Denon hat seinen kabellosen Home Subwoofer vorgestellt. Er soll sich in das Hi-Res-Multiroom-System des Herstellers eingliedern.
Kabellos heißt hier natürlich nicht, dass der Denon Home komplett auf Kabel verzichten könnte. Denn ein Stromanschluss ist weiterhin notwendig. Jedoch sieht es so aus, dass die Verbindung zu Zuspielern sowie weiteren Lautsprechern eben ohne Kabel erfolgt. Da nennt Denon als ideale Begleiter seine hauseigene Soundbar Denon Home Sound Bar 550 sowie alle weiteren Home-Wireless-Lautsprecher.
Verbaut ist ein 8-Zoll-Tieftöner. Design und Haptik sollen sich dabei nahtlos in Denons weitere Home-Produkte einfügen. Zu haben ist der neue Denon Home Subwoofer wiederum ab Mittw März im Fachhandel. Die Preisempfehlung steht bei 499 Euro. Integriert ist der Subwoofer, wie sollte es anders sein, in Denons Multiroom-System HEOS. Denon empfiehlt etwa die Vernetzung mit der erwähnten Sound Bar 550 zwei zusätzlichen Denon-Home-Lautsprechern zu einem 5.1-Surround-Sound-System.
Dank HEOS ist der Denon Home Subwoofer für Multiroom gerüstet.
Darüber hinaus kann der Subwoofer dazu genutzt werden, die Leistung von Mono- und Stereo-Lautsprechersystemen der Denon-Home- oder HEOS-Serie zu maximieren. Über die HEOS-App lassen sich Ausgangspegel, Tiefpassfilter und Phase einstellen, um den Subwoofer auf die Raumumgebung anzupassen.
Denon verspricht Hi-Res-Sound
Anwender können per WLAN, Apple AirPlay 2 oder Bluetooth für Musikdienste wie Spotify, Amazon Music HD, Deezer und Tidal sowie auf ihrem Smartphone gespeicherte Audio-Dateien einspannen. Mit WLAN und USB ausgestattet ist die lückenlose Wiedergabe von Hi-Res-Audioformaten mit bis zu 192 kHz/24 Bit sowie DSD-Dateien mit 2,8/5,6 MHz möglich.
Der Denon Home Sub ist ab Mitte März für 499 Euro zu haben.
Die Denon Home Produkte lassen sich mit anderen HEOS-fähigen Produkten wie AV-Receivern, Hi-Fi-Systemen und Soundbars koppeln. Dabei können Nutzer in jedem Raum einen anderen Song abspielen oder sämtliche Geräte mit HEOS Built-in gruppieren und das ganze Haus mit derselben Musik beschallen.
Neue Farben sind nicht das einzige, was die sei kürzlich erhältlichen DualSense Wireless Controller für die PS5 ausmachen. Kleinere Verbesserungen könnten die Langlebigkeit der Hardware verbessern.
In seinem jüngsten Videoclip hat Tech-Youtuber TronicsFix die PS5 DualSense Controller, die in neuen Farbkombinationen angeboten werden, auseinandergebaut und analysiert. Neben einigen ganz offensichtlichen Veränderungen, gibt es auch noch kleinere Veränderungen, die die Lebensdauer des Controllers verlängern und die Fehleranfälligkeit reduzieren könnten. Die erste Veränderung betrifft die Rückseite des Controllers. Neben der Modellbezeichnung CFI-2CTTW ist noch ein kleines A (roter Kreis nachfolgendes Bild). Dies könnte ein Hinweis auf die Revision des Controllers geben. Jedoch lässt sich das A nicht bei allen Controllern finden.
Das „A“ hinter der Modellbezeichnung CFI-ZCTTW könnte einen Hinweis auf eine Revision des PlayStation 5 DualSense Controllers geben || Bild: Youtube/TronicsFix
Neue Hauptplatine für den DualSense Controller
Nach dem Öffnen des PS5 Controllers, fällt einem erst einmal der Akku entgegen. Direkte Vergleiche mit den ersten Modellen des Controllers zeigen, dass sich bei der Leistung und Größe des Akkus nichts getan hat. Hinter dem Akku dann die Überraschung. Sony hat die Hauptplatine des Controllers komplett überarbeitet. Diese ist nicht nur kleiner, sondern weist auch ein neues Layout für die Chipsätze auf. Zudem wurde die Befestigung der Hauptplatine überarbeitet, womöglich um diese besser vor Beschädigungen durch Erschütterungen (die gerne in Verbindung mit verlorenen Partien bei FIFA oder dem gefühlt hundertsten Tod bei Elden Ring stehen) zu schützen.
Sony hat das Design der Hauptplatine im DualSense Controller sowie deren Befestigung überarbeitet || Bild: Youtube/TronicsFix
Eine weitere Neuerung zeigt sich auf der Rückseite der Platine bei den Analog-Sticks. Eine der Plastikklammern hat eine andere Farbe (Grün). Ob es sich hierbei um an anderes Material oder einfach nur um eine andere Farbe handelt, kann der Youtuber nicht sagen. Es wäre natürlich wünschenswert, dass diese Änderung dem immer mal wieder aufkommenden Stick-Drift-Problem ein Ende bereiten würde, oder dieses zumindest bei stetiger Nutzung des Controllers hinauszögert. Bei einem weiteren, neuen DualSense Controller waren diese Plastikklammern jedoch wieder in regulärem „Schwarz“ (Kreis) eingebaut.
Adressiert Sony das Drift-Problem?
Neue Plastikelemente bei den Analog-Sticks könnten Drift-Probleme vorbeugen || Bild: Youtube/TronicsFix
Die letzte Verbesserung, oder zumindest Unterschied zum Vorgängermodell, findet sich bei den adaptiven Schultertasten (Adaptive Trigger). Die Feder, die diese zurück spannt und sich in wenigen Fällen auch für einen Defekt des Controllers verantwortlich zeigen kann, wurde „optimiert“. Statt 2.5mm misst diese jetzt 3mm und ist somit um 20 Prozent „stärker“. Ob es sich hierbei wirklich um eine bewusste Verbesserung handelt, oder ob die Feder einfach nur zufällig etwas dicker ausgefallen ist (jedoch immer noch innerhalb der Produktionsspezifikationen liegt), lässt sich auch schwer sagen. Eine so kleine Änderung kann auf die Masse an Controllern, die Sony im Lebenszyklus der PlayStation 5 verkauft, doch eine deutliche Auswirkung haben.
Stärkere Federn für die Adaptive Trigger
Die Feder für die Adaptive Trigger des DualSense Controller ist jetzt 0.5mm dicker || Bild: Youtube/TronicsFix
Auf jeden Fall ist es schön zu sehen, dass sich Sony weiter mit seinen Controllern beschäftigt und anscheinend versucht, auftretende Probleme und Fehlverhalten zu adressieren. Ob und in welchem Umfang diese Veränderungen die Langlebigkeit des DualSense Controller verbessern, werden wir wohl erst in den nächsten Monaten/Jahren erfahren. Das komplette Video vom Teardown findet ihr anbei:
Apple hat gestern einen neuen Monitor für das gehobene Segment präsentiert. Das Studio Display ist ab sofort bestellbar und protzt mit 5K-Auflösung auf 27 Zoll Diagonale.
Apple verbaut in den Monitor seinen Chip A13 Bionic. Das ermöglicht z. B. der integrierten Ultra-Weitwinkel-Webcam mit 12 Megapixeln die Funktion Center Stage zu verwenden. Dabei wird der Aufgenommene stets automatisch im Zentrum des Bildes gehalten, auch wenn er sich bewegt. Zudem seien laut Apple sechs Lautsprecher integriert, die Spatial Audio unterstützen. Die Auslieferung des neuen Studio Displays startet am 18. März 2022.
Apple will dabei natürlich auch bei der Optik punkten, denn das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium. Zudem lässt sich der Monitor mit seinem Standard-Ständer um 30° neigen. Dreiste Sache: Wer jedoch einen Ständer mit Höhenverstellbarkeit wünscht, soll satte 460 Euro Aufpreis zahlen. Das kann sich auch nur der Unternehmen aus Cupertino erlauben. Alternativ gibt es auch einen VESA Mount Adapter. Hier müssen sich Nutzer aber entscheiden, ob sie im Lieferumfang einen Ständer oder den Adapter bevorzugen – ebenfalls kein feiner Zug.
Das Apple Studio Display wird ab 18. März 2022 ausgeliefert.
HDR oder höhere Bildwiederholraten als 60 Hz unterstützt Apples neues Studio Display leider nicht. Man spricht dennoch von 600 Nits Helligkeit. Über True Tone lässt sich zudem die Farbtemperatur des Displays automatisch an die Umgebung anpassen. Wer einen Aufpreis zahlt, erhält den 5K-Monitor mit Nanotexturglas, welches Reflexionen reduzieren soll.
Apple Studio Display richtet sich an (semi-)professionelle Anwender
Das Studio Display verfügt über einen Ring aus drei Mikrofonen, welche ein Headset für Audio- und Videochats überflüssig machen sollen. Die Lautsprecher unterstützen, wie eingangs erwähnt, zusätzlich Spatial Audio bzw. 3D-Audio für Musik und Video mit Dolby Atmos. In Sachen Schnittstellen sind dreimal USB-C mit bis zu 10 Gbit/s an Bord sowie einmal Thunderbolt 3. So können auch externe Geräte mit bis zu 96 Watt geladen werden.
Das Apple Studio Display wird ab 18. März 2022 ausgeliefert.
Das Studio Display ist ab 1.749 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Ihr findet hier direkt bei Apple alle weiteren Optionen.
HBO Max startet heute in 15 Ländern Europas – Deutschland ist leider nicht dabei. Die Angebote zum Launch sind dabei höchst verlockend.
Wir hatten ja bereits darüber berichtet, dass HBO Max heute in 15 weiteren Ländern starten würde. Nun ist es also so weit: Das Streaming-Angebot von Warner Media ersetzt in den jeweiligen Regionen HBO Espana und HBO Go. Integriert sind dabei auch 4K und HDR10 / Dolby Vision plus Dolby Atmos. Mittlerweile erreicht HBO Max also 61 Märkte.
Damit hat sich das Angebot von Warner nahezu in gleich vielen Märkten ausgebreitet wie Disney+. Gegenüber Amazon Prime Video und Netflix hat man aber immer noch das Nachsehen. Ab heute ist HBO Max jedenfalls in Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Montenegro, Moldawien, den Niederlanden, Nordmazedonien, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, der Slowakei und Slowenien vertreten.
HBO Max ist für Deutschland erst einmal nicht geplant.
Je nach Region startet HBO Max mit hohen Rabatten, die auf Lebenszeit gelten sollen – solange das Account dann eben nicht gekündigt wird. Die Rabatte bewegen sich zwischen 33 bis 50 %. So kann etwa der Preis für die Basisstufe mit 720p und einem parallelen Stream auf nur 3 Euro monatlich gedrückt werden. Das Standard-Paket mit 4K und drei parallelen Streams liegt dann bei nur 4 Euro. Dieser Deal kann aber nur für einen beschränkten Zeitraum in Anspruch genommen werden.
HBO Max kommt nicht nach Deutschland
Warum startet HBO Max nicht in Deutschland? Hier gibt es einen bestehenden Deal mit dem Pay-TV-Anbieter Sky, der Gerüchten zufolge noch bis mindestens 2025 läuft. Und auch mit RTL+ hat Warner Media gerade erst ein neues Lizenzabkommen ausgehandelt. Zu sehen sind bei HBO Max beispielsweise Filme wie „Dune“, The Suicide Squad“ oder „King Richard“, aber auch exklusive Serien wie „Peacemaker“.
2022 soll HBO Max auch noch in der Türkei, Griechenland, Island, Estland, Litauen und Lettland starten. Verfügbar ist eine passende App für so gut wie alle Smart-TV-Plattformen und Mediaplayer.
Batman, Batman Returns und die The Dark Knight-Trilogie werden aktuell als sexy Collector’s Edition 4K Blu-ray Steelbook inkl. deutscher Tonspurt auf Amazon UK angeboten!
Am Wochenende hat sich Matt Reeves‘ neuer eigenständiger Batman-Film mit dem Titel „The Batman“ zu einer Menge Geld an den Kinokassen verholfen. Nach ein paar weiteren positiven Kritiken und noch wenigen Tagen in den Kinos, wird Warner Bros Home den Film sicherlich groß im Sommer digital und physisch in die Zweitverwertung geben (bereits vorbestellbar). Zuvor veröffentlicht Warner die alten und erfolgreichsten Batman-Filme von Tim Burton und Christopher Nolan erneut im 4K Blu-ray-Format und zwar als Ultimate Collectors Edition inkl. Steelbook. Alle Versionen beinhalten ebenso die deutsche Tonspur, somit sind die schicken Boxen auch für diejenigen interessant, die der englischen Sprache nicht mächtig sind.
Batman Ultimate Collectors 4K Steelbooks
Batman Ultimate Collectors Edition 4K Ultra HD Blu-ray Steelbooks
1 von 5
Alle Filme erscheinen in einer schicken Neuverpackung, welche neben dem 4K Blu-ray Steelbook auch etliche Goodies wie Booklets, Lobby-Cards, Storyboard-Cards, Poster etc. enthält. Die digitale Auswahl der Special Features liest sich ebenfalls ganz nett. Batman Begins besitzt z.B. über 14 Features inkl. „The Dark Knight IMAX Prologue“ oder „Batman – The Tumbler: The revinention of the Batmobile“. Die schicken Ultimate Collectors Editionen erscheinen am 30. Mai 2022 und können über Amazon Großbritannien vorbestellt werden:
Es scheint keine unmittelbaren Pläne für ähnliche Editionen von „Batman Forever“, „Batman & Robin“ oder „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ zu geben. Es wird sicherlich einen Grund haben, wieso diese Filmtitel ausgelassen wurden, wobei „Batman v Superman“ ja bereits in mehreren Special Editions sowie in der Zack Snyders Justice League Triologie veröffentlicht wurde.
Interessieren euch News zu Import-Varianten mit deutschen Tonspuren oder sollten wir über solche Neuerscheinungen weniger berichten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Die regulären deutschen Veröffentlichungen auf 4K UHD Blu-ray gibt es wie gewohnt in unserer 4K Blu-ray Komplettliste.
Ein neuer Alien-Film ist endlich in Planung. Leider wird es die jüngste Blockbuster-Produktion von 20th Century Studios womöglich nie in die Kinos schaffen.
WieTheHollywoodReporterberichtet, wird es einen neuen Alien-Film geben. Regie und Drehbuch kommen von Fede Álvarez, der sich unter anderem für „Don’t Breathe“ und dem „Evil Dead“-Remake verantwortlich zeigte. Fans der Science Fiction-Klassiker werden sich darüber freuen, dass Ridley Scott, der seinerzeit für den Blockbuster-Auftakt „Alien: Das Wesen aus einer anderen Welt“ von 1979 auf dem Regiestuhl saß. Ein Team, das Hoffnung macht, die Marke Alien wieder zu alten Ruhm zu führen. Angeblich soll Álvarez erster Entwurf für einen neuen Alien-Film der Anstoß gewesen sein, dass das Projekt überhaupt ins Rollen gebracht wurde.
Neuer Alien-Film nur für Disney+?
Wer sich jetzt bereits auf einen schaurig-spannenden Kinoabend mit bester Unterhaltung freut, dem werden nachfolgende Zeilen weniger gefallen. Das Filmprojekt soll laut Quelle in den USA exklusiv auf dem Streamingdienst HULU erscheinen. Dies ist ein Teil der Vereinbarung mit 20th Century Studios, die im Jahr über 10 exklusive Filme für das Streamingportal produzieren sollen. Es liegt nahe, dass es der Film in Europa ebenfalls nicht in die Kinos schafft, sondern als „Antrieb“ für Disney+ genutzt wird.
Live-Action-Serie geplant
Was da auch kommen mag, viel schlechter als „Prometheus: Dunkle Zeichen“ oder „Alien: Covenant“ wird es schon nicht werden. Die letzten Installationen der Alien-Filmserie kamen bei Kritikern und Zuschauern nicht allzu gut an. Prometheus lieferte den Kinozuschauern durchschnittliche Unterhaltung, war inhaltlich jedoch nur ein Aufwärmer für den nicht sehr erfolgreichen Alien: Covenant. Wann und vor allem wo der neue Alien-Film zu sehen sein wird, steht derzeit noch in den Sternen. Es liegt nahe, dass der Film im gleichen Zeitraum wie die neue Alien Live-Action-Serie, produziert von Noah Hawley (Fargo), platziert wird.
Die alten Alien-Filme sowie die Versuche, das Franchise wiederzubeleben, können derzeit auf Disney+ in verschiedenen Qualitätsstufen gestreamt werden. Sehenswert ist primär der erste Ableger der Filmreihe, der in 4K, HDR10 und Dolby Digital 5.1 angeboten wird:
Alien: Das Wesen aus einer anderen Welt: 4K, HDR10, DD 5.1
Der CEO von Roku denkt, dass TV-Hersteller wie LG und Samsung früher oder später ihre eigenen Betriebssysteme aufgeben müssen. Der Markt werde sich konsolidieren.
Der Geschäftsführer von Roku, die ja mittlerweile auch in Deutschland ihre Streaming-Player anbieten, prophezeit ein Ende der Fragmentierung im Bereich der TV-Betriebssysteme. Anthony Wood besetzt da bei Roku den Chefsessel und hat auf einer Investorenkonferenz erklärt, dass er annehme, dass Hersteller wie LG, Samsung und Vizio langfristig ihre eigenen Plattformen zu den Akten legen werden. Stattdessen werde sich der Markt konsolidieren.
Aktuell setzt LG auf webOS, Samsung verwendet Tizen und die in den USA beliebten Vizio sind mit SmartCast unterwegs. Der Roku-CEO denkt, dass auf lange Sicht aber nur für herstellerübergreifend verbreitete Plattformen wie Android TV / Google TV oder natürlich Rokus eigenes Betriebssystem ein Platz bestehen werde. Darauf würden auch Werbepartner drängen, die eine immer größere Rolle für TV-Hersteller bestehen, um die Geräte auch nachträglich noch zu monetarisieren.
Roku TV Ready erlaubt die Audio-Steuerung von Soundbars direkt am TV.
Aktuell versuchen LG und Samsung auch ihre Betriebssysteme an Partner zu lizenzieren, bisher aber mit überschaubaren Erfolgen. Wood verweist hier auf den Markt für Smartphones oder auch Computer: Auch dort gebe es nur wenige Betriebssysteme, um die sich dann ein Ökosystem gebildet habe. So werde es sich auch im Markt für Fernsehgeräte entwickeln, ist er sicher.
Roku OS auf Siegeszug?
Natürlich sieht der Roku-CEO seinen eigenen Arbeitgeber als Primus an. Roku OS ist aber durchaus umstritten und sorgte schon durch aggressive Werbung für Ärger bei Nutzern. Derzeit steht im Raum, dass Roku bald nicht nur sein System an Partner lizenzieren dürfte, sondern auch eigene TV-Geräte veröffentlichen könnte. Roku sieht dabei Android TV / Google TV und Amazon Fire TV als seine wesentlichen Konkurrenten.
Samsung versucht schon seit 2019 Partner für Tizen zu gewinnen.
Daten aus 2020 zeigten, dass aktuell dennoch Samsungs Tizen mit 34,4 % Marktanteil die verbreitetste Plattform ist. Es folgt dann webOS mit 15,9 %. Auf dem dritten Platz rangiert Android TV mit 15,5 %. Roku konnte vor zwei Jahren nur 5,8 % Marktanteil verbuchen, hat seitdem aber international expandiert.
LG Electronics stellt mit dem UltraGear 48GQ900 seinen allerersten OLED-Gaming-Monitor vor. Das Modell besitzt typische 4K Auflösung auf 48 Zoll Diagonale. Doch was macht den 48GQ900 eigentlich aus?
Der neue OLED-Gaming-Monitor ist Teil der UltraGear-Serie, unter dessen Name Gaming-Equipment von LG Electronics vertrieben wird. Der Neuzugang hört auf die Bezeichnung UltraGear 48GQ900 und wurde für den Einsatz mit neuen Spielekonsolen (Xbox Series S/X und PlayStation 5) sowie PC konzipiert. Der 48-Zoll-Monitor basiert auf LGs WRGB-OLED-Display-Technologie und besitzt wohl keine optimierte OLED Evo-Ansteuerung oder gar ein neues OLED-EX-Panel. Das Display besitzt 4K Auflösung (3.830 x 2.160 Pixel) und 10bit-Farbtiefe für High Dynamic Range-Darstellungen. Bisher alles wie bei einem regulären OLED TV von LG. Interessant wird es z.B. bei der entspiegelten Beschichtung für reflexionsarme Darstellungen. Damit gehören störende Lichtspiegelungen hoffentlich (in einem gewissen Rahmen) der Vergangenheit an.
HDMI 2.1, Displayport, USB & Toslink?
Der LG UltraGear 48GQ900 OLED-Gaming-Monitor besitzt wie seine TV-Kollegen eine HDMI 2.1-Schnittstelle und soll zusätzlich einen oder mehrere DisplayPort-Anschlüsse besitzen. Die Ausstattung der Konnektivität wurde von LG noch nicht kommuniziert, jedoch gibt es bereits hochauflösende Render-Grafiken des OLED-Monitors. Eine dieser Grafiken besitzt Aussparungen für drei HDMI 2.1-Anschlüsse, einen DisplayPort, einen Ethernet-Eingang sowie drei USB-Anschlüsse – womöglich sogar ein Toslink (S/Pdif)-Anschluss (siehe nachfolgendes Bild).
Auf der Rückseite des LG 48GQ900 OLED-Gaming-Monitor kann man Aussparungen für HDMI 2.1, Displayport, Lan und USB erkennen
Ein Großteil der PC-Gamer wird sich vielleicht eher dem Displayport-Anschluss widmen, wobei doch immer mehr Grafikkarten auch eine HDMI 2.1-Schnittstelle besitzen. Diese sind jedoch, wie so viele Produkte aus der Unterhaltungselektronik, in der Regel ausverkauft. Wer eine PlayStation 5 oder Xbox Series X/S-Konsole besitzt, dem bleibt sowieso keine andere Wahl außer einen der HDMI 2.1-Anschlüsse zu belegen. 4K@120Hz inkl. High Dynamic Range (HDR) sollte der OLED-Monitor auf jeden Fall verarbeiten können. Bei den HDR-Formaten würde es uns nicht wundern, wenn sich LG an die etablierten Standards wie HLG, HDR10 und Dolby Vision orientiert. Womöglich erhöht sich die Bildwiederholungsrate für Features wie VRR etc. sogar auf 138Hz oder 144Hz (noch nicht bestätigt).
LG 48GQ900 4K-OLED-Gaming-Monitor
Das Design des LG UltraGear 48GQ900 4K-OLED-Gaming-Monitors erinnert unweigerlich an einen regulären OLED-TV. Jedoch werden hier und da stylische Akzente gesetzt um dem Bildschirm den gewissen „Zocker-Look“ zu verpassen. Vom Standfuß bis zur Rückseite versteht sich LG Electronics auf klare Kanten und Rautenmuster, die dem Monitor einen gewissen „Space Look“ verpassen. Eine indirekte Hintergrundbeleuchtung an den Seiten sowie das UltraGear-Logo auf der Rückseite, erstrahlen wohl im violetten Licht (womöglich kann die Lichtfarbe selbst bestimmt werden). Eingebaute Lautsprecher sind ein weiteres Feature.
Der LG 48GQ900 4K OLED-Gaming-Monitor in der Perspektive
Gamer schätzen die ultraschnelle Reaktionszeit von rund 1 Millisekunde (Grau zu Grau) der OLED-Technologie, den unglaublichen Kontrast dank echter Schwarzdarstellung und die hohe Leuchtdichte auf Pixelebene. Die Farbabdeckung betrifft laut Angaben von LG rund 98,55% des DCI-P3-Farbraums bei HDR-Darstellungen.
Wir bewegen uns mit diesem Modell sicherlich im High-End-Segment des Gamings. Denn in der Masse werden Gamer sicherlich nicht so viel Geld „nur“ für einen Bildschirm ausgeben. Ambitionierte Zocker sind aber immer auf der Suche nach der bestmöglichen Darstellung und so lässt sich nachvollziehen, wieso LG ein Gerät wie den 48GQ900 entwickelt. Und da es wohl im hochpreisigen Marktsegment auch ein paar Euro/Dollar zu verdienen gibt, gibt es auch mehrere Mitbewerber wie Acer, Asus, Gigabyte oder MSI, die ebenfalls erste Gaming-OLED-Monitore auf den Markt bringen. Heiße Anwärter auf die „Gaming-Krone“ sind die neuen QD-OLED-Monitore von Alienware und Samsung, die in den kommenden Monaten auf den Markt kommen sollen.
LG 48GQ900 Preis & Termin
Der LG 4K-OLED-Gaming-Monitor 48GQ900 soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 in den Handel gelangen. Der Preis sowie die finale Ausstattung und Features wurden derweil noch nicht kommuniziert.
Netflix stellt seinen Streamingdienst in Russland ein. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber CNBC. Einen Schritt, den Netflix bereits eher hätte gehen können.
Erst rund 10 Tage nach dem Einmarsch in die Ukraine hat sich Netflix dazu entschieden, seinen Streamingdienst in Russland einzustellen. Diese „Sanktion“ hätte das Unternehmen sicherlich auch eher umsetzen können, da Russland mit rund 1 Million Abonnenten keinen erfolgskritischen Markt darstellt. Ein Netflix-Sprecher äußerte sich gegenüber CNBC mit den Worten: „Angesichts der Umstände vor Ort haben wir beschlossen, unseren Dienst in Russland auszusetzen“.
Die Entscheidung, sich vom russischen Markt zurückzuziehen, wäre womöglich auch ohne einen Angriff auf die Ukraine erfolgt. Denn laut dem russischen Vitirina TV-Gesetzt müssen Streamingdienste, die mehr als 100.000 Abonnenten vorweisen können, die rund 20 kostenlosen Staatssender in ihr Angebot aufnehmen. Sicherlich ein No-Go für das US-Unternehmen.
Netflix hatte seine Arbeit in Russland erst vor rund einem Jahr aufgenommen und beschäftigt auch keine Mitarbeiter in dem Land. Vier Eigenproduktionen, wie z.B. eine Adaption von Tolstoys „Anna Karenina“, werden pausiert. Ob die Projekte jemals wieder aufgenommen werden, hängt sicherlich mit einem erneuten Start von Netflix in Russland zusammen.
Sky hat heute Neuigkeiten für Neu- und Bestandskunden zu verkünden. Man wolle in Zukunft „das ultimative Entertainment-Angebot mit Top-Preis-Leistung“ anbieten.
Getauft hat man das Ganze dann auch „Sky Ultimate TV“. Bieten will man da Sky Q inkl. Netflix ab 20 Euro im Monat. Wichtig: Dies ist aber nur der Einstiegspreis für Neukunden, der 1 Jahr gilt. Danach fallen 25 Euro im Monat an. Mehr dazu erfahrt ihr auf dieser Übersichtsseite. Enthalten ist hier auch nur das Basis-Abonnement von Netflix mit SD-Qualität. Wer UHD wünscht, muss 10 Euro monatlich drauflegen. Zudem soll MagentaSport ab Ende März 2022 via Sky Q verfügbar sei. Nicht nur das, man hievt die linearen DAZN-Kanäle ab Mitte März 2022 auch ins Kabelnetz von Vodafone. Doch zunächst zurück zu Sky Ultimate TV: Das enthält über 100 Free-TV Sender sowie mehr als 20 exklusive Pay-TV Sender in HD. Inklusive sind da auch alle Netflix-Inhalte, RTL+ und seit Januar Peacock, der Streaming-Service von NBCUniversal.
Optional dabei: MagentaSport und DAZN-TV-Kanäle
MagentaSport als App der Telekom ist ab Ende März auch auf Sky Q verfügbar. Damit erhalten Kunden in Deutschland Zugang zu MagentaSport, dem Livesport-Angebot der Telekom, mit bis zu 1.700 exklusiven Live-Events pro Jahr. Und ab Mitte März sind die zwei linearen DAZN-TV-Kanäle DAZN1 und DAZN2 über Sky auch im Kabelnetz von Vodafone buchbar und empfangbar. Damit sind diese Kanäle von DAZN künftig auch für alle Sky-Kunden mit Kabelanschluss empfangbar, sofern sie DAZN über Sky gebucht haben und einen Sky Q/ Sky+ Receiver oder eine Sky Q Mini Box nutzen.
Peacock Streaming startete am 25. Januar 2022 auf Sky!
Nach Peacock und Apple TV+ wird Sky im Laufe des Jahres mit Discovery+ und Paramount+ weitere Streamingdienste integrieren. Sky-Q- und perspektivisch Sky-Glass-Kunden, die sich bei Discovery+ registrieren, können die App zwölf Monate lang ohne Zusatzkosten nutzen. Paramount+ wiederum wird im Angebot für alle Sky-Cinema-Kunden enthalten sein.
Sky will endlich UHD in seine Apps hieven
Laut den Kollegen von Caschys Blog deutete Sky zudem im Mediengespräch eine fast schon unglaubliche Neuerung an: Es sollen UHD-Inhalte für die Apps von Sky kommen. Zumindest sagte man, dass dies „bald“ der Fall sein werde. Weitere Details sparte man leider aus. Jedenfalls lege Sky darauf mittlerweile eine höhere Priorität. Zuvor habe das keine Rolle gespielt, da die Kunden dies nicht wirklich gewünscht hätten. Das können wir nur schwer glauben, lassen es aber so weit einfach mal dahingestellt.