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Videos von der LG Roadshow 2019 (NanoCell, OLED, Soundbars)

Die LG Roadshow hat Stopp in München gemacht und wir waren natürlich mit dabei! Die wichtigsten Neuheiten aus dem Bereich TV & Audio haben wir euch in knappen Videobeiträgen zusammengefasst! 

Das auf der Roadshow nicht nur Presse sondern vor allem Händler unterwegs waren, merkte man an der Auswahl der Geräte. Somit fand man nicht alle Modelle vor, so fehlte z.B. ein W9 OLED TV (der sich bis auf HDMI 2.1 nur wenig vom Vorgänger unterscheidet) oder der aufrollbare 65R9 OLED TV. Auf einen „Blick in die Zukunft“ wollte man jedoch nicht verzichtet, heißt wir konnten auch den in diesem Jahr erhältlichen 8K OLED TV Z9 mit 88 Zoll Bildschirmdiagonale erspähen! Zudem haben wir Videos von den wichtigsten OLED & NanoCell TVs gemacht. Fast komplett wurde auch das Soundbar-Lineup 2019 präsentiert. Nur der SL9YG glänzte mit Abwesenheit.

Wer mehr über die TV-Modelle erfahren möchte, dem empfehlen wir unsere Beiträge zu den OLED bzw. NanoCell TVs mit Angaben zu Preis & Verfügbarkeit. Die Videos haben wir euch nachfolgend angehängt – natürlich in 4K/60p Qualität! Viel Spaß beim ansehen!

Hier geht es direkt zu den Videos:

Samsungs nennt Preise & Termin der Q90R, Q85R und Q60R QLED Fernseher

Samsung hat die ersten Preise und Termine für die neuen 2019 QLED Fernseher bestätigt. Die Serien Q60R, Q85R und Q90R sind ab Ende März 2019 in Größen von 43 bis 82 Zoll im Handel erhältlich. 

Bereits vor einigen Tagen sind in diversen europäischen Online-Shops Preise der neuen QLED-Fernseher aufgetaucht. Mit den bereit veröffentlichten Angaben lagen wir gar nicht so falsch. Die von Samsung offiziell bestätigten unverbindlichen Preisempfehlungen lagen meist sehr nah an den EU-Preisen. Am Ende möchten wir natürlich alle den korrekten Preis zahlen und so sind waren wir mehr als gespannt auf die ersten zuverlässigen Angaben. Eines vorneweg, nicht alle Modelle und Preise wurden bereits von Samsung mitgeteilt. Lediglich für die 4K QLEDs Q90R, Q85R und Q60R werden bereits Preise genannt und auch nicht für alle Größen. Die Q70R Serie wird bereits gelistet, jedoch noch ohne Preis. Keine Spur gab es bisher von der Q80R Serie sowie den neuen 8K QLED TVs der Q950R Modellreihe.

Ab Ende März 2019 im Handel

Laut Pressemitteilung werden alle vorbestellbaren Geräte bereits ab Ende März 2019 in den Handel gelangen, bzw. an Vorbesteller ausgeliefert. Das günstigste Gerät ist derzeit der Q60R in 49 Zoll für 1.150 Euro. Das Top-Modell Q90R mit 75 Zoll schlägt mit ganzen 5.999 Euro zu Buche. Wir konnten bei einigen größeren Größen Preisreduzierungen zu den vergleichbaren Vorjahres-Modellen feststellen, während kleinere Modelle oft ein paar Euro teurer geworden sind. Wir erklären uns das mit den steigenden Produktionsmengen für Displays ab 60 Zoll. Da der Trend eh zu TV-Geräten ab 50+ Zoll geht, sollten viele Samsung-Fans von der Entwicklung begeistert sein.

Das ist mal ein Angebot. 5 Jahre Garantie auf die Q90R und Q85R Modelle bei einer Bestellung bis zum 18. März 2019
Das ist mal ein Angebot. 5 Jahre Garantie auf die Q90R und Q85R Modelle bei einer Bestellung bis zum 18. März 2019

0% Finanzierung + 5 Jahre Garantie!

Ein ganz besonderes Angebot gibt es für Interessenten der Q90R und Q85R Serien. Die QLED 4K Fernseher mit direktem LED-Backlight können bis zum 18. März 2019 mit einer 0% Finanzierung geordert werden! Zusätzlich wird die Garantie von zwei auf fünf Jahre verlängert. Das ist mal definitiv eine Ansage an die Konkurrenz. Viele Modelle können bereits auf der Webseite von Samsung vorbestellt werden. Die Modelle die von der Aktion profitieren, haben wir euch in der nachfolgenden Übersicht nochmals hervorgehoben:

Modell Serie Größe Preis
GQ75Q90RGTXZG Q90R 75 Zoll 5.999 €
GQ65Q90RGTXZG Q90R 65 Zoll 3.799 €
GQ55Q90RGTXZG Q90R 55 Zoll 2.899 €
GQ75Q85RGTXZG Q85R 75 Zoll 4.799 €
GQ65Q85RGTXZG Q85R 65 Zoll 3.299 €
GQ55Q85RGTXZG Q85R 55 Zoll 2.499 €
GQ43Q60RGTXZG Q60R 43 Zoll kein Preis
GQ49Q60RGTXZG Q60R 49 Zoll 1.149 €
GQ55Q60RGTXZG Q60R 55 Zoll 1.349 €
GQ65Q60RGTXZG Q60R 65 Zoll 1.999 €
GQ75Q60RGTXZG Q60R 75 Zoll 2.899 €
GQ82Q60RGTXZG Q60R 82 Zoll kein Preis

Alle oben genannten Modelle werden ab Ende März 2019 ausgeliefert.

 

Microsoft Xbox One S: Neue Version ohne Laufwerk wohl im April 2019

Microsoft könne aktuellen Gerüchten zufolge bereits im April 2019 eine neue Xbox veröffentlichen: Es soll sich freilich nicht um die nächste Generation mit dem Codenamen Scarlett handeln, sondern um einen Ableger der Xbox One S. So ist offenbar ein neues Einstiegsmodell ohne optisches Laufwerk geplant.

Diese Variante der Xbox One S geisterte bereits vor einiger Zeit unter dem Codenamen Maverick durch die Gerüchteküche. Auf dem Markt soll sie voraussichtlich als „Xbox One S All-Digital Edition“ um die Gunst der Kunden buhlen. Die Bestellmöglichkeiten wollen die Redmonder wohl ab dem nächsten Monat freischalten. Für 4K-Freunde dürfte das die Konsole aber eher uninteressanter machen: Denn die Xbox One S bietet ja ein Laufwerk für Ultra HD Blu-ray, welches dann aber bei der All-Digital Edition entfiele.

Dafür soll der Verkaufpreis eben sinken. Hier ist aber erst einmal Skepsis angebracht: Für die Xbox One S All-Digital Edition wären Games dann nämlich naturgemäß nur noch über den Microsoft Store zu erwerben. Dort sind aber gerade ältere Titel oft deutlich teurer, als wenn man einfach die Disk kauft. Der günstigere Einstiegspreis könnte sich für Gamer also schnell als Milchmädchenerechnung erweisen, wenn dafür später mehr Geld für Spiele fließen muss. Auch die Option günstig gebrauchte Titel zu erstehen, entfiele dann natürlich.

Xbox One S All-Digital Edition: Wie viel soll sie kosten?
Xbox One S All-Digital Edition: Wie viel soll sie kosten?

Dazu kommt, dass die reguläre Xbox One S aktuell in Deutschland ohnehin in Bundles bereits günstig zu haben ist und oft im Angebot ist. Zeitweise fiel der Preis bereits auf 150 Euro. Da bleibt die Frage, wie sehr Microsoft den Preis für seine „Xbox One S All-Digital Edition“ noch drücken kann. Vorbestellungen sollen jedenfalls angeblich im April starten – der eigentliche Verkauf dann Anfang Mai 2019. Ob Microsoft sonst noch an Überarbeitungen der Konsole gebastelt haben könnte, ist offen.

Die Xbox One S All-Digital Edition wäre die mittlerweile vierte Version der Konsole

Sollte Microsoft diese Pläne verwirklichen, erschiene damit die mittlerweile vierte Version der Xbox One. Dem Ursprungsmodell aus dem Jahr 2013 ließ man 2016 ja die erste Xbox One S mit neuem Design und einem neuen Laufwerk für Ultra HD Blu-ray folgen. Etwa ein Jahr später brachte man dann auch noch die Xbox One X auf den Markt, die mit deutlich erhöhter Grafikleistung 4K-Freunde ins Visier genommen hat.

Eine neue Xbox One S ohne optisches Laufwerk als Einstiegsmodell dürfte eine relativ überschaubare Zielgruppe haben. Sie könnte aber ein erster Schritt sein, um die Spielerschaft an rein digitale Vertriebsmodelle heranzuführen. Denn da hat Microsoft ja auch mit seinem Xbox Game Pass sowie dem Streaming-Dienst Project xCloud große Pläne.

Samsung erweitert Smart Hub für aktuelle 4K-TVs um HD+ und waipu.tv

Samsung hat angekündigt, dass man für die Käufer seiner neuen QLED- und anderweitigen UHD-Fernseher ein kleines Schmankerl hat. So erweitert man den Smart Hub für die Modelle aus dem Jahr 2019 um sowohl HD+ als auch waipu.tv.

Käufer eines neuen 4K-Fernsehers von Samsung können über den Smart Hub dann sechs Monate lang kostenlos HD+ nutzen. Laut dem südkoreanischen Hersteller sei HD+ ohnehin bereits ab Werk integriert. In wenigen Schritten kann der Zugriff also direkt nach dem ersten Anknipsen des Geräts eingerichtet werden.

Auch waipu.tv steht mit dem Perfect-Paket für 6 Monate kostenlos zur Verfügung. Regulär kostet diese Stufe bei waipu.tv 9,99 Euro im Monat. Laut Samsung gelte diese gemeinsame Aktion mit waipu.tv für TV-Geräte aus dem Jahr 2019, die zwischen dem 6. März 2019 und dem 31.12.2019 gekauft werden. Es muss sich zudem um einen Fernseher handeln, der für den deutschen Markt gedacht ist – erkennbar am länderspezifischen Code. Das Angebot ist nicht kombinierbar mit weiteren Gutscheinen oder Preisaktionen.

Die App für waipu.tv ist über den Smart Hub herunterladbar und bietet das Streaming von linearen TV-Inhalten von über 100 verschiedenen Sendern an. Aktuell drängt waipu.tv sehr aggressiv auf den Markt, da man nach dem Aus von Magine TV seine Chance erkannt hat. Beispielsweise hat man auch eine App für den Apple TV 4K angekündigt und will Neukunden über zusätzliche Gratis-Angebote gewinnen.

Samsung freut sich über die erweiterte Zusammenarbeit

In diesem Sinne erscheint die erweiterte Zusammenarbeit mit Samsung sowohl für waipu.tv als auch die Südkoreaner lukrativ zu sein: „Wir wollen unseren Kunden kontinuierlich neue Funktionen und Services bereitstellen und freuen uns sehr, HD+ und waipu.tv als Content-Partner in das TV-Angebot für Käufer unserer aktuellen Geräte aufnehmen zu können„, bekräftigt Samsung Vizepräsident für TV und AV, Leif-Erik Lindner. Samsung ist der erste TV-Hersteller, der direkt mit waipu.tv kooperiert.

Waipu.tv
waipu.tv ist nun in den Smart Hub von Samsung integriert

Ähnlich sieht es mit der direkten Integration von HD+ über die App im Smart Hub aus: „Wir möchten, dass immer mehr Kunden HD+ ohne Einstiegsbarrieren testen können. Daher freut es uns sehr, dass wir mit Samsung den absatzstärksten TV-Gerätehersteller als Partner für die Integration von HD+ gewinnen konnten„, erklärt der Geschäftsführer Operations und Produktentwicklung bei HD+, Georges Agnes. Das sind also insgesamt doch gute Neuigkeiten für künftige Besitzer aktueller Samsung-TVs.

Android TV: Kurioser Bug machte Benutzerdaten öffentlich

Das Betriebssystem Android TV ist den meisten unserer Leser wohl entweder durch die Nvidia Shield Android TV oder beispielsweise die Fernseher von Sony ein Begriff. Nun ist bekannt geworden, dass ein merkwürdiger Bug dafür gesorgt hat, dass andere Benutzer möglicherweise Daten von euch einsehen konnten.

Betroffen waren Fernsehgeräte der Marke Vu, allerdings sind wohl auch andere Modelle bzw. andere Hersteller ebenfalls durch das Problem tangiert gewesen. Wir konnten den Fehler an der Shield (hier unser Test) nicht mehr nachstellen, da Google dem Bug mittlerweile einen Riegel vorgeschoben hat.

Was genau ist passiert? Nun, wer Android TV auf seinem Fernseher bzw. Media Player verwendet hat und zusätzlich Google Fotos bzw. Google Home nutzt, der konnte potentiell die Benutzernamen und auch Fotos anderer User einsehen. Unabsichtlich gelang genau das dem Twitter-Nutzer „prashanth“, als er in Google Home nicht nur sein eigenes, verknüpftes Benutzerkonto erspähte, sondern auch die Hunderter anderer Anwender. Er vermutet, er konnte schlichtweg jeden Benutzer bzw. dessen Konto sehen, der den gleichen TV wie er besitzt.

Oh my god. Private @googlephotos of strangers are being shown to me in the ambient mode screensaver.

SERIOUSLY WHAT THE FUCK?! @Google @GoogleIndia pic.twitter.com/VbMmb3B2Qp

— prashanth (@wothadei) March 3, 2019

Laut dem Nutzer konnte er sogar einrichten, dass die bei Google Fotos gespeicherten Bilder anderer Benutzer auf seinem TV im Ambient Mode als Hintergrundbilder / Screensaver verwendet werden. Allerdings lieferte er nur einen kurzen Einblick, bei dem er dieses Setting aktivieren konnte. Ob dann wirklich fremde Fotos auf seinem TV aufploppten, bezweifeln die Kollegen von XDA Developers.

Google ist der Bug bekannt und man arbeitet an einer Lösung

Google hat bei Twitter auf den Beitrag reagiert und eine Fehlerbehebung in Aussicht gestellt. Man nehme die Privatsphäre seiner Nutzer sehr ernst. Deswegen habe man nun vorerst die Möglichkeit deaktiviert über den Google Assistant via Google Fotos Bilder an Geräte mit Android TV weiterzureichen. Die Option möchte man erst wieder freischalten, wenn das Problem geklärt sei.

Selbst wenn es nicht möglich gewesen sein sollte die Fotos anderer User einzusehen, ist schlimm genug, dass definitiv Benutzernamen von für Dritte sichtbar wurden. Solltet ihr also Android TV, Google Home und Google Fotos in dieser Konstellation beanspruchen, dann ist es möglich, dass auch euer Benutzername plus möglicherweise im schlimmsten Fall eure Bilder für andere einsehbar gewesen sind.

Das erinnert daran, dass Sicherheit mittlerweile nicht nur für PCs und mobile Endgeräte, sondern auch Media Player und Smart TVs ein wichtiges Thema ist. Samsung hat in diesem Bezug ja gerade seine Partnerschaft mit McAfee auf seine Fernsehgeräte des Jahres 2019 erweitert. Vielleicht ist jenes nicht unbedingt der ideale Weg. Aber zumindest zeigt der aktuelle Vorfall bei Android TV, dass es da Nachholbedarf bei vielen Anbietern gibt.

„Bohemian Rhapsody“ 4K Blu-ray unterstützt HDR10+

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„Bohemian Rhapsody“ von 20th Century Fox wird die zweite 4K Blu-ray mit dynamischen HDR10+, die im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wird. Der Biopic über die Band „Queen“ erscheint am 14. März 2019.

Fox hält starr an HDR10+ fest. Das Konkurrenzformat zu Dolby Vision kam in Deutschland erstmals bei der 4K Blu-ray „Bad Times At The El Royale“ zum Einsatz. Leider lässt sich rein subjektiv kein Mehrwert gegenüber der ebenfalls auf der Disc befindlichen HDR10 Verarbeitung feststellen. Bleibt zu hoffen, dass das Mastering für „Bohemian Rhapsody“ etwas besser ausgefallen ist. Inhaltlich dürfte der Film so ziemlich jedem Queen oder Rockfan zusagen. Auch bei den Academy Awards räumte der Film ganze vier Oscars ab, unter anderem für den besten Hauptdarsteller (Rami Malek), bester Ton, bester Schnitt und bester Tonschnitt.

Dolby Atmos nur auf Englisch

Wer die volle Klangpower des Films sucht, der muss auf die englische Sprachausgabe ausweichen. Lediglich der Originalton liegt im Dolby Atmos Format vor. Die deutsche Tonspur begnügt sich mit DTS Digital 5.1. Wir werden die 4K Blu-ray zu „Bohemian Rhapsody“ natürlich ausführlich testen und uns auch dem ausladenden Bonusmaterial zuwenden. Unter anderem gibt es den kompletten Queen-Liveauftritt des legendären Live-Aid Konzerts (in 4K + HDR) sowie mehrere Featurettes sowie ein Making-Of.

4K Digital auf iTunes

Wer sich den Film nicht unbedingt als Disc-Version nach Hause holen möchte, der kann den Film via iTunes in 4K/HDR Qualität für 16.99 Euro vorbestellen. Im Regelfall steht der Titel zwei Wochen vor Disc-Release bereits auf iTunes bereit. Zudem gibt es meist eine Leihen-Option, die für günstige 3.99 bis 6.99 Euro genutzt werden kann. Wer auf 4K und HDR verzichten kann, dem empfehlen wir das auffällig gestaltete Blu-ray Steelbook.

„Bohemian Rhapsody“ Trailer:

Sky X: Neues Pay-TV-Angebot mit Rundum-Versorgung ist monatlich kündbar

Sky hat mit Sky X ein neues Angebot vorgestellt, das sich sicherlich viele Pay-TV-Kunden wünschen: Man erhält quasi die Rundum-Versorgung von Sky zum festen Preis und kann sogar monatlich kündigen. Leider hat die Sache einen Haken, denn Sky X ist (vorerst) nur in Österreich verfügbar.

Sky X ist in Österreich bereits verfügbar und bietet die Inhalte von Sky ohne Kabel- oder Satellitenanschluss via Streaming an. 19,99 Euro ruft man für das Paket „Fiction & Live TV“ aus, welches vor allem Filme und Serien enthält. Wer es lieber sportlich mag, kann „Sport & Live TV“ für 24,99 Euro buchen. Hier ist der Name Programm und unter anderem gehört auch die UEFA Champions League als Live-Übertragung dazu.

Das dritte Paket ist schließlich „Kombi & Live TV, welches quasi die anderen beiden Pakete in einem bietet und 34,99 Euro im Monat kostet. Das ist im Verhältnis zu den deutschen Preisen für Sky ein sehr faires Angebot. Hierzulande kommt man eigentlich nur auf diese Summe, wenn man bereits Kunde des Pay-TV-Anbieters gewesen ist und bei der Kündigung einen lukrativen Deal mit Sky Deutschland aushandelt.

Sky X bietet zum Festpreis bei monatlicher Kündigung das Beste von Sky
Sky X bietet zum Festpreis bei monatlicher Kündigungsoption das Beste von Sky

Nutzen kann man Sky X als App an mobilen Endgeräten ab Android 4.1 bzw. Apple iOS 9.0 an PCs ab Windows 7 oder Apple macOS 10.9, an der PlayStation 4 sowie auch direkt an Smart TVs von LG und Samsung ab webOS 2.0 bzw. Modellen ab 2015. Sky geht mit Sky X also direkt in die Vollen und deckt eine ganze Bandbreite an Geräten ab. Maximal vier Geräte lassen sich parallel registrieren und an zwei können zeitgleich Streams abgerufen werden.

Sky X: Kommt es auch bald nach Deutschland?

Für Kunden ist es laut Sky Österreich möglich jederzeit einzelne Geräte zu entfernen. Es lässt sich pro Kalendermonat aber dann nur jeweils ein neues Gerät hinzufügen. Damit will man wohl verhindern, dass die Zugangsdaten munter hin- und hergetauscht werden. Für HD-Inhalte empfiehlt man dabei eine Internetverbindung mit mindestens 10 Mbit/s. Wer möchte, kann sich auch eine Sky X Streaming Box anschaffen, wenn ihm anderweitige unterstützte Hardware fehlt.

In Deutschland gibt es als Alternative ja das Sky Ticket. Das kostet für Filme und Serien rund 10 Euro im Monat. Wer allerdings Lust auf Sport hat, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Da wäre das Angebot von Sky X doch sicherlich auch in Deutschland willkommen, oder?

Medion X14907: 4K-TV mit HDR10 und Dolby Vision ab 14. März für 349 Euro bei Aldi Nord

Ab dem 14. März gibt es einen Einstiegs-TV mit 4K-Auflösung, HDR10 und sogar Dolby Vision zum Schnäppchenpreis: Nur 349 Euro soll der Medion X14907 mit 49 Zoll Diagonale kosten. Er wird beim Discounter Aldi Nord im Angebot erhältlich sein.

Beste Bildqualität sollte man von einem derartigen Gerät zwar sicherlich nicht erwarten, etwa verbleibt die maximale Helligkeit bei solchen Einstiegs-TVs in der Regel zu niedrig, um eine wirklich hochwertige HDR-Erfahrung zu ermöglichen, doch das Preis- / Leistungsverhältnis könnte freilich dennoch in Ordnung gehen. Medion bescheinigt seinem Fernseher jedenfalls auch noch einen HD Triple Tuner und vorinstallierte Apps für sowohl Amazon Prime Video als auch Netflix.

Auch ein Slot für CI+ Module ist natürlich vorhanden, so dass nicht zwangsweise ein externer Receiver notwendig ist, um mit dem Medion X14907 via Kabel, Satellit oder terrestrisch über DVB-T2 HD das TV-Programm zu genießen. Der TV verfügt über dreimal HDMI mit HDCP 2.2, LAN und natürlich auch Wi-Fi. Dank Energieeffizienzklasse A+ soll der Smart TV im Betrieb sparsam bleiben. Filme, Musik oder Fotos können in Verbindung mit der AVS-Funktion (Audio Video Sharing) im heimischen Netzwerk auf dem Fernseher abgespielt werden. Über Wireless Display lassen sich Inhalte direkt vom Smartphone oder Tablet auf dem Medion X14907 spiegeln.

Der Medion X14907 kostet nur 349 Euro
Der Medion X14907 kostet nur 349 Euro

Wo wir bei mobilen Endgeräten sind: Über die App Medion Life Remote lässt sich der Fernseher Medion X14907 dann natürlich auch vom Smartphone bzw. Tablet aus fernsteuern. Die App steht für sowohl Android als auch Apple iOS zur Verfügung.

Medion X14907 richtet sich an das 4K-Einstiegssegment

Wie eingangs erwähnt, sollte man eben vom Medion X14907 keine Bildqualität wie etwa von den Samsung QLED oder LG OLED erwarten. Das spiegelt sich eben auch im Preis wider, so dass man den Fernseher von Medion z. B. als typisches Zweitgerät für das Schlafzimmer verstehen könne – oder als Lösung für beispielsweise Studenten. Schließlich sind die beiden Streaming-Anbieter Amazon Prime Video und Netflix ja direkt mit Apps auf dem TV vertreten.

Ab 14. März 2019 bei Aldi erhältlich

Aldi Nord hat den Medion X14907 jedenfalls ab dem 14. März in seinen Filialen in Norddeutschland im Angebot. Wie eingangs erwähnt, liegt der Preis bei nur 349 Euro.

Kehrt Samsung zurück zu OLED? Entscheidung fällt im April

Samsung Display plant TV-Panels mit OLED zu produzieren. Ein Gremium zur Prüfung der Investitionen soll im April 2019 einberufen werden um final über die Produktion von Quantum Dot OLED Panels zu entscheiden. 

Es wird spannend! Nach einer siebenjährigen Pause könnte Samsung Display wieder in eigenen Produktionsfabriken großflächige OLED-Panels herstellen. 2013 hatte Samsung sowie LG ihre ersten OLED-Fernseher vorgestellt. Während Samsung sich aufgrund der hohen Ausfälle gegen weitere Investitionen in den OLED-Sektor entschied, verfolgt LG Display die Technologie bis zum heutigen Tag. Um der Konkurrenz durch OLED Fernseher im High-End-Segment Einhalt gebieten zu können, überlegt der koreanische Hersteller jetzt wieder auf organische Leuchtdioden zu setzen.

Rechnet sich ein erneuter OLED-Einstieg?

Das Samsung bereits seit längerer Zeit an Quantum Dot OLED Display (QD OLED) forscht ist nichts neues. Es gibt sogar bereits Aussagen von Samsung Verantwortlichen, die eine Produktion für 2019 in Aussicht gestellt haben. Die Situation gestaltet sich aktuell jedoch nicht so einfach. Eine offizielle Entscheidung sei noch nicht gefallen. Es gibt wohl Sorge um die Rentabilität des Display-Segments, was letztendlich zu Investitionen in Produktionsanlagen für QD-OLED-Displays führen könnte.

Der Samsung S9C (Full-HD) war der einzige OLED Fernseher der es in den Handel geschafft hat
Der Samsung S9C (Full-HD) war der einzige OLED Fernseher der es in den Handel geschafft hat

QD-OLED Produktion würde 2020 starten

Im April 2019 wird ein großes Komitee tagen um über die Zukunft von QD OLED zu entscheiden. Gibt Samsung Display ein „Go“, dann wird der Bau der Produktionsanlagen wohl noch in diesem Jahr starten um eine Massenproduktion Ende 2020 oder Anfang 2021 zu ermöglichen. QD-OLED nutzt eine blaue OLED als Lichtquelle, um die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau darstellen zu können. Die Farben Rot und Grün werden dabei durch Quantum Dot Farbfilter realisiert. Der Aufbau unterscheidet sich also grundsätzlich von LG Displays WRGB OLED Displays, die aus einem roten, grünen und blauen Subpixel, sowie einen zusätzlichen weißen Subpixel bestehen.

Sollte sich Samsung gegen eine Investition in QD OLED Displays entscheiden, bleibt eigentlich nur noch die Micro LED Technologie übrig um den OLED Fernsehern von LG Electronics Paroli bieten zu können.

Steven Spielberg will Amazon und Netflix von den Oscars ausschließen

Der bekannte Regisseur Steven Spielberg („E. T.“) trommelt aktuell wieder lautstark gegen Streaming-Anbieter wie Amazon Prime und Netflix. So möchte er bei der Academy eine Regelung durchboxen, welche die Unternehmen von den Academy Awards alias Oscars ausschließen könnte.

Diese Bestrebungen Spielbergs gab es auch schon vor etwa einem Jahr. Offenbar ist der Ärger beim Regisseur nun erneut aufgekommen, so dass er sich abermals für entsprechende Regelungen stark machen möchte. Geärgert hat ihn offenbar besonders, dass die Netflix-Produktion „Roma“ bei den Oscars 2019 gleich drei der begehrten Trophäen abräumen konnte. So kritisiert Spielberg, dass Netflix nach anderen Regeln spiele, als die anderen Studios.

So vertritt Spielberg weiterhin die Ansicht, dass Netflix nur für die Emmys qualifiziert sein sollte. Die Emmys werden für TV-Produktionen vergeben. Im April wird in der Academy nun über die Vorschläge von Spielberg bei einem jährlichen Treffen diskutiert. Unklar ist aber, wie genau man die Teilnahme- bzw. Qualifizierungsbedingungen ändern wollen würde, damit Streaming-Anbieter keine guten Karten mehr hätten.

Speziell an „Roma“ wurde offenbar von vielen Seiten in Hollywood Kritik laut – nicht inhaltlicher Natur, sondern vielmehr an der Oscar-Teilnahme und den Produktionsbedingungen bzw. dem Vertrieb. So lief „Roma“ nur drei Wochen klang in den USA im Kino und die Einspielergebnisse seien unbekannt. Das verstoße zwar aktuell alles nicht gegen die Regeln der Academy, man sieht dort aber Nachbesserungsbedarf, um dem neuen Streaming-Zeitalter gerecht zu werden und zugleich das klassische Kino in seinem Status zu bewahren.

Auch andere Streaming-Anbieter könnten bald mitmischen wollen

Vielleicht machen sich Spielberg und die Academy aber nicht nur wegen Amazon und Netflix Sorgen, sondern auch wegen dem Dickicht weiterer Streaming-Anbieter, die in den Startlöchern stehen. So könnte man dann ja etwa auch die Idee kommen exklusive Eigenproduktionen von z. B. Disney+ bei den Oscars ins Rennen zu schicken. Auch Comcast könnte dann entsprechende Ambitionen entwickeln. Insofern erscheint es durchaus logisch, dass die Academy in diesem Bezug neue und zeitgemäße Regeln benötigt.

Es ist allerdings Fingerspitzengefühl gefordert: Die Streaming-Anbieter per se auszuschließen, könnte sich als Fehler erweisen. Allerdings sollte es Regeln geben, die für große Filmstudios und reine Kinoproduktionen sowie die Streaming-Anbieter gleichermaßen gelten. Zumal Netflix mit „The Irishman“ von Martin Scoresese bereits den nächsten Kandidaten für die Oscars 2020 vorbereitet.

Einige Filmemacher schlagen vor, dass Netflix auch in den USA eine Art zusätzliche Kino-Stufe für Abonnenten einführen könnte: Man zahlt monatlich einen gewissen Aufschlag und kann dafür die Filme des Unternehmens in ausgewählten Kinos sehen. Diese vage Idee dürfte in der Praxis aber wohl extrem schwer umsetzbar sein. Andere Filmemacher sind wiederum besorgt, dass Regeln, die auf Netflix abzielen, auch Indie-Filme treffen und jene dann von den Oscars ausschließen könnten. Die Debatte dürfte sich also kontrovers fortsetzen.