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JVC DLA-N 4K Projektoren erhalten kostenloses „Dynamisches HDR“-Feature

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Hinter „Frame Adapt HDR“ versteckt sich ein „dynamischer HDR“-Modus für JVCs DLA-N Modelle. Das neue Feature liefert eine verbesserte Darstellung für HDR-Quellen und ist zudem kostenlos!

Eine verbesserte Bilddarstellung und das noch gratis? JVC sorgte auf der IFA 2019 für eine große Überraschung. Für die nativen 4K Projektoren DLA-N5, DLA-N7 und DLA-NX9 steht in Kürze (November 2019) ein kostenloses Upgrade mit dem neuen „Frame Adapt HDR“ Modus bereit. Dabei handelt es sich um eine dynamische Helligkeitsanpassung bei HDR10 Quellen. Das bedeutet, dass erstmals der komplette Kontrastumfang des Projektors ausgeschöpft wird und Details in sehr dunklen oder hellen Bildbereichen erhalten bleiben.

Peter Hess JVC Deutschland
Peter Hess von JVC Deutschland präsentierte das neue „Frame Adapt HDR“-Feature

Das HDR-Problem auf Projektoren

Die geläufigen HDR-Standards, sind auf Display- oder TV-Darstellungen ausgelegt, jedoch nicht für Projektionen im Heimkino. Dieses Problem besteht seit Einführung des Ultra HD Standards. Und so müssen die Projektoren mit nur einem statischen Helligkeitswert arbeiten (z.B. bei HDR10), der für das komplette Filmmaterial gilt. Es ist damit sehr schwer, den kompletten Helligkeitsbereich auszuschöpfen. Bedeutet, der Nutzer entscheidet sich entweder für eine niedrigere Helligkeit und bekommt dafür alle Details in den dunklen Bildbereichen präsentiert, oder man lässt sich die Details nicht in den hellen Bildbereichen entgehen, dafür werden dunklere Bildbereiche übersteuert und erscheinen Schwarz.

Auch viele HDR Fernseher haben damit zu kämpfen. Jedoch lässt sich dieses Manko oft mit Bildverbesserungs-Technologien beheben, da die Bildprozessoren in den Fernsehern noch genug Kapazitäten für solche Algorithmen übrig haben. Zudem gibt es auf dem TV dynamische HDR-Formate wie Dolby Vision oder HDR10+, mit denen sich diese Problematik gar nicht erst ergibt. Genau so ein „dynamisches HDR“ simuliert „Frame Adapt HDR“!

Frame Adapt HDR
Die Theorie zu „Frame Adapt HDR“, was auch in der Praxis genau so funktioniert

„Frame Adapt HDR“ liefert „dynamisches HDR“

Der Projektor bedient sich an den Metadaten des HDR-Streams und stellt erst einmal fest, wie hoch die durchschnittliche und maximale Helligkeit ist. Bereits aus diesen Informationen werden wohl Verbesserungen an der Helligkeitskurve vorgenommen. Diese muss ja nicht bis zu 4.000 nits abdecken, wenn der Film Bildsegmente mit einer maximalen Helligkeit von 2.300 nits besitzt. Dann analysiert JVC DLA-N Projektor für Bild und verändert entsprechend die Bildhelligkeit. Bei Szenenwechslen, kommt es somit nicht zu ungewollten Aufhellungen/Abdunklungen oder Pulsieren des Bildes.

Beispiel Frame Adapt HDR Demonstration
In dieser sehr dunklen Szene von „Aquaman“ sind mit „Frame Adapt HDR“ weitaus mehr Details zu erkennen

In der Demonstration auf der IFA 2019 funktionierte das „Frame Adapt HDR“-Feature nicht nur gut, sondern sogar sehr gut. Uns wurden z.B. Szenen aus dem Film Aquaman vorgeführt. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an die Szene in der Stadt. Sehr hell, grelle Farben wie z.B. die roten Haare von Mera (Amber Heard). Wenn Aquaman (Jason Momoa) dann in einer der späteren Kapitel in die Tiefen der versunkenen Ruine abtaucht, wird es extrem dunkel. Im regulären HDR10 Modus musste man Detailverluste hinnehmen, außer man stoppt den Film mehrmals und spielt in den Einstellungen des Projektors rum. Mit dem dynamischen HDR-Modus ist dies jedoch überhaupt nicht nötig! Die Helligkeitsbereiche der Bilder werden zuverlässig erkannt und Details bleiben erhalten! Es gibt nur eine kleine Einbuße, die Unterstützung von gebogenen Leinwänden (Pin-Cushion Function) wird mit der neuen Firmware entfernt, da diese nicht parallel mit der dynamischen HDR-Optimierung funktioniert.

Wir waren unglaublich beeindruckt und finden, dass das kostenlose Feature die DLA-N Modelle deutlich aufwertet. Sehr schön ist vor allem, dass dieser Modus mit allen zugespielten HDR10-Quellen funktioniert, egal ob von einem 4K Blu-ray Player oder Fire TV 4K Stick. Wir sind gespannt, wie Platzhirsch Sony darauf reagieren wird. Womöglich hat der japanische Hersteller nicht damit gerechnet, dass JVC so eine Entwicklung innerhalb eines Jahres hinlegt. Denn erst seit der IFA 2018, gibt es die nativen 4K Projektoren von JVC.

Kostenloses Firmware-Update ab November

Die Firmware Version 3.0 wird ab Anfang/Mitte November 2019 zur Verfügung stehen, sollten sich bei den weiteren Tests keine Fehler zeigen. Die Installation ist gewohnt einfach. Die Datei einfach auf einen USB-Stick ziehen, am Projektor anschließen und das Update starten. Dieses soll um die 20-30 Minuten benötigen. Im Gegenzug für das großartige „Frame Adapt HDR“ ein geringer Preis.

Twitch erreicht den Apple TV 4K

Der Apple TV bzw. Apple TV 4K erhät Zugriff auf einen weiteren, erfolgreichen Streaming-Dienst: Twitch. Zumindest gibt es nun eine öffentliche Beta über Apples TestFlight. Bisher war es lediglich möglich, über inoffizielle Lösungen von Drittanbietern auf Twitch an den Apple TV zuzugreifen.

Twitch ist vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt. Auf der Plattform gibt es in erster Linie Game-Streams zu sehen. Mittlerweile sind dort aber auch andere Inhalte vertreten – etwa Livestreams von Events oder auch manchmal Serien-Marathons. Deswegen geht das Publikum von Twitch dann auch immer mehr in die Breite. Eventuell hat ja auch der ein oder andere Leser Interesse Twitch einmal an den Apple TV / Apple TV 4K anzutesten.

Zu den Features der App gehören der Abruf und auch eigene Start von Live-Streams, Chats und mehr. Dabei ist es möglich zwischen beliebten Spielen zu wechseln, um die passenden Inhalte zu finden. Auch das Durchstöbern beliebter Kanäle ist natürlich genau so möglich wie die Suche nach beliebten Videos und Clips von bekannten Streamern oder aber eben Titeln.

Wer die Twitch-App schon jetzt als öffentliche Beta antesten möchte, kann sich hier TestFlight herunterladen. Und an dieser Stelle wiederum ist es möglich, sich zum TestFlight-Programm für die Twitch-Anwendung am Apple TV anmelden. Man darf gespannt sein, wie Twitch von den Besitzern des Apple TV angenommen wird. Gaming nimmt für Apple einen immer größeren Stellenwert ein, da ist die Integration von Twitch sicherlich ein wichtiger Schritt.

Twitch für die Apple TV ist auch eine gute Vorbereitung auf Apple Arcade

Apple wird mit Apple Arcade eine Spiele-Flatrate zum Abonnement anbieten. Da wird es sicherlich auch einige Nutzer geben, die Lust haben vom Apple TV aus via Twitch Spiele zu streamen. Entsprechend ist sinnvoll, dass Apple und Twitch für die App kooperieren. Offen ist allerdings aktuell noch, wann Twitch die öffentliche Beta abschließen wird, um als finale Version über den App Store zur Verfügung zu stehen.

Zu erwähnen ist: Wer Amazon Prime abonniert hat, verfügt automatisch auch über Twitch Prime. Vielen Anwendern ist das immer noch unbekannt. Insofern gibt es sicherlich einige User, die auch mal bei Twitch am Apple TV bzw. Apple TV 4K reinschauen könnten.

Amazon Sommer-Schluss-Angebote: Eine Woche voller Schnäppchen!

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Amazon hilft uns über das herbstliche Wetter hinweg, mit den Sommer-Schluss-Angeboten. Tägliche Schnäppchen und wöchentliche Aktionen laden zum Shoppen ein!

Heute gibt es unter anderem reduzierte 4K UHD Blu-rays, Serienboxen sowie günstige Unterhaltungselektronik von Sony, Ultimate Ears (UE) und Philips. Darunter mischen sich Smartphones, Tablets und Laptops bekannter Hersteller und das ein oder andere Schnäppchen aus dem Haushalts-Segment. Einer der Topseller, wie so ziemlich bei jeder größeren Aktion, sind die Fire TV Sticks, die in HD und 4K Variante reduziert sind!

Hier geht es zur Aktions-Seite!

Hisenses 21:9 5K „Movie Wall“ Fernseher macht mich sauer, dass ich ihn nicht haben kann

Am Stand von Hisense hat mich ein TV-Gerät fasziniert. Die „Movie Wall“ ist ein 5K Fernseher mit einem 21:9 Cinemascope Format und der Grund, wieso ich etwas sauer bin.

Naja sauer ist vielleicht übertrieben, aber enttäuscht auf jeden Fall. Ich habe seit längerer Zeit kein Display oder Fernseher im 21:9 Format mehr zu Gesicht bekommen. Der Prototyp von Hisense mit der Modellbezeichnung HZ81U7F hat mich daran erinnert, wie cool ein Fernseher im Cinemascope Format wäre. Das Display löst mit 5.120 x 2.160 Bildpunkten auf, also native UHD-Auflösung (3.840 x 2.160) mit zusätzlichen Pixeln in der Waagerechten. Auf dem 21:9 5K TV könnten Blockbuster Produktionen und viele Serien hochskaliert und bildfüllend genossen werden – ganz ohne schwarze Balken.

Die groben Spezifikationen für den 21:9 5K TV HZ75U9E
Die groben Spezifikationen für den 21:9 5K TV HZ75U9E

Zugespielte Inhalte im 16:9 Format, könnten mit leichtem Zoom auf die volle Breite gestreckt oder mit einem schwarzen Balken links und rechts dargestellt werden. Mit der hier genutzten Panel-Technik, ein LCD-Panel mit direktem LED-Backlight und 442 Dimming-Zonen, sah das alles schon ganz gut aus. Man konnte der Ansteuerung der Dimming Zonen jedoch entnehmen, dass es sich noch um einen Prototyp handelt.

Lieber Hochkant-TV statt Cinemascope?

Ich finde es eigentlich schade, dass Hersteller dieses Format nicht nochmal aufgreifen wollen. Da wird sich lieber auf Hochkant-TVs für die Generation Y oder 8K Fernseher versteift. Ok letzteres verspricht zumindest Zuwächse in den nächsten Jahren. Dabei gibt es doch schon Konzepte, die den „Movie Wall“ von Hisense weitergedacht haben. Ich erinnere da gerne an den 5K OLED TV mit verschiebbaren Lautsprechern, den LG Electronics angemeldet hat. Auch Samsung hat sich ein Konzept für ein flexibles, aufrollbares Display angemeldet, dass bei Bedarf auf 21:9 Cinemascope gebracht werden kann.

Samsung UE82S9W Luxus-TV mit Curved 5K Display im 21:9 Format
Sah schon ganz cool aus, der 21:9 Fernseher UE82S9W mit gebogenem 5K Display

21:9 Fernseher scheiterten an zu hohen Preisen

2014/2015, als 4K die Aufmerksamkeit auf den Technik-Messen auf sich zog, hatte Samsung bereits zwei Breitbild-Fernseher im Programm, den UE105S9W mit einem curved 105 Zoll Display und den UE82S9W mit 82 Zoll und ebenfalls gebogenem Display. Und wieso wurde das Format vom Nutzer nicht angenommen? Vielleicht weil es zum falschen Zeitpunkt angeboten wurde? Die Geräte kosteten zwischen 119.999 und 21.999 Euro was sich nur die wenigsten leisten konnten. Die Preise waren damals gerechtfertigt, war die Produktion von hochauflösenden Displays vor 4-5 Jahren noch weitaus teurer. Ich finde, es ist Zeit das 21:9 Format wiederzubeleben!

Philips OLED754 mit SAPHI OS bietet weniger Premium zu einem attraktiven Preis

Philips hätte uns eigentlich mit dem OLED754 auf der IFA 2019 „überraschen“ sollen. Das Budget Modell mit hauseigenem SAPHI Betriebssystem glänzte jedoch mit Abwesenheit. Komisch das der OLED754 bereits in Großbritannien im Handel verfügbar ist.

Wir hätten euch zu gerne den OLED754 in Bild und Ton präsentiert. Leider ist Philips Mittelklasse-OLED nicht auf der IFA 2019 präsentiert worden. In Großbritannien ist das Modell mit 55 oder 65 Zoll bereits im Handel erhältlich. Preislich äußerst attraktiv für 1.500 britische Pfund, was aktuell um die 1.670 Euro entsprechen dürfte. Das ist für einen 4K OLED Fernseher von Philips ein recht attraktiver Preis, der jedoch nur mit Abstrichen erreicht wird. (HIER GEHT ES DIREKT ZUM PREISVERGLEICH!)

Multi HDR und Ambilight 3

Zum einen nutzt das Modell ein OLED-Panel aus 2018, was in unseren Augen überhaupt kein Problem darstellt. Vorteile ergeben sich nicht, wenn ein Fernseher ein aktuelles 2019er Panel verbaut hat, weder in der Farbdarstellung noch in der maximalen Helligkeit. Also möchten wir das mal nicht als negativen Punkt auslegen. Auf der Plus-Seite haben wir Unterstützung für HDR10, HDR10+ und Dolby Vision sowie ein Dolby Atmos Encoder. 3-seitiges Ambilight erweitert das Bilderlebnis und ist für Fans eines der Hauptkriterien, sich für einen Philips TV zu entscheiden.

Der OLED754 bietet 3-seitiges Ambilight, wie der hier abgebildete OLED934, jedoch keine Soundbar-Option
Der OLED754 bietet 3-seitiges Ambilight, wie der hier abgebildete OLED934, jedoch keine Soundbar-Option

P5 Perfect Picture Engine (Gen 2)

Etwas schade finden wird, dass lediglich die 2. Generation der P5 Perfect Picture Engine mit an Bord ist. Diese bietet eine geringere Performance von rund 20-30%, diese kommen aber nur bei bestimmten Inhalten zu tragen. Bei hochaufgelösten Inhalten mit High Dynamic Range, liefert der Prozessor immer noch ein sehr gutes Ergebnis ab. Auch die Perfect Natural Reality, eine SDR-to-HDR Conversion ist bereits integriert. Amazon Alexa und der Google Assistant sind auch mit an Bord. Die Sprachassistenten könnten jedoch nur über die Fernbedienung getriggert werden.

SAPHI OS

Die SAPHI Oberfläche auf einem Philips OLED754
Das SAPHI Betriebssystem sieht sehr aufgeräumt aus und erinnert etwas an Samsungs TIZEN OS Oberfläche

Womöglich DAS Kriterium für den Kauf des OLED754, dürfte das SAPHI OS sein. Das hauseigene Betriebssystem kann als schlankes Android TV bezeichnet werden. Überflüssiger Code-Balast wurde über Bord geworfen, die Designsprache vereinfacht und dadurch die Geschwindigkeit verbessert. Für alle, die sich nicht an die Android TV Plattform herantrauen, womöglich ein optimaler Kompromiss.

OLED754 kommt nach Deutschland

In unserem Gespräch mit den deutschen Verantwortlichen wurde uns bestätigt, dass der OLED754 definitiv in den deutschen Handel kommen wird. Nach einer kurzen Verzögerung soll das Modell in 55 und 65 Zoll im Oktober 2019 angekündigt und eingeführt werden.

Epson EH-LS500B/W 4K HDR Heimkino-Projektor mit Laser-Lichtquelle

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Epson erweitert sein Lineup an Heimkino-Projektoren und präsentiert mit dem EH-LS500B/W Modellen eine interessante Kurzdistanz-Lösung mit 4K und HDR. Eine Laser-Lichtquelle liefert satte Kontraste und helle Farben.

Wer Heimkino im Großformat genießen möchte, der muss entweder einen Raum mit entsprechend Quadratmetern freihaben, oder man nutzt einen Kurzdistanz-Projektor, wie die neuen EH-LS500 Modelle, die in den Farben Weiß (W = White) und Schwarz (B = Black) erhältlich sind. Der 4K HDR Projektor setzt auf Epsons 4K-Enhanchement-Technologie, die mittels dreifacher Verschiebung der Pixel das Full-HD Bild des Chipsatzes zu einer vollwertigen 4K-Projektion verändert. Das Verfahren ist auch als Pixel-Shifting bekannt. Eine native 4K Projektion bekommt man auch weiterhin nur von Sony und JVC präsentiert – jedoch zu weit höheren Preisen.

Epson EH-LS500B in Aktion
Der Epson EH-LS500B in Aktion – leider war die Umgebungshelligkeit etwas zu hoch

Laser-Lichtquelle mit 10 Jahre Lebenszeit

Den EH-LS500B/W sollte man deshalb aber auf keinen Fall ignorieren. Die Kurzdistanz-Projektion, ermöglicht Darstellungen von bis zu 130 Zoll oder 3.3 Metern in der Diagonale und verbreitet damit auf jeden Fall Kinoflair. In Kombination mit der 4K-Enhanchement-Technologie und der Laser-Lichtquelle, bringt der 3LCD-Projektor ein kontrastreiches und farbenfrohes Bild auf die Leinwand. Die Laser-Lichtquelle soll 10 Jahre ihren Dienst verrichten, sollte das Gerät täglich 5 Stunden im Economy-Modus genutzt werden. Durch das „Laser Dimming“ ergibt sich auch ein sehr hoher Kontrast von 2.500.000:1 und tiefe Schwarztöne. Die maximale Helligkeit soll bei 4.000 Lumen liegen, was am Ende vor allem der HDR-Darstellung (HDR10) zugutekommt.

Die wichtigsten Anschlüsse auf der Rückseite des EH-LS500B: zwei HDMI 2.0 (mit HDCP 2.2), Ethernet, USB-A (Updates)
Die wichtigsten Anschlüsse auf der Rückseite des EH-LS500B: zwei HDMI 2.0 (mit HDCP 2.2), Ethernet, USB-A (Updates)

Wer nicht auf den 24p Kinolook steht, der freut sich über Epsons „Frame Interpolation“-Feature. Beim Vorgänger war diese noch nicht integriert, die LS500-Serie hat diese nun ab Werk integriert. Bei Szenen mit viel Action oder Kameraschwenks, bleibt das Bild entsprechend ruhig und Details gehen nicht durch Nachzieheffekte verloren. Das Feature lässt sich sogar in Stufen dazuschalten, so dass es für den Zuschauer angenehm ist. Die Unterstützung von 3D Filmen wird laut technischen Daten auf der Webseite von Epson unterstützt, eine Bestätigung auf unsere Anfrage steht bislang aus.

Kompatibel mit Streaming-Geräten

Ganz pfiffig finden wir das mit Akustikstoff verkleidete Frontpanel. Dieses ist magnetisch und lässt sich ganz einfach abnehmen. Dahinter verbergen sich zwei Lautsprecher mit 10 Watt Leistung. Das reicht für so manchen Film oder Serie aus, Heimkino-Fans werden da aber eher zur externen Sound-Anlage greifen. Hinter dem Panel gibt es eine zusätzliche Klappe, hinter der sich ein HDMI- und USB-Eingang verbergen. Hier lässt sich z.B. perfekt ein Amazon Fire TV Stick 4K inkl. Stromkabel verbergen und schon hat einen smarten Fire OS Projektor. Es lassen sich natürlich auch Geräte von anderen Herstellern nutzen.

EH-LS500W Frontpanel magnetisch
Hinter dem magnetischen Frontpanel des EH-LS500W verbergen sich die Lautsprecher sowie ein Fach mit HDMI/USB-Anschluss (Streaming-Player)

Preis & Verfügbarkeit EH-LS500

Ab sofort kann das Modell in Weiß (EH-LS500W) oder Schwarz (EH-LS500B) über den Fachhandel bezogen werden. Mit einem Preis von 2.999 Euro ist der 4K HDR Kurzdistanz-Projektor nicht ganz günstig, bietet dafür aber viele Jahre problemloses Heimkino-Vergnügen, zumindest was die Lichtquelle betrifft.

DisplayHDR 1400: VESA stellt neue Stufe seiner HDR-Spezifikation vor

Die VESA hat ihre hauseigenen Spezifikationen für DisplayHDR aktualisiert. So gibt es nun eine neue Spitzenstufe namens DisplayHDR 1400. Zusätzlich hat man aber auch die Voraussetzungen der anderen Stufen angepasst.

Vorgestellt wurde DisplayHDR erstmals Ende 2017. Im Grunde handelt es sich dabei nicht um einen HDR-Standard, also kein Konkurrenzformat zu HDR10, HDR10+ und Dolby Vision. Vielmehr hat die VESA verschiedene Qualitätsmerkmale beschlossen, nach denen sich Hersteller ihre Bildschirme zertifizieren lassen können. Je nachdem, welche Merkmale die Bildschirme bieten, dürfen die Hersteller dann mit Display HDR 400, 600 oder 1000 werben.

Nun kommt als vierte Stufe eben DisplayHDR 1400 hinzu. Die Ziffern stehen dabei jeweils für die Spitzenhelligkeiten. Das bedeutet, während ein Bildschirm mit DisplayHDR 400 mindestens auf eine Helligkeit von 400 nits kommen muss, sind es beim neuen DisplayHDR 1400 schon 1.400 nits. Bisher kommt DisplayHDR nur für Monitore zum Einsatz. Eine Erweiterung auf TVs wurde zwar bereits überlegt, aber bisher nicht durchgeführt.

Die aktualisierten Spezifikationen bezeichnet die VESA als DisplayHDR Version 1.1. Sie überholen nun generell die Anforderungen und schließen neue Testverfahren, Active Dimming und Vorgaben für die Farbräume und vor allem das Farbvolumen ein. Firmen können ihre Geräte ab sofort für DisplayHDR 1.1 zertifizieren lassen. Übergangsweise wird das auch mit Display HDR 1.0 weiterhin möglich sein – noch bis Mai 2020.

Display HDR 1400 markiert nun die Spitze

DisplayHDR 1400 setzt dabei nun nicht nur 1.400 nits voraus, sondern auch einen dynamischen Kontrastumfang, der 3,5 mal größer ist, als bei DisplayHDR 1000. Asus hat als erster Hersteller bereits ein derartiges Display auf der IFA 2019 in Berlin gezeigt. Das erste Modell mit DisplayHDR 1400 ist der Asus ProArt Display PA32UCG. Er erreicht sogar bis zu 1.600 nits. Laut der VESA nimmt man an, dass die meisten Monitore, welche eine Zertifizierung für DisplayHDR 1.0 erhalten haben, auch eine für DisplayHDR 1.1 erhalten.

Als Anforderung ist nun übrigens auch neu, dass an den Monitoren klar ausgewiesen sein muss, welche Bildschirmmodi DisplayHDR unterstützen und welche nicht. Das soll es Nutzern erleichtern ihre Settings einzurichten. Wer die Spitze erreichen will, also DisplayHDR 1400, muss zudem mindestens 95 % des DCI-P3-D65-Farbraumes abdecken. Zudem gelten schärfere Anforderungen an die Schwarzwerte. DisplayHDR setzt zudem voraus, dass 900 nits an Helligkeit für mindestens 30 Minuten über den gesamten Bildschirm gehalten werden können. Asus bereits erwähntes Modell soll im Übrigen sogar 1.000 nits halten können.

Eine Übersicht über die Anforderungen für DisplayHDR 1.1 erhaltet ihr auch hier. Man darf gespannt sein, denn bald dürften mehr und mehr Hersteller entsprechende Monitore ankündigen.

TCL präsentiert auf der IFA 2019 drei neue 4K-Modellreihen

TCL hat auf der IFA 2019 in Berlin drei neue 4K-Modellreihen für Europa vorgestellt. Das neue Aushängeschild soll die X10-Serie sein. Es handele sich dabei laut TCL nämlich um die ersten Mini-LED-Fernseher mit Android TV. Sie sollen zu den schmalsten Direct-LED-Fernsehern der Welt zählen.

Alle neuen Fernseher von TCL nutzen die integrierte Plattform AI-IN, welche somit etwa auch die Steuerung des Smart Home über den TV erlaubt. Ähnliche Ansätze kennen wir ja auch von LG oder Samsung. Neben den neuen X10 sind auch noch die X81 neu. Dabei handelt es sich um flache QLED-Modelle. Außerdem veröffentlicht TCL noch die Serie EC78. Alle drei Reihen nutzen Android TV als Betriebssystem und sollen in den kommenden Wochen und Monaten in Europa erscheinen.

Die neuen Flaggschiffe, die TCL X10, kombinieren ein Direct Mini LED Backlight, Quantum Dots sowie 4K HDR Premium mit Dolby Vision und HDR10+ sowie natürlich regulärem HDR10 und Hybrid Log Gamma (HLG). Da Android TV als OS herhält, ist der Google Assistant direkt integriert. Mehr als 15.000 LEDs in 768 dimmbaren Zonen kommen zum Einsatz, um eine gleichmäßige Ausleichtung zu garantieren.

TCL 8K Mini LED TV
TCL hat auch bereits ein e8K Version seines Mini LED TVs auf der IFA 2019 ausgestellt

Über die Quantum Dots erreicht man 100 Prozent Farbvolumen nach DCI-P3-Standard bei 15.00 Nits, während das 100Hz-Display für eine flüssige Bildqualität bei schnelllebigen Szenen sorgen soll. Für den Sound sorgt wiederum eine integrierte Onkyo 2.2 Soundbar mit Dolby Atmos. Nicht zu verwechseln sind die TVs mit dem 8K-X10 oder den X10S, über die wir ebenfalls berichtet haben.

Die TCL X81 visieren die Mittelklasse an

TCL X81
Der TCL X81 liefert das beste aus der audiovisuellen Mittelklasse zum attraktiven Preis

Neu sind zusätzlich auch noch die TCL X81. Auch sie sollen mit einem sehr dünnen Gehäuse arbeiten und setzen auf Quantum Dots. Abermals nutzt man Android TV als Betriebssystem mit dem Google Assistant und integriert in diesem Fall ein Onkyo-2.1-Soundsystem mit Dolby Atmos. Auch an diesen Fernsehern könnt ihr neben HDR10 und HLG auch HDR10+ und Dolby Vision verwenden. Erscheinen soll diese Serie in 55 und 65 Zoll. Konkret sind das die Modelle: 55X815 und 65X815.

Es folgt auch noch die Reihe der EC78 – auch in diesem Fall mit Android TV als Betriebssystem und integriertem Google Assistant. Auch bei diesen Fernsehern sind neben HDR10 und HLG auch HDR10+ und Dolby Vision nutzbar. Laut TCL integriert man in diesem Fall ein Onkyo-Soundsystem mit vier Front-Lautsprecher und abermals Dolby Atmos.

Die neuen TCL EC78 sollen in Deutschland ab September zu haben sein. Es wird zwei Modelle mit jeweils 55 bzw. 65 Zoll Diagonale geben – die 55EC780 und 65EC780. Die Preise kommuniziert der Hersteller zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht.

Roku TV startet in Europa mit Hisense als erstem Partner

Roku wurde bei uns bereits einige Male erwähnt, spielte aber bisher auf dem europäischen Markt keine Rolle. Das soll sich ändern, denn das Lizenzprogramm Roku TV wird auf Europa erweitert. Einen ersten Partner kann man ebenfalls bereits vermelden: Hisense.

Erste Modelle will Hisense noch im vierten Quartal 2019 in Europa einführen. Losgehen soll es im Vereinigten Königreich. Die entsprechenden Roku-TV-Geräte kombinieren das Betriebssystem von Roku mit den Bildschirmtechnologien von Hisense. Auf der IFA 2019 in Berlin zeigten die beiden Kooperationspartner bereits die ersten Ergebnisse der Zusammenarbeit.

Roku präsentiert sich erstmals breit auf der IFA 2019
Roku präsentiert sich erstmals breit auf der IFA 2019

Hisense könnte nicht der einzige Partner bleiben, denn grundsätzlich steht es allen TV-Herstellern frei bei Interesse Referenzdesigns von Roku TV zu lizenzieren und Roku OS zu verwenden. Roku TV startete in den USA bereits 2014. Dort sind mehr als 100 Modelle von 10 einzelnen Marken zu haben. Generell ist Roku in den Vereinigten Staaten sehr erfolgreich: Roku schätzt, dass in der ersten Jahreshälfte 2019 mehr als jedes dritte in den USA verkaufte Smart-TV-Gerät ein Roku-Gerät war.

Da liegt natürlich nahe nun auch andere Märkte ins Auge zu fassen. Partner sollen davon profitieren, dass sie keine eigenen Software-Lösungen entwickeln müssen und so die Entwicklung neuer Smart TVs mit vielen Funktionen beschleunigen können. Somit dürfte die Zusammenarbeit mit Roku vielleicht weniger für Player wie LG, Samsung oder Sony interessant sein, aber für kleinere TV-Anbieter mit günstigen Einstiegsmodellen. Jene könnte man kosteneffizient entwickeln und dennoch mit vielen Features veröffentlichen.

Neben den integrierten TV-Lösungen gibt es auch Streaming-Devices, wie den Roku Streaming Stick
Neben den integrierten TV-Lösungen gibt es auch Streaming-Devices, wie den Roku Streaming Stick

Roku TV vereinfacht die Benutzererfahrung

Laut Roku vereinfache Roku TV nicht nur für Hersteller die Entwicklung, sondern auch für Benutzer die Bedienung. Man setzt auf einen zentralen Home-Bildschirm für die Steuerung, welcher alle verfügbaren Inhaltsquellen an einem Ort präsentiert. Genau wie die in den USA verbreiteten Roku-Streaming-Player haben die Roku-Fernseher vollen Zugriff auf den Roku Channel Store, der mit Tausenden von Streaming-Kanälen ausgestattet ist.

Bedienen lassen sich Roku-TV-Modelle entweder mit einer mitgelieferten TV-Fernbedienung oder mit der mobilen Roku-App für Android- und iOS-Geräte. Wann es Fernseher mit Roku TV auch in Deutschland geben könnte, ist aktuell aber noch ungewiss. Bisher wurden die Hisense-Modelle nur für das Vereinigte Königreich vorgestellt. Sie sollen Diagonalen von bis zu 65 Zoll aufweisen. Die Preise will Hisense später nachreichen.

Sharp bringt neue 4K-TVs und zwei Soundbars

Der japanische Hersteller Sharp hat auf der IFA 2019 neue 4K-Fernseher der Reihe BL5EA sowie auch zwei neue Soundbars vorgestellt: die HT-SBW310 und Soundbar HT-SBW800 mit 2.1- bzw. 5.1.2-Sound.

Sharp bringt insgesamt vier neue UHD-Fernseher, die sich in der Reihe BL5EA einreihen. Es handelt sich um Modelle mit 40, 50, 55 und 65 Zoll Diagonale. Die Preise sollen zwischen 399 Euro für den 40- und 749 Euro für den 65-Zoller pendeln. Alle der Fernseher setzen auf Android TV als Betriebssystem und lösen mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf. Auch der Google Assistant ist direkt in die Fernseher integriert.

Da Android TV zum Einsatz kommt, stehen natürlich auch Apps für etwa YouTube, Netflix, Spotify und Co. zur Verfügung. Zudem ist es über Chromecast möglich Inhalte von mobilen Endgeräten auf den TVs zu spiegeln. HDR10 und HLG (Hybrid Log Gamma) finden ebenfalls Unterstützung. Auf Dolby Vision und HDR10+ muss bei den Einstiegs-TVs leider verzichtet werden. Für den Sound sind Lautsprecher von Harman Kardon zuständig.

Sharps neue BL5EA richten sich an das Einstiegssegment

Sharp will im Verlauf des Jahres 2020 dann noch weitere, neue Fernseher mit ähnlichen Spezifikationen für Einsteiger vorstellen. Sie sollen aber die Bilddiagonalen weiter nach oben schrauben und als BN-Serie erscheinen.

Sharp enthüllt die beiden Soundbars HT-SBW310 und HT-SBW800

Dazu kommen die beiden, eingangs genannten Soundbars: die 2.1-Premium-Soundbar HT-SBW310 und die 5.1.2-Soundbar HT-SBW800. Die neue HT-SBW310 integriert Amazon Alexa und erlaubt auch den direkten Zugriff auf Streaming-Dienste. Selbst ein DVB-T2-Tuner sei laut Sharp integriert. Für den Sound sind zwei Klasse-D-Verstärker und zwei 2,5-Zoll-Treiber zuständig. Optional lassen sich auch externe Subwoofer anschließen. Zudem ist 4K- / HDR-Passthrough möglich. 80 Watt Leistung bringt die Soundbar mit.

Die Sharp HT-SBW800 bietet 5.1.2-Sound

Es sfolgt die 5.1.2-Soundbar HT-SBW800 mit einem drahtlosen Subwoofer im Lieferumfang und Dolby Atmos. Zwei Eingänge für HDMI 2.0 sind vorhanden, ebenso ein Eingang für 4K-Passthrough. Neben Anschlüssen für Opcitcal und Koaxial ist auch noch AUX vorhaden. Für das Streaming von mobilen Endgeräten aus ist Bluetooth 4.2 an Bord. Diese Soundbar kommt auf 570 Watt Leistung.

Laut Sharp ist die neue HT-SBW800 ab sofort im Handel zu haben und kostet 559 Euro. Die HT-SBW310 folgt im ersten Quartal 2020 und wird 399 Euro kosten.