Scarlett Johansson, die Black Widow im gleichnamigen Marvel-Blockbuster verkörpert, verklagt Disney wegen Vertragsbruch. Ihr wurde eine exklusive Filmveröffentlichung in den Kinos zugesagt!
Die Nachricht verbreitet sich gerade in den Medien wie ein Lauffeuer. Es geht um den Filmstart von „Black Widow“ bei dem Disney laut Auffassung der Hauptdarstellerin Scarlett Johansson Vertragsbruch begangen haben soll. Darüber haben bereits mehrere Medien in den USA und Deutschland berichtet. Die Einsicht in die Gerichtsdokumente, die anscheinend vorliegen, zeigen, dass Vertragsabsprachen mit der Schauspielerin wohl nicht eingehalten wurden. Als Scarlett Johansson den Vertrag 2017 für die Rolle der Black Widow mit Disney abschloss, wurde ihr eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand – sprich Kino – zugesagt.
Black Widow – Rächerin des Kinos?
Liest sich erst einmal so, als läge der Schauspielerin wirklich etwas an den Kinos. In der Realität wird es aber dann doch eher um das Finanzielle gehen. Laut ihrem Vertrag basieren ihre Verdienste nämlich auf den Kinoeinnahmen. Damit wäre auch klar, warum es Johansson nicht gerade freut, dass der Film über den VIP-Zugang von Disney+ bereits zum Kinostart angeboten wurde. Ob sie auch an den Einnahmen über die Streamingplattform beteiligt ist, geht aus den Berichterstattungen leider nicht hervor.
Die Disney Corporation hat sich bereits zur Klageschrift geäußert. Der US-Konzern sieht die Klage als unbegründet an und findet die Auseinandersetzung „ausgesprochen traurig und bedauerlich“. Disney wirft Frau Johansson zudem vor, herzlos außer Acht zu lassen, welche Auswirkungen die weltweite Corona-Pandemie auf die Filmlandschaft hat. Das Unternehmen zeigte ja ganz deutlich wie herzlich man mit seinen Mitmenschen während Corona umgehen kann, als Disney die Zahlung an 100.000 Mitarbeiter in den Themenparks einfach eingestellt hatte! Laut Disney hätten sich ihre Einnahmen durch die Veröffentlichung auf Disney+ sogar noch verbessert – zusätzlich zu den 20 Millionen US-Dollar die sie bereits erhalten habe.
Die Evolution vom Kino ins Heimkino
Filmstudios wie Walt Disney oder Warner Bros. veröffentlichen immer mehr Kinofilme auch parallel auf ihren eigenen Streamingplattformen. Black Widow hatte z.B. über Disney+ allein am ersten „Kinowochenende“ über 60 Millionen US-Dollar eingespielt – zusätzlich zu den Kinoeinnahmen. Der Erfolg dieses Konzepts, welches eigentlich erst so richtig während der Corona-Pandemie ausgetestet wurde, stärkt die Filmstudios und bringt die Kinobetreiber in eine schlechte Verhandlungsposition.
Mit Smartphones lassen sich heute sowohl 4K- als auch gar 8K-Videos drehen. Um brauchbare Ergebnisse zu erhalten, ist ein Gimbal eine feine Hilfe. Mit dem Zhiyun Smooth Q3 testen wir ein solches Exemplar.
Das neue Gimbal Zhiyun Smooth Q3 ist Mitte Mai 2021 erschienen. Zur Erinnerung: Wir hatten 2019 auch das direkte Vorgängermodell getestet. Es handelt sich abermals um einen Drei-Achsen-Gimbal, allerdings hat der Hersteller das Design völlig neu aufgezogen. Der Hersteller bewirbt da natürlich ein optimiertes Button-Layout und eine erhöhte Ergonomie. Wir sind zumindest teilweise anderer Meinung, wie wir aber später noch genauer aufschlüsseln.
Zhiyun legt das Smooth Q3 Vloggern und Influencern nahe bzw. jedem, der gerne mit dem Smartphone Videos dreht und diese über soziale Netzwerke teilen möchte. Ein Alleinstellungsmerkmal des neuen Modells ist, dass nun ein Videolicht direkt integriert ist. Das ist in der Tat für ein Gimbal durchaus innovativ. Zhiyun verspricht, dass hier über die LED ein warmes 4.300k-Licht erzeugt werde. Die Helligkeit kann in drei Stufen angepasst werden.
Der Zhiyun Smooth Q3: Ein Gimbal für alle Fälle?
Auch gibt es nun eine neue App: Sie nennt sich ZY Cami. Von der vorherigen Gimbal-App des Herstellers, ZY Play, waren sowohl wir als auch die meisten Anwender weniger begeistert – im Google Play Store steht sie bei einer Durchschnittsbewertung von 2,4 Sternen. Wer nun hoffnungsvoll wird: Die neue App ZY Cami erntet bisher eine durchschnittliche Bewertung von 2,3 Sternen, schneidet also noch schlechter ab.
Ausstattung und Verarbeitung
Bevor wir uns jedoch in Einzelheiten verlieren, zunächst ein paar generelle Dinge zum Zhiyun Smooth Q3. Das Gimbal ist in Deutschland für 89 Euro erhältlich. Es gibt aber auch ein Bundle zum Preis von 109 Euro, das zusätzlich, eine VIP-Card, eine Schutztasche und eine Handschlaufe enthält. Ein Ladekabel und ein kleines Stativ sind in beiden Fällen dabei. Dass die Handschlaufe wiederum nur beim Kombo-Bundle enthalten ist, verwundert eher.
Der Lieferumfang des Smooth Q3 ist überschaubar.
Technische Eckdaten des Zhiyun Smooth Q3
Drei-Achsen-Gimbal
Akkulaufzeit: ca. 15 Stunden
Ladezeit: Drei Stunden
Maximale Gewichtsbelastung durch Smartphone: 280 g
Smartphone-Dicke: 7 – 10 mm
App: ZY Cami
Bedienung: Analog-Stick, Aufnahme- und Modus-Tasten, Power-Button, Zoom Regler an der Seite, Trigger an der Rückseite, Lichtschalter
App-Funktionen: Dolly-Zoom, Zeitlupe
Maße: 45 x 154 x 180 mm (Eingezogen) / 90 x 127 x 279 mm (Ausgezogen)
Gewicht: 340 g
Preis: 89 Euro
Leider macht man bei den Materialien im Vergleich mit dem Vorgängermodell dem Smooth Q3, Rückschritte: Setzte der Q2 zumindest teilweise auf Aluminium und fühlte sich generell wertig an, so ist der Q3 ein reiner „Plastikbomber“. Der Griff ist nochmals merklich geschrumpft, was die Ergonomie komplett verändert. Am oberen Bereich muss zudem eine Schraube manuell lose gedreht werden, um die Smartphone-Halterung nach oben zu schieben, bevor das Gimbal effektiv genutzt werden kann. Das sorgt für einen möglichen Verschleiß und könnte für diejenigen nervig sein, die das Accessoire häufig transportieren.
Die wichtigsten Buttons sitzen an der Vorderseite.
Ansonsten sind die Bedienelemente gut platziert, zum Teil aber nur mit der offiziellen App nutzbar – etwa die Zoomfunktion. Generell wirkt das Design des Smooth Q3 aber leider deutlich minderwertiger als beim Vorgängermodell, fast so, als hätte ein völlig anderes Team das Gimbal gestaltet. Beispielsweise zieht sich an der Seite ein Plastikspalt entlang, in den man leicht mit dem Fingernagel haken kann. Das Polcarbonat wirkt eher günstig und generell werden diejenigen, die das Vorgängermodell genutzt haben, von Look & Feel ernüchtert sein.
Praxistest
Gleich vornweg eine Anmerkung zu der aus unserer Sicht wesentlichen Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell: der LED-Leuchte. Die ist in der Tat erstaunlich hell und eine ziemlich coole Lösung. Dadurch sind z. B. Vlogs bei wenig Licht möglich. Hier hat Zhyiun in der Tat eine erstklassige Idee gehabt, die für viele Videos spannend sein dürfte.
Der Zhiyun Smooth Q3 kostet ca. 90 Euro.
Wer die App ZY Cami außen vor lässt, kann nur einige Bedienfunktionen des Gimbals verwenden – etwa funktioniert das Zoomen nur in der App des Herstellers. Somit wird der Smooth Q3 dann in erster Linie zu einem Gerät, welches das Bild stabilisiert und Kamerafahrten erleichtert. Die Modi-Taste erlaubt es dabei jederzeit zwischen Pan/ Follow, Lock, Follow und POV umzuschalten. Eher nervig: Beim Start wird stets zunächst im Portrait-Format gefilmt, nicht im Landscape-Modus. Das zeigt wohl, dass Zhiyun hier tatsächlich mehr Vlogger als Zielgruppe ansieht. Um das Format zu wechseln, muss der Trigger an der Rückseite dreimal schnell hintereinander betätigt werden.
Jener Button erlaubt es auch Smart Following zu aktivieren oder den Phone Go Mode, der im Wesentlich die Reaktionsgeschwindigkeit zulasten der Akkulaufzeit nochmals beschleunigt und so z. B. schnelle Schwenks erlaubt. Ihr könnt den Gimbal über einen Lock-Button zudem sperren, dann schwenkt er gar nicht mehr mit. Wie ihr das Videolicht aktiviert? Dafür streicht ihr mit dem Finger über die kapazitive Oberseite. Die LED-Leuchte sitzt über der Smartphone-Halterung und kann mit einem Handgriff um 180° gedreht werden.
Zhiyun Smooth Q3 im Videovergleich:
Wir haben verschiedene Videos gedreht, um euch das Gimbal im Einsatz zu demonstrieren. Dabei haben wir es absichtlich „übertrieben“ und sind mit dem Gerät auch kurz gelaufen. Über die App ZY Cami stehen im Übrigen auch noch erweiterte Funktionen bereit, wie AILive, was via Facetracking bei Vlogs euer Gesicht immer im Fokus halten soll. Aber eben nicht so schön, dass man dafür die mehr schlechte als echte Hersteller-App benötigt.
Wie ihr anhand der Videos erkennen könnt, ist die Stabilisation weder besser noch schlechter als beim Vorgängermodell. Im Wesentlichen solltet ihr eure Kaufentscheidung also von eurer Vorliebe im Hinblick auf das Design, die Ergonomie und den Nutzen, den ihr aus der Videoleuchte zu ziehen hofft, abhängig machen. Zur Akkulaufzeit möchten wir anmerken, dass die 15 Stunden realistisch sind, wenn die LED ausgeschaltet ist. Je nach Verwendung und Beanspruchung der Motoren sind aber sowohl kürzere als auch längere Betriebsdauern denkbar.
Weitere Anmerkungen
Die anderen Benutzer sollten mit ihren Bewertungen Recht behalten: Die App ZY Cami ist noch schlimmer als der Vorgänger ZY Play. Das fängt schon beim Registrierungsprozess an, der uns anbietet, dass wir uns via Facebook einloggen. Wir können zwar die Konten verknüpfen und Zhiyun so einige unserer Daten einsehen, dennoch sollen wir uns anschließend per E-Mail registrieren. Also löschen wir die Verknüpfung wieder und gehen dann diesen Weg. Was uns nach der Registrierung erwartet, ist geballte Werbung für ein Abonnement namens „Zhyiun Prime“, das zusätzliche Vorteile verspricht: etwa neue Möglichkeiten Videos zu deditieren oder 4K-Videos in der Cloud zu sichern. Das erste halbe Jahr ist kostenlos, danach sollen 22,49 Euro im Jahr anfallen.
Die App ZY Cami wirbt wo sie kann für Zhiyun Prime.
Die Vorteile von Zhiyun Prime werden umfangreich erörtert.
Beispielsweise ist mit dem Prime-Abonnement das Speichern und Editieren in der Cloud möglich.
Für 6 Monate ist Zhiyun Prime kostenlos.
Nutzungsbedingungen und Angaben zum Datenschutz ließen sich aber im Test nicht aufrufen und führten nur zu 404-Meldungen.
Wollen wir uns die Nutzungsbedingungen oder Datenschutzbestimmungen durchlesen, denen wir dafür zustimmen sollen, erhalten wir aber nur eine Fehlermeldung. Deswegen haben wir darauf verzichtet. Doch auch sonst wirkt die App sehr chaotisch und krankt an technischen Unzulänglichkeiten. 4K-Videos sind etwa an unserem Testgerät, einem Xiaomi Mi 11, nur mit 30 fps möglich, obgleich das Smartphone 4K bei 60 fps beherrscht. Andere versprochene Funktionen wie die Zeitlupe sind nicht zu finden oder funktionieren nicht korrekt (Dolly Zoom).
Unsere Meinung: Zhiyun will zu viel auf einmal und liefert daher eine wirklich schreckliche App ab. Wir raten daher: Spart euch das Anlegen eines Benutzerkontos und nutzt das Gimbal zur reinen Stabilisierung. Es ist zwar schade, dass dann einige Bedienfunktionen nicht korrekt genutzt werden können, aber mit der App ZY Cami geht ohnehin jeglicher Spaß verloren. Zumal die Videos wesentlich schlechter komprimiert sind als mit der Standard-Kamera-App von Xiaomi oder gar Filmic Pro.
Fazit
Der Zhiyun Smooth Q3 ist in den meisten Aspekten aus unserer Sicht leider ein Rückschritt zum Vorgängermodell: Die Verarbeitung wirkt deutlich plünniger und die verwendeten Materialien machen weder optisch noch haptisch etwas her. Da sind wir einfach von den anderen Gimbals des Unternehmens Besseres gewöhnt. Generell ist das Design nicht das Gelbe vom Ei, denn auch das Ein- und Ausfahren passt nur, wenn die Ausrichtung genau stimmt.
Der Zhiyun Smooth Q3 bietet Vor- und Rückschritte im Vergleich mit dem Q2.
Hielten wir die vorherige App ZY Play schon für schlimm, so setzt ZY Cami im negativen Sinne eins drauf: Schon, dass man dem Anwender ein kaum aufgeschlüsseltes Abonnement aufschwatzen will, weder Nutzungsbedingungen noch Datenschutzbestimmungen zum Zeitpunkt unseres Tests aber korrekt abrufbar waren, geht gar nicht. Generell ist die App äußerst chaotisch und benutzerunfreundlich. Zumal wir einige beworbene Funktionen nicht vorfanden – etwa die Zeitlupe. 4K-Videos mit 60 fps unterstützte ZY Cami in Verbindung mit unserem Xiaomi Mi 11 ebenfalls nicht.
So müssen wir ein eher verhaltenes Fazit ziehen, denn uns gefiel das Gimbal Zhiyun Smooth Q2 im Gesamteindruck deutlich besser. Lediglich die integrierte Videoleuchte des Q3 ist tatsächlich eine fantastische Idee und aus unserer Sicht im Vergleich mit dem Q2 der einzige Grund zum Nachfolger zu greifen. Wer die LED nicht benötigt, ist mit dem Q2 besser beraten, denn der stabilisiert Videos genau so gut.
Sony hat für Beta-Nutzer an der PS5 eine Neuerung parat: Es können nun eigene M.2 SSDs in der Spielekonsole verbaut werden.
Wichtig: Dies funktioniert nur, wenn die aktuelle Beta-Firmware installiert wurde. So hat Sony da vor einer Weile ein neues Preview-Programm an der Spielekonsole gestartet. Notwendig ist dafür das Abnehmen der Seitenflügel sowie das Öffnen des SSD-Schachts. Außerdem müssen gewisse, technische Anforderungen erfüllt sein. Es lässt sich also mitnichten jede beliebige SSD verbauen.
Vielmehr sind SSDs mit 250 GByte bis 4 TByte Speicherplatz und der Schnittstelle PCIe Gen4 x4 im M.2-Format verwendbar. Außerdem muss das jeweilige SSD ausreichend gekühlt sein, etwa durch ein Heatsink. Es wird des Weiteren eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von mindestens 5.500 MB/s empfohlen. Die Module dürfen 22 mm breit sein, 25-mm-Modelle werden nicht unterstützt. Kompatibel sind die M.2-Formfaktoren 2230, 2242, 2260, 2280 und 22110 des Sockel 3 (Key M).
Sony erklärt, welche SSDs in die PS5 passen.
Die Maße sollten kleiner als 110 x 25 x 11,25 mm sein. Daraus ergibt sich, dass SSDs 30, 42, 60 und 80 mm lang und 22 mm dick sein dürfen. Mit Heatsink eingerechnet darf eine Höhe von 11,25 mm nicht überschritten werden. Wer sich also nun ein SSD speziell für die PlayStation 5 anschaffen möchte, sollte sehr genau prüfen, ob alle Anforderungen erfüllt sind. Auch gibt Sony an, dass man keineswegs garantiere, dass alle SSDs, die den Spezifikationen genügen, tatsächlich mit der Konsole funktionieren. Auch gebe man meine Versprechungen bezüglich der Leistung ab, die mit der ab Werk integrierten SSD möglicherweise höher ausfalle.
Termin für die breite Verfügbarkeit des Updates steht noch aus
Sony hat insgesamt sehr lange gebraucht, um die Verfügbarkeit der Speichererweiterung zu ermöglichen. So ist es ein leichtes die freie Kapazität der Konsole mit einigen Spielen zu füllen, da ab Werk nur ca. 825 GByte frei sind. Für die Xbox Series X|S gibt es seit dem Launch die Möglichkeit über die proprietäre Seagate Storage Expansion Card 1 TByte nachzurüsten. Mit 209 Euro ist diese Option allerdings auch kein Schnäppchen.
Wichtig ist die Kühlung der internen SSDs.
Immerhin war es zuvor möglich PS5-Spiele auf externe USB-Datenträger auszulagern. Das ist aber mehr eine Funktion zur Archivierung, denn starten lassen sich die Spiele weiterhin nur vom internen Speicherplatz. Da ist die neue Erweiterungsmöglichkeit sicherlich bei vielen Anwendern willkommen und wird hoffentlich bald schon für alle Besitzer freigeschaltet.
Die SSDs dürfen bestimmte Maße nicht überschreiten.
Sowohl Sony als auch Microsoft haben ihre Gratis-Spiele für PlayStation Plus und Xbox Games with Gold im August 2021 bestätigt. In beiden Fällen sind die enthaltenen Titel aber keine großen Kracher.
So bietet euch Sony, insofern ihr PlayStation Plus abonniert habt, die Titel „Hunter’s Arena: Legends“, „Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville“ und schließlich „Tennis World Tour 2“ an. Alle genannten Spiele stehen ab dem 3. August 2021 für euch ohne Mehrkosten bereit. Nur „Hunter’s Arena: Legends“ ist dabei ein PS5-Spiel, steht aber auch als PS4-Version stramm. Die anderen beiden Games könnt ihr ebenfalls sowohl an der PS4 als auch an der PS5 (via Abwärtskompatibilität) zocken.
Die Spiele könnt ihr dann bis inklusive 6. September 2021 abgreifen. Anschließend werden die neuen September-Spiele bei PlayStation Plus aufschlagen. Denkt natürlich auch daran, euch aktuell noch rechtzeitig die Games aus dem Juli 2021 zu sichern. Habt ihr sie nämlich einmal in eure Bibliothek aufgenommen, dann könnt ihr sie auch später noch installieren und zocken. Voraussetzung ist nur stets ein aktives Abonnement bei PlayStation Plus.
Im Juli 2021 hatte Sony euch mit „Call of Duty: Black Ops 4“, „WWE 2K Battlegrounds“, „A Plague Tale: Innocence“ und „Virtua Fighter 5 Ultimate Showdown“ beglückt.
Xbox Games with Gold: Damit kontert Microsoft
Microsoft hingegen schiebt zunächst direkt am 1. August für die Xbox One „Darksiders III“ ins Angebot. Für die Xbox 360 hagelt es am selben Tag dann „Lost Planet 3“. Weiter geht es an den Konsolen der Redmonder am 16. August mit „Yooka-Laylee“ für die Xbox One plus dazu noch „Garou: Mark of the Wolves“ für die Xbox 360. Alle Spiele sind dank Abwärtskompatibilität an der Xbox One aber auch den neuen Xbox Series X|S spielbar.
Auch hier gilt, dass ihr euch vorher noch die letzten Juli-Titel sichern solltet. Wir wünschen euch unabhängig von der gewählten Plattform viel Spaß beim Zocken!
Die Telekom führt für sein Multimedia-Angebot Magenta TV einen neuen Tarif ein: Magenta TV Entertain inkludiert direkt Disney+ und TVNow.
Schon vorher gab die Telekom ihren Kunden ja die Chance, Disney+ vergünstigt als Kombi-Angebot zu buchen. Nun nutzt man eben die Partnerschaft mit dem US-Unternehmen und auch der RTL Mediengruppe, welche hinter TVNow stehen. Da wird das Premium-Abonnement mit in diesen Kombi-Tarif geschoben. Magenta TV Entertain wird ab dem 3. August 2021 buchbar sein.
Finden werdet ihr da also Zugriffe auf die Inhalte der RTL Mediengruppe, auch auf die TV-Highlights von RTL und VOX – teilweise sieben Tage vor der Ausstrahlung im linearen Fernsehen. Zudem wird eben Disney+ mit seinem reichhaltigen Streaming-Angebot Teil des Pakets. Und natürlich habt ihr dann Zugriff auf Magenta TV mit seiner Megathek und Co. Der Preis? 12 Euro monatlich kostet der Spaß für Telekom-Festnetz-Kunden und Kunden ohne Telekom-Internetanschluss.
Der Haken dabei: Jener Preis erhöht sich nach dem ersten Jahr auf 15 Euro monatlich. Das ist aber immer noch günstiger als die Buchung der einzelnen Dienste, die separat im Monat 23,98 Euro verschlingen würde. Magenta TV Entertain lässt sich als Komplettangebot buchen. Die Kunden erhalten dann also Zugriff über den Media Receiver, MagentaTV Stick, Apple TV 4K, MagentaTV Box oder via App auf den Samsung-Smart TV-Modellen (ab Modelljahr 2017) oder Android TV von z. B. Sony und Philips (ab Android OS Version 7). Des Weiteren ist Magenta TV Entertain auf dem Smartphone oder Tablet via App (Android, iOS) und per Browser verfügbar.
Kombi-Angebot für euch reizvoll?
Zu bedenken ist, dass solche Kombinations-Tarife aufgrund der potenziellen Ersparnisse erst einmal gut aussehen, sich aber nur lohnen, wenn ihr realistisch gesehen wirklich alle einzelnen Plattformen sonst separat nutzen würdet. Schnell erwischt man sich dabei, über eine Buchung nachzudenken, auch wenn man nur an einem Teil des enthaltenen Angebots ernsthaftes Interesse hat.
Warner Bros. hält an der neuen Kinostrategie fest. In 2022 werden über der Hälfte aller Filme (derzeit Zehn geplant) parallel zum Kinostart auch auf dem hauseigenen Streamingservice HBO Max angeboten.
Die Kinolandschaft wird wohl nie wieder so werden wie sie einmal war. Nachdem fast alle großen Filmstudios, das eigene Film- und Serienangebot über den Start eigener Streamingdienste auf diversen Märkten etabliert haben, behandeln diese ihren einstigen Gewinntreiber – das Kino – bereits jetzt wie zukünftige „Ex-Partner“. Für einen Aufreger sorgte WarnerMedia, als man mitteilte, dass alle Filme in 2021 (insgesamt 17) parallel zum Kinostart auch auf HBO Max (in den USA) anbieten würde. Die Filme sind im großen Abonnement für 14.99$US im Monat ohne Zusatzkosten enthalten – zum Teil in 4K/HDR-Qualität und mit Dolby Atmos 3D Sound.
Mindesten 10 Kinofilme starten parallel auf HBO Max
Dieses „hybride Model“ wird Warner auch im Jahr 2022 in den USA beibehalten, nur in einer abgemilderten Form. Mindestens 10 Filme sollen demnach zum Kinostart gleichzeitig auf HBO Max angeboten werden, während den anderen Filmen ein verringertes Kinofenster von nur 45 Tagen eingeräumt wird. In Deutschland ist der Streamingdienst HBO Max noch nicht gestartet Man kann sich aber ausmalen, wie Warner mit den deutschen Kinobetreibern umgehen wird, sobald dies der Fall ist. Der Geschäftsführer von Warner gab zudem an, dass man nicht zu den alten Vereinbarungen aus 2015/16/17 zurückkehren wird, in denen das Zeitfenster zwischen Kinostart und Präsentation im Home Entertainment Bereich zum Teil extrem lang war (oft 60-90 Tage).
Disney+ macht es vor
22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für „Black Widow“ auf Disney+
Wie es nach dem Start von HBO Max in Deutschland laufen könnte, zeigte vor Kurzem Disney mit dem Kinostart von Marvels „Black Widow“. Der Blockbuster wurde lediglich einen Tag exklusiv in den Lichtspielhäusern gezeigt. Bereits am Folgetag konnte man sich „Black Widow“ über einen VIP-Zugang auf Disney+ für 22 Euro kaufen. Der Schaden für die Kinobetreiber war definitiv vorhanden, hatte Black Widow international bereits am ersten Wochenende über 60 Millionen $US über den VIP-Zugang von Disney+ eingespielt. Auf HBO Max wären die Filme im großen Bundle zudem kostenlos, also ein weiterer Grund, nicht ins Kino zu gehen.
Amazon hat Details zu seiner Übertragung der UEFA Champions League verraten. So werdet ihr die Partien in 4K / UHD genießen können.
Laut dem Streaming-Anbieter wolle man den Fan in den Mittelpunkt stellen. Die Rechte an der UEFA Champions League hatte sich Amazon bekanntermaßen schon vor einer ganzen Weile gesichert. Ins Hintertreffen geriet dabei wiederum Sky, denn DAZN ist der weitere Partner für die Übertragung der Spiele. Dem Pay-TV-Anbieter Sky waren die Rechte am Ende schlichtweg zu teuer. Ab der kommenden Saison 2021/22 sehen Prime-Mitglieder dafür das Topspiel der UEFA Champions League am Dienstag exklusiv und live bei Prime Video.
16 Spiele live und exklusiv!
Ein Abonnement von Amazon Prime ist natürlich Voraussetzung, weitere Kosten fallen aber flach. Wenn möglich, garantiert Prime Video jeweils die Übertragung des Spiels einer deutschen Mannschaft. Zudem sehen Zuschauer alle Höhepunkte der übrigen Begegnungen des Tages exklusiv am Spieltag in einer Highlight-Show aus dem Prime-Video-Produktionszentrum in Köln. Insgesamt zeigt Prime Video 16 Spiele live und exklusiv. Darunter sind zwei Playoff-Begegnungen, sechs Gruppenspiele und acht Partien der K.O.-Runde bis und inklusive Halbfinale.
Amazons Team für die UEFA Champions League.
Für die Live-Übertragungen seiner ersten UEFA Champions League in Deutschland verpflichtet Prime Video Sebastian Hellmann als Moderator. Ihn unterstützen Annika Zimmermann und Shary Reeves. Amazon kündigte zudem an, dass Sebastian Benesch (DAZN: Champions League) und Jan Krebs (#100ProzentBuli) zum Reporter-Team stoßen werden. Jonas Friedrich und Benedikt Höwedes bilden das Kommentatoren-Duo der Spieltage.
Fußball bei Amazon Prime Video: Was haltet ihr davon?
Zum Team der hochklassigen Experten zählen des Weiteren Kim Kulig, Matthias Sammer, Mario Gomez und Schiedsrichter-Experte Wolfgang Stark. Amazon hat auch bestätigt, dass man in UHD-Qualität streamen werde. Was haltet ihr von der UEFA Champions League bei Amazon Prime Video? Gute Sache oder ein Experiment, dem ihr skeptisch gegenübersteht?
Jetzt die womöglich letzte Chance nutzen, um sich das limitierte 4K Blu-ray Steelbook von „Der Soldat James Ryan“ zu sichern! Auch das Forrest Gump Steelbook ist zum Teil bereits ausverkauft!
Das limitierte 4K Blu-ray Steelbook von „Der Soldat James Ryan“ (OT: Saving Private Ryan) ist in den Verkaufsrängen von Amazon auf Platz 3 hochgeschossen (Top 100 DVD & Blu-ray) und ist dort bereits nicht mehr verfügbar. Auch das Kontingent auf mediamarkt.de scheint bereits aufgebraucht. Derzeit kann man das limitierte Steelbook noch bei jpc.de und saturn.de vorbestellen. Wer Interesse an dem Sammlerobjekt hat, sollte also zuschlagen, ganz nach dem Motto: „better safe than sorry“.
Forrest Gump ebenfalls beliebt!
Das ebenfalls von Universal Pictures veröffentlichte 4K Blu-ray Steelbook von „Forest Gump“ (erscheint ebenfalls am 9. September 2021) scheint ähnlich hohe Wellen zu schlagen. Derzeit ist das Steelbook auf Amazon-Rang Nr. 6 (Top 100 DVD & Blu-ray) vorzufinden und bereits ausverkauft. Das Steelbook kann gerade noch auf jpc.de und mediamarkt.de vorbestellt werden! Auch hier sollte man schnell sein!
„The Walking Dead“ legt einen interessanten Wechsel hin: Statt bei Sky sieht man die Serie in Zukunft in Deutschland als Erstes auf ProSieben Fun!
Wie kam es dazu? Nun, Disney hatte ja schon vor einiger Zeit bestätigt, dass man in Deutschland den Sender Fox einstellen würde. Fox befand sich eben bisher im Programmpaket von Sky Deutschland. Dadurch, dass der Sender aber herausfällt, verabschiedet sich zwangsweise eben auch die Zombie-Serie aus dem Pay-TV-Angebot von Sky.
Anschließend rechnete man damit, dass „The Walking Dead“ ab der Season 11 sich zu den anderen Staffeln bei Disney+ bzw. dessen Unterbereich Star gesellen würde. Und das wurde dann auch bestätigt: Die neuen Folgen der Serie werden jeweils direkt am Montag um 9 Uhr morgens zur Verfügung stehen, nachdem sie Sonntagnacht in den USA gelaufen sind. Die Deutschlandpremiere also? Nein, denn da schaltet sich nun eben überraschend ProSieben Fun dazwischen.
Letztere werden die neuen Episoden der 11. Staffel von „The Walking Dead“ immer fünf Stunden vor Disney+ zeigen – also um 4 Uhr nachts. Grämen muss man sich da als Abonnent von Disney+ also wohl nicht – es sei denn ihr seid Nachteulen und wollt die Episoden unbedingt so schnell wie möglich konsumieren. Ansonsten kann man die kleine Wartezeit von wenigen Stunden sicherlich verschmerzen.
„The Walking Dead“ lebt durch seine Spin-offs weiter
Zwar endet „The Walking Dead“ nun mit Staffel 1, doch das Universum erfreut sich bester Gesundheit: So laufen die Spin-offs „Fear the Walking Dead“ sowie „The Walking Dead: World Beyond“ weiterhin. Sie sind in Deutschland jeweils bei Amazon Prime Video zu finden.
Noch steht aber eben für euch die Season 11 aus, die in Deutschland dann am 23. August 2021 startet. Sie wird 24 Episoden umfassen und in drei Etappen ausgestrahlt. Somit werden noch bis inklusive 2022 neue Folgen der Serie über den TV flimmern.
Beim Streaming-Anbieter DAZN weht bald ein rauerer Wind. Zum einen hat man bereits die Preise erhöht. Zum anderen fällt ab Oktober der bisherige Probemonat weg.
So gibt es bisher die Chance den Anbieter für Sportstreaming für einen Monat kostenlos zur Probe zu nutzen. Allerdings besteht diese Option nur noch bis 30. September 2021. Dann wird sie ersatzlos wegfallen. Verwunderlich ist dieser Schritt nicht. Auch Netflix hatte beispielsweise seinen Gratis-Monat für Neukunden vor einiger Zeit abgeschafft. Allerdings hatte DAZN immerhin in der Vergangenheit gegenüber diversen Medien angedeutet, dass man mit anderen Einführungsangeboten experimentieren könnte. Konkreter wurde man leider nicht.
So wirkt es eher albern, dass man empfiehlt in die App hineinzuschnuppern oder die Website aufzurufen – denn ohne ein Abonnement nutzt einem das natürlich wenig. Allerdings meint DAZN damit, dass man so zumindest einsehen könne, was sich so im Angebot befinde. Einen Eindruck von der Qualität vermittelt das aber freilich nicht. Zumal eben die Preise bei DAZN nach oben geschossen sind.
MagentaTV und DAZN verlängern ihre Kooperation
Konkret heißt das, dass ein Abonnement mittlerweile 14,99 statt wie zuvor 11,99 Euro im Monat kostet. Wer sich länger binden kann und will, spart zumindest ein wenig. Das Abonnement für 12 Monate kostet 149,99 Euro. Im Grunde erhält man so also zwei Monate umsonst, wenn man mit den monatlichen Preisen vergleicht.
DAZN begründet die Preiserhöhung mit den Kosten für Sportrechte
Wie sollte es anders sein, so begründet DAZN selbst die gestiegenen Preise für Kunden damit, dass man sich mehr Sportrechte gesichert habe. Man biete ein breiteres Angebot, ergo müsse man die erhöhten Kosten dafür an die Kunden weitergeben. Beispielsweise zeige man große Teile der Champions League und auch alle Spiele der Fußball-Bundesliga. Letzten Endes ist es eben eine individuelle Frage: Jeder sollte selbst entscheiden, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis bei DAZN individuell passt.