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Bestpreis: Sony 55 Zoll 4K/HDR Fernseher KD-55XG8096 für nur 699 Euro

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Saturn läuten den Sommer-Sale ein und Amazon & Otto ziehen mit. Das jüngste Opfer ist der Sony KD-55XG8096 4K/HDR TV der ab sofort zum Bestpreis von 699 Euro angeboten wird. 

Beim KD-55XG8096 handelt es sich um ein solides Einsteiger-Gerät, ausgestattet mit einem 55 Zoll 4K/HDR Triluminos Display mit Edge-LED und der Sonys 4K X-Reality Pro Technologie. Dank ClearAudio+ soll auch der Sound nicht zu Kurz kommen. Als Betriebssystem setzt Sony auf Android TV. Das Design ist für ein Gerät in dieser Preisklasse recht ansprechend, auch funktionelle Features wie die praktischen Kabelführungen bieten einen gewissen Mehrwert. Übrigens, die 65 Zoll Version gibt es aktuell auf MediaMarkt.de für 999 Euro.

Wer sich „etwas mehr“ gönnen möchte, der landet innerhalb der Aktion vielleicht beim Samsung GQ55Q70R. Das Modell von Samsung kostet 999 Euro (1149 Euro – 150 Euro Direktabzug), bietet auf 55 Zoll jedoch ein direktes LED Backlight mit Quantum Dot Material, welches die Kontrast- und Farbdarstellung sowie den Schwarzwert zum Teil deutlich verbessert.

Weitere Angebote im Saturn-Sommer-Sale:

Summersale 2019

Überteuert? Apple TV+ soll im November 2019 starten und wohl 10 Euro im Monat kosten

Apple ist ein Hersteller, der nicht unbedingt für seine günstigen Preise bekannt ist. Das scheint man in Cupertino auch auf seinen kommenden Streaming-Dienst Apple TV+ übertragen zu wollen. Denn als Kosten für das monatliche Abonnement stehen nun 9,99 US-Dollar im Raum.

Da Apple TV+ nach aktuellem Stand der Dinge in erster Linie Eigenproduktionen von Apple anbieten wird, statt wie Amazon Prime Video und Netflix zusätzlich stark auf lizenzierte Inhalte zu setzen, wirken die 9,99 US-Dollar im Monat im direkten Vergleich sehr hoch angesetzt. Das gilt insbesondere, wenn man bedenkt, dass Disney+ nur 6,99 US-Dollar pro Monat kosten wird und exklusiv starke Marken wie Marvel, Pixar und Star Wars beinhaltet.

Für Europa ist zwar noch kein Preis bestätigt, den US-Preis von 9,99 US-Dollar sollte man aber wohl 1:1 in Euro übertragen können – genau das war ja auch bei Disney+ der Fall. Erwähnt sei aber, dass auch die 9,99 US-Dollar im Monat momentan nicht seitens Apple bestätigt sind. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Meldung von Bloomberg. Letztere wollen jenen Preis direkt von anonymen Apple-Mitarbeitern erfahren haben.

Starten soll Apple TV+ im November 2019. Vermutlich wolle Apple Interessierten eine kostenlose Testphase anbieten, um dann eben nach einem Monat zu kassieren. Apple stößt dabei in einen Markt vor, der immer heißer umkämpft wird. Denn auch Warner und Comcast planen für die nahe Zukunft brandneue Streaming-Angebote. Dafür zieht man in den USA auch Inhalte von Amazon Prime Video und Netflix ab.

Ist der Preis für Apple TV+ konkurrenzfähig?

Nun bleibt die Frage, welche Preise konkurrenzfähig sind. Gerade da Apple im Verhältnis zu der Konkurrenz weniger Inhalte bieten dürfte, erscheinen uns die 9,99 US-Dollar pro Monat gewagt. Zwar sind die Anhänger des Unternehmens dafür bekannt gerne auch höhere Preise auf den Tisch zu legen, dafür erwarten sie aber auch, dass die Qualität des Angebots stimmt. Hier muss man abwarten, ob die Eigenproduktionen von Apple wirklich aus der Maße hervorstechen.

Apple will offenbar auch beim Veröffentlichen neuer Episoden anders vorgehen als die Konkurrenz. Es heißt, es sei angedacht die ersten drei Folgen neuer Eigenproduktionen auf einen Schlag zu veröffentlichen. Dann solle aber jede Woche eine neue Episode folgen. Das könnte auch eine Strategie sein, um zu überdecken, dass anfangs wenig Auswahl besteht. Denn so werden die Zuschauer quasi dazu gebracht regelmäßig wieder bei Apple TV+ reinzuschauen.

Apple TV+ wird nicht nur an Apples eigenen Geräten zur Verfügung stehen, sondern beispielsweise auch an Smart TVs von Samsung sowie den Amazon Fire TV. Man darf gespannt sein, wie viele Abonnenten man wird anlocken können.

Cloud-Gaming-Offensive: Neues von Google Stadia, GeForce Now und Medion

Google hat zum Start der Gamescom in Köln eine neue Stadia Connect gestreamt. Dabei hat man einige neue Titel für seinen Cloud-Gaming-Dienst bestätigt. In jenem Segment tut sich aktuell aber allgemein viel. Denn unter anderem haben auch Nvidia und Medion Neuigkeiten parat.

Google hat für Stadia aber im Wesentlichen nur neues Material zu einigen Spielen gezeigt. Dabei gab es auch eine schöne Enthüllung: Der kommende Triple-A-Titel „Cyberpunk 2077“ wird auch bei Stadia seinen Einstand geben. Eine Liste der bei Stadia enthaltenen Spiele, gibt es auch offiziell hier. Es sei aber daran erinnert, dass Stadia keine Spiele-Flatrate beinhalten wird. Die einzelnen Titel müssen also genau so gekauft werden wie an Konsolen und PCs – und es fehlt ein Wiederverkaufswert.

Auf der Gamescom 2019 hat Google folgende Titel bestätigt bzw. neues Material gezeigt:

  • Destiny 2
  • Darksiders Genesis
  • Cyberpunk 2077
  • Orcs Must Die 3 (Stadia Exclusive)
  • Windjammers 2
  • Destroy All Humans!
  • Mortal Kombat 11
  • Superhot
  • Landwirtschaftssimulator 19 – Platinum Edition
  • Samurai Showdown
  • Attack on Titan 2: Final Battle
  • Kine
  • The Elder Scrolls Online: Elsweyr
  • Borderlands 3
  • Watch Dogs: Legion

Nvidia GeForce Now wird ab sofort mobil

Nvidia hat zudem bestätigt, dass man GeForce Now sozusagen in die nächste Runde schickt. Denn man will nun auch Android-Geräte einbeziehen und schickt die erste RTX-Server ans Netz. Weitere Rechenzentren seien für Europa und die USA bereits geplant. GeForce Now läuft als Beta jedoch leider nicht auf allen Android-Smartphones.

GeForce Now Beta nun auch für Android

Exemplarisch nennt Nvidia zunächst nur vage ausgewählte Modelle von LG und Samsung. Außerdem empfiehlt Nvidia ein Bluetooth-Gamepad an mobilen Endgeräten – das kann auch der hauseigene Shield Controller sein.

Medion steigt ins Cloud-Gaming ein

Als Neueinsteiger ist zudem neben der Telekom noch Medion zu vermelden: Jene starten Ende 2019 mit einem Cloud-Gaming-Dienst. Zur Nutzung werdet ihr ein kostenpflichtiges Abonnement benötigen. Den Preis sagt Medion aktuell leider noch nicht an. Klar ist, dass man mit über 50 Spielen an den Start gehen möchte. Versprochen wird eine Mischung aus Triple-A- und Indie-Games.

Viele Details gibt Medion ansonsten noch nicht preis, so heißt es also mal abwarten. 50 Games zum Start sind nicht gerade viel und da muss man beobachten, was das Angebot qualitativ so hergibt.

Pioneer UDP-LX500 gewinnt EISA-Award für „Besten universellen Player“

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Wer auf der Suche nach einem Multitalent im Player-Segment ist, der sollte sich den Pioneer UBP-LX500 einmal genauer ansehen. Das Modell erhielt den EISA-Award für den „Besten universellen Player“. 

Update I: Viele unsere Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass der Pioneer UDP-LX500 bei vielen großen 4K Discs (Triple-Layer 100GB) Probleme machen kann. Es kommt zu sporadischen Aussetzern. Dieses Problem sei bereits seit längerer Zeit bekannt. Seitens Pioneer gibt es jedoch noch keine Lösung oder Update. In diesem Fall ist eine Auszeichnung für diesen Player in unseren Augen nicht gerechtfertigt. Fans sollten auf Panasonic DP-UB9004 ausweichen, der eine ähnliche Ausstattung besitzt. Wer ihn noch findet, ist auch mit dem Oppo UDP-203 gut beraten.

Originalbeitrag: Die Jury lobt die Kombination aus „hochmodernen 4K-Blu-ray-Dreher und leistungsstarken Audioplayer“. Auch wir können beim genauen Durchlesen der technischen Spezifikationen nichts zum Meckern finden. Der UBP-LX500 unterstützt DVDs, Blu-rays, 3D Blu-rays und die neuen 4K Ultra HD Blu-rays. An der Audio-Front stellt sich das Gerät mit einer Unterstützung für CDs, SACDs, DVD-Audio-Discs und diversen hochauflösenden/verlustfreien Dateiformaten auf.

Neuste Audio- und Videostandards

Das „Herz“ des Players bildet eine 6-lagige Hauptplatine die Signalrauschen komplett eliminieren soll. Die Übertragung von Audio- und Videosignalen über die HDMI 2.0 Schnittstelle mit 18 Gbit/s soll dadurch präziser dargestellt werden können. Bei den Videoformaten gibt es nichts zu beanstanden. Der UBP-LX500 unterstützt 4K/60p Signale mit 4:4:4 Farbabtastung im BT.2020 Farbraum. Alle relevanten Formate für den erweiterten Dynamikumfang (HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision) werden vom Player ohne Probleme dargestellt. Auch bei den Audio-Formaten gibt es keine Beschränkungen. Von Mono, Stereo über Surround-Sound-Formate bis hin zum 3D-Sound mit Dolby Atmos und DTS:X (wenn gewünscht über einen separaten HDMI-Audio-Ausgang) wird alles wiedergegeben.

Anschlüsse auf der Rückseite des UBP-LX500
Anschlüsse auf der Rückseite des UBP-LX500

Die Einstellungsmöglichkeiten des UBP-LX500 sind vielfältig und erlauben es Einsteigern und Profis die Bild- und Tondarstellung nach dem eigenen Gusto zu verändern. Punkten kann das Gerät auch mit Komfort-Funktionen, wie z.B. dem erweiterten Bildschirm-Menü mit Disc-Informationen. Hier können Infos wie das maximale Content-Light-Level oder der maximale Frame-Durschnittspegel ausgelesen werden.

Aktuell wird der UBP-LX500 für rund 750-780 Euro angeboten. Der große Bruder UBP-LX800 mit erweiterter Audio-Sektion, kostet um die 2.400 Euro! Wer nicht so viel für einen 4K Blu-ray Player ausgeben möchte, der sollte sich einmal unseren Einkaufsberater ansehen!

Magenta Gaming: Telekom startet eigene Konkurrenz zu Google Stadia

Nicht nur Google Stadia will mit dem Cloud-Gaming ganz groß rauskommen. Mittlerweile planen auch andere Anbieter entsprechende Angebote. Dazu zählt nun auch die Telekom, welche mit Magenta Gaming einen Dienst für Game-Streaming ins Rennen schicken will.

Zunächst startet ab dem 24. August eine Beta-Phase mit 100 kostenlos verfügbaren Spielen. Wir konnten schon einen Blick hinter die Kulissen werfen und mahnen daher vom Angebot nicht zu viel zu erwarten. Denn das populärste Spiel, das wir erblickten, ist „The Witcher 3: Wild Hunt“, welches bereits einige Jahre auf dem Buckel hat. Direkt mit Google Stadia oder GeForce Now wird die Telekom also nicht konkurrieren können.

Hier geht es zum kompletten Angebot von MAGENTA TV

Allerdings muss man abwarten: Magenta Gaming könnte ja ein interessantes Zusatzangebot für Bestandskunden sein, sollte der Preis stimmen. So verspricht auch die Telekom, dass Magenta Gaming das Game-Streaming auf allerlei Hardware möglich machen werde. Als Beispiele nennt man „ältere PCs, Smartphones, Tablets und Smart TVs“.

Ab dem 24. August ist die Registrierung online unter www.telekom.de/magenta-gaming möglich. Die Anzahl der Beta-Tester ist begrenzt. Wer mitmachen will bei der Beta, benötigt allerdings eine Internetverbindung mit mindestens 50 Mbit/s. Im Jahr 2020 soll Magenta Gaming dann öffentlich für alle starten – dann wird der Dienst auch etwas kosten. Die Preise will die Telekom aber noch austüfteln. Anfangs wird Magenta Gaming eine dedizierte App voraussetzen, später soll die Geschichte auch optional über den Browser laufen.

Magenta Gaming startet mit über 100 kostenlosen Spielen

Eine Integration von Magenta Gaming in MagentaTV ist ebenfalls geplant. Als kompatible Systeme nennt die Telekom für den Anfang Windows PCs (Windows 7, 8 und 10), Mac (MacOS X) und Android-Geräte. Die Unterstützung von Apple iOS und Xbox ist geplant. Allerdings sind das im Grunde, insbesondere die PCs und die Xbox, alles Geräte, auf denen man auch selbst zocken kann. Wer auf einer Xbox One Game-Streaming nutzt, macht eventuell etwas falsch.

Magenta Gaming soll ganz unterschiedliche Geräte bedienen

Die Steuerung der Spiele soll über handelsübliche Controller oder via Maus und Tastatur bzw. Screen-Overlay (an mobilen Endgeräten) möglich sein. Die Latenz-Zeiten bleiben dabei in der Regel unter 50 Millisekunden, verspricht die Telekom. In der Beta-Phase werden die Spiele in Full-HD mit 60 FPS in Stereo gestreamt. Beim späteren Launch sind auch eine 4K-Auflösung und 5.1 Surround Sound geplant. Einige Spiele können nicht nur im Wi-Fi, sondern zu einem späteren Zeitpunkt der Beta-Phase auch im LTE-Netz gespielt werden. Mit 5G wird die komplette Spiele-Bibliothek zukünftig auch mobil verfügbar sein.

He-Man kehrt zurück: Netflix lockt 1980er-Jahre-Kids mit „Masters of the Universe: Revelation“

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Es gibt sicherlich nur wenige Jungen, die in den 1980er-Jahren nicht mit He-Man und seinen Weggefährten Kontakt hatten: Masters of the Universe (MOTU) erlangte in Deutschland nicht nur durch die Zeichentrickserie von Filmation und die Actionfiguren von Mattel, sondern auch durch eine hochwertige Hörspielserie von Europa Popularität. Jetzt steht eine Rückkehr bei Netflix an.

„Masters of the Universe: Revelation“ soll sich die neue Serie nenen, welche von Kevin Smith für Netflix produziert wird. Irreführenderweise spricht Netflix von einer Anime-Serie, was aber streng genommen falsch ist, da es sich um eine US-Produktion handelt. Allerdings will man damit wohl zum Ausdruck bringen, dass die Animationen sehr von japanischen Formaten beeinflusst sein werden.

Für die Animationen soll Powerhouse Animation verantwortlich sein. Das Studio hat für Netflix auch „Castlevania“ animiert, sodass jene Serie einen Fingerzeig darauf geben könnte, was man visuell von „Master of the Universe: Revelation“ erwarten könnte. 2021 soll im Übrigen auch ein neuer Kinofilm mit He-Man anlaufen, sodass der Start einer neuen Serie sich da sicherlich gut platzieren ließe.

Laut Kevin Smith werde die neue Serie kein Reboot sein, sondern nicht aufgelöste Handlungsfäden auf den 1980er-Jahren aufgreifen. Man will also zu den alten Charakteren zurückkehren und ihr Schicksal weiterspinnen. Das klingt aber so, als würde man die Ereignisse der Filmation-Serie als Grundlage nehmen. Kevin Smith spricht davon, dass man auf jener Basis den möglicherweise letzten Kampf zwischen He-Man und Skeltor inszenieren könnte.

Starttermin von „MOTU: Revelation“ ist noch offen

Neben Kevin Smith werden auch Eric Carrasco („Supergirl“), Tim Sheridan („Reign of the Supermen“), Diya Mishra („Magic the Gathering“) und Marc Bernardin („Alphas“) an der neuen Serie um He-Man als Autoren mitarbeiten. Leider ist noch offen, wann die Serie beim Streaming-Anbieter Netflix an den Start gehen wird. Da der neue Kinofilm 2021 erscheinen soll, könnte es gut sein, dass Netflix die neue Serie zeitgleich veröffentlicht.

Muss man mal abwarten, wie die Serie am Ende ausgerichtet wird: Also ob man hier mit einem eher albernen, verspielten Format rechnen sollte oder es vielleicht etwas ernster zugeht. Zuletzt wagte man sich Anfang der 2000er-Jahre an eine neue Serie, die zwar in den Animationen und inhaltlich deutlich über der 1980er-Jahre-Umsetzung schwebte, kommerziell aber nicht sehr erfolgreich gewesen ist.

TV-Shootout: LG C9 OLED ist der „Beste TV 2019“

Das HDTV-Test TV-Shootout 2019 hat wie geplant stattgefunden und wir können euch endlich die Ergebnisse präsentieren. In diesem Jahr sind die OLED Fernseher von Panasonic (GZW2004) und LG (C9) die großen Gewinner.

Vier Modelle haben sich im Blindtest unter den wachsamen Augen der Jury beweisen müssen. Blindtest deswegen, da die Display-Rahmen, Logos und Standfüße verdeckt wurden. Zudem sind alle 65 Zöller mittels TV-Standfüßen auf die gleiche Höhe gebracht worden. Im Prinzip konnte man die Testgeräte LG C9, Panasonic GZW2004, Samsung Q90R und den Sony AG9 nicht voneinander unterscheiden – zumindest als Laie. Alle TV-Geräte sind vor dem Test einige Zeit gelaufen und wurden für die Nutzung bei Tag und Nacht, Gaming und HDR-Darstellungen kalibriert. Als Referenz diente ein 30.000 Euro teurer Monitor BVM-X300 von Sony.

Die Display-Rahmen wurden abgeklebt. Zudem wurden die TV-Geräte mittels Standfüßen auf die gleiche Höhe gebracht.
Die Display-Rahmen wurden abgeklebt. Zudem wurden die TV-Geräte mittels Standfüßen auf die gleiche Höhe gebracht || Bild: WiFi-Spy avsforum.com

Jeder der wollte, konnte sich für einen Platz in der Jury bewerben. Laut Foren-Einträgen waren die Teilnehmer bunt gemischt, von Heimkino-Enthusiasten, unentschlossenen TV-Käufern bis hin zu bekannten Gesichtern aus der Branche. Vielleicht nicht die schlechtesten Voraussetzungen für so einen TV-Blindtest. Die Fernseher mussten in acht Test-Kategorien gegeneinander antreten. Beim Wechsel der Videoquellen wurden die TV-Geräte verdeckt, damit keiner anhand des Menüs oder Symbolen den Hersteller ausmachen konnte. Getestet wurden Schwarzwert & Schatten-Details, Farbgenauigkeit, Tone-Mapping, Bewegtbilder, Video-Processing, Ausleuchtung, Performance in hellen Räumen und Gaming.

Vor dem Test wurde der Referenz-Monitor von Sony und die Testgeräte professionell kalibriert || Bild 8mile13 - avsforum.com
Vor dem Test wurde der Referenz-Monitor von Sony und die Testgeräte professionell kalibriert || Bild 8mile13 – avsforum.com

LG C9 OLED holt sich die Krone!

Zur Überraschung vieler konnte LGs C9 OLED TV mit Alpha 9 Prozessor der 2. Generation gegen die hochrangige Konkurrenz durchsetzen. Die Bewertungen der Jury brachten dem Modell die Auszeichnungen „Bester Gaming TV“, „Bester HDR TV“ und „Bester TV 2019“ ein. Der ganz klare zweite Platz geht an Panasonics GZW2004 OLED TV mit optimiertem OLED-Panel. Das Modell bekam die Awards für „Bester Heimkino TV“ und „Bester Wohnzimmer TV“ verliehen. Übrigens, der Gesamtsieg von LGs C9 war mit 33.16 Punkten recht knapp. Dahinter lauerte bereits Panasonics GZW2004 mit 32.90 Punkten.

Sonys AG9 hat ganz schön Federn gelassen. Zumindest in der Kategorie „Bewegtbild“ konnte sich das Modell an den ersten Platz retten. Zudem gab es den zweiten Platz für „Video-Processing“ und „Gleichmäßige Ausleuchtung“. Samsungs Q90R mit direktem LED-Backlight hatte es gegen die OLED-Konkurrenz schwer, konnte sich jedoch die Pole Position in der Kategorie „Performance in hellen Räumen“ sichern. Am Ende war es jedoch ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem LG C9 und Panasonics GZW2004. Wir waren selbst etwas überrascht, dass LG mit der 2. Generation des Alpha 9 Prozessor in den Augen der Jury in vielen Kategorien das beste Bild ablieferte. Zudem muss man dem Modell zugutehalten, dass es sich mit 2.499 Euro um den günstigsten Test-Teilnehmer handelte. Gratulation an LG Electronics.

Testergebnisse sind lediglich ein Gradmesser

Wir kennen Vincent Teoh von HDTV-Test und wissen, dass es alles daran setzt unverfälschte und unvoreingenommene Testergebnisse zu erhalten. Betrachtet man den Testaufbau, dann kann man seine Liebe zu Testabläufen förmlich spüren. Das Problem liegt im Fall eines öffentlichen TV-Shootout ganz klar bei der Jury. Wer mit welchen Hintergedanken am Event teilgenommen hat, kann man nicht nachvollziehen. In Foreneinträgen im avsforum wird das Event und der Aufbau an sich gelobt, aber auch Kritik an den Teilnehmern geäußert.

TV-Geräte wie dieser C97 OLED TV von LG sind bereits mit HDMI 2.1 ausgestattet!
TV-Geräte wie dieser C97 OLED TV von LG sind bereits mit HDMI 2.1 ausgestattet!

Viele hatten das Gefühl, dass einige nur zum Shootout gekommen waren, um ihre Hersteller-Präferenz anderen Teilnehmern aufzudrängen. Für einige geriet die Frage, welcher TV liefert das beste Bild zu schnell in den Hintergrund. Für viele war es viel wichtiger, welcher Fernseher von welchem Hersteller stammt. Hier muss man nochmals den Aufbau des Blindtests loben. Bis auf den Samsung Q90R, der aufgrund der geringen Reflexion, erhöhten Helligkeitswerts und direkte LED-Backlight zu erkennen war, konnten nur wenige die korrekten Hersteller erraten. Viele vermuteten z.B. hinter der Bildperformance des LG C9 das Werk von Mitbewerber Panasonic und umgekehrt.

Am Ende war es jedoch ein erfolgreiches Event und eine komplett objektive Meinung wird man eh nie bekommen. Wir gratulieren LG und Panasonic zu ihren guten Ergebnissen:

Award Gewinner zweiter Platz
Bester Heimkino TV Panasonic GZW2004
(20.84 Punkte)
LG C9
(20.81 Punkte)
Bester Wohnzimmer TV Panasonic GZW2004
(23.73 Punkte)
Samsung Q90R
(23.44 Punkte)
Bester Gaming TV LG C9
(4.67 Punkte)
Panasonic GZW2004
(3.92 Punkte)
Bester HDR TV LG C9
(17.34 Punkte)
Panasonic GZW2004
(16.81 Punkte)
Bester TV 2019 LG C9
(33.16 Punkte)
Panasonic GZW2004
(32.90 Punkte)

Disney+: Auf diesen Geräten läuft der Streaming-Dienst zum Launch

Disney+ wird am 12. November 2019 in den USA, Kanada und den Niederlanden starten. Mittlerweile hat Disney nicht nur den genauen Launch-Termin bestätigt, sondern es steht auch ein erster Preis für Europa fest. Außerdem wissen wir, welche Geräte der Streaming-Dienst zum Launch unterstützt.

Disney lässt Disney+ laut einer neuen Mitteilung spannenderweise am 12. November auch in den Niederlanden seinen Einstand geben – zeitgleich mit den USA und Kanada. Ebenfalls im November sollen auch Australien und Neuseeland folgen. Bei unseren Nachbarn wird Disney+ 6,99 Euro im Monat bzw. 69,99 Euro im Jahr kosten. Jene Preise dürfte man später sicherlich 1:1 für Deutschland übertragen können.

Es ist auch bereits klar, dass Disney+ ausgewählte Inhalte auch in 4K mit HDR anbieten wird. Zudem soll der Streaming-Dienst unterschiedliche Sektionen kredenzen, um etwa das gezielte Suchen von Content zu bekannten Marken wie Disney oder Star Wars zu erlauben. Disney hat auch bestätigt, dass man den Dienst über vielfältige Kanäle wird abonnieren können.

Disney+
Disney+ wird einen enormen Katalog an Titeln bündeln

Neu ist, dass Disney nun die konkreten Plattformen bzw. Geräte verkündet hat, die zum Launch auf Disney+ zugreifen können. Dabei gibt es auch eine Überraschung der negativen Art. Denn die Amazon Fire TV bleiben offenbar erst einmal außen vor. Dies könnte dem Zwist von Disney und Amazon in den USA geschuldet sein. Etwa bietet Amazon wegen eines lange andauernden Streits in den Vereinigten Staaten auch keine Disney-Filme zur Vorbestellung an.

Disney+ wird auch in die TV-App des Apple TV integriert

Auch hat Disney erklärt, dass Disney+ direkt zum Launch am Apple TV in die TV-App integriert wird. Das bedeutet, dass Inhalte von Disney+ dort in den Empfehlungen auftauchen können. Folgende Geräte sind zu Disney+ direkt zum Launch kompatibel bzw. erhalten eine eigene App:

  • Apple TV (tvOS)
  • Android
  • Android TV
  • Chromecast
  • Desktop-Browser
  • Apple iPad (iPadOS)
  • Apple iPhone (iOS)
  • PlayStation 4
  • Roku
  • Roku TV
  • Microsoft Xbox One

Weitere Informationen könnte es Ende August auf der Disney D23 geben. Man rechnet damit, dass Disney auf der Messe unter anderem auch eine neue Serie zu Obi-Wan Kenobi mit Ewan McGregor vorstellen wird.

4K-Video mit 60 fps: Huawei gibt sich endlich einen Ruck

Viele Smartphones zeichnen mittlerweile 4K-Videos mit bis zu 60 fps auf. Doch es gibt eine überraschende Ausnahme: die Geräte von Huawei. Nun haben die Chinesen erkannt, dass sich das ändern muss. Der neueste Chip des Untermehens ist für 4K-Videoaufnahmen mit 60 fps gerüstet.

Die Einführung des Features ist für Huawei längst überfällig. Denn selbst verhältnismäßig günstige Smartphone-Flaggschiffe wie das von uns getestete Xiaomi Mi 9 beherrschen 4K-Videoaufzeichnung mit 60 fps. Selbiges gilt natürlich auch für die just angekündigten Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+. Die beiden Smartphones von Samsung haben auch laut DxOMark Mobile den Kamera-Thron an sich gerissen und sollen aktuell die besten mobilen Endgeräte zur Aufzeichnung von 4K-Videos darstellen.

Da muss Huawei also natürlich nachlegen. Denn bisher unterstützen selbst die aktuellen High-End-Smartphones des chinesischen Herstellers, wie das Huawei P30 Pro, nur 4K-Videoaufnahme mit maximal 30 fps. Das liegt daran, dass die hochwertigsten SoCs des Unternehmens, die Kirin 970 und Kirin 980, noch nicht für mehr gerüstet sind. Das soll sich aber endlich mit dem kommenden Kirin 990 ändern.

Der Kirin 990 soll seinen Einstand gemeinsam mit den kommenden Smartphones der Serie Huawei Mate 30 sowie dem Huawei Mate X geben. Letzteres ist ein faltbares Smartphone, genau wie das Samsung Galaxy Fold. Angekündigt wurde das Huawei Mate X zwar bereits im Februar 2019, doch der Hersteller verschob das Erscheinungsdatum dann auf November. Da haben vermutlich auch Samsungs massive Probleme mit dem Galaxy Fold den Ausschlag gegeben.

4K-Videoaufnahmen mit 60 fps sind bei Smartphone-Flaggschiffen Standard

Huawei rühmt sich zwar mit seinen Smartphone-Flaggschiffen ganz vorne mitzuspielen, doch in Bezug auf die Fotos mag das zwar gelten, bei Videos sieht es aber noch anders aus. Apple etwa unterstützt bereits seit 2017 für seine iPhone 4K-Videoaufnahmen mit 60 fps. Das Apple iPhone 8 /  Plus führte das Feature erstmals ein. Im Android-Bereich nahmen viele Hersteller ebenfalls 2018 die Herausforderung an, denn der Qualcomm Snapdragon 845 machte 4K-Videos mit 60 fps salonfähig.

Auch das Samsung Galaxy S9 aus dem Jahr 2018 unterstützt beispielsweise schon 4K-Aufnahmen mit 60 fps. Huawei kann dieses Feature selbst 2019 bisher nicht bieten. Gut, dass nun also für die Serie Mate 30 und das Mate X ein Paradigmenwechsel angesagt ist. Auch kommende Flaggschiffe der Tochter Honor, welche den Kirin 990 verwenden, sollten dann 4K-Video mit 60 fps unterstützen.

Marvel Boss gibt Hinweis auf ‚Infinity Saga Komplettbox‘

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Daumen drücken und Geld sparen. Marvel Geschäftsführer Kevin Feige gibt erste Hinweise auf eine „Infinity Saga Box“. Bekommen wir endlich die Marvel Cinematic Universe Collection die wir uns so sehr wünschen?

Wenn jemand über die Release-Pläne aus dem MCU bescheid weiß, dann muss es Kevin Feige sein. Die Leitung der Marvel Studios hat in einer Frage & Antwort-Session zu „Avengers: Endgame“ Informationen zu einer „Infinity Saga: Complete Collection“ durchsickern lassen. Die ursprüngliche Fragestellung betraft eigentlich entfernte Szenen, die nicht in den Filmen zu sehen waren. Ein massives Box-Set mit allen bislang erschienenen Filmen soll, wie Thanos, unvermeidlich sein.

Kevin Feige: Wenn wir eine großes, riesiges Infinity Saga-Box-Set machen, können wir davon ausgehen, dass ihr ein Fan seid, wenn ihr das Geld für den Kauf eines Box-Sets mit dem kompletten Umfang ausgeben wollt. Und es wird mehr als ein paar wirklich, wirklich schlechte Szenen brauchen, um euch zu überzeugen.

Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Disney sich dazu entscheidet eine entsprechende Komplettbox auf den Markt zu bringen. Alle 23 MCU Filme, beginnend mit Iron Man (2008) sind bereits erschienen und sind sogar als 4K UHD Variante verfügbar. Ein kleines Problem sehen wir in den Vertriebsrechten der Filme. So wurden die Iron Man Filme von Concorde und die Spider-Man Filme von Sony Pictures in den Handel gebracht. Diese Hürde lässt sich sicherlich mit Beteiligungen am Umsatz der „Infinity Saga: Complete Collection“ überwinden.

The Infinity Saga Fanart by Joel_Tempero || Bildquelle reddit.com
The Infinity Saga Fanart by Joel_Tempero || Bildquelle reddit.com

„The Infinity Saga“ mit Deleted Scenes

Wir können nur hoffen, dass an der Aussage von Kevin Feige etwas dran ist. Viele Fans zeigten sich enttäuscht, nachdem sich eine im April aufgetauchte „The Infinity Saga“ Collection als „Fake“ entpuppte. Zudem wäre eine solche Box sicherlich die einzige Möglichkeit alle entfernten Szenen der Filme in Augenschein nehmen zu können. Das zusätzliche Filmmaterial taucht bei anderen Produktionen meist in einem Directors Cut auf. Da es aber bei Marvel Filmen keinen DC gibt, wäre eine umfassende Collection die letzte Chance an das zusätzliche Material zu gelangen.

Die Filme aus dem MCU haben sich in den letzten Jahren an die Spitze der „Kino-Nahrungskette“ vorgearbeitet. So stellte „Avengers: Endgame“ den Box-Office-Rekord von „Avatar“ ein und ist damit der erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten. Ein Ende der Erfolgsstory ist nicht abzusehen. Die bislang 23 erschienenen Filme bilden Phase 1-3 der MCU-Roadmap. Nun soll mit Phase 4 der Abschluss der Infinity Saga eingeläutet werden.

Alle bisher erschienenen MCU Filme