Roku bietet seine Streaming-Player mittlerweile auch in Deutschland an. Nun soll der nächste Schritt in Planung sein: eigene Fernsehgeräte.
Laut einem Bericht von Business Insider, der sich auf mehrere unternehmensnahe Quellen beruft, plane Roku bereits seit rund einem Jahr, in den TV-Markt einzusteigen. Gesichert sei dies noch nicht, immerhin sei Roku aber schon so weit, dass man potenzielle TVs mit unterschiedlichen Namensgebungen, Diagonalen und Preisen Fokusgruppen vorgestellt habe. Auf diese Weise wolle man das Marktpotenzial prüfen, um am Ende eine Entscheidung zu fällen.
Es gibt zwar bereits Fernsehgeräte mit dem Betriebssystem von Roku, diese stammen aber von Partnern wie beispielsweise TCL. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muss jeder selbst entscheiden. Zuletzt fielen die Fernsehgeräte in den USA negativ auf, da sie Nutzer mit Werbeeinblendungen traktierten. Möglich ist aber, dass Roku potenzielle Kunden da mit sehr attraktiven Preisen locken wollen könnte.
Roku TV Ready: Die Initiative expandiert.
Zusätzlich gibt es im Übrigen noch Fernseher, die „Roku TV Ready“ sind, also dadurch eine besonders enge / einfache Verzahnung mit den Streaming-Playern von Roku glänzen sollen. Sollte Roku aber eben nun selbst Fernsehgeräte herstellen, wäre das noch einmal etwas Neues.
Roku-Fernseher: Möglicherweise zunächst nur Start in den USA
Es ist gut möglich, dass Roku seine eigenen Fernsehgeräte zunächst nur in den USA ins Feld schickt. Denn während man mit seinen Streaming-Playern in Deutschland erst 2021 durchgestartet ist, gilt man in den Vereinigten Staaten als alter Hase bzw. einer der Marktführer. Somit würde es sich anbieten, mit eigenen TVs zunächst in den USA zu experimentieren und bei erfolgreicher Annahme in weiteren Regionen ins Feld zu ziehen. Letzten Endes sind das aber ohnehin aktuell nur Gerüchte. Denn Roku selbst hat offiziell die angeblichen Pläne für eigene TVs weder dementiert noch bestätigt.
ARD und ZDF sehen laut dem 23. Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) keinen Bedarf einen UHD-Sender an den Start zu bringen. ARTE dagegen wagt 2023 den Schritt.
Der 23. Bericht der KEF beinhaltet viele interessante Details zu den öffentlich-rechtlichen Programmen. So wurde unter anderem beschlossen, dass zwischen 2021 und 2024 kein Sender für UHD-Aussstrahlungen von ARD und ZDF via Satellit zur Verfügung gestellt wird. Der Grund? Aus heutiger Sicht und in absehbarer Zeit gibt es wohl nicht genug Inhalte in dieser Qualitätsstufe. Im Detail wurden folgende Worte für die Entscheidung von ARD und ZDF gewählt:
ARD: „Auf Anfrage der Kommission erläutert die ARD, dass sie für 2021 bis 2024 keinen Aufwand für die Satellitenverbreitung von Programmen in der Qualitätsstufe UHDTV (Ultra High Definition TeleVision) einplant. Grund dafür ist, dass aus heutiger Sicht auch in absehbarer Zeit nicht genügend Programm in dieser Qualitätsstufe zur Verfügung stehen dürfte.“
„Qualitätsstufe UHDTV…ist nicht vorgesehen“
ZDF: „Die Kosten der Satellitenausstrahlung waren im 22. Bericht für 2021 bis 2024 mit 42,3 Mio. € anerkannt worden. Mit der Anmeldung zum 23. Bericht sollen sie gegenüber 2017 bis 2020 um 31,3 % und im Vergleich zum anerkannten Betrag um 9 % sinken. Anders als in der Anmeldung zum 22. Bericht angekündigt, hat das ZDF die Verbreitung in der Qualitätsstufe SDTV aus geschäftspolitischen Gründen nicht beendet. Die Ausstrahlung in der Qualitätsstufe UHDTV ist gemäß der Anmeldung nicht vorgesehen.“
SD via Satellit bleibt bestehen
Dagegen setzen die Öffentlich-Rechtlichen auch weiter auf die SD-Ausstrahlung ihrer Programme, aus „geschäftspolitischen Gründen“. Bedeutet: man befürchte, dass ein Großteil der Zuschauer wegbrechen könnte, würde die SD-Ausstrahlung abgeschaltet werden. Jüngere Semester werden diese Entscheidung nicht ganz nachvollziehen können. Aber so wurde es der KEF vorgelegt.
Alle Informationen zur Finanzplanung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten können im 23. KEF-Bericht nachlesen werden.
ARTE erhält 2023 Upgrade auf UHD
Ganz anders läuft es dagegen beim deutsch-französischen Kultursender ARTE. Hier wurden die Gelder für die UHD-Ausbaustufe bereits beim letzten Bericht genehmigt und anscheinend nur noch geringfügig angepasst. Bedeutet, ARTE soll ab 2023 auf die Qualitätsstufe UHD umsteigen oder zumindest ein Parallelprogramm in 4K Ultra HD anbieten – geht doch.
KEF bestätigt Rundfunkbeitrag von 18.36 Euro bis 2024
Im 23. Bericht der KEF wird nochmals die Anpassung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro zwischen 2021 und 2024 bestätigt. Die Kommission ist der Auffassung, dass der Bedarf der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dadurch ausreichend finanziert ist. Plötzlich auftretende Kosten, wie z.B. 600 Millionen Euro für Hygienekosten während der Corona-Pandemie, müssen ARD, ZDF und Deutschlandradio „aus eigener Tasche“ zahlen. Es muss somit an anderer Stelle eingespart werden, was in der Regel Gehälter bzw. die Anzahl der Beschäftigten betrifft. Der aufgeblähte Personalapparat soll bis zum Jahr 2030 pro Jahr um 0.5 Prozent reduziert werden. Wenn man die steigenden Gehälter gegenrechnet, wird es im Endeffekt wohl auf keine Einsparung hinauslaufen.
Wer sich den 23. Bericht der KEF einmal im Detail ansehen möchte, der kann ihn HIER kostenlos herunterladen.
BenQ stellt mit dem X3000i einen neuen 4K-HDR-Projektor vor, der perfekt auf die Bedürfnisse von Gamer:innen zugeschnitten ist. 100% DCI-P3, bis zu 3.000 Ansi-Lumen und Bildwiederholungsraten von bis zu 240fps machen uns neugierig!
Der große Bruder des X1300i (Full-HD) überrascht mit neuen Funktionen und setzt dabei weiterhin auf das kompakte Design des Vorgängers. Mit den Maßen 312 x 110 x 246mm und einem Gewicht von 3.1kg ist das Modell sicherlich nicht unhandlich, was die Platzierung und Ausrichtung des BenQ X3000i recht einfach gestaltet. Was sich im Inneren des 4K-HDR-Projektors verbirgt, ist aufgrund der kompakten Maße doch recht beeindruckend. Denn das Modell wurde mit allerlei neuen Features versehen, welche hauptsächlich Gamer:innen ansprechen soll. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich des BenQ X3000i)
4LED-Projektor mit bis zu 3.000 Lumen
Der X3000i 4K-HDR-Projektor in einem etwas überzogenen Einsatz-Szenario || Bild: BenQ
Der DLP-Projektor setzt auf eine langlebige 4LED-Lichtquelle, die bis zu 30.000 Stunden im Eco-Modus ihren Dienst verrichten soll. Die maximale Helligkeit von 3.000 ANSI-Lumen liefert dem 4K-HDR-Projektor genug Power, um auch bei Tageslicht kontrastreiche Bilder darstellen zu können. Die LED-Lichtquelle ist zudem die optimale Basis für farb- und lichtreiches Gaming. Auf der Projektionsfläche werden nativ 3.840 x 2.160 Bildpunkte dargestellt, jedoch werden diese mithilfe eines Shifting-Verfahrens erreicht. Somit kann die komplette Verarbeitungskette nicht als „nativ“ bezeichnet werden. Das Bild ist im Vergleich zu einem nativen 1080p-Projektor, wie dem X1300i, mit weitaus mehr Details durchzogen.
BenQ X3000i mit 100% DCI-P3
Der Kontrast (FOFO) wird mit 500.000:1 angegeben, was leider etwas unrealistisch ist. Der ANSI-Kontrast dürfte weit geringer ausfallen. Dafür liefert der X3000i mit aktiviertem CinematicColor eine DCI-P3 Farbraum-Abdeckung von 100% an die Tagesordnung. Verantwortlich dafür zeigt sich das 8-Segment-Farbrad (RGBWRGBW). Beeindruckend für so ein kompaktes Modell. Alles in allem unterstützen diese technischen Daten eine hochwertige visuelle Darstellung, egal ob 2D oder 3D (optionale 3D-Brillen DGD5) sowie Hochkontrastdarstellungen im HLG oder HDR10-Format.
Alle wichtigen Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des BenQ X3000i inkl. 2x HDMI 2.0b, S/PDIF digital-audio-out, USB 2.0 uvm. || Bild: BenQ
Die Ausrichtung des Bildes auf die Projektionsfläche erfolgt mithilfe des 1.3-fachen Zooms und der automatischen 2D-Trapezkorrektur (vertikal). Es kann zudem manuell eine horizontale Trapezkorrektur im Bereich von +/- 30 Grad angewandt werden. Das Projektionsverhältnis liegt so bei 1.15 bis 1.50:1. Das Bild wird auch automatisch rotiert und gerade dargestellt, sollte der Projektor einmal auf einer ungeraden Fläche aufgestellt werden. Für eine klare und detailreiche Bilddarstellung ist eine Bilddiagonale von 60 (152 cm) bis 200 Zoll (508 cm) vorgesehen. Mit leichten Qualitätseinbußen darf man es auch auf 30 (76 cm) bis 300 Zoll (762 cm) übertreiben.
240Hz mit 4ms Input-Lag (Full-HD)
Der BenQ X3000i unterstützt Videosignale mit bis zu 4K@60Hz oder 1080p mit 240Hz. Mit Erhöhung der Bildfrequenz verbessert sich auch der Input Lag. Während dieser bei 4K@60Hz bereits bei sehr gut spielbaren 16ms bewegt, verbessert sich die Darstellung bei 1080p@240Hz auf großartige 4ms. Zugespielt werden diese über einen der zwei HDMI 2.0b-Anschlüsse (HDCP 2.2), wobei einer der Anschlüsse sogar ARC/eARC (enhanced Audio Return Channel) unterstützt.
Auf der linken Seite des BenQ X3000i finden wir die manuelle Einstellung für den Zoom und Fokus sowie die Bedienelemente || Bild: BenQ
eARC erlaubt es dem Nutzer unkomprimierten 3D Sound, z.B. von einer Konsole oder Streaming-Player über eine HDMI-verbindung an eine Soundbar oder Soundanlage zurückzuführen. Out-of-the-box besitzt der BenQ X3000i zwei 5 Watt Lautsprecher für virtuellen „Surround-Stereosound“, der durch einen abgestimmten Bongiovi-DSP erweitert wurde. Da der 4K-HDR-Gaming-Projektor bei mehreren Zuschauern/Gamern sicherlich nach links oder rechts versetzt aufgestellt wird, kommt es dadurch sicherlich zu einer „Verschiebung“ des Stereo-Effekts. Eine externe Soundanlage ist daher wohl die bessere Lösung.
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Der BenQ X3000i kann auch kopfüber installiert werden
Der BenQ X3000i kann auch kopfüber installiert werden
Frontabbildung X3000i von BenQ
Frontabbildung X3000i von BenQ
BenQ X3000i 4K Projektor in der Perspektive
BenQ X3000i 4K Projektor in der Perspektive
Auf der Oberseite gibt es einen dritten HDMI-Eingang der für den Android TV Dongle von BenQ gedacht ist
Auf der Oberseite gibt es einen dritten HDMI-Eingang der für den Android TV Dongle von BenQ gedacht ist
Linke Seite mit Bedienelementen, Zoom und Fokus Feineinstellungen
Linke Seite mit Bedienelementen, Zoom und Fokus Feineinstellungen
Rückseite des Projektors mit Anschlüssen im "Kopfüber-Modus"
Rückseite des Projektors mit Anschlüssen im "Kopfüber-Modus"
Um dem Ruf als Gaming-Projektor gerecht zu werden, bietet der BenQ X3000i seinen Nutzerinnen drei voreingestellte Bildmodi zur Hand, die das Spielerlebnis für RPGs (Role Playing Games), FPS (First Person Shooter) und Sportspiele optimiert. Für die reine Bildverarbeitung konzipiert, liefert das System ab Werk keine Möglichkeiten auf Streamingdienste oder Apps zuzugreifen. Dafür ist das System vorbereitet für den BenQ Android TV Dongle (QS01), mit dem sich das System mit nur wenigen Griffen zum „Smart-Projektor“ aufrüsten lässt. Dafür steht ein dritter HDMI-Eingang auf der Oberseite des Gerätes bereit.
Zuletzt aktualisiert am 11. Februar 2026 um 17:34 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Der ganze Spaß hat natürlich seinen Preis. Mit einem UVP von 1.899 Euro möchte man sich die Anschaffung dann doch gut überlegen. Wer sich auf ein Projektionssystem für die eigene „Gaming-Höhle“ eingeschossen hat, wird aber nur wenige, besser ausgestattete Projektoren im gleichen Preissegment finden. Der BenQ X3000i 4K-HDR-Gaming-Projektor ist ab sofort im Fachhandel erhältlich!
Highlight-Features BenQ X3000i:
3.000 ANSI Lumen
4K-UHD-Auflösung
4LED-Technologie mit 100 % DCI-P3
Input Lag: 4ms Input Lag bei 240Hz (1080p), 16ms Input Lag bei 60 Hz (4K)
HDR10 und HLG
GameMaestro™ – für ein noch besseres Gaming-Erlebnis
treVolo Stereo-Lautsprecher 2x 5 Watt
Zugriff auf Google Play Store, dank Google-zertifiziertem QS01
Samsung und LG beherrschen gemeinsam 48 % des internationalen TV-Marktes. Vor allem bei Premium-Modellen können die südkoreanischen Hersteller punkten.
Obgleich der TV-Markt 2021 etwas zusammenschrumpfte, was aber auch an einem ungewöhnlich erfolgreichen Jahr 2020 liegt, konnten Samsung und LG ihre Positionen 1 und 2 im weltweiten Markt für Fernsehgeräte unangefochten behaupten. Für 2022 erwartet man erneut hohe Auslieferungsmengen. Samsung profitiert da offenbar mit seinen Neo QLEDs, die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung verwenden. LG kann insbesondere mit seinen OLED-TVs punkten.
Samsung Electronics hielt 2021 29,5 % Marktanteil, wenn man auf die Einnahmen blickt. 19,8 % sind es, wenn man die Verkaufszahlen als Kriterium ins Blickfeld rückt. Demnach konnte Samsung etwa im letzten Jahr rund 9,43 Mio. QLED-TVs absetzen. Letztere standen im Premium-TV-Segment für 44,5 % der Gesamteinnahmen am Markt.
Der hier abgebildete 42 Zoll C2 OLED TV wird mit OLED Evo beworben, besitzt jedoch keinen Helligkeitsvorteil gegenüber des Vorgängers || Bild: LG
LG wiederum sicherte sich im Bezug auf die Umsätze 18,5 % der Marktanteile und 12,8 %, wenn man stattdessen auf die schieren Verkaufszahlen blickt. Im OLED-Bereich führt LG noch deutlicher, denn man steht hier für 62 % des Marktes. Kunden, die also einen OLED-Fernseher kaufen, greifen zu fast zwei Dritteln dann auch zu einem Modell von LG.
Der TV-Markt wird weiterhin von LCDs dominiert
Die durchschnittlichen Verkaufspreise der OLED-Fernseher waren dabei immer noch ca. dreimal höher, als jene von LCD-Pendants. Das wundert allerdings kaum, denn OLED-TVs gibt es im unteren Preissegment nicht – preisgünstige LCD-Modelle sind hingegen verbreitet. Dafür gleichen sich die Preise der LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und der OLEDs weitgehend an.
Samsungs QLED- und Neo-QLED-TVs stehen 2022 vor Herausforderungen.
Samsung rühmt sich nun seit 16 Jahren Marktführer im TV-Markt zu sein. Allerdings rechnen Analysten damit, dass 2022 die Verkaufszahlen von QLED- und Neo-QLED-TVs fallen werden, weil sich mehr und mehr Kunden aufgrund des schwindenden Preisgefälles für einen OLED-TV entscheiden könnten.
Der Videocodec AV1 wird bisher nur langsam adoptiert. Vielleicht ändert sich das bald, denn der Chiphersteller Qualcomm könnte AV1 mit kommenden SoCs unterstützen.
AV ist ein effizienterer und offener Videocodec, der beispielsweise bereits von Netflix und YouTube eingesetzt wird. Auch einige Fernsehgeräte, beispielsweise von Sony, sind bereits für den Codec gerüstet. Dennoch verläuft die Adoption insgesamt eher schleppend, wenn man bedenkt, dass AV1 bereits 2018 vorgestellt worden ist. Dies ist auf ein Henne-Ei-Problem zurückzuführen.
So argumentieren die Streaming-Anbieter, dass es sich nicht lohne, ihren Katalog bei hohen Kosten neu zu codieren, wenn es kaum Hardware gebe, die mit AV1 klarkomme. Hardware-Hersteller wiederum zögern, da sich die Implementierung für sie erst rentiert, wenn es ausreichend Plattform gibt, die AV1 erfordern und Kunden das Feature entsprechend fordern. Von den großen Videoplattformen verwenden bisher aber eben nur Netflix und YouTube AV1.
Sony integriert den AV1 Codec in sein 2021 TV-Lineup (ab A80J)
Broadcom und MediaTek unterstützen AV1 bereits mit einigen ihrer Chips. Qualcomm soll nun endlich Gerüchten zufolge mit dem Nachfolger des diesjährigen Flaggschiff-SoCs, des Snapdragon 8 Gen 1, nachziehen. Doch der nächste Premium-Chip wird wohl erst Ende 2022 vorgestellt. Er soll dann Smartphone-Flaggschiffe des Jahres 2023 befeuern. Seine Adreno-GPU soll dann eben AV1 verarbeiten können.
Andere Chip-Hersteller sind Qualcomm in Sachen AV1 voraus
Samsung unterstützt AV1 bereits durch seinen aktuellen High-End-Chip, den Exynos 2200. Broadcom und MediaTek sind ebenfalls bereits mit von der Partie. Zeit also, dass der Marktführer im mobilen Segment, Qualcomm, endlich nachzieht. Zumal Google einen neuen Chromecast mit Google TV mit AV1-Unterstützung planen soll. Auch von der nächsten Nvidia Shield TV erwarten wir das. Hinzu kommt, dass Android TV in den neuesten Versionen ebenfalls mittlerweile AV1-Unterstützung erfordert.
Broadcom unterstützt AV1 bereits seit 2019
Vielleicht wird 2023 dann also zu dem Jahr, in dem AV1 endlich Fahrt aufnimmt. Zu wünschen wäre es.
Die Firmware M41.R.051 behebt Probleme mit der Dolby Atmos-Wiedergabe und verbessert die Netzwerkverbindungsstabilität des STR-DN1080 7.1-Kanal AV-Receivers von Sony.
Sony STR-DN1080 AV-Receiver hat gestern die neue Firmware M41.R.0518 erhalten. Das Update nimmt vor allem Ungereimtheiten bei der Wiedergabe von Dolby Atmos Sound in den Fokus. Im Changelog steht, dass ein Problem mit Rauschen, welches bei einem Dolby Atmos Audiostream auftreten kann, behoben wurde. Ebenso ein Problem, bei dem Dolby Atmos via ARC nicht erkannt und ausgegeben wurde. Zusätzlich soll das Update die Netzwerk-Funktionalität verbessern. Genauere Details zu diesem Punkt liegen leider nicht vor.
Der STR-DN1080 war sozusagen Sonys letztes Hurra im Bereich AV-Receiver
Das 2017 eingeführte Gerät verfügt über sieben aktive Kanäle mit jeweils 165 W Leistung (maximal) für Dolby Atmos- und DTS: X-3D-Sound. Es hat zudem Technologien für die Wiedergabe des LDAC-Codecs via Google Chromecast- und Bluetooth integriert. AirPlay und eine einfache Verbindung mobiler Geräte via NFC (One Touch) ist auch mit an Bord. Der 32-Bit/192-kHz-D/A-Wandler ermöglicht die Wiedergabe von Hi-Res Audi oder FLAC/WAV 24-Bit/192-kHz- und DSD-5,6-MHz-Dateien. Die HDMI 2.0 Anschlüsse unterstützen HDCP 2.2 für 4K@60Hz Videosignale mit 4:4:4 Chroma, HDR und Dolby Vision.
Die neue Firmware für den Sony STR-DN1080 kann automatisch über die Update-Funktion des Receivers erfolgen, oder man nutzt einen USB-Speicherstick, um die Firmware manuell zu installieren. Der STR-DN1080 war einer der letzten Modelle von Sony die das Unternehmen auf den Markt gebracht hat. Da sich die Hardware auf dem Markt leider nicht behaupten konnte (vor allem wegen der starken Konkurrenz und dem vergleichsweise hohen Preispunkt), stellte Sony die Entwicklung weiterer Verstärker und Vorstufen ein. Ob der japanische Hersteller das Segment erneut aufleben lässt, ist wohl eher unwahrscheinlich.
Changelog Firmware M41.R.051:
Behebt ein Problem, bei dem Dolby Atmos-Sound möglicherweise mit Rauschen ausgegeben wird
Behebt ein Problem, bei dem Dolby Atmos-Sound über ARC möglicherweise nicht ausgegeben wird
Disney+ stellt seine Film- und Serien-Neuheiten für den März 2022 vor. Die Streamingplattform liefert viele Highlights, unter anderem „Moon Knight“, „West Side Story“ und viele Katalogtitel wie z.B. „Deadpool 2“.
Während Disney seine Augen eher auf die Ende März stattfindenden Oscar-Verleihungen gerichtet hat, fragen sich Abonnenten von Disney+ (Plus) eher, was es im März 2022 neues zu sehen gibt. Die kurze Antwort auf diese Frage? Eine Menge! Die Streaming-Maschinerie kommt so langsam richtig ins Rollen und monatlich liefert uns das Entertainment-Schwergewicht neue Filme und Serien (zum großen Teil exklusiv für Disney+) und immer wieder erfreuliches aus dem Backkatalog!
Die erste Neuerscheinung entführt uns ins New York der 50er Jahre. Bereits damals sicherlich nicht der schönste Ort der Welt, liefert die Großstadt die Bühne für die Neuverfilmung von „West Side Story“. Inmitten eines Krieges zweier Straßengangs kommen sich die Rivalen Tony und Mariá näher. Die Vorlage für die Story lieferte das Shakespear Meisterwerk „Romeo und Julia“. Für die Neuinterpretation von „West Side Story“ zeigte sich übrigens kein geringerer verantwortlich als Steven Spielberg!
Sicher mit weniger Gesangs- und Tanzeinlagen, dafür aber definitiv nicht weniger bunt, präsentiert uns Disney+ den Pixar-Animationshit „Rot“ ab dem 11. März exklusiv. Teenager haben es ja gefühlt nie leicht, vor allem wenn man sich jedes mal, wenn man sich aufregt in einen roten Panda verwandelt. Sicher nette und kurzweilige Unterhaltung für die ganze Familie.
Der Thriller „No Exit“ entführt euch inmitten eines Schneesturms, währenddessen eine junge Frau auf einem Highway-Rastplatz mit einer Gruppe von Fremden Schutz sucht. Als sie ein entführtes Mädchen in einem Transporter findet, beginnt der Kampf um Leben und Tod. Und wie der Titel schon sagt, Flucht ist keine Option.
Und zu guter Letzt das Marvel-Highlight „Moon Knight“. Man fragt sich schon, welches Feld Marvel mit seinen Helden nicht abdeckt. Im Film geht es um Steven Grant, der während eines Blackouts entdeckt, dass er an einer Identitätsstörung leidet und in seinem Körper auch der Söldner Marc Spector beheimatet ist. Und wäre das nicht schlimm genug, nähern sich auch noch Feinde von Steven/Marc und zudem beherbergen die mächtigen Götter Ägyptens ein tödliches Geheimnis, welches wohl nur der Moon Knight lüften kann.
Serien-Fortsetzungen gibt es unter anderem für „The Good Fight“ (Staffel 3), „A Million Things“ (Staffel 3), „Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte“ (Staffel 18) oder „The Great North“ (Staffel 2).
Der neue McIntosh MX180 AV-Receiver ist der materialisierte Traum eines jeden Heimkino-Betreibers. Der 15.1-Kanal-Vorverstärker mit HDMI 2.1 bricht nicht nur bei der Ausstattung, sondern auch beim Preis Rekorde.
Den Preis eines Mittelklassewagens verlangt McIntosh für seinen neuen MX180 Vorverstärker. Umgerechnet rund 26.000 Euro soll man für das Modell auf den Ladentisch legen. Und da es sich nur um einen Vorverstärker handelt, werden noch Endstufen, Verbindungskabel und Lautsprecher benötigt, um sich den Traum einer hochwertigen Soundanlage zu verwirklichen. Was der McIntosh MX180 zu bieten hat, sprengt aber auch so ziemlich alles, was man aus dem Entertainment-Bereich kennt. Es gibt nur weniges, was der AV-Vorverstärker nicht beherrscht.
HDMI 2.1 Features: Quick Media Switching (QMS); Auto Low Latency Mode (ALLM); Quick Frame Transport (QFT); Variable Refresh Rate (VRR), eARC/ARC (enhanced Audio Return Channel)
15.1 Vorverstärker-Audio-Kanäle: Für 9.1.6 3D-Sound
Dolby Atmos; DTS:X Pro; Auro-3D
RoomPerfect Room Correction
Bis zu 64 Input-Möglichkeiten
Der MX180 A/V-Prozessor ist für die Zukunft des Heimkinos gerüstet. Mit Ausblick auf den immer wichtiger werdenden Heimkino- und Streamingmarkt ist es wichtig, sich für die bestmögliche audiovisuelle Darstellung vorzubereiten. Und die Wiedergabe von 3D-Sound und Videosignalen mit 4K und 8K-Auflösung gehört nun mal dazu.
Volle HDMI 2.1-Power mit 4K@120Hz + HDR
Der McIntosh MX180 allein macht noch keinen guten Sound, zusätzliche Verstärker und Lautsprecher sind nötig!
Der MX180 A/V-Prozessor unterstützt 8K/60Hz und 4K/120Hz-Videosignale an allen sieben Ultra-High-Speed-HDMI-Anschlüsse (5 Eingänge und 2 Ausgänge). Jeder unterstützt HDCP 2.3; 4:4:4 Chroma, Rec. 2020, Dynamische Lippensynchronisation, Quick Media Switching (QMS) und 3D-Video-Pass-Through. Die Ansteuerung der HDMI 2.1-Schnittstellen erlaubt es dem Nutzer Bildsignale auf zwei Bildschirmen (Splitter) parallel darzustellen, oder zwei Videosignale werden je einem Bildschirm zugewiesen (Matrix).
Um ein möglichst lebensechtes und realistisches Bild darstellen zu können, unterstützt der MX180 eine Vielzahl von High-Dynamic-Range-Formaten: HDR10 (statisches HDR), HDR10+, HLG und Dolby Vision (einschließlich Low Latency). Wie wir wissen, sind HDR-Darstellungen unverzichtbar, wenn wir ein Bild mit einer gewissen Tiefe, mit vielen Details, Kontrasten und Farben erzeugen wollen.
McIntosh MX180 optimal für Gaming
Andere erweiterte HDMI-Videofunktionen des MX180 verbessern die Gameplay-Leistung, indem sie ein zusätzliches Maß an flüssigen und nahtlosen Bewegungen und Übergängen bieten.
Der Auto Low Latency Mode (ALLM) ermöglicht die automatische Einstellung der idealen Latenzzeit, um eine reibungslose, verzögerungsfreie und unterbrechungsfreie Anzeige und Interaktivität zu ermöglichen.
Quick Frame Transport (QFT) reduziert die Latenz für reibungsloseres Gaming ohne Verzögerung und interaktive virtuelle Realität in Echtzeit.
Variable Refresh Rate (VRR) reduziert oder eliminiert Verzögerungen, Stottern und Frame Tearing für ein flüssigeres und detaillierteres Gameplay
High Frame Rate Support (HFR) unterstützt Videosignale mit maximal 120Hz bei voller 4K Auflösung
Um dem Kunden ein wirklich einzigartiges Heimkinoerlebnis zu bieten, zeigt sich der MX180 mit allen führenden 3D-Surround-Sound-Formaten kompatibel, einschließlich Dolby® Atmos, DTS:X® Pro und Auro-3D®. Ein HDMI-Ausgang bietet sowohl die Audio Return Channel (ARC)- als auch die Enhanced Audio Return Channel (eARC)-Funktionalität. Die Rückführung des Audiosignales erlaubt es z.B. verlustfreien Dolby Atmos-Sound einer Streaming-App des Smart TVs über eine HDMI-Verbindung an den McIntosh MX180 zu leiten.
Anschlussfreudiges Multitalent
Der MX180 nutzt die Room Perfect Kalibrierung und unterstützt Dolby Atmos, DTS:X Pro und Auro 3D-Sound
Der MX180 verfügt neben den HDMI 2.1-Anschlüssen über eine umfassende Auswahl digitaler Eingänge, bestehend aus 4 optischen, 3 koaxialen und einem USB-Port, die jeweils bis zu 24-Bit/192-kHz-Signale akzeptieren, sowie 1 digitalen symmetrischen (AES/EBU) Eingang. Es gibt auch eine Reihe von analogen Audioeingängen, bestehend aus 2 symmetrischen und 4 unsymmetrischen Eingängen, einem Moving-Magnet-Phonoeingang zum Anschließen eines Plattenspielers und einem unsymmetrischen 7.1-Mehrkanaleingang.
16 diskrete Kanäle für 9.1.6-3D-Sound
Es stehen bis zu 16 diskrete Kanäle zur Verfügung. Analoges Audio wird über symmetrische Ausgänge für gängige 15.1-Surround-Sound oder 9.1.6-3D-Sound-Lautsprecherkonfigurationen ausgegeben. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von Heimkinolautsprechern verwendet werden, um eine beeindruckende filmische Klangbühne zu schaffen. Abhängig von Ihrer Lautsprecheranordnung können 4 der Ausgänge zum Bi-Amping einiger Ihrer Lautsprecher oder zum Ansteuern zusätzlicher Subwoofer verwendet werden.
Beim Anschluss-Panel des MX180 werden Heimkino-Profis schwach
Um jeden Sitzplatz zum besten Sitzplatz in Ihrem Heimkino zu machen, verfügt der MX180 AV-Vorverstärker außerdem über die RoomPerfect™-Raumkorrekturtechnologie, die die Audioausgabe misst und anpasst, um die spezifischen akustischen Eigenschaften des Raumes zu kompensieren (Mikrofon und Ständer im Lieferumfang enthalten). Der MX180 optimiert in Kombination mit RoomPerfect dem eigenen Heimkino-Surround-Soundsystem in puncto Frequenzgang, kalibrierten Lautsprecherlautstärken und Basssteuerung.
Hochwertige Digital-Analog-Wandler
Der MX180 verfügt über die neuesten Digital-Analog-Wandlertechnologien (DAC), um die Audioqualität Ihrer analogen Quellen zu maximieren. Alle analogen und digitalen Geräte können individuell benannt werden, um den Systembetrieb zu vereinfachen. Auch die jeweiligen Lautstärkepegel können je nach Quelle eingestellt werden. Bass- und Höhenregler bieten weitere Audio-Feinabstimmung. Der MX180 hat auch einen Zweikanal-Zone-B-Ausgang, um Stereo-Audio an eine zweite Zone in Ihrem Haus zu senden.
Der MX180 nutzt die neuesten technologischen Fortschritte bei der Verarbeitungsleistung, um die Betriebstemperatur des McIntosh-Heimkinoprozessors auf einem niedrigen Niveau zu halten. Die Erstinstallation inkl. geführtem Setup-Programm erlaubt auch Laien die Anpassung und Optimierung basierend auf der spezifischen Anforderungen an das Heimkino. McIntosh verleiht dem MX180 natürlich wieder seinen ikonischen Look, mit schwarzer Glasfront, Bedienknöpfen, beleuchtetem Logo und kundenspezifischen Aluminium-Abdeckungen.
Was kann der McIntosh MX180 nicht?
Die Liste der Dinge, die der AV-Vorverstärker nicht beherrscht, ist im Gegensatz zu seinen Fähigkeiten nicht so lang. So unterstützt das System derzeit noch nicht das freie MPEG H-Audioformat, welches bei Fernsehübertragungen noch eine Rolle spielen könnte. Ebenfalls gibt es keine Unterstützung für IMAX Enhanced. Unterstützung für ein Multiroom-System oder Musikstreaming-Diensten konnten wir ebenfalls nicht aus den Spezifikationen herauslesen. Am Ende ist der McIntosh MX180 einfach als perfekte Schaltzentrale konzipiert worden. Fehlende Features oder Funktionen können bis zu einem gewissen Grad auch mit externen Geräten (Streaming-Playern etc.) nachgerüstet werden. Die Fähigkeiten der audiovisuellen Verarbeitung über die HDMI-Anschlüsse dürfte eh für die meisten Nutzer am interessantesten sein.
McIntosh MX180 Preis und Verfügbarkeit
Der McIntosh MX180 AV-Vorverstärker kann nur über einen autorisierten Fachhändler bezogen werden. Der Preis für den deutschen Markt wurde noch nicht kommuniziert. Umgerechnet müsste das System um die 26.000 Euro kosten. Es steht auch noch aus, ob man den MX180 direkt in Deutschland beziehen kann, ober ob man auf einen Import ausweichen muss.
Die Live-Action-Serie „Halo“, die auf der beliebten Spielreihe für Xbox und PC beruht, feiert ihr Debüt auf Sky. Die zweite Staffel der Halo-Serie wurde bereits vor dem Start der ersten Folge bestätigt.
Freude und Enttäuschung geben sich bei dieser Meldung die Hand. Sky-Kunden werden sich darüber freuen, dass die Live-Action-Serie „Halo“ ins Portfolio des Pay-TV und Streaming-Anbieters aufgenommen wird. Das bedeutet jedoch auch, dass zu diesem Zeitpunkt der Streamingdienst Paramount+ noch nicht in Deutschland zur Verfügung stehen wird. Ab dem 24. März 2022 könnt ihr euch dem Kampf um die Zukunft anschließen. Am selben Tag startet die Serie auch in den USA.
Zuletzt aktualisiert am 29. Oktober 2026 um 12:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Halo-Serie vorerst exklusiv auf Sky
Nicht nur die Halo-Serie auch andere Inhalte, die eigentlich exklusiv für Paramount+ gedacht waren, werden direkt in das Streaming-Angebot von Sky integriert und nicht in einem eigenständigen „Channel“ (wie z.B. Peacock) aufgelistet. Diese Informationen stammen allesamt von dwdl.de (siehe Quelle) und wurden derzeit noch nicht von Sky bestätigt. Die Plattform gilt aber als gut informiert und so sollte ein Großteil der Angaben stimmen.
Darum geht es in der Halo-Serie:
Im Fokus steht der Masterchief, die gesichtslose Kampfmaschine und einzige Hoffnung gegen die Alieninvasion der Covenant. Im zur Seite stehen die Spartans, eine Gruppe hervorragend ausgebildeter Soldaten. Es handelt sich hierbei nicht um die erste Serien-Adaption von Halo. Es gab bereits mehrere Projekte, die meistens begleitend zum Verkaufsstart eines neuen Halo-Spiels platziert wurden. Aber egal ob animiert oder real, das Thema wurde von keiner Serie so richtig eingefangen. Die Umsetzung von Paramount gilt als die vielversprechendste.
Das Logo der ikonischen Halo Serie || Bild: Paramount
Zweite Staffel bestätigt
Paramount+ ist sich dem Erfolg der Serie bereits so sicher, dass das Format um eine zweite Staffel erweitert wurde. In diese wird sicherlich (hoffentlich) das Feedback der Community einfließen, die sicherlich bereits eine ganz genaue Vorstellung von „ihrer“ Halo-Serie haben. Inhaltlich werden sich Fans, die seit Beginn des Spielreihe in 2001, relativ einfach zurechtfinden – ebenso Neulinge. Die Geschichte hält sich aber nicht 1-zu-1 an den Storyfluss und soll genug neue Geschichten einfließen lassen, damit auch Veteranen ihren Spaß an der Serie haben.
Ich persönlich verfolge die Halo-Serie bereits seit dem ersten Teil und verbinde mit den Spielen großartige, soziale Events (so eine Gaming-Session mit 10 Leuten, Pizza, Bier und Co. kann man einfach mit nichts ersetzen). Und selbst mit dem jüngsten Ableger Halo Infinite beschäftige ich mich derzeit. Die Serie werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auf Sky verfolgen, sondern auf den Start von Paramount+ warten. Ich vermute, die Serie auf Paramount+ wird in besserer Qualität z.B. inkl. HDR oder 3D Sound angeboten. Wie die audiovisuelle Ausstattung der Halo-Serie auf Sky ausgelegt ist, ist noch nicht bekannt.
Ab heute ist das PlayStation-exklusive Spiel „Horizon Forbidden West“ im Handel erhältlich. Wir haben bereits erste Eindrücke gesammelt und können den Titel wärmstens empfehlen.
In „Horizon Forbidden West“ kehrt Protagonistin Aloy aus dem ersten Teil, „Horizon Zero Dawn“ zurück. Sie muss in der postapokalyptischen Welt des Titels in den verbotenen Westen reisen, um ein Mittel gegen eine Plage zu finden, welche die Welt heimsucht. Es handelt sich hier um einen Cross-Generation-Titel, der sowohl für PS4 als auch PS5 zur Verfügung steht.
Unterschiedliche Bildmodi für PS4 und PS5
An der neuen Konsolengeneration gibt es einen Performance-Modus mit 60 fps, leichten Qualitätseinbußen bei der Weitsicht und Schattendarstellung und maximal 1800p als Auflösung sowie einen Resolution-Modus mit weitgehend nativem 4K und 30 fps. Auch wenn „Horizon Forbidden West“ an PS4 und PS4 Pro ebenfalls sehr stark aussieht, spielt es natürlich an der PS5 seine volle technische Stärke aus. So steht die Bildverarbreitung mit Raytracing derzeit auch nur für die PlayStation 5 bereit.
PS5 Performance Mode mit 1.800p und 60fps
PS5 Quality Mode mit 4K und 30fps
PS4: Full HD und 30fps
Technisch wurden plattformübergreifend die Wasserdarstellung, die Charakteranimationen und auch die Cutscenes gehörig aufpoliert. In Gesprächen stehen die Figuren nicht mehr stur herum, sondern zeigen wesentlich mehr Dynamik und eine natürlichere Gestik und Mimik. Während die Kämpfe sich sehr ähnlich spielen wie im Vorgänger, sind die Nebenaufgaben deutlich besser erzählt und entwickeln eine Qualität, die man sonst in einem Open-World-Spiel eigentlich nur von „The Witcher 3: Wild Hunt“ kannte.
Auch der Soundtrack kann als sehr gelungen bezeichnet werden, während die Spielwelt sofort zum Entdecken einlädt. Die Entwickler von Guerrilla Games haben die reinen Sammelorgien reduziert und setzen auf mehr „echte“ Sidequests mit kleinen Geschichten. Dazu kommt, dass Aloy nun etwas freier klettern kann und sich dank Enterhaken und Gleiter noch vielseitiger durch dir Landschaft bewegt. Zumal sich jetzt auch die Unterwasserwelt erkunden lässt.
Ebenfalls gibt es mehr in Siedlungen zu entdecken, etwa das neue Minispiel Machine Strike, eine Art Brettspiel, in dem man sich mit anderen NPCs duelliert. Erhöht wurde die Komplexität bei den RPG-Elementen: Es gibt inzwischen sechs Fertigkeitenbäume, um Aloys Skills im Schleichen, mit dem Bogen oder beim Legen von Fallen zu erhöhen. Dazu gesellt sich allerlei Ausrüstung für verschiedenste Situationen – etwa ein mächtiger Speerwerfer.
Letztes PS-Exklusive mit kostenlosem PS5-Upgrade
Wir empfehlen im Übrigen den Kaufinteressenten zur PS4-Version zu greifen, welche ein kostenloses PS5-Upgrade beinhaltet und 10 Euro weniger kostet. Abraten würden wir hier nur bei einer sehr langsamen Internetverbindung, da die PS5-Version separat heruntergeladen werden muss – auch beim Kauf der Disc-Version.
„Horizon Forbidden West“ wirkt jedenfalls wie ein echter System-Seller, trotz der Cross-Generation-Wurzeln. Es nach unseren ersten Eindrücken ein Open-World-Spiel vor, das alles bietet, was das Herz begehrt: Eine große Spielwelt, interessante Haupt- und Nebenmissionen, tolle Kämpfe und enormen Umfang. Die Ladezeiten haben sich dank des SSDs der PS5 zudem enorm verkürzt. Habt ihr euch ebenfalls bereits ins Abenteuer gestürzt?