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Alita: Battle Angel 4K Blu-ray im Test: Audiovisuelles Fest

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Inhalt (75%)

Mit gut 16 Jahren Verspätung erblickt sie doch noch die Kino-/Heimkinowelt, die junge Alita. Schon 2003 wurde James Cameron von Guillermo del Toro auf die Idee gebracht, den neunteiligen Manga Battle Angel Alita von Yukito Kishiro zu verfilmen. Doch dann kam Cameron eine andere SciFi-Story dazwischen: Avatar. So übergab er 2015 schweren Herzens die mögliche Regie seines Herzensprojekts an Robert Rodriguez. Der Titanic-Regisseur blieb als Koproduzent an Bord und verkündete, dass man Alita, die Titelfigur, komplett per CGI animieren würde. Doch auch ein Budget von 170 Mio. Dollar konnte nicht verhindern, dass der Film in den USA floppte und weltweit ebenfalls enttäuschte. Doch das wird Rodriguez‘ Film nicht gerecht. Klar ist zwar, dass Alita: Battle Angel ein wenig die Seele fehlt. Dass er mehr auf Haudrauf, denn auf Charaktertiefe setzt und Style über Substanz setzt. Doch davon ab kann man dem Mix aus SciFi, Fantasy und Identitätsfindungs-Drama nichts vorwerfen.

Alita wird von Dyson Ido wieder zusammen gebaut

Fangen wir bei der Optik an: Diese Cyberpunk-Welt mit klarem Steampunk-Ambiente wirkt wie eine perfektionierte Mischung aus Mortal Engines, Blade Runner und dem Videospiel Bioshock. Erwartete man bereits Großes, hat Rodriguez es noch größer machen lassen. Der Anblick von Iron City ist atemberaubend. Die in die Höhe gewachsenen Unterkünfte, die schmuddeligen Hinterhöfe, das Treiben auf den Straßen – viel lebendiger und atemberaubender hätte man das kaum inszenieren und animieren können. Dazu die schwebende Stadt Zalem über den Köpfen der Bewohner von Iron City. Dieser Ort des Begehrens vieler Einwohner, die davon träumen, dort oben zu leben. Dort, wo Wohlstand herrscht und Honig und Milch fließen – ein ebenso gewaltiger wie Sehnsüchte weckender Anblick gelingt dem Film, der Zalem nur von unten zeigt.

Alita entdeckt ihren neuen Körper

Tricktechnisch ist es ohnehin allererste Sahne, was die Künstler von Weta Digital hier geleistet haben. Sieht man von den großen Augen ab, die Rodriguez als Verbeugung vor der Manga-Vorlage verstanden haben möchte (die ihm aber viel Kritik einbrachten), ist Alita tatsächlich in vielen Situationen so real wie bisher keine animierte Figur. Von den Poren ihrer Gesichtshaut über die Zähne und Lippenbewegungen bis hin zum wallenden Haar – das hat man bisher noch nicht besser gesehen. Spricht man von diesen Cyborgs, muss auch erwähnt werden, wie gut das Motion Capturing funktioniert. Rosa Salazar, die der Titelfigur ihre geschmeidigen Bewegungen verpasste, wurde nicht umsonst einhellig lobend erwähnt. Ihre Verkörperung der Alita ist absolut stark. Und es gelingt dem Film tatsächlich, eine Bindung zur Hauptfigur entstehen zu lassen. Dies wird besonders deutlich, wenn ihr Leben in Gefahr ist oder sich mit den anderen Hunter Killern ihre Scherze erlaubt. Der zweite Kampf mit Grewishka gerät so zu einem ersten emotionalen Höhepunkt – auch wenn das Drehbuch etwas zu wenig Mut beweist, um den Charakteren noch etwas mehr Zweidimensionalität mit zu geben.

Zalem wirft seinen Schutt auf Iron City

Wer aber ohnehin nicht unbedingt erwartet, dass man in Alita: Battle Angel einen tiefenpsychologischen Film über das Wesen der Menschheit und jenes von Cyborgs erhält, der kann sich umso mehr auf das konzentrieren, was der Film schlicht sensationell abliefert: Die Action.

Klar, die Motive des Motorball sind sattsam bekannt und eigentlich eine ziemlich derbe MMA-Variante des 1975er Rollerball. Am Ende ist’s auch egal, ob man hier auch noch Elemente aus Ghost in the Shell oder Elysium findet, wenn es dermaßen viel Spaß macht. Mit unglaublich fließenden und atemberaubenden Animationen wird der Sport und werden die Fights in der Arena zum Zuschauer transportiert. Schon alleine aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Gladiatoren gibt es außerdem viel Abwechslung während der Kämpfe.
Abwechslung, die der Story selbst etwas abhanden kommt. Denn die Identitätsfindung Alitas wirkt ein bisschen schludrig inszeniert. Mehr überzeugen kann da schon Christoph Waltz als moderner (und sanfter) Dr. Frankenstein. Außerdem sorgt die Beziehung zwischen Alita und Hugo für gefühlvolle Momente. Deren Verbindung erzählt letztlich eine grenzüberschreitende Lovestory sorgt für das, was die Menschen einst im Großen Krieg erfolgreich vermissen ließen: Die Akzeptanz des Anderen.

Bildqualität (90%)

Alita: Battle Angel wurde durchweg digital gefilmt. Nach allen verfügbaren Informationen wurde von ihr allerdings nur ein 2K-DI erstellt. Neben dem integrierten erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 ist die UHD hierzulande die erste Scheibe, die mit allen drei HDR-Formaten ausgestattet ist: HDR10, HDR10+ und Dolby Vision. Was dieses Review angeht, so konzentriert es sich auf HDR10 und Dolby Vision. Da die Resultate, die HDR10+ mit den ersten erhältlichen Titeln brachte, praktisch ohne jede Veränderung gegenüber dem statischen HDR10 blieben (zumindest auf einer hochwertigen Kette von Panasonic-Geräten), scheint HDR10+ derzeit immer noch nicht in einer Liga mit DV spielen zu können.

Die Blu-ray stellt das Bild deutlich heller dar als die UHD

Das auffälligste Merkmal der UHD (und das gilt für HDR10 ebenso wie für DV) ist die weitaus größere Kontrastdynamik sowie das intensivere Color Grading. Beides in Kombination sorgt für eine sichtbar bessere Farbdifferenzierung. Nimmt man sich bspw. den Beginn von Kapitel Kapitel vier so sieht man auf dem Steampunk-Design der Stadt eine Vielzahl an vielfältigeren Farben und Schattierungen. Man wähnt Rost und abbröckelnde Farbe, wo die BD eher wie ein pastellhaftes Gemälde mit zu weichen Farbtönen wirkt.
Sichtbar mehr Blau- und Violett-Schattierungen gelangen zum Auge und Hautfarben kommen nun natürlicher, brauner und nicht so gelblich rüber.

Auch Wolken am Himmel arbeitet die UHD besser heraus, während die Blu-ray hier etwas mehr überreißt. Hintergründe, die nicht mehr unter einem leichten Schleier liegen, lassen das Bild in der Tiefe organischer wirken. Selbst die CGI-Elemente machen über die UHD einen echteren Eindruck, wirken weniger artifiziell.

Dolby Vision arbeitet Hell-Dunkel-Kontraste am besten raus

Nimmt man die Dolby-Vision-Fassung für sich, punktet sie mit der maximal möglichen Hell-Dunkel-Dynamik. Was die UHD per DV hier in Sachen Schwarzwert abliefert, ist wirklich sensationell. Nur ganz selten mal wirken helle Bereiche auf Gesichtern ganz leicht überstrahlt. Ansonsten ist das schon ein vorzüglich dynamisches Bild. Gegenüber HDR10 wird hier und da noch ein leichter Schleier vom Bild genommen, dafür wirkt DV an anderen Stellen nicht ganz so farbintensiv, was am Ende Geschmackssache ist.

Grundsätzlich punktet die UHD mit einem noch ruhigeren Eindruck gegenüber der Blu-ray. Wo die BD immer wieder leichte Körnung auf Hintergründen oder uniformen Flächen offenbarte, bleibt die UHD ruhig. Lediglich die ganz dezente Körnung ausgerechnet auf den CGI-Figuren bleibt vorhanden. Gerade Alitas Gesicht und ihr Körper weisen bisweilen eine leichtes Rauschen auf, wohingegen das im gleichen Frame gefilmte Gesicht von Christoph Waltz absolut ruhig bleibt (41’56) – ein Problem allerdings, das auch die BD schon (deutlich intensiver) hatte.

Bei der 3D-Fassung werden Figuren sauber vom Hintergrund getrennt

Der UHD liegt auch die 3D-BD des Films bei. Und weil Rodriguez zum einen ein alter 3D-Hase ist (schon sein Spy-Kids 3D von 2003 wurde stereoskopisch gefilmt) und er zum anderen auf das cameron’sche Kamerasystem zurückgreifen konnte, mit dem dieser seine Unterwasser-Dokus aufnahm, sollte auch dieser in echtem 3D aufgenommene Film eine herausragende 3D-Visualisierung liefern.

Und das tut Alita dann auch. Schon auf dem Schrotthaufen schält sich Christopher Waltz sehr plastisch vom Hintergrund ab. Grundsätzlich gehört Rodriguez‘ Film zu den technisch saubersten 3D-Filmen der letzten Jahre. Wenn Alita und Dyson sich Zalem anschauen, sieht man volle drei Ebenen in der Stadt, später sogar noch mehr. Das einzige Problem bei einem in weiten Teilen am Rechner entstandenen Film sind dann die Hintergründe. Dieser zweidimensional-flache Back-Layer wirkt dann arg gezeichnet, was in der 3D-Fassung gegenüber der 2D-Version stärker auffällt.

Richtig klasse sind aber bspw. die vielen Staubpartikel, die teilweise in der Luft umher schwirren oder auch die Totale von Zalem. Die Versorgungsstränge, die von dort runter hängen und der Müll, der herabfällt sorgen für einen schicken 3D-Effekt.

Tonqualität (90%)

Typisch für Anbieter Fox ist der Umgang mit den Tonspuren: Die deutsche Synchro muss auch hier mit einer regulären und komprimierten dts-Fassung auskommen. Diese läuft mit 0,7 Mbps, klingt aber gar nicht mal so übel: Während der Motorball-Duelle werden sämtliche Speaker mit sehr wuchtigen Signalen beliefert. Auch der LFE-Kanal bekommt genug zu tun und liefert heftige Signale. Dennoch wirkt das Ganze etwas aufgeregt und nicht ganz so homogen. Das Publikum könnte bspw. etwas offener klingen. Wirklich klasse ist aber die Räumlichkeit, die den Zuschauer schon sehr zentral in den Mittelpunkt des Geschehens stellt. Es mag schon bessere dts-only-Spuren gegeben haben, was die Ausgewogenheit angeht. Aber in Sachen Effekte und „Krachbumm“ lotet die datenreduzierte Tonspur aus, was ihre Kodierung hergibt.

In den Motorball-Szenen fetzt der Sound die meisten Konkurrenz-Disks aus der Arena

Übertroffen wird sie aber noch von der Atmos-Fassung der UHD. Während dessen reguläre Ebene tonal praktisch identisch ist mit der dts-HD-MA-Fassung der BD, die in Sachen Dynamik und Feinzeichnung noch mal hörbar besser ist als die deutsche dts-Version, gesellt sich natürlich noch die Höhen-Ebene hinzu.

Den ersten Effekt gibt es hier, wenn Servogeräusche und Verschraubungen aus den Heights kommen, die der Zuschauer an Alitas Stelle über sich hört. Draußen auf den Straßen hätte man nach gut neun Minuten dann vielleicht ein bisschen Markt-Atmosphäre hinzufügen können. Doch spätestens wenn der fette Android auftaucht, setzt es die voluminösesten 3D-Sounds der letzten Monate.

Die Freunde von expliziten 3D-Sounds wird freuen, dass die Höhen-Speaker nicht dazu verwendet werden, auch den Filmscore mit in die obere Ebene zu legen. Die Deckenlautsprecher werden ausschließlich für entsprechend Soundeffekte selbst genutzt – bspw. wenn Alita und Hugo in die Motorball-Arena treten. Dort setzt es nicht nur Bassgewitter, sondern auch eine unglaubliche Vielzahl an transformers-ähnlichen 3D-Sounds bei den Fights der Maschinen sowie das jubelnde Publikum aus den Heights.
Wird dann bei der Kneipenschlägerei eine Tischplatte wie ein Frisbee durch die Gegend geworfen, geht man unwillkürlich in Deckung. Noch einmal richtig heftig wird’s, wenn Alita nach 90 Minuten selbst in die Arena tritt und es fast pausenlos aus den oberen Speakern irgendwelche Geräusche gibt – und das in einer Lautstärke, die jener auf der regulären Ebene gleicht. Tatsächlich gehört die Atmos-Fassung von Alita ebenfalls zum Besten, was man sich derzeit zu Gemüte führen kann.

  • Deutsch: DTS 5.1 (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial von Alita: Battle Angel umfasst das vierteilige „Alitas Welt“, in dem unter anderem auch erklärt wird, wie es zum großen Krieg kam und wer ihn warum führte. In „Regeln des Spiels“ gibt’s außerdem eine kurze Erklärung zu den Spielregeln von Motorball. „Vom Manga auf die Leinwand“ läuft knapp 20 Minuten und zeichnet den Weg nach, wie die US-Filmemacher sich des japanischen Originals annahmen. In „Alitas Entwicklung“ geht’s dann hauptsächlich um die Titelfigur und ihre Ursprünge sowie ihre Charakter-Entwicklung. „Motorball“ nimmt sich dann der Sportart des Films an und beschreibt es als Kampfsport-Variante eines Nascar-Rennens. Die gut 26-minütige Q&A-Runde wird von Produzent Landau gehalten und bringt Cameron und Rodriguez mit ihren drei Hauptdarstellern zusammen. Der „10-Minuten-Kochkurs: Schokolade“ ist die Rückkehr von Rodriguez-10-Minuten-Kochschule, die er humorvoll und süffisant wie immer abhält.

Gesamtbewertung Alita: Battle Angel  (85%)

Alita: Battle Angel ist deutlich besser als sein US-Einspiel es vermuten lassen würde. Und man kann sich nur wünschen, dass das von Rodriguez und Cameron erhoffte und zum Ende hin angedeutete Sequel trotz des eher geringen Einspiels doch noch realisiert wird. Die Chancen darauf stehen allerdings nicht sonderlich gut – insbesondere seit Disney 20th Century Fox übernommen hat und sich wohl zweimal überlegen wird, 150 – 200 Mio. Dollar für einen Nicht-Marvel-Film auszugeben. Gerade Heimkinofans werden die Daumen drücken. Denn das, was die UHD hier abliefert, spielt audiovisuell ganz weit oben mit. Vor allem der englische Atmos-Sound dürfte in den nächsten Monaten immer wieder zu Demontrationszwecken in potenten Heimkinos eingesetzt werden.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 01. August 2019 Review am: 10. August 2019
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 121 Minuten
Filmstudio: Fox FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Chinesisch, Deutsch, Englisch, Japanisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
DTS 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
HDR10+
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
3D Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Alita: Battle Angel Trailer:

4K Ultra HD Blu-rays für nur 11 Euro! (5 kaufen nur 55 Euro zahlen)

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4K Ultra HD Blu-rays für nur 11 Euro – wo gibt es den sowas? In der Amazon-Aktion „5 4K Ultra HD für 55 Euro“ natürlich. Das Angebot ist bis zum 18. August 2019 gültig. 

HIER GEHT ES ZUR AKTION

Warnung: Bevor ihr euer Sparschwein schlachtet oder einen Kredit aufnimmt, müssen wir fairerweise sagen, dass die Auswahl der Titel nicht gerade von unzähligen Highlights geprägt ist. Innerhalb der Aktion findet man z.B. viele alte „Mastered in 4K“ Blu-rays, bei denen es sich um reguläre Blu-rays mit erhöhter Bitrate handelt – also keine 4K Ultra HD Discs. Es gibt lediglich 13 echte UHD-Discs, von denen sich in unseren Augen auch nur ein 5er-Kauf lohnt. Wir würden „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten„, „Unsere Erde 2„, „Feinde – Hostiles„, „Die Reise der Pinguine 2“ und „The Mechanic: Resurrection“ in unseren Warenkorb legen. Vielleicht findet bei dem ein oder anderen noch „Dreed“, „Und täglich grüßt das Murmeltier“, „Die Brucke am Kwai“ oder „Death Wish“ seinen Weg in den digitalen Einkaufskorb.

Parallel zur „5 Ultra HD Blu-rays für 55 Euro„-Aktion gibt es noch „Blu-rays für 6 Euro“ und „5 kaufen, 45 Euro bezahlen“ auf 3D Blu-rays.

Honor Vision: Smartphone-Hersteller bringt nun auch TVs auf den Markt

Kommt einem bekannt vor: Kürzlich gab es Neuigkeiten zum Hersteller OnePlus, der schon in Kürze offiziell seine ersten TVs mit Android TV vorstellen dürfte. Einen Schritt weiter sind dabei die chinesischen Landsmänner von Honor. Jene haben die Fernseher der neuen Reihe Honor Vision offiziell präsentiert.

Die Smart-TVs von Honor, in Deutschland vor allem für seine Smartphones und Fitness-Armbänder bekannt, erscheinen allerdings zunächst nur in dessen Heimatland: China. Honor ist dabei eine Tochter von Huawei. Entsprechend überrascht es nicht, dass als Betriebssystem der neuen TVs HarmonyOS herhalten wird, eine neue Plattform, die Huawei diese Woche vorgestellt hatte.

Die Fernseher werden zudem optional als Pro-Version auch eine herausfahrbare Webcam bieten, die für Videochats herhalten soll. Außerdem setzt man auf dünne Metallrahmen. Technisch handelt es sich bei den Honor Vision um günstige 4K-TVs, die mit dem SoC Honghu 818 mit acht Kernen arbeiten und auch HDR unterstützen. Über den Magic Link sollen sich Bilder und Videos direkt von Smartphones zu den TVs schießen lassen. Für das vorgestellte Modell mit 55 Zoll nennt Honor einen Screen-to-Body-Ratio von 94 %.

Am Honor Vision lassen sich via Screen Mirroring auch Inhalte von mobilen Endgeräten anzeigen

Es sind außerdem beim Pro-Modell Lautsprecher mit sechsmal 10 Watt und sechs Far-Field-Mikrofone an Bord, um auch Sprachsteuerungen problemlos nutzen zu können bzw. bei Videochats sorglos Palavern zu können. Videoanrufe sollen mit 1080p möglich sein und über Face-Tracking immer den Fokus halten. Innerhalb nur einer Sekunde soll der Honor Vision aus dem Standby erwachen.

Honor Vision erscheint am 15. August 2019

Die Honor Vision TVs erscheinen in China bereits am 15. August. Sie werden über eine Bluetooth-Fernbedienung gesteuert – oder wahlweise auch über ein kompatibles Smartphone. Als Preise sind bereits umgerechnet ca. 475 Euro für die reguläre und etwa 600 Euro für die Pro-Version mit der Kamera genannt. Unten sind noch die technischen Daten gesammelt. Ob die Honor Vision irgendwann auch in Europa auf den Markt kommen könnten, ist derzeit noch offen.

Honor Vision: Die Rückseite des Fernsehers

Honor Vision – Technische Daten

  • 55 Zoll (3.840 x 2.160 pixels) LC-Display mit 87% NTSC Color Gamut, 400 nits Helligkeit, 178° Blickwinkel
  • HONGHU 818 Quad-Core (2 x A73 + 2 x A53) 28nm SoC mit 600 MHz Mali-G51MP4 GPU
  • 2 GB RAM und 16 GB Speicherplatz (Vision TV) / 32 GB Speicherplatz (Vision TV Pro)
  • HarmonyOS 1.0
  • 1080p Pop-Up-Kamera (nur Vision TV Pro)
  • Wi-Fi 802.11 a/b/g/n (2.4 / 5GHz) 2X2, Bluetooth 5.0 LE, 3 x HDMI 2.0 ( 1 x HDMI ARC), 1 x USB 3.0, 1 x AV, 1 x DTMB, 1 x S/PDIF, 1 x Ethernet
  • H.265 4K mit 60 / 30 fps, H.265 1080P mit 60 fps, H.263 1080P mit 30 fps
  • 4x 10 Watt Lautsprecher (Vision TV) / 6x 10 Watt Lautsprecher, HUAWEI Histen Audio

HDR10+ lebt: Samsung Galaxy Tab S6 unterstützt als erstes Tablet den Standard

Samsung hat mit dem Galaxy Tab S6 vor ein paar Tagen ein neues Tablet vorgestellt. Das an sich wäre für 4K-Fans nicht sonderlich bahnbrechend. Laut den Südkoreanern handelt es sich aber um das weltweit erste Tablet, das HDR10+ unterstützt.

Wer sich mit dem Thema HDR10+ befasst, dürfte aber nicht allzu verwundert sein, dass ein derartiges Gerät von Samsung stammt: HDR10+ hat große Probleme sich gegen Dolby Vision durchzusetzen und fristet momentan eher ein Nischendasein. Da ist klar, dass Samsung, der größte Verfechter der Technik, zumindest die passende Hardware liefern möchte.

Das Samsung Galaxy Tab S6 verwendet ein AMOLED-Display mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten als nativer Auflösung auf 10,5 zoll Diagonale. Außerdem kann das Tablet auch mit seiner Kamera 4K-Videos aufzeichnen und laut Hersteller sogar 8K-Videos wiedergeben. Dass der Bildschirm HDR10+ unterstützt, macht es aus Sicht von Samsung zu einem perfekten Multimedia-Begleiter für unterwegs.

Das Galaxy Tab S6 von hinten

HDR10+ hat gegenüber HDR10 den Vorteil, dass dynamische Metadaten nutzbar sind. Dadurch kann die Wiedergabe bei entsprechenden Inhalten von Szene zu Szene optimiert werden. Das Galaxy Tab S6 unterstützt jene Technik und bringt zudem durch AKG optimierten Sound mit Dolby Atmos mit. Wie viel Dolby Atmos bei kleinen Tablet-Lautsprechern tatsächlich bewirkt, muss natürlich jeder für sich entscheiden.

Inhalte mit HDR10+ sind rar gesät

Wer allerdings am Samsung Galaxy Tab S6 Inhalte mit HDR10+ konsumieren möchte, wird sehr genau suchen müssen. Zumindest bei Amazon Prime Video gibt es jedoch Content, der HDR10+ unterstützt. Abseits des neuen Galaxy Tab S6 unterstützen im Übrigen auch die beiden neuen Smartphones Galaxy Note 10 und Note 10+ HDR10+.

Samsung Galaxy Tab S6: Das neue Tablet der Südkoreaner

Samsung Galaxy Tab S6: Technische Daten

  • Display 10,5 Zoll WQXGA, Super AMOLED mit HDR10+
  • Prozessor Qualcomm Snapdragon 855 (1x 2,8 GHz, 3x 2,4 GHz , 4x 1,7 GHz)
  • Betriebssystem Android 9.0 Pie
  • Farben Mountain Gray, Cloud Blue, Rose Blush
  • Maße / Gewicht 244,5 x 159,5 × 5,7 mm / 420 g
  • Kamera 8 MP (Front), 13 MP + 5 MP (Rear)
  • RAM und Speicherplatz 6 GB + 128 GB oder 8 GB +256 GB , MicroSD (bis zu 1 TB)
  • Videoaufnahme UHD 4K (3840×2160) @ 30fps
  • Videowiedergabe UHD 8K (7680 x 4320) @ 30fps
  • Akku 7.040 mAh, Fast Charging
  • S Pen mit 0.35 mAh
  • Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac 2.4G+5 GHz, MIMO, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5.0, GPS, USB Typ-C
  • Sensoren Optischer In-Display-Fingerabdruck-Scanner, Accelerometer, Gyro Sensor, Geomagnetic Sensor, Hall Sensor, RGB Light Sensor
  • Zwei Mikrofone
  • Audio 4 Lautsprecher mit Sound by AKG, Dolby Atmos
  • Zubehör Book Cover Keyboard, Book Cover, POGO Charging Dock, S Pen
    Erhältlich ab 30. August 2019
  • Preis Galaxy Tab S6 Wi-Fi (6 GB RAM, 128 GB Speicher) – 749 Euro, Galaxy Tab S6 LTE (8 GB RAM, 256 GB Speicher) – 899 Euro

Als optionales Zubehör veröffentlicht Samsung ein Cover für 69,90 Euro, das erwähnte Keyboard Cover für 179,90 Euro und den S Pen für 59,90 Euro – im Lieferumfang liegt aber natürlich bereits ein S Pen bei.

OnePlus: Eigene 4K-TVs mit Android TV starten wohl bald

Der Hersteller OnePlus ist bisher primär für seine Smartphones bekannt. Allerdings kündigte man bereits vor einiger Zeit vage an auch in den Bereich für Smart TVs einsteigen zu wollen. Nun gibt es neue Hinweise auf die ersten Modelle.

Bei der Bluetooth SIG sind jedenfalls bereits mehrere TV-Modelle gelistet, welche den neuen Geräten von OnePlus entsprechen sollen. Das deutet darauf hin, dass die Entwicklung abgeschlossen sein sollte und die Fernseher schon bald offiziell vorgestellt werden könnten. Konkret listet die Bluetooth SIG die Modelle 55Q1IN, 43Q2IN, 65Q2CN, 75Q2CN, 75Q2US.

Das spricht logischerweise für neue Smart TVs von OnePlus mit Diagonalen von 43, 55, 65 und 75 Zoll. Als Betriebsystem der Geräte soll, wie beispielsweise auch bei Pendants von Philips oder Sony, Android TV herhalten. Noch sind die TVs von OnePlus aber nur bei der Bluetooth SIG aufgetaucht und noch nicht bei anderen Stellen. Die Zusätze „CN“, „IN“ und „US“ dürften dabei auf die jeweils vorgesehenen Märkte, also China, Indien und die USA, hindeuten.

Entsprechend ist wohl auch erst einmal offen, ob OnePlus eine TVs auch in Europa auf den Markt bringen könnte. Leider kann man aus den Daten der Bluetooth SIG sonst wenig ableiten. Die TVs dürften eben mit 4K auflösen und sollen außerdem Bluetooth 5.0 mitbringen. Welche Features sonst noch an Bord sein könnten, ist aber derzeit völlig offen.

Eine OnePlus Remote ist ebenfalls schon durchgesickert

Ebenfalls über die Bluetooth SIG vor einer Weile durchgesickert: eine OnePlus Remote mit der Modellnummer RC-001A. Derzeit rechnet man damit, dass die Fernseher von OnePlus LCD-Modelle sein werden und sich an das Premium-Segment richten. Dennoch ist mit einem aggressiven Preis- / Leistungsverhältnis zu rechnen, denn diese Strategie verfolgt OnePlus ja auch im Smartphone-Markt.

Auch sollen die TVs von OnePlus als Schaltzentrale für das Smart Home herhalten können. Es dürfte auch angedacht sein, dass sich die 4K-Fernseher bequem über die Smartphones des asiatischen Unternehmens bedienen lassen. Mehr wissen wir vermutlich in den nächsten Monaten. Der Launch der TVs könnte im vierten Quartal 2019 stattfinden.

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Marantz SR5014 & SR6014: Soundmeister für Heimkino, Musikstreaming und Vinyl

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Marantz hat für die IFA 2019 die neuen SR5014 und SR6014 AV-Receiver mit im Gepäck. Die 7.2 und 9.2 Kanal Soundmeister bieten umfangreiche Features, neuste Standards und sind ab 799 Euro (UVP) erhältlich. 

Die Modelle SR5014 und SR6014 sind auf die Bedürfnisse anspruchsvoller Home-Entertainment-Fans zugeschnitten. Bei den neuen Modellen handelt es sich auf keinen Fall um Einsteiger-Geräte, sondern eher um die gehobene Mittelklasse. Der Marantz SR5014 bietet 7.2 Surround-Klang mit maximal 180 Watt, welcher auch 3D Soundformate wie DTS:X oder Dolby Atmos (5.1.2) ermöglicht. Zu einem der Highlights zählt sicherlich die Dolby Atmos Height Virtualization und DTS Virtual:X, die dem Zuhörer auch ohne Höhen- und Surround-Lautsprecher ein 3D-Sounderlebnis abliefern.

Ausstattung des SR5014:

8 HDMI-Eingänge und 2 HDMI-Ausgänge bieten ausreichend Anschlussmöglichkeiten über die etablierte Schnittstelle. Alle HDMI-Anschlüsse liegen in der Version 2.0 vor, bieten aber einige HDMI 2.1 Features, wie z.B. eARC (enhanced Audio Return Channel) oder ALLM (Auto Low Latency Mode). Unterstützt werden 4K/60p Inhalte mit voller 4:4:4 Farbauflösung mit erweitertem Farbraum (BT.2020), HDR10, HLG und Dolby Vision. Der Integrierte Upscaler rechnet Videoinhalte auf 1080p oder 4K Ultra HD Auflösung (30/25/24p) hoch.

Marantz SR5014 Frontabbildung (Schwarz)
Der Marantz SR5014 mit dem typischen „Bullaugen-Display“ in der Mitte

Musikstreaming wie Spotify Free/Premium, Amazon Music, Deezer, TIDAL usw. sind für den SR5014 kein Problem. Ebenso wenig High-Res-Audiodateien wie ALAC, FLAC, WAV, DSD 2.8 MHz/ 5.6 MHz usw. Über die integrierte HEOS-Technologie lassen sich Audioinhalte auch kabellos an kompatible Lautsprecher übertragen. Schnell den neusten Track von seinem Smartphone oder Tablet auf den SR5014 übertragen? Kein Problem mit Bluetooth und Apple AirPlay 2. Für Vinyl-Liebhaber hat Marantz auch an einen Phono MM-Eingang gedacht.

Die Anschlüsse auf der Rückseite des SR5014 lassen keine Wünsche offen
Die Anschlüsse auf der Rückseite des SR5014 lassen keine Wünsche offen

Und wer keine Lust hat die Fernbedienung in die Hand zu nehmen, kann das Gerät auch mittels Sprachassistent (Amazon Alexa, Google Assistant, Apple Siri) steuern. Für einen gutes Klangerlebnis sorgt die Audyssey MultEQ XT Einmessautomatik. Ein Messmikrofon befindet sich im Lieferumfang. Der integrierte Setup-Assistent führt mit seiner erweiterten grafischen Benutzeroberfläche durch die Erstinstallation.

Zusätzliche Features des SR6014

Der SR5014 und SR6014 unterscheiden sich laut Preisempfehlung um 500 Euro. Dafür muss das Modell auf jeden Fall etwas mehr bieten. Bei der Audio-Konfiguration können Käufer auf ein aktives 9.2-Kanal-Setup zugreifen. Zudem gibt es 11.2 Vorverstärker-Ausgänge womit sich eine vollwertige 7.1.4 3D-Installation umsetzen lässt. Es wird lediglich ein zusätzlicher Stereo-Verstärker benötigt. Die Leistung erhöht sich auf maximal 185 Watt je Kanal. Ein Vorteil, der womöglich erst in der nahen Zukunft so richtig zum tragen kommt, ist IMAX Enhanced. Die für diesen Standard optimierte Audio-/Videoquellen sollen ein unglaublich gutes Heimkinoerlebnis ermöglichen. Leider gibt es noch zu wenig Inhalte um diese Aussage untermauern zu können.

Marantz SR6014 Front
Die Frontabbildung des Marantz SR6014 in Silber mit geschlossener Aluminium-Blende

„Greifbar“ ist dagegen der zusätzliche HDMI-Ausgang (2x Main Zone, 1x Zone 2) und das erweiterte Video-Upscaling in 1080p und 4K Ultra HD mit bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde. Die verbesserte Einmessautomatik Audyssey MultEQ XT32 liefert noch genauer Ergebnisse, während die vergoldeten Lautsprecheranschlüsse vor Signalrauschen schützen sollen. Die Funktionstasten an der Front lassen sich hinter einer Aluminium-Frontblende verstecken.

SR6014 Anschlüsse Rückseite Marantz
Die aktiven Lautsprecher- und Vorverstärker-Ausgänge des Marantz SR6014 benötigten natürlich etwas mehr Platz. Die goldenen Anschlüsse erfüllen auch einen praktischen Zweck

Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger

Die neuen Modelle müssen sich natürlich irgendwie von den Vorgängern unterscheiden, sonst würden Kunden natürlich zu den bereits abgepreisten Geräten aus 2018 greifen. Zu den Verbesserungen gehört unter anderem eine HDMI-Mehrfachzuweisung, mit der sich Audio- und Videoquellen kombinieren lassen. Der All-Zone-Stereo-Modus lässt sich nun auf einer der vier Smart Select Schnellanwahltasten speichern. So kann die Musikwiedergabe mit einem Klick in der Hauptzone und Zone 2 gestartet werden.

Ein Blick ins Innere des Marantz SR6014 offenbart die Quad-Core DSP
Ein Blick ins Innere des Marantz SR6014 offenbart den Quad-Core DSP

Die HDMI-Eingänge werden automatisch umbenannt, je nachdem welche Peripherie angeschlossen ist. So erkennt der Nutzer sofort auf welchem Anschluss die „PS4“ oder der „Apple TV“ angeschlossen ist. Ein 2-Kanal-Downmix verschiedener Audioquellen lässt sich ab sofort kabellos an kompatible HEOS Lautsprecher übertragen. Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung von Bluetooth-Kopfhörern. Dieses Feature wird jedoch erst Ende 2019 zur Verfügung stehen und via Firmware-Update verteilt.

Preis & Verfügbarkeit SR5014 & SR6014:

Beide Modelle sind ab sofort in den Farben Schwarz und in der Marantz-typischen Silber-Gold-Variante erhältlich. Der 7.2-Kanal Receiver SR5014 kostet 799 Euro (UVP) während der 9.2 Kanal-Receiver mit 11.2 Vorverstärker-Ausgängen und IMAX Enhanced mit 1.299 Euro (UVP) zu Buche schlägt.

Bildergalerie Marantz SR5014:

Bildergalerie Marantz SR6014:

Fox: Streaming statt Kino, Disney setzt den Rotstift an

Bekanntermaßen hat Disney große Teile von 21st Century Fox übernommen – rund 71 Mrd. US-Dollar zahlte man am Ende. Nun hat der Disney-CEO Bob Iger die Zukunftspläne noch einmal konkretisiert. Man streicht viele der geplanten Fox-Kinofilme und will die Inhalte des Unternehmens lieber für Disney+ hernehmen.

So hat Disney nun viele in der Entwicklung befindliche Projekte von Fox eingestampft. Laut Iger habe man von Anfang an das größte Interesse daran gehabt die Marken von Fox für Disney+ einzuspannen. Auch zu Hulu wolle man viele Inhalte von Fox hieven. Im Kino will man den Output von Fox dagegen stark einschränken.

Eine Rolle hat dabei wohl auch der Flop von „Dark Phoenix“ gespielt. Der Film hat die X-Men-Reihe von Fox leider zu einem unrühmlichen Ende geführt: So floppte der Film an den Kinokassen und spielte bei einem Budget von ca. 200 Mio. US-Dollar nur 250 Mio. US-Dollar ein. Um einen Profit zu generieren, müssen derartige Blockbuster typischerweise ca. das Doppelte ihres Budgets einnehmen. Das liegt daran, dass auch die Kinobetreiber natürlich ihren Teil der Einnahmen abgreifen und hohe Kosten für das Marketing entstehen.

Disney will die X-Men nun stattdessen neu aufziehen und über die nächsten Jahre unter der Schirmherrschaft von Kevin Feige in das Marvel Cinematic Universe (MCU) integrieren. Überleben sollen im Kino im Übrigen „Avatar“, „Deadpool“ und auch die Filmreihe „Planet der Affen“. Auch Fox Searchlight darf weiterhin Kinofilme produzieren. Unter jenem Banner vertrieb Fox beispielseise Prestige-Filme mit kleineren Budgets, die man aber z. B. ins Rennen um die Oscars schickte und gezielt Kritiker und ein anspruchsvolleres Publikum begeistern wollte. Fox Searchlight will man aber auch für seine Streaming-Angebote einspannen.

Die Marken von Fox sind für Disney+ sehr interessant

Disney will bei seinem Streaming-Dienst viele alte Fox-Marken neu beleben. So soll es Reboots zu „Nachts im Museum“, „Gregs Tagebuch“ und „Kevin Allein zu Haus“ geben, die dann bei Disney+ ihren Einstand geben werden. In den USA wird Disney+ schon am 12. November 2019 starten. In Europa soll es nach dem aktuellen Stand der Dinge im März 2020 losgehen.

Während die Preise für hiesige Gefilde noch offen sind, ist klar, dass Disney+ in den USA monatlich 6,99 US-Dollar kosten wird. Viele exklusive Inhalte, etwa neue Serien zu „Loki“ aus dem MCU und „The Mandalorian“ aus dem Star-Wars-Universum sind geplant. Außerdem wird man in den USA auch Bundles mit ESPN+ und Hulu anbieten.

Joyn: Streaming-Angebot ist für ProSiebenSat.1 mit 3,8 Mio. Nutzern ein Erfolg

Die ProSiebenSat.1 Gruppe hat mit Joyn einen Nachfolger für seine vorherige Plattform 7TV ins Rennen geschickt. Glaubt man dem Unternehmen, dann ist Joyn bereits ein voller Erfolg. Demnach solle die Plattform rund 3,8 Mio. monatliche Nutzer vorweisen.

Das ist eine durchaus beeindruckende Zahl, denn Joyn ging erst im Juni 2019 an den Start. Im Grunde bündelt man dort die TV-Inhalte der ProSiebenSat.1 Gruppe, bietet allerdings neben Mediatheken auch zusätzliche Anreize. So präsentiert man dort auch exklusive Inhalte / Eigenproduktionen. Außerdem sind bei Joyn neue Folgen von beliebten TV-Serien teilweise vor dem Start im Free-TV zu sehen.

Hier geht es zum kompletten Angebot von JOYN

Mittlerweile ist Joyn auch in die TV-App des Apple TV integriert. Man gibt an, dass die offizielle Joyn-App geräteübergreifend bisher bereits über 2,4 Mio. Mal installiert worden sei. 3,8 Mio. Nutzer erreiche man monatlich. Das entspreche laut dem Anbieter einer Steigerung von gut 380 % gegenüber 7TV. Weit mehr als die Hälfte der Inhalte (61 Prozent) werden über mobile Endgeräte genutzt.

Die drei beliebtesten Formate bei Joyn sind bisher das Joyn Original „jerks.“, die Web-Serie „Krass Klassenfahrt“  sowie die US-Produktion „Grey’s Anatomy“, dessen aktuelle Folge jeweils eine Woche vor TV-Ausstrahlung exklusiv auf Joyn zu sehen ist. Laut den Betreibern wolle man daher auf seinem Kurs verbleiben und noch weitere Exklusiv-Formate und Eigenproduktionen ins Rennen schicken.

Im Winter 2019 erhält Joyn einen Premium-Bereich

Joyn soll im Winter 2019 außerdem einen Premium-Bereich erhalten, dessen Inhalte und Funktionen man sicher vorher noch einmal konkretisieren wird. Dort wird es dann vermutlich zusätzliche, exklusive Format für Abonnenten geben. Außerdem hat man seitens Joyn angekündigt, dass bestehende Partnerschaften ausgebaut werden sollen und man auch auf der Suche nach neuen Kooperationen sei.

Beispielsweise sollen weitere Originals wie die Crime-Serie „23 Morde“, „Frau Jordan stellt gleich“ und „Check, Check“ von Stromberg-Autor Ralf Husmann folgen. Mit lokalen, deutschsprachigen Eigenproduktionen will man sich dann auch von der großen US-Konkurrenz abgrenzen. Man darf gespannt sein, wie sich Joyn da noch entwickelt.

Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+: Smartphones mit HDR10+ und 4K-Videoaufnahme

Samsung hat heute seine beiden neuen Smartphone-Flaggschiffe Galaxy Note 10 und Note 10+ vorgestellt. Beide Geräte sind die direkten Nachfolger des letztjährigen Note 9 und beherrschen natürlich auch die 4K-Videoaufnahme mit 60 fps.

Eigentlich ist aber eher das Note 10+ als Nachfolger des Note 9 zu betrachten, denn nur das Plus-Modell kann mit einer erhöhten Auflösung bzw. einer erhöhten Bilddiagonale punkten – 6,8 Zoll bei 3.040 x 1.440 Pixeln sind es auf dem Dynamic-AMOLED-Display, das auch HDR10+ unterstützt. Wie immer bei der Note-Reihe, so ist das Display auch über einen S Pen bedienbar. Letzterer kann auch beispielsweise die Kamera fernsteuern.

Neu ist, dass der S Pen auch für Gesten zum Einsatz kommen, die man zur Bedienung der Samsung Galaxy Note 10 bzw. Note 10+ verwenden kann, ohne den Screen zu berühren. Von Air Gestures spricht Samsung da. Geschützt wird das Display im Übrigen von Gorilla Glass 6. Der Fingerabdruckscanner sitzt ebenfalls direkt im Screen. Als SoC dient bei den beiden Smartphones der Exynos 9825.

Dem Chip stehen im Falle des Note 10 8 GByte RAM und 256 GByte Speicherplatz zur Seite. Das Note 10+ stockt auf 12 GByte RAM und abermals 256 GByte Kapazität auf. In beiden Fällen setzt man auf schnellen UFS-3.0-Speicher. Nur das Samsung Galaxy Note 10+ bietet über einen Slot für microSD-Karten die Option den Speicherplatz zu erweitern. Beide Geräte setzen eine Frontkamera mit 10 Megapixeln ein.

Triple-Hauptkamera weist Unterschiede auf

Bei den Triple–Hauptkameras existieren leichte Unterschiede. Samsung setzt für beide Smartphones auf 12 + 16 (Ultra-Weitwinkel) + 12 (Tele) Megapixel. Nur das Samsung Galaxy Note+ weist aber auch einen zusätzlichen Tiefensensor auf. Identisch ist die Möglichkeit 4K-Videos mit 60 fps aufzunehmen. Dabei steht nun für die Videos auch Tiefenunschärfe als Effekt zur Verfügung. Wie gut das in der Praxis funktioniert, muss man mal abwarten. Dank dreier Mikrofone verspricht Samsung zudem sehr zielgerichtete Tonaufnahmen mit weniger Störgeräuschen.

Samsung verlässt sich auf sein neues Flaggschiff

Das Samsung Galaxy Note 10+ bringt einen Akku mit 4.300 mAh mit, der sich via Schnellaufladung mit 45 Watt befeuern lässt. 20 Watt sind es noch bei drahtloser Aufladung. Für das Note 10 nennen die Südkoreaner 3.500 mAh und die Möglichkeit mit 25 Watt bzw. 12 Watt (kabellos) aufzuladen. Beide Smartphones sind dank der Schutzklasse IP68 resistent gegen Staub und Wasser.

In Deutschland sind die beiden Smartphones ab dem 23. August 2019 zu haben und werden 949 (Note 10) bzw. 1.099 Euro (Note 10+) kosten. Unten sind noch einmal die technischen Daten gelistet.

Das Samsung Galaxy Note 10

Technische Daten des Samsung Galaxy Note 10 (SM-N970F)

  • Betriebssystem Android 9.0 Pie mit Samsung One UI
  • CPU Octa-Core Exynos 9825 2,7 GHz (2,7 GHz + 2,4 GHZ + 1,4 GHz)
  • Display Infinity Display, Dynamic AMOLED 6,3 Zoll mit Always-On, Auflösung Full HD+ (2.280 x 1.080 Pixel), 401 ppi, 16 Mio. Farben, HDR 10+, Gorilla Glass 6, Blaufilter
  • Hauptkamera Triple-Kamera (12 MP Dual Pixel, f/1.5-f/2.4, 16 MP Ultraweitwinkel f/2.2, 12 MP Teleobjektiv mit 2-fach optischem Zoom, f/2.1), Blitz, HDR10+, Schnellstart, OIS, Bildszenenerkennung
  • Frontkamera 10 MP Dual Pixel (f/2.2, Autofocus, HDR 10+, Bewegungserkennung, Sprachsteuerung, Frontblitz über Display)
  • Video-Aufnahme bis zu UHD 4K 60 fps (Hauptkamera) und 30 fps (Frontkamera), HDR10+
  • Videowiedergabe Unterstützte Formate: MP4, M4V, 3GP, 3G2, WMV, ASF, AVI, FLV, MKV, WBEM
  • S-Pen 4096 Druckstufen , Latenzzeit: <70 ms, Spitze: 0,7mm, Express-Notizen, IP68, Gestennavigation, Animierte Nachrichten, Intelligente Auswahl, Übersetzungsfunktion,
  • Sensoren Beschleunigungssensor, Barometer, Kompass, Helligkeitssensor, Näherungserkennung, Fingerabdruck (im Display), Gyroskop
  • Akku 3.500 mAh, Schnellladung 25 Watt, Induktionsladen 12 Watt
  • Speicher 8 GB RAM, 256 GB UFS 3.0, direkt unterstützte Cloud-Ports Samsung Cloud, Google Drive, MS Onedrive (kein Micro-SD)
  • Mobilfunk 2G (GPRS/EDGE): GSM850,GSM900,DCS1800,PCS1900;
    3G (HSDPA+): B1(2100),B2(1900),B4(AWS),B5(850),B8(900); 4G (LTE): B1(2100), B2(1900), B3(1800), B4(AWS), B5(850), B7(2600), B8(900), B17(700), B20(800), B28(700)
  • Verbindungen Dual Nano SIM, Bluetooth 5.0, USB Typ C, NFC, WiFi 6 (2,4 + 5 GHz, WiFi direkt, Mirrorlink, Smart View
  • Funktionen Rechner, Veranstaltungskalender, Sprachaufnahme, Licht, Weltuhr, Offline-Modus, Freisprechfunktion, Schrittzähler, Alarm, IP68
  • Sicherheit Gesichtserkennung, Ultraschall-Fingerabdruckleser, Knox 3.4, sicherer Ordner
  • Musik AKG Stereo-Lautsprecher, Dolby Atmos, eingebettete Spotify-Anwendung, unterstützte Formate: MP3, M4A, 3GA, AAC, OGG, OGA, WAV, WMA, AMR, AWB, FLAC, MID, MIDI, XMF, MXMF, IMY, RTTTL, RTX, OTA, DFF, DSF, DSF, APEZ
  • Satelliten GPS GLONASS, Beidou, Galileo
  • Maße und Gewicht 151 x 71,8 x 7,9 mm, 167 g
  • Verfügbarkeit ab 23. August 2019
  • Preis: 949 Euro
Das Samsung Galaxy Note 10+

Technische Daten zum Galaxy Note 10+ (SM-N975F)

  • Betriebssystem Android Pie mit Samsung One UI
  • CPU Octa-Core Exynos 9825 2,7GHz (2,7 GHz + 2,4 GHZ + 1,4 GHz)
  • Display Infinity Always On Dynamic AMOLED-Display 6,8 Zoll, Auflösung Quad HD+ (3.040 x 1.440 Pixel), 498 ppi, 16 Mio. Farben, HDR 10+, Gorilla Glass 6, Blaufilter
  • Hauptkamera Triple-Kamera (12 MP Dual Pixel, f/1.5-f/2.4, 16 MP Ultraweitwinkel f/2.2, 12 MP Teleobjektiv mit 2-fach optischem Zoom, f/2.1), ToF, Blitz, HDR10+, Schnellstart, OIS, Bildszenenerkennung
  • Frontkamera 10 MP Dual Pixel (f/2.2, Autofocus, HDR 10+, Bewegungserkennung, Sprachsteuerung, Frontblitz über Display)
  • Video-Aufnahme bis zu UHD 4K 60 fps (Hauptkamera) und 30 fps (Frontkamera), HDR10+
  • Videowiedergabe Unterstützte Formate: MP4, M4V, 3GP, 3G2, WMV, ASF, AVI, FLV, MKV, WBEM, DNG
  • S-Pen 4096 Druckstufen , Latenzzeit: <70 ms, Spitze: 0,7mm, Express-Notizen, IP68, Gestennavigation, Animierte Nachrichten, Intelligente Auswahl, Übersetzungsfunktion,
  • Sensoren Beschleunigungssensor, Barometer, Kompass, Helligkeitssensor, Näherungserkennung, Fingerabdruck (im Display), Gyroskop
  • Akku 4.300 mAh, Schnellladung 45 Watt, Induktionsladen 20 Watt
  • Speicher 12 GB RAM, 256 GB UFS 3.0, Micro-SD-Slot, direkt unterstützte Cloud-Ports Samsung Cloud, Google Drive, MS Onedrive
  • Mobilfunk 2G (GPRS/EDGE): GSM850,GSM900,DCS1800,PCS1900; 3G (HSDPA+): B1(2100),B2(1900),B4(AWS),B5(850),B8(900); 4G (LTE): B1(2100), B2(1900), B3(1800), B4(AWS), B5(850), B7(2600), B8(900), B17(700), B20(800), B28(700)
  • Verbindungen Dual Nano SIM, Bluetooth 5.0, USB Typ C, NFC, WiFi 6 (2,4 + 5 GHz, WiFi direkt, Mirrorlink, Smart View
    Funktionen Rechner, Veranstaltungskalender, Sprachaufnahme, Licht, Weltuhr, Offline-Modus, Freisprechfunktion, Schrittzähler, Alarm, IP68
  • Sicherheit Gesichtserkennung, Ultraschall-Fingerabdruckleser, Knox 3.4, sicherer Ordner
  • Musik AKG Stereo-Lautsprecher, Dolby Atmos, eingebettete Spotify-Anwendung, unterstützte Formate: MP3, M4A, 3GA, AAC, OGG, OGA, WAV, WMA, AMR, AWB, FLAC, MID, MIDI, XMF, MXMF, IMY, RTTTL, RTX, OTA, DFF, DSF, DSF, APE
  • Satelliten GPS GLONASS, Beidou, Galileo
  • Maße und Gewicht 162,3 x 77,1 x 7,9 mm, 198 g
  • Verfügbarkeit ab 23. August 2019
  • Preis: 1.099 Euro