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3D-Version von „Avatar“ kommt mit 48fps HFR, Dolby Vision & Atmos ins Kino

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Avatar, einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, kommt zurück ins Kino. Das Remaster wird in der 3D-Version inkl. 48fps HFR (High Frame Rate), Dolby Vision und Atmos gezeigt – nur im Dolby Cinema!

Der Vorverkaufs-Run auf Remaster von Avatar hat bereits begonnen. Auf den Kino-Plattformen lassen sich bereits die besten Sitze für Avatar sichern, der ab dem 23. September wieder gezeigt wird. Vorab-Premieren gibt es schon am 21./22. September. So z.B. im Mathäser Filmpalast in München, den wir auch zur Premiere von Deutschlands erstem Dolby Cinema besucht hatten. In der Beschreibung von Avatar ist ganz klar zu lesen, dass es sich um die spezielle 48fps HFR (High Frame Rate) Variante mit Dolby Atmos und Dolby Vision handelt. Der Film wird übrigens in vielen Kinos nicht nur in Deutsch, sondern auch im englischen Originalton gezeigt.

Avatar in 3D, 48fps HFR, Dolby Atmos und Dolby Vision im Mathäser Filmpalast in München
Avatar in 3D, 48fps HFR, Dolby Atmos und Dolby Vision im Mathäser Filmpalast in München

Avatar mit dynamischer Framerate?

Klingt nach einem ganz neuen Kinoerlebnis. Einige Fragen sind jedoch immer noch nicht geklärt. Avatar und Titanic wurden mit der TrueCut Motion HFR-Technologie erneut gemastert. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine dynamische Anwendung verschiedener Bildwiederholungsraten auf das Filmmaterial. Wird Avatar jetzt  mit einer dynamischen Framerate gezeigt (stetiger Wechsel zwischen 24fps auf 48fps je nach Szene), oder wird der gesamte Film in 48fps gezeigt? Womöglich sind nicht alle Kinos sowie deren Vorführungs-Equipment in der Lage, „dynamische Framerates“ bei Filmen zu verarbeiten. Ähnlich verhält es sich übrigens auch bei der Technik in unseren Heimkinos. TrueCut Motion wirbt auf jeden Fall bereits für ihren bislang größten Wurf in den sozialen Kanälen:

High Frame Rate Is Now Cinematic. Get Your Tickets! pic.twitter.com/4ctMFDK9Ze

— TrueCut Motion (@TrueCutMotion) September 13, 2022

4K/HDR-Remaster auch in der 3D-Version?

Zudem stellen wir uns die Frage, ob die 3D-Version ebenfalls in 4K Auflösung gezeigt wird. Mit Dolby Vision im Dolby Cinema, ist ja die Wiedergabe ín HDR (High Dynamic Range) bereits bestätigt. Doch verringert sich die Auflösung aufgrund der 3D-Projektion auf 2K oder bekommen wir volle Cinema 4K-Auflösung (4.096 x 2.160 Bildpunkte) präsentiert? Falls ja, dann handelt es sich beim Remaster von Avatar um den weltweit ersten 4K/HDR/HFR/3D-Film. Und da mittlerweile 99% der TV-Geräte und ein Großteil der Heimkino-Projektoren keine 3D-Darstellung mehr unterstützten, bietet ein Besuch in eurem Lieblingskino die einzige Möglichkeit diese High-End-Fassung von Avatar zu genießen.

Wir versuchen noch über die Kinobetreiber Details zur technischen Ausstattung von Avatar (1) zu erhaschen.

We remastered the movie and decided it deserved a new poster…. pic.twitter.com/T2bXc2EiGa

— James Cameron (@JimCameron) August 23, 2022

Android TV gewinnt in Europa Marktanteile hinzu

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Das Betriebssystem Android TV kann in Europa im Markt für Smart-TVs seinen Status ausbauen. Seit 2019 konnte man die Marktanteile mehr als verdoppeln.

Zumindest geht das aus Daten der Marktforscher von Omdia Research hervor. Dass Android TV in Europa besonders gut dasteht, liegt auch daran, dass bei uns Fire TV und Roku OS für Fernsehgeräte nur eine kleine Nische besetzen. In den USA sind beide Plattformen auch bei Fernseherherstellern bzw. deren Kunden beliebt. In Europa dominieren vielmehr Android TV (Google TV eingerechnet), webOS von LG und natürlich Samsungs Tizen als größte Plattformen.

Mittlerweile werden mehr als 90 % der Fernseher mit einer smarten TV-Plattform ausgeliefert, womit dann auch Online-Dienste uns Apps verbunden sind. Das ist noch einmal eine Steigerung gegenüber 2019, als es noch 80 % gewesen sind. Android TV konnte im gleichen Zeitraum, also von 2019 bis 2022, seine Marktanteile von weniger als 10 % auf mehr als 20 % ausbauen.

Google TV erhält ab sofort Nutzerprofile.
Google TV, ein Launcher für Android TV, bietet auch Nutzerprofile.

Google hat sein Betriebssystem Android TV, mittlerweile oft mit dem Launcher Google TV versehen, sukzessive weiter entwickelt. Etwa führte man in diesem Jahr systemübergreifende Benutzerprofile ein. Weitere Updates sollen die Performance steigern und den Speicher optimieren. Die Daten von Omdia Research berücksichtigen aber im Übrigen nur Smart-TVs und nicht Streaming-Player oder Spielekonsolen.

Android TV wird zur wichtigen Plattform für Hersteller von Fernsehern

Eine möglichst große App-Vielfalt ist mittlerweile auch für die Hersteller von TV-Geräten immer wichtiger geworden. Und der Play Store von Android TV spielt da natürlich ganz vorne mit. Hier profitiert Google auch davon, dass die Basis von Android TV, eben Android, im mobilen Segment die größte Rolle weltweit spielt. In Zukunft könnte zudem auch die TV-seitige Unterstützung von Cloud-Gaming eine wachsende Rolle spielen. Dem werden LG und Samsung ja auch schon mit ihrem Gaming Shelf bzw. Gaming Hub gerecht.

LGs Gaming Shelf ist eine Alternative zum Samsung Gaming Hub.
LGs Gaming Shelf ist eine Alternative zum Samsung Gaming Hub.

Warten wir ab, welche Plattformen sich in Zukunft durchsetzen und ihre Position am Markt ausbauen bzw. erhalten können. Welcher Hersteller bzw. welches System liegt denn aus eurer persönlichen Sicht vorne in der Gunst?

Chinesische TV-Hersteller steigern ihre Marktanteile

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Samsung ist zwar im TV-Markt führend, doch chinesische Anbieter können aktuell ihre Marktanteile steigern. Könnte sich das Gleichgewicht bald verschieben?

Samsung wird damit also nicht nur im Smartphone-Segment von chinesischen Kontrahenten attackiert. Auch LG gerate dadurch unter Druck, allerdings wohl nicht ganz so stark wie Samsung. Das liegt daran, dass Samsung aktuell noch vorwiegend auf LCDs setzt, während LG stattdessen immer aggressiver seine OLED-Fernseher an den Mann bringen möchte. Im ersten Halbjahr 2022 brach der internationale TV-Markt jedenfalls um 6,6 % ein, was die Auslieferungsmengen betrifft. Die Marktanteile von Samsung und LG sanken jeweils.

Profitiert haben hingegen, zumindest zusammengenommen, die chinesischen TV-Hersteller TCL, Hisense und Xiaomi. TCL steht aktuell auf Platz 3 der größten TV-Hersteller – hinter Samsung und LG. Möglicherweise könnte man gar auf Platz 2 aufschließen: Während LG derzeit bei 13,7 % Marktanteil steht, sind es bei TCL mittlerweile auch schon 11,1 %. Im Übrigen versuchen auch andere chinesische TV-Hersteller wie OnePlus international Land zu gewinnen. In Indien spielen sie bereits eine größere Rolle.

Der Smartphone-Hersteller OnePlus wildert wieder im TV-Markt.
Der Smartphone-Hersteller OnePlus wildert bereits im TV-Markt.

Für Samsung dürfte es Sinn ergeben, sich in Zukunft verstärkt auf seine QD-OLED-Modelle, wie den S95B, zu besinnen. Derzeit produzieren nur LG Display und Samsung Display OLED-Panels für Fernsehgeräte. Da muss die chinesische Konkurrenz also erst noch aufschließen.

LG und Samsung haben noch Vorteile mit ihren Ökosystemen

LG und Samsung profitieren gegenüber der chinesischen Konkurrenz auch von ihren ausgereiften Ökosystemen rund um die Betriebssysteme webOS und Tizen sowie den Smart-Home-Vernetzungsmöglichkeiten. Zumal beide Unternehmen aus Südkorea eng mit internationalen Partnern vernetzt sind. TCL setzt derzeit darauf, vor allem über attraktive Preise in der Mittelklasse mit etwa seinen Mini-LED-Modellen zu punkten. Es wird also spannend, wie sich der TV-Markt da in den nächsten Jahren noch entwickeln wird.

Philips 2022 Smart TVs unterstützen drahtlosen 7.2.4-Kanal-Sound via DTS Play-Fi

Die erweiterte Version des drahtlosen Audiosystems DTS Play-Fi ermöglicht die Übertragung von 7.2.4-Kanal-Sound an kompatible Lautsprecher. Philips (TP Vision) ist einer der ersten TV-Hersteller, die von dem erweiterten Feature Gebrauch machen.

Über ein Jahr nach der Ankündigung von Xperi, dem Unternehmen hinter DTS und IMAX Enhanced, kommt die erweitere DTS Play-Fi-Funktionalität endlich in einem Konsumentenprodukt zum Einsatz. Die drahtlose Übertragungstechnologie für Audiosignale begleitet Philips (TP Vision) bereits seit mehreren Jahren und daher überrascht es wenig, dass der Kooperationspartner als Erstes in den Genuss des drahtlosen 7.2.4-Kanal-Sounds kommt. Man merkt fast, dass Philips geradezu darauf gewartet hat. Denn die neue Audioplattform des Markenherstellers ermöglicht dem Nutzer den flexiblen Einsatz verschiedenster Audioprodukte, darunter Soundbars, Subwoofer und Satelliten-Lautsprecher.

7.2.4-Sound drahtlos an Soundbar & Co. übertragen

Und wie es der Zufall will, bietet Philips in seinem Audio-Lineup genau die Produkte an, um „DTS Play-Fi Enhanced“ auf die Probe zu stellen. Kombiniert man z.B. die Fidelio FB1 Soundbar (7.1.2 Sound mit 310 Watt) mit dem drahtlosen Subwoofer FW1 (200 Watt) und den Satelliten-Lautsprechern FS1 mit Ambilight (zusammen 60 Watt), kommt man fast genau auf die 7.2.4 Konfiguration. Lediglich 2 Surround-Kanäle (werden wohl zwei Kanäle der Soundbar deaktiviert, um die Rear-Lautsprecher betreiben zu können) gehen unter.

Unterstützende Philips 2022 TV-Modelle

Der OLED937+ 4K Fernseher mit neuem OLED-Ex-Panel in 65 und 77 Zoll
Unter anderem der neue OLED937+ 4K Fernseher in 65 und 77 Zoll unterstützt dts Play-Fi mit 7.2.4-Sound

Wie gut oder wie schlecht das ganze funktioniert, werden wir hoffentlich bald in einem umfänglichen Test ausprobieren können. Zu den kompatiblen TV-Geräten von Philips zählen der OLED937, OLED907, OLED807, OLED707, PML9507 und der PUS8807 (The One) – allesamt aus dem 2022 Line-Up. Die Audiosparte wird Philips sicherlich in den nächsten Monaten ausbauen. Wir sind schon sehr gespannt auf das Baukasten-System, mit dem sich Soundbars, Lautsprecher und Subwoofer kombinieren lassen.

DTS Play-Fi in Konkurrenz zu Dolby Atmos Wireless

Übrigens ist Xperi/DTS nicht der einzige Anbieter, der eine drahtlose Übertragung von 3D-Soundformaten anbietet. Wenn auch die Unterstützung für 7.1.4 bzw. 7.2.4-Kanal-Sound beeindruckt, ermöglicht mittlerweile auch Samsung im 2022 TV-Line-Up die drahtlose Übertragung von Dolby Atmos an kompatible Soundsysteme/Soundbars. Selbst wenn sich bereits Konkurrenzformate auf diesem neuen Marktsegment breit gemacht haben, hat Xperi allen Grund zum Feiern. Den die „abgespeckte“ Version von DTS Play-Fi soll via Firmware-Update auf TV-Geräten von Vestel landen. Diese produzieren unter anderem Fernseher unter den Namen Finlux, Grundig, Hitachi, JVC, Strong, Toshiba und Thomson. Das sollte den Bekanntheitsgrad des Audiosystems weiter pushen.

Neuankündigungen auf 4K UHD Blu-ray: Die Klassiker-Flut im Herbst/Winter 2022

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Im Herbst/Winter 2022 steht uns eine wahre Klassiker-Flut bevor! Wir haben euch die Neuankündigungen auf 4K Ultra HD Blu-ray der letzten Tage und Wochen zusammengefasst! 

Update: Ab sofort können 8. Mile, Halo Staffel 1, Star Trek (2008) Titans of Cult, sowie die Top Gun 2-Film-Collection (via jpc.de) vorbestellt werden!

Angekündigt aber noch nicht vorbestellbar:

Im Oktober/November/Dezember 2022 sollen noch unzählige Filme auf 4K Blu-ray erscheinen. Viele davon Klassiker, auf die der ein oder andere Filmfan bereits voller Vorfreude wartet. Wir möchten diesen Beitrag mit den Filmtiteln beginnen, die uns noch etwas zappeln lassen, da diese noch nicht käuflich erworben werden können:

  • 3. November: Wer die Nachtigall stört (1962)
  • 7. November: „Schöne Bescherung“ (1989) mit Chevy Chase
  • 7. November: Buddy – Der Weihnachtself (2003) mit Will Farrell
  • 7. November: Fröhliche Weihnachten (1983)
  • 17. November: Casablanca (1942)
  • ???: Waynes World
  • ???: Columbia Classics 30th Anniversary Collection (11 Filme)

30.09. Deadlock

Nach dem limitierten Editionen, die im April/Juni 2021 veröffentlicht wurden (und immer noch verfügbar sind), kommt die reguläre Amaray-Variante von „Deadlock“. Diese kostet derzeit rund 32.76 Euro uns ist für einen Klassiker nicht gerade günstig. Da hilft es auch nicht, dass diese 0815-Edition auf 500 Stück limitiert ist. Man hätte den „Neo-Western“ einfach günstig anbieten können, aber das Filmstudio ist wohl zu überzeugt von diesem Meisterwerk.

07.10. Addams Family (Mediabook)

Die Geschichte von einer der schaurig-schönsten Familien bekommt endlich eine 4K Restauration spendiert. Nein, wir reden hier nicht von den Kardashians! Die Addams Family mit noch mehr Mamushka beehrt uns wieder in 4K mit HDR10, Dolby Vision im schicken Mediabook!

13.10. Sylvester Stallone Collection (3 Filme)

Drei Filme – dreimal Action – dreimal Sylvester Stallone. Die Collection besteht aus „Rambo – First Blood“, „Lock Up“ und „Cliffhanger“. Alle drei waren bereits einzeln auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht worden, jetzt fasst Studiocanal die ikonischen Filme zusammen. Der Preis ist mit 50 Euro noch annehmbar, jedoch nur, wenn man sich bislang den Sly-Klassikern entziehen konnte.

13.11. John Carpenter Collection

In die gleiche Kerbe wie die „Sylvester Stallone Collection“ schlägt die „John Carpenter Collection“. Hier werden sogar vier Filme zusammengefasst: „Sie Leben“, „Die Klapperschlange“, „The Fog – Nebel des Grauens“, „Die Fürsten der Dunkelheit“. Studiocanal verlangt pro Film jedoch etwas mehr und verlangt von seinen Kunden 69,99 Euro. Gerechtfertigt? Das müsst ihr entscheiden!

20.10. Der Räuber Hotzenplotz

Puh, geht den Filmstudios langsam die Klassiker aus, die sich restaurieren lassen? Nicht falsch verstehen, „Der Räuber Hotzenplotz“ ist sicherlich eine schöne Geschichte, die ich jedoch nur aus der Puppenkiste her kenne. Doch die deutsche Realverfilmung von 1973 ist gänzlich an mir vorbeigegangen. Aber nachdem die Geschichte 2022 nochmals für die Kinos aufgelegt wurde, muss man wohl diesen Klassiker nochmals als restaurierte Fassung in den Handel bringen. Vielleicht weckt der Film bei dem ein oder anderen gewisse Kindheitserinnerungen.

03.11. Matrix 4-Film Déjà Vu Collection

Die Matrix Deja Vu-Collection macht ihrem Namen alle Ehre. Nachdem die 4K Blu-ray Steelbook-Variante heiß begehrt war, jetzt aber wieder bei vielen Händlern aufgetaucht ist, bringt Warner jetzt die reguläre – günstigere – Variante auf den Markt. Alle vier Filme in bekannter Ausstattung für rund 70 Euro. Für jemand, der nicht unbedingt ein Sammlerobjekt sucht, ein guter Deal!

03.11. Jurassic World Ultimate 6-Film-Collection (günstige Version)

Wer den Verkauf der limitierten und heiß begehrten Jurassic World Ultimate Collection + Statue verpasst hat, für den gibt es die 6-Film-Collection jetzt in einer „einfacheren“ aber dafür günstigeren Variante. Bei einem Preis von rund 80 Euro für 6 Filme kann man eigentlich nicht meckern – macht gerade einmal 13.33 Euro je Film.

03.11. Der Polarexpress

Angebot

10.11. The Driver (1977)

Fluchtwagenfahrer sind wohl alle sehr ehrgeizg. Das haben wir in „Baby Driver“ und „Drive“ (2011) mit Ryan Gosling gesehen. Doch irgendwo muss diese Story um die geheimnisvollen „Kuriere der Nacht“ kommen? Den Ursprung finden wir vielleicht beim Klassiker „The Driver“ von 1977, der hier als 4K Restauration erneut in den Handel gelangt. Der Film war übrigens die Vorlage für die oben genannten Neuinterpretationen und keiner der drei Filme enttäuscht.

10.11. 8. Mile mit Eminem

17.11. Saturday Night Fever

Night fever, night fever – We know how to do it – Gimme that night fever, night fever – We know how to show it. Der Klassiker mit John Travolta und Karen Lynn Gorney. Legendäre Dance-Moves und unvergessliche Disco-Hits machen diesen Klassiker unvergessen. Erstmals als 4K Restauration!

17.11. Event Horizon (günstige Version)

Nach dem Steelbook-Auftakt erscheint „Event Horizon“ endlich als günstige Version (Keep-Case / Amaray). Zum halben Preis fällt es vielen sicherlich leichter sich in den Science-Fiction-Klassiker zu fuchsen und wer möchte, kann sich einen ersten Eindruck in unserer Review von Timo abholen.

17.11. Kampf der Welten & Der jüngste Tag

17.11. Weitere 4K Blu-ray Veröffentlichungen

24.11. Star Trek (2009) Titans of Cult (Steelbook)

24.11. Die Tribute von Panem Ultimate Collection (Steelbook)

Zum 10-jährigen Jubiläum liefert uns Studiocanal eine neue Komplettedition der „Die Tribute von Panem“-Filme. Alle vier Teile in einer schicken Box einzeln in Steelbooks verpackt (je 4K UHD Blu-ray + Blu-ray) sollte Fans der Flimreihe überzeugen können. Bereits im Vorfeld hat die 10th Anniversary Edition von sich Reden gemacht, nämlich, als Amazon unzählige Vorbestellungen aufgrund eines falschen Preises storniert hatte. Jetzt kostet die Gesamtedition 119 Euro statt der damaligen 105 Euro, zu diesem Preis scheinen jedoch immer noch viele Fans zuzuschlagen. Die Box gibt es übrigens nur bei Amazon und solange der Vorrat reicht.

24.11. Die Nacht der lebenden Toten (Steelbook)

„Die Nacht der lebenden Toten“ ist als Meilenstein der audiovisuellen Zombie-Erzählungen zu sehen. Vor dem Film, wurden die toten meist durch Zauber, Voodoo oder ähnliches wiederbelebt, in diesem Szenario, steigen die Untoten erstmals aus eigener Willenskraft aus ihren Gräbern. Regisseur George A. Romero startete damit seine Zombie-Erfolgsstory, der nach „Die Nacht der lebenden Toten“ noch fünf weitere Filme wie z.B. „Dawn of the Dead“ („Zombie“) oder „Land of the Dead“ folgten. Der Film wird heutzutage niemand mehr schocken, doch das beklemmende Szenario, in dem sich die Protagonisten befinden (mehrere Überlebende verbarrikadieren sich in einem Haus), lässt uns gleich in Erinnerungen an neuere Zombie-Verfilmungen schwelgen. 4K Restauration im 4:3-Format (1.33:1 Bildverhältnis) mit HDR10 und DTS-HD Master Audio 2.0 in Deutsch un Englisch.

24.11. Weitere 4K Blu-ray Veröffentlichungen

8.12. Top Gun 2-Movie 4K Steelbook Superfan Edition

Mit dieser Edition sollte der Top Gun-Fan maximalst bedient sein. Schicke Box mit unzähligen Goodies, beide Filme im schicken 4K Blu-ray Steelbook und das zum „Schnäppchenpreis“ von 119,99 Euro! Zugegeben, ein stolzes Sümmchen, jedoch haben bereits unzählige Fans diese limitierte Edition vorbestellt, darunter auch ich =D. Denn die Vitrine dürstet ja immer wieder nach frischen, schönen Ausstellungsstücken. Und beide Filme sind für sich Meisterwerke.

8.12. Halo Staffel 1 (Steelbook)

16.12. Bloodsport (Jean-Claude Van Damme)

Mehr Vorbesteller, aktuelle Neuheiten, Katalogtitel, Sodereditionen uvm. findest du in unserem Special!

Netflix erwartet bis Ende 2023 40 Mio. Zuschauer im werbefinanzierten Tarif

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Netflix könnte mit seinem werbefinanzierten Tarif möglicherweise noch im November 2022 loslegen. Es heißt, der Streaming-Anbieter rechne bis Ende 2023 mit 40 Mio. Zuschauern.

Wir hatten schon darüber berichtet, dass Netflix da angeblich Disney+ zuvorkommen möchte. Die werden, zumindest in den USA, im Dezember 2022 ihren werbefinanzierten Tarif ins Rennen schicken. Damit geht dann auch eine Preiserhöhung für das Angebot ohne Werbung einher. Wir rechnen damit, dass es in Europa sehr ähnlich laufen werde, denn Disney+ schreibt aktuell noch keine schwarzen Zahlen.

Jedenfalls soll Netflix laut The Wall Street Journal damit rechnen, für das werbefinanzierte Angebot bis Ende 2023 rund 40 Mio. Zuschauer zu verbuchen. Diese Anzahl an „Unique Viewers“ teilt man jedenfalls als Prognose potenziellen Werbekunden so mit. Als direkter Partner für die Umsetzung des werbefinanzierten Tarifs wurde ja bereits Microsoft bestätigt. Es hatte aber auch schon Gerüchte dazu gegeben, dass Netflix und Microsoft von Werbetreibenden wohl unverhältnismäßig hohe Gebühren verlangen, sodass die Annahme noch zögerlich sei.

Netflix nimmt im August 2022 wieder neue Filme und Serien ins Programm auf.
Netflix bald mit Werbung: Für dich eine Option?

Netflix hatte bisher 2022 mit sinkenden Aktienkursen zu kämpfen, denn erstmals seit Jahren musste man bei den Abonnenten einen Nettoverlust hinnehmen. Es kamen also weniger neue Kunden hinzu, als dass Bestandskunden kündigten. Die Ursachen dürften zum einen in den gestiegenen Preisen des Streaming-Anbieters liegen, aber auch in der gewachsenen Konkurrenz durch Disney+, Apple TV+, Paramount+ und mehr.

Netflix erhofft sich zusätzliche Einnahmen durch Werbung

Im Gegensatz zu Amazons Freevee wird das werbefinanzierte Angebot von Netflix nicht völlig kostenlos sein. Allerdings soll der Preis eben niedrigere sein als bei den anderen Tarifen. Neben den USA soll der neue Tarif im November angeblich direkt auch in Deutschland starten – bestätigt ist dies offiziell aber derzeit noch nicht. Wichtig zu wissen ist auch, dass Netflix mit den „Unique Viewers“ nicht die Anzahl der Abonnenten meint, die schätzt man niedriger. Vielmehr berechnet man da offenbar vage auch weitere Haushaltsmitglieder ein, die bei Abonnenten mitschauen.

Live-Action-Serie „Halo: Staffel 1“ erscheint als 4K Blu-ray Steelbook

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Die erste Staffel der Live-Action-Serie „Halo“, basierend auf dem gleichnamigen Spiele-Franchise, erscheint am 8. Dezember 2022 als limitierte 4K UHD Blu-ray Steelbook!

Die Serie „Halo“ ist einer der größten Erfolge für den Streamingservice Paramount+. Hierzulande schafft es das Angebot von NBCUniversal nur über Umwege (oder einen VPN-Dienstleister) in unsere Wohnzimmer. Die neun Folgen der ersten Staffel von „Halo“ können derzeit auf Sky abgerufen werden. Die Premiere der Serie erfolge im März 2022 und wöchentlich wurde eine neue Folge freigeschaltet. Die Folgen können via Sky Q jederzeit abgerufen werden. Wer sich die Serie für einen hochwertigen Release aufgespart hat, dessen Geduld wird jetzt belohnt. Die 1. Staffel von Halo erscheint am 9. Dezember 2022 als limitiertes 4K UHD Blu-ray Steelbook.

Halo Staffel 1 4K UHD Blu-ray: Spezifikationen stehen noch aus

Bislang gibt es noch keine umfänglichen Informationen zur Ausstattung des 4K Blu-ray Steelbooks. Bestätigt ist derzeit eigentlich nur ein 4K Master mit HDR10. Ob weitere HDR-Formate wie HDR10+ oder Dolby Vision ihren Weg auf die Disc finden, steht derzeit noch aus. Der englische Originalton soll ja in Dolby Atmos abliegen, via Sky wurde unseres Wissens jedoch nur Dolby Surround-Sound mit 5.1 angeboten. Auch hier darf man auf ein Upgrade hoffen, wenn auch nur ein verlustfreies Surround-Format angeboten wird.

Masterchief: Seit 2001 im Einsatz und kein bisschen müde

Wer sich bislang dem Halo-Franchise entziehen konnte, dem sprechen wir hiermit unseren Respekt aus. Die Erfolgsgeschichte von Halo begann 2001 als bahnbrechender Vorzeite-Shooter für die Xbox (Classic). Ab da an wurde der Masterchief, also der Hauptcharakter der Spielereihe, zum Maskottchen der Xbox-Konsolenplattform. Unzählige Spiele, Animationsserien und Merchandise-Artikel später, bekommt man womöglich endlich eine audiovisuelle Aufarbeitung der tiefgehenden Geschichte, die dem Erfolg von „Halo“ würdig ist. Außerdem ist es mittlerweile eine Ausnahme, dass eine Serie auf 4K Blu-ray erscheint und somit nehmen wir dieses Goodie gerne in unsere Filmsammlung auf!

Halo Staffel 1 sowie weitere Veröffentlichungen auf 4K UHD Blu-ray findest du in unserem Special!

Google Chromecast HD soll 40 US-Dollar kosten

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Die Hinweise auf den Google Chromecast HD verdichten sich. Neben einem ganzen Schwung von Bildern kennen wir auch den angeblichen Preis.

So soll der Google Chromecast HD, welchen das Unternehmen Anfang Oktober gemeinsam mit den neuen Pixel-Smartphones vorstellen dürfte, in den USA angeblich 40 US-Dollar kosten. Für Europa bzw. Deutschland würde das einen Preis von 40 bis 45 Euro wahrscheinlich machen, wenn man die aktuellen Wechselkurse bedenkt und dass die Umsatzsteuer in hiesigen Gefilden deutlich höher ausfällt.

Auch bei dem neuen Modell soll freilich Android TV mit dem Launcher Google TV als Betriebssystem dienen. Das Design ähnelt auf den neuen Bildern 1:1 dem Google Chromecast mit Google TV, der auch für 4K gerüstet ist. Letzteres Modell kostet im Übrigen derzeit 69,99 Euro. Der Aufpreis dürfte sich für Besitzer von UHD-Fernsehern lohnen, denn der Google Chromecast HD soll eben bei 1080p als maximaler Auflösung feststecken.

Der Lieferumfang des Google Chromecast HD.
Der Lieferumfang des Google Chromecast HD.

Immerhin soll der neue Chromecast HD aber AV1-Decoding unterstützen. Es stehen 16 GByte Speicherplatz und 1,5 GByte RAM im Raum. Die beiliegende Fernbedienung soll die gleiche sein, die auch dem großen 4K-Bruder beiliegt. Als SoC des Mediaplayers wird der Amlogic S805X2 mit vier Kernen gehandelt.

Google Chromecast HD mit Google TV: Erfolg am Markt ist ungewiss

Uns liegen leider keine Verkaufszahlen des Google Chromecast mit Google TV vor, wir nehmen aber an, dass der Streaming-Player im Vergleich zu den Amazon Fire TV eher eine Nische besetzt. Für ein 1080p-Modell sehen wir relativ wenig Potenzial am Markt, doch Google ist ganz offensichtlich anderer Ansicht. Mal abwarten, ob der Hersteller damit die Kunden überzeugen kann. Die offizielle Vorstellung des Chromecast HD sollte am 6. Oktober 2022 erfolgen – zeitgleich mit den Google Pixel 7 und 7 Pro sowie der Pixel Watch.

Test: Everything Everywhere All at Once auf 4K Blu-ray: Viel zu dunkel hier

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Inhalt (80%)

„Der beste Film aller Zeiten“: 96 % positive Kritiken bei Rotten Tomatoes und eine 8,9er Bewertung auf der imdb – als der neue Film der „Daniels“ (Dan Kwan und Daniel Scheinert) am 28. April hierzulande in die Kinos kam, konnte der Vorab-Hype (und ich nutze dieses Wort WIRKLICH sehr ungerne) kaum größer sein. Auf einem anderen Bewertungsportal schlug er sogar den dort bis dato besten Film: Der Pate. Mittlerweile hat sich das Ganze etwas eingependelt, aber mit einer 8,2 auf der imdb steht er immerhin noch in bester Gesellschaft von Stirb Langsam oder Taxi Driver. Was haben diese beiden Regisseure, die bisher stets zusammen arbeiteten (bspw. bei der Extravaganz Swiss Army Man) hier nur erschaffen, dass es die Filmwelt so in Aufruhr versetzte?

Nun, zunächst einmal haben die Daniels seit 2016 an dem Projekt gearbeitet, das sie ursprünglich unter der Prämisse „es geht um eine Frau, die versucht, ihre Steuern zu bezahlen“ auf den Weg gebracht haben. Bereits 2010 hatten sie schon die Idee des filmisch interpretierten Multiverse entwickelt und mussten dann mit ansehen, wie Marvel und Sony eine ganze Menge ihrer Ideen in jeweils eigene Filme einbrachten. Es wuchs die Angst, dass man ihnen ihrerseits Ideenklau vorwerfen würde. Was im Übrigen Unsinn ist, da es hier um eine ganz andere Story-Grundidee geht.

Frei nach Beetlejuice: Man weiß ja nie, wozu ist gut ist

Denn unabhängig davon, aus welcher Richtung man Everything Everywhere All at Once interpretieren und analysieren mag, wird jede Richtung vermutlich irgendwann mal an den Punkt kommen, dass das Chaos und die Überflutung, die uns der Film zumutet eine Metapher dafür ist, was die Gesellschaft heutzutage erlebt. Von der Informationsüberflutung bis hin zu einer gewissen Empathielosigkeit, die spätestens seit der Covid-19-Pandemie über die Welt gekommen ist. Die Daniels scheinen das Gefühls- und Informationschaos der Welt in ihrem Film zu reflektieren und halten uns gleichzeitig den Strohhalm der Empathie entgegen, den Evelyn in all der Unordnung darstellt. Evelyn begibt sich in EEAaO auf eine Reise, die sie selbst aber auch immer wieder ausbremst.

Oft hat man das Gefühl, sie wäre gerne lieber diese andere Evelyn aus dem anderen Universum – hat sie vielleicht im Laufe ihres Lebens die falschen Entscheidungen getroffen? Wäre sie lieber in China geblieben als in die USA auszuwandern? Die Tatsache, dass die Antagonistin im Film Evelyns Tochter ist, kann man zudem in eine Richtung deuten, in der es heutzutage schwierig ist, die Generationen untereinander zu vereinen. Die Internet-Generation hat jene der Eltern abgelöst, die schon Schwierigkeiten haben, eine Email zu öffnen. Aus welcher Richtung man Everything Everywhere All at Once auch interpretieren mag, filmisch gesehen ist es eine Wundertüte wie man sie lange, sehr lange nicht mehr zu sehen bekam. Und es zeigt, dass Filme noch Aufsehen erregen können, die nicht aus irgendeinem Superhelden-/Action-/SciFi-Franchise kommen; originär erdachte Stoffe, die mit Fantasie, Mut und Leidenschaft gegen das formelhafte Kino des 21. Jahrhunderts antreten.

Die Bedrohung fürs Multiverse

Dass Dan und Daniel zudem ein echter Besetzungscoup gelang, gehört zu den weiteren Highlights des Films. Michelle Yeoh, Wunschkandidatin der beiden Regisseure, ist unfassbar grandios als Evelyn und Jamie Lee Curtis hat man lange nicht so entfesselt auftreten sehen. Als Beamtin der Steuerbehörde mit (vermutlich) Fatsuit unter dem senffarbenen Pullover beweist sie Mut zur Hässlichkeit und zum zickigen Verhalten. Wirklich charmant ist die Besetzung von Ke Huy Quan als Waymond – erinnert sich noch jemand an Short Round aus Indiana Jones und der Tempel des Todes? Genau DER! Was man als Zuschauer auf keinen Fall machen sollte, wenn man sich Everything Everywhere All at Once anschaut, ist unaufmerksam sein.

Zum einen, weil hier gerne mal (untertitelt) chinesisch gesprochen wird, zum anderen, weil gerade beim Wechsel zwischen den Universen so viel passiert, dass man sekündlich wichtige Dinge verpassen kann. Lässt man sich auf das Tempo, die Erzählstruktur und die völlig chaotischen Wechsel ein, bekommt man ein Feuerwerk an Dialogen, absurdeste Ideen und unglaublich witzige Kampfszenen. Wenn nach einer halben Stunde die modische Sünde der 80er/90er zur Waffe wird, bleibt sicherlich kaum ein Auge trocken – schon interessant, wozu man eine Gürteltasche einsetzen kann. Natürlich ist das immer auch haarscharf an der Grenze zum Albernen entlang – gerade, wenn’s ins Langfinger-Universum geht oder ein Anal-Plug eine tiefgehende Rolle spielt. Aber wenn die Daniels dann ein großartiges Zitat aus Kubricks 2001 einflechten, kann man ihnen absolut nicht böse für die Albernheiten sein. Böse sein könnten den Machern allerdings all jene, die ein Problem damit haben, wenn Tiere comichaft in Action eingebunden werden. So richtig zimperlich geht Everything Everywhere All at Once mit einem vierbeinigen Fellknäuel nach 75 Minuten nicht um. Hat man aber hier einen Sinn für den entsprechenden Humor kann man nur den Hut ziehen vor dermaßen vielen Absurditäten, Irrwitz und entfesselter Spielfreude sämtlicher Beteiligten. Wer sich übrigens fragt, warum hier so durcheinander in Englisch (bzw. Deutsch), Chinesisch, Kantonesisch und Mandarin gesprochen wird – Regisseur Kwan reflektiert damit seine multilinguale Kindheit als Sohn von Einwanderern aus Taipeh und Hongkong in den USA.

Bildqualität (60%)

Everything Everywhere All at Once wurde mit der ARRI Alexa Mini gedreht. Deren Chip zeichnet open gate mit 3.4K auf. Da der Film wild im Format wechselt (Besitzer von Cinemascope-Leinwänden sollten wissen, dass es neben 1,85:1 auch 4:3, 2,39:1 oder 2,00:1 gibt – und das in teils fließendem, aufzoomenden oder sich schließendem Wechsel), haben wir es mit unterschiedlichen nativen Auflösungen des jeweiligen Bildinhalts zu tun. Von 4:3, das mit 2.8K aufgenommen wird, bis zu 3.2K im Falle des hauptsächlich zu sehenden 1,85:1-Formats. Von den Mischformaten erzeugte man für den weiteren Prozess ein 4K-DI, musste also jeweils leicht hochskalieren. Natürlich sind 2.8K oder 3.4K mit anschließendem 4K-DI immer noch besser als ein 2K-DI, das für die UHD Blu-ray wieder komplett hochgerechnet werden muss. Im Verlauf des Prozesses kamen dann noch die Kontrastdynamik-Formate HDR10 und Dolby Vision sowie ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum hinzu.

Dunkle Szenen versumpfen über die UHD-BD fast bis zur Unkenntlichkeit

Doch was helfen all diese schönen technischen Voraussetzungen, wenn Leonine hier schon wieder viel zu dunkel mastert. Nimmt man sich Yeohs Haare bei 51’33, haben diese über die Blu-ray noch eine (wenn auch aufgehellte) Oberfläche. Die UHD Blu-ray zeigt hier eine schwarze und völlig strukturlose Masse. Hautfarben wirken in dieser rötlich-braunen Szenerie regelrecht verbrannt. Jede einzelne Szene, in der es halbwegs schwach ausgeleuchtet zugeht, wird über die UHD Blu-ray zum Ratespiel in Sachen Durchzeichnung. Was bei den ganz hellen Sequenzen noch für ein etwas dynamischeres Bild sorgt, lässt bereits nach, wenn man Evelyn an ihrem Schreibtisch sitzen sieht. Das mag über einen sehr leuchtstarken LCD noch gerade so in Ordnung sein. Über einen OLED wird’s zum Krampf. Da können die Farben in den gut ausgeleuchteten Momenten noch so kraftvoll strahlen und der Grünstich der Blu-ray ist auch deutlich dezenter, aber am Ende verliert diese Disk aufgrund des Mangels an Durchzeichnung / dem versumpfenden Schwarz schnell an Faszination. Und das ist unabhängig, ob man HDR10 oder Dolby Vision gewählt hat.

Tonqualität (65%)

Leonine spendierte Everything Everywhere All at Once zwei Dolby-Atmos-Spuren, die über die reguläre Ebene aber durchweg räumlicher sein könnten. Die zahllosen Musik- und Geräuscheffekte werden vornehmlich über die Fronts wiedergegeben und erhalten nur relativ leise Unterstützung von hinten. Außerdem gibt es keine wirklich griffigen direktionalen Effekte von den Rears. Ziemlich cool ist dafür der Bass-Sweep nach 19 Minuten oder auch die agil arbeitende Tiefbassunterstützung in der ersten Kampfszene nach 30 Minuten. Dazu kommen die Dialoge sehr gut verständlich aus dem Center.

Der Atmos-Sound hätte räumlicher ausfallen dürfen

Dennoch: Insgesamt ist hier einfach zu wenig Räumlichkeit vorhanden. Hören wir uns ein wenig in die Höhen-Ebene ein, so haben die Deckenlautsprecher zunächst wenig Möglichkeiten, aktiv ins Geschehen einzugreifen. Dafür bietet sich auch einfach kein Anlass. Allerdings werden Teile/Details des Scores immer wieder dort abgelegt, um kleine Akzente zu setzen. Das allerdings bleibt über die Dauer des Films dann auch so. Es gibt tatsächlich keinerlei dedizierte 3D-Sounds. Obwohl, doch. Bei 118’00 fliegen mal Blätter hörbar durch die Luft – allerdings ist das eher leise abgemischt und geht im Gesamtgeschehen unter.

  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (65%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (20%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Im Bonusmaterial finden sich neben dem absolut witzigen Audiokommentar der Daniels noch sechs Featurettes, und 13 Minuten an entfernten Szenen, Outtakes und ein Music Visual. Die Featurettes laufen bei den Charaktervorstellungen lediglich ein bis zwei Minuten. „Putting Everything on the Bagel“ geht etwas tiefer und läuft zehn Minuten. Hier kommen die beiden Regisseure auch ausgiebiger zu Wort. Noch ausführlicher geht’s im 40-minütigen „Almost Everything …“ zur Sache – Von der Idee über die Besetzung bis hin zu den Kostümen und der visuellen Gestaltung. in den VFX Breakdowns gibt’s dann  szenenweise Einblicke in die Zusammensetzung der Computeranimationen. Alle Extras sind, wie bei Leonine üblich, nicht untertitelt. Das Mediabook hat außerdem noch ein 24-seitiges Booklet.

Gesamtbewertung Everything Everywhere All at Once (68%)

Everything Everywhere All at Once ist aber mal sowas von nicht jedermanns cup of tea. Hier kann’s nur heißen: Liebe es oder hasse es! Dazwischen wird’s nicht viel geben. Wer aber auch nur im Ansatz denken könnte, dass sich eine Mischung aus Doctor StrangeMatrixRitter der Kokosnuss und Kung Fu Hustle nicht verhält wie Feuer und Wasser oder Nordpol und Nordpol; wer außerdem Zeuge sein möchte, dass ein minutenlanger stummer Dialog zwischen Steinen brüllkomisch sein kann, der sollte unbedingt ein Auge (oder zwei oder drei) riskieren. Allerdings tut er das bei einem eher wenig hell leuchtenden TV oder Beamer besser über die Blu-ray. Die UHD-BD empfiehlt sich höchstens für Besitzer von sehr lichtstarken Panels.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 12. August 2022 Review am: 21. August 2022
Erscheinungsjahr Film: 2022 Laufzeit: 139 Minuten
Filmstudio: Leonine Film FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1,33:1, 1,85:1, 2,00:1, 2,39:1 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10, Dolby Vision Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Everything Everywhere All at Once Trailer:

Doctor Strange 2 in the Multiverse of Madness auf 4K Blu-ray im Test: Der blanke Horror?

7

Inhalt (75%)

Als man 2016 mit Doctor Strange als zweitem Film der dritten MCU-Phase ins Kino ging, konnten vor allem hierzulande zunächst nicht sonderliche viele Kinogänger (ohne Marvel-Background) etwas mit der Figur anfangen. Iron Man, Hulk, Captain America haben eine weitaus höhere Bekanntheit als jener ehemalige Neurochirurg, der (zunächst) aus selbstsüchtigen Motiven Hilfe bei Magiern suchte, um dann selbst einer zu werden. Doch so irritierend wie es zunächst erschien, einen Magier ins MCU zu integrieren, so überraschend gelungen und erfolgreich war der Erstling. Immerhin hält sich er sich mit einem Gesamteinspiel von 670 Mio. US Dollar noch vor den ersten beiden Iron Man oder Auch den ersten beiden Thor-Filmen.

Und das liegt nicht nur daran, dass der Magier frischen Wind ins etwas ausgelutschte Haudrauf-Superhelden-MCU brachte, sondern mit ungewohnter Besetzung an den Start ging. So rümpften im Vorfeld vermutlich viele Filmfans die Nase, als es hieß, Sherlock-Holmes-Darsteller Benedict Cumberbatch solle die Rolle übernehmen. Der Brite erschien vielen zu intellektuell, zu sehr Arthaus. Und er strafte die Kritiker allesamt Lügen. Gerade die distinguierte, britische Art, die Cumberbatch wie kaum ein anderer Schauspieler seiner Generation ausstrahlt, funktioniert in der Rolle perfekt. Für den anfangs vornehmlich arroganten Strange brauchte man einen etwas spröderen Schauspieler. Dass sich Strange in der Folge durch die Mitwirkung in den weiteren Avengers-Filmen zum heimlichen Favoriten mauserte, liegt ebenfalls an Cumberbatch. Den nach und nach zur Figur hinzuaddierten trockenen Humor kann keiner so gut wie er.

America Chavez kann Dinge, die kein anderer kann

Zuletzt hatte man Strange allerdings in Spider-Man: No Way Home etwas als Sprücheklopfer verheizt und zum Ende des Films nur mühsam die Kurve wieder bekommen. Außerdem zeigte sich das MCU in der vierten Phase bisher etwas inkonsistent und angeschlagen. Nicht nur aufgrund der Pandemie machte sich eine gewisse Superhelden-Müdigkeit breit. Der Endkampf der Avengers war gefochten und es fiel den Machern erstaunlich schwer, mit neuen Figuren einen neuen Start in die nächsten Phasen zu starten. Dass mit Black Widow zudem ein Film dabei war, der viel zu spät ins MCU eingeflochten wurde, tat dem Franchise auch nicht gut.

Ganz nebenbei kümmert man sich verstärkt um zahlreiche Serien-Spin-offs aus den Filmen, was wiederum dazu führte, dass man so richtig restlos alles, was von nun an in den Filmen passiert, nur verstehen konnte, wenn man die Serien auch gesehen hatte. Wie würde sich unter all diesen Umständen der zweite Solo-Auftritt von Strange in Doctor Strange in the Multiverse of Madness schlagen? Zumal im Verlaufe der Produktion der eigentlich vorgesehene Scott Derrickson, der schon den ersten Teil inszeniert hatte, vom Regieposten abgezogen wurde. Mit der Verpflichtung von Sam Raimi schien noch deutlicher, dass man zuvor bereits erwähnte Horror-Elemente noch intensivieren würde – immerhin ist Raimi der Schöpfer von Tanz der Teufel.

Wenn Wanda Maximoff zu Scarlet Witch wird, sind die Zauberer dieser Welt aufgeschmissen

Jetzt darf und sollte man von einem FSK-12-Film kein Splatterfest erwarten, aber immerhin tötet Scarlet Witch gnadenlos und die eine oder andere gruselige Maske gibt’s ebenso zu sehen wie (tatsächlich) mal fließendes Blut. Auch die Untoten-Szenerie nach 98 Minuten ist typisch Raimi. Überraschend aber ist vor allem die Tatsache, wie gnadenlos man Wanda hier vorgehen lässt. Ihre Motivation mag nachvollziehbar sein, aber ihre Eiseskälte in Form von unbarmherzigen Exekutionen überrascht dann durchaus. Raimi kontert das mit dem typischen Humor, den Strange an den Tag legt. Witzige Wortwechsel, die Cumberbatch einfach drauf hat, sorgen für Unterhaltung – beispielsweise, wenn er nach 15 Minuten drei Fragestellern nacheinander antwortet. oder sich über die Illuminati lustig macht. In puncto Action legt Doctor Strange in the Multiverse of Madness zwar keine neue Messlatte, liegt aber auf solidem Niveau. Was dem Film nicht ganz so gut tut, ist die haushohe Überlegenheit Wandas. Zum einen wirkt es nie so, als könne man sie gefährden, zum anderen braucht sie dafür nur etwas mit den Armen zu wedeln und rote Feuerbälle versenden – spektakulär-dynamisch ist das nicht.

Schön hingegen sind die Ausflüge in die Räume zwischen den Universen. Zwar ist hier alles computeranimiert, aber visuell macht das schon was her. Hier funktionieren die Tricks auch ganz gut, während das im Kampfe gegen Gargantos längst nicht immer der Fall ist. Dass der Film nach gut einer Stunde mal etwas durchhängt, ist nicht das Problem mangelhafter CGI-Szenen, sondern der einfach nicht so wirklich spannenden Story. Und die leidet noch zusätzlich darunter, dass man das Verhältnis zwischen Strange und Chavez zu schwach herausgearbeitet hat. Raimi kontert das immerhin mit großartigem Fanservice und Querverweisen auf dessen frühere Filme. Wenn sein guter Freund und Tanz-der-Teufel-Scherzkeks Bruce Campbell als Pizzabällchen-Verkäufer auftritt, ist das nicht nur ein erwartbares Cameo, sondern auch ein augenzwinkerndes Zitat auf die Evil-Dead-Filme.

Bildqualität (85%)

Doctor Strange in the Multiverse of Madness wurde mit der Panavision Millennium DXL 2 IMAX sowie mit der Red Ranger Monstro IMAx aufgenommen. Beide Kameras zeichnen in 8K auf, was für die UHD Blu-ray über ein 4K DI transportiert wurde. Hinzu kam – disneytypisch – noch ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie HDR10 als dynamisches Kontrastformat. Die 4K-Scheibe bietet gegenüber der Blu-ray das in allen Belangen noch plastischere, dreidimensionalere Bild.

Schaut man sich die erhabenen Stickereien auf Stranges rotem Umhang an, werden diese so griffig wiedergegeben, dass man sie förmlich anfassen möchte. Außerdem tappt die Disk zu keiner Zeit in die gleiche Falle, die Eternals so unglaublich dunkel erscheinen ließ. Das HDR hat die UHD Blu-ray gut im Griff und dunkle Bereiche bleiben stets sehr gut durchzeichnet. Herausragend ist auch hier die Bildruhe, die keinerlei Rauschen offenbart. Im Prinzip wirkt es hier fast noch ein wenig digital-glatter als über die Blu-ray, auch wenn feine Auflösungsdetails noch etwas schärfer sind. Dennoch: Gesichter und Oberflächen sind hier und da doch etwas glatt und flach.

Die UHD Blu-ray beherrscht Farbkontraste wesentlich besser als die Blu-ray

Hervorragend gelungen ist aber wirklich die Kontrastabstimmung. Eben überall dort, wo die Blu-ray mit zu heller Abstimmung und überstrahlenden Flächen oder schwach abgegrenzten Details zu tun hat, zeichnet die UHD Blu-ray perfekt durch. Beispielsweise auch bei den digital kreierten Hochhäusern nach knapp 38 Minuten. Kein Überstrahlen mehr, schöne Differenzierung und die Regenbogenfarben am Himmel sind sichtbar kräftiger.

Das gilt auch für die gleichen Farben ein paar Sekunden später. Denn wo die UHD-BD sie deutlich am oberen Bildrand zeigt, verschweigt die Blu-ray sie fast komplett (38’19). Spitzlichter reißen zwar keine Bäume aus, sind aber durchweg definierter als über die Blu-ray. Abgesehen von der digitalen Glätte (nicht auszuschließen, dass hier doch noch etwas nachgeholfen wurde) ein sehr gutes Bild.

Tonqualität (75%)

Akustisch gibt es das bekannte Programm: Dolby Digital Plus fürs Deutsche und DTS HD-Master fürs Englische. Jetzt war es bei den bisherigen Disney-Titeln so, dass die englische Tonspur nicht im Mindesten besser klang als die Deutsche. Oft sogar schwächer. Denn Dolby Digital Plus ist hier nicht das Problem, sondern schlicht die Disney-Abmischungen. Für Doctor Strange in the Multiverse of Madness gilt seit längerem Zeit aber mal wieder, dass die Synchro mit der englischen Fassung im Tiefbass nicht ganz mithalten kann. Während der Introszene rumpelt es über die Originalspur bei Minute 3’37 doch ein bisschen kräftiger. Und auch beim Herabfallen des Gargantos kann der O-Ton hier mehr Wucht erzeugen.

Das ist zwar immer noch kein Bass, wie man ihn von den Referenzfilmen gewohnt ist, doch für Disney-Verhältnisse geht’s recht ordentlich zu. Ab und an kommt da sogar der deutsche Ton ganz kräftig rüber (85’28). Während die generelle Räumlichkeit bei Disney-Titeln nicht mustergültig ist, gefallen vor allem die Zaubertricks von Strange – beispielsweise, wenn die Kamera einmal um diese herum fährt. Schade, dass die Dynamik einfach nicht das bringt, was man von einem solchen Film erhoffen würde. Dialoge bleiben immerhin jederzeit gut verständlich und sind klar. Apropos Stimmen: Wie in allen Sprachen kommt der erste Dialog zwischen America und Stephen in Spanisch mit deutschen Untertiteln.

Die Magiertricks gelangen sehr räumlich ans Ohr

Wie bei den Disney-Titeln üblich, kommt auch Doctor Strange in the Multiverse of Madness über die UHD Blu-ray mit einer englischen Atmos-Fassung, während die deutsche Synchro bei Dolby Digital Plus verbleibt. Die Atmos-Fassung unterscheidet sich im Tiefbass kaum gegenüber der DTS-HD-MA-Spur auf der Blu-ray, verteilt die Surroundeffekte aber ein wenig platzierter. Hören wir uns die Höhenebene an, beginnt es direkt mit einigen Wuschgeräuschen, während die Protagonisten durch die verschobenen Dimensionsebenen sprinten. Bei 9’17 knarzt der Bus bedrohlich und bei 10’10 bekommen wir die Akustisch aus der Sicht des Gargantos vermittelt. Cool, wenn bei 11’30 das Motorrad fällt und bei Minute 30 gibt’s dann einen sehr effektvollen Moment, wenn Scarlet Witch das erste Mal angreift und das Dach des Hauses bedrohliche Geräusche von sich gibt.

Und auch ihre Stimme hört man kurz darauf sehr atmosphärisch von oben (32’35). Beginnen daraufhin erneut die Verschiebungen in den Dimensionen, setzt es gleich mehrfach 3D-Sounds. Bis zu diesem Punkt hätte man allerdings durchaus mehr erhoffen und auch erwarten dürfen.  Bei Minute 42 wird dann die Off-Stimme der Memory Lane auf die Heights gelegt und knapp neun Minuten später krümmt sich der Raum erneut unter massivem akustischen Getöse. Etwas unangenehm sind die verzerrten Stimmgeräusche, die nach 69 Minuten ertönen, weil Black Bolt sie in einer Schallwelle von sich gibt. Kurz darauf bröckeln dann mal wieder Teile von Steinsäulen während des Fights mit Wanda – hübsch auch kurz darauf das knackige Zersplittern von Glas und Wandas Stimme in Charles Kopf nach 79 Minuten. Während der Actionszenen nach 104 Minuten setzt es dann erneut zahlreiche 3D-Sounds. Das geht in Summe so in Ordnung, auch wenn nichts wirklich Innovatives oder äußerst dynamisches präsentiert wird.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1 (75%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (50%)

Im Bonusmaterial (exklusiv auf Blu-ray) wartet zunächst einmal der Audiokommentar, den Sam Raimi mit Koproduzent Richie Palmer und Skript-Writer Michael Waldron bestreitet. Dazu gibt’s Pannen vom Dreh, drei zusätzliche Szenen und drei Featurettes. In „Wie das Multiversum entstand“ geht’s um die Möglichkeiten, die mit dem Multiversum in Phase IV eröffent werden. „Gestatten: America Chavez“ stellt kurz die neue Figur des Films vor und „Der Wahnsinn hat Methode“ kümmert sich dann mehr um Sam Raimi. Alle Extras sind untertitelt.

Gesamtbewertung Doctor Strange in the Multiverse of Madness  (78%)

Auch wenn aus dem zweiten Doctor Strange kein Horrorfilm geworden ist, weist er sichtbar die Stilmittel eines Sam Raimi auf. Dass trotz schwachen Drehbuchs, blasser Figurenzeichnung und wenig berührender Geschichte kein „blanker Horror“ draus wurde, ist vor allem Cumberbatch zu verdanken. Er ist in der Rolle nach wie vor klasse und dominiert den Film. Seine Gags lohnen den Film – ebenso wie die netten Zitate an Raimis frühere Werke.

Visuell lockt die UHD Blu-ray mit dem deutlich besser kontrastierten Bild. Der deutsche DD+-Ton liegt im Mittelfeld der bisherigen Disney-Produktionen.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 28.07.2022 Review am: 06.08.2022
Erscheinungsjahr Film: 2022 Laufzeit: 127 Minuten
Filmstudio: Disney FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Doctor Strange in the Multiverse of Madness Trailer: