Start Blog Seite 852

Dolby Vision und HDR10+ für Fernsehübertragungen: DVB aktualisiert Spezifikationen

5

Lineare Fernsehprogramme könnten bald von dynamischen HDR-Standards wie Dolby Vision oder HDR10+ profitieren. Die DVB (Digital Video Broadcasting) hat entsprechende Anpassungen an ihren audiovisuellen Codec-Spezifikationen vorgenommen. 

Damit im linearen Fernsehen alles seine geregelten Bahnen läuft, gibt es Standards und Verfahren, an die sich alle „Mitspieler“ halten müssen. Lineares Fernsehen in Europa wird zum größten Teil über standardisierte Übertragungsverfahren wie DVB-S2 (Satellit), DVB-T2 HD (Antenne) oder DVB-C (Kabel) übertragen. Qualitativ hinken diese Systeme der Medien- und Streaming-Konkurrenz hinterher. Die DVB schafft es jedoch so langsam aufzuschließen und bieten den Partnern zumindest in der Theorie die Möglichkeit hochwertige Bild- & Audiostreams über das Fernsehprogramm zu verteilen.

Dolby Vision, HDR10+ & SL-HDR2

Mit der vom Lenkungsausschuss in Genf abgesegneten geänderten Fassung der audiovisuellen Codec-Spezifikationen, sollen nun auch dynamische HDR Formate wie Dolby Vision oder HDR10+ verarbeitet werden können. Ein drittes, weniger bekanntes Mapping-Verfahren von Philips & Technicolor, SL-HDR2, ist ebenfalls bei der Änderung berücksichtigt worden. Das dynamische HDR-Mapping soll Content-Lieferanten und Gerätehersteller die Möglichkeit geben, Videoinhalte so anzupassen, damit die beabsichtigte Darstellung so genau wie möglich innerhalb einer Referenzumgebung abgebildet werden kann. Die dynamischen Metadaten sollen über Dynamic Mapping Information (DMI) im Bitstream der HDR-Videos untergebracht werden. TV-Geräte, die diese Standards nicht unterstützen, würden somit auf HLG-HDR oder ein reguläres SDR-Signal zurückgreifen.

Sorgt dank dynamischen Metadaten für eine bessere Bilddarstellung: Dolby Vision
Sorgt dank dynamischen Metadaten für eine bessere Bilddarstellung: Dolby Vision

Dynamisches, lineares Fernsehen

Kurz gesagt: TV-Inhalte können bald noch besser aussehen, sollten alle Parteien mitziehen. Die Bildqualität im Fernsehen hat sich in den letzten Jahren sicherlich verbessert, es gibt aber noch Luft nach oben. TV-Übertragungen in 4K UHD Qualität in Kombination mit statischen HDR-Metadaten (HLG – Hybrid-Log Gamma) geben uns bereits einen Vorgeschmack auf das, was möglich ist. Mit den dynamischen Metadaten von Dolby Vision und HDR10+ könnten die Helligkeitswerte einzelner Sequenzen oder Bilder angepasst und so eine noch bessere Bilddarstellung ermöglicht werden.

Ob und wann, die Senderanstalten und Hersteller die Vorteile des überarbeiteten Standards nutzen werden, steht noch in den Sternen. Man darf gerne von Blockbustern und TV-Premieren in bester UHD-Qualität und Dolby Vision träumen. Wir sollten jedoch nicht enttäuscht sein, sollte sich in diesem Gebiet erst einmal nicht viel verändern.

Über 600 Filme für je nur 99 Cent ausleihen! (Nur für Prime Mitglieder)

0

Amazon startet eine Mega-Entertainment-Aktion, drei Tage vor dem Start des PRIME DAY. Über 600 Filme auf Amazon Prime Video können für je nur 99 Cent ausgeliehen werden! Nur für Prime Mitglieder!

Hier geht es zur Aktion!

Von Komödien wie „25 km/h“ oder „Sauerkrautkoma“ über animierte Superhelden-Action wie „Spider-Man: A New Universe“ bis hin zu beliebten Disney/Marvel Filmen. In dieser Auswahl sollte so ziemlich jeder etwas finden.

Wie immer unser Tipp: Die Wiedergabe der Filme muss nicht sofort gestartet werden. Innerhalb von 30 Tagen, muss die Wiedergabe erfolgen. Sobald der Titel einmalig gestartet wurde, kann dieser innerhalb der nächste 48 Stunden so oft angesehen werden wie man möchte. Ergo sollte man sich etwas durch die Seiten klicken und sich für die nächsten 30 Tage bevorraten. Das nächste Sommergewitter kommt bestimmt und dann ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn ein digitaler Zeitvertreib bereit steht!

Weitere noch laufende Countdown-Aktionen:

Keine Prime Day Aktionen verpassen:

ABONNIERT UNSEREN „SCHNÄPPCHEN“-NEWSLETTER!

Wir informieren euch über unseren kostenlosen Schnäppchen Newsletter nicht nur über die bevorstehenden Prime Day Angebote – ihr bekommt damit über das ganze Jahr über ausgewählte und beachtenswerte Schnäppchen und Deals präsentiert! Jetzt gratis anmelden!

HU85LS: Premiere des neuen 4K Kurzdistanz-Laser-Projektors mit HDR (IFA IMB)

11

LG Electronics hatte zu unserer Freude einen Aussteller des neuen CineBeam HU85LS 4K HDR Projektors auf dem IFA Innovations Media Briefing (IMB) mit dabei. Detaillierte Infos, Bilder sowie ein Video zum HU85LS findest du hier!

Viele Neuheiten gab es auf dem IFA IMG leider nicht zu bestaunen. Die Highlights der laufenden Jahres haben wir euch ja bereits in den letzten Monaten vorgestellt. Umso schöner, wenn man einen „Neuling“ zwischen den bekannten Displays entdeckt. So konnten wir erstmals den HU85LS 4K HDR Projektor etwas genauer unter die Lupe nehmen. Der Neuzugang innerhalb der CineBeam-Serie ist bereits der zweite Versuch, einen 4K Projektor am Markt zu platzieren. Während die HU80KSW bzw. HU80KG (mit Streaming Apps) Modelle einen flexiblen Einsatz ermöglicht haben, setzt LG beim HU85LS wieder voll auf Bildqualität!

HU85LS Ansprechendes Design

Wir können gleich einmal beruhigen. LG nutzt nicht die „alte Technik“ der vergleichbaren HU80xx-Modelle und fügt diese in einem neuen Chassis zusammen. Der koreanische Hersteller verspricht, zumindest auf dem Papier, teils deutliche Verbesserungen. Jedoch wollen wir uns erst einmal den Design des Gerätes widmen. So ein bisschen erinnert der HU85LS an den Sony VPL-VZ1000. Wir können auch Anleihen vom LSPX-W1S erkennen. Wir haben auf jeden Fall den Eindruck, dass sich der Neuzugang in so ziemlich jedes Interieur passt. Die Bauweise verlangt nach einem TV-Möbel oder zumindest einer erhöhten Unterlage. Die Maße des Gerätes betragen (BxHxT) 680 x 128 x 347 mm. Zu der Bautiefe von rund 35 cm sollte man noch ca 10-15 cm dazu zählen. Einen solchen Abstand benötigt das Gerät zur Projektionsfläche. Ein schmales TV Möbel reicht hier somit nicht aus.

HU85LS Akustikstoff Lautsprecher
Hinter dem Akustikstoff des HU85LS verstecken sich zwei Front-Facing Lautsprecher mit je 5 Watt Leistung

Hat der HU85LS einmal seinen Platz gefunden, kann das Gerät seinen „High-End-Vibe“ versprühen. An dein Seiten befinden sich die Lüftungsschlitze, die Front ist mit Akustikstoff überzogen, hinter dem sich zwei 5 Watt Lautsprecher verbergen. Auf der Oberseite haben wir eine Öffnung durch die Laser-Projektion an die Leinwand geworfen wird, zusätzlich ein hinter einer Klappe verstecktes Rad der einen kleinen Zoom ermöglicht. Dieser ist in unseren Augen aber lediglich für feine Korrekturen ausgelegt. Die grobe Anpassung an die Projektionsfläche muss durch die Positionierung des HU85LS erfolgen. Zusätzliche Möglichkeiten für Zoom oder vertikales, horizontales Shifting gibt es leider nicht.

4K Auflösung dank XPR-Shifting

Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass es sich beim HU85LS nicht um einen 4K Projektor mit nativer 4K Ultra HD Verarbeitung handelt. Die Verarbeitung der eingehenden Videosignale erfolgt in 4K, der Chipsatz hat aber nur Full-HD Auflösung. Das native 4K Bild auf der Leinwand (3.840 x 2.160) wird mittels XPR-Shifting, also den zweifachen diagonalen Versatz der Chipsatzes, erreicht. Damit positioniert sich das Gerät genau zwischen Full-HD und nativem 4K Projektor. Der Detailgrad nimmt auf jeden Fall zu, an eine native Darstellung wie sie von Sony oder JVC geboten werden, kommt das Gerät nicht heran. Verarbeitet werden können übrigens 4K/60p Signale mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 und HLG). Dolby Vision wird nicht unterstützt.

Oberseite HU85KS
Auf der Oberseite findet man die Öffnung für Projektion und ein Stellrad für den Zoom, welches sich hinter einer Abdeckung versteckt

Drei Laser – kein Farbrad

Von der Konkurrenz hebt sich der Projektor vor allem durch seine Lichtquelle ab. Im CineBeam HU85LS sind drei Laser verbaut, zwei blaue und ein roter. Vor einem der blauen Laser ist ein grüner Farbfilter installiert, somit erhält man ein RGB-Laserlicht, ganz ohne Farbrad. Bedeutet auch, der Regenbogen-Effekt, der bei den HU80xx Modellen auftreten konnte, ist Geschichte. Die neue konzipierte Lichtquelle hat aber noch andere Vorteile. Die maximale Helligkeit erhöht sich auf 2.700 ANSI-Lumen (Vergleichbare Modelle 2.500 ANSI-Lumen) und der Kontrast (der Wert wird wohl dynamisch sein) steigt auf 2.000.000:1. Das ist mal eine Ansage! Mit dem erhöhten Kontrastwert müsste somit auch eine Verbesserung des Schwarzwertes eingehen, was ein Manko der portable Laser-Projektoren von LG Electronics war. Auf der Haben-Seite dürfen dagegen die lange Laufzeit von rund 20.000 Betriebsstunden notieren. In diesem Zeitraum verspricht LG konstante Darstellungen mit voller Helligkeit und kompletten rec.709 Farbumfang. Mit an Bord (und für uns schon Voraussetzung) die TruMotion Zwischenbildberechnung für Full-HD und 4K Inhalte auf bis zu 60Hz und eine automatische Trapezkorrektur, die jetzt sogar mit 12 Punkten abgleicht! Bedeutet aufstellen, einschalten und gleich ein grades, optimales Bild erhalten.

100 Zoll Diagonale aus 10cm Entfernung

Aus rund 10cm Entfernung (genau genommen 9,8 cm, gemessen von der hinteren Kante) zaubert der HU85LS ein 16:9 Bild mit 100 Zoll, also 2.54 Metern in der Diagonale, auf die Leinwand. Eine maximale Diagonale von 120 Zoll (3.05 Meter) schafft man mit ca. 18 cm Abstand. Das ist ganz schön stattlich, setzt jedoch ein gewisse Planung voraus. Da die Stände auf dem IFA IMB sehr kompakt gehalten wurden, war es uns auch nicht möglich, das komplette Bild und dessen Qualität beurteilen zu können. Dafür waren die Räume auch nicht optimal abgedunkelt, bzw. keine Leinwand installiert.

HDMI 2.0 und webOS

LG stattet seinen Kurzdistanz-Projektor mit seiner hauseigenen webOS Nutzeroberfläche aus. Das „S“ in der Modellbezeichnung HU85LS soll für „Smart“ stehen. Streaming-Applikationen wie Netflix, Youtube, Prime Video etc. sind bereits vorinstalliert. Um die Streaming-Apps nutzen zu können, verbindet man den 4K Projektor via WiFi oder Ethernet-Anschluss mit dem Internet. Auf der Rückseite des Gerätes finden wir neben einem Anschluss für den Netzstecker noch zwei HDMI 2.0b Anschlüsse, zwei USB 3.0 Anschlüsse und einen USB-C Port vor. Über den optisch-digitalen S/PDIF Ausgang lässt sich der Sound auch an eine Surround-Anlage ausspielen. Die Satelliten-Tuner auf dem Bild muss man sich wegdenken, diese stehen nur in der US-Version zur Verfügung (leider). Externe Geräte wie Kopfhörer oder Soundbars lassen sich via Bluetooth mit dem HU85LS verbinden.

Zuletzt wäre noch die Fernbedienung zu erwähnen. Es handelte sich noch um einen „Prototyp“. Die Airmouse-Funktion war wie immer gut, zusätzliche Tasten für Netflix und Prime Video bringen einen schneller zum gewünschten Content. Zudem sollen die Tasten in der finalen Version leuchten. Was bei einer Fernbedienung für einen Projektor in unseren Augen immer Sinn ergibt, da man die Umgebung meist komplett abdunkelt.

HU85LS Anschlüsse
Zwei HDMI 2.0b Anschlsse, zwei USB-Slots sowie ein USB-C Port, digital optischer S/PDIF und Ethernet. Die Sat-Tuner sind nur in der US-Version verbaut

Preis und Verfügbarkeit HU85LS

Leider gibt es noch keine Angaben zum Preis und der Verfügbarkeit des HU85LS, zumindest keine fixierten. Die koreanische Zentrale hat sich angeblich einen Preis von rund 6.000 Euro vorgestellt. Viel zu überzogen, werden sicherlich auch die deutschen Kollegen denken. Hier ist das letzte Wort sicherlich noch nicht gesprochen. Jedoch soll das neue Modell auf jeden Fall noch in diesem Jahr in den Fachhandel gelangen. Unser Tipp fällt hier ganz klar auf die wichtigen Monate Oktober/November.

Highlight-Features:

  • 4K Ultra HD Auflösung (3.840 x 2.160 Bildpunkte) dank XPR-Shifting
  • 90 – 120 Zoll Bilddiagonale (Distanz zur Leinwand 5 – 18 cm)
  • Duale Laser-Technologie sorgt für einen Kontrast von 2.000.000:1
  • 20.000 Stunden Lebensdauer auf die Laser-Lichtquelle
  • Maximale Helligkeit: 2.700 ANSI Lumen
  • Unterstützt 4K/60p Signale mit HDR10 & HLG
  • Komplette Abdeckung des rec.709 Farbraums
  • TrueMotion Zwischenbildberechnung (auch für 4K Inhalte)
  • 12-Punkt Trapez-Autokorrektur
  • webOS Betriebssystem mit LG ThinQ (inkl. Google Assistant)
  • Wireless Screen Share bringt Content von mobilen Geräten auf den HU85LS
  • Bluetooth Soundausgabe auf Kopfhörer und/oder Soundbars.

METZ: Traditionshersteller frägt sich „Wo bleibt die Qualität?“ (IFA IMB)

Der deutsche TV-Hersteller METZ beantwortet auf seinem IFA IMB Powerbriefing die Frage „Wo bleibt die Qualität?“. In Zeiten in denen Fernseher immer größer und günstiger werden, sicherlich eine berechtige Frage. 

Schneller, länger, höher, besser – aber bitte zum günstigen Preis! Über mehrere Jahrzehnte wurden der Konsument darauf getrimmt, dass nur noch der Anschaffungspreis eine Relevanz hat. Gegen diesen Trend stemmt sich der in Deutschland beheimatete TV-Hersteller METZ und zwar mit Erfolg. Aber wartet einmal? METZ? Gibt es die überhaupt noch? Ja gibt es und das sollte man nicht vergessen ermahnt Geschäftsführer Dr. Norbert Kotzbauer. In einem kompakten Powerbriefing gewährte das Unternehmen einen Einblick in deren Firmenstruktur und eine Antwort auf die Frage „Wo bleibt die Qualität?“.

Der TV muss wertiger dargestellt werden

Dr. Kotzbauer eröffnete mit der These, dass man sich als Konsument rechtfertigen muss, entscheidet man sich für ein teureres Modell eines deutschen TV-Herstellers. Wir haben auch kurz überlegen müssen und ja, es scheint zum Teil zu stimmen. In Beiträgen zu METZ, LOEWE oder TechniSat Geräten lesen auch wir immer öfters in der Kommentarzeile „viel zu teuer“, „Technik aus Asien zu deutschen Preisen“ oder ähnliches. Und das bei einem Produkt, welches seit Jahrzehnten das wichtigste mediale Gerät im Haushalt ist (neben dem Radio). 250 Minuten verbringt der Deutsche im Durchschnitt vor dem TV. Wieso dann nicht ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und zu einem „lokalen“ Gerät greifen? Dr. Kotzbauer richtete einen Appell an Presse und Industrie, sie müssen den Fernseher wieder wertiger darstellen.

Wir bekamen einen kurzen, aber interessanten Einblick in die METZ CE GmbH
Wir bekamen einen kurzen, aber interessanten Einblick in die Struktur der METZ CE GmbH

METZ kommt dieser Aufforderung bereits mit seinem zwei Marken-Konzept nach. Mit „METZ Classic“ und „METZ Blue“ erfüllt der Hersteller laut eigener Ansicht alle wichtigen Qualitätskriterien. Doch was ist Qualität eigentlich? Ein Händler hat es laut einer Erzählung des Geschäftsführers treffend formuliert: „Qualität ist, wenn der Kunde wiederkommt, nicht die Ware“. Und das ist auch ein Grund, wieso METZ „Made in Germany“ sehr ernst nimmt. Das Unternehmen ist 100% Tochtergesellschaft des international agierenden Unternehmens Skyworth (China). Das sei auch gut so. In dieser Konstellation ist METZ weiterhin ein eigenständiges Unternehmen, dass für Skyworth die komplette europäische Abwicklung übernommen hat. Im Gegenzug erhält METZ die Stabilität die das Unternehmen in dieser schwierigen Industrie benötigt.

Deutscher TV-Hersteller seit 1938

Die Betreuung, Entwicklung, Montage und Produktion von METZ Classic und METZ Blue TV-Geräten findet in Zirndorf in Bayern statt und das seit 1938. Rund 160 Mitarbeiter arbeiten im Unternehmen. METZ Classic ist die High-End-Schiene des Unternehmens, die in Deutschland sowie dem europäischen Ausland und bald auch in China vertrieben wird – natürlich mit Unterstützung der Muttergesellschaft Skyworth. METZ Blue dagegen war schon immer international. Die „Blauen“ sind nicht nur in Deutschland sondern auch in

Die METZ Classic OLED TVs werden ab Werk kalibriert!
Die METZ Classic OLED TVs sind bereits ab Werk kalibriert!

Indien, Südkorea oder HongKong verfügbar. Der Unterschied zwischen Classic und Blue? Trotz hochwertiger Ausstattung sind die Blue-Modelle im mittleren Preissegment angesiedelt. Das wird durch die Fertigung im europäischen Ausland ermöglicht. Zudem setzt die Blue-Reihe auf das Android TV-Betriebssystem, während die Classic-Geräte die von METZ selbst entwickelte Menüoberfläche nutzen.

Das Qualitätsversprechen

Den zweiten Teil der Präsentation hielt Thomas Billing, Produkttrainer bei Metz CE GmbH. Er sprach über das Qualitätsversprechen, welches der deutsche TV-Hersteller seinen Kunden bietet. Der Anspruch qualitativ hochwertige 4K Fernseher zu produzieren beginnt bereit bei der Konzeption und Entwicklung der Modelle und zieht sich durch bis zur Produktion. Laut Aussage von Herr Billing braucht es schon 4-5 Produktionstage, damit mal ein Gerät mit einem Produktionsfehler auftaucht. Dieser fällt in der Regel in der Qualitätskontrolle auf und wird dementsprechend behoben. So hat sich METZ z.B. erst kürzlich in einen staubfreien Raum investiert, um LCD und OLED Panels mit kleineren Verschmutzungen reinigen zu können. Also erneut eine Investition in den Standort in Bayern.

Die Qualitätsversprechen von METZ
Die Qualitätsversprechen von METZ

Mit der Produktion und Qualitätssicherung ist ein METZ Classic TV noch lange nicht fertig. Die Premium-Geräte, unter anderem auch die OLEDs, bekommen eine TV-Kalibrierung verpasst, komplett mit Weißabgleich, Anpassung der Helligkeit, Kontrastwerte, Gammakurze uvm. Das spricht natürlich für den Hersteller, der seinem Kunden Out-of-the-Box das beste Bilderlebnis bieten möchte. Die OLED-Panels bleiben, bedingt durch den Zulieferer LG Display, zum größten Teil gleich. Im LCD-Segment hat sich METZ für eine technische „Aufrüstung“ entschieden, um dem Wertverfall entgegenzuwirken. So bekommt der METZ Blue Q36 z.B. ein UHD IPS Display mit Direct-LED-Backlight inkl. Local Dimming (Ab 49 Zoll) verpasst. Ebenfalls mit Direct LED und Local Dimming, die Metz Classic LCD TVs mit IPS-Panel (100 Hz) in den Größen 43 und 49 Zoll. Also eine Top-Ausstattung, für kleine 4K UHD Fernseher. Zusätzlich zum Bild legt METZ einen großen Wert auf eine gute Tonwiedergabe. Bei fast allen Geräten sind daher nach vorne gerichtete Lautsprecher verbaut, die klassische Down-Firing-Lautsprecher in dern Schatten stellen.

Klassische Fernbedienung kombiniert mit neuen Elementen (Liegt den METZ Classic TVs bei)
Klassische Fernbedienung kombiniert mit neuen Elementen (Liegt den METZ Classic TVs bei)

Doch nicht nur das Panel und die Lautsprecher ermöglichen ein gutes audiovisuelles Erlebnis, vor allem die damit verbundene Hard- und Software machen den Unterschied aus. Mit einem neuen Chassis, dass ebenfalls in Deutschland entwickelt wurde, soll sich die Gesamtperformance gegenüber dem Vorgänger-Chassis aus 2016 um rund 70% verbessert haben. Schnellere Bedienung, schnelleres Netzwerk und eine bessere Bildverarbeitung. Das METZ Betriebssystem, bzw. Android TV bei der METZ Blue Serie weiter gepflegt. Die Blue-Modelle erhalten z.B in Kürze Android in der Version 9 (Pie), während das hauseigene Betriebssystem mit sinnvollen Neuerungen, wie z.B. einen MP4 Export der aufgenommenen Fernsehinhalte überzeugt.

Fazit

Alles in allem, kann man gut nachvollziehen, wieso der Preispunkt von METZ etwas über den der Mitbewerber liegt. Es war auch sehr interessant einmal, das umfassende Profil des Herstellers präsentiert zu bekommen. Wie schon angemerkt, „vergisst“ man gerne mal den deutschen TV-Hersteller und das ist vielleicht auch einer der Gründe, wieso es LOEWE  zur Zeit so schlecht geht. Vielleicht wurde die teurere, aber qualitativ hochwertigere Alternative einfach vergessen. Und vielleicht sollten wir uns selbst mal an die Nase fassen und abwägen was uns wichtig ist – Preis oder Qualität.

Warner präsentiert den neuen Streaming-Dienst HBO Max

WarnerMedia hat seinen neuen Streaming-Dienst HBO Max angekündigt. Die Plattform soll nicht nur Inhalte des Premium-Sender HBO bieten, sondern auch Kinofilme wie „Shazam“ und z. B. Serien wie „Friends“ ins Programm nehmen.

So vereint HBO Max Inhalte von HBO, Warner Bros., New Line, DC Entertainment, CNN, TNT, TBS, truTV, The CW, Turner Classic Movies, Cartoon Network, Adult Swim, Crunchyroll, Rooster Teeth, Looney Tunes und mehr. Man kann sich also etwa auch auf Serien wie „Batwoman“ freuen, die in den USA auf TheCW laufen. Das Angebot scheint sehr reichhaltig zu werden, da WarnerMedia quasi aus einer kompletten Bibliothek schöpfen kann.

Natürlich wird HBO Max eben auch HBO-Produktionen wie „Game of Thrones“, „Westworld“ und „The Sopranos“ im Repertoire haben. Außerdem sind exklusive Eigenproduktionen für die Streaming-Plattform geplant. Jene will man Max Originals taufen. Für Fans von anderen Streaming-Anbietern gibt es dabei gleich schlechte Nachrichten. So wird etwa die beliebte Sitcom „Friends“ bei Netflix herausfallen und in Zukunft exklusiv via HBO Max angeboten.

Zumindest gelten diese Angaben für die USA. Was den internationalen Start und weitere Informationen betrifft, muss man erst einmal abwarten. Etwa läuft in den USA die Serie „Titans“ exklusiv bei Warners Streaming-Plattform DC Universe, hat aber in Europa den Weg zu Netflix gefunden. So wird in den USA auch „Der Prinz von Bel Air“ bei Netflix gestrichen und exklusiv zu HBO Max geschoben.

Superhelden-Serien wandern exklusiv zu HBO Max

Generell scheint WarnerMedia sich da, ähnlich wie Disney, deutlich unabhängiger von Netflix machen zu sollen. So sollen auch die kommenden TheCW-Superheldenserien wie eben „Batwoman“ im Streaming exklusiv zu HBO Max kommen. An den Start gehen soll HBO Max offiziell im Frühjahr 2020. Zu den Preisen schweigt man seitens WarnerMedia leider noch. Man spricht direkt zum Launch von mehr als 10.000 Stunden an Premium-Inhalten.

Man darf gespannt sein, wann mehr Informationen zum potentiellen, internationalen Start folgen. Dabei hat man auch schon einige Originalserien für HBO Max bestätigt:

  • Dune: The Sisterhood“
  • „Tokyo Vice“
  • „The Flight Attendant“
  • Love Life“
  • „Station Eleven“
  • „Made for Love“
  • „Gremlins“

Google und Amazon: Youtube zurück auf Fire TV – Prime Video auf Chromecast

Da scheinen sich zwei wieder lieb zu haben. Nach langjährigem Streit nähern sich die Mega-Unternehmen wieder an. Die Youtube App kommt zurück auf den Fire TV und Amazon Prime Video funktioniert jetzt auch mit dem Chromecast Streaming Player.

Sollen wir nochmal darauf eingehen, wieso Google und Amazon so zerstritten waren? Kurz gesagt, Amazon und Google haben die Plattformen und Hardware des jeweilige Mitbewerbers nicht gerade mit offenen Armen empfangen und sogar blockiert. So konnte man den Google Chromecast Streaming-Player lange Zeit nicht über die Amazon Shopseiten beziehen. Im Gegensatz dazu, wurde die Amazon Prime Video App nur auf ausgewählten Android-Plattformen zugelassen.

Amazon Prime Video auf Chromecast

Damit soll jetzt Schluss sein. Wer ein Android oder iOS Gerät mit Prime Video App nutzt, kann die Videoinhalt ab sofort auf alle Chromecast Geräte streamen. Ein entsprechendes Firmware-Update wurde bereits ausgerollt. Zudem soll die App auf weitere Android TV-Geräte ausgerollt werden. So können auch auf günstigeren Media- und Streaming-Playern, die exklusiven Prime-Inhalte wiedergegeben werden.

"Alexa finde Kochvideos auf Youtube"
„Alexa finde Kochvideos auf Youtube“

Youtube auf Fire TV

Für viele weitaus wertvoller ist dagegen die Rückkehr der Youtube-App auf die Amazon Fire TV Geräte. Der Fire TV Stick 4K, Fire TV Stick HD und der nicht in Deutschland erhältliche Fire TV Cube werden in den kommenden Monaten mit der App ausgestattet. Einen genauen Zeitplan gab Amazon und Google noch nicht bekannt. Aber zumindest müssen wir jetzt nicht mehr über den Silk Browser oder über irgendwelche anderen Workarounds über die Youtube-Videos zugreifen. Durch eine einheitliche App-Umgebung, wird der Feature-Umfang und Bedienbarkeit auf den Fire TV-Geräten sicherlich erhöht. Zudem sollen 4K/60p Videos mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) via Youtube wiedergegeben werden können.

Youtube mit Amazon Alexa steuern

Die Youtube-App und Inhalte erscheinen in der „Deine Apps und Channels“ Spalte. Zudem lässt sich die Applikation auch via Amazon Alexa steuern. „Alexa zeige Musikvideos auf Youtube“ oder „Alexa finde Makeup-Tutorials auf Youtube“… zack schon steht einem die weite Welt des Videoportals offen.

Denon AVR-X3600H: Neuer 9-Kanal-AV-Verstärker mit IMAX Enhanced

Denon stellt seinen neuen Premium AV-Verstärker AVR-X3600H mit IMAX Enhanced Technologie vor. Der 9.2 Kanal-Verstärker vereint imponierende Leistung und neuste Heimkinotechnologie. 

Der AVR-X3600H ist das vorläufige Top-Modell von Denon in 2019 – zumindest solange, bis noch etwas „größeres“ angekündigt wird. Die Ausstattung sollte jedoch bei den meisten Anwendern keine Wünsche offen lassen. Der 9.2 Kanal AV-Verstärker soll Heimkino-Liebhabern die Möglichkeit geben, ein hochwertiges 3D-Sound-Setup mit Dolby Atmos, DTS:X oder DTS Virtual:X zu ermöglichen. Für eine Surround-Konfiguration ist das Modell fast schon zu schade und vielen Kunden sicherlich auch zu teuer.

IMAX enhanced und virtueller 3D Sound

Wie schon angemerkt, fehlt es dem AVR-X3600H eigentlich an nichts. Surround und 3D-Soundformate bis auf Auro 3D werden problemlos wiedergeben. Die Dolby Atmos Height Virtualization-Technologie soll zudem per Firmware-Update folgen und ermöglicht fesselnden 3D-Klang ohne Höhenkanäle über eine 9.1, 7.1, 5.1 oder 2.1 Lautsprecheranordnung. Das gleiche ermöglicht übrigens DTS Virtual:X entsprechend für DTS-Surround-Formate. Ebenso mit dabei ist IMAX Enhanced. Das von IMAX und DTS vorgestellt Format bietet besten Heimkinoklang kombiniert mit einer bestmöglichen, visuellen Darstellung.

Denon AVR-X3600H komplett mit Einmess-Mikrofon und Fernbedienung
Denon AVR-X3600H komplett mit Einmess-Mikrofon und Fernbedienung

Egal für welches Soundformat sich der Nutzer entscheidet, der Hochstromverstärker mit seinem diskreten Aufbau für jeden Kanal, liefert eine satte Leistung von maximal 180 Watt pro Kanal. Mit zusätzlichen Verstärkerkanälen, lassen sich sogar 11.2 Lautsprecherkonfigurationen (z.b. 7.1.4) nutzen. Dazu ist jedoch ein zusätzlicher, externer Stereo-Verstärker nötig. HiFi-Enthusiasten dürften sich über die 32-Bit DA-Wandler von AKM freuen. Hochauflösende Audiodateien wie ALAC, FLAC oder WAV mit bis zu 24 Bit/196 kHz sind damit kein Problem. Auch DSD (2,8/5,6 MHz), oder das SACD-Audiocodiersungsformat können verarbeitet werden. Und was wäre der AVR-X3600H nur, ohne umfänglicher Streaming-Unterstützung? Musik-Dienste wie Spotify, Deezer, Amazon Music oder TIDAL lassen sind kabellos via HEOS oder AirPlay 2 auf Multiroom-System im ganzen Haus verteilen.

Die Anschlüsse auf der Rückseite des AVR-X3600H lassen keine Wünsche offen
Die Anschlüsse auf der Rückseite des AVR-X3600H lassen keine Wünsche offen

AVR-X3600H mit eARC und ALLM

Videosignale werden mit vollen 4K/60p an kompatible Wiedergabegeräte übergeben, ebenso ist ein 4K Upscaling von niedrig aufgelösten Inhalten möglich. Alle wichtigen HDR-Formate wie HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma) und Dolby Vision werden unterstützt. HDR10+ wird nicht erwähnt, wäre aber sicherlich zu vernachlässigen. Mittels eARC (enhance Audio Return Channel) kann ein 3D-Soundformat, z.B. von der Netflix oder Prime Video TV-App direkt über eine HDMI-Verbindung zurück an den AVR-X3600H zurückgeführt und sinngemäß wiedergegeben werden. Gamer freuen sich über ALLM (Auto Low Latency Modus), der alle Komponenten automatisch in den Modus mit dem geringsten Input-Lag versetzt, sobald eine Quelle (z.B. eine Xbox One X) das Signal dazu gibt. Obwohl der AV-Verstärker diese Features unterstützt, sind keine HDMI 2.1 Schnittstellen verbaut. Dafür it bereits der neue HDCP 2.3 Kopierschutz mit an Bord.

Ein Blick ins Innere des AVR-X3600H offenbart die diskreten Hochstromverstärker der einzelnen Kanäle
Ein Blick ins Innere des AVR-X3600H offenbart die diskreten Hochstromverstärker der einzelnen Kanäle

Professionelle ISF-Kalibrierungsmodi

Wer das beste aus seiner Bildquelle herausholen möchte, dem liefert der AVR-X3600H alle Möglichkeiten. Der AV-Verstärker ist nämlich Imaging Science Foundation (ISF) zertifiziert und bietet Anwendern somit umfängliche Möglichkeiten der Videokalibrierung inkl. ISF-Tag und Nachtmodi.

Preis & Verfügbarkeit:

Den Denon AVR-X3500H gibt es bereits ab August 2019 bei autorisierten Fachhändlern für 1.199 Euro zu kaufen! Wer ohne IMAX Enhanced auskommt und auf ein 7.2 Setup aus ist, der sollte sich einmal diese drei neuen Modelle von Denon ansehen. Gehobenere Ansprüche werden mit der neuen S-Serie bedient und Stereo-Junkies sollten dem DRA-800H einmal eine Chance geben.

Xbox One: Juli-Update führt Amazon Alexa in Deutschland ein

Microsoft hat das Juli-Update für seine Spielekonsole Xbox One veröffentlicht. Die neue Firmware bringt 530 MByte auf die Waage und ist ab sofort für die Xbox One, Xbox One S und natürlich die Xbox One X herunterladbar.

Das Update führt zwei wesentliche Neuerungen an der Xbox One ein. So erhält die Konsole nun Unterstützung für Amazon Alexa. Den entsprechenden Xbox Skill für Alexa findet ihr bereits an dieser Stelle. In den USA gibt es Alexa für die Xbox One schon eine Weile, nun kommen wir auch in Deutschland in den Genuss. Beispielsweise kann Alexa euch verraten, welche Spiele neu beim Xbox Game Pass hinzugestoßen sind, berichten welche Freunde gerade bei Xbox Live online sind oder die Konsole in den Pairing-Modus versetzen, um Controller zu koppeln.

Auch den Xbox Game Pass versieht man aber mit einem wichtigen neuen Feature: „Play Later“. Diese Funktion bringt eine lange geforderte Möglichkeit mit sich. So könnt ihr Spiele nun zu einer Liste hinzufügen, um sie für euch vorzumerken. Ihr müsst sie aber nicht direkt herunterladen. Das passt also super, wenn ihr gerade reichlich mit Spielen eingedeckt seid bzw. die Festplatte überquillt, ihr Games beim Xbox Game Pass aber ungern aus den Augen verlieren möchtet.

Microsoft bedankt sich wie immer bei den Xbox Insidern für die vielen Rückmeldungen, welche direkt in die neuen Funktionen bzw. das Update eingeflossen seien. Herunterladen könnt ihr die Aktualisierung für die Xbox-One-Familie je nach Einstellung manuell über die Systemeinstellungen oder aber der Download startet bei euch automatisch.

Xbox One bleibt bei 4K-Freunden beliebt

Die Xbox One S und Xbox One X sind bei 4K-Fans beliebt: So ist die Xbox One S dank ihres Laufwerks ein günstiger UHD Blu-ray Player, während die Xbox One X dank ihrer im Konsolenbereich massiven Leistung in der Lage ist viele Games nativ in 4K zu berechnen. Dazu zählen selbst Triple-A-Blockbuster wie „Red Dead Redemption 2“. In diesem Artikel stellen wir einige der besten 4K-Games für die Xbox One X vor.

Nächstes Jahr erscheint die neue Konsolengeneration und die ersten Informationen zur Sony PlayStation 5 und natürlich auch zur nächsten Xbox klingen bereits vielversprechend.

LG Display kurbelt die OLED-Produktion in China an

LG feiert mit seinen OLED-TVs große Erfolge. So vertreibt das Unternehmen nicht nur selbst entsprechende Fernseher, sondern liefert auch Panels an Partner wie Panasonic und Sony. Allerdings gibt es aktuell Auseinandersetzungen zwischen Südkorea und Japan, welche die Zusammenarbeit erschweren. Doch LG weiß sich zu helfen.

Erst kürzlich erhielt LG vom TÜV Rheinland die Bestätigung, dass die OLED-Panels des Unternehmens besonders augenfreundlich sind. Da möchte man die Technik natürlich gerne weiter vorantreiben. Zumal die Preise von OLED-TVs in den letzten Jahren deutlich gesunken sind und die Adoption dadurch steigt. In einem neuen Werk im chinesischen Guangzhou soll die Produktion anlaufen. Dort werden OLED-Panels der achten Generation entstehen.

Für LG handelt es sich um einen wichtigen Schritt, denn Japan hat aktuell die Exporte nach Südkorea stark eingeschränkt. Derzeit müssen japanische Unternehmen für Exporte in vielen Fällen komplizierte Genehmigungen beantragen. Die Erteilung kann bis zu drei Monate dauern, was für die Produktion Verzögerungen bedeutet. Nicht betroffen ist aber freilich das neue Werk in China, so dass die Massenproduktion dort im August anlaufen soll.

In seinen südkoreanischen Werken rechnet LG Display hingegen wegen der neuen Exportregelungen mit Produktionsverzögerungen. Das chinesische Werk hat offenbar auch den Vorteil, dass die Materialien ohnehin direkt aus China beschafft werden können und die Exportbestimmungen Japans deswegen dort keine Rolle spielen. LG möchte dadurch seine jährliche Produktion großformatiger OLED-Displays auf 3,8 Mio. Einheiten im Jahr steigern – 2018 waren es noch 2,9 Mio. Einheiten.

LG setzt den Fokus klar auf OLED

LG bietet auch weiterhin LCD-TVs an, will aber den Schwerpunkt in Marketing und Vertrieb zukünftig noch stärker auf OLED legen. So rechnet man damit, dass der Umsatz mit OLED-Panels in diesem Jahr bereits für 30 % des Gesamtumsatzes im TV-Panel-Segment stehen werde. Bis 2021 will man deswegen auf 10 Mio. produzierte OLED-Panels im Jahr kommen.

LG will mit dem 88Z9 technische Maßstäbe setzen

In China will man die Produktion durch die MMG-Technik (Multi-Model Glass) ankurbeln, welche für weniger Ausschussware sorgen soll. Die Produktionskosten für große TV-Panels auf OLED-Basis könnten dadurch um 10 bis 20 % sinken. Ob und wann LG diese Vorteile an die Kunden weitergibt, muss man aber natürlich erst einmal abwarten.

Details zu Multiplayer, Games & Accounts auf Google Stadia

Es gibt neue Details zum Game-Streaming-Service „Google Stadia“, unter anderem zum Multiplayer, Games, Account-Verwaltung und zur Unterstützung von Geräten.

Die Webseite 9to5google.com hat ein paar interessante Updates in den Google Stadia FAQs (Frequently Asked Questions) gefunden. Eine der wichtigsten Fragen überhaupt, ist womöglich die Verfügbarkeit der Spiele. Was passiert, wenn ein Publisher sein Portfolio oder einzelne Titel von der Plattform abziehen möchte? Da man die Spiele nicht mehr physisch besitzt, besteht immer ein Risiko, dass die Inhalte von einem Tag auf den anderen nicht mehr zur Verfügung stehen. Laut Google müssen sich die Nutzer darüber keine Gedanken machen.

Sollte ein Titel von Google Stadia entfernt werden, kann dieser von den Käufern immer noch gespielt werden. Das Spiel wird jedoch nicht mehr über den Stadia-Store angeboten. Es bleibt jedoch offen, ob Google durchgehend Server für Multiplayer-Partien zur Verfügung stellt. Zudem lässt sich das Unternehmen eine Hintertüre offen: „Außerhalb unvorhergesehener Umstände werden zuvor gekaufte Titel auf Stadia zum spielen verfügbar bleiben.“. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass Titel aus der Sammlung des Spieler verschwinden, z.B. bei Rechtsstreitigkeiten.

„Local“ Multiplayer mit bis zu 4 Spielern

Google äußert sich auch zu den Multiplayer-Funktionalitäten von Stadia. Lokale Multiplayer-Partien können mit bis zu 4 Spielern über einen Stadia-Account ausgefochten werden. Der 8-Spieler-Modus der FIFA und PES-Spiele fällt somit erst einmal flach. Es bleibt jedoch offen, ob diese Funktion nur mit Stadia Controllern genutzt werden kann, oder ob auch Controller von Drittherstellern genutzt werden können.

Google Stadia soll sich ab Herbst 2019 auf so ziemlich jedem Bildschirm nutzen lassen.

Der Stadia Controller kann fest mit dem Computer, Smartphone oder Tablet via USB-C verkabelt werden. Ob dies einen geringeren Input-Lag ermöglicht, werden erste Tests zeigen. Ansonsten nutzt der Controller die WiFi-Verbindung um die Eingaben des Spielers zu übermitteln. Bluetooth kann nicht für eine direkte Verbindung genutzt werden, lediglich um den Controller mit kompatibler Hardware zu verbinden.

In Zukunft mit VR-Unterstützung?

Leider gibt es noch keine neuen Informationen zur Unterstützung mobiler Geräte. Bislang ist der Game-Streaming-Service nur für das Pixel 3, Pixel 3a, Pixel 3 und Pixel 3XL sowie Tablets mit Chrome OS vorgesehen. Über iOS und Android Geräte können nur Spiele über den Stadia-Store gekauft und der Spieler-Account verwaltet werden. Ein interessanter Zusatz betrifft Virtual Reality Brillen. Google schreibt in den FAQs, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Neuigkeiten bezüglich einer VR-Unterstützung gibt – noch nicht.

Spielentwickler Google Stadia Plattform
Namhafte Spieleentwickler und große Game-Studios wie EA, Ubisoft, Bethesda oder Bungie sind mit an Bord

Die letzte Info betrifft den Spieler-Account und wie dieser mit den Spielen verknüpft wird. Was viele freuen dürfte, für Google Stadia müssen wir nicht unsere offiziellen Gmail-Andressen nutzen. Der Account bzw. die Spiele können mit jeder Email-Adresse verknüpft werden. Lediglich der Code mit dem das Spiel eingelöst werden kann, wird auf die Andresse des Google Accounts geschickt. Danach kann der Code auf n00bpwner@yahoo.de oder was auch immer aktiviert werden. Damit ist es auch möglich, Codes für Freunde und Familienmitglieder zu ordern.

Stadia startet Herbst 2019

Google Stadia soll im Herbst 2019 in Belgien, Finnland, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Holland, Norwegen, Spanien, Schweden, Großbrittanien und den USA starten. Stadia wird 2020 auf weitere Märkte ausgeweitet. Ein Google-Account und Stadia-Controller (69 US-Dollar) reichen jedoch nicht aus um den Game-Streaming-Service nutzen zu können. Die Spiele müssen wie physische Titel einzeln gekauft werden. Dabei sollen die Preise sich an den geläufigen Preisen orientieren.

Klickt auf den Banner und ihr seid dabei!