Zuletzt aktualisiert am 1. November 2026 um 14:52 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Originalbeitrag: Technisch solltet ihr allerdings nicht zu viel erwarten, denn die erhoffte Nintendo Switch Pro ist der neue Ableger definitiv nicht geworden. Laut Datenblatt ist weder die Ausgabe eines 4K-Signals möglich noch hat Nintendo einen neuen SoC von Nvidia integriert. Vielmehr gibt es nur wenige Anpassungen. So weicht eben das bisherige LC-Display einem OLED-Screen. Außerdem haben die Japaner an der Docking-Station, welche für den TV-Betrieb notwendig ist, einen LAN-Port verbaut.
Ebenfalls hat man den Speicherplatz von 32 auf 64 GByte erhöht. Für Deutschland gibt es zwar noch keine Preisempfehlung, in den USA soll die kommende Nintendo Switch (OLED-Modell) allerdings 349,99 US-Dollar kosten. Das heißt, man könnte also bei uns mit 349,99 Euro rechnen. Das läge dann 20 Euro über dem Verkaufspreis der bisherigen Nintendo Switch, was angesichts der technischen Verbesserungen zu vertreten wäre.
Die Nintendo Switch (OLED-Modell) verdoppelt auch den Speicherplatz.
Laut Nintendo sei das komplette Zubehör der Nintendo Switch natürlich auch zum OLED-Modell kompatibel. Das gelte auch für alle bisherigen Spiele. Das neue Modell setzt auf ein Display mit 7 Zoll Diagonale sowie einen schmaleren Rahmen um den Bildschirm. Außerdem hat man die Farbgestaltung neu aufgezogen und setzt auf eine Kombination auf Weiß und Grau.
Nintendo Switch (OLED-Modell): Erfolg oder Enttäuschung?
Technisch hat Nintendo die Switch (OLED-Modell) also abseits des namensgebenden OLED-Dispays bestenfalls geringfügige Sprünge hingelegt. Ein Upgrade lohnt sich da für Bestandskunden sicherlich nur dann, wenn große Liebe zur OLED-Technik besteht. Wir sind zumindest ein wenig ernüchtert, hätten wir uns doch sehr die Ausgabe eines 4K-Signals und Unterstützung für Nvidia DLSS erhofft. Dazu ist es aber leider nicht gekommen und Nintendo kann sich wohl ein wenig auf seinen Lorbeeren ausruhen.
Samsung verlängert seine Aktion „Made for Germany 2021“ dabei erhalten Käufer ausgewählter TVs und Soundbars gratis ein umfangreiches Content-Paket dazu.
Wir hatten über die Aktion schon im April 2021 berichtet, an der sich grundsätzlich nichts geändert hat – außer dem Enddatum. Eigentlich sollte die Promotion am 30. Juni 2021 beendet sein. Wie Samsung mitteilt, habe man jedoch so positive Rückmeldungen von Handel und Kunden erhalten, dass die Aktion „Made for Germany“ nun bis zum 31. Dezember 2021 verkängert werde.
Kunden, die sich im Laufe der nächsten sechs Monate für ein Aktionsgerät mit deutschem Modell-Code entscheiden, profitieren von kostenlosen Gutscheincodes für bis zu zwölf Monate Abonnement bei Sky Ticket, MagentaTV, waipu.tv, HD+, Rakuten TV oder erstmals auch TVNOW PREMIUM+. Neben Modellen der Samsung Neo QLED 8K 4K bleiben auch Produkte des Lifestyle-TV-Portfolios, verschiedene UHD-Modelle und ausgewählte Soundbars Teil der Aktion.
Auch die neue Soundbar Samsung HW-Q950A nimmt an der Aktion teil.
Wichtig ist jedoch, dass ihr ein Modell mit deutschem Modellcode kauft. Grauimporte aus anderen EU-Ländern nehmen ausdrücklich nicht an der Aktion teil! Die Codes beginnen jeweils mit GQ für German QLED und German Neo QLED oder GU für German UHD. Zusätzlich sind seit diesem Jahr auch 13 Soundbars von Samsung Teil der Aktion. Für den Kauf einer Soundbar der A- oder S-Serie gibt es entweder drei bzw. sechs Gutscheincodes für jeweils einen Leihfilm bei Rakuten TV kostenlos dazu – oder beim Kauf einer Q-Soundbar sechs Gutscheincodes für jeweils einen Leihfilm bei Rakuten TV sowie ein sechsmonatiges Abonnement bei Sky Ticket Cinema & Entertainment. Kunden, die sich sowohl für einen TV als auch für eine Soundbar aus dem Aktionsportfolio entscheiden, erhalten einen weiteren Vorteil in Form einer Wandhalterung – auch, wenn die Einkäufe zeitlich unabhängig voneinander getätigt werden.
„Made for Germany 2021“: Aktivierung über die Samsung Promotion App
Die erhaltenen Gutscheincodes lassen sich dann jeweils über die Samsung Promotion App auf dem gekauften TV aktivieren. Für den Abruf der Codes sind dann leider ein Samsung Account sowie eine Internetverbindung notwendig. Nach Bestätigung und Login des startet der Download der Gutscheine automatisch. Anschließend erfolgt zur Registrierung des Abonnements eine Weiterleitung auf die jeweilige Seite des Partner-Angebotes. Käufer einer Aktions-Soundbar werden über die Aktionsseite samsung.de/madeforgermany zum Promotool weitergeleitet und müssen das Gerät dort mit der Seriennummer registrieren.
Alle Bedingungen im Detail und eine ausführliche Liste der teilnehmenden Geräte und der Verfügbarkeit des Streaming-Contents gibt es auf unter diesem Link. Wer ohnehin den Blick auf deinen TV oder eine Soundbar von Samsung geworfen hatte, erhält da ja einen ganz netten Bonus.
Praktische Übersichtstabelle, welche Boni euch im „Made for Germany 2021“-Programm erwarten
Wir haben die Creative SXFI Carrier Soundbar für euch getestet und sind positiv überrascht. Die zweite Dolby Atmos Soundbar von Creative besitzt mit echten HDMI 2.1.-Anschlüssen ein interessantes Alleinstellungsmerkmal.
Eigentlich würden wir die SXFI Carrier als erste, richtige Heimkino-Soundbar von Creative bezeichnen, jedoch gab es bereits 2016 mit der X-Fi Sonic Carrier einen Ausflug in die Welt der Dolby Atmos-Klangriegel. Dabei handelte es sich um eine überproportionierte und mit allerlei Gadgets vollgestopfte Klanglösung zum Preis von 5.000 $US (15 Klangtreiber, 1.5 Meter Breite, 16 Kilogramm Gewicht der Soundbar…). Die neue Creative SXFI Carrier bewegt sich wie sein damaliger Vorgänger wieder auf der Höhe der Zeit, konzentriert sich jedoch aufs wesentliche – eine gute Klangverarbeitung, eine kompakte Bauweise sowie die Unterstützung der wichtigsten Standards.
In Zusammenarbeit mit Dolby entstand die SXFI Carrier als DASS (Dolby Atmos Sound System)
Wenn man sich ein paar Wochen mit der Creative SXFI Carrier beschäftigt merkt man sofort, dass die Ingenieure bei jeder Design- und Feature-Entscheidung abgewägt haben. In einer kooperativen Zusammenarbeit mit Dolby wurde die Soundbar auf eine optimierte Wiedergabe des 3D-Soundformats getrimmt. Die Soundbar wird daher auch als DASS (Dolby Atmos Speaker System) beworben. Das ist übrigens auch der Grund, wieso die SXFI-Carrier die DTS-Soundformate links liegen lässt (Kein DTS-Decoder – Passthrough von DTS-HD Master Audio, DTS:X usw. funktioniert jedoch).
Herausgekommen ist eine Soundbar mit insgesamt 7 Treibern. Drei nach vorne gerichtete 0.75-Zoll Tweeter (Hochtöner), zwei 4-Zoll Racetrack-Lautsprecher an den Seiten für die Surround-Klangdarstellung, sowie zwei 3.5-Zoll Mittel-Tieftöner, die nach oben gerichtet über akustische Reflexion an der Decke für die Höhensignale sorgen. In Kombination mit dem 10-Zoll-Subwoofer, der sich drahtlos oder via Klinken-Stecker (Sub-In) mit der Soundbar verbinden lässt, ergibt sich so ein 5.1.2-Klang-Setup. Übrigens ist das Ausmaß des Subwoofers eher unüblich. Oft setzten Hersteller auf eine Lösung mit kleineren 7-Zoll oder 8-Zoll Treibern.
Der Subwoofer mit 10 Zoll Treiber ist ganz schön mächtig – nicht nur was den Klang angeht (13 kg Gewicht)
Mit einer Breite von rund 88 cm passt die Creative SXFI Carrier Soundbar vor so ziemlich jeden TV ab 40 Zoll Diagonale. Probleme könnte dagegen die Bauhöhe von 7.6 cm bereiten. Bei TV-Modellen mit einem sehr niedrigen Standfuß, kann die Soundbar ins Bild ragen. Z.B. bei den beliebten LG OLED TVs der CX/C1-Serie kann die Soundbar nicht ohne Probleme auf einer Ebene mit dem TV untergebracht werden. Bei Samsugs QLED und NEO QLED TVs (bei fast allen Modellen) passt die Soundbar dagegen ohne Probleme unter den Bildschirm. Das liegt wohl auch daran, dass Samsungs Premium-Soundbars – z.B. die HW-Q900T ebenfalls 7cm in der Höhe misst. Ist jetzt kein Dealbreaker, man sollte das jedoch im Hinterkopf behalten, dass man die Soundbar etwas niedriger anbringen oder den TV unterlegen muss. Oder man installiert TV und Soundbar untereinander an der Wand (Halterungen an der Soundbar sind vorhanden).
Soundbar mit echtem HDMI 2.1
Was soll denn bitte „echtes HDMI 2.1“ sein? Nach unserem Verständnis ist eine Soundbar dann mit einer HDMI 2.1-Schnittstelle ausgestattet, wenn diese eine Bandbreite von 40-48 Gbit/s bereitstellt und mindestens die Wiedergabe von 4K@120Hz Videoinhalten unterstützt. Die HDMI Licensing Administrator Inc sieht das übrigens nicht so. Für sie ist es nur wichtig, dass ein Gerät (z.B. Soundbar) unter der HDMI 2.1 Version lizenziert wird und die einzelnen Features aufgelistet werden. Das ist auch der Grund, wieso wir bei der LG DSN8YG Soundbar auf die HDMI 2.1-Aussage hereingefallen sind. Hier sind genau genommen nur HDMI 2.0-Anschlüsse (18 Gbit/s) vorhanden, von denen einer das HDMI 2.1-Feature eARC (enhanced Audio Return Channel) unterstützt.
Die Anschlüsse der SXFI Carrier Soundbar inkl. zwei HDMI 2.1-Eingänge + ein Ausgang (inkl. eARC)
Nicht so bei der Creative SXFI Carrier! Insgesamt findet man auf der Rückseite der Soundbar (neben weiteren Anschlüssen) drei vollwertige HDMI 2.1-Schnittstellen mit 40 Gbit/s wieder (zwei Eingänge und ein Eingang). Diese unterstützen 4K@120Hz sowie 8K@60Hz im Passthrough und bieten Support für HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision. Und hier kommt wohl Creatives PC-Background zu tragen. Denn Gaming-PCs mit einer HDMI 2.1-Grafikkarte sowie Konsolen (Xbox Series X und PlayStation 5) können mit dieser Soundbar erstmals ihr volles Potenzial entfalten. Andere Modelle sind au 4K@60Hz beschränkt. Aber auch bei der Creative SXFI Carrier muss man minimale Abstriche machen. 4K@120Hz bzw. 8K@60Hz Videosignale lassen sich leider nicht parallel mit HDR (10-bit) wiedergeben. Man hat also die Wahl zwischen 4K@120Hz+SDR oder 4K@60Hz+HDR. Für gefühlt 95% der Konsolenspiele reicht diese Kombination aus und sollte man wirklich 4K@120Hz+HDR benötigen, kann man die Soundbar immer noch via eARC (enhanced Audio Return Channel) mit Surround-Sound oder objektbasiertem Dolby Atmos 3D-Klang versorgen.
Der Beweis: Mit der SXFI Carrier Soundbar mit HDMI 2.1 lässt sich 4K@120Hz durchleifen!
Manuelle Kalibrierung – etwas Oldschool
Selbst wenn eine Soundbar durch ihre kompakten Maße und einfachen Aufbau dazu einlädt, sofort in den Einsatz geschickt zu werden, handelt es sich hierbei immer noch um einen akustischen Klanggeber. Dieser sollte entsprechend der Umgebung und Sitzposition des Zuschauers eingestellt (kalibriert) werden. Im Fall der SXFI Carrier Soundbar wird dies über die kostenlose Creative App (iOS und Android) erledigt. Ich muss gestehen, dass ich vergessen habe Screenshots der App zu machen (Ups), daher anbei ein paar offizielle Abbildungen.
Mit der Creative App (für iOS und Android) kann eine manuelle Kalibrierung der Soundbar + Subwoofer vorgenommen werden
Die SXFI Carrier lässt sich über die App steuern aber auch kalibrieren. Ersteres funktioniert über die mitgelieferte Fernbedienung eigentlich ganz gut, aber wer möchte, kann sich auch der mobilen Lösung widmen. Die Kalibrierung muss, wie man am letzten Bild gut erkennen kann, manuell vorgenommen werden. Mit einem Maßband wird die Entfernung des Zuschauers zur Soundbar sowie des Subwoofers gemessen und eingetragen. Zudem wird die Deckenhöhe des Zimmers eingetragen, damit die Reflexions-Lautsprecher zeitlich korrekt die Höhen-Informatoinen wiedergeben können. Danach kann man noch Feineinstellungen an den Höhen und am Bass vornehmen. Diese müssen jedoch ebenfalls nach eigenem Gusto und manuell vorgenommen werden. Alles in allem etwas Oldschool, dafür aber womöglich genauer als eine automatisierte Lösung, die man nicht beeinflussen kann.
Bedienung der Creative SXFI Carrier
Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung der SXFI Carrier funktioniert, ist jedoch kein Highlicht in puncto Design oder Haptik.
Wie schon erwähnt, kann die SXFI Carrier mittels kostenloser App oder der mitgelieferten Fernbedienung gesteuert werden. Auf der Oberseite der Soundbar befinden sich zusätzlich sechs Funktionstasten. Damit lässt sich der Klangriegel an-/ausschalten, die Lautstärke verändern, die Signalquelle wählen, zwischen den voreingestellten Klangmodi wechseln oder der Super X-Fi-Modus aktivieren. Das LED-Matrix-Display an der Front liefert dem Nutzer wertvolle Informationen z.B. welcher Soundmodus über die Signalquelle wiedergegeben wird. Also eine visuelle Bestätigung, dass z.B. wirklich Dolby Atmos via eARC am Gerät ankommt. Die Fernbedienung ist ganz einfach gehalten, wie mir jedoch in einem Call mit den Entwicklern versichert wurde, ist dies beabsichtigt. Man wollte sich nämlich ganz den Klangeigenschaften der Soundbar widmen und den Preis nicht z.b. durch eine hochwertig verarbeitete Fernbedienung in die Höhe treiben, welche dann ggf. nur wenig Verwendung findet (ich steuerte die Soundbar nach der initialen Kalibrierung und Auswahl der Soundmodi fast ausschließlich über die TV-Remote mittels CEC).
Die Funktionstasten auf der Oberseite der SXFI Carrier Soundbar sowie das LCD-Display
Sound-Modi und Klangeindruck
Die SXFI Carrier ist – gelinde gesagt – für die direkte Verarbeitung von Audiosignalen ausgelegt. Ihr füttert die Soundbar via HDMI 2.1 (2x), Optisch-Digital, AUX, USB-C oder drahtlos via Bluetooth 5.0 (via Bluetooth leider keine Wiedergabe von High-Res-Audio möglich). „Komfort-Features“ wie z.B. WiFi, Apple AirPlay 2 oder Chromecast sind ebenfalls dem Rotstift zum Opfer gefallen. Das fehlende WiFi-Modul könnte sich in manchen Situationen vielleicht sogar als Segen herausstellen – Stichwort: Signalrauschen. Ich beglückwünsche es zudem persönlich, dass eine hochwertige Soundbar mal ohne Sprachassistent auskommt.
Insgesamt verfügt die Soundbar über fünf Klang-Modi: „Film“, „Musik“, „Nacht“, „Neutral“ und „Superwide“. Was man bei der Nutzung wissen sollte, dass alle Klangmodi bis auf „Neutral“ einen Dolby-Atmos-Upmix des eingehenden Audiosignals vornehmen (außer es wird natürlich ein nativer Dolby Atmos Mix zugespielt). Bedeutet, egal ob ein 2.0 Stereo-Signal oder ein 7.1-Surround-Soundmix, die Soundbar versucht immer Klanginformationen für die volle 5.1.2-Darstellung bereitzustellen. In der Praxis stellt das nicht wirklich ein Problem dar. Die Stereo-Klangspur einer Serie oder Musikstücke teilen sich sinnig auf die zwei Kanäle auf, die auch gut getrennt voneinander wahrgenommen werden können. Soundeffekte und Musik, die eher im Hintergrund wahrgenommen werden soll, verteilt sich dagegen schön über das komplette Klangfeld der Soundbar. Ich konnte während des Testzeitraums der Soundbar keine negativen Effekte heraushören, die ich auf den Dolby Atmos-Upmix zurückführen könnte. Und wer möchte, kann mit dem Neutral-Modus auf den Upmix verzichten. Die Klangmodi „Film“, „Musik“ und „Nacht“ sind eigentlich selbsterklärend, wobei ich wirklich meist zwischen „Film“ und „Musik“ hin und her gewechselt habe. „Superwide“ ist laut den Ingenieuren von Creative der „Neutral-Modus“ der nur etwas breiter, also auf die horizontale Ebene ausgedehnt, wirkt.
Sieht gut aus und macht akustisch etwas her: Subwoofer und Soundbar der SXFI Carrier (zudem im Bild die Fernbedienung und SXFI Theater Kopfhörer)
Das Klangbild der Creative SXFI Carrier Soundbar würde ich als ausgewogen bezeichnen. Alle Treiber sind aufeinander abgestimmt und weder die Front-Tweeter, Reflexions-Lautsprecher noch der Subwoofer fällt durch eine unangenehme, übermäßige Präsenz auf. Die Höhenkanäle sind wahrnehmbar, aufgrund des Reflexions-Ansatzes aber jetzt nicht perfekt-präzise. Die Surround-Wirkung und die klare Verständlichkeit der Dialoge ist dagegen ein klares Plus. Ich muss hoffentlich nicht erwähnen, dass die Soundbar gegenüber einer integrierten TV-Klanglösung einen deutlichen Qualitätssprung mit sich bringt. Gegenüber einer gut eingestellten Sound-Anlage mit AV-Receiver und mehreren Satelliten, kann die Carrier natürlich mithalten – soll sich auch nicht. Der Anspruch einer Soundbar ist immer noch ein gutes Klangerlebnis mit einfacher Installation, geringem Platzverbrauch und überschaubaren Kosten abzuliefern. Und das tut die SXFI Carrier auf jeden Fall!
Super X-Fi Audio: Ein neues Audio-Erlebnis
Die Creative SXFI Theater Kopfhörer ermöglichen eine drahtlose Übertragung inkl. X-Fi Surround-Holografie
999 Euro für eine 5.1.2-Soundbar mit echter HDMI 2.1-Schnittstelle. Für jemand, der vor allem auf die akustischen Fähigkeiten der Klanglösung achtet vielleicht etwas zu teuer? Dann lasst mich euch etwas über den Super X-Fi-Modus der SXFI Carrier erzählen. Dieser lässt sich mit allen Kopfhörern nutzen, die über einen 3.5mm Kopfhöreranschluss verfügen. Der entsprechende 3.5mm-Eingang befindet sich an der Front der Soundbar. Wer jetzt nicht mit einem 4 Meter Klinken-Kabel mit der Soundbar verbunden sein möchte, dem empfehlen wir die kabellosen Creative SXFI Theater-Kopfhörer mit reduzierter Latenz. Diese hatte uns Creative auch zum Testen vorbeigeschickt (nicht im Lieferumfang der Soundbar enthalten) um X-Fi Audio so richtig erleben zu können.
Nach einer kurzen Installation des USB-Dongles konnten wir auch gleich Stereo und Surround-Quellen in einem auf unsere Ohren abgestimmten, räumlichen Klangfeld erleben. Die Ohr-Abtastung über die App habe ich ehrlicherweise übersprungen (Asche auf mein Haupt). Aber man sagt mir immer wieder, ich hätte super-durchschnittliche Ohren, somit sollte die fehlende Ohr-Kalibrierung keine zu großen Auswirkungen auf das Klangerlebnis haben. ERLEBNIS ist auch das richtige Wort. Was Creative mit seinem „virtuellen Kopfhörer Surround-Sound“ abfeiert, sucht seinesgleichen. Nicht nur mit den Creative SXFI Theater Kopfhörern, auch mit meinen geliebten Sony WH-1000XM3 Kopfhörern konnte ich einen deutlichen Unterschied zur normalen Soundwiedergabe der Soundbar/Subwoofer-Kombo wahrnehmen.
Auch beim Gaming, z.B. mit einer Xbox Series X, konnte das SXFI-Feature überzeugen
Ich musste mich mehrmals überzeugen, dass der Klang nicht aus der Soundbar kommt, sondern aus den Kopfhörern (musste die SXFI Theater Headphones und WH-1000XM3 mehrmals abnehmen um zu prüfen). Allein die Menüführung des Fernsehers war absolut präzise zu verorten, als würde der Klang direkt aus den TV-Lautsprechern kommen. Die räumliche Wahrnehmung wird mit X-Fi deutlich gesteigert und kann nur schwer beschrieben werden. Dieses Feature gehört in die Kategorie „Muss man selbst erlebt haben“. Die Hauskämpfe des Netflix-Originals „Tyler Rake: Extraction“ (Deutsche Tonspur Dolby Digital+ 5.1), mit Chris Hemsworth in der Hauptrolle, machen fast schon Angst, so immersiv fühlen sich die Gefechte an. Ähnliches lässt sich bei fast allen Stereo und Dolby-Surround-Quellen berichten. Ein Feature welches man beim Kauf der SXFI Carrier ausprobieren MUSS! Und ein Bonus zum Schluss: Mit dem großartigen Kopfhörer-Sound kann man Filme, Serien und Games genießen, ohne die Familie oder Nachbarn zu stören.
Testfazit
Die Creative SXFI Carrier Soundbar + Subwoofer Kombo besitzt mit der HDMI 2.1 Schnittstelle (40 Gbit/s, 4K@120Hz, 8K@60Hz) ein Alleinstellungsmerkmal, welches dem Produkt sicherlich einiges an Aufmerksamkeit beschert. Vor allem Gamer dürften hier hellhörig werden. Klanglich kann es die Soundbar auf jeden Fall mit der marktbeherrschenden Konkurrenz aus Südkorea aufnehmen. Wir sind von der Klangdarstellung im hohen und mittleren Frequenzbereich sehr angetan und haben nichts auszusetzen. Der Subwoofer (10 Zoll Treiber) liefert unserer Auffassung nach sogar weitaus kräftigere Bässe, als so manches Konkurrenzprodukt. Die Klangqualität und der Preis liegen im High-End-Segment (innerhalb der Soundbar-Sparte) und wer sich für diesen Klangriegel entscheidet sollte auf jeden Fall auch Interesse am Surround X-Fi Holografie-Feature mit sich bringen. Ein klasse Produkt von Creative mit dem sich die Klangexperten noch Luft nach Oben für zukünftige Entwicklungen lassen.
+ HDMI 2.1 (2 x In / 1x Out) mit eARC, VRR & ALLM
+ 4K@120Hz + 8K@60p Passthrough
+ Ausgewogenes Klangbild
+ Klasse Verständlichkeit von Dialogen
+ Satter Bass dank großem 10-Zoll Treiber
+ Dolby Atmos Upmixer für alle Signalquellen inkl. 2.0 Stereo
+ SXFI Kopfhörer Surround Holografie ist ein Erlebnis
Contra – Mit 7,6 cm Bauhöhe etwas „dicker“ als der Durchschnitt – WiFi und Apple AirPlay wäre nett gewesen – Fernbedienung ist etwas schlicht – Raumkalibrierung ist nur manuell möglich (kostenlose App)
Amazon Prime Video ist einer der günstigsten Streaming-Anbieter. Doch nun verärgert man einige Nutzer damit, dass mitten in den Filmen plötzlich Werbung läuft.
Wir selbst konnten das nicht nachstellen, obwohl wir an mehreren Geräten nachgeforscht haben. Das legt nahe, dass Amazon hier einen Test mit ausgewählten Nutzern durchführt. Bisher war es so, dass Amazon jeweils vor und nach Abspielen eines Films oder einer Serienepisode Werbung zeigte. Dazu muss man entschärfen, dass diese Werbung jeweils nur für andere Eigenproduktionen im Streaming-Angebot vorgenommen wird. Es taucht also nicht plötzlich Werbung für Süßigkeiten, Smartphones oder Fernsehgeräte auf.
Jetzt klagen jedoch einige Nutzer bei Twitter, dass die Werbung auch bei der laufenden Wiedergab auftauche – etwa wenn pausiert und anschließend vor- oder zurückgespult werde. Betroffen sind von dieser Maßnahme offenbar nicht alle Geräte. Die Werbung soll an Amazons hauseigenen Fire TV auftauchen und auch an den Fire-Tablets des Unternehmens. Auch an Android-Smartphones und -Tablets sei die Werbung zu sehen – nicht aber beispielsweise an einem Apple TV 4K oder Fernsehern und Mediaplayern mit Android TV.
An den Amazon Fire TV wird die Werbung bei Prime Video schon eingebunden
Amazon selbst dementierte so eine Vorgehensweise bisher bei Antworten auf die entrüsteten Tweets. Betroffen sind von der Vorgehensweise bisher aber offenbar explizit nur Filme und keine Serienepisoden. Streaming-Angebote sind auch bei Nutzern beliebt, weil sie im Gegensatz zum linearen Fernsehen eben keine Werbung zeigen. Da könnte sich Amazon nun ins eigene Fleisch schneiden.
Werbung im Streaming: Ein neuer Trend?
Andererseits ist es so, dass z. B. in den USA Streaming-Anbieter wie Peacock und HBO Max auch vergünstigte Tarife mit Werbung anbieten. Daher ist nicht unmöglich, dass Amazon zumindest seine Eigenwerbung bei Prime Video eventuell ausbaut. Zumal der Streaming-Dienst Teil des Prime-Abonnements insgesamt ist, das auch den kostenlosen Versand, Twitch Prime und mehr einschließt. Da ist der Gesamtpreis im Vergleich mit anderen Angeboten niedrig.
Wir werden die Lage weiter beobachten und halten unsere Leser auf dem Laufenden. Vielleicht könnt ihr ja in den Kommentaren aufklären, ob ihr bereits die Werbeclips bei der Wiedergabe erdulden musstet.
Universal wird seine Filme in den USA künftig maximal vier Monate nach Kinostart zeitexklusiv zum eigenen Streaming-Angebot Peacock schieben. Doch auch sonst stehen einige Änderungen an.
Generell wird es in den USA so aussehen, dass die Produktionen von Universal maximal vier Monate nach dem Kinostart exklusiv beim Streaming-Anbieter Peacock landen, der ja, wie Universal zu NBCUniversal bzw. Comast gehört. Bisher hatte man da ein Abkommen mit HBO Max, das nun bis 2022 auslaufen wird. Nach vier Monaten zeitexklusiven Verweilens bei Peacock dürfen die Filme auch im Pay-TV bzw. bei anderen Streaming-Anbietern laufen.
Doch jenes Zeitfenster ist dann ebenfalls eingeschränkt und dauert zehn Monate an. Danach besteht wieder eine viermonatige Zeitexklusivität bei Peaock. Vereinfacht: Es geht um das „Pay One“-Fenster, das 18 Monate beträgt und besonders lukrativ im Heimkino ist. Von den 18 Monaten sind die Universal-Filme 8 Monate zeitexklusiv an Peacock gebunden – und zwar konkret die ersten und die letzten vier Monate des Pay-One-Zeitfensters.
Betroffen sind davon dann natürlich auch Filme von Unterfirmen wie Illumination Entertainment („Ich – Einfach Unverbesserlich“). Des Weiteren bleibt es dabei, dass zudem exklusive Eigenproduktionen für Peacock in der Mache sind, die generell dauerhaft beim Streaming-Anbieter verweilen werden – so wie eben auch die Disney+ Originals oder die Netflix Originals jeweils exklusiv sind.
Der Streaming-Markt wird heiß umkämpft
NBCUniversal hofft auf diese Weise sicherlich Peacock einen Push zu versetzen. Denn die Konkurrenz im Streaming-Markt wuchert. Disney hat mit Disney+ bisher große Erfolge zu verbuchen und Warner Bros. will es mit HBO Max wissen. Paramount wiederum hat Paramount+ ins Rennen geschickt. Und dann sind da eben noch von Studios unabhängige Anbieter wie Apple TV+, Amazon Prime Video und Netflix. Exklusive Inhalte sind es da eben, die Abonnenten locken und das will man auch bei Peacock vorantreiben.
Media Markt und Saturn starten ihre „3 Poster für 15 Euro“ Verkaufsaktion! Verschönert eure Wohnräume und wählt eure Favoriten aus über 130 Motiven von Marvel, Star Wars, Gaming, Filmen, Anime uvm.
Eine mal etwas andere Aktion bei Media Markt und Saturn. Kauft drei Poster uns zahlt an der Kasse nur 15 Euro. Wählt aus über 130 Motiven, viele aus dem Mavel-Universum! Also perfekt um z.B. den Eingangsbereich zu eurem Heimkino zu verschönern. Dazu gesellen sich weitere Film und Serien-Poster z.B. von „Raya and the Last Dragon“ oder „James Bond 007: Keine Zeit zu Sterben“ oder ganz klassisch „The Dude“ von The Big Lebowski. Es gibt auch mehrere Motive von „The Mandalorian“ der exklusiven Erfolgs-Serie auf Disney+.
Dann noch unzählige Poster aus dem Games-Genre, z.B. Assassins Creed Valhalla, Fortnite, Pokemon, Super Mario, Pac-Man, Call of Duty, Mortal Kombat uvm. Zuletzt findet man in der Auswahl ein paar Musik-Poster z.B. AC/DC, The Who oder BTS.
Wer weniger auf Poster steht, sondern eher „dreidimensionales“ Merchandise bevorzugt, der sollte einmal bei der Marvel-Aktion vorbeischauen. Hier gibt es alles was den Marvel-Fan triggert zu vergünstigten Preisen. Wie wäre es mit einem Baby-Groot Bobblehead, Lego Iron Man, Lego Spider-Man oder Familien- und Brettspiele aus dem Marvel-Universum. Die Auswahl ist hier etwas begrenzter und einige Artikel sind schon ausverkauft, aber wer sich oder seinen Freunden jetzt noch ein 1.000 Teile Puzzle „Challenge Marvel“ sichern möchte, hat jetzt noch die Chance dazu:
An der PlayStation 5 gibt es für manche Titel kostenlose Next-Gen-Upgrades, wenn die Spieler bereits die PS4-Version besitzen. Ausgeklammert sind via PlayStation Plus erhaltene Titel. Das sorgt derzeit für Zündstoff in Gaming-Communities.
Zunächst muss man vorausschicken, dass Sony von sich aus wohl keine kostenlosen Next-Gen-Upgrades an der PlayStation 5 eingeführt hätte, wenn Microsoft nicht mit Smart Delivery Druck aufgebaut hätte. Denn an der PS5 ist das Procedere wesentlich umständlicher und wirkt wie mit der heißen Nadel gestrickt bzw. kann sogar von Titel zu Titel variieren. Spielstände müssen teilweise zusätzlich separat importiert werden und es passiert unter Umständen leicht, dass man versehentlich die PS4- statt der PS5-Version herunterlädt – oder sogar beide parallel installiert.
All dies ist an den Xbox Series X|S deutlich besser gelöst, da einfach automatisch die korrekte Version bezogen wird. Erscheint ein Next-Gen-Upgrade nachträglich für einen Titel, wird es ebenfalls ohne Zutun des Spielers von alleine installiert. Labels und Filteroptionen trennen dabei Xbox-One- und Xbox-Series-X|S-Spiele sauber. Hier kann man also nichts falsch machen. Doch Sony erntet aktuell für einen anderen Aspekt des Upgrade-Programms Kritik: die Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Den Anfang machte „Final Fantasy VII Remake: Integrade“. Wer das Spiel an der PS4 bereits gekauft hatte, erhielt auch ein kostenloses Next-Gen-Upgrade. Ausgenommen bleibt allerdings die Version des Spiels, die via PlayStation Plus im Rahmen der monatlichen Titel verteilt wurde. Dies blieb kein Einzelfall. Auch „GreedFall“ war Teil der monatlichen PS-Plus-Spiele. Ein Next-Gen-Upgrade erreichte letzte Woche Bestandskunden, die das Spiel bereits besitzen – ausgenommen bleibt erneut die Variante bei PlayStation Plus. Viele Spieler machen nun ihrem Ärger in den gewohnten Gaming-Communities bzw. bei Reddit Luft.
Auch wenn sich der Ärger nun auf Sony konzentriert, ist natürlich die Frage, ob wirklich alleine beim Unternehmen die Schuld liegt. So ist sehr gut möglich, dass die PS5-Upgrades neue Verhandlungen mit den jeweiligen Publishern der Spiele bedürft hätten. Eventuell liegt es also an beiden Seiten, dass da nichts zustande gekommen ist. Sony könnte sich da aber natürlich für die Spieler einsetzen, scheint aber anzunehmen, dass sich dies nicht ausreichend lohnen würde, gemessen am möglichen finanziellen Mehraufwand.
Doch sei es wie es ist, Gamer, welche „Final Fantasy VII Remake“ oder „GreedFall“ via PS Plus mitgenommen haben, fühlen sich wie Spieler zweiter Klasse behandelt. Das ist für das Image der PlayStation-Marke schlichtweg ungünstig. Hier wäre es schön, wenn Sony zu der Kundenfreundlichkeit zurückfinden würde, die noch den Launch der PlayStation 4 geprägt hatte.
Disney führt seinen Kurs in Richtung Streaming konsequent fort. Dem fällt in Deutschland der TV-Sender Fox zum Opfer.
Disney hatte erst kürzlich bestätigt, dass man weltweit über 100 TV-Sender einstellen werde. Die Gründe sind eindeutig: Das Unternehmen ist der Auffassung, dass die jeweiligen Inhalte bei seinem eigenen Streaming-Angebot Disney+ besser aufgehoben seien. Dem fällt nun in Deutschland ein besonders prominentes Angebot zum Opfer: Disney stellt hierzulande den TV-Sender Fox ein, der das Angebot des Pay-TV-Anbieters Sky aufpeppte.
Fox wird in Deutschland zum 30. September 2021 dichtgemacht. Dort liefen auch beliebte Serien wie die Zombie-Soap-Opera „The Walking Dead“. Schon vor einem Jahr schloss Disney in Deutschland auch Disney XD sowie Disney Cinemagic. Man dünnt das Angebot also schon seit einer Weile zugunsten von Disney+ aus. Nicht betroffen sein werde das Free-TV: Dort sollen Serien wie „Die Simpsons“, „Family Guy“ oder eben das erwähnte „The Walking Dead“ weiterhin laufen.
Es heißt, dass Disney sich auch weiter von der Marke Fox verabschieden musste. Da benannte man ja schon einige Marken um und findet wohl an dem TV-Sender keinen rechten Gefallen mehr. In Italien und Großbritannien hatte man die Sender Fox, Fox Crime und Fox Life bereits geschlossen. Nun kommt Deutschland also an die Reihe.
Sky Deutschland dürfte nicht begeistert sein
Für Sky Deutschland, die ohnehin um Inhalte bangen müssen und im Vergleich mit den Streaming-Anbietern wie Disney+, Netflix und Amazon Prime Video höhere Preise ausrufen und vor allem durch das Sportangebot ihre Existenz absichern, ist der Wegfall von Fox ein merklicher Schlag. Damit gehen einige Inhalte verloren, die das Pay-TV-Angebot noch für einige Serien-Fans interessant gemacht hatten. Vielleicht werden jene nun auch stärker auf Disney+ blicken – was sich der Konzern sicherlich auch genau so erhofft.
Monster Hunter mit Milla Jovovich erscheint, voraussichtlich im Herbst 2021, auf 4K Blu-ray und Blu-ray. Die Ultra HD-Version beinhaltet zudem die 3D Blu-ray!
Wann genau der Film als digitaler und physischer Heimkino-Release veröffentlicht wird, steht noch in den Sternen. Jpc, Amazon und Co. listen den Titel noch mit einem vorläufigen Verkaufsdatum 31. Dezember 2021. Nachdem der Film am 1. Juli 2021 in den deutschen Kinos gestartet war, könnte die HD, 3D und 4K Blu-ray bereits ab September in den Händlerregalen stehen. Constantin Film wird sich den Titel aber vielleicht auch für das umsatzstärkere vierte Quartal aufheben. Ein Release im Oktober/November wäre nicht auszuschließen.
Über den Inhalt der deutschen 4K Blu-ray ist leider noch nicht viel bekannt. Anhand der englischen Version dürfen Fans bereits mit einer Dolby Atmos-Abmischung des Originaltons rechnen. Hoffentlich macht sich Constantin Film auch die Mühe und liefert uns deutschen 3D-Ton in unsere Heimkinos. Einige Medien melden bereits einen deutschen DTS-HD MA 7.1 Soundmix, man sollte jedoch noch auf die offizielle Bestätigung von Constantin warten. Visuell dürfte Monster Hunter nicht enttäuschen. Gedreht wurde mit ARRI-Kameras in 4.5K-Auflösung. Das Filmmaterial sowie CGI sollen dann in ein 4K Kinomaster (DI – Digital Intermediate) überführt worden sein.
Inhaltlich versucht man sich nah an der Videospiel-Vorgabe von Capcom zu halten – jedoch mit einem kleinen Military-Twist. Leutnant Artemis (Milla Jovovich) wird mit seinen loyalen Soldaten in eine neue Welt geschickt. Diese wird von riesigen Ungeheuern / Monstern bevölkert, deren unglaubliche Kräfte sich nur mit enormer Waffengewalt bezwingen lassen.
Sky Deutschland hate Neuzugänge für Film- und Serienfans zu verkünden. Unter anderem zeigt man bald „Friends: The Reunion“ mit deutscher Vertonung.
So wird Sky Deutschkand „Friends: The Reunion“ ab 17. August 2021 auf Sky One zeigen – sowohl in der Originalfassung als auch mit deutscher Synchronisation und Voice Over. Auch über das Sky Ticket wird man das Special zur Sitcom aus den 1990er-Jahren zum Abruf kredenzen. Dabei haben sich die Darsteller Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer erstmals nach dem Serienende wieder für ein längeres Special zusammengefunden.
Man traf sich dafür auf der Stage 24, auf dem Gelände der Warner-Bros.-Studios in Burbank, wo anno dazumal auch die Serie gedreht worden ist. Es sind auch zahlreiche Gäste mit von der Partie: David Beckham, Justin Bieber, BTS, James Corden, Cindy Crawford, Cara Delevingne, Lady Gaga, Elliot Gould, Kit Harington, Larry Hankin, Mindy Kaling, Thomas Lennon, Christina Pickles, Tom Selleck, James Michael Tyler, Maggie Wheeler, Reese Witherspoon und Malala Yousafzai.
100 Minuten geht das Special, das für Fans der Comedy-Serie sicherlich sehenswert sein dürfte. Allerdings hat Sky sogar noch etwas mehr in petto.
„Chaos Walking“ ab 15. Juli bei Sky
Der Science-Fiction-Film „Chaos Walking“ mit Tom Holland („Spider-Man: Far From Home“) und Daisy Ridley („Star Wars: Der Aufstieg Sykwalkers“) startet bereits am 15. Juli 2021 bei Sky – auch hier wird der Film zusätzlich auch über das Sky Ticket als Stream angeboten. Jedoch entpuppte sich dieser Streifen im Kino als Flop und erntete unterdurchschnittliche Kritiken. Dürfte also wohl nur für Fans etwas sein.
Der Film ist eine Verfilmung der gleichnamigen Romanreihe von Patrick Ness. Via Sky Q kann der Film auch in Ultra HD mit HDR abgerufen werden. Vielleicht möchte der ein oder andere Leser da ja einen Blick riskieren.