Netflix setzt immer stärker auf internationale Produktionen. Beispielsweise gibt man immer mehr spanischsprachige Originals in Auftrag.
So hat sich die Stundenanzahl der spanischsprachigen Serien-Eigenproduktionen im Jahr 2022 bei Netflix nahezu verdoppelt – von 64 auf 123 Stunden. Zugenommen haben auch die Stunden, die japanische Serien-Originals einnehmen – von 60 auf 109 Stunden. Produktionen aus Großbritannien standen 2021 noch für 60 Stunden und im Jahr 2022 kamen 92 Stunden hinzu.
„Haus des Geldes“ war weltweit ein Hit
Besonders erfolgreich war etwa die spanische Serie „La Casa de Papel“ – in Deutschland als „Haus des Geldes“ bekannt. Die Serie hat sich international zu einem der erfolgreichsten, nicht-englischsprachigen Netflix Original entwickelt. Zu erwähnen ist, dass Netflix 2022 allerdings auch mehr US-Serien produziert hat als noch 2021. Das Wachstum fällt dort mit ca. 5 % aber deutlich geringer aus.
Es sieht aber trotz internationaler Hits wie „Squid Game“ immer noch so aus, dass die erfolgreichsten Eigenproduktionen von Netflix am Ende aus den USA stammen. 2022 war die einzige Serie, die es in die Top 10 der meistgesehenen Serien schaffte und nicht aus den USA stammte, „The Crown“. Kein einziges nicht-englischsprachiges Original bewältigte den Sprung in die Top 10.
Netflix muss mit Eigenproduktionen punkten
Dabei steigt natürlich auch Netflix Abhängigkeit von seinen Eigenproduktionen. Denn die Lizenztitel gehen dem Streaming-Anbieter zunehmend aus. Schließlich ziehen Studios wie Warner Bros., NBCUniversal, Paramount oder auch Disney es mittlerweile vor, mit ihren eigenen Streaming-Plattformen auf Kundenfang zu gehen. Mehr und mehr Lizenzvereinbarungen mit Netflix laufen aus.
Am Ende werden wohl nicht alle Streaming-Anbieter auf Dauer rentabel sein, nehmen wir an. Denn es ist davon auszugehen, dass kein Anwender auf Dauer 5 oder mehr Plattformen im Dauerabonnement bezahlen möchte. Entweder der Hang zu illegalen Kopien nimmt also wieder zu oder die Nutzer ergehen sich in Hopping und abonnieren die Anbieter ihrer Wahl immer mal wieder kurzfristig für wenige Wochen.
Die Multimedia-Software Kodi steht ab sofort in der Version 20 (Nexus) zur Verfügung. Es weden wie immer zahlreiche Plattformen versorgt.
Laut den Entwicklern sei der Sprung von der Version 19 (Matrix) zur Version 20 (Nexus) mit viel Arbeit verbunden gewesen. Dabei habe man auch zahlreiche, neue Features auf den Weg gebracht. Beispielsweise unterstützt Kodi nun den modernen Videocodec AV1. Damit liegt man ja voll im Trend, denn Nvidia etwa kündigte kürzlich an, sein Cloud-Gaming-Angebot GeForce Now auf AV1 umzustellen.
Kodi 20.0 Nexus: Neue Features und Verbesserungen
Außerdem kann Kodi inzwischen mehrere Instanzen von Binary-Add-Ons laden. Ebenfalls wichtig: Man hat das System für die Untertitel komplett neu aufgezogen, damit jene konsistenter aussehen. Zudem erhaltet ihr etwa die Möglichkeit Fonts dynamisch zu positionieren, den Rahmen und den Hintergrund um die Untertitel zu ändern bzw. sie neu zu positionieren und vieles mehr.
Im Dezember 2022 erschien noch Kodi 19.5.
Ebenfalls eine feine Sache: Kodi für Windows bietet jetzt volle HDR-Unterstützung. Zudem habe man auch das Tonemapping für SDR-Inhalte optimiert. Des Weiteren sollen die Kontextmenüs inzwischen mehr auf aus einem Guss wirken. Es gibt natürlich auch viele, weitere Verbesserungen in Kodi 20. Die meisten finden sich aber „unter der Haube“ und sind für euch als Nutzer erst einmal unsichtbar.
Kodi 20 ab sofort kostenlos herunterladen
Die Anpassungen hinter den Kulissen haben aber für euch dennoch Vorteile und sollen Bugs ausmerzen, die Stabilität erhöhen und die Performance steigern. Alle Anpassungen der kostenlosen Multimedia-Software könnt ihr euch auch bei GitHub hier ansehen. Die unterschiedlichen Kodi-Versionen für Plattformen wie Android, Windows, macOS und viele mehr sind unter folgendem Link zu finden:
Malware frei Haus: Auf der Android-TV-Box namens „T95“ entdeckte ein Sicherheitsforscher ab Werk Malware. Das Gerät wird auch bei Amazon.de angeboten.
Warum sollte man sich überhaupt so eine „No-Name“-Box kaufen, wenn es mit etwa den Amazon Fire TV günstige Mediaplayer gibt? Im Falle des Sicherheitsforschers Daniel Milisic aus Kanada ging es um die Installation der Lösung Pi-Hole, um etwa Werbung an mehreren Geräten zu blockieren. Dank Pi-Hole entdeckte der frisch gebackene Besitzer des T95 dann aber auch, dass sein Gerät verdächtige IP-Adressen anfunken wollte, die für ihre Verknüpfungen zu Malware bekannt sind.
Die betroffene T95-Android-TV-Box wurde zwar in Kanada gekauft, ist aber auch bei Amazon.de von unterschiedlichen Anbietern zu haben – unter anderem etwa auch Amazon UK selbst. Offen ist nun, ob nur vereinzelte Geräte, einige Chargen oder womöglich alle Modelle der T95-Serie ab Werk mit Malware verseucht sind. Die Geräte gibt es im Übrigen etwa auch über Aliexpress.
Der Mediaplayer T95 könnte ein riskanter Kauf sein.
Via GitHub erklärt Milisic inzwischen, wie ihr erkennen könnt, ob euer Exemplar des T95 mit Malware infiziert ist. Zudem stellt er eine Anleitung bereit, wie ihr die schädlichen Verbindungen blockieren könnt. Sonst wird eine Verbindung mit einem Command-and-Control-Server hergestellt und es kann allerlei Schindluder getrieben werden.
T95: Vermutlich ist die Malware Copycat installiert
Aktuell sieht es so aus, als wäre auf betroffenen T95 die Malware Copycat vorinstalliert. Erstmals sorgte diese 2017 für Schlagzeilen. So infizierte diese Adware ca. 14 Mio. Android-Geräte und erwirtschaftete für Kriminelle über 1,5 Mio. US-Dollar. Laut Milisic sei der Schädling sehr tief ins ROM eingegraben. Dadurch konnte er nicht alle Komponenten klar identifizieren. Im Zweifelsfall verzichtet ihr vielleicht lieber auf den Kauf eines derartigen Geräts.
Das Unternehmen Ambient Photonics präsentiert einen Prototypen einer Fire TV-Fernbedienung mit integriertem Solarpanel. Die Fernbedienung soll ohne Batterien oder manuelles Laden auskommen.
Auf der CES jagte eine technische Errungenschaft die nächste. Da kann es gut vorkommen, dass kleine Fortschritte unbemerkt bleiben. So wurden zwei Abbildungen einer Fire TV-Sprachfernbedienung mit einem eingebauten Solarpanel geleakt. Der Prototyp der Fernbedienung stammt von Ambient Photonics, einem relativ jungen Unternehmen, welches das Ziel verfolgt „Energiegewinnungstechnologie mit geringem Licht an die Masse zu bringen“. Anstelle von Standard-AA-Batterien verfügt der Prototyp einer Fire TV-Fernbedienung über eine kleine Photovoltaikzelle mit hoher Dichte, die Umgebungslicht sammelt, um das Gerät mit Strom zu versorgen. Das Wechseln von Batterien oder das manuelle Laden der Fernbedienung soll nicht mehr nötig sein.
Fire TV-Fernbedienung mit Solar ohne Branding
Das Solarpanel ist auf der Oberseite der Fire TV-Fernbedienung eingearbeitet
Bei der gezeigten Variante handelt es sich nicht um eine neue Version der Fire TV-Remote, sondern um eine ältere Version der Alexa Voice Remote. Weder auf den Bildern, noch im Post auf Linkedin ließ sich erkennen, ob Ambient Photonics zusammen mit Amazon an einer ökologischen Lösung arbeiten. Es gibt jedoch eine Verbindung zwischen dem Mega-Konzern und dem aufstrebenden Unternehmen. Denn Amazon ist über den Climate Pledge Fund einer der Hauptinvestoren in Ambient Photonics. Und wäre das nicht genug, wechselt der General Manager der Amazon Fire TV-Geräte seinen Wechsel zu Ambient Photonics als Chief Product Officer (CPO) an.
Konzept der Solar-Fernbedienung ist nicht neu
Die Rückseite der Samsung SolarCell Remote mit eingearbeitetem Solarmodul
Das ganze Konzept ist nicht neu und erinnert uns sofort an die Solarfernbedienung von Samsung. Diese wurde bereits 2021 ausgewählten TV-Geräten beigelegt und ist mittlerweile zur „Standard-Fernbedienung“ beim TV-Marktführer geworden. Leider hat das System von Samsung jedoch einen Nachteil. Eine große Solarzelle wurde auf der Rückseite der Fernbedienung angebracht, was zum einen nicht besonders ästhetisch ist, zum anderen nicht wirklich praktisch. Die Gewohnheit, die Fernbedienung umgedreht hinzulegen, damit der integrierte Akku geladen werden kann, konnte ich mir z.B. nur schwer angewöhnen. Das die Fernbedienung mal mit dem Solarpanel nach oben zeigte, war dann doch eher Zufall, als gewollt.
Wir können nur hoffen, dass integrierte Lösungen, wie die von Ambient Photonics bald zum Standard avancieren, damit Praktikabilität oder Komfort bei der Bedienung von Fernsehgeräten, Projektoren und Co. sich mit dem neuen ökologischen Bewusstsein kombinieren lassen.
Bereits ab März 2023 soll es möglich sein, PS5-Spiele über die Cloud streamen zu können, anstatt diese herunterladen zu müssen. Diese Funktion soll laut Leak leider nicht allen PS5-Nutzern zur Verfügung stehen.
Wer ein neues PS5-Spiel kauft, hat in der Regel zwei Möglichkeiten, dieses auf seiner Konsole zu installieren. Entweder man lädt dieses herunter, weil man es aus dem PlayStation Store erworben hat, oder man legt die Disc-Variante ins Laufwerk der Konsole ein. In beiden Fällen muss der Nutzer eine gewisse Wartezeit einkalkulieren, bevor das PS5-Spiel gestartet werden kann. Denn selbst wenn man das Spiel auf 4K Blu-ray besitzt, wird man nicht davor bewahrt, diverse Updates und Patches installieren zu müssen. Mit der neuen Firmware-Version 7.00 erhalten PS5-Fans eine weitere Option, ihre Spiele genießen zu können.
Laut einem veröffentlichten Leak von Tom Henderson, Betreiber des Webportals insider-gaming.com, möchte Sony PlayStation 5 Spiele bald via Cloud-Streaming zur Verfügung stellen. Diese Funktion soll Nutzern mit dem Firmware-Update 7.00 ab dem 8. März 2023 zugänglich gemacht werden. Jedoch ist das neue Feature nur für PlayStation Plus Premium-Abonnenten vorgesehen. Cloud-Streaming oder Game-Streaming von PS5-Titeln wurde laut Quelle in den vergangenen Monaten verstärkt getestet und intern unter dem Projektnamen „Cronus“ vorangetrieben. Bisher konnten über die Technik nur ältere Games der PS3 und PS4 gestreamt werden.
Cloud-Streaming ist ein exklusives Feature für Kunden von PlayStation Plus Premium.
Sollten sich die Informationen als richtig erweisen, können PS5-Gamer ohne lange Wartezeit direkt auf ihre Spiele zugreifen. Der Zugang zu Demos würde mit dem PS5-Streaming ebenfalls erleichtert und könnte das Interesse der Nutzer an neuen Spieltiteln beflügeln. Und das beste: der Speicherplatz der Konsole bleibt frei. Voraussetzung ist sicherlich eine stabile und schnelle Internetverbindung.
Discord und DualSense Edge
Parallel zum Cloug-Gaming von PS5-Titeln soll auch endlich die Integration von Discord erfolgen. Bei Discord handelt es sich um eine der beliebtesten Austausch-Plattformen für Gamer, die bereits in unzähligen Spielen integriert wurde. Die Nachricht erreicht uns übrigens gerade, als Sony die Firmware-Version 6.50 (22.02-06.50.00) an seine Next-Generation-Konsolen verteilt. Das Update bringt geringfügige Verbesserungen mit sich, die die Systemleistung verbessern sollen und schaltet die Unterstützung für den neuen DualSense Edge Wireless-Controller frei.
In den USA musste LG Electronics ca. 56.000 Fernsehgeräte mit 86-Zoll Diagonale zurückrufen, weil diese laut der Kommission für Konsumentensicherheit umkippen können.
LG Electronics hat in Zusammenarbeit mit der Consumer Product Safety Commission (CPSC) einen Rückruf von bestimmten TV-Geräten angeordnet, um potenzielle Sicherheitsprobleme zu beheben. Dies betrifft ausschließlich die 86 Zoll-Varianten der 7000er und 8000er-Modellreihen sowie einen NANO75-Fernseher. Obwohl diese Geräte hauptsächlich in den USA, Kanada und Mexiko verkauft wurden, sind sie auch in Deutschland erhältlich. Wenn Sie also eines dieser Produkte besitzen, solltest du unbedingt weiterlesen.
LG: Kostenlose Ersatzteile oder Reparatur vom Fachmann
In den USA sind bereits 12 Fälle gemeldet worden, bei denen einer der oben genannten Fernseher umgefallen ist. Es gab jedoch keine Verletzten. Der unsachgemäße Aufbau der 86-Zöller scheint dabei eine Rolle zu spielen. Die Consumer Product Safety Commission (CPSC) empfiehlt daher, die Standfüße von den Fernsehgeräten zu entfernen und alle Komponenten sicher vor Kindern und Haustieren zu lagern. Betroffene Nutzer können Ersatzteile wie Schrauben und Standfüße erhalten oder eine kostenfreie Reparatur durch einen Fachmann durchführen lassen. Nutzer, die den 86-Zöller mit einer Wandhalterung verwenden, sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
86 Zoll Fernseher von LG mit seitlichen Standfüßen können bei unsachgemäßem Aufbau umkippen
Schrauben müssen fest angezogen werden
LG hat erklärt, dass von den betroffenen Fernsehgeräten nur dann eine Gefahr durch Umkippen ausgeht, wenn die Standfüße nicht korrekt oder gemäß der Bedienungsanleitung angebracht wurden. Bei so vielen Geräten kann es durchaus vorkommen, dass ein Kunde es mit der Installation der Standfüße nicht so genau nimmt. LG weist darauf hin, dass, wenn die Schrauben vergessen oder nicht fest angezogen werden, dies zu einer Belastung der tragenden Teile des Standfußes führen kann, was im Laufe der Zeit zu Beschädigungen oder Brüchen führen kann. Aus diesem Grund empfiehlt LG, dass jeder Nutzer sich immer die detaillierte Aufbauanleitung ansieht, die jedem TV-Gerät beiliegt.
Mit dem kommenden „kohlenstoffbewussten“ Update für die Xbox-Konsolen werden diese ungefragt in den Öko-Modus versetzt. Mit dem Update werden auch erweiterte Energiespar-Optionen freigeschaltet.
Das neue Update für die Xbox Series X/S und Xbox One-Konsolen macht die Plattform endlich „kohlestoffbewusst“. Denn Microsoft möchte sein Ziel, ein ökologisches, wasserpositives und abfallneutrales Unternehmen zu sein, weiter vorantreiben. Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, die Umweltbelastung beim Spielen zu reduzieren und dabei vielleicht sogar noch Geld zu sparen. Doch die Umsetzung, wie Nutzer zu einer ökologischen Nutzung der Xbox-Konsolen gebracht werden sollen, dürfte bei der Community nicht gerade positiv aufgenommen werden.
Mit dem neuen Update werden Xbox Konsolen automatisch auf die Energieoption „Herunterfahren“ (Shutdown) umgestellt
Eine Xbox im Ruhezustand spart 45 Euro im Jahr an Stromkosten
Denn wenn ihr bislang die Option Ruhezustand ausgewählt hattet, mit welcher die Konsole innerhalb weniger Sekunden hochfährt (Instant On), wird eure Xbox Konsole ab dem nächsten Update automatisch auf „Herunterfahren (Energiesparmodus)“ umgestellt. Damit sinkt der Verbrauch der Konsole von rund 10–15 Watt auf nur noch 0.5 Watt. Das macht sich über das Jahr gerechnet definitiv auf der Stromrechnung bemerkbar. Im Ruhezustand (Instant On) verbraucht das System um die 131 kWh im Jahr, was um die 45 Euroausmacht. Viele werden nach den Preiserhöhungen am Strommarkt jedoch noch viel mehr zahlen. Im Energiesparmodus sind es gerade einmal 4,5 kWh oder 2-3 Euro.
Das sind doch Argumente, mit denen man einen Nutzer davon überzeugen könnte, die Konsole auf den Energiesparmodus umzustellen. Und nicht nur das, mit einer neuen Funktion können Zeitfenster, in denen die Konsole genutzt wird, manuell oder automatisch bestimmt werden. Im Automatik-Modus lernt das System anhand eures Nutzungsverhaltens, wann die Konsole im Ruhezustand verbleibt, um schnell einsatzbereit zu sein, oder wann der Öko-Modus angebracht ist, um Strom und Geld zu sparen.
Update zwingt Xbox-Konsolen in Energiesparmodus
Im Energiesparmodus werden auch weiterhin Updates für die Konsole und Spiele heruntergeladen. Jedoch erst, wenn möglichst viel Strom aus dem Stromnetz aus emissionsarmen Energiequellen stammt, also eher unter Tags. Dabei kann die Konsole sogar auf regionale Daten zur Kohlenstoff-Belastung zurückgreifen, falls diese vorhanden sind.
Sich für die Umwelt starkzumachen ist wichtig, die Aktion hat aber auch etwas Scheinheiliges
Im Bestfall profitiert man vom schnellen Hochfahren der Konsole, spart sich Geld, hält Konsole und Spiele auf dem aktuellsten Stand und schont dabei noch die Umwelt. Vielleicht werden sogar die Komponenten der Xbox geschont und somit die Lebensdauer verlängert. Aber anstatt den Nutzer genau mit diesen Argumenten Schritt für Schritt zum Energiesparmodus mit der automatischen Bestimmung der Nutzungsdauer hinzuführen, stellt Microsoft die Konsolen grundsätzlich in den Öko-Modus, der den Nutzer erst einmal der Schnellstart-Funktion (Instant On) beraubt. Das könnte erst einmal zu einer generell ablehnenden Haltung des Nutzers führen, der nach dem Update (aus Trotz) seine Konsole zurück in den Ruhemodus stellt.
0.5 Watt Energiesparmodus vs. 200 Watt im Spiel
Leider hat die ganze Aktion auch etwas Heuchlerisches. Uns ist schon klar, dass jede kleine Verbesserung zählt. Doch wenn man bedenkt, dass Konsolen wie die Xbox Series X und PlayStation 5 gerne mal 200 Watt bei Vollauslastung aus der Steckdose ziehen, dann kommt einem die Diskussion um 10-15 Watt sinnlos vor. Und bei einem High-End PC-Setup, hat sich das Thema Nachhaltigkeit und Energiesparen komplett erledigt.
Was denkt ihr, werdet ihr den Energiesparmodus aktivieren bzw. die manuelle oder automatische Bestimmung der aktiven Zeiträume nutzen, um Strom und Geld zu sparen?
Mit dem kommenden Update werden alle Xbox-Konsolen auf den Energiesparmodus (Herunterfahren) umgestellt.
Eine Xbox Series X/S verbraucht im Ruhezustand-Modus um die 10-15 Watt.
Im Energiesparmodus (Herunterfahren) sind es nur 0.5 Watt.
Die Ersparnis zwischen den beiden Modi liegt im Jahr bei 131 kWh.
Das entspricht rund 45 Euro Stromkosten (bei 0.34 Euro pro kWh).
Einziger Nachteil des Energiesparmodus: Die Konsole braucht ein paar Sekunden mehr bis sie einsatzbereit ist.
Es soll jedoch eine Einstellungsmöglichkeit für aktive Nutzungsdauer geben. Damit kann manuell oder automatisch definiert werden, wann die Konsole im Energiesparmodus läuft (0.5 Watt) und wann diese im Ruhezustand (10-15 Watt) verbleibt.
Zudem sollen Updates für die Xbox, Spiele und Apps nur erfolgen, wenn möglichst viel Strom aus emissionsarmen Energiequellen gewonnen wird.
Auf der CES haben viele namhafte Hersteller ihre neuen Fernseher für 2023 vorgestellt. Diese technischen TV-Innovationen werden uns im kommenden Jahr das Heimkino-Erlebnis versüßen.
Hier erfahrt ihr mehr über die neuen Fernseher für 2023, die auf der CES vorgestellt wurden. Entdecke mit uns die neusten Innovationen in Sachen Bild- und Tonqualität, neue Features und Funktionen. Denn wer weiß, vielleicht zieht eines der nachfolgenden Modelle auch bald in euer Wohnzimmer ein. Übrigens: Wir haben uns bei der Reihenfolge an den Marktanteilen der weltweiten TV-Verkäufe aus dem Vorjahr orientiert. Dich interessiert nur ein bestimmter Hersteller? Dann klicke auf den entsprechenden Namen in unserer Artikelübersicht:
PS: Preise und genaue Liefertermine werden erst in den nächsten Wochen/Monaten kommuniziert!
Den Start macht somit Samsung und der koreanische TV-Hersteller hatte auch ganz schön viele TV-Neuheiten im Gepäck. Und was uns und womöglich euch am meisten interessiert, sind sicherlich die neuen QD-OLED-Fernseher. Und zu unserer Freude hat uns Samsung nicht enttäuscht. Mit dem S90C und S95C weitet der koreanische TV-Hersteller sein Premium-Segment weiter aus. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass es sich beim S90C um den direkten Nachfolger des Vorjahresmodells S95B handelt. Dieser sieht diesem nicht nur in puncto Design ähnlich, sondern soll auch bei der Bild- und Audioperformance ähnliche Werte abliefern (abgesehen natürlich von ein paar neuen Features).
Samsung S95C: Ein schickeres Design, eine bessere Sound-Ausstattung und endlich eine One Connect Box
Der S95C definiert sich dagegen als hochwertigerer QD-OLED-Fernseher, der mit einem neuen Design und überarbeitetem Panel Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.000 nits erreichen soll – zumindest wenn man dem Panel-Department Samsung Display Glauben schenken möchte. Eine Verbesserung bei der Helligkeit und Farbdarstellung konnten wir bereits mit dem bloßen Auge ausmachen. Mit dem neuen Panel wurde auch das Design des S95C überarbeitet und der QD-OLED-TV bekommt endlich eine One Connect Box (externe Anschlussbox) spendiert. Uns beschleicht das Gefühl, als würde Samsung die OLED-Technologie endlich ernst nehmen, womöglich sogar Gefallen daran finden.
Die QD-OLED Modellreihen S90C und S95C lösen weiterhin klassisch mit 4K (3.840 x 2.160) auf und sind in diesem Jahr nicht nur in 55, und 65 Zoll erhältlich, sondern auch in einer 77 Zoll-Variante!
NEO QLED Fernseher 2023 bekommen ein Upgrade
Die klasse Farbdarstellung und Helligkeit bleibt dem NEO QLED Fernsehern 2023 erhalten
Die zweite große Neuerung, die uns wirklich überrascht hat, betrifft die NEO QLED Fernseher von Samsung. Die Modelle mit 8K-Auflösung QN900C, QN800C sowie die 4K-Serien QN95C, QN90C und QN85C werden alle mit einem optimierten Mini-LED-Backlight ausgestattet. Der Abstand zwischen den Mini-LEDs und den LC-Schichten wurde verringert, die Anzahl der LEDs vergrößert und der Abstand zwischen den LEDs ebenso verringert. Mit diesen Voraussetzungen konnte Samsung die Anzahl der Dimming-Zonen über alle Modellreihen hinweg verdoppeln.
Diese Änderung der Hardware liefert eine bessere Bildperformance in dunklen und kontrastreichen Szenen mit sich. Vor allem ungeliebte Blooming-Effekte werden damit drastisch reduziert. Übrigens verarbeiten die NEO QLED Fernseher 2023 die Helligkeitsinformationen in 14-Bit, um eine bessere Abstufung und Ansteuerung zu ermöglichen, selbst wenn es sich beim Display nur um ein 10-Bit-Modell handelt. Die NEO QLED Fernseher sind je nach Modellreihe in Größen zwischen 50 und 85 Zoll erhältlich.
Samsung reduziert bei seinen 4K & 8K NEO QLED Fernsehern 2023 das Blooming deutlich
Ein Produkt müssen wir noch ansprechen. Kein klassischer Fernseher, jedoch fühlt sich der neue Samsung The Premiere 8K Laser-Heimkinoprojektor sicherlich auch in eurem Wohnzimmer wohl. Der Ultra-Kurzdistanz-Beamer war für uns doch eine Überraschung und auch Samsung hat das Modell wohl noch in der letzten Minute für die CES fit gemacht. Deshalb wurde das Modell auch als Vorab-Variante (sprich Prototyp) auf der Messe präsentiert. Somit können wir euch leider nicht das finale Design präsentieren. Das wird Samsung dann sicherlich in den nächsten Wochen nachholen.
Die Bildpräsentation des The Premiere 8K konnte im ersten Moment überzeugen
Das System mit Triple-Laser-Technologie wirft ein natives 8K-Bild an die Wand und wird sich dabei womöglich am neuen DMD-Chipsatz von Texas Instruments (TI) bedienen. Eine maximale Bilddiagonale von 150 Zoll (381 cm) aus kürzester Entfernung, eine maximale Helligkeit von 4.000 nits eine einfache Installation und eine integrierte Soundlösung machen den The Premiere 8K zu einer interessanten All-In-One-Lösung.
Samsung zeigte lediglich einen Prototypen des The Premiere 8K. Das finale Design wird nachgereicht
Das Produkt werden wir auf jeden Fall im Auge behalten. Denn es bleiben noch so viele Fragen offen, z.B. ob das System HDMI 2.1, 120Hz, VRR, ALLM usw. unterstützt, ob es ggf. einen 144Hz-Modus gibt, ob sich die Bildqualität im Vergleich zum ausgezeichneten The Premiere LSP9T weiter verbessert hat, usw.
LG macht OLED kabellos und durchsichtig
Der Star der LG-Show: Der M3 Wireless OLED TV mit 93 Zoll
Wenn wir von den TV-Neuheiten von LG Electronics reden, müssen wir einfach mit deren „technischen Revolution“ beginnen. Es wurde bereits viel über einen drahtlosen OLED TV gemunkelt. Die Gerüchte haben sich jetzt auf der CES in Form des M3 Wireless OLED TV manifestiert. Dieser war am Stand von LG wirklich omnipräsent und funktionierte in den verschiedensten Szenarien. Egal, ob bei der großen Hero-Installation im Eingangsbereich, bei dem gleich acht M3 4K OLED Fernseher parallel betrieben wurden, oder in der Lifestyle- und Lautsprecher-Area. Man würde erwarten, dass es bei so vielen Endgeräten, Hunderten WLAN-Verbindungen und so vielen Menschen vielleicht zu Ausfällen oder Problemen kommt, aber nichts dergleichen.
Videosignale werden drahtlos von der Zero Connect Box zum M3 OLED TV übertragen
Wenn wir von drahtlos oder kabellos sprechen, dann meinen wir damit, dass die audiovisuellen Signale an das Display ohne Kabel erfolgen. Eine externe Anschlussbox mit dem Namen „Zero Connect Box“ kann in einem Radius von 10 Metern um den M3 OLED platziert werden (angeblich sogar bis zu 20 Meter Entfernung, bei optimalen Bedingungen). Die Box hat eine eingebaute Antenne, die sich selbstständig ausrichtet und immer den optimalen Übertragungsweg bereitstellt, z.B. wenn sich mehrere Leute im Raum befinden oder die Möbel verrückt wurden. Die Box ist mit den wichtigsten Anschlüssen wie HDMI 2.1, Ethernet einem optischen Audioausgang usw. ausgestattet.
Zu unserer Freude bietet das Gerät trotz drahtloser Übertragung den vollen HDMI 2.1-Umfang. Ihr könnt auf dem M3 OLED TV also 4K@120Hz Videosignale mit HDR, Dolby Vision (Gaming), VRR usw. durchjagen – keine Abstriche. Der M3 4K OLED TV wird in 77, 83 und 97 Zoll in den Handel kommen uns ist für das 3. Quartal 2023, irgendwann nach der IFA, vorgesehen.
Durchsichtiger OLED-TV jetzt mit „Qualitätsmodus“
Auf Knopfdruck wird eine schwarze Leinwand hinter dem LG OLED T Transparent TV hochgefahren, um die Bildqualität zu verbessern
Das zweite TV-Highlight, welches ich jedoch etwas überflüssig finde, ist ein transparenter OLED Fernseher, der ggf. auch in den deutschen Handel kommt. Zu diesem Modell müssen noch Marktanalysen durchgeführt werden, um zu sehen, ob es überhaupt einen Bedarf für ein solches Modell gibt. Der transparente OLED wirkt auf den ersten Blick sehr beeindruckend, lässt er doch einen Großteil des Lichts durch und macht dahinter befindliche Objekte sichtbar. Vielleicht würde sich das Gerät frei im Raum stehend einigermaßen gut machen. Um nicht die komplette Bildqualität einzubüßen, die uns die OLED-Technik gebracht hat, haben sich die Ingenieure von LG Electronics etwas einfallen lassen. So fährt auf Knopfdruck eine LC-Schicht sowie eine physischer „Rolladen“ hinter dem TV hoch, damit man wieder den bestmöglichen Kontrast und Schwarzwert bewundern kann.
Die Rückseite des LG OLED T – Transparent mit hochgefahrenem „Rolladen“
Man muss sich aber klarmachen, dass das Transparent-Feature die Lichtausbeute und Farbhelligkeit etwas einschränkt. Also, wer bereits einen Platz für den durchsichtigen OLED TV in seinem Wohnzimmer freiräumt, sollte erst einmal erste Tests abwarten, sofern der OLED überhaupt bei uns vertrieben wird.
LG UltraGear 45-Zoll OLED-Gaming-Montor
LGs neue UltraGear-LED-Monitore nutzen ebenfalls Mikro-Linsen.
Ein drittes Highlight von LG, welches jetzt nicht klassisch aus dem Bereich TV kommt, ist der LG gebogene OLED-Gaming-Monitor 45GR95QE mit einem 45 Zoll-Display im Ultrawide-Format (21:9). Das System bietet Gamern wirklich einen unglaublichen Bildeindruck. Das gebogene Panel (800 Radius) lässt den Nutzer auf einem anderen Level in Gamingwelten eintauchen. Die Vorteile der OLED-Technologie schlagen auch bei diesem Gaming-Monitor voll durch, vor allem dank der MLA-Technologie. Mit HDR, 240Hz, Adaptive Sync, Nvidia G-Sync, AMD FreeSync Premium, einer Reaktionszeit von 0.03 ms und DTS Headphones X, wirkt der 45GR95QE wie ein Gaming-Traum. Und ja, HDMI 2.1 und DisplayPort 2.1 sind ebenfalls vorhanden.
TCL reizt Mini-LED-Technologie weiter aus
Der TCL QM850G soll bis zu 2.300 Dimming-Zonen bieten.
Bei TCL steht in diesem Jahr alles im Zeichen der Mini-LED-TVs. Damit meinen wir natürlich die regulären LCD-Fernseher mit Quantum Dot-Farbfiltern und Mini-LED-Backlight, nur um Verwirrungen vorzubeugen. TCL hatte als allererster Hersteller einen TV mit Mini-LED-Backlight vorgestellt und präsentiert die Geräte mittlerweile in der 4. Generation. Dabei ist es wirklich eine Freude zuzusehen, wie die fein-gerasterte Hintergrundbeleuchtung der LCD-Technik neues Leben einhaucht.
Bereits der TCL Q7G QLED TV liefert umfängliche Gaming-Features inkl. 240Hz-Bildmodus
Das Flaggschiff mit dem Namen QM850G wird es 2023 in Größen von bis zu 98 Zoll und mit sagenhaften 2.3000 Dimming-Zonen geben. Die Spitzenhelligkeit soll 3.000 nits erreichen und für die zweite Jahreshälfte sollen weitere Modelle angekündigt werden, die diese Werte noch toppen sollen (mit bis zu 5000 Dimming-Zonen). Selbst die QLED-Fernseher ohne Mini-LED-Backlight werden aufgebohrt. So wird der Q8G und Q7Gmit bis zu 200 Dimming-Zonen aufwarten können. Für einen Fernseher im Midprice-Segment wirklich gut. Interessant ist der 240Hz Game Accelerator Modus, bei dem die Bildwiederholungsrate auf 240Hz steigen soll. Die vertikale Auflösung wird dafür halbiert. Ist natürlich nur für PC-Gamer interessant. Konsolenspieler können aber trotzdem die vollen 4K@120Hz mit HDR und VRR in Anspruch nehmen, dank HDMI 2.1-Schnittstellen.
TCL versteht es sogar, die Rückseite des Q8G 4K QLED TV ansehnlich zu machen.
Die Ankündigungen zielen bislang eher auf den US-Markt ab, jedoch gibt es zwischen den US-Modellen und den EU-Varianten oft viele Parallelen. Das finale Line-Up für Europa wird TCL wohl in einem gesonderten Event vorstellen. Ihr könnt aber bereits jetzt darauf wetten, dass wir einen oder mehrere Modelle von der CES bald im deutschen Handel begrüßen dürfen!
TCL hatte vor einigen Tagen noch einen QD-OLED TV für das 2. Halbjahr 2023 in Aussicht gestellt, musste seine Aussage jedoch wieder revidieren. Entweder, weil man sich kurzerhand umentschieden hatte (würden wir eher nicht darauf wetten), oder weil man die Verkäufe der wirklich interessanten Mini-LED-TVs nicht torpedieren wollte. Fest steht, TCL beschäftigt sich mit der QD-OLED-Technologie, was uns sehr freut.
Hisense setzt auf Mini-LED und ULED X
Der Hisense ULED X TV mit Mini-LED ist in 110 Zoll (8K 110UX) und 85 Zoll (4K 85UX) erhältlich
Auch Hisense hat auf der CES 2023 ein umfassendes TV-Line-up vorgestellt. Derzeit handelt es sich noch um die Modellreihen, wie sie für den nordamerikanischen Markt vorgesehen sind, jedoch dürften sich die europäischen Modelle an diesen orientieren. Beginnen wir mit einer mutigen Aussage von Hisense:
Und zwar präsentierte der chinesische Hersteller seine neue ULED X-Bildschirmtechnologie, die sogar OLED-Fernseher in die Schranken weisen soll. Angeblich besitzt das fortschrittliche Display einen 3-fach höheren Umgebungskontrast und einen doppelt so hohen Dynamikumfang wie ein OLED Fernseher, während man die gleiche Helligkeit wie ein QLED-TV erreicht. Das erreicht das Unternehmen mit einem Mini-LED-Backlight, 14-bit Helligkeitsansteuerung und Quantum-Dot-Farbfiltern.
Hisense ULED X: Herausragende Kontrastdarstellung und ein optimaler Schwarzwert
Nicht verwirren lassen, es handelt sich hierbei immer noch um einen klassischen LCD-Fernseher, der jedoch mit den bestmöglichen Komponenten ausgestattet wurde. Also keine komplett neue Technik, sondern eher eine Weiterentwicklung, wie sie sicherlich auch bei Samsung, TCL und Co. zu finden ist. Nehmen wir Hisense beim Wort, dann dürfen wir uns bereits jetzt auf die High-End-Modelle mit 110 Zoll (8K, 110UX) und 85 Zoll (4K, 85UX) freuen. Nach unserer Sichtung auf der CES können wir dem Display subjektiv eine wirklich gute Bildverarbeitung attestieren. Eine gute Farbhelligkeit paart sich mit einem optimalen Schwarzwert, einem breiten Kontrast und Blooming-Effekte konnten wir trotz des anspruchsvollen Videomaterials nicht auf Anhieb feststellen.
Hisense K-Serie U8K, U7K und U6K
Der Hisense U8K Mini-LED-TV mit 144Hz, HDMI 2.1, IMAX Enhanced, Dolby Vision IQ, Dolby Atmos uvm.
Weitaus interessanter, primär für die breite Masse, dürften dagegen die K-Serie von Hisense sein. Die Geräte sind in drei Modellreihen aufgeteilt U8K, U7K und U6K und setzen jeweils auf ein Mini-LED-Backlight für eine hohe Farbhelligkeit und guten Kontrast. Wir können uns gut vorstellen, dass die Geräte vor allem in puncto Preis-Leistung sehr interessant werden. So liefert uns Hisense mit dem U8K ein hochwertiges Modell mit 144Hz-Display, HDMI 2.1, MiniLED-Backlight für bis zu 1.500 nits, IMAX Enhanced, Filmmaker Mode, Dolby Vision IQ sowie HDR10+ und schneller WiFi 6E-Verbindung. Erhältlich ist die Serie in 55 bis 85 Zoll.
Der Hisense U7K könnte sich bei Gamern mit seiner guten Ausstattung und guter Preis-Leistung einen Namen machen
Die U7K-Modellreihe ist im Prinzip mit den gleichen Features wie der U8K ausgestattet, behält vor allem sein 144Hz-Display, HDMI 2.1 usw. wird aber lediglich ein paar Dimming-Zonen weniger besitzen. Der optimale Zocker-TV für diejenigen, die auf ihren Geldbeutel achten müssen? Erhältlich sind die U7K ebenfalls in 55 bis 85 Zoll.
Das 2023 TV-Line-up von Hisense kann sich wirklich sehen lassen!
Den Einstieg macht somit der U6K der ebenfalls mit Mini-LED-Backlight aufwarten kann, jedoch nur ein 60Hz-Panel und HDMI 2.0 (eARC) besitzt. Wichtige Features wie Dolby Vision oder Dolby Atmos sind weiterhin mit an Bord und der U6K ist bereits ab 50 Zoll erhältlich (bis zu 85 Zoll).
Laser TV mit 4K und 8K Auflösung
Der erste 8K Laser TV von Hisense für 120 Zoll-Projektionen
Ein weiteres nicht zu vernachlässigendes Highlight bei Hisense sind die Laser TVs. Die Ultra-Kurzdistanz-Projektoren mit Laser-Lichtquelle werden mit einer passenden Leinwand ausgeliefert und bieten dem Kunden 88, 100 oder 120 Zoll bestes Heimkinovergnügen. Dabei liefert uns Hisense bereits eine breite Auswahl unterschiedlicher Modelle, vom Einstieg mit 88 Zoll und Single-Laser, bis zu einem neuen 120-Zoll-Modell mit Triple-Laser und 8K-Auflösung, welches wohl auf einem neuen DMD-Chipsatz basiert.
Dieser Laser TV mit Single-Laser-Lichtquelle liefert uns trotzt hoher Umgebungshelligkeit ein kontrastreiches, helles und farbenfrohes Bild
Man möchte diese Geräte im ersten Moment belächeln, vor allem, weil diese als Laser TV ja als Ersatz für ein klassisches Fernsehgerät beworben werden. Doch wenn man die Geräte in Aktion sieht, was diese für ein helles, kontrastreiches und farbenfrohes Bild an die Leinwand werfen (obwohl die Messehalle doch recht hell beleuchtet ist), dann klingt diese All-In-One-Lösung doch sehr verlockend. Mit der langlebigen Laser-Lichtquelle und integrierten Soundlösungen, die zum Teil sogar Dolby Atmos und DTS Virtual:X unterstützen, liefern die Geräte ein rundum gelungenes Entertainment-Paket, welches sich wohl zwischen dem klassischen Fernseher und einem professionellen Heimkino einreiht.
Sony hat nur die PS VR2 im / auf dem Kopf
Ob der Kollege von der PS VR2 Demo zu Horizon: Call of the Mountain überzeugt war?
Kurzum: Sony stellt auf der diesjährigen CES keine neuen TV-Modelle vor. Der Grund? Darüber können wir nur spekulieren. Entweder sind die neuen Geräte noch nicht fertig, weil diese auf einen neuen MediaTek Pentonic Chipsatz aufbauen, oder hat sich Sony gar aus strategischen Gründen dagegen entschieden? Vielleicht, weil man der PlayStation VR2-Hardware unter die Arme greifen wollte oder weil sie sich vom Geschäftszweig elektronische Mobilität mehr erhoffen.
Wer sich die PS5 inkl. PS VR2 gönnt, dazu vielleicht noch die Ladeschale für die Controller, zahlt zusammen ca. 1.250 Euro
Auf dem Messestand von Sony gab es drei Kabinen, in denen man die neue PlayStation 5 Hardware PS VR2 testen konnte. Ich habe den Stand an drei Tagen besucht und an keinem Tag konnte ich eine Schlange oder Ähnliches beobachten. Die Leute vertrieben sich dann doch eher mit den regulären PS5-Teststationen die Zeit. Also ein Rush auf die Hardware konnten wir im Rahmen der weltweit größten Elektronikmesse nicht beobachten. Leute berichteten auch von Ausfällen der Controller, das lag aber wohl eher daran, dass es in den Messehallen so viele verschiedene WLAN-Punkte und andere Übertragungstechnologien gab. Dazu kommen noch Hunderte von Smartphones, Tablets etc. Also sicherlich nicht die Schuld von Sony (hoffentlich).
Leider war Horzon: Call of the Mountain die einzige Demo für PS VR2
Wir hatten die Demo von Horizon: Call of the Mountain am Vorschau-Display verfolgt, diese war jetzt aber zu keinem Zeitpunkt bahnbrechend oder besonders spannend. Die Immersion ist sicherlich da, aber man konnte gut erkennen, dass sich der Spieler immer in einem „abgeschlossenen Bereich“ befand, wie in einem Holodeck, welches in seiner Größe eingeschränkt ist. Am Ende bekam man auch nicht die komplette PS VR2-Erfahrung präsentiert, weil man von den Mitarbeitern das teure PULSE 3D-Headset aufgesetzt bekommen hat und nicht die im Lieferumfang enthaltenen In-Ear-Kopfhörer. Aus Sicht der Hygiene verständlich, trotzdem schade, dass es hier keine eingebaute Lösung gibt, die sich erweitern lässt. Es gibt viele Videos von Leuten, die die Hardware selbst getestet haben, vielleicht schaut ihr euch einmal dort ein paar Clips an, damit ihr einen besseren Eindruck von der Hardware bekommt.
Ansonsten gab es leider nicht Interessantes aus dem Bereich Unterhaltungselektronik bei Sony. Sehr schade, denn der Stand war verhältnismäßig groß. Da hätte man schon noch ein paar Geräte ausstellen können.
Panasonic präsentiert OLED-Flaggschiff mit MLA-Display
Der Panasonic MZW2004 mit Master OLED Ultimate Panel
Auf der CES 2023 wurde uns mit der mittlerweile dritten OLED-Displaygeneration eigentlich ein großes Highlight präsentiert. Man würde vermuten, dass LG Electronics entsprechend ein Modell auf seinem Stand ausstellt, jedoch ist das High-End-Modell G3 Gallery uns leider nicht präsentiert worden. In Aktion haben wir das neue OLED-Display in einem TV-Gerät erstmals bei Panasonic in Form des neuen MZW2004 in Augenschein nehmen dürfen. Leider war die Präsentation am Panasonic-Stand nicht optimal und wir hatten es zeitlich nicht untergebracht, die externe Venue von Panasonic zu besuchen. Doch das, was wir gesehen haben, hat uns schon einmal sehr gut gefallen.
Unserem Eindruck nach, liefert der Panasonic MZW2004 einen stabilen Blickwinkel, wie gewohnt von OLED
Die MLA-OLEDs werden in diesem Jahr wohl nur in den absoluten Spitzenmodellen der Hersteller zum Einsatz kommen und durch die optische Lösung, soll sich die Spitzenhelligkeit auf bis zu 70 Prozent erhöhen (gegenüber regulären OLED-Modellen). Das interessante dabei ist, dass auch die Helligkeit bei vollflächigen, hellen Darstellungen dadurch zunehmen müsste, was doch immer ein Schwachpunkt eines OLED TVs war. Wir können es also gar nicht erwarten, den MZW2004 oder einen seiner MLA-Brüder in unserem Testlabor begrüßen zu dürfen. Der Bildeindruck war gewohnt klar, mit starkem Kontrast und hellen Details. Erste Befürchtungen, nachdem der Blickwinkel des MLA-OLEDs etwas schwächer ausfallen könnte, haben sich im ersten Moment nicht bestätigt.
Der MZW2004 hat mehrere Lautsprecher verbaut, auch auf der Rückseite und soll mit gutem Out-of-the-Box-Sound punkten
Bleibt abzuwarten, was der MZW2004 uns sonst noch so alles bietet. Gamer werden ja mittlerweile über die HDMI 2.1-Schnittstelle bestmöglich versorgt, selbst wenn noch nicht ganz klar ist, ob wieder nur zwei, oder doch bereits vier HDMI 2.1-Anschlüsse vorhanden sind. Das Gerät wird auch in diesem Jahr sicherlich wieder in den Bestenlisten auftauchen, da sind wir uns sicher. Übrigens war der OLED-Auftakt auch das einzige, was Panasonic im Rahmen der CES 2023 angekündigt hatte.
Die nach vorne gerichteten Lautsprecher des Panasonic MZW2004 4K OLED TV liefern einen schönen Klang
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Apple hat im Microsoft Store eine Vorschau-App für Apple TV freigegeben. Die unterstützt schon jetzt 4K und HDR.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Auch eine App für Apple Music ist bereits als Preview-Version über den Microsoft Store verfügbar. Die Programme für Apple Music und Apple TV erinnern dabei unter Windows am Ende stark an ihre macOS-Pendants. Erfreulich für unsere Leser dürfte sein, dass über die App für Apple TV unter Windows nicht nur Zugriff auf das Streaming-Angebot Apple TV+ besteht, sondern auch auf die Mediathek mit gekauften Filmen und Serien.
Apple TV für Windows: Filme und Serien in 4K/HDR streamen
Dabei könnt ihr die Inhalte sogar in 4K und HDR abrufen, vorausgesetzt euer Display ist ebenfalls dafür bereit. Angekündigt wurden diese Vorschau-Versionen von Apple Music und Apple TV für Windows bereits Ende 2022. Obacht: Die Apps stehen zum aktuellen Zeitpunkt in der Vorschau nur für Windows 11 zur Verfügung. Installiert ihr die Preview-Apps könnt ihr allerdings die iTunes-App anschließend nicht mehr am PC nutzen.
Apple TV ist für Windows in die Vorschau gegangen.
Dass iTunes nach der Installation der Preview-Apps nicht mehr funktioniert, liegt daran, dass Apple TV und Apple Music die iTunes-App ablösen sollen. Dafür schickt der Hersteller aus Cupertino deswegen auch noch die Anwendung „Apple Devices“ ins Rennen, welche ihr in Zukunft etwa zur Synchronisation mit iOS-Geräten nutzen sollt. Um an die Preview-Apps zu kommen, müsst ihr Windows 11 verwenden und eure Region auf die USA umstellen.
Apple TV: Unter Windows wohl ohne HDR10+ und Dolby Vision
Nach aktuellem Stand der Dinge unterstützt die App für Apple TV unter Windows zwar 4K und HDR, nicht aber HDR10+ und Dolby Vision. Auch Dolby Atmos steht leider nicht zur Verfügung. Am Ende könnt ihr also nicht eueren Streaming-Player verscherbeln und nur noch den Windows-PC zum Streaming nutzen. Auch wegen des höheren Stromverbrauchs wäre das jedoch vermutlich nicht allzu ratsam.
47 Ronin erscheint erneut auf 4K UHD Blu-ray, diesmal in vier unterschiedlichen Mediabook-Varianten, von denen zwei leider schon ausverkauft sind. Sichert euch die letzten Exemplare!
Zwei der insgesamt vier Mediabook-Varianten sind anscheinend bereits ausverkauft. Geht auch sicherlich ganz schnell, bei nur 470 Exemplaren. Die oben verlinkten Varianten sind derzeit noch vorbestellbar und wir halten natürlich unsere Augen offen, ob wir die bereits vergriffenen Versionen erspähen können.
Die Ausstattung von 47 Ronin sollte sich im Vergleich zur bereits erschienenen Amaray (Keep-Case) und Steelbook-Version nicht verändert haben. Bedeutet, ihr werdet mit einem 4K-Master mit HDR10 und DTS:X 3D Sound in Deutsch und Englisch beglückt.