Dafür wurde 8K gemacht. Auf Youtube gibt es jetzt ein 5-minütiges Video, welches Luftaufnahmen japanischer Städte bei Nacht zeigen. Leider werden nur wenige den vollen Detailreichtum zu sehen bekommen.
Die Aufnahmen der Städte Tokyo und Yokohama wuden von der Firma Armadas mit Hilfe der RED Monstro VV 8K Kamera und einem Carl Zeiss Milvus 35mm Objektiv angefertigt. Wer in den vollen Genuss des Videos kommen möchte, der muss über einen kompatiblen 8K Fernseher verfügen. Bislang sind uns nur TV-Geräte von Samsung bekannt (Q900 & Q950R) die in der Lage wären das Video zu verarbeiten. Und selbst bei diesen Geräten wissen wir nicht, ob die Qualitätsstufe 4.320p ausgewählt werden kann (Wer dies bestätigen kann, gerne einen Kommentar unterhalb des Beitrags).
Doch auch in Full-HD und 4K Auflösung, liefern die Aufnahmen einen unglaublichen Detailreichtum. Durch die langsamen Shifts der Kamera, bekommt das Bild einen gewissen Tiefeneffekt. Ebenfalls empfehlenswert die weiteren 8K Videos des Kanals. Z.B. Feuerwerk in Zeitlupe, oder ein Highlight-Reel (Japan in 8K) der bereits veröffentlichten 8K Videos. Letzteres wurde jedoch mit der RED Weapon 8K und Ronin 2 Kamera gedreht.
5 Jahre Garantie auf die neuen 4K OLED Fernseher von LG Electronics. Wer sich den geldwerten Vorteil sichern möchte, der kauft sich bis zum 30. Juni 2019 ein Aktionsgerät bei einem teilnehmenden Fachhändler.
5 Jahre sind so viel wie eine komplette Lebenszeit – in TV-Jahren gerechnet. Die Zeiten in denen ein TV-Gerät gut und gerne 10 Jahre seinen Dienst verrichtet hat, sind sicherlich vorbei. Es gibt mittlerweile zu viele technische Komponenten die bei regelmäßiger Nutzung des Fernsehers den Geist aufgeben können. Und es kann natürlich passieren, dass der Fernseher kurz nach Ablauf der Garantiezeit (meist 12 oder 24 Monate) anfängt Probleme zu machen. Da loben wir uns das Angebot von LG Electronics, welches dem Kunden 60 Monate Sorgenfreiheit beschert!
5 Jahre Garantie für diese Modelle
Wer sich die Garantieverlängerung sichern möchte, muss ein paar Dinge beachten. Zum einen gilt es abzugleichen, ob das Modell auch eine der deutschen Modellnummern trägt: OLED55C97LA, OLED55E97LA, OLED65C97LA, OLED65E97LA, OLED65W9PLA, OLED77C9PLA, OLED77W9PLA. (Was die neuen Modelle alles so können lest ihr hier!)Zudem nehmen aktuell nur die Fachhändler MediaMarkt, Saturn, Euronics und Medimax an der Aktion teil. LG weißt auch darauf hin, dass man sich im Vorfeld darüber informieren sollte, ob der Händler die Aktion auch wirklich unterstützt. Das ist sicherlich ein Hinweis für diejenigen, die das Gerät direkt im Markt kaufen möchten. In unserer Preisübersicht findet ihr einige Online-Preise der teilnehmenden Fachhändler. Und zuletzt wäre wichtig, dass man den TV bis zum 30. Juni 2019 gekauft haben muss. Mehr Infos findet ihr auf der Aktionsseite von LG.
Sind Teil der Aktion, der W9, E9 und C9. Der Z9 8K OLED (ganz rechts) ist nicht mit dabei
Keine Garantie gegen Einbrennen!
Wer jetzt denkt damit dem Problem mit dem Einbrennen aus dem Weg gehen zu können, den müssen wir eines Besseren belehren. Sollten sich dauerhafte Veränderungen des Bildes durch Einbrenne/Burn-In zeigen, ist dies kein Garantiefall sondern laut Gebrauchsanweisung eine Defekt der auf eine falsche Nutzung zurückzuführen ist. Die OLED-Fernseher sind mit mehreren Mechanismen ausgestattet, die einer temporären oder dauerhaften Beeinträchtigung des Bildes entgegenwirken. Bei einer normalen Nutzung und Einhaltung einiger Regeln (z.B. den OLED nicht vom Stromnetz trennen) sollte auch bei einer Laufzeit von 5 Jahren Einbrennen kein Thema sein.
Gaming erreicht mittlerweile ein immer größeres Publikum, wie auch Messen wie die bald anstehende E3 2019 zeigen. Beliebt sind dabei auch die E-Sports in denen sich professionelle Zocker in populären Multiplayer-Titeln miteinander messen. Das will man nun durch das Projekt „Cinema Loves Esports“ (CLE) ins Kino hieven.
Los geht es im Sommer 2019. In immerhin 29 Kinos quer verteilt über Deutschland will man mit zwei unterschiedlichen Veranstaltungen durchstarten. Sollte das Projekt erfolgreich anlaufen und auf Resonanz stoßen, will man weitere Übertragungen für 2019 und auch 2020 umsetzen. Die erste Übertragung findet am 7. Juli 2019 statt und betrifft den Finaltag der ESL One Cologne. Im August folgt dann der Finaltag des Rainbow Six: Siege Majors.
Laut dem Geschäftsführer der Kaydee GmbH, die unter anderem federführend hinter dem Projekt stehen, Andreas Schaetzke, verspreche man sich einiges von CLE: „Ich liebe und lebe den Esport und bin darüber hinaus ein großer Filmfan. Es war schon immer mein Traum die großen Esport-Events auf die große Leinwand zu bringen und mit Martin und der MMmedia haben wir einen Partner, der nicht weniger visionär denkt. Ich freue mich darüber hinaus natürlich sehr auf die Zusammenarbeit mit der ESL, zweiB und TaKeTV, mit denen wir auf technischer Ebene die beste Qualität abliefern werden! Dazu kommt, dass wir mit der Esports Ländermeisterschaft einen weiteren starken Partner für eine enge Zusammenarbeit und Auftritte von deutschen Profispielern in den Kinos gewinnen konnten.“
Matches sollen je nach Kino in 4K übertragen werden
Dabei haben die Veranstalter angekündigt, dass die Spiele nicht nur live übertragen werden, sondern je nach Kino sogar auch in 4K. Zumindest gilt das je nach Ort, wenn die notwendige Technik vorhanden ist. Sonst bleibt ihr beim Zuschauen leider auf HD beschränkt. Zwischen den einzelnen Partien findet eine Live-Schaltung in das Berliner Studio statt, in dem bekannte Persönlichkeiten aus dem Bereich Esport und Gaming für ein Rahmenprogramm sorgen.
CLE: Los geht es am 7. Juli 2019
In ausgewählten Kinos verfolgen Influencer und bekannte deutsche Teams die Spiele gemeinsam mit den Besuchern. Aktivitäten in den Kinos – mitsamt eines Preisgeldes in Höhe von 3.500 EUR für die Erfüllung bestimmter Aufgaben – sollen zusätzlich für Stimmung sorgen. Gewinnen können alle Teams, Influencer und E-Sportler, die Bilder von sich und dem anwesenden Publikum vor Ort einreichen.
Die teilnehmenden Kinos könnt ihr dem obigen Plakat entnehmen. Auf den Websites der einzelnen Kinos dürftet ihr weitere Infos zu den Events erhalten.
Apple hat seinen neuen Mac Pro für professionelle Anwender vorgestellt. Der Rechner hat es in sich, denn es werkeln im Inneren Intel Xeon mit bis zu 28 Kernen. Insgesamt birgt der neue Mac vor allem Potential für die Videobearbeitung und die Musikproduktion.
So setzt der neue Apple Mac Pro auf Workstation-CPUs, bietet bis zu 1,5 TByte RAM auf 12 Slots und kann modular erweitert werden. In diesem Zusammenhang stellte man die Erweiterungskarte Afterburner vor, welche den Mac Pro um noch mehr Grafikleistung beschleunigen kann. Laut Apple sei dank der massiven Leistung die gleichzeitige Wiedergabe von drei 8K-Videostreams im ProRes-Format möglich. Die meisten aktuellen Computer für professionelle Anwender schaffen nicht einmal einen Stream flüssig.
Entsprechend zeigte Apple dann auch auf der WWDC 2019 bei der Präsentation des neuen Mac Pro einige Beispiele, wie die Echtzeit-Videobearbeitung in 8K, bei der in der Vorschau Animationen und andere Bildbearbeitungen sofort flüssig dargestellt wurden. Der neue Mac Pro setzt auf ein Gehäuse aus Aluminium mit einer sehr effizienten Kühlung, die drei mächtige Lüfter an der Vorderseite einspannt und einen zusätzlichen im Gehäuse, um die warme Luft schneller nach außen zu ziehen.
Der neue Apple Mac Pro ähnelt optisch auf den ersten Blick einer Käsereibe
An der Oberseite des Mac Pro sitzen Tragegriffe, um den Rechner schnell im Büro zu transportieren. Optional sind auch Räder unter dem Gehäuse verfügbar. Laut Apple bestehe von allen Seiten Zugriff auf das System, um leicht Komponenten austauschen zu können. Die effiziente Kühlung sorge dafür, dass den Intel Xeon bis zu 300 Watt Leistung zur Verfügung stehen. Die Netzteile liefern bis zu 1.400 Watt.
Apple Mac Pro wird ein kostspieliger Spaß
Als Anschlüsse bietet der neue Apple Mac Pro zweimal Thunderbolt 3, zweimal USB Typ-A, einmal 3,5-mm-Audio und zweimal 10-GBit-Ethernet. Intern stehen acht PCI-Express-Slots stramm plus ein Anschluss mit PCIe x16. Als Grafikkarten stehen AMD Radeon Pro 580X oder sogar Pro Vega II zur Verfügung. Dank der Afterburner-Erweiterung lassen sich bis zu vier GPUs parallel nutzen. Neben den bereits erwähnten, parallelen 8K-Streams reicht die Leistung dann alternativ für 12 gleichzeitige 4K-Streams.
Trotz der massiven Leistung sollen die neuen Mac Pro in der Regel so leise bleiben wie ein Apple iMac Pro. Partner sind bereits Unternehmen wie Adobe, Serif und Black Magic Design. Aber auch Epic mit der UnrealEngine und Unity sind mit von der Partie. Das sorgt dafür, dass auch Spieleentwickler aufhorchen dürften. Bis zu sagenhafte 56 TFLOPS an Grafikleistung kann der neue Mac Pro offerieren. Dazu sei erwähnt, dass macOS ab der neuen Version Catalina auch in Verbindung mit den entsprechenden Macs und Monitoren in 4K HDR und Dolby Atmos unterstützt.
Der Apple Mac Pro in geöffnetem Zustand
Auch für die Musikbearbeitung sind die neuen Mac Pro geeignet: Hier zeigte Apple Demos von Logic Pro X, bei denen über 1.000 einzelne Spuren zum Einsatz kamen und trotzdem noch Puffer vorhanden gewesen ist. Wohlgemerkt geht Apple dabei aber von der höchsten Ausstattung aus. Veröffentlicht wird der neue Apple Mac Pro allerdings erst im Herbst. Preislich startet er bei 5.999 US-Dollar. Natürlich empfiehlt das Unternehmen als Begleiter das neue Pro Display XDR.
Sony will PlayStation Plus für seine Abonnenten wieder etwas aufwerten. Nachdem man im März 2019 die monatlichen Gratis-Games für die PS3 und die PS Vita gestrichen hatte, sucht man nun nach Möglichkeiten seine Kunden besser zu binden. Und da treten die PS Plus Rewards auf den Plan.
Sony hatte erst kürzlich bestätigt, dass außerdem der Preis für monatliche Abonnements von PlayStation Plus von 7,99 im Monat auf 8,99 Euro pro Monat ansteigt. Diese Anpassung gilt ab dem 1. August 2019. Die Kosten für die 3-Monats- und Jahres-Abonnements bleiben jedoch wie gehabt. Trotzdem nehmen das vielleicht einige Nutzer mit Missmut zur Kenntnis.
Um das wieder auszugleichen, führt Sony also nun die PS Plus Rewards ein. Sie bescheren Abonnenten monatlich neue, exklusive Deals. Allerdings handelt es sich hier, zumindest zum Start, nicht etwa um spezielle Angebote im PlayStation Store, sondern um leider etwas ramschig wirkende Aktionen bei Partnern.
About You: 10 Euro Gutschein für den Fashion-Online-Store
Burger King: Gamer Bundle mit 6 Onion Rings, 6 Chilli Cheese Nuggets, 6 Nuggets und einem Monster Energy Drink für 11,99 Euro (30 % Rabatt)
FILA: 15 % Rabatt auf Schuhe, Bekleidung und Accessoires
Müller: 20 % Rabatt auf TV-Serien auf Blu-ray und DVD
Sky: Sky Entertainment Ticket für zwei Monate zum Preis von 9,99 statt 19,98 Euro
Sony will monatlich wechselnde Deals liefern
Die ersten Angebote der PlayStation Plus Rewards ähneln also eher den üblichen Gutschein-Codes, welche sonst auf diversen Deals-Plattformen im Web kursieren. Ob man damit also viele Gamer hinter dem Ofen hervorlocken kann, muss die Zeit zeigen. Die Deals sind zeitlich beschränkt und sollen monatlich wechseln. Es besteht also Potential, denn man muss mal abwarten, was Sony den Abonnenten von PS Plus dann auf lange Sicht so anbietet.
PS Plus Rewards im Juni 2019
Abonnenten von PS Plus können ihre Gutschein-Codes für den Juni 2019 bereits abrufen. Im Juli geht es dann mit abweichenden Angeboten weiter. Vielleicht sind ja in Zukunft auch noch bessere Rabatte auf Spiele mit von der Partie.
Apple hat anlässlich seiner aktuell laufenden Entwicklerkonferenz, der WWDC 2019, nicht nur neue Software, sondern auch neue Hardware vorgestellt. Dazu zählt auch der mehr als beeindruckende Monitor Pro Display XDR. Dieses Display löst mit 6K auf, unterstützt HDR und nutzt ein echtes 10-bit-Panel.
So sind viele Monitore leider immer noch mit 8-bit + HFR unterwegs. Der Monitor Apple Pro Display XDR richtet sich allerdings an professionelle Anbieter, die am Bildschirm auch Foto- und Videibearbeitung betreiben wollen. Man möchte eine besonders gute HDR-Darstellung bieten, da ist ein echtes 10-bit-Panel natürlich Pflicht.
Der Monitor setzt auf eine Diagonale von 32 Zoll bei einer nativen Auflösung von ganz genau 6.016 x 3.384 Pixeln. Apple verspricht den DCI-P3-Farbraum abzudecken und eine Helligkeit von 1.000 Nits, welche im Betrieb nicht nur für Spitzen, sondern dauerhaft haltbar sein soll. Spitzenhelligkeiten von 1.600 Nits seien ebenfalls möglich. Als Kontrast gibt man 1.000.000:1 an.
Damit der Monitor besonders gute Schwarzwerte und Kontraste kombinieren kann, habe Apple laut eigenen Aussagen eine spezielle Hintergrundbeleuchtung entwickelt. Man verspricht zusätzlich eine hohe Blickwinkelstabilität. Laut Apple handele es sich beim Pro Display XDR um das bisher größte Retina-Display.
Apple Pro Display XDR erscheint in zwei Varianten
Das Apple Pro Display XDR erscheint in zwei Versionen: Neben der regulären Version mit Antireflexionsbeschichtung gibt es eine zweite Option mit einer Nanotextur. Letzten Endes soll es such um ein mattes Design handeln. Durch im Nanometerbereich geätztes Glas sollen Reflexionen nochmals reduziert werden. Apple hebt aber auch den schmalen Rahmen um den Bildschirm hervor, die nur 9 mm betragen.
Das Apple Pro Display XDR mit dem neuen Mac Pro an seiner Seite
Separat erhältlich ist der Pro-Ständer, welcher auch die Nutzung im Hochformat erlaubt und zudem neig- und schwenkbar ist. Günstig ist der ganze Spaß aber nicht: Als Apple den Preis des Pro-Ständers nannte, ging ein Raunen durch die Menge. Er soll nämlich schon allein 999 US-Dollar kosten. Das neue Pro Display XDR wiederum kostet 4.999 US-Dollar bzw. 5.999 US-Dollar in der Variante mit Nanotextur. Separat gibt es zudem noch einen VESA-Halterungs-Adapter, den sich Apple mit 199 US-Dollar ebenfalls deftig versilbern lässt.
Zu bedenken ist, dass Apple sich mit dem Monitor und seinem Zubehör nicht an Privatkunden richtet, sondern an professionelle Anwender und Unternehmen. Da will man also gänzlich andere Ansprüche erfüllen, was auch die Preise widerspiegeln.
Die Produktion kleinerer 4K OLED Fernseher mit 48 Zoll Diagonale wird nicht wie zuerst berichtet in diesem Jahr starten. Die Massenproduktion soll erst 2020 ins Rollen kommen.
Gute und schlechte Nachrichten. LG Display hält an seinem Plan fest, eine kleinere 49 Zoll 4K OLED Variante auf den Markt zu bringen. Leider müssen sich Interessierte noch bis 2020 gedulden. Vice President Chang-ho, verantwortlich für das TV-Geschäft bei LG Display, bestätigte dies gegenüber dem koreanischen Magazin TheElec. Das Unternehmen möchte seine Stellung im High-End-Segment festigen, aber auch Präsenz im Standard- und Premium-Segment zeigen. Der 48 Zöller würde sich dafür perfekt eignen. Mit einem günstigeren Preispunkt, kombiniert mit den Vorteilen der OLED-Technik, könnte das Modell im gehobenen, mittleren Preissegment zum Bestseller avancieren!
Die Roadmap von LG Display zeigt die ambitionierten OLED-Pläne (Bildquelle: oled-info.com)
Entgegen dem Trend
Der Trend geht ganz klar Richtung größere Displaydiagonalen. In 2018 hatten verkaufte TV-Geräte im Durchschnitt eine Größe von 50 Zoll. Jedes Jahr wächst dieser durchschnittliche Wert um ein Zoll. Kein Wunder, werden im Handel zum größten Teil 4K Fernseher mit 55 oder 65 Zoll angeboten. In den nächsten Jahren sollen vor allem Geräte jenseits der 70 Zoll einen enormen Wachstumsschub erhalten. Ein Großteil der TV-Geräte hat jedoch immer noch eine Größe von 40 bis 49 Zoll, vielleicht sogar noch kleiner. Wer kein großes Budget, wenig Platz oder einen geringen Sitzabstand zum TV-Gerät hat, der wird sich sicherlich für ein kleineres Modell entscheiden. Der 48 Zoll OLED wäre der perfekte Kompromiss zwischen Bildqualität und kompakter Bauweise. Vor allem Gamer könnten mit dem kleinen OLED ihre Freude haben.
Neue Größen für 4K & 8K OLEDs
Es war bereits seit längerer Zeit bekannt, dass LG Display seine Standard-OLED-Größen von 55, 65 und 77 Zoll erweitern möchte. Zum einen mit einem kleinen 48 Zoll 4K Modell, zum anderen mit einer 8K OLED-Variante mit 77 und 65 Zoll. Auf einer Presse-Tour durch China hat LG Display nun erstmals einen groben Zeitraum für die Produktion bekanntgegeben. Das koreanische Unternehmen möchte nämlich im Nachbarland eine 8.5G Fabrik für die Massenproduktion von OLED-TV-Panels errichten. Das ist die erste Niederlassung außerhalb von Südkorea. Damit soll die Produktion pro Monat um 70.000 bis 130.000 Substrate, was in etwa 780.000 55-Zoll OLEDs entsprechen würde. Eine fortschrittlichere 10.5G Fertigungsanlage wird parallel in Korea gebaut. Diese soll die steigende Nachfrage nach selbstleuchtenden Displays für die nächsten Jahre bedienen.
Sony stellt seine Streaming-Plattform ULTRA bereits wieder ein, bevor sie die meisten Länder überhaupt erreichen konnte. So hatte man über Ultra in den USA 4K-Streaming hauseigener Filme von Sony Pictures angeboten. Bereits ab dem 26. Juli 2019 wird damit aber leider Schluss sein.
Dabei war ULTRA sogar ein Pionier und bot als einer der ersten Dienste überhaupt den Abruf von 4K-Filmen an. Gestartet war Sonys ULTRA in den Vereinigten Staaten nämlich bereits 2016. Zunächst hatte man damals nur Besitzer von Sonys eigenen Fernsehern bedient, weitete das Angebot aber später auch auf kompatible PCs aus. Neben der Option Filme zu leihen, bot man später auch Titel zum Kauf an.
In einer E-Mail informiert Sonys nun die Kunden, dass ULTRA am eingangs erwähnten Datum den Betrieb einstellt. Einige der Filme sollen sich zu Movies Anywhere, einer Alternative zum ebenfalls eingestampften UltraViolet, transferieren lassen. Das soll aber nur mit den Titeln funktionieren, die direkt zum Kauf in den Apps für Android und Windows angeboten worden sind.
Die Einstellung von sowohl ULTRA als auch UltraViolet zeigt, dass der rein digitale Erwerb von Filmen und Serien für Kunden seine Stolpersteine birgt. Stellt eine Plattform ihren Betrieb ein, kann der Zugriff auf erworbene Inhalte leider verloren gehen. Das kann mit einer Disk im Regal freilich nicht geschehen – von Alterungsprozessen einmal abgesehen.
Sony wird in Zukunft andere Wege gehen
Sony ist bekannt dafür oftmals eigenwillige Wege einzuschlagen, nur um sie nach kurzer Zeit wieder zu verlassen – niemals vergesse man die Memory Sticks des Unternehmens. In den USA wollte man zudem einen speziellen UHD-Media-Player pushen, der ausschließlich mit TVs von Sony funktionierte. Über den später modifizierten Player konnten Sony-Kunden zunächst exklusiv auf viele 4K-Filme zugreifen, bevor andere Anwender zum Zuge kamen.
Mittlerweile wächst die Konkurrenz im Streaming-Segment, denn neben Amazon und Netflix wollen etwa auch Apple und Disney ein Stück vom Kuchen abhaben. In diesem Dickicht hat Sony wohl für ULTRA keinen Platz mehr gesehen. In Deutschland hat Sony seine Filme in 4K beispielsweise über Apple iTunes verfügbar gemacht.
Sony hat mit dem Xperia 1 ein neues Smartphone veröffentlicht, das auch 4K-Freunde ansprechen soll. So bietet das mobile Endgerät nicht nur ein OLED-Display mit 4K-Auflösung, sondern es unterstützt auch HDR10. Zudem nutzt man das ungewöhnliche Format von 21:9.
Zumindest für Smartphones ist 21:9 ein ungewöhnliches Format. Cineasten kennen es natürlich von vielen Blockbustern. So will Sony das Xperia 1 mit 6,5 Zoll Diagonale und auch HDR-Unterstützung gerne Video-Freunden schmackhaft machen. Vorgestellt hatte man das Smartphone-Flaggschiff im Übrigen bereits im Februar 2019 anlässlich des Mobile World Congress (2019) in Barcelona.
Der OLED-Bildschirm des mobilen Endgeräts löst nativ mit 3.840 x 1.644 Bildpunkten auf. Dabei unterstützt das Xperia 1 auch die simulierte Dolby-Atmos-Wiedergabe über seine Stereo-Lautsprecher. Das Display arbeitet mit einem 10-bit Panel und unterstützt den Farbraum BT.2020. Die Triple-Hauptkamera mit 12 (f/1.6) + 12 (f/2.4) + 12 (f/2.4) Megapixeln kann freilich 4K-Videos mit 60 fps und auch HDR aufzeichnen. Haupt- und Telephoto-Linse bieten einen optischen Bildstabilisator.
Das Sony Xperia 1 kostet 949 Euro
Dank Schutzklasse IP68 ist das Sony Xperia 1 resistent gegen Staub und Wasser. Im Inneren stecken ein Qualcomm Snapdragon 855, 6 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz – erweiterbar via microSD. Dual-SIM kann ebenfalls verwendet werden, dann muss man jedoch auf eine Speicherkarte verzichten. Des Weiteren sind auch 4G LTE, Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 ac, USB Typ-C (3.1), GPS und NFC an Bord.
Das Sony Xperia 1 ist ab sofort für 949 Euro erhältlich
Laut Sony messe das Smartphone 167 x 72 x 8,2 mm bei einem Gewicht von etwa 180 Gramm. Das Xperia 1 lässt sich drahtlos dank des Qi-Standards aufladen. Klar, dass eine Frontkamera mit 8 Megapixeln (f/2.0) an Bord ist. Ab Werk dient im Übrigen Android 9.0 Pie als Betriebssystem. Für den Akku nennt man 3.300 mAh.
Sony Xperia 1 im Format 21:9
Zu haben ist das Sony Xperia 1 ab sofort direkt über Sonys Online Store oder im Web über ausgewählte Partner. Der Preis beträgt stolze 949 Euro. In Ladengeschäften geht es etwas später los, nämlich erst Mitte Juni 2019. Wer früh zuschlägt, erhält laut Sony auch noch ein Schutz-Cover als Dreingabe gratis dazu. Jenes Angebot ist aber zeitlich und in den Stückzahlen begrenzt.
HTC hat mit Viveport und Viveport Infinity zwei Plattformen bzw. Modelle für Virtual Reality am Start. Nun erweitert man die Zielgruppe, denn ab dem 5. Juni 2019 bezieht man auch Windows Mixed Reality (WMR) Headsets ein.
Als kleine Erinnerung: Viveport ist die App-Plattform von HTC und somit eine zentrale Anlaufstelle für Besitzer einer Vive-VR-Brille. Mit Viveport Infinity bietet man wiederum eine Flatrate an. Das monatliche Abonnement kostet 14,99 Euro. Wer für ein ganzes Jahr abonniert, zahlt aber weniger. Das kann sich für VR-Fans durchaus lohnen, denn in Viveport Infinity sind über 600 VR-Inhalte enthalten, auf welche Abonnenten uneingeschränkten Zugriff haben.
Viveport an sich bietet wiederum rund 1.700 verschiedene Titel. Sowohl Viveport als auch Viveport Infinity öffnet man nun ab dem 5. Juni für Besitzer von Headsets der Initiative Windows Mixed Reality (WMR). Wer sich wundert, das HTC damit im Grunde die Konkurrenz einlädt: Der Hersteller begründet den Schritt damit, dass man auf diese Weise Entwicklern einen breiteren Adressatenkreis liefere und somit die Umsatzmöglichkeiten steigere.
Die Valve Index ist kompatibel zu Zubehör für die HTC Vive und auch zu Viveport
Am Ende sollen davon sowohl Entwickler als auch Kunden profitieren. Denn aktuell ist Virtual Reality noch eine Nische, was sicherlich zumindest zum Teil auch noch an der Fragmentierung liegt. Um die Adoption voranzutreiben setzt man mittlerweile also lieber auf ein breit verfügbares Angebot, statt sich zu isolieren. Zum Marktstart am 5. Juni werden deswegen mehr als 200 Infinity-Titel auch mit WMR-Headsets kompatibel sein.
HTC will möglichst viele Kunden und Partner ins Boot holen
HTC ist von seinem großen Plan überzeugt: „In diesem Sommer erweitert sich das Angebot von Viveport für alle wichtigen PC-VR-Geräte, einschließlich der HTC VIVE-Familie, Oculus Rift und Oculus Rift S sowie in Kürze Windows Mixed Reality und Valve Index.“ Über die Valve Index hatten wir ebenfalls bereits berichtet: Jene VR-Brille von Valve erscheint Ende Juni und unterstützt unter anderem 144 Hz.
Zu Viveport und Viveport Infinity kompatible WMR-Headsets gibt es von Herstellern wie Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Samsung. Teil von Viveport Infinity sind neben der Flatrate z. B. auch Coupons für Rabatte auf Games. Für Besitzer eines Windows Mixed Reality Headsets sind das sicherlich gute Neuigkeiten.