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Venom 4K Blu-ray im Test: Ruben Fleischer verspielt Potential

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Mit „Venom“ wird einer weiteren Figur aus dem Marvel Universum ein Film gewidmet. Wie gut die Premiere auf 4K Blu-ray aussieht und klingt, erfährt ihr in unserem Test!

Inhalt (70%)

Jetzt will es Sony Pictures wissen: Nachdem man mit Tom Holland als Spider-Man in Homecoming bereits das zweite Reboot des Marvel-Franchise auf den Weg brachte, das allerdings zum MCU zählt, startet man nun ein parallel laufendes Marvel-Universum. Und zwar mit einer weiteren Figur, an der man (neben Spider-Man) die Rechte hält: Venom. Ob und inwiefern eine bereits beschlossene Fortsetzung noch Bezug auf die Spinne nehmen wird, ist aktuell unklar. Für Sony erwies sich die Entscheidung, die Figur separat zu erzählen und damit ein eigenes Marvel-Universum zu starten, als überraschend erfolgreich. Bei einem Budget von 100 Mio. Dollar konnte Venom weltweit gut 855 Mio. Dollar einspielen und brach diverse Rekorde für Oktober-Starts.

Sicherlich auch ein Erfolg der Kombination aus Regisseur und Hauptdarsteller. Ruben Fleischer bewies in „Zombieland“ genau den Humor, den sich die Produzenten offenbar auch für Venom vorstellten, um der düsteren Anti-Helden-Figur eine leichtere Note zu verpassen. Und dass Tom Hardy geradezu idealtypisch besetzt ist, um einen ambivalenten Superhero zu spielen, weiß man, wenn man ihn als Bane in The Dark Knight Rises gesehen hat. Dazu wählte man mit dem (oft rebellischen) Matthew Libatique nicht ganz ohne Grund den angestammten Kameramann von Darren Aronofsky. Mit Black Swan oder mother! hatte er seine Vorliebe für düstere Bilder gezeigt, in Iron man und Iron Man 2 aber auch bewiesen, dass er Superheldenkino kann.

Eddie, gespielt von Tom Hardy, wird unfreiwillig mit einem Alien-Virus infiziert
Eddie, gespielt von Tom Hardy, wird unfreiwillig mit einem Alien-Virus infiziert

Aber kommen wir noch mal zurück zu Hardy: Man sieht ihm vom Moment seines Befalls mit dem Symbionten an, wie viel Freude er hatte, zu improvisieren und sich extrovertierter Aktionen hinzugeben. Wenn er Anne und ihrem neuen Date im Restaurant einen Besuch abstattet und dabei alles zu verspeisen versucht, was ihm in die Finger gerät, ist das schon ein großer Spaß. Ebenso überzeugend gerät seine Verwunderung über die Kräfte, die er plötzlich zur Verfügung hat, wenn er ungläubig die Venom-Faust anschaut, bevor sie einen der Agenten von Drake verdrischt.

Gleichzeitig präsentiert Venom den Gegenspieler, Carlton Drake, als aalglatten und skrupellosen Geschäftsmann, der gerne mal eine Drohung losschickt und für seine Ziele ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen geht. Dass die Story dabei arg viele Parallelen zu Spider-Man selbst (und zu vielen anderen Marvel-Geschichten) aufweist, muss man hinnehmen. Originell geht’s hier definitiv nicht zu. Optisch indes wählte man eine dem Thema entsprechende Düsternis, die sich von Spidey und den anderen Marvel-Kollegen bewusst abhebt. Brock ist ein abgehalfterter Typ mit Wut im Bauch, der, sobald er vom Symbiont befallen ist, verschwitzt und schmuddelig durch die Gegend wandelt. San Francisco wird derweil zu einem wichtigen Nebendarsteller. Denn die Brücken und das Wasser, die abschüssigen Straßen und die kleinen Gemischtwaren-Läden der schlechteren Gegend vermitteln viel Atmosphäre.

Während Setting und Stimmung sowie die Darsteller durchweg passen, nimmt sich Fleischer vielleicht ein bisschen zu viel Zeit, um die Action in Fahrt zu bringen. Für Freunde schneller und rasanter Filme heißt es zunächst mal, etwas Durchhaltevermögen mitzubringen. Denn immerhin dauert es bis zur 50. Minute, bevor Brock als Venom mal so richtig die Sau rauslässt. Weil das aber wirklich fantastisch choreographiert ist, macht es auch unglaublich viel Spaß. Gerade die erste Kampfsequenz in Brocks runtergekommenen Appartement ist klasse inszeniert. Da Eddie seine Kraft noch nicht kennt und keinem der Agenten wirklich weh tun will, liegen er und Venom permanent im Clinch, was auch über die Körperbewegungen entsprechend visualisiert wird.

Eddies Ex-Freundin Anne Weying (Michelle Williams) gerät mitten in das Chaos
Eddies Ex-Freundin Anne Weying (Michelle Williams) gerät mitten in das Chaos

Was Fans ihm allerdings übel nahmen, ist sein Verzicht auf allzu grafische Gewalttaten. Der in den Comics doch ziemlich brutale Venom wirkt durch die 12er Freigabe und den ausgiebigen Humor doch ein wenig weichgespült – einen zweiten Deadpool sollte man hier nicht erwarten. Neben der konventionellen Erzählung ist das sicher ein Kritikpunkt. Gleichzeitig hätte man sich Momente sparen können, in denen der Symbiont Eddie Beziehungstipps gibt, was nun wirklich Fehl am Platze ist.

Bildqualität (80%)

Venom wurde vollständig digital gefilmt. Da die VFX in 2K gerendert wurden, liegt es allerdings nahe, dass vom Ausgangsmaterial ein 2K-DI erstellt wurde. Abgesehen von der Auflösung implementierte Sony der UHD einen erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie die höhere Kontrastdynamik – hier in HDR10 und Dolby Vision.

Whazuuuuup! Die Bildqualität von Venom kann durch den erweiterten Dynamikumfang (HDR10 Dolby Vision) gesteigert werden. Das 2K-Master bringt leider weniger Vorteile mit sich
Whazuuuuup! Die Bildqualität von Venom kann durch den erweiterten Dynamikumfang (HDR10 Dolby Vision) gesteigert werden. Das 2K-Master bringt leider weniger Vorteile mit sich

Im laufenden Bild sind zwar die Randunschärfen und das generelle eher mittelmäßig gut aufgelöste Bild, das schon die Blu-ray offenbart, nicht behoben, dafür kommen Kontraste wesentlich besser zur Geltung. Die leichte Abdunklung des Bildes fällt über HDR10 nicht dramatisch auf, die Intensivierung von Kontrast und Schwarz hingegen schon. Das All zu Beginn ist sichtbar schwärzer und knackiger, die Sterne leuchten gleichzeitig heller. Dennoch sind manche Kontrastflanken nicht ganz so steil wie über die Blu-ray – und auch nicht so krass wie teilweise per Dolby Vision dargeboten. DV sorgt zwar in vielen Szenen für die stärker betonten Helligkeitsbereiche auf Gesichtern, lässt aber hier und da ein paar Details im Dunklen vermissen. Dennoch: Wer’s am dynamischsten und ohne jeden Grauschleier haben möchte, der wählt (falls möglich) die dynamische Variante. Letztere sorgt beispielsweise während der nächtlichen Szenen von San Francisco für die beeindruckendsten Abbildungen der Skyline und Lichter auf der Brücke. Beiden HDR-Varianten gleich: Dunkle Szenen mit starker Farbstimmung überstrahlen nicht.

Nicht ganz so schön: Auch die UHD kommt nicht ohne Banding-Artefakte aus, wenn Brock nach knapp 90 Minuten im Meer versinkt. Allerdings geht dort die Datenrate auch runter bis auf 12Mbps – und sinkt damit sogar unter die Werte der Blu-ray (86’42).

Tonqualität (90%)

Beim Sound wartet die BD von Venom mit den für Anbieter Sony üblichen dts-HD-Master-Spur fürs Deutsche auf. Und die feiert mit dem Absturz des Shuttles einen wuchtigen Einstand mit bohrenden Surroundeffekten und ziemlich krassem Subwoofer-Einsatz. Selbst wenn nach dem Opener für einige Zeit Ruhe einkehrt, weil sich der Film Zeit für die Entwicklung seiner Figuren nimmt. Doch schon die Flucht aus dem Labor nach gut 35 Minuten sorgt wieder für eine sehr lebhafte und wuchtige Bühne.

Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Mix von Venom kann überzeugen, Sony Pictures zeigt sich aber gewohnt faul und bringt wieder einmal kein Dolby Atmos in Deutsch auf die Reihe!
Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Mix von Venom kann überzeugen, Sony Pictures zeigt sich aber gewohnt faul und bringt wieder einmal kein Dolby Atmos in Deutsch auf die Reihe!

Tja, und dann ist da noch die Präsenz des Centers in den Sprachszenen von Venom. Wer mal testen möchte, wie gut sein zentraler Speaker arbeitet und wie viel Volumen er mitbringen kann, der sollte sich Venom schon allein für die Demonstrationswürdigkeit sämtlicher Sprechszenen des Symbionten zulegen. Das kann schon die deutsche BD wirklich gut und vermittelt bereits sehr nahe, wie es sich für Brock anfühlen muss, den Symbionten in sich zu tragen. Noch besser macht’s aber die Originalfassung. Wenn Venom Eddie das erste Mal vor dem Spiegel anspricht, katapultiert es unseren Helden gleich zwei Meter rückwärts. Und den Zuschauer gleich mit. Selten (wenn überhaupt) wurde ein Center so effektiv und druckvoll eingesetzt und sorgte für derartige Gänsehaut-Effekte – selbst wenn man die deutsche Fassung hier leider als etwas dünner bezeichnen muss, während die englische Center-Referenz auf lange Sicht werden dürfte.

Der Originalton liegt auf der UHD in Dolby Atmos vor und klingt auf der regulären Ebene aufgrund des noch präsenteren Centers nochmals etwas kraftvoller. Die Höhen-Ebene setzt erstmalig ein, wenn das Shuttle der Life-Foundation mit grandiosen Soundeffekten in die Erdatmosphäre eintritt. Direkt im Nachgang hören wir bei den Bergungsarbeiten Drohnen und Hubschrauber über den Köpfen, dass es eine wahre Freude ist. Dass es danach bis auf ein paar dezente Geräusche in den Labors der Life Foundation und einen kurzen Donner von oben ein wenig länger ruhig bleibt, liegt vornehmlich daran, dass einfach nicht mehr sonderlich viel passiert, während die Story selbst in Gang kommt.

Wenn Eddie allerdings ins Labor einbricht und dort der Symbiont im Konflikt mit Maria liegt, ist wieder eine Menge los. Denn dazu gesellen sich auch die Durchsagen im Lab, die sehr gut ortbar aus der Höhe kommen. Ebenfalls ziemlich cool sind auch die Rauchbomben nach 66 Minuten, die Venom mal eben mit der Hand fängt. Wenn er sich dann im Nebel einen Bewaffneten nach dem anderen schnappt, kommen auch seine grollenden Laute immer wieder von oben.

Unverkennbar San Francisco. Bei Venom hat man manchmal das Gefühl, Regisseur Ruben Fleischer ändert mehrmals die Richtung seiner Erzählung
Unverkennbar San Francisco. Bei Venom hat man manchmal das Gefühl, Regisseur Ruben Fleischer ändert mehrmals die Richtung seiner Erzählung

Dies offenbart allerdings auch ein kleines Manko, das man sich gerne gewünscht hätte: Während der vielen Szenen, in denen Brock praktisch Zwiegespräche mit seinem zweiten Ich führt, hört man die tiefdunkle Stimme sehr eindringlich über die reguläre Ebene. Hier hätte man sich durchaus noch vorstellen können, die Heights hinzu zu nehmen, um noch mehr das Gefühl einer Stimme aus dem Inneren zu bekommen.

  • Deutsch: DTS-HD MA 5.1 (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial von Venom liegt auf der Blu-ray vor. Als erstes Feature stolpert man dort über den „Venom Mode“. Aktiviert man diesen, bekommt man (ähnlich dem Vengeance-Mode in The Equalizer) Text-Pop-Outs im laufenden Film eingeblendet, die Insider-Infos und Wissenswertes über die Beziehung des Films zu den Original-Comics liefern.

Des Weiteren finden sich drei entfallene erweiterte Szenen. Das Kern-Feature „Vom Symbiont zur Leinwand“ beschäftigt sich gut 20 Minuten lang mit der Entwicklung des Films. In „Anti-Held“ geht’s dann hauptsächlich um Venom und Eddie – also um die symbiotische Beziehung der beiden zueinander. „Der tödliche Beschützer in Action“ führt ins hinter die Kulissen der Action- und Stuntszenen, während „Venom-Vision“ sich auf Ruben Fleischer konzentriert. „Das Design von Venom“ läuft knapp fünfeinhalb Minuten und – wen wundert’s – zeigt, wie man den düsteren Anti-Helden visualisierte und das Comic-Design in das filmische Design verwandelte. „Symbionten-Geheimnisse“ ist eher kurz geraten, hält aber einige für Fans ziemlich interessante Querverweise auf die Comics parat. Obendrauf gibt’s dann noch acht Pre-Visualisierungen in direkter Gegenüberstellung sowie die Musikvideos von Eminem zu „Venom“ und Post Malone & Swae Lee zu „Sunflower“. Eine Sneak Peek zu „Spider-Man: A New Universe“ rundet das Ganze ab.

Gesamtbewertung Venom 4K Blu-ray (80%)

Venom ist der schizophrenste und neben Deadpool zynischste Charakter aus dem Marvel-Universum. Ruben Fleischer und Tom Hardy haben daraus einen sarkastischen Spaß mit teils sensationellen Actionszenen und grandiosem Sound-Design gemacht. Die Lacher halten sich aber leider in Grenzen. Die Fortsetzung ist nach dem großen Erfolg an den Kinokassen beschlossen und wird uns mit einem Woody Harrelson überraschen, den wir in dieser Art und Weise zuletzt in Natural Born Killers gesehen haben. Die UHD liefert trotz einiger auch dort vorhandener Mankos das durchweg bessere Bild – leider nicht auf absolutem Top-Niveau. Der Sound in dts-HD-Master ist schon ein Fest, wird aber von der englischen Atmos-Spur noch überflügelt, weil sie zwar quantitativ nicht viele, dafür aber sehr gezielt gesetzte 3D-Sounds liefert. Die Stimmwiedergabe von Venom gehört zum Besten, was ein Center jemals zu spüren bekam.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 14. Februar 2019 Review am: 09. Februar 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 112 Minuten
Filmstudio: Sony Pictures Home Entertainment FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD MA 4.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 & Dolby Vision Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: Panasonic UB9004

Venom Trailer:

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Alleine vor der Glotze: Fernsehen wandelt sich zur Solo-Aktivität

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Der Einsiedler vorm Fernseher ist bisher wohl eigentlich eher ein Mythos gewesen. So sollte das Klischee von der einsamen Couch-Potato etwa Kinder ermutigen mehr draußen zu spielen. Laut einer neuen Studie wandelt sich das Fernsehen aber tatsächlich. Es wird von der Familienaktivität zur Solo-Berieselung.

So war das Fernsehen vor allem in den 1980er- und auch 1990er-Jahren bei Familien etwa mit Spielshows wie „Wetten, dass…?“ auch ein gemeinsames Ereignis. Man hat sich Sendungen nicht nur gemeinsam angesehen, sondern auch darüber geredet und gemütlich Zeit miteinander verbracht. Das war freilich noch eine andere Ära. Oftmals gab es nur ein Fernsehgerät im Haus und es trug noch nicht quasi jeder Mensch einen portablen Multimedia-Player namens Smartphone mit sich herum.

Dass der Fernsehkonsum bzw. die Nutzungsgewohnheiten sich verändern, wird durch viele Faktoren bedingt. Smartphones, Streaming-Dienste und auch veränderte Regelungen zu Arbeitszeiten sind alle Teile des Gesamtbildes. Eine neue Umfrage von Statista hat ergeben, dass fast die Hälfte der Befragten (48 %) Filme, Serien oder auch TV-Shows lieber alleine konsumiert. Nur ein kleiner Teil, 11 %, setzt sich fürs Fernsehen lieber mit der Familie zusammen. Freunde sind als Seh-Genossen noch unbeliebter. Nur 2 % präferieren das gemeinsame Fernseherlebnis mit Freunden gegenüber dem Solo-Genuss.

Letzteres kann aber auch schlichtweg darauf hindeuten, dass die Zuschauer mit Freunden lieber andere Dinge unternehmen, als vor der Mattscheibe zu hocken. Verbreiteter ist dabei der Bewegtbildgenuss mit dem Partner: 39 % der Befragten sprechen sich dafür aus. Befragt wurden im Rahmen der Online-Studie 1.000 Menschen verschiedener Altersklassen vom 7. bis zum 12. Januar 2019.

Speziell die Jugend wandelt lieber auf Solo-Pfaden

Die Ergebnisse zeigen, dass gerade jüngere Zuschauer lieber alleine vor dem Bildschirm sitzen: 61 % der Befragten im Alter zwischen 18 und 29 Jahren schaut am liebsten alleine fern. Bei den Befragten zwischen 50 und 65 Jahren waren es allerdings auch immerhin 47 %. Wiederum gaben 43 % an meistens zu zweit fernzusehen. Weitere Unterschiede in der Nutzung: Die 18- bis 29-Jährigen nutzen mittlerweile Videoplattformen wie YouTube (81 %) oder Video-On-Demand-Angebote (73 %) stark. „Nur“ 67 % geben sich überhaupt noch regelmäßig dem linearen Fernsehen hin.

Da gehen die 50- 65-Jährigen anders vor und nutzen zu 87 % noch das klassische Fernsehen und nur zu 35 % Video-On-Demand-Angebote. Das spiegelt sich auch in den Aussagen zur Zukunftsperspektive des Fernsehens wider. 70 % der 50- 65-jährigen glauben, dass es auch bis 2028 noch das Fernsehen, wie wir es heute kennen, geben wird. Hingegen nehmen 65 % der 18- 29-Jährigen an, dass es bis dahin gar mein lineares TV mehr geben könnte.

„Purl“: Neuer Kurzfilm von Pixar als kostenloser Vorgeschmack auf Disney+

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Disney will bei seinem kommenden Streaming-Dienst namens Disney+ mit exklusiven Inhalten punkten. Schon diese Woche hat man dabei einen Vorgeschmack darauf gegeben, was damit gemeint sein wird. Denn kostenlos hat Disney via YouTube einen neuen Pixar-Kurzfilm veröffentlicht, dem weitere in ähnlicher Machart nachfolgen sollen.

Der neue Kurzfilm von Pixar nennt sich „Purl“ und steht in englischer Sprache gratis auf der Plattform YouTube zum Streaming bereit. Das Video ist knappe 9 Minuten lang und erzählt die Geschichte eines kleinen Wollknäuels, das in einem Unternehmen voller „Bros“ angestellt wird. Was recht klischeehaft beginnt und zunächst als stereotype Geschichte zum Thema Diskriminierung am Arbeitsplatz verstanden werden könnte, bei der die Männer mal wieder die Bösen sind, entwickelt sich dann deutlich positiver, als man es zu Anfang vielleicht vermutet.

Somit ist der neue Kurzfilm von Pixar absolut sehenswert. Man sieht dem Video durchaus etwas an, dass nicht das gleiche Budget dahinter steht, wie bei den anderen Kurzfilmen, welche jeweils im Kino vor Pixars Blockbustern laufen. Allerdings bietet das Ergebnis inhaltlich gewohnte Pixar-Qualität und soll sicherlich einen Fingerzeig auf viele neue Projekte geben, die dann exklusiv bei Disney+ ihren Einstand geben werden.

„Purl“ soll nämlich der erste vieler sogenannter SparkShorts sein. Dabei gibt Pixar aufstrebenden Künstlern im Unternehmen die Chance auf diese Weise ihre kreativen Ideen zu verwirklichen. Bei YouTube soll schon am 11. Februar dabei der zweite SparkShort namens „Smash and Grab“ erscheinen. Am 18. Februar wird der dritte Streich, „Kitbull“ folgen. Fans von Pixar sollten also dranbleiben.

SparkShorts sollen später nur bei Disney+ zur Verfügung stehen

Während die ersten SparkShorts bei YouTube ihren Einstand geben, deutet die Videobeschreibung zu „Purl“ aber bereits an, dass weitere Kurzfilme dann wohl eben exklusiv für Abonnenten von Disney+ zum Abruf bereitstehen werden. Damit schlägt das Animationsstudio dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Aufstrebende Künstler können im Unternehmen bei kleinen Projekten ihr Können beweisen und es gelangen exklusive, verlockende Inhalte zu Disneys Streaming-Dienst.

Sollten die weiteren Kurzfilme die Qualität von „Purl“ halten, dürfte sicherlich so mancher Pixar-Fan neidisch zu Disney+ blicken. Leider ist weiterhin offen, für wann der Start in Europa geplant ist. In den USA sollen ab April erste Tests beginnen. In der zweiten Jahreshälfte 2019 soll Disney+ dann offiziell den Betrieb aufnehmen. Dabei wird Disney sogar für seine Streaming-Plattform Inhalte anderer Studios lizenzieren, wie CEO Bob Iger kürzlich bestätigt hat.

„Captain Marvel“: Comicverfilmung wird exklusiv Disney+ beehren

Es ist bereits bekannt, dass keine neuen Marvel-Serien und Filme mehr zum Streaming-Anbieter Netflix kommen sollen. Disney will stattdessen mit Disney+ eigene Wege gehen. Da ist man besonders konsequent. So hat CEO Bob Iger gegenüber Investoren bestätigt, dass der kommende Marvel-Blockbuster „Captain Marvel“ nur via Disney+ zum Streaming zur Verfügung stehen werde.

Laut Iger werde „Captain Marvel“ damit der erste der Marvel-Kinofilme sein, der exklusiv bei Disney+ seinen Einstand gebe. Auf DVD, Blu-ray und Ultra HD Blu-ray wird der Blockbuster aber mit ziemlicher Sicherheit natürlich auch ganz regulär erscheinen. Wer jedoch keine optischen Datenträger mehr erwerben möchte, muss dann wohl bei Disney+ reinschauen.

Möglich ist jedoch, dass Disney übergangsweise außerhalb der USA noch weitere Vereinbarungen abschließt. Schließlich startet Disney+ zunächst nur in den Vereinigten Staaten. Es wäre also möglich, dass „Captain Marvel“ dann zwar in den USA exklusiv bei Disney+ verbleibt, in Europa aber bei anderen Anbietern zumindest zum Kaufen und Leihen zur Verfügung steht – etwa bei Amazon im digitalen Angebot.

Für die Zukunft dürfte das aber bedeuten, dass Disney auf lange Sicht die Marvel-Filme, wie eben „Captain Marvel“ und auch andere seiner großen Blockbuster für das Streaming später von Konkurrenzplattformen fernhalten möchte. Wer also Amazon Prime Video oder Netflix abonniert hat, sollte sich da keine zu großen Hoffnungen mehr machen, dass in den nächsten Jahren etwa Star-Wars- oder Marvel-Filme ihren Einstand geben.

„Captain Marvel“ läuft zunächst am 8. März 2019 in den US-Kinos an

Bis es soweit ist, muss „Captain Marvel“ mit Hauptdarstellerin Brie Larson („Raum“) ohnehin zunächst erst einmal in den Lichtspielhäusern dieser Welt anlaufen. Am 8. März 2019 soll es in den USA losgehen. Der Film spielt in den 1990er-Jahren und erzählt die Geschichte der Air-Force-Pilotin Carol Danvers, welche in den Krieg zwischen den Alien-Rassen Kree und Skrull verwickelt wird.

Neben Brie Larson als titelgebender Heldin sind auch noch Samuel L. Jackson als Nick Fury und Clark Gregg als Shield-Agent Phil Coulson unter anderem mit von der Partie. Weitere Rollen übernehmen Jude Law, Gemma Chan und Lee Pace. Klar ist, dass Disney den Streaming-Dienst Disney+ aggressiv vorantreiben will. So sollen nicht nur exklusive Eigenproduktionen, sondern auch lizenzierte Inhalte zu Anfang das Angebot aufstocken. Da darf man gespannt sein, wann Disney auch für Europa einen Start in Aussicht stellt.

Durchschaut: LG präsentiert transparantes OLED-Display auf der ISE 2019

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LG Display präsentiert ein tranparentes OLED-Display auf der Integrated Systems Europe 2019 (ISE). Selbst wenn die Technik sich an professionelle Anwender richtet, zeigt sie doch wie flexibel die OLED-Technologie sein kann!

Ganz klar, LG Electronics wird seinen transparentes OLED-Display sicherlich nicht an private Anwender verkaufen. Das Zielpublikum für dieses Produkt befindet sich im professionellen Bereich. Mit dem Display lassen sich z.B. Schaufenster und Produkte weitaus interessanter in Szene setzen. Während auf dem Display z.B. bewegte Bilder, Werbebotschaften oder Artikeldetails dargestellt werden, könnte dahinter das Produkt wie eine Schmuck-Kollektion oder technische Geräte platziert sein. Oder wie wäre es den OLED vor einem Spiegel zu positionieren? Sobald der Kunde in den Spiegel sieht, könnten dann Werbebotschaften oder ähnliches abgespielt werden?

Werbetafel 2.0

Der Markt für Digital Sinage oder „Digitale Werbetafeln“ ist ein Milliardengeschäft ähnlich dem TV-Markt. Und wie im Bereich Unterhaltungselektronik, suchen Firmen immer neue Möglichkeiten um ihre Produkte via Displays ihrer Kundschaft schmackhaft zu machen. Egal ob es sich um ein durchsichtes OLED-Display oder eine 292 Zoll große 8K Micro-LED-Wand handelt. Nicht selten werden Entwicklungen aus dem Bereich TV von der Sinage-Sparte des jeweiligen Herstellers übernommen. So präsentierte Samsung z.B. auf der diesjährigen ISE erste QLED 8K-Displays um Werbebotschaften zu übermitteln. Und wer weiß, vielleicht findet LG Electronics ein praktisches Beispiel, wie ein durchsichtiger OLED-TV im Wohnzimmer, Bad oder Schlafzimmer zum Einsatz kommen könnte.

Gaming auf einem transparenten OLED-TV

Ein praktische Beispiel, wie ein transparenter OLED-TV im eigenen Zuhause eingesetzt werden könnte, haben wir euch am Ende des Beitrages angehängt. Linus von Linus Tech Tips hat sich den Prototypen des durchsichtigen OLED-Displays geschnappt und darauf ein bisschen zu zocken.

 

Amazon Prime Video Channels ab sofort mit dem türkischen BluTV

Amazon bietet nicht nur mit Prime Video ein Streaming-Angebot, das jeden Monat um Neuzugänge erweitert wird, sondern kredenzt als zusätzliche, kostenpflichtige Leistung auch noch die Amazon Prime Video Channels. Jene erhalten nun Zuwachs: BluTV.

Amazon erweitert das zubuchbare Angebot der Pay-TV-Kanäle regelmäßig. Jetzt schickt man besagten Sender BluTV ins Rennen, der eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen soll. So sendet der On-Demand-Kanal bei den Amazon Prime Video Channels nämlich Sendungen in türkischer Sprache. Entsprechend möchte man damit also türkischstämmige Einwanderer bedienen oder Deutsche, welche des Türkischen mächtig sind und sich für das Programm von BluTV interessieren.

2015 wurde BluTV als Video-On-Demand-Dienst in der Türkei bzw. ganz genau in Istanbul gegründet. Im Rahmen des Programms bietet man auch Eigenproduktionen an, die sogenannten BluTV Originals. Dazu rechnet man aktuell beispielsweise die Formate „Masum“ („Innocent“), „Bozkir“ („Steppe“) und „Sifir Bir“ („Zero One“). Zusätzlich lizenziert man jedoch auch weitere türkischsprachige Filme und Serien.

BluTV steht bereits bei den Amazon Prime Video Channels bereit

Ab sofort können Interessierte BluTV über die Amazon Prime Video Channels buchen. Dabei fällt ein monatlicher Preis von 4,99 Euro an. Eine langfristige Bindung geht man damit nicht ein, denn der Kanal ist monatlich kündbar. Wer also nur mal reinschnuppern möchte, kann das ebenfalls einfach für einen einzelnen Monat so handhaben. Über die offizielle App für Amazon Prime Video besteht der Zugriff auf die Kanäle dann auch an Smart TVs, mobilen Endgeräten mit Apple iOS, Android-Modellen sowie natürlich an Amazons hauseigenen Fire TV, Fire TV Stick, Fire Tablets und ergänzend dem Apple TV bzw. Apple TV 4K.

BluTV Amazon Channels
bluTV: Türkischer Sender nun bei den Amazon Prime Video Channels

Aber auch über das Web lassen sich die Kanäle z. B. an Desktop-PCs und Notebooks aufrufen. Dabei ist es zu begrüßen, dass Amazon ein multikulturelles Angebot abdeckt und nun neben etwa Action-, Doku- und Anime-Fans auch Freunde der türkischsprachigen Unterhaltung versorgt. Auch da gibt es sicherlich in Deutschland einen wachsenden Kreis an Interessenten, den man im Kopf behalten sollte.

Kino für die Hosentasche: Sony Xperia XA3 Smartphone mit 21:9 Display

Smartphones nutzen heute in der Regel bereits nicht mehr das 16:9-Format, sondern verwenden häufig 18:9 oder ausgefallenere Dimensionen wie 18,5:9. Sony soll nun allerdings mit dem Xperia XA3 wohl ein Modell planen, das sogar das ultrabreite Format 21:9 einsetzen dürfte.

Sony wird, wie alle Smartphone-Hersteller, Ende Februar auf dem Mobile World Congress 2019 (MWC) neue Mobiltelefone vorstellen. Dabei sticht das Sony Xperia XA3 aber besonders ins Auge. Auf ersten Bildern zeigt sich das Schwestermodell der Xperia A3 Ultra und des kommenden Flaggschiffs Xperia XZ4 nämlich mit einem ungewöhnlichen Format von 21:9. Das sorgt dafür, dass das Gerät noch höher ist, als wir es aktuell gewohnt sind.

Für Kino-Fans ist das Format 21:9 natürlich altbekannt, kommt es doch für viele Blockbuster zum Einsatz. Will Sony hier also eventuell diejenigen locken, die gerne auch mal den ein oder anderen Film am Handy streamen? Außerdem verzichtet das Sony Xperia XA3 auf deinen Notch, wie wir ihn vom Gros der aktuellen Flaggschiffe kennen. Es fehlt also eine Aussparung im Bildschirm für die Frontkamera. Sony bleibt stattdessen bei einem traditionellen Design, das einen breiteren Rahmen an der Oberseite für die Kamera und die Sensoren belässt.

Sony Xperia XA3
Sony Xperia XA3 könnte ein Gerät für Film-Freunde darstellen

Während Sony oben einen Rahmen belässt, sehen die durchgesickerten Bilder so aus, als ob der japanische Hersteller dafür unten nur einen sehr schmalen Rand um das Display lassen würde. Leider fehlen aktuell aber weitere Angaben zur Technik. Man spekuliert auf eine Diagonale von 5,9 Zoll und eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln. Die Gerüchteküche ist auch unsicher, ob die Bilder tatsächlich das Sony Xperia XA3 zeigen. Es könnte sich hier auch um ein Smartphone handeln, das am Ende einen völlig anderen Namen trägt.

Sony braucht innovative Ideen, um Schritt zu halten

Sony experimentiert immer mal wieder mit neuen Ideen im mobilen Markt. Speziell Multmedia-Freunde hat man dabei auch in der Vergangenheit mit seinen 4K-Smartphones wie dem Sony Xperia XZ2 Premium anvisiert. Dennoch ist Sony ins Hintertreffen geraten und kann was die Verkaufszahlen und Umsätze im mobilen Markt nicht mit Platzhirschen wie Apple, Samsung oder auch Huawei und Honor mithalten. Ob das neue 21:9-Smartphone da einen Wandel einläuten könnte?

Sony Xperia XA3
Sony Xperia XA3 kann auf der Rückseite mit einer Dual-Kamera aufwarten

Die Bilder zeigen des Weiteren für das besagte Gerät an der Rückseite eine Dual-Kamera, einen Anschluss für USB Typ-C sowie einen Fingerabdruckscanner an der Seite. Die Dual-Kamera könnte mit 23 + 8 Megapixeln aufwarten. Frühere Berichte haben dem Smartphone einen Qualcomm Snapdragon 660 als SoC, 4 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz nachgesagt. Das würde für ein Mittelklasse-Gerät sprechen. Zudem soll ein Akku mit 3.500 mAh an Bord sein. Sony schweigt natürlich noch zu dem Smartphone, so dass es aktuell abwarten heißt.

Disney+: Streaming-Dienst wird Filme und Serien anderer Studios anbieten

Disney hat seinen eigenen Streaming-Dienst namens Disney+ bereits vor einiger Zeit angekündigt. Bisher war nur klar, dass das Unternehmen dort Inhalte aus dem eigenen Hause unterbringen will. Jetzt hat CEO Bob Iger aber bestätigt, dass man auch Content anderer Studios lizenzieren werde.

Jene Maßnahme dürfte bei der Konkurrenz von Amazon Prime Video und Netflix für ein Aufhorchen sorgen. Im Klartext bedeutet das nämlich, dass Disney dort nicht nur exklusive Eigenproduktionen zu Marken wie Star Wars und Marvel unterbringen wird, sondern sich genau wie die großen Platzhirsche zusätzliche Filmen und Serien bei konkurrierenden Studios sichern möchte.

Bereits im April 2019 will Disney erste Demonstrationen des Streaming-Angebots starten. Dabei kommt dem Unternehmen mit der Maus natürlich auch gelegen, dass man es geschafft hat 21st Century Fox zu übernehmen. Mit welchen Studios man wiederum für lizenzierte Inhalte zusammenarbeiten möchte, ist offen. Schließlich plant etwa Universal selbst ein Streaming-Angebot. Warner Bros. hat mit DC Universe bereits eine Plattform an den Start gebracht – allerdings bisher nur in den USA.

Der Disney-CEO Bob Iger hat dabei erklärt, dass Disney langfristig primär auf seine eigenen Inhalte setzen wolle. Gerade zur Einführung von Disney+ wolle man für ein möglichst breit aufgestelltes Angebot aber auch auf Content externer Partner setzen: „Es dauert eine Zeit, um bei dem Dienst eine breite Palette eigener Inhalte zu bieten. Deswegen kaufen wir zu Anfang auch von außen Content ein.“

Disney will Amazon Prime Video und Netflix Paroli bieten

Disney meint es also offenbar ernst damit, den großen Playern in allen Belangen Konkurrenz zu machen. Das bekommt Netflix bereits dadurch zu spüren, dass die Disney- und Marvel-Filme dort mittelfristig aus dem Angebot herausfallen sollen. Gemeinsam stemmte man zudem Serien wie „Daredevil“, „Jessica Jones“ oder „The Punisher“, geht aber nun getrennte Wege.

Laut Iger wolle Disney viele eigene und exklusive Inhalte bei Disney+ anbieten, um Abonnenten zu locken. Dazu werden Marken von Marvel, Lucasfilm, Pixar und auch National Geographic zählen. Etwa ist bereits eine Star-Wars-TV-Serie namens „The Mandalorian“ angekündigt. Auch eine Marvel-Serie rund um den Schurken / Antihelden Loki, eine Fortsetzung der Serie „Star Wars: The Clone Wars“ und ein Format rund um die Monster aus „Die Monster AG“ sind geplant.

Sky Q will Kunden jetzt mit Fußball-Highlights locken

Sky Deutschland will seine Abonnenten halten und versucht sich an immer mehr Kniffen. Neben Eigenproduktionen wie dem erfolgreichen „Das Boot“ spielt da natürlich auch der Sport und insbesondere Fußball eine Rolle. Da freuen sich vielleicht viele Sky-Kunden, dass man das Fußball-Angebot bei Sky Q nun ausbaut.

So ermöglicht Sky Q nun „die Highlights der Bundesliga, 2. Bundesliga, UEFA Champions League und des DFB-Pokals jederzeit auf Abruf“ zu sehen. Konkret bedeutet das, dass Sky Q Abonnenten aus allen UEFA Champion League Spielen und allen DFB-Pokalspiele Highlights zeigt. Zudem kommen auch noch Highlight-Videos der Sky Bundesliga Spiele und aller Spiele der 2. Bundesliga ins Spiel. Voraussetzung ist für die Bundesliga-Inhalte aber, dass das Fußball Bundesliga Paket gebucht wurde.

Sky gibt an, dass die neuen Clips dann immer ab 24 Uhr des jeweiligen Spieltags abrufbar sein sollen. Wer Interesse hat, ruft einfach auf dem Sky Q Receiver in der Sport Menü Sektion die „Empfehlungen“ auf. Dort finden sich dann die jeweiligen Inhalte. Der ausführende Vizepräsident für Sport-Inhalte bei Sky Deutschland, Roman Steuer, glaubt, dass man da vielen Abonnenten eine Freude mache: „Für die Fußballfans zuhause gibt es keine bessere Plattform als Sky Q. Dank der neuen Highlight-Videos entgeht ihnen keine entscheidende Spielszene, auch wenn sie ein Spiel einmal nicht live als Einzelspiel oder in der Sky Konferenz verfolgen konnten. Perfekt, um mit Freunden und Familie ausführlich zu fachsimpeln.“

Sky will das Fußball-Angebot bei Sky Q schrittweise erweitern

Auch die Expertenrunden „Wontorra – Der o2-Fußballtalk“ (für alle Sky Q Kunden) und „Sky90“ ( nur für Abonnenten mit Fußball Bundesliga Paket) stehen via Sky Q in voller Länge stramm. Auch in diesem Fall stehen die Sendungen ab 24 Uhr des jeweiligen Spieltages zur Verfügung. Zusätzlich haben Fans künftig die Möglichkeit, im Archiv zu stöbern, das die Highlights der Rückrunde 2018 / 2019 umfasst.

Sky Deutschland gibt zu Protokoll, dass man das Angebot an Highlight-Clips bei Sky Q schrittweise ausbauen werde. Am Ende will man somit nicht nur sein Fußball-Angebot erweitern, sondern auch weitere Sportarten abdecken. Geplant sei zudem, die Clips in Zukunft auch über die Sky Q App und den mobilen Streamingservice Sky Go anzubieten.