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Samsungs Micro-LED Fernseher haben weiterhin mit Qualitätsproblemen zu kämpfen

Samsung präsentierte stolz seine Micro-LED Fernseher auf der IFA 2022. Jedoch kommt die Displaytechnologie nicht so richtig in Fahrt und hat weiterhin mit Qualitätsproblemen zu kämpfen. 

Samsung hat in diesem Jahr seinen ersten Micro-LED-Fernseher in den Verkauf gebracht. Das Modell mit 110 Zoll Diagonale wurde im Vergleich zu den ersten „The Wall“-Modellen etwas erschwinglicher, mit einem Preis von ca. 126.000 Euro bewegt sich die Technologie jedoch immer noch jenseits von Gut und Böse. Samsung chauffiert die beeindruckende Bildschirmtechnologie bereits seit 2018 durch die Messehallen. Seitdem haben sich auch viele andere namhaften Hersteller der Displaytechnik verschrieben. Es bleibt jedoch meistens bei einer beeindruckenden Demonstration. Von einer Marktreife kann man bei Micro-LED definitiv nicht sprechen.

Fehleranfällige Micro-LED-Displays

Die Micro-LED-Displays bestehen, wie der Name vermuten lässt, aus winzig kleinen LEDs, die in einer rot-grün-blauen Subpixel-Anordnung ihren Dienst verrichten. Über den LEDs gibt es keinerlei Schutzschicht, keine Farbfilter oder Ähnliches. Eine reine RGB-Darstellung mit selbstleuchtenden Pixeln, die einen ganz besonderen Bildeindruck vermitteln. Samsung und auch andere Hersteller, schaffen es jedoch nicht, ein zufriedenstellendes Qualitätsniveau zu erreichen.

Die Besonderheiten der Micro-LED-Technologie
Die Besonderheiten der Micro-LED-Technologie

Auch wir haben auf der IFA 2022 wieder Panels zu Gesicht bekommen, die deutliche Fehler aufweisen. Einzelne Pixelreihen bleiben schwarz oder sind physisch gar nicht mehr vorhanden – herausgebrochen. Man muss den Geräten jedoch zugutehalten, dass es sich um Messeaussteller handelt und egal wie groß die „Don’t touch“-Schilder auch sein mögen, Hunderte, wenn nicht sogar Tausende berühren die empfindlichen Displays.

Begeisterung für Micro-LED verflüchtigt sich

Dem teuren Anschaffungspreis der Micro LED-Display stehen so gut wie keine Absätze am Markt gegenüber. Wie das Analyse-Unternehmen Omdia ermittelte, werden im laufenden Jahr weniger als 1.000 Exemplare an Endkunden ausgeliefert. Im LCD-Segment sind es schätzungsweise 250 Millionen und selbst im weiter aufstrebenden OLED-Markt sind es gut über 10 Millionen Exemplare. Womöglich müssen wir der Realität ins Auge blicken und die Micro-LED-Technologie unter „wäre schön gewesen“ ablegen. Denn wenn man sich die Entwicklungen in den anderen Display-Segmenten betrachtet, z.B. Mini-LED-Backlight bei LCD oder QD-OLED und OLED-Ex-Panels bei OLED, dann fällt es einem doch sehr schwer, die Begeisterung für Micro-LED aufrechtzuerhalten. Vor allem bei einem Stromverbrauch von satten 840-950 Watt pro Stunde.

PlayStation 5: Sony schaltet 1440p-Update und 3D-Audio-Feature für alle Kunden frei

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Sony verteilt für die PlayStation 5 eine neue System-Software. Die schaltet endlich auch die Ausgabe eines 1440p-Videosignals frei.

In der Beta wurde diese Funktion im Übrigen schon deutlich früher aktiviert, nun erreicht sie aber alle Besitzer der Konsole. Warum ist die 1440p-Signalausgabe wichtig? Nun, wer einen QHD-Monitor in Kombination mit der PlayStation 5 verwendet, musste bisher damit leben, dass die Konsole lediglich ein herunterskaliertes 1080p-Bild an den Screen schickte. Dort musste das Signal natürlich wieder hochskaliert werden. Die Folge war ein erheblicher Qualitätsverlust. Jetzt entfällt dieser Umstand und die PS5 kann ein 1440p-Signal ausgeben.

3D-Audio mit Stereo-Wiedergabe im direkten Vergleich

Außerdem könnt ihr jetzt 3D-Audio und Stereo-Audio auf demselben System vergleichen. Auch dies ist eine Funktion, die Sony zuvor schon in der Beta-Firmware erprobt hatte. Ebenfalls vereinfacht man es, von Spiele-Hubs aus auf laufende Aktivitäten zugreifen. Benutzer der PS-App können obendrein jetzt eine PS-Remote-Play-Sitzung direkt von der PS-App aus auf iOS- und Android-Geräten starten.

An der PlayStation 5 könnt ihr nun einfacher Stereo- und 3D-Sound vergleichen.
An der PlayStation 5 könnt ihr nun einfacher Stereo- und 3D-Sound vergleichen.

Ähnlich wie bei der PS5-Funktion können auch PS-App-Benutzer ab sofort ein anderes Party-Mitglied, das auf einer PS5 spielt, auffordern, eine Bildschirmfreigabe zu starten. Anschließend können sie das Spiel ihres Freundes über die App verfolgen.

PlayStation 5: Abstriche für 1440p-Nutzer

Ein Manko gibt es leider bei der 1440p-Signalausgabe: Dann steht kein VRR zur Verfügung. Das funktioniert bedauerlicherweise nur bei der Ausgabe eines 1080p- oder auch 4K-Signals. Dennoch ist es zu befürworten, dass Sony ein Einsehen hatte. So unterstützen die Xbox Series X|S bereits seit dem Launch die Ausgabe eines 1440p-Signals. Sony hat in den Funktionen aber mittlerweile aufgeholt: Auch VRR reichte man ja in diesem Jahr nach langer Durststrecke endlich nach.

Kostenloses Disney Plus-Abo für Telekom-Kunden geht in die zweite Runde!

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Wer einen Mobilfunktarif (ab 3. Generation) bei der deutschen Telekom gebucht hat und die MeinMagenta-App installiert, kann sich 12 Monate Disney Plus kostenlos sichern!

Zum Start der Magenta Moments-Vorteilswelt hält die Telekom für seine Bestandskunden ein Goodie bereit. Die Aktion mag vielen bekannt vorkommen, denn bereits Anfang August hatte die Telekom seinen Mobilfunkkunden ein kostenloses Abonnement des Disney Plus Streamingdienstes angeboten. Auch damals handelte es sich um ein 12-Monats-Abonnement, deren Einlösung jedoch von technischen Problemen begleitet wurde. Aber alle guten Dinge sind ja bekanntlich zwei 😉

Disney Plus Geschenk einlösen über die MeinMagenta-App im neuen "Magenta Moments"-Bereich
Disney Plus Geschenk einlösen über die MeinMagenta-App im neuen „Magenta Moments“-Bereich

12 Monate Disney Plus kostenlos!

Wie man an das kostenlose Jahresabonnement von Disney Plus gelangt, könnte eigentlich nicht einfacher sein. Ihr besitzt einen Mobilfunktarif der Telekom ab der 3. Generation? Dann werdet ihr in der Regel via SMS von dem Vorteilsangebot (solange der Vorrat reicht) informiert. Über einen Link gelangt ihr dann entweder direkt zur installierten MeinMagenta-App oder zum entsprechenden App-Store (Android & iOS), damit ihr die App installieren könnt. Mit der Aktion möchte die Telekom nämlich die Nutzerzahlen für sein „Kundenverwaltungs-Portal“ erhöhen.

Voraussetzung: MeinMagenta-App

Die Anmeldung und der Login in die MeinMagenta-App ist auch Voraussetzung, um sich den Bonus zu sichern. Wer die App bereits besitzt, gelangt über den Link direkt zur Aktivierung der 12 Monate Disney+. Alle anderen sollten sich nach dem Login in der unteren Menüleiste auf das Herz-Symbol klicken. Dort versteckt sich fortan die Moments-Vorteilswelt. Hier könnt ihr dann auf das „Disney+ Geschenk“ und danach auf „Geschenk abholen“ klicken. Über die Mobilfunknummer SMS TAN oder direkt über das Mobilfunknetz wird dann der Bonus freigeschaltet.

Das gute dabei, wer unter der Emailadresse bereits ein aktives Abonnement von Disney Plus besitzt, kann trotzdem die 12 Monate gratis nutzen. Das bestehende Abo wird dabei pausiert und erst nach Ablauf des Gratis-Zeitraums fortgesetzt. Ansonsten ihr euch noch mit einem Disney+ Konto einloggen (falls pausiert) bzw. ein neues anlegen. Das ist leider Voraussetzung, weil Disney Plus keine Mobilfunknummern als Basis für ein Abonnement nutzt.

Samsung Odyssey OLED G8: QD-OLED-Monitor für Gamer startet bald

Samsung hatte schon Anfang des Jahres auch einen eigenen QD-OLED-Gaming-Monitor in Aussicht gestellt. Jetzt kommt der Odyssey OLED G8 endlich bald in den Handel.

Mit diesem Modell konkurriert Samsung dann direkt mit dem Alienware AW3423DW, der in Deutschland für 1.299 Euro den Besitzer wechselt und ebenfalls ein QD-OLED-Panel einspannt. Daher ist zu vermuten, dass Samsung auch seinen hauseigenen Odyssey OLED G8 (G85SB) mit 0,1 ms Reaktionszeit ähnlich platzieren dürfte. Auch hier handelt es sich um einen Gaming-Monitor mit 34 Zoll Diagonale, einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixeln und 175 Hz Bildwiederholrate.

Odyssey OLED G8 mit QD-OLED-Display

Laut Samsung decke der Bildschirm im Format 21:9 99,3 % des DCI-P3-Farbraums ab. Er nutzt eine 1800R-Krümmung für mehr Immersion. Nach VESA DisplayHDR 400 True Black ist er für HDR zertifiziert. Neben HDMI VRR ist auch AMD FreeSync Premium an Bord. Außerdem implementiert Samsung am Monitor seinen Smart Hub. Auch ohne Zuspieler besteht somit Zugriff auf Streaming-Apps wie YouTube, Amazon Prime Video und Netflix sowie sogar Samsung TV Plus.

Der Samsung Odyssey OLED G8 bringt auch HDMI 2.1 mit.
Der Samsung Odyssey OLED G8 bringt auch HDMI 2.1 mit.

Ebenfalls nennt Samsung einen IoT-Hub als Feature. Damit könnt ihr dann auch kabellos vernetzte Smart-Home-Produkte überwachen. Der Gaming Hub des Unternehmens darf nicht fehlen, er bietet Zugriff auf unter anderem die Xbox-App, Google Stadia, aber auch Nvidia GeForce Now fürs Cloud-Gaming – ohne PC oder Konsole.

Samsung Odyssey OLED G8: Preisempfehlung steht noch aus

Vorgestellt wurde der Odyssey OLED G8 von Samsung, wie eingangs erwähnt, bereits im Januar 2022 zur CES in Las Vegas. Bleibt zu hoffen, dass man nun bald Preise und Erscheinungsdaten für Deutschland herausrückt. Für mehr Ergonomie ist der Ständer bei diesem Display übrigens nicht nur in der Höhe verstellbar, sondern auch neigbar. An der Rückseite sitzt zudem eine RGB-Beleuchtung (CoreSync & Core Lighting+). Die kann ähnlich wie Philips Ambilight eine Anpassung an die Audio- und Videoinhalte vornehmen.

Der Samsung Odyssey OLED G8 integriert auch eine RGB-Beleuchtung.
Der Samsung Odyssey OLED G8 integriert auch eine RGB-Beleuchtung.

Als Schnittstellen nennt Samsung für den Odyssey OLED G8 unter anderem Micro HDMI 2.1, Mini DisplayPort 1.4 und USB-C. Auch Stereo-Lautsprecher mit 5 Watt gehören zur Ausstattung. Im deutschen Handel werdet ihr den Monitor im Verlauf des 4. Quartals 2022 vorfinden.

LG gewährt bis zu 3.500 Euro Cashback beim TV- und Soundbar-Kauf

LG hat heute eine neue Cashback-Aktion eingeläutet. Es winken bis zu maximal 3.500 Euro als nachträgliche Erstattung.

Doch die Südkoreaner werben zwar mit jener hohen Summe, um je mitzunehmen, müsstet ihr aber auch fast 32.000 Euro auf den Tisch legen. Denn den maximalen Cashback-Betrag von 3.500 Euro könnt ihr nur erhalten, wenn ihr einen OLED88Z29LA.AEU in Kombination mit der Soundbar DS95QR ersteht. Die kosten dann eben auch jeweils ca. 30.000 bzw. 1.800 Euro.

Wichtig: Kauf ihr sowohl einen neuen Fernseher als auch eine Soundbar von LG, erhöht sich der Cashback-Betrag gegenüber den einzelnen Summen. Was die TVs betrifft, so nehmen nicht nur aktuelle OLED-TVs wie die A2-, B2- und C2-Serien teil, sondern auch QNED-LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, NanoCell-LCDs und auch die UHD-LCDs aus dem Einstiegssegment.

Die LG QNED mit Mini-LED sind die LCD-Flaggschiffe der Südkoreaner.
Die LG QNED mit Mini-LED sind die LCD-Flaggschiffe der Südkoreaner.

Als weitere Beispiele: Beim Kauf eines LG C2 OLED mit 55 Zoll Diagonale winken beispielsweise 150 Euro Cashback. Das ist schon etwas weniger beeindruckend, als die beworbenen 3.500 Euro, liegt aber wohl auch näher an dem, was die meisten Kunden so mitnehmen könnten. Unter diesem Link zeigt euch LG alle Cashback-Beträge und Kombinationen an. Dort findet ihr auch die Registrierungsmöglichkeit.

LGs Cashback-Aktion läuft bis November 2022

Solltet ihr noch unentschlossen sein: LGs aktuelle Cashback-Aktion hat zwar heute begonnen, läuft aber noch bis inklusive 2. November 2022. Vielleicht ergeben sich da ja im Aktionszeitaum auch noch einige Deals, bei denen ihr ein Angebot mit dem Cashback kombinieren könnt. Nach dem Kauf habt ihr im Übrigen für die Registrierung eurer Aktionsgeräte noch bis 15. November 2022 Zeit. Das Ganze lohnt sich natürlich primär, wenn ihr sowieso einen TV oder eine Soundbar von LG kaufen wolltet Dann nimmt man den Bonus sicherlich gerne mit.

Kombi-Liste mit Cashback für OLED Evo TV + Soundbar
Kombi-Liste mit Cashback für OLED Evo TV + Soundbar

„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“: Elon Musk „disst“ die Serie

„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ ist bei Amazon Prime Video angelaufen. Ein prominenter Zuschauer ist wenig angetan von der Serie: der Milliardär Elon Musk.

Elon Musk ist der Chef vom Autobauer Tesla sowie SpaceX. Er ist sich seit langem nicht so ganz grün mit Jeff Bezos, ähnlich wohlhabend und seines Zeichens Gründer von Amazon – die mit dem Streaming-Dienst Prime Video natürlich hinter der Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ stehen. Musk kann im sozialen Netzwerk Twitter über 105 Mio. Follower vorweisen, wo er gerne seine Meinung zu diversen Themen zum Besten gibt.

„Tolkien wird sich im Grabe herumdrehen“

In Bezug auf die neue Mittelerde-Serie fällt jene mehr als eindeutig aus: „Tolkien wird sich im Grabe herumdrehen“, urteilt Musk. Die Serie hatte im Vorfeld Kontroversen ausgelöst, da der Autor der Vorlagen, J. R. R. Tolkien, eine eindeutig nordeuropäisch bestimmte Sagenwelt geschaffen hat, in der Serie jedoch beispielsweise schwarze Elben zu sehen sind, was nicht zur Vorlage passt. Außerdem wurde die Figur Galadriel stark verändert und zu einer Art Kriegerin umgedeutet, etwas, das Tolkien nie vorgesehen hatte.

Amazon und die Macher der Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ hatten die Anpassungen an den aktuellen Zeitgeist damit verteidigt, dass man der notwendigen Diversität und Inklusion gerecht werden wolle. Tolkien-Puristen ließen das nicht gelten – und auch Musk hat offenbar abweichende Eindrücke gesammelt.

Wie gefällt euch „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“?

So meint Musk in der Serie männerfeindliche Untertöne zu erkennen: „Fast jeder männliche Charakter bisher ist ein Feigling, ein Trottel oder beides. Nur Galadriel ist mutig, klug und nett“, ärgert sich der Milliardär über die Mittelerde-Serie. Letzten Endes dürfte das dem Erfolg aber keinen Abbruch tun. Laut Amazon sei „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ das bisher am erfolgreichsten gestartete Prime Original überhaupt.

Almost every male character so far is a coward, a jerk or both. Only Galadriel is brave, smart and nice.

— Elon Musk (@elonmusk) September 5, 2022

Habt ihr schon in „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ hereingeschaut? Sehr ihr es ähnlich wie Elon Musk oder habt ihr eine positivere Bewertung zu vergeben?

Neue Denon AV-Receiver für 2022/23 geleakt (AVR-X2800H, AVR-X3800H, AVR-X4800H)

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Es liegen bereits umfängliche Informationen zu den neuen Denon AV-Receivern für das Produktjahr 2022/23 vor. Freut euch auf den AVR-X2800H, AVR-X3800H und AVR-X4800H!

Update: Die neuen AV-Receiver und Verstärker 2022/23 wurden von Denon offiziell bestätigt, inkl. Preise.

Originalbeitrag: Wir hatten euch vor Kurzem die Informationen zu den neuen AV-Receivern von Marantz bereitgestellt. Innerhalb des Leaks verstecken sich bereits Informationen zu den neuen Denon AV-Receivern 2022/23. Sozusagen ein Leak im Leak – Inception Leak. Zum einen bekommen wir über die Vorabinformationen einen Einblick in die Spezifikationen der einzelnen Modelle und zudem erlaubt es uns nach weiteren Hinweisen zu suchen, die die Existenz der neuen Geräte bestätigt. Wir liefern euch hier Details zu drei neuen Modellen sowie interessante Neuerungen im Bereich der Audiokalibrierung. Wir möchten darauf hinweisen, dass die offizielle Bestätigung seitens Denon noch aussteht. 

Denon AVR-X2800H 7-Kanal (999 $US)

Spezifikationen des Denon AVR-X2800H im Vergleich mit Modellen des Wettbewerbs
Spezifikationen des Denon AVR-X2800H im Vergleich mit Modellen des Wettbewerbs

Beginnen wir mit dem kleinsten Modell, dem AVR-X2800H. Zumindest ist das der AV-Receiver mit der „einfachsten“ Ausstattung, die über den Leak bestätigt wurde. Es fehlt eigentlich noch ein AVR-X1800H, der direkte Nachfolger des AVR-X1700H. Jedoch ist es möglich, dass das Einstiegsmodell keine Änderungen erfährt und somit im laufenden und kommenden Jahr weiterhin im Handel verkauft wird. Somit gehen wir erst einmal davon aus, dass das 2022/2023 Line-Up vom AVR-X2800H eröffnet wird.

Bei dem Gerät handelt es sich um ein 7-Kanal-AV-Receiver, den es in zwei Ausführungen geben wird, einmal ohne und einmal mit DAB-Radio (AVR-X2800H DAB). Die maximale Leistung wird mit 95 Watt bei 8 ohm 20-20kHz angegeben. Das System verfügt über keine Pre-Outs, sondern nur über aktive Kanäle. Insgesamt sind sechs HDMI-Eingänge sowie zwei HDMI-Ausgänge verbaut. Drei Eingänge und die beiden Ausgänge unterstützen dabei Videosignale mit 8K@60Hz/HDR oder 4K@120Hz/HDR (HDMI 2.1 mit 40 Gbit/s). Für die Klangkalibrierung steht das Audyssey MultiEQ XT-System bereit.

Unterstützt werden die 3D-Soundformate Dolby Atmos und DTS:X, leider kein Auro-3D. WiFi, Bluetooth, Spotify Connet, Apple AirPlay 2, HEOS Multiroom-Audio und Support für die Sprachassistenten Google Assisstant (works with) und Amazon Alexa (works with) sind mit an Bord. Ebenso kann das System über Apple Siri angesteuert werden. Der Preis für den AVR-X2800H wurde in den Vergleichstabellen mit 999 $US angegeben.

Denon AVR-X3800H & AVC-X3800H mit Dirac Live Raumkorrektur (1.499 $US)

Spezifikationen des Denon AVR-X3800H im Vergleich mit Modellen des Wettbewerbs
Spezifikationen des Denon AVR-X3800H im Vergleich mit Modellen des Wettbewerbs

Die erste große Überraschung erwartet uns bereits beim Denon AVC-X3800H und AVR-X3800H. Dieser kann nämlich optional mit der Dirac Live Raumkorrektur nachgerüstet werden. Die Technologie erlaubt die Klangkalibrierung der Lautsprecher in Abhängigkeit mit den gegebenen Räumlichkeiten. Ein Profi-Feature, welches von Enthusiasten jedoch sehr geschätzt wird. Übrigens, der einzige Unterschied zwischen dem AVR und dem AVC ist der FM-Audio-Tuner. Dieser ist beim AVR-X3800H vorhanden, während er beim AVC-X3800H weggelassen wird. Es ist auch noch nicht klar, ob die Variante mit FM-Tuner überhaupt in Deutschland veröffentlicht wird. Da müssen wir uns noch bis zur offiziellen Ankündigung gedulden.

Neben dem optionalen Dirac Live bietet das System 9 aktive Kanäle mit je 105 Watt (8 ohm 20-20kHz) und im Gegensatz zum AVR-X2800H besitzt der AV-Verstärker/Receiver Pre-Outs für eine 11.4-Konfiguration. Die Anzahl der HDMI-Schnittstellen beläuft sich auf 6 Eingänge und drei Ausgänge. Alle HDMI-Ports, bis auf einen Ausgang, unterstützen HDMI 2.1 mit 40 Gbit/s. 4K@120Hz/HDR, 8K@120Hz/HDR, VRR, ALLM, Dolby Vision, HDR10+ usw. ist alles kein Problem.

Bei der Unterstützung der Audioformate erfährt der AVR-X3800H auch ein kleines Upgrade. Neben Dolby Atmos und DTS:X stehen bei diesem Modell  auch IMAX Enhanced und Auro 3D zur Verfügung. Die Standard-Aussttatung im Bereich Konnektivität mit WLAN, Bluetooth, Spotify Connect, AirPlay 2, HEOS, Amazon Alexa, Google Assistant usw. bleibt bestehen. Der Preis für diesen gehobenen Mittelklasse-AV-Receiver beläuft sich auf 1.499 $US.

AVR-X4800H AV-Receiver aus Shirakawa (Japan)

Spezifikationen des Denon AVR-X4800H im Vergleich mit Modellen des Wettbewerbs
Spezifikationen des Denon AVR-X4800H im Vergleich mit Modellen des Wettbewerbs

Das letzte Modell, welches wir im vorläufigen Leak besprechen wollen, ist der AVR-X4800H. 9 aktive Kanäle mit je 125 Watt (8 ohm, 20-20kHz), 11.4 Pre-Outs, 7 HDMI-Eingänge, 3 HDMI-Ausgänge (HDMI 2.1 bei allen Anschlüssen außer bei einem Ausgang), Dirac Live via Upgrade usw. Das System unterscheidet sich auf dem Papier nur im geringen Maße vom AVR-X3800H. Etwas mehr Leistung ist jetzt sicherlich kein Kaufargument für das System. Die verbesserten Komponenten, die während der Produktion in Shirakawa (Japan) zum Einsatz kommen, sicherlich schon. Der AV-Receiver soll nämlich über diskrete Endstufen und hochwertige Netztransformatoren verfügen. Das soll ausreichen, um den AVR-X4800H für 1.999 $US an den Mann/Frau zu bringen.

Die Standards und Features gleichen ansonsten dem AVR-X3800H, zumindest auf den ersten Blick. Also Dolby Atmos, DTS:X, IMAX Enhanced, Auro-3D, Airplay 2 usw.

Mehr Hinweise zum Denon AV-Line-Up 2022/23

Wer den Vergleichstabellen, die wir hier nochmals als Quelle herangezogen haben keinen Glauben schenken mag, für den haben wir noch ein paar „Beweise“ für die Existenz der neuen AV-Receiver von Denon gesammelt.

Die wohl offiziellste Quelle, die auf die Existenz der neuen Produkte hinweist, ist die Zertifizierungsstelle der WiFi Alliance. Hier wurden in den letzten Monaten mehrere Endgeräte registriert und zur Prüfung übergeben. Darunter folgende Modelle:

  • AVC-X3800H
  • AVR-X3800H
  • AVR-X2800H DAB
  • AVR-X2800H
  • AVR-A1H
  • AVC-A1H

Es fehlt hier z.B. der AVR-X4800H, dafür taucht ein AVR-A1H und AVC-A1H auf, die uns nicht geläufig sind. Womöglich neue Premium-Geräte von Denon? Als Letztes haben wir dann noch ein paar Abbildungen diverser Verkaufsboxen, die bereits die neuen Produkte zeigen sollen. Diese sind bereits in diversen Social Media-Kanälen aufgetaucht:

Es scheint bei der D&M Holding, zu denen unter anderem Denon, Marantz, Polk Audio oder Boston Acoustics gehören, eine ganz klare Abgrenzung im 2022/2023-Line-Up zu geben. Marantz wird auf der ganzen Breite ins High-End-Segment hochgestuft, während man mit den Denon-Geräten den Einstieg und das mittlere Preissegment abgrasen möchte. So macht es für uns zumindest den Anschein.

Samsung Display verkauft seine LCD-Patente an die TCL-Tochter CSOT

Samsung Display verabschiedet sich aus dem LCD-Segment. Dabei wandern die Patente nun zur TCL-Tochterfirma CSOT.

Samsung Display wollte eigentlich schon vor längerer Zeit aus der LCD-Fertigung aussteigen. Auf Drängen des Mutterkonzerns, der in der Corona-Krise Liefererngpässe befürchtet hatte, verschob man dies jedoch. Nun hat der Preisdruck durch chinesische Zulieferer jedoch wieder stark zugenommen und Samsung Display ist schon im Mai 2022 zum ursprünglichen Plan zurückgekehrt. Zumal die Nachfrage nach LCD-TVs von Samsung zuletzt gesunken ist.

Samsung Display soll mittlerweile in den USA seine Patente rund um LCD-Technologien an die TCL-Tochter CSOT transferiert haben. Letztere hätten laut südkoreanischen Medien innerhalb Südkoreas ebenfalls schon im August die LCD-Patente von Samsung Display erhalten. Bei dem jüngsten Schachzug in den USA soll es um 577 Patente gegangen sein. CSOT hatte 2020 auch schon eine chinesische LCD-Fabrik in Suzhou von Samsung Display übernommen.

Der Samsung QN100B 4K NEO QLED TV mit 98 Zoll
Der Samsung QN100B 4K NEO QLED TV mit 98 Zoll

Insgesamt soll Samsung Display mittlerweile alle seine LCD-Patente, rund 2.000 Stück, rund um die Welt an CSOT verkauft haben. CSOT soll an den Patenten sehr interessiert gewesen sein, da man zuvor in den USA mit mehreren Klagen konfrontiert wurde, gegen die man sich mit einem breiteren Patent-Portfolio wappnen kann. Zu vermuten ist, dass zudem Lizenzabkommen mit Samsung Electronics getroffen worden sind, damit jene die früheren Patente des Tochterunternehmens weiterhin für ihre QLED- und Neo-QLED-TVs verwenden können.

LCDs: Patentkrieg zwischen CSOT und BOE?

Möglich ist auch, dass CSOT nun einen Patentstreit mit dem Rivalen BOE anzetteln möchte. Solle Konflikte haben zugenommen, da der Markt für LCD-Panels eher schrumpft und die Hersteller daher rigider gegeneinander vorgehen. Samsung Display könnte so ein Vorgehen als Anteilseigner von CSOT ebenfalls gutheißen. Denn BOE fertigt nicht nur LCD-Panels, sondern möchte auch im Smartphone-Markt seine Macht vergrößern, wo man OLED-Panels anbietet – und somit direkt mit Samsung Display konkurriert.

Polk Audio MagniFi Max AX SR: Soundbar-Flaggschiff mit Dolby Atmos und DTS:X

Polk Audio hat ein neues Soundbar-Flaggschiff vorgestellt: die MagniFi Max AX SR mit Dolby Atmos und DTS:X. Insgesamt elf Treiber sind integriert.

Das Array mit elf Treibern beinhaltet einen dedizierten Center-Kanal sowie nach oben abstrahlende Höhenlautsprecher (Upfiring-Treiber). Zudem ist im Lieferumfang ein kabelloser Subwoofer (10 Zoll) enthalten. Auch zwei kabellose Rear-Lautsprecher liegen bei. Zu bedenken ist, dass die Rears und der Sub zwar keine Kabelverbindung zur Soundbar benötigen, sehr wohl aber auf Netzstrom angewiesen sind. Eine Steckdose sollte sich also nahe dem Aufstellungsort befinden. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der Polk MagniFi Max AX SR)

Polk Audio MagniFi Max AX SR für Dolby Atmos & DTS:X

Selbstverständlich unterstützt die Polk Audio MagniFi Max AX SR auch HDMI eARC. Die SDA-Technologie der vierten Generation von Polk eliminiere laut Hersteller Übersprechen zwischen und sorge so für eine breite Klangbühne. Die Film-, TV- und Musikmodi optimieren die Basswiedergabe und das Klangbild der MagniFi Max AX SR. Der Nachtmodus hebt die Sprachlautstärke an und senkt die Bässe.

Rear-Lautsprecher und Subwoofer sind im Lieferumfang des Soundbar-Flaggschiffs enthalten.
Rear-Lautsprecher und Subwoofer sind im Lieferumfang des Soundbar-Flaggschiffs enthalten.

Die VoiceAdjust-Technologie verstärkt die Lautstärke von Stimmen gegenüber anderen Soundtrack-Elementen, um die Verständlichkeit zu verbessern. BassAdjust hingegen ermöglicht eine Anpassung der Tieftonwiedergabe der Soundbar und des Subwoofers für eine einwandfreie, homogene Basswiedergabe. Die MagniFi Max AX SR unterstützt Wi-Fi-Streaming über Apple AirPlay 2, Google Chromecast, Spotify Connect oder jeden „Works with Alexa“-fähigen Musikdienst sowie Bluetooth.

Polk Audio MagniFi Max AX SR ist für Multiroom gerüstet

Zudem können Anwender die Soundbars der MagniFi-AX-Serie (einschließlich der MagniFi Mini AX) koppeln, um ein Multiroom-Musiksystem aufzubauen. Es sind sogar drei HDMI-Eingänge und ein Ausgang vorhanden. Die meisten Soundbar-Konkurrenten beschränken sich auf zwei Inputs. Ein optischer Eingang ist ebenfalls an Bord. Die MagniFi Max AX SR kann entweder über die mitgelieferte Fernbedienung oder mit den meisten TV-Fernbedienungen gesteuert werden. Das OLED-Display auf der Vorderseite zeigt Einstellungsmöglichkeiten. Darüber hinaus ist die MagniFi Max AX SR Roku-TV-kompatibel.

Hier sieht man die Ein- und Ausgänge der Polk Audio MagniFi Max Ax SR.
Hier sieht man die Ein- und Ausgänge der Polk Audio MagniFi Max Ax SR.

Preise und Verfügbarkeit

Zuletzt aktualisiert am 25. August 2024 um 07:12 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die MagniFi Max AX SR (UVP: 899 EUR) ist ab Oktober 2022 direkt bei PolkAudio.com sowie bei autorisierten Polk-Fachhändlern erhältlich.

TCL stellt X937U 7.1.4-Kanal Dolby Atmos-Soundbar für 799 Euro vor (IFA 2022)

TCL hat auf der IFA 2022 zwei neue Dolby Atmos Soundbars mit unglaublicher Ausstattung und bezahlbaren Preisen vorgestellt. Das 7.1.4-System X937U inkl. Rear-Lautsprecher kostet z.B. nur 799 Euro (UVP)!

TCL hat auf der IFA 2022 eine akustische Überraschung mit im Gepäck gehabt. Während wir das obige Video gedreht hatten, wussten wir noch nicht, wie die Geräte von der Ausstattung und dem Preis korrekt einzuordnen sind. Jetzt können die C935U (5.1.2) und X937U (7.1.4) auf Amazon.de vorbestellt werden, für 599,99 Euro bzw. 799,99 Euro, was derzeit auch der unverbindlichen Preisempfehlung entspricht. Doch was bekommt man dafür geboten? Eine ganze Menge, wie wir meinen.

TCL C935U 5.1.2 Dolby Atmos Soundbar

Die TCL C935U Soundbar liefert 5.1.2-Sound und wird von einem drahtlosen Subwoofer begleitet
Die TCL C935U Soundbar liefert 5.1.2-Sound und wird von einem drahtlosen Subwoofer begleitet

Beginnen wir mit der C935U 5.1.2 Soundbar. Das System besteht aus einer Soundbar mit insgesamt sieben Treibern, die sich in 3×2-Wege und 4×1-Wege unterteilen. Dazu gesellt sich ein 8-Zoll-Subwoofer, womit das System auf eine akutische Gesamtleistung von maximal 780 Watt kommen soll. Und wer sich fragt was dieses „Ray-Danz“ ist, dass ist eine von TCL eingesetzte Technologie, die mittels akustischen Reflektoren versucht, eine breitere Klangbühne zu zaubern. Bedeutet, dieser Klangriegel soll sich an mehreren Sitzplätzen gut anhören und nicht nur am Sweetspot.

Der 8-Zoll Subwoofer für die C935U und X937U Soundbars
Der 8-Zoll Subwoofer für die C935U und X937U Soundbars

Dolby Atmos, DTS:X und drei HDMI-Anschlüsse (eARC)

Verarbeitet werden Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio und somit auch die 3D-Soundformate Dolby Atmos und DTS:X, die von einem 48kHz/24bit-Prozessor akustisch eingenordet werden. Die C935U Soundbar verfügt über zwei HDMI-Eingänge mit 18 Gbit/s sowie einem HDMI-Ausgang mit eARC (enhanced Audio Return Channel) Unterstützung. Ein optisch-digitaler Eingang ist ebenfalls vorhanden. Das System hebt sich hier doch von den meisten Konkurrenzprodukten ab. Leider hat es nicht zu einer vollwertigen HDMI 2.1-Schnittstelle mit 48 Gbit/s gereicht. Verarbeitet werden damit maximal Videosignale in 4K Auflösung mit 60Hz, HDR, HDR10+, HLG sowie Dolby Vision.

Die Anschlüsse der C935U und X937U Soundbars von TCL
Die Anschlüsse der C935U und X937U Soundbars von TCL

DTS Play für 96kHz / 24bit Audiogenuss

Selbst bei den drahtlosen Übertragungstechnologien, legt TCL noch einen oben drauf. Neben WiFi 5 (2.4 / 5GHz) und Bluetooth 5.3 (A2DP / AVRCP / SBC / AAC) werden auch Apple AirPlay, Chromecast und DTS-Play-Fi (96kHz / 24bit) unterstützt. Dazu gesellt sich noch die beliebte Spotify Connect Application sowie Steuerung via Google Assistant (works with) und Amazon Alexa (works with). Als Letztes wäre noch der interne Musikplayer (USB für MP3) und die Update-Funktion via Internet und USB zu erwähnen. Da bleiben nur wenig Wünsche offen, vor allem wenn man den Preispunkt in Betracht zieht.

Die Rear-Lautsprecher der X937U Dolby Atmos Soundbar haben einen seitlichen und einen Decken-Reflexions-Treiber verbaut
Die Rear-Lautsprecher der X937U Dolby Atmos Soundbar haben einen seitlichen und einen Decken-Reflexions-Treiber verbaut

Doch alle Standards, Features und der günstige Preis bringen einem nichts, wenn die Soundbar nicht gut klingt. Wir hatten auf der IFA 2022 die Möglichkeit die C935U Probezuhören und waren doch positiv überrascht. Ich muss gestehen, die Messehalle ist jetzt nicht der ideale Ort, um eine Soundbar zu beurteilen (vor allem, wenn diese nicht in einem abgetrennten Raum vorgeführt wird), aber uns ist nichts aufgefallen, weshalb man der C935U oder der X937U keine Chance geben sollte. Vor allem nicht zu einem Preis ab 599 Euro.

TCL X937U 7.1.4-Soundbar mit Rear-Lautsprechern

Die Soundbar-Highlights von TCL für 2022, ganz oben X937U mit zusätzlichen Rear-Lautsprechern. Die passenden Subwoofer stehen unten in der Mitte und Rechts
Die Soundbar-Highlights von TCL für 2022, ganz oben X937U mit zusätzlichen Rear-Lautsprechern. Die passenden Subwoofer stehen unten in der Mitte und Rechts

Für 200 Euro zusätzlich erhält man dann die X937U und wir fragen uns, was den preislichen Unterschied gerechtfertigt? Ganz einfach, das System wird um zwei Rear-Lautsprecher erweitert, die das Bundle zu einem 7.1.4-System mit 1.020 Watt Gesamtleistung anheben. Leider ist uns noch nicht ganz geläufig, wie die Lautsprecher installiert werden. Wir gehen aber schwer davon aus, dass sich diese via WiFi oder Bluetooth mit der Soundbar verbinden und diese separat mit Strom versorgt werden. Im Endeffekt ein Soundsystem, wie es von vielen namhaften Herstellern bereits seit mehreren Jahren angeboten wird. Diese haben die Preise für vergleichbare Systeme bereits auf das Niveau der TCL-Soundbars reduziert, die TCL-Systeme liefern dann aber noch ein paar zusätzliche Features. Zudem werden die Soundbars derzeit zum UVP angeboten. Zeitnahe Preissenkungen sind sicherlich möglich (wie bei vielen TCL-Produkten üblich).