Netflix schenkt jeden Monat eine Runde neuer Filme und Serien für seine Abonnenten nach. Jetzt hat der Streaming-Anbieter bestätigt, welche Inhalte das im Mai 2018 ganz konkret sind. Neben zahlreichen Eigenproduktionen stößt freilich auch wieder reichlich lizenzierter Content hinzu.
Unter anderem gibt im Mai Netflix erste dänische Eigenproduktion namens „The Rain“ ihren Einstand. Die postapokalyptische Serie macht im Trailer bereits einen sehr interessanten Eindruck. Doch auch das Netflix Original „Cargo“ mit Martin Freeman („Sherlock“) in der Hauptrolle klingt sehr vielversprechend. Freeman verkörpert hier einen Vater, der nach einer Seuche in Australien auf dem Land mit seiner kleinen Tochter lebt. Letztere will er vor der Krankheit beschützen, ist allerdings selbst infiziert.
Hier ist zunächst ein Überblick über die neuen Serien, die beim Streaming-Anbieter Netflix im Mai 2018 ins Portfolio gelangen. Mittlerweile zählt das Unternehmen weltweit über 125 Mio. Abonnenten. Da dürften viele Menschen darunter sein, welche den neuen Inhalten entgegen fiebern.
Neue Serien im Mai 2018 bei Netflix
Versailles – Staffel 2 – ab 01.5.2018
Suits – Staffel 6 (Teil 2) – ab 02.5.2018
Dear White People – Volume 2 ab 04.5.2018
Busted! – Staffel 1 – ab 04.5.2018
My next guest… with David Letterman: Tina Fey – ab 04.5.2018
The Rain – Staffel 1 – ab 04.5.2018
A Little Help with Carol Burnett – ab 04.5.2018
The Joel McHale Show with Joel McHale (wöchentliche Episoden) – ab 06.5.2018
Bill Nye rettet die Welt – Staffel 3 – ab 11.05.2018
Riverdale – Staffel 2 (Finale Episode) – am 17.5.2018
Mob Psycho 100 – Staffel 1 – ab 22.5.2018
Terrace House: Opening New Doors: Teil 2 – ab 22.5.2018
Explained – Staffel 1 (wöchentliche Episoden) – ab 23.5.2018
Fauda – Staffel 2 – ab 24.5.2018
The Toys That Made Us – Staffel 2 – ab 25.5.2018
Designated Survior – Staffel 2 (Finale Episode) – am 25.5.2018
The Break with Michelle Wolf – Staffel 1 – ab 27.5.2018
Unbreakable Kimmy Schmidt – Staffel 4 ab 30.5.2018
My next guest… with David Letterman: Howard Stern ab 31.5.2018
Neue Filme im Mai 2018 bei Netflix
Sometimes – ab 01.5.2018
John Mulaney: Kid Gorgeous Live at Radio City – ab 01.5.2019
Hocus Pocus – ab 01.5.2018
Yogi Bär – ab 01.5.2018
Alice im Wunderland – ab 03.5.2018
Dany Boon: Des Hauts-De-France – ab 04.5.2018
Anon – ab 04.05.2018
Notwehr – ab 04.5.2018
Forgive Us Our Debts – ab 04.5.2018
Hari Kondabolu: Warn Your Relatives ab 06.5.2018
The Kissing Booth – ab 11.5.2018
Ali Wong: Hard Knock Wife – 13.5.2018
Catching Feelings – ab 18.5.2018
Cargo – ab 18.5.2018
Conjuring 2 – ab 20.5.2018
Tig Notaro Happy To Be Here – ab 22.5.2018
Ein Hologramm für den König – ab 23.5.2018
Ibiza – ab 25.5.2018
Sara’s Notebook – ab 26.05.2018
Disturbia – ab 27.5.2018
Wir sind die Millers ab 29.5.2018
Neu für Kinder im Mai 2018 bei Netflix
Kong: König der Affen – Staffel 2 – ab 04.5.2018
The Who Was? Show – Staffel 1 – 11.5.2018
Trolljäger – Staffel 3 – ab 25.5.2018
Neue Original-Dokumentationen im Mai 2018 bei Netflix
Samsung hat seine neue Sportworld App veröffentlicht. Mit der Anwendung will man im ersten Schritt ganz besonders Fußballfans ködern. Denn wer bis zum 17. Juni einen Samsung QLED TV des Jahres 2018 kauft, erhält für ein halbes Jahr kostenlosen Zugriff auf die in Sportworld enthaltenen Sportangebote.
In Sportworld besteht ganz konkret Zugriff auf Sky Ticket, Dazn und den Eurosport Player. Laut Samsung wolle man diese unterschiedlichen Angebote über die eigene Sportworld App im Sinne der Nutzer bündeln. Der Gutschein, den QLED-Käufer wiederum für die Zugangsmöglichkeiten erhalten können, entspricht damit einem Wert von ca. 280 Euro. Das kann also durchaus für den ein oder anderen eine interessante Sache sein, der ohnehin abwägte sich zur Fußball Weltmeisterschaft 2018 einen neuen Fernseher anzuschaffen.
Samsung wirbt entsprechend tatkräftig: „Bundesliga, Champions League, Europa League oder auch andere europäische Topligen, wie Premier League und La Liga – selten war die Zahl der im TV verfügbaren Fußballwettbewerbe und Livespiele für Fans so groß wie jetzt. Damit Fans nicht den Überblick verlieren, bringt Samsung die Sportworld App auf seine neuen QLED TVs.“
Samsung SportWorld App: Zum Start für QLED-Käufer für 6 Monate gratis
Neben den bereits erwähnten Anbietern ist auch noch die App Goalplay von Oliver Kahn direkt in Sportworld integriert. Jene Anwendung soll mit Analysen und Torwarttrainings punkten. Starten lässt sich die neue Sportworld App von Samsung über den Smart Hub an den QLED-Fernsehern. Wer einen neuen QLED kauft, hat dann übrigens bis zum 30. Juni 2018 Zeit seinen Code bei den Anbietern einzulösen.
Samsung Sportworld App: Nur QLED des Jahres 2018 nehmen an der Promotion teil
Zwar wirbt Samsung dabei hauptsächlich mit dem Fußballangebot, natürlich besteht aber auch Zugriff auf andere Inhalte zu weiteren Sportarten Zugriff. Weitere Informationen zu Sportworld stellt Samsung auch auf dieser dedizierten Website bereit. Dort sind auch die vollständigen Bedingungen der Promoaktion einsehbar. So erhalten teilnehmende QLED-Besitzer ihren Code nach dem Aufruf der Sportworld-App und der Registrierung des neuen Geräts über die Seriennummer. Folgende Modelle nehmen an der Aktion teil:
Technisat hat im Rahmen seiner Hausmesse sein neues Produktportfolio vorgestellt. Highlight ist der neue TECHNIVISION OLED, der erste OLED-TV aus dem Hause TechniSat. Das neue Flaggschiff-Modell soll als 55 und 65 Zoll Variante auf den Markt kommen.
Preise und Verfügbarkeit haben wir beim Hersteller angefragt, bislang aber keine Rückmeldung erhalten. Ausführliche Informationen gibt es lt. TechniSat erst zum Innovation Media Briefing im Vorfeld, dass kurz vor dem Start der IFA 2018 in Berlin abgehalten wird. Auf der Messe möchte TechniSat die neuen Premium-OLED-TVs endlich einem breiten Publikum präsentieren. Neben einer hervorragenden Bildqualität verspricht der deutsche Traditionshersteller auch zahlreiche Features wie z.B. eine Netflix-Anbindung. TechniSat steht damit in Konkurrenz zu Metz und Loewe, die bereits erste OLED-Geräte im Markt platzieren konnten.
MONITORLINE mit 49 und 55 Zoll
Neben dem TECHNIVISION OLED gab es auch noch die neue MONITORLINE auf der Hausmesse zu bestaunen. Die Monitore lassen sich perfekt mit den TechniSat Set-Top-Boxen ergänzen. Wer möchte kann sich so Bildschirm und Receiver zusammenstellen. Am Gerät selbst sind zahlreiche Anschlüsse vorhanden, jedoch keine TV-Tuner verbaut. Die TechniSat MONITORLINE ist in den Größen 49 und 55 Zoll erhältlich. Preise & Verfügbarkeit wurden ebenfalls nicht kommuniziert.
Der TECHNIVISION OLED soll nicht die einzige Neuheit sein, die TechniSat auf dem IFA-Messestand präsentiert
TechniSat auf der IFA 2018
Lt. TechniSat soll das aber noch nicht alles gewesen sein. Auf der IFA 2018 im September in Berlin wird der Hersteller wieder mit einem großen 800m² Stand vertreten sein. Neben dem bestehenden Produkt-Portfolio und den hier beschriebenen Produktneuheiten, soll es auch noch die ein oder andere Überraschung geben. Wir sind auch gespannt, ob TechniSat weitere 4K Fernseher mit LCD-Technik ankündigen wird. Zuletzt wurden die TECHNIVISTA SL UHD Fernseher auf der IFA 2017 vorgestellt.
Wie avmagazine.it berichtet könnte Oppo doch noch gerettet werden. Ein Zusammenschluss der wichtigsten europäischen Distributoren möchte für den Fortbestand der Marke Oppo sowie für die Entwicklung neuer Geräte bis 2020 sorgen.
Anfang April verkündete Hersteller Oppo, sich aus dem Audio & Video-Sektor zurückziehen zu wollen. Die Produktion sowie die Entwicklung neuer Geräte sollten eingestellt werden. Der Service, sowie die Entwicklung von Firmware-Updates inkl. neuer Features soll aber weiter bestehen bleiben. Für die eingefleischte Heimkino-Community natürlich ein Schock. Es scheint aber noch Hoffnung für Oppo zu geben.
Viele Distributoren haben sich wohl mit Oppo an einen Tisch gesetzt und beschlossen, die Fabriken und die damit verbundenen Produktionen am Laufen zu halten. Damit soll gewährleistet werden, dass die Verteilung der hochwertigen HiFi-Produkte bis 2019 gesichert ist. Im Artikel wird der Geschäftsführer des italienischen Distributors „Labtek“ zitiert, der die Berichte bestätigt.
Der Verkaufspreis für den UDP-205 soll in den USA bereits um bis zu 40% gestiegen sein.
Die Distribution der hochwertigen Audio- und Videoplayer scheint gesichert – der Wechsel bringt aber nicht nur positives mit sich. Preissteigerungen, wie sie bereits in den USA zu beobachten sind, sollen die Folge sein. Für den 4K Player UDP-205 zahlte man um die 1.200 $US, nun liegt der Preis bereits bei um die 1.700 $US (ohne Steuer). Ob der Preisanstieg durch den bevorstehenden Zusammenschluss zwischen Oppo und den Distributoren, oder auf das knappe Kontingent verfügbarer Player zurückzuführen ist, können wir bislang nicht sagen. Es scheint aber ähnliche Preisverschiebungen im europäischen Raum zu geben. In Deutschland sind die Preise bislang stabil:
Es gibt auch unbestätigte Berichte, die sogar neue Player von Oppo in Aussicht stellen. Die neuen UHD Blu-ray Player könnten bereits ab 2020 in den Handel gelangen. Die Geräte sollen sich bereits in einem fortgeschnittenem Entwicklungsstadium befinden. Eine offizielle Stellungnahme steht aber bisher aus. Die soll angeblich im laufe des Juni 2018 über das neue „Konsortium“ in Umlauf gebracht werden.
Der Test von „Star Wars: Die letzten Jedi“ auf 4K Blu-ray zeigt, wieso der Titel trotz bester Voraussetzungen nicht die erwartete Referenz-Qualität erreicht hat. Die Story hat uns gut gefallen, Abstriche gibt es leider in der Umsetzung der audiovisuellen Präsentation. Unterm Stricht bleibt „Star Wars: die letzten Jedi“ auf 4K Blu-ray eine Empfehlung.
Nach dem wenig originellen aber sensationell erfolgreichen Neustart der Star-Wars-Saga wurde der zweite Teil wesentlich kritischer aufgenommen. Zu düster sei er einerseits, zu gekünstelt witzig andererseits. Manche warfen ihm vor, die Charaktere zu vernachlässigen und ein ziemliches Chaos zu hinterlassen. Ein Chaos, das von Abrams, der für das Finale (Ende 2019) auf den Regie-Posten zurückkommt, wieder gerichtet werden muss. Während die Kritik größtenteils noch die positiven Aspekte herausarbeitete, quittierten die Zuschauer den Mittelteil der neuen Trilogie mit deutlich geringeren Zuschauerzahlen. Zunächst einmal haben es Mittelteile von Trilogien natürlich immer schwer. Sie müssen einen möglicherweise rasanten Einstieg in eine Serie zu einem ebenso fulminanten Finale hinführen, dürfen aber selbst nicht zu spektakulär sein, um dem Showdown nicht die Schau zu stehlen. Kaum verwunderlich, dass Abrams diesen Part dankend an Rian Johnson abgegeben hat. Der fiel zuvor eher als Independent-Regisseur auf und sorgte mit seinem “größten” Film (Looper) auch nicht gerade für Begeisterungsstürme. Ohnehin hat man ihm seit 2012 gerade mal drei Folgen Breaking Bad zum Inszenieren anvertraut. Kein gutes Omen also? Eine Antwort, die so eindeutig nicht gegeben werden kann. Man merkt Episode VIII an, dass hier kein Mainstream-Filmer am Werk ist.
Viele Bestandteile wirken weniger massenkonform und mutiger. Johnson erlaubt sich den einen oder anderen Haken, den Abrams in seinem glatten und wenig mutigen Vorgänger sich nicht getraut hatte. Allerdings liegt er dann auch schon mal daneben. So integriert er schon direkt zu Beginn einen ungewohnten Humor, der mehr an die Marvel-Filme erinnert. Bisweilen wirkt das befremdlich deplatziert und falsch. Beispielsweise direkt in der ersten Szene, wenn Poe den Funkkontakt mit General Hux scheinbar ignoriert. Und ob man die Porgs witzig, knuddelig oder einfach nur nervig findet, liegt dann wiederum im Auge des Betrachters. Fakt ist: So schlimm wie ein Jar Jar Binks sind die (deutlich an die Tribbles aus Star Trek erinnernden) Tierchen dann aber doch nicht.
Vielleicht hatte es Die letzten Jedi im Kino aber auch so schwer, weil das Spin-off „Rogue One“ so sensationell gut geworden war. Auch wenn es “einfacher” ist, mit einer Nebenstory positive Reaktionen zu bekommen, die bekannte Figuren nur am Rande erwähnt, so offenbarte der inhaltlich vor Episode IV angesiedelte Ableger doch, woran es der Original-Storylinie mangelte: Mut und Konsequenz. Abrams, der mit seiner Episode VII möglichst niemandem zu nahe treten wollte, war alles andere als experimentierfreudig, während Rogue One ja nicht einmal auf seine Figuren aufpassen musste. Am Ende MUSSTEN sie ja alle tot sein, sonst hätte man von ihnen in Episode IV ja noch etwas hören müssen.
Star Wars: Die letzten Jedi nimmt sich nun zumindest ein Beispiel am Spin-off und gestaltet sich mutiger, düsterer und damit am Ende bei objektiver Betrachtung besser als Das Erwachen der Macht. Johnson, der das Drehbuch gleich selbst übernahm, legt die Handlung komplexer an. Vielleicht auch das ein Grund für die Integration eines höheren Humor-Anteils. Auf der anderen Seite beging er an einer bestimmten Stelle mit seinem bewusst dunklen Tenor offenbar den Kardinalsfehler, der die Fans dazu brachte, sich entsprechend aufzuregen: Luke Skywalker, die Lichtfigur der ersten Trilogie und (in Abwesenheit) die Hoffnungsgestalt des direkten Vorgängers soll ein desillusionierter, gescheiterter Mann geworden sein, der sich vergrämt ins Exil zurückgezogen hat? Was für die einen ein lobenswerter Schritt für die Entwicklung dynamischer Charakterentwicklung war, betrachteten die anderen als Frevel – so ist das nun mal, wenn man ein entscheidendes Detail einer kultisch verehrten Filmreihe so massiv abändert.
Leider bleiben die anderen Figuren etwas blass. Finn gerät nach und nach zum neuen Han Solo, der ständig unterwegs ist, dabei aber kaum eigenes Profil entwickelt, Poe hat viel zu wenig Szenen und selbst Rey, die große Strahlkraft des Vorgängers, findet sich oft eher einsilbig wieder. Gerade ihr hätte man doch gewünscht, etwas mehr über die eigene Vergangenheit zu erfahren als eine derart billige Erklärung zu bekommen, wer ihre Eltern waren. Nur gut, dass es Rose und den Codeknacker gibt. Während Letzterer von einem toll aufgelegten Benicio Del Toro schön schnodderig gespielt wird, ist Rose nicht nur ein charmant normaler Charakter, sondern einer, an dem man sich emotional festhalten kann. Und natürlich ist Star Wars: Die letzten Jedi auch Actionfilm genug, um einige sagenhafte Szenen abzuliefern. Schon die Schauplätze sind atemberaubend. Skellig Michael, die irische Insel, die als Drehort für Lukes Exil auf Ahch-To genutzt wurde, betört mit ihrer schroffen Schönheit. Und der Schauplatz von Kasino und Fathier-Rennbahn wirkt schön dekadent. Weltraumschlachten sind opulent wie eh und je und der gemeinsame Laserschwert-Fight Kylos und Reys gegen Snokes Leibgarde hat echte Klasse. Optisch grandios ist die Formation der “Rostlauben” während des Showdowns, wenn deren Kufen rote Spuren im salzigen Boden hinterlassen. Ohnehin ist der Showdown auf Crait wirklich spektakulär und der Serie absolut würdig.
Star Wars: die letzten Jedi wurde bis auf wenige Aufnahmen auf 35mm Film aufgenommen. Außerdem gab es erneut einige Schlüssel-Szenen, die mit IMAX-Kameras erstellt wurden. Letztere sucht man allerdings praktisch vergeblich, denn das Bild wurde im Format auf 2,39:1 angepasst, um keinen Formatwechsel zu provozieren. Das geübte Auge findet sie aber eventuell aufgrund der höheren Ausgangsauflösung – wer weiß.
Apropos Auflösung: Während wenige der digitalen Szenen nur in 2.8K oder 3.4K vorlagen (anderen wiederum in 6.5K), wurde vom analogen Material ein 4K-Scan vorgenommen und das Digital Intermediate wurde ebenfalls in 4K angefertigt. Da die 2.8K- und 3.4K-Teile im Verhältnis sehr gering sind, kann man also tatsächlich (fast) von einer nativen 4K-Disk ausgehen. Zusätzlich integrierte man für den Vorzeigefilm auch noch Dolby Vision (nebst HDR10) und selbstverständlich auch einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Damit handelt es sich ganz nebenbei als auch um den ersten Disney-Film auf UHD, der natives 4K und DV liefert. Schaut man sich zunächst die Auflösung an, sieht man in Close-ups von Gesichtern mehr Details, nimmt mehr Tiefe wahr. Allerdings wird auch das analoge Filmkorn deutlicher. Wer das nicht mag, wird mit Die letzten Jedi aber ohnehin nicht warm, denn Korn gibt’s wahrlich genug. Bei der Farbgebung gestaltete man den Look deutlich unterschiedlich. Während die Blu-ray eher ein ins leicht Rotbläuliche tendierendes Grau zeigt, kommt die UHD im direkten Vergleich sichtbar grüner daher. Das sieht man gerade während der Szenen im All durchaus merklich. Ansonsten hat man auf eine zu intensive Farbdramatisierung verzichtet.
Die Erweiterung des Farbraums sorgt zu keiner Zeit für ein Gefühl, der Film sei in einen bunten Farbtopf gefallen. Die grünen Wiesen auf Ahch-To wirken allerdings schon etwas kräftiger. Im Falle von Dolby Vision kann man gerade in Szenen mit viel Hell-/Dunkel-Kontrast ausmachen, dass man hier auf eine stärkere Dynamik gesetzt hat. Im Vergleich dazu fällt HDR10 bisweilen qualitativ sehr stark ab und ist arg dunkel.
Bildqualität HDR10: 80%
Bildqualität Dolby Vision: 85%
Tonqualität (85%)
Akustisch macht Star Wars: Die letzten Jedi gegenüber dem Vorgänger einen deutlichen Rückschritt – gerade für das deutsche Publikum. Denn wo Das Erwachen der Macht gerade die hiesige Tonspur mit unkomprimiertem dts-HD-MA bevorzugte und den O-Ton mit dts-HD-High-Resolution “abspeiste”, liegt die Synchronfassung jetzt leider nur noch in Dolby-Digital-Plus 7.1 vor. In der Praxis merkt man den Unterschied in der Dynamik zwar durchaus ein wenig, aber die DD-Plus-Variante im Deutschen gibt durchaus ihr Bestmögliches. Da wäre es auch gar nicht nötig gewesen, sie von der Lautstärker her in den Vordergrund zu mischen. Denn vor allem der Effektreichtum und die Direktionalität sind wirklich hervorragend. Die stürmisch-nasse Atmosphäre auf Ahch-To kommt authentisch rüber und Stimmen sind jederzeit sehr gut eingebettet. Weltall-Fights machen durchweg Spaß und liefern beständig akustische Highlights. Genial sind auch die Surround-Sounds, die durch die telepathische Kontaktaufnahme zwischen Kylo und Rey entstehen und die sich schwerelos im Raum zu verteilen scheinen.
Ganz anders der Originalton. Denn der bekommt via Ultra-HD die einzige unkomprimierte Fassung spendiert – und das dann sogar in Dolby Atmos mit True-HD-Kern. Hier wird also schon die 2D-Ebene maximal befeuert und die Höhen-Ebene gesellt sich noch dazu. Gegenüber der Dolby-Digital-Plus-Spur spürt man mehr Druck im LFE-Bereich. So sind beispielsweise die Einschläge auf dem entfernteren Kreuzer heftiger (5’03). Durchweg ist der Ton auf der 2D-Ebene über die Atmos-Kodierung der beste der insgesamt vier möglichen Spuren. Was die Nutzung der Höhenkanäle angeht, so hört man zu Beginn im All ein wenig Von den Geräuschen der Objekte und bekommt auch mit, wenn diese nach oben aus dem Bild verschwinden. Außerdem gibt es beständig einen leichten Anteil an Filmmusik von oben. Allerdings lässt Die letzten Jedi massenweise Potenzial ungenutzt liegen – wie beispielsweise bei Lautsprecher- oder Hologrammstimmen, die eigentlich im Raum zu schweben scheinen. Auch während der telepathischen Kommunikation zwischen Kylo Ren und Rey hätte man Unterstützung aus der Höhen-Ebene erwartet. Bis auf ein paar kleinere Geräusche ist es bis zum Showdown mehr oder weniger still, wenn dann endlich der Millennium Falke von den TIE-Fightern verfolgt wird und mehrfach über die Köpfe der Zuschauer hinwegfegt.
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1 (85%)
Englisch Dolby Atmos (90%)
Bonus (70%)
Das Bonusmaterial von Star Wars: Die letzten Jedi liegt bis auf den Audiokommentar von Johnson komplett auf der dritten Disk vor. Die beginnt zunächst mal mit 14 entfernten Szenen, die wahlweise vom Regisseur kommentiert werden können. Die drei enthaltenen Szenen-Analysen haben eine Spielzeit von etwas über 30 Minuten und geben Einblicke in die Konzeption der entsprechenden Sequenzen. So sieht man, wie der Angriff auf das Space Shuttle geplant wurde. Im zehnminütigen Feature “Das Gleichgewicht der Macht“ schildert Johnson seine Auffassung der Spiritualität, die in der Jedi-Kraft wohnt. Kern-Featurette ist aber der 95-Minüter “Der Regisseur und der Jedi”. Hier beginnt man mit der Drehabschluss-Party und geht dann ganz zurück zu den Anfängen, in der man durchaus kritisch anspricht, dass Johnson eine gewagte und ungewohnte Wahl für den Film war. Im Laufe der folgenden anderthalb Stunden bleibt man stets am Regisseur und schildert, wie er seinen Weg durch die Produktion gegangen ist.
Gesamtbewertung „Star Wars: Die letzten Jedi“ – 4K Blu-ray (83%)
Star Wars: Die letzten Jedi ist mutig und anders. Der viel kritisierte Humor ist wesentlich weniger schlimm als befürchtet und einige Ansätze sind hervorragend gelungen. Kritik ist allerdings durchaus angebracht, wenn man sich die Entwicklung der Figuren ansieht. Gerade Rey fällt der Konzentration auf die Figur des Luke Skywalker ziemlich zum Opfer, was dem Film nicht gut tut. Technisch muss man mit einem grobkörnig-analogen Bild leben, das oft schmuddelig wirkt, von der Dolby-Vision-Wiedergabe auf der UHD im Gegensatz zur schwachen HDR10-Variante aber profitieren kann. Der deutsche Ton ist ärgerlich herunterkomprimiert und wird vom englischen Dolby-Atmos-Pendant über die UHD überflügelt. Leider fehlt dem wiederum die Lebhaftigkeit auf der Höhen-Ebene – hier wäre viel mehr möglich gewesen. Die puren Details zum 4K Blu-ray Release von „Star Wars: Die letzten Jedi“ haben uns auf einen Referenz-Release hoffen lassen, dieser Wunsch ist aber leider nicht in Erfüllung gegangen. Für Disney wie auch für andere Filmstudios ist es aber eine Lernkurve und wir sind bereits auf die nächsten Releases von Disney gespannt.
Aldi Süd hat, noch mit Zeitpuffer bis zur WM 2018, ab dem 3. Mai einen 4K-Fernseher von Medion im Angebot. Der Medion Life X16506 bietet 65 Zoll Diagonale, nativ 3.840 x 2.160 Pixel als Auflösung und sogar HDR. Da wirkt der Angebotspreis von 799 Euro natürlich verlockend.
Wer nun bereits den Kontostand checkt, sollte allerdings im Kopf behalten: Aufgrund der Helligkeit von nur 600 cd/m² (typ.) dürfte die Qualität der HDR-Darstellung eingeschränkt sein. Welche Ansprüche man hier subjektiv anlegt, sollte man sich somit vorher genau überlegen. Dennoch erscheint das Preis-Leistungsverhältnis beim TV von Medion durchaus attraktiv.
So bietet der Medion Life X16506 einen HD-Triple-Tuner (DVB-T2 HD, DVB-C, DVB-S2), CI+, Netflix als vorinstallierte App, HbbTV, Unterstützung für Wireless Display und ist auch über die Medion Life Remote App über mobile Endgeräte fernsteuerbar. Die App steht für sowohl Apple iOS als auch Android zur Verfügung. Als Schnittstellen nennt der Hersteller außerdem Wi-Fi 802.11 b/g/n, dreimal HDMI 2.0 mit HDCP 2.2, Antenne, Satellit, zweimal USB, LAN RJ-45, VGA (15 Pin D-Sub, YUV), AV-In (Adapter 3,5 mm Klinke auf Cinch), Kopfhörer (3,5 mm Klinke) sowie Digital Audio Out (SPDIF / optisch).
Der Medion Life X16506 bringt dreimal HDMI 2.0 mit
Das Panel des UHD-TVs bietet einen statischen Kontrast von 1.200:1, einen dynamischen Kontrast von 52.000:1 und die bereits erwähnte Helligkeit von 600 cd/m² (typ.). Klar, dass der Medion Life X16506 sich auch per VESA-Halterung an der Wand anbringen lässt. Für den Sound sind wiederum Stereo-Lautsprecher mit zweimal 12 Watt RMS plus ein Subwoofer mit 12 Watt RMS zuständig. Jene seien laut Medion sogar für DTS-HD gerüstet.
Medion Life X16506 wird durch Aldi kostenlos geliefert
Im Lieferumfang des Medion Life X16506 sind neben dem 4K-Fernseher selbst noch Standfüße inkl. Schrauben, Fernbedienung inkl. Batterien, AV-Adapter, YUV-Adapter, Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte enthalten. Ohne Füße misst das Gerät ca. 146 x 84,6 x 7,4 cm bei einem Gewicht von ca. 23,5 kg. Mit Füßen kommt der Medion Life X16506 auf ca. 146 x 89,5 x 34,5 cm bei einem entsprechenden Gewicht von 24,1 kg.
Medion X16506 – viel TV für wenig Geld mit kostenloser Lieferung
Wer den Medion Life X16506 im Auge hat, kann ihn sich zudem kostenlos nach Hause liefern lassen. Drei Jahre Garantie gewährt Medion auf den UHD-Fernseher. Bei Aldi Süd ist der 4K-TV mit HDR ab dem 3. Mai zum eingangs genannten Preis von 799 Euro zu haben. Bleibt zu hoffen, dass auch Aldi Nord bald ein ähnliches Angebot bietet. Anfang März konnten Nordlichter immerhin den Medion Life X14903, ebenfalls mit 4K und HDR, in Erwägung ziehen.
Warner Home Video scheint wohl große Hoffnungen auf seinen Blockbuster-Release „Rampage: Big Meets Bigger“ zu legen. Neben regulären HD, 4K & 3D Blu-rays gibt es noch zwei Sonder Editionen als Steelbook bzw. Digibook.
Man nehme eine Videospiellizenz aus den 90er Jahren, packt Dwayne „The Rock“ Johnson dazu und fertig ist der Kino-Blockbuster. Regisseur Brad Peyton und die Drehbuch-Autoren Ryan Engle & Carlton Cuse haben auch nicht abschrecken lassen, dass der Videospiel-Klassiker eigentlich so gut wie keine Story hat. Der Mut hat sich bereits augezahlt, konnte der Film die Produktionskosten von 120 Millionen US$ bereits einspielen – dabei ist der Film noch nicht einmal in allen Ländern gestartet. In den deutschen Kinos läuft „Rampage: Big Meets Bigger“ ab dem 10. Mai 2018.
Limitierte Steel- und Digibooks
Warner veröffentlicht den Titel nicht nur auf HD, 4K & 3D Blu-ray sowie auf DVD, sondern spendiert den Blu-ray-Editionen auch eine Steelbook bzw. Digibook-Variante. Das Steelbook für die reguläre Blu-ray ist bislang nur auf MediaMarkt.de vorbestellbar. Das 3D-Steelbook sowie das 4K Digibook findet man bereits auf Amazon.de. Wer noch nie von einem „Digibook“ gehört hat, der kann sich einmal den entsprechenden Release von Justice League ansehen. Die Veröffentlichung scheint weit limitierter als eine Steelbook-Variante zu sein, was die Preise für diese Edition in die Höhe schnellen lässt. Erscheinungstermin für alle Version ist der 04. Oktober 2018.
Über die genaue technische Ausstattung der 4K Blu-ray gibt es bislang noch keine Informationen von Warner Home Video. Die Filmaufnahmen wurden in 6.5K Auflösung umgesetzt, was zumindest den gefilmten Szenen zu einem deutlichen Detailgewinn verhelfen sollte. Hochkontrastbilder mit HDR10 sind auf jeden Fall mit dabei. Dynamische HDR-Metadaten via Dolby Vision oder HDR10+ wurden noch nicht bestätigt.
Auch die Audio-Ausstattung ist noch nicht kommuniziert. Im Kino läuft „Rampage: Big Meets Bigger“ mit Dolby Atmos Soundmix. Vielleicht kann sich Warner auch zu einem deutschen 3D-Soundmix hinreißen lassen. Wie es aussieht wird der Film auf einer 66GB Disc (2-Layer) Platz finden, was eigentlich gegen eine deutsche Dolby Atmos-Verarbeitung spricht. Vielleicht entscheidet man sich zu einem späteren Zeitpunkt dann doch noch für die 100GB-Variante. Bis zum Release am 04. Oktober 2018 ist es ja noch einige Zeit hin.
Amazon bietet bereits seit etwa 13 Jahren seinen Service Prime an. Gegen eine Jahresgebühr nehmen Abonnenten eine Menge Vorteile mit. Am wichtigsten ist für 4K-Fans vermutlich der Zugriff auf den Streaming-Dienst Amazon Prime Video. Jetzt hat Amazon bestätigt, dass international bereits 100 Mio. Menschen Prime abonniert haben.
Jenes teilt das Unternehmen bzw. Gründer und CEO Jeff Bezos in einem öffentlichen Brief an Investoren mit. Stand zur Anfangszeit von Amazon Prime noch der Wegfall der Versandkosten im Vordergrund, so handelt es sich mittlerweile um ein ganzes Bündel an Vorteilen. Etwa beinhaltet Amazon Prime mittlerweile neben dem Streaming-Dienst Amazon Prime Video sowie dem Entfallen der Versandkosten auf fast alle Artikel auch noch Amazon Prime Music und Twitch Prime. Die vorhandenen 4K-Inhalte bei Amazon Prime Video haben wir an dieser Stelle für unsere Leser gesammelt.
Außerdem veranstaltet Amazon als Online-Event jedes Jahr den Prime Day. An diesem Tag hagelt es dann haufenweise exklusive Angebote für Prime-Abonnenten. Doch auch bei allgemeinen Rabattaktionen, wie der Cyber Monday Woche, kommen Prime-Kunden in den Genuss von Vorteilen. So können Prime-Kunden bei sowohl zeitlich als auch in den Stückzahlen limitierten Blitzangeboten in der Regel als erste zuschlagen.
Amazon Prime Video: Erfolgreiches Streaming-Angebot lockt immer mehr Kunden
100 Mio. zahlende Abonnenten sind dabei natürlich eine Ansage – auch wenn Netflix mit weltweit 125 Mio. Abonnenten beispielsweise vor Amazon Prime liegt. Allerdings sind die Angebote natürlich auch nicht 1:1 vergleichbar. Amazon hielt sich bisher immer bedeckt zu seinen konkreten Abonnentenzahlen. Es ist daher spannend, dass CEO Jeff Bezos nun das Schweigen gebrochen hat. Abseits des üblichen Selbstlobs beschreibt der Manager dabei in seinem Brief auch die Zukunftspläne von Amazon.
Amazons Quartalsergebnisse folgen am 26. April 2018
Etwa fühle sich Amazon weiterhin höchsten Standards verpflichtet. Auch die Expansion soll weitergehen: Das bedeutet nicht nur Prime in noch mehr Länder zu bringen, sondern auch die aktuelle Abonnentenbasis in den Staaten auszubauen, in denen Prime bereits angeboten wird. Zudem schreibt sich Amazon immer noch auf die Fahne das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt sein zu wollen. Jenes sei laut Bezos eine riesige Herausforderung, die aber ganz entscheidend das Handeln des Händlers bestimme.
Am 26. April will Amazon seine aktuellen Quartalsergebnisse öffentlich bekannt geben. Dann sollten die Aktionäre vermutlich einen noch genaueren Blick auf das Unternehmen werfen. Indes scheint die Dominanz von Amazon im Online-Handel wohl ungebrochen zu sein.
Es tut sich etwas in der 4K Projektoren-Landschaft – in unseren Augen nicht unbedingt etwas positives. Wir erklären euch den Unterschied zwischen einem 4K Projektor mit nativer Auflösung und einem „Pixelschubser“ mit Shifting-Technologie.
Was kann ein Kunde erwarten, wenn ein Hersteller sein Produkt mit „atemberaubende Details mit 8,3 Megapixel in voller 4K-UHD-Auflösung“ anpreist? Die meisten würden denken: hier wird mit ein Projektor/Beamer angeboten der konform des Ultra HD Standards in der Lage ist ein Bild mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten an die Leinwand zu werfen. Und wir müssen den Herstellern recht geben, auf der Leinwand könnte man wirklich 8.3 Millionen einzelne Pixel zählen. Doch von einer nativen 4K-Darstellung sind die Geräte noch weit entfernt.
Native 4K Projektoren
So arbeiten die nativen 4K Projektoren von Sony // Bildquelle: Sony – Youtube
Für ein besseres Verständnis beginnen wir mit den Geräten, die unserer Ansicht nach eine native 4K Qualität abliefern. Die Funktionsweise ist eigentlich recht einfach erklärt. Über einen Anschluss (meist HDMI) bekommt der Projektor ein 4K-Signal zugespielt das über den integrierten Bildprozessor verarbeitet wird. Zu diesem Zeitpunkt greifen diverse Bildverbesserungs-Algorithmen in die Verarbeitungskette ein, behalten aber die native Auflösung bei. Die Signale werden dann von nativen 4K Panels (meist 4.096 x 2.160 Pixel) in den Farben rot, grün und blau verarbeitet, gebündelt und über die Linse ausgegeben. Als Lichtquelle dient meist eine hochwertige UHP Lampe oder sogar eine Laser-Lichtquelle.
Die Verarbeitung von Signaleingang bis zur Ausgabe auf die Projektionsfläche kann als nativ bezeichnet werden. Für private Heimkino-Anwender gibt es bislang nur eine überschaubare Anzahl nativer 4K Projektoren. Sony hat hier mit seinem Portfolio sicherlich so etwas wie ein kleines Monopol. Die Geräte des japanischen Herstellers sind ab 4.999 EUR aufwärts erhältlich. Es gibt aber auch High-End-Varianten, wie den JVC DLA-Z1, die ebenfalls native 4.096 x 2.160 Bildpunkte auf die Leinwand bringen, mit Preisen um die 35.000 Euro aber nur eine kleine Zielgruppe ansprechen (Sony hat übrigens auch einen High-End-Laser-Projektor für 60.000 EURO).
4K Pixel-Shifting Projektoren
Nicht nur die Chipsätze, je nach Modell wird auch bereits das 4K-Signal auf Full-HD-Niveau runterskaliert // Bildquelle: Sony – Youtube
Die Bezeichnung „Pixelschubser“ in unserer Überschrift klingt vielleicht etwas abwertend, beschreibt aber ganz gut womit 4K Projektoren mit Pixel-Shifting-Technologie arbeiten. Die Signalverarbeitung erfolgt über den Bildprozessor in 4K-Qualität, oder es findet bereits ein Downscaling auf Full-HD-Niveau statt. Jetzt gibt es zwei unterschiedliche Varianten, wie die Chips beleuchtet werden. Bei den hochwertigeren Shifting Projektoren werden drei separate Chipsätze (z.B. D-ILA) für die Farben Rot, Grün und Blau beleuchtet. Der Chipsatz löst nur mit Full-HD-Auflösung auf. Die Lichstrahlen werden dann über Spiegel wieder zusammengeführt und über ein „Shifting-Element“, welches zwischen Spiegel und Linse liegt, um einen halben Pixel diagonal verschoben. Auf der Leinwand sind dadurch 3.840 x 2.160 Bildpunkte erkennbar. Geräte die auf diese Technik zurückgreifen, haben meist die Ausmaße von nativen 4K-Projektoren, da sie bis auf wenige Ausnahmen den gleichen Aufbau nutzen. Auch die Preise liegen mit 3.000+ Euro nicht weit weg von den nativen Projektoren.
Die günstigeren Modelle werden mit der DLP (Digital Light Processing) Technik realisiert. Man sagt auch, das Bild wird auf den Lichtstrahl „aufmoduliert“. Das Licht der Lampe wird durch ein RGB-Farbrad geschickt und trifft dann direkt auf den DMD-Chip (Digital Mirror Device) mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 oder vielleicht sogar 2.716 x 1.528 Bildpunkten. Die Mikrospiegel wechseln blitzschnell und erzeugen so ein Bild in Ultra HD-Auflösung (3.860 x 2.160). Diese Technik ermöglich eine weitaus kompaktere Bauweise und viel günstigere Preis. Es werden bereits DLP-4K-Projektoren für um die 1.100 Euro angeboten.
Vor- und Nachteile
Zeit die Vor- und Nachteile der nativen 4K und Pixel-Shifting-Projektoren zu durchleuchten. So sollte auch jedem klar werden, wieso es überhaupt diese zwei Kategorien gibt:
Preis:
Der offensichtlichste Unterschied ist der Preis. Im Idealfall würde sich der Verbraucher aufgrund von Qualität, Verarbeitung und ökonomischen Gesichtspunkten für ein Produkt entscheiden – für den Großteil der Verbraucher zählt aber nur, wie viel ein Produkt kostet. Der Markt für „4K Projektoren“ ist noch recht unverbraucht und bislang den Heimkino-Enthusiasten vorenthalten. Hersteller wie ViewSonic, JVC, LG oder auch Optoma erreichen mit ihren Geräten jetzt die Mittelschicht, in der sich erfahrungsgemäß am meisten Umsatz machen lässt. Einen Projektor mit 4K Pixel Shifting Technologie bekommt man ab 1.100 Euro. Der günstigste native 4K Projektor von Sony ist für 4.999 EUR (UVP) zu bekommen. Ein Preisunterschied von rund 75% und für viele wohl das ausschlagende Argument für den letztendlichen Kauf.
Mit rund 4.999 EUR ist der VPL-VW260 ES von Sony einer der günstigsten nativen 4K Projektoren (gibt es auch in schwarz)
Auflösung:
Den zweiten Unterschied haben wir ja bereits ausführlich erklärt. Auf beiden Geräten steht „4K“, doch nur eines bietet eine native Verarbeitungskette. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein 4K-Pixel-Shifting Projektor ein detailreicheres Bild als ein nativer Full-HD-Projektor an die Leinwand wirft. Alle Details und ein perfekt verarbeitetes Bild, wird es aber nur mit den nativen & teureren Varianten geben.
Vergleich: Natives 4K & Pixel-Shifting // Bildquelle: Sony – Youtube
Helligkeit:
Die nativen 4K-Beamer von Sony und JVC haben auf den ersten Blick aber auch einen Nachteil. Die maximale Helligkeit ist oft beschränkt und erreicht mit einer normalen Lampe meist nicht mehr als 2.000 Lumen. Für eine gute Darstellung sollte man auf ausreichende Verdunkelung achten und auch genug Geld in eine gute Projektionsleinwand investieren. Ähnlich verhalten sich übrigens auch die Shifting-4K-Projektoren (z.B. D-ILA von JVC). Wer eine höhere Licht- und Farbhelligkeit möchte, der muss tiefer in die Tasche greifen und auf ein Gerät mit Laser-Lichttechnik zurückgreifen (30.000+ €).
Auf den ersten Blick können die kompakten Pixel-Shifting-Projektoren in dieser Kategorie Punkten. Die Modelle werden mit maximalen Helligkeiten von bis zu 3.500 Lumen angepriesen und eigen sich lt. Hersteller auch für „helle Umgebungen“. Diese Werte sprechen aber sicherlich nicht für die Farbhelligkeit, sondern eher für die maximale Helligkeit bei einer weißen Darstellung. Bedeutet: Rote, grüne und blaue Farben werden mit geringerer Helligkeit dargestellt und der angebliche „Vorteil“ verringert sich gewaltig.
Der Viewsonic PX747-4K wird mit einer maximalen Helligkeit von 3.500 Lumen beworben. Kalibriert sinkt dieser Wert aber teils drastisch
Kontrast / Schwarzwert / HDR:
Der hellste Projektor im Heimkino bringt keinen Spaß, wenn dieser nicht in der Lage ist einen guten Schwarzwert und hohen Kontrast zu realisieren. Die nativen 4K Projektoren sind in dieser Kategorie wieder klar im Vorteil. Obwohl die Helligkeit geringer ausfällt, können die Geräte mit einem weitaus höheren Kontrast und besseren Schwarzwert aufwarten. Oft helfen mechanische Linsen nach, die die Ausgabe der Helligkeit regulieren und so ein ausgewogenes Bild darstellen. Schwarze Bildbereiche sind im Regelfall auch Schwarz und nicht grau.
Mit 3000-3500 Lumen scheinen die 4K-Shifting-Projektoren einen Vorteil zu genießen. Optimiert man die Geräte jedoch in Hinblick auf Kontrast und Schwarzwert, bleibt von der maximalen Helligkeit nicht mehr viel übrig. Erste Tests zeigen, für eine ausgewogene Darstellung, sinkt der Wert auf 1200-1300 Lumen und selbst dann, können die meisten Geräte nicht mit dem Kontrast oder Schwarzwert der nativen 4K Projektoren bzw. der High-End-Pixelschubser von JVC & Co. mithalten.
Die Vorteile beim Kontrast und Schwarzwert kommen auch bei einer Verarbeitung von HDR-Inhalten zu tragen, die viele Geräte bereits unterstützen. Leider gibt es aber immer noch keine Vorgaben für High Dynamic Range, die für Projektoren optimiert sind. Alle bisher veröffentlichten Standards und Vorgaben sind für die Wiedergabe auf Bildschirmen festgelegt.
Design / Maße:
In dieser Kategorie gibt es zwei Gewinner. Die „Nativen“ dürfen sich über ein etwas hochwertigeres Design freuen, die „Pixelschubser“ kommen dafür in kompakteren Größen daher. Die 4K Projektoren von Sony haben schon ein gewisses Ausmaß und Gewicht. Ein „schnelles Aufstellen“ beim Kumpel ist somit nicht so einfach möglich. Die 4K-Shifter sind meist nicht viel größer, als ein regulärer HD oder Full-HD Projektor. Somit ist es weitaus einfacher den Standpunkt des Gerätes zu wechseln.
Der JVC DLA-Z1 4K Laser Projector ist nicht nur groß, sondern hat auch ein entsprechendes Gewicht
Fazit:
Wer sich nicht schon länger mit der Materie beschäftigt, für den ist es fast unmöglich den „Pixel-Betrug“ aufzudecken. In den Spezifikationen betreffender 4K Projektoren liest man etwas wie „Auflösung: UHD (3.840 x 2.160)“ oder „Native Auflösung: 3.840 x 2.160“. Hinweise, dass es sich um ein Modell mit Pixel-Shifting-Technologie handelt, erkennt man erst an Begriffen wie „DC3“ oder „DLP“. Am Ende zählt auch hier „Qualität hat seinen Preis“ und man darf einfach nicht erwarten, dass ein Gerät für 1.200 Euro die gleiche Bildqualität wie ein 5.000 Euro-Modell abliefert. Wer mit einem begrenzten Budget arbeiten muss, für den stellen die 4K Pixel-Shifting Geräte sicherlich eine interessante Alternative zu einem Full-HD-Projektor dar. Das bestmögliche Ergebnis erhält man aber nur mit einem nativen 4K Projektor.
Amazon Prime Video mag in Deutschland der erfolgreichste Streaming-Anbieter sein, doch die Konkurrenz von Netflix schläft nicht. So konnte Netflix innerhalb der ersten drei Monate des Jahres 2018 7,4 Mio. neue Abonnenten gewinnen. 125 Mio. Abonnenten zählt der Streaming-Dienst entsprechend aktuell laut eigenen Aussagen.
Offen ist allerdings, wie viele der Abonnenten Netflix aktuell im kostenlosen Probemonat nutzen. Jedoch fiel das Wachstum bei der Kundschaft so oder so höher aus als erwartet. Als Folge stieg der Aktienkurs von Netflix zeitweise um 6 %. Der Analyst Daniel Ives, tätig für GBH Insights, lobte Netflix: „Die Ergebnisse zeigen, dass die aggressive, internationale Expansionsstrategie Früchte trägt und für Netflix das Wachstum auch 2018 und darüber hinaus befeuern wird.“
Netflix selbst hat zu Protokoll gegeben, dass man natürlich zufrieden mit dem Wachstum sei, es aber selbst nicht in dieser Form erwartet habe. Vor allem außerhalb der USA wächst Netflix aktuell. 5,5 Mio. der neuen Abonnenten stammten von außerhalb der USA. Um neue Kunden zu locken, produziert Netflix immer mehr länderspezifische Serien. In Deutschland schickte man etwa als deutschsprachiges Orignal die Serie „Dark“ ins Rennen.
https://youtu.be/zy0b9e40tK8
Doch auch schon die nächste deutsche Eigenproduktion steht in den Startlöchern. So wird Netflix das Buch „Die Welle“ als Serie adaptieren. Die Serie basiert auf dem bekannten Roman „The Wave“ des Autors Morton Rhue aus dem Jahr 1981. Anlaufen soll die Produktion der Serie noch 2018. Beim Streaming-Anbieter wird sie aber erst 2019 ihren Einstand geben. Laut Netflix sieht man dabei für „Die Welle“ das Potential nicht nur in Deutschland, sondern auch international Zuschauer zu gewinnen.
Netflix investiert 2018 8 Mrd. US-Dollar in neue Produktionen
Netflix gibt aber nicht nur in Deutschland, sondern rund um die Welt viel Geld für neue Inhalte aus. Allein 2018 will man ca. 8 Mrd. US-Dollar in neue Eigenproduktionen pumpen. Auch viele neue Filme sind eingeplant. Für die Lizenzierung von anderem Content gibt man dieses Jahr beim Streaming-Anbieter wohl etwa 17,9 Mrd. US-Dollar aus. Um all diese wirtschaftlichen Belastungen besser tragen zu können, hatte Netflix allerdings auch 2017 die Preise angezogen. Für das zweite Quartal 2018 rechnet der Streaming-Anbieter abermals mit einem Zuwachs von rund 6,2 Mio. Abonnenten.
Dabei aktualisiert Netflix auch seine Apps in regelmäßigen Abständen. Just hat man etwa die Möglichkeit ergänzt unter Apple iOS mobil nun auch Video-Previews zu nutzen. Das Feature soll auch unter Android schon bald Einzug halten. Laut Netflix seien jene Video-Teaser der beste Weg, um sich vorab von einer potentiell interessanten Serie oder einem Film einen Eindruck zu verschaffen. Deswegen biete man den Nutzern nun auch in der mobilen App jene Möglichkeit an.