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Sonopress produziert jetzt neben Blu-rays auch 50.000 Gesichtsschutze pro Woche

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Sonopress, einer der größten Presswerke für Blu-rays und UHD Blu-rays hat aus der Not eine Tugend gemacht. Die Produktion fertigt aktuell rund 50.000 wiederverwendbare Gesichtsschutze pro Woche. 

Wenn der Postmann klingelt und euch ein Paket mit einer neuen Blu-ray oder UHD Blu-ray übergibt (oder aktuell eher vor die Türe legt), dann ist die Chance sehr hoch, dass der Film aus dem Presswerk von Sonopress stammt. Aktuell läuft es noch ganz gut, aber die Auslastung der Maschinen wird in den nächsten Monaten, aufgrund fehlender Kinostarts sicherlich abnehmen. Die Replikationsspezialisten lassen sich jedoch nicht unterkriegen, sondern machen aus der Not eine Tugend. In Kooperation mit den Verpackungsexperten Topac wurden eigene, wiederverwendbare Gesichtsschutze, mit einer klaren Polyester-Folie entwickelt. Im Stammsitz in Gütersloh sollen davon rund 50.000 Stück pro Woche vom Band laufen.

„Die Gesichtsschutzmaske ist ein echtes Gemeinschaftsprodukt, bei dem unsere Design-, Konstruktions-, und Produktionsexperten in Gütersloh ebenso eng wie kreativ zusammengearbeitet haben“ erläutert Sonopress-Geschäftsführer Sven Deutschmann. Die Masken lassen sich ganz einfach mit Desinfektionsmittel reinigen und können somit mehrmals eingesetzt werden. Sonopress verspricht den Einsatz über mehrere Tage oder Wochen hinweg.

Aktuell ist eine Tagesproduktion von 10.000 Masken angesetzt. Je nachdem wie sich der Bedarf an Schutzmasken entwickelt, könnte die Kapazität in kürzester Zeit auf bis zu 100.000 Einheiten Pro Tag, also 500.000 Masken pro Woche erhöht werden. Die Räumlichkeiten für eine solche Mammut-Produktion stehen in Gütersloh bereits bereit.

Wer sich jetzt sorgen um seine georderten 4K Blu-rays macht, der kann beruhigt werden. Das Unternehmen wird auch weiterhin Blockbuster und Katalogtitel auf Blu-ray und UHD-Blu-ray produzieren. Wir freuen uns für Sonopress, dass das Unternehmen so einen sinnvollen Beitrag zur Bekämpfung der Coronakrise beisteuert.

Disney stoppt Zahlungen an rund 100.000 Mitarbeiter

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Disney leidet extrem unter der Coronakrise. Um die finanziellen Verluste des weltgrößten Entertainment-Unternehmens so gering wie möglich zu halten, werden über 100.000 Disney-Mitarbeiter keine Zahlungen mehr erhalten. 

Wenn die meisten von uns Disney hören, dann denken wir sofort an Kinoblockbuster aus dem Star Wars oder Marvel-Universum, die klassischen Animationsfilme oder den kürzlich gestarteten Streamingservice Disney+. Aber wusstet ihr, dass Disney rund die Hälfte seiner Einnahmen im letzten Jahr (ca. 11.4 Milliarden US-Dollar) mit seinen Themenparks in den USA, Europa und Japan generiert hat? Und wie ihr euch denken könnt, sind diese aufgrund des Ausbruchs von Covid19 bereits seit rund 5 Wochen geschlossen. Disney gehört in der Gegend um Orlando-Florida zu den größten Arbeitgebern. Allein 70.000 Menschen arbeiten in verschiedenen Freizeitparks, darunter auch im wohl bekanntesten Themenpark „Walt Disney World Resort“.

Disney-Arbeiter in den USA trifft es am härtesten

Für die Beschäftigten brechen jetzt schwere Zeiten an. Denn Disney hat die Zahlungen an die Belegschaft eingestellt. Die Bonus-Zahlungen von Disney reichen leider nicht aus um die Mitarbeiter entsprechend zu entlohnen. Somit sind die meisten wohl auf Unterstützung vom Staat angewiesen. Dieses „Arbeitslosengeld“ läuft jedoch für maximal 12 Wochen und beträgt gerade einmal 275$US. Das ist der niedrigste Satz für Arbeitslosenhilfe in den USA (abhängig vom Bundesstaat). Die rund 17.000 Beschäftigten in Disneyland Paris sind da schon weitaus besser abgesichert. In einer Art „Kurzarbeit“ wird den Betroffenen immer noch 84 Prozent ihres Nettogehalts ausgezahlt.

Disney-CEOs verdienen Millionen

Disney unternimmt diese Schritte natürlich nur, um die Fixkosten für die Entertainment-Parks so niedrig wie möglich zu halten. Das Unternehmen soll durch diese Maßnahmen rund 500 Millionen US-Dollar pro Monat einsparen. Übrigens, der ehemalige CEO Bob Iger (hält aktuell wieder da Zepter in der Hand) hat 2018 rund 65,5 Millionen US-Dollar verdient, in seinem Austrittsjahr 2019 immerhin noch 47 Millionen US-Dollar. Das durchschnittliche Jahresgehalt eines Disney-Mitarbeiters beträgt dagegen nur 52.000 $US. Der neue CEO Bob Chapek soll in diesem Jahr mindestens einen Bonus von 15 Millionen $US erhalten.

Disney+ erreicht 4K-TVs von Philips ab dem Modelljahr 2015

Der Streaming-Dienst Disney+ steht aktuell bei vielen hoch im Kurs. Und auch die TV-Hersteller ziehen mehr und mehr nach, um die App auf ihre Geräte zu bugsieren. Philips hat ebenfalls bestätigt, welche Modelle Disney+ erhalten.

Philips hat dabei erklärt, dass Fernsehgeräte mit Android TV als Betriebssystem die App für Disney+ sogar zurückgehend bis auf das Modelljahr 2015 nutzen können. Man versorgt natürlich nicht nur Kunden in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Irland. Auf den aktuellen UHD-TVs von Philips wird Disney+ direkt über die Startseite zur Verfügung stehen. An älteren Modellen kann die Anwendung des Streaming-Anbieters via Google Play bezogen werden und zu den Favoriten ergänzt werden.

Aus dem Modelljahr 2015 erhalten dabei aber nur die TVs von Philips Disney+, die bereits 4K-Auflösung bieten. Außen vor bleiben konkret die Modelle mir Marvell-Chipsatz. Die damaligen 1080p-Modelle bleiben ebenfalls draußen. Auch per Sideloading lässt sich Disney+ an den betroffenen Geräten nicht verwenden. Wer Interesse an Disney+ kann im Übrigen an dieser Stelle auch unseren umfangreichen Testbericht lesen. Außerdem haben wir hier noch fünf Features vorgestellt, welche wir uns bei Disney+ wünschen.

Diese TVs von Philips verfügen ab sofort über Disney+

Es gibt dabei auch eine Zusammenfassung bei Toengel, einer der unserer Meinung nach besten Anlaufstellen für Informationen rund um Philips. So erhalten folgende Modelle mittlerweile Zugriff auf Disney+:

  • OLED935
  • OLED805/OLED855/OLED865
  • 9435
  • 9235
  • 9005
  • 8505/8535/8545/8555
  • 8105
  • OLED984
  • OLED934
  • OLED804, OLED854
  • 9104
  • 8804
  • 8204
  • 7504
  • 7304, 7334, 7354, 7394
  • OLED903
  • OLED803
  • 8503
  • 8303
  • 7803
  • 7503
  • 7303, 7363, 7373, 7383, 7393
  • OLED973
  • OLED873
  • POS9002 OLED
  • 8602
  • 8102
  • 7502
  • 7202, 7272
  • 6412, 6432, 6452, 6482
  • POS901F OLED
  • 7601
  • 7101, 7181
  • 6501, 6521, 6551, 6561, 6581
  • 6401 (außer 32PFS6401)
  • 8901
  • 8601
  • 6500, 6510, 6520, 6540, 6550, 6560, 6580
  • 6400
  • Via Hardware-Upgrade-Kit (offiziell Android TV 7 Nougat): xxPUS7600/R3, xxPUS7100/R2, xxPUS7150/R2, xxPUS7170/R2, xxPUS7180/R2, xxPUS7909/R2, 55PUS8809/R3, 55PUS8909C/R3, xxPUS9109/R3

Nicht unterstützt werden somit leider beispielsweise die genannten 1080p-TVs (z. B. 32PFS6401) und Modelle mit Marvell-Chipsätzen (z. B. 7100, 7120, 7150, 7170, 7180). Man muss Philips da aber zugutehalten, dass deutlich mehr Modelle in den Genuss kommen, als bei manch anderem Hersteller. Das liegt natürlich auch an Android TV, das für Apps aktuell wohl die vielfältigste Plattform im TV-Bereich darstellt.

4K Blu-ray Steelbook des Oscar-Blockbusters „Parasite“ verschiebt sich auf Ende April

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Wer sich das neu angekündigte 4K Blu-ray Steelbook des mehrfachen Oscar-Abräumers „Parasite“ sichern wollte, muss jetzt jetzt etwas länger gedulden. Der Releasetermin wurde  auf den 30. April 2020 verschoben.

Update I: Wie die Webseite hd-report.com berichtet, soll Parasite neben HDR10 auch das dynamische HDR10+ Format unterstützen. Zudem liegt der koreanische Originalton als Dolby Atmos Tonspur ab. Die deutsche und englische Tonspur dürften nicht über einen Dolby Digital 5.1 oder DTS-HD MA 5.1 -Mix hinauskommen.

Originalbeitrag: Währenddessen sind die Mediabook-Varianten weiterhin lieferbar. Nachdem es bei Capelight zu einem Pressfehler gekommen ist, wurden bereits einige Filme in 4K Auflösung, jedoch ohne HDR Metadaten in den Handel übergeben. KochMedia müsste den Markt jedoch bereits bereinigt haben, damit sich keine fehlerhaften Varianten mehr im Umlauf befinden. Solltet ihr noch eine Variante mit 4K/SDR besitzen, könnt ihr euch eine 4K/HDR Disc zusenden lassen. Schreibt einfach an parasite@kochmedia.de mit der Kopie eures Einkaufszettels und eurer Lieferadresse.

Analysten wagen Preisschätzung für Playstation 5 und Xbox Series X

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Wie viel wird Sonys PlayStation 5 und Microsofts Xbox Series X zum Verkaufsstart kosten? Die Analysten-Firma „Ampere Analysis“ hat jetzt eine Preisschätzung für die Next-Generation-Konsolen veröffentlicht. 

Deren Einschätzung basiert auf Einschätzungen im Gaming-Markt und dessen Entwicklung in den nächsten Monaten. Dabei wurde mit einberechnet, dass nicht nur die USA, sondern auch andere Industriestaaten wegen der Coronakrise mit einer wirtschaftlichen Rezession zu rechnen haben. Und wenn das Geld knapp ist, werden oft Abstriche im Entertainment-Sektor gemacht. Piers Harding-Rolls, Mitarbeiter bei „Ampera Analysis“ setzt daher den Preis für die PlayStation 5 und die Xbox Series X bei 450 $US bis 500 $US an. Dabei handelt es sich um den MSRP-Preis, die von den US-Staaten festgesetzte Steuer muss also noch draufgeschlagen werden. Der Preis würde sich dadurch nochmals um 20 bis 40 $US erhöhen.

PS5 und XBSX für 500 bis 550 Euro?

Das würde für den deutschen Markt einen Preis von um die 500 bis 550 Euro bedeuten (inkl. MwSt). Laut Analyst könnte der Preis der Konsolen nach einigen Monaten sogar ansteigen. Ob eine der beiden Konsolenhersteller eine Preiserhöhung nach dem initialen Release umsetzt, darf jedoch bezweifelt werden. Dennoch ist das spekulierte Preisfenster für die PS5 und XBSX mehr als sportlich. Die Entwicklung, Produktion und die verbaute Hardware wird diesen Preis laut Schätzungen definitiv überschreiten. Am Ende möchten Sony und Microsoft natürlich nicht mit der Hardware Gewinne erzielen, sondern mit Spielen, Abonnements und In-Game-Käufen. Das ist auch der Grund, wieso der Verkaufspreis der Konsolen meist nur knapp über den Produktionskosten liegt.

Die Microsoft Xbox Series X bietet 12 TFLOPS
Die Microsoft Xbox Series X ist angeblich die stärkere Konsole. Bedeutet es somit auch, dass die XBSX teurer wird als die PlayStation 5?

Nachfrage der neuen Konsolen könnte geringer ausfallen

Die Konsolengenerationen Playstation 3/Xbox 360 und Playstation 4/Xbox One können durchaus als „Quantensprünge“ bezeichnet werden. Nutzer waren ganz heiß darauf, welche neuen spielerischen und audiovisuellen Möglichkeiten die Konsolen boten. Zudem wurden die Starts der neuen Konsolen meist von AAA-Titeln begleitet, die nur auf der neuen Hardware zur Verfügung stand. Konsolen-exklusive Titel wird es in den ersten Jahren nur wenige geben. Microsoft hat z.B. mitgeteilt, dass es in den ersten beiden Jahren gar keine Spiele geben wird, die ausschließlich auf der neuen Xbox Series X laufen werden. Sony wird sich dagegen wohl früher an PS5-Exklusives wagen. Kommuniziert ist Godfall, dass vorerst nur für die PS5 (ein Jahr später auf PC) erscheinen soll. Es wird auch über PS5-exklusiven Fortsetzungen beliebter Franchises wie Grand Turismo oder Horizon Zero Dawn gemunkelt. Die weit verbreiteten Systeme PS4 und XBO werden jedoch beide nicht links liegen gelassen. Ganz im Gegenteil…

Sony und Microsoft warten auf ersten Zug des Gegenübers

Die Kommunikation der Preise für die Xbox Series X und PlayStation 5 wird nicht nur von den Fans sehnsüchtig erwartet. Auch Sony und Microsoft sind mehr als gespannt, welchen Preis ihr Gegenüber für die neue Konsolengeneration veranschlagt. Es ist fast so als stünden sich zwei Western-Helden in einem High-Noon-Standoff gegenüber – es wird nur darauf gewartet, bis der Gegner seine Waffe zieht.

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Corona-Krise schlägt zu: Amazon Prime Day verschoben, gamescom nur digital

Die Corona-Krise hat zwei neue Opfer gefordert: Die Spielemesse gamescom findet dieses Jahr nur online statt. Außerdem wird der Amazon Prime Day verschoben.

Natürlich gibt es in Zeiten der Pandemie wichtigere Dinge, als auf Schnäppchenjagd zu gehen. Da haben viele Menschen andere Sorgen, die sich sogar um ihre wirtschaftliche Existenz oder aber natürlich die Gesundheit drehen. Das weiß man auch bei Amazon und muss damit rechnen, dass viele Haushalte den Gürtel aufgrund der Corona-Krise zunächst enger schnallen müssen. Deswegen soll der Prime Day verschoben werden, heißt es aktuell aus diversen Quellen.

Amazon selbst hat es zwar noch nicht offiziell bestätigt, wir gehen aber ebenfalls stark davon aus, dass der Amazon Prime Day nicht wie geplant im Juli 2020 stattfinden wird. So dürfte die Corona-Krise uns alle noch über Monate beschäftigen und der Alltag dürfte anders aussehen, als mancher sich das erhoffte. Bis wir zu der Normalität zurückkehren können, die wir vor der Pandemie kannten, dürfte es wohl noch bis 2021 andauern.

Amazon profitiert zwar in gewisser Weise sogar von der Corona-Krise, die Bestellmengen sind stark gestiegen, doch die Menschen bestellen andere Artikel als sonst – etwa Haushaltswaren, Getränke und Drogerieartikel. Amazon wurde aber auch mit Kritik konfrontiert hinsichtlich der Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren. Ausfallen soll der Prime Day allerdings nicht komplett – er wird offenbar nur nach hinten verlagert.

gamescom findet 2020 nur digital statt

Die Spielemesse E3 wurde bereits abgesagt, sie hätte traditionell im Juni stattfinden sollen. An sich wäre das eine Chance für die gamescom gewesen, welche regulär im August gefolgt wäre. Doch auch die gamescom in Köln darf aufgrund der Corona-Krise nicht in der gewohnten Form stattfinden. Stattdessen wird die gamescom 2020 ein rein digitales Online-Event werden.

Vom 25. bis zum 29. August 2020 soll es daher zahlreiche Online-Präsentationen geben. Viele Entwickler und Publisher werden also sicherlich in jenem Zeitrahmen Videostreams starten oder neue Trailer veröffentlichten. Nähere Informationen zum Ablauf der virtuellen gamescom 2020 sollen in den nächsten Wochen noch folgen.

HDMI 2.1: Darum ist der Standard (nicht nur) für Gamer wichtig

HDMI 2.1: Der Standard wurde bereits Ende 2017 finalisiert. Dennoch liefern die Hersteller die meisten TV-Geräte nur mit HDMI 2.0 aus. Das ist für Kunden besonders im Jahr 2020 ein ärgerliches Versäumnis.

Warum HDMI 2.1 besonders 2020 für viele Nutzer ein entscheidendes Kaufkriterium sein könnte? Nun, Ende 2020 kommen da ja so zwei Spielekonsolen auf den Markt: die Sony PlayStation 5 sowie die Microsoft Xbox Series X. Beide Next-Generation-Plattformen werden HDMI 2.1 und damit auch entsprechende Features wie 120 Hz, Variable Refresh Rate (VRR) und ALLM (Auto Low Latency Mode) unterstützen. Dumm nur, wenn der jeweilige TV dafür noch nicht bereit ist.

So ist es mit HDMI 2.1 aktuell extrem chaotisch. Loben können wir da im Wesentlichen nur LG: Letztere setzen seit 2019 etwa für ihre NanoCell- und auch OLED-Modelle auf vollwertiges HDMI 2.1. Wer also aktuell schon einmal einen TV wie den C9 erwerben will, um daran eine PS5 oder Xbox Series X zu betreiben, ist auf der sicheren Seite. Viele andere Hersteller nutzen zwar einzelne Features des Standards, verbleiben aber formal bei HDMI 2.0.

Denn genau das ist die Krux: Einzelne Funktionen von HDMI 2.1 sind auch schon unter HDMI 2.0 umsetzbar. Das führt aber zu einem großen Kuddelmuddel. 4K mit 120 fps, wie es ja einige Games der kommenden Konsolen unterstützen werden, ist etwa nur mit vollwertigem HDMI 2.1 möglich. Das werden allerdings wohl nur einige grafisch anspruchslosere Indie-Spiele verwenden. Auch 8K unterstützen die neuen Konsolen, da sollte ebenfalls HDMI 2.1 vorhanden sein, denn die erhöhte Bandbreite von 48 Gbps spielt dann ebenso eine Rolle.

HDMI 2.0 und HDMI 2.1: Die TV-Hersteller mischen bunt durch

Die bereits erwähnten ALLM und VRR sind auch unter HDMI 2.0 möglich – das beweist ja etwa auch die Xbox One X, welche beide Features schon jetzt unterstützt. Sogar 120 Hz werden von der Xbox One X unterstützt – dann aber nur mit 1440p, da 4K mit 120 Hz eben erst ab HDMI 2.1 funktioniert. VRR und ALLM sind im Wesentlichen wichtig, weil sie variable Bildraten bzw. ein automatisches Umschalten des TVs in den Gaming-Modus ermöglichen, sobald ein passendes Signal erkannt wurde.

Das alles liest sich so, als wäre HDMI 2.1 vorwiegend für Gamer und 8K-Freunde spannend. Diese Annahme ist grundsätzlich richtig, aber HDMI 2.1 bringt auch eARC (Enhanced Audio Return Channel) mit sich. Unsere Leser ahnen es, dieses Feature verwenden aber ebenfalls viele Hersteller schon an Fernsehern mit HDMI 2.0. Erst eARC ermöglicht die Übertragung von unkomprimiertem Ton von einem Player an den TV und vom TV dann z. B. an eine Soundbar.

Die Verfahrensweise der meisten Hersteller ist nun eben verwirrend. Beispielsweise nutzt Panasonic teilweise bereits HDMI 2.1 und verbindet damit je nach Gerät auch ALLM und eARC, verzichtet aber auf VRR. Samsung bugsiert vollwertiges HDMI 2.1 nur an seine 8K-Geräte, unterstützt aber immerhin wichtige Kernfunktionen wie ALLM, VRR und sogar 4K mit 120 Hz.. Selbst Sony, die ja nun selbst an vielleicht dem wichtigsten Argument für HDMI 2.1 basteln, der PS5, bieten noch kein vollwertiges HDMI 2.1

Derzeit warten viele Hersteller demnach ab, bis die PS5 und Xbox Series X auf dem Markt sind und die Kunden lauter nach HDMI 2.1 rufen. Diese Strategie ist nachvollziehbar, denn die Einbindung der neuen Schnittstelle und ihrer Features treibt sicherlich die Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Herstellung nach oben. Ärgerlich ist das aber für Kunden, die nach Fernsehgeräten suchen, die für alle Features der nächsten Konsolengeneration bereit sind – und lange Datenblätter studieren müssen, um sicherzugehen, dass alle gewünschten Features vorhanden sind.

Sony patentiert „Roboter-Freund“ für einsame PlayStation-Zocker

Das neue Patent von Sony verblüfft und erschreckt zugleich. Ein „Roboter-Freund“ soll mit euch PlayStation zocken und Filme schauen. Er ermuntert euch sogar, sollte es beim Gaming einmal nicht ganz so klappen. 

Eines vorneweg: es handelt sich hierbei um ein Patent. Es kann also sehr gut sein, dass ein solches Produkt nie entwickelt bzw. zur Marktreife gebracht wird. Es bedeutet jedoch auch, dass sich die Sony Interactive Entertainment Inc. bereits mit diesem neuen Produkt beschäftigt hat. Das Unternehmen, welches den meisten wohl von der PlayStation Spielekonsole bekannt sein dürfte, hat ein Patent für einen Roboter eingereicht (bereits 2018), der wie ein echter Kumpel die Zeit mit euch verbringen soll. In der Skizze vereinfacht dargestellt, soll es sich um einen „Menschen- oder Haustier-ähnlichen Roboter“ handeln. Die „Couchpotatoe“ soll Sympathie für den Nutzer „empfinden“, im Gegenzug soll die Affinität des Nutzers mit dem Roboter dazu führen, dass sich dieser motiviert fühlt z.B. mehr Zeit mit einem bestimmten Spiel zu beschäftigen.

Roboter „überwacht“ Nutzer

Das ganze soll in etwa so funktionieren. Eine Kamera und Mikrofon fängt die Empfindungen des Spielers ein, worauf der Roboter mit akustischem Feedback und ggf. mechanischen Bewegungen reagiert. Hat euch z.B. ein Gegner wieder erwischt, versucht euer Kumpel euch bei Laune zu halten. Gelingt euch endlich ein Bossfight oder ihr kämpft euch an die Spitze der Rangliste, gibt es entsprechend Lob. Ihr sollt euch sogar so weit mit eurem Roboter identifizieren können, dass dieser sogar als NSC (Nicht-Spieler-Charakter) oder als Guide in Virtual Reality-Spielen auftauchen kann. Zusätzlich soll sich der Spieler um seinen Kumpel kümmern, wie bei einem Tamagochi. So sagt einem der PS-Buddy z.B., wenn er geladen werden muss.

Die Skizze des Roboters ist definitiv als Platzhalter gedacht || Bild: Sony Interactive Entertainment

Buddy reagiert auf Events in Spielen

Auch wenn das auf den ersten Read ganz nett klingt, gibt der Nutzer damit wohl mehr preis, als er möchte. Das „Control System“ eures Gaming-Buddies sammelt nämlich allerlei Informationen über euch. Die Kamera sammelt „biologische Informationen und Bewegungen“ des Nutzers ein. Das Mikrofon nimmt nicht nur die Sprache des Nutzers, sondern auch deren Umgebungsgeräusche wahr. Dann gibt es noch ein „Event Detection Unit“, dass auf besondere Ereignisse in Spiel reagiert. Das System entwickelt auch so etwas wie eine eigene Persönlichkeit, die auf das Verhalten des Spielers zugeschnitten ist.

Wir können nur hoffen, dass sich Spieler lieber untereinander austauschen, als sich mit einem Roboter zu unterhalten. Unsere Vermutung ist, dass das Gerät wohl eher auf dem koreanischen oder japanischen Markt, als in den westlichen Ländern Erfolg haben könnte. Was haltet ihr von diesem Gadget? Soll Sony das Konzept umsetzen, oder tief in der Patentschublade vergraben?

Netflix stellt Dokumentationen kostenlos auf Youtube bereit

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Netflix stellt über seinen amerikanischen Youtube-Channel unzählige Dokumentationen kostenlos bereit. Episoden von „Unsere Erde“, „Explained“ oder „Abstract“ finden sich in der Auswahl. 

Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Unternehmen kostenlosen Content für die schweren Tage in Quarantäne bereitstellt. Erst vor einigen Stunden hatte Amazon kostenlose Inhalte für seine Fire TV Geräte in Deutschland angekündigt, da kommt Mitbewerber Netflix um die Ecke. Der Hintergrund für die jüngste „Gabe“ von Netflix ist jedoch ein anderer. Netflix stellt seine Dokumentationen schon seit längerer Zeit für den Schulunterricht zur Verfügung. Lehrer und Schüler können von den Inhalten jedoch nicht profitieren, da die Schulen landesweit geschlossen sind. Netflix hat sich kurzerhand mit den Rechteinhabern zusammengesetzt und ein interessantes Angebot an Dokumentationen zusammengestellt. 

Eine Auswahl aus dem Netflix-Doku-Channel auf Youtube
Eine Auswahl aus dem Netflix-Doku-Channel auf Youtube

Netflix hat eine eigene Youtube-Playlist angelegt. Die 34 Videos sind allesamt in 1080p Videoqualität mit englischem Originalton verfügbar. Wer der englischen Sprache jedoch nicht mächtig ist, kann sich zusätzlich den deutschen Untertitel einblenden lassen. Allein die Episoden von „Unsere Erde“ sorgen für über 6 Stunden beste Unterhaltung. Kürzer aber nicht weniger interessant fallen die „Explained“-Episoden aus, die ein bestimmtes Thema in weniger als 20 Minuten erklären. Die Kunst-Dokumentation „Abstract“ kommt in 1080p ohne HDR weitaus weniger brillant zur Geltung, der Inhalt dürfe jedoch eh nur einen kleinen Nutzerkreis ansprechen. Besonders wird es bei „Zion“, eine Doku über den Wrestler Zion Clark der ohne Beine geboren wurde. Apropos „geboren“, die fünfteilige Doku-reihe „Babies“ sollten sich Eltern (und alle die es noch werden wollen) nicht entgehen.

Wer noch kein Netflix-Abonnement besitzt und die Videos in besserer Qualität sehen möchte, der kann auch einfach eine 30-tätige Testmitgliedschaft anfordern.

iTunes: 30 UHD/HDR-Filme für je nur 3.99 Euro kaufen! (Update)

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Apple liefert euch bestes Entertainment zum günstigen Preis. Auf iTunes sind aktuell 30 Filmtitel in 4K/HDR-Qualität auf 3.99 Euro (Kaufpreis) gesenkt. Schnell sein lohnt sich!

Update I: Das war wohl eine kurze Aktion! Apple hat bereits einige Titel aus seiner 3.99 Euro-Aktion geworfen. Die Auswahl ist jetzt kleiner, dafür werden jetzt neue Titel reduziert angeboten, unter anderem „Cloverfield“, „10 Cloverfield Lane“, „Allied: Vertraute Fremde“ oder „Girl’s Night Out“. Anbei findet ihr die überarbeitete Titelliste:

Originalbeitrag: Über iTunes und dem Store der Apple TV+ App lässt sich in kürzester Zeit eine beachtliche digitale Filmsammlung zum kleinen Preis aufbauen. Immer wieder locks Apple mit einer Auswahl von hochkarätigen 4K/HDR Filmen die für 3.99 Euro gekauft werden können. Bedeuet: ihr könnt die Titel, im Gegensatz zur Leihe, so oft ihr wollt auf verschiedenen Geräten wiedergeben. Folgende Titel stehen für eine unbekannte Zeit für nur 3.99 Euro zur Verfügung:

Die Titel können in bester Qualität (4K / Dolby Vision) auf einem Apple TV 4K wiedergegeben werden. Nach dem Kauf stehen die Titel auch über die Apple TV+ Apps für Smart TVs (Samsung, Sony, LG usw.) zur Wiedergabe bereit, bislang jedoch nur in 4K/HDR10.