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Leak: Xbox Series X mit 30 Prozent mehr Grafikpower als die PS5

Es gibt neue Leaks zur Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X. Demnach soll letztere bis zu 30 % mehr Grafikleistung mitbringen als Sonys Konsole.

Die Informationen sind natürlich mit etwas Vorsicht zu genießen, denn sie basieren auf via GitHub durchgesickerten Angaben. Dabei geht es erst einmal vorwiegend um die GPU-Leistung, zu den genauen CPU-Specs und Taktraten tappen wir weiterhin im Dunklen. Doch die aktuellen Leaks erscheinen glaubwürdig, denn offenbar machte ein AMD-Mitarbeiter den Fehler interne Validierungsdaten in Teilen bei GitHub abzulegen, sodass sie dort durchsickerten.

PS5 SoC „Oberon“

Das SoC der PS5 soll dabei den Codenamen Oberon tragen. Es kristallisiert sich dabei heraus, dass die GPU der PlayStation 5 mit 36 Compute-Units auf Navi-Basis mit 2 Hz Takt arbeiten könnte. Zudem soll GDDR6-RAM mit einer Bandbreite von möglicherweise 512 GB/s zum Einsatz kommen. Insgesamt sei eine Teraflop-Leistung von 9,2 TFLOPS das Ergebnis. Zu erwähnen ist, dass man dabei nicht 1:1 mit bestehenden Konsolen vergleichen kann, denn durch weitere Architekturverbesserungen lässt sich aus Navi mehr herausholen, als die reinen TFLOPS aussagen.

PS5 Specs Gerüchte
Die Gerüchte zu den Specs der PS5 verdichten sich

Klar ist, dass Sony offenbar mit der PlayStation 5 einen Kompromiss aus Preis und Leistung anstrebt, ganz ähnlich wie schon bei der PS4. Somit wirkt hier auch ein Einführungspreis von 399 Euro erneut nicht unmöglich. Denn das ist eine magische Grenze, die im Konsolenmarkt als sehr relevant gilt. Doch es wird klar, dass Microsoft für die Xbox Series X einen anderen Pfad beschreitet.

Die Xbox Series X könnte wesentlich leistungsstärker sein

Schenkt man den Leaks Glauben, dann wird die GPU der Xbox Series X hingegen 56 angepasste Navi-Compute-Units mit 1,7 GHz Takt mitbringen. Der GDDR6-RAM könnte mit einer Bandbreite von 560 GB/s operieren. Das Ergebnis wäre eine Leistung von 12 TFLOPS, also deutlich mehr als bei der Sony PlayStation 5. Damit wäre der Leistungsunterschied durchaus beeindruckend – zugunsten von Microsoft.

Xbox Series X Specs
Xbox Series X: Die durchgesickerten Daten legen mehr Leistung nahe, als bei der PS5

Dafür dürfte die Microsoft Xbox Series X am Ende auch zu einem höheren Preis auf den Markt kommen – mindestens 499 Euro dürften es wohl sein. Das wird die Frage eröffnen, ob die Konsolenspieler am Ende aufgrund der Preisdifferenz eher zu einer PS5 greifen oder bereit sind für mehr Leistung auch mehr Geld auf den Tisch zu legen. Microsoft ist sich dieser Tatsache aber offenbar bewusst und soll deswegen ja auch eine günstigere Xbox planen, die auf den Codenamen Lockhart hört. Zu jener fehlen aber weiterhin neue Informationen.

Wie sieht es denn bei unseren Lesern aus? Wir bieten euch an dieser Stelle auch nochmal einen Überblick über die bisherigen Gerüchte. Steht bei euch die Xbox Series X höher im Kurs? Oder ist es eher die PlayStation 5?

EXKLUSIV: Erste Bilder der rahmenlosen Samsung 8K QLED TVs 2020 (Q900T)

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Wir haben für euch die ersten Bilder des rahmenlosen Samsung 8K QLED TV für das Produktjahr 2020. Aus den Bildern lassen sich bereits erste Rückschlüsse für das TV-Lineup 2020 ziehen. 

Manchmal zahlt sich eine ausgiebige Internetrecherche aus, wie dieser Fall beweist. Samsung US hat die ersten Bilder des 2020 8K QLED Lineups geleakt, rund eine Woche vor der offiziellen Präsentation auf der CES 2020. Erst vor kurzem haben wir euch über Samsung Pläne, einen komplett rahmenlosen QLED TV auf den Markt zu bringen, berichtet. Wie es aussieht, hat es der koreanische TV-Hersteller geschafft, das Chassis mit dem TV-Panel im minimalsten Abstand zu „verkleben“. Das Ergebnis kann sich auf den ersten Promotion-Shots auf jeden Fall sehen lassen. Samsung teasert die neuen 8K TV-Modelle mit dem Slogan:„Erleben Sie die Kraft einer Zukunft über alle Grenzen hinweg“. Mit Grenzen (Englisch: Boundaries) ist in diesem Fall der Bildschirmrahmen gemeint. Auf dem ersten Bild ist auch gut zu erkennen, dass Samsung wohl das Standfuß-Konzept der Q90R Serie (2019) aufgreift. Der flache nach vorne gebogene Standfuß ist bei den Nutzern gut angekommen und erlaubt eine einfache „Installation“ der dazugehörigen Soundbar.

Q800T Soundbar Samsung 8K QLED 2020 Rahmenlos
Der 8K QLED 2020 macht auch bei einer Wandmontage eine gute Figur – darunter der neue Q800T Soundbar

Neue Soundbar Q800T

Das Bild der Wandmontage des Samsung 8K QLED TV 2020 lässt vermuten, dass es wieder eine Möglichkeit für die „No-Gap-Wallmount“ geben dürfte. Ein Kabel ist in den Promo-Shots nicht zu erkennen. Diese werden auch gerne einmal „ausgelassen“. Wir glauben, Samsung hält auch im nächsten Jahr am One Connect Box-Konzept fest. Das Bild hält jedoch noch eine weitere Neuheit bereit. Unter dem Fernseher ist nämlich die neuste Entwicklung aus dem Samsung Audio Lab aus Kalifornien zu sehen – die Soundbar Q800T. Die Namensgebung verrät uns, dass Samsung die 2020er Modelle (TV sowie Audio) wohl als T-Serie fortführt. Die 8K Modellreihe dürfte somit als Q900T oder Q950T in den Handel kommen. Sollte sich an der Namensgebung der 4K-Geräte nichts ändern, freuen wir uns bald über die Q90T, Q80T, Q70T und Q60T Fernseher berichten zu dürfen.

Samsung T-Serie für TV & Audio

Unsere Vermutung wird durch eine kürzlich veröffentlichten Zertifizierungsstatus einer neuen Soundbar (Amplifiers), durch die südkoreanischen Behörde National Radio Research Agency (RRA) gestützt. Diese verrät uns den Namen „HW-Q60T“, dem Nachfolger des HW-Q60R-Systems aus 2019. Auch hier wird die Serie mit einem „T“ fortgeführt.

Samsung HW-Q60T
Der neue HW-Q60T Soundbar (Amplifier) wurde bereits von der koreanischen RRA getestet

Auf der CES 2020 werden wir uns die neuen TV und Soundbar-Modellreihen von Samsung und weiterer Hersteller endlich aus der Nähe ansehen können. Wir empfehlen euch unser CES-Special, unseren kostenlosen Newsletter und unsere sozialen Kanäle (Twitter / Facebook)

Sony PlayStation 5 und PS VR 2: Neue Infos auf der CES 2020?

Die Sony PlayStation 5 wird Ende 2020 auf den Markt kommen. Nun munkelt man, dass die Japaner das Design der Next-Generation-Konsole offiziell auf der CES 2020 enthüllen könnten.

Worauf gehen die Gerüchte zurück? Nun, Sony schreibt auf seiner eigenen CES-Website vorab bereits, was man von der nächsten Pressekonferenz erwarten kann. So ist dort die Ansage: „Sony is unveiling a unique vision of the future, bringing creativity and technology together like never before, to unleash new sensations and emotions.„ Hinter diesen vagen Aussagen vermuten viele Kollegen nun einen Verweis auf die PlayStation 5.

Unsere Meinung? Die CES 2020 ist kein passender Rahmen für die Vorstellung des Designs einer neuen Spielekonsole, da Spiele dort (mittlerweile) kaum noch Raum bekommen. Allerdings wurde Sony durch die recht überraschende Enthüllung der Xbox Series X unter Druck gesetzt. Vielleicht will man deswegen unkonventionell vorgehen und aus der CES 2020 in Las Vegas unverhoffte Einblicke in die nächste Konsolengeneration liefern.

Preis und Termin Playstation 5 und Xbox 2
Fest steht: Die Playstation 5 und Xbox 2 werden sicherlich zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken 2020 zählen

Manche vermuten sogar, dass Sony dort die PlayStation VR 2 zeigen könnte. Da sind wir ebenfalls skeptisch, denn Virtual Reality hat sich nicht so aus der Nische entwickelt, wie Sony und Konsorten sich das erhofft hatten. Das sieht man auch anhand der Spiele-Unterstützung. Das Gros der VR-Erfahrungen für die PlayStation 4 kann man getrost unter dem Banner Minispiele verbuchen. Vollwertige VR-Games wie „Resident Evil 7“ oder „The Elder Scrolls V: Skyrim VR“ sind die Ausnahme.

Ein Teaser auf die PlayStation 5 ist durchaus möglich

Ob überhaupt eine PlayStation VR 2 kommen wird, ist aktuell also denkbar unsicher, denn die Zielgruppe ist verhältnismäßig klein. Wir glauben nicht daran, dass es diesbezüglich auf der CES 2020 Neuigkeiten geben wird. Auch zur PS5 erwarten wir im besten Fall einen Ausblick auf das Design – nicht aber technische Daten oder gar ausführliches Material aus Spielen.

Sony Playstation 5 Pro
Sony arbeitet bereits an der Playstation 5 Pro
Bild: Poly Design 3D / Batuhan Ozer

Auch eine PS5 Pro soll im Übrigen bereits geplant sein, aber nicht für den zeitgleichen Release zum Hauptmodell. Wir bieten im Übrigen auch an dieser Stelle einen Überblick über die bisherigen Gerüchte an. Sollte Sony auf der CES 2020 (hier unser Special zur Messe) Neuigkeiten zur PS5 verkünden, werden wir natürlich darüber berichten.

Zeigt Samsung einen wirklich rahmenlosen Fernseher auf der CES 2020?

Samsung Electronics wird seinen Premium-Fernseher ohne Displayrahmen auf der kommenden Consumer Electronics Show (CES) im Januar 2020 vorstellen – so berichten firmennahe Quellen. 

Im Rahmen eines internen Meetings, auf dem das neue Produkt-Lineup 2020 vorgestellt wurde, gab CE-Chef Kim Hyun-seok und weitere Führungskräfte aus Samsungs Unterhaltungselektronik-Sparte ihr OK für den neuen Premium-TV. Dabei soll es sich um einen Ultra HD Fernseher handeln, der durch sein komplett Rahmenloses Design auffällt. Samsung plant, den Fernseher ab Februar in Serie zu produzieren, was darauf hinweist, dass es sich hierbei um mehr als nur eine beiläufige, technologische Entwicklung handeln dürfte. Erste Hinweise gab es bereits vor mehreren Monaten, als Samsung die Wortmarken „Infinity Screen“ und „Zero Bezel“ für TV-Geräte hat schützen lassen.

Rahmenlose (oder im amerikanischen „Bezel-less“) Displays gibt es bereits seit mehreren Jahren. Diese Begrifflichkeit wird nicht nur von Samsung, sondern auch von anderen großen TV-Herstellern gerne genutzt. Das Blöde an der Sache war, dass wir bisher bei jedem Fernseher der als „rahmenlos“ bezeichnet wurde, den Rahmen ohne Probleme auch aus großer Entfernung sehen konnten. Ein purer Marketing-Begriff also – bisher.

Komplett rahmenloser UHD-TV

Laut Informationen von thelec.kr hat es Samsung geschafft, die Displayumrahmung komplett zu entfernen, sodass der Bildschirm direkt mit der Umgebung verschmilzt. Dieses Displaydesign soll für TV-Geräte von 65 Zoll und größer umgesetzt worden sein. Für diesen Prozess wurden Geräte von Shinsegye Engineering verwendet. Ein anderer lokaler Zulieferer, Taehwa Precision, stellte die Teile für die Produktionsanlage bereit.

QLED TVs wie der Q7 aus 2018 wurden bereits als "Bezel-less" beworben... der Rahmen war trotzdem weiterhin sichtbar
QLED TVs wie der Q7 aus 2018 wurden bereits als „Bezel-less“ beworben… der Rahmen war trotzdem weiterhin sichtbar

„Im Gegensatz zu anderen sogenannten“ Zero-Bezel „-Produkten, die tatsächlich noch Displayrahmen besitzen, hat dieses Produkt wirklich keinen Rahmen“, sagte ein Entwickler, der das Projekt umfassend betreut hat. „Samsung hat als erstes Unternehmen der Welt ein derart extremes Design realisiert.“

Bedenken hinsichtlich der Stabilität

Er fügte hinzu, dass einige Kritiker der Display-Division von Samsung Electronics Bedenken hinsichtlich der Stabilität geäußert haben. Für sie bestehe die Gefahr, dass sich das Panel vom Chassis löse und dadurch beschädigt werden könnte. Es stellt sich auch die Frage, auf was der Nutzer beim Aufstellen des TV-Gerätes achten muss. Einen Displayrahmen um den TV anheben zu können gibt es ja nicht mehr. Sollte Samsung wirklich einen „Zero Bezel TV“ auf der CES 2020 ausstellen, dann sind wir schon sehr gespannt, wie sich der Fernseher in das Interieur einfügen lässt. Die Bedenken der Ingenieure können wir nachvollziehen. Nicht einmal bei normalen TV-Aufbauten mit Rahmen ist gewährleistet, dass die Verklebungen halten. Hier wird immer wieder von „Montagsgeräten“ berichtet, die ein gewisses Spaltmaß aufweisen oder sich das Display komplett vom Chassis löst.

Folgt uns in unserem CES 2020 Special, um immer über die neusten Entwicklungen informiert zu werden. Oder wie wäre es mit unserem kostenlosen Newsletter?

„Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“: Das hat Disney+ an der 4K-Version geändert

In den USA stehen die „Star Wars“-Filme über Disney+ bereits in 4K zur Verfügung. Man hat allerdings einige Anpassungen vorgenommen – auch an „Das Imperium schlägt zurück“!

Vor einer Weile hatten wir darüber berichtet, dass die „Star Wars“-Filme für den neuen Streaming-Dienst Disney+ abermals verändert wurden. Zum damaligen Zeitpunkt stand aber zunächst nur ein ausführlicher Bildvergleich zum ersten Teil der Saga, „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ zur Verfügung. Mittlerweile hat man bei den Kollegen von The Digital Bits aber auch eine interessante Galerie zu „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ nachgereicht.

Für Disney+ wurde also auch am insgesamt beliebtesten Teil der Reihe erneut herumgedoktert. Die meisten Veränderungen sind allerdings nur sehr kleine Details. Man hat kleinere Fehler korrigiert, die Logos der verantwortlichen Unternehmen angepasst oder auch die Platzierung einiger Raumschiffe leicht verändert. Es gibt also beim zweiten Teil der Sternenkriege keine so kontroversen Veränderungen, wie etwa im Bezug auf das ewige Thema „Han Shot First“ (eigentlich war er in der Originalversion sogar der einzige, der geschossen hat).

Star Wars Imperium Vergleich
Für Disney+ wurden etwa die Lichtschwerter erneut bearbeitet © Bilder: Walt Disney – Alle Rechte vorbehalten!

Auch an einigen Explosionen und Effekten rund um die Lichtschwerter wurde erneut gebastelt. Zudem wurde die Bildkomposition in einigen Aufnahmen leicht verändert. Das sind aber auch schon die wesentlichsten Anpassungen.

„Star Wars“ kommt offenbar niemals zur Ruhe

„Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ ist der Film, der auch im Rahmen der Special Editions zum Aufatmen der Fans am wenigsten angepasst wurde. Und auch für Disney+ halten sich die neuen Veränderungen stärker in Grenzen, als noch bei „Eine neue Hoffnung.

Bei Interesse an den weiteren Veränderungen empfiehlt sich ein Blick in die Quelle. Drew Stewart, welcher den Vergleich erstellt hat, ist auch Betreiber der Website Star Wars Revisited und arbeitet mit am Blog Star Wars Visual Comparisons. Hoffen wir, dass auch eine ähnliche Galerie zu „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ bald folgen wird. Man hat das Projekt bereits in Aussicht gestellt.

Pech für LG Display: Weitere OLED-Produktionsanlage hat Probleme

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LG Display wird voraussichtlich die Massenproduktion von OLED-Panels in seiner 10.5 Gen Anlage in Paju, Gyeonggi-do (Südkorea) auf 2023 verschieben müssen. Eigentlich sollten bereits 30.000 Substrate pro Monat in der ersten Jahreshälfte 2022 vom Band gehen. 

Die Generatinosbezifferung 10.5 sagt eigentlich nur aus, in welcher Größe die Substrate produziert werden. In der neuen Fabrik sollten mehrere Zehntausend Substrate mit Abmessungen von 2940 mm x 3370 mm vom Band laufen. Daraus lassen verschiedene OLED-Panelgrößen „schneiden“, von 55 bis 77 Zoll. Die Hochmoderne Produktionsanlage in Paju wird leider ihren Produktionsbetrieb nicht wie geplant aufnehmen können. YAS, ein Hersteller von Anlagen für den Zuschnitt von Substraten, kann die neue Anlage die für die 10.5 Gen-Produktion ausgelegt ist nicht rechtzeitig fertigstellen. Eine firmennahe Quelle verriet dem Tech-Magazin Thelec: „Ursprünglich haben wir versucht, den Bau der Fabrik zu beschleunigen, um den Produktionsplan der OLED-Produktionslinie der 10. Generation von LG Display zu erfüllen.“

Externe Firma liefert Anlage zu spät

LG Display hat im März dieses Jahres eine Absichtserklärung (Letter of Intent, LOI) für die OLED-Anlage an YAS gesendet. In der Absichtserklärung steht, dass die Ausrüstung im Februar nächsten Jahres zur Verfügung stehen muss. YAS gab im August dieses Jahres bekannt, schnellstmöglich eine neue Anlage für Geräte der Generation 10.5 zu errichten und diese nach sechsmonatiger Montage- und Testzeit in das Paju P10-Werk von LG Display zu integrieren.

Schick: Die neue OLED-Produktionsanlage von LG Display in China bringt nicht nur tolle Technik hervor, sie soll auch von Außen etwas her machen
Die neue OLED-Produktionsanlage von LG Display in China hat ebenfalls mit Produktionsproblemen zu kämpfen

Die Massenproduktion der OLED-Produktionslinie der 10. Generation wird sich voraussichtlich um mindestens 6 Monate nach hinten verschieben. Wenn alles glattläuft, sollte sich die OLED-Gesamtkapazität von LGD ab dem Frühjahr 2023 um weitere 30.000 Substrate pro Monat erhöhen.

Im Juli dieses Jahres beschloss der Vorstand von LG Display, 3 Billionen Won (ca. 2.3 Milliaren Euro) in die OLED-Produktionslinie der 10. Generation zu investieren. Bis 2023 sollte die Produktionskapazität auf 45.000 Bogen pro Monat erhöht werden. Bereits im September dieses Jahres berief LG den neuen CEO Chung Ho-young ein, der die Belegschaft durch eine Umstrukturierung um bis zu 25 Prozent reduzieren soll.

Probleme in Korea und China

Für LG Display läuft es gerade nicht optimal. Die Absatzzahlen für großflächige OLED-Displays sind zufriedenstellend. Für ein stetiges Wachstum sind jedoch weitere Kapazitäten notwendig. Die Nachricht über die Verzögerung hätte zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass das erste Werk von LGD in China mit großen Problemen zu kämpfen hat.

TCL: Neue miniLED-TVs sollen OLED Paroli bieten (CES 2020)

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TCL Electronics wird auf der CES 2020 im Januar in Las Vegas seine nächste Generation der Mini-LED-Technologie zusammen mit seinen anderen Angeboten und „Innovationen“ vorstellen.

TCL behauptet von sich, eine der am schnellsten wachsenden Marken für Unterhaltungselektronik zu sein. Mehrere Lösungen, einschließlich des „weltweit ersten“ Fernsehgerätes mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung für die nordamerikanischen und europäischen Märkte Anfang des Jahres. Die Rede ist hierbei von der X10S Serie, die sich dank guter Ausstattung und interessantem Preis/Leistungsverhältnis gut am Markt platzieren konnte. Das Unternehmen gibt an, die Verbreitung von Mini-LEDs weiter zu verbessern und voranzutreiben zu wollen. Ob das gelingt, darüber entscheiden wohl endgültig die neuen TV-Modelle für 2020.

Quantum-Contrast-Technologie

TCL wird auf der CES 2020 auch die neue Quantum Contrast-Technologie präsentieren. Dabei handelt es sich um Tausende, indivisuell steuerbare Mini-LEDs die zu einem Backlighting zusammengefasst werden. Dadurch soll sich ein höherer Kontrast und mit entsprechenden Quantum Dot Schichten auch eine bessere Bildschärfe darstellen lassen. TCL verspricht, die nächste Generation der Mini-LED-Lösung auf seiner Pressekonferenz der CES am 6. Januar vorzustellen.

„TCL ist begeistert, auf der größten Messe für Technik dabei zu sein um die großen Neuheiten und unsere neuesten Mini-LED-Entwicklungen zusammen mit unserer Vision für die Branche im AI- und IoT-Zeitalter zu präsentieren“, sagte Kevin Wang, CEO von TCL Industrial Holdings und TCL Electronics . „TCL hat sich zum Ziel gesetzt, eine breitere Produktpalette anzubieten, um die Bedürfnisse der Verbraucher zu befriedigen und ihnen bessere, persönlichere Erfahrungen zu bieten. Ich hoffe, wie alle unsere Produkte, dass diese neue TV-Linie ihr Leben verbessert, indem sie weltweit Freude in Ihr Zuhause bringt.“

Wir sind wieder auf der CES 2020 vertreten und werden euch aus erster Hand von den Neuheiten von TCL und anderen Herstellern berichten.

Samsung C-Lab stellt bereits seine Innovationen der CES 2020 vor

Samsung wird auf der CES 2020 Anfang Januar wieder viele neue Produkte vorstellen. Auch das hauseigene C-Lab ist mit einigen Experimenten mit von der Partie.

Dabei präsentieren die Südkoreaner unterschiedliche Produkte der Abteilungen C-Lab Inside und C-Lab Outside. Relativ interessant mutet dabei das Projekt Vtouch an, das breite Anwendungsgebiete ermöglicht – etwa auch im Smart Home oder im Heimkino. So ist damit eine Steuerung gemeint, für welche die jeweiligen Geräte gar nicht mehr berührt werden müssen. Dafür werden über Sensoren die Augen und Finger des Anwenders überwacht und dessen Bewegungen in Eingaben umgesetzt. Das könnte eine klassische Fernbedienung überflüssig machen. Bei öffentlichen Displays würde dies Bildschirmeingaben ohne Berührungen eines Touchscreens ermöglichen, was aus hygienischen Gründen erstrebenswert wäre.

Auf der CES 2020 in Las Vegas will Samsung jeweils 5 Projekte vom C-Lab Inside und vier vom C-Lab Outside zeigen. Diese Projekte sind allesamt etwas kreativer und sollen möglicherweise neue Trends aufzeigen. Im ersten Schritt stehen innovative Ideen im Fokus und nicht die mögliche Kommerzialisierung am Massenmarkt. Gestartet wurden die C-Labs 2012, um den Mitarbeitern Samsungs zu ermöglichen Innovationen frei auszuleben. Zum fünften Mal wird man nun einige Ergebnisse auf der Messe in Las Vegas präsentieren.

Samsung SelfieType
Samsung SelfieType ermöglicht das Tippen am Smartphone ohne Berührung des Screens

Die restlichen Projekte des C-Labs sind allerdings weniger für Heimkino-Enthusiasten spannend, lohnen aber durchaus den Blick über den Tellerrand. Etwa soll SelfieType über die Frontkamera das Tippen ermöglichen, ohne den Bildschirm des Smartphones zu berühren.Hyler hingegen soll Papiertexte blitzschnell digitalisieren. Zudem wäre da noch Becon, eine Mischung aus Hardware und App, welche Haarverlust vorbeugen soll bzw. die Gesundheit der Kopfhaut und der Haare erfasst.

Samsung C-Lab wird auf der CES 2020 seine Innovationen zeigen

SunnySide wiederum produziert künstliches Sonnenlicht und soll sich wie ein digitaler Bildderahmen im Zimmer anbringen lassen. Ebenfalls mit Sonnenlicht hat auch Ultra V zu tun. Dabei handelt es sich aber um einen Sensor, der ultraviolette Strahlung misst und in Wearables integriert werden kann. In Kombination mit einer App will man hier Gesundheitstipps geben.

Samsung Circulus CES 2020
Samsung zeigt mit dem Circulus piBo auf der CES 2020 einen neuen Roboter

Der Circulus piBo wiederum ist ein neuer Roboter, der Haushalte unterstützen soll, indem er einfaches Entertainment durch Unterhaltungen bietet und z. B. Informationen zu Wetter und Nachrichten liefert. Die Interaktionen werden angepasst, je nachdem wie die Stimmung des menschlichen Gegenübers anhand von dessen Gesichtszügen und den Inhalten der Gespräche erkannt wird.

Samsung Smoothy
Samsung Smoothy: Eine neue App für bis zu acht Personen

Fehlt noch FITT, eine Plattform für Gesundheitsdaten, welche in Deutschland mit Sicherheit sehr skeptisch aufgenommen werden würde. Harmloser wirkt da Smoothy, eine Anwendung für bis zu acht Personen, die Video-Chats unterstützt. Eingebunden werden hier auch Samsungs AR Emoji. Die Anrufe starten jeweils im stummen Modus, was mehr Flexibilität beim Entgegennehmen erlauben soll – könnte man ja vielleicht auch langfristig an seinen TVs in Verbindung mit einer Cam einbinden?

Alle diese Angaben sind natürlich mit noch etwas Vorsicht zu genießen und bedürfen einer Bestätigung im Rahmen der CES 2020 (Special). Wir werden wieder selbst vor Ort auf dem Messefloor der CES unterwegs sein und werden nach den Innovationen des Samsung C-Labs Ausschau halten.

Nvidia wettert gegen die Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X

Nvidia hält offenbar wenig von den kommenden Next-Generation-Konsolen. Zumindest im Hinblick auf die Leistung winkt man aktuell nur mit einem Grinsen ab.

Dazu sollte man zunächst festhalten: Sowohl die Sony PlayStation 5 als auch die Microsoft Xbox Series X werden auf CPU- und GPU-Hardware des Nvidia-Rivalen AMD setzen. Somit ist wenig verwunderlich, dass Nvidia nicht unbedingt ein gutes Haar an den Next-Generation-Konsolen lassen möchte. Allerdings ist auch Nvidia im Konsolenmarkt aktiv, denn man beliefert Nintendo mit den Tegra-Chips für die Switch.

Während einer Präsentation anlässlich der GPU Technology Conference (GTC) in China ließ es sich der Nvidia-CEO Jensen Huang jedenfalls nicht nehmen zu betonen, dass die kommenden Next-Generationen schon zum Launch technisch veraltet seien. Denn schon jetzt biete die Nvidia GeForce RTX 2080 Max-Q, eine Grafiklösung für Notebooks, mehr Leistung als die kommenden Konsolen. Huang nannte dabei weder Microsoft noch Sony explizit, es dürfte aber jedem klar sein, dass direkt auf Xbox Series X und PS5 angespielt wurde.

Weiterhin betonte Huang den starken Markt für Gaming-PCs und Gaming-Notebooks, der Spielern weltweit die beste Erfahrung biete. Offen ist, worauf sich Huang aber ganz genau im Hinblick auf die Leistung bezieht. Denn PC-Komponenten sind ohnehin nicht 1:1 mit Spielekonsolen vergleichbar.

Spielekonsolen profitieren von einer hohen Optimierung

Denn letzten Endes ist ein Vorteil von Konsolen, dass die Entwickler ihre Titel für sehr spezifische Hardware optimieren können und auch die Betriebssysteme für Gaming angepasst sind. Deswegen liefern Xbox One und PS4 aus dem Jahr 2013 auch heute noch verhältnismäßig gute Grafik – das gilt speziell dann, wenn man PCs aus jenem Jahr als Vergleich zurate zieht.

Die Sony PlayStation 5 und Xbox Series X setzen auf die CPU-Architektur Zen 2 bzw. GPUs der Reihe Navi – für beide ist AMD verantwortlich. Welche Konsole am Ende mehr Leistung mitbringen wird, ist noch offen. Denn weder Sony noch Microsoft haben detaillierte Spezifikationen veröffentlicht. Wir haben die Gerüchte zu den beiden Next-Generation-Konsolen für euch auch an dieser Stelle zusammengefasst.

Hobbs & Shaw 4K Blu-ray im Test: Launiges Spin-off mit tollem Bild

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Inhalt (80%)

Bereits etwas länger gab es Ideen, das Fast&Furious-Franchise um Spin-offs zu erweitern. Relativ nahe liegend war da, dass man sich zunächst die Streithähne Hobbs & Shaw aussuchen würde. Nicht nur, weil sie von zwei immens beliebten Schauspielern verkörpert werden, sondern weil ihre Figuren so extrovertiert sind und locker einen eigenen Film tragen könnten. Während sich nach und nach die Besetzung und Story-Idee herauskristallisierten, stieß David Leitch als Regisseur zum Team hinzu, was schon im Vorfeld als absolut passend angesehen wurde. Immerhin hatte Leitch als Co-Regisseur von John Wick und Haupt-Regisseur von Atomic Blonde sowie Deadpool 2 bewiesen, dass er gerade im Feld von abgedrehten Actionfilmen einiges auf dem Kasten hat. Und das Publikum dankte es ihm. Trotz des Fehlens des Hauptcasts der FF-Filme gelang Hobbs & Shaw ein weltweites Einspiel von ~760 Mio. Dollar. Die Gewinnerstraße wurde also ohne Probleme erreicht. Und selbst wenn Vin Diesels nackter Charakterkopf sich hier nicht dem Betrachter entgegenstreckt, hat man ja in Bösewicht Idris Elba, CIA-Kontaktmann Ryan Reynolds und der quirligen Vanessa Kirby adäquaten Ersatz gefunden.

Hobbs & Shaw, die beiden Zicken des FF-Franchise || © Bild: Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten! 

Abgesehen davon ist es schwierig genug, neben Jason Statham und Dwayne Johnson überhaupt noch auf der Leinwand wahrgenommen zu werden – immerhin füllen die beiden Muskelpakete die Screen im Alleingang aus. Dass es aber nicht nur auf Kraft ankommt, zeigt eben jene Besetzung mit Vanessa Kirby als Deckards Schwester und MI6-Agentin Hattie. In ihrer Kampfszene mit Dwayne Johnson mag der Wrestler coole Sprüche liefern, für die Überraschungen sorgen aber Kirbys Fight-Skills. Es ist schon ein Augenschmaus, sich die fließenden Bewegungen ihres schlanken Körpers anzuschauen, wie dieser den 120kg-Koloss ein ums andere Mal zu Fall bringt. Denn auch wenn man Hobbs & Shaw durchaus vorwerfen kann, dass er (wie die Filme des Haupt-Franchises auch) einfach zu lange läuft (136 Minuten, um genau zu sein), sind die Actionszenen wirklich atemberaubend.

Richtig klasse sind auch die Szenen, die auf dem Gelände von Tschernobyl spielen (gedreht auf einem Ex-Kohlekraftwerk östlich von Leeds) und in denen ein LKW, ein Buggy und (erneut) Brixtons Bike eine Rolle spielen. Schön viel Staub wird hier aufgewirbelt und in toll choreografierten Szenen geht’s mächtig zur Sache. Natürlich ist das „over the top“ und hanebüchen. Aber wer erwartet von einem Film aus dem FF-Franchise schon Realismus?

Hattie Shaw heizt nicht nur ihren Widersachern ganz schön ein || © Bild: Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten! 

Was neben der Action wirklich super funktioniert, ist das Buddy-Cop-Verhältnis zwischen Hobbs und Shaw. Haben sie sich in FF8 schon die nettesten Nettigkeiten an den Kopf geworfen, dürfen sie hier noch einmal weiter ausholen und sich mit den allerhübschesten Schimpfwörtern bedenken. Besonders witzig jene Szene, in der Hobbs und Shaw in zwei Räumen parallel voneinander eine Tür öffnen müssen und Shaw dafür sämtliche Gegner „ausprobieren“ muss. Aber es sind nicht nur die beiden Streithähne, die für gepfefferte Dialoge und Slapstick sorgen. Auch die großartige Vanessa Kirby tut ihren Teil dazu. Nicht nur agiert sie in den Kampfszenen elegant und überlegen, nimmt man ihr genauso ab, wenn sie Hobbs vorwirft, dass er zwar ein „Gebäude hochheben“ könnte, aber lieber mal den größten Muskel im Körper trainieren sollte: Das Gehirn. Es sind diese Frotzeleien, die einen großen Teil des Unterhaltungswerts ausmachen. Ein absoluter Gewinn ist überdies Ryan Reynolds. Schon sein erster Auftritt und das Herumflachsen mit Hobbs und seiner Tochter sprühen vor Witz. Seitdem Reynolds seine selbstironische Seite entdeckt hat und in Filmen zur Schau stellt, kann man ihn nur noch mögen. Und dann ist da noch Idris Elba. Seine Figur des Brixton mag überhöht sein und ein bisschen zu nahe am Superhelden-Universum. Aber in Sachen Charisma, Präsenz und Boshaftigkeit macht ihm so schnell keiner was vor. Tatsächlich ist er der mit Abstand böseste und gleichzeitig coolste aller bisherigen Schurken in den FF-Filmen. Und wie wir alles wissen: Ein Film mit Helden ist immer nur so gut wie der Bad Guy.

Bildqualität (90%)

Hobbs & Shaw wurde (wie oben erwähnt) komplett digital gedreht, was am Ausgang zu einer Auflösung von 2.8K und 3.4K führte. Da der Film mit gut 1000 VFX-Shots ziemlich viel (2K gerenderte) CGI beinhaltet, ist es aber nicht verwunderlich, dass man ihn im Ganzen auf ein 2K-Digital-Intermediate herunter rechnete, um es für die UHD wieder hoch zu skalieren. Das bedeutet zwar, dass wir es hier nicht mit einer nativen 4K-Scheibe zu tun haben, aber wenn man sich die schon hervorragende Blu-ray anschaut, sollte es mit dem Teufel zugehen, wenn hier nicht auch die UHD vorzüglich aussehen sollte. Um dies noch weiter zu bewirken, wurde ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum integriert sowie die höhere Kontrastdynamik in allen Varianten: HDR10, HDR10+ und Dolby Vision. Und was soll man sagen, außer: Das ist mal ein echt tolles UHD-Bild! Nicht, dass es sich massiv von der Blu-ray absetzen würde – was bei einer referenzhaften BD wie hier auch schwer ist. Aber dennoch: Die UHD setzt überall dort, wo die BD innerhalb ihrer Möglichkeiten schon nahezu perfekt ist, noch mal einen drauf. Die Bildruhe wirkt insgesamt noch stabiler, die Detailtiefe bei Totalen und in Close-ups erreicht für ein 2K-DI stets Referenzwerte und die Farben haben diesen Hauch mehr Intensität. Dazu versumpft es zu keiner Zeit im Schwarz und der Kontrastumfang ist noch ein Stückchen besser.

Die UHD liefert famose Kontraste und eine vorzügliche Detailtiefe || © Bild: Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten! 

Was uns wiederum zu den Spitzlichtern bringt. Die sind gerade in den Nacht-Shots sichtbar heller als über die Blu-ray, präsentieren Fahrzeugscheinwerfer wunderbar leuchtend und lassen auch die silbernen Zahnelemente von Brixton viel stärker hervor blitzen. Vielleicht fehlt noch das allerletzte Quäntchen an Dreidimensionalität und Plastizität für eine Höchstwertung, aber die 95% hat sich die UHD redlich verdient – zumal die in Zeitlupe gefilmten Regentropfen im Finale wirklich einzeln aus dem Screen zu zupfen sind und die Close-ups auf Samoa kaum schärfer sein könnten. Der Käufer der UHD kann sich über das (nochmals) bessere Bild freuen – auch wenn es natürlich schwer ist, sich von einer bereits vorzüglichen Blu-ray entscheidend abzusetzen. HDR10+ übrigens liefert erneut keinen sichtbaren Unterschied zu HDR10 – Samsungs dynamisches HDR-Format erweist sich immer mehr als Luftnummer.

Tonqualität (75%)

Wie es bei Universal schon seit einiger Zeit der Fall ist, kommen die Filmhighlights in aller Regel mit Dolby Atmos (oder auch mal dts:X) für beide Sprachen – und das auch schon für die Blu-ray. So ist es dann auch bei Hobbs & Shaw. Und die Atmos-Tonspuren danken es mit einem sehr weiträumigen Eindruck, von dem vor allem der Score und Soundtrack profitieren. Außerdem gefallen die Kampf- und Actionszenen mit viel Räumlichkeit. Zahlreiche direktionale Effekte bevölkern die Rears, was teilweise für überraschende Momente sorgt. Allerdings muss man sich etwas damit anfreunden, dass die meisten Fight-Sequenzen mit Soundtrack übertönt sind. So bleiben brechendes Glas, Schläge, Tritte und das Kampfgeschehen oft auf die Front beschränkt, während die Musik die Surrounds beschäftigt. Das erste Mal richtig räumlich wird es deshalb erst nach 27 Minuten, wenn Brixton eine Ansage vom Direktor bekommt, die aus praktisch allen Speakern kommt – auch von oben. Je länger der Film allerdings dauert, desto mehr vermisst man aber etwas Dynamik im Basskeller. Der LFE-Kanal dürfte bis auf wenige Ausnahmen mehr Bums haben. Es ist zwar nicht so, dass er nicht vorhanden ist und beim Bremsvorgang des Fahrstuhls nach 34’05 oder während der Explosion bei 78’00 rumpelt’s auch mal ganz ordentlich. Aber insgesamt sind es doch die Hauptlautsprecher, die hier die Hauptdynamik übernehmen.

In den Kampfszenen werden die Surroundspeaker ordentlich beliefert || © Bild: Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten! 

Das Ganze ist insgesamt zwar nicht schlecht und durchaus hörbar, erreicht aber nicht die Spitzenwerte der Referenzscheiben. Und ab und an fehlen einfach Informationen, die man sich an dieser Stelle aus optischer Sicht gewünscht hätte – gerade der Showdown auf Samoa mit zahlreichen explodierenden Fahrzeugen wirkt immer mal etwas dünn. In Sachen 3D-Höhenkanäle tut sich erstmals nach etwa einer Minute etwas, wenn die Akustikgitarren des Songs zu hören sind. Etwas inkonsistent aber die Tatsache, dass auch die Stimme immer kurz dazu kommt. Diese Inkonsistenz setzt sich fort, da immer wieder nur Bruchstücke der Musik von oben kommen – und zwar solche Bruchstücke, dass es auch als Ergänzung nur wenig Sinn macht. Ähnlich unharmonisch ist das noch mal bei der Anfahrt auf Tschernobyl. Der erste echte 3D-Sound ist dann (wie oben beschrieben) die wirklich griffige Stimme des Eteon-Direktors, die Brixton erzählt, dass er den Weg bereiten wird, wenn die Menschheit sich perfektionieren wird. Toll auch der Sweep bei 32’05, dem noch ein paar in Zeitlupe „flitzende“ Kugeln und coole Sounds aus Brixtons HUD über die Heights folgen.

Der deutsche Atmos-Sound schwächelt in Sachen 3D-Darstellung beim Gewitter gegenüber dem viel effektvolleren US-Pendant || © Bild: Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten! 

Bei 78’44 und 80’13 flattern dann mal ein paar Drohnen herbei, aber insgesamt muss man einfach sagen, dass während der fulminanten Actionszenen einfach mehr drin gewesen wäre als ein paar vereinzelte Sounds. Bei dem, was hier alles zu Bruch geht und durch die Luft wirbelt, hätte man sich mehr gewünscht. Kleines Beispiel: Wo ist der Sound vom Hubschrauber bei 106’39, wenn er bei 108’20 dann so vehement zu hören ist? Und dann gibt’s da noch das Problem mit der Gewitter-Sequenz ab 113’40. Denn wo die englische Spur dies so immersiv und klar über alle vier möglichen Deckenspeaker wiedergibt, fehlen über die deutsche 3D-Soundspur hier einige der heftigen Donner-Attacken. Man hört es immer noch rumoren und hallen, aber es setzt wesentlich weniger definierte Gewitter-Sounds als über den O-Ton. Seltsam ist das deshalb, weil bis zu dem Zeitpunkt die 3D-Sounds der beiden Tonspuren praktisch identisch sind.

  • Deutsch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch: Dolby Atmos (40%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Qualität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (50%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Im Bonusbereich von Hobbs & Shaw finden sich neben einem alternativen Anfang und 22 entfernten und alternativen Szenen noch insgesamt 13 Featurettes. Zwar laufen diese mit anderthalb bis fünf Minuten allesamt nicht gerade sehr lang, sind aber kurzweilig und witzig. So bekommen wir noch ein bisschen mehr Einblick darin, wie sich Leitch freute, diese spezielle „Chemie“ zwischen seinen beiden Protagonisten auszuarbeiten. Außerdem gibt’s anschauliche Zusammenschnitte, wie eine Kampfsequenz realisiert wird. Natürlich gibt’s noch ein Feature über den Bösewicht, der von Elba gespielt wird sowie über „Die Schwester“, die Vanessa Kirby so genussvoll als einsame Wölfin darstellt. Ein weiteres kümmert sich um die Familienbande von Hobbs und stellt auch die Darsteller mit polynesischen Wurzeln etwas näher vor. In „Die Matriarchin“ darf sich Helen Mirren noch einmal die Ehre geben und auch Ryan Reynolds und Kevin Harts Figuren werden etwas deutlicher beleuchtet. Ach ja: Der süße Vierbeiner Hobbs (offenbar Johnsons eigener Hund) kommt auch kurz zu Wort – Wuff! Der Audiokommentar von Leitch rundet das zwar kurze, aber ganz unterhaltsame Material ab.

Gesamtbewertung Hobbs & Shaw  (81%)

Hobbs & Shaw liefert 130 Minuten Unterhaltung für den typischen Hirn-aus-Anlage-an-Heimkino-Abend. Nicht groß nachdenken über das, was man auf da an absurder Action und x-beliebiger Story präsentiert bekommt, sondern einfach berieseln lassen. Und wer auf den Humor der Frotzeleien zwischen Hobbs und Shaw schon in den FF-Filmen konnte, wird hier volle Breitseite bedient. Dazu gibt’s ein 2K-basiertes UHD-Bild, von dem sich so manche 4K-Scheibe was abschneiden könnte. Perfekte Schwarzwerte, satte Farben und eine fantastische Detaildarstellung machen richtig Spaß. Der Atmos-Sound ist in Sachen 3D-Akustik zwar etwas unterversorgt und auf der regulären Ebene nicht so satt, wie man es sich erhoffen würde, schlecht ist er aber auch nicht und unterstützt die Actionszenen hinreichend.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 12. Dezember 2019 Review am: 15. Dezember 2019
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 136 Minuten
Filmstudio: Universal FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
HDR 10+
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Hobbs & Shaw Trailer: