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Amazon Prime Video unterstützt ab sofort Dolby Vision HDR!

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Dolby setzt seinen Siegeszug und die Verbreitung des dynamischen HDR-Formats Dolby Vision fort. Amazon Prime Video unterstützt ab sofort Dolby Vision, wenn auch bislang nur für wenige Inhalte.

Update: Dolby Vision scheint auch auf der gesamten Breite der Fire TV-Geräte zu funktionieren, sofern diese das HDR-Format unterstützen, wie z.B. der Fire TV Stick 4K, Fire TV Cube oder der Fire TV Stick 4K Max

Originalbeitrag: Ein großer Moment für Dolby und das dynamische HDR-Format Dolby Vision. Seit fast 5 Jahren unterstützte Amazon Prime Video neben HDR10 nur das Konkurrenzformat HDR10+ – bis jetzt! Wer Prime Video über eine Smart TV-App nutzt, kann erste Serien bereits Dolby Vision HDR genießen. Die Auswahl ist sehr eingeschränkt und umfasst derzeit nur drei Serien: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht„, „Tom Clancy’s: Jack Ryan“ und „Das Rad der Zeit“ (The Wheel of Time). Allein die Herr der Ringe-Serie ist es wert, sich einmal das neue Format zu Gemüte zu führen. Die Serie steht zusätzlich zu Dolby Vision in 4K Ultra HD-Auflösung und Dolby Atmos 3D-Sound parat.

Die Blockbuster-Serie "Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht" steht in 4K, Dolby Vision und Dolby Atmos bereit
Die Blockbuster-Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ steht in 4K, Dolby Vision und Dolby Atmos bereit

Derzeit scheinen nur Smart TV-Apps vom „neuen Feature“ Gebrauch machen zu können. Streaming-Player, wie die hauseigenen Fire TV-Geräte, Smartphones oder Tablets spielen die Inhalte weiterhin nur in HDR10-Format ab. Selbst Apples Smartphones ab dem iPhone 12 sind von der Unterstützung ausgeschlossen. Es wird sich sicherlich nur noch um Tage/Wochen handeln, bis der Support ausgeweitet wird.

Dolby Vision ist nicht zu stoppen

Dolby Vision darf derzeit (neben HDR10) als Branchenstandard genannt werden. Nicht nur Film- und Serienproduzenten setzen auf das dynamische HDR-Format, auch die meisten namhaften TV-Hersteller wie LG, Sony, Philips, Panasonic oder TCL setzen seit Jahren auf DV. Einzig Samsung hat sich bislang gegen das Format gewehrt. Ähnlich sieht es bei den Streaming-Plattformen aus. Netflix, Disney Plus, Apple TV+, alle setzen auf Dolby Vision. Amazon Prime Video ging den Weg des „einsamen Wolfs“ mit HDR10+.

Die letzte Bastion der HDR10+-Allianz ist gefallen

Mit der Unterstützung von Dolby Vision HDR auf Amazon Prime Video, fällt auch die letzte Bastion der HDR10+-Allianz. Der von Samsung ins Leben gerufene Konkurrenz-Standard wurde bereits 2017 als dynamisches HDR-Format auf Prime Video integriert, die Bandbreite der unterstützten Filme und Serien blieb jedoch überschaubar. Zum größten Teil, handelte es sich um exklusive Inhalte, die mit HDR10+ angeboten wurden. Leider sollte das der größte Wurf für HDR10+ bleiben. Selbst wenn einige Hersteller HDR10+ sowie Dolby Vision unterstützen, so zieht das Format von Dolby immer weiter davon und wir stellen uns wieder die alte Frage, wann wird Samsung endlich auf den Dolby Vision-Zug aufspringen?

Amazon verkauft exklusive „Die Tribute von Panem“ 4K Blu-ray Steelbook-Collection

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Amazon hat sich eine weitere Exklusiv-Edition gesichert. Alle „Die Tribute von Panem“-Filme erscheinen in einer 10th Anniversary 4K Blu-ray Steelbook-Variante am 23. November 2022.

Wer die unzähligen Male, in denen die „Die Tribute von Panem“-Filme reduziert waren nicht zugeschlagen hat, der wird es bei dieser exklusiven Edition womöglich auch nicht tun. Alle anderen, die vielleicht erst so langsam mit dem Medium 4K Blu-ray warm werden, für diejenigen ist die Collection gar nicht so uninteressant. Man muss natürlich schon etwas auf den Sammel-Charakter der Steelbooks stehen, ansonsten ergibt es nur wenig Sinn, je Film (je 4K UHD + Blu-ray Disc) 25 Euro zu zahlen.

Dafür erhält man die Film-Youngtimer in bestmöglicher 4K Qualität mit HDR und deutschem DTS-HD MA 5.1 Surround-Sound. Der englische Originalton liegt sogar in Dolby Atmos 3D vor – jedoch nur bei den Mockingjay-Filmen. Mockingjay 2 liefert uns zudem die deutsche Synchro in Dolby Atmos – sozusagen als Goodie für das Finale.

Diese und weitere Collectionen, Single-Disc-Releases, Vorbesteller, Neuheiten uvm. auf 4K UHD Blu-ray findest du in unserem Special!

Apple TV+ gewinnt Marktanteile im Streaming-Bereich

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Apple TV+ schafft es mehr und mehr im Streaming-Markt zu erstarken. Offenbar zahlt sich der Fokus auf Qualität statt Quantität durchaus aus.

Insgesamt ist man mit 6,2 % internationalem Marktanteil zwar nach wie vor keiner der erfolgreichsten Player, nähert sich aber spannenderweise HBO Max an. Vorteile konnte Apple TV+ sicherlich daraus ziehen, dass Käufer der meisten Apple-Produkte ein Jahr gratis das Streaming-Angebot nutzen dürfen. Damit konnte man erst einmal viele Zuschauer anlocken. Davon sind offensichtlich auch einige dann als zahlende Abonnenten an Bord geblieben.

So wurden in einer Untersuchung von Januar 2021 bis August 2022 die internationalen Streaming-Marktanteile untersucht. Während Amazon Prime Video und Netflix Verluste bei den Abonnenten hinnehmen mussten, verzeichnete Apple TV+ ein Wachstum von 29 %. Mit 6,2 % Marktanteil liegt Apple TV+ immer knapper hinter HBO Max mit 7 %. Disney+ sichert sich dann 18,2 % und Amazon Prime Video 24,3 %. Netflix führt weiterhin mit 27,3 % Marktanteil.

Apple TV+ gewinnt Marktanteile hinzu.
Apple TV+ gewinnt Marktanteile hinzu.

Die Auswertung verdeutlicht, dass sich der Streaming-Markt fragmentiert bzw. diversifiziert. Zuschauer verteilen sich nun auf mehr Angebote – wo neue Plattformen wie Apple TV+ oder Disney+ wachsen, gehen etablierten Platzhirschen wie Amazon Prime Video und Netflix Abonnenten verloren. Kontern will Netflix das ja beispielsweise mit einem werbefinanzierten Angebot.

Apple TV+: Anlaufstelle für Qualität?

Ob man an den Filmen und Serien von Apple TV+ Gefallen findet, ist natürlich Geschmackssache. Der Film „Coda“ konnte aber immerhin sogar einen Oscar einheimsen. Auch andere Formate wie „Ted Lasso“ oder „Finch“ mit Tom Hanks konnten Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Aktuell stehen die Zeichen also durchaus gut, dass Apple TV+ weiterhin wachsen kann. Dennoch dürfte das Streaming-Angebot aufgrund der immensen Kosten für die Inhalte derzeit auch für Apple ein Zuschussgeschäft sein.

Ultra HD Blu-ray: Disney lizenziert „Wall-E“ an Criterion

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Das ist mal eine Überraschung: Disney hat den Pixar-Animationsfilm „Wall-E“ aus dem Jahr 2008 an den Vertrieb Criterion lizenziert.

Disney ist kein großer Freund der Ultra HD Blu-ray: Aktuelle Blockbuster von Marvel, Star Wars und Co. schiebt man zwar noch auf die Disc, sie feiern aber im Heimkino deutlich früher beim hauseigenen Streaming-Angebot Disney+ ihre Premiere – siehe etwa „Thor: Love and Thunder“. Während bei Disney+ außerdem das dynamische HDR-Format Dolby Vision Anwendung findet und außerdem auch noch IMAX Enhanced für viele Marvel-Filme zum Einsatz kommt, die dadurch im erweiterten Bildformat vorliegen, spart man sich beides für die physischen Medien.

Einige Filme, etwa von Pixar, veröffentlicht man zudem in Deutschland nur auf DVD und Blu-ray. Wer es auf die Ultra HD Blu-ray abgesehen hat, muss ins Ausland blicken. Nun gibt es auf dem internationalen Markt aber auch einen kleinen Hoffnungsschimmer. In einem sehr ungewöhnlichen Schritt lizenziert Disney den Pixar-Animationsfilm „Wall-E“ an den Vertrieb Criterion. Die bringen in den USA eine neue UHD Blu-ray auf den Markt, welche den Film in hochskaliertem 4K mit Dolby Vision enthalten wird.

Die Criterion Edition von "Wall-E".
Die Criterion Edition von „Wall-E“.

Sollte euch Criterion nichts sagen: Der renommierte Vertrieb ist in den Vereinigten Staaten und Großbritannien für seine hochwertigen Disc-Veröffentlichungen bekannt. Criterion war es auch damals, die erstmals Bonusmaterial, wie wir es heute kennen, auf Discs populär machte. Dass der Vertrieb die Rechte an einem Disney- bzw. Pixar-Film erhalten hat, könnte Tür und Tor für weitere Kooperationen öffnen.

Disney: Bald weitere Katalogtitel endlich auf UHD Blu-ray?

Mit Glück könnte Criterion weitere Filme von Disney als Ultra HD Blu-rays umsetzen. Dolby Vision wäre dann gesetzt und auch mit edlen Verpackungen und Bonusmaterial dürfte der Vertrieb nicht geizen. Uns würde es aber auch für Freunde deutscher Synchronisationen freuen, wenn Disney dann vielleicht Titel an dt. Vertriebe lizenzieren würde und jene dann die Chance erhalten könnten, die Filme würdig auf Disc umzusetzen – da denken wir unter anderem an Turbine.

The Criterion Collection - Filme
The Criterion Collection – Bislang gibt es die Filme nicht in Deutschland.

Das ist aber leider aktuell nur ein Traum von uns. Warten wir einmal ab, wie Disney es in Zukunft so handhabt.

Xbox: Microsoft testet ein neues Dashboard mit Insidern

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Microsoft plant ein neues Dashboard für seine Xbox-Konsolen. Insider lädt man jetzt bereits zum fleißigen Testen ein.

Laut Microsoft starte man ab sofort mit einer ganzen Reihe von Experimenten durch, die sich über Monate erstrecken werden. Sie sollen zeigen, wie es für Gamer möglich werden kann, ihren persönlichen Homescreen an den Xbox-Konsolen noch besser anzupassen. Dabei greife man die Rückmeldungen und Wünsche der Spieler genau so auf wie aktuelle Trends.

Zunächst kommen in dieser Woche zufällig ausgewählte Xbox Insider aus dem „Alpha Skip-Ahead“-Ring in den Genuss. Sie werden Veränderungen im Layout, dem Design und den Zugriffsmöglichkeiten im Dashboard erblicken. Microsoft erklärt, dass man aktuell mit verschiedenen Herangehensweisen experimentiere. Zudem prüfe man neue Möglichkeiten für Game-Channels und Sammlungen, die individuell auf den jeweiligen Spieler zugeschnittene Inhalte enthalten. Etwa will man da wohl passende Game-Pass-Inhalte empfehlen.

Microsoft will die aktuellen Preise der Xbox Series X|S beibehalten.

Eine neue Reihe namens „Jump back in“ soll euch dazu anleiten, in Spiele und Apps wieder einzusteigen, die ihr besonders viel genutzt habt. Außerdem erhalten wichtige System-Apps feste Kacheln auf dem Homescreen – etwa für die Einstellungen, den Store, die Suche oder eben eure Games und Apps. Generell soll das Design der Oberfläche konsistenter werden und nicht so viel zwischen verschiedenen Layouts hin- und herwechseln.

Xbox: Neues Dashboard erst ab 2023 für alle Nutzer

Das können wir an sich begrüßen, dass man allerdings „kuratierte Kategorien und Empfehlungen“ mehr ins Zentrum rücken will, deuten wir als Ansatz von Werbung. Bleibt zu hoffen, dass da am Ende nur den Abonnenten des Game Pass passende Spiele empfohlen werden und nicht noch Kauftipps für den Store prominenter erscheinen. Die Redmonder geben an, dass sie in den nächsten Monaten gemeinsam mit Insidern weitere Optimierungen vornehmen wollen.

Microsoft testet für den Xbox Game Pass ein neues Familien-Abonnement.
Microsoft testet für den Xbox Game Pass ein neues Familien-Abonnement.

Am Ende will man das neue Dashboard und die neuen Optionen dann auch erst 2023 verteilen. Hoffentlich bringt das Feedback der Xbox Insider Microsoft da auf den richtigen Kurs. Parallel bedankt sich der Hersteller noch bei allen Xbox-Gamern sowie den Insidern und hofft, dass man da mit den Neuerungen den richtigen Nerv treffen wird. Man testet ja auch schon ein Familien-Abo für seinen Game Pass, hat da also allerhand in Planung.

Disney+ Day: Neue Filme, Serien und Überraschungs-Start von „BTS: Permission to Dance on Stage – LA“

Der Disney+ Day hat begonnen. Zur Feier des Tages starten beim Streaming-Anbieter allerlei neue Inhalte. Darunter ist auch der Überraschungs-Launch des Konzertfilms „BTS: Permission to Dance on Stage – LA“.

Sollte euch BTS nichts sagen: Dahinter verbirgt sich eine auch international extrem erfolgreiche K-Pop-Band bzw. Boygroup. Der neue Konzertfilm „BTS: Permission to Dance on Stage – LA“ beinhaltet dabei Aufnahmen aus mehreren Konzerten, welche die Band Ende 2021 in Los Angeles gegeben hatte. Im Zentrum des Films stehen dann auch die Bühnendarbietungen im SoFi-Station. Mit von der Partie sind Hits der Band wie „Dynamite“, „Butter“ und natürlich auch das namensgebende „Permission to Dance“.

Ebenfalls frisch eingetroffen bei Disney+: ein Special Look zur kommenden Serie „Andor“ aus dem Star-Wars-Universum. In 9 Minuten Spielzeit klärt euch das Special über ein paar Hintergründe zur Serie auf, die am 21. September 2022 anläuft. Hauptdarsteller ist Diego Luna, der in die Rolle des Cassian Andor zurückkehrt. Er verkörperte den Charakter bereits im Kinofilm „Rogue One: A Star Wars Story“.

Doch zum Disney+ Day gibt es noch weitere Weltpremieren von Disney, Pixar, Marvel, Star Wars, National Geographic, Die Simpsons und anderen. Ab sofort abrufbar sind beispielsweise Marvel Studios „Thor: Love and Thunder“, „Pinocchio“ als Live-Action-Remake mit Tom Hanks, eine neue Episode der Serie „She-Hulk: Die Anwältin“, „Cars on the Road“, „Obi-Wan Kenobi: Die Rückkehr eines Jedi“, „Growing Up“, „Auf ins Abenteuer mit Bertie Gregory“, „Tierra Incógnita“, „Marvel Studios: Gemeinsam Unbesiegbar: Das Makingof von Thor: Love and Thunder“, „Wedding Season“ sowie „Willkommen im Club“, ein neuer Kurzfilm von „Die Simpsons“.

Disney+: Noch keine Informationen zum werbefinanzierten Tarif in Europa

Wir warten unterdessen noch auf neue Informationen zum werbefinanzierten Tarif in Europa. In den USA geht es da bereits Anfang Dezember 2022 los. Damit einher geht leider eine Preiserhöhung für den Premium-Tarif ohne Werbung. Wir rechnen fest damit, dass Disney auch bei uns schon bald die Preise für sein Streaming-Angebot erneut anziehen wird.

Nokia kündigt OLED Fernseher mit 55 und 65 Zoll, Dolby Vision & Atmos an

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Nokia überrascht auf der IFA 2022 mit seinen ersten 4K Fernsehern mit OLED-Displaytechnologie in 55 und 65 Zoll inkl. Dolby Vision und Dolby Atmos. Zudem wurde ein etwas überholter Streaming-Stick gezeigt.

Nokia hat den Rahmen der IFA 2022 genutzt, um seine neuen Geräte aus dem Bereich Unterhaltungselektronik vorzustellen. Das Highlight bilden die 4K OLED-Fernseher mit 55 und 65 Zoll Diagonale, deren Modellnummer noch nicht verraten wurde. Die Spezifikationen der TV-Modelle lesen sich relativ gut, es bleiben jedoch noch zu viele Fragen unbeantwortet, um eine Einschätzung zu Bild- und Audioqualität, sowie dem Preis-Leistungs-Verhältnis abgeben zu können. Wer sich für einen Nokia OLED TV der Firma StreamView entscheidet, erhält einen Fernseher mit 4K UHD Auflösung (3.840 x 2.160), einer maximalen Bildwiederholungsrate von 120Hz und einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde.

Unterstützten Nokias OLED TVs HDMI 2.1?

Letztere Aussage kennen wir sonst nur bei Gaming-Monitoren, die gerne 1ms bei einem Wechsel Grau zu Grau (GtG) angeben. Realistisch gesehen, wir der Input Lag (wenn dieser mit Reaktionszeit gemeint ist) bei 4-6ms liegen, was typisch und zudem sehr gut wäre für einen OLED-TV. Es bleibt jedoch offen, ob das Display die vollen 4K@120Hz inkl. HDR-Darstellung unterstützt. Zur Schnittstelle (hoffentlich HDMI 2.1) hat sich Nokia nämlich noch nicht geäußert.

Ebenso bleibt offen, welche Version von Android TV den Kunden erwartet. Es hört sich jedoch schon einmal gut an, dass namhafte Streaming-Anbieter wie Netflix, Disney Plus, Amazon Prime Video, Youtube usw. unterstützt werden. Es scheint hier zumindest keine eklatanten Lücken zu geben. Preise und einen genauen Termin behält Nokia ebenfalls für sich. Wir hoffen auf mehr Infos in den nächsten Wochen.

Nokia Streaming Stick 800

Der Nokia Streaming Stick 800: kompakt, schick aber mit schlechter Ausstattung
Der Nokia Streaming Stick 800: kompakt, schick aber mit schlechter Ausstattung

Parallel dazu wurde ein „Streaming-Stick aus dem letzten Jahrhundert“ angekündigt. Denn der kompakte Multimedia-Künstler wagt es für einen Preis von 60 Euro lediglich Full-HD-Auflösung anzubieten. Die Hardware ist mit nur 1GB Arbeitsspeicher und 8GB Flash-Festplattenspeicher echt oldschool und auch hier ist nicht klar, welche Android-Version vorliegt, ob HDR, Dolby Vision oder Dolby Atmos unterstützt werden usw. Wir verstehen, dass man ein Stück vom Streaming-Kuchen abbekommen möchte, aber allein für den Namen Nokia wird keiner 60 Euro auf den Tisch legen. Denn für den gleichen Preis gibt es High-Performance-Konkurrenzprodukte, wie z.B. den Amazon Fire TV Stick 4K Max und viele weitere günstigere Alternativen mit besserer Ausstattung.

Samsung Display zeigt ersten QD-OLED mit 77 Zoll Diagonale

Samsung Display hat einen QD-OLED mit 77 Zoll vorgestellt. Das öffnet die Tür für neue TV-Modelle im Jahr 2023.

Samsung Display wird da aber natürlich nur die entsprechenden Panels ausliefern. Es liegt dann an den Partnern, bisher sind das für QD-OLED-TVs konkret der Mutterkonzern Samsung Electronics sowie Sony, TV-Modelle zu präsentieren. Aktuell gibt es QD-OLED-TVs nur mit wahlweise 55 und 65 Zoll Diagonale – etwa den Samsung S95B. Im Falle Sonys handelt es sich um den Bravia XR A95K.

Dazu gesellen sich aber noch QD-OLED-Panels für Monitore, die sowohl die Marke Alienware des Herstellers Dell als auch Samsung selbst für seinen Odyssey OLED G8 einsetzen. Mit einem neuen Pendant mit 77 Zoll könnte man dann die Zuschauer abholen, die eine größere Bilddiagonale wünschen. Die Preise dürften jedoch hoch ausfallen. QD-OLED-TVs sind teurer als „normale“ OLED-Fernseher und die aktuelle Inflation dürfte noch ihr Übriges tun.

Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!
Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!

Samsung Display hat jedenfalls sein 77-Zoll-QD-OLED-Panel erstmals auf der International Meeting on Information Display (IMID 2022) in Südkorea gezeigt. Das ist eine Messe, die sich an Industrievertreter richtet. Weitere Details zu dem neuen Panel liegen derzeit nicht vor, außer dass es wohl mit einer 4K-Auflösung arbeitet. Vor 2023 dürften wir aber keine Modelle von Partnern im Handel erblicken.

Samsung Display: QD-OLED mit 49 Zoll geplant?

Neben dem großen Modell mit 77 Zoll Diagonale soll Samsung Display auch ein weiteres QD-OLED-Panel planen – mit 49 Zoll Diagonale. Dies soll aber nicht für Fernsehgeräte, sondern vielmehr für übergroße Monitore gedacht sein. Aktuell ist diese Variante aber noch unbestätigt, sodass man die Angaben mit Vorsicht genießen sollte. Auf der IFA 2022 in Berlin wurden zudem leider noch keine neuen QD-OLED-TVs vorgestellt. Da müssen wir uns also schlichtweg noch etwas gedulden.

PlayStation 5: Teardown der Revision zeigt neue Kühlung und Motherboard

Die PlayStation 5 ist in einer neuen Revision verfügbar. Ein Teardown gibt uns nun Aufschluss über die vorgenommenen Anpassungen der Hardware.

Verantwortlich ist für das Video der YouTuber Austin Evans, welcher die neue Revision der Konsole mit dem Launch-Modell sowie der Revision aus dem letzten Jahr vergleicht. Wir sprechen hier über die neuen Modelle CFI-1202B (PS5 Digital Edition) und CFI-1202A (PS5 mit Disc-Laufwerk). Vergleicht man mit der PS5-Revision aus dem Jahr 2021, dann ist das Gewicht um jeweils 200 bzw. 300 Gramm gesunken. Im Vergleich mit der Launch-Version der PlayStation 5 sind es sogar 500 bzw. 600 Gramm. Die PS5 Digital Edition wiegt also nur noch 3,4 kg und die Disc-Version 3,9 kg.

Woher die Gewichtsreduktion rührt, zeigt Evans im Video: Nicht nur die Kühllösung wurde angepasst, es wird auch ein neues Motherboard verbaut. Außerdem wurde der Einschub für das SSD komplett neu gestaltet. Dabei ist Evans sich sicher, dass Sony durch die Anpassungen der Hardware bei den Herstellungskosten sparen dürfte. Zusammen mit der kürzlich vorgenommenen Preiserhöhung der PS5 könnte Sony also wohl mittlerweile Gewinn mit der Konsole machen.

https://youtu.be/21vJ9XBozeI

Allerdings spart Sony nun durch die neue Revision Geld und hat den Preis nach oben geschraubt, parallel, erhöhen sich aber natürlich auch für den japanischen Hersteller in der aktuellen Wirtschaftslage die Kosten für Energie und Logistik. Damit wird es schwer genau zu sagen, wie sich Sonys Bilanz pro Konsole da verändert.

PlayStation 5: Revision mit geringerem Stromverbrauch

Laut Evans benötige die Revision der PS5 immerhin in Spielen teilweise 20 bis 30 Watt weniger Strom – bei identischer Temperaturentwicklung und Lautstärke. Geändert hat Sony an der Kühlung, dass an der Rückseite eine neue Heatpipe verläuft, dafür aber das Heatsink verkleinert worden ist. Es ergibt sich aber auch ein Nachteil: War die CMOS-Batterie zuvor gut erreichbar und damit auszuwechseln, so sitzt sie inzwischen unter dem Heatsink, was den Austausch erschwert.

Disney+: Ab morgen einen Monat für nur 1,99 Euro abonnieren!

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Zur Feier des Disney+ Days könnt ihr morgen den Streaming-Anbieter für nur 1,99 Euro im Monat abonnieren. Allerdings hat die Aktion einen kleinen Haken.

So gilt die Aktion leider nur für Neukunden und Wiedereinsteiger. Wer also aktuell noch ein laufendes Abonnement von Disney+ betreibt, kann nicht von dem reduzierten Monatspreis profitieren. Das ist natürlich schade für die Bestandskunden, welche dem Streaming-Angebot bereits die Treue halten. Im Übrigen solltet ihr nicht zu früh nach der Aktion suchen. Laut Pressemeldung gibt es Disney+ ab morgen früh um 6 Uhr für besagte 1,99 Euro.

Dadurch erhaltet ihr dann Zugriff auf Serien wie „The Mandalorian“, „WandaVision“ oder natürlich alle Staffeln von „Die Simpsons“. Ab morgen findet ihr zudem „Thor: Love and Thunder“ bei Disney+ – sogar in der IMAX-Enhanced-Fassung mit erweitertem Bildformat. Dazu startet bald die „Star Wars“-Serie „Andor“, welche Fans von „Rogue One: A Star Wars Story“ sich sicherlich ebenfalls gerne zu Gemüte führen.

Morgen dürfte Disney zudem im Rahmen des Disney+ Days auch einige Neuankündigungen parat haben. Wir bleiben da natürlich für unsere Leser am Ball. Einen wichtigen Rat gibt es jedoch noch: Solltet ihr euch Disney+ für die 1,99 Euro sichern, achtet darauf, dass sich das Abonnement nach Ablauf des vergünstigten Monats sicherlich automatisch verlängert. Da wird sich also direkt die Kündigung anbieten, um zu vermeiden, ab dem zweiten Monat 8,99 Euro im Monat zu zahlen.

Disney+: Kommt bald die Preiserhöhung?

Disney hat bereits bestätigt, dass im Dezember 2022 die Preise steigen – zumindest in den USA. Zeitgleich wird man dort aber auch einen werbefinanzierten Tarif zum geringeren Preis einführen. Wir rechnen damit, dass sowohl die Preiserhöhung als auch der werbefinanzierte Tarif ebenfalls bald konkreter für Europa detailliert werden.

Disney Plus macht derzeit noch eine Milliarde US-Dollar Verlust
Disney Plus macht derzeit noch hohe Verluste.

Übrigens müsst ihr morgen bei Interesse nicht direkt den preisreduzierten Monat für 1,99 Euro mitnehmen. Habt ihr Interesse, könnt ihr dieses Angebot noch bis inklusive 20. September 2022 in Anspruch nehmen. Und niemand hat gesagt, dass ihr nach dem Monat auch weiterhin Kunde bei Disney+ bleiben müsst. Abonnieren, alles Interessante wegschauen und dann wieder stornieren.