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PlayStation Plus & Xbox Games with Gold: Das könnt ihr gratis im Mai 2021 zocken

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Sony und Microsoft haben bestätigt, welche Spiele im Mai 2021 bei PS Plus und Xbox Games with Gold enthalten sind. Insbesondere die Japaner liefern wieder einen Kracher.

So hat Sony ab Dienstag, dem 4. Mai 2021, wieder neue Spiele für Besitzer einer PlayStation 4 oder aber PlayStation 5 in PS Plus integriert. Wer die neuere Konsole besitzt, kann natürlich dank Abwärtskompatibilität auch die PS4-Titel mitnehmen. Für die PS5 hagelt es dabei „Wreckfest: Drive Hard, Die Last“, ein Rennspiel, das den Fokus auf seine Multiplayer-Modi legt. Es stammd von den Entwicklern von „FlatOut“.

An der PS4 ist sicherlich „Battlefield V“ ein Highlight. Der Shooter nimmt euch mit ein seine Multiplayer-Gefechte, bietet aber auch Singleplayer-Inhalte für kurzweiliges Vergnügen. Dazu kommt dann schließlich auch noch „Stranded Deep“, bei dem ihr nach einem Flugzeugabsturz auf im pazifischen Ozean und auf einer Insel um das Überleben kämpft.

Die Spiele stehen für euch dann bis 31. Mai 2021 via PS Plus zur Verfügung. Denkt daran vor dem 4. Mai noch die April-Spiele in euere Sammlung aufzunehmen. Ist das einmal geschehen, dann könnt ihr sie auch später noch nach Lust und Laune installieren und zocken. Voraussetzung bleibt lediglich ein aktives Abonnement für PS Plus.

Xbox Games with Gold: Microsofts Fokus hat sich verschoben

Microsoft legt seine Priorität mittlerweile merklich auf den Xbox Game Pass. Das merkt man auch den Spielen im Mai 2021 an, die ihr via Games with Gold ohne Mehrkosten erhaltet. Los geht es ab dem 1. Mai 2021 mit „Armello“ für die Xbox One und „Lego Batman“ für die Xbox 360. Am 16. Mai folgen „Dungeons 3“ für die Xbox One und „Tropico 4“ für die Xbox 360. Die Spiele für die Xbox 360 sind natürlich auch an den neueren Konsolen Xbox One und Xbox Series X|S spielbar. An den Xbox Series X|S könnt ihr außerdem ebenfalls die Xbox-One-Titel zocken.

Generell ist Sonys Spieleangebot da sicherlich stärker. Es macht den Eindruck, als ob Microsoft die Xbox Games with Gold mittlerweile eher als Stiefkind betrachtet.

Arcam und JBL liefern HDMI 2.1-Upgrade via Board-Tausch

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Die Unternehmen Arcam und JBL stellen für ihre AV-Receiver bzw. AV-Vorverstärker das geplante HDMI 2.1-Upgrade für das 4. Quartal 2021 in Aussicht. Geplant ist der Tausch der HDMI-Platine betroffener Geräte.

In den letzten Tagen überschlugen sich die Beiträge zum Thema HDMI 2.1-Bug. Fehlerhafte Chipsätze verhindern derzeit noch die Darstellung von 4K@120Hz/HDR und 8K@60Hz/HDR Videosignalen auf der Xbox Series X und PlayStation 5. Entsprechend stellt SoundUnited  (Denon & Marantz) bereits einen Adapter zur Behebung des Problems bereit. Auch Yamaha hat sich nochmals zur Problembehebung geäußert. Jetzt gibt es ein neues Statement von Harman Luxury Audio, die unter der Marke Arcam und JBL Synthesis AV-Receiver sowie AV-Vorverstärker vertreiben.

Mit HDMI 2.1 im Hinterkopf konzipiert

Das Anschluss-Board des Arcam AVR30 AV-Receivers
Das Anschluss-Board des Arcam AVR30 AV-Receivers

Die Modelle AVR10, AVR20, AVR30, AV-40 AV von Arcam, sowie der SDR-35 und SDP-55 von JBL Synthesis wurden bereits mit der neuen HDMI 2.1-Schnittstelle im Hinterkopf konzipiert. Die Geräte kamen bereits 2019 auf den Markt und Harman Luxury Audio hat wohl auch bewusst auf Nachfolgemodelle im Jahr 2020 verzichtet. Es gilt nämlich erst mal das HDMI 2.1-Upgrade für die verfügbaren Modelle auf die Beine zu stellen. Anders als bei Denon & Marantz (und womöglich auch Yamaha), setzt Arcam und JBL Synthesis jedoch auf eine integrierte Lösung.

HDMI 2.1-Upgrade ist nicht kostenlos

Ab dem 4. Quartal 2021 soll ein HDMI 2.1-Upgrade-Board für den Einbau zur Verfügung stehen. Über dessen Preis ist derzeit leider noch nichts bekannt. Fest steht, dass das Board nicht von Privatpersonen, sondern lediglich von lizenzierten Fachhändlern und Fachwerkstätten verbaut werden kann. Bedeutet, Nutzer müssen sich wohl darauf einstellen, ihren AV-Receiver für einige Tage/Wochen abzugeben. Spannend wird es vor allem, wie viel für das Board inkl. Umbau und Versandkosten anfällt und vor allem, wie viele HDMI 2.1-Schnittstellen danach zur Verfügung stehen.

Supergünstiger LG 4K OLED TV mit 65 Zoll für 1.599 Euro mit kleinem Haken

Media Markt und Saturn haben den Preis für den LG 4K OLED TV (OLED65CX6LA) mit 65 Zoll (165 cm) auf supergünstige 1.599 Euro gesenkt! Doch wieso ist dieser OLED Fernseher so günstig?

Mit 1.599 Euro ist der LG 4K OLED TV aus dem 2020-Lineup echt ganz schön im Preis gesunken. Der Einstiegspreis war damals 3.099 Euro, wobei dieser bereits kurz nach Marktstart von mehreren Händlern unterboten wurde. Was die Ausstattung betrifft, gibt es am Gerät einfach nichts auszusetzen. Ein performantes 4K OLED Display in 65 Zoll, vier HDMI 2.1 Anschlüsse inkl. VRR, ALLM und eARC (perfekt für PC und Spielekonsolen), etablierte Standards wie Dolby Vision und Dolby Atmos, webOS 4.5 usw. machen das Modell zum optimalen Film- und Gaming-TV. Der derzeitige Preisvorteil von 200 Euro gegenüber dem OLED65CX9LA (9 statt 6 in der Modellbezeichnung) lässt sich auch leicht erklären:

Fehlender Twin-Triple Tuner

Es handelt sich hierbei nämlich um das Schweizer Modell, welches lediglich mit einem Triple-Tuner (OLED65CX9LA hat einen Twin-Triple-Tuner) ausgestattet ist. Wer also unbedingt die Aufnahme-Funktion des Fernsehers nutzen möchte (funktioniert nur mit zwei Tunern), für den ist das Angebot leider nichts. Jedoch dürfte man diese Funktion vernachlässigen können. Die meisten Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen können über die Mediatheken jederzeit abgerufen werden. Wer nur normales lineares Fernsehen nutzt ohne Aufnahme des laufenden Programms, wird ebenfalls keine Probleme mit dem Gerät haben. Wer dem Fernsehen ganz abschwört und nur auf Streamingdienste, Gaming oder Internet-TV (Zattoo) setzt, der sollte nochmals nachsehen, ob das heimische Sparschwein noch ein „paar Schinken“ hergibt.

Weitere Angebote und Schnäppchen findest du in unserem Special!

HDR10+: Google nutzt dynamisches HDR-Format für seinen Chromecast

Das dynamische HDR-Format HDR10+ sichert sich mehr Zuspruch. So hat sich Google zu dem Standard bekannt und will HDR10+ für seinen Chromecast mit Google TV einsetzen.

Damit nimmt HDR10+ aktuell dann doch mehr Fahrt auf, als man dem Standard zuletzt zugetraut hätte. Denn auch Paramount bekannte sich für seinen hauseigenen Streaming-Anbieter Paramount+ ja jüngst zu HDR10+. Zuletzt wurde HDR10+ vorwiegend von Samsung forciert und die Luft wurde immer dünner. Denn mittlerweile setzen die meisten Hersteller auf Dolby Vision. Selbst ehemalige HDR10+-Verfechter fahren mittlerweile meistens zweigleisig. Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+ und Netflix konzentrieren sich ebenfalls auf Dolby Vision.

Googles Unterstützung für HDR10+ ist grundsätzlich nicht neu, denn man bindet das dynamische HDR-Format ja auch für YouTube und Google Play Filme & Serien ein. Offen ist aber noch, ob Google nun seinen bereits veröffentlichten Google Chromecast mit Google TV um HDR10+ aufstocken möchte oder sich die Unterstützung nur auf zukünftige Geräte bezieht. Es klingt aber so, als sollte es ein Update für den bereits erschienenen Mediaplayer geben.

Amazons Produkte wie der Fire TV Cube unterstützen bereits HDR10+

Amazon unterstützt mit seinen günstigen Fire TV 4K ebenfalls HDR10+, sodass es nichts Neues ist, dass dieser Standard auch von günstigen Streaming-Geräten einbezogen wird. Die Anzahl der Inhalte mit HDR10+ ist aber im Gegensatz zu jenen mit Dolby Vision aktuell recht eingeschränkt. Da muss man die Zukunft einmal beobachten.

Wird Samsung noch Dolby Vision adoptieren?

Ein Todesstoß für HDR10+ wär es natürlich, wenn Samsung letzten Endes doch noch Dolby Vision adoptoeren würde. Das steht zwischen den Zeilen nun erstmals im Raum, da es heißt, dass Samsung von LG Display OLED-Panels einkaufen möchte. Und ein OLED-TV ohne Dolby Vision ist im Jahr 2021 kaum noch vorstellbar.

Yamaha arbeitet weiter am HDMI 2.1-Problem + neue AV-Receiver geplant

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Yamaha kämpft weiterhin um eine Lösung um das Problem mit der HDMI 2.1-Schnittstelle im aktuellen AV-Receiver-Lineup in den Griff zu bekommen. Überarbeitete Varianten ohne fehlerhaften HDMI 2.1-Chip sind in Arbeit.

Sound United (Denon und Marantz) haben es vorgemacht und präsentierten mit dem kostenlosen HDMI 2.1-Adapter eine nicht ganz so schöne Lösung für die HDMI 2.1-Problematik – aber zumindest eine Lösung. Yamaha bemüht sich indes weiterhin, die fehlerhafte Zuspielung (Schwarzer Bildschirm) bestimmter Videosignale in den Griff zu bekommen. Betroffen sind derzeit die Modelle RX-V4A, RX-V6A, RX-A2A, TSR-400 und TSR-700. Wir würden vermuten, dass es bei Yamaha ebenfalls auf eine externe „Adapter-Lösung“ hinausläuft. Eine „Rückrufaktion“ mit Austausch der Anschluss-Platine bzw. der HDMI 2.1-Chipsätze wäre sicherlich mit einem zu hohen Kosten- und Organisationsaufwand verbunden. Zudem könnten Kunden für längere Zeit ihre Soundanlage nicht nutzen. Das offizielle Statement von Yamaha:

„In Bezug auf die aktuellen Modelle (RX-A2A, V6A, V4A) untersuchen wir derzeit noch, wie wir mit dem Problem umgehen sollen. Wir werden das gemeldete HDMI 2.1-Problem über zukünftige Updates beheben, um den Kunden die beste verfügbare Lösung zu bieten, es braucht jedoch Zeit, um alle Probleme rund um HDMI2.1 zu klären. „

Was war passiert?

So ziemlich alle Hersteller, darunter auch Yamaha, nutzten für das 2021-Lineup die HDMI 2.1-Chipsätze von Panasonic Solutions. Diese erwiesen sich nach Marktstart jedoch als fehlerhaft, sodass die bestmögliche visuelle Darstellung der neuen Spielekonsolen Xbox Series X und PlayStation 5 nicht in 4K@120Hz mit HDR erfolgen konnte. Hierbei handelt es sich auch um den einzigen Fehler der Schnittstelle, alle anderen Kombinationen aus Auflösung, Bildwiederholungsrate und Dynamikumfang funktionieren ohne Probleme.

Unter anderem betroffen, der RX-V6A (links) und RX-V4A (rechts)
Unter anderem betroffen, der RX-V6A (links) und RX-V4A (rechts)

Yamaha plant überarbeitetes AV-Receiver-Lineup

Yamaha bemüht sich parallel um einen „Refresh“ seines 2021 AV-Receiver-Lineups. Denon und Marantz liefern ihre 2021-Modelle bereits mit korrigierten Chipsätzen aus, leider scheint es aber keine offensichtliche Kennzeichnung für die überarbeiteten AV-Receiver zu geben. Man muss somit den Händler vor Kauf kontaktieren, ob es sich um ein „altes“ oder „neues/korrigiertes“ Modell handelt. Yamaha wird einen ähnlichen Weg gehen und kündigte gegenüber flatpanelshd.com an, dass „AV-Receiver mit 8K/60Hz und 4K/120Hz Passthrough in absehbarer Zeit (vielleicht sogar innerhalb eines Monats) vorgestellt werden“. Hoffentlich mit aktualisierter Typenbezeichnung, z.B. RX-V4A² oder RX-V4B.

Sharp vertreibt weltweit größtes 8K Display mit 120 Zoll Diagonale

Sharp hat sein neues 8K-Display mit 120-Zoll für den professionellen Einsatz angekündigt. Das 8M-B120C mit UV²A-Technologie liefert sogar 8K-Bilder mit 120Hz.

120 Zoll – 4 Quadratmeter – 33 Millionen Pixel. Das sind die Eckzahlen des 8K-Displays 8M-B120C, das ab sofort bei Sharp und lizenzierten Händlern geordert werden kann. Die Ausmaße des Bildschirmes und dessen Eigenschaften zeigen, dass Sharp mit diesem Modell professionelle Umgebungen in den Fokus nimmt. Das 8K-Display (kein TV, da kein Tuner integriert) soll eine realistische und detailreiche Bilddarstellungen in so ziemlich jeder Umgebungssituation liefern. Sharp nennt als Beispiel die Medizinbranche, Flugsicherungen, die Börse oder Ausstellungs- und Verkaufsräume – überall, wo es Detailtreue und Präzision ankommt.

2048 Dimming Zonen – 1.000 cd/m² (max)

Der Sharp 8M-B120C im Showroom eines Premium-Autohändlers
Der Sharp 8M-B120C im Showroom eines Premium-Autohändlers

Der LCD-Screen nutzt Sharps UV²A-Technologie, die die Bildqualität und Energieeigenschaften des Displays verbessern. Die Flüssigkristalle des LCD-Displays richten sich dabei an dem Einfallwinkel der natürlichen Lichtquelle aus, um jederzeit bestmögliche Kontraste und einen breiten Betrachtungswinkel zu gewährleisten. Parallel dazu liefert das Display eine hohe Lichtdurchlässigkeit und liefert im Durchschnitt 600 cd/m² mit Spitzenlichtern von bis zu 1.000 cd/m². Auf 120 Zoll ist das eine beachtliche Leistung. 2.048 dimmbare Zonen sorgen darüber hinaus für breite Kontraste (3.500:1) und gute Schwarzwerte. Auch HDR ist mit an Bord, laut Datenblatt wird HLG (Hybrid-Log Gamma) und PQ (HDR10) unterstützt und kann nativ über das 10-bit-Panel dargestellt werden.

8K mit 120Hz dank „Frame-Doubling“

Ein dickes Ding: Der Sharp 8K 120 Zoll Bildschirm wiegt über 180 kg
Ein dickes Ding: Der Sharp 8K 120 Zoll Bildschirm wiegt über 180 kg

Die vierfache 4K (3.840 x 2.160) Auflösung auf 120-Zoll bringt auch so seine Tücken mit sich. Bewegte Inhalte in nativer 8K-Auflösung (7.680 x 4.320) können bei schnellen Bewegungen (z.B. Kameraschwenks) schnell ins Stottern geraten. Eigentlich sind 8K-Displays aufgrund ihrer HDMI 2.1-Schnittstelle auf 8K@60Hz beschränkt, mit den „Frame-Doubler“ wird die Bildwiederholungsrate auf 120Hz bzw. 120 Bilder pro Sekunde angehoben um auch actionreichen Content ruckelfrei darstellen zu können. Im Grunde genommen wird es sich hierbei um eine Zwischenbildberechnung handeln.

HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s

Über vier HDMI 2.0a-Anschlüsse können unterschiedliche Bildsignale parallel auf dem 120-Zoll-Behemoth dargestellt werden, oder man nutzt die integrierte HDMI 2.1 Schnittstelle mit der Unterstützung der vollen 48 Gbit/s-Bandbreite. Vier integrierte 10 Watt sowie zwei 15 Watt Lautsprecher runden die Ausstattung des 8M-B120C ab.

Das 8K Display im 16:9-Format wiegt übrigens um die 180kg und soll über 200.000 Euro kosten. Da loben wir uns doch die etwas kleineren 8K-Fernseher von Samsung und co. die in 75 und 85 Zoll noch recht bezahlbar sind.

tvOS 14.5 Update jetzt verfügbar mit Farbbalance-Kalibrierung + Support für PS5 & XBSX Controller

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Apple hat das tvOS 14.5 Update für den Apple TV 4K veröffentlicht. Die neue Version des Betriebssystems bringt neue Features wie eine Farbbalance-Kalibrierung oder den Support der PS5 und Xbox Series X|S-Controller mit sich. 

Erst vor wenigen Tagen wurde der Apple TV 4K der 2. Generation (mit A12 Bionic & HDMI 2.1) vorgestellt. Bereits jetzt gibt es einige neue Features, von denen auch die aktuelle Variante des Apple TV 4K aus 2017 (sowie der Apple TV HD) profitiert. Die neuste Version des Betriebssystems wird je nach Einstellungen am Apple TV automatisch oder manuell installiert. In den Einstellungen unter System>Softwareupdates>Software aktualisieren könnt ihr die Installation von tvOS 14.5 manuell anstoßen. Nach einem kurzen Download gefolgt von einem Neustart befindet ihr euch auf der neuen Plattform.

Farbbalance auf dem Apple TV 4K kalibrieren

Die automatische Bildkalibrierung des Apple TV 4K (Gen 2) erfolgt über die Kamera eines Apple iPhone
Die automatische Farbkalibrierung des Apple TV 4K (Gen 2) erfolgt über die Kamera eines Apple iPhone

Eines der interessantesten neuen Features ist sicherlich das Verfahren zur Korrektur der Farbbalance. Mittels der Kamera eines iPhones (mit FaceID und iOS 14.5) kann so die dargestellte Bildqualität verbessert werden. Dabei sei angemerkt, dass mit der Kalibrierung lediglich die „falschen Bildeinstellungen“ des Fernsehers lokal, auf dem Apple TV 4K korrigiert werden. Ändert ihr danach z.B. den Bildmodus am TV, stimmt die Farbbalance vielleicht nicht mehr. Die „Color Balance“-Kalibrierung funktioniert für SDR und HDR (HDR10) Inhalte, jedoch nicht für Dolby Vision, da das Format einen dynamischen Ansatz verfolgt.

Angepasste Bildraten und „ausgelagerte“ Apps

Angeknüpft an das Thema Bildqualität liefert tvOS 14.5 die Integration weiterer Bildraten-Optionen von 29.97 Hz und 59.94 Hz und somit die korrekte Ausgabe bestimmter Filme und Serien. Früher wurden die Bildrate auf 30 Hz und 60Hz „glattgezogen“ was zu Rucklern führen konnte. Mit der Spracheingabefunktion „Type to Siri“ lassen sich Texte einsprechen und bietet somit eine gute Alternative zum Onscreen-Keyboard. Installierte Apps, die länger nicht benutzt wurden, können automatisch entfernt werden, um Platz zu sparen. Die App bleibt dabei im Menü sichtbar und wird erneut heruntergeladen, sobald diese ausgewählt wird. Daten und gespeicherte Fortschritte (z.B. bei Spielen) bleiben jedoch erhalten. Diese Funktion kann unter Einstellungen>Apps>Apps auslagern aktiviert werden.

Support für PS5 & Xbox Series X|S Controller

Dualsende Conroller Playstation 5
Der Apple TV 4K kann jetzt auch mit dem neuen PlayStation 5 DualSense Controller gesteuert werden.

Wer den Apple TV 4K auch zum zocken nutzt (z.B. via Apple Arcade), wird sich über die Unterstützung der Xbox Series X|S und PlayStation 5 Controller freuen! Weil besser als mit der aktuellen Controller-Referenz lassen sich Spiele sicherlich nicht steuern.

HDR10+ sichert sich Streamingdienst Paramount+ als neuen Unterstützer

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Die HDR10+ Technologies LLC hat sich mit Paramount+ einen weiteren Unterstützer des dynamischen HDR-Formats ins Boot geholt. Wir bezweifeln jedoch, dass dies viel an der Akzeptanz von HDR10+ ändert.

Paramount+ ist derzeit nur in den USA, Kanada, vier nordischen Ländern und mehreren südamerikanischen Staaten verfügbar. Eine Ausweitung nach Australien und weiteren europäischen Ländern soll kurz bevorstehen. An dieser Stelle könnte man sich natürlich über die Fragmentierung des Streaming-Markts aufregen, der mit dem Start neuer Plattformen wie Disney+ oder HBO Max nicht nur unübersichtlicher, sondern im Endeffekt für den Kunden auch teurer wird. Das ist aber ein Thema für einen anderen Beitrag.

Paramount+ hält die Fahne für HDR10+

Paramount besitzt neben Disney, Warner und Universal einen der größten Film- und Serienkataloge
Paramount besitzt neben Disney, Warner und Universal eine der größten Film- und Serienkataloge

Paramount+ wird das dynamische HDR-Format HDR10+ bei neuen Serien wie „The Stand“ zum Einsatz bringen. Eigentlich ist das Format nur interessant, weil dieses vom TV-Weltmarktführer Samsung Electronics unterstützt wird. So kann Besitzern eines Samsung Fernsehers eine eigene Lösung zum etablierten Konkurrenzformat Dolby Vision HDR geboten werden. In meinen Augen ist dies nicht viel mehr als ein Marketing-Gig sowie der Versuch der HDR10+ Technologies LLC die Fahne für das Format irgendwie oben zu halten. Letztendlich wird ein Großteil des Film- und Serienkataloges auf Paramount+ ebenso in Dolby Vision angeboten und die Akzeptanz des Konkurrenzformats ist weitaus größer.

Großer Film & Serienkatalog

Was gibt es eigentlich auf Paramount+ zu sehen? Serien wie SpongeBob Schwammkopf, NCIS, The Handmaid’s Tale, Star Trek: Discovery oder die Animationsserie Star Trek: Lower Decks laden zum bingewatchen ein. An der Filmfront ist Paramount auch nicht schlecht aufgestellt. Das Transformers Franchise, Sonic The Hedgehog, die Mission Impossible Filme, die Iron Man Trilogie uvm. zählen zu den bekannteren Beispielen. Zudem kann das Unternehmen auf einen großen Backkatalog zurückgreifen wie z.B. Tomb Raider, Forrest Gump, Braveheart oder Der Pate.

Wann genau Paramount+ in Deutschland starten wird und vor allem zu welchem Preis (in den USA kostet das monatliche Abonnement 9.99 $US, das Jahresabonnement 99 $US) stezt zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Denon & Marantz lösen Probleme mit 4K/120 Hz und 8K über kostenlosen Adapter

Denon und Marantz veröffentlichten Mitte 2020 ihre ersten AVRs mit HDMI 2.1. Letzteres funktionierte jedoch leider in einigen Szenarien nicht problemlos. Jetzt kündigen die beiden Hersteller eine dauerhafte Lösung für ihre Käufer an.

Update (27.04.2021):

Denon und Marantz liefern seit einiger Zeit auch schon AVR-Modelle aus, die das in diesem Artikel beschrieben Problem nicht mehr haben. Sie verwenden bereits einen korrigierten Chipsatz. Solltet ihr also eines der neueren Exemplare erwischt haben, könnt ihr natürlich auf die Anforderung des HDMI-Adapters verzichten.

Originalartikel:

Wir hatten über das neue Receiver-Angebot von Denon ja zum Start berichtet. Rasch gab es dann aber Meldungen zu Problemen bei der Nutzung von HDMI 2.1. Nicht nur die Modelle von Denon, auch die von Marantz sowie von Yamaha waren betroffen. Verantwortlich war nämlich ein Chipset von Panasonic Solutions (mittlerweile zu Nuvoton Technology gehörig), das in den AV-Receivern verbaut worden ist.

Welches Problem ergab sich daraus? Nun, bei Nutzung von Fixed Rate Link (FRL), einer standardisierten Übertragung, via HDMI 2.1 blieb das Bild schwarz, wenn wie Xbox Series X|S oder aktuelle Grafikkarten mit HDMI 2.1 Verwendung fanden. Ausgenommen blieb nur die PlayStation 5 aufgrund einer abweichenden Einbindung. Eine Lösung war nicht so einfach, da das Problem Hardware-basiert ist. Entsprechend mussten Denon und Marantz, beide Teil von Sound United, auch mit einer Hardware-Lösung um die Ecke kommen: einem Adapter.

Diesen Adapter liefern Denon und Marantz bald betroffenen AVR-Nutzern
Diesen Adapter liefern Denon und Marantz bald betroffenen AVR-Nutzern

Obiges Bild zeigt den HDMI-Adapter SPK618, welchen Denon und Marantz betroffenen Kunden kostenlos zur Verfügung stellen werden. Er behebe dauerhaft die Kompatibilitätsprobleme mit 4K/120 Hz /8K Gaming-Quellgeräten. Die Kompatibilität des Adapters wird durch eine Firmware-Aktualisierung der betroffenen Geräte gewährleistet, die je nach Benutzereinstellung manuell oder automatisch erfolgt.

So kommt ihr an den SPK618-Adapter

Um den SPK618-Adapter zu erhalten, müsst ihr auf je nach gekaufter AVR-Marke auf www.denon.com/hdmiadapter oder www.marantz.com/hdmiadapter klicken. Dort füllt ihr das Formular mit den notwendigen Angaben aus. Im Rahmen der Garantiezeit erhaltet ihr den Adpater dann kostenlos zugeschickt. Dieses Verfahren gilt für Großbritannien, Deutschland, Österreich, die Niederlande und Frankreich. Die Registrierung wird aber erst ab dem 15. Mai 2021 möglich sein. Der Adapter wird Ende Mai 2021 in Europa ausgeliefert.

Betroffene AVR Modelle von Denon und Marantz:

  • Denon AVC-A110
  • Marantz AV7706
  • Denon AVC-X6700H
  • Marantz SR8015
  • Denon AVC-X4700H
  • Marantz SR7015
  • Denon AVC-X3700H
  • Marantz SR6015
  • Denon AVR-X2700H
  • Marantz SR5015
  • Denon AVR-X2700HDAB
  • Marantz SR5015DAB
  • Denon AVR-S960H
  • Marantz NR1711

Einschaltquoten auf dem Tiefpunkt: Verblasst der Glanz der Oscars?

Die 93. Academy Awards wurden verliehen. Allerdings erreichten die Einschaltquoten der Preisverleihung ihren bisherigen Tiefpunkt.

Wir haben bereits über die Gewinner der 93. Academy Awards alias Oscars berichtet. In diesem Jahr konnte insbesondere Netflix abräumen und sicherte sich für seine Produktionen satte sieben Trophäen. Aber auch „Soul“ von Pixar, der direkt bei Disney+ startete, ist letzten Endes ein Streaming-Film, der mit zwei Oscars prämiert wurde. Das öffentliche Interesse an der Veranstaltung, die viele als Selbstbeweihräucherung Hollywoods kritisieren, nimmt jedoch kontinuierlich ab.

Dass Glanz und Glamour der Preisverleihung verblassen, liegt in diesem Jahr natürlich auch an der Corona-Krise: Viele Kinofilme wurden 2020 verschoben, da die Lichtspielhäuser geschlossen blieben. Das hat indirekt natürlich auch zu den vielen Streaming-Gewinnern in diesem Jahr beigetragen. Allerdings ist es etwas zu einfach, die sinkenden Einschaltquoten nur auf die Pandemie zu schieben. Denn bereits vor COVID-19 sanken die Einschaltquoten der Academy Awards kontinuierlich jedes Jahr.

In diesem Jahr sollen sie in den USA um satte 58 % eingebrochen sein, wenn man mit 2020 vergleicht. So haben in den Vereinigten Staaten nur ca. 9,85 Mio. Zuschauer die 93. Academy Awards verfolgt. 2020 waren es noch 13,75 Mio. mehr. Wie bereits angerissen, ist die Pandemie aber nur eine Erklärung für das abnehmende Interesse unter den Zuschauern. So spekulieren wir, dass vielen Menschen auch Veränderungen bei den Bedingungen sauer aufgestoßen sind.

Diversität wird zum Auswahlkriterium

So sorgte es beispielsweise für viele Kontroversen, dass Nominierungen für etwa den besten Film ab 2024 nur noch infrage kommen, wenn Filme bestimmte Diversitätskriterien erfüllen. Außerdem empfinden mehr und mehr Menschen die Academy Awards als relativ abgehobene Veranstaltung, in der ihr Filmgeschmack nicht repräsentiert wird. Generell hat das Interesse der Menschen an derlei künstlichen Events, die in erster Linie Selbstzweck sind, um die Branche an sich in den Vordergrund zu rücken, abgenommen.

Wir rechnen damit, dass die Academy Awards auch in den kommenden Jahren weiter abrutschen werden und mehr und mehr zu einer Veranstaltung werden, die innerhalb der Filmindustrie noch Prestige genießt, für den „normalen“ Zuschauer aber immer weniger Bedeutung einnimmt.