Kann Netflix ohne Werbung weiter gesund wachsen? Laut Industrie-Experten auf einer Podiumsdiskussion ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich gezielte Anzeigen auf Netflix einschleichen.
Wer Streaming hört, muss unweigerlich an Netflix denken. Das Unternehmen hat die „flexible digitale Verteilung von audiovisuellen Inhalten“ erst so richtig ins Rollen gebracht. Den Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern nutzt Netflix, um seine Abonnentenzahlen immer weiter in die Höhe zu treiben. Wer denkt, Netflix ginge es darum, seine Nutzer glücklich zu machen und deren Bedürfnisse zu befriedigen, der hat womöglich die Entwicklungen der letzten Jahre nicht ganz mitverfolgt. Netflix möchte vorwiegend seine Aktionäre bei Laune halten, z.B. mit der Ausweitung auf neue Märkte oder Preiserhöhungen wie sie vor Kurzem in Deutschland auf dem Plan standen.
Solange die Abonnentenzahlen und der Aktienkurs nach oben gehen, ist alles gut. Doch irgendwann hat man alle wichtigen Märkte abgegrast und alle möglichen Abonnenten akquiriert. Wie will man da noch Umsatz- und Gewinnzuwächse generieren? Die Antwort ist einfach und unbequem zugleich: mit Werbung.
Bei Netflix geht es vor allem um eines: Geld
160 Stunden eingesparte Werbung pro Jahr
Laut einer Statistik aus dem Jahr 2016 sparen sich Netflix Abonnenten um die 160 Stunden Werbung pro Jahr, vergleicht man die durchschnittliche Wiedergabezeit mit linearen TV-Angeboten. Selbst wenn man die Zeit für das Zwischenspeichern (Buffering) der Streams abzieht, dann kommen die Nutzer sicher noch mit einem dicken Plus auf dem Zeitkonto davon. Netflix gehen also Milliarden Umsätze durch die Lappen. Und selbst wenn man in den vergangenen Jahren immer gepredigt hat, dass man werbefrei bleiben wird, so wird irgendwann kein Weg um Werbung herumführen.
150 Millionen potenzielle Werbeobjekte
Das Potenzial, welches sich dadurch Netflix und dessen Werbepartnern eröffnen würde, wäre immens. Fast 150 Millionen zahlende Abonnenten sind eine Hausnummer, die Werbetreibende die Freudentränen in die Augen treiben. Zudem handelt es sich hierbei nicht um „Max Mustermanns“ und „Susi Standardname“, sondern um Nutzer, deren Nutzungsverhalten wohlbekannt ist. Alter, Geschlecht, Interessen, Bildungsgrad, Einkommen… alles Dinge die sich mit speziellen Algorithmen errechnen lassen. Daran angepasste Werbung trifft weit öfters ihr Ziel!
Ob Netflix dafür einen eigenes, kostenloses jedoch werbefinanziertes „Light-Abo“ ins Leben ruft, oder seinen Nutzern die Anzeigen via „Sponsored Content“ schmackhaft macht, ist eigentlich egal. Am Ende wird Netflix sein „Werbefrei-Versprechen“ brechen müssen, um nicht unterzugehen. Denn wo man kein Geld verdienen kann, da findet man auch keine Aktionäre.
Gehen wir’s mal anders an und hauen die größte Kritik an Captain America: The First Avenger direkt zu Beginn raus: Der nachträglich digital verkleinerte Körper oder wahlweise auf den schmalen Body von Stand-in-Darsteller Leander Deeny aufanimierte Kopf von Chris Evans ist eine tricktechnische Katastrophe. Marvel-Produzent Kevin Feige erzählt gerne, dass die Leute nach Test-Vorführungen ungläubig gefragt hätten, wie man dem schmächtigen Rogers plötzlich so viel Muskulatur hinzufügen konnte – ausgehend von der Prämisse, dass dieses Testpublikum offenbar wirklich dachte, der schmächtige Evans wäre der „Richtige“ und die kräftige Version der „Falsche“. Wenn das keine fantasievoll ausgeschmückte Behauptung Feiges ist, sondern eine tatsächliche Reaktion, darf man ruhig fragen, aus welchen seit 25 Jahren kinoabstinenten Testpersonen dieses Publikum bestand.
Nun aber das Gute am ersten Captain America: Obige, durchaus charmant gemeinte, Kritik bleibt der einzige Schwachpunkt des Films.
So sieht also ein frisch gebackener Supersoldat aus | Bildquelle: highdefdiscnews.com
Und das war in der Form sicher nicht unbedingt zu erwarten. Immerhin gehört die Filmadaption um den Superhelden mit dem „Amerika“ im Namen zu den schwierigsten im Marvel-Universum überhaupt. Eine frühere Variante war 1990 nicht mal ins Kino gekommen und weitere Versuche, einen echten Kinofilm zu inszenieren, verzögerten sich immer wieder. Bis Marvel Studios stärker als Produzent auftrat und beginnend mit Iron Man das MCU begründete. Dennoch sollte es noch drei weitere Jahre dauern, bis The First Avenger 2011 die Lichtspielhäuser enterte. Da man von vornherein plante, die Figur in mindestens fünf weiteren Filmen zu etablieren, schliff man vor allem am Charakter von Steve Rogers. Der Held, der wie kein Zweiter die US-Symbolik vertrat, musste weniger patriotisch als vielmehr menschlich und mit blitzsauberer Moral versehen werden. Immerhin sollte der Film nicht nur beim heimischen, sondern zugleich beim Weltpublikum landen. Außerdem, und damit sind wir wieder bei den ersten gut 30 Minuten mit dem schmächtigen Kerlchen: Trotz der tricktechnischen Mängel bei der Umsetzung der Schrumpfung ist man als Zuschauer ganz bei diesem bemitleidenswerten Kerlchen. Bei diesem 50kg-Milchbubi, der so sehr für das kämpft, was seiner Überzeugung entspricht, dass man sofort Beschützer-Instinkte entwickelt. Rogers ist ein guter Mensch – bedingungslos. Und das bleibt er auch, nachdem er die Wandlung zum Superhelden vollzogen hat.
Naja an der „Uniform“ müssen wir noch etwas arbeiten | Bildquelle: highdefdiscnews.com
Ohnehin war Chris Evans die perfekte Wahl. Nicht auszudenken, was für einen düsteren Cap es gegeben hätte, wenn Bucky-Darsteller Sebastian Stan die Rolle, für die er zwischendurch tatsächlich im Gespräch war, übernommen hätte. Der blonde Evans, der als Johnny Storm aka Human Torch schon mal eher unglückliche Superhelden-Erfahrung gemacht hatte, legt hier das arrogant-überhebliche Verhalten seiner Figur aus The Fantastic Four komplett ab und legt den Grundstein für eine Charakter-Entwicklung, die ihn während der kommenden Fortsetzungen und Avengers-Filme zur unerwartet schillernden Figur werden lässt. Außerdem liefert The First Avenger die Superhelden-untypischste Story im Marvel-Universum. Verortet im Zweiten Weltkrieg gibt’s zwar ein bisschen SciFi zu sehen (immerhin tritt Tony Starks Vater Howard als Nebenfigur auf), doch die Action ist tief verwurzelt in der Realität. Das in Sepiatönen eingefangene Kriegsszenario bietet außerdem die Möglichkeit für ein paar durchaus kritische Anmerkungen. Alleine die Werbetrommel-Tanzauftritte von Steve Rogers dürfen als sarkastischer Kommentar auf die Kriegsmaschinerie gesehen werden.
Gleichzeitig reicherte Regisseur Joe Johnston seinen Film mit zahlreichen Filmzitaten an und lockerte den Ton gerade so weit, dass man das Szenario nicht bierernst nehmen musste. In Verbindung mit den authentischen Kostümen und durchaus packender Action- und (von Evans weitgehend selbst ausgeübten) Stunts gehört Captain America – The First Avenger zweifelsfrei zu den besseren Teilen des MCU.
Captain America: The First Avenger wurde vornehmlich digital aufgenommen.
Vom unterschiedlichen Ausgangsmaterial wurde für die UHD allerdings lediglich ein 2K DI angefertigt. Das ist nun in Verbindung mit der höheren Bilddynamik HDR10 sowie einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum auf die Disk gelangt. Doch, Überraschung: Wer denkt, es würde farbiger und knalliger, sieht sich getäuscht. Ganz im Gegenteil. Der ohnehin schon etwas farblose und gräuliche Film ist über die UHD noch etwas desaturierter.
Knallige Farben sucht man bei „Captain America: The First Avenger“ vergeblich | Bildquelle: highdefdiscnews.com
Dunkle Szenen erscheinen noch etwas grauer und liefern auch keinen verbesserten Schwarzwert. Im Vorteil sind allerdings die Hautfarben, die von einer leichten Orangetönung der Blu-ray ausgehend nun neutraler und etwas wärmer wirken. Die echten farbigen Szenen wie bspw. das rote Demo-Fahrzeug von Stark oder die rote Maske von Red Skull sind zwar etwas weniger knallig, aber dafür im Rahmen des erweiterten Farbraums in Richtung satteres Rot verschoben. Das leuchtet zwar nicht stärker, wirkt aber prägnanter.
Die 4K Blu-ray von „Captain America: The First Avenger“ liefert aber immer wieder Luminaz-Highlights, die der Blu-ray vorenthalten bleiben | Bildquelle: highdefdiscnews.com
Ebenfalls schwierig ist es für die höhere Auflösung. Denn gegen den eingesetzten Weichzeichner-Look tut sich die 4K-Disk wirklich schwer. Schon über die Blu-ray gab es nur wenige wirklich knackige Close-ups. Die Anzahl derer erhöht sich über die UHD nicht. Wenn aber mal ein Bild gut aufgelöst ist (wie die Naheinstellungen von Tommy Lee Jones), dann kann man durchaus einen leichten Auflösungsvorsprung ausmachen. Auch Caps Schild hat mehr Textur und wirkt knackiger. Besser gerät auch die Neutralität. Während die Blu-ray in den Schnee-Szenen zuweilen etwas bläulich erscheint, kann die UHD dies etwas reduzieren. Auch Schattierungen auf den Sandsteingebäuden der damaligen Zeit sind eindrucksvoller. Am auffälligsten ist tatsächlich, dass das zuweilen trotz Weichzeichner-Look der BD noch sichtbare Korn über die UHD fast eliminiert ist. Und so ist die UHD zwar auch nicht wirklich scharf, aber vielleicht insgesamt etwas ausgewogener.
Die UHD von Captain America: First Avenger bekommt für beide Sprachen (theoretisch) ein Update. Theoretisch? Nun ja, die Tatsache, dass der deutsche Ton nun in Dolby Digital Plus und nicht mehr in Dolby Digital vorliegt (und mit ~300kbps höherer Datenrate läuft), während die englische Fassung jetzt Dolby Atmos und nicht mehr dts-HD-Master liefert, klingt zunächst mal wie ein kleines Upgrade. Doch weil eben die letzten DD+-Spuren des Anbieters eher sehr undynamisch ausfielen, steht zu befürchten, dass sie gar schwächer klingt als die stärker komprimierte Fassung. Und tatsächlich ist das so. Hört man sich ein paar der kurzen Actionszenen wie das Abfeuern der Plasmakanone mehrmals im direkten Vergleich an, wirkt die alte DD-Version etwas wuchtiger und ein bisschen dynamischer. Das fällt lange nicht so dramatisch aus wie bspw. bei Black Panther – dennoch hat man hier trotz höherer Datenrate die weniger zupackende Tonspur. Keinen Einfluss indes hat es auf die Direktionalität, die nach wie vor gut ist.
Der deutsche Dolby Digital Plus 5.1 Mix sorgt wie dieser Flammenwerfer für Atmosphäre | Bildquelle: highdefdiscnews.com
Und dem englischen Ton geht’s ja auch nicht besser. Auch die Atmos-Fassung ist weniger dynamisch und leiser als das dts-HD-Master-Pendant der bisherigen Blu-ray. Auch hier ist das nicht extrem dramatisch, im direkten Vergleich aber raus zu hören. Ein wenig kompensieren kann man es, wenn man die Lautstärke anhebt. Denn so richtig schlecht ist der Atmos-Sound nun nicht. Nach wie vor kommt er wirklich effektvoll rüber, liefert eine tolle Räumlichkeit und sehr präzise Dialoge. Den leichten Rückschritt in Sachen Dynamik macht dafür die Integration der Höhen-Ebene ein wenig wett. Denn die liefert von Beginn an den dramatischen Soundtrack mit aus der Höhe und lässt auch das Gestein nach etwas über vier Minuten auf den Zuschauer herabfallen.
Der Originalton in Englisch gefällt uns etwas besser, es bleibt aber Luft nach oben | Bildquelle: highdefdiscnews.com
Erstmalig sehr aktiv wird’s beim Experiment von Dr. Zola, wenn Gekreische und heulende Sounds parallel zu den Energieblitzen zu hören sind. Ein bisschen Feuer im ersten Showdown nach einer Stunde, eine zerspringende Glasscheibe nach 75 Minuten, das springende Motorrad nach knapp 80 Minuten, ein Panzer, der über die Kamera hinweg rauscht – es sind kurze und einzelne Effekte, die das Geschehen nach oben hin erweitern und die Geräusche sind nie sonderlich innovativ. So stellt die Atmos-Fassung von Captain America – First Avenger zwar eine Bereicherung dar und ist durchaus gelungen, gehört aber nicht zu den Klassenbesten – trotz einiger cooler Sounds.
Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (80%) 2D-Betrachtung
Das Bonusmaterial von First Avenger liegt komplett auf der Blu-ray vor und besteht aus dem Audiokommentar von Johnston, Kamerafrau Shelly Johnson und Cutter Jeffrey Ford. Dazu gibt’s den Marvel One-Shot: „Etwas Lustiges geschah auf dem Weg zu Thors Hammer“ sowie insgesamt vier entfernte (und wahlweise kommentierte) Szenen und sieben Featurettes. Letztere erzählen in knapp 47 Minuten über die Adaption des Comiclooks in den Film, die Verwandlung des Titelhelden oder die Wurzeln von Captain America. Natürlich kümmert man sich auch um Superschurke Red Skull, um dessen Herkunft aus den Comics und um dessen Darstellung durch Hugo Weaving.
Gesamtbewertung Captain America – The First Avenger (80%)
Captain America – First Avenger hatte zwar nicht das größte Kinoeinspiel des MCU, legte aber den Grundstein für eine zunächst unterschätzte und später so wichtige Figur innerhalb der Avengers. Und selbst wenn die beiden Fortsetzungen stimmiger – und vor allem tricktechnisch besser – gerieten, ist auch der erste Rogers‘-Einsatz ein unterhaltsamer Film. Gerade aufgrund seines Zweiter-Weltkrieg-Szenarios ist er auch optisch außergewöhnlich und hat mit Hugo Weavings Red Skull auch einen charismatischen Bad Guy – was nicht jeder MCU-Film von sich behaupten kann.
Die UHD ist ein Upgrade, keine Frage. Sie ist zwar noch etwas entsättigter als die bisherige Blu-ray, in ihrer Farbgebung und Kontrastierung aber stimmiger und auch nicht mehr so unentschlossen wechselnd zwischen Korn und übertriebenem Weichzeichner. Gleichwohl kann das Bild nicht mit den jüngsten Filmen mithalten. Der Sound bietet zwar in Sachen Datenrate eine Verbesserung, klingt aber eine Spur schwächer als die sehr gute DD-Fassung der bisherigen Blu-ray. Die englische Atmos-Fassung bereichert das Geschehen, ohne absolute Referenzwerte zu erreichen.
Das Smartphone OnePlus 7 Pro wird am 14. Mai 2019 offiziell vorgestellt. Schon jetzt hat der Hersteller aber offiziell mitgeteilt, dass der Bildschirm des Geräts HDR10+ unterstützen werde. Somit handelt es sich um eines der ersten mobilen Endgeräte, das diese HDR-Variante nutzt.
HDR10+ wird vorwiegend von Samsung vorangetrieben, konnte aber Anfang April etwa Universal Pictures Home Entertainment als wichtigen Partner vermerken. Aktuell fristet HDR10+ aber ein Schattendasein, denn es dominieren HDR10 sowie Dolby Vision. Vielleicht kann man da ja im mobilen Bereich etwas drehen. So unterstützen auch Samsungs eigene Smartphones, die Galaxy S10e, S10 und S10+, HDR10+. Da reiht sich aber eben bald auch das OnePlus 7 Pro ein.
OnePlus geht noch einen Schritt weiter und hat im gleichen Atemzug bestätigt, dass man Partnerschaften mit YouTube und Netflix angeleiert habe. Beide Streaming-Plattformen sollen also am OnePlus 7 Pro zumindest mit HDR10 nutzbar sein. Weitere Inhalte mit HD und HDR10 werden ebenfalls am OnePlus 7 Pro zur Verfügung stehen. Aktuell muss man aber festhalten, dass nur wenige Apps und Inhalte an mobilen Endgeräten auf HDR setzen.
Während Spiele für Konsolen und PCs beispielsweise des Öfteren HDR einbinden, ist das an mobilen Endgeräten nicht der Fall. Auch liest sich ein wenig amüsant, wie OnePlus HDR10+ bewirbt: „HDR10+ ist derzeit aufgrund der hohen technischen Anforderungen für die Produktion nur auf wenigen Fernsehgeräten und Smartphones verfügbar.“ So liegt die geringe Verfügbarkeit weniger an den technischen Anforderungen und mehr daran, dass die Konkurrenz sich im Zweifelsfall eher für Dolby Vision entscheidet.
Der CEO von OnePlus, Pete Lau, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, eine Kooperation mit YouTube und Netflix eingegangen zu sein, um Nutzern die Möglichkeit zu geben, Videos in HDR10-Qualität anzusehen.“ Hier ist die Formulierung natürlich auch interessant, da man zwar mit dem Display HDR10+ unterstützt, aber nur konkret feststellt, dass HDR10 bei Netflix und YouTube nutzbar sein werde.
HDR10+ wird wahrscheinlich weiter eine Nische bleiben
So ist dann auch die Frage, ob HDR10+ am OnePlus 7 Pro tatsächlich einen greifbaren Mehrwert bieten wird. Das muss letzten Endes die Zeit zeigen. Das neue High-End-Smartphone erscheint am 14. Mai 2019 und wird einen Bildschirm mit 6,7 Zoll und 3.120 x 1.440 Pixeln nutzen. Es soll eine Triple-Kamera mit 48 + 8 + 16 Megapixeln und sogar optischer Bildstabilisation bieten. Zudem ist von einer Frontkamera mit 16 Megapixeln die Rede.
Zu den weiteren Spezifikationen zählen aller Voraussicht nach der Qualcomm Snapdragon 855 als SoC, 6 bis 12 GByte RAM und bis zu 256 GByte Speicherplatz. Der Fingerabdruckleser soll wie beim Xiaomi Mi 9 direkt im Display sitzen. Für den Akku rechnet man mit 4.000 mAh. Gespannt sind wir auf den Preis dieses Smartphones mit HDR10+. Mehr erfahren wir dann sicherlich am 14. Mai 2019.
Amazon.de startet seine große „Für 100€ kaufen und 50€ Sofortrabatt erhalten“-Aktion auf ausgewählte Filme & Serien. Wählt aus über 1.100 Titeln der unterschiedlichsten Genres und sahnt am Ende bis zu 50 Prozent Rabatt ab.
In der Auswahl befinden sich einige Juwele, die z.B. „The Expanse – Staffel 1“, die BBC-Doku „Die Jagd – Auf Leben und Tod“ oder der Bud Spencer Film „Aladin“. Oder wie wäre es mit „Xaver und sein ausserirdischer Freund“ die „IP-Man“ Trilogie oder die komplette Serie „King of Queens“. Zugegeben, die Auswahl hat etwas von „Resterampe“, mit der Aktion lassen sich aber perfekt Lücken in der heimischen Filmsammlung schließen.
Weitere Film & Serien-Aktionen
Wer hier nicht fündig wird, der sollte sich noch die „3 Marvel-Filme für 2“-Aktion ansehen. Diese umfasst alle Filme & Serien aus dem Marvel-Universum die bereits erschienen sind. Ein klein wenig hochwertiger geht es bei der „10 Blu-rays für 50 Euro“-Aktion zu. In dieser findet man Titel von Fox (James Bond, Alien usw.) zu günstigen Preisen. Und digital hat Prime Video „Kultfilme und Klassiker“ reduziert!
Wir haben die ersten Preise für Panasonics 2019 OLED TV Lineup gefunden. Umgerechnet werden die 4K OLED Fernseher der GZW954, GZW1004 und GZW2004 Serien wohl ab 2.099 Euro in den Handel kommen.
Update 08-05-2019: Panasonic hat die Preise für die GZW2004 und GZW1004 Modelle bestätigt. Der TX-55GZW2004 kostet 3.499 Euro, das 65 Zoll Modell (TX-65GZW2004) für stolze 4.499 Euro. Die Modelle der GZW1004 Serie kosten 2.299 Euro (55 Zoll) bzw. 3.299 Euro (65 Zoll).
Originalbeitrag: Panasonic hat bereits die unverbindlichen Preisempfehlungen für den dänischen Markt bekanntgegeben. Unsere Angaben stützen sich somit auf eine Umrechnung von Dänischen Kronen in Euro. Um Fehler durch die Umrechnung und unterschiedliche Steuersätze (25% in Dänemark) zu vermeiden, haben wir als Grundlage die bereits kommunizierten Preise des LG OLED Lineups 2019 in Euro mit den dänischen Preisen verglichen, um eine genauere Preisangaben geben zu können. Eine offizielle Kommunikation von Panasonic für den deutschen Markt steht leider noch aus. Die Zahlen sind aber ein ganz guter Gradmesser für alle Nutzer, die mit dem Gedanken spielen sich einen Panasonic OLED TV aus dem Modelljahr 2019 zu kaufen. Die Geräte sind dank „Multi-HDR“ (HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision) und HCX Pro Intelligent Prozessor besonders attraktiv.
Sechs OLED TVs mit Multi-HDR
In Deutschland erscheinen die GZW954, GZW1004 und GZW2004 Modellreihen jeweils in 55 und 65 Zoll. In ausgewählten Ländern wie Dänemark gibt es zudem noch eine GZ1500 (GZW1504) Serie. Diese ist für den deutschen Markt jedoch nicht vorgesehen. Nachfolgend haben wir euch die Haupt-Features der Panasonic OLED TVs aus dem Jahr 2019 inkl. der umgerechneten Euro-Preise* aufgelistet:
Panasonic GZW954:
Panasonics „Einstiegs OLEDs“ der GZW954 Serie
4K OLED TV mit HDR10+ und Dolby Vision
Einfacher, flacher Standfuß
Active Black Filter
My Home Screen 4.0
Standard Fernbedienung
TX-55GZW954
55 Zoll
2.099 Euro*
TX-65GZW954
65 Zoll
2.999 Euro*
Panasonic GZW1004:
Die GZW1004 bietet ein etwas hochwertigeres Design + eine schönere Fernbedienung
4K OLED TV mit HDR10+ und Dolby Vision
Flacher Design-Standfuß
Active Black Filter
My Home Screen 4.0
Premium Fernbedienung
TX-55GZW1004
55 Zoll
2.299 Euro*
TX-65GZW1004
65 Zoll
3.299 Euro*
Panasonic GZW2004:
GZW2004: Panasonics Premium OLED mit ausgesuchten und verbesserten Panels und Dolby Atmos Soundsystem
4K OLED TV mit HDR10+ und Dolby Vision
Professional Edition OLED Panel (+30% Helligkeit)
3.1.2 Dolby Atmos Soundsystem (140 Watt)
Flacher Design-Standfuß
Active Black Filter
My Home Screen 4.0
Premium Fernbedienung
TX-55GZW2004
55 Zoll
3.499 Euro*
TX-65GZW2004
65 Zoll
4.499 Euro*
Sobald wir die offiziellen Deutschland-Preise von Panasonic erhalten, werden wir diese natürlich über unsere Webseite kommunizieren. Wer mehr über die neuen 4K OLED Fernseher erfahren möchte, der sollte sich diesen Beitrag nicht entgehen lassen. Zudem waren wir auf der Panasonic Convention und haben euch ein paar audiovisuelle Eindrücke der OLED-Serien mitgebracht:
Sky vs. DAZN: Die beiden Anbieter kooperieren zwar im Bezug auf die Übertragung der Champions League, sind aber bei den Rechten rund um die Fußball-Bundesliga Konkurrenten. DAZN bekräftigt nun noch einmal, dass man den Pay-TV-Anbieter ernsthaft angreifen wolle.
In einem Interview mit Kress äußerte sich der Chef für Sport und Vermarktung bei Sky Deutschland, Jacques Raynaud, zu der Konkurrenz von DAZN. Der Manager glaubt, dass sein Arbeitgeber Qualitätsmaßstäbe bei der Live-Übertragung von Fußballspielen setze. Dennoch beobachte man selbstverständlich die Arbeit der Konkurrenz. Das schließe nicht nur DAZN ein, sondern z. B. auch Eurosport. Oberstes Ziel Skys sei es aber Top-Qualität zu bieten.
Sky bzw. Raynaud sieht sich da auch durch die Sportkommentatoren wie Frank Buschmann oder Wolff Christoph Fuß der Konkurrenz überlegen. Bei Top-Spielen biete man bewusst ein Doppelspiel von Kommentator und Experte, was für die Fans einen echten Mehrwert darstelle. Auch würden die Fußball-Freunde in Deutschland die Einblicke und Analysen vor und nach den eigentlichen Partien bei Sky sehr schätzen. Das spiegele sich in den Zuschauerzahlen zur Berichterstattung deutlich wider.
Im Bezug auf DAZN erklärt Raynaud, dass der Streaming-Anbieter da mit weniger Geld einen gänzlich anderen Weg gehe. Das könnte auch funktionieren, sei aber bei den Fans seiner Ansicht nach nicht der beliebteste Weg. Zudem habe auch Sky günstige Angebote für Fans auf Lager – durch das Sky Ticket beispielsweise. DAZN wiederum will all das aber nicht auf sich sitzen lassen und möchte mit seinem puristischen Ansatz gerne in der Übertragung der Bundesliga mitmischen.
Bis 2021 hat Sky noch die Rechte an der Übertragung der Fußball-Bundesliga
Allerdings benötigen da sowohl interessierte Fans als auch Sky Deutschland noch etwas Geduld. Denn bis 2021 hat sich Sky die Rechte an der Übertragung der Bundesliga ja gesichert. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass DAZN große Töne spuckt. Am Ende will DAZN dennoch nicht um jeden Preis einen Bieterkampf eingehen, denn man möchte schließlich bei seinem aktuellen Preismodell für Abonnenten verbleiben. Sky Deutschland hat da mehr Spielraum.
DAZN hat in der jüngsten Vergangenheit erneut betont, dass man Interesse daran habe die Spiele der Bundesliga live zu übertragen. Man müsse aber derzeit noch abwarten, bis die Rechtepakete der DFL feststehen. Dann werde man weiter schauen. Am Ende wird es also für beide Seiten bzw. für Fußballfans ein interessantes Duell: Zur Abwechslung nicht auf dem Platz, sondern hinter den Kulissen.
Loewe hat vorläufige Insolvenz angemeldet. Der schwächelnde TV-Markt und die sinkenden Preise im High-End Segment haben dem traditionellen TV-Hersteller aus Kronach schwer zugesetzt.
Es ist nicht das erste mal, dass sich Loewe in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Erst 2013 meldete das Unternehmen Insolvenz an, konnte sich jedoch mit einem Sanierungsprogramm und neuen Produkten (Loewe bild OLED TVs) neu am Markt positionieren. Innerhalb kürzester Zeit konnten freigestellte Mitarbeiter wieder ihre Arbeit aufnehmen und die Belegschaft wurde sogar aufgestockt. Jetzt scheint alles wie vor sechs Jahren. Die Geschäftsführung versucht innerhalb der nächsten 3 Monate einen Sanierungsplan mit den Gläubigern auszuarbeiten. Dem Management steht ein Sachverwalter bei. Die Gehälter und Löhne der rund 500 Mitarbeiter sind während dieses Zeitraums gesichert.
Umsatzsteigerungen ohne Gewinn
Loewe konnte in den Jahren nach der ersten Insolvenz die Umsätze kontinuierlich steigern. Die neuen bild TV-Modelle und klang Audio-Komponenten wurden zu hohen Preisen am Markt platziert. Die Produktentwicklung und Fertigung in Deutschland sowie die hochwertigen Materialien erlaubten es Loewe leider nicht in die mittlere Preisschiene zu gelangen. In 2016 und 2017 schaffte man neben LG Electronics einen OLED-TV mit Dolby Vision auf den Markt zu bringen. Damals waren die Anschaffungspreise für einen OLED noch weit höher. Verlangte man für einen 55 Zoll OLED noch gute 3.999 Euro, bekommt man heute besser ausgestattete Modelle bereits für um die 1.200 Euro.
„Made in Germany“ zieht nicht mehr
Loewe ist und konnte leider nicht mit den sinkenden Marktpreisen mitgehen und so fuhr man auch in guten Jahren nur Verluste ein. Es war immer schwerer zu rechtfertigen, wieso ein Kunde zu einem TV von Loewe greifen soll. Bei gleicher Ausstattung kosteten die Geräte gerne mal das Doppelte als bei der Konkurrenz. Das Gütesiegel „Made in Germany“ hat da sicherlich nicht viel geholfen. Für den Großteil der Kunden zählt auch weiterhin nur Preis/Leistung.
Bleibt abzuwarten, wie und ob Loewe diese schweren Zeiten überstehen kann. Vor allem für die Beschäftigten wäre es wünschenswert, wenn man das Unternehmen erneut retten könnte.
YouTube hat mit YouTube Premium ein kostenpflichtiges Abonnement ins Rennen geschickt. Premium ermöglicht die werbefreie Nutzung der Online-Plattform und gewährt außerdem Zugriff auf mehrere Eigenproduktionen. In Zukunft möchte man Eigenproduktionen wie „Cobra Kai“ aber nicht mehr nur hinter einer Bezahlschranke verbergen.
Der Schritt könnte auch damit zusammenhängen, dass YouTube Premium bisher wohl nicht besonders gut läuft, so munkelt man. Es heißt, dass YouTube nur wenige zahlungswillige Abonnenten habe gewinnen können. Deswegen will man seine Eigenproduktionen, die YouTube Originals, wohl lieber mit Werbung einem breiteren Adressatenkreis zugänglich machen.
Das hat der Chief Business Officer von YouTube, Robert Kyncl, bereits offiziell bestätigt. Demnach habe man sich bei YouTube bewusst gegen Paywalls entschieden und man setzte lieber auf die engere Kooperation mit Werbetreibenden. Im Zuge dieses neuen Kurses soll es auch die ersten beiden Staffeln der Serie „Cobra Kai“ kostenlos zu sehen geben. Die Serie, welche den 1980er-Jahre-Klassiker „The Karate Kid“ fortsetzt, ist sicherlich auch das Original mit dem breitesten Publikum.
So wird die erste Staffel von „Cobra Kai“ vom 29. August bis zum 11. September 2019 für alle Nutzer frei verfügbar sein. Die Staffel 2 soll dann ebenfalls für alle Zuschauer werbefinanziert abrufbar sein. Eine dritte Staffel ist offenbar ebenfalls schon geplant. Auch für Kevin Harts „What The Fit“ ist eine neue Season in Planung. Darüber hinaus arbeitet man bei YouTube an einem gemeinsamen Original mit dem Musiker Justin Bieber.
YouTube setzt auf Werbung statt Paywall
Als weitere Originals plant YouTube unter anderem eine Dokumentation über Paris Hilton, Beiträge über das Musik-Event Lollapalooza sowie eine interaktive Produktion namens „A Heist with Markiplier“. Dabei legt YouTube den Fokus insgesamt weniger auf Serien, die mit Eigenproduktionen von Amazon und Netflix konkurrieren müssten, sondern auf nicht-fiktionale Projekte mit Mitwirkenden, die online bekannt sind. Es sind auch für den Herbst 2019 neue Staffeln von „Impulse“ sowie „Liza on Demand“ geplant.
Es stoßen zwei weitere Dokumentarserien hinzu: „Claire“ und „Dude Perfect“. „Claire“ wird sich dabei um die YouTuberin Claire Wineland drehen, welche nur 21 Jahre alt wurde und an Mukoviszidose verstorben ist. In „Maluma: Lo Que Era, Lo Que Soy, Lo Que Sere“ soll es hingegen um den Latin-Star Maluma gehen. Außerdem nennt man bei YouTube noch Formate wie „BookTube“, „Could You Survive The Movies“ , „Retro Tech“, „Show Me Evidence“ (Arbeitstitel) und das Philosophie-Projekt „The School of Life“ (Arbeitstitel).
Onkyo erweitert seine RZ-Serie um die Modelle TX-RZ740 und TX-RZ840. Der Hersteller geht bei den 9.2 Kanal-AV-Receivern keine Kompromisse ein, weshalb die Modelle mit einer THX- und IMAX Enhanced-Zertifizierung glänzen.
Müsste man die AV-Receiver anhand des Preises und der Ausstattung mit wenigen Worten beschreiben, dann würden diese wohl „Gehobene Mittelklasse für AV-Enthusiaten“ lauten. Die aktiven 9.2 Kanäle bringen 215 Watt/Kanal (TX-RZ840) bzw. 185 Watt/Kanal (TX-RZ740) an Leistung. Das funktioniert jedoch nur, wenn nur ein einziger Kanal angesteuert wird. Bei einem Multi-Lautsprecher-Setup verringert sich dementsprechend die Leistung. Reicht aber immer noch aus um sich eine Anzeige wegen Ruhestörung vom Nachbarn einzufangen ;). Die Modelle verfügen 11.2-Kanal-Pre-Outs und können mit einer zusätzlichen, externen Endstufe Lautsprecherlayouts mit bis zu 7.2.4 Kanälen darstellen! So kommt ein Dolby Atmos oder DTS:X Soundtrack erst so richtig zur Geltung! (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
Dolby & DTS Upmixer
Wer einen älteren Dolby Surround oder DTS-Soundtrack über den AV-Receiver wiedergibt, der darf sich auf die integrierten Upmixer freuen. Diese binden die Höhenlautsprecher in die klangliche Darstellung ein und liefern ein dreidimensionales Klangerlebnis. Die Technologien die sich dahinter verbergen heißen „DTS Neural:X Upmixer“ und „Dolby Atmos Height Virtualizer“. Cross-Mixing, also die Wiedergabe von DTS-Soundquellen über den Dolby Upmixer ist leider nicht mehr möglich. Dieses Feature wurde bereits bei vielen 2018er Modelle entfernt.
Eine etwas schlankere Anmutung ohne Frontblende, der TX-RZ740 in silber
THX & IMAX enhanced
Das sich das nicht nur laut Pressemitteilung gut anhört, sondern auch im Einsatz beim Kunden, bezeugen die THX- und IMAX Enhanced-Zertifizierungen. Der TX-RZ840 und TX-RZ740 sollen einnehmenden Sound in Kinoqualität abliefern können. Dafür mussten sich die AV-Receiver über 2.000 Benchmark-Tests stellen. Während es sich bei THX eher um so etwas wie ein „Gütesiegel“ handelt, hat die IMAX Enhanced-Auszeichnung wirklich einen Einfluss auf die Klangwiedergabe. Die Geräte unterstützen demnach eine optimierte DTS:X Audiodecodierung um den vollen Dynamikumfang von IMAX-Kino-Soundtracks wiedergeben zu können. Leider gibt es bisher nur wenige solcher Soundtracks. Es sollen in Zukunft aber mehr optimierte Versionen via Streaming und 4K UHD Blu-ray angeboten werden.
Flexibel einsetzbar
7 HDMI-Eingänge und zwei HDMI-Ausgänge bilden die Basis für den flexiblen Einsatz der TX-RZ840 und TX-RZ740 AV-Receiver. Die HDMI-Signale können sogar über eine zweite Zone an einen weiteren Projektor/Fernseher/Monitor ausgespielt werden. Über Zone 2 können auch Signalquellen aus den analogen Anschlüssen, SPDIF, dem Netzwerk oder via Bluetooth dargestellt werden. Eine dritte Zone erlaubt ebenfalls alle diese Zuspielungen, ausgenommen HDMI. Zone 2 und 3 können auch synchronisiert werden. So könnte man z.B. einen Preview-Monitor mit Sound im Technikraum unterbringen, während das Ergebnis im Heimkino zu sehen/hören ist.
Beide Modelle (Abgebildet TX-RZ840) sind in schwarz und silber erhältlich
Rein auf die Wiedergabe von Audiosignalen gesehen sind die AV-Receiver wahre Multitalente. Wie es sich in einem vernetzen Zeitalter gehört, lassen sich Inhalte auch kabellos übertragen. Zu den unterstützen Technologien zählen unter anderem Google Chromecast, Apple AirPlay 2, DTS Play-Fi und FlareConnect. Zudem werden namhafte Streaming-Services wie Amaon Music, Spotify, TIDAL, Deezer oder TuneIn unterstützt. Dank „works with Sonos“-Zertifizierung lassen sich auch Sonos-Lautsprecher in die Wiedergabe einbinden – steuerbar mit der Sono-App.
Perfekte Raumakustik dank „AccuEC Advance“
Damit sich das alles perfekt anhört, liefert Onkyo eine 9-Punkt-Raumakustik-Kalibrierung mit Namen „AccuEQ Advance“ gleich mit. Das Messmikrofon ist im Lieferumfang des TX-RZ840 und RZ-RX740 enthalten. Zu erwähnen wären auch noch die zusätzlichen On-Screen-Anzeigen, die Informationen zum Ein- und Ausgang der AV-Anschlüsse präsentieren. Bildrate, Audiocodec etc. lassen sich mit einem Tastendruck ablesen. Das ist vor allem praktisch für Problembehandlungen mit externen Geräten.
Anschlüsse des TX-RZ840 auf der Rückseite ist ähnlich dem TX-RZ740
Das „Herz“ der 9.2 Kanal AV-Receiver bildet der neue Quad-Core SoC (System on Chip). Das neue System erlaubt erweiterte Netzwerkfunktionen wie z.B. das schnelle 2×2 MIMI WiFi (802.11ac). High-Res Audioinhalte werden dank AKM-Mehrkanal-DAC unterstützt. 384 kHz mit 32-bit Signale werden von er Digital-Analog-Wandlung mittels VLSC (Vector Linear Shaping Circuitry) „gereinigt“ um präzise dargestellt werden zu können. Der TX-RZ840 kann zudem DSD Direct 11.2 MHz darstellen, der TX-RZ740 leider nicht. Beide Modelle können DSD 11,2/5,6/2,8 MHz in PCM-Signale konvertieren, FLAC, WAV, AIFF und ALAC werden mit einer Auflösung von 192 kHz/24-Bit*10 unterstützt
Unterschied zwischen TX-RZ740 und TX-RZ840:
Preislich liegt zwischen den beiden Geräten rund 250 Euro. Klar das sich diese Preisdifferenz aufgrund unterschiedlicher Ausstattungen ergibt. Wir konnten drei Hauptunterschiede zwischen dem TX-RZ740 und TX-RZ840 ausmachen. Wie am Anfang bereits erwähnt, ist der RZ840 mit maximal 215 W/Kanal etwas stärker als sein Bruder mit 185 W/Kanal. Ob 30 Watt mehr ins Gewicht fallen, dass kommt vor allem auf das Lautsprecher-Setup an, welches an das Gerät angeschlossen wird. Ein Feature welches dem TX-RZ840 vorbehalten ist, ist eARC (enhanced Audio Return Channel). Der eARC-Support findet man am Main-Out-HDMI. Zuletzt gibt es noch kosmetische Unterschiede. Der TX-RZ840 kommt etwas wuchtiger daher und versteckt seine Funktionstasten gekonnt hinter einer Blende. Beim RZ-740 sind die Tasten immer erreichbar unterhalb des Displays angebracht. Das sollten dann auch alle wichtigen Unterschiede in der Ausstattung sein. Wer auf eARC verzichten kann und sich nicht an den 20 Watt weniger Leistung stört, der greift wohl zum günstigeren TX-RZ740.
Auch auf der Rückseite des TX-RZ740 vermisst man keine Anschlüsse!
Preis TX-RZ740 & TX-RZ840
Auf die gehobenen Mittelklasse-Receiver muss man gar nicht lange warten. Mit der Veröffentlichung der Informationen gehen die Modelle auch gleich in den Handel. Somit „verfügbar ab sofort“. Der RX-RZ740 erscheint zu einem UVP von 949 Euro. Der TX-RZ840 mit erweiterten Features kostet 1.199 Euro (UVP).
Viele 4K-Fans kaufen noch optische Datenträger, um über die Ultra HD Blu-ray die bestmögliche Bild- und Audioqualität zu erhalten. Doch immer mehr Kunden verzichten mittlerweile auf physische Medien und geben sich Streaming-Angeboten hin. Jene verzeichnen aktuell ein enormes Wachstum.
So hat das Unternehmen Conviva, welches für Partner wie HBO, Sky und DAZN Streaming-Daten auswertet, seinen Bericht zum ersten Quartal 2019 veröffentlicht. Demnach wuchs der Bereich für Video-Streaming um 49 % schneller als noch im ersten Quartal 2018. Parallel habe sich auch die Qualität der Streaming-Angebote verbessert.
Demnach hätten sich international etwa die Bufferingrates um 34 % verbessert und die Bildqualität um 17 % erhöht. Wie man allerdings die Bildqualität konkret in Prozentpunkten bemessen will, das erklärt Conviva im Detail leider nicht. Der Fernseher ist dabei offenbar die beliebteste Station um Video-Streams abzurufen und weist entsprechend das größte Wachstum auf. Danach folgen mobile Endgeräte.
Streaming erlebt aktuell einen Boom
Conviva wertet zur Ermittlung seiner Zahlen laut eigenen Aussagen in 180 Ländern Daten aus rund 3 Mrd. installierten Streaming-Apps aus. Die Daten zeigen, dass die Anwender offenbar immer noch am liebsten am Fernseher, also am in der Regel größten Bildschirm im Haushalt, ihre Videos ansehen. Man macht aber auch auf Probleme aufmerksam: Für Streaming-Anbieter sei es wichtig Kunden zu binden. Gerade Werbung wirke oft abschreckend, speziell wenn sie zu Anfang eines Videos geschaltet werde und womöglich Ladezeiten mit sich bringe.
Conviva fokussiert sich bei seinen Auswertungen teilweise auf den US-Markt
Laut den Analysten von Conviva sei es für die Anbieter entscheidend nicht nur inhaltliche, sondern auch technische Qualität zu bieten. Das sei etwa auch ein Hinweis an HBO: Verzögerte sich dort der Start eines Videos um ca. 5 Sekunden, brachen bereits 13,6 % der Zuschauer den Stream ab. Buffering spielt also eine enorme Rolle, denn die Zuschauer sind ungeduldig. Und der Verlust an Zuschauern bedeutet im Regelfall auch geringere Werbeeinnahmen oder schwindende Abonnenten.
Wartezeiten beim Streaming schrecken Zuschauer ab
Conviva rechnet auch für den weiteren Verlauf des Jahres 2019 mit anhaltendem Wachstum. Mehr und mehr Zuschauer würden sich etwa vom linearen Fernsehen verabschieden und die zeitliche Unabhängigkeit des Streaming schätzen. Das gilt natürlich besonders für die USA, wo Pay-TV einen hohen Stellenwert besitzt und Streaming deswegen auch das Potential hat Geld zu sparen, wenn es den Vertrag mit dem Kabelanbieter ersetzt.