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Amazon Fire TV: Neuer Tab hebt kostenlose Inhalte hervor

Amazon fügt der Oberfläche seiner Fire TV einen neuen Tab hinzu. Der soll Zugriff auf kostenlose Inhalte ermöglichen.

Der neue Tab nennt sich schlichtweg „Free“ und erreicht zumindest in den USA bereits die Streaming-Player von Amazon. Wer sich in den neuen Tab wagt, sieht dort gebündelt kostenfreie Inhalte, auf die er zugreifen kann. Finden soll man den neuen Tab zwischen dem Icon für die Suche sowie dem Home-Icon.

Wer sich nun bereits freut, sollte bedenken, dass zwar der Tab an sich neu ist, der Bereich jedoch nicht. So konntet ihr jene Sektion auch vorher schon ansteuern, es war nur eine Ecke komplizierter. Denn ihr musstet unter dem Such-Tab die Kachel „Free“ anwählen oder einen anderen Shortcut beanspruchen.

Amazon Fire TV: Kostenlose Inhalte finden sich im Free-Tab.
Amazon Fire TV: Kostenlose Inhalte finden sich im Free-Tab.

Leider gibt es mit dem Free-Bereich weiterhin auch einige Probleme. So lassen sich zwar mehrere Reihen an Empfehlungen zu kostenlosem Content durchgehen, für den Nutzer bleibt aber dabei in der Regel nebulös, bei welcher Plattform er die Gratis-Inhalte exakt vorfindet. Dafür muss erst ein weiteres Menü geöffnet werden, was eher umständlich anmutet.

Amazon Fire TV: Gratis-Inhalte mit Problemen

Habt ihr dann die jeweilige App des Streaming-Anbieters nicht installiert, müsst ihr euch jene natürlich erst ziehen. Schlecht gelöst: Manche Inhalte tauchen im Gratis-Bereich auf, sind aber nur kostenlos, weil der jeweilige Anbieter eine Trial in petto hat. Ihr müsst also erst ein Probe-Abonnement abschließen. Das dehnt die Bedeutung von „kostenlos“ vielleicht ein wenig zu sehr aus.

Manche Free-Inhalte sind nur kostenlos, wenn ihr ein Probe-Abo abschließt.
Manche Free-Inhalte sind nur kostenlos, wenn ihr ein Probe-Abo abschließt.

Amazon verteilt den neuen Tab für den Free-Bereich ab sofort. Offen ist, ob es zunächst nur in den USA losgeht oder auch Europa direkt folgt. Auch wissen wir nicht, ob alle Fire-TV-Modelle versorgt werden oder nur ausgewählte Geräte. Solltet ihr Zugriff haben, berichtet gerne in den Kommentaren.

LG Channels: Nutzerzahlen in Europa verdreifacht

Die LG Channels konnten in Europa ihre Nutzerzahlen verdreifachen. Offen bleibt aber, wie viele Zuschauer man konkret bisher versammeln kann.

So gibt LG zwar euphorisch an, dass die Nutzerzahlen mittlerweile dreimal so hoch seien wie im Vorjahr, was das aber genau bedeutet, lässt man offen. Da Unternehmen normalerweise allzu gerne mit Zahlen protzen, bedeutet das sehr wahrscheinlich, dass die Userbase der LG Channels generell eher überschaubar geblieben ist.

Werbefinanziertes „Free TV“

Hinter den LG Channels verbirgt sich ein FAST-Angebot (Free ad-supported streaming TV). Ihr könnt euch also gratis diverse Inhalte ansehen, müsst aber Werbung hinnehmen. Vergleichbar ist LGs Angebot auch mit Samsungs TV Plus. Marktforscher sagen dem FAST-Markt bis 2027 ein hohes jährliches Wachstum voraus – insbesondere in Großbritannien und auch Deutschland.

LG entfernt Insider-Feature in 2023er OLED TVs: Warum Vorjahresmodelle jetzt wieder interessant sind!
LG bietet die LG Channels natürlich an seinen aktuellen OLED-TVs an.

Die LG Channels sind in den USA 2016 gestartet und in Europa seit 2019 nutzbar. Laut LG sei nicht nur die Anzahl der Nutzer enorm angestiegen, auch die Nutzungsdauer habe sich in Kategorien wie „Filme“, „TV-Serien“, „Musik“ und „Nachrichten“ deutlich erhöht. Als Reaktion auf die erhöhte Nachfrage möchte LG forwährend neue Kanäle, Inhalte und auch Funktionen hinzufügen – auch in seiner mobilen App für die LG Channels.

LG Channels: Kostenlos, aber mit Werbung

LG wirbt dabei unter anderem mit Sport-Inhalten, die ihr etwa via DAZN Fast und DAZN Rise abrufen könnt. Aber auch mit Funke Digital kooperiert man etwa und nimmt so Filme aus Plaions Netzkino ins Programm. Selbst AVOD-Titel (Advertising Video on Demand) sind mittlerweile mit im Angebot. Hier hebt man die Kooperation mit dem Indie-Vertrieb Minerva Pictures hervor.

Auch mit den ITV Studios hat sich LG zusammengetan und kann so etwa „Hell’s Kitchen“ mit Gordan Ramsay über die LG Channels ausstrahlen.

Netflix Livestream am Wochenende entpuppt sich als technisches Debakel

Netflix wollt gestern mit einem Livestream zur „Love Is Blind“-Reunion Abonnenten begeistern. Doch es kam anders, nämlich zu einem technischen Totalausfall.

Nach einem Livestream Anfang März zum Comedy-Special „Chris Rock: Selective Outrage“, der recht reibungslos verlief, wollte Netflix es gestern noch einmal wissen. Die Reunion zur Reality-Show „Love Is Blind“ wollte man Abonnenten ebenfalls als Echtzeit-Übertragung anbieten. Für Netflix sind das natürlich auch Gehversuche, um sich auf regelmäßige Liveübertragungen vorzubereiten.

Netflix: Live is Live

Offenbar muss man da aber nochmal die Technik inspizieren: Erst musste man die Übertragung verzögern, dann kam es zu immensen Problemen. So erblickten interessierte Zuschauer erst einmal nur Fehlermeldungen. Nach ca. einer Stunde der Querelen entschied man sich bei Netflix dazu, die Veranstaltung doch „normal“ aufzuzeichnen, um sie später auf Abruf ins Programm zu nehmen.

To everyone who stayed up late, woke up early, gave up their Sunday afternoon… we are incredibly sorry that the Love is Blind Live Reunion did not turn out as we had planned. We're filming it now and we'll have it on Netflix as soon as humanly possible. Again, thank you and…

— Netflix (@netflix) April 17, 2023

Einige, wenige Zuschauer sollen wohl doch live drangeblieben sein, alle anderen mussten wegen der Schwierigkeiten mit der Technik draußen zu bleiben. Am Ende entschuldigte sich Netflix via Twitter für die Pannen – sehr zum Spott vieler Nutzer und auch von Konkurrenten. Das hatte man sich sicherlich anders vorgestellt.

Netflix will live Sportveranstaltungen zeigen

Beispielsweise plant Netflix später auch Livesport ins regelmäßige Angebot zu nehmen – zumindest in den USA wird es da schon konkreter. Entsprechend wichtig sind für das Unternehmen die aktuellen Übertragungen, denn später kann man sich solche Debakel nicht mehr leisten – schon jetzt eigentlich nicht. Da wird man also gehörig nachbessern müssen und intern rauchen mit Sicherheit aktuell die Köpfe.

Netflix stellt seine Filmabteilung neu auf.
Netflix stellt seine Filmabteilung neu auf.

Wie sieht es denn bei euch aus? Wollt ihr beim Streaming-Anbieter wirklich Liveübertragungen sehen oder wünscht ihr euch vielmehr, dass man sich bei Netflix auf andere Aspekte des Streaming-Angebots konzentrieren würde?

Mehr interessante Beiträge zum Streamingdienst „Netflix“:

Sky und WOW im Mai 2023: Das sind die neuen Filme und Serien

Sky Deutschland und WOW haben bereits ihre Neuzugänge für den Mai 2023 bestätigt. Es sind viele neue Filme und Serien für Abonnenten dabei.

Was da bei euch auf Zuspruch stößt, ist natürlich eine sehr subjektive Frage. Wir nehmen in der Redaktion zumindest an, dass viele die Serie „The Good Doctor“ verfolgen und insofern auch bei Staffel 6b dranbleiben. Doch unter den Serien ist beispielsweise auch noch die zweite Staffel zu „Perry Mason“. Hingegen geht „Young Rock“ schon in die dritte Runde. Einen Blick wert?

Schwenken wir wiederum zu den Filmen über, dann sieht es vielleicht etwas mau aus im Mai 2023 bei Sky Deutschland und WOW. Am ehesten fällt wohl die deutschsprachige Produktion „Die Känguru-Verschwörung“ auf, die ja auch im Kino relativ erfolgreich gewesen ist. Ansonsten sehen wir da aber keine großen Kracher auf euch zukommen, aber das Jahr ist ja auch noch jung.

Generell muss sich Sky Deutschland mit seinem Angebot dabei mittlerweile natürlich auch an Streaming-Anbietern wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und mehr messen lassen. Zugutehalten sollte man dem Pay-TV-Anbieter, der mit WOW auch einen Streaming-Service offeriert, dass zum Kerngeschäft auch noch der Sport gehört.

Sky Deutschland produziert auch Originals

Vielleicht ist da auch das Sky Original noch erwähnenswert: „Sergio Leone: The Ialian Who Invented America“ dreht sich um den gleichnamigen Regisseur, welcher im Western-Genre enorme Erfolge feiern konnte – legendär natürlich sein Film „The Good, the Bad and the Ugly“ alias in Deutschland „Zwei glorreiche Halunken“. Leone war es, der das Genre des Spaghettiwesterns prägte.

Ansonsten könnt ihr unten einen Blick in die Listen mit den neuen Inhalten bei Sky Deutschland und WOW im Mai 2023 werfen. Sollte nichts davon bei euch auf Gegenliebe stoßen, dann kann man sich zumindest damit trösten, dass das Wetter langsam sonniger wird – es wird schon wieder eine bessere Zeit für Streaming-Abende folgen.

Serien, Shows und Dokus im Mai 2023

  • White House Plumbers (VoD) S1 (2.5.)
  • Der Pass S3 (4.5.) – Sky Original
  • Sergio Leone: The Italian Who Invented America (5.5.) – Sky Original
  • Perry Mason S2 (8.5.)
  • The Good Doctor S6b (9.5.)
  • Young Rock S3 (10.5.)
  • La Brea S2b (14.5.)
  • Tierische Mamas S1 (14.5.)
  • The Equalizer S3 (15.5.)
  • S.W.A.T. S6b (17.5.)
  • Jagd nach dem Regen S1 (20.5.)
  • Juan Carlos – Liebe, Geld, Verrat (21.5.) – Sky Original
  • Never Seen Again S1 (22.5.)
  • Rain Dogs S1 (23.5.)
  • O. J. Simpson – Lügen, Mord & Manipulation S1 (24.5.)
  • Professor T S2 (30.5.)

Filme im Mai 2023 bei Sky und WOW

  • Lyle – Mein Freund das Krokodil (13.5.)
  • Der Beste Film aller Zeiten (15.5.)
  • Bros (20.5.)
  • Goliath – Im Netz der Lügen (22.5.)
  • Die Känguru-Verschwörung (26.5.)
  • Gasoline Alley (27.5.)
  • Mia and me – Das Geheimnis von Centopia (28.5.)
  • Der junge Häuptling Winnetou (29.5.)

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Hisense A5KQ: Smart-TV und Monitor in einem?

Hisense bringt seine neuen Smart-TVs der Reihe A5KQ auf den Markt. Als besonderen Dreh erklärt der Hersteller, dass diese Modelle auch als Monitore geeignet seien.

Allerdings ist hier wohl vor allem das Marketing am Werk gewesen, denn technische Argumente weiß man kaum aufzufahren. Wer hier beispielsweise mit DisplayPort als Anschluss rechnet, sollte seine Hoffnungen lieber begraben. Vielmehr kommt Hisense zum Verweis auf den Einsatz als Monitor, da die Standfüße sich in zwei Positionen anbringen lassen. Dadurch ist die Neigung um 8° möglich.

A5KQ: TV/Monitor-Hybrid mit Full-HD-Auflösung

Die Hisense A5Kq gibt es sowohl mit 32 als auch 40 Zoll Diagonale. In beiden Größen lösen die Smart-TVs leider nur mit 1080p, also 1.920 x 1.080 Pixeln, auf. Es finden ebenfalls lediglich 8-bit-Panels Verwendung. Die maximale Helligkeit von 200 Nits und die Bildwiederholrate von 60 Hz verorten diese Fernsehgeräte dann klar im Einstiegsbereich. Es handelt sich im Übrigen um LC-Displays mit Quantenpunkten. Hisense kann sie also als QLEDs vermarkten.

Die Hisense A5KQ sollen sowohl als TVs als auch als Monitore dienen.
Die Hisense A5KQ sollen sowohl als TVs als auch als Monitore dienen.

Ebenfalls integriert, sind Lautsprecher mit 16 Watt, die 3D-Sound via DTS Virtual X simulieren können. Als Benutzeroberfläche dient laut Hisense VIDAA U6. Somit habt ihr über das System direkt Zugriff auf Apps wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und viele mehr. HDR beherrschen die neuen Modelle der Reihe A5KQ offenbar nicht.

Hisense A5KQ starten ab 399 Euro

Der Hisense A5KQ TV-Monitor-Hybrid lässt sich in zwei Positionen (Winkeln) aufstellen
Der Hisense A5KQ TV-Monitor-Hybrid lässt sich in zwei Positionen (Winkeln) aufstellen

Die Hisense A5KQ werden primär über einen der zwei HDMI 1.4-Anschlüsse mit einer Signalquelle verbunden. Diese reicht aus, um das Full-HD-Display mit 60Hz voll auszureizen. Hier bringen sie zwei Anschlüsse mit, einer davon ist er ARC-Port. Dazu gesellen sich als Schnittstellen zweimal USB 2.0 und einmal USB-C, Optical, Ethernet und ein Kopfhörerausgang. Wi-Fi ist ebenfalls an Bord – Bluetooth hingegen nicht. Am Ende könnt ihr selbst entscheiden, ob diese TVs für euch lohnenswert erscheinen.

Die A5KQ-Serie von Hisense ist ab sofort im Handel verfügbar:

Hisense A5KQ 32 Zoll40 Zoll
Preis: € 259,00 Bester Preis
Versand: € 19,99 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 20. August 2026 um 12:46 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Preis: € 319,00 Bester Preis
Versand: € 19,99 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 20. August 2026 um 12:46 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
  • 32A5KQ mit 32 Zoll – 399,- Euro UVP
  • 40A5KQ mit 40 Zoll – 499,- Euro UVP

Hisense A5KQ: Technische Daten und Highlights

Auflösung: 1920×1080 FHD
Backlight: Direct LED Quantum Dot
Farbtiefe Panel: 8bit
Spitzenhelligkeit (nits): 200
Betrachtungswinkel: 178°
Bildwiederholfrequenz 60Hz
Prozessor MT9602
Dekoder HEVC (H.265), H.264, MPEG4, MPEG2, VC1, MVC
Betriebssystem VIDAA U6
HDMI 2x 1.4 (1xARC)
USB 2x 2.0 / 1. USB-C
Ethernet Ja
WLAN Ja
Tuner DVB-T2/T/C/S/S2
Audio 2×8 Watt / Dolby Digital / DTS-HD (DTS:X)

Neue 4K UHD Blu-ray Vorbesteller (Amaray, Mediabook, Steelbook)

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Mit etwas Verzögerung präsentieren wir euch die neuen Vorbesteller-Filmtitel auf 4K UHD Blu-ray. Holt euch die wichtigen Neuheiten im Amaray, Mediabook oder limitierten Steelbook!

In den vergangenen 2 Wochen haben sich neue Vorbesteller-Filmtitel auf 4K Blu-ray in unsere Gesamtliste geschlichen. So viele, dass wir euch ein paar ausgewählte Titel hier präsentieren möchten:

Disney pusht "Ant-Man and the Wasp: Quantumania" als 4K UHD Blu-ray Steelbook
Disney pusht „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“ als 4K UHD Blu-ray Steelbook
Der Animationshit Super Mario Bros erscheint auf 4K UHD Blu-ray
Der Animationshit Super Mario Bros erscheint auf 4K UHD Blu-ray
Scream 6 erscheint als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook
Scream 6 erscheint als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook
Leider gibt es noch keine Abbildungen zu den neuen Mission: Impossible 4K Blu-ray Steelbooks
Leider gibt es noch keine Abbildungen zu den neuen Mission: Impossible 4K Blu-ray Steelbooks
Naked Lunch als limitiertes 4K Blu-ray Mediabook
Naked Lunch als limitiertes 4K Blu-ray Mediabook
Mit Shivers - Der Parasitenmörder erscheint ein weiterer Cronenberg-Klassiker auf 4K Blu-ray
Mit Shivers – Der Parasitenmörder erscheint ein weiterer Cronenberg-Klassiker auf 4K Blu-ray
Die Indiana Jones-Filme erscheinen jetzt auch einzeln als 4K Blu-ray Amaray / Keep-Case
Die Indiana Jones-Filme erscheinen jetzt auch einzeln als 4K Blu-ray Amaray / Keep-Case

Du möchtest nur über 4K BLU-RAY NEUHEITEN informiert werden?

Chinesische Display-Hersteller bedrohen das TV-Geschäft von LG und Samsung

Chinesische Display-Hersteller bedrohen die Dominanz der südkoreanischen Hersteller LG und Samsung. Läuft der internationale Displaymarkt Gefahr, sich in eine Abhängigkeit von chinesischen Unternehmen zu begeben?

Wie ein Bericht der UBI Research warnt, könnten chinesische Display-Hersteller durch ihre Monopolisierung des LCD-Marktes bereits in naher Zukunft die TV-Geschäfte von Samsung und LG gefährden. Die beiden südkoreanischen Elektronikhersteller sind derzeit noch führend in diesem Marktsegment, jedoch könnten chinesische Hersteller wie TCL (CSoT), BOE, HKC und Tianma die Dominanz von LG und Samsung brechen. Das könnte passieren, indem die Hersteller den Zugang zu LCD-Panels einschränken, oder die Preise in Absprache erhöhen.

LCD: von der Massenware zurück zum Hochpreis-Artilel?

Die EU-Preise für Samsungs 2023 NEO QLED TVs mit 4K und 8K Auflösung sind da!
Displays für die NEO QLED Fernseher von Samsung werden bereits von chinesischen Herstellern gefertigt.

Das Problem für Samsung Electronics besteht darin, dass sie jetzt alle LCD-Panels für ihre QLED-TV-Modelle aus China oder anderen Ländern beschaffen müssen. Samsung Display hat bereits im letzten Jahr die LCD-Produktion eingestellt, nachdem diese aufgrund der Coronapandemie und dem damit zusammenhängenden Nachfrageschub um ein Jahr verlängert wurde. LG Display hat ebenfalls die LCD-Produktion in Südkorea eingestellt und betreibt nur noch ein Werk in Guangzhou, China, welches derzeit jedoch nur mit halber Kapazität arbeitet. LG Display und Samsung Display liefern bzw. lieferten LCD-Panels nicht nur an ihre eigenen Marken (Samsung Electronics und LG Electronics), sondern auch an viele andere TV-Hersteller.

Müssen LG und Samsung ihr TV-Geschäft aufgeben?

TCL hat auf der CES 2023 einen 4K-TV mit 240 Hz gezeigt.
CSoT sowie deren bekannte Marke TCL geben vor allem im LCD-Segment weiter Gas.

Ein weiteres Problem ist die chinesische Regierung, die eine Fusion einiger Display-Hersteller plant, um die Kontrolle über drei wichtige Segmente des Display-Marktes zu erlangen, an denen sie Anteile hält. UBI Research warnt, dass diese Fusionen dazu führen könnten, dass LG und Samsung noch stärker unter Druck geraten und im schlimmsten Fall ihre TV-Geschäfte aufgeben müssen – zumindest im LCD-Segment. Das hätte nicht nur direkte Auswirkungen auf das Geschäft der koreanischen TV-Hersteller, sondern auch auf alle Unternehmen, die bei der Herstellung von Display-Panels beteiligt sind.

LG entfernt Insider-Feature in 2023er OLED TVs: Warum Vorjahresmodelle jetzt wieder interessant sind!
Das OLED-Geschäft von LG und Samsung bleibt hoffentlich von der Entwicklung am LCD-Markt unberührt.

Eine Konsequenz für die Verbraucher ist bereits jetzt spürbar: So verwenden mehrere Samsung TV-Modelle LCD-Panels von TCL (CSoT), die teurer sind als vergleichbare Modelle von TCL, wie zum Beispiel der 98-Zoll. CSoT hat bereits mehrere Patente und Produktionsanlagen von Samsung Display im letzten Jahr übernommen. Jetzt möchte auch LG Display seine LCD-Fabrik in China (Guangzhou) an CSoT abgeben. Vielleicht unter der Bedingung, dass LG Electronics die LCD-Displays, die in der Fabrik gefertigt werden, zu vorab festgelegten Preisen bekommt.

China wird Druck auf Displayhersteller erhöhen

Insgesamt ist zu erwarten, dass die Marktmacht chinesischer Display-Hersteller weiter steigen wird. Diese Entwicklung kann für Verbraucher zu höheren Preisen und für Unternehmen zu schwierigeren Bedingungen führen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob und wie LG und Samsung auf diese Bedrohung reagieren werden. Beide Unternehmen, primär LG Display, haben in der Vergangenheit bereits intensiv in die OLED-Technologie und deren Produktionsanlagen investiert. Auch Samsung Display hat erst vor Kurzem die Investition von 3.1 Milliarden US-Dollar in eine neue OLED-Fabrik angekündigt. Wobei in dieser Fabrik wohl eher kleinere Displays für Smartphones, Tablets und Monitore gefertigt werden.

LG erweitert das Cloud-Gaming-Angebot an seinen Smart-TVs: GeForce Now jetzt in 4K

LG hat gute Neuigkeiten für Fans von Cloud-Gaming. So hievt man Boosteroid auf seine Smart-TVs und bietet GeForce Now in 4K an aktuellen Fernsehgeräten an.

Grundsätzlich ist die Verfügbarkeit von Nvidia GeForce Now an den Smart-TVs von LG schon eine Weile gegeben. Neu ist allerdings laut Pressemeldung, dass ihr jetzt an den Smart-TVs des Jahres 2023 auch natives 4K über das Cloud-Gaming-Angebot beanspruchen könnt. Wobei damit ein „Aber“ verbunden ist. Denn das funktioniert natürlich nur, wenn ihr auch den entsprechenden Tarif gebucht habt – GeForce Now Ultimate.

Mittlerweile nutzt man da ja sogar den modernen AV1-Codec. Schade ist natürlich wieder einmal, dass diese Verbesserung zunächst nur an der aktuellen TV-Generation greift – nicht an Vorgängermodellen aus etwa den Jahren 2021 und 2022. Im ersten Schritt kommen die LG OLED Z3, G3, C3, B3, A3 sowie die QNED85, QNED80 und 86NANO77, 86UR9000 sowie 86UR8000 in den Genuss.

Boosteroid erreicht TVs von LG.
Boosteroid erreicht TVs von LG.

Ebenfalls bestätigt LG, dass der Cloud-Gaming-Dienst Boosteroid die Smart-TVs des Unternehmens erreicht. Er gesellt sich zu den Neuzugängen des Jahres 2022 – Blacknut und Utomik. Dabei weist der südkoreanische Hersteller auch darauf hin, dass es über die neue Game Quick Card in webOS 2023 möglich ist, direkt vom Homescreen aus in Dienste wie GeForce Now, Utomik, Blacknut und eben auch Boosteroid einzusteigen. Auch YouTube und Twitch lassen sich so beschleunigt erreichen.

LG will Gamer für seine TVs begeistern

LG hat Gamer früh als wichtige Zielgruppe erkannt und war deswegen auch der erste TV-Anbieter, der großflächig HDMI 2.1 bei seinen TV-Geräten des Jahres 2019 eingebunden hatte. Auch aktuelle OLED-TVs bewirbt man da als ideale Anlaufstellen für PC-, Konsolen- und Cloud-Gaming. Auch wenn GeForce Now in 4K im Übrigen zunächst nur die Smart-TVs des Jahres 2023 erreicht: „Ausgewählte Modelle“ des Jahres 2022 sollen die UHD-Unterstützung später via Update erhalten.

Boosteroid erreicht im Übrigen noch mehr TV-Generationen: Modelle aus den Jahren 2021 bis 2023. Zudem sind für das Jahr 2023 noch weitere Cloud-Gaming-Dienste für LG-TVs geplant – darunter auch Amazon Luna.

Sony BVM-HX3310: Neuer Flaggschiff-4K-HDR-Monitor für professionelle Anwendungen

Sony Electronics präsentiert einen erstklassigen 30,5-Zoll-4K-HDR-Expertenbildschirm. Dieser soll zukünftig Profis bei der kritischen Beurteilung, Farbkorrekturen, sowie der Live- und Postproduktion unterstützen. 

Der BVM-HX3110 nutzt ein neues, von Sony konzipiertes, entspiegeltes Dual-Layer-LCD-Panel mit eigener Signalverarbeitung von Sony. Damit ist es dem BVM-HX3310 möglich, die Spitzenleuchtdichte auf satte 4.000 cd/m² zu erhöhten, während Schwarzwerte auf dem Bildschirm nahezu unverändert wiedergegeben werden. Zum Vergleich, der etablierte und respektierte BVM-HX310, der immer noch bei vielen Produktionsfirmen zum Einsatz kommt (und immer wieder in Videos von Vincent Teoh auftaucht), schafft gerade einmal 1.000 cd/m². Das gibt Coloristen in der Film- und Serienproduktion noch mehr Möglichkeiten an die Hand, Inhalte an die Leistungen aktueller Top-Modelle im TV- und Projektoren-Segement anzupassen.

Sony BVM-HX3310 jetzt mit schnellerer Pixelreaktion

Sony BVM-HX3110: Die Spitzenhelligkeit von bis zu 4.000 cd/m² ist bislang unerreicht im Profi-Display-Segment
Sony BVM-HX3110: Die Spitzenhelligkeit von bis zu 4.000 cd/m² ist bislang unerreicht im Profi-Display-Segment

Der BVM-HX3110 brilliert, wie alle Profi-Monitore aus der BVM-Serie, mit einer akkuraten Farbdarstellung, hoher Bildkonsistenz und einer präzisen Bilddarstellung. Zudem führt der 4K-HDR-Monitor einen optionalen Bildmodus für eine noch schnellere Pixelreaktion ein, mit dem Bildunschärfen auf ein Minimum reduziert werden. Parallel wurde der Betrachtungswinkel erweitert und eine Standard-IP-Schnittstelle für SMPTE ST2110-Signale ergänzt.

Der erweiterte Betrachtungswinkel des Sony BVM-HX3110 erleichtert die Arbeit mehrerer Personen am Set sicherlich deutlich
Der erweiterte Betrachtungswinkel des Sony BVM-HX3110 erleichtert die Arbeit mehrerer Personen am Set sicherlich deutlich

Das neuartige Standardwerkzeugset des Monitors umfasst Wellenformmonitor/Vektorskop (WF/VS), Falschfarben, Fokus-Hilfe, Untertitelung, 3D-LUT-Verarbeitung und Quad- und Side-by-Side-Betrachtungsmodi, neben weiteren wertvollen Funktionen. Zusätzliche Vorteile sind neben der raschen Pixelantwort die Unterstützung von JPEG-XS sowie das Simple Network Management Protocol (SNMP) mittels optionaler Lizenzen. Weitere optionale Lizenzen erlauben Werkzeuge wie HDR/SDR-Konvertierung und einen benutzerdefinierten 3D-LUT-Signalausgang.

Highlight-Features BVM-HX3310:

  • Höherer Spitzenhelligkeit (4.000 cd/m²) und höheres Kontrastverhältnis
  • Bildmodus für schnelle Pixelreaktion (weniger Bewegungsunschärfe)
  • Verbesserter Betrachtungswinkel auf 45°
  • Verbesserte Anti-Reflexions-Beschichtung
  • Integrierte IP-Unterstützung für ST22110
  • HDR-SDR-Konverterfunktion
  • Fingerabdruckschutz (Abdrücke lassen sich einfachst abwischen)

Der BVM-HX3110 verwendet denselben Farbraum und kooperiert nahtlos mit verschiedenen Sony-Monitoren wie dem ergänzenden und etablierten BVM-HX310 sowie den PVM-X- und LMD-A-Serien-Monitoren. Dazu zählt auch der kürzlich angekündigte LMD-A180, ein 18,4 Zoll HD-HDR-Hochwert-Bildschirm mit einem umfangreichen Farbraum. Der LMD-A180 ist optimal für die Beobachtung am Set und kann ebenso für allgemeine Überwachungszwecke in einem Rack montiert werden. Er ersetzt den LMD-A170 Monitor.

Ein Prototyp des BVM-HX3110 wird auf der NAB Show 2023 vom 16. bis 19. April am Sony-Stand #C8101 im Las Vegas Convention Center ausgestellt sein. Die Markteinführung ist für November 2023 vorgesehen. Der LMD-A180 (18.4 Zoll HD-HDR-Monitor) soll im Herbst 2023 auf den Markt gebracht werden.

Mehr Beiträge vom Elektronikhersteller Sony:

LG Display und Samsung verhandeln wohl wieder um WOLED-Lieferungen

Samsung verhandelt angeblich wieder mit LG Display um die Lieferung von WOLED-Panels. Ob man dieses Mal eine Einigung erzielt, ist aber natürlich offen.

So berichten südkoranische Medien, dass Samsung Electronics möglicherweise in einer ersten Runde 200.000 bis 300.000 WOLED-Panels ordern könnte. Die ersten WOLED-TVs von Samsung könnten dann bereits 2024 auf den Markt kommen. Aktuell hat Samsung nur QD-OLED-Modelle im Repertoire, könnte sein Angebot aber möglicherweise um neue Serien erweitern wollen.

OLED wirft mehr Gewinn ab, als LCD

Warum der Sinneswandel? Samsung Electronics fertigte lange Zeit selbst LCD-Panels bzw. ließ sie von der Tochter Samsung Display fertigen und forcierte seine QLED und Neo QLED als High-End-Modelle – mit LCD-Technologie. Mittlerweile musste man erkennen, dass im Premium-Segment in naher Zukunft OLED die Zukunft gehört. Im LCD-Bereich ist man inzwischen auf chinesische Zulieferer angewiesen.

Firmware-Update behebt den Auto-Dimming-Fehler der Lg OLED Fernseher 2023
LG WOLED: Gehen bald Panels an Samsung Elecronics?

Entsprechend ist man jetzt offener für neue WOLED-Modelle, denn es soll Spannungen mit den chinesischen LCD-Fertigern geben. Samsung Electronics strebt wohl danach, sein OLED-Angebot auf die Mittelklasse auszuweiten und weniger im LCD-Segment zu wildern.

Samsung strebt nach verbesserter Verhandlungsposition

Durch den Einsatz von WOLED-Panels hätte Samsung Electronics gegenüber seinen chinesischen Partnern eine verbesserte Verhandlungsposition, da man weniger abhängiger von deren Lieferungen wäre. LG Display schrieb wiederum zuletzt Verluste und könnte daher ein erhebliches Interesse an neuen Kunden haben. Da käme ein Abnehmer wie Samsung gerade recht.

LG Display präsentiert die 3. Generation von OLED-Displays mit MLA und META Booster für bis zu 2.100 nits
LG Display präsentiert die 3. Generation von OLED-Displays mit MLA und META Booster für bis zu 2.100 nits

Am Ende haben bisher aber weder LG Display noch Samsung Electronics die angeblich wiederaufgenommenen Verhandlungen bestätigt. Warten wir also einmal ab.