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Endlich als Black Lady: dbrand bietet Darkplates für die Sony PlayStation 5 an

Nun ist es so weit: Ihr habt die Chance, die PlayStation 5 komplett in Schwarz zu hüllen. Der Zubehörhersteller dbrand bietet entsprechende Faceplates an.

Zuvor gab es schon einen anderen Anbieter, der mit schwarzen Flügeln für die PS5 warb, sein Angebot dann aber niemals auf den Markt brachte. Offenbar intervenierte Sony damals und drohte eine Klage an. Nun tritt jedoch dbrand mit eigenen Pendants auf. Sollte euch der Hersteller nichts sagen: dbrand ist eine seriöse Marke und hat auch allerlei Zubehör für mobile Endgeräte im Gepäck.

Darkplates sollen PS5 verschönern

Nun tritt man also mit seinen sogenannten Darkplates auf den Plan, welche als Austausch für die Original-Flügel der PS5 fungieren. Statt weiß, sind sie eben schwarz gehalten. Wir hoffen, dass auch die Materialqualität eventuell hochwertiger ist als beim Original. Sony hat sich da bei der PS5 nicht mit Ruhm bekleckert und nutzt recht minderwertiges Plastik, das nur von dem Ständer getoppt wird.

dbrand bietet nun mattschwarze Faceplates für die PlayStation 5 an.
dbrand bietet nun mattschwarze Faceplates für die PlayStation 5 an.

Oben sehr ihr ein Beispiel für eine Kombination aus den neuen Faceplates von dbrand plus auch einem Skin für die Mitte. Denn auch da bietet dbrand nun Überzüge an. Letztere sind aber nicht nur in matten Schwarz zu haben, sondern beispielsweise auch in Neongelb, Weiß oder Rot mit einem speziellen Muster. Da habt ihr also die Qual der Wahl. Wermutstropfen: Zunächst gibt es die Faceplates und Skins für die Mitte nur für die PS5 mit optischem Laufwerk (aktuell lieferbar ab April 2021). Auch die Digital Edition will man abdecken, kann aber noch keinen konkreten Lieferzeitraum nennen.

dbrand: Das kosten die Darkplates für die PlayStation 5

Was sollt ihr zahlen? Nun, die Darkplates kosten aktuell 49 US-Dollar als Einführungsangebot. Später will dbrand 59 US-Dollar haben. Die Skins für die Mitte liegen derzeit bei 11,95 US-Dollar. Hier soll der Preis sich später auf 19,95 US-Dollar erhöhen. Es kommen allerdings so oder so noch Versandkosten obendrauf.

Ihr könnt auch die Mitte der PS5 mit neuen Skins anpassen.
Ihr könnt auch die Mitte der PS5 mit neuen Skins anpassen.

Zu finden sind die Darkplates von dbrand für die Sony PlayStation 5 direkt hier auf der Herstellerseite, solltet ihr Interesse haben.

Deutsche Preise für Sony Bravia XR & OLED TVs 2021 online!

Ein deutscher TV & Hifi-Händler hat die Preise für die neuen Sony Bravia XR Fernseher mit 4K & 8K Auflösung sowie für die OLED TVs der A80J und A90J Serie kommuniziert.

Der in München ansässige Fachhändler Atlas Vision Store hat die deutschen Preise für Sonys Premium-Segment 2021 kommuniziert. Auffällig dabei, dass sich die Preise 1-zu-1 den Vorgaben auf dem amerikanischen Markt gleichen. Da Sony Electronics noch keine offizielle Preiskommunikation veröffentlicht hat (erfolgt meist via Pressemitteilung + parallel auf der Sony-Webseite), sind die Angaben jedoch noch mit Vorsicht zu genießen. Da die Modelle jedoch bereits zur Vorbestellung ausgeschrieben und auch mit einem Lieferzeitraum versehen sind, wird wohl etwas dran sein an der Preiskommunikation. Anbei eine kurze Beschreibung der Modellreihen inkl. Lieferzeitraum und deutschen Preisen.

X90J LCD 4K TV mit BRAVIA XR Prozessor

Sony X90J Google TV erhältlich in 50, 55, 65 und 75 Zoll

Sony Bravia XR 4K LCD TV mit XR Prozessor, XR Triluminos Pro, XR Contrast Booster, XR Motion Clarity, 100Hz Panel, Acoustic Multi-Audio, 2x HDMI 2.1, ALLM, VRR, Google TV, AirPlay 2, eARC uvm. Erhältlich ab März/April 2021

  • 50 Zoll XR-50X90J – ???
  • 55 Zoll XR-55X90J – 1.399 Euro
  • 65 Zoll XR-65X90J – 1.799 Euro
  • 75 Zoll XR-75X90J – 2.499 Euro

X95J LCD 4K TV mit BRAVIA XR Prozessor

Die neue X-Anti-Reflection-Beschichtung ist leider nur in der X95J und Z9J Serie bei den Modellen ab 75 Zoll enthalten
Die neue X-Anti-Reflection-Beschichtung ist leider nur in der X95J und Z9J Serie bei den Modellen ab 75 Zoll enthalten

Sony Bravia XR 4K LCD TV mit XR Prozessor, XR Triluminos Pro, XR Contrast Booster, XR Motion Clarity, X-Wide Angle, X-Anti-Reflection (ab 75 Zoll), 100Hz Panel, Acoustic Multi-Audio, 2x HDMI 2.1, ALLM, VRR, Google TV, AirPlay 2, eARC  uvm. Erhältlich ab März/April 2021

  • 65 Zoll XR-65X95J – 2.299 Euro
  • 75 Zoll XR-75X95J – 2.299 Euro
  • 85 Zoll XR-85X95J – 4.999 Euro

A80J OLED 4K TV mit BRAVIA XR Prozessor

Der Sony A80J 4K OLED TV im Überblick
Der Sony A80J 4K OLED TV im Überblick

Sony Bravia XR 4K OLED TV mit XR Prozessor, XR Triluminos Pro, XR OLED Contrast, XR Motion Clarity, 100Hz Panel, Acoustic Surface Audio+, 2x HDMI 2.1, ALLM, VRR, Google TV, AirPlay 2, eARC uvm. Erhältlich ab März/April 2021

  • 55 Zoll XR55A80J – 2.199 Euro
  • 65 Zoll XR65A80J – 2.799 Euro
  • 77 Zoll XR77A80J – 4.499 Euro

A90J OLED 4K TV mit BRAVIA XR Prozessor

Die US-Preise der Sony 4K OLED TVs A90J und A80J wurden geleakt
Die US-Preise der Sony 4K OLED TVs A90J und A80J wurden geleakt

Sony Bravia XR 4K OLED TV mit XR Prozessor, XR Triluminos Pro, XR OLED Contrast PRO, XR Motion Clarity, 100Hz Panel, Acoustic Surface Audio+, 2x HDMI 2.1, ALLM, VRR, Google TV, AirPlay 2, eARC uvm. Erhältlich ab März/April 2021

  • 55 Zoll XR55A90J – 2.999 Euro
  • 65 Zoll XR65A90J – 3.999 Euro
  • 83 Zoll XR83A90J – 7.999 Euro

Z9J LCD 8K TV mit BRAVIA XR Prozessor

Sonys LCD-Flaggschiff Z9J mit 8K Auflösung und Bravia XR Plattform
Sonys LCD-Flaggschiff Z9J mit 8K Auflösung und Bravia XR Plattform

Sony Bravia XR 8K LCD TV mit XR Prozessor, XR Triluminos Pro, XR Contrast Booster, XR Motion Clarity, X-Wide Angle, X-Anti-Reflection, 100Hz Panel, Acoustic Multi-Audio, 3x HDMI 2.1, ALLM, VRR, Google TV, AirPlay 2, eARC  uvm. Erhältlich ab März/April 2021

  • 75 Zoll XR75Z9G – 6.999 Euro
  • 85 Zoll XR85Z9J – 9.999 Euro

Philips beantwortet 10 Fragen zum TV-Lineup 2021 (HDMI 2.1, MiniLED, Dimming Zonen etc.)

Philips hat uns 10 Fragen zum neuen TV-Lineup 2021 beantwortet, darunter wichtige Informationen zu HDMI 2.1, den 4K Fernsehern mit MiniLED und den OLED TVs.

Wir hatten euch das Philips TV-Lineup 2021 mit den neuen OLED, MiniLED und UHD-Fernsehern bereits vorgestellt. Jetzt hat uns Philips offene Fragen zu den neuen Modellen beantwortet, die wir normalerweise im Rahmen des Kick-Off-Events live von den Kollegen von TP Vision gestellt hätten. Am Ende des Beitrages haben wir euch unsere Berichterstattung zu den neuen OLED, MiniLED und UHD-Fernsehern nochmals verlinkt. Die einzelnen Beiträge werden wir noch um die Informationen aus dieser Q&A-Runde ergänzen. Dann beginnen wir mal mit den Fragen:

  1. Welche neuen, vorgestellten Modelle besitzen einen HDMI 2.1 Anschluss mit 48Gbit/s? Die Modellreihen OLED856, OLED806, OLED706, PML9636, PML8506, PUS9206 besitzen je zwei vollwertige HDMI 2.1 Schnittstellen. 
  2. Funktioniert die 4K@120Hz Verarbeitung inkl. HDR (HDR10, HLG, Dolby Vision)? Ja!
  3. Unterstützen die 8000er und 7000er Serien (PUS8506, PUS7906 und PUS7506) ebenfalls HDMI 2.1? Die angesprochenen Serien können 4K@120Hz verarbeiten, geben aber lediglich 4K@60Hz (bedingt durch das Panel) aus. HDMI 2.1 Features wie eARC (enhanced Audio Return Channel) und VRR (46-60Hz) sind vorhanden.
  4. Wie funktioniert die Verarbeitung von 4K@100/120Hz Signalen auf einem 50/60Hz-Panel? Es werden einfach die Hälfte der Frames übersprungen. Es ist in diesem Fall empfehlenswert, den PC/Konsole auf eine native 4K@60Hz-Wiedergabe einzustellen!
  5. Besitzen die neuen MiniLED TVs (PML9636 & PML8506) von Philips ein natives 100Hz Panel? Ja!
  6. Wie viele Dimming-Zonen besitzen die MiniLED TVs? Alle Geräte, egal welche Größe besitzen, 1.024 Dimming Zonen. 
  7. Wie viele MiniLEDs werden zu einer Dimming-Zone zusammengefasst? Bei den 65-Zöllern sind es 8 MiniLEDs (8.192 gesamt), bei den 75 Zöllern sind es 12 (12.288 gesamt)
  8. Die 700er OLED Serie (OLED706) wird in diesem Jahr mit Android TV, nicht mit SAPHI auf den Markt kommen? Korrekt!
  9. Wird SAPHI in diesem Jahr „zur Ruhe gelegt“ oder „ausgesetzt“? Nein, unterhalb der PUS7506-Serie werden immer noch Smart TVs mit SAPHI angeboten.
  10. Können die neuen Philips TVs DTS:X 3D Sound verarbeiten? Leider nein!

Für uns ist damit die „Bestandsaufnahme“ zum Philips TV-Lineup 2021 abgeschlossen. Die offene Kommunikation von TP Vision ist doch sehr erfreulich und nicht bei jedem Hersteller gegeben. Wir sind gespannt, was Philips noch für das zweite Halbjahr 2021 geplant hat. Hier werden in der Regel ja noch ein paar Modellreihen, wie z.B. die High-End-OLED-TVs mit Bowers & Wilkins Soundsystem vorgestellt. Wir sind gespannt. Die oben gestellten Fragen betrafen folgende Modellreihen:

LG Soundbar 2021: Preise und Termine der neuen Klangriegel und Bluetooth Speaker

LG hat die Preise und Termine für seine 2021 Soundbars und Bluetooth Lautsprecher kommuniziert. Das Lineup scheint sich sehr nah am Vorjahr zu orientieren. 

Leider gibt es zum Audio-Lineup von LG Electronics noch keine weitreichenden Informationen oder Abbildungen. Deshalb auch die Vorgänger-Soundbar DSN11RG als Beitragsbild. Die Aufstellung der Soundbar-Sparte sowie deren Preise legen nahe, dass sich im Vergleich zu den Vorjahresmodellen nicht allzu viel geändert hat. Es ist aber auch sicherlich schwer, das bestehende Lineup weiter zu optimieren, liefert die neue DSP11RA bereits ein 7.1.4 Setup mit einem externen, drahtlosen Subwoofer für Dolby Atmos, DTS:X via HDMI und eARC. Sollten die neuen Geräte jedoch wieder mit HDMI 2.1 beworben werden, würden wir uns eine vollständige Unterstützung der Schnittstelle wünschen, und  kein „Fake HDMI 2.1“ welches aus HDMI 2.0 + eARC besteht.

LG Soundbar Lineup 2021

Beim DSP11RA sind zwei Rear Speaker (bestehen je aus einem Surround- und Upfiring-Lautsprecher) im Lieferumfang enthalten, während alle anderen Soundbars mit einem „Y“ im Namen können mit dem SPK8-Speaker-Bundle nachgerüstet werden. Aus der Reihe tanzt noch die DG1, die schlanke Soundbar-Lösung die speziell für die 65-Zoll-Variante des G1 4K OLED Evo TV entwickelt wurde.

  • DSP11RA.DDEULLK – April 2021 – 1.599 Euro
  • DSP9YA.DDEULLK – April 2021 – 1.099 Euro
  • DSP8YA.DDEULLK – April 2021 – 729 Euro
  • DQP5W.DDEULLK – Juni 2021 – 699 Euro
  • DQP5.DDEULLK – Juli 2021 – 699 Euro
  • DG1.DEUSLLK – Juni 2021 – 999 Euro

Bluetooth Lautsprecher LG DSP2

Parallel dazu hat LG Electronics einen neuen Bluetooth Lautsprecher DSP2 angekündigt, den es in einer schwarzen und weißen (w) Ausführung geben wird. Auch hierzu fehlen uns leider noch ausführliche Details und Abbildungen:

  • DSP2.CDEULLK – Mai 2021 – 189 Euro
  • DSP2W.CDEULLK – Mai 2021 – 189 Euro

Zuletzt gibt es noch neue kabellose Tone-Kopfhörer in zwei Ausführungen, die jeweils in Schwarz und Weiß erhältlich sind:

  • Tone-FP8W.CEUFLLK – Juni 2021 – 179 Euro
  • Tone-FP8.CEUFLLK – Juni 2021 – 179 Euro
  • Tone-FP5W.CEUFLLK – Juli 2021 – 129 Euro
  • Tone-FP5.CEUFLLK – Juli 2021 – 129 Euro

Sobald wir umfängliche Details sowie Abbildungen von LG erhalten, werden wir diese natürlich nachliefern.

Sony: Nervige Pop-Up-Nachrichten im Menü nach TV-Updates

Sony hat ein neues Firmware-Update für mehrere TVs veröffentlicht. Leider erschwert es die Aktualisierung nun, die Bildeinstellungen anzupassen. Nervige Pop-Ups machen Nutzern das Leben schwer.

Betroffen sind aber nur Fernsehgeräte von Sony, die in Europa verkauft werden. „Bedanken“ könnt ihr euch bei der EU-Politik für die neuen Querelen. Laut Sony setze man mit dem Firmware-Update lediglich gesetzliche Vorgaben um, die in der Europäischen Union eingeführt worden seien. Bedeutet im Klartext auch, dass andere Hersteller da vermutlich noch nachziehen werden. Aber was genau passiert denn nun an den betroffenen TV-Modellen?

Pop-up begleitet neustes Firmware-Update

Die neue Firmware, im Falle des XH90 die Version 6.0429, zeigt nun jedes Mal ein Pop-Up, wenn ihr eine Bildeinstellung ändert, die zu höherem Stromverbrauch führt. Das Pop-Up verschwindet nicht von allein, sondern muss jedes Mal erst per Knopfdruck bestätigt werden. Diese nervigen Hinweise tauchen jedes Mal auf, wenn ihr an einem entsprechenden Setting, wie etwa der Helligkeit oder den Luminanzeinstellungen, werkelt. Betroffen sind offenbar auch alle Modelle mit dem Chip X1 Ultimate (Sony Bravia AF9, AG9, A8, XH95, etc.).

Das Pop-Up warnt euch dann „Dies kann den Stromverbrauch über das normale Maß hinaus steigern.“ Ihr könnt dann die Einstellung widerrufen oder „Ok“ drücken. Normalerweise fummelt man zwar nicht täglich in den Bildeinstellungen herum, dennoch ist diese Maßnahme nervig und aus Sicht vieler Nutzer sicherlich unnötig bzw. eine Gängelung.

Sony könnte das Interface vielleicht noch verbessern

Eventuell könnte es immerhin noch Anpassungen geben. Auf eine Anfrage von HDTVTest antwortete zumindest Sony UK, dass man natürlich die Rückmeldungen von Kunden ernst nehme und sie in die Anpassungen der Benutzeroberfläche einfließen lasse. Bleibt nun abzuwarten, ob bald auch andere Hersteller wie LG, Philips und Samsung mit ähnlichen Updates nachziehen. Sonys Begründung, die sich ja auf EU-Vorgaben beruft, legt das jedenfalls nahe.

Google Chromecast mit Google TV: Firmware 200918.033 verbessert die Dolby-Unterstützung

Google hat diese Woche für seinen Chromecast mit Google TV eine neue Firmware veröffentlicht. Das Update auf die Softwareversion 200918.033 verbessert auch die Unterstützung für Dolbys Audioformate.

Es handelt sich dabei um Googles erstes Update für den Chromecast mit Google TV in diesem Jahr. Verbesserungen betreffen hier die Zusammenarbeit mit diversen TVs und AV-Receivern, sowie einen Fix für ein bisher bestehendes Problem mit Dolby Atmos. Da konnte es zu Passthrough-Fehlern kommen. Ebenfalls erwähnt Google im offiziellen Changelog leider nicht näher konkretisierte Sicherheitsverbesserungen sowie Stabilitäts- und Performance-Optimierungen.

Ein weiterer Fix soll denjenigen aushelfen, die bisher zum Android-Wiederherstellungs-Bildschirm gleitet worden sind. Wir haben den Chromecast mit Google TV im Übrigen auch hier vorgestellt. Es handelt sich da am Markt um eine echte Alternative zu den Amazon Fire TV 4K, die dank Android TV mit der Oberfläche Google TV einige Mehrwerte enthält.

Der neue Google Chromecast mit Google TV ist da
Der neue Google Chromecast mit Google TV ist da

Besitzt ihr den Google Chromecast mit Google TV und wollt euch nach dem neuesten Update umsehen, dann wechselt in die Einstellungen, dann zum Bereich „System“, dann wiederum „Über“ und dann solltet ihr im Unterbereich für System-Updates einmal manuell auf die Suche gehen. Google weist aber darauf hin, dass die neue Firmware schrittweise verteilt wird. Eventuell müsst ihr also noch etwas ausharren.

Chromecast mit Google TV: Wann wird Stadia nachgereicht?

Enthalten ist im Update nun auch der Android-Sicherheitspatch aus dem Dezember 2020. Uns überrascht, dass Google immer noch kein Stadia für seinen eigenen Streaming-Stick verteilt. Vielleicht zeigt das aber auch, wie viel Glauben das Unternehmen selbst noch an sein Cloud-Gaming-Angebot hat. Erst kürzlich schloss man ja sein eigenes Entwicklerstudio, das eigentlich Exklusivspiele für Stadia vorbereiten sollte. Die wird es aber nun doch nicht mehr geben.

Apple soll an Micro OLEDs und Micro LEDs arbeiten

Apple soll gleich an zwei Display-Technologien der Zukunft werkeln. Sowohl Micro OLED als auch Micro LEDs sind für das Unternehmen im Rennen.

Micro LED haben wir als Technologie natürlich schon oft beschrieben: Dabei handelt es sich um anorganische, selbstleuchtende Pixel. So vereint Micro LED quasi die Vorteile von LCDs (hohe Helligkeiten, lange Lebensdauer) mit denen von OLEDs (selbstleuchtend, perfekte Kontrast- und Schwarzwerte). Apple möchte Micro LED offenbar in Zukunft für seine iMacs und MacBooks verwenden. Es geht aber auch darum, sich schon möglichst früh Patente zu sichern. Denn Apple möchte bei den Display-Techniken der Zukunft eifrig mitreden und Einfluss ausüben.

Apple interessiert sich für Micro-LED und Micro-OLED

Micro OLED meint eine Technik, welche bei der Display-Herstellung auf ein Glassubstrat verzichtet. Stattdessen sitze das Display direkt auf den Chip-Wafern. Somit sollen noch dünnere Bildschirme möglich sein, die wenig wiegen. Vorgesehen sind die Micro OLED aber nicht für größere Screens, sondern offenbar für Geräte aus den Bereichen Augmented und Virtual Reality. Zusammengetan hat sich Apple da für die Entwicklung mit dem Auftragsfertiger TSMC. Außerdem warb das Unternehmen aus Cupertino dutzende Veteranen von AU Optoelectronics ab.

Wunderschön und unbezahlbar. Samsungs Micro LED TV mit Infinity Design
Samsung verkauft 2021 bereits Micro-LED-TVs an Privatkunden

Derzeit soll man immerhin so weit sein, dass man die Micro OLED in die Testproduktion geschickt hat – mit Diagonalen von unter einem Zoll. Bis die Massenproduktion jedoch final anlaufen könnte, dürften noch Jahre vergehen. So befindet sich die Entwicklung offenbar noch in einem relativ frühen Stadium. Ziel dieser Strategie sei es übrigens auch, sich von Zulieferern wie Samsung Display unabhängiger zu machen.

Strenge Geheimhaltung bei Apple

Apple und TSMC sollen die Mitarbeiter an den Micro-OLED- und Micro-LED-Projekten zu strengster Geheimhaltung verpflichtet haben. Selbst Treffen mit Freunden aus der Industrie seien deswegen untersagt. Man muss aber abwarten, wie sich die ganze Angelegenheit entwickelt. Apple bezieht gerne möglichst viele Komponenten aus eigener Entwicklung. Deswegen stellt man beispielsweise aktuell auch seine Macs auf selbst entwickelte ARM-Chips um. Wie es da aber im Display-Bereich weitergeht, müssen wir abwarten.

Amazon reduziert Fire TV Streaming-Player um bis zu 42% (inkl. Fire TV Stick 4K)

Ab sofort gibt es den Fire TV Stick (Lite), den Fire TV Stick 4K und den Fire TV Cube mit Preisvorteilen bis zu 42 Prozent.

Wer einen neuen 4K Fernseher oder Projektor besitzt, sollte zum Fire TV Stick 4K greifen. Das Modell hat den gleichen Funktionsumfang wie die HD-Variante, bietet jedoch zusätzlich Unterstützung für 4K/60p Signalquellen und unterstützt zudem HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision HDR. Sogar Dolby Atmos 3D Sound kann über den Player wiedergegeben werden, jedoch ist die Auswahl der Inhalte noch recht begrenzt.  Der Preist ist mit 34.99 Euro (statt 59.99 Euro) echt klasse! (-42%)

Wer einen HD/Full-HD Fernseher besitzt oder einen „dummen“ Fernseher mit Smart TV Features „nachrüsten“ möchte, für den ist der Fire TV Stick Lite (HD) genau das Richtige. Das Modell wird aktuell für 24.99 Euro statt 29,99 Euro angeboten (17 Prozent Rabatt). Oder ihr investiert in den Fire TV Stick mit verbesserter Fernbedienung für 29.99 Euro (statt 39.99 Euro).

Zuletzt wie schon erwähnt der Fire TV Cube, der sich durch seine Hands-free Sprachbefehle auszeichnet. Dafür hat das Modell mehrere Mikrofone verbaut, damit die Anfragen der Nutzer auch verstanden werden. Der Funktionsumfang gleicht, abgesehen vom Alexa Sprachassistenten, dem Fire TV Stick 4K. Somit können auch mit diesem Gerät 4K/60p Signale mit HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision inkl. Dolby Atmos 3D sound wiedergegeben werden. Aktuell 33% günstiger, für nur 79,99 Euro!

Bewertet man die Streaming-Player nach Preis/Leistung, kann man den Geräten, zumindest den Fire TV Sticks, nur einen Daumen nach oben geben. Der Fire TV Clube lohnt sich dagegen wirklich nur für Kunden, die den Alexa Sprachassistenten ausgiebig nutzen möchten. Mit den Streaming-Playern erhält man einfachen Zugriff auf unzählige Streamingdienste, darunter Amazon Prime Video, Netflix, Youtube, DAZN, Youtube, Disney+ uvm. Zudem können die Mediatheken von ARD, ZDF usw. kostenlos genutzt werden. Die Installation und Bedienung zudem einfach und intuitiv.

Smart TVs: Bundesjustizministerium forciert Update-Verpflichtung

In Deutschland möchte man eine Aktualisierungsverpflichtung für digitale Produkte einführen. Auch Smart TVs wären von dem potenziellen Gesetz natürlich betroffen.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat jedenfalls einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorgelegt. Damit setzt man dann die EU-Warenkaufrichtlinie ins nationale Recht um. Betroffen wären davon natürlich nicht nur Fernsehgeräte, sondern eine recht breite Palette an Produkten – beispielsweise auch Smartphones, Smartwatches oder Fitnesstracker. Der Entwurf wurde nun heute vom Kabinett beschlossen. Jetzt benötigt er allerdings noch die Zustimmung des Bundestags.

Apps und Cloud-Anbindungen müssen aktualisiert werden

Generell spricht man von Produkten mit „digitalen Elementen“. Gemeint sind damit unter anderem Apps oder auch eine Anbindung an die Cloud. Die Update-Verpflichtung für Hersteller solle dafür sorgen, dass Produkte langfristiger funktionsfähig bleiben. Die Hersteller werden dadurch aber ausdrücklich nicht dazu verpflichtet, auch neuere Funktionen nachzurüsten. Vielmehr geht es darum, dass die Sicherheit der Produkte genau so gewährleistet bliebe wie die zum Start vorhandenen Dienste.

Vereinfacht und übertrieben: Wenn euer TV mit Amazon Prime, Disney+ und Netflix ausgeliefert wurde, dann sollten die Apps an dem TV nicht wenige Monate nach dem Kauf schon wegfallen. Leider fehlen uns aktuell aber noch konkretere Informationen zu dem Gesetzesentwurf. Beispielsweise wäre ja spannend, wie lange die Update-Verpflichtung für Hersteller gelten soll.

Verbraucher sollen mehr Rechte erhalten

Weitere Verbesserung aus Verbrauchersicht: Tritt an einem Produkt ein Mangel nach dem Kauf auf, so soll bald ein Jahr (statt wie bisher sechs Monate) grundsätzlich die Annahme gelten, dass der Mangel bereits beim Kauf vorlag und somit die Gewährleistung greift. Die Umkehrung der Beweislast würde damit nach hinten verschoben.

Klingt grundsätzlich spannend, wenn man denn wüsste, wie lange die Update-Verpflichtung greifen soll. So raten wir beispielsweise auch immer dazu, nicht zu viel Wert auf die integrierten Streaming-Apps der Fernseher zu geben, da es mit dem Update-Support da häufig eher dürftig aussieht. Allerdings können das auch nicht die Hersteller allein regeln, denn da sind die App-Anbieter selbst gefragt. Kompliziertes Thema also.

„Wonder Woman 1984“ startet am 18. Februar 2021 direkt bei Sky in UHD

Der Kinofilm „Wonder Woman 1984“ wird in Deutschland noch vor dem Kinostart bei Sky zu sehen sein. Schon am 18. Februar 2021 läuft der Streifen dort an.

Laut Sky Deutschland wird „Wonder Woman 1984“ via Sky Q sogar in Ultra HD / 4K abrufbar sein. Der Film stößt zu Sky Cinema. Alternativ kann er als Stream aber auch über das Sky Ticket genossen werden. Wobei man es mit „Genuss“ hier vorsichtig nehmen sollte. So reagierten die Kritiker und die Community auf den Film eher mit gemäßigten Reaktionen.

Wonder Woman 1984 ist ein „Digital-First“

In den USA startete „Wonder Woman 1984“ bereits im Dezember beim dortigen Streaming-Anbieter HBO Max. Bereits damals erschien wahrscheinlich, dass bei uns demnach Sky die Rechte erhalten könnte. Denn Sky hat bereits eine exklusive Kooperation mit HBO bzw. Warner Bros. am Laufen. Somit startet dann eben auch der neue Superhelden-Film schon am 18. Februar 2021 exklusiv bei Sky Deutschland. Ins Kino soll er wohl auch noch kommen, wenn die Lichtspielhäuser denn wieder öffnen dürfen.

Nicht nur „Wonder Woman 1984“ findet schneller als gewohnt seinen Weg zu Sky. Auch die Warner-Bros.-Produktiinen „The Little Things“ mit Denzel Washington und das Drama „Judas and the Black Messiah“ werden deutlich früher als regulär, nämlich bereits 28 Tage nach Kinostart, auf Sky starten. Diese Strategie ist natürlich der Corona-Krise geschuldet. So müssen in der Pandemie Kinos aktuell geschlossen bleiben und dürften auch in den nächsten Monaten weniger Besucher verzeichnen als gewohnt.

Die Krise des Kinos

Das Kino steckt aktuell in einer ernsthaften Krise: Schon vor Corona ergab sich das Problem, dass Zuschauer im Heimkino mittlerweile dank 4K-TVs und HDR schon mit überschaubare Budget visuell eine bessere Qualität erzielen können, als im Kino. Denn technologiebedingt sind Beamer nicht dazu fähig, eine qualitativ vergleichbare HDR-Qualität zu erzielen. Dazu kommt, dass Streaming-Anbieter mit immer hochkarätigeren Produktionen dem Kino Konkurrenz machen.

Außerdem entdecken Studios wie Universal neue Vertriebswege und möchten ihre Filme am liebsten direkt zum Kinostart auch als digitale Leihversionen anbieten. Ohne die Kinobetreiber als Mittelsmänner steigen nämlich ihre Margen. Zumal sie bei digitalem Konsum noch zusätzliche Kundendaten auswerten können.