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Alien 4K Blu-ray im Test: Auch 40 Jahre danach ein Hochgenuss

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Inhalt (100%)

Wir schreiben das Jahr 1979: Zwei Jahre zuvor hatte der Brite Ridley Scott mit Die Duellisten sein Langfilm-Debüt gegeben. Dass er dann aber an das Skript zu einem Science-Fiction-Film kam, war fast ausschließlich der Tatsache zu verdanken, dass Star Wars 1977 durch die Decke ging. Mit dem Erfolg des George-Lucas-Epos war der Weg für ein Genre frei geworden, das man zuvor im Kino tot glaubte. Die Story, die Dan O’Bannon über einen längeren Zeitraum entwickelt hatte, wollte er als „ernste“ Version seiner Studenten-Kooperation mit John Carpenter, Dark Star, etablieren. Kurze Zeit war O’Bannon auch selbst im Gespräch, den Film zu realisieren, doch das Produzententeam brachte Scott ins Gespräch, nachdem sie dessen Duellisten gesehen hatten. Der Rest ist Sci-Fi-Filmgeschichte. Und Alien ist unzweifelhaft einer der besten Science-Fictioner aller Zeiten.
Nie zuvor war das Setting im Genre düsterer als hier. Zudem wurden die Filmfiguren mit herausragenden Darstellern gecastet und es gab erstmals eine Frau als Actionheldin. War noch etwas?
Ach ja: H.R. Giger. Doch der Reihe nach. Denn Ridley Scotts 1979er Science-Fiction-Klassiker ist so viel mehr.

Das erste Mahl nach dem langen Kälteschlaf
Das erste Mahl nach dem langen Kälteschlaf | Bildquelle: 20th Century Fox

Bevor der Regisseur zu diesem Projekt kam, hatte Dan O’Bannon also bereits das Drehbuch geschrieben und auch den Schweizer Künstler Hansruedi Giger engagiert, dessen Arbeit später einen wichtigen Bestandteil ausmachen sollte. Als Ridley Scott dazu stieß, setzte er etwas durch, was das Studio nur mit Murren und großen Bedenken zuließ: Scott nahm praktisch eine Geschlechtsumwandlung der ursprünglich als Mann konzipierten Hauptfigur vor und boxte gegen den Willen aller Produzenten durch, mit Ripley eine Frau als Heldin zu positionieren. Eine Entscheidung, die für das Kino wegweisend werden sollte.

Die Umsetzung von Alien selbst war eine Mischung aus sehr profanen Mitteln (da es Ridley Scott gerne puritanisch haben wollte) und dem Art-Design eben jenes H.R. Giger, der zuvor mit seinen Werksammlungen „ARh+“ und „Necronomicon 1“ aufgefallen war. Seine Neuinterpretation von Kunst verhalf dem Film zu einem Design, das bis heute unerreicht und zahlreich (meist schlecht) kopiert wurde. Sein Alien dürfte ohne Zweifel die abscheulich-furchterregendste und morbid-faszinierendste Kreatur des Kinos sein. Unzählige Genrefilme, in denen ein bösartiges Alien fortan eine Rolle spielte, präsentierten ein Wesen, das unverkennbar auf Gigers Original basierte.

Wären sie doch bloß nicht in dieses Raumschiff gegangen
Wären sie doch bloß nicht in dieses Raumschiff gegangen | Bildquelle: 20th Century Fox

Bis heute ist der Spannungsbogen, den Scott aufbaut, unerreicht. Wenn die Bewegungssensor-Geräte immer lauter knackend davon zeugen, dass das Wesen in unmittelbarer Nähe sein muss; wenn Harry Dean Stanton auf der Suche nach Schiffskater Jones im Frachtraum auf das sabbernde Alien trifft und wie sich die Kreatur am Ende im Rettungs-Shuttle kauernd aus einer Nische schält – das sind unvergessliche Filmmomente. Situationen in denen man mit Gänsehaut und vollgepumpt mit Adrenalin erfuhr, was es bedeutet, vor einem Film Angst zu haben.

Was weder zuvor noch nachher einem Film, bzw. einem Masken- und Kreaturdesigner gelang, ist das gleichzeitig abschreckende und anziehende, das von diesem Alien ausgeht. Gigers Kreatur, ihr länglicher Schädel und der kurz vor der Exekution des Opfers hervorpreschende zweite Kiefer – das waren Ideen und Einfälle, die so neu und einzigartig (gleichzeitig sexuell aufgeladen) waren, dass man es nur bewundern konnte. Gleichzeitig funktioniert der Film aber auch deshalb so gut, weil er die Figuren sorgsam einführt, weil er neben dem Kampf mit dem Alien auch das Thema „niedrige Arbeiter“ gegen „intellektuelle Vorgesetzte“ berührt, weil er sozialkritische Aspekte wie Rassismus und Vorurteile gegenüber Andersartigem einfügt und einen Verschwörungsaspekt integriert, welcher der Geschichte am Ende noch eine zusätzliche brisante Note verleiht.

Facepalm auf Alien-Art
Facepalm auf Alien-Art | Bildquelle: 20th Century Fox

Wie Scott dies mit seinem Team und den Darstellern unter einen Hut brachte und dabei nie die Übersicht über die Geschichte verlor oder das Thema Spannung vernachlässigte, das ist hohe Filmkunst. Im Übrigen wurden nicht nur die Kinobesucher und Zuschauer des Films mit Überraschungseffekten konfrontiert, sondern auch die Schauspieler selbst. Wer die Szene des aus Kanes Bauch herausplatzenden Chestbursters genau ansieht, merkt die reale Überraschung von Veronica Cartwright als ihr das Blut ins Gesicht spritzt – man hatte den nicht direkt beteiligten Darstellern davon zuvor gemeinerweise nichts gesagt.

Bildqualität (85%)

Alien wurde seinerzeit natürlich analog gedreht – und zwar mit Panavision-Kameras auf 35mm Film. Um ihn auf das Ultra-HD-Medium zu bringen, wurde die Kinofassung 2018 in 4K vom Original-Negativ neu abgetastet (und hat nun ein klein wenig mehr Bildinhalt an den Seiten). Ridley Scott beaufsichtigte die Restaurierungs-Arbeiten, die zu einem 4K-Digital-Intermediate führten. Zur nativen 4K-Auflösung der Disk kommt die erweiterte Kontrastdynamik hinzu, die hier nach HDR10 und HDR10+ auf die Scheibe gebracht wurde. Natürlich ebenfalls an Bord: Ein erweiterter Farbraum im Rahmen von Rec.2020.
In puncto HDR10+ gibt es leider erneut (wie bei „Battle at the El Royale“) keinen Unterschied zu HDR10 – jedenfalls nicht auf der von mir genutzten, etwas höherwertigeren Panasonic-Kette.

Zunächst geht es deshalb also „nur“ um HDR10 und die neue 4K-Abtastung.
Und beides schlägt die bisherige Blu-ray dann doch sehr deutlich. Es ist nicht einmal die höhere Auflösung, die hier für eine etwas feinere Darstellung sorgt und Linien/Details an der Nostromo oder auf Gesichtern besser darstellt. Vielmehr wirkt das neue Color Grading, als schaue man einen neuen Film. Gegenüber der doch sehr fleischigen Blu-ray mit etwas gelben Gesichtern und eher orangefarbenem Blut wirkt die UHD viel näher an der Realität und erscheint zeitgemäßer.

Hauttöne sind nun wärmer, etwas brauner und weniger gelb. Blut kommt kräftig rot rüber und es lassen sich auch mehr Farbabstufungen erkennen. Zwar ist die UHD im direkten Vergleich doch deutlich dunkler abgestimmt, säuft aber in der Tiefe der dunklen Räume nicht ab. Nur ganz wenige Szenen leiden unter einem leichten Crush auf den Schwarzflächen. Das bekommt man allerdings mit einer leichten Korrektur am Helligkeitsregler in den Griff – wenn es überhaupt auffällt, weil es evtl. in den Toleranzbereich der jeweiligen Kalibrierung des Gerätes fällt.

Das Letzte, das die Mitglieder an Bord der Nostromo sehen werden
Das Letzte, das die Mitglieder an Bord der Nostromo sehen werden | Bildquelle: 20th Century Fox

Gleichzeitig muss man sich aber auch mit einem sichtbareren Korn arrangieren, was über die BD teils auf den hellen Flächen unterging. Für analoge Filmfans ist’s allerdings ein Genuss, denn es wird in den allermeisten Fällen sehr authentisch reproduziert. Dazu kann die Ultra-HD Spitzlichter wirklich gut.

Der Director’s Cut liegt auf der UHD per Seamless-Branching vor. Sprich: Wählt man ihn an, läuft die reguläre Kinofassung und schiebt die erweiterten/veränderten Szenen des Dir. Cut fließend ein. Letztere liegen nach allem, was die Recherche hergab, nicht in 4K vor, sondern basieren wohl auf dem bisherigen 2K-Master von 2003. Im laufenden Bild sieht man die Übergänge im Color Grading nicht. Der generelle Look wurde gleichermaßen angewendet und gibt ein stimmiges Gesamtbild ab. Allerdings sind nicht alle Einstellungen gleichermaßen scharf. So gesellen sich schon mal Randunschärfen in die Szenen des Dir. Cut, wo die Kinofassung solche Probleme nicht hat. Die Szene, in der Ripley Dallas mit dem Flammenwerfer grillt, leidet außerdem etwas unter einem schwächeren Schwarzwert.

Tonqualität (60%)

Geblieben ist leider der deutsche Ton in regulärem dts. Und der klingt halt nun mal etwas nach 1979. Die Dialoge sind dünn und wenig voluminös, Hintergrundgeräusche wirken nicht sehr natürlich und einige Effekte wie der Funkspruch, denn man aus der Außenansicht der Nostromo hört, wirken künstlich aufgebläht. Ganz besonders unglücklich sind die Dialoge zwischen Ripley und Brett während der Dampf sie übertönt. Hier hört man förmlich, wie die Kompression regelrechte Sprach-Frequenzen wegfiltert. Dazu kommt ein generelles Rauschen über den Dialogen in leisen Szenen. Beispielsweise, wenn Brett „Kitty-Kätzchen“ nach Kater Jonesy ruft.

Gigers Alien-Design ist bis heute unerreicht
Gigers Alien-Design ist bis heute unerreicht | Bildquelle: 20th Century Fox

Das kann der englische dts-HD-MA-Mix durchweg besser. Dessen Stimmen wirken präsenter, nicht so komprimiert – und schon gar nicht leidet er unter Rauschen. Atmosphärische Geräusche klingen echter und die Soundeffekte wirken logischer. Auch vom Sub vernimmt man mehr, wenn man die Nostromo bspw. hin und wieder von außen gleiten hört. Auch die Landung auf dem Planeten gerät etwas dynamischer, wobei auch die englische Version die Rearspeaker nur sehr dezent einsetzt und kein Surround-Feuerwerk liefert. Dafür gerät die Landung des Shuttle auf dem Planeten kraftvoller und basskräftiger als über die Synchronfassung. Wenn es in der deutschen Version dann aufs Finale zugeht, wirken die Actionszenen und Paniksrufe der Crewmitglieder kreischig und auch hier bleibt das Geschehen weitgehend frontal. Insgesamt ein aus heutiger Sicht akzeptabler, aber nicht herausragender Tonsektor, der ein Remastering durchaus verdient gehabt hätte.

  • Deutsch: DTS 5.1 (60%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: DTS-HD Master 5.1 (75%) 2D-Betrachtung

Bonus (50%)

Das Bonusmaterial von Alien ist (fast) identisch mit jenem der Blu-ray von 2010. Entsprechend ist der so genannte Director’s Cut enthalten sowie die zwei Audiokommentare von 1999 und 2003. Dazu gibt’s den isolierten Score in 5.1 Dolby Digital, den Original-Score des Komponisten (ebenfalls in 5.1 Dolby Digital) und insgesamt sieben entfernte Szenen. Was allerdings FEHLT, ist der MU-TH-UR-Mode, der auf der bisherigen BD die Möglichkeit gab, Audiokommentar-Teile, Behind-the-Scenes-Videomaterial oder Texterklärungen einzublenden.

Gesamtbewertung Alien 40th Anniversary  (82%)

Was wären Filmwelt und Genrefans heute ohne die Begriffe „Facehugger“ oder „Chestburster“? Alien bietet von allen düsteren Science-Fiction-Filmen die herausragendsten Kreaturen und den einzigartigsten Look – oft kopiert und nie erreicht. Scotts Verdienst ist es, über die Inszenierung trotz dominanter Entwürfe des Schweizer Künstlers H.R. Giger und der fantastischen Ausleuchtung und Kameraarbeit, nie die Übersicht verloren zu haben. Selbst in der heutigen Zeit, in welcher der Sci-Fi-Film durch schnelle Schnitte und unruhige Kameras dominiert wird, kann ein Alien immer noch bestehen und wirkt keinesfalls antiquiert.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 23. Mai 2019 Review am: 20. Mai 2019
Erscheinungsjahr Film: 1979 Laufzeit: 117 Minuten
Filmstudio: 20th Century Fox FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MASTER 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10 /
HDR 10+
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Alien 40th Anniversary Trailer:

Microsoft & Sony: Kooperation überrumpelte das PlayStation-Team

Microsoft und Sony haben verkündet, dass sie in Zukunft für Cloud-Gaming kooperieren wollen. Allerdings scheint diese Ankündigung das PlayStation-Team eher auf dem kalten Fuß erwischt zu haben.

So sind Microsoft und Sony schließlich im Konsolensegment erbitterte Rivalen. Beide Unternehmen sind jedoch im Bereich Cloud-Gaming bereits aktiv: Sony bietet PlayStation Now an und Microsoft will nicht nur eine Konsole mit Cloud-Schwerpunkt veröffentlichen, sondern preist mit Project xCloud allgemein derlei Techniken an.

Offenbar hatte Sony aber sein PlayStation-Team gar nicht vorab über die Kooperation mit Microsoft ausreichend informiert. So will Sony in Zukunft für seine Cloud-Dienste im Hintergrund auf Microsoft Azure setzen. Die Verhandlungen liefen über das oberste Sony-Management, etwa CEO Kenichiro Yoshida, so dass die PlayStation-Abteilung offenbar nicht mitwirken konnte.

Entsprechend hab es intern wohl auch einigen Aufruhr, da die Mitarbeiter dazu Fragen hatten, wie sich das ganze auf die PlayStation 5 und weitere Next-Generation-Pläne auswirken könnte. Offenbar will Sony aber eher langfristig planen, denn die Strategie rund um die PS5 soll bleiben wie gehabt. Eventuell will sich Sony durch die Kooperation mit Microsoft auch darauf vorbereiten mit Google Stadia zu konkurrieren.

Cloud-Gaming wird in den nächsten Jahren eine Nische bleiben

Es heißt, dass Sony sich bereits 2018 um eine Cloud-Kooperation mit Amazon bemüht haben soll. Die Unternehmen wurden sich aber offenbar nicht einig. Als Ergebnis sei dann die Übereinkunft mit Microsoft angebahnt worden. Amazon wiederum arbeite aktuell an einer eigenen Cloud-Gaming-Plattform. Das liegt durchaus nahe, denn zu Amazon gehört mit Twitch bereits eine Streaming-Plattform, die sich auf Gamer als Zielgruppe spezialisiert hat. Synergieeffekte wären also möglich.

Microsoft und Sound machen im Coud-Bereich gemeinsame Sache

Die Analysten von IHS Markit rechnen aber damit, dass Cloud-Gaming zunächst eine Nische bleiben wird. Bis 2023 soll Cloud-Gaming nur für 2 % der Gesamtumsätze der Spieleindustrie stehen. Eine große Rolle werden nach Meinung der Marktforscher zudem weiterhin die Exklusivtitel spielen. Da konnte Sony in dieser Konsolengeneration ganz besonders mit Titeln wie „Horizon Zero Dawn“, „Spider-Man“ oder auch „God of War“ punkten.

Tiefpreiswoche auf MediaMarkt.de liefert Bestpreise für Soundbars!

MediaMarkt startet seine Sound-Tiefpreis-Woche und liefert Bestpreise für Soundbars in vier Ausstattungs-Kategorien. Zudem gibt es wechselnde Tagesangebote!

MediaMarkt.de holt wieder einmal den Preishammer aus dem Keller. In dieser Woche dreht sich alles um das Thema Sound & Audio. Das Angebot reicht von Bluetooth-Lautsprechern, Soundbars und MP3-Playern bis hin zu Schallplatten-Spielern, Radios, kompakten Soundanlagen und Musikinstrumenten. Wir haben uns einmal die Preise und Ausstattung der Soundbars angesehen und haben positives zu berichten.

Philips HTL 1510B/12

Philips HTL 1510B/12 Soundbar
Philips HTL 1510B/12 Soundbar

Beginnen wir mit dem Budget-Angebot, dem Philips HTL 1510B für günstige 99 Euro. Wir haben zum Zeitpunkt als dieser Artikel entstanden ist keinen besseren Preis in den Vergleichsportalen gefunden. Für einen aufgerundeten Hunderter bekommt man einen 2.1 Kanal Soundbar mit externem Subwoofer mit einer Gesamtleistung von 70 Watt (2x15W Soundbar + 40W Subwoofer). Das Gerät kann lediglich via Bluetooth oder optisch-digitalen S/PDIF Eingang mit einer Audioquelle verbunden werden. Reicht auf jeden Fall aus um die integrierte Soundlösung des Fernsehers aufzuwerten. Eine Fernbedienung (inkl. Batterien) befindet sich im Lieferumfang.

LG SK4D

LG SK4D Soundbar
LG SK4D Soundbar

Das Step-Up-Modell hört auf die Bezeichnung SK4D und kommt von LG Electronics. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Stereo-Soundbar mit externem Subwoofer, die Gesamtklangleistung steigt aber auf satte 300 Watt – und das zum Bestpreis von 129 Euro. Die Wiedergabe via Bluetooth und S/PDIF-Eingang ist gleich wie beim Philips-Modell, zusätzlich gibt es noch einen USB-Anschluss. Über einen integrierten Player lassen sich darüber MP3s und WMA-Audiodateien wiedergeben.

Sony HT-MT300

Sony HT-MT300
Sony HT-MT300

Die Sony HT-MT300 Soundbar überzeugt mit einem sehr kompakten und einfachen Design. Vor allem der Subwoofer ist auffällig „klein“ geraten. Die Gesamtleistung schrumpft auf 100 Watt, reicht aber aus um Filmen und Serien etwas mehr akustischen Rückhalt zu geben. Mit der S-Force Pro „Front Surround“-Technologie soll dem Nutzer trotz 2.1-Setup ein einnehmender Surround-Klang geboten werden. Bei den Anschlüssen finden wir eine optisch/digitalen-Eingang, einen analogen Audioeingang und einen USB-IN vor.

Sony HT-ZF9

Sony HT-ZF9 Soundbar
Sony HT-ZF9 Soundbar

Wer sich so richtig etwas gönnen möchte, der holt sich den Sony HT-ZF9 Soundbar ins Haus. Hier spart man gegenüber der Konkurrenz gleich mal 70+ Euro und kann das Kit für 499 Euro erwerben. Dafür bekommt man einen 3-Wege-Lautsprecher und einen kabellosen Subwoofer, die zusammen ein 3.1 System bilden. Maximal 400 Watt Leistung schallt so durch den Raum. Zwei HDMI-Eingänge, ein HDMI-Ausgang (ARC), ein optisch-digitaler Ausgang, USB-A, Ethernet und ein analoger Eingang vollenden die Anschlüsse. Via HDMI lassen sich zudem 4K/60p Signale mit Dolby Vision weiterleiten. Dazu gesellt sich Google Chromecast, WLAN und Bluetooth. Der Soundbar kann Dolby Atmos und DTS:X Quellen verarbeiten und versucht diese mittels Vertical Surround Engine perfekt auf den Raum abzustimmen.

Fazit

Auch bei dieser Aktion hat MediaMarkt mehr geklotzt als gekleckert. Die Soundbar-Auswahl bietet etwas für jeden Geldbeutel und auch die zusätzlichen Sound-Angebote können sich sehen bzw. hören lassen. Wer sich für eines der Schnäppchen entschieden hat sollte aber schnell sein. Hier gilt: Nur solange der Vorrat reicht!

Apple TV 4K: PC-Games via Steam Link zocken

Apple hat die offizielle App für Steam Link von Valve mittlerweile für den Apple TV bzw. Apple TV 4K freigegeben. Angekündigt wurde die Anwendung schon vor rund einem Jahr und nun ist es dann endlich soweit. Über die kostenlose App lassen sich PC-Spiele an den Apple TV streamen und somit auf einfache Weise am TV zocken.

Dass es so lange gedauert hat, bis zur Veröffentlicht von Steam Link für Apple iOS und tvOS, liegt daran, dass Apple die Anwendung zunächst nicht freigeben wollte. Da gab es Probleme mit der Art der In-App-Käufe, von denen sich das Unternehmen aus Cupertino bekanntermaßen immer seinen Anteil sichern möchte.

Offenbar konnten sich Valve und Apple mittlerweile aber einigen. Denn mittlerweile steht Steam Link nun für sowohl Apple iOS (iPhone, iPad, iPod touch) als auch tvOS (Apple TV, Apple TV 4K) zur Verfügung. Folgerichtig lassen sich damit PC-Spiele aus eurer Sammlung bei der Plattform Steam im heimischen Netzwerk an die entsprechenden Geräte streamen.

Am Ende ist das eine praktische Sache für all diejenigen, die einen Gaming-PC besitzen, ihn aber zum Beispiel nicht mir ihrem 4K-TV verbinden können oder wollen. Über den Steam Controller oder andere kompatible Eingabegeräte ist es dann einfach möglich etwa am Apple TV 4K zu zocken – die Berechnungen führt weiter der PC aus und streamt das Gameplay als Video an Apples Multimedia-Kiste.

Gaming über mobile Datenverbindungen funktioniert unter Apple iOS noch nicht

Für Android wurde Steam Link bereits vor einer Weile veröffentlicht. Unter Googles Plattform hat das ganze dann auch einen Vorteil: Dort ist auch das Zocken über mobile Datenverbindungen möglich. Das unterstützt Apple iOS allerdings aktuell noch nicht. Hier funktioniert Steam Link also nur über Wi-Fi bzw. Ethernet.

Apple TV ab sofort mit offizieller App für Steam Link

Dabei unterstützt Valve Steam Link auch 4K mit bis zu 60 fps. Für diese Auflösung und Framerate ist aber wiederum eine kabelgebundene Verbindung notwendig. Via Wi-Fi liegt das Maximum bei einer 5-GHz-Verbindung bei 1080p mit 60 fps. Wer einen Apple TV bzw. Apple TV 4K besitzt, kann bei Interesse ja einfach Steam Link antesten. Die App ist über den offiziellen App Store verfügbar.

Sonys 8K Fernseher sind ab Juni 2019 erhältlich und kosten bis zu 80.000 Euro!

Sony hat die Verfügbarkeit und Preise der Master Series ZG9 8K Fernseher offiziell bestätigt. Die Modelle in 85 und 98 Zoll sind ab Juni 2019 für 15.999 Euro bzw. 79.999 Euro im Fachhandel erhältlich. 

Wer in die „Zukunft der Unterhaltung“ eintauche möchte muss tief in die Tasche greifen – zumindest wenn man sich einen 8K-Fernseher von Sony ins Haus holen möchte. Die Geräte mit 16-mal höherer Auflösung als Full-HD, können ab Juni 2019 für 15.999 Euro (85 Zoll) und 79.999 Euro (98 Zoll) erworben werden. Man zahlt somit 188 Euro bzw. 816 Euro je Zoll 8K-Erlebnis. Zum Vergleich dazu kostet der 65 Zoll AG9 Master Series OLED gerade einmal 61 Euro je Zoll. Wer einen Sony ZG9 erwirbt, kann dafür gerne auf ein projektionsbasiertes Heimkino verzichten. Mit Diagonalen von bis zu 2.5 Metern kommt auf jeden Fall Kinofeeling auf.

ZG9 bietet XXL-Fernseherlebnis

Um die über 33 Millionen Pixel versorgen zu kommen, setzt Sony auf seinen bewährten X1 Ultimate 8K/HDR Prozessor. Dieser ermöglich die Darstellung von 8K-Inhalten mit erweitertem Dynamikumfang (HLG, HDR & Dolby Vision) mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde. Die Bildqualität hängt bei dieser Bildschirmgröße nicht nur vom Display selbst, sondern vor allem vom Prozessor ab. Die Interpretation von SD, HD und Full-HD Quellen ist eine Herausforderung für sich. Dieser Challenge stellt sich die neue 8K X-Reality Pro Technologie, die auch lineare TV-Programme mit hohen Details auf dem 8K ZG9 darstellen soll.

Die Bautiefe des ZG9 ist aufgrund der Größe des Displays und des "Backlight Master Drive" doch etwas üppiger ausgefallen.
Die Bautiefe des ZG9 ist aufgrund der Größe des Displays und des „Backlight Master Drive“ doch etwas üppiger ausgefallen.

Hoher Kontrast und „bester“ Schwarzwert

Das Display ist an der Gesamtqualität aber natürlich nicht ganz unbeteiligt. Mit einem Backlight Master Drive mit Full Array Local Dimming (kennen viele sicherlich noch vom ZD9) soll der 8K Fernseher unglaubliche Kontraste und fast perfekte Schwarzwerte erreichen. Die Hintergrundbeleuchtungstechnologie holt mit X-tended Dynamic Range Pro noch mehr aus dem Bild heraus. Eingesparte Energie in den dunklen Bildbereichen wird zur Steigerung der Helligkeit in den benötigten Bildregionen eingesetzt. Details und Highlights werden dadurch noch besser herausgearbeitet.

Acoustic Multi-Audio

Gehen wir davon aus, dass der ZG9 eine gute Bildqualität präsentiert. Doch wie sieht es mit dem Klang aus? Ein Display mit 85 bzw. 98 Zoll liefert den Ingenieuren eine große Herausforderung. Bei einem Projektionskino können die Lautsprecher direkt hinter der akustisch-transparenten Leinwand aufgestellt werden. Der Klang kommt somit „direkt aus dem Bild“. Bei einem LCD-LED-Display kommt der Klang meist unterhalb des Displays (Downfiring) oder von einer Soundbar (Front-Facing). Die Ergebnisse reichen von „naja“ bis „gut“. Hat man nun so ein Display jenseits der 80 Zoll vor sich und nimmt den Klang nur von unterhalb des Displays wahr, dann kann das das Seherlebnis negativ beeinflussen. Sony ist sich dieser Problematik bewusst und hat sich dieser mit der Acoustic Multi-Audio-Technologie angenommen.

Gut zu erkennen die Lautsprecherleisten unter- und oberhalb des Displays für den "Acoustic-Multi-Audio"-Klang
Gut zu erkennen die Lautsprecherleisten unter- und oberhalb des Displays für den „Acoustic-Multi-Audio“-Klang

Vier schlanke Frontlautsprecher sind im Rahmen des Displays integriert – zwei unten und zwei oben. Im Zusammenspiel der Lautsprecher lassen sich die Toninhalte exakt zum Bildinhalt positionieren. Man möchte damit auch die Acoustic Surface Technologie der OLED-Displays imitieren. Natürlich passt sich die Darstellung entsprechend der Raumakustik an, um ein optimales Ergebnis abliefern zu können.

Android TV und Apple AirPlay 2

Als Betriebssystem kommt natürlich die aktuelle (aktuell stabil laufende) Android TV Version 8 (Oreo) zum Einsatz. Damit schafft es auch der Google Assistant auf den Sony ZG9 8K Fernseher. Durch das neue SoC (System on Chip) und die aktualisierte Nutzeroberfläche ist Menüführung noch einfacher und vor allem schneller. Der Wechsel zwischen Apps wie Youtube, Netflix und Amazon Prime Video ist binnen wenigen Sekunden abgeschlossen. Via Firmware-Update werden auch Features wie Apple AirPlay 2 und HomeKit integriert. Laut vorläufigen Informationen soll auch die Apple TV App auf die Sony Premium TVs aus 2019 integriert werden.

Zuletzt stellt sich bei uns noch die Frage, wie genau die 8K-Signale auf den ZG9 gelangen sollen. Laut unseren Informationen bekommt die ZG9 Serie ein Firmware-Update auf Version 2.1, bzw. eine Freischaltung. Damit lassen sich dann 4.320p Signale problemlos von externen Quellen wiedergeben. Leider gibt es für private Anwender weder Abspielgeräte noch nennenswerte Videos, die in 8K Auflösung bereitstehen.

ZG9 Preis und Termin

Nochmal zum Mitschreiben. Der ZG9 8K LCD-LED-TV mit 85 Zoll wir 15.999 Euro (UVP) kosten, während die 98 Zoll Version mit 79.999 Euro zu Buche schlägt. Ab Juni ist jedoch nur der 98-Zöller verfügbar. Die günstigere 85 Zoll Variante kommt erst im Juli 2019.

Ist ein 8K Fernseher für euch eine Option? Schreibt uns doch gerne einen Kommentar!

Microsoft und Sony: Die Rivalen arbeiten für Cloud-Gaming zusammen

Microsoft und Sony gelten als scharfe Konkurrenten im Gaming-Segment: Xbox vs. PlayStation, dieser Battle bringt das Blut der Fanboys in Wallung. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass auch Rivalen mal zusammenarbeiten. Und genau so eine Partnerschaft haben die beiden Hersteller nun angekündigt.

Derlei Beispiele gibt es in der Technik-Welt viele: Jahrelang stritten sich etwa Apple und Samsung vor Gericht um diverse Patente. Dennoch lieferte Samsung in jenem Zeitraum weiterhin Bauteile für die Apple iPhone an Samsung. Microsoft und Sony mögen zwar Konkurrenten im Konsolenmarkt sein, tun sich jedoch nun hinter den Kulissen für Cloud-Gaming zusammen.

Da ist ja bekannt, dass die Redmonder mit Project xCloud große Pläne haben. Zudem soll eine der kommenden Next-Generation-Konsolen des Unternehmens auch den Fokus auf das Streaming von Spielen legen. Aber auch Sony wildert mit PlayStation Now bereits im Markt für Cloud-Gaming. Über die Kooperation wollen beide Hersteller laut eigenen Aussagen Innovationen für die Kunden vorantreiben und auch gemeinsam an KI-Lösungen tüfteln.

Als Basis der gemeinsamen Bestrebungen soll Microsoft Azure dienen. Azure soll dann auch für sowohl Microsoft als auch Sony die kommenden Plattformen im Bereich Game- und Video-Streaming befeuern. Die Kooperation der beiden Gaming-Riesen soll am Ende für die Kunden eine verbesserte Benutzererfahrung hervorbringen. Außerdem will man auch Entwicklern so mit verbesserten Lösungen entgegen kommen.

Kooperation von Microsoft und Sony soll andere Bereiche einschließen

Spannend: Microsoft und Sony erklären zudem, dass sie auch im Bereich der Schaltkreise eventuell zusammenarbeiten könnten. Vielleicht ist das aber keine schlechte Idee, sind sich schon die Xbox One und PlayStation 4 in technischer Hinsicht doch in vielerlei Punkten sehr ähnlich. Etwa nutzen beide fast identische CPUs von AMD. Zunächst spricht man aber spezifisch davon Microsofts KI-Techniken aus der Azure-Plattform zum Beispiel mit Sonys Kamerasensoren zu vernetzen. Offenbar zielt man da im ersten Schritt auch eher auf Geschäftskunden ab, wie die offizielle Mitteilung andeutet.

Natürlich folgt im Zuge der Ankündigung auch das übliche, gegenseitige Schulterklopfen der Unternehmen. Konkrete, weitere gemeinsame Ankündigungen zur Zusammenarbeit und den entsprechenden Projekten wollen die beiden Hersteller zu einem späteren Zeitpunkt noch verkünden. Da darf man gespannt sein.

Samsung verschiebt QD-OLED Produktion auf 2023 – Fokus auf Micro LED

Samsung verschiebt die Entwicklung seiner QD-OLED-Displays auf frühestens 2023. Die SDC sieht die Micro-LED als potentieller an und verlegt den Fokus auf die selbstleuchtenden LED-Pixel. 

Ursprünglich hatten wir berichtet, dass Ende 2020 die ersten QD-OLED-Displays von der Samsung Display Company (SDC) in Masse gefertigt werden könnten. Nach einer großen Tagung im April 2019 steht nun fest, man wird die Entwicklung und Produktion nach hinten verschieben. Testproduktionen beginnen demnach frühestens Ende 2020, die Massenproduktion auf einer Gen 10 Fertigungsanlage wäre laut Plan für 2023 angedacht. Quantum Dot OLED Displays kombinieren die positiven Eigenschaften von OLED (perfekter Schwarzwert, unendlicher Kontrast, selbstleuchtende Pixel) mit der Quantum Dot Technologie (satte, realistische Farbdarstellung, erhöhte Helligkeit).

Der Aufbau der Quantum-Dot-OLED Display (QD-OLED)
Der Aufbau der Quantum-Dot-OLED Display (QD-OLED)

Im ersten Schritt soll eine Gen 8 Fertigungsanlage für die QD-OLED Produktion vorbereitet werden. Das würde wiederum bedeuten, dass Samsung sich erst einmal auf kleinere Displaygrößen bis 55 Zoll konzentrieren muss, da sich in einer Gen 8 Produktionslinie keine 65 Zoll Modelle effizient herstellen lassen (Die Gen-Bezeichnungen stehen für die Größen der Substrate aus denen die Displays geschnitten werden.). In der Tagung wurden auch 77 Zoll Prototypen in Aussicht gestellt, was eigentlich gegen eine Gen 8 Produktion spricht, da diese nicht ohne hohen Verschnitt hergestellt werden könnten. Wir sind gespannt wann wir die Prototypen zu Gesicht bekommen werden.

Samsung QD-OLED gegen LG OLED

Für viele war die Technologie Samsungs Pendant zur OLED-Macht von LG Electronics. Vor allem im High-End-Segment musste koreanische Hersteller Federn lassen. Marktanteile wanderten vor allem zu OLED-Herstellern wie LG, Sony, Philips und Panasonic. Samsung ist sich dessen natürlich bewusst, hat mit Micro-LED womöglich schon das passende „Gegenmittel“ parat. Laut Berichten aus der Industrie hat die SDC erst kürzlich wichtige Patente einer koreanischen Universität erworben, die im Bereich Mini / Micro-LED geforscht hatte.

75 Zoll Micro LED TV
Samsung präsentiert einen 75 Zoll Micro LED TV im Rahmen seines First Look Events auf der CES 2019

Das Team um den Professor Do Yeongrak entwickelte Technologien, die die Lichtausbeute der Micro-LED-Pixel steigern, indem sie die Elektrodeneffizienz der Subpixel optimieren. Laut aktuellem Stand hat die SDC rund 1.2 Milliarden Euro in die Micro-LED-Technik investiert. Die Ausgaben müssen sich natürlich irgendwann amortisieren und am Ende hundertfache Umsätze der ursprünglichen Investitionssumme einbringen. Samsung würde sicherlich nicht so viel Geld in die Hand nehmen, wenn man daraus kein Kapital schlagen könnte. Der hohe Einsatz von finanziellen Mitteln birgt jedoch auch ein Risiko, wie es Samsung in der Vergangenheit noch nicht eingegangen ist.

Hat Micro-LED eine Chance?

Welche Technologie haltet ihr für potentieller und vor allem bezahlbar? Micro-LED oder QD-OLED? Oder denkt ihr LG kann vielleicht mit einer neuen Generation von OLED-Displays seinen Vorsprung weiter ausbauen?

Xbox One: Das Mai-Update sorgt für mehr Übersichtlichkeit

Ab sofort steht für die Microsoft Xbox One bzw. natürlich auch die Xbox One S und Xbox One X das Mai-Update zur Verfügung. Es bringt den Stand der Firmware auf die Version 1905 und überarbeitet unter anderem die Freundesliste, die Nachrichten und die Sortierung der Spielesammlung.

Das Update bringt ca. 454 MByte auf die Waage und erfolgt je nach Einstellungen entweder automatisch oder kann ab sofort manuell an den Konsolen der Redmonder angestoßen werden. In erster Linie überarbeitet Microsoft einige Social-Aspekte. Beispielsweise ist in der Freundesliste nun erkennbar, ob eure Kontakte an der Xbox One, an PCs mit Windows 10 oder an Smartphones zocken. Das ist besonders für Titel der Reihe „Play Anywhere“ relevant.

Käufer von Exklusivspielen wie „Forza Horizon 4“ erhalten jene nämlich, zumindest beim Erwerb der digitalen Version, sowohl für Windows 10 als auch für die Xbox One. Ab sofort ist für euch klarer ersichtlich, an was für einem System eure Freunde unterwegs sind. Ebenfalls neu: Ihr könnt Nachrichtenanfragen nun filtern. So sammelt ihr empfangene Nachrichten nun in einem neuen Menü, wo ihr sie auch direkt beantworten könnt. Auf Wunsch erhaltet ihr auch direkt Benachrichtigungen, sobald eine neue Message eintrudelt.

Xbox One: Das Mai-Update überarbeitet das Messaging

Außerdem ist euere Spielebibliothek nach Aufspielen des Updates übersichtlicher. Unter „Meine Spiele & Apps“ landen nämlich endlich Games, wie mit einem „A“ oder „The“ beginnen nun nicht mehr alphabetisch unter A bzw. T, sondern dort, wo der eigentliche Name des Titels beginnt. Beispielsweise ordnet sich „‚The Witcher 3: Wild Hunt“ dadurch nun logischerweise nicht mehr bei „T“, sondern bei „W“ ein.

Eine Funkion lässt auch das neue Update vermissen

Eine kleine Chance hat Microsoft aber verpasst: So warten viele Gamer noch darauf, dass man sich bei den unter dem Xbox Game Pass auswählbaren Spielen Titel vormerken kann. Das geht bereits in den Apps für Apple iOS bzw. Android. Direkt an der Konsole ist das aber weiterhin leider noch nicht möglich.

Auch in der Freundesliste wird es übersichtlicher

Besitzer einer Xbox One, Xbox One S bzw. Xbox One X können das Mai-Update ab sofort an der Xbox One installieren.

3 Blu-rays für 18 Euro (Amazon Mai-Dealz)

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Drei Blu-rays für nur 18 Euro! Wählt aus über 550 Titeln eure Highlights und zahlt nur 18 Euro – 6 Euro je Film. Die Aktion gilt bis zum 26. Mai 2019.

Hier geht es zur Aktion!

Die Mai-Dealz bestehen eigentlich aus vier Unter-Aktionen. Es gibt „3 Blu-rays für 18 Euro„, „10 Blu-rays für 50 Euro„, „Zwei Indie-Filme für 10 Euro“ und „Reduzierte 3D + 4K Blu-rays„. Es werden auch Highlight-Titel und TV-Serien & Boxen reduziert.

 

DJI Osmo Action: Actioncam ist für 4K, 60 fps und HDR bereit

DJI bringt eine neue Action-Kamera auf den Markt, die auch für 4K-Freunde interessant sein könnte. Die DJI Osmo Action kann Videos nämlich mit 4K und 60 fps aufzeichnen. Die offizielle Preisempfehlung liegt bei 379 Euro.

Alternativ fertigt die Kamera auch 4K-Videos mit 30 fps an und kann dann auch HDR zuschalten. Damit ihr die Kamera vielfältig einsetzen könnt, ist sie nicht nur mit elektronischer Bildstabilisierung (EIS) versehen, sondern sie sei laut Hersteller auch staubgeschützt, stoßsicher sowie wasserdicht. Selbst bei Minusgraden soll sie einwandfrei funktionieren.

Damit auch bei Sonnenlicht alles klappt, ist nicht nur an der Rückseite ein Touchscreen mit 2,25 Diagonale integriert, sondern es sitzt auch an der Vorderseite ein Display mit 1,4 Zoll und einer Helligkeit von 750 Nits. Das soll die Motivpositionierung erleichtern. Die Bedienung der Action-Kamera kann über den Touchscreen, einige Buttons an der Kamera oder auch über die offizielle App DJI Mimo für Apple iOS und Android erfolgen. Sie ist mit Bluetooth oder Wi-Fi nutzbar.

DJI Osmo Action bietet bei 4K-Videos mit 30 fps auch HDR

Als Basis der Kamera dient ein 1/2.3 Zoll Sensor  mit 12 Megapixeln. Für 4K-Videos nennt DJI übrigens bis zu 100 MBit/s als Bitrate, was sehr ordentlich klingt. Das asphärische Objektiv mit drei Linsen soll verzerrungsarme Videos garantieren. Wie beim Touchscreen auf der Rückseite setzt DJI auch für das Objektiv auf eine Beschichtung gegen Fingerabdrücke, die zudem auch Streulicht reduziere.

DJI Osmo Action wartet mit vielen Zusatzfunktionen auf

Die Osmo Action verfügt über einen austauschbaren Akku mit einer Laufzeit von ca. 93 Minuten für Aufnahmen mit 4K/30fps bei aktivierter Bildstabilisation. Zwei Mikrofone können zur Sprachsteuerung genutzt werden. Auch ein Lautsprecher ist vorhanden. Als weitere Funktionen nennt DJI z. B. achtfache Zeitlupe in 1080p bei 240 fps, Zeitraffer und die Anpassung der Belichtungszeiten auf bis zu 120 Sekunden für Aufnahmen bei Nacht.

DJI Osmo Action enthält im Lieferumfang zwei Halterungen

Im Lieferumfang der DJI Osmo Action sind eine Rahmenhalterung und eine Klepepad-Halterung bereits enthalten. Optional sind noch ein wasserdichtes Gehäuse, ein Klinkensteckeradapter für externe Mikrofone, ein Verlängerungsstab, Filter, eine Akkuladestation und ein schwimmfähiger Griff zu haben. Preise für das Zubehör nennt DJI leider noch nicht.

Die DJI Osmo Action selbst ist im Handel ab dem 22. Mai für 379 Euro erhältlich. Wer möchte, kann für 39 Euro noch DJI Care Refresh dazu buchen. Diese Ausweitung der Garantie gilt ein Jahr und bietet umfassenden Schutz mit bis zu zwei Ersatzgeräten.