Hinter der Bezeichnung HT-S350 verbirgt sich Sonys neuste Soundbar/Subwoofer-Combo die seinen Zuhörer mit einnehmenden Surround-Klang umhüllt – dank „S-Force Pro“-Technologie.
Die kompakte Soundlösung HT-S350 von Sony liefert dem Zuschauer eine Klangleistung von insgesamt 320 Watt. Der 2.1 Soundbar wird dabei von einem kabellosen Subwoofer unterstützt. Trotz Stereo-Aufstellung der Lautsprecher, soll das Modell ein beeindruckendes Surround-Sound-Erlebnis mit kräftigen Bässen abliefern. Sonys eigens dafür entwickelte „S-Force PRO“-Technologie optimiert die Audiosignale so, dass der Zuhörer mit einem Rundum-Sound verwöhnt wird – und das ganz ohne zusätzliche Lautsprecher. Ob und wie das funktioniert, davon muss man sich fast in einem Hörtest selbst davon überzeugen. Unterstützt werden übrigens die Audioformate Dolby Digital, Dolby Dual Mono und 2-Kanal LPCM. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
Der HT-S350 Soundbar kommt inkl. einem kabellosen Subwoofer. Das Modell kann auf an der Wand montiert werden.
Von der Audioqualität abgesehen, kann der HT-S350 als wertiges Gesamtpaket beschrieben werden. Der 2.1 Soundbar + Subwoofer kann via HDMI (mit ARC) oder einem optisch-digitalen Eingang mit Audiosignalen versorgt werden. Es ist auch eine kabellose Vernetzung via Bluetooth möglich. Letzteres funktioniert natürlich auch mit einem Smartphone oder Tablet.
Um die Klangwiedergabe weiter zu verbessern, kann der Nutzer zwischen verschiedenen Soundmodi wählen, darunter „Automatisch“, „Kino“, „Musik“, „Spiel“, „Neuigkeiten“, „Sport“ und „Standard“. De Nachtmodus hingegen „dämpft“ das Audiosignal über alle Frequenzen hinweg, um den Nachbarn nicht zu stören. Im Sprachmodus werden Dialoge und Sprache hervorgehoben.
Preis & Verfügbarkeit
Sonys HT-S350 Soundbar inkl. Subwoofer ist ab Mai 2019 für 259 Euro im Handel erhältlich. Wer auf virtuellen 3D-Klang steht und keinen zusätzlichen Subwoofer aufstellen möchte, der ist vielleicht mit dem „großen Bruder“ HT-X8500 gut beraten.
Der HiFi-Spezialist Technics (Teil der Panasonics Corporation) präsentiert auf der CES 2019 seine Highlights aus dem Bereich Audiowiedergabe. Neben zwei Plattenspielern gibt es auch einen Netzwerk/Super Audio CD-Spieler.
1 von 5
Zum Auftakt der CES präsentiert Technics erstmalig den direktgetriebenen Plattenspieler SL-1210MK7, der sich in die traditionelle 1200-Reihe sehr erfolgreicher Technics Plattenspieler einreiht. Ähnlich wie seine Vorgänger, überzeugt auch der Neuzugang mit der serientypischen Bedienungsfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Abgerundet wird der Plattenspieler durch neue Features wie dem eisenkernlosen Direktantriebsmotor, DJ-spezifischen Funktionen, wie dem Reverse Playback, und anderen klangoptimierenden Technologien – und bietet somit alles, was das audiophile Herzbegehrt. Mit dem SL-1210MK7 bringt Technics den ersten neuen Standard-DJ Plattenspieler seit etwa neun Jahren auf den Markt.
1 von 9
Darüber hinaus gab Technics heute in Las Vegas die Einführung des neuen direktgetriebenen Plattenspielers der Premium-Klasse SL-1500C bekannt. Ganz im Sinne des typischen Klangqualitäts-Konzeptes der Marke wartet der SL-1500C mit originären Technics Technologien auf, wie dem eisenkernlosen Direktantriebsmotor und dem hoch empfindlichen Tonarm. Die eingebaute Phono-Entzerrung vereinfacht den Anschluss an eine Vielzahl von Audiokomponenten. Zusätzlich im Lieferumfang enthalten ist das hochwertige MM Tonabnehmersystem Ortofon 2M Red. Der SL-1500C ist ein leicht bedienbarer Plattenspieler, der neben echten Audio-Enthusiasten auch Neueinsteiger auf dem Gebiet analoger Plattenwiedergabe begeistern wird.
1 von 5
Durch die Einführung des neuen Netzwerk-/Super Audio CD-Spieler SL-G700 wird das aktuelle Neuheiten-Portfolio abgerundet. Der SL-G700 ist ein digitaler Multiformat-Spieler, der die heutzutage meistgebräuchlichen Medien – von der traditionellen CD/SACD bis hin zu den neuesten Hi-Res-Formaten und Streamingdiensten – abdeckt. All diese Quellen werden in den jeweils höchstmöglichen Tonstandards wiedergegeben.
Ausführliche Details zu den HiFi-Komponenten findest du hier:
Sony präsentiert seinen neuen HT-X8500 Soundbar mit „Virtual Sound Engine“ auf der CES 2019. Die „All-in-One“-Soundlösung soll virtuellen 3D-Sound mit 7.1.2-Kanälen ermöglichen und das für nur 399 Euro!
Klang aus allen Ecken. Dolby Atmos und DTS:X stehen in erster Linie für raumfüllenden 3D-Klang, der nicht nur von vorne und von der Seite kommt, sondern auch von oben. Der neue 2.1 Soundbar HT-X8500 erzeugt dank seiner „Vertikal Sound Engine“ einen virtuellen 7.1.2 Kanal-Sound. Die gleiche Technologie kam bereits im 3.1 Soundbar HT-ZF9 zum Einsatz. Die digitale Signalverarbeitung des HT-X8500 schafft 3D-Sound, ganz ohne zusätzliche Lautsprecher im Wohnzimmer. Der Nutzer kann sich zwischen sieben Sound-Modi entscheiden, die auf unterschiedliche Inhalte abgestimmt sind. Ein integrierter Dual-Subwoofer sorgt für ausreichend „Druck“ und tiefe Bässe im Kino-Modus.
Der HT-X8500 Soundbar ist „Alles in einem“. 2.1 Stereo-Sound verwandelt sich durch die „Vertical Sound Engine“ in einnehmenden 7.1.2 Sound!
HDMI (eARC), SPDIF und Bluetooth
Der HT-X8500 unterstützt sogar eARC (enhanced Audio Return Channel). So können Audiosignale vom Fernseher direkt über eine HDMI-Verbindung an den Soundbar übertragen werden. Mit einem HDMI Ein- und Ausgang, können auch kopiergeschützte Inhalte (HDCP 2.2/2.3) mit 4K/60p und HDR (HDR10, HLG, Dolby Vision) an ein drittes Gerät durchgeschleift werden. Ein optisch-digitaler Eingang (SPDIF) ist ebenfalls vorhanden. Das Modell lässt sich zudem via Bluetooth (Version 5.0) mit mobilen Endgeräten oder dem Fernseher verbinden. Der USB-Anschluss auf der Rückseite ist leider nur für Firmware-Aktualisierungen gedacht.
Kann es der HT-X8500 mit einer 3D-Soundanlage aufnehmen?
Das die Sound-Ingenieure von Sony einen guten Job gemacht haben, davon sind wir überzeugt. Es ist aber sicher nicht verkehrt ein paar Zweifel an die Möglichkeiten des HT-X8500 zu hegen. Wir denken, dass mit dem Modell sich durchaus ein Gefühl von Surround-Sound vermitteln kann. Ob die virtuellen Höhenkanäle überzeugen, wie bei einem echten Dolby Atmos oder DTS:X-Setup, das wagen wir bisher jedoch zu bezweifeln. Auf dem CES-Stand von Sony, lassen wir uns aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Der Doppel-Subwoofer in der Mitte des HT-X8500 sorgt für tiefe Bässe
Preis & Termin:
Die HT-X8500 ist bereits ab April 2019 für 399 Euro (UVP) im Handel erhältlich. Der Soundbar ist bereits auf Amazon.de vorbestellbar. Für etwas weniger Geld gibt es den HT-S350 Soundbar. Dieser erscheint erst im Mai 2019 für 259 Euro (UVP).
4kfilme @ CES
Mehr Neuheiten aus der Welt der Unterhaltungselektronik findet ihr in unserem Special zur CES 2019. Mit unserem kostenlosen Newsletter bekommt ihr die aktuellsten Beiträge und Neuerscheinungen unkompliziert per E-Mail geliefert. Folgt uns auch auf Facebook, Twitter und Youtube!
Sony präsentiert die neue AG8-Serie auf der CES 2019. Die 4K OLED TVs erscheine als Nachfolger der AF8 (2018) Serie und sind in 55 Zoll (KD-55AG8) und 65 Zoll (KD-65AG8) erhältlich.
Es muss ja nicht alles „Ultimate“ sein, dachte sich auch Sony und präsentiert mit der AG8-Serie neue OLED-TVs für Kunden wie mich und dich. Naja zugegeben, die Ausstattung des AG8 übertrifft die von herkömmlichen LCD und OLED-TVs in den meisten Fällen. Diesen „Mehrwert“ wird sich Sony auch auf jeden Fall bezahlen lassen – in Form von Euro auf der Rechnung. Bei den ganzen 8K, Super-Hyber-Ankündigungen auf der CES 2019, kommt uns der AG8 wie ein bodenständiges, Allround-Gerät vor. Los geht es bereits beim Display. Das OLED-Panel löst „nur“ mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf und unterstützt HDR10, HLG und Dolby Vision.
Der Sony AG8 OLED bietet ein einfaches Design, kombiniert mit einem hochwertigen OLED-Display mit „Acoustic Surface Audio“
AG8 OLED mit X1 Ultimate Prozessor
Die Ansteuerung des AG8 übernimmt der X1 Extreme Prozessor, der „Zweitbeste“ von Sony. Da Bildprocessing im Vergleich zum „X1 Ultimate“ unterscheidet sich jedoch nur im fehlenden „Pixel Contrast Booster“. Die Zwischenbildberechnung Motionflow XR, Objektbasiertes HDR-Remastering, Super Bit Mapping (HDR), die Triluminos und Sonys Upscaling-Technologie „4K X-Reality Pro“, setzten unterschiedlichste Bildinhalte perfekt in Szene. Kombiniert mit den Vorteilen der OLED-Technologie (perfekter Schwarzwert, unendlicher Kontrast, weiter Blickwinkel, schnelle Reaktionszeit) bietet sich dem Zuschauer ein großartiges Bild.
Man kann den AG8 am Standfuß ganz einfach vom „Master Series“ AG9 OLED unterscheiden
Abgerundet wird die AG8-Serie mit „Acoustic Surface Audio“. Das Display wird in Schwingungen versetzt und reagiert somit als Treiber. Der Klang kommt also direkt aus dem Display – aus der gleichen Richtung, aus der der Zuschauer die Inhalte auch visuell wahrnimmt. Das erlaubt ein immersives Eintauchen in den Content, ähnlich wie in einem Kino.
Android TV 8.0
Als Betriebssystem setzt Sony natürlich auf Android TV. Das erlaubt in der Version 8.0 nicht nur eine einfache und schnelle Navigation durch die Menüs, sondern ermöglicht auch die Befehlseingabe mittels Sprachassistenten wie Amazon Alexa und den Google Assistant.
AG8 Preis & Verfügbarkeit
Da es sich bei den AG8 OLED TVs sozusagen um Sonys „OLED-Einstieg“ handelt, gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben zu Preis und Verfügbarkeit. Die Preise werden sich auch sicherlich danach richten, wie LG, Panasonic und Co. ihre Geräte anbieten werden. Aus Erfahrung sei jedoch erwähnt, dass Sony preislich meist etwas mehr ansetzt. Den Liefertermin sowie das finale Pricing werden wir sicherlich im Frühjahr 2019 in Erfahrung bringen können.
Sonys ZG9 sind die ersten 8K Fernseher des japanischen Herstellers. Die ZG9 Modelle der „Master Series“ mit Backlight Master Drive sind in den Größen 85 und 98 Zoll erhältlich!
Es gibt nicht nur neue Master Series OLED-TVs (AG9) sondern auch neue LCD-Modelle. Bei der ZG9 Modellreihe kommt erstmals ein 8K Display mit 7.680 x 4.320 Pixeln zum Einsatz. Was viele freuen wird ist die Rückkehr der „Backlight Master Drive“-Technologie, die bislang nur im 2016 Referenz-Modell ZD9 zum Einsatz kam! Das bedeutet ein vollwertige Full-Array-LED-Hintergrundbeleuchtung mit fortschrittlichem LCD-Dimming. Das Thema 8K geht Sony richtig an, zumindest was die Displaygrößen betrifft. Während Mitbewerber Samsung die vierfache 4K Auflösung bereits in 65 Zoll anbietet, gibt es Sonys ZG9 Geräte nur mit 85 (216 cm) und 98 Zoll (249 cm). Durch die großen Displays soll der Vorteil der 16-fachen Full-HD Auflösung auch bei einer „normalen“ Sitzentfernung sichtbar bleiben.
Backlight Master Drive
Hinter „Backlight Master Drive“ versteckt sich viel mehr als nur ein „Marketing-Begriff“. Wer den ZD9 4K TV von Sony einmal in Aktion gesehen hat, wird das bestätigen können. Die Vorteile die mit dieser Technologie einhergehen scheinen fast greifbar. Man kann sie auf jeden Fall sehen! Wir hoffen, dass die Implementierung auf so große Displaydiagonalen ohne Probleme funktioniert.
Die Hintergrundbeleuchtung des ZG9 setzt sich aus hunderten, ultra dichten und einzeln steuerbaren LED-Modulen, die hinter dem kompletten Display verlaufen. Sony verspricht sich dadurch 20-mal höhere Kontraste im Vergleich zu herkömmlichen LCD-LED-TVs. Natürliche Farben und tiefes Schwarz sollen vergessen lassen, dass es sich im Grunde genommen um eine LCD-TV handelt. Das „Backlight Master Drive“ wurde zudem dahingehend verändert, dass eingesparte Energie aus dunklen Bildbereichen in helleren Bildsegmenten eingesetzt wird um den Kontrast zu verbessern und noch strahlendere Farben hervorzubringen. Davon profitieren natürlich vor allem HDR-Inhalte. Der ZG9 unterstützt alle wichtigen HDR-Formate HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma), und Dolby Vision HDR.
Die Bautiefe des ZG9 ist aufgrund der Größe des Displays und des „Backlight Master Drive“ doch etwas üppiger ausgefallen.
ZG9 mit X1 Ultimate Prozessor
Über 33 Millionen Pixel und ein fortschrittliches LED-Backlight mit Local Dimming stellen hohe Anforderungen an den Bildprozessor. Der X1 Ultimate Prozessor, der bereits in den 2018 Master Series TVs (AF9 und ZF9) sowie dem AG9 OLED TV zum Einsatz kommt, wurde bereits mit 8K-Auflösung im Hinterkopf konzipiert. So ist der ZG9 nicht nur in der Lage, native 8K-Bildsignale darzustellen, die neue 8K X-Reality PRO Technologie hebt niedriger aufgelöste Inhalte auch auf 8K-Niveau. Ähnlich wie Samsungs „Quantum Prozessor 8K“, vergleicht der X1 Ultimate 4K HDR Bildsegmente und Muster mit hochauflösenden Bildern die in einer Datenbank abliegen. Der Algorithmus „ersetzt“ dann die niedrig aufgelösten Bildbereiche durch hochauflösende Parts, ohne dass das Bildeindruck unrealistisch wirkt. Wahrscheinlich wird aber auch Sony bei DVDs und Fernsehübertragungen in SD-Qualität an ihre Grenzen stoßen.
Ebenso anspruchsvoll dürfte die Zwischenbildberechnung auf 8K-Niveau sein. Sony stellt sich der Aufgabe mit seiner „X-Motion Clarity“. Dabei handelt es sich um eine Black Frame Inserion (BFI), die Unschärfen bei rasanten Action-Szenen oder Live-Sport minimiert, dabei aber keine Einbußen bei der Bildschirmhelligkeit zu erwarten sind.
„Acoustic Multi-Audio“: Klang „aus dem Display“
Alleinstellungsmerkmal der Sony OLED-TVs ist die „Acoustic Surface Audio“-Technologie. Treiber setzend das Display in Bewegung um somit Klang zu emittieren. Die Erfahrungen die Sony in den letzten Jahren mit diesem System gesammelt hat, kommt jetzt als „Acoustic Multi-Audio“ in den ZG9 Full-Array-LED Fernsehern zum Einsatz. Vier nach vorne gerichtete Lautsprecher (zwei oben, zwei unten) sollen den Klang genau so positionieren, dass es den Anschein hat, dass dieser direkt aus dem Display kommt. Das hört (höhö) sich interessant an. Wir werden berichten, ob sich dadurch wirklich ein „Front-Speaker“-Gefühl einstellt. Die Lautsprecher lassen sich über Bananenstecker (Cinch) als im „Center Speaker“-Modus in ein bestehendes Surround-Soundsystem einbinden. Wie auch der AG9 OLED kann der ZG9 auch Dolby Atmos 3D-Sound verarbeiten. Die Wiedergabe muss jedoch über eine externe Soundanlage erfolgen.
Gut zu erkennen die Lautsprecherleisten unter- und oberhalb des Displays für den „Acoustic-Multi-Audio“-Klang
Alles im Blick mit „X-Wide-Angle“
Den meisten dürften die Schwächen eines LCD-TVs bekannt sein. Eine davon ist der Blickwinkel, der im Gegensatz zu einem OLED nicht allzu weit ist. Das liegt daran, dass ein LCD-Display aus mehreren Schichten besteht die sich in der Abstrahlung nach Außen behindern. Die „X-Wide-Angle“-Technologie soll dem entgegenwirken. Die Verschiebung von Farben und die Abnahme des Kontrasts, soll demnach nicht so drastisch sein, wie bei herkömmlichen LCD-TVs.
8K-TV ohne HDMI 2.1?
Die Liste der Features des AG9 ist lang. Fast schon zu lang. Neben einen „Neflix Calibrated“-Modus unterstützt das Modell auch das neue IMAX Enhanced-Format. Dazu wird es in den nächsten Tagen noch ausführliche Informationen geben. Was uns etwas stutzig macht ist die fehlende Angabe zu HDMI 2.1. Sollte die neue Schnittstelle noch nicht in den neuen Modellen integriert worden sein, sollte man sich einen Kauf gut überlegen. Wir gehen jedoch davon aus, dass Sony im „schlimmsten Fall“ so etwas wie ein Hardware-Upgrade zur Verfügung stellen wird. Bei einem Kaufpreis von sicherlich über 10.000 Euro wäre das auch mehr als angemessen.
Preis & Verfügbarkeit
Sony wird sicherlich erst einmal das „Feedback“ der Fachpresse und Händler abwarten bevor das Modell in großen Mengen produziert wird. Einen Preis und Verfügbarkeit nannte Sony bislang noch nicht. Auf der Roadshow im Frühjahr 2019 werden wir sicherlich mehr erfahren!
Sony bringt mit dem UBP-X800M2 eine Neuauflage seines High-End 4K Blu-ray Players aus 2017 auf den Markt. Der UBP-X800M2 unterstützt jetzt Dolby Vision HDR und kommt im Mai 2019 in den Handel.
Update I: Der Sony UBP-X800M2 geht in den Verkauf. Das Modell kann ab sofort für 349 Euro vorbestellt werden. Wer schnell ist, kann sich die 4K Blu-ray „Bohemian Rhapsody“ gratis sichern. Der Film liegt aber nicht bei, die Informationen wie man den Film erhält, sollen sich jedoch in der Verpackung des Players befinden.
Originalbeitrag: Verstehe einer Sony. Der japanische Hersteller konnte (oder wollte) seine ersten 4K Blu-ray Player UBP-X800 und UBP-X1000 nicht mit Dolby Vison versorgen. Angeblich sei das technisch nicht möglich gewesen. Der etwas schlechter ausgestattete UBP-X700 aus 2018 unterstützte dagegen neben HDR10 auch Dolby Vision HDR (so wie auch viele High-End Fernseher von Sony). Wie dem auch sei, dieNeuauflage des UBP-X800M2 übernimmt alle Features der Vorgängers und erweitert diese um Dolby Vision. Folgende Highlights hält der UBP-X800M2 unter anderem für seine Kunden bereit:
4K/60p Wiedergabe mit HDR, HLG und Dolby Vision HDR, 4K Upscaling von niedriger aufgelösten Inhalten (DVD, Blu-ray), Hi-Res-Audio Unterstützung für die Wiedergabe unkomprimierter Audioformate, Dolby Atmos und DTS:X 3D Sound uvm. 3D Blu-ray Discs werden ebenfalls problemlos abgespielt. Der Twin-HDMI-Ausgang splittet (wenn gewünscht) das Video- und Audiosignal und kann diese getrennt an zwei Endgeräte (z.B. TV/Projektor und AV-Receiver) übertragen. Auch die Wiedergabe von CDs, SACDs und DVD-Audio Discs gehört zum Repertoire des UBP-X800M2. Ein perfektes Team bildet der 4K Blu-ray Player mit Sonys kabellosen Kopfhörern, die sich via Bluetooth mit dem Gerät verbinden lassen. Mit dem Internet verbindet sich der Player via WiFi oder Ethernet (LAN).
An der Front befindet sich der leicht zugängliche USB-Anschluss (MediaPlayer). Auf der Rückseite findet man einen Ethernet, Twin-HDMI und Coaxialen Audio-Ausgang wieder.
Streaming- & Mediaplayer
Auch Streamingdienste können über die integrierten Apps genutzt werden. Zur Auswahl steht beliebte Portale wie Netflix, Amazon Prime Video oder Youtube (mit HDR / Dolby Vision). Über den USB-Anschluss lassen sich Videos, Musik und Filme über den integrierten Mediaplayer wiedergeben. Content kann auch über einen Mediaserver (z.B. von einem NAS) direkt über das Heimnetzwerk gestreamt werden.
Der UBP-X800M2 4K Blu-ray Player lässt sich via Bluetooth auch mit kabellosen Kopfhörern verbinden
Preis & Verfügbarkeit
Vorbildlich lieferte uns Sony nicht nur den Preis, sondern auch den Lieferzeitraum für den UBP-X800M2. Ab Mai 2019 soll das Gerät für 349 Euro (UVP) in den Handel gelangen. Wer auf das High-Res Audio-Feature verzichten kann, der ist mit dem UBP-X700 (inkl. Dolby Vision und Twin-HDMI) für rund 195 Euro weiterhin gut beraten.
Das Samsung Evolution Kit SEK-4500 ist ab sofort über den Online-Shop von Samsung für 229 Euro bestellbar. Laut Information von Samsung sind die Stückzahlen des „Smart-TV-Upgrade“ jedoch begrenzt.
Samsung kommt seinem Versprechen nach, seine Smart TVs aus den Jahren 2012, 2013, 2014 und 2015 über das Evolution Kit auf dem aktuellsten Stand zu halten. Dabei geht es weniger um die Integration von neuen Features wie HDR10+ usw. sondern eher um die reibungslose Nutzererfahrung.Wer das Evolution Kit SEK-4500 kauft, aktualisiert sein System auf die neuste Tizen OS Oberfläche. Damit lassen sich auch zukünftige Updates installieren (soweit vorhanden) und Streaming-Apps funktionieren wieder ohne Probleme. Zudem ist die Bedienung dank One Remote Control nicht nur komfortabler, sondern geht dank schnellem Prozessor auch weitaus flüssiger.
Das Samsung Evolution Kit SEK-4500 in Aktion
Smart Hub mit One Remote Control
Über den neuen Smart Hub sind Lieblingsserien, Filme und Live-TV nur noch einen Klick entfernt. Ganz nach dem Motto:“Kaum suchen, viel TV schauen“. Im Lieferumfang ist neben der One Connect Box auch die One Remote Control enthalten. Ältere TV-Modelle die noch eine Fernbedienung mit AirMouse-Funktion besitzen, müssen ab sofort mit den Pfeiltasten der One Remote Control steuern. Das Zusammenspiel mit externen Geräten wie Set-Top-Boxen, Konsolen usw. wird dank „Auto Detect-Funktion“ deutlich verbessert. Wer das Evolution Kit SEK-4500 erstmals einrichtet, wird somit nicht allzu viel Zeit benötigen. An der Box selbst befinden sich Anschlüsse für den TV-Empfang, ein USB-Slot, vier HDMI-Eingänge sowie ein Ethernet (LAN) Eingang.
Das Evolution Kit SEK-4500 ist zu nachfolgenden Modellen kompatibel:
Wie bereits angemerkt, scheint das Kontingent beschränkt zu sein. Wer seinem „alten“ Smart TV also neues Leben einhauchen möchte, sollte nicht lange überlegen!
Panasonic präsentiert mit dem GZW2004 OLED TV seinen ersten Fernseher mit Dolby Vision HDR! Das OLED-Flaggschiff mit HCX Pro Intelligent Prozessor wurde auf der CES 2019 vorgestellt.
Viele haben es erwartet, noch mehr haben es gehofft. Jetzt ist es soweit. Panasonic stellt seinen ersten 4K Fernseher mit Dolby Vision HDR vor! Der neue 4K OLED TV GZW2004 ermöglicht somit die Wiedergabe von High Dynamic Range-Inhalten mit HDR10, HLG, HDR10+ sowie Dolby Vision. Auch das neue HLG-Photo Format kann auf dem 4K Fernseher wiedergegeben werden. Für die HDR10+ Allianz, dem Konkurrenzformat zu Dolby Vision, ist der Übergang von Panasonic ein herber Verlust. Jetzt wehrt sich eigentlich nur noch Samsung und Philips (TP Vision) gegen das Dolby Vision. Man darf davon ausgehen, dass der GZW2004 OLED TV nicht das einzige Modell bleiben wird, dass das dynamische HDR-Format von Dolby unterstützen wird.
„Hollywood-optimierte“ OLED-Panels
Doch nun zu den neuen Features des GZW2004. Die neue Modellreihe ist in 55 Zoll (139 cm TX-55GZW2004) und 65 Zoll (164 cm TX-65GZW2004) erhältlich und besitzt ein sogenanntes „Master HDR OLED Professional Panel“. Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich Panels, die von LG Display produziert, jedoch von Panasonic hardwareseitig optimiert wurden. Das Display wurde von Stefan Sonnenfeld, einem der führenden Hollywood-Coloristen („Star Wars: Das Erwachen der Macht“, „Jurassic World“, „Wonder Woman“, „300“ uvm.) auf eine präzise Farbwiedergabe hin getrimmt. Durch die Zusammenarbeit der Panasonic-Ingenieure und Sonnenfelds, konnten die durchschnittliche Helligkeit im Gegensatz zu herkömmlichen OLED-Panels verbessert werden! Das kommt vor allem der Darstellung von großflächigen hellen Bildern (z.B. Fußballübertragungen) zugute.
Die zwei nach oben gerichteten Lautsprecher sind auf der Rückseite des GZW2004 gut zu erkennen. Wir vermuten auch einen Subwoofer unter der mittleren Abdeckung
„HCX PRO Intelligent Processor“
Panasonic ist nicht nur dafür bekannt, das letzte Quäntchen an Performance aus unterschiedlichsten Displays zu holen, auch die Bildprozessoren genießen einen sehr guten Ruf. Der neue „HCX PRO Intelligent Processor“ ist die nächste Evolustionsstufe der HCX-Serie (Hollywood Cinema eXperience), die Bildsignale in Höchstgeschwindigkeit analysiert und Farben, Kontraste und Details von 4K Inhalten optimiert. Noch schnellere Dynamic LUT-Tables erlauben eine noch präszisere Farbdarstellung auf verschiedensten Helligkeitsleveln.
Panasonic unterstreicht seinen professionellen Anspruch mit Features, die sonst kein TV-Modell bietet. Z.B. kann das System in Heimautomations-Systeme wie Creston oder Control4 eingebunden werden. Eine professionelle Bildkalibrierung kann erstmals mit den CalMAN PatternGen Testmustern mit AutoCal-Funktion von Portrait Display erfolgen. ISF-Kalibrierungseinstellungen sind ebenfalls vorhanden. Zuletzt erwähnt Panasonic noch die schnellen Reaktionszeiten des OLED-Panels, die den hohen Ansprüchen von Sport- und Gaming-Fans gerecht werden soll. Wir sind gespannt, wie hoch der Input-Lag des Displays wirklich ist.
Der Panasonic GZW2004 besitzt doch eine gewisse Bautiefe. Die nach vorne gerichtete Soundleiste unterhalb des Bildschirmes ist deutlich zu erkennen.
Dolby Atmos Audio „Tuned by technics“
Panasonic scheint das komplette Dolby-Paket gebucht zu haben. Das Dolby Atmos 3D-Audioformat wird vom GZW2004 4K OLED TV unterstützt und soll dank nach oben abstrahlenden Lautsprechern auch präzise wiedergegeben werden können. Die genaue Audio-Ausstattung ist leider noch nicht kommuniziert. Auf den Abbildungen ist jedoch eine nach vorne gerichete Soundleiste unter dem Display erkennbar. Auf der Rückseite sind zwei nach oben strahlende Lautsprecher und womöglich auch ein Subwoofer verbaut. Wir gehen aber davon aus, dass Panasonic auf ein 3.1.2 System setzt. Die Lautsprecher wurden wie in den letzten Jahres „hausintern“ von den Soundspezialisten von technics optimiert. Die „JENO Engine“ soll für einen „akkuraten und edlen Klang“ sorgen. Wir denken, dass es sich dabei um eine raumabhängige Optimierung der Klangwiedergabe handelt.
My Home Screen 4.0 & Quattro Twin-Tuner
Panasonic hält an seiner Smart TV Oberfläche „My Home Screen“ fest und stattet den GZW2004 mit mit Version 4.0 aus. Das Smart TV-System definiert sich durch eine schnelle, intuitive Bedienung sowie einer individuell anpassbaren Oberfläche. Das GUI (Graphical User Interface) bekommt endlich eine Überarbeitung. „Shortcuts“ ermöglichen eine schnelle Auswahl von Live TV oder Streaming-Apps wie Netflix, Amazon Prime Video oder Youtube. Die Lieblings-App lässt sich sogar auf einer eigens dafür vorgesehen Taste auf der Fernbedienung, „My App“, ablegen. So ist man mit nur einem Klick dort, wo man hin möchte. Und weil es zum guten Ton gehört, ist der GZW2004 mit Google Assistant und Amazon Alexa Sprachsteuerung ausgestattet.
Abgerundet wird die Ausstattung des 4K OLED TV durch den Quattro Twin-Tuner. Es steht ein Doppel-Tuner für DVB-S2, DVB-C, DVB-T2 HD zur Verfügung sowie ein TV>IP Tuner, der als Server sowie als Client fungiert. So können Smartphones, Tablets, PCs und Co. über das Heimnetzwerk auf TV-Inhalte zugreifen, während am Fernseher selbst ein zweites Programm live verfolgt werden kann.
GZW2004 Preis & Termin:
Der GZW2004 ist bereits lieferbar und kostet in der 55 Zoll Variante (TX-55GZW2004) 4.199 Euro, die 65 Zoll Version (TX-65GZW2004) ist für 3.199 € erhältlich. Alle Preise des Panasonic TV-Lineups nach der Anpassung der UVPs findest du Hier!
Der AG9 OLED TV ist Sonys neues Steckenpferd der 2019 „Master Series“. Der AG9 mit „Acoustic Surface Audio+“ wurde in den Größen 55, 65 und 77 Zoll auf der CES 2019 enthüllt!
Das „Beste vom Besten“ heißt bei Sony Electronics „Master Series“. Der japanische Hersteller weite seine High-End Modellreihe aus und präsentierte auf seiner CES-Pressekonferenz den neuen AG9 OLED TV, sowie den 8K XXL TV der ZG9 Serie in 85 und 98 Zoll. Doch nun erst einmal alle Informationen zu Sonys dritter Generation von OLED TVs. Nach dem A1 OLED gab es leider kein Modell in 77 Zoll (195 cm) Diagonale mehr. Der AG9 ist wieder in dieser Größe verfügbar (KD-77AG9), parallel zu den beliebten 55 (KD-55AG9) und 65 Zoll (KD-65AG9) Diagonalen. Die 8 Millionen selbstleuchtende Pixel werden über den X1 Ultimate Bildprozessor angesteuert, der bereits in den letztjährigen „Master Series“ Fernsehern (ZF9 und AF9) zum Einsatz gekommen ist. Die Bilddarstellung dürfte sich also mindestens auf Niveau des AF9 bewegen. Vor allem die Farbdarstellung hatte sich mittels „Pixel Contrast Booster“ Technologie im Vergleich zu den 2017er Modellen verbessert. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
Sonys AG9 OLED in 77 Zoll von oben. Der KD-77AG9 hat nun einen abgerundeten Standfuß
AG9 mit „Neflix Calibrated“ und „IMAX Enhanced“
Das kommt natürlich der Detailfülle und dem Farbreichtum von High Dynamic Range Inhalten (HDR10 und Dolby Vision) zugute. Auch die „Motion Flow XR“-Zwischenbildberechnung sowie das 4K Upscaling bietet mittels X1 Ultimate Prozessor referenzträchtige Darstellungen. Da es aber nicht nur auf eine gute Bildwiedergabe ankommt, sondern vor allem darauf, wie der AG9 die Bildsignale interpretiert, stehen dem Modell gleich zwei interessante Bildmodi zur Verfügung. Zum einen den „Netflix Calibrated“-Modus, den viele noch aus dem Vorjahr kennen dürften. Netflix Inhalte werden in diesem Modus genau so wiedergegeben, wie Regisseure und Kameraleute ihn vorgesehen haben. Neu ist „IMAX Enhanced“. Inhalte die im Rahmen dieses Standards optimiert wurden, sollen in bestmöglicher Qualität auf dem Sony AG9 Master Series OLED konsumiert werden können. Es gab in der Vergangenheit jedoch einige Unklarheiten über „IMAX Enhanced“, so ist z.B. noch nicht klar, ob das Format überhaupt und wenn ja in welchem Umfang nach Deutschland kommt.
Auf der Rückseite des AG9 OLED TV sind die Aussparungen für die Wandhalterung sowie die zwei Subwoofer gut erkennbar. Die Anschlüsse befinden sich in dieser Ansicht rechts
Acoustic Surface Audio+
Auch in diesem Jahr ist die „Acoustic Surface Audio+“-Technologie ein Alleinstellungsmerkmal der Sony OLED TVs. Das OLED-Display wird in Schwingungen versetzt und der 3.2 Klang kommt dadurch direkt „aus dem Bild“. Auch der „TV Center Speaker“-Modus, mit dem sich der AG9 über einen Bananenstecker-Anschluss in ein Surround-Setup eingliedern lässt, ist wieder mit an Bord. Das Modell unterstützt auch Dolby Atmos Audio und kann das 3D-Audiosignal auch über eARC an kompatible Sound-Anlagen weiterleiten (wird via Firmware-Update nachgereicht). Die Ausstattung des Sony AG9 orientiert sich sehr nah am Vorgänger AF9. Es gibt jedoch auch Verbesserungen.
Die neue Halterung SU-WL-850 (optional erhältlich) ermöglicht eine Wandinstallation mit einem Abstand zur Wand der nur noch halb so groß ist, wie beim AF9. Das hat rein ästhetische Gründe, dürfte für den ein oder anderen nicht unerheblich sein. Zudem verfügt die Wandhalterung über eine Schwenkfunktion. So kann das Display auf mehrere Sitzpositionen optimal ausgerichtet werden.
Mit der Wandhalterung SU-WL840 lässt sich der AG9 OLED ganz nah an der Wand anbringen und sogar schwenken
Android TV 8.0 und Apple AirPlay 2
Sony und Android TV sind bereits vor mehreren Jahren einen Bund eingegangen. Der japanische Hersteller hatte es nicht immer leicht mit dem Google Betriebssystem, aber so langsam scheint Android TV da angekommen zu sein, wo Nutzer es am liebsten von 3 Jahren gehabt hätten. Mit Version 8.0 sind bereits alle wichtigen Features integriert inkl. dem Google Assistant mit deutscher Sprachausgabe. Die Bedienung mit Sprachsteuerung soll dank eingebauten Mikrofonen tadellos funktionieren. Ob nur die Fernbedienung oer auch der AG9 mit Mikrofonen ausgestattet wurde, wird leider nicht beschrieben. Der TV lässt sich auch mit Smart-Lautsprechern von Sony, Google & Co. verbinden, die dann als Mikrofon dienen.
Neben Samsung und LG integriert auch Sony die kabellose Übertragungstechnologie Apple AirPlay 2. Damit lassen sich Bilder, Videos und Musik von iOS Geräten auf den Android TV streamen. Mit der Integration des Apple HomeKit, lässt sich der AG9 wie andere Smart Home Produkte über die Home App oder über Apple Geräte steuern.
Fazit
er AG9 stützt sich auf die Stärken des letztjährigen TV-Lineups und erweitert diese intelligent. Zum aktuellen Zeitpunkt darf man sich jedoch Fragen, ob das Gerät bereits HDMI 2.1 unterstützt und wenn nicht, ob ein Hardware-Upgrade in Aussicht gestellt wird. Da viele den TV jedoch eh für Filme, Serien und Fernsehen einsetzen werden und eigentlich keine Vorteile durch die HDMI 2.1 Schnittstelle zu erwarten sind, ist es auch verständlich, wenn Sony die neue Schnittstelle in diesem Jahr noch „aussetzt“.
AG9 Preis & Termin
Der AG9 in 55 und 65 Zoll erscheint zum gleichen Preis wie die Vorjahres-Modelle, also für 2.999 Euro bzw. 3.999 Euro. Für die 77 Zoll Variante steht bislang der Preis noch aus. Ausgeliefert wird wohl Ende April/Anfang Mai. Eine offizielle Bestätigung des Liefertermins steht jedoch noch aus.
Technische Details Sony AG9 OLED TV:
Modell
Master Series AG9 OLED TV
Größe in Zoll (cm)
77 (195), 65 (164), 55 (139)
Prozessor
4K HDR X1 Ultimate
HDR
HDR10, HLG, Dolby Vision
Zwischenbildberechnung
MotionFlow XR
Bildqualität
Pixel Contrast Booster / Triluminos Display /
Object Based Super Resolution / Super Bitmapping HDR
Samsung hat im Rahmen seiner 2019 CES-Pressekonferenz einen 98 Zoll 8K QLED TV vorgestellt. Das 2019 QLED 8K Lineup wird um Modelle mit 65, 75, 82 und 85 Zoll erweitert.
Die 2019 8K-Modelle mit dem integrierten „Quantum Processor 8K“ sollen die bislang beste Bildqualität liefern, die man je auf einem QLED (LCD mit Quantum Dot Materialien) zu sehen bekommen hat. Egal ob man Content über einen Streaming-Service, einem externen Zuspieler, via HDMI oder über den USB-Mediaplayer abspielt – Samsungs AI-basierte Technologie analysiert und skaliert Bildsignale auf 8K Niveau. Die 98 Zoll Variante mit Direct Full Array Local Dimming (FALD) soll Samsungs Aushängeschild für kompromissloses Sehvergnügen werden.
Erweiterte Smart-Funktionen
Die Samsung 2019 Smart TVs erleichtern es dem Nutzer auch passende Filme & Serien zu finden. Ein AI-unterstützter Algorithmus findet genau das, was dem Nutzer gefallen könnte. Die neuen Sprachassistenten Bixby (2.0), Amazon Alexa und Google Assistant, erlauben dem Nutzer Inhalte nur mit ihrer Stimme anzusteuern. Die Integration der „iTunes Movies & TV Shows“-App und Apple AirPlay 2, kommt natürlich auch dem 98 Zoll 8K QLED zugute. Über Preis & Verfügbarkeit für den deutschen Markt ist noch nichts bekannt. In den USA sollen ausgewählte Modelle bereits ab Januar 2019 vorbestellt werden können.
Da Samsung 8K QLED TV-Lineup 2019 besteht aus einem 65, 75, 82, 85 und 98 Zoll Modell.
Keine Zeit für Unterhaltungselektronik
Auch bei der Samsung Pressekonferenz hat man gemerkt, dass klassische Unterhaltungselektronik wie TV-Geräte, Projektoren, Player usw. stehen in diesem Jahr sicherlich nicht im Vordergrund. Die Geräte sind meist nur noch Komparsen und nicht mehr die „Stars der Show“. Das liegt nicht daran, dass die Technik an sich nicht spannend ist. Es wird den Trend-Themen AI (Künstliche Intelligenz), Smart Home, 5G, Automobile und Co. einfach mehr Zeit eingeräumt. Und da eine Pressekonferenz maximal 45 Minuten dauert, muss man bei Themen kürzer treten, die keine so großen Umsatzzuwächse versprechen.
Ausblick
Wir hätten natürlich gerne den ersten Samsung QD-OLED-TV sehen wollen, oder vielleicht einen QLED-TV mit Micro-LED-Dimming? Das Jahr ist jedoch noch nicht vorbei und Samsung hat auch im letzten Jahr sein komplettes Lineup erst im Februar-März präsentiert. Mit Micro-LED und den angekündigten QD-OLED Fernseher, hat der koreanische TV-Hersteller zudem zwei ganz heiße Eisen im Feuer. Und man sagt ja immer „Gut Ding will Weile haben“.
Womöglich wird es kein extrem starkes TV-Jahr von Samsung. Somit wird es schwer werden, gegen die Modelle des Mitbewerbers LG Electronics anzukommen. Das 2019 OLED Lineup bestehend aus B9, C9, E9, W9 sowie den Z9 8K OLED und dein einrollbaren „LG Signature OLED TV R“ – allesamt mit HDMI 2.1 – machen schon einen starken Eindruck.