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LG erweitert das Cloud-Gaming-Angebot an seinen Smart-TVs

LG stockt das Cloud-Gaming an seinen Smart-TVs auf. So gibt es beispielsweise Verbesserungen für Nvidia GeForce Now.

Zunächst die gute Nachricht für Besitzer älterer TV-Modelle: Wie die Südkoreaner mitteilen, wird Nvidia GeForce Now in Kürze auch an Fernsehgeräten aus dem Modelljahr 2020 mit webOS 5.0 zur Verfügung stehen. Wer zudem vorhat, einen Fernseher mit webOS 2023 aus diesem Jahr zu kaufen, erhält einen speziellen Vorzug. Denn über ein Update werden diese TVs in der Lage sein, GeForce Now in 4K mit 60 fps zu beanspruchen.

Voraussetzung dafür ist freilich eine ausreichend schnelle Internetverbindung. Außerdem solltet ihr dann ein Abonnement für GeForce Now Ultimate abgeschlossen haben. Nur in diesem Tarif sind Vorzüge wie Ray-Tracing, DLSS 3 oder eben 4K-Auflösung enthalten. Der Preis beträgt hier 19,99 Euro im Monat bzw. 99,99 Euro für ein halbes Jahr. Die Spiele müsst ihr separat kaufen – in angebundenen Stores wie Steam, dem Epic Games Store oder auch GOG.com.

Nvidia bietet via GeForce Now auch Ray-Tracing und DLSS 3.
Nvidia bietet via GeForce Now auch Ray-Tracing und DLSS 3.

Obendrein wird es an den neuen OLED-TVs mit webOS 2023 möglich, Spiele und Cloud-Gaming-Dienste einerseits via Game Card und andererseits neuerdings auch via Sprachbefehl aufzurufen. Für die Sprachsteuerung wird aber ebenfalls ein Update notwendig sein. Neben Nvidia GeForce Now, Blacknut und Utomik sind nun auch Amazon Luna und Boosteroid als Cloud-Gaming-Anbieter verfügbar. Luna aber nur in den USA, denn hierzulande ist dieser Dienst noch nicht gestartet.

LG bewirbt seine OLED-TVs als Gaming-Boliden

LG will seine OLED-TVs natürlich zur perfekten Anlaufstelle für Gamer machen – auch durch das Gaming Shelf sowie Verweise auf die Reaktionszeit der TVs, die nur bei 0,1 ms liegt. Die neuen OLED-TVs des Jahres 2023 arbeiten dabei nun mit einem Mikro-Linsen-Array, was die Helligkeit nochmals deutlich steigert. Auf diese Weise kann LG Display mit seinen WOLED-Panels dann auch besser mit den QD-OLED von Samsung Display konkurrieren, die in der zweiten Generation ebenfalls eine höhere Leuchtkraft aufweisen.

Der kabellose, akkubetriebene Displace OLED TV ist ein technischer Albtraum

Wir waren über die Meldung des weltweit ersten, komplett kabellosen, akkubetriebenen 4K OLED Fernseher der Welt sehr erstaunt. Nach der Sichtung des Produkts auf der CES macht sich bei uns jedoch Ernüchterung breit.

Wir hatten euch den Displace TV bereits in diesem Beitrag vorgestellt. Kurz zusammengefasst, es handelt sich um einen 4K OLED Fernseher mit 55 Zoll Diagonale, der über ein austauschbares Akkusystem komplett autark funktioniert. Das System soll bei einer täglichen Nutzung von 6 Stunden ganze 30 Tage durchhalten. Zudem sollen sich die Anschlüsse an einer externen Box befinden, die audiovisuelle Signale drahtlos an bis zu 5 Displace TVs im Haus überträgt. Zuletzt lässt sich der TV einfach mittels Vakuumtechnologie an die „Wand klatschen“. Kling zu schön, um wahr zu sein? Ist es auch!

Mittels Vakuum-Technik kann der Displace TV an einer glatten Oberfläche befestigt werden. Ist der Akku leer, fällt der TV zu Boden
Mittels Vakuum-Technik kann der Displace TV an einer glatten Oberfläche befestigt werden. Ist der Akku leer, fällt der TV zu Boden

Ok, wir müssen gestehen, als wir den Stand auf der CES besucht haben, begrüßte uns ein komplett drahtloses TV-Gerät, welches sich mittels Vakuum an einer Fensterscheibe festgesaugt hat. Dieser funktionierte auch, also zumindest konnte man etwas auf dem Fernseher erkennen. Doch das Gerät folgt einer Vision, die komplett an einem intuitiven und einfachen Nutzerverhalten vorbeigeht. Wir haben etwas mit den Verantwortlichen am Stand gesprochen und es bleiben leider noch viele Fragen offen. Doch die wenigen Antworten bzw. was wir zu sehen bekommen haben, reicht aus, um die Finger von diesem Produkt zu lassen.

Displace TV: Überteuert und unpraktisch

Die vier Akkus des Displace TV halten angeblich 30 Tage bei einer täglichen Nutzung von 6 Stunden
Die vier Akkus des Displace TV halten angeblich 30 Tage bei einer täglichen Nutzung von 6 Stunden

Allein der Preis: 3.000 US-Dollar für einen Displace TV. Wenn man gleich drei Stück bestellt, bekommt man Rabatt und zahlt insgesamt nur 8.000 US-Dollar – 1.000 Dollar gespart. Die Funktionsweise des Displace TV konnte noch nicht wirklich vorgeführt werden, auch von der drahtlosen Anschlussbox fehlte jede Spur. Gezeigt wurde unter anderem, wie man die Akkus – vier Stück an der Zahl – im Hot-Swap-Verfahren wechseln kann. Nur komisch, dass nur ein Slot wirklich mit einem Akku bestückt war, die anderen Slots waren leer oder mit irgendwelcher Technik bestückt. Von der Verarbeitung des 4K OLED Fernsehers möchten wir gar nicht erst sprechen. Das pure Grausen.

Die Verarbeitung des Displace TV lässt den Prototypen-Status erkennen
Die Verarbeitung des Displace TV lässt den Prototypen-Status erkennen

Allein schon die Installation des Displace TV würde in einem europäischen Haushalt scheitern. Man benötigt nämlich eine glatte Oberfläche, am besten eine Scheibe, damit sich der TV mittels Vakuum festsaugt und an der Wand hängen bleibt. Wichtig dabei ist, um das Vakuum aufrechterhalten zu können, verbraucht der TV immer ein bisschen Strom. Vergisst man z.B. die Akkus zu wechseln und das Gerät läuft leer, dann fällt der TV im schlimmsten Fall einfach von der Wand.

Eine extrem schwache OLED-Performance

Das Menü des Displace TV konnte uns nicht vorgeführt werden. Wir vermuten, dass hier lediglich ein Standbild gezeigt wurde. Wir können uns nämlich nicht vorstellen, dass die hauseigene Smart TV-Lösung von Displace eine Freigabe für Streaming Apps von Netflix, Disney+ oder Prime Video erhalten hat. Die Bildqualität ist für einen OLED TV leider unterirdisch und uns wird bewusst, wie das Gerät angeblich einen Monat durchhalten kann. Die Helligkeit ist so weit gedimmt, dass man sich in die Zeit zurückversetzt fühlt, damals vor 9 Jahren als die ersten OLEDs vorgestellt wurden.

Die Kamera des Displace TV muss immer aktiv sein, anders lässt sich der 4K OLED TV nicht steuern
Die Kamera des Displace TV muss immer aktiv sein, anders lässt sich der 4K OLED TV nicht steuern

Es gibt keine Fernbedienung, alles soll mit Gesten gesteuert werden. Eine Popup-Kamera auf der Oberseite des Displace TV soll die Handbewegungen dann Steuerungssignale umwandeln. Wie gut das funktioniert, kann man sich ja denken. Und wer vier dieser TV-Geräte zu einem angeblichen 110 Zoll 8K TV zusammenschließt, nur um dann eine gut sichtbare Kante zwischen den TV Geräten immer im Blickfeld zu haben, dem ist bedauerlicherweise nicht mehr zu helfen. Und haben wir eigentlich schon über die unterstützten Standards und Anschlüsse geredet? Nein? Womöglich weil wir hier auch keine Informationen bekommen konnten, zumindest keine zufriedenstellenden. Wo ist die Box an der HDMI-Geräte angeschlossen werden können? Unterstützt das Gerät Standards wie z.B. Dolby Vision oder Dolby Atmos? Wie sieht es auch mit Next-Gen-Gaming inkl. 4K@120Hz…

Fazit: Finger weg

Schlechte Bildqualität und eine wirklich unterirdische Präsentation. Finger weg vom Displace TV
Schlechte Bildqualität und eine wirklich unterirdische Präsentation. Finger weg vom Displace TV

Irgendwie passt an diesem Fernseher überhaupt nichts. Man muss dieses eine Stormkabel, welches vom TV zur Steckdose geht, schon extremst hassen, um sich mit den ganzen negativen Eigenschaften des Displace TV anfreunden zu können. Dann doch lieber den LG M3 OLED TV mit drahtloser Übertragung von Audio- und Videosignalen via „Zero Connect Box“, oder das Geld einfach spenden.

Stellt LG den Verkauf von 8K Fernsehern ein? Keine neuen 8K LCD-Modelle für Europa

Mit LG Electronics kehrt einer der ersten großen TV-Hersteller der 8K-Technologie den Rücken. So soll es für den amerikanischen und europäischen Markt keine neuen 8K-LCD-Modelle geben.

Insgesamt sieht es so aus, als würde LG Electronics sein LCD-Geschäft zurückfahren. So soll das LCD-Line-up gerade einmal aus vier Modellreihen bestehen, QNED75, QNED80 und QNED85, von denen lediglich die QNED85-Modelle mit einem miniLED-Backlight ausgestattet werden. Die anderen Geräte erhalten lediglich ein EDGE-LED-Backlight, was nicht gerade für die Bildqualität der Modelle sprechen dürfte. Ganz wild wird es jedoch bei den 8K Fernsehern. Diese derzeit nicht für die Märkte Nordamerika und Europa vorgesehen. Es ist möglich, dass noch ältere 8K-Geräte abverkauft werden, ein neues Modell ist derzeit wohl nicht geplant. Der LG Z3 mit OLED-Technologie hingegen soll weiterhin vermarktet werden. Dieser spricht mit seinem extrem hohen Preispunkt aber auch nur ein sehr zahlungskräftiges Publikum an.

Der 8K-Boom bleibt aus: LG reagiert

Mitbewerber Samsung glaubt derzeit noch stark an seine 8K Fernseher, verliebt sich aber auch gerade in OLED
Mitbewerber Samsung glaubt derzeit noch stark an seine 8K Fernseher, verliebt sich aber auch gerade in OLED

Es gibt wohl mehrere Gründe, die LG Electronics zu diesem Schritt bewegt haben. Die Verschärfung der EU-Regularien zur Energieeffizienz könnten maßgeblich zur Entscheidung beigetragen haben. Doch damit nicht genug. Würden sich die 8K Fernseher wie geschnitten Brot verkaufen, dann würde LG hier sicherlich auch einen Weg finden, die Geräte für Europa anzubieten. Doch wie wir wissen, liegen die Verkäufe der 8K-Geräte deutlich hinter den Erwartungen zurück. Analyseunternehmen und Hersteller waren sich vor einigen Jahren noch sicher, dass es einen 8K-Boom geben wird. Dieser ist ausgeblieben und nicht nur das, die 8K-Technologie hat es so gut wie überhaupt nicht geschafft, an Momentum zu gewinnen.

Ist 8K ein Auslaufmodell?

In unseren Augen lassen sich 8K Fernseher vernachlässigen, da man in der Regel zum gleichen Anschaffungspreis einen weitaus besseren 4K Fernseher bekommen kann, der dank fortschrittlichen Displaytechnologien ein besseres Bild abliefert. Denn der Vorteil von 8K geht nicht nur bei Bewegtbildern schnell unter, sondern auch aus einer bestimmten Entfernung, dürfte der Bildeindruck von einem 4K-Gerät schwerer zu unterscheiden sein. Durch „Features“ wie HDR, einen erweiterten Farbraum (rec.2020), Farbtiefe (10-Bit) oder einer erhöhten Bildwiederholungsrate (bis zu 120Hz) profitiert der Kunde am Ende viel mehr und damit auch der Hersteller, der deutlich mehr 4K Geräte an den Mann bringen kann.

Panasonic MZW2004: Neues OLED-TV-Flaggschiff mit Mikro-Linsen-Array vorgestellt

Panasonic hat die OLED-TVs der Reihe MZW2004 für 2023 vorgestellt. Diese Flaggschiffe bieten HDMI 2.1 und nutzen die neuesten OLED-Panels mit Mikro-Linsen-Array.

Über diese neue Technik, welche die Leuchtkraft der OLED-Panels erheblich steigern kann, hatten wir ja schon berichtet. Wichtig jedoch: Panasonic setzt die Mikro-Linsen-Arrays nur für seine OLED-TVs mit 55 und 65 Zoll ein – nicht für Abweichler mit 77 Zoll. Der Vorteil des neuen Panels liegt in der erhöhten Maximalhelligkeit, welche gut und gerne 2.000 nits erreichen kann. Bestätigt und gemessen liefert Panasonic stabile Helligkeitswerte von bis über 1.500 nits. Mittlerweile visiert der japanische Hersteller auch glasklar Gamer an, denn HDMI 2.1 mit eARC, 4K bei 120 Hz, ALLM und auch VRR, auch Nvidia G-Sync, ist hier an Bord. Als Prozessor dient der HCX Pro AI.

Der Panasonic MZW2004 4K OLED TV auf der CES:

Für den Sound sorgt in den MZW2004-Modellen ein integriertes Treiber-System, bei dem ein Array aus Upfiring- und Sidefiring-Speakern für Dolby Atmos bereit ist. Außerdem habt ihr hier quasi alle HDR-Formate beisammen, denn neben HDR10 und HLG stehen auch Dolby Vision IQ und HDR10+Adaptive zur Verfügung. In den MZW2004 kommen Sensoren zum Einsatz, um die Farbtemperatur des Umgebungslichts zu erkennen und das Bild anzupassen. Wer selbst die Kontrolle über alle Bild- und Toneinstellungen behalten möchte, kann diese Funktion natürlich abschalten und alle Settings manuell vornehmen.

Panasonic will mit den MZW2004 auch Spieler ansprechen.
Panasonic will mit den MZW2004 auch Spieler ansprechen.

Zusätzlich ist der True Game Mode kalibrierbar und bietet eine Anpassung mit der Calman-Color-Kalibrierungssoftware von Portrait Displays. Panasonic scheint auch HGiG zu unterstützen, denn man verweist auf eine originalgetreue HDR-Wiedergabe an den aktuellen Konsolen.

Die Panasonic MZW2004 sollen auch beim Klang punkten

Obendrein ermöglicht die integrierten Lautsprecher einen auf mehrere Zuhörer ausgerichteten, klar ortbaren Sound ohne ausgeprägten Sweet-Spot. Dafür stehen verschiedene Modi stramm: Mit dem Pinpoint-Modus lässt sich der Ton auf einen bestimmten Punkt fokussieren, während der Area-Modus den Ton zu einer Gruppe von Personen in einem bestimmten Bereich des Raums verschieben kann. Der Spot-Modus erhöht die Lautstärke nur für eine eng begrenzte Stelle im Raum. Der neue, zuschaltbare Bass-Boost sorgt für mehr Tiefton.

Die HDR-Standards HDR10, HDR10+ Adaptive und Dolby Vision IQ sind mit von der Partie.
Die HDR-Standards HDR10, HDR10+ Adaptive und Dolby Vision IQ sind mit von der Partie.

Panasonic behält beim MZW2004 seinen Penta-Tuner mit Twin-Funktion bei. Der eignet sich für den Empfang von Kabel, Satellit und Antenne. Zudem kann ein Programm live geschaut werden, während ein Zweites auf eine verbundene externe USB-Festplatte aufgezeichnet wird. Zwei CI-Slots erlauben die Entschlüsselung von Pay-TV-Programmen. Mit TV>IP Server & Client sowie IPTV stehen zwei weitere TV-Empfangswege zur Verfügung.

My Home Screen 8.0 als Betriebssystem

Der MZW2004 verfügt mit My Home Screen 8.0 abermals über Panasonics proprietäres Betriebssystem. Dadurch dürfte die App-Vielfalt im Gegensatz zu etwa Android TV etwas leiden. Dafür sorgt man vorbildlich für mehr Barrierefreiheit: Panasonic hat mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenbund zusammengearbeitet, um die Barrierefreiheit für sehbehinderte Menschen zu verbessern. Über ein Schnellmenü kann auf alle zugehörigen Einstellungen für Hör- und Sehgeschädigte Nutzer zugegriffen werden, welches per Sprachausgabe durch die Grundeinstellung des Gerätes leitet. Darüber hinaus bietet es eine Funktion für sehbehinderte Benutzer, um die Tastenbelegung der Fernbedienung durch akustisches Feedback zu erlernen.

Die Preise und Erscheinungsdaten der Panasonic MZW2004 sind derzeit noch offen. Darüber wird Panasonic im Jahresverlauf noch genauer sprechen.

Kurz zusammengefasst:

  • Panasonics OLED Top-Modell 2023 heißt MZW2004.
  • Der 4K OLED TV ist in 55 und 65 Zoll erhältlich.
  • Beim Master OLED Ultimate Panel handelt es sich um ein LG OLED-Panel der 3. Generation mit Microlens Array (MLA).
  • Die Maximalhelligkeit soll bei über 1.800 nits liegen.
  • Messungen bestätigen stabile 1.500 nits in einem 10% Fenster.
  • Unterstützt werden alle HDR-Standards (HLG, HDR10, HDR10+, HDR10+ Adaptive, Dolby Vision und Dolby Vision IQ).
  • Der Filmmaker Mode ist mit an Bord
  • Der MZW2004 bietet volle Gaming-Unterstützung via HDMi 2.1 mit bis zu 120Hz, VRR, AMD Freesync Premium und Nvidia G-Sync.
  • Als 3D-Soundformat steht Dolby Atmos bereit. 
  • Die Array-Laustpecher des MZW2004 können ab Werk Dolby Atmos-Sound wiedergeben
  • Das Gerät ist Calman Ready (kann über die CALman Software kalibriert werden)

Ambilight auf Samsung Fernseher nachrüsten – ganz einfach mit der Philips Hue Sync TV-App

Signify hat die neue Philips Hue Sync TV App für Smart-TVs von Samsung vorgestellt. Das soll eine Lichtsynchronisation der nächsten Generation ermöglichen.

Gleich zu Anfang sei erwähnt: Dennoch wird die bekannte Hue Bridge auch weiterhin benötigt! Was jedoch entfällt, das ist der Einsatz der Hue HDMI Sync Box. Diese Hardware wird sozusagen durch die App abgelöst – aber auch nur in Kombination mit kompatiblen Smart-TVs von Samsung. Kompatibel ist die Geschichte mit allen Bildformaten und nativen Apps wie Netflix und Disney+. Somit hat die App sogar einen Vorteil gegenüber der HDMI Sync Box-Lösung, da die Signalverarbeitung für die Ausgabe der Lichtsignale im TV-Gerät abläuft. So können nicht nur externe Videosignale z.B. von HDMI verarbeitet werden, sondern auch Videostreaming-Apps und andere Anwendungen.

Philips Hue Sync TV App für Samsung Smart TVs

Dabei ist die App von Signify kostenpflichtig. Die neue Philips Hue Sync TV App synchronisiert smarte Leuchtmittel von Philips Hue mit allem, was auf dem Samsung-TV zu sehen ist. So könnt ihr immersive Lichtsynchronisation genießen, wenn ihr beispielsweise ein Spiel über die Konsole spielt oder über Netflix einen Film schaut. Die App unterstützt alle Bildformate inklusive 8K, 4K und den dynamischen HDR-Standard HDR 10+.

Die Philips Hue Sync TV App ist ab sofort für ausgewählte Samsung-TVs verfügbar.
Die Philips Hue Sync TV App ist ab sofort für ausgewählte Samsung-TVs verfügbar.

Zusätzlich bietet die neue Philips Hue Sync TV App verschiedene Anpassungsfunktionen. Nutzer können die Intensität der Synchronisation einstellen, die Helligkeit der Leuchtmittel anpassen, zwischen Video- und Gaming-Modus wählen oder den automatischen Start aktivieren. User können auch über die Philips Hue App auf ihrem mobilen Endgerät einen Entertainment-Bereich kreieren. Über diesen können sie anschließend Lichtpunkte auswählen und diese per Drag-and-drop so zum TV positionieren, dass sie das bestmögliche Beleuchtungserlebnis bieten.

Philips Hue Sync TV App: Nur für aktuelle Samsung-TV

Ambilight auf einem Samsung Fernseher nachrüsten ist mit der Philips Hue Sync TV-App kinderleicht
Ambilight auf einem Samsung Fernseher nachrüsten ist mit der Philips Hue Sync TV-App kinderleicht

Leider ist die App nur für TVs von Samsung verfügbar und da auch nur für halbwegs aktuelle Modelle: Smart-TVs ab dem Baujahr 2022 und auch hier erst ab den Modellen der Reihe Q60. Über den Samsung-TV-App-Store kann die App auf den jeweiligen TV heruntergeladen werden. Die Philips Hue Sync TV App ist ab dem 5. Januar 2023, also direkt ab heute, im Samsung-TV-App-Store zu einem Preis von 129,99 Euro / 129,99 CHF erhältlich. Das ist natürlich ein stolzer Preis für so eine Anwendung, bei dem wohl nur ein eingeschränkter Kundenkreis anbeißen dürfte.

Kurz zusammengefasst:

  • Samsung Smart TVs ab der Q60-Serie aufwärts (ab 2022) können die Philips Hue Sync TV-App herunterladen.
  • Der Download ist kostenpflichtig und wird derzeit für 129.99 Euro / 129.99 CHF im Samsung TV App Store angeboten.
  • Die App erlaubt die Verarbeitung externer (HDMI) und interner Signalquellen (z.B. Netflix und Disney+).
  • Die Ansteuerung der Leuchtmittel lässt sich über die App konfigurieren und anpassen (Intensität, Frequenz usw.)
  • Die Anschaffung einer Philips Hue HDMI Sync Box (Hardware) entfällt.
  • Zudem wird ein Philips Hue Hub sowie entsprechende Leuchtmittel von Philips Hue (Signify) benötigt. 
Hue Lightstrip 55 ZollHue Lightstrip 65 ZollHue Lightstrip 75+ ZollHue Bridge
Preis: € 169,99 Bester Preis
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Zuletzt aktualisiert am 21. August 2026 um 08:19 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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LG Display enthüllt MLA-OLED-Panels der 3. Generation mit bis zu 2.100 nits

LG Display präsentiert auf der CES 2023 die neuste Generation von OLED-Panels mit Microlense Array-Technologie (MLA) für Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.100 nits.

LG Display beweist, dass die OLED-Technologie noch lange nicht ihr volles Potenzial entfaltet hat. Das Unternehmen nimmt die CES 2023 zum Anlass, die mittlerweile dritte Entwicklungsstufe ihrer OLED-TV-Panels vorzustellen. Basierend auf der META Techologie 1.0 sollen OLED-Fernseher eine bis zu 60 Prozent höhere Maximalhelligkeit mit bis zu 2.100 nits erreichen. Zudem soll sich der Blickwinkel um 30 Prozent und die Energieeffizienz um bis zu 22 Prozent verbessert haben. Klingt alles wie Zukunftsmusik, wird aber bereits in diesem Jahr in ersten OLED Fernsehern zum Einsatz kommen, darunter im LG G3 Gallery TV und dem Panasonic MZW2004.

OLED Displays der 3. Generation (MLA + META Booster)

Übrigens ist die erste Generation von OLED-Displays die, die uns bislang am längsten begleitet hat. Abgelöst wurde diese eigentlich erst im letzten Jahr, mit der Produktion und Integration der sogenannten OLED.Ex-Panels, mit denen 2023 ein Großteil der OLED-Fernseher bestückt sein wird. Dagegen ist die dritte Generation mit MLA-Technologie und META Booster vorerst wohl nur für absolute Top-Modelle vorgesehen. Das Microlens Array stellt dabei die Hardware-Komponente der Displaytechnologie dar, während wir beim META-Booster von einem Algorithmus sprechen, der mittels optimierter Ansteuerung des Displays eine verbesserte Bilddarstellung ermöglicht.

LG Microlens Array (MLA) OLED mit META Booster (Algorithmus)
LG Microlens Array (MLA) OLED mit META Booster (Algorithmus)

Das Microlens Array beschreibt eine Anordnung von über 5.000 Mikrolinsen für jeden Pixel. Bei einem 77 Zoll 4K OLED Fernseher sind somit ungefähr 40 Milliarden Mikrolinsen im Einsatz, die die oben beschriebenen Verbesserungen bewirken. Die maximale Helligkeit von 2.100 nits wird dabei sicherlich nur in Ausnahmefällen erreicht. Jedoch liegen bereits Messungen vor, bei dem das neue Display in einem 10% Fenster stabile 1.500 nits abliefert (Panasonic MZW2004). Die Technik kann nicht nur eingesetzt werden, um die Maximalhelligkeit zu pushen, sondern lässt sich auch nutzen, um den Stromverbrauch bei gleichbleibender Helligkeit (im Vergleich zu einem regulären OLED) zu senken. Das könnte primär hilfreich sein, um die EU-Regulierungen zur Energieeffizienz einhalten zu können.

Nur Verbesserungen, keine Verschlechterungen?

Angeblich verbessert die Technologie zudem den Blickwinkel um bis zu 30 Prozent. Hier werden wir doch etwas stutzig, weil ein OLED gefühlt ja bereits einen perfekten Blickwinkel besitzt. Wir werden sehen, ob sich die neue Anordnung mit den Mikrolinsen ggf. sogar negativ auf den Blickwinkel auswirkt. Es gab auch im Vorfeld Bedenken, dass sich die gleichmäßige Lichtverteilung der OLED-Displays verschlechtern könnte. Das sind zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht mehr als Vermutungen, welche in einem Test-Szenario bestätigt oder verworfen werden müssen.

Kurz zusammengefasst:

  • Die 3. Generation der OLED-Panels nutzt die META Technologie 1.0.
  • META Technologie 1.0 setzt sich aus dem Microlens Array (MLA)-Display und dem META Booster (Algorithmus) zusammen.
  • Mit bis zu 5.117 Microlinsen pro Pixel kann die Helligkeit um bis zu 60 Prozent verbessert werden.
  • Die maximale Helligkeit soll 2.100 nits betragen. 
  • Der Blickwinkel optimiert sich auf bis zu 30 Prozent.
  • Die Energieeffizienz soll um 22 Prozent verbessert worden sein. 
  • Der LG G3 OLED und der Panasonic MZW2004 nutzen bereits die OLED-Panels mit MLA.

‚Black Panther: Wakanda Forever‘ stößt am 1. Februar zu Disney+ inkl. IMAX Enhanced

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Der Marvel-Blockbuster „Black Panther: Wakanda Forever“ wird ab dem 1. Februar 2023 ohne zusätzliche Kosten auf Disney Plus zum Streamen bereitstehen. Der Film liegt zudem im IMAX Enhanced Bildformat vor. 

Fans des Mavel Cinematic Universe werden im Frühjahr wieder voll bedient. Disney Plus hat nämlich bekannt gegeben, dass der jüngste Blockbuster der Marvel Studios „Black Panther: Wakanda Forever“ ab dem 1. Februar 2023 zum Angebot des Disney Plus hinzustoßen wird. Und um es den Nutzern des Streamingdienstes schmackhaft zu machen, wird Black Panther: Wakanda Forever nicht nur in normalen Widescreen-Variante angeboten, sondern kann wahlweise auch im IMAX Enhanced Bildformat wiedergegeben werden. Dafür müsst ihr lediglich in der Filmauswahl in dem Reiter „Fassungen“ die Version mit IMAX Enhanced auswählen.

Wakanda Forever mit IMAX Enhanced

Damit steigt die Zahl der Filme aus dem Marvel Cinematic Universe, die in IMAX Enhanced angeboten werden, auf 16 Titel. Der Vorteil soll laut Disney darin liegen, dass der Zuschauer durch das erweiterte Seitenverhältnis ein immersives Seherlebnis präsentiert bekommt, bzw. schlichtweg mehr zu sehen bekommt. Unter IMAX Enhanced fällt nicht nur das erweiterte Seitenverhältnis, sondern auch eine verbesserte 3D-Audioverarbeitung mittels DTS:X. Die Unterstützung für das 3D Soundformat wurde vor kurzem von Disney+ bekannt gegeben, wann genau die optimierte Vertonung über den Streamingdienst angeboten wird, ist leider noch nicht klar. Black Panther: Wakanda Forever würde sich für eineIMAX ENHANCED Audio-Premiere sicherlich gut eignen.

Disney überbrückt Wartezeit mit Podcast

Disney liefert uns zumindest akustische Unterstützung, die die Vorfreude auf Black Panther: Wakanda Forever bis zum 1. Februar 2023 aufrechterhalten soll. Zusammen mit Proximity Media wird der „Wakanda Forever: The Official Black Panther Podcast“ veröffentlicht. In sechs Episoden des englischsprachigen Podscast erhalten Fans einen Einblick in die spannende und Emotionale Reise durch die Entstehung des Films.

DTS:X hält Einzug in LGs 2023 OLED- und Premium LCD-Fernseher!

Das immersive 3D-Audioformat DTS:X soll erstmalig in OLED- und Premium LCD-Fernsehern von LG Electronics integriert werden. Aktuell sind aber noch einige Fragen zur Verarbeitung von DTS:X offen.

Paukenschlag auf der CES 2023. Wie Xperi, das Unternehmen hinter der DTS-Soundtechnologie in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, wird das neue TV Line-up von LG Electronics das 3D-Soundformat DTS:X unterstützen. Nicht alle Fernsehgeräte von LG, die 2023 in den Handel kommen, sondern lediglich die Geräte mit OLED-Technologie sowie die QNED TVs mit Mini-LED-Backlight. Damit behebt LG als erster namhafter TV-Hersteller den Mangel, DTS-Audiosignale zu verarbeiten.

LG integriert DTS:X in seine TV-Geräte

LG führt auch eine Konkurrenz-Feature zu Samsungs Q-Symphony ein.
Beliebte LG Fernsehgeräte wie der C3 oder G3 OLED sollen DTS:X verarbeiten können.

Derzeit ist aber noch nicht ganz klar, wie genau die Verarbeitung von DTS:X funktioniert. Entweder verarbeiten die LG Fernseher aus dem 2023 Line-Up das Audiosignal selbst, oder leitet dieses lediglich via Passthrough an eine kompatible Soundbar oder Soundanlage weiter. In der Mitteilung wird auch nicht spezifiziert, ob noch weitere DTS-Soundformate unterstützt werden. LG Electronics hat ebenfalls bestätigt, dass DTS:X in die neuen TV-Geräte Einzug hält, die Aussage ist aber immer noch recht vage: „Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass die immersive DTS:X-Audiotechnologie in unsere neuesten OLED- und Premium-LCD-Fernseher integriert wird. Mit DTS:X liefern wir unseren Kunden ein Erlebnis wie im Kino.“

Gab Disney+ den Anstoß?

Es ist sicherlich kein Zufall, dass Disney+ erst kürzlich die Bereitstellung von IMAX Enhanced DTS-Audiospuren bekannt gegeben hat, die, wie wir wissen, ja über den DTS:X-Container ausgeliefert werden. LG Electronics bemüht sich sichtlich seinen Kunden ein vollkommenes, audiovisuelles Erlebnis zu bieten. Und mit der Integration eines neuen Audioformats, abseits der etablierten Dolby-Standards, dürfte sich LG bei vielen potenziellen Kunden beliebt machen. Und wer hätte das gedacht, LG bietet ja bereits unzählige Soundbar-Lösungen an, die DTS:X verarbeiten können.

Wir hoffen, dass wir im Rahmen der CES noch nähere Informationen zur Integration von DTS:X in LGs 2023 Fernsehgeräte erhalten, welche wir dann natürlich umgehend mit euch teilen werden. Für viele stellt sich auch die Frage, ob das Feature für ältere Modelle nachgereicht wird. Auch hierzu gibt es derzeit noch keine genauen Infos.

Disney+ erhält 2023 DTS-Ton für seine IMAX-Enhanced-Titel

Disney+ bietet bereits einige Filme in IMAX Enhanced an. 2023 will man zusätzlich DTS-Ton für jene Titel implementieren.

IMAX Enhanced ist allerdings bisher mehr ein Marketing-Programm und in den technischen Mehrwerten nur sehr vage definieren. Im Falle von Disney+ bezieht sich IMAX Enhanced etwa bisher nur darauf, dass die betreffenden Filme im erweiterten Bildformat vorliegen. Jetzt will man aber eben auch den Ton aufwerten.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Disney+

DTS ist aktuell im Bereich der Streaming-Anbieter ein Stiefkind. Während Dienste wie Amazon Prime Video, Netflix oder auch Apple TV+, um nur einige Beispiele zu nennen, auf Dolby Digital+ und Dolby Atmos setzen, war bisher in Sachen DTS nichts zu machen. Disney+ lässt da also im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen. Ausgewählte Marvel-Filme sollen im Jahresverlauf um DTS aufgestockt werden.

Wichtig zu wissen: Nutzen könnt ihr den DTS-Sound dann aber nur an kompatiblen Endgeräten. Das kann etwa an einigen Smart-TVs umständlich sein, denn viele unterstützen keine DTS-Verarbeitung mehr. Daher schränkt Disney auch direkt ein, dass ihr zu Beginn den DTS-Ton für IMAX Enhanced nur auf zertifizierten TVs von etwa Sony und Hisense nutzen könnt. Kompatibel sollen zudem AV-Receiver von etwa Denon, JBL und Marantz sein.

DTS bei Disney+: Starttermin noch offen

Laut Pressemeldung von Disney+ werden alle Titel, die in IMAX Enhanced beim Streaming-Angebot vorliegen, im Verlauf des Jahres noch „DTS Signature Sound“ erhalten. Einen Stichtag gibt es jedoch derzeit nicht. Lauschen könnt ihr dem neuen Sound dann also etwa bei Filmen wie „Avengers: Infinity War“, „Black Widow“ oder auch „Thor: Love and Thunder“. Im Übrigen hat Disney im gleichen Atemzug auch bestätigt, dass beim Streaming-Angebot am 1. Februar 2023 der Film „Black Panther: Wakanda Forever“ Einzug halten wird – natürlich auch mit IMAX Enhanced, also dem erweiterten Bildformat.

Samsung möchte 2023 Micro-LED-Fernseher ab 50 Zoll in den Handel bringen

Hält Samsung endlich sein Versprechen und bringt Micro-LED-Fernseher in kleineren Größen in den Handel? Auf der CES wurden Micro-LED-TVs ab 50 Zoll Displaydiagonale vorgestellt.

Samsung Electronics hält auf der diesjährigen CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas die ein oder andere Überraschung für uns parat. Verbesserte QD-OLED-Fernseher, eine Überarbeitung der NEO QLED TVs mit Mini-LED-Backlight oder ein 8K-Laser-Projektor sind noch einige der Dinge, die uns haben staunen lassen. Und jetzt scheint Samsung mit seinem „Running-Gag“ Micro-LED ernst zu machen. Running-Gag deshalb, weil wir sicherlich schon sechs Jahre über die Micro-LED-Technologie und deren „Vorbereitung auf den Konsumentenmarkt“ berichten, alles, was jedoch bisher käuflich zu erwerben war, ist entweder überteuert oder schlichtweg überdimensioniert. Denn aktuell wird nur eine 110 Zoll-Variante ihres Micro-LED-TVs für 150.000 Euro von Samsung zum Kauf angeboten.

Neue Micro-LED-TVs von Samsung ab 50 Zoll aufwärts

Löst Samsung 50 Zoll Micro-LED-TV wirklich in 4K Auflösung auf?
Löst Samsung 50 Zoll Micro-LED-TV wirklich in 4K Auflösung auf?

Doch das könnte, KÖNNTE sich bald ändern. Samsung möchte nämlich neue Modelle mit Diagonalen zwischen 50 (127 cm) und 140 Zoll (335 cm) in den Handel bringen und das 2023. Genauer gesagt, soll das verfügbare 110-Zoll-Modell um Varianten mit 50, 63, 76, 89, 101, 114 und 140 Zoll erweitert werden. Das komische dabei ist, dass Samsung keine Aussagen in Bezug auf die Bildschirmauflösung macht. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass kleinere Geräte, wie der 50-Zöller keine volle 4K Auflösung bietet, wie man es von einem Modell dieser Größe erwarten würde. Und möchte man sich wirklich mit einer kleineren Auflösung zufriedengeben? Die Vorteile der selbstleuchtenden Displaytechnologie bleiben auf jeden Fall unabhängig von der tatsächlichen Auflösung sichtbar.

Micro-LED könnte OLED überlegen sein

Die großartige Bildqualität eines Micro-LED-TV ist nicht von der Hand zu weisen! (Abgebildet 50 Zoll Modell)
Die großartige Bildqualität eines Micro-LED-TV ist nicht von der Hand zu weisen! (Abgebildet 50 Zoll Modell)

Samsung Micro-LED-TVs besitzen selbstleuchtende LED-Pixel, die aus jeweils drei Subpixeln (Rot, Grün, Blau) bestehen. Diese sind in Module zusammengefasst, die in der Theorie in verschiedensten Formen und Bildverhältnissen angeordnet werden können. Das ist wohl auch der Grund, für die etwas untypischen Displaygrößen, die Samsung angekündigt hat. Man bekommt bei den Displays ein großes Farbvolumen präsentiert und eine hohe Helligkeit, die bei großflächiger Darstellung nicht abnimmt, wie es z.B. bei den OLED-Geräten der Fall ist.

Micro-LED steht und fällt mit dem Preis

Dass die Technik auf dem Höhepunkt der Displaytechnologien mitspielt, möchten wir gar nicht anzweifeln. Zum 76-Zoll-Modell hat sich Samsung z.B. noch zu weiteren Angaben hinreißen lassen, die eigentlich Lust auf Micro-LED macht. So hat der TV wohl eine 20-Bit-Verarbeitung für optimale Detaildarstellung in dunklen Bildbereichen, ein 240Hz-Panel mit VRR-Kompatibilität mit einer Reaktionszeit von nur 0.02 Sekunden. Doch Micro-LED steht und fällt nur mit einem Faktor und das ist der Preis. Zudem muss noch eine klare Kommunikation in puncto Auflösung erfolgen. Und bei der Debatte um Energieeffizienz muss sich die neue Displaytechnologie auch erst einmal etwas einfallen lassen.