Eigentlich wäre die E3 (Electronic Entertainment Expo) die perfekte Bühne um der Welt das Design der neuen Playstation 5 zu präsentieren. Sony ist da ganz anderer Meinung und schwänzt die Spielemesse komplett.
Die E3 ist eigentlich DIE Plattform um neue, elektronische Entertainmentprodukte vorzustellen. Wir erinnern uns gerne an das Jahr 2013 zurück, als Microsoft und Sony beide ihre neuen Gaming-Konsolen auf der E3 vorgestellt haben. So ein „Faceoff“ wird es jedoch in diesem Jahr nicht geben. Microsoft hat vorgegriffen und umfassende Details sowie das Design der neuen Xbox Series X Konsole veröffentlicht. Sony Interactive Entertainment hingegen, hält sich zu den genauen Spezifikationen und dem finalen Design der Playstation 5 weiterhin bedeckt. Der japanische Technikkonzern möchte sich wohl eine eigene Bühne schaffen, auf der die Playstation 5 exklusiv präsentiert werden soll. Gegenüber dem Spielebranchenmagazin Gamesindustrie.biz gab Sony an, dass „die Vision der E3 2020 nicht die richtige Veranstaltung sei“.
PS5 Enthüllung am 5. Februar 2020?
Die Absage an die E3 hat vielleicht jedoch etwas Gutes. Wer hat denn gesagt, dass die Playstation 5 nicht schon vorher der Öffentlichkeit präsentiert wird? Es gibt Gerüchte, nachdem bereits am 5. Februar 2020 ein PlayStation Event in der Sony Hall in New York abgehalten werden soll. Ist dies wirklich der Fall, sollten Pressevertreter in absehbarer Zeit die Einladungen für dieses Event erhalten.
Zwei Playstation 5 Entwicklerkonsolen (Development Kits) | Bild: Twitter/@Alcoholikaust
Angeblicher Insider packt aus
Laut einem Insider aus dem 4chan-Board wird an diesem Tag nicht nur das Design der PS5 Konsole enthüllt, auch technische Spezifikationen, der PS5 DualShock Controller und das User Interface sollen Teil der Präsentation sein. Dabei darf eine Spielvorführung natürlich nicht fehlen. Neben Games von Drittherstellern und Indie-Entwicklern möchte Sony angeblich erste PS5-Exklusivtitel vorstellen. Das Event soll durch die Vorstellung des überarbeiteten PlayStation Now Streamingdienstes abgerundet werden.
Diese Gerüchte sind allesamt plausibel, sollten jedoch mit Vorsicht genossen werden. Sony wird die Gerüchte eh nicht bestätigen oder entkräften. Am Ende bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als auf die offizielle Vorstellung durch Sony zu warten. Die Playstation 5 soll Ende 2020 in den Handel kommen.
Wie unsere Quelle mitteilt werden die Vertriebspläne für die 4K Restaurationen der „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ Spielfilme weiter ausgeweitet. Die 4K Blu-rays sollen als Mittelerde 6-Film-Collection sowie in zwei Film-Trilogien vermarktet werden.
Herr der Ringe Trilogie (Extended Edition) vorbestellen:
Update II: „Der Herr der Ringe: Die Spielfilm Trilogie“ und „Der Hobbit: Die Spielfilm Trilogie“ erscheinen am 3. Dezember 2020 auf 4K Blu-ray! Alle Infos dazu hier!
Update I:Wie Warner Bros. mitteilte, gibt es keine bestätigten Informationen von Warner Bros. über die Veröffentlichung einer 4K Kollektion zu den genannten Filmen. Dieses Statement bedeutet jedoch nicht, dass die hier vorgestellten 4K Blu-ray nicht in dieser oder einer abgewandelten Form erscheinen.
Originalbeitrag: Wir beginnen mit der traurigen Nachricht. Wie es aussieht, werden die 4K Remaster aus dem Mittelerde-Universum vom Sommer auf Ende Oktober 2020 verschoben. Die Filme würden somit in der umsatzstärksten Zeit veröffentlicht werden, was im Endeffekt auch Sinn ergibt. Wer hat schon Lust sich im Sommer bei 30 Grad für mehrere Stunden einzuschließen um die „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ Filme nochmals zu erleben? Die zusätzliche Zeit werden hoffentlich in die Restauration gesteckt. Bereits vor längerer Zeit erreichten uns Informationen über die einzelnen Filme auf 4K Blu-ray im Extended Cut. Jetzt scheint sich das Marketing von Warner sich nochmals Gedanken über die Vermarktung des Mega-Franchises gemacht zu haben. Womöglich erscheinen die Filme „nur“ in zwei Trilogien sowie in einer Mittelerde 6-Film-Collection.
Die Komplettedition wäre als 30 Disc Version ganz schön mächtig. Die Mittelerde 6-Film-Collection soll neben dem Extended Cut und Kinofassung zudem eine Bonusdisc (DVD) enthalten. Aus den Disc-Konfigurationen können wir herauslesen, dass die restaurierten 4K Fassungen auf 100GB Discs abbilden wird. Die Filme werden sicherlich auf mehrere Discs aufgeteilt werden müssen. Der zusätzliche Platz (oft werden 4K Filme auf 66GB Discs veröffentlicht) dürfte den Restaurateuren genug Spielraum für ein hochwertiges Remastering inkl. 3D Tonspuren geben. Die Bestätigungen der finalen Konfigurationen stehen jedoch noch aus.
Sobald Warner Home Entertainment die 4K Blu-rays offiziell ankündigt, werden wir natürlich darüber berichten und die Filme in unsere Komplettliste aufnehmen.
Geplante 4K Blu-rays von Warner:
Mittelerde 6-Film-Collection (2001-2014)
Der Herr der Ringe Trilogie (2001-2003)
Der Hobbit (2012-2014)
Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)
Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002)
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003)
Der Asus ROG Swift PG32UQX ist für Gamer konzipiert, die keine Kompromisse bei der Bildqualität eingehen wollen. Der 4K Monitor mit miniLED Backlight überzeugt dankt 144Hz, G-Sync Ultimate und DisplayHDR 1400-Zertifizierung.
Bildqualität ist beim Gaming genauso wichtig, wie bei Filmen und Serien. Doch leider waren PC-Monitore lange Zeit in ihrer Fähigkeit, ein optimales Bild darzustellen, eingeschränkt. Gamer konnte hier nur neidisch auf die Entwicklungen im TV-Segment blicken. In den letzten beiden Jahren zeichnet sich jedoch so etwas wie eine kleine Revolution am Displaymarkt ab. Der Asus ROG Swift PG32UQX 4K-LCD-Monitor mit miniLED Backlight ist der Beweis dafür, dass optimale Bildqualität mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) auch mit einem Bildschirm möglich ist. Wie der Name impliziert, handelt es sich um ein 32 Zoll Modell mit 16:9 Bildformat und typischer 4K Auflösung (3.840 x 2.160 Bildpunkte). Das neue Modell ist DisplayHDR1400 zertifiziert und ist somit in der Lage, HDR-Inhalte mit einer maximalen Helligkeit von bis zu 1.400 nits darzustellen.
Das futuristische Design steht der Ausstattung des Asus PG32UQX in nichts nach
miniLED Backlight mit 1.152 Dimming-Zonen
Ermöglicht wird dies durch das neue miniLED Backlight, welches sich auf 1.152 Dimming-Zonen verteilt. Horizontal ist das Display in 46 Zonen unterteilt, vertikal sind es 25 Zonen. Laut Angaben von Asus besitzt das Modell ein natives 10-bit Panel und soll bis zu 90% des DCI-P3 Farbraums abdecken. Die G-Sync Ultimate Zertifizierung ist ein weiterer Indikator, dass die Bildqualität nicht nur auf dem Datenblatt, sondern auch in realen Nutzungsszenarien begeistert. Für G-Sync Ultimate muss das Display frei von Bildartefakten sein, über 300 Tests bestehen und eine HDR-Darstellung von mindestens 1.000 nits ermöglichen.
Auch ein Rücken kann entzücken: Die Rückseite des Asus PG32UQX mit Funktionstasten und der Kabelführung
Displayport 1.4 & HDMI 2.0
Rein optisch schreit der ROG Switft PG32UQX geradezu „Hardcore Gamer!“. Der Standfuß mit dem Lichtelement und das ROG-Logo auf der Rückseite des Bildschirms lassen sich mit Asus Aura Sync steuern und mit weiteren Lichtelementen (z.B. am PC Chassis) synchronisieren. Bei den Anschlüssen gibt es nichts zu meckern. Ein Displayport 1.4 und drei HDMI 2.0 Eingänge sind vorhanden. Preis und Verfügbarkeit des PG32UQX wurden im Rahmen der CES-Präsentation nicht kommuniziert. Es steht lediglich fest, dass das Gaming-Display
Highlights Asus ROG Swift PG32UQX
ROG Swift PG32UQX monitor 32-Zoll Wide Screen (16:9) Display
Mini-LED Panel Backlight mit 1400 nits maximaler Helligkeit
4K (3.840 x 2.160) 144Hz Bildwiederholungsrate (10 bit)
Audiospezialist Klipsch nutzte die CES 2020, um sein neues Soundbar-Sortiment vorzustellen. Das Highlight ist der Bar 54 mit Dolby Atmos Sound, Apple AirPlay 2, eARC und Amazon Alexa.
Klipsch hat schon sehr früh das Soundbar-Business für sich entdeckt. Seit 2014 bietet die Lautsprecher-Schmiede bereits kompakte Klanglösungen im unverkennbaren Design an. Die Consumer Electronics Show in Las Vegas war natürlich die perfekte Plattform um die neuen Modelle vorzustellen. Als Flaggschiff-Produkt schickt Klipsch den Bar 54 ins Rennen. Hierbei handelt es sich um eine Dolby Atmos Soundbar mit 5.1.4-Klang, die mit optionalen Rear-Lautsprechern (Klipsch Surround 3) auf ein vollwertiges 7.1.4-System aufgerüstet werden kann. Für ausreichend „Druck“ sorgt ein 12 Zoll Subwoofer, der sich drahtlos mit dem Bar 54 Soundbar verbindet. Über die HDMI-Schnittstelle des Bar 54 lassen sich 4K/60p Signale mit HDR (HDR10, HLG, Dolby Vision, HDR10+) an kompatible TV-Geräte durchschleifen. Dolby Atmos Signale lassen sich auch via eARC vom Fernseher an die Soundbar zurückführen.
Der Bar 54 Dolby Atmos Soundbar lässt sich mit dem Klipsch Surround 3 Rear-Speaker-Set auf ein 7.1.4 System aufwerten
DTS: Virtual X & AirPlay 2
Positiv aufzufassen ist auch die Unterstützung von DTS Virtual:X, welches den immersiven Effekt eines objektbasierten 3D-Audioformates imitiert. DTS Virtual:X ist jedoch nur ein kleiner Trost für die fehlende Unterstützung des unkomprimierten DTS:X Audioformats. Auf der Haben-Seite können wir dagegen Apple AirPlay 2, Bluetooth-Streaming, sowie die Unterstützung des Google Assistant und Amazon Alexa verbuchen.
Klipsch Bar 48 & Bar 44
Der Klipsch Bar 54 Dolby Atmos Soundbar wird durch die Bar 48 und Bar 44 Modelle flankiert. Beim Bar 48 handelt es sich um ein 3.1-System mit einem 10 Zoll Subwoofer und Unterstützung für Dolby Atmos und DTS Virtual:X. Der Bar 44 ist ebenfalls mit 3.1-Sound ausgestattet, hat jedoch nur einen 8 Zoll Subwoofer zu bieten. Zudem kann der Bar 44 keine objektbasierte 3D Formate verarbeiten. Beide „Mittelklasse-Soundbars“ können optional mit dem Rear-Speaker-Set Klipsch Surround 3 auf ein 5.1-System aufgewertet werden.
Preis & Verfügbarkeit
Die unterschiedlichen Ausstattungsvarianten schlagen sich auch in den Preisempfehlungen von Klipsch nieder. Der Bar 54 soll um die 1.499 $US kosten, währen die Bar 48 und Bar 44 Modelle mit 699 $US bzw. 499 $US zu Buche schlagen. Zur Verfügbarkeit der neuen Modelle gibt es noch keine konkreten Aussagen. In Europa dürfen wir wohl im Herbst 2020 mit den neuen Klangriegeln rechnen.
Highlight Features Klipsch Bar 54
Klipsch Bar 54 Highlight Features
Klipsch Reference Dolby Atmos Lautsprecher-System mit einem drahtlosen Formfaktor
Drahtloser 12 Zoll Subwoofer mit einem zusätzlichen Subwoofer-Ausgang
1.000 Watt maximale Klangleistung
Dedizierter 5.1.4 Soundbar mit Dolby Atmos und DTS Virtual:X
Erweiterbar auf 7.1.4 Surround-Sound mit Klipsch Surround 3 Rear Speaker
Dedizierte Up-Firing Lautsprecher für Dolby Atmos Höhenkanäle
Dekodiert 7.1.4 Dolby Atmos Sound
Drahtloses Multiroom Streaming funktioniert mit Google Assistant, Alexa und AirPlay 2
HDMI eARC wird unterstützt
Highlight Features Klipsch Bar 48
Klipsch Bar 48 Highlight Features
Klipsch Reference Dolby Atmos Lautsprecher-System mit einem drahtlosen Formfaktor
Drahtloser 10 Zoll Subwoofer mit einem zusätzlichen Subwoofer für noch mehr Bass
3.1 Soundbar mit Dolby Atmos und DTS Virtual:X
Erweiterbar auf 5.1 Surround-Sound mit Klipsch Surround 3 Rear Speaker
Dolby Atmos Virtualisierung erzeugt ein immersives Hörerlebnis ohne Höhenlautsprecher
Dekodiert 7.1.4 Dolby Atmos Sound
Drahtloses Multiroom Streaming funktioniert mit Google Assistant, Alexa und AirPlay 2
HDMI eARC wird unterstützt
Highlight Features Klipsch Bar 44
Klipsch Bar 44 Highlight Features
Klipsch Reference Lautsprecher-System mit legendären Klipsch Sound
Drahtloser 8 Zoll Subwoofer mit einem zusätzlichen Subwoofer-Ausgang
3.1 Soundbar mit Dolby Digital und Dolby Digital Plus Unterstützung
Erweiterbar auf 5.1 Surround-Sound mit Klipsch Surround 3 Rear Speaker
Zum Start der Next-Generation-Konsole Xbox Series X wird Microsoft kein Plattform-exklusives Spiel ins Rennen schicken. Die ersten Titel die ausschließlich auf der Xbox Series X laufen, werden nicht vor 2022 erwartet!
Zum Start-Lineup der neuen 4K Konsole zählt unter anderem das lang erwartete „Halo: Infinite“. Das Spiel wird jedoch nicht nur für die Xbox Series X, sondern auch für den PC erscheinen. Microsoft hat angekündigt, dass es sich für die meisten Spiele der neuen Plattform um sogenannte Cross-Generation-Titel handelt, also Spiele, die auch auf anderen Konsolen oder dem PC veröffentlicht werden. Das dürfte vor allem Fans der Xbox One freuen, denn somit ist auch für die nächste Zeit mit genug Spielstoff zu rechnen. Matt Booty hat in einem Interview mit MCVUK bekannt gegeben, dass erste exklusive Titel frühestens in zwei Jahren erscheinen werden.
Bis zu 2 Jahre keine Series X Exklusivtitel
„Unsere Inhalte, die im Laufe der nächsten zwei Jahre veröffentlicht werden, werden, ähnlich wie beim PCs, über die komplette Gerätefamilie hinweg spielbar sein“, sagte Booty. „Wir möchten sicherstellen, dass jemand, der zwischen jetzt und [Series X] in Xbox investiert, das Gefühl hat, eine gute Investition getätigt zu haben und dass wir uns mit Inhalten für ihn einsetzen.“
Auf seinen Schultern lastet viel. Der MaserChief aus dem Halo Franchise soll die Xbox Series X zum Erfolg führen.
Halo: Infinite ist ein wichtiger Titel für die Markteinführung der X-Serie. Obwohl die Verfügbarkeit für die Xbox One den Kauf einer neuen Konsole für dieses Spiel als überflüssig erscheinen lässt, werden die Entwickler 343 Industries alles unternehmen, um die Vorteile der neuen Series X Features hervorzuheben. Booty ist nicht näher darauf eingegangen, was dies bedeuten soll. Angesichts der Hardware-beschleunigten Raytracing-Funktion, der variablen Bildwiederholfrequenz und der 8K-Fähigkeit ist es jedoch mehr als logisch, dass sich die Entwickler dieser Funktionen auf die ein oder andere Weise bedienen.
Xbox One Gamer sind „save“
Der exklusivitäts-Ansatz soll den Übergang zur Serie X reibungsloser gestalten. Personen, die sich das Upgrade nicht leisten können, werden so nicht von den neuen Spielerfahrungen ausgeschlossen. Besitzer einer Xbox One werden also noch auf lange Zeit „mitspielen“ können, noch bevor erste, echte Exklusivtitel oder der Game-Streaming-Servie xCloud ins Spiel kommen.
Wer sich für das Thema Next-Generation-Gaming interessiert, dem empfehlen wir unser ausführliches Special „Playstation vs. Xbox Series X„.
Yamaha ist einer der ersten Hersteller, der seine AV-Receiver 2020 mit einer HDMI 2.1 Schnittstelle ausstattet. Die Neuen Modelle RX-A8, RX-A6, RX-A4 und RX-A2 unterstützen somit 8K/60p Videosignale, ALLM, QMS und VRR.
TV-Hersteller beginnen so langsam die HDMI 2.1-Schnittstelle in ihre 4K und 8K Fernseher zu integrieren und mit der Playstation 5 und Xbox Series X zeichnen sich auch die ersten Zuspieler mit HDMI 2.1 Anschluss am Horizont ab. Eigentlich der perfekte Zeitpunkt um einen AV-Receiver mit HDMI 2.1 auf den Markt zu bringen. Die AV-Hersteller sind in diesem Punkt aber noch etwas zögerlich – außer Yamaha. Hinter verschlossenen Türen wurde auf der CES 2020 bereits das AV-Receiver-Lineup für das laufende Jahr vorgestellt. Die RX-A8, RX-A6, RX-A4 und RX-A2 Aventage Modelle sollen zu den ersten Geräten gehören, die mit der neuen Schnittstelle ausgestattet werden.
Die Yamaha Aventage Modelle RX-A8, RX-A6, RX-A4 und RX-A2 werden mit großer Wahrscheinlichkeit einen HDMI 2.1 Port besitzen
Offiziell wurden von Yamaha keine neuen Modelle angekündigt, jedoch sprechen die geleakten Bilder, die zum größten Teil aus einem Youtube-Video des kanadischen Elektronik-Händlers „Maison Adam“ stammen. Das Video wurde, womöglich auch wegen der unter NDA stehenden Informationen, wieder entfernt.
HDMI 2.1 mit VRR, ALLM, QMT und QMS
Darin wurden unter anderem Slides aus der Präsentation von Yamaha veröffentlicht. Diese geben nicht nur das neue Design der Yamah AV-Receiver preis, sondern geben uns auch einen Überblick über die wichtigsten Features der HDMI 2.1 Schnittstelle. Die AV-Zentralen sind dank Auto Low Latency Mode (ALLM), Variable Refresh Rate (VRR), Quick Frame Transport (QFT) und Quick Media Switching (QMS) perfekt auf die kommenge Konsolengeneration vorbereitet. QFT soll die Eingabeverzögerung beim Gaming und VR-Anwendungen reduzieren, währen QMS dafür sorgt, dass der Wechsel von Bildquellen, Auflösungen, Framerates und HDR-Formaten ohne Unterbrechung (schwarzer Bildschirm) stattfinden.
3D Sound + Surround AI
Die Designänderung der Yamaha 2020 AV-Receiver wird in einschlägigen Foren nicht gerade positiv aufgenommen
Neben HDMI 2.1 sind die Yamaha 2020 Modelle (8K/60p Support) auch mit Surround AI ausgestattet. Das Digital Sound Processing mit künstlicher Intelligenz soll digitale Sound-Signale von Filmen und Filmen analysieren und optimieren. So wird er Klangfokus z.B. in Intervallen von 200 Millisekunden auf das jeweilige entscheidende Element gesetzt. Das soll vor allem Surround-Tonspuren mehr „Tiefe“ verleihen. Die Unterstützung von 3D Sound im Dolby Atmos und DTS:X Format ist natürlich Pflicht. Vielleicht gibt es sogar Unterstützung für das neue DTS:X Pro. Zudem werden alle wichtigen HDR-Formate HLG, HDR10, Dolby Vision sowie HDR10+ unterstützt.
Einsteiger-Modelle RX-V6 & RX-V4
Yamaha hat seine „Boliden“ natürlich stolz in den Fokus der Präsentation geschoben, wird jedoch auch AV-Einsteiger mit neuen Geräten versorgen. Unter anderem wurde der RX-V4 (5 Kanäle) und RX-V6 (7 Kanäle) vorgestellt. Die beiden Modelle werden jedoch auf das Highlight-Feature – die HDMI 2.1 Schnittstelle – verzichten müssen. Sobald die Modelle von Yamaha offiziell angekündigt werden, versorgen wir euch natürlich umfassend mit Informationen.
Philips ist einer von vielen OLED-TV-Anbietern. Nun ist bekannt geworden, dass der Hersteller seine OLED-Bereinigung optimiert hat.
OLED-TVs werden immer präsenter im Markt für Fernsehgeräte. LG kämpft da natürlich an der vordersten Front. Aber auch Sony und Panasonic sind beispielsweise zwei Hersteller, die ganz vorne mitmischen wollen. Und auch Philips bietet eben OLED-Fernsehgeräte an. Im Dezember 2019 hat man nun eine neue Firmware veröffentlicht (TPM171E Version 107.1.101.2), welche die TV-Modelle mit Android TV von 2017 bis 2019 abdeckt.
Neuer Bereinigungsprozess via Firmware-Update
Dadurch wurde vor allem für die älteren Modelle die Bereinigung angepasst. Der Algorithmus, der Burn-In verhindern soll, geht nun also etwas anders vor. So setzt die neue Firmware TPM171E Version 107.1.101.2 die OFFRS von 10 auf nur noch 6 Stunden herab. OFFRS ist bei Philips eine spezifische Abkürzung, welche im Service-Menü zu erkennen ist. Somit wird das Bereinigungsprogramm nun deutlich häufiger gestartet.
Wer im Übrigen das Update aufspielt, aber die sechs Stunden schon überschritten hat, den begrüßt nach der Aktualisierung direkt das Reinigungsprogramm – abbrechbar ist es nicht. Ansonsten gilt, dass nach sechs Stunden jeweils ein Hinweis aufploppt, der auf den Reinigungsmodus verweist. Die Bereinigung kann dann wahlweise direkt ausgeführt werden oder auch erst später im Standby-Modus, wenn der TV nicht mehr aktiv genutzt wird.
Burn-In bleibt weiterhin ein OLED-Problem
Burn-In ist weiterhin für OLED-Besitzer ein Thema: Zwar implementieren alle Hersteller von OLED-TVs unterschiedliche Maßnahmen, um das leidige Einbrennen zu verhindern, zu 100 % unterbinden lässt es sich aber eben nicht. Maßnahmen wie Pixel-Shifting und Co. sorgen aber bereits dafür, dass das Risiko dauerhafte Burn-In-Effekte zu sehen zu bekommen mittlerweile gesunken ist. Oft handelt es sich nur um ein temporäres Nachleuchten, das zum Glück wieder vergeht. Plasma-Besitzer kennen diese Phänomene ebenfalls bereits.
Wer im Übrigen an den TVs von Philips nach sechs Stunden keine Bereinigung durchführen möchte, kann maximal zwei Mal auf „Später“ klicken. Beim dritten Hinweis auf die Funktion lässt sich die Bereinigung nur noch bestätigen. Der Vorgang lässt sich anschließend auch nicht ab- bzw. unterbrechen.
Acer hat mit dem Predator CG552K einen spannenden Gaming-Monitor vorgestellt. Denn das Display beherrscht nicht nur 4K, sondern auch 120 Hz und nutzt ein OLED-Panel.
Der neue Gaming-Monitor Predator CG552K protzt allerdings auch mit 55 Zoll Diagonale, sodass er schon manchem Fernseher Konkurrenz machen kann. OLED-Monitore sind dabei aktuell noch sehr ungewöhnlich, sodass mancher Zocker hier vielleicht aufhorcht. Gezeigt hat Acer den neuen Bildschirm auf der CES 2020. Auch AMD FreeSync und Nvidia G-Sync (nur Kompatibilität) finden Unterstützung.
Der Acer Predator CG552K löst mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf und erreicht eine maximale Helligkeit von 400 Nits. Zudem kann er 98,5 % des DCI-P3-Farbraumes darstellen – mit einer Genauigkeit von Delta E<1. Dank des OLED-Panels sind natürlich unendliche Kontraste vorhanden und sehr tiefes Schwarz. Zudem soll eine Reaktionszeit von 0,5 ms möglich sein. Die Bildfrequenz von 120 Hz ist ebenfalls ein Mehrwert.
Acer setze laut einigen Quellen bereits auf HDMI 2.1 als Schnittstelle, sodass auch VRR unterstützt wird. In den Specs ist aber wieder HDMI 2.0 angegeben, was derzeit etwas verwirrt. Ob auch HDR10 Unterstützung findet, ist leider offen. Da Acer keine Angaben macht, sieht es wohl leider so aus, dass der Predator CG552K scheinbar ohne HDR auskommen muss. Dies ist natürlich ein erheblicher Nachteil, da Games wie „Shadow of the Tomb Raider“ mittlerweile auch am PC von HDR profitieren.
Acer will Einbrennen am Predator CG552K verhindern
Damit der OLED-Monitor beim Zocken keine Einbrenneffekte erleidet, gerade bei Spielen ist das Risiko ja aufgrund vieler statischer Anzeigen erhöht, implementiert Acer einige Sensoren, welche z. B. auch die Helligkeit je nach Raumumgebung justieren sollen. Als Schnittstellen sind wiederum DisplayPort 1.4, dreimal HDMI 2.0, USB Typ-C sowie USB 2.0 / 3.0 an Bord. Selbst Stereo-Lautsprecher mit 10 Watt sind vorhanden.
Im Handel soll der neue Acer Predator CG552K ab dem dritten Quartal 2020 zu haben sein. Für die USA ist bereits ein Preis von 2.999 US-Dollar bestätigt, während in Europa offenbar 2.699 Euro anfallen werden. Für einen OLED-Monitor mit den genannten Spezifikationen und bei 55 Zoll Diagonale wirkt der Preis fair. Immerhin kostet ein OLED-Pendant von Alienware gleich einige Hundert Euro mehr.
Auf der CES 2020 ist öfters der Begriff HGiG gefallen. Es ist nicht ganz uninteressant, was hinter der HDR Gaming Interest Group (HGiG) steckt und wie diese für besseres HDR Gaming kämpft.
Die HGiG ist bereits seit August 2018 aktiv und versucht im Dialog mit Herstellern so etwas wie einen „Standard“ für Spiele mit erweitertem Dynamikumfang zu erstellen. HDR-Spiele lassen Gamer noch tiefer in den Content eintauchen und sind zu einem starken Trend in der Branche geworden. Die Ergebnisse sind meist jedoch nicht optimal, was in einigen Fällen Auswirkungen auf das Spielerlebnis haben kann. Freiwillige Unternehmen diskutieren gemeinsam, um aus der Vielzahl von HDR-Formaten (HLG, Dolby Vision, HDR10, HDR10+) einen Leitfaden für HDR-Gaming erstellen zu können. Dabei müssen Best Practices für Entwickler von HDR-Spielinhalten, Spieleplattformen und Herstellern von Fernsehbildschirmen und Monitoren aufgesetzt werden. Denn es ist ganz klar, HDR-Inhalte können, in Kombination mit optimierten Spielplattformen und TV-Displays, ein wirklich beeindruckendes Spielerlebnis erschaffen.
HDR in Gaming ist wie der Wilde Westen
Bei Filmen und Serien ist es vorgegeben, wie HDR-Signale zu verwerten sind. Bei Spielen, deren Inhalte dynamisch erzeugt werden, können sich die Signale, die an das Display ausgegeben werden stetig verändern und sogar die Vorgaben des Ultra HD Standards übertreffen. Z.B. kann die Sonne in einem Spiel mit weit über 10.000 nits gerendert werden. Ein Display-Mapping, wie es regulär bei Fernsehern und Monitoren zum Einsatz kommt, wird in vielen Fällen zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Und nicht nur das. Eine inkorrekte HDR-Darstellung kann sogar zu Nachteilen bei kompetitiven Spielen führen. Genau dagegen möchte die HGiG mit ihrer Arbeit vorgehen.
Beispiel einer unerwünschten HDR-Benutzererfahrung: Der linke Spieler sieht die Rechtskurve nach dem Tunnel leider nicht, da der Bildbereich zu hell ist
Um eine konsistente und qualitativ hochwertige Nutzererfahrung zu gewährleisten, wurden drei „Best-Practice-Empfehlungen“ für die Anwendung von HDR in Spielen festgelegt:
HDR-Spiele implementieren parametrisches Tone-Mapping, mit dem kritische primäre Objekte in einem bestimmten Helligkeitsbereich gerendert werden können, um eine gleichmäßige Spielerfahrung zu gewährleisten („primärer HDR-Bereich“).
HDR-Displays behalten im Spielemodus die Abstufung innerhalb des primären HDR-Bereichs bei. Display-Hersteller geben Spielekonsolenherstellern Informationen zum Tone Mapping, damit Spielen den vollen HDR-Umfang im primären HDR-Bereich nutzen können. Empfehlungen für PC-Monitore, die auf Standardisierungsaktivitäten in der PC-Umgebung basieren sollten noch eingebaut werden.
Spielekonsolen stellen APIs für Spiele bereit, die es erlauben Informationen zum Tone Mapping abzurufen, damit die Abstufungen innerhalb des primären HDR-Bereichs erhalten bleiben. Spielekonsolen bieten Verbrauchern auch eine Systemkalibrierung, mit der die Tone Mapping-Informationen der Displayhersteller außer Kraft gesetzt werden können. Verbraucher sind so in der Lage ihr Spielerlebnis für verschiedene Umgebungshelligkeiten optimieren.
Alle HDR-kompatiblen Displays und Games sollten auf jeden Fall den primären HDR Bereich abdecken. Alles darüber hinaus wird als Erweiterter HDR Bereich gewertet
Es ist wichtig, dass die HGiG ihre Arbeit in den nächsten Monaten intensiviert und den Dialog anregt. Denn eigentlich befinden wir uns bereits mitten in der HDR-Gaming-Ära. Die Xbox ONE S, Xbox One X, Playstation 4, Playstation 4 Pro sowie Windows 10 PCs sind alle in der Lage HDR-Spiele wiederzugeben. Über die Plattformen verteilt gibt es bereits über 100 Titel, die vom erweiterten Dynamikumfang und Farbraum profitieren. In diesem Jahr wird mit der Xbox Series X und der Playstation 5 bereits die neue Konsolengeneration eingeführt. Die High-End-Geräte werden vermehrt auf Bestandteile des Ultra HD Standards, vor allem HDR zurückgreifen. Bleibt zu hoffen, dass nachfolgende Interessenten mitziehen und ihre Hard- und Software entsprechend der Vorgaben anpassen. LGs 2020 OLED TVs sind z.B. eine der ersten Fernsehgeräte, die aktiv die Unterstützung der HGiG-Vorgaben kommunizieren.
Interessenten der HGiG:
Activision, Asus, Capcom, Eizo, Electronic Arts, Epic Games, HP, LG Electronics, Microsoft, Panasonic, Samsung Electronics, Sony Interactive Entertainment, Sony Visual Products, Square Enix, Toshiba, Ubisoft, Unity Technologies, Vizio und Warner Bros. Games.
Wer sich ausführlich mit der HGiG auseinandersetzen möchte, kann die sehr einfach gehaltene Webseite der HDR Gaming Interest Group besuchen.
Nach 42 Jahren kommt die Skywalker-Saga zu einem Ende! Im Rahmen der Star Wars Celebration wurde der erste Teaser-Trailer zu „Star Wars: Episode IX“, oder wie er im englischen Original heißt „The Rise of Skywalker“ gezeigt.
Der Film wird am 19. Dezember 2019 in den deutschen Kinos starten. Es wird auch der letzte Film sein, in dem die in 2016 verstorbene Carrie Fisher (Prinzessin Leia) zu sehen sein wird. Bereits kurz nach ihrem Tod spekulierte man, wie ihr Ableben Episode 8 und 9 beeinflussen wird. Regisseur J.J. Abrams sprachen sich jedoch dagegen aus, sie durch einen CGI-Charakter zu besetzen. Mit ungesehenen Material, dass während Episode 7 gedreht wurde und mit großen Anpassungen an der Story, schaffte man es die Geschichte um Prinzessin Leia ein würdiges Ende zu geben.
Im Trailer ist natürlich auch Rey (Daisy Ridles) und Lando Calrissian (Billy Dee Williams) sowie Kylo Ren (Adam Driver) zu sehen. Lando scheint nach dem Ableben von Han Solo wohl endlich wieder am Steuer seines geliebten Millenium Falcon zu sitzen. Weiterhin mit von der Partie Finn (John Boyega) und Poe Dameron (Oscar Isaac). Der Trailer ist natürlich wieder großartig inszeniert und wir sind schon gespannt, wie die Skywalker Saga zu einem Ende kommen wird.
Wer die Geschichte des Skywalker nochmals von Anfang an sehen möchte, der sollte sich auf die geplante „The Skywalker Saga“ 4K Blu-ray Box freuen. Diese soll 2020 erscheinen und Episode I bis VI beinhalten. Episode 1,4,5 und 6 sollen dank nochwertigem 4K/HDR Remaster eine bislang nie dagewesene Bildqualität der Filme abliefern. Episode 2 und 3 wurden jedoch bereits komplett digital gedreht und werden daher nur ein 2K Upscale aufweisen können. Ebenso darf man darauf gespannt sein, wie Disney die Zweitvermarktung von „Star Wars: Episode IX“ angeht. Mit dem bald startenden Disney+ Streamingservice, wird der Film in digitaler Form wohl nicht mehr auf anderen Plattformen zu sehen sein.