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PlayStation VR 2 für die PS5 angeblich mit 4K-Auflösung

Die SonyPlayStation VR der nächsten Generation soll wohl technisch ordentlich auftrumpfen. Gerüchte bescheinigen dem VR-Headset eine 4K-Auflösung.

Angekündigt hatte Sony eine neue Generation der PlayStation VR, welche allerdings frühestens 2022 erscheinen könnte, bereits im Februar 2021. Erste Bilder der neuen Controller für das VR-Headset zeigte man dann im März. Von dem Headset selbst haben wir bisher aber noch keine Fotos gesehen. Auch Angaben zu den technischen Daten stehen noch aus. Laut Gerüchten soll die PlayStation VR 2 allerdings eine 4K-Auflösung bieten.

Demnach löse die PS VR 2 mit insgesamt 4.000 x 2.040 Pixeln auf bzw. 2.000 x 2.040 Pixeln pro Auge. Da der Blick des Nutzers erfasst werde, sei das sogenannte Foveated Rendering möglich. Damit ist eine Technik gemeint, welche im Wesentlichen die Hardware entlastet. So wird nur dort in hoher Bildqualität berechnet, wo der Blick des Nutzers ruht. Alles, was außerhalb liegt, wird mit stark reduzierter Qualität berechnet.

Die PlayStation VR wird ein Controller-Paar benötigen.
Die PlayStation VR wird ein Controller-Paar benötigen.

Es stecke angeblich sogar ein Motor im Headset, um Haptic Feedback zu übermitteln. Das klingt relativ ungewöhnlich, aber interessant. Angeschlossen werde die neue PS VR angeblich über eine USB-C-Verbindung an die Konsole. Ob das so realistisch ist, muss man aber erst einmal abwarten. Onboard-Kameras sollen helfen die Positionen der Controller zu erfassen.

Sony PlayStation VR: Ist der Markt groß genug?

Die erste Sony PlayStation VR stellte aus unserer Sicht mehr ein Gimmick dar. Gemessen an der Anzahl der verkauften PS4 (über 100 Mio.) war sie mit 5 Mio. verkauften Einheiten kein besonderer Erfolg. Das führte dann auch dazu, dass das Gros der Spiele und VR-Erfahrungen für Sonys VR-Plattform eher aus Mini-Games bestand. Aufgrund der geringen Adoptionsrate scheuten Entwickler größere Investitionen. Auch Sony selbst konnte keinen richtigen System-Seller vorweisen.

Sony stellte heute den neuen PS VR Controller vor!
Sony stellte bereits den neuen PS VR Controller vor!

Die nächste Generation wird aber ein erheblicher, technischer Fortschritt sein und natürlich von der gesteigerten Leistung der PlayStation 5 profitieren. Letztere wird aber wohl auch 2022 noch schwer zu bekommen sein. Facebook wiederum, die hinter der Oculus-Marke stecken, äußerte zuletzt die Zukunft in Standalone-VR-Headsets zu sehen, die ohne Karbelgewirr auskommen.

PlayStation 5 werde laut Sony-Manager selbst 2022 vergriffen bleiben

Die Sony PlayStation 5 ist seit dem Launch im November 2020 vergriffen. Leider könnte dies selbst im nächsten Jahr weiterhin der Fall bleiben.

Gegenüber Analysten und Investoren soll Sonys Chief Financial Officer (CFO), Hiroki Totoki, gewarnt haben, dass die Spielekonsole auch 2022 nicht in ausreichenden Stückzahlen zur Verfügung stehen werde, um die Nachfrage zu decken. Das sei auch der Grund, aus dem Sony seine Prognosen zu den potenziellen Verkaufszahlen nicht einfach nach oben korrigieren könne. Man habe zwar die Produktionskapazitäten bereits erhöht und werde dies weiterhin tun, dieses und nächstes Jahr werde die Nachfrage aber höher als das Angebot sein.

Nachfrage höher als bei der PS4

Es ist nichts Neues, dass Spielekonsolen kurz nach Erscheinen ausverkauft sind. 2013 war das Szenario nach dem Launch der PlayStation 4 ähnlich. Auch letztere war für mehrere Monate vergriffen. Dennoch entspannte sich die Lage deutlich schneller, als im Falle der PlayStation 5. Die Gründe sind wohl mannigfaltig. Zum einen sorgt die Corona-Krise dafür, dass vor allem bei den Chips Lieferengpässe entstehen. Zum anderen hat sich auch die Gaming-Community in den letzten Jahren stark vergrößert.

Sony soll bisher ca. 7,8 Mio. Einheiten der PS5 abgesetzt haben. Im Fiskaljahr 2021 visieren die Japaner ca. 14,8 Mio. verkaufte Exemplare der Konsole an. Sicherlich wären deutlich höhere Zahlen möglich, wenn die Konsole denn breiter verfügbar wäre. Doch sobald einmal Chargen bei Händlern aufblitzen, scchlagen Scalper blitzschnell zu.

PlayStation 5: Ab 2023 endlich breit verfügbar?

Uns erschreckt die Vorstellung doch ein wenig, dass die PS5 erst ab 2023 locker verfügbar sein könnte. Zumal es auch für die Spieleentwicklung von Nachteil ist. Entwickler wagen sich erst an große Exklusivtitel, wenn der Adressatenkreis breit genug ist. Solange die Konsolen aber ungenutzt bei Scalpern herumstehen bzw. zu wenige in Spielerhände wandern, werden wir weiterhin hauptsächlich Cross-Generation-Titel zu sehen bekommen, die das Potenzial der PS5 und Xbox Series X kaum ausnutzen.

MagentaTV zeigt euch die UEFA Euro 2020 komplett in 4K Ultra HD

Die Deutsche Telekom will Fußball-Fans locken. So wird man alle Spiele der UEFA Euro 2020 in 4K Ultra HD zeigen.

Da wirbt der Anbieter dann auch bereits mit promimenter Unterstützung, wie ihr im Artikelbild seht: Fahri Yardim und Christian Ulmen werben für MagentaTV. Doch auch Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Leroy Sané  sollen auf die UEFA Euro 2020 bei MagentaTV aufmerksam machen. Als Motto hat man sich da „Mehr EM geht nicht“ auserkoren.

Los geht es ja schon in knapp vier Wochen, denn am 11. Juni 2021 startet die 21. Fußball-Europameisterschaft mit dem Spiel Türkei gegen Italien im Olympiastadion in Rom. Das Finale wird dann am 11. Juli 2021 in London ausgetragen. Trotz Pandemie werden Millionen von Fans mitfiebern – dieses Mal dann eben bevorzugt zu Hause am Bildschirm. Und da kommt dann MagentaTV ins Spiel.

Via MagentaTV können die Fans alle Spiele auf allen Geräten anschauen – sogar unabhängig vom Internetanbieter. MagentaTV sei laut Telekom das einzige TV-Angebot, auf der alle Partien live und in UHD gezeigt werden. Feine Sache natürlich für Fußball-Fans, die sich auf neue Spiele in möglichst hoher Bildqualität freuen. Alle 51 Spiele wird man bei MagentaTV zeigen – zehn davon übertrage man exklusiv, so der Anbieter. Vier Kanäle habe man dafür reserviert: jeweils zwei in Full-HD und zwei in Ultra-HD. Mit bis zu zehn Stunden Live-Programm am Tag bietet MagentaTV zudem eine umfangreiche Berichterstattung zur UEFA Euro 2020.

UEFA Euro 2020: MagentaTV soll zur ersten Anlaufstelle werden

Geht es also nach der Telekom, dann werde MagentaTV zur ersten Anlaufstelle für Fußball-Fans,w elche diue UEFA Euro 2020 verfolgen wollen. Weitere Details zum Angebot möchte man morgen bekannt geben. Wer sich nun Sorgen macht: Bei den 10 exklusiven Spielen bei MagentaTV wird es sich um Gruppenspiele ohne dt. Beteiligung handeln. Wer also nicht um jeden Preis alle Partien verfolgen möchte und auch auf 4K / Ultra HD im Zweifelsfall verzichten kann, der kann auch bei ARD und ZDF weiterhin hereinschauen, welche an MagentaTV nämlich eine Sublizenz vergeben haben.

Neue Sony Bravia X85J, X90J und A90J sind ab heute vorbestellbar

Sony bringt Anfang Juni einige TVs in Großbild-Varianten in den Handel. Die Vorbestellungen der entsprechenden Bravia X85J, X90J und A90J sind ab heute möglich.

Neu sind die TV-Modelle natürlich per se nicht, Sony hatte sie schon vor einer Weile vorgestellt und auch die Vorbestellungen der kleineren Diagonalen sind bereits möglich. Nun geht es aber mit dem Sony Bravia XR Master Series A90J mit 83 Zoll richtig los. Dieser übergroße OLED-TV wird allerdings von Sony auch mit einer entsprechend hohen Preisempfehlung versehen. Sie beträgt 7.499 Euro.

X90J: Nachfolger des berühmten XH90

Ebenfalls ab heute vorbestellbar ist der Sony Bravia XR X90J mit 75 Zoll Diagonale. Hier handelt es sich um einen LCD-TV mit Full Array Local Dimming (FALD). Da er, wie der A90J, zur Reihe Bravia XR zählt, ist ab Werk auch der exklusive Streaming-Dienst Bravia Core von Sony an Bord. Über jenen liefert Sony einige seiner Kinofilme im Stream mit Bitraten von bis zu 80 Mbit/s.

Der Sony Bravia X85J ist bald mit 75 Zoll Diagonale zu haben
Der Sony Bravia X85J ist bald mit 85 Zoll Diagonale zu haben

Damit kann der Bravia X85J, ein „normaler“ LCD, nicht dienen. Auch er setzt jedoch den Prozessor Cognitive Processor XR ein, welcher die Bildqualität verbessern solle. Alle drei TVs bieten zudem bereits HDMI 2.1. Somit werden HDMI eARC, 4K bei 120 Hz und auch ALLM unterstützt. Leider sieht es in Sachen VRR so aus, dass die Japaner dieses Feature erst durch ein Update nachliefern wollen. Wann jenes erscheinen soll, steht in den Sternen.

Sony will mit IMAX Enhanced locken

Sony bewirbt auch den Bildmodus IMAX Enhanced, von dem wir jedoch wenig halten. Bisher erscheint uns IMAX Enhanced generell eher als Marketing-Geschichte. Der genannte Sony Bravia X85J in den Größen 75 und 85 Zoll, der Bravia XR X90J mit 75 Zoll und der OLED Bravia XR MASTER Series A90J mit 83 Zoll kommen im Juni 2021 in den Handel und können ab Mai vorbestellt werden.

TV-Modell unverbindl.
Preisempfehlung
Vorbestellungen möglich ab Verfügbarkeit im Handel
KD85X85JAEP 2.999 € 10. Mai 2021 1. Juni 2021
XR75X90JAEP 2.399 € 10. Mai 2021 7. Juni 2021
XR83A90JAEP 7.499 € 10. Mai 2021 7. Juni 2021
KD75X85JAEP – 17. Mai 2021 14. Juni 2021
KD65X85JAEP – 24. Mai 2021 ab 21. Juni 2021
KD55X85JAEP – 24. Mai 2021 ab 21. Juni 2021
KD50X85JAEP – 31. Mai 2021 ab 28. Juni 2021
KD43X85JAEP – 31. Mai 2021 ab 28. Juni 2021

Neuer Stoff für Fanboy-Wars: adidas & Microsoft planen Xbox Sneaker

Konsolenhersteller finden offenbar am Markt für Schuhe gefallen. So sollen Microsoft und adidas gemeinsam Sneaker im Xbox-Design planen.

Das kommt einem bekannt vor: Denn auch Sony bringt Sneaker in Zusammenarbeit mit einem Sportartikelhersteller auf den Markt. Nur, dass die Japaner sich Nike als Partner auserkoren haben. Microsoft wiederum will mit adidas gemeinsame Sache machen. Vielleicht erwarten uns da nun ganz neue Facetten der Konsolenkriege. Dann geht es nicht mehr um Design, Auflösungen, FPS und Vergleich der Hardware-Komponenten, sondern darum, ob man mit dem PlayStation- oder dem Xbox-Sneaker besseren Grip auf dem Asphalt hat.

Im Unterschied zur Kooperation zwischen Sony und Nike ist die Zusammenarbeit zwischen adidas und Microsoft jedoch noch nicht offiziell bestätigt. Allerdings sind schon zahlreiche Angaben durchgesickert. Demnach sollen die ersten Xbox-Sneaker bereits im Juni 2021 erscheinen. Weitere Modelle könnten im Oktober und November 2021 nachrücken. Außerdem soll es bereits Pläne für weitere Xbox-Sneaker für das Jahr 2022 geben.

So könnte einer der Xbox-Sneaker aussehen.
So könnte einer der Xbox-Sneaker aussehen.

Erscheinen sollen die Xbox-Sneaker unter der Marke adidas Forum Tech Boost. Auch wenn ihr auf den Bildern in diesem Artikel bereits das Design erspäht, solltet ihr es mit Vorsicht genießen. Es basiert auf Leaks und es kann sich bis zur finalen Veröffentlichung noch etwas ändern. Ausgeliefert werden die Schuhe nach aktuellem Stand der Dinge dann in schwarzen Kartons mit grünen Akzenten und dem typischen Xbox-Logo.

Konsolenhersteller und Sneaker: Fehlt nur noch Nintendo

Nachdem Microsoft und Sony offenbar an Sneakern Gefallen finden, fehlt nur noch Nintendo mit einer neuen Variante. Dann könnten Fans sich darüber streiten, welcher Schuh am ästhetischen aussieht. Witzig ist durchaus, dass der Xbox-Sneaker von adidas auf den ersten Bildern in der Tat dezenter wirkt, als das PlayStation-Modell von Nike. Da haben die Schuhhersteller also durchaus auch die jeweiligen Design-Schwerpunkte der Konsolen visuell eingefangen.

Virtual Reality: Die Zukunft liege laut Mark Zuckerberg in Standalone-Lösungen

Der Facebook-Gründer und Geschäftsführer, Mark Zuckerberg, hat in einem langen Interview über die Zukunft von Virtual Reality gesprochen. Auch eine Oculus Quest Pro stellte er dabei in Aussicht.

Wer hier nicht im Loop ist: Die Oculus Quest bzw. Oculus Quest 2 ist Facebooks VR-Headset, das als Standalone-Lösung daherkommt. Das bedeutet, zur Nutzung muss das Virtual-Reality-Headset weder an einen PC, eine Konsole noch ein Smartphone angeschlossen werden. Alle notwendige Hardware ist bereits verbaut. Laut Zuckerberg sei das sehr gut bei Kunden angekommen.

Denn ein Hindernis für eine breitere Adoption von VR besteht weiterhin darin, dass nur wenige Kunden ein klobiges Konstrukt mit Kabelgewirre auf ihren Kopf bugsieren möchten. Auch eine Oculus Quest 2 ist immer noch recht groß, kommt aber immerhin schon ohne Kabel aus. Dafür müssen Nutzer hier jedoch mit einer reduzierten Leistung leben, vergleicht man da mit High-End-Lösungen, die mit PCs verbunden werden.

Genau da könnte Facebook jedoch mit einer Oculus Quest Pro ansetzen, so Zuckerberg. Jene würde mehr Leistung mitbringen. Dafür würde zwar auch der Preis steigen, Facebook sei jedoch gewillt beim Verkauf der Hardware zunächst Verluste hinzunehmen. Aktuell gehe es vor allem darum, VR für eine möglichst breite Masse salonfähig zu machen. Auf hohe Gewinnmargen bei der Hardware habe man es aktuell also gar nicht abgesehen.

Virtual Reality: Zuckerberg sieht viele Potenziale

Offenbar will Zuckerberg da also quasi das Konsolen-Modell fahren: Auch Hersteller wie Microsoft und Sony verkaufen ihre Xbox- bzw. PlayStation-Konsolen mit Verlust, machen dann aber Gewinne durch Spieleverkäufe bzw. Lizenzen. Außerdem hat der Facebook-Chef erklärt, dass es etwa im Bereich Fitness und Gesundheit viel Potenzial gebe. Schlankere VR-Headsets könnten auch für das Training Zuhause eine Option sein.

Die Oculus Quest 2 ist eines der beliebtesten VR-Headsets.
Die Oculus Quest 2 ist eines der beliebtesten VR-Headsets.

Ebenfalls wären VR-Headsets eine gute Lösung für die Kommunikation in Teams – als Alternative zu Videokonferenzen. Denn im virtuellen Raum seien deutlich vielfältigere Interaktionen möglich. Ein Problem sei jedoch noch, dass man wesentlich komplexere und hochwertigere Avatare brauche, um Personen in der Virtual Reality angemessen zu repräsentieren. Da seien Videochats derzeit noch überlegen.

Sennheiser: Abschied von Kopfhörern und Soundbars für Privatkunden

Das Ende einer Ära steht bevor: Der deutsche Traditionshersteller Sennheiser zieht sich aus dem Markt für Privatkunden zurück.

Wie so oft, so ist der Rückzug des Herstellers aber nicht mit dem Verschwinden der Marke gleichzusetzen. Beispielsweise kennen wir das ja auch von Philips: Die Niederländer selbst stellen keine Fernsehgeräte mehr her, die Marke ist aber nach wie vor im TV-Segment vertreten. TP Vision steckt in Europa dahinter. Im Falle Sennheisers übernimmt nun das Schweizer Unternehmen Sonova Holding AG die Privatkundensparte.

Sonova wird dabei nicht nur unter Lizenz Kopfhörer und Soundbars der Marke Sennheiser vertreiben, sondern übernimmt auch die Produktions- und Entwicklungsabteilungen für Privatkunden. Bisher stand Sonova dabei für medizinische Hörlösungen. Nun will man seine Kompetenzen bzw. sein Produktportfolio um neue Angebote erweitern. Durchwinken müssen die Übernahme aber noch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Bis Ende 2021 will man die Abwicklung dann durchbringen.

Daniel und Andreas Sennheiser begrüßen den Deal mit Sonova.
Daniel und Andreas Sennheiser begrüßen den Deal mit Sonova.

Sprachoptimierte Hearables sowie True-Wireless- und High-End Kopfhörer seien laut Sonova die Bereichem, auf die man sich mit der Marke Sennheiser besonders fokussieren wolle, da man dort besonderes Wachstumspotenzial erkenne. Ob es auch einen Nachfolger für die Ambeo-Soundbar geben könnte? Letztere erhielt ja erst kürzlich erweiterte Unterstützung für 3D-Sound.

Sennheiser wird sich auf Geschäftskunden konzentrieren

Auch wenn Sonova nun hohe Ansprüche formuliert und laut eigenen Aussagen sowohl den Klang als auch die Verarbeitungsqualität von Sennheiser beibehalten wolle, muss sich der neue Vertreter der Marke im Privatkundenbereich natürlich erst beweisen. Zu oft haben wir schon erlebt, wie eine Marke sich unter einem neuen Lizenznehmer dann doch zum Negativen entwickelt hat.

Sennheiser wiederum wolle die eigenen Kräfte und Ressourcen auf die Geschäftsfelder Pro Audio, Business Communications und Neumann konzentrieren. Wir nehmen an, dass man sich auch wegen des zunehmenden Preisdrucks aus dem Privatkundensegment verabschiedet hat. „Made in Germany“ hat es da schon lange schwer, wie auch das Auf und Ab beim Hersteller Loewe gezeigt hat.

Panasonic plant Teile seiner TV-Produktion an TCL auszulagern

Panasonic befindet sich in einer Umstrukturierung und spielt mit dem Gedanken, die Produktion von kleinen und mittelgroßen TV-Geräten an den chinesischen Mitbewerber TCL auszulagern.

Das Unternehmen möchte mit diesem Schritt seine Rentabilität steigern. Panasonic ist hierzulande als Produzent hochwertiger TV-Geräte bekannt. In anderen Ländern, z.B. in den USA oder Australien, hat sich der japanische Traditionskonzern (über 100 Jahre alt) bereits zurückgezogen. Das Problem? Bei den TV-Modellen im Einstiegs- oder Mittelklasse kann Panasonic preislich einfach nicht mithalten. TCL dagegen ist in den letzten Jahren zum drittgrößten Produzenten von TV-Geräten avanciert und besitzt genug Produktionsstätten und Ressourcen, um TV-Geräte günstig herstellen zu können.

Panasonic lagert Teil seiner TV-Produktion aus

TCLs Erfolgsgeschichte spricht für sich. International auf Platz 3 des TV-Markts, liefert der Hersteller immer öfter High-End zu Mittelklasse-Preisen.

Das Preisleistungsverhältnis bei Panasonics TV-Geräten geriet in den letzten Jahren immer mehr ins Ungleichgewicht. Das ist auch der Grund, wieso Panasonic einen Teil seiner Produktion an TCL abtreten möchte. Diese gesteigerte Rentabilität soll dann größeren TV-Geräten im High-End-Segment zugutekommen. Wie unter anderem Kyodo News berichtet, fährt Panasonic mit der Produktion von kleinen und mittelgroßen Fernsehgeräten der Marke Viera Verluste ein. Panasonics Produktionsstätten in Indien und Vietnam sollen bereits im dritten Quartal geschlossen werden, um auf TCL umzuschwenken. Womöglich wird auch ein Teil der Produktion in Indien und Vietnam konsolidiert, sodass ein Teil der Mitarbeiter weiter beschäftigt werden kann.

Einigung bereits Ende Mai?

Die angeblichen Gespräche zwischen Panasonic und TCL konzentrieren sich derzeit um den genauen Produktionsumfang. Die Verhandlungen seien bereits so weit fortgeschritten, dass man bis zum Ende des Monats Mai eine Einigung erzielt haben will. Wir können uns noch nicht so ganz die daraus resultierenden Folgen zusammenreimen, sollte es zu einem Vertragsabschluss kommen. Vielleicht wird Panasonic mit einer weiteren Marke (nicht Viera) die günstigeren TV-Modelle vertreiben. Womöglich nutzt Panasonic auch das eingesparte Geld, um seine High-End-Modelle mit OLED-Display preislich attraktiver zu gestalten. Auch Neuentwicklungen im Bereich LCD mit Mini-LED sowie 8K Fernseher wären denkbar.

Panasonics Marktanteil nur noch bei 1.8%

Es muss auf jeden Fall etwas passieren, damit der Name Panasonic nicht komplett aus dem TV-Markt verschwindet. Laut einer Marktanalyse kommt der japanische Hersteller im Jahr 2020 nur noch auf einen Marktanteil von um die 1,8% und belegt damit den 12. Platz.

Eurosport 4K (HD+) überträgt die Olympischen Spiele 2021 in Ultra HD/HDR

Eurosport 4K überträgt in Kooperation mit HD+ (UHD1) die Olympischen Spiele 2021 aus Tokyo in Ultra HD Auflösung mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) mit über 200 Stunden hochauflösendem Sport!

Ganz ehrlich, wer braucht schon 8K? Ok diese Frage ist etwas vermessen, nachdem es in Europa mit der vorhandenen Infrastruktur der Sendeanstalten nicht möglich ist, TV-Programme Live in 8K auszustrahlen. Wenn man die Marktpenetration von 8K-Geräten am Gesamtmarkt betrachtet, dann lautet die Antwort jedoch: (fast) niemand. Aber über die Ausstrahlung der Olympischen Spiele 2020 (2021) aus Tokyo in 4K Auflösung freuen sich sicherlich viele Nutzer! Eurosport 4K bringt das Sportereignis in Kooperation mit HD+ erstmals in vierfacher Full-HD-Auflösung nach Deutschland. Und nicht nur das, die Wettbewerbe erstrahlen zudem im erweiterten Dynamikumfang (HDR via HLG-Standard).

Olympische Spiele erstmals in 4K/HDR

Vom 23. Juli bis 8. August 2021 konkurrieren die Athleten in 33 verschiedenen Sportarten gegeneinander. Vielleicht nicht der beste Zeitraum, da viele nach dem „Lockdown“ in den Sommermonaten besseres geplant haben, als vor dem Fernseher zu sitzen. Aber so hat man immer ein Ausweichprogramm, sollte es mal Regnen oder Stürmen. Eurosport 4K versorgt euch insgesamt mit über 200 Stunden Live-Berichterstattungen in nativer 4K Auflösung mit HDR (High Dynamic Range). Die Frage nach der Bildwiederholungsrate (hoffentlich 50p) bleibt uns HD+ in der Pressemitteilung leider schuldig.

Georges Agnes, Geschäftsführer der HD PLUS GmbH: „Inhalte in UHD sind gefragt wie nie, denn in den Haushalten in Deutschland stehen bereits über 20 Millionen UHD-Fernseher. Zudem planen viele Verbraucher, sich in diesem Jahr der sportlichen Highlights mit neuster Technologie auszustatten. Deshalb freut es uns besonders, dass wir allen Sportbegeisterten gemeinsam mit Eurosport 4K ein visuelles Angebot ermöglichen, welches es so noch nie gegeben hat. Sie werden die Olympischen Spiele Tokyo 2020 zuhause mit allen Emotionen so intensiv miterleben können, wie niemals zuvor.“

Auch Olympische Winterspiele 2022 in Ultra HD

Die Olympischen Sommerspiele in Tokyo sind so etwas wie ein „Testlauf“ für die maximale „Ausschöpfung“ des Ultra HD-Standards. In Japan oder Südkorea soll das Event sogar in 8K Auflösung übertragen werden. Auch die Olympsichen Winterspiele 2022 in Peking werden in 8K und 4K produziert und in alle Welt übertragen. Eurosport 4K hat bereits angegeben, das Sportevent vom 4. bis 20 Februar 2022 in Ultra HD/HDR bereitzustellen.

Eurosport 4K wird über den Sender UHD1 by HD+ ausgestrahlt. Voraussetzung ist ein 4K Fernseher mit Satellitenempfang (Astra 19.2° Ost) mit aktivem HD+ Abonnement. Wer sich in den nächsten Wochen einen neuen 4K oder 8K Fernseher kauft, der bekommt bei Samsung HD+ für mehrere Monate geschenkt. Viele Hersteller haben HD+ bereits fest in ihren TV-Geräten integriert, womit kein CI+ Modul mehr benötigt wird. Eine HD+ Karte für die Freischaltung des Abonnements ist aber weiterhin nötig.

Onkyo soll von Mitbewerber „Klipsch“ übernommen werden

Die Marken Onkyo, Pioneer, Pioneer Elite und Integra wechseln womöglich bald den Eigentümer. Verhandlungen zur Übernahme durch den Mitbewerber Voxx International (Klipsch, Magnat etc.) nähern sich der Zielgeraden. 

Nicht wundern wenn ihr euch denkt, von der Übernahme von Onkyo schon einmal etwas gelesen zu haben. Bereits Mitte 2019 gab es berichte, nach denen das angeschlagene Unternehmen übernommen werden sollte. Damals wollte sich Sound United LLC, die unter anderem die Marken Denon, Marantz, Polk und HEOS führen, den Rivalen einverleiben. Der Deal platzte jedoch in letzter Minute, da die Rahmenbedingungen laut Sound United einfach nicht gepasst haben. Angeblich soll das Unternehmen finanziell weitaus schlechter dagestanden haben, als die Verhandlungspartner zugeben wollten. Sound United war laut eigenen Angaben bereit für weitere Verhandlungen.

Voxx International greift nach Onkyo

Onkyo TX-NR6100: Läuten die neuen HDMI 2.1 AV-Receiver eine neue Ära ein?
Neue AV-Receiver wie der TX-NR6100 mit HDMI 2.1 sollten den „Schaden“ eingrenzen

Onkyo hat auch neue Verhandlungen angestoßen, jedoch mit der Voxx International Corporation. Das in Florida beheimatete Unternehmen, zu dem unter anderem die Marken Klipsch, Magnat, Heco und Jamo gehören, haben bereits eine Absichtserklärung zur Übernahme von Onkyo unterzeichnet. Bedeutet: Die Parteien wollen sich in den nächsten Tagen – genauer gesagt bis zum 20. Mai 2021 – über die Übernahmebedingungen einig werden, damit sie diese den Aktionären zum 25. Juni 2021 präsentieren können.

Übernahme oder Insolvenz?

Stimmt die Mehrzeit diesen Plänen zu, werden Onkyo, Pioneer, Pioneer Elite und Integra bald unter „neuer Flagge segeln“. Es ist gut möglich, dass Onkyo sich in diesen Tagen auf so ziemlich jeden Deal einlässt. Erst im November 2020 hatte es Berichte gegeben, nachdem es um den Elektronikhersteller gar nicht gut stehen soll. Angeblich droht dem Unternehmen sogar die Insolvenz, sollte sich kein Investor oder neuer Besitzer finden. Der Markt für AV-Receiver und Soundbars würde sich nach dieser Übernahmen weiter konsolidieren.