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TX-RZ3400: Onkyo zeigt neuen 11.2-Kanal-AV-Receiver mit IMAX & THX

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Lange haben Heimkino-Enthusiasten auf den TX-RZ3400 AV-Receiver mit 11.2 Kanälen warten müssen. Jetzt stellt Onkyo endlich das neue Flaggschiff mit IMAX Enhanced, THX-Zertifizierung und vielen weiteren Neuerungen vor!

Wer ein ambitioniertes Heimkino mit bestem 3D-Sound plant, der braucht eine hochwertige „Schaltzentrale“. Onkyo liefert mit dem TX-RZ3400 genau dass, was für erstklassigen 3D-Kino-Sound benötigt wird. Die 11 Kanäle haben eine maximale Leistung von 260 Watt (6 Ohm, 1 kHz, 10% THD, 1-Kanal gesteuert) und erlaubt Lautsprecher-Setups bis zu 7.2.4-Kanälen. 3D-Soundformate wie Dolby Atmos und DTS:X lassen sich damit optimal abbilden. Ältere Tonspuren lassen sich via „Dolby Surround“ oder „DTS Neural:X“ mit Höheninformationen für die 3D-Audiowiedergabe aufwerten. Zusätzlich liefert der Dolby Atmos Height Virtualizer auch bei klassischen Surround-Setups einen einnehmenden 3D-Klang. Wer sich auf ein 5.2.2-Layout beschränkt, kann analoge oder digitale Audiosignale über eine App an Zone 2 oder Zone 3 senden! EARC (enhanced Audio Return Channel) wird ebenfalls an einem HDMI-Ausgang unterstützt! Es ist positiv zu erwähnen, dass Dolby erst vor kurzem seine Upmixing Restriktionen fallen gelassen hat. Es müssten folglich wieder alle Formate auf den jeweiligen Upmixern funktionieren.

IMAX Enhanced & THX Ultra

Weitere klangliche Verbesserungen gibt es im IMAX Enhanced Modus. Dafür müssen jedoch entsprechend verarbeitete Inhalte dem AV-Receiver zugespielt. Diese sind bislang noch recht rar, es gibt jedoch bereits Bemühungen von Filmstudios Filme mit der optimierten IMAX-Klangumgebung in den Handel zu bringen. Dabei handelt es sich eigentlich „nur“ um einen veränderten DTS:X Soundmix. Nicht nur der Ton, auch das Bild soll dank Anpassungen in der Post-Produktion, dem regulären Videostream überlegen sein. Und wenn wir schon über Zertifikate schreiben, dürfen wir THX Ultra nicht vergessen. Dafür musste der Onkyo TX-RZ3400 nicht weniger als 2.000+ Benchmark Tests über sich ergehen lassen. Dem Käufer wird damit der Referenz-Schalldruck, die Lautstärke und minimale Verzerrungen garantiert, wie sie auch in einem kommerziellen Kino vorgegeben sind.

Onkyo TX-RZ3400 Silber
Den TX-RZ3400 gibt es auch in einer schicken silbernen Ausführung

Optimal aufeinander abgestimmte Komponenten

Der TX-RZ3400 ist natürlich für bestmögliche Audioqualität ausgelegt. Das das Modell den hohen Anforderungen von IMAX und THX genügt, kommt somit nicht von ungefähr. Das Zauberwort heißt in diesem Fall „Dynamische Audio-Verstärkung“. Speziell aufeinander abgestimmte und ausgewählte Komponenten wie ein Haupttransformator, Hochstrom-Kondensatoren und eine ausgeklügelte Filterung der Endstufe bilden die Basis für ein optimales Klangerlebnis. Die Bauteile werden nach Gehör gestimmt, gemessen und erneut abgestimmt. So lange bis sich objektiv und subjektiv ein perfektes Klanbild ergibt. Der Frequenzgang von 5 Hz bis 100 kHz wird dabei erfasst und kann abgebildet werden.

Der Netzwerk-AV-Receiver hat noch weitere hardwarebasierte Funktionen um die Klangqualität zu verbessern. Ein DSP-basierter Vocal Enhancer, ein On-Scren-Medieninfo-Overlay, ein Stereo Assign Mode, sowie ein Zone B Line-Out.

TX-RZ3400 kooperiert mit Twin-HDMI-4K-Playern

Wer sich denkt: „Ich will aber doch nur Filme kucken!“, der darf sich über den „Discrete-Audio-Path-Modus“ freuen. Der Onkyo TX-RZ3400 kooperiert dabei sozusagen mit 4K Blu-ray-Playern, die die Audiosignale über einen zweiten HDMI-Ausgang an den AV-Receiver leiten. Ein HDMI-Schaltkreis wird deaktiviert, sodass es keine Störungen des Audiosignals gibt. Ein Feature das sicherlich bei vielen Nutzern Verwendung finden wird.

Features Onkyo TX-RZ3400
Die Highlight-Features des Onkyo TX-RZ3400

Bleiben wir kurz bei der Wiedergabe von audiovisuellen Inhalten und widmen uns den unterstützen Video-Formaten. Es lassen sich 4K/60p Inhalte mit 4:4:4 Farbunterabtastung und BT.2020 Farbraum darstellen. Parallel dazu können dynamische HDR-Metadaten von HDR10, HLG und Dolby Vision verarbeitet werden. 3D-Darstellungen sind auch kein Problem. Ob HDR10+ ebenfalls unterstützt wird, bzw. durchgeschleift werden kann (Passthrough), darüber haben wir aktuell keine Information. Die Formate werden übrigens an allen HDMI Ein- und Ausgängen unterstützt.

Streaming-Multitalent mit Netzwerk-Rauschunterdrückung

Rauschen kennen wir eigentlich eher vom Radio. Subtiles Rauschen kann jedoch auch bei der digitalen Audiowiedergabe auftreten, z.B. wenn es Interferenzen von in der Nähe befindlichen technischen Komponenten gibt. Bei diesen „Störenfrieden“ handelt es sich oft um Netzwerkmodule, WiFi oder Bluetooth (Das ist z.B. auch der Grund, wieso der Pioneer UDP-LX500 kein WiFi hat). Dieser unschöne Effekt wird eliminiert, da der Netzwerk- und Audio-Schaltkreis des Onkyo TX-RZ3400 voneinander komplett isoliert sind. 

Auf die Netzwerk-Funktionalität muss man indes nicht verzichten. Ganz im Gegenteil. Ausgestattet mit Hochgeschwindigkeits-WiFi (802.11ac) mit 2×2 MIMO 5GHz/2.4 GHz und einen schnellen Quad-Core SoC (System on Chip) werden Streamingdienste wie Spotify, Deezer, Tidal oder Amazon Music bestmöglich dargestellt. Nach einem Firmware-Update lassen sich die Dienste sogar via Alexa Sprachassistenten (works with) steuern. Via Chromecast, Apple AirPlay 2 oder Bluetooth sickt man Musikstücke direkt an den Onkyo TX-RZ3400. Abgerundet wird die Multiroom-Funktionalität dank DTS Play-Fi und FlareConnect 7. Außerdem ist das Modell Roon-Player-Ready und gewährt somit Zugriff auf das ultimate musikalische Ökosystem mit unzähligen zusätzlichen Informationen über die Künstler und deren Tracks.

Hochauflösendes Audio dank neuster DACs

Mit einem hochwertigen AKM AK4490 768 kHz/32-Bit Stereo-DAC ausschließlich für die Frontkanäle (zwei weitere 384 kHz/32-Bit DAC-Module kümmern sich um die Zonen- und Surround-Kanäle) und einem sorgfältig entwickelten Vorverstärkerbereich, verarbeitet der AV-Receiver Hi-Res-Audio, einschließlich DSD Direct 256, DSD 64/128/256 (PCM-Konvertierung) und diverse PCM-Formate bis zu 192 kHz/24-Bit. Bei solch hochwertigen Quellen spielt die patentierte Rauschunterdrückung ihre Stärken aus für sanften, satten Ausdruck.

Ankündigung AV-Receiver TX-RZ3400 Onkyo Webseite
Die Ankündigung auf der offiziellen Onkyo Seite, ist eine Anlehnung an den Marvel Blockbuster „Avengers: Endgame“

Vergleich mit dem Vorgänger TX-RZ3100

Der Vorgänger TX-RZ3100 kam bereits im November 2016 auf den Markt und ist damit nicht mehr auf dem neusten Stand. Der Vergleich mit dem TX-RZ3400 zeigt, dass sich der Nachfolger nicht nur in puncto Leistung (260 statt 200 Watt pro Kanal), sondern vor allem bei den Features deutlich verbessert hat. Es stehen mehr Upmixer-Funktionen zur Verfügung, neue Formate wie IMAX Enhanced sind integriert und neuste drahtlose Übertragungstechnologien wie Apple AirPlay 2 machen den TX-RZ3400 zu einem würdigen Nachfolger. Mit drei HDMI-Ausgängen gibt es eine zusätzliche 3. Zone um analoge oder digitale Audiosignale wiederzugeben. Ganz wichtig ist auch die verbesserte Raumakustik-Kalibrierung AccuEQ Advance Plus. Würden wir die Spezifikations-Tabellen akribisch durcharbeiten, könnten wir sicherlich noch 20 weitere Verbesserungen nennen. Am Ende darf man sich sicher sein, mit dem TX-RZ3400 einen AV-Receiver mit top Ausstattung zu bekommen.

Onkyo TX-RZ3400 – Preis & Termin

Das Netzwer-AV-Receiver Flaggschiff mit 11.2-Kanälen ist ab November 2019 in den Farben Schwarz und Silber im Fachhandel erhältlich. Für diese optimale Ausstattung dürfen 2.799 Euro (UVP) auf den Ladentisch gelegt werden.

Technische Details:

  • 260 Watt 11-Kanal THX-zertifiziertes DDA System
  • Unterstützt 7.2.4-Kanal Dolby Atmos und DTS:X Wiedergabe
  • Unterstützt Amazon Alexa (nach Update) und Google Assistant
  • IMAX Enhanced für digital remastered IMAX Inhalte
  • 7 HDMI Eingänge (1 Front) und 3 Ausgänge (Alle HDCP 2.3 kompatibel)
  • AccuEQ Advance Plus Multipunkt Raumakustik Kalibrierung
  • Dedizierter Kino Modus
  • Discrete-Audio-Path-Modus für ausgewählt 4K Blu-ray Player
  • Quad Core SoC (System on Chip) für 802.11ac (2×2 MIMO“ WiFi
  • Neue Fernbedienung mit selbstleuchtenden Tasten

Erweiterte Features:

  • AccuEQ ADVANCE Plus 9-Punkt Raumakustik Kalibrierung mit AccuReflex, EQ Auswahl und Hochfrequenz Kalibrierung
  • eARC via HDMI überträgt 3D Audioformate von kompatiblen TV-Geräten zum TX-RZ3400
  • 3 x HDMI Ausgänge erlauben den Anschluss von drei Hauptgeräten (Fernseher, Projektor, Display) und eine Zone 2
  • Unterstützt Roon via Chromecast
  • DSP-basierte Stimmenverbesserung für klare Dialoge (per Fernbedienung steuerbar)
  • Media In/Out Overlay-Anzeige gibt ausführliche Informationen über die Inhalte wieder
  • Im Stereo Assign Modus kann die Musik auf den Front- (L/R), Surround- oder hinteren Surround-Lautsprecher wiedergegeben werden

Video & Audio Unterstützung:

  • HDMI unterstützt HDCP 2.3, 4K/60p, HDR (Dolby Vision, HDR10, HLG), BT.2020, 4:4:4/4:2:0 Chroma, 3D Video, eARC, ARC, Deepcolor, x.v.Color und Lippensynchronisation
  • Dolby Atmos, DTS:X, Dolby TrueHD, DTS HD Master Audio Dekodierung
  • Dolby Atmos Height Virtualizer 3D Technologie
  • Dolby Surround und DTS Neural:X Upmixer
  • IMAX Modus für IMAX enhance Content
  • THX Modi für Filme, Musik und Spiele
  • Klangoptimierung für Spiele (Rock, Sports, Action, RPG)
  • 1080p zu 4K Super Resolution Video-Upscaling via HDMI
  • SACD Playbac via HDMI (5.6 MHz Stereo, 2.8 MHz Multikanal)

Anschlüsse:

  • 7x HDMI Eingänge (1 Front) und 3 Ausgänge (Main, Sub, Zone 2)
  • 2x Component Video Eingänge
  • 2x Composite Video Eingänge
  • 5x Digitale Audio Eingänge (3 optisch 2 koaxial)
  • 6x RCA Audio Eingänge
  • Phono Eingang mit MM Equalizer
  • 11.2 Multikanal Pre-Outs für externe Verstärker
  • 6.3mm Kopfhörer Anschluss
  • 3.5mm Anschluss für Einmessmikrofon
  • Zone 2 pre/line-out/ Zone B line-ount und Zone 3 pre-/line-out
  • 2x Subwoofer Pre-Outs
  • 11 Qualitativ hochwertige transparente Schrauben am Anschluss-Terminal
  • USB-Eingang

Netzwerk und Streaming:

  • Chromecast built in mit Multi-Room Audio Streaming und Sprachassistent Google Assistant (mit externen Geräten)
  • Works with Alexa (nach Firmware Update)
  • Apple AirPlay 2 und Sprachassistent Siri integriert
  • Works with Sonos zertifizierten Sonos Geräten
  • DTS Play-Fi Multi-Room-Streaming
  • Flare Connect Multi-Room-Streaming
  • Spotify, Tidal, TuneIn, Amazon Music und Deezer integriert
  • Unterstützt DLNA und Hi-Res Audio-Wiedergabe über das Netzwerk (DSD Direct 11.2 MHz; DSD256/128/64 (converted to PCM); FLAC, WAV (RIFF), and AIFF to 192 kHz/24-bit; and ALAC to 96 kHz/24-bit)
  • Unterstützt die Onkyo Controller Remote App für iPhone, iPad und Android

Apple iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max sind die neuen Smartphones für Videomacher

Apple hat gestern Abend auf seiner Keynote drei neue Smartphones vorgestellt: die iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max. Alle drei Modelle nutzen den neuen Prozessor A13 Bionic. Das Unternehmen aus Cupertino bewirbt sie als leistungsfähigste Smartphones aller Zeiten.

Das reguläre Apple iPhone 11 nutzt einen LC-Bildschirm mit 6,1 Zoll Diagonale sowie eine Dual-Kamera. Apple bewirbt dabei auch das robuste Design des Smartphones. Audio-Fans wird interessieren, dass Apple für den Sound auf Spatial Audio und Dolby Atmos setzt. Wie viel das bei einem Smartphone bringt, darüber kann man sich aber natürlich streiten. (Apple iPhone 11 direkt auf Amazon.de anzeigen)

Die Dual-Kamera arbeitet mit zweimal 12 Megapixel – einmal Weitwinkel und einmal Ultra-Weitwinkel. Videoaufnahmen sind abermals in 4K mit 60 fps möglich. Dabei können Besitzer wie an vielen Android-Smartphones nahtlos zwischen beiden Kameras wechseln, wenn sie Fotos oder auch Videos aufnehmen. Smart HDR wiederum wurde verbessert und soll nun für noch bessere Dynamik und Kontraste in Fotos sorgen. Außerdem wurde der Portrait-Modus auf Haustiere erweitert. Der neue Nachtmodus dürfte ebenfalls für viele ein Pluspunkt sein.

Beide Kameralinsen der Hauptkamera können übrigens 4K-Videos mit 60 fps aufzeichnen und bieten einen Bildstabilisator. Zudem hat Apple den Zugriff auf die Videofunktion vereinfacht: Shutter-Button gedrückt halten und los geht es. Zudem wurden viele weitere Bearbeitungsfunktionen hinzugefügt, um direkt am Smartphone Videos zu schneiden, die Farben anzupassen oder auch Cropping vorzunehmen.

Die Frontkamera kann nun sogar ebenfalls 4K-Videos mit 30 fps und erweitertem Dynamikumfang aufzeichnen. Zudem bewirbt Apple ein neues Feature im Zusammenhang mit Slow-Motion-Videos. Denn dadurch lassen sich sogenannte Slofies erstellen. Das Apple iPhone 11 soll aber auch die Akkulaufzeit verlängern: Es ist ja quasi der Nachfolger des Apple iPhone XR – eine Stunde länger als beim Vorgängermodell soll der Akku halten. Weitere Features sind Wasser- und Staubresistenz sowie auch das neue Wi-Fi 6.

Apple legt mit dem iPhone 11 Pro nach

Abseits des Apple iPhone 11 hat Apple auch noch die beiden Modelle Apple iPhone 11 Pro und 11 Pro Max vorgestellt. Dabei liegt der einzige Unterschied in der Diagonale, welche beim 11 Pro 5,8 und beim 11 Pro Max 6,5 Zoll Diagonale beträgt. Wie auch beim iPhone 11, so beherbergt ein recht breiter Notch die Frontkamera. Im Gegensatz zum iPhone 11 verwenden die iPhone 11 Pro und Pro Max sogar eine Triple-Kamera. Neben der Weitwinkel- und der Ultra-Weitwinkel-Linse steht noch eine Telephoto-Linse stramm.

Das neue Apple iPhone 11 Pro bietet gleich drei Kameras

In Bezug auf das Display reden wir nun von einem OLED-Modell mit bis zu 1.200 nits Helligkeit, HDR10, Dolby Vision, Haptic Touch und abermals Spatial Audio bzw. Dolby Atmos. Apple spricht von einem Super Retina XDR Display. Auch am Akku hat Apple gebastelt: Die Laufzeit des iPhone 11 Pro soll um 4 Stunden länger sein als beim iPhone XS aus dem letzten Jahr. Wiederum solle das Apple iPhone 11 Pro Max sogar 5 Stunden mehr Laufzeit hergeben als das Vorgängermodell.

Dank der dritten Kamera kann man nun von einer Position aus drei sehr unterschiedliche Bilder knipsen. Denn während die Ultraweitwinkel-Linse das Bild herauszoomt, ist es mit der Telephoto-Linse möglich 2x hineinzuzommen. Per Update soll eine neue Funktion namens Deep Fusion folgen, welche neun verschiedene Fotos aufnehmen kann und über die Neural Engine Pixel für Pixel alles auswertet, um ein einzelnes Bild mit dem besten Gesamtergebnis zu erstellen.

Apple zeigte dann auch eine eindrucksvolle Präsentation mit den Entwicklern der App Filmic Pro, die wir beispielsweise auch in Zusammenhang mit unserem Test des Gimbals Zhiyun Smooth 4 ausprobiert haben. Dabei konnten parallel gleich mehrere Videos aufgezeichnet werden, was es Filmemachern erleichtern soll mit weniger Takes alles abzudrehen.

Nun bleibt die Frage: Was kosten denn die neuen Apple iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max. Das könnt ihr der folgenden Liste entnehmen. Alle Modelle sind ab dem 13. September 2019 vorbestellbar und ab Freitag, den 20.09.2019, im Handel zu haben.

  • Apple iPhone 11 64 GB: 799 Euro
  • Apple iPhone 11 128 GB: 849 Euro
  • Apple iPhone 11 256 GB: 969 Euro
  • Apple iPhone 11 Pro 64 GB: 1.149 Euro
  • Apple iPhone 11 Pro 256 GB: 1.319 Euro
  • Apple iPhone 11 Pro 512 GB: 1.549 Euro
  • Apple iPhone 11 Pro Max 64 GB: 1.249 Euro
  • Apple iPhone 11 Pro Max 256 GB: 1.419 Euro
  • Apple iPhone 11 Pro Max 512 GB: 1.649 Euro

waipu.tv führt endlich eine Restart-Funktion ein

waipu.tv ist ein Anbieter von TV-Streaming, den wir schon einige Male als Thema behandelt haben. So konkurriert man direkt mit beispielsweise Zattoo. Nun führt waipu.tv endlich eine lange durch die Nutzer geforderte Funktion ein: Restart.

Seitdem Magine TV sein Angebot eingestellt hat, gibt es gar nicht mehr so viel Auswahl für deutsche Nutzer, was Plattformen für TV-Streaming betrifft. Die beiden wohl bekanntesten Anbieter sind eben Zattoo und waipu.tv. Während Erstere schon länger eine Restart-Funktion anbieten, so ist das ab sofort auch bei Letzteren der Fall.

waipu.tv hat dieses Jahr ohnehin eine große Offensive gestartet. So hat man seine App nun beispielsweise auch offiziell für Android TV sowie natürlich auch den Apple TV im Angebot. Die neue Restart-Funktion hilft nun in Sachen Features aufzuschließen. Was die Sache bringt? Ihr könnt bei bereits laufenden Sendungen einsteigen und sie noch einmal von Anfang an beginnen. Wer also nach Feierabend nach Hause hetzt, um schnell seine Lieblingsserie zu erwischen, aber die ersten Minuten bereits verpasst hat, kann über die Restart-Funktion während der laufenden Sendung zum Anfang zurückspringen.

Das bringt also für Zuschauer deutlich mehr Flexibilität ins Spiel. Die Restart-Funktion ist ab sofort bei waipu.tv für alle regulären Fernsehsender verfügbar. Lediglich ausgewählte Sendungen der ProSiebenSat.1-Gruppe sind aus lizenzrechtlichen Gründen ausgenommen. Die neue Funktion stehe laut Unternehmen allen Kunden ab dem Perfect-Paket zur Verfügung sowie in den Tarifen M und L von O2TV powered by waipu.tv.

waipu.tv erweitert zudem seine Kanäle

waipu.tv will es dabei nicht ganz belassen und plant für den Herbst 2019 zudem die Ergänzung von acht neuen Kanälen. Los geht es aktuell mit Watch4Crime. Auf diesem Sender finden internationale Action- und Krimiserien ihren Platz. Zum Start läuft dort die kanadische Serie „19-2“. Als weitere Formate nennt man etwa auch „Slasher“ und „Undercover“.

Watch4Crime ist nun über waipu.tv abrufbar

Integriert ist der neue Sender Watch4Crime bei waipu.tv ab sofort in alle Pakete von waipu.tv. Wer also mal hereinschauen möchte, hat bereits Gelegenheit.

Hellboy – Call of Darkness 4K Blu-ray im Test: Die Hölle schwächelt

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Inhalt (60%)

Zugegeben: Es fällt nicht ganz leicht, sich dem Reboot von Hellboy zu nähern, wenn man dessen beide Vorgänger für die perfekten Adaptionen der düster-sarkastischen Comics von Mike Mignola hält. Es ist ebenso nicht leicht, einen anderen Darsteller als den grandiosen Ron Perlman in der Rolle zu sehen. Jener Perlman, der schon in der Serie Die Schöne und das Biest mit Löwenkopf dermaßen echt wirkte, dass man die Maske kaum wahrnahm. Nun ist es also an Regisseur Neil Marshall, den Regie-Staffelstab von Guillermo del Toro zu übernehmen. Marshall, der mit The Descent immerhin einen der schaurigsten Horrorstreifen der 2000er Jahre abgeliefert hatte, ließ zumindest Hoffnung aufkeimen, dass die Neuverfilmung von Hellboy einen etwas anderen Tenor haben würde. Denn, mal ganz ehrlich: Was sollte man am unwiderstehlichen Mix aus Action, Fantasy und Humor der Original-Verfilmung verbessern? Die Annahme, Marshall würde mehr in Richtung Horror gehen, bestätigte sich. Schon alleine die Gewaltdarstellung hat rein gar nichts mehr mit dem Bud-Spencer-Stil des Originals zu tun.

Jetzt ist es leider so, dass Blut auch in Hollywood heutzutage nur noch selten durch einen speziellen Mix aus Farbstoffen, Kakaopulver und Wasser hergestellt wird. Und so kommen auch hier vor allem CGIs zum Einsatz. Das wird bei der Eröffnungs-Enthauptung leider schon schmerzlich sichtbar, in der das digitale Blut trashig wirkt.

Hellboy sieht nun zwar anders aus, lässt es zuweilen aber genauso krachen

Und trashig ist dann auch eine nicht ganz von der Hand zu weisende Bezeichnung für den Film. Man sollte sich Hellboy – Call of Darkness tatsächlich lieber unter diesem Aspekt anschauen, damit man nicht unsanft auf dem Boden der Tatsachen landet. Denn bei allem Lob dafür, dass Marshall seine Interpretation des Stoffs düsterer und brutaler anlegt, wirken die Maskeraden von Blutsaugern oder (ganz schlimm) jene vom Wildschwein-Antagonist Gruagach mitunter lachhaft. Wo del Toro auf Fantasie und optische Innovation setzte, wirkt Call of Darkness wie ein Relikt aus der 90er-Jahre-Horror-Ecke der Videotheken.

Dass Trash-Ikone Milla Jovovich mitspielt und ihr Torso sich mit genanntem Wildschwein unterhält, rundet das Bild ab – man muss es gesehen haben, um es zu glauben. Schlimmer wird’s nur noch, wenn sie Hellboy während einer Vision in einem Lichtschein vor riesigem Vollmond gegenüber tritt – wer bitte denkt sich solch einen Schmarrn aus? Jetzt kann man das natürlich als Fan des Originals furchtbar finden oder aber goutieren, dass es sich storytechnisch erstaunlich nahe an der Comic-Vorlage hält. Schade ist nur, dass einem die Figuren relativ gleichgültig sind. Wo Ron Perlman im 2004er Original eine Seele und vor allem eine verletzliche Seite offenbarte, wirkt David Harbours Hellboy grob und etwas plump. Wo Witz und Sarkasmus in den del-Toro-Adaptionen des Öfteren zu echten Brüllern führten (man denke alleine an die Scharmützel zwischen Hellboy und Manning), sind die Einzeiler in Call of Darkness ziemlich abgeschmackt. Und was über die englische Fassung schon platt wirkt, bekommt die Synchro oftmals noch schlechter hin. Wenn Hellboy Baba Yaga vorschlägt, das Kniffel-Spiel rauszuholen, ist das mehr als unfreiwillig komisch.
Gut, okay und zugegeben: Der (kurze) Running Gag mit dem Handy funktioniert ganz gut.

Die Frösteleien mit Alice sorgen für ein paar Lacher

Es gibt allerdings auch ein paar Punkte, in denen Hellboy – Call of Darkness überzeugen kann. Zum einen sind da die gut getimten und rasanten Actionszenen. Des Weiteren liefert der Film einen beängstigend guten Sound, was für Heimkinofans mitunter ein wichtiger Kauffaktor ist. Vor allem aber funktioniert die tolle Kameraarbeit von Lorenzo Senatore. Zum zweiten Mal nach Auferstanden zeigt er, wie atmosphärisch er filmen kann und wie gut er Licht- und Schatten für Atmosphäre nutzt. All das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Andrew Cosbys Skript schlicht zu lang und zu episodenhaft unentschlossen ist. Gleich mehrfach hat man das Gefühl, jetzt müsste der Showdown kommen und dann geht’s doch wieder einen Schritt zurück, nur um noch eine fantastische Figur einzuführen (oder wahlweise zurück zu holen). Die Integration der König-Arthus-Saga überfrachtet den Film zusätzlich und irgendwann hat man dann einfach auch mal genug Dämonen und Höllen-Infernos gesehen. Die fantastischen bis gruseligen Szenen nutzen sich auf einem zu langen Weg zum echten Showdown ab und man ist kurz davor, die Vorspultaste zu drücken. Das gilt insbesondere für sämtliche Szenen mit der Blood Queen, denn Milla Jovovich nervt gehörig in der Rolle. Übrigens: In der Mid-Credit-Scene zeigt Hellboy – Call of Darkness, was aus ihm für ein Film hätte werden können, wenn sich das Ganze nicht so ernst genommen hätte. Definitiv die stärkste Szene des ganzen Films.

Bildqualität (80%)

Hellboy – Call of Darkness digital aufgenommen und lieferte am am Ausgang 3.4K. Entgegen der meisten Outputs der letzten Monate ließ man von diesem Material (leicht) hochskalieren und ein 4K Digital Intermediate anfertigen. Wir haben es also FAST mit einer „richtigen“ 4K-Scheibe zu tun. Überdies integrierte man mit HDR10 und Dolby Vision beide Kontraststeigerungsformate auf der Disk. In der Praxis fällt recht früh auf, dass die dunklen Szenen gegenüber der BD noch schwächer rüber kommen – jedenfalls im Falle von HDR10. Bisweilen schrappt das Ganze auf Oleds +-2 Helligkeits-Punkte am Black Crush vorbei (ausgehend vom kalibrierten Referenzwert). Beispielsweise, wenn die Blutkönigin mit Gruagach in der Hütte diskutiert  oder auch direkt zu Beginn von Kapitel drei. Dort wirkt der Wald gräulich, undifferenziert und – je nach Einstellung der Helligkeit – verliert er komplett die Zeichnung. Aber auch mit korrigierter Helligkeit bleibt der Schwarzwert von HDR10 gegenüber der Blu-ray schwächer. Farben wirken ebenfalls matter in dunklen Szenen, die BD kommt dynamischer rüber.

HDR10 zeichnet in den dunklen Szenen nicht souverän durch

Wechselt man auf eine Dolby-Vision-Wiedergabe, ist das fast wie Tag und Nacht. Wo HDR10 grünlich-graues Schwarz in den dunklen Szenen präsentierte, holt DV den Punch zurück und liegt bisweilen dann auch besser als die Blu-ray. Farben bleiben kräftiger und das Bild hat nun die Dynamik, die man sich von einer UHD mit High Dynamic Range verspricht. Beiden dynamischen Formaten gleich ist die sichtbar bessere Auflösung. Nimmt man sich die Totale von London, sind Strukturen auf den Hochhäusern oder in den Kran-Aufbauten wesentlich deutlicher und besser zu erkennen. Die BD kommt da nicht mit.
In puncto Farbdarstellung in hellen Szenen kann die UHD zudem punkten. Denn Hellboys Haut und Antlitz kommt weniger orangerot, sondern viel mehr ins dunkelrote tendierend, was besser zur Figur des Höllenjungen passt. Auch Hauttöne geraten wärmer, ohne dass die UHD zu stark abdunkelt. Insgesamt gesehen neigt sie auch weniger zu sichtbarem Korn. Wäre da nicht der mattere Schwarzwert von HDR10, wäre es eine uneingeschränkte Empfehlung für die UHD. So lohnt sie sich vor allem für Nutzer mit Dolby-Vision-Kette.

Tonqualität (90%)

Entgegen bisheriger UHDs von Anbieter Universum kommt Hellboy – Call of Darkness für beide Medien direkt mit Dolby-Atmos-Tonspuren für beide Tonspuren. Das ist klasse und verdient Lob! Auch der LFE-Kanal verdient Lob. Ob es Pferdegetrappel ist, das Klopfen an der Klosterpforte oder das Spratzeln der Elektroschock-Speere des Osiris-Clubs. Auch die Filmmusik wird extrem dynamisch wiedergegeben und wenn die Riesen zuschlagen, wächst auch kein Gras mehr. Erst Recht fängt die Erde an zu beben, wenn Baba Yaga in ihrem laufenden Haus auftaucht – was für ein vehementer Bass!

Aber Tiefton ist ja nicht alles. Und weil sich die Sounddesigner richtig was gedacht haben, bei ihrer Arbeit, setzt es auch noch unzählige direktionale Effekte. Was in den Kämpfen oder während des Hardrock-Soundtracks auf sämtlichen Speakern los ist, schlägt einige der letzten Actiontitel. Dazu ist die Dynamik jederzeit hervorragend. Kein Vergleich zu den dünnen Disney-Tonspuren. Eine bereits auf der regulären Ebene hervorragende Tonspur! WENN – und jetzt kommt die Einschränkung: Wenn man die Lautstärke WEIT über das normale Niveau anhebt. Gegenüber einem gewöhnlichen Referenzpegel (und vor allem gegenüber der englischen Spur) erfordert es eine Anhebung von 13-15 dB an unserem Test-Setup. Bevor man hier aber im direkten Vergleich auch einen Dynamikumfang-Unterschied raus zu hören meint, sollte man sich von dem Lautstärke-Unterschied für den Moment lösen und sich ganz neutral an die deutsche Tonspur begeben. Befindet sich diese einmal auf dem deutlich angehobenen Niveau, läuft sie nicht nur mit der gleichen durchschnittlichen Datenrate, sondern überzeugt durchaus auf dem gleichen Niveau in puncto Dynamiksprünge und Gewalt. Man mag dazu neigen, hier der englischen Spur mehr Basskraft zu zu ordnen, was nach Anheben des Pegels aber nicht in dem Maße der Fall ist, wie es subjektiv zunächst scheint.

Die Szenen in Baba Yagas Haus strotzen vor Dynamik

Wechseln wir auf die Höhen-Ebene, so fliegt nach etwas über einer Minute erstmalig ein Speer über die Köpfe der Zuschauer und auch der Score spielt leise von oben mit. Allerdings manchmal so leise und teils schwankend, das es eher als inhomogen zu bezeichnen ist. Konzentrieren wir uns also auf dedizierte Sounds wie mehrfaches „Wuschen“ im Wrestling-Ring oder Vogelgezwitscher bei der Landung in London. Beim Kampf mit den Riesen nach etwas über 30 Minuten grunzen die Giganten schön dreckig von oben und auch ihre Hämmer und Hackebeile schwingen bisweilen deutlich über den Köpfen – eine der reichhaltigeren Atmos-Szenen mit viel Dampf.

Im späteren Verlauf gibt’s dann mal ein bisschen Rockmusik aus allen zehn Lautsprechern und wenn Alice ihre kreischenden Visionen hat, geht’s auch deftig von oben zu. Einer der genialsten 3D-Sounds wartet dann nach etwas über 53 Minuten, wenn die Hexen ihre Beschwörungsformeln sprechen und die Stimme mal eben locker über alle vier Decken-Lautsprecher wandern – erstaunlicherweise hat man das auch über die Synchro hervorragend umgesetzt. Denn es handelt sich ja um eine eigens angefertigte Sprachspur, keinen schlichten Soundeffekt. Stimmen gibt es auch in der Folge immer mal wieder und vor allem Baby Yagas Organ kommt sogar länger über die Heights als bei der englischen Fassung. Dafür fehlen aber auch schon mal einzelne Geräusche wie das wuschartige Rauschen vor dem Auftreten von Baba Yagas „Haus“ kurz bevor die Hexe ihn rauswirft. Während des mehrteiligen Finales gibt es dann aber immer wieder dedizierte 3D-Sounds, sodass diese Tonspur (nach Lautstärke-Anhebung) tatsächlich in allen Belangen richtig viel Spaß macht.

  • Deutsch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Im Bonusmaterial finden sich neben drei entfernten Szenen sowie der gleichen Anzahl an Previsualisierungen mit rudimentär angelegten CGIs noch das dreiteilige Featurette: „Tales of the wild hunt: Hellboy Reborn“. In gut 70 Minuten geht man auf die Ursprünge der neuen Verfilmung ein, die von Schöpfer Mike Mignola begleitet wurde. Der Autor der Graphic Novel kommt auch selbst zu Wort und teilt seine Emotionen über die neue Verfilmung, erzählt, wie viel davon tatsächlich aus seinen Vorlagen kommt. Natürlich geht es auch um die Charaktere und deren Besetzung. Die fünf Hauptfiguren werden ausführlich vorgestellt und porträtiert.

Im zweiten Teilbereich geht es vornehmlich um die kreative Arbeit an den zahlreichen Masken und der dritte Part führt teilweise noch näher ans Set. Zwei weitere sehr kurze Featurettes kümmern sich um die direkten Bezüge zu einem bestimmten Comic Mignolas sowie in „Keeping it practical“ um die Make-up-Tricks. Beide Featurette laufen allerdings nur 60, bzw. 90 Sekunden. Die Tatsache übrigens, dass man vor allem Produzent Lloyd Levin als Interviewpartner gewählt hat und man Regisseur Neil Marshall nur kommentarlos in ein paar wenigen Behind-the-Scenes-Szenen sieht, könnte übrigens daran liegen, dass es am Set nach Aussagen einiger Beteiligter zu ziemlichen Spannungen zwischen den beiden kam.

Gesamtbewertung Hellboy – Call of Darkness  (77%)

Hellboy – Call of Darkness ist ein ziemlich actionreicher, ziemlich harter und akustisch beeindruckender Film. Dem Vergleich mit Guillermo del Toros Vorgänger-Filmen hält er allerdings in keiner Disziplin stand. Deshalb: Besser nicht mit der Erinnerung an Ron Perlmans Interpretation des Höllenjungen in diesen Film gehen und dann klappt’s vielleicht besser mit der Unterhaltung.

Akustisch hält die Disk zumindest ein Kaufargument parat. Denn viel wuchtiger und effektvoller kann eine Tonspur kaum sein – inkl. einiger famoser 3D-Sounds (bei allerdings deutlich anzuhebendem Pegel). Die UHD selbst macht vor allem Sinn, wenn man über eine Dolby-Vision-Kette verfügt. Die HDR10-Variante ist leider sichtbar schwächer.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 23. August 2019 Review am: 10. September 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 121 Minuten
Filmstudio: Universum Film FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Hellboy – Call of Darkness Trailer:

4K & 3D Blu-rays ab 9.97 Euro und weitere Sommer-Schluss-Angebote

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Es ist Zeit für die Sommer-Schluss-Angebote Tag 3! Zu den heutigen Highlights zählen reduzierte 3D & 4K Blu-rays ab 9.97 Euro, reduzierte Philips 4K Fernseher mit Ambilight (The One) und Sony Xperia Smartphones zum Vorzugspreis!

Hier kannst du selbst stöbern!

Apple TV+: Verfügbar ab 1. November 2019 für 4,99 Euro im Monat

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Apple hat heute den Launch-Termin und den Preis für Apple TV+ bestätigt: Los geht es am 1. November 2019. Auch der Preis für Europa bzw. Deutschland wurde direkt mit angesagt. 4,99 Euro soll das Angebot monatlich kosten – für die ganze Familie.

Apple hat auf der Keynote dabei hervorgehoben, dass die Trailer zu den kommenden Serien bei Apple TV+ bereits über 100 Mio. mal abgerufen worden seien. Die Vorschau auf „The Morning Show“ sei einer der meistgesehenen Trailer überhaupt für eine neue TV-Serie. Dabei zeigte Apple parallel auch neues Material: zur kommenden Serie mit Jason Momoa („Aquaman“) namens „See“.

Der Trailer zeigt eine dystopische Welt, die etwa an das PS4-Spiel „Horizon: Zero Dawn“ erinnert. Sieht definitiv sehr hochwertig aus und kann mit den Eigenproduktionen von Amazon Prime Video und Netflix auf jeden Fall konkurrieren. Wie man klarstellt, waren hinter den Kulissen unter anderem kreative Köpfe von „Peaky Blinders“ und der „Tribute von Panem“-Filmreihe beteiligt. Aber seht einfach selbst.

Anmerken sollte man, dass der Preis mit 4,99 Euro monatlich zwar niedriger liegt als zuvor vermutet, aber dennoch schwer zu schlucken ist. So bietet Apple TV+ ausschließlich eine überschaubare Anzahl an Eigenproduktionen von Apple und kann daher quantitativ keineswegs mit Amazon Prime Video, Netflix oder auch nur Disney+ mithalten. Letzteres wird 6,99 Euro im Monat kosten. Allerdings könnte Apple dennoch viele Zuschauer gewinnen, denn wer ein Apple iPhone, iPad oder einen Mac erwirbt, erhält Apple TV+ für ein Jahr kostenlos. Genau dadurch dürfte Apple dann auch viele User ranholen.

Apple Arcade startet ebenfalls für monatlich 4,99 Euro

Apple hat zeitgleich auch zu seiner Spiele-Flatrate Apple Arcade Neues verraten. Hier werden Interessierte ebenfalls 4,99 Euro im Monat zahlen müssen – auch in diesem Fall darf die ganze Familie ran. Doch hier sind die Mehrwerte möglicherweise größer, denn es soll zum Launch ein breites Spieleangebot vorhanden sein. Auf die Bühne holte man sich bei der Präsentation etwa Mitarbeiter der großen Publisher Capcom und Konami.

Apple Arcade wird ebenfalls 4,99 Euro im Monat kosten

Apple Arcade startet schon am 19. September 2019 in Deutschland und wird in der Flatrate auch Exklusivtitel beinhalten. Neben den Spielen an sich stehen den Abonnenten auch exklusive Game Guides und Sneak Peaks zur Verfügung. Wer das ganze zunächst mal antesten will, kann einen Monat lang als Trial kostenlos reinschnuppern.

Wird Micro LED unbezahlbar? Samsungs „The Wall Luxury“ kostet 450.000 Euro

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Samsung gibt Preis und Termin für sein Micro-LED-Display „The Wall Luxury“ bekannt. Die 4K Version für Privathaushalte mit einer Diagonalen von 146 Zoll, ist ab Oktober 2019 für 450.000 Euro erhältlich. 

Autsch das tut weh! Samsung Prestige-Projekt „The Wall Luxury“ macht seinem Namen alle Ehre und wird mit einem Anschaffungspreis von 450.000 Euro wohl nur den reichen 1% zur Verfügung stehen. Für diesen Preis bekommt man die 146 Zoll (3.7 Meter) Variante mit 4K Auflösung geliefert und installiert. Wem das nicht reicht, für den gibt es noch eine 219 Zoll Version mit 6K Auflösung, sowie ein 292 Zoll Monster mit 8K Auflösung. Die Preise für diese Modelle möchten wir ehrlich gesagt gar nicht wissen.

Die technischen Daten versprechen dafür ein fast perfektes TV-Erlebnis. Die Micro-LEDs bestehen aus RGB-Subpixeln und können wie OLED-Pixel einzeln angesteuert werden. Damit besitzt „The Wall Luxury“ theoretisch einen unendlichen Kontrast und einen perfekten Schwarzwert. Der Abstand zwischen den Pixeln liegt bei 0.8 mm, sodass bereits aus einer geringen Entfernung kein Raster mehr erkannt werden kann.

Modular, farbenfroh, hell mit schnellen Reaktionszeiten. The Wall könnte das perfekte Display sein, wäre da nicht der Preis
Modular, farbenfroh, hell mit schnellen Reaktionszeiten. The Wall könnte das perfekte Display sein, wäre da nicht der Preis

11.4 Jahre Lebensdauer

Die maximale Helligkeit wird von Samsung mit 2.000 nits angegeben. Die durchschnittliche Helligkeit, die auch über einen längeren Zeitraum gehalten werden kann, liegt bei um die 500 nits. Auf der großen Fläche reicht das für eine kontrastreiche Darstellung mit Tiefenwirkung auf jeden Fall aus. Die Micro LED Pixel sollen ganze 100.000 Stunden ihren Dienst verrichten, also gute 4150 Tage oder 11.4 Jahre. Eine „Lebens-Investition“ sozusagen. Damit die digitale Leinwand im ausgeschalteten Modus den Nutzer nicht als große schwarze Fläche Unbehagen bereitet, zeigt „The Wall Luxury“ auf Wunsch Kunstwerke und Animationen.

4K/120p mit HDR10+

Gesteuert wird die „digitale Heimkino-Wand“ ganz normal über die Fernbedienung und einer angepassten Nutzeroberfläche „Magic Info“. Im Hintergrund läuft alles in der sogenannten „S-Box“ zusammen, in der auch Bildprozessor und Anschlüsse für die Zuspieler sitzen. Dargestellt werden können 4K/120p Inhalte mit HDR10, HLG und HDR10+. Wie vom TV-Setup gewohnt werden auch Streaming-Apps wie Netflix oder Youtube ab Werk nutzbar sein. Für niedrig aufgelöste Inhalte steht ein intelligentes AI Upscaling bereit.

75 Zoll Variante weiter in Arbeit

Kann Samsung mit seinem 75 Zoll Micro-LED-TV das High-End-Segment zurück erobern?
Kann Samsung mit seinem 75 Zoll Micro-LED-TV das High-End-Segment zurück erobern?

„The Wall Luxury“ ist definitiv beeindruckend und sorgt nicht nur durch seine Bildqualität, sondern auch durch seinen Preis für große Augen. Als Nachteil der Technik möchten wir ganz kurz auf das Thema Audio eingehen. Das Display selbst ist nicht in der Lage Klang zu emittieren, somit muss man auf spezielle Sound-Lösungen zurückgreifen, damit der Klang auch annähernd aus der Richtung kommt, aus der die Bild wahrgenommen wird. Bei einer Projektion ist das kein Problem, da hinter einer akustisch-transparenten-Leinwand die Front-Lautsprecher versteckt werden können.

Goodbye Micro LED?

Ob sich Micro LED jedoch als Display-Technologie der Zukunft im Heimkino- und TV-Markt platzieren kann, ist bei diesen Dimensionen mehr als fraglich. Samsung arbeitet laut eigenen Angaben weiterhin an einer 75 Zoll Variante für private Haushalte, die bereits auf der CES 2019 vorgestellt wurde. Dieses Modell wird dann aber ein noch feineres Pixel-Raster mit nur noch 0.5mm Abstand zwischen den Pixeln besitzen. Der Preis für so ein Gerät, müsste gemessen an der 146 Zoll Variante immer noch über 100.000 Euro liegen, außer es passiert ein Wunder in den Produktionshallen von Samsung Display.

Es gibt sicherlich nicht viele, die sich von "The Wall Luxury" nicht beeindrucken ließen
Es gibt sicherlich nicht viele, die sich von „The Wall Luxury“ nicht beeindrucken ließen

Hello QD-OLED!

Womöglich müssen wir uns leise von der Micro LED Technologie verabschieden und uns auf neues einstellen, wie z.b. die Quantum-Dot-OLEDs, die Samsung in Kürze in Produktion geben möchte. Bis dahin werden aber noch einige QLED gegen OLED-Vergleiche ins Land gehen.

Avengers: Endgame 4K Blu-ray im Test: Das Grande Finale!

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Inhalt (80%)

Da ist er, der erfolgreichste Film aller Zeiten und „Avatar“-Bezwinger. Der vielleicht am meisten erwartete Heimkino-Release 2019. Und das durchaus verdient. Immerhin kündigte sich dieses Finale dann über die 21 vorhergehenden Filme lange genug an und schürte entsprechende Erwartungen. Da brauchte es dann nur noch den ultragemeinen Cliffhanger aus Avengers: Infinity War und die Fangemeinde war angestachelt genug, um nun aber mal wirklich wissen zu wollen, wie Marvel das Ding noch drehen wollte. Dass man es irgendwie rumdrehen und ungeschehen machen wollte, schien außer Frage. Immerhin war klar, dass Endgame gut drei Stunden Zeit der Kinogänger in Anspruch nehmen sollte. Und das wäre dann doch ein bisschen viel gewesen, wenn man nur einem fett gewordenen Thor und einem Steve Rogers als Leiter einer Selbsthilfegruppe zugeschaut hätte.

Bruce Banner und Hulk haben sich vesöhnt ©Marvel Studios 2019

Die Brüder Russo, die erneut auf dem Regiestuhl Platz nahmen, behielten sich aber durchaus vor, den Abschluss der Saga mit einem Zeitsprung auszubremsen und eine völlig veränderte Welt zu präsentieren. Eine Welt, in der das Leben praktisch zum Erliegen kam: Dreck türmt sich auf den Straßen und gigantische Frachter liegen leblos in den Häfen. Eine Welt, in der Stark als liebender Familienvater zu sehen ist; in der Thor dem Alkohol frönt und Hawkeye zum gnadenlosen Rächer mutiert. Das gefiel im Kino nicht jedem. Vor allem der außer Form befindliche Thor mit hohem Albernheitsfaktor stieß vielen Zuschauern sauer auf und kratzt in diesem Punkt tatsächlich an der Glaubwürdigkeit der Figur. Dass sich aber ein Tony Stark mit seiner kleinen Familie vor den Gefahren irgendwelcher fixer Ideen schützen möchte, wirkt umso realistischer. Es mag ungewöhnlich sein, ihn plötzlich selbst als Vater zu sehen, wo seine Erinnerungen an die eigenen Eltern eher von deren Abwesenheit zeugten. Doch im Sinne einer Charakter-Entwicklung scheint das absolut glaubwürdig. Und es ist Zeit für diese Momente. Denn im Gegensatz zum Vorgänger Avengers: Infinity War muss Endgame nicht mehr den Überblick über zahlreiche Schauplätze und noch wesentlich mehr Figuren bewahren. Der Hauptteil des Films wird mit einem reduzierten Cast – in etwa auf dem Level des ersten Avengers-Film – bestritten, was zwar sicherlich ein paar reizvolle Charaktere sowie deren Fähigkeiten außer Acht lässt, aber eben konzentrierter und zielgerichteter wirkt.

Wird Tony die Erde noch mal wiedersehen ©Marvel Studios 2019

Wenn es dann aber ab der 68. Minute losgeht, zieht Endgame mit einem Zeitreise-Element tatsächlich eine Trumpfkarte aus dem Ärmel. Zunächst könnte man noch denken, sie verwursten einfach alte Einstellungen aus den vorherigen Filmen. Doch gerade dieses Aufeinandertreffen der Figuren aus den unterschiedlichen Zeiten sorgt für amüsante und sehr charmante Rückblicke auf das MCU – ziemlich genial gemacht und erdacht. Denn, nicht, dass wir uns falsch verstehen: Avengers: Endgame ist kein redseliges Drama mit abgehalfterten Superhelden geworden. Und wenn die Russos eins in den vorherigen drei Marvel-Verfilmungen gelernt haben, dann ist es, Action in perfektem Maße zu inszenieren. Dennoch muss man in der ersten Stunde durchaus erst einmal damit zurechtkommen, dass die Grundstimmung deprimierend ist und es viele erzählerische Elemente gibt. Auch strukturell ist es ab und an etwas zerfahren, während die unterschiedlichen Gruppen auf die Suche nach den Steinen gehen. Immer wieder springt die Handlung von einer zur nächsten und wieder zurück. Das bremst mitunter den Erzählfluss. Immerhin bleibt man innerhalb seiner Zeitreise-Geschichte aber stringent und konsequent. Hier gilt es, besonders gut aufzupassen, wenn Bruce Banner seine Erklärung abgibt oder wenn die Älteste (Tilda Swinton) kurz darauf von den unterschiedlichen Zeitlinien spricht.

Ab durch die Zeit ©Marvel Studios 2019

Abgesehen vom (erneut) extrem ärgerlichen Product Placement einer bestimmten Automarke, gibt es nach 137 Minuten dann aber endlich diesen Gänsehautmoment, wenn sich die große Schlacht ankündigt. Ach was, 137. Minute … eigentlich ist der finale Kampf ein einziger Gänsehautmoment – bis hin zur Kamerafahrt nach 158 Minuten durch praktisch alle bisher an den Filmen beteiligten Helden und Nebenfiguren – herrlich. Die Choreografie der Actionszenen ist dabei so gelungen wie eh und je, wenn die Russos auf dem Regiestuhl sitzen. Ob das die gigantisch angelegte Schlacht ist oder auch der Kampf um den Handschuh. Einzig die große Stärke Thanos‘ stößt ein bisschen auf. Immerhin kämpft er noch ohne die Steine und wirkt aufgrund der konzertierten Aktionen diverser Avengers gegen ihn dann doch etwas zu wehrhaft. Dennoch: Visuell und in Sachen Bombast ist das ein absolutes Fest. Dass sich Avengers: Endgame zum Schluss noch mal etwas Zeit nimmt, um in ruhigeren Szenen abzuschließen, sorgt für ein paar sehr emotionale Momente und wird glücklicherweise auch nicht so ausgewalzt wie bei Herr der Ringe: Rückkehr des Königs. Am Ende ist Endgame vielleicht nicht der beste Film des MCU, aber ein sehr würdiger Abschluss einer Story, die vor mehr als 20 Filmen mit Iron Man begann.

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Bildqualität (90%)

Ja, auch Avengers: Endgame wurde mit digitalen Kameras aufgenommen und lieferte am Ausgang 6.5K, was (nicht ganz verwunderlich bei der Vielzahl an gerenderten Szenen) jedoch für das Digital Intermediate auf 2K herunter skaliert und für die UHD wieder hochgerechnet wurde. Auch hier gibt es – wie schon bei der UHD von Infinity War – keine Szenen im geöffneten 16:9-Format zu sehen. Die volle Laufzeit wird im Format von 2,39:1 bestritten. Disney-typisch landete als einziges HDR-Format auch nur HDR10 auf der Scheibe. Das dynamische Dolby Vision findet sich hier nicht. Sehr wohl aber ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum. Letztere ist im laufenden Bild dann aber sehr zurückhaltend integriert worden. Selbst bei genauem Hinsehen wirken bspw. die roten Elemente in den Zeitreise-Anzügen eher aufgrund der dunkleren Abstimmung der UHD etwas kräftiger als aus dem Grund, dass sie im Farbraum weiter in Richtung intensives Rot verschoben wurden. Am auffälligsten ist die erweiterte Farbdarstellung noch auf Wiesen, die weniger Gelbanteil haben.

Avengers: Endgame besitzt nicht allzu viele bunte Szenen, weshalb sich die UHD nicht entscheidend von der BD absetzen kann ©Marvel Studios 2019

Ansonsten gibt es eine Sache, die hier massiv auffällt und heraus sticht: Spitzlichter. Ob das der Glanz in Starks Augen ist, bevor er sie nach gut sechs Minuten für einen kurzen Moment schließt oder (im direkten Vergleich sehr auffällig) die Laternen bei der Totalen des Hauptquartiers entlang der Straßen nach etwas über vierzig Minuten. Während die Blu-ray diese ausgerissen und matschig darstellt, liefert die UHD hier absolut definierte Highlights von herausragender Helligkeit. Ähnliches gilt auch für Lichter in Büros, Feuerelemente, virtuelle Spotlights in Hologrammen oder funkelnde Sterne im All. Des Weiteren wirkt die UHD insgesamt noch ruhiger und beherrschter. Hautfarben gelangen noch etwas natürlicher und gesünder, ohne je zu übertreiben. Allerdings leidet auch hier HDR10 ein kleines bisschen unter einer etwas flacheren Bilddynamik im Schwarz. Bei Mischbildern in dunklen Bereichen wirkt die BD ein wenig knackiger in den Farb- und Graukontrasten. Allerdings ist das bei Weitem nicht so schlimm wie zuletzt bei Drachenzähmen leicht gemacht 3. Und die vorzüglichen Spitzlichter lassen darüber auch hinwegsehen. Übrigens ist die UHD sehr gut hochskaliert worden, was man an der tatsächlich höheren Auflösung in Details erkennen kann. Kleine Schriften im Hintergrund sind klarer skizziert und lesbarer. Auch feine Details auf Gesichtern wirken ein bisschen dreidimensionaler.

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Tonqualität (90%)

Es bleibt dabei: Auch Avengers: Endgame erhält nur einen komprimierten Dolby-Digital-Plus-Soundtrack fürs Deutsche, während die Blu-ray mit unkomprimiertem dts-HD-Master für den Originalton aufwartet. Das ist nach wie vor ärgerlich – gerade in Anbetracht der gigantischen Einnahmen aus den zu erwartenden Verkäufen der Videoveröffentlichung des Films. Nähern wir uns aber zunächst neutral den beiden Tonspuren und kommen noch einmal auf Infinity War zu sprechen. Bei dem war vor einem Jahr leider eine ähnlich starke (wenn auch nicht ganz so drastische) Komprimierung vorgenommen worden wie beim unsäglich flach klingenden Black Panther. Umso ärgerlicher: Auch der verlustfreie Originalton litt darunter, war sogar noch etwas leiser eingepegelt. Es liegt also nicht an der reinen Datenrate der Tonspuren, sondern schlicht daran, dass man seitens Disney/Marvel offenbar ungerne echte Dynamik abmischt. Hören wir uns nun Endgamean, so muss man allerdings konstatieren, dass man (hoffentlich) aus den Fehlern und der Kritik an den letzten Titel etwas gelernt hat. Denn wo der Vorgänger nur leidlich dynamisch und wenig differenziert war, kommt schon nach knapp zwei Minuten Freude auf, wenn das Gewittergrollen den Subwoofer respektabel kitzelt. Die auf 0.8 Mbps festgesetzte DD+-Spur holt – so viel Lob muss sein – das Maximum aus ihrer Kodierung/Komprimierung heraus. Direkt im Anschluss an das Grollen kommt schon der Titelsong richtig gut und die Dialoge sind praktisch perfekt harmonisch eingebettet. Das wird vor allem während Tonys Aufzeichnung an Pepper deutlich, da er dort mehr flüstert als spricht und der umgebende Score ihn dennoch nicht übertönt.

Wenn Thanos zum Ende hin noch mal seine Armee schickt, wird’s akustisch gewaltig ©Marvel Studios 2019

Besonders erfreulich ist der Zuwachs an Dynamik bei Szenen wie der Rückholung Starks durch Cpt. Marvel, was auch hier ordentlich Druck ausübt. Hinzu kommt eine sehr atmosphärische Räumlichkeit, die schon die Pfeil-und-Bogen-Übungen Hawkeyes mit seiner Tochter zu Beginn begleiten und besonders auffällig ist, wenn die Avengers Thanos in seinem „Schrebergarten“ besuchen. Ja, das ist noch nicht ganz das Niveau einer verlustfreien Dolby-Atmos-Spur, die bspw. Ready Player One begleitet, aber im Marvel-Kanon der letzten paar Jahre nimmt Avengers: Endgame eine willkommene Ausnahmeposition ein. Und wer hier noch skeptisch an die Sache geht, der höre sich Clints ersten Sprung auf die Quantenebene an, der sogar einen richtig fulminanten Bass-Sweep beinhaltet. Richtig heftig geht’s natürlich zu, wenn Thanos die Avengers kurz vor dem Finale angreift und die Raketen praktisch alles dem Erdboden gleichmachen. Jetzt kann man natürlich kritisieren, dass die englische Fassung in Dolby Atmos das noch besser macht. Denn sie macht es noch besser. Sie klingt etwas aggressiver und noch ein Stückchen wuchtiger, bebt im Bass noch etwas mehr und ist eine Spur lauter. Auch das ist übrigens ein Fortschritt. Denn der O-Ton von Infinity War war mindestens genauso schwach wie dessen deutsche Synchro.

Das Finale kitzelt das maximal Mögliche aus der überraschend guten Dolby-Digital-Plus-Spur heraus ©Marvel Studios 2019

Die 3D-Soundebene der Atmos-Spur wird benutzt, um etwas mehr generelle Atmosphäre zu schaffen. Erster dedizierter 3D-Sound ist das knirschend-quietschende Metall, wenn Carol Danvers das havarierte Schiff einfliegt. Einen zwar kurzen, aber sehr vehemente Effekt gibt’s dann beim Angriff auf Thanos, wenn War Machine durchs Dach bricht. Da Endgame danach aber vor allem auf das Erzählen der Geschichte konzentriert ist, passiert längere Zeit erst einmal nichts. Möglichkeiten wie beim mehrfachen (unkontrollierten) Zeitsprung von Ant-Man hätte es sicherlich gegeben. Aber keine, die sich zwingend aufgedrängt hätten. Leider bleiben die Fights und Auseinandersetzungen in der Vergangenheit praktisch komplett auf die Front beschränkt. Auch wenn die beiden Caps von oben herunterstürzen und das Glas zerbricht. Hier wäre in einigen Szenen mehr drin gewesen. Wenn dann nach fast einer Stunde endlich mal wieder ein 3D-Sound aktiviert wird, erschrickt man förmlich, weil der dann so heftig gerät (Shutdown-Sequenz). In der Folge der Zerstörung wird es dann endlich mal aktiver und vehementer. Die finale Schlacht macht akustisch in Teilen schon Spaß, selbst wenn die Sounds weiterhin etwas zu isoliert bleiben und im Schlachtengetümmel mehr los sein hätte können, ja müssen. Die Konzentration liegt hier eindeutig auf der regulären Ebene, während man die Heights nur für Akzente nutzte. Viele Käufer werden das anhand einer solch epischen Schlacht dann doch etwas schade finden.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial von Avengers: Endgame hätte durchaus etwas üppiger ausfallen dürfen. Auf gut eine Stunde beläuft sich die Gesamtlaufzeit sämtlicher Featurettes, die sich auf der Bonus-Blu-ray des 3-Disk-UHD-Sets befinden. Beginnend mit „In Gedenken an Stan Lee“, das für sieben Minuten lang dem Schöpfer der zahlreichen Marvel-Charaktere wehmütigen und sehr charmanten Tribut zollt, geht es weiter über ein bisher unveröffentlichtes Featurette über das Casting und die Arbeit von Robert Downey jr. zu je einem eigenen kleinen Charakter-Extra zu Captain America und Black Widow. Diese zwei Figurenvertiefungen schildern ausführlich die Auftritte der Beiden in den vergangenen Filmen und führen auch noch mal aus, wie man sie vom Comic auf die Leinwand transferierte. In „Die Russo Brüder: Die Reise zu Endgame“ bekommen wir dann das Regie-Duo noch einmal näher vorgestellt und vollziehen ihren Weg über alle vier Filme, die sie fürs Franchise gedreht haben. Zwei weitere Featurettes kümmern sich um die wichtigen Frauenfiguren des MCU sowie um den für den Film verfettet dargestellten Thor. Obendrauf gibt’s noch Pannen vom Dreh sowie sechs entfernte Szenen. Der Audiokommentar, den die Russos mit den Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely abhalten, ist nur über die Film-Blu-ray anwählbar. Er ist nicht auf der UHD enthalten.

Gesamtbewertung Avengers: Endgame  (86%)

Avengers: Endgame führt zu Ende, was man mit Iron Man elf Jahre zuvor begonnen hatte. Erzählerisch nicht ganz ohne Längen überzeugt die Action praktisch ohne Einschränkung. Optisch und tricktechnisch wird fast durchweg überzeugende Arbeit geleistet und die Charakterisierung der Figuren lässt noch mehr Emotionalität zu als im schon nicht gerade kühlen Vorgänger. Bleibt zu hoffen, dass das Marvel-Universum nicht mit Endgame untergeht und auch die Phase Vier noch für gute Unterhaltung sorgen kann.

Die UHD bietet ein zwar gegenüber der Blu-ray in weiten Teilen etwas dynamischeres und differenzierteres Bild mit den deutlich besseren Spitzlichtern, schwächelt aber etwas im Schwarz und setzt sich nicht entscheidend ab. Der englische Atmos-Sound hätte mehr Sorgfalt und eine etwas flächendeckendere Nutzung verdient gehabt – selbst wenn das Finale dann nachzuholen versucht, was zwei Stunden lang ziemlich unterentwickelt blieb. Dafür holt die deutsche Dolby-Digital-Plus-Spur alles aus ihrer Kodierung raus, was möglich ist. Auch wenn ein unkomprimierter Sound immer noch wünschenswert wäre.

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Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 05. September 2019 Review am: 10. September 2019
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 181 Minuten
Filmstudio: Disney/Marvel FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Chinesisch, Deutsch, Englisch, Japanisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Avengers: Endgame Trailer:

Samsung: Neuheiten und Highlights von der IFA 2019

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Samsung besitzt mit dem City Cube seit Jahren einer der größten Messehallen auf der IFA 2019. Wir zeigen euch die Highlights und Neuheiten vom Stand des koreanischen Elektronik-Herstellers. 

Samsung nutzt die IFA 2019 für die letzten Neuankündigungen des Jahres und gibt dem Publikum nochmals die Möglichkeit die Highlights aus dem Bereich Mobile, Unterhaltungselektronik und Haushalt zu erleben. Wir konzentrieren uns auf den Bereich Unterhaltungselektronik, Smart Home und Mobile und zeigen euch, was auf dem Messefloor die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. (Kein Bock auf Bilder und Lesen? Dann klicke HIER und gelange direkt zum Video)

Samsungs 8K Vision

Beginnen wir einmal mit Samsung „Lieblingsthema“. Die QLED 8K Fernseher der Q950R Serie waren auch einfach nicht zu übersehen. Auf dem Bild kommen die Geräte etwas klein rüber, wer sich aber einmal vor den 98 Zöller gestellt hat, weiß, wie sich eine volle Breitseite Heimkino anfühlt. Viel Neues gibt es zu diesen TV-Geräten leider nicht. Die einzige Addition ist die neue 55 Zoll Größe, die mit einem Einstiegspreis von 3.999 Euro immer noch nicht die breite Masse erreichen kann.

Samsung Q950R 8K Fernseher
Kommt man nicht daran vorbei, weil sie am Eingang zur Samsung Halle stehen, die Q950R 8K Fernseher

Im Bereich 8K bemüht sich Samsung Aufklärungsarbeit zu leisten. Das bekannte Argument „Wieso einen 8K Fernseher kaufen, wenn es keine Inhalte gibt“ soll eine Infotafel entkräften. Erste Streaming-Anbieter wie Chili, Megogo oder The Explorers liefern in Kürze 8K Inhalte aus. Eutelsat hat zur IFA 2019 bereits einen 8K Teststream aufgeschaltet. Die bekannte Henne und Ei Problematik kann auch nur dann gelöst werden, wenn jemand den ersten Schritt macht. In der Regel folgt der Content erst, wenn die Geräte auf den Markt kommen.

Erste Content-Provider bieten bereits native 8K Streams an, unter anderem Eutelsat, die einen 8K Testkanal zur IFA aufgeschalten haben
Erste Content-Provider bieten bereits native 8K Streams an, unter anderem Eutelsat, die einen 8K Testkanal zur IFA aufgeschalten haben

Streaming-Mehrwert dank Apple TV App

Als einer der ersten TV-Hersteller überhaupt hat Samsung die neue Apple TV App in seine TV-Geräte aus dem Jahr 2018/2019 integriert. Der Nutzer hat sofort Zugriff auf tausende von Serien-Episoden und Blockbuster-Filme, viele davon in 4K/HDR Qualität. Wer bereits einen Apple TV oder Apple TV 4K sein eigen nennt, kann sich mit seinem Apple Account einfach auf dem Samsung Fernseher anmelden und findet dort seine virtuelle Filmsammlung vor.

Apple TV App Samsung QLED TVs
Die Apple TV App für Samsung 2018/2019 QLED TVs bietet unglaublich viel Content in 4K/HDR

Neue Farben für „The Serif“ Lifestyle-TV

Wieso teure Marktforschungs-Analysen in Auftrag geben, wenn man den potenziellen Kunden einfach selbst fragen kann? So konnten IFA-Besucher via Tweet wählen, welche Farben für den „The Serif“ Lifestyle TV als Nächstes in den Handel kommen sollen. Es gab insgesamt sechs Farben zur Auswahl, inkl. den stylischen Optionen „Burgundy Red“ und „Ivy Green“. In unseren Augen hatte jede Farbe ihren Reiz und untermalte den 4K Fernseher mit HDR10+ in ihrer Art und Weise.

 

The Serif Umfrage Farben
IFA Besucher konnten via Tweet abstimmen, welche Farben für „The Serif“ als Nächstes kommen sollen

Ebenfalls aus der Ecke Lifestyle-TV kommt „The Frame“. Ein 4K Fernseher der sich im ausgeschaltetem Zustand in ein Gemälde verwandelt. Für dieses TV-Segment gab es keine Neuigkeiten. Bei Displaydiagonalen von 43 bis 65 Zoll sowie verschiedenen Rahmen- und Standfuß-Optionen, sollte auch jeder den passenden „The Frame“ finden. Vorausgesetzt man interessiert sich für diesen Kunst/TV-Hybriden.

The Frame 2019
Samsung hat wieder ein aufwendiges Display für deinen „The Frame“ Lifestyle-TV erstellt

Samsung TV-Geräte 2019 im Überblick

Was wir immer extremst hilfreich finden, ist der Komplettüberblick aller Samsung TV-Geräte 2019! Dieser wurde wieder an uns ausgehändigt und enthält alle Modelle (inkl. dem neuen 55 Zoll 8K QLED TV) aus der QLED, Premium UHD und UHD TV-Serie. Einzig der „The Serif“ und „The Frame“ sind nicht abgebildet. Auf einen Blick könnt ihr Features und Ausstattung der Modelle vergleichen!

Samsung Fernseher Modelle 2019 Überblick
Praktisch: Mit der Gesamtübersicht aller Samsung TV Modellen 2019 lassen sich diese einfach untereinander vergleichen

Dolby Atmos Soundbar HW-Q90R

Was die Q90R (4K) und Q950R (8K) TV-Serien für die Augen sind, ist der HW-Q90R Soundbar für die Ohren. Die kompakte „Soundanlage“ kann Dolby Atmos 3D Sound sinngemäß wiedergeben und liefert dem Kunden ein vollwertiges 7.1.4 Klangerlebnis. Dabei besteht das HW-Q90R-Set lediglich aus einer Soundbar, einem drahtlosen Subwoofer und zwei Satelliten-Lautsprecher für die Rear-Kanäle. Ohne die Satelliten, heißt das Set übrigens HW-Q80R. Die Präsentation wurde durch Projektionen unterstützt und vermittelte dem Besucher nicht nur klanglich, sondern auch visuell, wo der Sound herkommt. Wenn nicht so viele Leute im Demo-Room standen, war es auch möglich, das volle Potenzial, der nicht ganz günstigen Gesamtlösung zu erahnen.

Samsung HW-Q90R
LED-Lichter und Projektionen zeigten, welche Soundkanäle der 7.1.4 Anlage (HW-Q90R) gerade aktiv waren

The Wall Luxury für 450.000 Euro

Denkt ihr nicht auch oft: „Das habe ich mir jetzt verdient“? Wenn ihr euch mal so richtig belohnen wollt, wie wäre es dann mit der Privatanwender-Variante „The Wall Luxury“? Dabei handelt es sich um einen Micro LED TV mit 146 Zoll in 4K Auflösung zu einem Preis von 450.000 Euro! Ihr wollt euch aber mit diesem „kleinen“ Heimkino-Display nicht blamieren? Keine Angst es gibt noch Die 219 Zoll Variante mit 6K Auflösung und eine 292 Zoll Option in 8K Auflösung. Kostet auch nur ein paar Euro mehr.

The Wall Luxury 146 Zoll 4K Micro LED TV
The Wall Luxury Micro LED TV kostet ab 450.000 Euro aufwärts (für die 146 Zoll 4K Variante)

Smart Home mit SmartThings

Ein ganz großer Fokus lag bei Samsung auf dem Thema Smart Home. Die SmartThings-Plattform startet nun auch in Deutschland mit unzähligen unterstützten Herstellern, Geräten und Applikationen. Smartphones und TV-Geräte lassen sich ebenfalls einbinden und dienen vorrangig zur Steuerung des intelligenten Zuhauses. Samsung hat sogar ein Tiny House bauen lassen (wird man irgendwann über Airbnb mieten können) um die Technik in Aktion zu zeigen. Überraschend gut funktionierten die Szenarien und das Zusammenspiel mit Geräten von Drittherstellern. Vor allem die Steuerung über das Smartphone funktionierte während unserer Test-Session tadellos.

Tiny House Connected Living Samsung Smart Things
Samsung Smart Home Plattform „Smart Things“ war eines DER Fokus-Themen bei Samsung

Klappe die Zweite mit dem Galaxy Fold 5G

Die erste Ankündigung des Falt-Smartphone „Galaxy Fold“ war ein Desaster. Komplett mangelhaftes Produktdesign, defekte Testgeräte und ein riesiger Shitstorm für Samsungs „Klapp-Debüt“. Jetzt präsentiert Samsung die überarbeitete Variante und stattet diese gleich noch mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G aus: das „Galaxy Fold 5G“. Erste Pressestimmen zeigen sich positiv überrascht und mit dem Verkaufsstart am 18. September, beginnt vielleicht eine neue mobile Ära – vielleicht!

Galaxy Fold 5G
Hat es auf den zweiten Versuch zur Marktreife geschafft: Samsung Falt-Smartphone „Galaxy Fold 5G“

Breites Mobile Angebot von Samsung

Die Mobile Sparte war auf dem Samsung-Stand sehr gut vertreten, macht natürlich auch einen großen Anteil am Gesamtergebnis des koreanischen Unternehmens aus. Neben dem Galaxy Fold 5G, wurde auch das neue Galaxy Note 10/10+, das Tab S6, A90 5G Smartphone und die Watch Active 2 Smartwatch aufwendig präsentiert.

Samsung Book S, Watch Active 2, Tab S6, A60 5G und Galaxy Note 10
Samsung Book S, Watch Active 2, Tab S6, A60 5G und Galaxy Note 10

Samsung IFA-Highlight im Video:

Wir haben für euch ein Highlight-Video zusammengeschnitten. Wir hoffen, dass wir unseren Bericht damit noch mit bewegten Bildern und Ton unterstreichen können. Viel Spaß dabei:

Montags-Deal: Reduzierte 4K UHD Blu-rays ab 14,97 Euro!

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Amazon startet in seine Sommer-Schluss-Angebote-Woche mit einer Entertainment-Aktion! Unzählige 4K UHD Blu-rays werden ab 14,97 Euro angeboten, darunter auch viele Blockbuster unter 20 Euro! 

Du möchtest die Aktion selbst durchstöbern? Dann geht es HIER LANG! Anbei findest du schon so einige Highlights: