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Google Chromecast: Wohl neuer Premium-Player in der Mache

Google plant offenbar ein weiteres Chromecast-Modell. Der nächste Mediaplayer könnte die technischen Daten aufwerten.

So veröffentlichte Google seinen ersten Chromecast mit Google TV bereits im Jahr 2020. Ein Upgrade wäre also sicherlich bei vielen Anwendern willkommen. Im letzten Jahr reichte Google zwar Nachschlag nach, doch dabei handelte es sich um den abgespeckten Google Chromecast mit Google TV (HD), der keine 4K-Auflösung bietet. Das nächste Modell könnte hingegen eine technische Aufwertung darstellen.

Die Hinweise auf das neue Modell finden sich im Code einer Vorschau-Version von Google Home. Dort wird auf ein neues Modell mit der internen Bezeichnung „YTC“ verwiesen. An anderer Stelle ist im Code explizit von einem „Chromecast mit Google TV“ die Rede. Die älteren, bereits veröffentlichten Mediaplayer laufen im Code als „YTV“ (4K-Version) und „YTB“ (HD-Version).

Google verteilt Android TV 12 für den Chromecast mit Google TV (4K).
Google verteilte bereits Android TV 12 für den Chromecast mit Google TV (4K).

Leider gibt es jedoch bisher keinerlei Hinweise auf die konkreteren, technischen Daten des neuen Chromecast-Modells. Wir rechnen mit einem technischen Upgrade, da die HD-Version ja erst 2022 erschienen ist. Es wäre also eher an der Zeit, das 2020er-Modell zu aktualisieren. Beispielsweise könnte Google AV1-Unterstützung für eine neue 4K-Variante offerieren, die beim 1080p-Modell auch schon vorhanden ist.

Google Chromecast steht vor großer Konkurrenz im Streaming-Segment

Google muss allerdings damit leben, dass die Konkurrenz im Streaming-Markt gewachsen ist. Selbst Apple bietet etwa die neuesten Varianten seiner Apple TV 4K tatsächlich trotz verbesserter Specs günstiger an als die Vorgängermodelle. Dann wären da natürlich auch noch die Amazon Fire TV oder die Modelle von Roku. Letztere streben danach, sich in Europa auszubreiten. Auch die Nvidia Shield TV könnte in diesem Jahr eine neue Generation vertragen, sodass wir gespannt sind.

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Schöne Auswahl günstiger 4K Filme – je nur 3.99 Euro auf iTunes!

iTunes liefert uns wieder eine interessante Auswahl an günstigen 4K Filmen! Ihr zahlt pro Film nur 3.99 Euro und könnt diesen dann so oft, wie ihr wollt ansehen, da dieser in eurer Filmsammlung verbleibt! 

iTunes hat sich wieder etwas gestreckt und reduziert mehrere Filme in 4K Qualität, oft mit Dolby Vision und HDR10+ und in einigen Fällen sogar mit Dolby Atmos (bitte vorab prüfen, oft ist nur der englische Ton in Dolby Atmos). Baby Driver, 300, Get out, Godzilla oder Psycho laden zu einem Filmabend ein. Vor allem Fans von Grusel und Horror kommen derzeit günstig auf ihre Kosten.

Für die beste Bilddarstellung empfehlen wir wie immer den Apple TV 4K Streaming-Player, der unserer Auffassung nach, die beste Bilddarstellung (Bitrate) abliefert. Ihr könnt den gekauften Film auch auf allen Geräten wiedergeben, die iTunes oder eine Apple TV+-App besitzen. Also alle iOS-Geräte, namhafte Smart TVs, Konsolen usw.

Um zum Angebot zu gelangen, müsst ihr nur auf eines der nachfolgenden Cover klicken. Wir erhalten bei einem abgeschlossenen Kauf eine kleine Provision, welche uns hilft, unsere Plattform zu betreiben. Vielen Dank!

Eine Auswahl aktueller Veröffentlichungen in 4K Qualität auf iTunes findest du in unserem Special!

TCL rudert zurück: Keine QD-OLED-TVs im Jahr 2023

TCL hatte eigentlich für 2023 eigene QD-OLED-TVs angekündigt. Doch jetzt rudert das Unternehmen leider vollständig zurück.

So gab es in der Pressemitteilung von TCL zu den neuen TV-Geräten des Jahres 2023 eine kurze Passage, in welcher TCL USA explizit auf die Veröffentlichung eigener QD-OLED-TVs in diesem Jahr hinwies. Jener Satz wurde aber inzwischen ohne weitere Erklärungen gestrichen. Die Kollegen von Flatpanels HD hakten einmal bei Sprechern des Unternehmens nach.

Auf Anfrage war dann von einer fälschlicherweise enthaltenen Aussage die Rede. TCL werde sich 2023 auf seine LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen fokussieren, heißt es weiter. Die neuen Modelle bringen da ja bis zu 2.300 Dimming-Zonen mit. Trotzdem ist es doch verwirrend, dass TCL erst QD-OLEDs ankündigt und dann mehr oder minder halbherzig zurückrudert. Wir haben daher eine andere Vermutung.

Die neuen TCL-Mini-LED-LCDs sollen bei der Hintergrundbeleuchtung führend sein.
Die neuen TCL-Mini-LED-LCDs sollen bei der Hintergrundbeleuchtung führend sein.

So nehmen wir an, dass TCL schlichtweg den hauseigenen Mini-LED-LCDs nicht verfrüht den Wind aus den Segeln nehmen wollte. Immerhin sagte der Hersteller ursprünglich aus, dass die QD-OLEDs erst im weiteren Jahresverlauf 2023 auf den Markt kommen. Vielleicht wollte man nicht riskieren, dass einige, potenzielle Kunden die LCDs links liegen lassen, nur weil sie auf die QD-OLEDs warten.

Philips hat sich ebenfalls nicht weiter zu eigenen QD-OLED-TVs geäußert

Bisher hat nur Samsung seine neuen QD-OLED-TVs fü 2023, die S95C und S90C, vorgestellt. Sony als vorhandener QD-OLED-Partner sparte sich nämlich eigene TV-Ankündigungen auf der diesjährigen CES. Im Rennen wäre noch Philips, die im letzten Jahr zugegeben haben, QD-OLED-Prototypen zu testen. Danach wurde es jedoch still.

Die Marke Philips bzw. das dahinter stehende Unternehmen TP Vision wird im Februar 2023 neue TV-Geräte vorstellen. Man darf gespannt sein, ob dann auch eigene QD-OLED-TVs darunter sein werden.

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Nvidia GeForce Now: Cloud-Gaming-Dienst stellt auf AV1 um

Nvidia führt bald für sein Cloud-Gaming-Angebot GeForce Now einen neuen Ultimate-Tarif ein. Parallel hat der Hersteller bekannt gegeben, dass man auf den Videocodec AV1 umstellt.

Wir konnten an einem Briefing teilnehmen, in dessen Rahmen Nvidia die Verwendung von AV1 direkt bestätigt hat. Man sehe hier nicht nur Vorteile in der erhöhten Effizienz des Codecs, sondern könne so generell die Streaming-Bandbreite auch für mehr Qualität nutzen. Etwa will man so aktuell noch vorhandenen Artefakten in dunklen Bildbereichen beikommen.

Der effiziente und moderne Videocodec AV1 wurde bereits vor einigen Jahren vorgestellt, breitet sich aber nur langsam aus, da auch die Hardware ihn voll unterstützen muss. Hier fragten wir dann auch bei Nvidia nach: Wird es denn passend zum Cloud-Gaming via GeForce Now mit AV1 auch eine neue Shield TV mit AV1-Support geben? Leider konnten uns die Sprecher des Unternehmens diesbezüglich bedauerlicherweise keine Neuigkeiten mitteilen.

Nvidia hat AV1 für GeForce Now bestätigt.
Nvidia hat AV1 für GeForce Now bestätigt.

Die letzte Nvidia Shield TV ist bereits 2019 erschienen. Eine neue Generation wäre also überfällig. Wir haben die Hoffnungen noch nicht aufgegeben und sind gespannt. Denn bisher waren die Shield TV eigentlich Nvidias Vorzeigegeräte fürs Cloud-Gaming über GeForce Now und unterstützten etwa als Erstes 4K mit HDR bei 60 fps. Da wären neue Modelle mit AV1-Support doch jetzt eigentlich Pflicht, oder?

GeForce Now soll Spielekonsolen übertrumpfen

Nvidia hat auch darüber gesprochen, dass man mit GeForce Now Ultimate mit RTX 4080 mittlerweile dank Nvidia Reflex die Latenzen an Spielekonsolen wie den Xbox Series X und PlayStation 5 übertrumpfen könne. Allerdings gibt es einen Haken: Das schafft man in einem neuen Modus mit 240 Hz – der ist dann wiederum nur an entsprechenden Gaming-Monitoren zu gebrauchen. Und wir gehen eher davon aus, dass bei Besitzer derartiger Gaming-Monitore dann auch ein entsprechender PC unter dem Schreibtisch steht.

GeForce Now mit Reflex will an das Spieleerlebnis an Konsolen herankommen.
GeForce Now mit Reflex will an das Spieleerlebnis an Konsolen herankommen.

Schon im 120-Hz-Modus erreicht man jedoch eine Latenz, die bei 60 ms angekommen sein soll und damit mit der laut Nvidia in diesem Bezug führenden Spielekonsole, der Xbox Series X, auf Augenhöhe liege. Hier ist aber zu erwähnen, dass sich 120 Hz bei GeForce Now bisher nicht mit 4K-Auflösung kombinieren ließ, sondern auf 1440p beschränkt geblieben ist.

Dennoch ist das alles natürlich sehr beeindruckend. Man darf gespannt sein, wie sich da der neue Ultimate-Tarif mit RTX 4080 nun bei den Kunden behaupten wird.

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Samsung The Wall: Neue Micro-LED-Bildschirme für 2023 vorgestellt

Samsung hat neue Ableger seiner Micro-LED-Bildschirme The Wall angekündigt. Die Displays richten sich aber auch 2023 nur an Geschäftskunden.

The Wall steht, wie auch in den vergangenen Jahren, für professionelle Bildschirme mit Micro-LED-Technologie. Beispielsweise setzen Filmstudios The Wall ein, um damit virtuelle Sets zu erstellen. Dies kann den Greenscreen ersetzen und erleichtert es den Schauspielern, sich in die Stimmung einer Szene zu versetzen. Die neuen Modelle nutzen für ihre selbstleuchtenden, anorganischen Pixel nur noch Abstände von 0,63 mm.

Dadurch lasse sich jetzt auch mit The Wall und Micro LED hohe Auflösungen auf deutlich kleineren Flächen erreichen als bisher – etwa 55 Zoll. Somit können auch Firmen zu The Wall wechseln, welche die Technik für Videowalls einsetzen möchten. Die geringen Pixelabstände in Kombination mit Black-Seal- und Ultra-Chroma-Technologie sowie 20 Bit-Farbtiefe sollen die technisch aktuell höchstmögliche Bildqualität gewährleisten.

Screens wie The Wall sind für virtuelle Studios nützlich.
Screens wie The Wall sind für virtuelle Studios nützlich.

Der leistungsstarke Prozessor befeuert Screens mit Auflösungen von bis zu 8K. Er kann Kontraste automatisch anpassen und das Bildrauschen reduzieren. Preise für die neuen Varianten von The Wall nennt Samsung dabei wie üblich nicht, da die Geräte nicht für Privatkunden angeboten werden.

Samsung The Wall: Höchster Standard für Bildqualität

Die lineare Grauskala von The Wall bringe dabei laut Samsung ungeahnte Feinheiten zur Geltung und ermögliche natürliche Texturen, Volumen und Schattierungen. Damit Inhalte auch in gute Qualität zu 8K hochgerechnet werden können, sind 16 neuronale Netze im Einsatz, die allesamt auf KI-Upscaling- und Deep-Learning-Technologien von Samsung beruhen.

The Wall ermöglicht außerdem sowohl die Wiedergabe von 8K- als auch die horizontale Wiedergabe von 16K-Inhalten mit nur einer S-Box. Auch können Inhalte aus bis zu vier Quellen gleichzeitig auf den neuen IW006B- und IW009B-Modellen von The Wall präsentiert werden.

LG UtraGear OLED: Neue Monitore steigern die Helligkeit durch Mikro-Linsen

LG Display verarbeitet im Jahr 2023 für viele seiner OLED-Panels Mikro-Linsen. Doch auch für Monitore kommt die neue Technik zum Einsatz.

Die Mikro-Linsen bündeln das Licht effizienter. Das führt einerseits zu gesteigerter Helligkeit bei TV-Modellen wie z. B. den LG OLED G3, erhöht aber auch die Effizienz deutlich. Bisher war aber nur klar, dass die Mikro-Linsen-Arrays für Fernsehgeräte zum Einsatz kommen. Doch die Kollegen von Flatpanels HD haben direkt von LG Display auf der CES 2023 die Bestätigung erhalten, dass auch aktuelle OLED-Monitore die aufgewertete Technologie erhalten.

MLA-Technologie verbessert OLED-Gaming-Monitore

Konkret gilt das somit etwa für die neuen UltraGear-Monitore mit OLED-Panels von LG, die in 27 und sogar 45 Zoll Diagonale auf den Markt kommen werden. LG Dislay spricht dabei auch von META-Technologie, was aber am Ende schlichtweg ein Marketing-Begriff für die Kombination der Mikro-Linsen-Arrrays mit einem Software-Brightness-Booster darstellt.

Die UltraGear-Monitore mit 45 Zoll nutzen bereits Mikro-Linsen.
Die UltraGear-Monitore mit 45 Zoll nutzen bereits Mikro-Linsen.

Es gibt in der Verwendung der Technik jedoch auch Unterschiede: Während die Fernseher mit META-Technologie für Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.100 Nits bereit sein sollen, weist LG Display den Monitoren mit 27 und 45 Zoll „nur“ bis zu 1.000 Nits zu. Dies dürfte den unterschiedlichen Anwendungsgebieten geschuldet sein.

OLED-Monitore laufen eher Gefahr, dass sich Inhalte einbrennen

So werden an Monitoren üblicherweise deutlich öfter statische Bildinhalte angezeigt, da eben an einem PC gearbeitet wird. Deswegen geht LG Display hier wohl eher vorsichtig vor und treibt es mit den Helligkeiten weniger auf die Spitze als im TV-Segment. Dafür setzt man auf höhere Bildwiederholraten von bis zu 240 Hz. Partner wie Acer, Asus und Corsair planen da für 2023 ebenfalls OLED-Monitore mit META-Technik.

LG Display hat auf der CES 2023 bestätigt, dass man auf lange Sicht die META-Technik, also Mikro-Linsen-Arrays und den Brightness Booster, für all seine OLED-Serien einsetzen will – egal ob Monitor oder TV.

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Sony PlayStation 5: Neue Bundles mit 2 Controllern und Berichte über Langzeitdefekte bei vertikaler Aufstellung

Die Sony PlayStation 5 erscheint wohl Ende Januar 2023 in neuen Bundles mit zwei DualSense. Außerdem verbreiten sich Berichte über mittlerweile auftretende Langzeitdefekte.

Update:

Es liegen mittlerweile weitere Stellungnahmen und Informationen vor. Wie es aussieht, sind komplett neue Einheiten der PlayStation 5 nicht ab Werk von dem Problem betroffen. Auch gehen wir, wie bereits angedeutet, weiterhin nicht von einem größeren Problem aus. So scheint das Auslaufen des Flüssigmetalls speziell bei Konsolen aufzutreten, die etwa fallengelassen worden oder heruntergefallen sind. Das tut keinem Gerät gut und scheint das Auslaufen des Flüssigmetalls bei den betroffenen Kunden verursacht zu haben.

Sollte es weitere Angaben geben, halten wir euch auf dem Laufenden.

Ursprünglicher Beitrag:

Zunächst zum angenehmeren Thema: Die Sony PlayStation 5 wird wohl ab Ende Januar 2023 in neuen Bundles zu haben sein. Es werden dann zwei DualSense beiliegen. Bisher gab es die Konsole nur mit einem Controller im Paket. Leider ist aber noch offen, welche Preise Sony da ausrufen möchte – davon hängt natürlich ab, ob sich solche Pakete lohnen. So steht die Preisempfehlung des DualSense separat bei 69,99 Euro. Allerdings gab es die Controller schon des Öfteren in Angeboten für ca. 55 Euro.

In den Bundles sollen auch die neuesten Hardware-Revisionen der Konsole (Modelle CFI-1216A bzw. CFI-1216B) enthalten sein. So soll es sowohl die PS5 mit optischem Laufwerk als auch die Digital Edition im Paket mit zwei Controllern geben. Erste Händler hatten die Bundles bereits gelistet, die Preise variieren aber, sodass Sony vermutlich noch keine UVP mitgeteilt hatte.

Die neuen Bundles der PlayStation 5 sind voraussichtlich ab Ende Januar 2023 erhältlich.
Die neuen Bundles der PlayStation 5 sind voraussichtlich ab Ende Januar 2023 erhältlich.

Sony hatte im Übrigen im Rahmen der CES 2023 verkündet, dass die Lieferengpässe der PS5 überwunden seien. Das können wir aber noch nicht so bestätigen. Zwar lässt sich die Spielekonsole in der Tat leichter bestellen, die Auslieferung dauert aber in der Regel immer noch eine ganze Weile und die Lagerbestände scheinen weiterhin knapp zu sein.

PS5: Berichte über Langzeitschäden bei vertikaler Aufstellung

Das zweite Thema, das aktuell die Runde macht, ist weniger erfreulich: Einige Quellen berichten unabhängig voneinander darüber, dass die vertikale Aufstellung der PlayStation 5 in vielen Fällen Defekte nach sich ziehe. Es gebe einen Designfehler, der alle Konsolen betreffe. Demnach könne das Flüssigmetall auslaufen, welches zwischen SoC Kühler die Wärmeableitung gewährleiste. Sony entschied sich aufgrund der besseren Leitfähigkeit für Flüssigmetall statt traditioneller Wärmeleitpaste. Das räche sich mittlerweile bei vielen PS5-Besitzern.

Wie verbreitet das Problem wirklich ist, lässt sich aktuell aber unmöglich einschätzen. So ist schwer zu sagen, ob es sich um bedauerliche Einzelfälle oder tatsächlich um ein größeres Problem handelt, das womöglich Millionen Konsolen betrifft. Auftreten soll der Fehler wohl nur bei vertikaler Aufstellung. Er könne auch bei neu gekauften Konsolen auftreten, wenn sie beim Transport so „ruppig“ behandelt worden sind, dass das Flüssigmetall herauslaufe.

Collective answer: I am only warning, all the PS5 that I open, very often the liquid is moved and can sometimes damage the surface of the CPU. In some cases this affects operation. I'm not the only Technician to notice this. pic.twitter.com/XWJrtkwg0L

— Consoles System (@68Logic) January 5, 2023

Generell wollen wir einwerfen: Solche Fehler könnten grundsätzlich mit allen Geräten auftreten. Auch der Kühler eines Gaming-PCs kann sich etwa lockern, wenn ihr das Gehäuse zu stark durchschüttelt. Allerdings läuft denn die Wärmeleitpaste nicht aus, die Kühlleistung verschlechtert sich nur, weil der Anpressdruck nicht mehr gleichmäßig gegeben ist. Im Falle der PS5 ist eben die Gefahr, dass das Flüssigmetall auf das Board läuft und dort Schäden verursacht. Wir sind gespannt, ob wir noch mehr von diesem Problem hören und Sony eventuell eine Stellungnahme abgibt.

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DAZN ändert Abostruktur: Streaming auf nur noch einem Gerät + erneute Preiserhöhung

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DAZN überarbeitet seine Abostruktur zum Leidwesen von Neukunden. So müssen Fußballfans jetzt noch tiefer in die Tasche greifen und Kunden können meist nur auf einem Gerät streamen. 

Wir hatten gerade einen Beitrag dazu veröffentlicht, nachdem der Verbraucherschutz gegen die Preiserhöhung von DAZN Klage einreicht. Zurecht, wie wir finden. Parallel dazu gibt es aber noch eine Entwicklung, die es wert ist, mit einem eigenen Beitrag gewürdigt zu werden. Denn DAZN verändert seine Abostruktur drastisch, was vor allem Neukunden (ggf. auch zurückkehrende Kunden) so richtig zur Weißglut bringen dürfte. Das neue Angebot teilt sich in drei Pakete auf und zielt darauf ab, Fußballfans in den teuersten Tarif zu locken. Nachfolgende Pakete können ab sofort bei DAZN ausgewählt werden:

  • DAZN World: Abo-Einstieg für 9.99 Euro im Monat mit Handball, Tennis, Dart, Hockey, Fußball Championsleague der Frauen, FA-Cup, NBL (Australien) und dem Copa Italia. Anmeldung auf drei Geräten. Streaming ist nur auf einem Gerät möglich.
  • DAZN Standard: Das Standard-Paket kotet 29.99 Euro im Monat (so viel wie der ehemalige, monatliche Tarif). Dazu kommt die Fußball-Bundesliga, Champions League, UEFA Youth League, SuperCup, La Liga (Spanien) Ligue 1 & 2 (Frankreich), Seria A (Italien), die UEFA EM Qualifikationsspiele, UEFA Nations League sowie American Football (NFL), die NBA (Basketball), Boxen und die UFC (MMA). Anmeldung auf drei Geräten. Streaming ist nur auf einem Gerät möglich.
  • DAZN Unlimited: Das Angebot kostet 39.99 Euro im Monat (sind ca. 480 Euro im Jahr). In der Jahresoption schlägt DAZN Unlimited immer noch mit 29.99 Euro zu Buche (359,88 Euro im Jahr). Dazu gesellen sich noch Sportarten aus dem Special-Interest-Bereichen WWE, Motorsport, Darts, Wintersport, Radsport sowie weitere Ligen American Football, Basketball und Baseball. Anmeldung auf sechs Geräten. Streaming ist auf zwei Geräten parallel möglich.

DAZN 2023: Fragmentiert, kundenunfreundlich, teuer

Bedeutet, ihr wollt ein Abonnement für das „alte DAZN“ abschließen? Dann seid ihr mit einem Jahresabo für 359,88 Euro oder einer monatlichen Zahlung von 39.99 Euro am Start. Früher kostete die teuerste Option 29.99 Euro, somit eine Preiserhöhung um 33 Prozent. Und die größte Frechheit ist natürlich, dass die Sportarten so aufgeteilt werden, dass man fast gezwungen ist, das zweite oder dritte Paket zu wählen. Vor allem Kunden, die mehr als einen Videostream parallel nutzen möchten (und ja, das sind nicht unbedingt Leute, die ihren Account geteilt haben), müssen die teuerste Variante wählen. Früher konnte man übrigens DAZN auf sechs Geräten nutzen, davon zwei Videostreams parallel.

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DAZN: Verbraucherschutz klagt gegen Preiserhöhung und verlangt Geld zurück

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DAZN hat die Preise im letzten Jahr für neue und zurückkehrende Abonnenten drastisch angehoben. Der Verbraucherschutz hält die Preiserhöhungen für rechtswiedrig und möchte jetzt dagegen klagen. 

Seit dem 1. Februar 2022 müssen DAZN-Kunden so richtig tief in die Tasche greifen (wir haben berichtet). Selbst Bestandskunden profitierten nur noch bis zum 31. Juli 2022 von den alten Tarifen. Danach verlangte das Unternehmen in den meisten Tarifen das Doppelte. Das sorgte berechtigterweise für Unmut bei den Abonnenten, die sich eine so drastische Preiserhöhung natürlich nicht erklären konnten/wollten. Jetzt schaltet sich der Bundesverband der Verbraucherzentrale ein und möchte mit einer Musterfeststellungsklage gegen die gestiegenen Abgaben bei DAZN vorgehen.

VZBV erklärt Preiserhöhung für rechtswidrig

So soll die Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von DAZN, unter dem Unternehmen das Recht auf eine Anpassung der Preise eingeräumt wird, zu intransparent und für den Endkunden nicht durchschaubar formuliert worden sein. Für die Verbraucherzentrale ergibt sich dadurch ein klarer Fall, wer zum Zeitpunkt der Preiserhöhung Bestandskunde war, wurde Opfer einer rechtswidrigen Preiserhöhung. Als Endkunde rennt man in der Regel nicht gleich zum Gericht, um auf sein Recht zu bestehen, vor allem, weil sich die meisten in der Materie wohl zu wenig auskennen. Ein langwieriger Prozess mit unbestimmtem Ausgang, wer hat schon darauf Lust. Viele reagierten daher wohl eher mit der Kündigung des Streamingdienstes.

Betroffene können sich an Klage beteiligen

Mit der Verbraucherzentrale stellt sich jetzt eine Instanz gegen DAZN, die es Betroffenen erleichtert, sich ihr Geld vom Streaminganbieter zurückzuholen. Wer möchte, kann sich nämlich an der Musterfeststellungsklage beteiligen, sofern man zum Zeitpunkt der Erhöhung bereits Bestandskunde war. Wer mehr dazu erfahren möchte, der kann sich unter vzbv.de mehr Informationen einholen. Der Ausgang der Klage ist natürlich ungewiss. Sollte der Verbraucherzentrale jedoch recht gegeben werden, dann sollte DAZN schon einmal sein Sparschwein schlachten. Im Bestfall ist die Preiserhöhung auch erst einmal Geschichte.

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Neue MediaTek Pentonic TV-Chipsätze bieten „Potenzial ab Werk“ dank Calman Ready-Integration

Die neuen MediaTek Pentonic Chipsätze (2000, 1000 und 700) werden bald in ersten TV-Geräte integriert. Neben der gestiegenen Performance beherbergen die Chipsätze das Potenzial einer optimalen Bildverarbeitung, dank der integrierten Calman Ready-Lösung! 

Hinter dem Begriff „Calman Ready“ verbirgt sich die Möglichkeit, TV-Geräte und Projektoren mit der Calman-Sofware (Portrait Displays) einzustellen, um die bestmögliche Bildqualität zu erreichen. Die Funktionalität an sich ist nichts Neues, wird diese doch bereits seit Jahren von den meisten TV-Geräte-Herstellern unterstützt und konnte sich in den vergangenen Jahren sogar zu so etwas wie einem Standard-Feature hocharbeiten. Das Problem bei der bisherigen Integration war, dass diese für jeden Fernseher eigens erfolgen musste. Damit alles funktioniert, wurde die Datenschnittstelle mit dem jeweiligen Prozessor, dem Display und den anderen Komponenten abgestimmt. Das macht die Integration für Hersteller unnötig kompliziert und gemessen an der breiten Produktpalette, können sich auch einfacher Fehler einschleichen (die dann via Updates aufgearbeitet werden müssen).

Bestmögliche Kalibrierungslösung ab Werk

Das soll sich mit den neuen MediaTek Pentonic Chipsätzen ändern. Die SoC-Lösungen (System on a Chip), hat die Calman Ready-Schnittstelle sozusagen bereits integriert. Bedeutet, TV-Geräte, die mit diesem Chipsatz ausgerüstet werden (und das sind in naher Zukunft sicherlich nicht wenige), lassen sich entsprechend über die Calman Software ansteuern und optimieren. Und da es sich hier um eine standardisierte Lösung handelt, können Hersteller bereits bei der Konzeption in Abstimmung mit Portrait Displays ausarbeiten, welche Kalibrierungsmethode für das jeweilige Modell angewandt wird. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, wird es TV-Herstellern erleichtert, eine optimale Kalibrierungslösung zur Verfügung zu stellen.

Es können auf eine Bildquelle verschiedene Einstellungen angewandt werden. Z.B. hier, um einen Vergleich zwischen dem kalibrierten und unkalibrierten Bild zu verdeutlichen. Alles möglich mit dem Mediatek Pentonic Chip mit Calman Ready
Es können auf eine Bildquelle verschiedene Einstellungen angewandt werden. Z.B. hier, um einen Vergleich zwischen dem kalibrierten und unkalibrierten Bild zu verdeutlichen. Alles möglich mit dem Mediatek Pentonic Chip mit Calman Ready

Professionelle Kalibrierer und Dienstleister, wie z.B. die MediamarktSaturn-Gruppe, optimieren so auf die bestmögliche Qualität hin und müssen nicht noch „raten“, ob sich bei diesem Modell eine komplette 3D-Lut rentiert, oder ob auch eine 1D-Lut ausreicht. Das Fehlerpotenzial dürfte damit drastisch abnehmen und Dienstleister wird die Arbeit deutlich erleichtert. Das Produkt „Kalibrierung als Service“ wird dadurch auch für Käufer eines Mittelklasse-Modells interessant, da man davon ausgehen kann, dass der Kalibrier bereits die „Best Practice“ vorgelegt bekommt. In Geräten außerhalb des High-End-Segments schlummert vielleicht sogar noch mehr Potenzial, als bei den Fokus-Produkten und Flaggschiff-Modellen.

Kalibrierungseinstellungen werden separat gespeichert

Einmal kalibriert, werden die Ergebnisse übrigens in einem gesonderten Speicher abgelegt und gehen somit nicht verloren, wenn man den TV auf die Werkseinstellungen zurücksetzt. Sehr praktisch, auch wenn das System z.B. durch ein fehlerhaftes Update oder einfach nur aus Versehen zurückgesetzt wird. Die direkte Integration in die leistungsstarken Chipsätze hat aber noch andere Vorteile. Grundsätzlich lassen sich mit den Mediatek Pentonic-Modellen wohl acht separate Video-Pipelines verarbeiten. Damit kann man z.B. Dinge anstellen, wie diesen Picture-Mode mit vier separaten Bildeingängen:

Vier Videostreams, alle mit anderen Bildeigenschaften (Auflösung, Dynamikumfang, Farbraum) dargestellt mit dem neuen Mediatek Pentonic Chipsatz
Vier Videostreams, alle mit anderen Bildeigenschaften (Auflösung, Dynamikumfang, Farbraum) dargestellt mit dem neuen Mediatek Pentonic Chipsatz

Selbst wenn sich die direkte Calman Ready-Integration im ersten Moment nur nach einem Gimmick anhört, wird diese in den nächsten Jahren womöglich bestimmen, wie einfach und gut wir TV-Geräte einstellen können. Vielleicht leben wir bald in einer Welt, in der ein falsch eingestellter Fernseher eher die Ausnahme, als die Regel bildet. Träumen darf man ja…

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