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Philips und Sony nutzen als erste TV-Hersteller den MediaTek Pentonic 1000

Philips und Sony werden als erste die neuen Premium-Chips von MediaTek verwenden. Entsprechende TV-Geräte werden im Frühjahr 2023 angekündigt.

So hatten einige Leser in unserem Artikel zu Panasonics neuen OLED-TV-Flaggschiffen bemängekt, dass die Japaner noch ältere Chips verwenden und daher nur zwei Ports für HDMI 2.1 zur Verfügung stellen. In der Tat erscheint auch uns das im Jahr 2022 zu wenig: Wer etwa eine Soundbar via eARC anklemmen will und zudem noch die Xbox Series X|S und PlayStation 5 oder aber einen Gaming-PC besitzt, muss bereits nach einem Switch Ausschau halten.

Philips plant mit Pentonic 1000

Mittlerweile wissen wir jedoch mehr zu den neuen MediaTek Pentonic 1000 und Pentonic 2000 bzw. der Verwendung der TV-SoCs. Was es zu wissen gilt: Der Pentonic 1000 ist für 4K-Fernseher der Oberklasse gedacht, während der Pentonic 2000 sich an 8K-TVs richtet. Philips hat nun bestätigt, dass die Marke für seine kommenden OLED-TVs des Jahres 2023 den Pentonic 1000 einsetzen wird. Dadurch sind dann auch vier Ports für HDMI 2.1 garantiert.

Der MediaTek Pentonic 1000 unterstützt zahlreiche moderne Features.
Der MediaTek Pentonic 1000 unterstützt zahlreiche moderne Features.

Im Übrigen ist der Pentonic 1000 nicht nur für HDMI 2.1 bei vollen 48 Gbps und 4K bei 120 Hz, ALLM sowie VRR gerüstet, sondern auch für den Standard Wi-Fi 6E. Auch moderne Videocodecs wie AV1 und VVC beherrscht der Chip bereits. Offen ist im Übrigen, ob Philips bzw. der Inhaber der Marke im europäischen TV-Segment, TP Vision, auch LCDs mit dem Prozessor vorsieht. Möglicherweise setzt man da nur auf den Pentonic 700.

Sony plant ebenfalls TVs mit dem MediaTek Pentonic 1000

Während Philips im Februar 2023 neue Fernseher auf Basis des MediaTek Pentonic 1000 vorstellen möchte, hat Sony allgemeiner das Frühjahr 2023 angegeben. So überraschten die Japaner damit, dass sie auf der CES 2023 keine neuen TV-Geräte vorstellten. Stattdessen fokussierte man sich unter anderem auf weitgehend von den Besuchern unbeachtete und nach unserem Eindruck störungsanfällige Präsentationen der PlayStation VR2. Bleibt zu hoffen, dass die technischen Querelen, wie sich wiederholende Verbindungsabbrüche der Controller, auf die Messeumgebung zurückzuführen gewesen sind.

Die MediaTek Pentonic sind "Calman Ready".
Die MediaTek Pentonic sind „Calman Ready“.

Die MediaTek Pentonic sind auch die ersten Chipsätze mit einer „Calman Ready“-Integration, also für weitgehende Kalibrierungen mit der entsprechenden Software-Suite geeignet. Wir bleiben natürlich am Thema dran und hoffen auf baldige Ankündigungen zu konkreten TV-Modellen.

Pentonic 700 ist bereits in Massenproduktion

In einem Gespräch mit Vertretern von Portrait Displays / Mediatek haben wir noch ein paar zusätzliche Infos zum Produktionsverlauf der neuen Chipsätze erhalten. So wird der Pentonic 700 wohl schon in Masse gefertigt, während der Pentonic 1000 angeblich erst im 2. Halbjahr 2023 in großen Mengen zur Verfügung stehen wird. Diese Information würde sich jetzt natürlich mit den Ankündigungen und Spekulationen von Philips und Sony beißen. Denn anscheinend können nur mit dem Pentonic 1000 vier HDMI 2.1-Anschlüsse angesteuert werden, mit dem 700er lediglich zwei. Bedeutet das, dass Sony ähnlich wie Philips sein TV-Line-Up 2023 aufsplitten wird? Einstiegs- und Mittelklasse-Modelle im Februar/März und High-End-Varianten dann im Herbst zur IFA 2023? Wir werden sehen, was die Hersteller in den nächsten Wochen ankündigen werden.

Mehr Beiträge zum Thema „Calman“ und „Mediatek“:

Paramount+: Das sind die neuen Filme und Serien im Februar 2023

Paramount+ bringt im Februar 2023 wieder neue Filme und Serien mit. Der Anbieter hat die konkreten Neuzugänge mittlerweile bestätigt.

Wenn ihr uns fragt, dann sollte Paramount da aber inhaltlich noch deftig nachlegen, um sich am Markt zu behaupten. Insbesondere bei den Filmen finden wir die Neuzugänge im Februar 2023 recht schwach. Doch seht selbst unten in den Listen nach, denn wir sind gespannt, ob eure Meinung von der unsrigen abweicht. Allerdings stechen auch bei den Serien nur wenige Formate hervor.

Freuen kann man sich als Abonnent wohl am ehesten auf „Your Honor“ mit dem aus „Breaking Bad“ bekannten Bryan Cranston. Paramount+ bietet leider in Deutschland auch veraltete Technik: Statt mit zeitgemäßen 4K und HDR ist man maximal mit 1080p unterwegs. Der Ton liegt in deutscher Sprache meist nur in Stereo vor. Immerhin der englischsprachige Originalton wird auch im Surround-Format angeboten. Von Dolby Atmos fehlt jedoch jede Spur.

Paramount Plus startet mit einem Vorteilsangebot!
Paramount Plus wird erst im Jahresverlauf mit 4K Auflösung und Surround-Sound aufwarten können

Immerhin: Die Verantwortlichen haben angekündigt, dass noch im Verlauf des Jahres 2023 Upgrade auf 4K und Dolby Atmos folgen sollen. Den genauen Zeitpunkt ließ man jedoch offen. Im schlimmsten Fall ist es also vielleicht erst gegen Ende des Jahres so weit.

Paramount+ wird es am Markt schwer haben

In der aktuellen Form wird es Paramount+ aus unserer Sicht am deutschen Streaming-Markt sehr schwer haben. Es gibt schlichtweg technisch und auch inhaltlich in Quantität und Qualität viel hochkarätige Konkurrenz wie Disney+, Apple TV+, Amazon Prime Video, Netflix und mehr. In Zeiten der hohen Inflation und einer drohenden Rezession halten die Menschen außerdem ihr Geld stärker zusammen. Da fallen dann einige Abonnements vielleicht auch der Schere zum Opfer.

Doch seht selbst, womit Paramount+ euch im Februar 2023 locken möchte. Hat der Streaming-Anbieter euch damit am Haken oder schwimmt ihr dann doch eher vorbei?

Serien im Februar 2023 bei Paramount+

  • 1. Februar: „From Cradle to Stage“ (Dokumentation)
  • 3. Februar: „Your Honor“ (Drama, Crime)
  • 3. Februar: „The Followers (As Seguidoras)“ (Comedy, Drama)
  • 14. Februar: „The Challenge: All Stars“ (Reality)
  • 16. Februar: „A Thin Line“ ( Thriller, Drama)
  • 21. Februar: „Rise of Billionaires“ (Dokumentation)
  • Februar: „SkyMed“ (Drama)

Filme:

  • 3. Februar: „Blue’s Big City Adventure“ (Kids, Musical)
  • 4. Februar: „Paranormal Activity: Next of Kin“ (Horror)
  • 6. Februar: „Honor Society“ (Comedy)
  • 8. Februar: „Bree Wayy: Promise, Witness, Remembrance“ (Dokumentation)
  • 8. Februar: „Lynching Postcards: Token of a Great Day“ (Dokumentation)
  • 8. Februar: „RIP T-Shirts“ (Dokumentation)
  • 11. Februar: „Leberhaken“ (Drama)
  • 15. Februar: „Hunger Ward“ (Dokumentation)
  • 15. Februar: „The Day the Music Died: The Story of Don McLean’s American Pie“ (Dokumentation, Musik)
  • 22. Februar: „Love, Tom“ (Dokumentation, Musik)
  • 25. Februar: „Willi und die Wunderkröte“ (Kids)
  • 28. Februar: „Dragging the Classics – The Brady Bunch“ (Comedy)

Roku hat auf der CES 2023 Fernsehgeräte unter eigener Marke vorgestellt

Roku hat im Rahmen der CES 2023 erste Fernsehgeräte vorgestellt, die unter der eigenen Marke erscheinen sollen. Bisher sind sie aber nur für die USA bestätigt.

Damit baut Roku seine Präsenz im Markt für Smart-TVs weiter aus. 2022 hatte man ja auch schon Partnerschaften mit TCL und MetzBlue bestätigt. Die nutzen das Betriebssystem des Unternehmens für ihre Smart-TVs. Jetzt will man einen Schritt weiter gehen, denn die Fernsehgeräte an sich sollen das Branding von Roku verwenden.

Es wird zwei Serien geben: Roku Select und Roku Plus. Man will Diagonalen von nur 24 bis hin zu satten 75 Zoll abdecken. Es soll sich bei diesen Fernsehern jedoch am Ende um Einstiegs-LCDs handeln, die weniger neue Rekorde in Sachen Bildqualität aufstellen werden und vielmehr über ihre Preise punkten sollen. In den USA sollen die entsprechenden Smart-TVs noch im Frühjahr 2023 erscheinen.

Unter dem Banner Roku erscheinen zwei TV-Reihen.
Unter dem Banner Roku erscheinen zwei TV-Reihen.

Dass Roku eigene Fernsehgeräte vertreiben will, dürfte kein Zufall sein, wenn man bedenkt, dass einer der bisher engsten Partner, nämlich TCL, verstärkt auf Android TV bzw. Google TV setzt. Preislich sollen die TVs im Übrigen ab 119 US-Dollar für den 24-Zoller starten. Das größte Modell mit 75 Zoll wird 999 US-Dollar kosten. Je nach Modell werden HD- oder auch 4K-Auflösungen anliegen.

Roku stellt auch einen Referenz-OLED vor

Zusätzlich hat Roku auch noch das Referenz-Design für einen Premium-Fernseher mit OLED-Panel und Roku-TV-OS vorgestellt. Roku selbst will derartige TVs zwar nicht herstellen, so aber seine Partner ermuntern, Roku OS auch in hochpreisigeren Segmenten zu adaptieren. Es ist das erste Mal, dass man seinen Kooperationspartnern dafür ein OLED-Referenz-Design offeriert.

Als erster Partner soll hier Sharp angebissen haben. Der Hersteller möchte offenbar im Frühjahr 2023 ein entsprechendes TV-Modell in den USA auf den Markt bringen.

TCL bestätigt eigene QD-OLED-TVs für 2023

TCL hat auf der CES 2023 bestätigt, dass man noch in diesem Jahr eigene QD-OLED-TVs veröffentlichen werde. Genauere Angaben zu den Plänen fehlen jedoch noch.

So hat sich der Hersteller auf der CES 2023 noch auf seine aktuellen LCD-Modelle mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung fokussiert. Zur Erinnerung: TCL war im Grunde der Pionier mit dieser Art der verbesserten Beleuchtung, die allerdings die traditionellen Nachteile von LCDs etwas schmälern, aber auch nicht völlig aus der Welt räumen kann.

Doch es ist kein Geheimnis, dass mittlerweile alle großen TV-Hersteller, selbst Samsung, ihre OLED-Fernseher an die Spitze setzen. Samsung war einer der letzten Verweigerer, nutzt aber mittlerweile seine QD-OLED-Panels von Samsung Display, um ebenfalls zu punkten. Nur bei Dolby Vision konnten sich die Südkoreaner weiterhin noch kein Herz fassen. Dafür sollen die brandneuen S95C und S90C mit gesteigerter Leuchtkraft punkten.

Samsungs QD-OLED Fernseher 2023 (S95C & S90C)
Samsungs QD-OLED Fernseher 2023 (S95C & S90C)

Doch zurück zu TCL: Die ersten QD-OLED-TVs von TCL sollen in der zweiten Jahreshälfte in den Markt kommen. Ob sie auch in Europa erscheinen, ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch offen. Denn die Ankündigung wurde nur von TCL USA vorgenommen. Klar ist, dass TCL natürlich auf die QD-OLED-Panels der zweiten Generation von Samsung Display setzen wird. Wir sind schon gespannt, denn man kann davon ausgehen, dass TCL im Gegensatz zu Samsung wohl Dolby Vision adoptieren wird.

QD-OLED: Und was ist mit Philips und Sony?

Doch 2022 hatte ja auch Sony eigene QD-OLED-TVs veröffentlicht. Wie steht es da um Neuheiten? Nun, leider stellten die Japaner auf der diesjährigen CES keinerlei neue Fernsehgeräte vor. Dies wollen sie zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Philips wiederum hat zwar bestätigt, dass man die QD-OLED-Technik derlei genau prüfe und schon einen Prototyp entwickelt habe, weiter festlegen wollte man sich jedoch noch nicht.

JVC LX-NZ30: Neuer 4K/HDR-Beamer mit Laser-Lichtquelle soll Gamer mit 240Hz überzeugen

JVC fokussiert mit seinem neuen LX-NZ30 4K-HDR-Beamer mit Laser-Lichtquelle die Zielgruppe der Gamer. Das Modell unterstützt unter anderem 240Hz via DisplayPort 1.2a für einen geringen Input-Lag.

Viele haben vielleicht darauf gehofft, dass JVC im Rahmen der CES 2023 einen Ultrakurzdistanz-Projektor mit hoher Lichtleistung für den professionellen Heimkinomarkt ankündigt. Leider müssen wir hier noch etwas weiter träumen. Dafür bekommen wir mit dem LX-NZ30 einen neuen, eher kompakten 4K-HDR-Laser-Beamer präsentiert, der hauptsächlich bei Gamern punkten soll. Zumindest versucht JVC einen optimalen Mix aus Features zum ansprechenden Preis anzubieten. Und wenn wir schon beim Thema sind, das Modell soll im März 2023 für 3.500 US-Dollar im Handel aufschlagen. Preise und Verfügbarkeit für Europa sind noch nicht kommuniziert.

JVC LX-NZ30 für Xbox, Playstation und PC

Der JVC-LX-NZ30 unterstützt die Nutzer mit einer automatischen Bildkorrektur für eine einfache Installation
Der JVC-LX-NZ30 unterstützt die Nutzer mit einer automatischen Bildkorrektur für eine einfache Installation

Wer mit der Xbox Series X/S, PlayStation 5 und PC auf einer großen Darstellung zocken möchte, für den ist der JVC LX-NZ30 vielleicht genau die richtige Plattform. Wie schon einmal angemerkt, JVC versucht einen optimalen Mix zu bieten, ohne den Preis duch zu teure Komponenten in die Höhe zu treiben. So unterstützt das Modell 1080p mit 240Hz nur über den DisplayPort 1.2a. In diesem Bildmodus soll der Input-Lag bei nur knapp über 6ms liegen. Bei den zwei HDMI-Anschlüssen handelt es sich um Ports mit 18 Gbit/s Bandbreite, somit ist die Wiedergabe auf 4K mit 60Hz limitiert. Das könnte für den ein oder anderen ein Dealbreaker sein. Andere wiederum dürften sich daran nicht stören und bevorzugen z.B. eine große Bilddarstellung, um den Spaßfaktor zu erhöhen. Zusätzlich zu zwei HDMI-Eingängen (HDCP 2.3) und dem DisplayPort 1.2a bietet das Modell einen USB-Direktanschluss, RS232C, LAN-Steuerungsports und einen 12-V-Triggerport.

3.300 Lumen dank Laser-Lichtquelle

Den JVC LX-NZ30 wird es auch in einer weißen Ausführung geben.
Den JVC LX-NZ30 wird es auch in einer weißen Ausführung geben.

Auf der Leinwand wird mittels eines 0.47″ DMD-Chips ein Bild mit 3.840 x 2.160 Bildpunkte an die Wand geworfen. Das Gerät besitzt also ein 4-Wege e-Shift-Verfahren um die über 8 Millionen Pixel adressieren zu können. Ein nativer 4K-Aufbau wäre für ein Gaming-Produkt auch einfach zu teuer. Dafür profitiert man von der guten Lichtdurchlässigkeit des Chips, und die BLU-Escent Laser-Lichtquelle liefert satte 3.300 Lumen bei einer Leistungsaufnahme von 105 Watt. Mit diesem hohen Lichtwert bleibt einem auch genug Overhead, um die Darstellung im HDR-Modus (HLG oder HDR10) zu optimieren. Und was ebenfalls für die Kombination aus e-Shift DMD-Chip und Laser-Lichtquelle spricht, ist die Wartungsfreiheit des JVC LX-NZ30. Der Laser soll nämlich gute 20.000 Stunden seine Arbeit verrichten, ohne Helligkeit einzubüßen. Die Laser-Lichtquelle steuert die Lichtleistung in Echtzeit und bietet eine dynamische Helligkeitsanpassung mit weniger Verzögerung im Vergleich zu einer herkömmlichen mechanischen Blende. So verbessern sich der Kontrast und Schwarzwert, angepasst an die jeweilige Szene.

Maximale Installationsflexibilität

Zusätzlich zu einem Lens-Shift mit großem Bewegungsbereich (nach oben und unten ± 60 Prozent, links und rechts ± 23 Prozent) ermöglicht der 1,6-fach-Zoom einen Projektionsabstand von etwa 3,1 bis 5,7 Metern bei einer 100-Zoll-Leinwand. Dies ermöglicht Flexibilität für eine Vielzahl von Installationsumgebungen. Dazu gesellt sich die Keystone-Korrekturfunktion, die das Bild horizontal, vertikal sowie dessen Neigung anpasst. Die Corner-Correction passt alle vier Ecken an, während das Warping die Verzerrung für jeden Bereich korrigiert. In Kombination mit Lens-Shift bieten diese Features ein hohes Maß an Installationsflexibilität.

Kurz zusammengefasst:

  • JVC hat den LX-NZ30 für die Zielgruppe der Gamer angekündigt
  • Das Modell liefert 4K Auflösung mittels eines 0.47″ DMD-Chips (e-Shift)
  • Die BLU-Escent Laser-Lichtquelle liefert eine maximale Helligkeit von 3.300 Lumen
  • Die Laser-Diode hat eine Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden
  • Dynamische Helligkeitskontrolle des Lasers optimiert Kontraste und Schwarzwert
  • HDR wird unterstützt (HLG und HDR)
  • Die maximale Bildwiederholungsrate beträgt 240Hz (bei 1080p via DisplayPort 1.2a)
  • 4K@60Hz werden via DisplayPort 1.2a oder über die zwei HDMI 2.0-Anschlüsse unterstützt
  • Zusätzlich gibt es einen USB-Direktanschluss, RS-232C und LAN-Ports und ein 12V-Trigger-Anschluss
  • Lens-Shift +/- 60% vertikal und +/- 23% horizontal
  • 1.6x Zoom
  • Projektionsabstand 3.1 bis 5.7 Meter bei einer 100 Zoll Leinwand
  • Trapezkorrektur über 4-Ecken
  • Verzerrungskorrektur
  • Das Modell kostet 3.500 US-Dollar und erscheint im März 2023 (USA)

Die Nakamichi Dragon: Erste Soundbar mit DTS:X Pro, 3.000 Watt und vier Subwoofern

Die Nakamichi Dragon ist nicht nur die erste Soundbar, die DTS:X Pro unterstützt, sondern dürfte mit ihren 3.000 Watt, vier Subwoofern und 15-Verstärkereinheiten auch die weltweit leistungsstärkste sein.

Ihr habt euch bereits über die neuen Soundbar-Systeme von LG, Samsung und JBL begeistert gezeigt? Dann wird auch die Nakamichi Dragon von den Socken hauen. Die Ausstattung sprengt auch schon fast den Rahmen, was viele unter einer klassischen Soundbar verstehen. Das System bietet euch unglaublichen 21-Kanal-Sound, welcher vom der DTS:X Pro Audiostandard voll ausgereizt werden kann (unterstützt bis zu 32 Kanäle im Vergleich zu DTS:X mit nur 11 Kanälen). Die 11.4.6-Konfiguration wird von insgesamt 31-Treibern unterstützt und erreicht eine Klangleistung von unglaublichen 3.000 Watt.

Nakamichi Dragon mit DTS:X Pro

Sechs nach oben gerichtete Lautsprecher, von denen vier in der Soundbar und zwei in den drahtlosen Surround-Lautsprechern mit dem Namen „3D Omni-Motion Reference Surround“ eingebettet sind, sollen die akustischen Höhenebenen für Dolby Atmos und DTS:X Pro bestmöglich abdecken. Die jeweils zwei Höhenlautsprecher in der Soundbar sind strahlen in einem Winkel von 10 Grad und 20 Grad nach oben, um eine präzise Verortung der Klangobjekte zu ermöglichen. Die Reflexions-Treiber in den Surround-Lautsprechern können in einem 180 Grad Radius rotiert werden, um diese bestmöglich an das Raum-Setup ausrichten zu können.

Fortschrittliche Surround Lautsprecher und zwei Subwoofer

Die Nakamichi Dragon Soundbar in einem optimalen Wohnzimmer-Setup
Die Nakamichi Dragon Soundbar in einem optimalen Wohnzimmer-Setup

Die 3D Omni-Motion Reference Surround Lautsprecher sind zudem mit zwei 3-Zoll-Treibern für die Rear- und Surround-Kanäle ausgestattet, sowie ein Air Motion Transfer-Tweeter. Dazu gesellen sich zwei drahtlose Subwoofer (ja zwei), die jeweils mit zwei Tieftönern ausgestattet sind. Das komplette System wiegt übrigens gut über 50 kg, allein die Breite der Soundbar überragt die eines 60 Zoll (1,52 Meter) Fernsehers. Die Verarbeitung des Soundbar-Systems sucht anscheinend ebenfalls seinesgleichen. Das Chassis mit seinen 11 dedizierten Akustik-Kammern aus rostfreiem Stahl sieht wirklich aus wie aus einer anderen Welt.

Dolby Atmos und aptX HD sind auch mit an Bord

7 Air Motion Tweeter und vier Subwoofer decken die ganz hohen und tiefen Frequenzbereiche der Nakamichi Dragon ab
7 Air Motion Tweeter und vier Subwoofer decken die ganz hohen und tiefen Frequenzbereiche der Nakamichi Dragon ab

Die Soundbar unterstützt, wie schon angemerkt, DTS:X Pro, Dolby Atmos und verarbeitet auch 4K-Signale mit HDR, Dolby Vision etc. Auch Qualcomms aptX HD Codec wird unterstützt und bietet damit die bestmögliche Audioqualität via Bluetooth. Offen bleibt derzeit nur, ob das System auch mit HDMI 2.1 ausgestattet ist, um z.B. Videosignale mit 4K@120Hz durchschleifen zu können.

Großer Klang – großer Preis

Derzeit ist die Nakamichi Dragon 11.4.6 Soundbar nur für den US-Markt, Australien und Großbritannien bestätigt worden. Das System soll 3.499 US-Dollar kosten und bereits im Frühling 2023 erscheinen. Ob und wann und vor allem zu welchem Preis das System nach Deutschland kommt, ist noch nicht kommuniziert.

Hochwertige Soundbar-Alternativen zu günstigeren Preisen:

Zuletzt aktualisiert am 4. August 2026 um 16:50 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Versand: € 8,95 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 21. August 2026 um 08:43 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hisense: Neue Mini-LED-LCDs mit bis zu 85 Zoll Diagonale

Hisense hat im Rahmen der CES 2023 neue LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung vorgestellt. Vor allem mit den Verkaufspreisen will man offenbar punkten.

Die Kernserien sind die U8K, U7K und schließlich die günstigeren U6K. Letztere bewirbt Hisense in den USA damit, dass der Einstieg in die Mini-LED-Welt bereits ab 500 US-Dollar möglich sein. Welche Kompromisse man da bei der Anzahl der Dimming-Zonen eingehen musste, ist aber noch offen. Zu den Preisen der U7K und der höherwertigen U8K wurde aber leider noch nichts verraten.

Die U8K beerben die U8H aus dem Vorjahr und sollen die Anzahl der Dimming-Zonen verdoppeln sowie bis zu 1.500 Nits als Spitzenhelligkeit erreichen. Was die Diagonalen betrifft, so will man Modelle von 55 bis 85 Zoll anbieten. Unter anderem sind die U8K zudem für IMAX Enhanced zertifiziert und bieten den Filmmaker Mode sowie Dolby Vision IQ und HDR10+ Adaptive. Ebenfalls kommt ein Panel mit 144 Hz zum Einsatz. Unterstützung für HDMI 2.1 mit eARC, ALLM, VRR sowie AMD FreeSync Premium Pro ist gegeben. Auch Wi-Fi 6E hat man ins Boot geholt.

Die Hisense U7K stehen in der Mini-LED-Mittelklasse.
Die Hisense U7K stehen in der Mini-LED-Mittelklasse.

Die Hisense U7K wird es mit 55 bis 85 Zoll geben. Hier fehlen Angaben zur Spitzenhelligkeit, aber von den U8K zieht man immerhin Dolby Vision IQ, HDR10+ Adaptive, IMAX Enhanced und den Filmmaker Mode herüber. Auch 144 Hz sind hier möglich und es bleibt auch bei AMD FreeSync Premium Pro, eARC ALLM und VRR.

Hisense U6K: Der neue Mini-LED-Einstieg

Die Hisense U6K ermöglichen einen kostengünstigen Einstieg ins QLED- und Mini-LED-Segment. Zu der Anzahl der Dimming-Zonen fehlen jedoch Angaben. Außerdem operieren diese Panels nur mit 60 Hz. Es wird diese TVs mit 50 bis 85 Zoll Diagonale geben. Features wie Dolby Vision und HDR10+, der Filmmaker Mode sowie ALLM und eARC bleiben erhalten.

Die Hisense U6K sind der günstigste Mini-LED-Einstieg bei Hisense.
Die Hisense U6K sind der günstigste Mini-LED-Einstieg bei Hisense.

In Europa müssen wir natürlich mal abwarten, welche TV-Serien Hisense veröffentlicht, wie die hiesigen Preise ausfallen und wann die tatsächlich am Markt verfügbar sind.

TCL stellt neue Mini-LED-TVs auf der CES 2023 vor (bis zu 2.300 Dimming-Zonen)

TCL hat auf der CES 2023 neue LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen vorgestellt. Darunter sind auch die QM850G mit bis zu 2.300 Dimming-Zonen.

Neben den Flaggschiffen der Serie QM850G wird es auch noch die Serien QM750G und QM650G geben. TCL plant TV-Modelle mit bis zu 98 Zoll Diagonale. Als Betriebssystem wird Android TV mit Google TV als Oberfläche herhalten. Allerdings sind neben der Q-Serie auch neue Fernseher der S-Serie geplant. Diese wird jedoch im Einstiegssegment beheimatet sein.

Bisher gilt die Ankündigung von TCL USA aber nur für den nordamerikanischen Markt. Da sollte man also zunächst abwarten, welche TV-Modelle es wirklich nach Europa schaffen. Für weitere Mini-LED-TVs sollen laut TCL sogar bis zu 3.000 Nits als Spitzenhelligkeit drin sein. Da sind noch neue Modelle für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant, die dann sogar ca. 5.000 Dimming-Zonen anbieten könnten. Das wäre ein neuer Rekord.

Die neuen TCL-Mini-LED-LCDs sollen bei der Hintergrundbeleuchtung führend sein.
Die neuen TCL-Mini-LED-LCDs sollen bei der Hintergrundbeleuchtung führend sein.

Neben den neuen Mini-LED-Modellen schickt TCL aber auch noch die QLED-LCD-TVs ohne Mini LED ins Rennen. Diese werden aber immer noch Local Dimming nutzen und in Diagonalen von 55 bis 85 Zoll zu haben sein. Auch hier will der Hersteller zudem die Anzahl der Zonen gegenüber den Vorjahresmodellen immerhin teilweise verfünffachen – auf bis zu 200 Zonen. Auch sollen 120-Hz-Panels zum Einsatz kommen, was Gamer erfreuen dürfte.

TCL wirbt mit dem „Game Accelerator 240“

Da hat sich TCL dann auch einen speziellen Kniff einfallen lassen: Der sogenannte „Game Accelerator 240“ soll im Gaming-Modus bei der Verwendung von VRR das Panel auf 240 Hz pushen können – allerdings zulasten der Bildqualität, denn die vertikale Auflösung wird dann halbiert. Dies dürfte nur für PC-Gamer interessant sein.

Es sind zudem noch die Q6 eben als Mittelklasse-QLED-LCDs mit 50 bis 75 Zoll Diagonale zu nennen. Hier beschränkt man sich auf 60 Hz und kann aber den „Game Accelerator 120“ verwenden, der dann bei VRR auf 120 Hz hochtreibt, aber abermals die vertikale Auflösung halbiert. Weitere Details zu den neuen Fernsehgeräten aus dem Hause TCL folgen sicherlich zeitnaher zur Veröffentlichung. So sind auch noch keine Preise und Erscheinungsdaten publik.

TCL bringt 2023 keine neuen 8K Fernsehern auf den Markt

TCL einer der weltweit größten TV-Geräte-Hersteller wird in diesem Jahr keine neuen 8K Fernseher auf den Markt bringen. Hat sich das Warten auf den 8K Boom einfach nicht gelohnt?

Es scheint sich derzeit in der Welt der Unterhaltungselektronik ein neuer Trend zu manifestieren. Neben LG Electronics wird nun auch TCL das Warten, dass 8K Fernseher vom Endkunden angenommen werden zu blöde. Das Unternehmen gibt bekannt, dass man für 2023 keine 8K Fernseher plant. Wenn man den Markt beobachte, ist 8K einfach nicht das, was die Leute erwarten. TCL fokussiert sich somit lieber auf die 4K TVs und versucht diese in bestmöglicher Qualität anzubieten. Es gibt einfach keine große Nachfrage nach 8K. Obwohl diese Aussagen auf den nordamerikanischen Markt ausgerichtet sind, gibt es im europäischen TV-Line-up ebenfalls keine neuen 8K Modelle.

4K / Ultra HD reicht vollkommen aus

TCL CSOT lies es sich trotzdem nicht nehmen, innovative Technologien wie diesen ultraschlanken 8K Mini LED TV auszustellen
TCL CSOT lies es sich trotzdem nicht nehmen, innovative Technologien wie diesen ultraschlanken 8K Mini LED TV auszustellen | Bild: Dominic Jahn

Die Einführung von 4K und 8K Fernsehern zeigt viele Parallelen. Zu Beginn waren die Fernseher recht teuer, die Auswahl an Größen wurde erst mit der Zeit ausgebaut und jahrelang wurde gebetsmühlenartig wiederholt, dass es doch keine Inhalte für die jeweiligen Technologien gäbe. Doch während mit der Einführung von 4K bzw. der ersten Stufe von Ultra HD auch Bild-verbessernde Features wie HDR (10-Bit oder 12-Bit Farbtiefe), HFR (High Frame Rate), der erweiterte BT.2020 Farbraum und 3D-Sound Einzug gehalten hat, kann 8K lediglich mit einer Vervierfachung der 4K Auflösung locken. Und 4K Fernseher werden mittlerweile bestmöglich mit 4K-Inhalten inkl. aller Vorteile, die der UHD-Standard bietet, versorgt. Die Auswahl an hochwertigen 8K-Inhalten lässt sich dagegen an einer Hand abzählen.

8K-Content fehlt seit Jahren

Die 3. Staffel von "Das Boot" in 8K kostenlos und exklusiv auf Samsung 8K Fernseher streamen
Die 3. Staffel von „Das Boot“ ist derzeit die einzige Produktion, die uns einfällt, die in 8K vorliegt und auch abgerufen werden kann. (Bild: © Stephan Rabold / Bavaria Fiction GmbH / Sky Deutschland GmbH

Man könnte jetzt argumentieren, dass man ja selbst 8K Inhalte mit dem Smartphone erstellen könne. Oder dass auf Youtube unzählige Trailer und Demovideos in 8K Qualität (sehr oft einfach nur hochskaliert) zur Auswahl stünden. Und dann hätten wir noch PC-Gaming mit HDMI 2.1-Grafikkarten, die mittlerweile 8K-Auflösung in flüssigen Bildwiederholungsraten abliefern können (jedoch maximal limitiert auf 60Hz). Aber das doch nicht, was sich ein Kunde unter täglicher Unterhaltung vorstellt. Streaming fokussiert sich auf HD, Full-HD und 4K, das Fernsehen ist nicht einmal bei Full-HD angekommen und 8K wird in der Film- und Serienproduktion nur dafür genutzt, um kleinere Bildabschnitte aus dem großen 8K-Material zu schneiden.

Ich bezweifle sogar, dass viele den Unterschied zwischen Full-HD, 4K und 8K aus einer bestimmten Entfernung zum TV-Gerät gar nicht erkennen. Was man jedoch sicherlich erkennt, ist der Unterschied zwischen HDR und SDR, wenn die Bildwiederholungsrate bei Spielen bei 30Hz und nicht bei 120Hz liegt, oder wenn der Schwarzwert eines Fernsehers einfach nicht passt. Was denkt ihr über 8K? Habt ihr auch das Warten satt, oder wart ihr nie Fan der Auflösung?

Razer Leviathan V2 Pro: Gaming-Soundbar mit Beamformining und Head-Tracking

Razer hat mit der Leviathan V2 Pro eine neue Soundbar für Spieler vorgestellt. Diese setzt auf Beamforming und Head-Tracking.

Razer bescheinigt seiner Leviathan V2 Pro konkret sogar, dass sie die „weltweit erste Beamforming-Soundbar mit Head-Tracking-KI“ sei. Wer nun darauf schielt, diesen Klangriegel im Heimkino einzusetzen: Dafür ist das Gerät leider weniger prädestiniert. Denn es handelt sich um eine Soundbar, die für PC-Gaming gedacht ist. Spannend sind die implementierten Techniken aber ganz allgemein.

Dank der integrierten IR-Kamera, welche die Position des Nutzers erkennt, erzeugt der Klangriegel nämlich laut Razer besonders immersiven 3D-Sound. Denn das Audiosignal werde in Echtzeit optimiert, damit die Position des Zuhörers optimal erreicht wird. So sollt ihr quasi automatisch immer im Sweet-Spot sitzen, auch wenn ihr beispielsweise mit dem Schreibtischstuhl umher rollt.

Über eine IR-Kamera erkennt die Razer Leviathan V2 Pro die Position des Zuhörers.
Über eine IR-Kamera erkennt die Razer Leviathan V2 Pro die Position des Zuhörers.

Razer setzt dabei auch auf THX Spatial Audio, was nicht überraschen sollte. Denn die Marke THX gehört mittlerweile Razer. Man kombiniert Spatial Audio im Falle der Leviathan V2 Pro mit adaptivem Beamforming von Audioscenic. 3D-Audio kann in zwei Modi erlebt werden: THX Spatial Audio Virtual Headset ist für alle Stereo-Inhalte geeignet und bietet punktgenaues Positionsaudio, wie ihr es von Headsets kennt. THX Spatial Audio Virtual Speakers ist hingegen für Multichannel-Content geeignet. Dieser Modi erzeuge eine breite, raumfüllende Klangbühne, die Nutzer normalerweise mit einem vollständigen Heimkinosystem erleben würden.

Razer Leviathan V2 Pro kommt mit einem Subwoofer

Im Lieferumfang der Soundbar ist auch ein externer Subwoofer enthalten. Wie sollte es zudem bei einer PC-Soundbar anders sein: Man setzt auf eine RGB-Beleuchtung (Razer Chroma) mit 30 Beleuchtungszonen und 16,8 Millionen Farben. Razer Chroma RGB ist bereits in über 200 Spiele integriert und stellt das nach Angaben des Herstellers weltweit größte Beleuchtungs-Ökosystem für Gaming-Geräte dar.

Zum Lieferumfang der Razer Leviathan V2 Pro zählt ein externer Subwoofer.
Zum Lieferumfang der Razer Leviathan V2 Pro zählt ein externer Subwoofer.

Die Razer Leviathan V2 Pro ist ab Januar 2023 für 489,99 € UVP auf Razer.com und in RazerStores erhältlich. Hier findet ihr bereits die Produktseite.