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Loewe plant 43 und 49 Zoll Version des „bild 1“ 4K LCD-TV

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Loewe aktualisiert sein TV-Lineup. Diesmal soll der „bild 1“ 4K LCD Fernseher ein Update erfahren. Eine neue 43 und 49 Zoll Version soll ab April 2019 in den Handel kommen.

Wer vielleicht jetzt denkt, Loewe bringt mit den neuen „bild 1“ zwei günstige Einstiegs-Modelle auf den Markt, der wird schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Laut ersten Informationen auf dem Loewe-friends-Forum soll der bild 1.43 schlanke 899 Euro kosten, während der bild 1.49 mit 1.099 Euro zu Buche schlägt. Natürlich darf man nicht vergessen, dass die Geräte in Deutschland gefertigt werden, ein hochwertiges Design aufweisen und mit mimi Defined ein exklusives Feature vorzuweisen haben. Das Preis/Leistungsverhältnis ist aber nicht optimal, vor allem wenn man bedenkt, dass man für 1.099 Euro fast schon einen OLED-TV in der Cyber Monday Week 2018 ergattern konnte.

Loewe UHD TV mit E-LED

Mit was darf der Kunde eigentlich rechnen, wenn er sich einen der neuen „bild 1“-Modelle holt? Die 4K Fernseher haben ein LCD-Panel mit EDGE-LED-Backlight in der typischen Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Auch Hochkontrast-Videos können im HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma) Format wiedergegeben werden. AV-Signale finden vornehmlich über einen der zwei HDMI 2.0b-Anschlüsse ihren Weg auf die bild 1 Geräte. Zum TV-Empfang steht ein DVB-T2/S2/C Single Tuner bereit. Zusätzlich befindet sich auf der Rückseite ein USB-Anschluss, ein Klinkenstecker- sowie ein optisch-digitaler Ausgang. Über den CI+ Slot lassen sich auch Pay-TV-Angebote am bild 1 nutzen.

Die Anschlüsse der neuen bild 1 Modelle befinden sich allesamt auf der Rückseite des TVs
Die Anschlüsse der neuen bild 1 Modelle befinden sich allesamt auf der Rückseite des TVs

 

Das Design des bild 1.43 und bild 1.49 wurde etwas vereinfacht. Die Modelle bauen auf dem Chassis des bild 2 (SL502) auf und werden mit einem fixen Table-Stand ausgeliefert. Eine Wandhalterung kann optional genutzt werden. Zwei 20 Watt Downfiring-Lautsprecher liefern ausreichend Sound für TV und Serien. Für ein cineastisches Erlebnis wird es dann aber dann doch nicht ausreichen, weder visuell noch klanglich. Zu erwähnen wäre noch „mimi Defined“. Damit lässt sich die Soundwiedergabe an die Hörgewohnheiten des Nutzers anpassen.

Noch nicht offiziell

Die Angaben wurden noch nicht von Loewe bestätigt. Bis zu endgültigen Auslieferung im April 2019 hat der deutsche TV-Hersteller ja noch genug Zeit die neuen Geräte anzukündigen.

Panasonic: Sechs neue OLED Fernseher mit Dolby Vision und HDR10+

Mit den Modellreihen GZW2004, GZW1004 und GZW954 präsentiert Panasonic gleich drei neue OLED-Serien mit sechs Geräten in 55 und 65 Zoll. Alle Infos zu den neuen OLED 4K TVs mit Dolby Vision, HDR10+ und Dolby Atmos findest du hier!

In 2018 war bereits jedes siebte verkaufte TV-Geräte mit einem OLED-Panel ausgestattet.  4K Fernseher mit organischen Leuchtdioden steigern im High-End-Sektor zunehmend ihre Relevanz. Das spürt auch Panasonic die im letzten Jahr ihre Marktanteile verdoppeln konnten. Kein Wunder also, dass man 2019 neue 4K OLED Fernseher präsentiert. Der Kunde darf sich nicht nur über eine breitere Auswahl an TV-Geräten freuen, auch technische Verbesserungen und neue Features machen die GZW2004, GZW1004 und GZW954 Serie attraktiv. Erhältlich sind die Serien jeweils als 55 und 65 Zoll Version. Als 77 Zoll Version gibt es lediglich den Vorgänger EZW1004 (ohne Dolby Vision) zu kaufen.

HCX PRO Intelligent Processor + Dolby Vision HDR

Alle Modellreihen nutzen den neuen HCX PRO Intelligent Processor, der mit neuen Bildverbesserungs-Algorithmen aufwartet. Leider konnten wir hier mit Panasonic nicht allzu sehr ins Detail gehen, doch die Demonstration von Bewegtbildmaterial kam mit nur ganz wenigen Bildartefakten aus. Die GZW2004, GZW1004 und GZW954 OLEDs unterstützen jetzt zusätzlich zu HDR10, HLG und HDR10+ das Format „Dolby Vision“. Somit sind die Modelle mit allen relevanten HDR-Formaten ausgestattet. Auch die Wiedergabe von HLG-Fotos ist möglich. Fotografien wirken in diesem neuen Format weitaus realistischer und plastischer. Es gibt bereits mehrere Panasonic Kameras, die HLG-Fotos unterstützen.

Panasonic weitet sein OLED-Lineup mit neuen Modellen und Features aus!
Panasonic weitet sein OLED-Lineup mit neuen Modellen und Features aus!

Alle Modelle können auch Dolby Atmos verarbeiten. Durch fehlendens eARC werden vom TV-Gerät aber keine TrueHD-Quellen an AV-Receiver und Soundbars übertragen werden können. Die beliebten Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant lassen sich ebenfalls nutzen. Von einer vollständigen Integration sieht Panasonic jedoch ab, somit heißt es „works with Amazon Alexa“ und „works with the Google Assistant“. Die überarbeitete my Home Screen 4.0 Oberfläche kommt etwas „frischer“ daher, so ganz am Ziel ist Panasonic in unseren Augen aber noch nicht angekommen. Dafür sind die 4K OLEDs in puncto Konnektivität wieder bestens ausgestattet. Vier HDMI-Eingänge (HDMI 2.0 mit ALLM und ARC), ein Twin-Quattro-Tuner mit TV>IP, WiFi und Bluetooth sind mit an Bord.

Die Möglichkeit der professionellen Kalibrierung mit SpectraCal AutoCal ist dank dem integrierten Testbildgenerator (iTPG) jetzt noch einfacher und für Fachhändler zudem kostengünstiger. Als letzte gemeinsame Neuerung wäre die Integration von HD+ mit der HbbTV Operator App zu erwähnen. Für HD+ benötigt man nur noch ein Abonnement, welches direkt über den TV aktiviert werden kann. Zudem sind auf den neuen OLED-TVs damit erstmals die neuen Features Neustart, TV-Guide und Mediatheken verfügbar.

GZW2004: helleres OLED-Panel & Dolby Atmos Sound

Der High-End-OLED "GZW2004" glänzt dank "handverlesenen" und optimierten OLED-Displays
Der High-End-OLED „GZW2004“ glänzt dank „handverlesenen“ und optimierten OLED-Displays

Das OLED Flaggschiff GZW2004 soll laut Panasonic das beste Heimkinoerlebnis auf einem TV-Gerät liefern. Große Hollywood-Studios nutzen bereits die 4K OLED Fernseher von Panasonic um Farben und Kontraste für die SDR und HDR-Wiedergabe zu optimieren. Es ist für die Coloristen eine Freude zu sehen, dass ihre künstlerische Vision sich so auch direkt in den Wohnzimmern der Nutzer darstellen lässt. Mit den Verbesserungen der GZW2004 Serie dürfte sich das Seherlebnis in Zukunft noch weiter optimieren lassen.

Optimierte OLED Displays mit 30% mehr Helligkeit

Die erste große Neuerung betrifft das OLED-Panel selbst. Panasonic bezieht die Displays von LG Display bevor diese final gefertigt wurden. Das gibt dem japanischen Hersteller die Möglichkeit Optimierungen an den Displays vorzunehmen. Die „4K OLED Professional Edition Panels“ weisen nicht nur so wenig Fehler wie möglich auf (z.B. DSE – Dirty Screen Effekt), sondern liefern so auch eine 30% höhere, durchschnittliche Displayhelligkeit (APL). Das dies viel ausmacht, davon konnten wir uns auf der Präsentationsfläche von Panasonic überzeugen. Vor allem großflächige, helle Darstellungen liefern damit ein weitaus kontrastreicheres Bild.

Zuletzt ist noch die Soundausstattung des GZW2004 hervorzuheben. Out-of-the-Box erwartet dem Kunden ein 140 Watt-Soundsystem, dass mit einer 3.1.2-Anordnung Dolby Atmos Klangquellen wiedergeben kann (z.B via Netflix). Vom kräftigen Klang konnten wir uns in einem Hörvergleich mit einem Mitbewerber-Gerät überzeugen. Zudem lässt sich bei allen OLED-Modellen ein zusätzlicher externer Subwoofer (optional erhältlich) verbinden um die Bässe zu optimieren.

Panasonic GZW1004 & GZW954

Wer jetzt denkt, die GZW1004 und GZW954 Modelle sind „OLEDs zweiter Klasse“ der irrt sich gewaltig. Alle wichtigen Features und Verbesserungen sind auch in diesen TV-Serien enthalten. Der Absolute Black Filter (auch im GZW2004 verfügbar) liefert verglichen zur Konkurrenz einen sehr gute Abstufung im „Near Black“-Bereich. Die Bildqualität unterscheidet sich in ein paar Punkten vom GZW2004, gefällt uns subjektiv aber immer noch besser als das Bild des Marktführers.

Alle Modellreihen bis auf die GZW954 Serie besitzen so einen flachen Standfuß
Alle Modellreihen bis auf die GZW954 Serie besitzen so einen flachen Standfuß

In der Audio-Sektion liefern die GZW1004 un GZW954 noch einen respektablen 2.1 Sound mit 50 Watt, der aber gerne einem externen Soundsystem weichen kann. Laut unseren Informationen gibt es eigentlich nur zwei Unterschiede zwischen den Modellen. Zum einen besitzen diese zwei unterschiedliche Standfüße. Jedoch lassen sich mit allen Varianten die neuen Soundbars von Panasonic perfekt mit den OLED TVs kombinieren. Die Klanglösung lässt sich durch eine Aussparung an der Unterseite ohne Probleme direkt unter das Display schieben. Zudem soll die GZW954 Serie noch über eine hochwertiger, neue Fernbedienung verfügen, die ebenfalls der GZW2004-Serie vorliegt.

Preis & Verfügbarkeit

Panasonic fertigt die GZW2004, GZW1004 und GZW954 Serien mit OLED-Panels aus 2019. Das bedeutet, die ersten Kontingente werden wohl erst im Mai/Juni 2019 dem Handel zur Verfügung stehen. Zu den Preisen wollte sich Panasonic noch nicht äußern. Womöglich wird abgewartet, welche Preisstrategien die Mitbewerber verfolgen.

Hinweis: Die auf der Convention angekündigte GZ1500 Serie wird nicht in Deutschland erscheinen. Dabei handelt es sich wohl um eine Handelsversion für andere EU-Länder. Zudem hat Panasonic gegenüber uns bestätigt, dass die Vorjahresmodelle kein Dolby Vision Update nachgereicht bekommen.

Panasonic OLED TVs im Video:

Panasonic: Neue Soundbar-Systeme SC-HTB900 und SC-HTB700 mit Dolby Atmos und DTS:X

Panasonic holt aus zur Audio-Offensive: Gleich drei neue Soundbar-Systeme bringt man auf den Markt. Die Modelle SC-HTB900, SC-HTB700 und SC-HTB510 starten bei 299 Euro und bringen teilweise auch Dolby Atmos, DTS:X bzw. Chromecast built-in mit.

Als hochwertigstes Modell fungiert die Soundbar SC-HTB900. Sie kostet 799 Euro und wird voraussichtlich ab Juni 2019 zu haben sein. Dieses Exemplar unterstützt sowohl Chromecast built-in als auch Dolby Atmos und DTS:X. Das 3.1-System kommt auf insgesamt 505 Watt (RMS). Laut Panasonic sei der Klang von Technics abgestimmt worden. Deshalb setzt man auf deren JENO Engine (Jitter Elimination and Noise-Shaping Optimization).

Bei der Panasonic SC-HTB900 verteilen sich acht Lautsprecher auf die Haupteinheit: sechs 6,5 cm Mitteltöner sowie zwei High-Res-fähige Tweeter. Es kommt ein drahtloser Subwoofer hinzu. Zur Auswahl stehen zudem sieben Soundmodi zur Wahl: Standard, Stadion, Musik, Kino, Nachrichten, Stereo und Berlin Philharmonic Hall. Der zuletzt genannte Modus folgt aber erst im August 2019 per Update. Er soll  die Klangcharakteristik der Berliner Philharmonie nachahmen.

Panasonic HTB900 Specs
Panasonic HTB900: Die Spezifikationen als Übersicht

Weil die Soundbar Chromecast built-in und Bluetooth bietet, ist sie auch zur Erstellung bzw. Verbindung mit kabellosen Multiroom-Systemen geeignet. Auch die High-Res-Audio-Wiedergabe ist möglich. Als weitere Schnittstellen bietet die SC-HTB900 noch dreimal HDMI. Da ist ein Ausgang mit ARC (Audio Return Channel) inbegriffen. Auch Optical steht zur Verfügung.

Die Panasonic SC-HTB700 visiert die Mittelklasse an

Für das mittlere Preissegment kredenzt der japanische Hersteller dann die SC-HTB700. Hier beträgt die unverbindliche Preisempfehlung 549 Euro. Dafür erhält man abermals ein 3.1-System, allerdings in diesem Fall mit 376 Watt (RMS). Auch hier ist Unterstützung für Dolby Atmos sowie DTS:X erhalten geblieben. Chromecast built-in streicht man leider für dieses Modell, Bluetooth bleibt aber erhalten, um Audio von mobilen Endgeräten zuzuspielen.

Panasonic-HTB700
Panasonic HTB700: Soundbar für die Mittelklasse kostet 549 Euro

Hier sind drei 6,5 cm Mitteltöner an Bord, während der drahtlose Downfire-Subwoofer für Bässe sorgt. In diesem Fall sind fünf Klangmodi zur Abstimmung an Bord. Abermals stehen drei HDMI-Ports zur Verfügung – einer davon ist ein Ausgang mit ARC. Auch Optical ist vorhanden. Im Handel ist die Panasonic SC-HTB700 voraussichtlich ab Juli 2019 zu haben.

Panasonic SC-HTB510 markiert den Einstieg

Hinzu stößt schließlich noch das Einstiegsmodell SC-HTB510, ein 2.1-Soundbar-System für 299 Euro mit 240 Watt (RMS). Hier sind zwei 4,5 x 12 cm Breitbandlautsprecher integriert und ein kabelloser Downfire Subwoofer im Paket enthalten. Die Haupteinheit nutzt zwei HDMI-Ports und bietet abermals auch Optical. Hier ist abermals Chromecast built-in neben Bluetooth an Bord. Dafür muss man bei dieser Soundbar aber auf Dolby Atmos bzw. DTS:X verzichten.

Panasonic-HTB510
Panasonic HTB510: Einstiegs-Soundbar mit Chromecast built-in

Die Panasonic HTB510 wird in Deutschland voraussichtlich ab April 2019 zu haben sein. Klar ist, dass alle drei Soundbars natürlich vom japanischen Hersteller als perfekte Ergänzungen zu den neuen LCD- und OLED-TVs des Unternehmens beworben werden.

Sony XG95: Preis und Verfügbarkeit der neuen Bravia 4K HDR Fernseher

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Sony gibt die Preise und Verfügbarkeiten für seine neuen XG95 Bravia 4K HDR Fernseher mit FALD und Dolby Vision HDR bekannt! Ab März 2019 kann man sich die Premium-TVs ab 1.999 Euro (55 Zoll) zu sich nach Zuhause holen.

Sony präsentiert die XG95 Serie mit Full Array Local Dimming (FALD) erstmals auf der CES 2019. Bereits im März 2019 können ungeduldige Käufer den neuen Bravia 4K HDR TV in Größen von 55, 65 und 75 Zoll erwerben. Die Preise ab 1.999 Euro (für die 55 Zoll-Version) sind schon recht happig. Dabei handelt es sich jedoch um die unverbindliche Preisempfehlung, die in den nächsten Monaten sicherlich vom Handel unterboten wird. Wer sich für den 65 Zöller interessiert, der muss 2.799 Euro auf die Ladentheke legen, die 75 Zoll Version bietet viel Bild für 4.499 Euro (UVP). Sony plant auch noch eine 85 Zoll Version (215 cm) die jedoch erst im Sommer/Herbst 2019 erwartet wird. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Macht auch mit einer Wandmontage einen guten Eindruck: Sony XG95 4K HDR TV mit FALD
Macht auch mit einer Wandmontage einen guten Eindruck: Sony XG95 4K HDR TV mit FALD

Doch wieso sollte man bei diesen Preisen nicht zu einem OLED-TV greifen? Die Frage ist natürlich, für was man seinen 4K Fernseher nutzen möchte. Die technische Ausstattung liefert einige gute Gründe auf den LCD-LED-TV mit direkter Hintergrundbeleuchtung zu setzen. Die Helligkeit ist im Gegensatz zu einem OLED-TV sicherlich höher. Die Local Dimming Technologie „X-tended Dynamic Range Pro“ liefert einen guten Kontrast und gute Schwarzwerte. Vor allem wenn man den XG95 nicht in totaler Dunkelheit betreibt, präsentiert sich dem Nutzer ein sehr gutes Bild.

Auch die Rückseite der XG95 Modelle kann sich sehen lassen. Die Anschlüsse befinden sich allesamt direkt am Gerät
Auch die Rückseite der XG95 Modelle kann sich sehen lassen. Die Anschlüsse befinden sich allesamt direkt am Gerät

X1 Ultimate Prozessor und „X-Wide-Angle“

Das Herzstück, der X1 Ultimate Prozessor, sorgt für eine genaue Interpretation der Bildinhalte. Der Detailgrad wird dank objektbasierten „Super Resolution“ verbessert, während das „Object-based HDR Remaster“ für mehr Farbtiefe und genauere Texturen sorgt. Unschärfen werden mit „X-Motion Clarity“ minimiert um bei Actionfilmen und Sportübertragungen ein klareres Bild zu liefern. Dank „X-Wide-Angle“-Technologie verbessert sich laut Aussage von Sony auch der Blickwinkel und behebt somit eine der Schwächen der LCD-Technik.

IMAX Enhanced und Dolby Vision HDR

Auch die unterstützten Standards und Features von externen Unternehmen können sich sehen lassen. So verfügen die XG95 4K Fernseher über einen „Netflix Calibrated“-Modus, unterstützen IMAX Enhanced* und verarbeiten Dolby Vision HDR sowie Dolby Atmos* (* werden via Firmware-Update nachgeliefert). Neben Dolby Vision sind natürlich auch die HDR-Standards „HDR10“ und „HLG“ mit an Bord.

Sony achtet bei der XG95 auf Details sowie eine hochwertige Verarbeitung
Sony achtet bei der XG95 auf Details sowie eine hochwertige Verarbeitung

Apple AirPlay 2 und neue Fernbedienung

Das Thema Smart TV darf beim XG95 auch nicht unbeachtet bleiben. Das neue Android TV 8.0 (Oreo) liefert die Basis für unzählige Apps und neue Features. Youtube, Netflix und Prime Video sind wie immer mit dabei. Mit dem Google Assistant lässt sich der XG95 direkt per Sprache steuern, ebenso externe kompatible Smart Home und angeschlossene AV-Geräte. Neu ist in diesem Jahr die Unterstützung des Multiroom-Übertragungsstandards Apple AirPlay 2 sowie die Integration von Apple HomeKit. Letzteres ist ebenfalls eine Oberfläche für Smart Home Geräte. Und damit die Auswahl der Inhalte noch mehr Spaß macht, gibt es eine neue Premium-Fernbedienung mit Aluminium-Oberfläche obendrauf.

Sony liefert mit der XG95 Serie viele Features sowie ein gutes Bild zu annehmbaren Preisen. Die Modelle könnten eine echte Alternative zu einem OLED oder QLED TV darstellen, vor allem wenn die Preise um ein paar Euro fallen.

Preisvergleich Sony XG95 4K HDR Fernseher:

Preise & Verfügbarkeit XG95-Serie:

  • KD-75XG95 (75 Zoll / 190 cm) 4.499 Euro (UVP)
  • KD-65XG95 (65 Zoll / 164 cm) 2.799 Euro (UVP)
  • KD-55XG95 (55 Zoll / 139 cm) 1.999 Euro (UVP)

Alle Modelle sollen ab März 2019 in den Handel kommen

Im Zeichen von Dolby Vision: Panasonic stellt brandneue OLED- und LCD-TVs vor

Panasonic hat heute angekündigt, dass man sein Engagement im Bezug auf Dolby Vision ausbauen wird. So hatte der japanische Hersteller auf der CES 2019 in Las Vegas ja bereits einen ersten TV mit der HDR-Technik vorgestellt. Jetzt folgen weitere LCD- und auch OLED-Modelle.

Der Panasonic GZW2004 OLED TV ist das erste Fernsehgerät des Herstellers mit Dolby Vision. Zuvor gehörte Panasonic dem Club der Verfechter von HDR10+ an, fährt aber mittlerweile lieber zweigleisig. Allerdings ist der genannte GZW2004 das High-End-Modell des Herstellers. Wir konnten uns den Fernseher bereits im Januar auf der CES 2019 ansehen und waren extrem beeindruckt von der Bildqualität. Der GZW2004 wird ab Sommer 2019 mit den Digaonalen 55 Zoll (TX-55GZW2004) und 65 Zoll (TX-65GZW2004) in den Handel kommen.

Allerdings ist der GZW2004 nicht Panasonics erste Berührung mit Dolby Vision. Schließlich unterstützen auch die Ultra HD Blu-ray Player des Unternehmens mittlerweile Dolby Vision. Zu diesem Zweck reichte man letztes Jahr Updates nach. Da ist es natürlich nur konsequent, dass Panasonic eben auch im Bereich der TVs sein Engagement ausbaut. Samsung hingegen hat sich ja aus dem Markt für UHD-Abspielgeräte zurückgezogen und hält sich vollständig von Dolby Vision fern, um HDR10+ zu pushen.

Heute hat Panasonic nun vier neue OLED- und auch vier neue LCD-Serien mit 4K vorgestellt. Alle Modelle unterstützen HDR10+ und Dolby Vision sowie die Verarbeitung von objektbasiertem Sound mit Dolby Atmos. Nun gehen wir auf die kommenden Modelle ein.

Die neuen Panasonic LCDs für 2019

Panasonic LCD
Panasonic stellt seine neuen 4K-LCD-TVs des Jahres 2019 vor
  • Panasonic GX940 – 75 Zoll (voraussichtlich ab Mai 2019 verfügbar)
  • Panasonic GX900 – 43, 49, 55, 65 Zoll (voraussichtlich ab April 2019 verfügbar)
  • Panasonic GX800 – 40, 50, 58, 65 Zoll (voraussichtlich ab April 2019 verfügbar)
  • Panasonic GX700 – 40, 50, 58, 65 Zoll ((voraussichtlich ab Mai 2019 verfügbar)

Es gibt also vier neue Serien für LCD-Freunde! In Deutschland werden die neuen Modelle als beispielsweise Panasonic TX-75GXW945, Panasonic TX-49GXW904, Panasonic TX-55GXW804, etc. auf den Markt kommen. Das liegt daran, dass die Ausstattung in den einzelnen Märkten leicht abweicht. Entsprechend sind auch je nach Region unterschiedliche Modellbezeichnungen bei Panasonic gängig. Als Prozessor dient bei den GXW945 der HCX Pro Intelligent Processor. Die darunter liegenden Serien, also die GXW904 und GXW804, kommen mit dem HCX Processor aus.

Alle neuen LCD-TVs von Panasonic legen 3.840 x 2.160 Bildpunkte an und bieten sowohl HDR10, HLG, HDR10+ als auch Dolby Vision! Leider sind die konkreten Preise und Erscheinungsdaten noch offen.

Die neuen Panasonic OLEDs des Jahres 2019

Panasonic OLED 2019
Das sind Panasonics neue OLED-TV-Serien des Jahres 2019
  • Panasonic GZ2000 – 55, 65 Zoll (voraussichtlich ab Juli 2019 verfügbar)
  • Panasonic GZ1500 – 55, 65 Zoll (spezielle Händler-Variante)
  • Panasonic GZ1000 – 55, 65 Zoll (voraussichtlich ab Juni 2019 verfügbar)
  • Panasonic GZ950 – 55, 65 Zoll (voraussichtlich ab Juni 2019 verfügbar)

Auch die vier neuen OLED-Serien erscheinen, nicht erschrecken, in Deutschland wieder unter abweichenden Bezeichnungen. Etwa wird die High-End-Serie GZ2000 in Deutschland zur Riege der GZW2004. Aus den GZ1000 werden folgerichtig die GZW1004 und aus den GZ950 werden die GZW954. Auch in diesem Fall hat Panasonic sich leider noch nicht zu den Preisen geäußert. Als Herzstück der neuen TVs dient der HCX Pro Intelligent Processor.

Bei den OLED-Serien gibt sich eine der Panasonic-Reihen ominös. In diesem Fall sind die GZ1500 bzw. bei uns eben GZW1504 eine spezielle Version für einen bisher noch nicht genannten Händler. Es könnte sich um eine Sondervariante für etwa Media Markt oder Saturn handeln.

Panasonic OLED 2019 Flaggschiff
Der Panasonic GZ2000 ist das OLED-Flaggschiff des Herstellers

Flaggschiff sind hier die neuen Panasonic GZ2000 bzw. eben in Deutschland GWZ2004. Diese Reihe bewirbt man auch exzessiv mit der schon erwähnten Dolby-Atmos-Unterstützung und den von Technics abgestimmten Lautsprechern. Im Falle des Flaggschiffs ist aber nicht nur die Verarbeitung von Dolby Atmos gegeben, laut dem japanischen Hersteller sollen die verbauten Lautsprecher bereits objektbasierten Sound bieten. Dafür integriert man zusätzliche Speaker, die nach oben strahlen. Wie gut das in der Praxis klingt? Darauf darf man sehr gespannt sein.

Panasonic scheint an die Zukunft von Dolby Vision zu glauben

Panasonic gibt sich also nun verstärkt Dolby Vision hin. Samsung dürfte das wenig schmecken, zählte man den japanischen Herstellern doch zu den Verfechtern von HDR10+. Doch die zuletzt genannte Technik steht nun, zumindest bei Panasonic, eher im Hintergrund. Als Kunde ist man wiederum am besten beraten, wenn man einen Fernseher und Player besitzt, der beides beherrscht – sowohl HDR10+ als auch Dolby Vision. Dann kann man sich zurücklehnen, während die Hersteller ihren Formatkrieg ausfechten.

Wie lange kann sich Samsung noch gegen OLED und Dolby Vision wehren?

Samsung ist Weltmarktführer im TV-Segment – NOCH! Die große Bedrohung kommt nicht nur von Mitbewerber LG Electronic, sondern vor allem von chinesischen Herstellern. Und die Konkurrenz hat eines gemeinsam: OLED und Dolby Vision.

Wenn Samsung seine „Vormachtstellung“ auf dem TV-Markt behalten möchte, dann muss das Unternehmen in den nächsten Jahren reagieren. Der Abstand zu den Mitbewerbern wird kleiner. Um die technische Überlegenheit kämpft Samsung unter anderem mit dem dynamischen HDR-Format HDR10+. Doch nach über 2 Jahren nach der Ankündigung hat die HDR10+ Allianz überraschend wenig vorzuweisen. Das Ökosystem scheint vorhanden zu sein. So können Hardware sowie Inhalte für HDR10+ zertifiziert werden. Amazon Prime Video unterstütz angeblich bereits seit letztem Jahr HDR10+, es ist bislang aber nicht möglich dieses über Menüs oder Detailinfos nachzuvollziehen. Die ersten 4K Blu-rays mit dynamischen HDR10+ erreichen den deutschen Markt erst im Frühjahr 2019. 20th Century Fox liefert mit „Bad Times At The El Royale“ das Debüt.

HDR10+ vs Dolby Vision

Man möchte dem HDR-Format noch die Verzögerungen verzeihen, doch scheint es fast so, als würden die Unterstützer von HDR10+ selbst nicht mehr an das Konkurrenzformat zu Dolby Vision glauben. Ursprünglich machten sich Samsung, Panasonic und 20th Century Fox für das Format stark. Später kamen Warner Bros., Amazon Prime Video, Philips (TP Vision) Hisense und TCL dazu. Bis auf Samsung, die an der Entwicklung von HDR10+ eine maßgebliche Rolle gespielt haben, haben alle Hersteller von TV-Geräten in ein oder mehreren Geräten Dolby Vision HDR integriert. Zuletzt hatte Panasonic mit seinem GZW2004 4K OLED „geschockt“, der ebenfalls beide dynamischen HDR-Formate unterstützt. Ab Sommer 2019 werden auch Hisense und TCL TV-Geräte mit Dolby Vision anbieten. Samsung stünde dann als alleiniger Verfechter von HDR10+ da. Bleibt Samsung irgendwann nichts mehr anderes übrig, als zuzugeben das Mitbewerber LG Electronics bereits seit 2016 auf das richtige Pferd gesetzt hat?

Die Mitglieder der HDR10+ Allianz mit den neuen Mitgliedern TCL und Hisense (Stand: Dezember 18)
Die Mitglieder der HDR10+ Allianz mit den neuen Mitgliedern TCL und Hisense (Stand: Dezember 18)

OLED gewinnt Marktanteile

Ähnliche Fragen darf man sich auch an der Hardware-Front stellen. Selbst wenn QLED die OLED-Verkäufe im Weihnachtsgeschäft 2018 laut Samsung um ein vielfaches überstiegen haben, gewinnen die OLED Fernseher immer mehr Marktanteile im High-End Segment. Vor allem mit fallenden Preisen werden die Geräte mit selbstleuchtenden Pixeln für Kunden immer interessanter, obwohl diese streng genommen seit 2017 Jahren die gleiche Displaytechnik servieren. Samsung hält mit seinem QLED-TVs dagegen, LCD-Fernseher mit Quantum Dot-Material. Die Entwicklung zeigt, dass sich noch viel aus der LCD-Technik herausholen lässt. In einigen Punkten ist die Technik einem OLED sogar überlegen. Die Kunden erwarten sich jedoch schon länger einen „OLED-Killer“ von Samsung.

Der Panasonic GZW2004 ist der erste Fernseher des japanischen Herstellers der HDR10+ sowie Dolby Vision unterstützt.
Der Panasonic GZW2004 4K OLED ist der erste Fernseher des japanischen Herstellers der HDR10+ sowie Dolby Vision unterstützt.

Micro LED & QD-OLED

Samsung kann sich sicherlich keiner zwei oder drei Jahre Zeit lassen, bis man eine neue Displaytechnologie zur Marktreife bringt. Was der koreanische TV-Hersteller auf der CES 2018 und 2019 gezeigt hat stimmt uns auch positiv, dass Samsung sich zumindest in diesem Punkt keine Sorgen machen muss. Die Micro LED Technik ist beeindruckend, egal ob als 292 Zoll „The Wall“ oder als 75 Zoll Variante, die eher etwas für Heimanwender wäre. Und dann arbeite Samsung noch laut eigenen Berichten an QD-OLED-Displays, die die Vorteile der Quantum Dot Materialien mit organischen Leuchtdioden kombiniert. Die Produktion könnte bereits 2019 anlaufen und Samsung selbst hat bereits entsprechende Gerüchte bestätigt.

Nur eine Phase?

Samsung hat sich mit innovativen Techniken und einem breiten Lineup seine Marktführerschaft redlich verdient. Es scheint aber so, als wäre das Unternehmen ins stocken geraten. Wir glauben, dass Samsung über genug technisches Backup verfügt, um sich der Konkurrenz stellen zu können. Das Unternehmen sollte aber aufhören auf eigene Lösungen wie HDR10+ zu pochen und dem Kunden einfach das geben was er verlangt – Dolby Vision.

 

„Breaking Bad“: Film-Fortsetzung kommt exklusiv zu Netflix

Überraschung: Die Kultserie „Breaking Bad“, welche im deutschen Fernsehen auf dem Sender Arte gelaufen ist, wird fortgesetzt. So ist ein Film in Planung, der in den USA auf dem Kabelsender AMC und hierzulande beim Streaming-Anbieter Netflix laufen soll.

Der Film zu „Breaking Bad“ soll nicht wie die ebenfalls noch laufende Serie „Better Call Saul“ ein Spin-Off sein, sondern tatsächlich als Sequel nach dem Serienfinale spielen. Als Hauptdarsteller wird Aaron Paul fungieren, welcher somit in seine Paraderolle als Jesse Pinkman zurückkehrt. Abermals soll Vince Gilligan das Zepter hinter den Kulissen in der Hand halten.

Die Zusammenarbeit mit dem Streaming-Anbieter Netflix ist naheliegend. Denn dort findet man auch bereits die Serie sowie das bereits erwähnte Spin-Off „Better Call Saul“ im Angebot – sogar in Ultra HD. Spannendes Detail: Während „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ zuerst auf AMC im Fernsehen ausgestrahlt wurden und danach den Sprung zu Netflix gemacht haben, könnte es beim Film andersherum laufen.

So könnte die Premiere beim Streaming-Anbieter stattfinden. International, also auch in Europa bzw. Deutschland, wäre aber ohnehin Netflix der exklusive Vertrieb. Diese Vereinbarung haben AMC und Netflix ja auch bereits für „Better Call Saul“ getroffen. Deswegen vermarktet man die Serie in Deutschland als Netflix Original.

Netflix spielte für den Erfolg von „Breaking Bad“ von Anfang an eine große Rolle

Laut dem Serienschöpfer Vince Gilligan habe Netflix seit jeher eine enorme Rolle für den Erfolg von „Breaking Bad“ gespielt. Ohne den Streaming-Anbieter hätte man es wahrscheinlich nicht über die zweite Staffel hinaus geschafft, äußerte der Autor und Produzent. Auch der Film soll dabei von Gilligan geschrieben werden. Hinter der Kamera wird er wohl auch als Regisseur fungieren.

Auch wenn das Drehbuch die Produktion wie einen Film behandelt, ist noch möglich, dass man das Ergebnis auch in mehrere Episoden aufspalten und als eine Art Mini-Serie senden könnte. Ob auch Bryan Cranston, der Darsteller von Walter White, an der Produktion mitwirken könnte, ist momentan offen.

Samsung Q60R Modelle eröffnen QLED-Lineup 2019 in Größen ab 43 Zoll

Samsung bietet mit der Q60R-Serie auch im 2019-Lineup wieder einen günstigen Einstieg in die QLED-Welt! Mit neuem „Quantum Processor 4K“ und Displaygrößen von 43 bis 82 Zoll sind die Q60R 4K Fernseher durchaus interessant!

Es ist schön zu sehen, dass Samsung auch in der 2019 QLED-Range wieder einen günstigen Einstieg bereitstellt. Die 6er-Serie wurde erstmals im Herbst 2017 im europäischen Markt eingeführt und ist seitdem ein fester Bestandteil von Samsung QLED Fernsehern. In diesem Jahr beehren uns die Q60R Modelle, die sich mit technischen Neuerungen von den Vorjahresmodellen abheben! Die Frage, ob die Q60R auch in der für den Kunden passenden Größen angeboten wird kann definitiv mit „Ja“ beantwortet werden. Man kann den 4K QLED nämlich in 43, 49, 55, 65, 75 und sogar 82 Zoll erwerben! Da kommt es eigentlich nur noch auf das Budget des Käufers an. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Samsung setzt wie bei allen seiner QLED-TVs auf das 360 Grad-Design.
Samsung setzt wie bei allen seiner QLED-TVs auf das 360 Grad-Design.

Q60R 4K QLED TV

Als Basis für gute Bildqualität dient ein 4K (3.840 x 2.160) LCD-Display mit Quantum Dot Material für eine verbesserte Farbdarstellung. Die Q60R Modelle sollen lt. Samsung 100% des DCI-P3 Farbvolumen darstellen können. Als Lichtquelle kommt ein an den Seiten angebrachtes EDGE-LED-Backlight zum Einsatz. In dieser Preisklasse darf man auch nicht mit einer direkten LED-Hintergrundbeleuchtung rechnen. Dafür kommt das Modell mit etwas schlankeren Maßen daher, da kein Platz für die vielen LEDs sowie deren Abwärme bereitgestellt werden muss. Das Design kann als einfach aber funktionell beschrieben werden – ein QLED TV eben.

Wide Viewing Angle

Der Blickwinkel ist für den QLED-Einstieg Q60R zufriedenstellend
Der Blickwinkel ist für den QLED-Einstieg Q60R zufriedenstellend

Wie im letzten Jahr, sorgt die „Wide Viewing Angle“-Technologie für einen verbesserten Blickwinkel. Man sollte sich dennoch wenn möglich fast mittig zum Q60R platzieren um den bestmöglichen Bildeindruck zu erhalten. Es kommt sicherlich auch darauf an, welche maximale Helligkeit die Modelle „auf die Waage“ bringen. Samsung nennt leider keine „Quantum HDR“-Zahl, die entsprechend für die Helligkeit in Nits steht. Auf dem EU-Forum war es etwas schwer sich einen umfassenden Eindruck von der Bildqualität zu machen, da auf den ausgestellten Q60R QLED TVs recht farbenfrohe Inhalte gezeigt werden. Das lässt leider keine Angaben zum Schwarzwert und Kontrast zu.

Quantum Processor 4K

So verbessert der AI Quantum Processor die Bildqualität für niedrig aufgelöste Inhalte (Ausgabe in 4K sowie 8K)
So verbessert der AI Quantum Processor die Bildqualität für niedrig aufgelöste Inhalte (Ausgabe in 4K sowie 8K)

Neu und definitiv ein „Gewinn“ für die Serie ist der neue „Quantum Processor 4K“. Die Signalverarbeitung soll optimiert worden sein. Vor allem das intelligente 4K-Upscaling soll dank Datenbank-Abgleich von hoch aufgelösten Bildern bessere Darstellungen ermöglichen (Datenbank ist im Prozessor integriert). Zudem passt der Prozessor die Bildschirmhelligkeit in Echtzeit an die Umgebungshelligkeit und den dargestellten Content an. Dazu hat Samsung einen Lichtsensor im Q60R verbaut. Damit soll eine Verbesserung des Kontrasts und der Farbdarstellung einhergehen.

Smart TV 2.0 & HDMI 2.1

Der Q60R ist dank Edge-LED-Backlight recht "schlank". Die Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite - HDMI 2.1 soll ebenfalls unterstützt werden
Der Q60R ist dank Edge-LED-Backlight recht „schlank“. Die Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite – HDMI 2.1 soll ebenfalls unterstützt werden

Es gibt auch Neuerungen bei der Tizen OS Oberfläche. Der Ambient Mode 2.0 liefert noch mehr Auswahl mit dem der Fernseher sich in die Umgebung einbinden lässt. So hat man, wenn man nicht gerade aktiv den Q60R nutzt, kein „schwarzes Loch“ im Wohnzimmer stehen. Mit dem Real Game Enhancer, sollen Spiele audiovisuell verbessert werden. Bei Spielen soll der Helligkeitswert z.B. dynamisch angepasst werden um z.B. Gegner in dunklen Ecken erspähen zu können. Auch die Soundwiedergabe wird entsprechend angepasst, damit sich Objekte in der virtuellen Welt besser orten lassen. Neue Inhalte bringt nicht nur Apple AirPlay 2 mit sich, sondern auch die iTunes App, die dem Nutzer Zugriff auf unzählige Filme & Videos liefert. Auf der neuen Fernbedienung befinden sich zudem neue Tasten für Netflix und Amazon Prime Video. So gelingt der Absprung zu den gewünschten Inhalten noch einfacher.

Der Bildeindruck war subjektiv ganz gut. Die Farbdarstellung des Q60R gefällt uns. Es fehlten Testvideos um Schwarzwert und Kontrast beurteilen zu können
Der Bildeindruck war subjektiv ganz gut. Die Farbdarstellung des Q60R gefällt uns. Es fehlten Testvideos um Schwarzwert und Kontrast beurteilen zu können

Zuletzt noch einen Einblick in die „Zukunft“ der Q60R Serie. Die Modelle sollen bereits mit Chipsätzen für HDMI 2.1 ausgestattet sein. Bedeutet, man darf auf eine umfängliche Unterstützung der neuen Schnittstelle mit 4K/120p-Signalen, VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode), dynamischen HDR uvm. rechnen. Alle Details findet ihr auf der bereits veröffentlichten Artikelseite von Samsung.

Q60R Preis & Verfügbarkeit

Die Q60R QLED Modelle sind ab sofort erhältlich. Die Unverbindlichen Preisempfehlungen starten ab 959 Euro (43 Zoll) und enden bei 3.999 Euro für das 82 Zoll Modell. Aktuelle Online-Preise könnt ihr unserem Preisvergleich entnehmen:

Videovorstellung Q60R

Übersicht 2019 QLED TVs

Modelle Q950R Q90R Q85R Q80R Q70R Q60R
Auflösung 8K 4K
Q HDR 4000 2000 1500 1500 1000 ?
Backlight FALD Elite FALD Plus FALD EDGE
Blickwinkel Ultra Wide
Filter Ultra Black Elite Ultra Black
Farbvolumen 100% DCI-P3
Prozessor Quantum 8K Quantum 4K
One Connect Box Ja Nein

 

Samsung stoppt Entwicklung neuer 4K UHD Blu-ray Player

Samsung hat gegenüber mehreren Medien bestätigt, dass keine neue Entwicklungen für den 4K UHD Blu-ray Player Markt angestoßen werden. Bleibt die 4K Blu-ray ein Nischenprodukt? 

Es hat sich bereits abgezeichnet, dass Samsung kein großes Interesse an der Entwicklung neuer 4K Blu-ray Player gezeigt hat. Bei den letzten drei großen Technik-Shows (CES 2018, IFA 2018 & CES 2019) gab es keine Neuankündigungen in diesem Segment. Dabei soll Samsung hinter verschlossenen Türen an einer High-End-Variante eines 4K Blu-ray Players „gebastelt“ haben. Das Gerät sollte sich mit Referenzmodellen wie dem Oppo UDP-203 oder dem Panasonic UB9004 messen können. Doch auch diese Pläne wurden verworfen, wie ein Samsung-Verantwortlicher dem Journalist John Archer vom Forbes-Magazin mitteilte.

Samsung startete gut in den 4K Player-Markt

Die Gründe für die Entscheidung kann man sich denken. Am Ende geht es nur darum, ob sich eine Produktlinie rechnet und ob sie dem Ansehen des Unternehmens zuträglich ist. Das war zum Start der 4K UHD Blu-ray womöglich der Fall. Samsung brachte seine ersten Player in einer annehmbaren Preiskategorie auf den Markt, so dass man keine 800-900 Euro ausgeben musste. Nach einigen Preisanpassungen konnte man fast ohne schlechtes Gewissen zum UBD-K8500 greifen. Damals gab es jedoch noch keinen Formatkrieg zwischen HDR10+ und Dolby Vision. Jeder Player spielte 4K/60p Inhalte mit HDR10 ab und der Kunde war zufrieden.

Als LG Electronics, Sony und Panasonic stärker in den Markt drängten, gab es für Samsung nur noch wenig Platz“. Panasonic lieferte immer neue Geräte, mit immer kleineren Preispunkten, LG brachte mit dem UP970 einen günstigen Basis-Player mit Dolby Vision auf den Markt und selbst Sony konnte sich ein ansehnliches 4K Player-Portfolio aufbauen. Im High-End Segment hatte Samsung nie Mitspracherecht. Die Oppo UDP-203 & UDP-205 waren hier lange das Maß aller Dinge. Danach folgten Premium-Produkte von Panasonic und Pioneer.

Ist Dolby Vision schuld?

Die Frage, wieso Samsung in so kurzer Zeit ins Hintertreffen geraten ist, kann man nicht so einfach beantworten. Womöglich hat es aber auch was mit der Haltung gegenüber dem dynamischen HDR-Format Dolby Vision zu tun. Dieses wird von Samsung ja geradezu verteufelt, nachdem LG Dolby Vision in seine TV-Geräte integriert hat. Und das könnte auch der Grund dafür sein, wieso Kunden lieber zu einem Player greifen, der alle wichtigen HDR-Formate unterstützt, und nicht zu einem Samsung-Gerät, dass neben HDR10 nur das nicht etablierte HDR10+ wiedergeben kann.

Es gilt nun den Markt für 4K UHD Blu-ray Player in den nächsten Jahren zu beobachten. Wir denken aber, es ist zu früh in Panik zu verfallen. Es gibt genug Nutzer, die weiterhin physische Trägermedien wie DVDs, Blu-rays oder 4K Blu-rays kaufen werden. Vor allem durch die Fragmentierung in der Streaming-Landschaft, die in den nächsten Jahren auf uns zurollt, könnte die gute alte „Disc“ wieder an Wichtigkeit gewinnen.

Wer übrigens nach einem passenden 4K UHD Player sucht, der wird sicherlich in unserer Übersicht inkl. Preisvergleich fündig. Dazu passende Filme & Serien gibt es HIER!

Samsung Q950R: Neue 8K QLED TVs in Größen von 55 bis 98 Zoll

Fünf Monate nachdem Samsung seine ersten 8K Fernseher angekündigt hat, liefert der koreanische TV-Hersteller mit der Q950R-Serie bereits einen Nachfolger. Welche Verbesserungen die 8K QLED TVs mit sich bringen, verraten wir euch hier!

Steht man vor den Q950R 8K QLED Fernsehern, dann hat man das Gefühl: „Die habe ich doch schon irgendwo mal gesehen“. Die Ähnlichkeit mit den Q900R Modellen ist definitiv gegeben und womöglich gleichen sich die Geräte eins zu eins – zumindest was das Design anbelangt. Die Verbesserungen kommen erst auf den zweiten Blick, oder im Gespräch mit Samsung, ans Tageslicht. Rein visuell fällt das größte Modell mit 98 Zoll (2.49 Meter) natürlich ins Auge. Vier weitere Größen mit 82, 75, 65 und 55 Zoll schließen die Serie ab. Die 55 Zoll Variante wird zu diesem Zeitpunkt für den Sommer 2019 in Aussicht gestellt. Das die Q950R Serie auf die Vorjahres-Modellen ausbaut, dass ist sicherlich kein Geheimnis. Bedeutet wir haben einen 8K Fernseher mit QLED-Display (LCD-LED mit Quantum Dot) das typischen mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten auflöst. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Direktes FALD mit bis zu 4.000 nits

Das Design des Q950R gleicht dem des Vorgänger Q900R. Womöglich nutzt Samsung auch das gleiche Chassis
Das Design des Q950R gleicht dem des Vorgänger Q900R. Womöglich nutzt Samsung auch das gleiche Chassis

Eine direkte LED-Hintergrundbeleuchtung mit der Bezeichnung „Direct Full Array Elite“ soll für satte Kontraste und dunkles Schwarz sorgen. Ob Samsung die Ansteuerung sowie die Anzahl der Dimming Zonen verbessert/erhöht hat, konnten wir den Samsung-Verantwortlichen leider nicht entlocken. Da heißt es wohl Zonen-Zählen sobald wir ein paar Minuten mit dem Q950R verbringen dürfen. Samsung verspricht wieder Spitzenhelligkeiten von bis zu 4.000 nits. Ob sich diese Werte auch im Test darstellen lassen, müssen wir zum aktuellen Zeitpunkt leider anzweifeln. Der Q950R in 65 und 55 Zoll „strahlt“ nur mit maximal 3.000 nits.

Blickwinkelstabil dank „Ultra Viewing Angle“

Der Bildeindruck ist subjektiv schon sehr gut. Abgebildet seht ihr die 75 Zoll Version des Q950R
Der Bildeindruck ist subjektiv schon sehr gut. Abgebildet seht ihr die 75 Zoll Version des Q950R

Einen Unterschied, den wir auch subjektiv wahrnehmen können, ist der Einsatz der neuen „Ultra Viewing Angle“-Technologie. Es wird verhindert, dass Lichtstrahlen bereits vor dem Austritt aus dem Display streuen und an Leuchtkraft/Farbe verlieren. Erst auf der letzten Schicht, streut das Licht in alle Richtungen. Das resultiert dann in einem deutlich besseren Blickwinkel. Wir hatten leider nicht die Möglichkeit, einen direkten Vergleich zwischen dem Q900R und Q950R anzustellen, an einem Aufbau „QLED 2018 vs QLED 2019“ konnten wir uns jedoch von der Technik überzeugen. In Kombination mit dem „Ultra Black Elite“-Filter, liefern die Geräte ein helles, farbenfrohes Bild mit minimalen Reflexionen!

Q950R mit HDMI 2.1

Samsung hat auch die Prozessorstruktur überarbeitet. Der uns geläufige „Quantum Processor 8K“ kommt auch im Q950R zum Einsatz. Das bedeutet intelligentes 8K Upscaling dank maschinellem Lernen kombiniert mit der neuen „Adaptive Brightness Control“. Die Bildschirmhelligkeit sowie die Helligkeit des Contents werden aktiv an die Umgebungshelligkeit angepasst. So bekommt man immer den bestmöglichen Kontrast und knackige Farben präsentiert. Die Anpassung der Prozessorstruktur soll auch nötig sein, um eine einfachere Integration von HDMI 2.1 mit vollen 48 Gbit/s zu gewährleisten.

One Connect Box mit „Visible Cable“

Auf der Rückseite erkennt man die Möglichkeit einer Wandmontage (starke Wandhalterung vorausgesetzt) sowie der Anschluss des One Invisible Cable das zur One Connect Box führt
Auf der Rückseite erkennt man die Möglichkeit einer Wandmontage (starke Wandhalterung vorausgesetzt) sowie der Anschluss des One Invisible Cable das zur One Connect Box führt

Die Anschlüsse befinden sich an der One Connect Box (externe Anschluss-Leiste) die mittels des One Invisible Cable mit dem TV-Gerät verbunden wird. Über das Kabel werden nicht nur AV-Signale übertragen, sondern auch das Panel mit Strom versorgt. Hier wäre anzumerken, dass das Kabel nicht mehr so ganz „invisible“ ist. Vor allem bei den großen Größen (98 & 75 Zoll) hat der Durchmesser des Kabels deutlich zugenommen. Die One Connect Box haben wir ebenso noch nicht in Augenschein nehmen können. Wir hoffen hier auf eine etwas schlankere Bauart, was sich durch das integrierte Netzteil aber sicherlich nur zum Teil bewerkstelligen lässt.

Samsung 8K QLED wird noch intelligenter

Die neuste Version von Tizen OS bekommt kleinere visuelle Änderungen. Diese Version ist z.B. Vorbereitet für die iTunes-App (Abgebildet: Q90R 4K QLED)
Die neuste Version von Tizen OS bekommt kleinere visuelle Änderungen. Diese Version ist z.B. Vorbereitet für die iTunes-App (Abgebildet: Q90R 4K QLED)

Zuletzt möchten wir noch auf die Smart TV Funktionen eingehen. Die neuen 8K QLED TVs werden mit der neusten Version der Tizen OS Oberfläche ausgestattet. Hier wird es ein paar inhaltliche und visuelle Unterschiede zur 2018er Plattform geben. Zum einen gibt es eine vollständige Integration des Bixby Sprachassistenten sowie ein Zusammenspiel mit Amazon Alexa und dem Google Assistant. Der Ambient Mode 2.0 bietet dem Nutzer noch mehr Modi mit dem sich der TV im „Passiv“-Modus visuell aufpeppen lässt. Auch die Integration von Apple AirPlay 2 sowie „iTunes Filme & Serien“ ist bei den neuen Modellen wohl bereits ab Auslieferung am Start. Samsung hatte ja von einem exklusiven Vorlauf gesprochen und möchte im Frühjahr 2019 mit den Apple-Features starten. Die Integration weiterer Dienste in den Universal Guiede wie die ARD-Mediathek, Rakuten.tv oder iTunes runden das Angebot ab. Zuletzt hat Samsung noch eine Überarbeitung seiner Sports World App angekündigt. Man verspricht sich den weltweit ersten Sport-EPG (Elektronischen Programmguide), was Nutzern den einfachen Zugang zu Live-Fußballspielen (und später anderen Sportarten) erlauben soll.

Was passiert mit dem Vorgänger?

Wir müssen an dieser Stelle doch anmerken, dass Samsungs 8K-Start im Oktober letzten Jahres doch etwas zu früh war. Bereits wenige Monate danach gibt es einen Nachfolger, der nicht nur mit HDMI 2.1 ausgestattet ist, sondern auch neue Hardware besitzt die sich bei den alten Q900R-Geräten nicht nachrüsten lässt (z.B. Ultra Viewing Angle). Das finden wir sehr schade, vor allem, da der Preispunkt bei den lieferbaren Q900R Modellen ab 6.999 Euro (65 Zoll) ja ganz schon hoch ist! Samsung verspricht zumindest eine Lösung für die Nachlieferung von HDMI 2.1. Wie diese aussehen wird steht bislang aber noch nicht fest.

Q950R Preisvergleich:

Hands-On Video:

Übersicht 2019 QLED TVs

Modelle Q950R Q90R Q85R Q80R Q70R Q60R
Auflösung 8K 4K
Q HDR 4000 2000 1500 1500 1000 ?
Backlight FALD Elite FALD Plus FALD EDGE
Blickwinkel Ultra Wide
Filter Ultra Black Elite Ultra Black
Farbvolumen 100% DCI-P3
Prozessor Quantum 8K Quantum 4K
One Connect Box Ja Nein