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13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi 4K Blu-ray im Test: Krieg im Heimkino

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Inhalt (65%)

Der 11. September 2012 – elf Jahre nach den Anschlägen auf das WTC in New York. Der als Bengasi-Anschlag in die Geschichtsbücher eingehende Überfall auf das US-amerikanische Interims-Konsulat in der gleichnamigen Stadt zog eine Welle der Kritik hinter sich her.
Ob diese Kritik berechtigt ist oder nicht, soll nicht Gegenstand dieser Rezension sein. Sehr wohl aber Michael Bays Film zu diesem Thema. Denn mit 13 Hours – The Secret Soldiers of Benghazi inszeniert der Krachwumm-Regisseur von Transformers & Co. das erste Mal seit Pearl Harbor mal wieder einen auf (politischen) Tatsachen beruhenden Film. Stand zu befürchten, dass er erneut ein romantisches Kitschgemälde vor kriegerischem Hintergrund auf die Leinwand bannen würde, darf man zunächst aufatmen. Denn basierend auf dem Buch 13 Hours: The Inside Account of What Really Happened in Benghazi von Mitchel Zuckoff zeichnet Bay ein realistisches Szenario ohne jede Romantisierung. Auch hält er den ansonsten so gerne genutzten Patriotismus überraschend im Zaum.
Eigentlich hält er sogar die Politik außen vor. Denn 13 Hours kümmert sich keinen Deut um die Hintergründe – weder um jene der Angreifer, noch um jene des US-Außenministeriums.

Sollten eigentlich nur die CIA-Dependance beschützen und geraten mitten in einen terroristischen Gewaltakt

Und so nutzt Bay die reale Geschichte schlicht dafür aus, einen atemlosen Actionfilm aufs Publikum los zu lassen, dessen Szenario unerbittlich ist. Erstaunlicherweise wollte das im Kino kaum jemand sehen. Mit gerade einmal 69 Mio. Dollar weltweitem Einspiel war 13 Hours Michael Bays mit Abstand am schwächsten performender Kinofilm. Ob’s daran lag, dass er in den USA zu einer maximal unglücklichen Zeit während der Vorwahlen zum US-Wahlkampf 2016 startete, in denen Hillary Clinton und Donald Trump erbitterte Gegner waren? Stimmen wurden laut, die vermuteten, dass sich nur politische Hardliner von dem Film angesprochen fühlten, da sie in ihrer Sichtweise (Clinton sei schuld) bestätigt fühlen würden – zumal exakt diese Klientel im Zuge des Marketings offensiv umworben wurde.
Tatsächlich dürften gerade die Hardliner enttäuscht sein. Denn – wie erwähnt – Politik spielt hier praktisch keine Rolle und Hillary kriegt NICHT ihr Fett weg. Es geht vielmehr (typisch Bay) um das Hohelied auf Soldaten und Kameradschaft. Um die Liebe zur Waffe und um klassische Rollenverteilung.

Frauen spielen in Bay-Filmen eher klischeehafte Rollen

Dass sich Bay dabei mit fortschreitender Zeit immer mehr in Computerspiel-Ästhetik verirrt und 13 Hours wie eine Call-of-Duty-Version des Kriegs gegen den Terror anmutet, ist anhand seiner Vita kaum verwunderlich – eine Kathryn Bigelow (Zero Dark Thirty) erreicht er in Sachen Differenziertheit und Ambivalenz ohnehin zu keiner Zeit. Und so ist es am Ende tatsächlich egal (was für die vier Opfer des Anschlags sowie deren Angehörige schmerzhaft sein dürfte), ob der Film auf Tatsachen beruht. Es hätte genauso eine erfundene Geschichte sein können. Für den Betrachter jedenfalls wird kaum erlebbar, welche Umstände um dieses Ereignis herum gegolten haben. Bays Adaption der Romanvorlage ist ein lupenreiner Actionfilm mit viel Geballer, viel Kameradschaft und bisweilen nervenzerrender Spannung. Denn wenn man die inhaltlichen Mängel und Bays Militär-Werbeoptik mal beiseite lässt, sorgen die zahlreichen Scharmützel natürlich für angemessene Kurzweil und spektakuläre Bilder. Außerdem wird’s durchaus gewalthaltig. Nicht umsonst fuhr sich 13 Hours in den USA das ungeliebte R-Rating ein. Aber Krieg ist nun mal kein Wattebausch-Schmeißen und dann dürfen auch mal Körper zerteilt und Kopfschüsse in Zeitlupe gezeigt werden.

Darstellerisch passt das Ganze. Mit John Krasinski hat man sogar einen Hauptdarsteller gewählt, der eigentlich mehr drauf hätte, als das Stereotyp eines Elite-Soldaten zu geben. Das zeigte er zuletzt nicht nur in seinem eigenen Film A Quiet Place, sondern auch in einer ganz ähnlich gelagerten, aber ungleich differenzierteren Rolle als Jack Ryan in der gleichnamigen Prime-Original-Serie nach Tom Clancy.

Bildqualität (85%)

Michael Bay ist auch heute noch ein kleiner Fan von analogen Filmaufnahmen. Trotz der Integration einiger Shots mit Filmkameras entschloss er sich gemeinsam mit Kameramann Dion Beebe hier allerdings dafür, hauptsächlich digital zu schießen. Vornehmlich aufgrund der zahlreichen Nachtaufnahmen und Szenen in der „blauen Stunde“ kurz bevor das Sonnenlicht komplett verschwindet. Hier hatte er wesentlich mehr Flexibilität mit den digitalen Kameras. Hinzu gesellt sich ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie eine höhere Bilddynamik nach HDR10 und Dolby Vision. Letzteres, so viel vorweg, ist die bessere Variante, die UHD zu schauen. Doch dazu später mehr.

Grundsätzlich punktet die UHD in jeder Situation mit einem harmonischeren Look. Die teils drastischen Farben werden wieder zu einer etwas natürlicheren Variante verändert, was vor allem bei den grünen Grasflächen deutlich wird, die über die BD fast neonfarben sind. Hauttöne geraten weniger gelb, sondern sind wärmer/gebräunter. Auch das wirkt insgesamt angenehmer.

Die UHD punktet mit satten Kontrasten und per Dolby Vision mit sehr guter Homogenität

Dazu ist der Kontrastumfang durchweg höher und lässt auch im Schwarz (wie zuletzt bei einigen UHDs) nicht nach. Zusätzlich werden die deutlich besseren Spitzlichter hier besonders auffällig. Glanz in Augen, Lichter auf dem Gelände – alle punktuell-hellen Quellen kommen wesentlich prägnanter rüber. Genau hierfür wurde HDR erfunden – klasse. Die Detailtiefe und Schärfe ist aufgrund der nur hochskalierten UHD erst bei großen Bild-Diagonalen oder Schriften auffällig. Zwischen Dolby Vision und HDR10 hat – wie oben erwähnt – DV die Nase vorn. Der Grund dafür ist die etwas weniger übertriebene Darstellung von Hauttönen. Während HDR10 hier in einigen Szenen arg rotbraun wirkt, lässt Dolby Vision das Geschehen natürlicher wirken. Auch in der Dunkelheit wirkt DV souveräner. Dennoch sind beide Fassungen ein sichtbares Upgrade zur Blu-ray.

Tonqualität (90%)

Wie so oft in den letzten Jahren hat es Anbieter Paramount auch bei 13 Hours wieder nicht geschafft, dem deutschen Ton mehr als eine schnöde Dolby-Digital-Spur mitzugeben. Gleichzeitig glänzt der Originalton mit einer unkomprimerten Dolby-Atmos-Fassung (True-HD-Kern) – einen viel größeren Abstand zwischen zwei Tonformaten kann man rein technisch kaum bieten. Betrachten wir uns das Ganze aber mal unvoreingenommen:

Die DD-Fassung ist zunächst einmal zu leise. Man muss deutlich höher einpegeln als bei üblichen Referenzpegeln. Dialoge dominieren zu Beginn und dürften etwas offener klingen. Etwas brummelig tönen sie aus dem Center. Davon ab kann der deutsche Sound aber durchaus Akzente setzen. Hat man ihn einmal rund 10 dB lauter eingepegelt, offenbart er während des wummernden Scores in Actionszenen auch ganz guten Schub und stellt eine verhältnismäßig gute Dynamik her. Viel besser wird es aber noch, wenn das Konsulat gestürmt wird. Die noch entfernten Schüsse werden erstaunlich präzise aus den Effektlautsprechern wiedergegeben und klingen richtig klasse – inklusive der Querschläger. Werden die Raketenwerfer abgefeuert, gibt richtig was auf die Ohren. Das ist für eine DD-Tonspur aller Ehren wert. Wechselt man während dieser Sequenz auf die englische Atmos-Fassung, merkt man allerdings, was absoluter Tiefbass und perfekte Präzision ist. Was die Projektile und Geschosse der Panzerfäuste sowie die späteren Salven aus den MGs hier abliefern, ist absolut referenzwürdig.

Dolby Digital klingt zwar gut, aber die englische Atmos-Spur fetzt erst so richtig

Wechseln wir auf die Höhen-Ebene vom O-Ton, bzw. betrachten sie zusätzlich zum Gesamtgeschehen, so braucht es keine drei Minuten, bis die Heights das Flugzeug sowie die darauf folgenden Lautsprecher-Durchsagen im Flieger und am Flughafen sehr deutlich von oben präsentieren. Während des beginnenden Überfalls auf das Konsulat zischen dann aber mehrfach die Geschosse der Panzerfäuste durch die Luft und während der Explosion nach 44 Minuten setzt es eine von allen Lautsprechern ausgeführte Sog-/Druckwelle. Die gibt es dann gleich in mehreren Detonationen und auch in der Folge setzt es immer wieder direktionale Effekte wie das Motorengeräusch des Mercedes nach knapp 55 Minuten, wenn unsere Protagonisten über die Kamera hinweg fahren. Bis zum feurigen Finale werden die Heights immer wieder mit eingebunden und lassen das Kriegsgeschehen auf hohem akustischen Niveau über sämtliche Speaker ins Heimkino gelangen – klasse.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (0%)

Bonusmaterial liefern BD und UHD nicht.

Gesamtbewertung 13 Hours  (80%)

Michael Bays 13 Hours ist kein differenzierter Kriegs-, sondern ein lupenreiner Actionfilm. Dessen ständiges und ziemlich arrogantes Kompetenzgerangel ALLER Beteiligten nervt zwar gewaltig, aber die Kampfsequenzen sind wirklich atemlos und extrem packend inszeniert. Nichts für den Feinschmecker-Abend, aber sehr wohl etwas, um mal die Birne frei zu blasen. Ob man die UHD braucht, wo sie doch „nur“ ein hochskaliertes 2K-Bild mit HDR10 und Dolby Vision liefert und keinerlei Verbesserung beim Ton? Ja, man braucht sie! Vor allem, wenn man den Film ohnehin noch nicht hat. Denn das Bild ist durchweg besser als das der Blu-ray. Mit besserem Schwarzwert, sichtbar höherem Kontrastumfang und tollen Spitzlichtern in den dunklen Szenen der zweiten Stunde bietet die Scheibe bisweilen echtes Show-Potenzial.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 11. Juli 2019 Review am: 27. Juli 2019
Erscheinungsjahr Film: 2015 Laufzeit: 144 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

13 Hours – Secret Soldiers of Benghazi Trailer:

Über 1.500 DVDs, Blu-rays und 4K Ultra HD Discs bis zu 50% reduziert

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In der 31. Kalenderwoche lockt Amazon mit „Sommer, Sonne, Sonderangebote!“. Über 1.500 Filme & Serien auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray sind bis zu 50% reduziert. Die Highlights der Aktion findest du hier!

Hier geht es zur Aktion!

Über die Filter-Funktion innerhalb der Aktion, können wir uns schnell die entsprechenden 4K Ultra HD Blu-rays hervorheben. Insgesamt um die 60 UHD Discs sind zum teil drastisch reduziert. So gibt es z.B. die Triple-Movie-Box mit Arrival/Life/Passengers für nur 36,26 Euro, die Men in Black Trilogie für 28,97 Euro oder Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub für 13,97 Euro. Gleich fällt auf, dass es sich wohl um eine Sony Pictures Aktion handeln muss. Des weiteren gibt es Spider-Man: Homecoming für 16,97 Euro und viele weitere Filme für unter 20 Euro. Durchstöbern lohnt sich! 

Auch bei den HD Blu-rays, vor allem im Serien-Segment kann man sich noch einige Euro sparen. Die komplette Serie „Breaking Bad“ für 34,97 Euro, ebenso die Complete Collection House of Cards für 59,97 Euro oder wie wäre es mit aktuellen Staffeln von Outlander, oder Better Call Saul für 21.97 Euro?

Google Play Filme & Serien: Ab sofort Titel von Disney in 4K verfügbar

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Es ist schon seit 2017 möglich via Google Play Filme & Serien ausgewählte Titel in 4K mit HDR zu erstehen. Das Gros des Angebots bleibt allerdings den USA und Kanada vorbehalten. Das gilt zunächst auch für die Neuzugänge von Disney.

Immerhin kann man auch in Deutschland beispielsweise „Spider-Man: Homecoming“ in 4K über Google Play Filme & Serien beziehen. In den Vereinigten Staaten ist das Angebot aber ungleich größer, als hierzulande. Dieses Gefälle vergrößert sich nun abermals. Denn überm großen Teich fügt nun auch Disney allerlei Filme im digitalen Store von Google hinzu. Dazu zählen beispielsweise auch Titel von Lucasfilm, Marvel und Pixar.

Die Filme lassen sich in 4K aber nicht ausleihen, sondern nur kaufen. Zu den Launch-Titeln zählen „Avengers: Infinity War“, „Captain Marvel“, „Coco“, „Solo: A Star Wars Story“, „Black Panther“ und „Der König der Löwen“. Alle genannten Filme bieten neben der erhöhten UHD-Auflösung gegenüber den HD-Pendants auch noch HDR10 als Vorzug. Weder Dolby Atmos noch Dolby Vision sind allerdings an Bord.

Die kosten für die einzelnen Titel liegen über denen der HD-Versionen und spielen zwischen 20 bis 25 US-Dollar. Wirklich lohnenswert sind die Käufe damit rein wirtschaftlich gedacht nicht, da man die Ultra HD Blu-ray der genannten Filme in den USA im Grunde für die gleichen Preise erhält. Als Dreingaben winken dann die regulären Blu-rays plus digitale Kopien – und natürlich eine bessere Bildqualität als bei den rein digitalen Varianten über den Google Play Store. Vom Bonusmaterial mag man da fast gar nicht anfangen.

Deutschlandstart der 4K-Versionen ist ungewiss

Ob und wann Disney seine 4K-Versionen auch in Europa bzw. Deutschland zu Google Play Filme & Serien hieven wird, ist aktuell leider ungewiss. So gibt es auch die meisten anderen 4K-Filme, welche in den USA über den Play Store digital zu haben sind, hierzulande nicht über die Plattform von Google. Auch „Avengers: Endgame“ soll übrigens in den USA schon ab dem 30. Juli in 4K mit HDR über den Play Store zur Verfügung stehen.

In den USA bietet Disney nun seine Titel auch in 4K über Google Play an

Weitere Katalogtitel will Disney in den kommenden Wochen und Monaten noch ergänzen. Damit setzt man nun auch Apple unter Druck, denn bei iTunes stehen die Filme von Disney nur in HD zur Verfügung. Hier dürfte Apple in Zusammenarbeit mit Disney aber sicherlich bald nachziehen. Das Problem könnte sein, dass Apple von Studios verlangt ihre 4K-Versionen zum selben Preis anzubieten wie die HD-Varianten. Diese Strategie scheint nicht so ganz nach Disneys Geschmack zu sein.

Sony RX100 VII: Neue Kompaktkamera mit 4K-Video und voller Sensorauslesung

Sony hat mit der RX100 VII eine neue Kompaktkamera mit fest integriertem Objektiv angekündigt. Das gute Stück erscheint im August 2019 und beherrscht auch 4K-Videos und HDR. Als Preis rufen die Japaner 1.299 Euro aus.

Laut Sony habe man für die neue RX100 VII viele Techniken der Alpha 9 übernommen.. Das Bezieht das Unternehmen etwa auf den Autofokus mit einer Anzahl von 357 Phasen-AF Punkten und 425 Kontrast-AF Punkten. Zudem bietet die Kamera Echtzeit-Tracking und einem Autofokus mit Augenerkennung für Foto und Video. Als Herzstücke agieren der neu entwickelte 1,0 Zoll Exmor RS CMOS-Bildsensor und der BIONZ X Bildprozessor der aktuellsten Generation.

Als festes Objektiv hält das Zeiss Vario-Sonnar T Zoomobjektiv (24–200 mm, f/2.8 bis 4.5) her. Man gibt eine AF-Geschwindigkeit von 0,02 Sekunden an. Zudem habe man das Tracking enorm verbessert und könne bewegte Bilder daher mit 20 Bildern pro Sekunde verfolgen. Das soll für scharfe Fotos und Videos sorgen. Fotos lassen sich natürlich sowohl als JPEG als auch als RAW speichern.

4K-Videos dreht die neue Sony RX100 VII mit bis zu 3.840 x 2.160 Bildpunkten und liest dafür den vollen Sensor aus. Man verzichtet also auf Pixel-Binning, was in dieser Preisklasse immer noch ungewöhnlich ist. Es sind allerdings nur 30 fps möglich. Aufgrund der kompakten Maße der Kamera, nur 102 x 58 x 43 mm und des geringen Gewichts von 302 g ist sie sehr mobil. Videos lassen sich im XAVC-S-Format speichern. Auch externe Mikrofone sind anschließbar.

Sony RX100 VII kann auch Videos im Hochformat aufnehmen

Eine weitere Besonderheit der Sony RX100 VII ist, dass sie auch Videos im Hochformat aufnehmen kann. Damit will Sony sicherlich die Social-Media-Junkies für sich begeistern. Auch Zeitrafferaufnahmen mit bis zu 1000 Bildern pro Sekunde sind möglich. Der Touchscreen der Kamera ist um 180° neigbar, was Vloggern entgegen kommen soll. Hybrid Log-Gamma (HDR) / S-Gamut3.Cine / S-Log3 und S-Gamut3 / S-Log3 werden ebenfalls unterstützt.

Paralell zur Kamera an sich erscheint auch noch eine Gehäusetasche in Lederoptik (LCJ-RXK) inklusive Objektivhülle und Schultergurt ein. Als Preis nennt Sony für dieses Accessoire 85 Euro. Wie eingangs erwähnt, so kostet die Sony RX100 VII in Deutschland 1.299 Euro und ist ab August im Handel erhältlich. Alle technischen Details bündelt Sony für Interessierte auch noch auf seiner Website.

Amazon Prime Video verschwindet von älteren Sony Smart TVs

Sony und Amazon informieren aktuell gemeinsam darüber, dass die App für den Streaming-Dienst Amazon Prime Video von vielen Smart TVs des Unternehmens verschwindet. Es handelt sich um ältere Modelle aus den Jahren 2010 bis 2013.

Die App solle laut einer E-Mail, welche man aktuell an Kunden verschickt, aber auch auf anderen Geräten wegfallen – z. B. Blu-ray-Playern von Sony. Wer allerdings einen halbwegs aktuellen TV oder Player nutzt, muss sich offenbar keine Sorgen machen. Zu den TVs haben Amazon und Sony auch schon konkrete Gerätelisten herausgegeben. Welche Player betroffen sind, erklärt man im Detail leider noch nicht.

Aktuell ist Amazon Prime Video zudem generell noch an älteren Smart TVs von Sony nutzbar. Wegfallen soll der Dienst bzw. die App auf den Endgeräten ab dem 26. September 2019. Damit die Nutzer nicht im Regen stehen gelassen werden, erhalten sie derzeit per E-Mail einen Gutscheincode, der 20 Euro Rabatt beim Kauf eines Amazon Fire TV gewährt. Jener kann dann statt des TVs zum Streamen genutzt werden.

Generell sind auch nur Fernseher ohne Android TV aus dem Angebot von Sony betroffen. Offenbar haben Sony und Amazon die E-Mail übrigens versehentlich auch an einige Besitzer aktueller TVs verschickt – jene können die Nachricht aber getrost ignorieren. Wir selbst empfehlen ohnehin sich nicht unbedingt auf die smarten Funktionen zu verlassen, da jene oft deutlich zähflüssiger und unzuverlässiger arbeiten, als externe Lösungen. Letztere müssen nicht viel kosten, wie etwa der Google Chromecast Ultra oder der Amazon Fire Stick 4K zeigen.

Folgende Bravia-Modelle von Sony sind betroffen

Sony hat auch schon konkret mitgeteilt, welche älteren Bravia-Modelle also in Zukunft ohne Amazon Prime auskommen müssen. Es sind durchaus viele Modelle, aber eben keine aktuellen Geräte. Nach all den Jahren sollte also durchaus eine externe Streaming-Lösung als Alternative in Frage kommen.

Unschön ist es natürlich dennoch immer, wenn Hersteller ab Werk vorhanden Funktionalität später wieder entfernen. Ob es in diesem Fall an Sony oder an Amazon gelegen hat, ist ein wenig unklar. Unten lest ihr, welche Smart TVs der Japaner betroffen sind.

2010 BRAVIA Modelle:

  • BX30* and BX40* Series
  • EX30*, EX4**B, EX40*, EX50*, EX60*, EX70* and EX71* Series
  • NX50*, NX70*, NX71*, NX80* and NX81* Series
  • HX70*, HX80*, HX90*, LX90* and PX30* Series

2011 BRAVIA Modelle:

  • EX32*, EX42*, EX52* and EX72* Series
  • HX72*, HX82*, HX92*, NX72*, and CX52* Series

2012 BRAVIA Modelle:

  • EX55* and EX65* Series
  • HX75*, HX85*, HX95* and X90** Series

2013 BRAVIA Modelle

  • W60*A, W65*A, W68*A, W80*A, W85*A and W90*A Series
  • X85**A, X90**A, and S99*A Series

NBCUniversal: Eigener Streaming-Dienst für April 2020 angekündigt

Nun ist der Launch-Zeitraum bestätigt: Der CEO von NBCUniversal, Steve Burke, hat bei einem Gespräch mit Investoren erklärt, dass sein Arbeitgeber im April 2020 einen eigenen Streaming-Dienst ins Rennen schicken werde. Damit reiht sich NBCUniversal in eine lange Liste neuer Anbieter ein.

So wird wohl bald die Ära ein Ende finden, in der Kunden im Wesentlichen bei Amazon Prime Video und Netflix das Gros ihrer begehrten Serien- und Filminhalte finden konnten. Aktuell konzentrieren beide Anbieter die Marktmacht im Streaming-Bereich. Konkurrenz belebt das Geschäft, wie man so schön sagt. Doch viele Nutzer fürchten sich nun für Insellösungen, da fast jedes große Studio einen eigenen Streaming-Dienst für seine Inhalte eröffnen möchte.

Warner hat beispielsweise bereits HBO Max vorgestellt. Disney bringt noch 2019 Disney+ an den Start – 2020 soll die Plattform wohl in Deutschland ins Rennen geschickt werden. Es war schon eine Weile bekannt, dass da auch Comcast seine Fühler ausstreckt. Nun haben wir die Bestätigung, dass die Tochter NBCUniversal mit seinem Streaming-Dienst im April 2020 loslegen wird. Auch hier startet man aber zunächst nur in den USA. Je nachdem wie es dort läuft, sollte anschließend auch der Launch in Europa anstehen.

Warner und Disney ziehen, zumindest in den Vereinigten Staaten, zugunsten ihrer eigenen Streaming-Angebote ihren Content nach und nach von Netflix und Amazon Prime Video ab. Man muss nun abwarten, wie NBCUniversal da konkret vorgehen wird. CEO Burke hat bereits erklärt, dass die technische Plattform wohl Now TV von Sky UK ähneln werde. Ansonsten fehlen uns aber weitgehend Details zum Streaming-Angebot.

Exklusive Eigenproduktionen zunächst nicht geplant

Comcast bzw. NBCUniversal will offenbar auch Inhalte für seinen Streaming-Dienst lizenzieren. Es dürften dort aber eben Inhalte von Universal, des Fernsehsenders NBC und auch von den Sky Studios landen. Exklusive Eigenproduktionen sind zunächst aber wohl nicht angedacht. Das könnte es erschweren mit der wachsenden Konkurrenz Schritt zu halten, zu der neben Amazon Prime Video, Netflix und anderen Filmstudios mittlerweile sogar Apple mit TV+ zählt.

Für Nutzer heißt es momentan ausharren. Die gute Nachricht ist, dass das neue Wirrwarr an Streaming-Diensten zunächst nur die USA überschwemmt. Aber auch in Europa wird man sich sicherlich bald an der Aufspaltung der Inhalte versuchen.

Neue Nvidia Shield Android TV ist bestätigt

Es gibt schon seit einiger Zeit Gerüchte um eine neue Nvidia Shield Android TV. So wurde bereits neues Zubehör diskutiert – eine Fernbedienung („Friday“) sowie ein Controller („Stormcaster“). Jetzt verdichten sich die Hinweise endgültig, denn Nvidia hat eine neue Shield durch die amerikanische Behörde FCC geschleust.

Über die Federal Communications Commission (FCC) sickern regelmäßig neue Produkte durch, da Hersteller ihre Neuheiten vor Veröffentlichung erst zertifizieren lassen müssen. Im Juni gab es außerdem Hinweise auf neue Shield-Hardware mit Android 9.0 Pie und Andeutungen darauf, dass eine neue Shield womöglich auch eine wichtige Plattform für Googles Game-Streaming-Dienst Stadia sein könnte.

Die neue Nvidia Shield Android TV ist bei der FCC als „P3430 SHIELD Android TV Game Console“ aufgeführt. Im Inneren soll die neue Revision des Tegra X1, T210B01, werkeln. Ansonsten verrät die FCC aber noch keine neuen Details zur Ausstattung. Fans der bisherigen Shield-Modelle aus den Jahren 2015 und 2017 (hier unser Test) hoffen bestimmt auf Unterstützung für Dolby Vision.

Das Dokument bei der FCC wurde am 16. Juli 2019 erstellt und erst diese Woche dort eingereicht. Wann die neue Shield erscheinen könnte und auf welche Veränderungen wir uns noch gefasst machen können, steht in den Sternen. So schweigt Nvidia noch zu den neuen Informationen. Wahrscheinlich erscheint uns aktuell eine mögliche Vorstellung der neuen Shield auf der IFA 2019 in Berlin.

Verbesserungspotential im Bereich Gaming

Nvidia kann die Shield Android TV vor allem im Bereich Gaming optimieren. So bewarb man die Box Anfangs gleichermaßen als Multimedia- und Gaming-Plattform. Der Bereich des Zockens geriet dann aber zunehmend ins Hintertreffen und die eigene Game-Streaming-Plattform GeForce Now unterzieht das Unternehmen gerade einer Generalüberholung. Hier besteht also Potential für Verbesserungen.

Nvidia Shield Android TV 2017
Nvidia Shield Android TV (2017): Anschlüsse der alten und neuen Version im Vergleich

Wir sind jedenfalls gespannt auf die neue Version der Nvidia Shield Android TV. Bis die offizielle Ankündigung erfolgt, kann es aber noch eine Weile dauern – dass sie kommen wird, ist aber nun nur noch eine Frage der Zeit.Nvidia

LG versorgt seine TVs mit ThinQ AI ab sofort mit Apple AirPlay 2 und HomeKit

LG versorgt ab heute seine TVs des Jahres 2019 mit einer Aktualisierung. Die neue Firmware liefert endlich die versprochene Unterstützung für Apple Airplay 2 sowie HomeKit nach. Auch Dolby-Vision-Inhalte lassen sich damit übertragen!

Konkret verteilt der südkoreanische Hersteller die Aktualisierung für die NanoCell-, OLED- und UHD-Modelle, die sich in die Reihe ThinQ AI einreihen. Wann die neue Firmware jeweils bei euch eintrudelt, kann aber variieren. Zwar bestätigt LG, dass die Verteilung heute in mehr als 140 Ländern begonnen hat, man dürfte das Update aber sicherlich in Schritten ausrollen, um die Server nicht zu überfordern. Wann ihr also jeweils individuell an die Reihe kommt, ist schwer zu sagen. Der eine wird früher, der andere später in den Genuss kommen.

Für 4K-Fans ist sicherlich die Unterstützung für Apple AirPlay 2 die größere Sache. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass via AirPlay 2 nicht nur generell das weitertratschen von Audio- und Videostreams funktioniert, sondern sogar Dolby Vision einbezogen wird. Ihr könnt also an einem Apple iPhone, iPad oder Mac das Video starten und dann an den TV weiterreichen – mit Dolby Vision. Voraussetzung ist natürlich, dass der Inhalt das HDR-Format auch einsetzt.

LG versorgt ThinQ-AI-TVs mit Apple AirPlay 2 und HomeKit

Auch Fotos lassen sich auf diese Weise weitergeben und am TV darstellen. Wer wiederum nicht nur visuelle Inhalte konsumiert, kann auch Musik und Podcasts von etwa Apple Music übertragen. Die Möglichkeiten sind dank Apple AirPlay 2 an den ThinQ-AI-Modellen also recht vielfältig.

Auch Apple HomeKit kommt an den LG-TVs an

Wer sich mit Smart-Home-Komponenten versorgt hat, dürfte sich zudem über die HomeKit-Unterstützung freuen, die parallel zu Apple AirPlay 2 an den Fernsehern mit LG ThinQ AI ankommt. Der einzige Wermutstropfen dürfte hier darin zu sehen sein, dass LG das erwähnte Update eben nur für Fernseher aus dem Jahr 2019 verteilt. Sicherlich wäre da mancher Besitzer eines High-End-TVs aus dem Jahr 2018 auch gerne mit von der Partie gewesen.

Wer jedoch einen LG-Fernseher aus dem Jahr 2019 besitzt, der ThinQ AI bietet, sollte ab sofort nach der neuen Firmware Ausschau halten – viel Spaß mit Apple AirPlay 2 und HomeKit!

Warner und Universal veröffentlichen ihre ersten HDR10+/Dolby Vision „Multi-HDR-Discs“

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Warner und Universal veröffentlichten ihre ersten „Multi-HDR-Discs“, die neben dem statischen HDR10 auch beide dynamischen HDR-Formate HDR10+ und Dolby Vision unterstützen. Warner veröffentlicht „Godzilla: King of Monsters“, Universal „Pets 2“ in der Multi-HDR-Konfiguration.

Es hat einige Zeit gedauert, bis die Filmstudios ihr Versprechen für die Unterstützung des neuen dynamischen HDR10+ Formats eingelöst haben. Warner Bros. hatte sich bereits im Januar 2019 zu dem von Samsung mitentwickelten Format bekannt. Universal Pictures ist erst seit April 2019 mit im Boot. Mit Abstand folgen nun die ersten 4K Blu-rays Discs, die neben dem statischen HDR10 auch HDR10+ und Dolby Vision unterstützen.

Deutlicher Vorsprung für Dolby Vision

Dolby Vision HDR ist am Markt weitaus besser etabliert. Egal ob es sich um 4K Blu-rays, digitale Releases oder Hardware handelt. Seit 2016 arbeitet Dolby daran, seine Technologie zu platzieren und zu festigen. HDR10+ kommt nach fast zwei Jahren immer noch nicht so richtig aus dem Loch. Vielleicht ändert sich das ja, sollten die angekündigten Releases „Godzilla: King of the Monsters“ und „Pets 2“ eine bessere oder ebenbürtige Darstellung wie Dolby Vision bieten.

Begeisterung sieht anders aus! Kann das HDR10+ Format dem Animationsfilm "Pets 2" ein besseres Bild entlocken?
Begeisterung sieht anders aus! Kann das HDR10+ Format dem Animationsfilm „Pets 2“ ein besseres Bild entlocken?

Zumindest haben weitaus mehr Nutzer die Möglichkeit, einen Vergleich zwischen den beiden Formaten anzustellen. Im Frühjahr und Sommer dieses Jahres sind weitaus mehr Fernseher mit HDR10+ und Dolby Vision in den Handel gekommen, unter anderem von Philips und Panasonic. Samsung hält dagegen weiterhin nur an HDR10+ fest, während Dolby Vision-Pionier LG Electronics dem Konkurrenzformat keine Beachtung schenkt.

Hat HDR10+ noch eine Chance?

HDR10+ muss sich mit den kommenden Veröffentlichungen auf jeden Fall beweisen, sonst sieht es schlecht aus für das dynamische Format und somit auch für Samsungs TV-Segment. Neben den bereits genannten Titeln, wird Universal Pictures wohl die Cornetto Trilogie, bestehend aus „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“ und „The Worlds End“ ebenfalls als Multi-HDR-Variante veröffentlichen.

Alle genannten Titel und weitere 4K Blu-ray mit HDR10, Dolby Vision und HDR10+ findest du auch in unserer 4K Blu-ray Komplettliste!

Verkaufsstart der Philips OLED804 und OLED854 Serien im August

Philips (TP Vision) freut sich den Verkaufsstart der OLED804 und OLED854 Serien bekanntgeben zu können. Ab August 2019 sind die 4K OLED Fernseher ab 2.199 Euro (UVP) aufwärts im Handel erhältlich. 

Mit den OLED-Modellen 804 und 854 möchte Philips die „Maßstäbe für eine möglichst naturgetreue Bildqualität erneut verschieben“. Ein Versprechen, welches mit dem überarbeiteten P5 Prozessor der 3. Generation eingelöst werden soll. Dabei handelt es sich erstmals um eine Dual-Chip-Lösung, mit der die Verbesserungen in der SDR und HDR-Wiedergabe ermöglicht werden. Bildrauschen wird durch ein De-Contour Enhancement und Bit-depth Calculation verbessert, während die verbesserte Perfect Natural Reality Technologie (HDR Upscaler) mit einer Specular Detection (erkennt Spiegelungen), Region Classification und Skin Tone Protection (erhält natürliche Hauttöne) arbeitet. (HIER GEHT ES DIREKT ZUM PREISVERGLEICH)

OLED804/854 mit Dolby Atmos und Dolby Vision

Wem das zu technisch war, der kann vielleicht eher etwas mit der Aussage anfangen, dass sich die Bildperformance gegenüber dem P5 Prozessor der 2. Generation um rund 20% verbessert haben soll. Neben der optimierten Bildverarbeitung, gibt es noch weitere Features, die den Modellen aus 2019 vorbehalten sind. So unterstützen die OLED804 und OLED854 erstmalig Dolby Atmos 3D Sound und Dolby Vision HDR. Ebenso mit an Bord: HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma) und HDR10+. Wir sind gespannt, wie gut die neuen Philips OLEDs die dynamischen HDR-Formate HDR10+ und Dolby Vision interpretieren wird. Auf jeden Fall sollen die Probleme der Detailverluste in dunklen Bildbereichen, die von der Community bemängelt wurden, mit dem neuen Prozessor der Vergangenheit angehören.

OLED804 Philips
Die Standfüße des OLED804 könnenin zwei Positionen angebracht werden

50 Watt Sound + Twin Tuner

Zu den weiteren Highlights zählt sicherlich das minimalistische, jedoch ansprechende Design, das 3-seitige Ambilight sowie das integrierte 50 Watt 2.1 Sound-System. Dieses teilt sich in zwei 10 Watt Lautsprecher und einen freischwingenden 30 Watt Subwoofer auf. Auch ein Twin Tuner (DVB-S2/C/T2 HD) ist integriert. Als Betriebssystem kommt Android TV 9 (Pie) zum Einsatz. Das System kommt mit Google Assistant und kann auch Befehle von Amazon Alexa („Works with Alexa“) verarbeiten.

Unterschied zwischen OLED804 & OLED854

Der Unterschied zwischen dem OLED804 und OLED854 ist schnell erklärt. Während der OLED804 zwei kleine Chrom-Standfüße besitzt (können an zwei Positionen angebracht werden), ermöglicht es der OLED854 seinen Nutzern den TV-Bildschirm mit den mittig angebrachten T-Standfuß um bis zu 15% zu drehen. Der OLED854 kostet in der 55 und 65 Zoll Variante 100 Euro mehr im UVP.

OLED854 4K OLED TV Philips
Der OLED854 kann mit Hilfe des T-Stanfußes gedreht werden

Preis und Verfügbarkeit

Zuletzt aktualisiert am 22. Juni 2026 um 01:17 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Der OLED804 kostet in der 55 Zoll Variante 2.199 Euro, als 65 Zöller 3.299 Euro. Die unverbindliche Preisempfehlung des OLED854 erhöht sich durch den schwenkbaren T-Standfuß jeweils um 100 Euro, also 2.299 Euro bzw. 3.399 Euro. Ab Anfang/Mitte August 2019 werden die TV-Modelle im Fach- und Online-Handel zu finden sein.

Alternativen von Philips

Wer sich mit dem Android Betriebssystem gar nicht anfreunden kann, der sollte sich bis zur IFA 2019 Anfang September gedulden. Mit großer Wahrscheinlichkeit kündigt TP Vision im Rahmen der Messe seinen ersten OLED Fernseher mit hauseigenem Betriebssystem SAPHI an, den OLED754. Für den etwas kleineren Geldbeutel hat Philips im LCD-Bereich noch die Performance-Serie 7354 oder „The One“ anzubieten. Diese ist bereits ab 749 Euro (UVP) aufwärts erhältlich.