nits erreichen.

Samsung Display liefert offizielle Details zur neuen Displaytechnologie, die das Unternehmen wohl offiziell „Quantum Dot Display“ nennen wird. Uns ist die Technologie weitläufig als QD-OLED bekannt, da diese eine lichtgebende Schicht aus selbstleuchtenden OLEDs nutzen wird. Samsung hat in seiner Produktbeschreibung akribisch darauf geachtet nicht das Wort „OLED“ zu benutzen – es wird von einer „Blue self-luminescence“-Schicht gesprochen. Man möchte wohl nicht zugeben, dass sich OLEDs auch bei Samsung irgendwann als nützlich erwiesen haben. Diese Genugtuung möchte man LG Electronics wohl nicht gönnen.

Der einfache Aufbau des QD-OLED / Quantum Dot Displays von Samsung Display
Der einfache Aufbau des QD-OLED / Quantum Dot Displays von Samsung Display

QD-OLED mit perfektem Schwarz

Ganz einfach erklärt besteht ein Quantum Dot Display aus einer lichtgebenden Schicht aus blauen OLEDs, die zum einen direkt das blaue Licht emittieren und über Quantum Dot Farbfilter zusätzlich rotes und grünes Licht realisieren. Somit kann Samsung QD-OLED Displays von den Vorteilen der OLED-Technologie profitieren, die da wären: ein perfekter Schwarzwert, unendlicher Kontrast, pixelgenaue Helligkeitsansteuerung und schnelle Reaktions- und Umschaltzeiten der einzelnen Pixel. Im Vergleich zu regulären LCD-Displays lässt sich auch das Spektrum des für die Augen schädlichen blauen Lichts (zwischen 415 und 455nm) um bis zu 40-50% senken.

Links der vereinfachte Aufbau eines QD-Pixels im Vergleich zu einem LCD-Pixel / Rechts das Farbspektrum in dem die QD-OLEDs arbeiten
Links der vereinfachte Aufbau eines QD-Pixels im Vergleich zu einem LCD-Pixel / Rechts das Farbspektrum in dem die QD-OLEDs arbeiten

80% BT.2020 und 1.000 nits Helligkeit

Durch die Kombination von blauen OLEDs und Quantum Dot-Farbfiltern soll die Abdeckung des BT.2020 Farbtraums bei 80 Prozent liegen! Die besten OLED-Geräte von LG und Co. schaffen derzeit um die 70%. Also eine Verbesserung gegenüber dem Mitbewerber. Zudem soll die maximale Helligkeit bei 1.000 nits liegen. Wir sind gespannt, ob Samsung Display wirklich den OLED TVs, die bei rund 750-780 nits maximaler Helligkeit liegen, ebenfalls ein Schnippchen schlagen kann. Mit der pixelgenauen Ansteuerung soll die Abdeckung des QD-Displays zwischen 0.0005 nits und 1.000 nits liegen. Die „HDR-Abdeckung“ soll bei rund 85 Prozent liegen, mit einem Kontrast von 1.000.000:1. Man darf auch bei Samsungs neuen Displays ein „perfektes“ Schwarz erwarten.

Das Farbvolumen eines Quantum Dot Displays soll 80% BT.2020 erreichen.
Das Farbvolumen eines Quantum Dot Displays soll 80% BT.2020 erreichen.

Auch der negative Halo-Effekt, der bei LCD-Displays mit lokalem Dimming oder EDGE-LED auftritt, wird angesprochen. Wie man sich denken kann, tritt dieser bei Samsung QD-OLEDs nicht auf. Zudem soll die stabile, maximale Helligkeit bei großflächigen Darstellungen etwas höher liegen.

Perfekter Blickwinkel und Anti-Reflexionsschicht

Perfekte Blickwinkel und Anti-Reflexionsschicht des Quantum Dot Displays
Perfekte Blickwinkel und Anti-Reflexionsschicht des Quantum Dot Displays

Dank dem Aufbau des QD-OLED-Displays mit wenigen Schichten, soll die Technologie auch einen sehr guten Blickwinkel besitzen, ähnlich der OLED-Technologie. Fast am interessantesten ist die Passage zum „low reflective screen“. Laut Samsung Display reflektieren Quantum Dot-Bildschirme weitaus weniger Licht, durch „Samsung Displays reflexionsreduzierende Schicht“. Optimiert Samsung seine Displaytechnologie mit einer Anti-Reflexionsschicht? Falls ja, wäre dies ein deutlicher Vorteil gegenüber den erhältlichen OLED-Fernseher, die doch sehr stark spiegeln.

Display-Präsentation mit Macken

Wir müssen gestehen, dass einige Grafiken auf der Seite von Samsung Display wohl noch fehlerhaft, oder nicht ganz durchdacht sind. Wieso sollte z.B. das QD-Display mit 158 nits besser aussehen, als das Display mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 198 nits? Auch bei der Grafik zum Halo Effekt hat in unseren Augen einen Fehler eingeschlichen. Das untere Bild des Mondes müsste eigentlich ohne Halo / Leuchten dargestellt werden. Aber womöglich handelt es sich hierbei um einen ersten Draft, der eigentlich gar keine so große Aufmerksamkeit seitens Samsung Display auf sich ziehen sollte. Auf jeden Fall schön etwas von der offiziellen Seite zu hören!

Grafik zur Leuchtkraft und dem Halo-Effekt der Samsung QD-OLED Displays
Grafik zur Leuchtkraft und dem Halo-Effekt der Samsung QD-OLED Displays

Apple TV+ lässt sich von neuen und alten Streaming-Anbietern abhängen

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Über 1.5 Jahre nach dem Start von Apple TV+, kämpft die Streaming-Plattform immer noch um seinen „Platz an der Sonne“. Neue und alte Streaming-Anbieter lassen Apple TV+ weit hinter sich.

Am 1. November 2019 startete Apple TV+ in mehreren Ländern, darunter auch Deutschland und den USA. Seitdem dümpelt der Streaming-Service vor sich hin. Das Angebot wird stetig erweitert und besteht eigentlich zum Großteil aus exklusiven Eigenproduktionen (zum Teil mit hochkarätigen Schauspielern). Jedoch kommt die Plattform, welches im Branchenvergleich für 4.99 Euro im Monat eine der günstigsten ist, einfach nicht in Gang. Platzhirsch Netflix verlangt für die gleiche Qualitätsstufe (4K, HDR, Dolby Vision & Dolby Atmos) mal satte 17.99 Euro im Monat, hält sich aber weitaus besser als die Konkurrenz aus Cupertino.

„Letzter Platz“ für Apple TV+

Die Webseite JustWatch.com, welche dem Nutzer Empfehlungen, Watchlisten uvm. zu allen beliebten Streamingportalen bietet, hat die Performance von Apple TV+ in den USA näher untersucht. So lag das Interesse der Nutzer an Apple TV+ im zweiten Quartal 2021 gerade einmal bei drei Prozent. Netflix liegt bei 31 Prozent gefolgt von Prime Video mit 22 Prozent. Dahinter kommen Hulu (14%), Disney+ (13%), HBO Max (9%) und Peacock (4%). Das interessante dabei: Disney+, HBO Max und Peacock starteten alle nach Apple TV+, überholten die Plattform jedoch innerhalb kürzester Zeit. In Deutschland liegt Apples Streamingdienst übrigens etwas höher in der Gunst der Zuschauer, womöglich weil Dienste wie HBO Max, Peackock und Co. noch nicht gestartet sind.

Es fehlt an Inhalten

Greyhound Apple
„Greyhound“ brachte Apple TV+ einen kurzzeitigen Erfolg

Doch was genau ist das Problem? Wieso kann Apples Streamingdienst nicht so begeistern wie die anderen Plattformen? Wir schätzen, dass es am überschaubaren und nur langsam wachsenden Film- und Serienangebot liegen muss. Ebenso beherbergt Apple TV+ keine beliebten Inhalte von Drittanbietern, wie sie Netflix oder Prime Video ihren Abonnenten monatlich offerieren. Und selbst einst bekannte Marken wie „Peanuts“ oder eingekaufte Blockbuster wie „Greyhound“ (mit Tom Hanks in der Hauptrolle), lassen den Funken nicht überspringen.

Das ist sicherlich auch einer der Gründe, wieso Besitzer einer PlayStation 5 Konsole derzeit 6 Monate Apple TV+ gratis erhalten (Neu- sowie Bestandskunden). Das Unternehmen versucht mit allen Mitteln sich seinen Platz im Streaming-Markt zu sichern. Das wird  auf Lange sich sicherlich nicht mit verschenkten Abonnements funktionieren, sondern nur mit Inhalten – und davon am besten viel!

TCL 5-Series und 6-Series: QLED-TVs mit Mini LED und Google TV

TCL hat seine neuen 4K-Fernseher der Reihen 5- und 6-Series vorgestellt. Sie setzen nun auf Google TV als Betriebssystem. Auch Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen sind bei den LCDs an Bord.

Es handelt sich dabei um TCLs erste TV-Modelle mit Google TV. Das ermöglicht freilich eine breite App-Vielfalt, die über den Play Store bezogen werden kann. Zudem wirbt der asiatische Hersteller mit Quantenpunkten für die LCDs, welche daher als QLEDs vermarktet werden. Auch Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung ist an Bord – aber nur bei der 6-Series. Wie viele Dimming-Zonen die TVs einsetzen kommuniziert TCL jeweils separat.

Auch der Google Assistant kann logischerweise an den TCL 5-Series und 6-Series Verwendung finden. Zunächst bezieht man sich bei der Verfügbarkeit auf Nordamerika, aber auch in Europa sollen die beiden TV-Modellreihen starten. Dabei unterstützt man neben HDR10 auch Dolby Vision. Darauf verzichtet ja etwa Samsung bei seinen QLEDs, weil man sich stattdessen HDR10+ hingibt.

Die TCL 5-Series muss ohne Mini-LED auskommen.
Die TCL 5-Series muss ohne Mini-LED auskommen.

Für die TCL 5-Series, QLED-LCD-TVs ohne Mini LED, sind konkret 60 Dimming-Zonen genannt. Man wirbt hier auch mit Unterstützung für Dolby Atmos. Diese TV-Reihe wird es mit 50 (50S546), 55 (55S546), 65 (65S546) und 75 (75S546) Zoll geben. Diese Fernseher stehen noch bei HDMI 2.0 (3x) und 60 Hz.

Die TCL 6-Series wirbt mit Quantum Dots und Mini LED

Bei der 6-Series spricht TCL etwas umständlich von „240 Kontrast-Kontrollzonen“, womit dann wohl Dimming-Zonen gemeint sind – recht wenige für Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Dafür sind die Preise der TCL 6-Series aber auch in der Mittelklasse angesiedelt. Z. B. kostet der 65-Zoller in den USA ca. 1.500 US-Dollar. Hier sei dann auch ein von THX zertifizierter Gaming-Modus an Bord.

Die TCL 6-Series nutzt Google TV als System.
Die TCL 6-Series nutzt Google TV als System.

Offenbar hat TLC sich hier zudem für HDMI 2.1 entschieden, denn auch Unterstützung für ALLM und VRR sowie 4K bei 120 Hz ist genannt. Vier HDMI-Ports bieten diese Modelle. Sicherlich werden die TCL 5- und 6-Series auch in Europa bald im Handel auftauchen. Hier gibt es Varianten mit 55 (55R646), 65 (65R646) und 75 (75R646) Zoll.

„Rogue One: A Star Wars Story“ erstmals in 4K mit Dolby Vision auf Disney+

„Rogue One: A Star Wars Story“ feiert erneut Premiere. Das Spin-Off aus dem Star Wars-Universum ist jetzt erstmals in 4K Auflösung mit dynamischem Dolby Vision HDR auf Disney+ abrufbar.

Auf Disney+ Deutschland kann ab sofort der bei den Fans nicht ganz unbeliebte Film „Rogue One: A Star Wars Story“ erstmals in einer neuen visuellen Präsentation genossen werden. Bislang wurde das Spin-Off lediglich in HD auf der Streamingplattform angeboten. Jetzt hat sich das Unternehmen zu einem 4K-Upgrade mit dynamischen Dolby Vision HDR durchgerungen. Selbst der 4K Blu-ray-Release im April 2020 nutzte lediglich das HDR10-Format, nachdem Disney Dolby Vision bei physischen Veröffentlichungen bereits den Laufpass gegeben hatte.

Rogue One: A Star Wars Story jetzt mit 4K & Dolby Vision

Und hier zeigt sich dann auch einer der Vorteile des Videostreamings. Inhalte können nachträglich verändert bzw. optimiert werden. Bei iTunes ist es z.B. gang und gäbe, dass HD-Varianten auf 4K/HDR hochgestuft werden und das sogar kostenlos. Ähnlich ist es auch bei Disney+, wo im Beispiel von „Rogue One: A Star Wars Story“ den Fans jetzt eine womöglich ganz neue visuelle Präsentation vorgelegt wird.

Auf kompatiblen Smartphones wird Rogue One in HD mit Dolby Vision gezeigt
Auf kompatiblen Smartphones wird Rogue One in HD mit Dolby Vision gezeigt

Ob diese besser oder gar schlechter ist, als die HDR10-Variante der 4K Blu-ray, dass müssen erste Tests zeigen. Wer übrigens keinen Dolby Vision-fähigen Fernseher sein Eigen nennt (wir wollen hier ja nicht mit dem Finger auf einen bestimmten Hersteller zeigen – nicht wahr Samsung?) der kann „Rogue One: A Star Wars Story“ natürlich in 4K mit HDR10 genießen. Auf kompatiblen Smartphones (z.B. Apple iPhone 12) wird der Film in HD+Dolby Vision angeboten.

Disney+ für nur 8.99 Euro im Monat

Ein Disney+ Abonnement kann für 8.99 Euro im Monat oder zum Vorteilspreis von 89.99 Euro im Jahr abgeschlossen werden. Für diesen Preis bekommt man Zugriff auf unzählige Filme, Serien und Exklusives von Disney, Pixar, Marvel, Star Wars, National Geographics und „Star“ – dem Erwachsenenprogramm von Disney. Zudem kann man Kinofilme meist bereits zum offiziellen Starttermin über einen Vip-Zugang auf Disney+ kostenpflichtig in die eigenen vier Wände holen.

Vielen Dank an Leser Lordberti für den Hinweis!

Xiaomi Mi TV Master: OLED-TVs mit 77 Zoll Diagonale und HDMI 2.1

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Xiaomi hat neue OLED-TVs zu attraktiven Preisen und mit interessanten Spezifikationen vorgestellt. So bieten die Mi TV Master HDMI 2.1, 120 Hz und auch Dolby Vision IQ.

Die Xiaomi Mi TB Master sind mit 77 Zoll zu haben und nutzen Lautsprecher, die von Harman Kardon abgestimmt worden sind. Neben HDR10 könnt ihr hier auch auf Dolby Vision IQ setzen. Dabei sollten die Fernseher auch zum Gaming geeignet sein, denn es sind drei HDMI-Ports vorhanden: Einmal HDMI 2.1, einmal HDMI 2.1 mit eARC und einmal HDMI 2.0.

Xiami wirbt auch mit ALLM und VRR, was für Spieler natürlich sehr fein klingt. Dank 120 Hz sollte da schon etwas mit anzufangen sein. Es sind 3.1-Lautsprecher mit 70 Watt vorhanden. Für nahtlose Verbindungen setzt Xiaomi auf UWB (Ultra Wide Band), was man sonst etwa von den Apple iPhone kennt und für Smart-Home-Vernetzungen hilfreich sein kann. Als Preis sind umgerechnet konkurrenzfähige 2.632 Euro genannt. Dieser Preis gilt für den chinesischen Markt.

Ob der Mi TV Master OLED auch in Europa bzw. Deutschland starten könnte, ist leider offen. Etwas tiefer stapeln dann eben die neuen Mi TV 6 OLED mit 55 und 65 Zoll. Sie kosten jeweils umgerechnet 658 bzw. 921 Euro.

Xiaomi Mi TV 6 OLED sind nicht zu verwechseln mit den Mi TV 6 Extreme Edition

Die Mi TV 6 OLED wiederum setzen neben HDR10 ebenfalls auf Dolby Vision IQ. Auch mit IMAX Enhanced bewirbt Xiaomi im Übrigen sowohl die neuen Mi TV Master OLED als auch die Mi TV 6. Letztere verzichten aber auf HDMI 2.1 und damit Funktionen wie ALLM, VRR und 4K bei 120 Hz. Irgendwie muss sich der Preisunterschied ja ergeben. Auch bei diesen Fernsehgeräten ist eine Veröffentlichung in Europa bzw. Deutschland leider derzeit unwahrscheinlich.

Letzten Endes ist Konkurrenz immer gut für den Kunden. Wir hoffen, dass Xiaomi sich daher irgendwann einen Ruck gibt und seine OLED-Fernseher auch auf den deutschen Markt bringt. LCD-Modelle vertreibt man hierzulande ja bereits. Dazu dann auch ein kurzer Hinweis: Hier besteht Verwechslungsgefahr mit den Mi TV 6 Extreme Edition. Das sind LCD-Modelle mit Quantenpunkten, also QLEDs.

IMAX Enhanced für Smartphones: Partnerschaft mit Honor bestätigt

Kuriose Sache: Der Smartphone Hersteller Honor und IMAX haben bestätigt, dass man eine Kooperation plant. Offenbar will man IMAX Enhanced nun im mobilen Markt etablieren.

IMAX Enhanced wurde eigentlich fürs Heimkino eingeführt, konnte dort aber nie recht Fahrt aufnehmen. So führte man IMAX Enhanced zwar mit Marketingrummel ein, konnte aber nie klare, technische Vorteile anführen. Relativ vage argumentierte man stets mit besten Bild und Ton, wirklich greifbare Ergebnisse sind jedoch Mangelware. Die Zertifizierung gibt es nicht nur für Fernsehgeräte und z. B. AV-Receiver, sondern auch für Inhalte.

Wenn es im Heimkino nicht vorangeht, schaut man sich eben nach anderen Bereichen um: So wurde angekündigt, dass der chinesische Smartphone-Hersteller Honor und IMAX sich zusammentun. Das kommende mobile Endgerät Honor Magic 3 wird offenbar als erstes Smartphone die Zertifizierung für IMAX Enhanced erhalten. Ob es hier mehr um die Kameraausstattung des Smartphones oder das AMOLED-Display geht, ist derzeit noch nicht ganz klar.

Das kommende Honor Magic 3 ist für IMAX Enhanced zertifiziert.
Das kommende Honor Magic 3 ist für IMAX Enhanced zertifiziert.

Übrigens ist dies nicht der erste Fall von „Wird im Heimkino nichts, versuchen wir es im mobilen Markt“. Das dynamische HDR-Format HDR10+ erfreut sich in Sachen Hardware und Content ebenfalls im Heimkino nur mäßiger Beliebtheit, wenn man mit Dolby Vision vergleicht. Im mobilen Markt sieht es umgekehrt aus: Viele Smartphones unterstützen HDR10+. Geräte mit Dolby Vision sind da eher Mangelware.

Honor Magic 3 mit IMAX Enhanced

Das Honor Magic 3 wird diese Woche für den chinesischen Markt am 12. August 2021 vorgestellt. Es wird aber nach aktuellem Stand der Dinge auch international erscheinen. Inwiefern IMAX Enhanced hier dann wirklich ein Mehrwert sein wird, muss uns die Zeit zeigen. Wir haben unsere Zweifel daran, dass es sich hier um mehr als bloßes Marketing handelt.

LG erweitert seine kostenlosen Channels an Smart TVs

LG erweitert sein Channels-Angebot an den hauseigenen Smart TVs. Auch die Benutzeroberfläche erhält eine Überarbeitung.

Die LG Channels stehen im Wesentlichen für ein Streaming-Angebot der Südkoreaner, dass allerlei Inhalte von Partnern bündelt. Wie der Hersteller mitteilt, erfährt das UI aktuell eine Überarbeitung Zusätzlich integriert man mehr Kanäle. Von 1.600 Channels stockt man auf sage und schreibe 1.900 Kanäle auf. Zudem startet das Angebot in weiteren Ländern. Daher erreiche man laut LG nun insgesamt 25 Märkte. Zuvor waren es nur 14.

Die LG Channels sollen nicht mehr nur den hauseigenen TVs vorbehalten bleiben, sondern auch an Fernsehern der Marken Motorola, JVC, Polaroid und Master-G ins Rennen geschickt werden. Denn auch auf jenen Modellen ist webOS als Betriebssystem vorinstalliert. Die neue Oberfläche solle dabei die Bedienung vereinfachen und erweitert die Empfehlungen. Das dürfte weniger Altruismus sein, sondern der Versuch, den Nutzer zu mehr Konsum anzuregen.

Die LG Channels zeigen sich im neuen Look.
Die LG Channels zeigen sich im neuen Look.

Die neue Benutzeroberfläche erreicht zunächst Smart TVs ab webOS 5.0, was den Modellen ab dem Jahr 2020 entspricht. Doch LG hat bestätigt, dass auch Fernsehgeräte mit webOS 3.0 bis 4.5 noch nachträglich versorgt werden. In einigen Ländern Europas will LG zudem 100 Kanäle von Pluto TV in die LG Channels integrieren. Da schlüsselt man die Regionen zwar nicht auf, gut möglich, dass aber auch Deutschland dabei sein wird.

Die LG Channels feiern Neuzugänge

Pluto TV wird das Angebot um Channels wie Pluto TV Action, Masterchef, Pluto TV Cinema, Pluto TV Telenovelas und Pluto TV Anime bereichern. Außerdem wird man ab Ende 2021 noch dank seiner Partnerschaft mit Amagi den Musik- und Kultur-Hub Qwest TV launchen – auch in Deutschland. Wer die LG Channels also aktiv nutzt, kann sich über eine Frischzellenkur und viele neue Inhalte freuen.