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Online-Fernsehen gewinnt an Beliebtheit

Der Anbieter von TV-Streaming, Zattoo, hat seinen ersten „TV Streaming Report“ vorgestellt. In der Studie wertet man aus, wie das Online-Streaming des linearen Fernsehprogramms aktuell von den Nutzern angenommen wird.

Als Basis dient eine Umfrage, welche man Anfang 2018 unter 800 Internetnutzern aus der Schweiz durchgeführt hat. Laut Zattoo sei das Ziel der Erhebung gewesen, besser zu verstehen wie Internet-TV-Angebote wie eben Live-TV, Mediatheken und Video on Demand
konsumiert werden. Außerdem erkenne man anhand der Ergebnisse, dass TV-Streaming sich wachsender Beliebtheit erfreue.

Laut Zattoo erkenne man mehrere zentrale Trends. Zum einen erreiche TV-Streaming mittlerweile den Massenmarkt. Die Nutzung werde selbstverständlich. Zum anderen sei es allgemein für die Anwender selbstverständlich, vorwiegend Inhalte online zu konsumieren. Das gelte für Musik mittlerweile genau so wie für Videos. Live-TV über das Internet würden bereits 54 % der befragten Nutzer verwenden. 30 % greifen auf Mediatheken und Video-On-Demand-Angebote zu.

Kann TV-Streaming den traditionellen Empfang ersetzen?

Für rund 54 % der Befragten ist es sogar „sehr gut vorstellbar“ bzw. „vorstellbar“ Fernsehen irgendwann ausschließlich über das Internet zu konsumieren. Schon jetzt konsumieren die Anwender im Wohnzimmer am Fernseher viele Online-Inhalte. Das geschieht nicht nur über Mediatheken, sondern auch über Angebote wie YouTube, Amazon Prime Video oder Netflix.

Die Zukunft des Fernsehens könnte online zu finden sein

Im Rahmen der Umfrage haben 31 % der Nutzer angegeben, dass sie Internet-TV an ihrem Smart TV nutzen. Das seien laut Zattoo immerhin 8 % mehr als noch vor zwei Jahren. TV-Streaming ist somit auch keine alleinige Lösung mehr für mobile Endgeräte, sondern wird bereits im Wohnzimmer viel beachtet. Vor allem die Möglichkeit auch zeitversetzt zu schauen, reizt dabei die Nutzer. 51 % nennen dies als größten Vorteil.

Die drei wichtigsten Vorteile von TV-Streaming

Als zweiten Vorteil nennen 43 % die Verfügbarkeit auf besonders vielen Endgeräten. Auch dies spielt natürlich auf die Flexibilität des Online-Streaming an. Funktionen wie die Live-Pause, Aufnahmen oder auch EU-weites TV-Streaming der deutschen Inhalte ziehen ebenfalls die Nutzer an. Zattoo hebt in diesem Atemzug aber auch seinen „Recommender“ hervor. Letzterer soll das TV-Erlebnis weiter personalisieren, indem Nutzer individuelle Programmempfehlungen erhalten, welche auf ihrem bisherigen Konsum basieren.

Realverfilmung „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ auf 4K Blu-ray mit Dolby Atmos

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Die Realverfilmung des Kinderbuch-Klassikers „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erscheint am 22. November auf 4K UHD Blu-ray mit High Dynamic Range (HDR) und Dolby Atmos 3D-Ton in Deutsch. 

Viele die den Titel „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ hören, müssen sicherlich an die bekannte Adaption der Augsburger Puppenkiste denken. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Michael Ende aus dem Jahr 1962. Warner Bros. Entertainment hat sich diesen Titel auserkoren, um ihm in einer Realfilmfassung neu aufzulegen. Die Besetzung liest sich wie das Who-is-Who der deutschen Schauspielerei. Uwe Ochsenknecht spielt König Alfons, Christoph Maria Herbst ist Herr Ärmel, Henning Baum spiel Lukas, Annette Frier als Frau Waas und Michael „Bully“ Herbig verleiht seine Stimme an Nepumuk. Die amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine spricht Frau Mahlzahn.

4K/HDR und Dolby Atmos

Die 4K UHD Blu-ray erscheint mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10) und Farbraum (REC.2020). Warner gibt sich bei der Audio-Ausstattung wie immer Mühe. Die deutsche Sprachausgabe liegt in Dolby Atmos 3D-Sound ab. Die Extras liegen zum größten Teil auf der mitgelieferten HD Blu-ray ab. Darunter ein großes Making-of, Videotagebuch, Musikvideo zum „Lummerland Lied“, entfallene Szenen, ein Gag-Reel sowie der Trailer zum Film. Die Audiokommentare können nur über die 4K UHD Blu-ray abgerufen werden.

Wem der physische Release nicht interessiert, hat bereits ab dem 01. November 2018 die Möglichkeit den Titel digital zu erwerben. Bereits vorbestellbar auf Amazon Prime Video in HD-Qualiät, sowie als 4K/HDR-Variante mit Dolby Atmos-Ton auf Apple iTunes.

Trailer Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer:

Apple-Event für 30. Oktober angekündigt: 4K iPad und neue MacBooks?

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Apple hat den offiziellen Termin für sein zweites Herbst-Event bekanntgegeben. Am 30. Oktober 2018 im Howard Gilman Opera House in New York City (USA) wird Apple sein neues iPad und MacBook vorstellen. Bekommt auch der mac Mini und iMac ein Update?

Das erste Herbst-Event fand bereits Anfang September 2018 statt mit dem Fokus auf die neue iPhone XS, XS Max und XR Modelle, sowie die Betriebssystem-Updates iOS 12, tvOS 12 und watchOS 5. Ende Oktober soll laut unzähligen Berichten ein neues iPad Pro Modell mit 4K/HDR-Unterstützung via USB-C, ein neues MacBook sowie weitere Hardware-Neuheiten des Mac-Lineups der Öffentlichkeit präsentiert werden. So gut wie sicher ist nur das neue iPad Pro. Die Erweiterung um ein 11 Zoll Modell sowie eine Überarbeitung des 12.9-Zoll Gerätes stehen in der Pipeline. Als Teaser für das Event haben Grafiker mehrere abgewandelte Versionen des Apple Logos erstellt. Womöglich mit Hilfe des neuen iPads sowie der überarbeiteten Version des Apple Pencils.

Neue MacBooks 2018

Laut vorläufigen Informationen soll Apple an einer neuen Version seines mobilen Laptops mit der einfachen Bezeichnung „MacBook“ arbeiten. Eine 12-Zoll Retina Version und eine eine 13-Zoll Version, die das MacBook Air ersetzt, sollen noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Mit einem Touch ID-Feature (ohne Touch Bar) könnten sich die neuen Macbooks im höheren Preissegment von um die 1.000 bis 1.500 Euro ansiedeln.

Die Frage die noch offen bleibt, was stellt Apple mit seinem MacBook Air, 12 Zoll MacBook, und dem MacBook Pro (ohne Touch Bar) an? Hier wird es auf jeden Fall Zeit für ein Upgrade oder einen würdigen Ersatz.

Letzte Chance für den Mac Mini auf ein Update. Eine neue 2018-Version des iMac ist da schon wahrscheinlicher
Letzte Chance für den Mac Mini auf ein Update. Eine neue 2018-Version des iMac ist da schon wahrscheinlicher

iMac und Mac Mini Update?

Zuletzt stehen noch die stationären Mac mini und iMac im Raum. Der Mac mini wurde seit 2014 nicht mehr aktualisiert. Entweder nutzt Apple die Chance um seinen kompakten Desktop-Computer mit einem umfassenden Hardware-Update zu versehen (Gerne mit 4K/HDR-Unterstützung) oder man begräbt dieses Hardware-Segment. Das gleiche gilt für den iMac, der zumindest im professionellen Bereich noch eine höhere Relevanz hat. Eine Quelle berichtet, es soll einen neuen iMac mit großem Display-Upgrade geben. Farbgenauigkeit sowie HDR-Funktionalität wären für den neuen iMac ein Muss. Die Verkaufszahlen wurden durch den Mobile-Trend mit Smartphones, schlanken Laptops, Tablets und 2-in-1 Hybrid-Geräten sicherlich in Mitleidenschaft gezogen.

Alle Informationen zu den neuen Geräten bekommen wir zum offiziellen Event am 30. Oktober 2018. Hierzulande kann die Veranstaltung um 16:00 Uhr verfolgt werden (10 Uhr Ortszeit). Preise und Verfügbarkeiten sollten bereits während der Präsentation kommuniziert werden.

„A Quiet Place“ 4K Blu-ray im Test: Großartiger Horror-Thriller

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„A Quiet Place“ 4K UHD blu-ray im Test / Review. Gute Schauspieler, ein beklemmendes Szenario und ein analoger Look machen „A Quiet Place“ zu einem Horror-Thriller wie er im Buche steht.

Inhalt (90%)

„A Quiet Place“, John Krasinski zweite Regie-Arbeit, hatte wohl niemand so recht auf dem Schirm. Dennoch spielte er alleine in den USA über das zehnfache seines 17-Mio.-Dollar-Budgets wieder ein. Ein unglaublich erfolgreicher und vor allem rentabler Film – und eben eine originäre Story ohne Vorgänger. Eine Story, die den beiden Autoren Bryan Woods und Scott Beck vor allem deshalb in den Sinn kam, weil sie die Stummfilme der 20er Jahre lieben. Sie gingen also schon lange mit der Idee schwanger, einen Film zu drehen, bei dem praktisch nicht gesprochen wird. Und wo kann man das heutzutage besser umsetzen als im Horrorgenre? Und weil A Quiet Place eben mit John Krasinski auch einen guten Hauptdarsteller und mit dessen Ehefrau Emily Blunt eine famose Hauptdarstellerin hat, konnte hier eigentlich nichts schief gehen.

Das zweite Regie Debüt von John Krasinski war gleich ein voller Erfolg, zumindest wenn man die Produktionskosten in Relation zu den Kinoeinnahmen sieht
Das zweite Regie Debüt von John Krasinski war gleich ein voller Erfolg, zumindest wenn man die Produktionskosten in Relation zu den Kinoeinnahmen sieht

In der Tat saß man vermutlich lange nicht mehr dermaßen gespannt vor dem Fernseher/der Leinwand wie hier. Jedes Geräusch der Akteure, jede falsche Bewegung könnte den Tod bedeuten. Die eingeflochtene Dramatik des Todesfalles innerhalb der zunächst fünfköpfigen Familie sorgt zudem für die (zwar nicht innovative), aber eben doch packende Komponente der Schuld und des Vergebens. Dass sich gerade das gehörlose und damit eigentlich gehandicapte Mädchen mit diesen Schuldgefühlen plagen muss, gibt dem Ganzen noch eine unbequeme Note. Denn nur zu gerne würde man ihr als Zuschauer immer wieder sagen, dass sie sich keine Schuld zu geben braucht. In ihrem Vater hat sie den Gegenpart, der am schwersten damit zu kämpfen hat, seinen Sohn nicht retten zu können und der seitdem eine Aufgabe braucht, um sich vom Schmerz abzulenken. In seinem Gesicht ist die Traurigkeit ebenso abzulesen, wie die Wut in Regans (großartig: Die von Geburt an gehörlose Millicent Simmonds) Antlitz.

Es sind aber auch die scheinbar ganz beiläufigen Details, die A Quiet Place so gelungen werden lassen. So hat sich Krasinski in der Vorbereitung auf den Film extrem darauf diszipliniert, Geräusche im Alltag wahrzunehmen, die in seinem Film nicht passieren dürfen. So entstanden dann Ideen wie die essbaren Teller oder das Barfußlaufen auf ausgestreuter Asche.

Die gehörlose Schauspielerin Millicent Simmonds spielt Regan Abbott. Hier in einem Disput mit Lee Abbott (John Krasinski)
Die gehörlose Schauspielerin Millicent Simmonds spielt Regan Abbott. Hier in einem Disput mit Lee Abbott (John Krasinski)

Ebenfalls hervorragend: Das Set- und Creature-Design. Während zu Beginn die Straßen eine apokalyptische Leere widerspiegeln und die geplünderten Läden perfekt ausstaffiert sind, hat man in den Räumen der Farm alles darauf abgestimmt, keine Geräusche zu verursachen. Bei den Aliens selbst arbeitete Krasinski mit Scott Farrar zusammen, der 1986 für seine Arbeit an Cocoon mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Er gab den Außerirdischen ein durchaus originelles Äußeres vor allem dann, wenn sich Kopf und Ohren öffnen. Zu guter Letzt vielleicht noch das Wichtigste: Das Sounddesign. Klingt absurd, bei einem dermaßen stillen Film, macht dann aber doch wieder Sinn. Denn nichts ist schwerer, als Stille authentisch umzusetzen. Doch die Genialität fängt schon damit an, dass die gehörlose Regan ihre Umwelt mit einem viel dumpferen Rauschen wahrnimmt als die anderen das rosa Rauschen der Stille hören. Als Zuschauer beginnt man aufgrund der nahezu geräuschlosen ersten Minuten die Ohren stets gespitzt zu halten. Jedes noch so kleine Mucksen, jedes knacksende Ästchen könnte den Tod bedeuten. Und A Quiet Place macht das schlicht perfekt und mit absoluter Präzision, dem nötigen Druck und der entsprechenden Dynamik in den entsprechenden Sequenzen.

Bildqualität (80%)

A Quiet Place wurde vollständig analog aufgenommen, um das filmische Element in den Vordergrund zu stellen. Herausgekommen ist eben ein Look mit einer gewissen Körnung. Allerdings ohne dies zu übertreiben. Gerade in dunklen Szenen ist das Bild überraschend ruhig. Trotz der Tatsache, dass man A Quiet Place nicht in 4K vom Negativ scannte, sondern nur einen 2K-Scan anfertigte, der dann über ein 2K-Digital-Intermediate auf die UHD gebracht wurde, sind Close-ups gut geworden. Details und feine Unebenheiten auf den Gesichtern lassen sich besser herauslesen als über die Blu-ray und auch die Detailtiefe in einigen Aufnahmen des vollgestopften Kellers von Papa Lee ist gut. Wirklich richtig scharf sind Einstellungen aber nur selten. Gerade Halbtotale dürften mehr Auflösung haben. Natürlich integrierte man auch einen höheren Dynamik- und einen erweiterten Farbumfang. Ersteres nach HDR10 und Dolby Vision, Letzteres im Rahmen von Rec.2020.

Nicht nur das bedrückende oft geräuschlose Szenario, auch das Spiel von Licht und Schatten macht die Atmosphäre von "A Quiet Place" so gruselig
Nicht nur das bedrückende oft geräuschlose Szenario, auch das Spiel von Licht und Schatten macht die Atmosphäre von „A Quiet Place“ so gruselig

Grundsätzlich ist die warme Farbgebung natürlich beibehalten worden. Dennoch sind gerade Rot- und Orangetöne noch mal kräftiger, was gerade den Pullis und Hemden zugute kommt. Ebenso wie schon auf der Blu-ray lassen sich hier und da leichte Blitzer wahrnehmen. Ganz feine helle Punkte, die beim Mastern von älteren Filmen dem Alter des Materials angelastet werden können. Bei diesem jungen Film wird man den Eindruck nicht ganz los, dass man es als Stilmittel eingesetzt hat. Weil die Auflösung der 4K-Scheibe insgesamt feiner ist, fällt das Korn in den vereinzelt vorhandenen Szenen noch deutlicher auf. Wer also kein Freund von analogem Filmlook ist, der sollte sich hier zuvor bewusst sein, dass er kein glattgebügeltes Digital-Erlebnis erhält.

Tonqualität (80%)

Man kann sich darüber ärgern, dass Paramount mal wieder nur eine deutsche Dolby-Digital-Tonspur ablegte. Allerindgs: Man braucht sie ohnehin nicht! Die paar Sätze, die überhaupt gesprochen werden, kann man auch als gebrochen Englisch-Verstehender übersetzen. Oder aber man lässt sich die ohnehin eingeblendeten Untertitel für die Gebärdensprache einfach komplett auch für die gesprochen Szenen durchlaufen. Warum man den deutschen Ton vergessen sollte? Der Englische ist einfach perfekt. Die Dolby-Atmos-Fassung mit True-HD-Kern setzt neue Maßstäbe in Sachen Räumlichkeit, Ortbarkeit, Dynamik und Zusammenspiel von 2D- und 3D-Ebene.

Keine Angst, der Dolby Digital 5.1 Sound hört sich wirklich gut an. Hier waren Profis an den Tonmischpulten
Keine Angst, der Dolby Surround 5.1 Sound hört sich wirklich gut an. Hier waren Profis an den Tonmischpulten

Schon im regulären Surround-Umfeld ist das großartig umgesetzt: Soundeffekte wie das Nutzen des Funkgeräts, die noch direkter und näher am Zuhörer sind als in anderen Filmen. Das Rauschen des Windes, das man stärker wahrnimmt, die leise in den Feldern zirpenden Grillen oder dynamische Momente wie die herabfallende Eisentüre oder die Attacken der Aliens – das alles wird ohne jeden Makel ins Heimkino gebracht. So spannend ist das bisweilen, dass man selbst kaum mehr Luft holen mag. Richtig fesselnd wird es dann, wenn erstmals Geräusche über der Wohnstube zu hören sind, die für ein absolutes Gänsehaut-Gefühl sorgen. Der Wasserfall ergießt sich dann absolut spektakulär ins Heimkino und wenn zehn Minuten später die Aliens durchs Haus streunen, hört man deren Fauchen, Klackern und Klickern so direktional von oben, dass man eine echte Gänsehaut bekommt. Perfekt aber vor allem deshalb, weil die „Übergabe“ von oben auf die reguläre Ebene so fließend ist, dass man den Viechern praktisch mit dem Ohr durch das Haus folgen kann, selbst wenn sie dann langsam auf die untere Ebene runterkommen. Wer vor den Aliens in Signs und deren Geräuschen schon Schiss hatte, wird sich hier definitiv in die Hosen machen.

  • Deutsch: Dolby Surround 5.1 (80%)
  • Englisch: Dolby Atmos (90%)

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial von A Quiet Place liefert insgesamt drei Featurettes. In „Creating the Quiet“ bekommen wir insgesamt 15 Minuten Einblick in die Entstehung des Films. Im zweiten Featurette geht’s um den innovativen Sound und um die Kreation des Klangdesigns. Krasinski stellt dabei heraus, dass man bereits am Set auf vollkommene Stille setzte und nicht einfach so laut war, wie man wollte. Das letzte Featurette kümmert sich dann um das Design und die Kreation der Aliens. Natürlich wollte man auch hier wieder etwas vollkommen Neues erschaffen und hat das am Ende auch wirklich geschafft

Gesamtbewertung „A Quiet Place“ 4K Blu-ray (83%)

Selbst wenn einige Szenen durchaus an Alien erinnern und das Setting bisweilen Erinnerungen an Shyamalans Signs weckt – A Quiet Place ist originell genug, um sich von den beiden genannten Filmen abzusetzen. Dazu ist er dermaßen spannend, dass man selbst kaum zu Atmen wagt. Aufgrund des schlicht sensationellen (Atmos)Sounddesigns wird man lange warten müssen, bis ein Film im Heimkino erneut eine solche akustische Spannung aufbauen können wird – selbst wenn ein gewisses Detail des Endes dann doch arg plakativ und konventionell ausfällt. Die UHD hat das farblich harmonischer abgestimmte Bild mit der etwas besseren Auflösung und dem sichtbar besseren Kontrastumfang. Allerdings ist es vor allem für Fans von analogem Film lohnenswert. Freunde von glattem Digital-Look werden hier nicht glücklich.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 23. August 2018 Review am: 20. August 2018
Erscheinungsjahr Film: 2017 Laufzeit: 90 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: Ab 16 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

A Quiet Place Trailer:

8K-TVs: 2020 könnten bereits 2 Mio. Exemplare den Besitzer wechseln

Einige Hersteller preschen schon jetzt mit ihren neuen 8K-Fernsehern nach vorne. Early Adopter können sich also, bei entsprechendem Moos auf der hohen Kante, schon jetzt an den ersten TVs mit der noch höheren Auflösung erfreuen. Analysten rechnen damit, dass 2020 sogar bereits 2 Mio. 8K-TVs über die Ladentheke wandern könnten.

Samsung hat etwa bereits seine QLED Q900 mit nativen 8K an den Start geschickt. Aber auch die Konkurrenz von LG hat auf der IFA 2018 in Berlin bereits OLED-TVs mit 8K präsentiert. Somit laufen die Vorbereitungen auf den Wechsel von 4K zu 8K bereits auf Hochtouren, kann man sagen.

Laut den Marktforschern von Orion Market Research (OMR) werde aber auch die Nachfrage nach 4K-Displays noch wachsen. Das liege auch daran, dass mehr und mehr Inhalte über Streaming-Angebote, im Fernsehen und natürlich auf Ultra HD Blu-rays zur Verfügung stünden. Eine Triebfeder des Wachstums sei auch der Wechsel hin zu immer größeren Bilddiagonalen. 50 Zoll sei in den meisten Wohnzimmern mittlerweile die erwünschte Mindestgröße.

Kein Wunder also, dass Hersteller wie LG, Samsung und Sony ja mittlerweile auch Fernseher mit Bilddiagonalen jenseits der 80 Zoll anbieten. Während 2017 die Verkaufszahlen der TVs sanken, rechnet man bereits für 2018 mit einem Wachstum von voraussichtlich 3,6 % gegenüber dem Vorjahr. 2019 könnte es noch einmal 1,4 % Wachstum geben. 2019 könnten dann 226 Mio. TVs in die Auslieferung gehen. Das Gros soll mit 4K aufwarten.

8K wird 4K eher schleichend ablösen

8K-Fernseher werden 2018 wohl nur für ca. 20.000 verkaufte Einheiten stehen. 2019 rechnen die Marktforscher von IHS aber z. B. bereits mit 430.000 verkauften Einheiten. 2020 sollen es dann eben bereits 2 Mio. Exemplare sein. So dürfte sich eine schleichende Ablösung andeuten. Ähnlich vollzog sich auch der Übergang von 1080p zu 4K. Dabei sollen sich zunächst vor allem 8K-TVs ab Diagonalen von 60 Zoll am Markt behaupten.

Samsung 8K QLED zum Verkaufsstart mit Galaxy Watch als Dreingabe
Samsungs 8K QLED sind bereits bestellbar

Bereits 2019 rechnet man auch mit Wachstum an der OLED-Front, welche für 3,6 Mio. verkaufte Einheiten stehen könnten. Ein Wachstum von 40 % wäre möglich. 55 Zoll soll dabei insgesamt die dominierende Diagonale bleiben. Was TVs mit Quantum Dots betrifft, etwa Samsungs QLED, so erwartet man 4 Mio. ausgelieferte Einheiten im Jahr 2019. Sinkende Preise könnten den Markt in jenem Bezug befeuern.

Test: „Feinde – Hostiles“ 4K Blu-ray: Ganz großer Western

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Unser Test / Review der „Feinde – Hostiles“ 4K Blu-ray zeigt, dass das Western-Genre mehr als am Leben ist. Ein großartiges Schauspiel und eine solide Bild- und Tonperformance machen „Feinde – Hostiles“ zu einem unserer Lieblinge. 

Inhalt (90%)

Scott Cooper ist der Mann für die unbequemen Kinofilme. In „Crazy Heart“ ließ er Jeff Bridges als abgehalfterten Ex-Country-Star durch die Tiefen der eigenen seelischen Wunden waten. In „Auge um Auge“ schickt er Christian Bale und Casey Affleck ganz tief in die Abgründe des White Trash und in „Black Mass“ lässt er Johnny Depp als legendären Gangster James J. Bulger zu Höchstform auflaufen. Nun, in seinem vierten Langfilm Feinde – Hostiles ist es der Western und damit die uramerikanische Vergangenheit von Gewalt, Schuld und Sühne, die er sich zum Thema macht. Basierend auf seinem eigenen Drehbuch nutzt er die Geschichte um Vorurteile, Hass und Vergebung, um gleichzeitig mit der US-Vergangenheit UND Gegenwart abzurechnen. Denn man muss kein großer Analyst sein, um die Analogie zwischen der Situation, in der sich die indigene Bevölkerung mit den „zugereisten“ Weißen im 19. Jahrhundert befand, mit jenem Spalt und neu aufkeimendem Rassismus zu vergleichen, der sich durch das heutige Amerika zieht. Ein schmerzvoller Film ist Feinde geworden. Einer, der seine teils elegischen Bilder mit eben solchen Dialogen füllt. Letztere sind zudem um der Authentizität Willen teils in Cheyenne-Sprache gehalten. Gleichzeitig hat man eine kongeniale Filmmusik erschaffen, die teils bleischwer über den Bildern liegt, teils unheilvoll im Hintergrund bleibt – Gänsehauterregend!

Christian Bale spielt die Rolle des Capt. Joseph J. Blocker mehr als überzeugend
Christian Bale spielt die Rolle des Capt. Joseph J. Blocker mehr als überzeugend

Aber nicht nur Story(tiefe) und die Akustik überzeugen, sondern auch die Inszenierung: Feinde – Hostiles beginnt mit einer Sequenz, die dem Zuschauer direkt mal die Kehle zuschnürt und ihn sprachlos zurücklässt. Die Schonungslosigkeit, mit der Cooper den Überfall der Komantschen auf Rosalees Familie in Szene setzt, macht augenblicklich nachvollziehbar, was die dreifache Mutter innerhalb weniger Minuten mitmachen muss. In der Folge gelingt es dem Regisseur außerdem durch eine Reduktion der Filmmusik und das intensive Spiel von Rosamund Pike eine Spannung aufzubauen, die manche Filme nicht mal auf ihrem Höhepunkt erreichen.

Christian Bale fügt seiner Vita gleichzeitig erneut eine bemerkenswerte Rolle hinzu, in der er weiß Gott kein Sympathieträger ist. Mit Walross-Schnauzbart, durch den ihm die Dialoge mehr rausgenuschelt entfahren, blickt er dauerhaft grimmig drein und trägt die Schwere eines Mannes auf den Schultern, der kurz vor seinem Ruhestand eigentlich nichts mehr zu verlieren hat. Ein Mann, der Gewalt gesehen und ausgeübt hat. Ein Mann, dessen Verbitterung in jeder Szene zu spüren ist. Bale macht das schlicht sensationell und sein Zusammenspiel mit Rosamund Pike raubt einem bisweilen den Atem. Wes Studi als Yellow Hawk ist der Ruhepol des Films. Der über die Jahre alt und weise gewordene Häuptling, der sich als erster zu einer Zusammenarbeit durchringen will. Und während die Inszenierung zu großen Teilen so behäbig gerät, dass man genug Zeit hat, sich mit den Figuren zu beschäftigen, sind die Gewaltausbrüche umso eruptiver und erbarmungsloser, umso überraschender und tödlicher. Feinde – Hostiles leistet sich dabei keinerlei Schwächen – ein Western, der in allen Belangen überzeugen kann.

J. Blocker im Gespräch mit einem Cheyenne-Indianer
J. Blocker im Gespräch mit einem Cheyenne-Indianer

Bildqualität (85%)

Wie es sich für einen Western gehört, hat Regisseur Cooper seinen Kameramann Masanobu Takayanagi wie schon bei der gemeinsamen vorherigen Zusammenarbeit in Black Mass analog drehen lassen. So ein richtiger Western mit epischen Landschaften kann einfach nicht digital gefilmt werden. Das 35mm-Filmmaterial wurde dann allerdings in 4K-Auflösung vom Negativ gescannt und über ein 4K-Digital-Intermediate auf die UHD gebracht. Wir haben es also mit einer waschechten 4K-Scheibe zu tun. Natürlich wurde ebenfalls ein erweiterter Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie die höhere Bilddynamik HDR integriert – und zwar in der HDR10-Variante.

"Bildgewaltig" trifft es ganz gut, wenn man "Feinde - Hostiles" beschreiben müsste
„Bildgewaltig“ trifft es ganz gut, wenn man „Feinde – Hostiles“ beschreiben müsste

In der Praxis hat die Ultra HD während der Available-Light-Szenen ein nochmals dunkleres Bild. Dunkler hier allerdings nicht im Stile eines Solo: A Star Wars Story – also kontrastarm und grau, sondern einfach satt dunkel. Der Schwarzwert lässt dabei nicht nach, dennoch werden ein paar Details in der Dunkelheit verschluckt. Während der gut ausgeleuchteten Szenen bei Tageslicht erscheint die UHD natürlich ebenfalls dunkler. Allerdings kann man hier auch noch problemlos bei regulärem Raumlicht schauen, ohne Details zu verpassen. Im gleichen Moment intensivieren sich aber die Kontraste und zeigen ein wesentlich kräftigeres Bild mit stärkerer Betonung von braunen Farben und Hauttönen.

Nur ganz selten übertreibt man es hier, was in Schattenbereichen manchmal zu etwas arg sonnengebräunten Gesichtern führt. Aber, wie gesagt: Nur manchmal. Im Großen und Ganzen ist die Kontraststeigerung und höhere Farbsättigung ein Augenschmaus und der Blu-ray überlegen. Gerade im direkten Vergleich ist das ziemlich eindrucksvoll. Bei der Auflösung hilft das dynamischere Bild ebenfalls und greift der höheren Anzahl an Pixeln durch die ausgeprägteren Schatten und Konturen unter die Arme. Auf diese Weise kommen Close-ups noch mal sichtbar knackiger rüber. Das Korn, im Übrigen, lässt über die UHD eher etwas nach, da das etwas dunklere Bild es weniger sichtbar erscheinen lässt.

Tonqualität (90%)

Beim Sound liefert die UHD (ebenso wie die BD) eine deutsche Tonspur in unkomprimiertem dts-HD-Master. Die sorgt zunächst für gut verständliche Dialoge und dezente, aber sehr stimmige Filmscore-Momente. Wenn es erforderlich ist, packt der Ton aber kräftig zu. Wie beispielsweise beim Gewitter nach etwa 20 Minuten. Bedrohlich grollt der Donner und sämtliche Lautsprecher werden aktiv eingebunden. Geradezu sensationell wurde der einzelne Schuss vertont, der nach knapp 50 Minuten von den Hügeln durch das Tal hallt – selten hat man einen Direktschuss derart effektvoll durchs Heimkino flitzen hören.

Auch der darauf folgende Schusswechsel gehört akustisch zum Besten, was das Westerngenre jemals hervorgebracht hat und das erneute Gewitter nach über 90 Minuten rumpelt gewaltig. Krachend gehen die vibrierenden Donnerschläge auf den Rears nieder und lassen den Zuschauer erschauern. Allerdings hält die Blu-ray ja auch noch eine englische Dolby-Atmos-Fassung bereit, die auf der regulären Ebene gleich gut klingt wie das deutsche dts-HD-MA-Pendant. Für die zusätzliche Höhen-Ebene muss muss man sich natürlich vergegenwärtigen, dass wir in einem Western sind und nicht in einem Science-Fiction- oder sonstwie Actionfilm. Ergo gibt es rein visuell nur wenig Anlass dafür, die Heights mit einzubeziehen.

Die Atmosphäre des wilden Westens werden in der deutschen DTS-HD MA 5.1 Tonspur perfekt eingefangen. Der Originalton mit Dolby Atmos beweist, nicht jeder Titel braucht 3D-Sound
Die Atmosphäre des wilden Westens werden in der deutschen DTS-HD MA 5.1 Tonspur perfekt eingefangen. Der Originalton mit Dolby Atmos beweist, nicht jeder Titel braucht 3D-Sound

WENN sie aber aktiv werden, so hat man es durchaus im Sinne der Atmosphäre des Films gemacht und dann auch (meist) sehr gut umgesetzt. So wird die Musik immer dann auch auf die Höhen-Lautsprecher abgelegt, wenn sie etwas dramatischer wird. Während des Überfalls der Komantschen hört man dann realistisch den starken Nachhall der Gewehrschüsse, die sich über das weite Land hinweg ziehen. Das Gleiche tun auch die grollenden Donner während der Gewitter-Momente. Gut hörbar fügen sie auf der oberen Ebene unheilvolles Krachen hinzu. Leider hört man später aber auch Regen von oben, obwohl er auf nichts herunterfällt. Das ist zwar ein nachvollziehbarer Effekt, aber eben kein korrekter. Zumal im nächsten Moment ein Blick in ein Zelt geworfen wird und man Rosalee darin sitzen sieht. Draußen regnet es immer noch. HIER hätte es Sinn gemacht, den Regen aufs Zeltdach prasseln zu lassen und aus den Speakern von oben zu präsentieren. Im nächsten Moment, wenn Blocker wieder aus dem Zelt heraustritt, hört man den Regen dann wieder aus den Heights, was nicht sonderlich mitgedacht ist.

Wirklich großartig sind dann wieder die Hall-Geräusche des finalen Shoot-outs. Hier zeigt sich, dass die korrekt gesetzten 3D-Soundeffekte wirklich fantastisch sind. Dass es dann aber auch in der oberen Etage mal locker 30-40 Minuten komplett ruhig ist, liegt an der erwähnten Ereignislosigkeit. Nichts, dass man der Atmos-Spur grundsätzlich vorwerfen könnte. Denn wo nichts passiert, da ist halt auch nichts zu hören.

  • Deutsch: DTS-HD MA 5.1 (90%)
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) – 2D Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) – 3D Betrachtung

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial von Feinde – Hostiles liegt komplett auf der Blu-ray. Enthalten sind vier Interviews mit den drei Darstellern sowie dem Regisseur. Dazu gibt es mit „A Journey of the Soul“ ein Making-of, das in drei Teile aufgegliedert wurde. Mit jeweils gut 20 Minuten Laufzeit werden wirklich intensive Bilder von den Dreharbeiten gezeigt. Auch über die Darsteller wird gesprochen und natürlich besucht man auch die originalen Schauplätze. So drehte man größtenteils in New Mexico, weil Cooper den Mix aus wunderschöner Natur und teils harscher Witterung für seinen Film ideal empfand. Leider findet das Alles (wie immer bei Universum) ohne deutsche Untertitelung statt.

Auch Rosalee Quaid (Rosamund Pike) hat nicht mehr viel zu verlieren, nachdem ihre ganze Familie von Komantschen umgebracht wurde
Auch Rosalee Quaid (Rosamund Pike) hat nicht mehr viel zu verlieren, nachdem ihre ganze Familie von Komantschen umgebracht wurde

Gesamtbewertung Feinde – Hostiles 4K Blu-ray (88%)

Wirklich jeder, der das Western-Genre mag, wird Feinde – Hostiles lieben. Famos gespielt, mit erlesenen Bildern fotografiert und intensiv erzählt, vergehen trotz bedächtiger Inszenierung die 130 Minuten wie im Flug – ein echtes Highlight. Die UHD liefert das durchweg intensivere und kontrastreichere Bild mit mehr Plastizität bei Close-ups und nur seltenem Absumpfen von Details in den ganz dunklen Available-Light-Szenen. Der Atmos-Sound der englischen Fassung ist auf der regulären Ebene der deutschen dts-HD-Version ebenbürtig, hat themenbedingt aber nur wenig Möglichkeit, sich mit 3D-Sounds bemerkbar zu machen. Die wenigen Geräusche, die es gibt, sind allerdings meist großartig.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 12. Oktober 2018 Review am: 12. Oktober 2018
Erscheinungsjahr Film: 2017 Laufzeit: 134 Minuten
Filmstudio: Universum Film FSK: Ab 16 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

Feinde – Hostiles Trailer:

Studiocanal listet Horror-Klassiker als 4K Steelbook (Update)

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Fans klassischer Horrorfilme kommen in den nächsten Monate voll auf ihre Kosten. Studiocanal listet drei John Carpenter Filme als limitierte 4K UHD Steelbooks: „Sie leben“, „The Fog – Nebel des Grauens“ und „Die Fürsten der Dunkelheit“. 

Update 17-10-2018: Die deutschen Versionen der Carpenter-Klassiker, sind auch in Deutschland mit Dolby Vision HDR ausgestattet. Die Rechte für „Die Klapperschlange“ liegen hierzulande bei Constantin, daher wird es dieses Steelbook leider nicht in einer deutschen Ausführung geben.

Update 05-10-2018: Die Klassiker von John Carpenter erscheinen mit Dolby Vision HDR. Auf den Steelbook-Varianten im französischen Amazon-Shop wird das dynamische HDR-Format auf der Verpackung erwähnt. Der vierte Film „Die Klapperschlange“ (OT: Escape from New York) mit Kurt Russell wird auf amazon.fr und amazon.com gelistet, in deutschen Online-Shops sucht man dagegen vergebens nach dem Titel. Wir haben die Ausstattung auf unserer 4K Blu-ray Komplettliste entsprechend angepasst. Vielen Dank an Leser Lordberti für das Update.

Update 19-09-2018: Studiocanal hat den englischen Teaser-Trailer für die 4K-Restaurationen veröffentlicht. Neben den bereits gelisteten Filmen, soll zudem noch „Die Klapperschlange“ mit Kurt Russel einen 4K-Release erhalten. Leider ist der Film in noch keinem Shop gelistet.

Originalmeldung: Die drei Horror-Klassiker von John Carpenter sollen am 25. Oktober 2018 als überarbeitete Ultra HD Variante mit High Dynamic Range (HDR) auf 4K Blu-ray erscheinen. Alle Filme sind als „Collectors Edition“ markiert und werden als 4K Steelbook veröffentlicht. Erste Abbildungen der US-Versionen im Pop-Art-Style sind bereits im Internet aufgetaucht. Ob sich Studiocanal an diese grafischen Vorgaben halten wird, oder ein eigenes Artwork anfertigen lässt ist noch nicht bekannt.

4K Restauration

Auch über die Ausstattung sowie die audiovisuelle Präsentation ist nur wenig bekannt. Die Produktbeschreibung verspricht eine „aufwendige 4K Restauration“. Man darf also von einem 4K Scan des Negativmaterials inkl. Farbanpassung und High Dynamic Range (HDR) ausgehen. Bleibt zu hoffen, dass auch die deutschen und englischen Tonspuren ein „Upgrade“ erhalten oder zumindest „bereinigt“ werden.

Nehmt euch vor dem Nebel in acht!
Nehmt euch vor dem Nebel in acht!

Wen die Filme von John Carpenter nicht interessieren, der findet sein Glück vielleicht im Horrorfilm „Christine“ (1983) von Sony Pictures oder dem kürzlich angekündigten Rerelease von „Tanz der Teufel 2 – Uncut“ (1987) im limitierten 4K Steelbook.

Wer weitere Blockbuster-Veröffentlichungen und Klassiker auf 4K Blu-ray sucht wird vielleicht in unserer Komplettliste fündig!

Dolby Vision Update für Xbox One veröffentlich – Kompatibilitätsprobleme bleiben

Das Dolby Vision Feature für die Xbox One S und Xbox One X steht mit dem Oktober-Update allen Nutzern zur Verfügung. Jedoch lässt sich das dynamische HDR Format nicht an allen kompatiblen TV-Geräten nutzen! 

Als bekannt wurde, dass Microsoft das Dolby Vision HDR-Format in seinen Xbox One S und Xbox One X Konsolen integrieren wird, war die Freude in der Community groß. Im Laufe der letzten Wochen hat sich jedoch herauskristallisiert, dass dieses Vorhaben alles andere als einfach zu sein scheint. Seit den ersten Beta-Tests (Xbox Insider Programm) gab es eigentlich nur ernüchternde Nachrichten. Zum einen wird Dolby Vision zum aktuellen Zeitpunkt nur für Streaming-Apps wie Netflix und Amazon Prime Video bereitstehen, zum anderen kann das dynamische HDR-Format nicht an allen kompatiblen Dolby Vision-fähigen TV-Geräten ausgegeben werden. Grund hierfür ist wohl ein ganz neues „Profile“, dass von LG eigens für die Integration in Konsolen vorgesehen ist. Bislang scheinen nur 4K Fernseher von LG und Sony aus den Jahren 2017 und 2018 das dynamische HDR-Format ohne Probleme darstellen zu können.

In den Bildeinstellungen der Xbox One (S & X) muss nur ein Häkchen gesetzt werden, schon kann Dolby Vision via App ausgegeben werden.
In den Bildeinstellungen der Xbox One (S & X) muss nur ein Häkchen gesetzt werden, schon kann Dolby Vision via App ausgegeben werden.

Einige Besitzer eines Dolby Vision-fähigen 4K Fernsehers (z.B. Loewe) ärgern sich zurecht, dass das Feature nicht auf allen DV-Geräten funktioniert. Auch die Beschränkung auf Streaming-Apps ist vielen „zu wenig“. Eine Unterstützung für das 4K UHD Blu-ray Laufwerk der Konsole wurde in Aussicht gestellt, gehört hat man hierzu leider nicht mehr.

Weitere Updates werden folgen

Wir denken, es ist noch zu früh mit dem Finger auf Microsoft zu zeigen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Technik-Giganten und Dolby ist ja so etwas wie ein Pilot-Projekt und da kann es zum Start natürlich zu Problemen kommen. Die Partner hatten sich auch bereits in einem Statement zur aktuellen Entwicklung geäußert. Es soll auf jeden Fall nachgebessert werden. Zudem darf man nicht vergessen, dass Microsoft dieses Feature seinen Nutzern auf deren Wunsch (via Petition) zur Verfügung stellt. Zum Verkaufsstart der Xbox One S und Xbox One X war Dolby Vision HDR noch überhaupt kein Thema. Hier sollte man sich als Betroffener in Geduld üben und der alten Weisheit folgen „Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul“.

„Hotel Artemis“ mit Jodie Foster erscheint auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Disc

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Concorde kündigt den Home Entertainment Release von „Hotel Artemis“ mit Jodie Foster und Jeff Goldblum in den Hauptrollen an. Der Action-Thriller erscheint am 03. Dezember 2018 auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Disc. 

Der Thriller im Noir-Stil konnte sich an den internationalen Kinokassen nicht allzu gut beweisen. Bleibt die Hoffnung auf eine erfolgreiche Home Entertainment Veröffentlichung. Ab dem 23. November 2018 kann man sich den Titel in HD-Qualität bereits über diverse VOD-Anbieter kaufen (Amazon | iTunes). Wer dem Titel eine Chance im Ultra HD Format geben möchte, muss sich jedoch noch bis zum 03. Dezember 2018 gedulden. Die 2-Disc-Box beinhaltet die 4K Blu-ray mit dem Bildmaterial im 2.40:1 Format mit erweitertem Farbraum und HDR10. Der deutsche und englische Soundmix liegt als DTS-HD Master Audio 5.1 vor. 

Alle Bonus-Inhalte inkl. Interviews mit den Hauptdarstellern, Audiokommentar vom Regisseur Drew Pearce sowie die Original Trailer liegen alle auf der HD Blu-ray ab. Mit einer Laufzeit von 94 eine recht kurzweiliger Film, der schnell zum Ende kommt. Neben Jodie Foster und Jeff Goldblum kann der Thriller auch mit Sofia Boutella, Zachary Quinto und Dave Bautista (Guardians of the Galaxy) aufwarten.

Kurzbeschreibung „Hotel Artemis“

Der Film porträtiert das Los Angeles der Zukunft im Jahr 2028. Die Stadt ist im Chaos versunken – alles gerät außer Kontrolle. Für „Waikiki“ der perfekte Zeitpunkt um eine Bank zu überfallen. Klingt logisch, dass in so einem Setting die kriminelle Energie entsprechend hoch ist. Es verläuft aber nicht alles nach Plan und der Raubzug wird durch einen Kugelhagel der Polizei unterbrochen. Verletzt und mit dem Rücken zur Wand bleibt der Gang nur der Rückzug ins berüchtigte Gangster-Krankenhaus „Hotel Artemis“. Endlich in Sicherheit? Leider nein. Als sich weitere Gesetzlose im Hotel „einchecken“ beginnt der Ärger erst so richtig!

Hotel Artemis Trailer:

Champions League-Deal zwischen Sky und DAZN ist ein Fall fürs Bundeskartellamt

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Der Kooperations-Deal zwischen Sky und DAZN zur Ausstrahlung der UEFA Champions League gerät ins Visier des Bundeskartellamtes. Gab es Absprachen im Vorfeld der Rechtevergabe?

Pay-TV-Anbieter Sky und die Performance Group (DAZN) müssen sich mit der deutschen Aufsichtsbehörde auseinandersetzen. Grund der Ermittlungen ist die Weitergabe der Übertragungsrechte von Sky an DAZN. Bei der Rechtevergabe der UEFA Champions League im Jahr 2017 hatte sich Sky durchgesetzt und konnte sich die Übertragungen von 2018 bis 2021 sichern. Danach hatte Sky jedoch einen Teil des Rechte-Paketes an DAZN abgetreten. Somit können die Spiele der CL nur noch auf den beiden Plattformen verfolgt werden. Für das Bundeskartellamt stellt sich nun die Frage, wann wurde dieser Deal ausgehandelt, vor oder nach der Rechtevergabe?

Sollten bereits im Vorfeld Absprachen zwischen den Parteien bestanden haben, dann hat Sky dadurch womöglich die Rechte günstiger an Land ziehen können. DAZN könnte sich 2017 bewusst passiv verhalten haben, mit der Gewissheit im Nachgang einen Teil der Übertragungen von Sky „zugesteckt“ zu bekommen. Das wäre natürlich nicht im Sinne des Verbrauchers und entspricht nicht dem geregelten Wettbewerb. Sky konnte sich zudem mit dem Deal seine Marktrelevanz bis 2021 weiter sichern.

Sky hatte sich auf auf Anfrage des Sport-Informations-Dienst verständlicherweise nur knapp zu den Vorfällen geäußert:

Das Bundeskartellamt hat uns bereits vor einigen Tagen über sein Vorhaben informiert. Selbstverständlich kooperieren wir mit der Behörde vollumfänglich und bitten Sie in diesem Zusammenhang um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weitere Stellungnahmen dazu abgegeben.“

Der Ausgang der Untersuchung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Sollten sich Sky und DAZN etwas zu Schulden haben kommen lassen, dann könnte es ganz schön teuer werden. Für die Kartellbildung sind gerne mal Strafen in Millionenhöhe fällig. Zudem hätte das bestimmt Auswirkungen auf die Rechtevergabe der UEFA Champions League für den Zeitraum von 2022 bis 2025.