Was sich Trekkies bereits seit Jahren wünschen, setzt ein ambitionierter Fan jetzt mittels KI-Technologie um. Er arbeitet an einem 4K-Remaster von „Star Trek: Voyager“ und experimentiert zudem mit „Star Trek: Deep Space Nine“.
So hat Billy Reichard bei YouTube einige Beispiele seiner Arbeit hochgeladen. So hat Reichard mit KI-Untersützung mehrere Episoden von „Star Trek: Voyager“ von SD-Auflösung zu 4K hochskaliert. Allerdings spricht er dabei auch einige Probleme an: Die Science-Fiction-Serie sei mit einer variablen Framerate produziert worden, was durch die Algorithmen aktuell nicht wirklich kompensiert werden könne. Daher seien einige Bewegungen etwas merkwürdig.
Wir erkennen zudem in dem Video typische Upscaling-Artefakte speziell an Haaren und feinen Objekten, die ausgefranste Umrisse aufweisen. Generell erkennt man außerdem die typische, etwas übertriebene Nachschärfung. Nichts getan hat sich zudem natürlich am alten Bildformat von 4:3, das eben damals fürs Fernsehen üblich gewesen ist. Trotzdem sind die Ergebnisse durchaus vorzeigbar und beeindruckend.
Derzeit ist leider unwahrscheinlich, dass wir „Star Trek: Voyager“ oder auch „Star Trek: Deep Space 9“ jemald in HD geschweige denn 4K erleben dürfen. So zahlte sich das aufwändige Remaster von „Star Trek: The Next Generation“ für Paramount bzw. CBS kaum aus. Es mussten alle Effekte komplett neu erstellt werden, da sie damals nur in Standard-Auflösung auf Video erstellt worden sind, um Kosten zu sparen. Die Blu-ray-Sets zur Serie verkauften sich dann aber deutlich schlechter als erhofft.
„Star Trek: Voyager“ wird wohl eine SD-Serie bleiben
Deswegen wird sich CBC nicht an ein Remaster von „Star Trek: Deep Space Nine“ oder „Star Trek: Voyager“ heranwagen, da der Adressatenkreis in beiden Fällen kleiner ist. Denn bei Trekkies ist „Star Trek: The Next Generation“ ungleich beliebter. Laut Reichard habe er selbst für die Hochskalierung nun ca. sechs Stunden pro Episode benötigt. Auf YouTube darf er aber nur Ausschnitte zeigen, denn sonst könnte er wegen Urheberrechtsverletzung herangenommen werden.
Neben „Star Trek: Voyager“ nahm sich der Sci-Fi-Fan auch einen Teil von „Star Trek: Deep Space 9“ vor. Ebenfalls mit beeindruckenden Ergebnissen. Schade, dass in beiden Fällen eine offizielle Veröffentlichung in verbesserter Qualität wohl für immer ein Traum bleiben wird.
MediaMarkt.de haut in diesen Tagen ein MEGA-ENTERTAINMENT-ANGEBOT raus! Den LG 4K OLED mit 55 Zoll (C97) gibt es zusammen mit einer Nintendo Switch Lite Konsole für unschlagbare 1.333 Euro!
Der Preisvorteil dieses Bundles spricht für sich. Die deutsche Variante des OLED55C97LA ist mit HDMI 2.1 ausgestattet, unterstützt beliebte Streaming-Apps wie z.B. Netflix, Prime Video oder das neu gestartete Disney+ und bietet sogar Unterstützung für AMD FreeSync und Nvidia G-Sync. Der 4K OLED ist somit auch für Gamer mehr als interessant. Zudem werden alle wichtigen Bild- und Tonstandards unterstützt inkl. 4K/120p Übertragungen mit HDR10, HLG und Dolby Vision. Auch Dolby Atmos 3D Sound ist mit an Bord. Die Nintendo Switch Lite hat sich dagegen in den letzten Tagen und Wochen zum echten Bestseller entwickelt. Bei den meisten Onlinehändlern ausverkauft, gibt es bei Mediamarkt.de wohl noch Kontingente. Und wäre das nicht genug, bekommt ihr obendrauf sogar noch einen 100 Euro Lieferando-Gutschein! Und so geht ihr vor:
3. Ab zum Warenkorb und über den Vorzugspreis von 1.333 Euro freuen!
Im Warenkorb wird der Preis der Nintendo Switch Lite Konsole (bevorzugte Farbe) direkt in der Zusammenfassung vom Gesamtpreis abgezogen. Ihr zahlt somit nur 1.333 Euro. Der Preis dieses Bundles ist aktuell unschlagbar! Jetzt müsst ihr nur noch den Kaufauftrag abschließen, bedeutet euch mit eurem MediaMarkt Account oder als Gast anmelden, Lieferadresse angeben und zahlen!
4. Produkt registrieren und 100 € Lieferando Gutschein abkassieren
Und jetzt kommt das Sahnehäubchen. Wer das OLED/Switch-Bundle zwischen dem 30. März 2020 und dem 4. April 2020 (23:59 Uhr) gekauft hat, der kann den OLED auf www.promolg.de registrieren und einen 100€ Lieferando-Gutschein abkassieren. Dieser wird ausgestellt, sobald die Widerrufsfrist erloschen ist.
Wir wünschen euch viel Spaß mit diesem Entertainment-Schwergewicht.
Disney legt im April 2020 mit neuen Filmen und Serien sowie Dokumentationen los. So hat man die neuen Inhalte für Disney+ offiziell bestätgt.
Dabei gibt sich Disney aber etwas konfus, denn einige der Inhalte, die man nennt, sind jetzt schon verfügbar. Etwa hebt man zahlreiche Dokumentationen wie „Im Reich der Raubkatzen“ nochmals hervor, die sind aber jetzt schon im Repertoire zu finden. Definitiv wird es im April 2020 aber neue Episoden von „The Mandalorian“ geben. Auch die Dokumentation „Elefanten“ ist vielleicht für den ein oder anderen einen Blick wert.
Unten findet ihr die komplette Liste, die Disney und für den April 2020 übermittelt hat. Viel Spaß beim Streaming bei Disney+! Und falls ihr wissen möchtet, wie wir den Anbieter bewerten – hier ist unser Test. Wiederum wünschen wir uns noch einige, neue Funktionen – dazu lest ihr an dieser Stelle mehr.
Ja, das war schon ein Spaß vor elf Jahren, als Ruben Fleischer Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone und Abigail Breslin die Zombies auf den Hals schickte. Oder vielleicht doch eher andersrum? Naja, egal. Jedenfalls durfte man Zombieland mit Recht als amerikanischen Shaun of the Dead bezeichnen und durfte im Nachgang am großen Twinkies-Revival teilnehmen. Schon früh hatte man vor, ein entsprechendes Sequel auf den Weg zu bringen, verwarf aber Drehbuchentwürfe wieder, bevor sie in die Realisierung gingen. Noch 2013 war sich Ruben Fleischer deshalb verhältnismäßig sicher, dass es keine Fortsetzung geben würde.
Doch schon ein Jahr später ging es dann doch weiter. Dennoch dauerte es weitere vier Jahre, bevor die Dreharbeiten zu Zombieland – Doppelt hält besser 2018 endlich aufgenommen wurden. Herausgekommen ist kein neuer Klassiker, so viel ist klar. Aber man nenne einen Film, dessen Sequel eher zum Klassiker (zum Klassiker, wohlgemerkt, nicht einfach „besser) wurde als das Original – okay, The Dark Knight vielleicht. Aber ansonsten ist die Geschichte nun mal sattsam bekannt und die Originalität lässt sich insofern nicht mehr wirklich steigern. Wenn es aber eine Fortsetzung gibt, die dem Original treu bleibt, gleichzeitig mit einer ähnlichen Spielfreude aufwartet und in Sachen Tempo nicht nachlässt, dann ist Zombieland 2 ein mustergültiges Sequel.
Ein Glück, dass die Akkus noch voll sind
Vor allem natürlich, weil das Darsteller-Quartett auch zehn Jahre später noch genauso gut aufgelegt ist und genauso viel Spaß an ihren überdrehten Rollen mit Städtenamen-Pseudonym haben. Erneut nutzt Fleischer die Schrifteinblendungen wieder ausgiebig – dieses Mal sogar für eine zünftige Schrifteinblendungs-Battle zwischen Columbus und Flagstaff. Ist ja auch klar: Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen und angepasste Regeln.
Schon die Eingangsszene gerät megawitzig, wenn Columbus zwei unterschiedliche Sorten von Zombies erklärt und der „Homer“ unter den Untoten einem Klassiker-Slapstick-Witz anheim fällt. Aber auch die Querverweise machen Spaß. Wenn der Walking-Dead-Comic als unrealistisch tituliert wird oder man sich über Portishead lustig macht, freut das den Genre- und Popkulturfreund, der die zahlreichen Zitate wohl erst beim zweiten Anschauen allesamt zusammen sammelt.
Inhaltlich geht es ein etwas mehr in die Tiefe, was die Charakterentwicklungen angeht. Wir erfahren ein wenig über Tallahassee und seine (angeblichen) Wurzeln, sowie über die Sehnsüchte von Columbus sowie die Wünsche der pubertierenden Little Rock. Dass Tallhassee Helikopter-Eltern-Eigenschaften an den Tag legt und ausflippt, als er hört, dass „seine Kleine“ mit einem Musiker und Pazifisten zusammen ist, gehört auch zu den gelungenen Gags. Natürlich gibt’s aber auch (wieder) zünftige Action. Am coolsten gerät dieses Mal eine Szene nach etwas über 30 Minuten, in der Columbus fast alle Stunden und halben Stunden der Uhrzeit aufsagen muss, um die Positionen der Untoten anzugeben. Die Choreografie vor allem der Zombie-Stuntleute ist famos und die Make-up-Effekte sind erneut ziemlich gelungen – im Gegensatz zu den „geht so“ CGIs der beschädigten Gebäude.
Wie hat Madison die Zombie-Invasion nur überleben können?
Hatte ich erwähnt, dass die Darsteller erneut richtig Spaß an ihren Rollen hatten?
Eine aber hat noch mehr Freude an ihrer Rolle als die anderen: Emma Stone. Wie sie mit wilder Entschlossenheit auf die Untoten losgeht, während sie ihre geregelten Probleme zwischenmenschlicher Kommunikation hat – großartig. Selbst Harrelsons herrlich selbstironische und überdrehte Darstellung des Waffennarrs und Elvis-Fans verblasst gegen Stones launische Interpretation der betrogenen Quasi-Verlobten. Dass im letzten Drittel die Ideen etwas ausgehen – geschenkt. Denn insgesamt ist der Unterhaltungswert wirklich hoch und der Fun-Faktor mindestens ebenso. Ach ja, Bill Murray: Am Ende taucht er auch noch mal auf und gibt Klapphockern eine ganz neue Daseinsberechtigung.
Zombieland – Doppelt hält besser wurde mit insgesamt vier unterschiedlichen Kameras digital gefilmt. Eine von ihnen war die Phantom Flex 4K, die immer für Super-Slowmotions genutzt wird – in diesem Fall für die Titelsequenz. Am Ausgang lag eine Auflösung zwischen 3.4K und 4K an, leider reduzierte man hier aber auf ein 2K Digital Intermediate und skalierte für die UHD dann wieder hoch. Obendrauf auf diese hochskalierte UHD gibt’s noch einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum sowie HDR nach dem statischen HDR10-Prinzip. Als erste Film-UHD überhaupt kommt die Fortsetzung der Zombie-Komödie zudem mit einem IMAX-Enhanced-Label. Beim Bild bedeutet dies, dass ein Bildverbesserungs-Algorithmus zum Einsatz kommt, bei dem das Material entrauscht wird. Dies geschieht nach den Maßgaben der jeweiligen Filmemacher (so sagt man). Während dieses von Rauschen befreite Bild auf sämtlichen TVs wiedergegeben wird, schalten IMAX-Enhanced-zertifizierte Fernseher zusätzlich noch in einen kalibrierten Wiedergabemodus. Derzeit sind das allerdings nur bestimmte Sony-TVs.
Die UHD kann’s bunt und kontrastreich, ist aber sichtbar soft gefiltert
Es mag Einbildung sein, aber die Entrauschung des Bildes erscheint bei Zombieland 2 sichtbar. Das hat natürlich den positiven Effekt, dass eine Körnung praktisch nicht vorhanden ist. Die UHD liefert ein extrem ruhiges und quasi rauschfreies Bild. Allerdings erscheinen Close-ups von Gesichtern teilweise etwas zu glatt bis ganz dezent wachsartig. Wer empfindlich auf einen typischen Rauschfilter (DNR) ist, dem wird das mehr auffallen als den meisten anderen Käufern der Scheibe. Schaut man sich das im Vergleich zur Blu-ray an, fällt schnell auf, WIE groß der Unterschied ist. Nimmt man sich den Beginn von Kapitel zwei, so zeigen schon Tür und Wände deutliche Körnung. Erst Recht die Gesichter von Harrelson & Co, wenn Tallahassee die Tür eintritt. Über die UHD herrscht hier absolute Ruhe.
Abgesehen davon punktet die UHD mit einem absolut satten Kontrastumfang. Gerade die zahlreichen Außenszenen bei Tageslicht bieten tolle Schwarzwerte (Tallahassees Cowboyhut) und wunderbar helle Highlights. Und selbst in diesen gut ausgeleuchteten Szenen sorgen Spitzlichter noch für krasse Akzente. So zum Beispiel die Reflexionen in Madisons Augen (16’55). Schön, dass parallel Scheinwerferlichter klarer abgegrenzt sind und auch der Glaskristall über der Lampe auf Graceland erkennbar bleibt, während er von der BD überstrahlt wird.
Spitzlichter kann die UHD ziemlich gut
Gleichzeitig ist die Durchzeichnung in dunklen Szenen noch etwas besser als bei der Blu-ray. Farben bleiben derweil natürlich, legen aber gegenüber der BD an Kraft zu. So kommt der rosafarbene Freizeitanzug von Madison etwas satter rüber und auch die rote Flammenlackierung des Monster-Trucks ist kräftiger. Was die Auflösung angeht, so sollte man hier keine Wunder warten. Schon alleine die Rauschreduktion bewirkt etwas softere Bilder und auch bei näherem Hinsehen sind Einzelheiten nur bedingt schärfer. Allerdings entlarvt die hochskalierte Detailvielfalt Greenscreen-Aufnahmen etwas deutlicher.
Sowohl Blu-ray als auch UHD halten fürs Deutsche jeweils dts-HD-Masterspuren mit 5.1-Kanälen bereit. Während man bei diesen sicherlich etwas kritisieren kann, dass sie im Tiefbassbereich eher schüchtern sind, kann man ansonsten kaum etwas zum Bemängeln finden. Schon die Attacke auf die Gallionsfigur von Sony Pictures wird wunderbar räumlich wiedergegeben, wenn die Surrounds das Raunzen der Untoten beängstigenden wiedergeben. Sämtliche Zombie-Attacken werden so dynamisch vorgetragen, dass man wirklich des Öfteren in seinem Heimkino-Sessel hochschrickt. Wirklich kräftig wird’s auch, wenn im Vorspann zu Metallicas Master of Puppets (wie passend) die Shotguns dumpf sprechen und Schüsse satt abgefeuert werden. Beim Auftritt des Monster-Trucks geht sogar der Center recht wuchtig zu Werke und dessen Fanfare ist ebenfalls schön räumlich eingesetzt worden. Sobald es in Zombiekämpfe geht, intensiviert sich der Score zusätzlich und auch der Sub bekommt ganz gut zu tun. Wie gesagt: Der könnte durchaus noch etwas kräftiger zupacken, passt aber insgesamt ganz gut zum Geschehen.
Im Finale rumpelt es dann während des Feuerwerks kräftig und bei den Monster-Truck-Burnouts wird auch im Heimkino ordentlich Gummi verbrannt. Der raunende Motor fräst sich durch die Speaker, nachdem zuvor schon zünftig und druckvoll Brände entzündet worden. Stimmen bleiben in aller Regel gut verständlich, wirken aber etwas muffig. Das kann die englische Fassung ausgewogener. Alles in allem dennoch ein sehr guter Tonsektor ohne nennenswerte Aussetzer.
Tallahassee mag’s gerne im Nahkampf
Für die Originalfassung liefert die UHD jedoch erstmals bei einer hierzulande erscheinenden Disk einen dts:X-Sound mit dem Siegel „IMAX Enhanced“. Konkret bedeutet das, dass Receiver, die IMAX Enhancend beherrschen, das Soundsystem von IMAX abbilden – inklusive eines ganz besonders abgestimmtem Bass-Managements. Verfügt der Receiver nicht über eine entsprechende Funktionalität (wie jener aus meinem Test-Equipment), wird schlicht das „normale“ dts:X ausgegeben. Die 3D-Soundspur klingt auf der regulären Ebene sehr vergleichbar mit der dts-HD-Master-Fassung der Blu-ray. Alles, was für diese galt, gilt auch hier. Aber sie kann ja noch mehr: Höhen-Signale.
Beginnen tut’s direkt mit dem kalten Hauch von Schneegestöber-Wind, der ebenso von den Heights kommt, wie die Comic-Geräusche beim Einblenden der Zombie-Namen. Bei 13’30 zerschießt Tallahassee dann effektvoll eine Flasche Hochprozentigen und das Klirren erschallt ebenso aus der Höhe wie das Säbeln der darauf folgenden Mähdrescher-Einheit. Immer wieder aber sind es einzelne Schüsse, die für 3D-Sounds sorgen. Für Abwechslung sorgt das Bettquietschen aus dem oberen Stockwerk, das schön gedämpft an Tallahassees Ohren dringt.
Wichita steht auf größere Kaliber
Nach knapp 35 Minuten gibt’s dann eine ausgedehnte Schießerei, die zwar keine dedizierten Höhen-Effekte hat, aber den Hall der Schüsse mit auf die Heights legt. 15 Minuten später röhren dann Zombies mal kurz von oben und das Signalhorn vom Monster Truck sorgt für einen netten Hallo-Wach-Effekt. Akustisch absolut korrekt fällt der schiefe Turm von Pisa um und liefert gleich noch eine Staubwolke hinterher. Zehn Minuten später gibt’s im Finale noch mal ein großes Feuerwerk, das später auch noch mal um eine dynamisch wuschende Feuersbrunst ergänzt wird. Dazu gibt’s Zombiegebrüll und ab und an de heulenden Motor des Monstertrucks. Alles in allem eine sehr lebhafte 3D-Sound-Vorstellung, die ihre Akzente stets korrekt verortet.
Deutsch: DTS HD-MASTER (85%) 2D-Betrachtung
Englisch: DTS:X (90%) 2D-Betrachtung
Englisch: DTS:X (65%) 3D-Betrachtung (Quantität)
Englisch: DTS:X (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)
Bonus (70%)
Während die UHD nur den Audiokommentar Ruben Fleischer sowie einen kurzen Teaser zum Film enthält, liefert die Blu-ray das relevante Bonusmaterial. Hier finden sich neun gelöschte Szenen sowie erweiterte Bloopers und Outtakes. Dazu warten sieben Featurettes, die sich mit den Schauspielern oder dem Regisseur beschäftigen. Augenzwinkernd ist „Ein Tag mit Bill Murray“, das den sympathischen Komiker und seinen Gastauftritt porträtiert. „Babylon-Making-of“ schildert dann die Dreharbeiten der finalen Zombieszene in der Hippie-Kommune.
Zombieland – Doppelt hält besser ist eine rundum gelungene Fortsetzung der Kult-Zombiekomödie. Mit ebenso gut aufgelegten Darstellern und witzigen Einfällen wie im Vorgänger hält das Sequel beständig bei Laune. Die UHD ist die erste IMAX-enhanced-Disk. Und sie macht Vieles gut, aber nicht alles richtig. Das sichtbare Entrauschen hat zu teils soften Einstellungen und leicht wachsigen Gesichtern gesorgt. Dafür sind Farben und Kontrastdynamik wirklich gelungen. Gelungen wie der Sound, der schon über die deutsche Fassung richtig Spaß macht und im Englischen einen dts:X-Sound mit ein paar sehr witzigen 3D-Geräuschen bietet.
Disney+ ist in Deutschland gestartet. Doch auch wenn der neue Streaming-Dienst auf den ersten Blick sehr ausgereift wirkt, vermissen wir einige Funktionen.
Am Dienstag ging es los: Disney+ ist seit dem 24. März 2020 in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Wir haben dem neuen Streaming-Anbieter auch einen umfangreichen Test gewidmet. Doch es nicht alles Gold, was glänzt. Auch wenn Disney+ uns im Großen und Ganzen gefällt, so gibt es doch fünf Features, die wir besonders vermissen.
5. Verwaltung der Wiedergabesprachen und Untertitel
Schon in unserem Test haben wir bemängelt, dass es nicht vor dem Start der Wiedergabe eines Films oder einer Serie möglich ist, die vorhandenen Tonspuren und Untertitel einzusehen bzw. umzuschalten. Disney+ ermöglicht das Umschalten der Wiedergabesprache und der Untertitel immer erst nach dem Abspielen. Das wäre eine Baustelle, an welcher der Streaming-Anbieter bitte noch einmal ansetzen sollte.
4. Force-Logout
Derzeit gibt es bei Disney+ aus unserer Sicht ein Sicherheitsproblem: Ändert der Benutzer sein Passwort, findet kein Force-Logout statt. Das bedeutet: Auch wenn das Passwort geändert wird, bleiben alle Geräte weiterhin eingeloggt – selbst wenn dort das neue Passwort noch nie eingegeben wurde. Das ist bei Amazon Prime Video und Netflix anders. Nach einem Passwortwechsel werden dort zunächst alle Geräte einmal ausgeloggt und müssen sich konsequenterweise mit dem neuen Passwort neu anmelden. Auch Disney+ sollte dies einführen.
3. Ein Gerätemanager
In Disney+ fehlt ein Gerätemanager. Es ist also unmöglich zu sehen, welche Geräte das eigene Konto aktuell nutzen bzw. dafür registriert sind. Dies wäre aber ebenfalls aus Sicherheitsgründen und auch der schlichten Übersicht wegen ein nützliches Feature – gerade in größeren Familien oder Wohngemeinschaften, die Disney+ gemeinsam nutzen. So könnte man dann im Falle des Falles sehen, wer Disney+ aktiv nutzt bzw. mit welchen Geräten – und Streitigkeiten ließen sich dadurch vermeiden.
2. Die Eltern-Kontrollen
Die Unterstützung von Kinder-Profilen in Disney+ ist aktuell sehr unausgereift, da die Kids im Grunde auch einfach wieder in das Profil der Eltern wechseln könnten. Außerdem orientiert sich die Freigabe der Inhalte offenbar an den US-Altersfreigaben und nicht an den deutschen FSK-Vorgaben, was teilweise Verwirrung stiftet. Hier sollte Disney+ deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten für Eltern und Kinder nachreichen, denn derzeit bleibt das Einrichten eines Kinderprofils fast schon sinnfrei.
1. Markierung bereits angesehener Inhalte
Unser größtes Anliegen ist aktuell, dass Disney+ bereits angesehene Filme und Serien kennzeichnen sollte. Wer sich etwa durch 30 Staffeln „Die Simpsons“ wühlt und kreuz und quer schaut, verliert aktuell komplett die Übersicht. Denn Disney+ markiert bereits angesehene Episoden leider in keinster Weise. Das wäre aber eine wichtige Komfortfunktion, welche die Übersicht wirklich deutlich erhöhen würde.
Wir sind sicher, dass aber auch ihr Wünsche habt – vielleicht ja etwa die Erweiterung der Watchliste, welche aktuell auf 50 Einträge beschränkt ist? Wie gefällt euch Disney+ bisher?
Disney+ erlaubt euch an mobilen Endgeräten Filme und Serien herunterzuladen. Wir erklären kurz, wie die Downloads an Smartphones und Tablets konkret funktionieren.
Getestet haben wir die Downloads mit der Android-App für Disney+ an einem Xiaomi Mi Note 10. An anderen Android-Geräten und auch unter Apple iOS sollte der Ablauf aber natürlich für euch identisch sein. Ein wichtiger Hinweis aber vorneweg: Damit Disney+ auf eurem Smartphone optimal funktioniert, ist Widevine Level 1 Voraussetzung. Alles weitere zum Streaming-Dienst lest ihr übrigens in unserem großen Test.
Euer erster Weg sollte euch dabei in die App-Einstellungen führen. Jene erreicht ihr ganz einfach, indem ihr zunächst auf euer Profilsymbol ganz unten rechts in der App tippt. Warum ihr in die Einstellungen wechseln solltet? Nun, es ist sinnvoll vor dem Herunterladen die passende Qualitätsstufe zu wählen.
Disney+: Der erste Schritt führt in die Einstellungen
Obige Optionen sollten euch nun erwarten. Vielleicht fragt ihr euch nun, wie es weitergeht? Von Downloads liest man ja gar nichts in jenem Bereich. Doch keine Panik, zunächst solltet ihr jetzt nämlich im zweiten Schritt in die „App-Einstellungen“ wechseln.
Disney+: Vor dem Download empfiehlt sich der Blick in die App-Einstellungen
Das sieht doch schon besser aus, denn hier seht ihr unter anderem auch wie viel Speicherplatz auf eurem Smartphone oder Tablet noch frei ist bzw. durch Disney+ belegt wird. Außerdem könnt ihr hier festlegen, dass Downloads nur bei einer Wi-Fi-Verbindung durchgeführt werden – nicht aber bei mobiler Datennutzung. Diese Einstellung ist so als Standard gesetzt und wird von uns auch empfohlen – sonst ist das Datenvolumen womöglich nach 1-2 Serienfolgen futsch.
So passt ihr die Download-Qualität vor dem Herunterladen an
Außerdem legt ihr in den App-Einstellungen den Speicherort für Downloads fest – falls ihr eine microSD-Karte verwendet, lassen sie sich auch dort ablegen. Zu viele Downloads gespeichert und das Phone quillt über? Hier könnt ihr auch alle heruntergeladenen Filme und Serien auf einen Schlag löschen. Doch worauf wir vor allem hinweisen möchten, ist das Setting für die „Download-Qualität“.
Disney+: Es gibt drei unterschiedliche Qualitätsstufen für Downloads
Dort könnt ihr nun zwischen „Standard“, „Mittel“ und der höchsten Stufe „Hoch“ wählen. Je nachdem wie viel Speicherplatz ihr freihabt und wie hochauflösend bzw. groß das Display eures mobilen Endgeräts ausfällt, könnt ihr die für euch geeignete Stufe auswählen. Wir empfehlen grundsätzlich „Hoch“ zu wählen, es sei denn der Speicherplatz ist arg knapp. Der Qualitätsunterschied ist an aktuellen Smartphone-Displays sichtbar.
Disney+: Hier seht ihr das Download-Symbol
Einstellung gesetzt? Dann kann es auch schon losgehen. Wählt einfach die Serie oder den Film eurer Wahl aus. Handelt es sich um eine Serie, dann könnt ihr nun sogar die gesamte Staffel offline speichern – siehe der Button rechts von „Staffel 1“. Wollt ihr lieber einzelne Episoden ziehen, dann geht das ebenfalls und ihr wählt einfach den nach unten zeigenden Pfeil neben dem Info-Symbol (das „i“ im Kreis) an. Nach einem Antippen startet der Download auch schon.
Disney+: Der Download läuft
Den Fortschritt könnt ihr nun entweder in der App überwachen oder jene auch schließen. Im Benachrichtigungsschirm erspäht ihr ebenfalls einen Verweis auf den Download. Dort könnt ihr auch sehen wie groß die Datei ist und wie viel Prozent bereits heruntergeladen wurden. Vorsicht: Wie ihr seht, können einzelne Serienepisoden auf der höchsten Qualitätsstufe bereits recht fett ausfallen. So bringt allein die erste Episode von „The Mandalorian“ 1,6 GByte auf die Waage.
Disney+: Die Übersicht zu euren Downloads
Zu finden sind die Downloads dann in einem eigenen Tab der App – ihr seht es unten in der Navigationsleiste, rechts vom Home-Symbol und der Lupe für die Suche. Wundert euch nicht, dass in unserem Screenshot nur eine Dateigröße von 5,3 MByte angegeben ist. Während des Herunterladens aktualisiert sich jene Angabe laufend und steht für die bereits bezogenen Daten. Nett: Ladet ihr Folgen eurer Serie herunter, seht ihr im Download-Bereich zunächst einen Verweis auf die Staffel. Klickt ihr nun darauf…
Disney+: Die Übersicht zu einer Serie
Dann seht ihr wiederum, welche Folgen der Staffel ihr heruntergeladen habt. Das ist sinnvoll, damit die zentrale Download-Übersicht nicht beispielsweise auf 100 Simpsons-Folge als Liste verweist. Und ja, das war es im Grunde auch schon fast. Denn heruntergeladene Episoden könnt ihr dann nach dem Download einfach über das Play-Symbol abspielen. Wobei… einen Hinweis wollen wir noch mitgeben.
Ladet ihr in Disney+ Filme und Serien herunter, wird immer automatisch die Sprache ausgewählt, die ihr gerade als Standard gesetzt habt. Setzt ihr also „Deutsch“, dann habt ihr nach dem Download auch nur deutschen Ton zur Verfügung. Das solltet ihr also vorher beachten, denn wolltet ihr etwa eigentlich den Originalton verwenden, dann müsst ihr die komplette Folge bzw. den kompletten Film erneut herunterladen. Wie viele Inhalte ihr speichern könnt? Herunterladen könnt ihr, so viel ihr wollt. Das gibt es keine Beschränkung.
Wir wünschen viel Spaß mit Disney+ und den Downloads an mobilen Endgeräten!
Amazon und seine Partner liefern noch mehr Entertainment in der Coronakrise: Die kostenlose Testphase von 46 Kanälen verlängert sich bei den Prime Video Channels von 14 auf 30 Tage.
Falls euch die Amazon Prime Video Channels nichts sagen: Über diesen Service könnt ihr einzelne Streaming-Kanäle wie Pay-TV-Sender einzeln abonnieren. Über Neuzugänge haben wir hier ja auch immer mal wieder berichtet – etwa über Comedy Central+ als einen der Neuzugänge im letzten Jahr.
Die einzelnen Amazon Prime Video Channels kosten auch allesamt eine separate Gebühr. Das kann ein teurer Spaß werden, will man sich da mehrere Kanäle zusammensuchen. Einmalig lassen sich die Kanäle auch 14 Tage lang testen. Im Zuge der Coronakrise haben Amazon und einige Partner nun aber einen kundenfreundlichen Schachzug gewagt: Man verlängert die gratis Testphasen von 14 auf ganze 30 Tage. Damit reagiert Amazon sicherlich auch auf viele andere Plattformen, die verstärkt mit Gratis-Content locken wollen.
Amazon Prime Video Channels verlängert die Testphase für viele Kanäle
Obacht aber: Nicht alle der Channels haben ihre Testzeiträume verlängert. Einer der populärsten Kanäle dürfte etwa StarzPlay sein. Jene sind aber ausgerechnet nicht bei dieser Aktion mit von der Partie. Entsprechend solltet ihr vorher aufpassen. Wer zudem einen Channel schon in der Vergangenheit für 14 Tage getestet hatte, kann jenen nicht nochmals kostenlos ausprobieren.
Diese Amazon Prime Video Channels verlängern die Testzeiträume
Folgende Amazon Prime Video Channels haben aktuell die Testzeiträume von 14 auf 30 Tage erhöht. Falls ihr die Kanäle nach dem Testzeitraum nicht kostenpflichtig weiter nutzen wollt, solltet ihr freilich im Kopf behalten, dass ihr vor Ablauf des Nutzungszeitraumes kündigen müsst. Sonst geht die Gratis-Phase automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über.
AMD ist wohl Ziel einer Hackerattacke geworden. Unter anderem soll der Quellcode der Xbox Series X Grafikeinheit (GPU) gestohlen worden sein.
Mit der Geheimhaltung bei AMD klappt es gerade nicht so richtig. Erst Ende Dezember 2019 hatte ein Mitarbeiter aus Versehen Informationen zu neuen Grafikchips (unter anderen zum PS5 und Xbox Series X Grafikeinheit), für die Öffentlichkeit zugänglich auf Github abgelegt. Im gleichen Zeitraum soll AMD auch Ziel einer Hackerattacke geworden sein, bei der mehrere Testdateien sowie Quellcode für neue Grafikprozessoren, wie der Navi 10, Navi 21 und einer Custom GPU mit dem Codenamen Arden entwendet wurde. Letztere soll in der neuen Gaming-Konsole Xbox Series X von Microsoft zum Einsatz kommen.
Teile des Quellcodes sind vor kurzem auf der Github Plattform von der Hackerin veröffentlicht worden. AMD hat die betreffenden Seiten auf Github innerhalb kürzester Zeit per DMCA Request offline genommen. Die Hackerin bestätigten gegenüber Torrentfreak, dass sie im Besitz des Quellcodes der Xbox Series X GPU sei. „Der Quellcode wurde unerwarteterweise von einem ungeschützten Computer/Server durch einige Exploits erlangt. Ich habe erst später von den darin enthaltenen Dateien erfahren. Sie wurden nicht einmal richtig geschützt oder mit irgendetwas verschlüsselt, was einfach traurig ist.“
Entblößt: Der Quellcode der wichtigsten Komponente der neuen Xbox Series X – die GPU – soll entwendet worden sein.
100 Millionen US-Dollar „Lösegeld“
Sie habe auch noch nicht mit AMD gesprochen, weil sie sich sehr sicher ist, dass AMD nicht zugeben wird, dass die Cybersecurity des Unternehmens mangelhaft ist und sie stattdessen verklagen würde. Die Hackerin hat das Gesamtpaket an Daten mit einem Wert von 100 Millionen US-Dollar beziffert. Sollte sie diesen Betrag nicht erhalten (egal ob von AMD oder einem anderen Käufer) wird sie wohl einfach alles veröffentlichen. Die Dateien würden jedoch nur verschlüsselt im Netz landen und deren Passwort nur an ausgewählte Individuen verteilt werden.
AMD hat mittlerweile bestätigt, das eine kleine Menge an Testdateien kommender Grafikhardware gestohlen wurde. Die Inhalte wurden jedoch via DCMA Takedown entfernt. AMD befindet sich in Kontakt mit den Behörden und anderen Experten, die die kriminellen Handlungen untersuchen.
Schaden für AMD und Microsoft ist nicht abzusehen
Die Tragweite dieses Vorfalls ist für AMD und Microsofts neue Xbox Series X Konsole noch nicht abzusehen. Der Quellcode könnte z.B. nach Sicherheitslücken durchsucht werden, über den Hacker z.B. Schadsoftware auf der Konsole einschleusen könnten. Microsoft wäre sicherlich „not amused“ mit einer Next-Generation-Konsole zu starten, deren Hauptkomponente ein Sicherheitsrisiko birgt.
Ende 2020 sollen die Next-Generation-Spielekonsolen erscheinen. Doch die Coronakrise wirft die Frage auf, ob Sony und Microsoft ihre Pläne einhalten können. Dazu haben sich in den letzten Tagen beide Unternehmen öffentlich geäußert.
Microsoft hatte dabei als erstes fortwährend bekräftigt, dass die Xbox Series X wie geplant zu den Feiertagen 2020 auf den Markt kommen werde. Zwischenzeitlich sickerte ja sogar das eventuelle Erscheinungsdatum durch: Auf einer Website von Microsoft war kurzzeitig nämlich konkret von dem 26.11.2020 die Rede. Rasch entfernten die Redmonder aber diese Angabe. Somit kennen wir aber nun zumindest ein durchaus mögliches Veröffentlichungsdatum für die Xbox Series X.
Zur Erinnerung: Die Microsoft Xbox Series X ist auf dem Papier etwas leistungsfähiger als die Sony PlayStation 5, wenn man nach den technischen Daten der Konsole geht. Sony will mit der PlayStation 5, auch deren Spezifikationen wurden in diesem Monat enthüllt, aber mehr Flexibilität für Entwickler bieten. Wer am Ende Entwickler und Spieler mit seiner Konsole überzeugt, dass muss uns die Zeit zeigen. Im Grunde tritt hier schiere Leistung gegen Agilität an. Beide Maschinen haben Plus- und Minuspunkte.
Die Microsoft Xbox Series X bietet 12 TFLOPS
Zur Sony PlayStation 5 fehlen uns allerdings im Gegensatz zur Xbox Series X noch Informationen über das Design. So sind bisher lediglich Bilder von Dev-Kits durchgesickert, die in der Regel wenig Bezug zum finalen Look haben. Eventuell liegt Microsoft also auch insgesamt besser im Zeitplan als Sony? Das ist aktuell schwer zu sagen. Denn die Preise ihrer Next-Generation-Konsolen haben bisher weder Microsoft noch Sony öffentlich bestätigt. Derzeit stehen 499 bis 549 Euro für die PlayStation 5 und 549 bis 599 Euro für die Xbox Series X im Raum. Das sind aber nur Gerüchte.
Sony PlayStation 5: Kommt sie noch 2020?
Auch Sony hat aber nun gegenüber Bloomberg über die generellen Zukunftspläne des Unternehmens gesprochen. So musste man bestätigen, dass man für die nächsten Monate mit niedrigeren Einnahmen rechne, als zuvor prognostiziert. Verantwortlich ist eben die Coronakrise. Allerdings rechne man mit „keinen bemerkenswerten Auswirkungen auf den Launch der Next-Generation-Konsole PlayStation 5“. Die PS5 solle also wie geplant Ende 2020 auf den Markt kommen.
Die PS5 ist entgegen der Gerüchte nur zur PS4 Plattform rückwärtskompatibel
Doch was wären Konsolen ohne Games? Und da könnte hier dann auch die Krux liegen. Zwar hat etwa CD Projekt bekräftigt, dass „Cyberpunk 2077“ wie geplant erscheinen werde – Besitzer der Xbox Series X werden das Spiel nicht doppelt kaufen müssen – doch es ist eine nebulöse Situation entstanden. Zumindest wir gehen davon aus, dass einige First- und Third-Party-Spiele sich von 2020 auf 2021 verschieben werden. Da werden sicherlich auch viele Projekte betroffen sein, die noch gar nicht offiziell angekündigt wurden.
Warten wir es einmal ab: In Zeiten der Coronakrise gibt es natürlich wichtigere Dinge, als neue Gaming-Hardware. Dennoch halten wir unsere Leser auf dem Laufenden.
Harte Nummer: Der chinesische Hersteller Xiaomi hat für Europa seinen Mi TV 4S mit 65 Zoll Diagonale vorgestellt. Er kommt für gerade einmal 549 Euro auf den Markt.
Erst 2019 war das Unternehmen Xiaomi in Deutschland gestartet und hievte auch einige Fernsehgeräte in unsere Breitengrade. Bei der Vorstellung des 4K-TVs hat Xiaomi weniger mit umfangreichen Spezifikationen um sich geschmissen und sich mehr auf den aggressiven Preis fokussiert. Dabei klingen auch einige andere Features des Xiaomi Mi TV 4S 65″ durchaus attraktiv.
So nutzt der TV Android TV 9.0 Pie als Betriebssystem. Folgerichtig kann er auf den offiziellen Google Play Store zugreifen und dort Apps beziehen. Dazu zählen auch Amazon Prime Video, Netflix und YouTube, die bereits vorinstalliert sein sollen. Außerdem bietet der TV Chromecast built-in. Der Rahmen und der Ständer sollen trotz des niedrigen Verkaufspreises wertig ausfallen und aus Metall bestehen.
Soll auch beim Ton punkten: der Xiaomi Mi TV 4S 65″
Der Xiaomi Mi TV 4S 65″ wartet zudem mit Unterstützung für Dolby Audio und DTS-HD auf. Zwei Lautsprecher mit jeweils 10 Watt sind integriert. Außerdem ist der 4K-TV sogar für HDR10+ gerüstet. Wir sind aber angesichts des Preises eher skeptisch, was die HDR-Performance betrifft. Xiaomi gibt sich da selbstbewusst und wirbt mit „unschlagbarer Bildqualität“.
Xiaomi Mi TV 4S 65″: Ein guter Deal?
Der neue Xiaomi Mi TV 4S 65″ bietet als Schnittstellen Ethernet, dreimal USB und dreimal HDMI. Zu den exakten Versionen sagte man nicht, es dürfte sich aber noch um HDMI 2.0 handeln. Auch Wi-Fi und Bluetooth LE sind vorhanden. Xiaomi nannte zudem 2 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz für diesen 4K-Fernseher. Er soll sich im Übrigen auch zur zentralen Steuerung des Smart Homes eignen.
Xiaomi Mi TV 4S 65″: Die Eckdaten sind bekannt
Wann kommt er denn nun in den Handel? Laut Xiaomi werde man den Mi TV 4S 65″ ab Juni in Europa in seien Mi Stores anbieten. Es dauert also noch ein wenig, bis ihr Ausschau halten solltet.