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Amazon Fire TV: Deep-Linking ist mittlerweile unerwünscht

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Amazon untersagt an seine Fire TV offenbar mittlerweile das Deep-Linking. Für Streaming-Aggregatoren könnte dies das Aus bedeuten.

Deep-Linking bezeichnet das Verfahren, bei dem ihr von einer App über einen Querverweis direkt zu einem Inhalt in einer anderen App wechseln könnt.  Beispielsweise nutzt Plex dies für seinen Discovery-Bereich. Zum Beispiel konntet ihr dann eben aus Plex heraus direkt zu einem Film oder einer Serie bei Netflix springen. Ihr musstet jedoch nicht erst durch das Menü der anderen App navigieren. Aus Nutzersicht ist das natürlich sehr bequem.

Roku sieht diese Verfahrensweise seit jeher nicht gerne bzw. untersagt sie. Denn natürlich verbringen die Nutzer dadurch weniger Zeit in den Menüs der Systemoberfläche und sehen damit auch weniger Empfehlungen (= Werbung). Amazon scheint aus ähnlichen Gründen inzwischen ebenfalls umzudenken. Deswegen erscheint in Plex im Discover-Bereich an den Amazon Fire TV bereits ein Hinweis, der auf den Wegfall des Deep-Linkings hinweist.

Plex musste das Deep-Linking an den Amazon Fire TV bereits entfernen.
Plex musste das Deep-Linking an den Amazon Fire TV bereits entfernen.

Plex wird es überleben, denn die App bietet natürlich einen weitaus größeren Funktionsumfang. Düsterer könnte es für Anbieter wie JustWatch aussehen, die als reine Streaming-Aggregatoren fungieren. Durch das Verbot des Deep-Linkings verliert JustWatch damit komplett seinen Sinn an den Amazon Fire TV.

Amazon will die Nutzer länger auf dem Homescreen halten

Es dürfte so sein, dass Amazon die User einfach länger auf dem Homescreen halten möchte, um verstärkt Empfehlungen aus dem Prime-Ökosystem sichtbar zu machen. Da kommt das Deep-Linking von App zu App eben nicht sehr gelegen. Zugelassen ist es im Übrigen weiterhin unter Android TV / Google TV sowie auch an den Apple TV 4K. Unter Fire OS bzw. an den Amazon Fire TV wiederum werdet ihr aber wohl auf absehbare Zeit darauf verzichten müssen.

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Netflix überrascht mit Ocean’s Trilogie (Eleven, Twelve, Thirteen) in 4K und Dolby Vision

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Positive Überraschung bei Netflix! Die Ocean’s Trilogie (Eleven, Twelve, Thirteen) kann auf dem Streamingservice derzeit in bester 4K Qualität mit HDR und Dolby Vision bewundert werden!

Wie es aussieht, hat sich Netflix die 4K Remaster der Ocean’s Trilogie gesichert. Weder auf Amazon Prime Video noch auf Apple iTunes stehen die Filme derzeit in gleicher Qualität zur Verfügung. Hier muss man sich weiterhin mit dem HD-Stream begnügen. Klammheimlich wurden die Titel auf 4K Ultra HD Qualität aufgewertet inkl. HDR (High Dynamic Range) und Dolby Vision. Die Soundoptionen beschränken sich dagegen auf Dolby Digital 5.1 in der deutschen und englischen Synchronisation. Die Überarbeitung macht aber auf jeden Fall Lust, dem Heist-Movie-Trio einen erneuten Besuch abzustatten. Was wir aus der ersten Sichtung sagen können ist, dass die Bildqualität sichtlich zugenommen hat, selbst wenn die Bitrate des Videostreams auf Netflix sicherlich keine Referenzwerte erreicht.

Ocean’s Trilogie in 4K/HDR mit Dolby Vision

Man muss den Titel auch zugestehen, dass sie doch in die Jahre gekommen sind. Bei Oceans Eleven wirken manche Szenen daher immer noch etwas verwaschen, die Farben etwas flach. Es gibt aber genug Bildmaterial, dass die Restaurierung in 4K mit HDR und Dolby Vision offenbart. Wir sind gespannt, ob Warner Bros. uns noch mit einem Disc-Release auf 4K Blu-ray beglückt. Wir würden zu gerne eine Ocean’s Trilogie im 4K UHD Blu-ray Steelbook in unser Regal stellen und sei es nur, um Ocean’s Eight zu verdecken (persönliche Meinung des Autors muss nicht die Meinung der Allgemeinheit widerspiegeln 😀). Derzeit widmet sich Warner aber wohl lieber seinen Film-Oldies und veröffentlicht „Die Spur des Falken“, „Der Unbeugsame“ und „… und sie wissen nicht, was sie tun“ im April 2023 auf 4K Ultra HD Blu-ray.

Und wer mit dem ganzen Heist-Movie-Genre nichts anfangen kann, der schaut sich vielleicht lieber zur Belustigung Staffel 4 Folge 3 von Rick & Morty an (Der Heist-Meister). Gibt es übrigens ebenfalls auf Netflix zu sehen.

Vielen Dank an Leser Ulf für den Hinweis!

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Peacock: Universals Streaming-Anbieter ist raus aus Deutschland

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Peacock ist de facto aus Deutschland wieder verschwunden. Die Erklärung von Sky Deutschland ist allerdings eher unbefriedigend.

Peacock startete in Deutschland im Gegensatz zu den USA nicht als eigenständige Plattform. Vielmehr wurden die Inhalte von NBCUniversal im Wesentlichen in einem Peacock-Unterbereich bei den Verbreitungswegen von Sky eingebunden – etwa auch beim Streaming-Dienst WOW. Schon Anfang 2023 fielen dann aber ohne Vorankündigungen viele Inhalte plötzlich wieder heraus.

Mittlerweile hat Sky Deutschland bestätigt, dass man mit NBCUniversal für Peacock lediglich ein einjähriges Lizenzabkommen abgeschlossen hatte, das ausgelaufen ist. Daher sind die Inhalte auch wieder herausgefallen. Erklärt wurde diese Entscheidung aber nur vage damit, dass man sich da nach den Wünschen der Kunden richte. Übersetzt scheint das zu bedeuten, dass die Peacock-Filme und -Serien von den Abonnenten schlecht angenommen worden sind.

Peacock Streaming startet am 25. Januar 2022 auf Sky!
Peacock Streaming startete am 25. Januar 2022 auf Sky

Die Kommunikation von Sky Deutschland wirkt hier jedoch verbesserungswürdig. Seinen Kunden teilte man zu keinem Zeitpunkt mit, dass die Vereinbarung mit Peacock nur für ein Jahr gelten würde. Auch vor dem Wegfall der Inhalte gab es leider keinerlei Warnung. Wer also mitten in einer Serie steckte, guckt nun in die Röhre. Betroffen sind von dieser Aktion zudem neben Deutschland auch Österreich und die Schweiz.

Peacock: Keine Zukunft in Deutschland?

In den USA ist Peacock ein eigener Streaming-Dienst, der auch mit Disney+, Amazon Prime Video, Paramount+ und Co. konkurriert. Ob jetzt überhaupt noch ein Start in unseren Breitengraden möglich sein könnte? Der erste Anlaufversuch wirkt im Nachhinein mittlerweile sehr halbherzig. Das scheint aktuell im Trend zu liegen, denn auch Paramount+ startete mehr schlecht als recht in Deutschland: mit maximal 1080p als Auflösung, ohne Dolby Atmos und mit den meisten deutschen Tonspuren in lediglich Stereo. Der Stand der Technik im Jahr 2023 sieht eigentlich anders aus.

Peacock Bild
Peacock: Der Streaming-Dienst startete am 15. Juli 2020 in den USA

Bei Sky Deutschland sind im Übrigen von Peacock nur noch die drei Titel „Real Housewives Orange County“, „Real Housewives New Jersey“ und „Below Deck“ verblieben.

Unzähligen OLED und 8K Fernsehern droht ab März 2023 der Verkaufsstopp

Die Ökodesign-Richtlinie der EU verbietet ab März 2023 den Verkauf von Fernsehern, die die neu festgelegte Obergrenze bei der Leistungsaufnahme überschreiten. OLED und 8K Fernseher werden es schwer haben, diese Werte zu unterbieten. 

Update: Mittlerweile haben LG Electronics und TCL bestätigt, dass sie keine neuen 8K Fernseher mit LCD-Technik 2023 auf den Markt bringen werden. TCL distanziert sich komplett von 8K, während LG Electronis noch weiterhin die 8K OLED-Fernseher der Z-Serie anbietet. Unabhängig vom Verkaufsverbot, sei sei die Nachfrage nach 8K-Geräten einfach zu gering.

Originalbeitrag: Wir haben bereits in der Vergangenheit über die neuen Energieeffizienzlabel der Europäischen Union berichtet. Die neue Regelung liefert dem Kunden umfängliche Informationen zum Stromverbrauch eines Fernsehers und das bereits vor dem Kauf im Internet und am POS (Point of Sale). Zudem beendet der Energieeffizienzindex (EEI), auf Basis dessen die Energieeffizienzklassen vergeben werden, endlich die Augenwischerei, denen Kunden seit Jahren aufgesessen sind. Was auf der einen Seite als sehr positiv zu bewerten ist, kann schon bald die Auswahl im TV-Segment drastisch einschränken. Denn Geräte, die die Obergrenze für maximale Verbrauchswerte (in Watt) überschreiten, dürfen in Europa nicht mehr in den Verkauf gehen.

Das Aus für OLED und 8K Fernseher?

Nach der neuen Energie-Einstufung landen fast alle modernen Fernseher zwischen 49 und 85 Zoll Diagonale (und größer) in der Energieeffizienzklasse „G“. Das ist die schlechteste Klasse, zumindest laut Auffassung der Europäischen Union. Und alle Fernseher, egal ob LCD, OLED, Mini-LED, QLED, Micro-LED usw., die die in dieser Klasse eingestuft wurden und definierte Obergrenzen bei der Leistungsaufnahme überschreiten, dürfen ab März 2023 nicht mehr verkauft werden.

Samsungs 8K NEO QLED TVs der "Meisterklasse" jetzt mit Cashback sichern!
Samsung ist überzeugt, dass in 8K die Zukunft liegt. Die Verkaufszahlen sprechen jedoch gegen diese Aussage.

Das ist ein großes Problem, primär für Hersteller von OLED und 8K Fernsehern. Denn im Vergleich zu einem Full-HD-Modell (die übrigens etwas strenger bewertet werden), benötigt ein OLED mit 4K Auflösung oder ein 8K Fernseher (egal mit welcher Displaytechologie) weitaus mehr Strom – egal ob im SDR- (Standard Dynamic Range) oder HDR-Betrieb (High Dynamic Range). Das könnte das vorläufige Ende der 8K-Technologie im europäischen Raum bedeuten. Die Signalwirkung an die anderen Märkte wäre verheerend, vor allem, weil die Verkäufe von 8K-Geräten in keiner Weise den Prognosen der letzten Jahre gerecht werden.

Die HDR-Darstellung des C2 OLED Evo TV brilliert mit einem großartigen Kontrast und Spitzenlichtern, die dem Bild eine gewisse Tiefe verleihen
OLED Fernseher wie der C2 OLED Evo liefern ein helles, kontrastreiches Bild, können in Abhängigkeit vom Content jedoch ganz schön viel Strom verbrauchen.

Ebenso im Fadenkreuz: OLED Fernseher. Die Geräte sind gerechnet auf ihre Displaydiagonale vergleichsweise energiehungrig. Ganz einfach deshalb, weil im schlimmsten Fall über 8 Millionen einzelne OLED-Pixel leuchten. Das kann ganz schön viel Energie aus der Steckdose ziehen. Diesen „konzeptionellen“ Nachteil der OLED-Displaytechnologie hat die Europäische Union übrigens einberechnet und gewährt TV-Geräten mit selbstleuchtenden, organischen LEDs einen Korrekturfaktor – also einen kleinen Bonus.

Können Hersteller den Verkaufsstopp umgehen?

Ja, können sie. Die Fernseher müssen dafür „nur“ in der jeweiligen Displaygröße unter dem maximalen Wert des Energieeffizienzindex (max) liegen. Also genau den Wert, der eigentlich das Problem verursacht. Aber es scheint ein paar Schlupflöcher zu geben, durch die sich LCD, OLED, 4K und 8K Fernseher durchzwängen können. Denn der EEImax wird nur anhand der Stromaufnahme (in Watt) im SDR-Modus gemessen. Bei der HDR-Wiedergabe können Hersteller aufdrehen, wie sie möchten. Das wäre genau so, also würde man einen 600PS-Boliden als ökologisch vertretbar erklären, weil dieser im Standgas weniger als 10 Liter in der Stunde verbraucht. Klingt für uns nach Gemauschel, kommt jedoch den TV-Herstellern (und am Ende dem Kunden) zugute.

HDR- und SDR-Verbrauch werden auf den neuen EU-Labels separat ausgewiesen.
HDR- und SDR-Verbrauch werden auf den neuen EU-Labels separat ausgewiesen.

Bedeutet, können die TV-Hersteller die maximale Stromaufnahme bei SDR über alle Bildmodi hinweg (Standard, Film, Filmmaker Mode, Game, Dynamisch usw.) unter den EEImax-Wert drücken, darf der Fernseher auch weiterhin verkauft werden. Dabei bekommen OLED-Displays, wie oben bereits angemerkt, einen Berechnungsbonus. Hat ein Fernseher, egal mit welcher Displaytechnologie, zusätzlich eine „Automatic Brightness Control“ (ABC) in der Normalkonfiguration (Werkszustand) aktiviert, gibt es einen zusätzlichen Bonus. Und das ist womöglich der wahre Grund, wieso intelligente Bildalgorithmen, die Helligkeit, Farbdarstellung und Kontrast an die Umgebungshelligkeit anpassen, in den letzten Jahren in den Fokus genommen wurden. Bei den meisten TV-Geräten, ist die entsprechende Öko-Einstellung ab Werk aktiviert und muss vom Nutzer händisch deaktiviert, werden – auch bei HDR-Inhalten.

Displaygröße (Zoll) Maximaler Verbrauch SDR (Watt)
32 34,1
40 49,3
46 62,6
50 72,4
55 85,4
60 99,1
65 113,4
75 142,4
77 148,1
83 164,7
85 170,1

Maximaler Verbrauch für 4K und 8K Fernseher im SDR-Wiedergabemodus in Abhängigkeit der Displaygröße (ohne Korrekturfaktoren z.B. für Öko-Modus oder OLED-Displaytechnologie)

HDR Hui – SDR Pfui!

Doch selbst mit diesem Bonus dürfe es den meisten Fernsehgeräten schwerfallen, die geforderten Werte zu erreichen. Aus Sicht des Herstellers bleibt da eigentlich nur noch ein Lösungsansatz, die Stromaufnahme und somit die Helligkeit im SDR-Bildmodus drastisch reduzieren. Auch die Deaktivierung und Optimierung von Bildverbesserungs-Algorithmen könnte zusätzliche Watt einsparen. Machen wir uns nichts vor, beim Kunden macht das sicherlich keinen guten Eindruck, wenn der Fernseher nach dem Aufstellen im SDR-Modus ein enttäuschendes Bild wiedergibt. Die Kommunikation in Richtung Kunde, wieso der Fernseher bei der SDR-Wiedergabe so dunkel ist, dass manuell in die Einstellungen eingegriffen werden muss, um diesen zu verbessern und wieso bei HDR wieder alles top aussieht, stellt sich in unseren Augen wie eine Mammutaufgabe dar.

Letzte Chance auf einen Fernseher mit „voller Leistung“?

Eine CES 2021 ist unter aktuellen Umständen sicherlich nicht möglich
Wir sind gespannt, die die TV-Hersteller im Rahmen der CES 2023 in Richtung Europa kommunizieren.

Und was macht man jetzt als unentschlossener Endkunde? Womöglich ist dieses Weihnachtsgeschäft die letzte Chance, sich einen Fernseher mit „guten Einstellungen“ ins Haus zu holen. Denn, wer weiß, wie weitreichend die Folgen sein werden. Verschwinden vielleicht wirklich einzelne TV-Geräte oder Produktserien aus dem europäischen Handel? Und wie sieht es mit den neu angekündigten TV-Geräten auf der CES im Frühjahr 2023 aus? Die nächsten Monate werden in vielerlei Hinsicht spannend!

Warner veröffentlicht drei weitere Filmklassiker auf 4K Ultra HD Blu-ray

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Warner veröffentlicht drei weitere Filmklassiker auf 4K Ultra HD Blu-ray. Dabei handelt es sich um „Die Spur des Falken“, „Der Unbeugsame“ und „… denn sie wissen nicht, was sie tun“.

Warner hat tief in der Filmkiste gegraben und drei Filmklassiker zu Tage gefördert. Bei den drei Titeln, die Warner eine 4K-Restauration unterzogen hat, handelt es sich um echte Oldies, die zwischen 1941 und 1967 ins Kino gekommen sind. Lange waren die Titel wohl nur schwer auf Blu-ray zu ergattern, was die 4K Blu-ray-Veröffentlichungen noch interessanter macht. „Die Spur des Falken“ und „Der Unbeugsame“ sollen laut jpc.de am 6. April 2023 erscheinen, während „… und sie wissen nicht, was sie tun“ mit James Dean am 20. April 2023 seine UHD-Premiere feiern wird.

Bis zum Release sind es noch ein paar Tage hin. Derzeit gibt es noch keine bestätigten Details zur Ausstattung und auch noch keine deutschen Cover-Designs. Diese werden wir natürlich nachliefern, sobald verfügbar. Oder ihr schaut immer mal wieder in unsere 4K Blu-ray Komplettliste rein!

Keine 4K Blu-ray-Neuheit mehr verpassen!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

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Sky & WOW: Wer die „The Last Of Us“-Serie in Ultra HD derzeit nur auf Abruf auf Sky Q

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Die neue HBO-Serie „The Last Of Us“ startete auf WOW leider nur in Full-HD Qualität und Stereo-Sound. Die Serie, basierend auf dem gleichnamigen Spiel von Sony, wird im linearen Sky-Fernsehen erst ab März 2023 in Ultra HD gezeigt.

Update II: Die Qualität des Streams hängt ggf. mit der Software-Version des Sky Q Receivers zusammen. Wer eine ältere Firmware auf dem Sky Q Receiver installiert hat, bekommt die Option mit 4K/HDR womöglich nicht angezeigt. Wer „The Last of Us“ nur in UHD präsentiert bekommt, sollte in den Einstellungen prüfen, ob ein Update installiert werden kann oder ob gerade eines installiert wird. In unserem Fall wurde die Installation nie richtig abgeschlossen. Über das Bootloader-Menü des Sky Q-Receivers (so lange Reset drücken, bis dieses erscheint) haben wird das Update noch mal manuell gestartet („Software aktualisieren“) und siehe da, jetzt bekommen wir TLOU in 4K/HDR präsentiert. Zudem muss man natürlich ein Abo mit UHD-Option abgeschlossen haben. Vielen Dank an alle Nutzer, die sich mit uns in Verbindung gesetzt haben.

Nach einem erzwungenem Update über den Bootloader (Reset Taste so lange drücken bis dieser erscheint) funktioniert jetzt auch die Übertragung in 4K/HDR
Nach einem erzwungenem Update über den Bootloader (Reset Taste so lange drücken bis dieser erscheint) funktioniert jetzt auch die Übertragung in 4K/HDR

Update: Nochmal geprüft… die maximale Qualitätsstufe für „The Last Of Us“ ist Ultra HD Auflösung mit SDR (Standard Dynamic Range) und Dolby Atmos, sofern die Folgen via Sky Q im Originalton abgerufen werden. Die deutsche Synchro liegt in DD+ vor. HDR funktioniert weder auf Sky Q, noch auf WOW.

The Last Of Us abgerufen auf Sky Q mit englischem Originalton. UHD + Dolby Atmos, aber kein HDR
The Last Of Us abgerufen auf Sky Q mit englischem Originalton. UHD + Dolby Atmos, aber kein HDR

 

Originalbeitrag: Es ist schon schade. Da wartet man monatelang auf den Startschuss der HBO-Serie „The Last Of Us“ und dann muss man sich mit einem durchschnittlichen Stream zufriedengeben. Denn derzeit kann die neunteilige Serie nur auf Sky Q und dem Streamingdienst WOW abgerufen werden. Bedauerlicherweise wird die Serie mit Pedro Pascal (The Mandalorian) und Bella Ramsey (Game of Thrones) vorerst nicht im linearen Fernsehangebot von Sky zu sehen sein. Das wäre auch gar nicht so schlimm, wenn Sky die Folgen in einer ähnlichen Ausstattung wie der Streamingdienst HBO Max (vielleicht bald nur noch MAX) präsentieren würde. Dort werden die Folgen der Action-Drama-Serie nämlich in 4K Ultra HD mit HDR inkl. Dolby Vision und Dolby Atmos 3D-Sound im englischen Originalton präsentiert – ein Traum.

Hier geht es zum kompletten Angebot von SKY

„The Last Of Us“ in Ultra HD erst ab März 2023

Hierzulande erscheinen die Folgen in HD-Qualität und SDR. Pro Woche wird eine Episode in der Nacht auf Montag freigeschaltet und kann dann mit der deutschen und englischen Synchronisation, sowie mit Untertiteln in Deutsch und Englisch genossen werden. Genossen ist dabei natürlich relativ, da sich sicherlich viele auf die Serie gefreut, unzählige Stunden mit den Spieltiteln verbracht haben und eigentlich keine Kompromisse bei der Bild- und Audioqualität eingehen möchten. Eine bessere Darstellung gibt es leider erst ab dem 6. März 2023. Dann wird die „The Last Of Us“-Serie in 4K Ultra HD auf dem Sender Sky Atlantic (montags, 20:15 Uhr) gezeigt.

Spoilergefahr oder mittelmäßiger Stream?

Mit jedem Tag steigt auch die Gefahr, dass einem jemand wichtige Elemente der Story spoilert. Es ist uns schon klar, wer die Spiele auf der PS3/PS4 oder die restaurierte Variante für die PS5 gezockt hat, der ist mit der Story bereits vertraut. Und doch macht es einen Unterschied, ob man von einem Spiel oder einer Serie durch eine fiktive Welt geleitet wird. Man möchte sich am Ende doch einfach nicht versauen, was die genialen Köpfe bei HBO die Story ausbauen.

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Netflix baut seine internationalen Originals massiv aus

Netflix setzt immer stärker auf internationale Produktionen. Beispielsweise gibt man immer mehr spanischsprachige Originals in Auftrag.

So hat sich die Stundenanzahl der spanischsprachigen Serien-Eigenproduktionen im Jahr 2022 bei Netflix nahezu verdoppelt – von 64 auf 123 Stunden. Zugenommen haben auch die Stunden, die japanische Serien-Originals einnehmen – von 60 auf 109 Stunden. Produktionen aus Großbritannien standen 2021 noch für 60 Stunden und im Jahr 2022 kamen 92 Stunden hinzu.

„Haus des Geldes“ war weltweit ein Hit

Besonders erfolgreich war etwa die spanische Serie „La Casa de Papel“ – in Deutschland als „Haus des Geldes“ bekannt. Die Serie hat sich international zu einem der erfolgreichsten, nicht-englischsprachigen Netflix Original entwickelt. Zu erwähnen ist, dass Netflix 2022 allerdings auch mehr US-Serien produziert hat als noch 2021. Das Wachstum fällt dort mit ca. 5 % aber deutlich geringer aus.

Es sieht aber trotz internationaler Hits wie „Squid Game“ immer noch so aus, dass die erfolgreichsten Eigenproduktionen von Netflix am Ende aus den USA stammen. 2022 war die einzige Serie, die es in die Top 10 der meistgesehenen Serien schaffte und nicht aus den USA stammte, „The Crown“. Kein einziges nicht-englischsprachiges Original bewältigte den Sprung in die Top 10.

Netflix muss mit Eigenproduktionen punkten

Dabei steigt natürlich auch Netflix Abhängigkeit von seinen Eigenproduktionen. Denn die Lizenztitel gehen dem Streaming-Anbieter zunehmend aus. Schließlich ziehen Studios wie Warner Bros., NBCUniversal, Paramount oder auch Disney es mittlerweile vor, mit ihren eigenen Streaming-Plattformen auf Kundenfang zu gehen. Mehr und mehr Lizenzvereinbarungen mit Netflix laufen aus.

Am Ende werden wohl nicht alle Streaming-Anbieter auf Dauer rentabel sein, nehmen wir an. Denn es ist davon auszugehen, dass kein Anwender auf Dauer 5 oder mehr Plattformen im Dauerabonnement bezahlen möchte. Entweder der Hang zu illegalen Kopien nimmt also wieder zu oder die Nutzer ergehen sich in Hopping und abonnieren die Anbieter ihrer Wahl immer mal wieder kurzfristig für wenige Wochen.

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Kodi 20 (Nexus): Multimedia-Software startet in der finalen Version

Die Multimedia-Software Kodi steht ab sofort in der Version 20 (Nexus) zur Verfügung. Es weden wie immer zahlreiche Plattformen versorgt.

Laut den Entwicklern sei der Sprung von der Version 19 (Matrix) zur Version 20 (Nexus) mit viel Arbeit verbunden gewesen. Dabei habe man auch zahlreiche, neue Features auf den Weg gebracht. Beispielsweise unterstützt Kodi nun den modernen Videocodec AV1. Damit liegt man ja voll im Trend, denn Nvidia etwa kündigte kürzlich an, sein Cloud-Gaming-Angebot GeForce Now auf AV1 umzustellen.

Kodi 20.0 Nexus: Neue Features und Verbesserungen

Außerdem kann Kodi inzwischen mehrere Instanzen von Binary-Add-Ons laden. Ebenfalls wichtig: Man hat das System für die Untertitel komplett neu aufgezogen, damit jene konsistenter aussehen. Zudem erhaltet ihr etwa die Möglichkeit Fonts dynamisch zu positionieren, den Rahmen und den Hintergrund um die Untertitel zu ändern bzw. sie neu zu positionieren und vieles mehr.

Kodi 19.5 ist verfügbar.
Im Dezember 2022 erschien noch Kodi 19.5.

Ebenfalls eine feine Sache: Kodi für Windows bietet jetzt volle HDR-Unterstützung. Zudem habe man auch das Tonemapping für SDR-Inhalte optimiert. Des Weiteren sollen die Kontextmenüs inzwischen mehr auf aus einem Guss wirken. Es gibt natürlich auch viele, weitere Verbesserungen in Kodi 20. Die meisten finden sich aber „unter der Haube“ und sind für euch als Nutzer erst einmal unsichtbar.

Kodi 20 ab sofort kostenlos herunterladen

Die Anpassungen hinter den Kulissen haben aber für euch dennoch Vorteile und sollen Bugs ausmerzen, die Stabilität erhöhen und die Performance steigern. Alle Anpassungen der kostenlosen Multimedia-Software könnt ihr euch auch bei GitHub hier ansehen. Die unterschiedlichen Kodi-Versionen für Plattformen wie Android, Windows, macOS und viele mehr sind unter folgendem Link zu finden:

Wir wünschen viel Spaß bei der Nutzung und hoffen, dass ihr an der neuen Version von Kodi Gefallen finden werdet.

Malware inklusive: Verseuchte Streaming-Player werden bei Amazon angeboten

Malware frei Haus: Auf der Android-TV-Box namens „T95“ entdeckte ein Sicherheitsforscher ab Werk Malware. Das Gerät wird auch bei Amazon.de angeboten.

Warum sollte man sich überhaupt so eine „No-Name“-Box kaufen, wenn es mit etwa den Amazon Fire TV günstige Mediaplayer gibt? Im Falle des Sicherheitsforschers Daniel Milisic aus Kanada ging es um die Installation der Lösung Pi-Hole, um etwa Werbung an mehreren Geräten zu blockieren. Dank Pi-Hole entdeckte der frisch gebackene Besitzer des T95 dann aber auch, dass sein Gerät verdächtige IP-Adressen anfunken wollte, die für ihre Verknüpfungen zu Malware bekannt sind.

Die betroffene T95-Android-TV-Box wurde zwar in Kanada gekauft, ist aber auch bei Amazon.de von unterschiedlichen Anbietern zu haben – unter anderem etwa auch Amazon UK selbst. Offen ist nun, ob nur vereinzelte Geräte, einige Chargen oder womöglich alle Modelle der T95-Serie ab Werk mit Malware verseucht sind. Die Geräte gibt es im Übrigen etwa auch über Aliexpress.

Der Mediaplayer T95 könnte ein riskanter Kauf sein.
Der Mediaplayer T95 könnte ein riskanter Kauf sein.

Via GitHub erklärt Milisic inzwischen, wie ihr erkennen könnt, ob euer Exemplar des T95 mit Malware infiziert ist. Zudem stellt er eine Anleitung bereit, wie ihr die schädlichen Verbindungen blockieren könnt. Sonst wird eine Verbindung mit einem Command-and-Control-Server hergestellt und es kann allerlei Schindluder getrieben werden.

T95: Vermutlich ist die Malware Copycat installiert

Aktuell sieht es so aus, als wäre auf betroffenen T95 die Malware Copycat vorinstalliert. Erstmals sorgte diese 2017 für Schlagzeilen. So infizierte diese Adware ca. 14 Mio. Android-Geräte und erwirtschaftete für Kriminelle über 1,5 Mio. US-Dollar. Laut Milisic sei der Schädling sehr tief ins ROM eingegraben. Dadurch konnte er nicht alle Komponenten klar identifizieren. Im Zweifelsfall verzichtet ihr vielleicht lieber auf den Kauf eines derartigen Geräts.

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Prototyp einer Fire TV-Fernbedienung mit Solarpanel aufgetaucht

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Das Unternehmen Ambient Photonics präsentiert einen Prototypen einer Fire TV-Fernbedienung mit integriertem Solarpanel. Die Fernbedienung soll ohne Batterien oder manuelles Laden auskommen.

Auf der CES jagte eine technische Errungenschaft die nächste. Da kann es gut vorkommen, dass kleine Fortschritte unbemerkt bleiben. So wurden zwei Abbildungen einer Fire TV-Sprachfernbedienung mit einem eingebauten Solarpanel geleakt. Der Prototyp der Fernbedienung stammt von Ambient Photonics, einem relativ jungen Unternehmen, welches das Ziel verfolgt „Energiegewinnungstechnologie mit geringem Licht an die Masse zu bringen“. Anstelle von Standard-AA-Batterien verfügt der Prototyp einer Fire TV-Fernbedienung über eine kleine Photovoltaikzelle mit hoher Dichte, die Umgebungslicht sammelt, um das Gerät mit Strom zu versorgen. Das Wechseln von Batterien oder das manuelle Laden der Fernbedienung soll nicht mehr nötig sein.

Fire TV-Fernbedienung mit Solar ohne Branding

Das Solarpanel ist auf der Oberseite der Fire TV-Fernbedienung eingearbeitet
Das Solarpanel ist auf der Oberseite der Fire TV-Fernbedienung eingearbeitet

Bei der gezeigten Variante handelt es sich nicht um eine neue Version der Fire TV-Remote, sondern um eine ältere Version der Alexa Voice Remote. Weder auf den Bildern, noch im Post auf Linkedin ließ sich erkennen, ob Ambient Photonics zusammen mit Amazon an einer ökologischen Lösung arbeiten. Es gibt jedoch eine Verbindung zwischen dem Mega-Konzern und dem aufstrebenden Unternehmen. Denn Amazon ist über den Climate Pledge Fund einer der Hauptinvestoren in Ambient Photonics. Und wäre das nicht genug, wechselt der General Manager der Amazon Fire TV-Geräte seinen Wechsel zu Ambient Photonics als Chief Product Officer (CPO) an.

Konzept der Solar-Fernbedienung ist nicht neu

Die Rückseite der Samsung SolarCell Remote mit eingearbeitetem Solarmodul
Die Rückseite der Samsung SolarCell Remote mit eingearbeitetem Solarmodul

Das ganze Konzept ist nicht neu und erinnert uns sofort an die Solarfernbedienung von Samsung. Diese wurde bereits 2021 ausgewählten TV-Geräten beigelegt und ist mittlerweile zur „Standard-Fernbedienung“ beim TV-Marktführer geworden. Leider hat das System von Samsung jedoch einen Nachteil. Eine große Solarzelle wurde auf der Rückseite der Fernbedienung angebracht, was zum einen nicht besonders ästhetisch ist, zum anderen nicht wirklich praktisch. Die Gewohnheit, die Fernbedienung umgedreht hinzulegen, damit der integrierte Akku geladen werden kann, konnte ich mir z.B. nur schwer angewöhnen. Das die Fernbedienung mal mit dem Solarpanel nach oben zeigte, war dann doch eher Zufall, als gewollt.

Wir können nur hoffen, dass integrierte Lösungen, wie die von Ambient Photonics bald zum Standard avancieren, damit Praktikabilität oder Komfort bei der Bedienung von Fernsehgeräten, Projektoren und Co. sich mit dem neuen ökologischen Bewusstsein kombinieren lassen.

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