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HBO Max und Discovery+: Preissteigerungen indirekt bestätigt

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HBO Max und Discovery+ sollen im nächsten Jahr zu einem vereinten Streaming-Angebot verschmelzen. Eine Preiserhöhung ist wohl schon gesetzt.

So hat der Chief Financial Officer (CFO) von Warner Bros. Discovery, Gunnar Wiedenfels, gegenüber Investoren davon gesprochen, dass die Streaming-Dienste HBO Max und Discovery+ derzeit unter Wert angeboten würden. Allerdings hielt sich der Manager noch bedeckt dazu, wie die potenziellen Preise für das verschmolzene Angebot aussehen könnten. Jenes trägt noch keinen offiziellen Namen, soll aber 2023 aus den beiden einzelnen Plattformen hervorgehen.

Derzeit kostet HBO Max ohne Werbung monatlich 14,99 US-Dollar. Discovery+ ohne Werbung kostet monatlich 6,99 US-Dollar. Folgt man den Aussagen des CFO, dass die Angebote zu günstig seien, könnte ein kombiniertes Angebot deutlich über 20 US-Dollar im Monat kosten. Ob die Abonnenten da mitspielen, erscheint uns fraglich. Damit würde man dan selbst Netflix und seinen Premium-Tarif überbieten.

HBO Max startet am 8. März in 15 europäischen Ländern || Bild: Warnermedia
HBO Max ist in Deutschland nicht vertreten.| Bild: Warner Bros. Discovery

Dennoch vertritt Wiedenfels die Ansicht, es gebe viel Raum für Preiserhöhung, denn Quantität und Qualität der Inhalte würden dies rechtfertigen. Mit Werbung kostet HBO Max aktuell im Übrigen 9,99 US-Dollar pro Monat. Im Falle von Discovery+ sind es 4,99 US-Dollar. Wir sind gespannt, ob man mit einer Preiserhöhung für das kombinierte Angebot versuchen könnte, Netflix als teuersten Streaming-Anbieter vom Thron zu stoßen.

HBO Max verfügt über geringe Marktanteile

HBO Max ist aktuell noch mit geringen Marktanteilen vertreten, die nur knapp über denen von Apple TV+ liegen. Das liegt jedoch auch daran, dass HBO Max in vielen Ländern gar nicht vertreten ist. Dazu zählt auch Deutschland, denn bei uns gibt es noch laufende Lizenzabkommen mit dem Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland. Bis 2025 soll das kombinierte Streaming-Angebot von Warner Bros. Discovery aber laut dem Unternehmen auf 130 Mio. Abonnenten kommen – ein anspruchsvolles Ziel.

Apple TV+ gewinnt Marktanteile hinzu.
Apple TV+ gewinnt Marktanteile hinzu.

Warner Bros. Discovery stellte auch klar, dass man nicht etwa Wachstum um jeden Preis erreichen wolle. Vielmehr gehe es auch darum, schwarze Zahlen zu schreiben.

Event Horizon auf 4K Blu-ray im Test: Endliche keine Eierköpfe mehr!

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Event Horizon liefert Science-Ficion in Bestform. Der „Klassiker“ erscheint endlich auf 4K Ultra HD Blu-ray und unser Test verrät euch, ob Event Horizon nach all den Jahren immer noch Spaß macht.

Inhalt (65%)

Bevor Jetzt-Milla-Jovovich-Gatte Paul W. S. Anderson ins Resident-Evl-Franchise einstieg und damit finanziell eine der erfolgreichsten Filmserien etablierte, verdiente er sich die ersten Sporen mit der Computerspielverfilmung Mortal Kombat. Da diese das siebenfache ihrer Produktionskosten erwirtschaftete, vertraute man dem Regisseur bald mehr Geld und bekanntere Schauspieler an. Ganze 60 Mio. Dollar spendierte Paramount für die Verfilmung von einem Drehbuch, das Philip Eisner (der damit sein Autorendebüt gab) dem Studio zuvor verkauft hatte. Anderson selbst wurde zur damaligen Zeit auch die Regie für den ersten X-Men angeboten.

Doch er hatte große Lust auf einen Erwachsenenfilm, ohne Jugendfreigabe und da Kurt Russell für das nächste Projekt, das Anderson unterschrieben hatte (Soldier) noch fit werden wollte, hatte der Regisseur Zeit für eine kleine Zwischenmahlzeit. Während der Produktion von Event Horizon – Am Rande des Universums initiierte Anderson weitreichende Änderungen am Skript, um es aus der Alien-Ecke raus zu befördern und mehr in Richtung „haunted house im Weltall“ zu trimmen. Was die Sache verkomplizierte, war der Druck, den Paramount auf das Veröffentlichungsdatum ausübte, um auf alle Fälle vor dem Release von Titanic noch einen finanzträchtigen Film ins Kino zu bringen. Die Dreharbeiten gingen indes länger als geplant und Anderson hatte zu wenig Zeit im Prozess des Schneidens. Zum vereinbarten Zeitpunkt war lediglich ein 130-minütiger Rohschnitt fertig, der an vielen Stellen Probleme aufwies.

Was verschweigt William Weir?

Und der vor allem ziemlich blutig ausfiel. In ersten Testvorführungen (so sagt man) hatten Zuschauer Ohnmachtsanfälle und Paramount war schockiert über den Gewaltlevel. Also einigte man sich auf eine starke Kürzung der Länge und der Gewaltszenen. Was auch immer der Grund gewesen sein mag (vielleicht auch die Konkurrenz zu Air Force One oder Copland), im Kino schmierte Event Horizon ab – 42 Mio. Dollar Einspiel (weltweit wohlgemerkt) konnte weder die investierten 60 Mio. Dollar, noch das zusätzliche Werbebudget refinanzieren. Doch wie es nicht selten der Fall ist, entwickelt sich so mancher Film zum Videotheken-Hit. Denn die gab’s damals noch. Außerdem die kurz zuvor gestartete neue Technologie der DVD.

Und die brachte dem Videomarkt einen ungeahnten Aufschwung. Event Horizon passte hervorragend in diese Zeit und war auf DVD ein großer Erfolg. Mit ein Grund dafür, warum Anderson und Paramount Interesse daran bekundeten, doch noch einen Director’s Cut auf den Weg zu bringen. Dummerweise waren die meisten der geschnittenen Szene aus dem Rohschnitt verloren gegangen (es halten sich allerdings Gerüchte, es gäbe eine VHS-Kassette mit dem Material). Anderson selbst gab kürzlich in einem Interview preis, dass man, um Event Horizon noch einmal mit all dem aufgenommenen Material zu zeigen, einen Aufwand wie beim Snyder Cut von Justice League vornehmen (also noch mal neue Szenen drehen) müsste. Die geretteten Szenen landeten dann auf einer Special Edition DVD als entfernte/erweiterte Szenen. Weitere Sondereditionen erschienen und festigten den leichten Kultstatus, den sich Andersons Mix aus Horror und SciFi über die Zeit erarbeitet hatte.

Was geschah auf der Event Horizon?

Und diesen Status hat er sich auch deshalb verdient, weil er mitunter wirklich spannend geraten ist. Wenn Miller, Peters und Justin erstmalig in die Event Horizon eindringen, hat das schon ein ähnliches Thrill-Potenzial wie seinerzeit die Erkundungen der Nostromo-Crew auf LV-426 in Alien. Zum Gelingen trägt das fantasievolle Setdesign maßgeblich bei. 60 Mio. Dollar waren 1997 nicht wenig, dennoch hat man hier auch in Anbetracht dieses Budgets wirklich Herausragendes geleistet. Ebenso wie bei den Masken, die auch einem Horrorfilm Ehre getan hätten. Man kann nur erahnen, wie der Film ausgefallen wäre, wenn Anderson hier seine Wunschfassung hätte ins Kino bringen können. Denn selbst das, was nun in schneller Schnittfolge zu sehen ist, bietet noch ausreichend Gore. Man kann als Genrefan durchaus Spaß mit Event Horizon haben, wenngleich man über zahlreiche, nicht gerade intelligente Dialoge sowie den am Ende doch sehr stereotypen Storyverlauf hinwegsehen muss.

Bildqualität (80%)

Event Horizon wurde 1997 mit Kameras vom Typ Panavision Panaflex Platinum gefilmt und auf analogem 35-mm-Filmmaterial aufgezeichnet.  Im Frühjahr des letzten Jahres veröffentlichte das US-Label Shout Factory eine neue Blu-ray, für die man zuvor einen 4K-Scan vom Original-Filmnegativ vornahm. Dieses Material nutzte Paramount nun auch für die 4K UHD Blu-ray, die noch dazu mit HDR10 und Dolby Vision Gradings ausgestattet wurde und einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum besitzt.

Beginnen wir mit dem Positiven – und davon gibt’s eine Menge: Für die 4K-Fassung wurde die vertikale Verzerrung wieder behoben. Event Horizon kommt jetzt ohne Eierköpfe aus und hat endlich runde Computergrafiken. Hinzu kommt, dass man noch einmal deutliche Schmutz- und Störungsentfernung betrieben hat. Zahlreiche Blitzer, Drop-outs und Störpartikel der Blu-ray sind nun eliminiert – auch die Schnittkante am oberen Bildrand bei 18’38. Spitzlichter sind deutlich prägnanter. So leuchten die Sterne bei 8’30 kräftiger und sind zudem besser definiert. Die Frage war nun, was die 4K-Fassung mit der ursprünglichen Filmkörnung machen würde.

Endlich keine Eierköpfe mehr

Die Antwort: Sie geht verhältnismäßig ausgewogen damit um. Kommt man direkt von der alten Blu-ray, wird man sich fragen, ob hier nicht alles unschärfer, weicher ist. Doch damit tappt man in die Falle, von einer überschärften Disk als Maßstab auszugehen. Und genau das könnte dazu veranlassen, die UHD-BD als gefiltert zu bezeichnen. Es gibt in der Tat ein paar Probleme im Encoding, sodass die Körnung schon mal etwas clusterartig-soft zusammensackt, das sind aber selten Momente und könnten mit einer dezenten! Filterung einhergehen. Gerade aus einiger Betrachtungsentfernung wirkt das Bild schon mal etwas weich. In Summe sollte man aber wirklich auf Details achten. Die subjektiv schärfer wirkende alte Blu-ray outet sich spätestens an diesen Feinheiten als überschärft. Schaut man sich den US-Flaggen-Sticker auf Fishburnes Hemd bei 17’20 an, so kann man die umlaufenden Naht nicht erkennen. Sie vermatscht in der Full-HD-Auflösung.

Wechselt man auf die zunächst subjektiv softer erscheinende UHD-Blu-ray ist die Naht auch am Rand hervorragend zu erkennen. Selbst im hinteren Bereich, wo die BD lediglich einen dickeren matschigen Rand darstellt. Und wer das nicht glauben mag, der schaue sich das Close-ups vom Auge bei 39’23 an und versuche, bei der Blu-ray sämtliche Wimpern zu erkennen. Hier hat die Überschärfung sogar dafür gesorgt, dass Teile der Wimpern schlicht verschwinden oder ineinander verlaufen. Die UHD-BD zeigt das absolut souverän und lebensecht. Vollends überzeugt ist man dann, wenn man sich die Verzierungen auf der Zentrifuge vom Gravitationsantrieb bei 64’37 anschaut. Was die 4K-Scheibe hier an MEHR Auflösung zeigt, deklassiert die Blu-ray. Die Kontrastierung ist ebenfalls etwas weniger harsch. Schwarz ist nicht mehr ganz so extrem satt, dafür wirkt das Bild viel organischer und echter, schreit dem Betrachter nicht mehr so direkt ins Gesicht, wie überschärft die Blu-ray war. Gegen weniger gut fokussierte Shots kann die 4K-Scheibe natürlich auch nichts machen. Hier war das Problem schon kamerabedingt vorhanden.

Phänomenale Detailauflösung der 4K-Scheibe

Während einiger VFX-Shots im All sind graue Strukturen schon mal arg gräulich, da war die Blu-ray aber nicht viel besser (23’19). Hauttöne werden nun wesentlich wärmer dargestellt, was den Kontrast ebenfalls harmonisiert und nicht mehr so steil erscheinen lässt. Auch das trägt dazu bei, dass der Film nun authentischer erscheint (23’29). Ab und an hat man dem Grading mehr Farbe zugemutet. So ist die Außenaufnahme der Event Horizon im Nebel bei Lichtblitzen nun bläulicher und nicht mehr neutralgrau (34’00). Wunderbar auch die intensiveren Farben im Inneren des Raumschiffs. Rot und Grün wird viel satter wiedergegeben, was für mehr Eindruck sorgt (51’09). In Summe ein absolut lohnenswerter Transfer, dem eine höhere Punktzahl nur wegen zeitweiliger kleiner Fehler im Encoding sowie dem nicht immer ganz perfekten Schwarz bei den VFX-Shots im All verwehrt bleibt.

Tonqualität (75%)

Die Blu-ray kam seinerzeit mit Dolby-Digital-Ton fürs Deutsche und True HD fürs Englische. Das hat sich bis heute nicht geändert – auch die UHD Blu-ray ist mit diesen Tonfassungen ausgestattet. Grundsätzlich sind weder die losless-Originalspur, noch die DD-Fassung Ausgeburten an Dynamik. Schon das Intro mit seinem treibenden und pulsierenden Score könnte kräftiger ausfallen. Dafür können sie beide im tieferen Frequenzbereich punkten. Die dt. Fassung ist im Bass sogar eine Spur aggressiver – gut zu hören/fühlen, wenn die Event Horizon erstmalig an der Kamera vorbeigleitet.

Diverse Soundeffekte wie der Antrieb der Lewis & Clark nach sechs Minuten klingen etwas krachledern, dafür ist die Tonspur äußerst rauscharm und tonal sehr ausgewogen. Stimmen kommen durchweg sehr gut verständlich und klar rüber. Apropos Stimmen: Der Notruf, den Weir nach etwas über 17 Minuten abspielt, wird sehr räumlich durch alle Lautsprecher gejagt und umkreist dabei den Zuschauer. Auch im späteren Verlauf gibt es immer mal wieder coole Surroundeffekte wie das Wuschen bei 39’50, das Peters einen Höllenschrecken einjagt.

  • Deutsch: Dolby Digital 5.1 (75%)
  • Englisch: Dolby True HD (75%)

Bonus (80%)

Die Limited Collector’s Edition kommt zunächst mal in einem fetten Pappschuber. Darin befindet sich das Steelbook, in dem wiederum die sechs Artcards liegen. Ein weiterer kleiner Pappschuber enthält eine Anstecknadel, den Badge sowie das Poster mit Bauplan der Event Horizon. Das Bonusmaterial ist ausschließlich auf der Blu-ray zu finden und mit jenem der alten Disk identisch. Nur dort gibt’s also den Audiokommentar von Anderson und Produzent Bolt. Das Making-of läuft gut 100 Minuten und beleuchtet praktisch alle Aspekte der Produktion – leider nur in SD-Qualität. „Kein Weg zurück“ läuft acht Minuten und konzentriert sich auf die Entstehung einzelner Szenen. „Geheimnisse“ hält dann die noch gefundenen entfernten/erweiterten Szenen bereit und „Die ungesehene Event Horizon“ liefert Storyboard-Entwürfe. Alle Extras sind untertitelt.

Gesamtbewertung Event Horizon  (73%)

Event Horizon hat die Zeit erstaunlich gut überstanden. Sieht man vom dünnen Drehbuch und den manchmal dümmlichen Dialogen ab, kann man mit Paul Andersons SciFi-Horror-Mix durchaus Freude haben. Und in der 4K-Fassung gibt’s das Ganze jetzt mit dem bisher bestmöglichen und (endlich) wieder unverzerrten Bild. Definitiv ein Must have für Fans des Films.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 18. August 2022 Review am: 11. September 2022
Erscheinungsjahr Film: 1997 Laufzeit: 96 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

 

Sonos Sub Mini: Multiroom-Subwoofer für 499 Euro

Sonos hat mit dem Sub Mini einen neuen Subwoofer für sein Multiroom-System vorgestellt. Das gute Stück kostet 499 Euro.

Der zylindrische Sub Mini eigne sich laut dem Hersteller besonders für kleinere Räume bzw. die Kombination mit den Soundbars Beam (Gen. 2) und Ray. Freilich steht es euch frei, diesen Sub auch mit einer Sonos Arc zu kombinieren, da rät der Hersteller selbst aber eher zu dem größeren Subwoofer aus dem eigenen Portfolio. Der Sub Mini ist ab dem 6. Oktober weltweit in den Farben Mattschwarz und Weiß erhältlich.

Verbaut hat Sonos hier zwei Force-Canelling-Tieftöner, die nach innen gerichtet sind und in dem akustisch versiegelten Gehäuse Verzerrungen neutralisieren sollen. Die Signalverarbeitung habe man ebenfalls optimiert. Wenn der Sub Mini mit anderen Speakern wie Beam (Gen. 2), Ray, One oder One SL gekoppelt wird, übernimmt er die tiefen Frequenzen, wodurch auch Mitten und Höhen detaillierter dargestellt werden und der Sound insgesamt voller und kräftiger klinge, so Sonos.

Den neuen Sonos Sub Mini gibt es in den Farben Schwarz und Weiß.
Den neuen Sonos Sub Mini gibt es in den Farben Schwarz und Weiß.

Der Sub Mini verfügt über ein rundes, Design, das Platz sparen soll. Er lässt sich mit wenigen Klicks über die App in das bestehende Sonos-System integrieren. Das Trueplay-Tuning erkennt Reflexionen der Wände und Möbel und verbessert das Hörerlebnis, indem es den Sound des Sub Mini dem Raum und seiner Umgebung genau anpasst.

Sonos Sub Mini: Doch besser das größere Modell kaufen?

Ob sich der Sonos Sub Mini für euch lohnt, solltet ihr abwägen. Das größere Subwoofer-Modell des Unternehmens trägt eine Preisempfehlung von 849 Euro. Doch dieser Bass-Spezialist ist des Öfteren auch schon in Angeboten deutlich günstiger zu haben gewesen. Der Aufpreis kann sich also auf lange Sicht durchaus auszahlen. Hier gilt es eben abzuwägen, welche Ausgabe bei eurem individuellen System mehr Sinn ergibt.

Emmy Awards 2022: Das sind die Gewinner

Bei den diesjährigen 74. Emmy Awards wurden wieder die besten TV-Filme und -Serien prämiert. Erneut gab es dabei einige wenige, große Abräumer.

So konnte etwa „The White Lotus“ von HBO gleich mehrere Preise abräumen und steht somit als einer der ganz großen Gewinner da. Aber auch die Streaming-Anbieter dürften zufrieden sein. Etwa sicherte sich Apple TV+ für seine Comedy-Serie „Ted Lasso“ den preis als beste Komödie. Zusätzlich durfte der Schauspieler Brett Goldstein eine Trophäe als bester Nebendarsteller mit nach Hause nehmen. Er mimt in „Ted Lasso“ den ewig grummeligen Ex-Fußballer Roy Kent.

Netflix wiederum durfte etwa mit „Ozark“ punkten: Julia Garner erhielt den Emmy Awards als beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie. Wiederum erhielt der Südkoreaner Lee Jung-jae den begehrten Preis als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie – für seine Darbietung in Netflix „Squid Game“. Keine große Überraschung dürfte auch gewesen sein, dass Zendays den Preis für die beste Drama-Hauptdarstellerin ergatterte – in HBOs „Euphoria“. Hierzulande läuft diese Serie bei Sky.

Ein Ende für die Emmys für „Ted Lasso“ war übrigens noch gar nicht ganz absehbar: Auch Hauptdarsteller Jason Sudeikis erhielt nämlich einen Preis als bester Hauptdarsteller in einer Komödie. Andere Emmys gingen beispielsweise an Michael Keaton für „Dopesick“ oder Amanda Seyfried für ihre Hauptrolle in der Miniserie „The Dropout“.

Emmy Awards 2022: Seid ihr mit den Gewinnern einverstanden?

Ansonsten ist natürlich die Frage, ob ihr mit den Gewinnern der diesjährigen Emmy Awards einverstanden seid oder eure Lieblingsserien eher übergangen wurden? So kann man sich ja schon über die Nominierungen oft streiten. Beispielsweise hätte ich Netflix „Cobra Kai“ Nominierungen und Preise gegönnt. Letzten Endes sind auch die Emmy Awards subjektiv vergeben worden und entsprechen nicht „objektiv“ und unumstößlich der Creme de la Creme des TV-Segments.

Welche Filme und Serien hättet ihr mit einem Emmy Award versehen? Habt ihr die Preisverleihung verfolgt, oder ist euer Interesse da eher überschaubar? Und werdet ihr euch nach Durchsicht der Gewinnerlisten vielleicht das ein oder andere Format nachträglich zu Gemüte führen? Unten findet ihr die Liste mit den Siegern!

Drama Series

  • “Succession” (HBO)

Comedy Series

  • Ted Lasso (Apple TV+)

Limited or Anthology Series

  • The White Lotus” (HBO)

Lead Actor in a Drama Series

  • Lee Jung-jae (Squid Game)

Writing for a Drama Series

  • Succession: All The Bells Say – Jesse Armstrong

Directing for a Comedy Series

  • Ted Lasso: No Weddings And A Funeral – MJ Delaney

Lead Actress in a Comedy Series

  • Jean Smart (Hacks)

Lead Actress in a Drama Series

  • Zendaya (Euphoria)

Directing for a Drama Series

  • Squid Game – Hwang Dong-hyuk

Writing for a Comedy Series

Abbott Elementary – Quinta Brunson

Lead Actor in a Comedy Series

  • Jason Sudeikis (Ted Lasso)

Outstanding Writing for a Variety Special

  • Jerrod Carmichael: Rothaniel

Writing for a Limited or Anthology Series or Movie

  • The White Lotus – Mike White

Directing for a Limited or Anthology Series or Movie

  • The White Lotus – Mike White

Competition Program

  • Lizzo’s Watch Out for the Big Grrrls (Amazon Prime Video)

Lead Actress in a Limited Series or Movie

  • Amanda Seyfried (The Dropout)

Supporting Actress in a Limited Series or Movie

  • Jennifer Coolidge (The White Lotus)

Variety Talk Series

  • Last Week Tonight With John Oliver (HBO)

Variety Sketch Series

  • Saturday Night Live (NBC)

Supporting Actor in a Comedy Series

  • Brett Goldstein (Ted Lasso)

Supporting Actress in a Comedy Series

  • Sheryl Lee Ralph (Abbott Elementary)

Supporting Actress in a Drama Series

  • Julia Garner (Ozark)

Supporting Actor in a Drama Series

  • Matthew Macfadyen (Succession)

Supporting Actor in a Limited Series or Movie

  • Murray Bartlett (The White Lotus)

Lead Actor in a Limited Series or Movie

  • Michael Keaton (Dopesick)

Auf 700 Stück limitiert: Jurassic World Sonderedition 4K UHD Blu-ray inkl. Dinosaurier-Statue

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Amazon hat erneut Kontingente der limitierten Jurassic World Sonderedition mit allen sechs Filmen und Dinosaurier-Statue freigeschaltet. Holt euch das Sammlerobjekt, bevor es komplett ausverkauft ist!

Wichtiges Update: Es handelt sich bei den Jurassic World Ultimate Collections wohl nicht um die Sonderedition, sondern um eine weitere Ultimate Collection ohne Figur. Die Preise von Media Markt und Saturn sind wohl überzogen und 30 Euro teurer als z.B. bei Amazon.de. Storniert ggf. eure Bestellung oder beobachtet das Angebot bis z.B. ein Bild der Edition online gestellt ist (um sicher zu gehen).

Update: Die auf 700 Exemplare limitierte Edition ist derzeit auf Saturn.de und Mediamarkt.de vorbestellbar!

Hinter der „Jurassic World“ Ultimate Collection verbirgt sich eine Komplettedition mit allen sechs Filmen „Jurassic Park“, „Vergessene Welt: Jurassic Park“, „Jurassic Park III“, „Jurassic World“, „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ und „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“. Als Goodie bekommt ihr noch eine Dinosaurier-Skulptur die die Velociraptoren „Blue“ und „Beta“ aus den Jurassic World-Filmen zeigt. Dazu gibt es noch ein Authentifikations-Zertifikat, da diese Sonderedition auf 700 Stück limitiert ist.

Roku Express (2022), Roku Wireless Bass und Roku OS 11.5 vorgestellt

Roku hat den neuen Roku Express (2022) sowie einen kabellosen Subwoofer namens Wireless Bass vorgestellt. Im ersten Schritt erscheinen die beiden Produkte nur in den USA.

Da Roku mittlerweile aber auch am deutschen Markt vertreten ist, dürften die beiden Produkte in absehbarer Zeit sicherlich auch in unseren Breitengraden verfügbar sein. Für den Roku Express gibt man als Aufbesserung Unterstützung für Dual-Band-Wi-Fi, mehr Leistung, mehr Speicherplatz und eine verbesserte Fernbedienung an. Der Roku Express ist nicht auf 4K-, sondern nur auf HD-Inhalte hin ausgelegt.

Der Roku Wireless Bass ist ein kabelloser Subwoofer, der natürlich als logische Ergänzung der Roku Streambar, Roku Wireless Speakers oder der Roku TV Wireless Soundbar fungieren kann. In den Vereinigten Staaten wird Roku auch Bundles mit der Streambar anbieten. Die Kopplung mit den Roku-Soundbars soll sich quasi automatisch bewerkstelligen lassen.

Der Roku Wireless Bass ist ein neuer, kabelloser Subwoofer des Herstellers.
Der Roku Wireless Bass ist ein neuer, kabelloser Subwoofer des Herstellers.

In den Handel kommt der Roku Express am 16. Oktober 2022. Vorbestellungen sind in den USA bereits möglich. Der neue Roku Express (2022) kostet 29,99 US-Dollar, während der Roku Wireless Bass bei 129,99 US-Dollar steht. Er ist ebenfalls ab sofort vorbestellbar, geht aber erst ab dem 7. November 2022 in die Auslieferung. Das Bundle aus Roku Streambar & Wireless Bass kostet in den USA 249,99 US-Dollar und ist ebenfalls ab 7. November 2022 zu haben.

Roku OS 11.5 vorgestellt

Parallel hat Roku auch noch das brandneue Roku OS 11.5 in Aussicht gestellt, das neue Features mitbringt. Beispielsweise gibt es eine neue Möglichkeit neue Inhalte zu entdecken, die sich „The Buzz“ nennt und direkt über den Homescreen zugänglich ist. Im Wesentlichen beschreibt man da geschönt Werbung für die Inhalte von Partnern. Außerdem startet „Continue Watching“: Das ist ein zentraler Bereich, über den ihr bereits gestartete Streaming-Inhalte fortsetzen könnt, ohne erstmal in den einzelnen Apps suchen zu müssen. Partner sind z. B. HBO Max, Netflix und Paramount+.

Roku OS 11.5 startet mit vielen neuen Funktionen.
Roku OS 11.5 startet mit vielen neuen Funktionen.

Die „Save list“ wiederum ist eine Art Anbieter-übergreifende Watchlist für euch, klingt also auch durchaus sinnig. Ebenfalls will man über den Roku Store Inhalte von Partnern feilbieten. Bluetooth Private Listening ist nun zudem mit den Roku Ultra, Roku Streambar, und Roku Streambar Pro kompatibel. Roku OS 11.5 wird für die Geräte des Unternehmens schrittweise „innerhalb der kommenden Monate“ verteilt.

Apple tvOS 16 startet heute mit neuen Funktionen

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Apple wird noch heute tvOS 16 für die Apple TV (4K) veröffentlichen. Da sind natürlich auch neue Funktionen mit von der Partie.

Noch heute wird das neue Betriebssystem tvOS 16 für die Apple TV bzw. Apple TV 4K verteilt. Neu dabei ist etwa die API Metal 3, welche in Spielen mehr Performance freischalten sollte – allerdings erst bei möglichen Nachfolgemodellen, denn vorausgesetzt wird ein A13 Bionic. Es gibt Gerüchte um einen kommenden Apple TV 4K mit dem A14, sodass man da abwarten sollte.

tvOS 16 schaltet personalisierte Spatial-Audio-Profile frei

Apple tvOS 16 erscheint für die Apple TV HD sowie die Apple TV 4K der ersten und zweiten Generation. Das neue, personalisierte Spatial-Audio-Profil gibt es aber nur für die Apple TV 4K. Vorausgesetzt wird da zur Nutzung aber auch noch ein iPhone zur Einrichtung, sonst kommt ihr nicht weit. tvOS 16 soll auch die Aussetzer bei Dolby Atmos beheben, welche einige Nutzer plagten, die ihre Apple TV 4K in Kombination mit Mediaplayern genutzt haben.

tvOS 16 schaltet auch erweiterten Multi-User-Support frei.
tvOS 16 schaltet auch erweiterten Multi-User-Support frei.

Auch werden nun mehr Game-Controller unterstützt – etwa die Nintendo Joy-Con und der Pro Controller der Switch. Ebenfalls gibt es verbesserte Multi-User-Integration, sodass z. B. einzelne Apps wie Disney+ oder Netflix euch direkt korrekt einloggen können. Das hängt aber auch von der Einbindung der App-Entwickler ab. Apple tvOS 16 sollte eigentlich auch HDR10+ unterstützen, der Hersteller entfernte später jedoch alle Verweise darauf.

Apple tvOS 16 verbessert den Videoplayer

Der native Videoplayer in tvOS 16 ist zudem inzwischen für mehrere Wiedergabegeschwindigkeiten gerüstet – etwa 0,5x, 1x, 1,25x, 1,5x, 2x oder auch angepasste Werte. Dank SwiftUI haben Entwickler für ihre Apps zudem nun mehr Anpassungsoptionen. Erst später soll tvOS 16.x zudem für den Smart-Home-Standard Matter fit gemacht werden. Dies ist aktuell aber noch nicht freigeschaltet.

Google Chromecast HD: Neue Informationen zum günstigen Mediaplayer

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Google könnte im Oktober 2022 einen neuen Chromecast vorstellen. Dabei soll es sich allerdings um ein preisgünstiges HD-Modell handeln.

Am 6. Oktober 2022 wird Google ein digitales Event abhalten. Bekannt ist bereits, dass das Unternehmen an jenem Datum die neuen Smartphones Pixel 7 und Pixel 7 Pro vorstellen wird. Auch eine Pixel Watch steht im Raum. Dazu gesellen könnte sich ein neuer Mediaplayer. Der offizielle Name ist noch offen, aber alles deutet auf einen preisgünstigen Chromecast HD hin. Demnach soll der neue Stick nur maximal 1080p unterstützen. Als Oberfläche werde erneut Google TV herhalten.

Somit würde das neue Modell unterhalb des Google Chromecast mit Google TV rangieren, der bekanntermaßen für Ultra HD / 4K gerüstet ist. Außerdem werden wohl nur Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.2 an Bord sein, wie durch die Firmware durchgesickert ist. Die neueren Standards Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 bleiben demnach draußen. Als SoC soll der Amlogic S805X2 dienen, welcher dem Chip des 4K-Modells klar unterlegen wäre – außer, dass er die AV1-Decodierung beherrscht. 1,5 GByte RAM sind wohl für den Chromecast HD angedacht.

Der Google Chromecast mit Google TV kostet 69,99 Euro.
Der Google Chromecast mit Google TV kostet 69,99 Euro.

Der „normale“ Google Chromecast mit Google TV ist bereits ein recht günstiger Streaming-Player: Der Preis beträgt 69,99 Euro. Die HD-Version hat aber noch etwas Spielraum, das zu unterbieten. Offenbar will Google mit dem neuen Produkt diejenigen ansprechen, die noch mit betagten 1080p-TVs unterwegs sind und nach Möglichkeiten suchen, ihre Fernsehgeräte etwas smarter zu machen.

Google Chromecast: Kein 4K-Nachfolger in Sicht

Wer hingegen auf einen Nachfolger des Google Chromecast mit Google TV mit 4K-Unterstützung hofft, muss sich wohl noch gedulden. Da zeichnet sich aktuell leider gar nichts ab. Viele Leser würden ein neues Modell mit mehr Performance sicherlich begrüßen. Auch an der Oberfläche könnte man Optimierungen vornehmen, denn der aktuelle Fokus auf Empfehlungen (= Werbung) passt sicherlich nicht jedem. Hier können wir aber dann vorerst nur auf 2023 hoffen.

TEST: Star Trek: Der Film Directors Edition auf 4K Blu-ray – Die Enterprise in Bestform

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Star Trek: Der Film – Directors Cut erschien endlich als Directors Edition auf 4K UHD Blu-ray. Wir haben den Film umfänglich getestet und berichten euch, ob das 4K Remaster gelungen ist.

Inhalt (80%)

Im September 2021 erschien bereits eine Box mit den Teilen I bis IV in neuer 4K-Abstastung. Allerdings enthielt diese Edition Star Trek: Der Film lediglich in der Kinofassung. Umso enttäuschter (hier und da auch verärgerter) war man, als bekannt wurde, dass man die unter Fankreisen bevorzugte Director’s Edition Anfang April auf Paramounts eigenem Streaming-Kanal veröffentlichen wollte. Doppelt ärgerlich, da Paramount+ hierzulande noch gar nicht verfügbar ist. Der offizielle Grund für die Premiere auf dem Streaming-Portal war die aufwendige Restaurierung und Überarbeitung der Effekte, die man zum Veröffentlichungszeitpunkt der 4K-Veröffentlichung im September 2021 nicht abschließen konnte.

Nicht abschließen können ist ein gutes Stichwort. Denn exakt das trifft auch auf Robert Wise‘ ursprünglichen Kinofilm zu. Die Trickeffekte-Firma Robert Abel and Associates sollte ursprünglich bahnbrechende Effekte liefern, brauchte dann aber viel zu lange und lieferte schlechte Ergebnisse. Paramount stoppte die Firma einige Monate vor Kinostart die die Tricks von Douglas Trumbull und John Dykstra realisieren ließ (die man ohnehin ursprünglich vorgesehen hatte). Da der Zeitdruck enorm war, wurden viele Shots einfach nicht fertig – jedenfalls nicht so, wie sich Robert Wise das eigentlich gedacht und erhofft hatte. Und das trotz der Tatsache, dass Trumbull sein Team in drei Schichten sieben Tage die Woche 24 Stunden am Tag arbeiten ließ. Als Ende der 90er Jahre mit David C. Fein und Michael Matessino zwei Mitglieder von Robert Wise‘ Produktionsfirma an den Regisseur herantraten, um den Filmemacher zu einer tricktechnisch aktualisierten Version zu überreden, erschuf man gemeinsam eine überarbeitete Fassung. Diese wurde im November 2001 unter anderem auf DVD veröffentlicht, die den Namen Director’s Edition trug.

Die neu bearbeiteten Effekte sehen einfach fantastisch aus. Man beachte auch das jetzt vorhandene Shuttle unten links, das in der Kinofassung nicht vorhanden war

Die zwischenzeitlich mal fürs US-TV angefertigte „Special Longer Version“ (die in Deutschland nicht Bestandteil der Dir. Edition Veröffentlichungen ist) diente hier nicht als Basis, da diese größtenteils einfach nur entfernte Szenen integrierte, während die Director’s Edition mitunter ganz neu geschnitten wurde. Zusätzlich zu einigen Kürzungen wurden insgesamt 90 neue und neu gestaltete Effekte erstellt, die ihre größte Ausprägung in den Ansichten der Enterprise im Trockendock haben. Die Tatsache, dass die Director’s Edition nie auf Blu-ray erschien, lag daran, dass diese aufwändigen Arbeiten Anfang der 2000er nur in SD produziert wurden.

Erneut waren es Matessino und Fein, die sich nun an das Material setzten und insgesamt sechs Monate darauf verwendeten, die Restaurierung und neue Komposition der Effekte in 4K vorzunehmen. Die auf 65-mm-Film vorliegenden Effektshots von Trumbull wurden tatsächlich wieder aufgetrieben und mit 8K-Auflösung gescannt. Jene, die Dykstra auf VistaVision gefilmt hatte, bekamen einen 6K-Scan. Und weil man gerade dabei war, hat man hier und da (weitgehend dezent) noch ein paar Effekte ergänzt. Allerdings immer im Sinne des Originalfilms und nie nach dem Motto eines George Lucas und seinen CGI-Eskapaden in den klassischen Star-Wars-Filmen. Herausgekommen ist nun nicht mehr nur die rundeste Fassung des Films, sondern auch die hübscheste – sieht man mal von einer paar Ausrutschern wie jenen in der kuscheligen Couchzone ab, wo man die Darsteller so dermaßen schlecht vor dem (nun größeren) Sternenfenster ausgeschnitten hat, dass sie wie Pappkameraden aussehen (ab 53’26).

Bildqualität (80%)

Star Trek: Der Film wurde damals natürlich analog auf 35 mm Film aufgenommen. Für die 4K UHD Blu-ray wurde nun ein neuer 4K-Scan des Filmmaterials vorgenommen und die Scheibe wurde im Nachgang mit erweitertem Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie mit HDR10 und Dolby Vision gemastert. Gegenüber der Kinofassung (deren Bild- und Tontest könnt ihr hier noch mal nachlesen) selbst fällt neben dem etwas schmaleren Bildformat (die Dir. Ed. ist 2,39:1, die Kinofassung 2,35:1) auf, dass man mitunter durchaus noch mal ein anderes Grading hat wirken lassen.

Auf Vulkan ist es nun sichtbar weniger rot gefärbt. Das gibt Spock wieder ein etwas natürlicher wirkendes Gesicht zurück. Was allerdings (leider) auch auffällt: Gegenüber der letztjährigen Neufassung der Kinoversion wurde eine dezente Rauschfilterung vorgenommen. Spocks Gesicht ist fast frei von Körnung, wo es bei der Kinofassung noch wuselte. Auch auf Oberflächen im Hintergrund sieht man nun weniger Rauschen. Prinzipiell darf man das kritisieren, auch wenn es hier nicht zu einem gefürchteten Wachsfigurenkabinett wird. Die neu hinzugefügten / neu komponierten visuellen Effekten sehen indes fabelhaft aus.

Die Dir. Edition wurde leichte rauschgefiltert. Nicht nur Spocks Gesicht wirkt etwas softer als bei der Kinofassung. Dafür ist das arg rote Grading auf Vulkan wieder neutralisiert worden

Doch selbst wenn man beklagen kann, dass man für die Dir. Edition leicht gefiltert hat, so sind die verbesserten Effekte einfach Gold wert. Schaut man sich die Enterprise in der Tiefe des Alls nach 48’49 (Dir. Ed.) an, so hat sie unterschiedlich farbliche Beleuchtung, man erkennt die Positionslichter und es ist die typische Enterprise. Über die Kinofassung ist es ein matschiges verschwommenes etwas. Im Übrigen sind ein paar Lichtfarben geändert worden. Leuchtet der Navigationsdeflektor des Schiffes bei 87’51 (Dir. Ed.) über die Kinofassung in Blau, ist er über den Director’s Cut orangegelb.

Was analog zum Vergleich der BD Kinofassung vs. Dir. Ed. auch für die 4K-Scheiben gilt: Die Director’s Edition UHD Blu-ray ist in der Farbgebung neutraler und weniger kräftig. Das übertriebene Rot auf Vulkan ist auch hier neutralisiert. Die Farbgebung ist grundsätzlich neutraler als bei der Kinofassung. Gegenüber der Director’s Edition Blu-ray ist die UHD Blu-ray nicht astronomisch unterschiedlich, bietet aber die noch mal etwas neutralere Darstellung, hat intensivere Spitzlichter und einen satteren Schwarzwert. Bei der Detailauflösung wird es schwierig, da der Film schon ausgangsseitig viele nicht ganz scharfe Shots hat und die Filterung ebenfalls etwas von der Detailschärfe nimmt.

Tonqualität (90%)

Die Director’s Edition kommt gegenüber der Kinofassung, die in 2.0 True HD vorlag, mit einem 5.1-Sound in Dolby Digital – und zwar mit einem komplett neuen Mix auf Basis des englischen Atmos-Sounds. Und es hat sich wirklich gelohnt. Denn der 5.1 Sound legt schon in der Ouvertüre gut los. Er bringt Fundament mit, klingt recht fein aufgelöst und wird vom englischen Atmos-Sound allenfalls in der Hochtonsauberkeit noch mal geschlagen. Dass wir es hier „nur“ mit einer Dolby Digital Tonspur zu tun haben, merkt man weder durch beschränkte Tiefbasstätigkeit noch aufgrund komprimierter Dynamik. Selbst in der berühmten Titelmelodie lässt sich die deutsche Fassung nicht sonderlich vom Atmos-Sound der englischen Spur abhängen.

Die tieffrequenten Anfangs-Akzente werden von sauberen Hochtonsignalen begleitet und wenn die Klingonen-Kreuzer auftauchen, werden die Geräuscheffekte wunderbar räumlich verteilt. Kaum zu glauben, dass wir es mit einem Film zu tun haben, der mittlerweile über 40 Jahre alt ist. Auch bei den Soundeffekten ist das ganz großes und wirklich wuchtiges Kino. Die Klingonen sprechen übrigens in ihrer eigenen Sprache, deren deutsche Untertitel sich (bei Bedarf) zwar nicht über das Haupt-, sehr wohl aber über das Player-Menü ausschalten lassen. Apropos Sprache: Für die Nachsynchronisation der neuen Szenen kamen größtenteils andere Sprecher zum Einsatz. In Summe sind es nicht ganz zehn Minuten, in denen andere Stimmen zu hören sind, was aber nicht zu sehr ablenkt, da die Sprecher hier wirklich mit Elan bei der Sache sind und sich soweit von ihren „Originalen“ gar nicht entfernen. Ein paar Fehler der alten 5.1-Tonspur der DVD hat man zudem ausgemerzt, dafür aber noch einmal neue Sprecher engagiert, sodass es teilweise drei unterschiedliche Stimmen für einzelne Darsteller gibt. Allerdings sind diese Korrekturen von sehr kurzer Dauer.

Der neue 5.1 Sound ist phänomenal gut

Wie beschrieben, ist nun auch der O-Ton aufgepeppt worden und kommt für die Director’s Edition in Dolby Atmos. Wie die deutsche 5.1-Spur haut die schon im Tiefbass mächtig rein. Deutlich wuchtiger und satter als die bisherige True-HD-Fassung geht’s hier zur Sache, was dem Film wirklich gut steht und ihn fast auf das Niveau von heutigen Produktionen hebt. Hinzu kommt, dass man noch Original-Produktions-Dialogbänder fand, die für sehr klare und feine Dialoge sorgten. Auf der Höhen-Ebene tut sich natürlich auch was. Schon während der Ouvertüre hört man ein paar Instrumente sanft von oben säuseln. Und diese wurden dediziert dort abgelegt – es ist also nicht einfach eine „Hochmischen“ der Filmmusik. Alleine dafür gebührt schon einmal Lob, denn das klingt nach Sinn und Verstand an den Reglern.

Ziemlich cool ist der düstere Piano-Ton beim Auftauchen der Wolke nach 4’40. Auch während der Sequenz mit den Klingonen gesellen sich immer wieder Einzeltöne aus den Heights zum Geschehen. Der Abschuss der Waffen wird dann sogar richtig wuchtig aus den Heights begleitet und auch die Durchsagen der Space Station nach sieben Minuten sorgen für authentische Immersion. Doch nicht alles ist Gold, was glänzt. Das Shuttle nach 12’48 fliegt sichtbar unter der Kamera hindurch, wird aber von den Heights wiedergegeben. Und auch die berühmte Titelmelodie klingt etwas komprimiert und wenig rund aus den Heights. Cool, wiederum sind die Geräusche nach 31 Minuten, die wie eine Mischung aus Elektrizitäts-Spratzeln und Wasserrauschen aus den Heights kommen. Während des Flugs nach etwas über 40 Minuten gibt es dann zahlreiche Wusch-Geräusche von den Höhen-Lautsprechern und im weiteren Verlauf, während sich die Enterprise tiefer ins All bewegt, setzt es immer wieder interessante, etwas dissonant klingende Sounds wie von einer großen Sprungfeder. Während des Finales hört man dann zahlreiche 3D-Sounds, die verdeutlichen, dass die ganze Sache ziemlich unter Spannung steht.

  • Deutsch: Dolby Digital 5.1 (90%)
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (100%)

Info: Die Beschreibung des Bonusmaterials bezieht sich auf die Complete Adventure Box. Die Filmdisks der Director’s Editions enthalten jeweils die Audiokommentare von David C. Fein, Mike Matessino und Daren Dochterman, sowie jenen von Robert Wise, Douglas Trumbull, John Dykstra, Jerry Goldsmith und Stephen Collins. Dazu gesellt sich der Textkommentar von Michael und Denise Okuda. Die beiden Filmdisks der Kinofassung beinhalten wiederum den Audiokommentar von Michael & Denise Okuda, Judith & Garfield Reeves-Stevens und Daren Dochterman sowie eine isolierte Tonspur mit der Filmmusik.
Die Blu-ray der Kinofassung weist dann zwei zusätzliche Featurettes sowie elf entfernte Szenen, die Computer-Datenbank und Storyboards auf.

Der größte Schwung an Bonusmaterial liegt dann auf der fünften Scheibe (die man im Complete Adventure Set etwas suchen muss). Dort finden sich mit „Das menschliche Abenteuer“, „Effektetests“, „Kostümtests“ und „Computergrafik“ sowie drei entfernten Szenen auch die neuen Bonusmaterialien. „Das menschliche Abenteuer“ ist bspw. ein achtteiliges, knapp 50-minütiges Featurette, das sich auch auf die drei Rekonstrukteure/Produzenten Matessino, Dochterman und Fein konzentriert. Diese rollen auf, wie man den ersten Star-Trek-Film doch noch in die Fassung brachte, die jeder haben wollte. Robert Wise kommt (in Archivaufnahmen) ebenfalls zu Wort und natürlich bekommt man extrem spannende Einblicke in die damalige Modellarbeit von Trumbull und seinem Team. Unter dem alten Bonusmaterial finden sich dann auch elf entfernte Szenen, welche die 1983er TV-Version enthalten hatte, die aber wiederum nicht in die Director’s Edition integriert wurden. Außerdem ist hier auch das ältere achtteilige Featurette „Star Trek Universum“ enthalten. Diese Bonusdisk ist auch Bestandteil der 3-Disk-4K-UHD-Director’s-Edition in der Amaray-Verpackung. Nur die 5-Disk Complete Adventure Box enthält zusätzlich die Kinofassung auf BD und UHD-BD sowie Poster, Artcards, Aufkleber und ein schickes Booklet. Wichtig für Komplettisten: Die Special Longer TV-Fassung ist im deutschen Set nicht enthalten!

Gesamtbewertung Star Trek: Der Film  (83%)

Star Trek: Der Film mag immer noch nicht der Liebling eines jeden SciFi-Fans und sogar Trekkies sein. Aber in der Director’s Edition ist er über weite Strecken ein ganz anderer, ja: ein besserer Film. Alles wirkt runder, etwas stimmiger und die verbesserten Effekte machen wirklich Spaß. Man kann die fünfminütige Trockendock-Sequenz ja gerne als überdehnt und schwelgerisch betrachten, das macht sie aber nicht weniger hübsch und beeindruckend, wenn man sich das Alter des Films vor Augen führt.

Die 4K UHD Blu-ray ist über weite Strecken mit jener der Kinofassung qualitativ auf einem Level, hat aber eine leichte Rauschfilterung zu verkraften. Wer das nicht mag, könnte sich etwas ärgern. Auch wenn es dezent gemacht wurde und nicht zu völlig glatten Oberflächen führt. Die englische Atmos-Tonspur und der deutsche 5.1-Sound sind ein Gedicht, da gibt’s gar kein Vertun.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 08. September 2022 Review am: 11. September 2022
Erscheinungsjahr Film: 1979 Laufzeit: 137 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Star Trek: Der Film Dir. Ed. Trailer:

Amazon storniert Bestellungen der „Die Tribute von Panem“ 4K-Collection wegen Preisfehler

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Seit rund zwei Wochen steht die „Die Tribute von Panem“ 10th Anniversary 4K Ultimate Steelbook Collection zur Vorbestellung bereit. Die ersten Bestellungen hatte Amazon kurzerhand storniert, aufgrund eines Preisfehlers.

Update: Kein Preisfehler und deutlich beliebter ist die neue Top Gun 2-Film Superfan-Collection welche zwei schöne 4K Blu-ray Steelbooks und Goodies in einer Box anbietet.

Mehrere Leser hatten uns berichtet, dass sie in den letzten Tagen digitale Post von Amazon erhalten haben. In der Email wurden die Käufer darüber informiert, dass „die genannten Artikel von uns auf der Webseite irrtümlich zu einem falschen Preis ausgezeichnet wurden“. Entsprechend müsste Amazon die Bestellung stornieren und eine Bitte nach Verständnis ist natürlich mit dabei! Schließlich müsste man sich als Kunde „ja schon selbst über den ungewöhnlichen Preis gewundert“ haben. Wirklich?

Preisdifferenz betrug lediglich 15 Euro

Für die Amazon-exklusive „Die Tribute von Panem“ 10th Anniversary 4K Ultimate Steelbook Collection“ (sagt das 10 mal schnell hintereinander) wurden 104,62 Euro verlangt. Nach der Korrektur wird die Collection nun für 119,99 Euro angeboten, eine Differenz von ca. 15 Euro. Wundert man sich hier wirklich über den ungewöhnlichen Preis? Für vier Filme die es seit mehreren Jahren als restaurierte UHD-Fassung auf 4K Blu-ray zu kaufen gibt und die in einer Single 4K Steelbook-Collection (mit allen vier Filmen) derzeit für 39,63 Euro angeboten wird?

Irgendwie können wir das Verhalten von Amazon nicht nachvollziehen. Zum einen ist die Preisdifferenz jetzt nicht so gravierend, dass man von einem Preisfehler ausgehen müsste, zum anderen ist ein Preis von über 25 Euro (im ursprünglichen Angebot) für ältere Filme im 4K Blu-ray Steelbook schon happig. Neben einem einzigartigen Design der Steelbooks und einem Schuber, der die vier Filme vereint, bietet die Box auch keinerlei zusätzliche Goodies oder Vorteile.

Wie findet ihr das Verhalten von Amazon? Habt ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht oder ist diese Meldung für euch ebenfalls das erste Mal, dass ihr von einem nachträglichen Storno aufgrund eines Preisfehlers gehört habt?