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Disney bestätigt „Der König der Löwen“ 4K Blu-ray!

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„Der König der Löwen“ wurde als 4K UHD Blu-ray auf MediaMarkt.de gelistet. Der Zeichentrick-Klassiker von Disney soll bereits am 13. Dezember 2018 in den Handel kommen. Folgen weitere Katalog-Titel?

Update 23-10-2018: Disney hat die 4K Blu-ray zum 1994-Zeichentrick-Klassiker „Der König der Löwen“ bestätigt. Ein Blick auf die Rückseite der US-Version verrät uns auch bereits die Ausstattung. Ein 4K Remaster mit HDR10, englischem Dolby Atmos Ton und eine deutsche Tonspur in Dolby Digital Plus 7.1. Das ist eine übliche Konfiguration für Disneys 4K UHD Blu-rays, nachdem das Unternehmen das dynamische HDR-Format „Dolby Vision“ nicht mehr für seine physischen UHD-Veröffentlichungen unterstützt. Leider scheint es keine neuen Extras zu geben. Der Umfang des Bonus-Materials entspricht der regulären 1080p Blu-ray.

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Originalbeitrag: Ein 4K Remaster von „König der Löwen“ wäre nicht nur für Fans des Films sondern allgemein für Disney-Fans eine Bereicherung. In Deutschland wurden bislang noch keine Zeichentrick- oder Animationstitel aus dem Disney-Katalog auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht. In den USA und Australien gibt es bereits „Die Unglaublichen“ zu kaufen. Die Wiederveröffentlichung sollte den neuen Film „Die Unglaublichen 2“ unterstützen. Ebenso findet man im australischen Amazon-Shop bereits die Listung zum Animationstitel „Ralph reichts“, der im November 2018 in den Handel kommt. Mit „Der König der Löwen“ bringt Disney nun seinen vielversprechendsten Titel auf den deutschen Markt – in 4K und High Dynamic Range (HDR).

Weitere Zeichentrick-Klassiker geplant?

Wie es aussieht, ist Disney dem Ultra HD Format nicht ganz abgewandt. Wir hatten bereits im Juli 2018 berichtet, dass ausgewählte Filmklassiker in einem US-Onlineshop aufgetaucht waren. Darunter auch „Der König der Löwen“ oder „Die kleine Meerjungfrau“. Die Veröffentlichung im 4K Ultra HD Format ist in der Vorweihnachtszeit sicherlich ein nettes „Zubrot“ für Disneys Home-Entertainment-Sparte. Das hochauflösende Material wird uns aber sicherlich zum US-Start des Disney Streaming-Dienstes nochmals begegnen. Wir sind gespannt, ob noch weitere Filmklassiker eine aufwendige 4K Restauration erhalten. Die Liste der der potentiellen Releases ist lang.

Wie viele bereits wissen, dass sich Disney vom dynamischen Dolby Vision HDR-Format abgewandt. Für Zeichentrick- und Animationsfilme dürfte das nicht unbedingt ein Manko darstellen. Bis auf wenige Szenen können die Filme mit einer hohen Durchschnittshelligkeit aufwarten. Das Coloring und der HDR-Workflow werden dadurch vielleicht sogar erleichtert.

Man darf gespannt sein, was Disney in Zukunft geplant hat. Alle Informationen zu Disneys UHD Blu-rays findest du in unserer Übersicht. Welchen Disney-Klassiker würdet ihr gerne auf 4K Blu-ray sehen?

Trailer „Der König der Löwen“:

4KUniverse: Neuer UHD-Sender geht via Satellit an den Start

Mit 4KUniverse geht ein neuer Ultra-HD-Sender an den Start. Ab dem 1. November 2018 ist dessen Programm via Hot Bird 13° Ost empfangbar. Rund um die Uhr sollen dort entsprechende 4K-Inhalte auf Sendung gehen.

4KUniverse steht für einen Unterhaltungssender, dessen Start auf der Messe MIPCOM 2018 in Cannes angekündigt wurde. Im Portfolio soll der Kanal Spielfilme, Dokumentationen Sport und weitere hochwertige Primetime-Inhalte haben. Man will nicht nur in 4K übertragen, sondern auch HDR einbeziehen.

Die Betreiber geben an, dass der Kanal via Hot Bird 13° Ost ausstrahlt, aber auch Abonnenten von Kabel- und IPTV-Netzen erreichen wird. Allerdings ist der Sender verschlüsselt. Wer den 24 Stunden ausstrahlenden Unterhaltungssender genießen möchte, soll pro Monat 10 US-Dollar zahlen. Verfügbar ist das Angebot als 4K-HDR-Kabel-TV-Sender oder aber via Streaming.

Für die Übertragung setzt man auch auf Wide Colour Gamut für verbesserte Farbwiedergabe und 50p. Für die HDR-Wiedergabe kommt, wie sollte es anders bei TV-Inhalten zu erwarten sein, HLG (Hybrid Log Gamma) zum Einsatz. Der ausführende Vizepräsuident für den Bereich Global TV und Video bei Eutelsat, Gerry O’Sullivan, hat zu Protokoll gegeben: „Wir freuen uns 4KUniverse an Bord unserer UHD-Plattform auf unserer Position Hotbird begrüßen zu können. Das reichhaltige Angebot an UHD-Serien, -Filmen und -Dokumentationen sowie Live-Sport verspricht ein neues Publikum in Europa, im Mittelmeerraum und in Nordafrika zu begeistern.

4KUniverse freut sich direkt in Europa zu senden

Wiederum hat der Gründer und CEO von 4KUniverse, Matthew Mancinelli ergänzt: „Dank unseres langfristigen Abkommens für Hotbird mit Eutelsat wird 4KUniverse rasch in Europa, im Mittelmeerraum und in Nordafrika wachsen. Damit bewegen wir uns an vorderster Front der TV-Technologie und mit Hotbird sind wir in der Lage, die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen, die höchste Bildqualität auf ihren TV-Geräten erwarten: 4K HDR.

4KUniverse
4KUniverse: Eine Anlaufstelle für UHD- und HDR-Fans?

Weitere Einzelheiten finden sich auch direkt auf der offiziellen Website von 4KUniverse. Man darf gespannt darauf sein, wie der Sender mit seinem Programm am Markt so angenommen wird.

4K Blu-rays, Steelbooks, Box-Sets & mehr 50% reduziert! (Kauf 150€ – Zahl 75€)

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Der Wochenstart begrüßt uns mit einer großartigen Verkaufsaktion! 4K Blu-rays, Steelbooks, Box-Sets, Limited Edition uvm. sind auf Amazon.de um 50% reduziert. Wer Filme & Serien im Wert von 150€ kauft, muss nur 75€ zahlen!

HIER GEHT ES ZUR AKTION!

Wer möchte kann innerhalb der Aktion nach 4K UHD Blu-rays filtern. In der Aktion inbegriffen sind unter anderem „Must-Haves“ wie „Deadpool“, „The Revenant“, oder „Der Marsianer“. Zugegeben, Amazon hat die Preise vieler Titel etwas nach oben geschraubt, man spart sich aber immer noch einen Haufen Geld. Viele 4K Blu-rays kosten innerhalb der Aktion um die 13 bis 15 Euro. 

Doch auch die Serien auf DVD & Blu-ray sowie die Box-Sets, Steelbooks und Special Editions dürften ihre Liebhaber finden. Die Aktion gilt nur bis zum 28. Oktober 2018.

Diese und weitere Film-Aktionen auf Amazon.de:

LGs „Perfektes Schwarz“ und „Unendlicher Kontrast“ sind ein Fall für den Anwalt

LG Electronics bewirbt seine OLED-TVs mit den Begriffen „Perfektes Schwarz“ und „Unendlicher Kontrast“. Das ruft nun die amerikanische Werbeaufsichtsbehörde auf den Plan. 

Der Fall wurde von der Nation Advertising Division (NAD) bereits an die Federal Trade Commission (FTC) zur weiteren Durchsicht übergeben. LG Electronics USA hat die Empfehlungen der NAD bezüglich der OLED-Bewerbung mit den Begriffen „Perfect Black“ (Perfektes Schwarz) und „Unendlicher Kontrast“ (Infinite Contrast) nicht eingehalten. LG ist sich keiner Schuld bewusst und lässt über einen Sprecher verkünden, dass „die Begrifflichkeiten akkurat seien und die zusätzlichen Beweise sehr stark seien“.

LGE USA hatte schon einmal Probleme mit der Regulierungsbehörde, ist jedoch nicht von seiner Bewerbung abgewichen. Es gebe mittlerweile neue Beweise, dass die Bezeichnung „Unendlicher Kontrast“ und „Perfektes Schwarz“ auf die OLED-Technologie zustimmen.

Zwist zwischen LG und Samsung

Dahinter verbergen sich wohl Feindseligkeiten zwischen den koreanischen Wettbewerbern Samsung und LG. Anfang dieses Jahres empfahl die NAD LG, ihren „ultimative Bildqualität“-Bewerbung und falsche Herabstufungsansprüche, nach einer Anfechtung durch den Rivalen Samsung, einzustellen.

NAD stellte auch die Angriffskampagne von LG mit dem Titel „Question the Q“ (Hinterfrage das Q) in Frage, die auf die Verwendung des Begriffs „QLED“ durch Samsung abzielt. Die Bezeichnung QLED beschreibt Samsungs LED-LCD-Fernseher mit Quantum Dot Technologie und soll eine bewusste Verwechslung mit LGs OLED-Fernsehern hervorrufen. 

IMAX Enhanced bleibt eventuell auf die USA beschränkt

Anfang September hatte IMAX gemeinsam mit DTS seine neue Zertifizierung für IMAX Enhanced angekündigt. Vieles rund um diese Initiative bleibt aktuell noch extrem vage. Nun gibt es Meldungen, dass IMAX Enhanced ohnehin zunächst den USA vorbehalten bleibe.

Diese Behauptungen gehen vom Industrie-Insider John Archer aus. Letzterer schreibt unter anderem für Forbes. Seine Informationen will er sowohl direkt von Sony UK als auch IMAX US erhalten haben. Allerdings gibt es auch Widersprüche dazu. So hat ein Händler aus Großbritannien ein Foto des neuen Denon-Receivers AVR-X4500H veröffentlicht, welches deutlich auf „IMAX DTS Ready“ hinweist. Ob jenes aber nun auch deutlich auf das IMAX-Enhanced-Programm bezogen ist, könnte man ebenfalls hinterfragen.

Denon IMAX Enhanced
Denon AVR-X4500H mit Kennzeichnung „IMAX DTS Ready“

IMAX Enhanced ist ein Programm für sowohl Hardware wie AV-Receiver und Fernseher aber auch Inhalte. Erste UHD Blu-rays mit IMAX Enhanced sind beispielsweise bereits angekündigt. Marantz bietet mit dem SR7013 z. B. einen Receiver, der an der Initiative teilnimmt. Eine Liste mit weiteren, kompatiblen Geräten haben wir hier veröffentlicht.

Offen bleibt z. B. immer noch, was es mit der speziellen IMAX-Enhanced-Version von DTS:X auf sich haben könnte. Als Partner für IMAX Enhanced bleibt es auf jeden Fall bei Sony, Sound United (mit etwa Denon und Marantz) sowie Paramount.

IMAX Enhanced: Die Bedeutung ist noch ungewiss

Sollte IMAX Enhanced nun tatsächlich zunächst auf die USA beschränkt bleiben, würde das sehr viele Fragen eröffnen. Immerhin erscheinen viele Fernseher und AVRs ja sowohl in den Vereinigten Staaten als auch Europa. In den USA würden die entsprechenden Komponenten dann das Logo für IMAX Enhanced tragen und die Vorzüge ausnutzen – bei uns aber nicht. Im Gesamtbild ergibt das relativ wenig Sinn.

Imax Enhanced
IMAX Enhanced: Neues Zertifizierungprogramm geht an den Start

Generell muss man die Frage stellen, ob ein weiteres Zertifizierungsprogramm am Markt noch eine Zukunft haben kann. Zuletzt gingen viele derartige Bemühungen, etwa Ultra HD Premium als Kennzeichnung, weitgehend unter. IMAX Enhanced wird sich nur durchsetzen können, wenn die Kunden damit wirkliche Mehrwerte in Verbindung bringen. Sollte es sich quasi nur um einen weiteren werbewirksamen Aufkleber handeln, dann dürfte IMAX Enhanced wiederum keine große Zukunft beschert sein.

Netflix stattet 3. Staffel von Daredevil mit Dolby Atmos-Ton aus + Zwei Marvel-Serien werden abgesetzt

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Die Marvel-Serie Daredevil konnte sich bereits ganze zwei Staffeln auf Netflix behaupten. Als „Goodie“ der 3. Staffel erscheinen alle 13 Folgen im originalen Dolby Atmos-Ton. Zwei andere Serien müssen dafür ihre Koffer packen.

Bereits seit dem 19. Oktober 2018 können Netflix-Abonnenten die 3. Staffel von „Daredevil“ in bester 4K-Qualität mit HDR und Dolby Vision bewundern. Die Serie greift auch erstmals auf das objektbasierte Dolby Atmos 3D-Soundformat zurück – leider nur in der englischen Originalsprachausgabe. Der deutsche Ton liegt auch weiterhin nur als Dolby Digital Plus 5.1 vor. Wer die originale Sprachversion bevorzugt, kann über einen Streaming-Player den Dolby Atmos-Sound auf eine kompatible Soundanlage übertragen. Mit eARC kompatiblen TV-Geräten (wie den Sony AF9 oder ZF9) und dazugehörigen Soundbars oder AV-Receivern (z.B. Sony HT-ST5000 oder Onkyo TX-RX830) ist dies über eine einzige HDMI-Verbindung möglich. Die dritte Staffel von „Daredevil“ sollte damit noch weit lebendiger werden.

„Iron Fist“ und „Luke Cage“ werden abgesetzt

Dagegen sind zwei Serien-Projekte aus dem Marvel-Universum bereits dem Tod geweiht. Netflix hat bereits verkündet, dass „Iron Fist“ nach einem schwachen Start der ersten Staffel bereits nach Staffel 2 eingestellt wird. Ein ähnliches Schicksal ereilt nun auch „Luke Cage“ das erstmals 2016 ins Portfolio von Netflix aufgenommen wurde. Nach der zweiten Staffel aus 2018 ist Schluss. Dafür können sich Fans von „Jessica Jones“ freuen. Die für Marvel-Verhältnisse außergewöhnliche Heldin bekommt eine dritte Staffel spendiert!

Insgesamt hat Netflix sechs Serien aus dem Marvel-Universum im Angebot. Neben den angesprochenen „Daredevil“, „Iron Fist“, „Luke Cage“ und „Jessica Jones“, gibt es noch „The Punisher“ und „The Defenders“ die jeweils mit einer Staffel auf der Plattform des Streaming-Anbieters bereitstehen.

Daredevil Staffel 3 Trailer

Tests sagen Samsungs 8K Fernseher eine „strahlende“ Zukunft voraus

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Einleitung

Die ersten Tests des Samsung 8K Fernsehers sind bereits veröffentlicht werden. Unzählige Medien aus den USA & UK haben die Q900-Serie bereits getestet. Wir geben euch einen Überblick über das Medienecho! 

Viele namhafte Medien und Fachjournalisten bekamen in den letzten Wochen die Möglichkeit sich Samsung 8K Fernseher der Q900-Serie näher anzusehen. So wie es aussieht, hat bislang noch keine Redaktion den Fernseher für einen längeren Zeitraum für einen ausgiebigen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Die Erkenntnisse stammen von Samsung veranstalteten Preview-Events, auf denen sich die Tester meist 2-4 Stunden mit dem Gerät beschäftigen konnten. Wir haben für euch insgesamt vier Tests bekannter Medien untersucht und geben euch einen Auszug aus ihren Werken. Am Ende fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse in einem gesammelten Fazit zusammen.

John Archer @ forbes.com: „Die Zukunft ist hier!“

John Archer hat die 85 Zoll-Version des Q900 antesten können. Laut Archer machen den Samsung Q900 drei Features so besonders. Offensichtlich die  8K-Auflösung mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten, die riesige Displaydiagonale von 85 Zoll (215 cm) und die maximale Helligkeit von 4.000 nits.

Es gab bisher noch kein anderes Display für private Endkunden mit einer so hohen Helligkeit. Der Test suggeriert, dass dieser Wert jedoch nicht mit technischen Mitteln geprüft wurde. Man verlässt sich hier auf die Marketing-Aussage von Samsung. Das hohe Potential für die Wiedergabe von High Dynamic Range (HDR) Inhalte, vor allem diesen, die mit 4.000 nits gemastert wurden, sollte jedem „einleuchten“. Die Helligkeit wird über ein direktes LED-Backlight mit 480 separaten Dimming-Zonen ermöglicht.

Das Design bezeichnet Archer als „nicht unbedingt spannend“. „gut gebaut…schwarzer Rahmen mit Standfüßen die sich weit außen am Displayrand befinden und somit ein sehr breites TV-Möbel voraussetzen“. Interessanter sei dagegen die Konnektivität. Der Q900 wird mit einer One Connect Box ausgeliefert, die mit einem einzigen One Connect Cable mit dem Display verbunden wird und dieses mit Strom und A/V-Signalen versorgt.

Der Bericht vom Forbes-Magazin zum Q900 wird wohl einer der meistgelesenen sein
Der Bericht vom Forbes-Magazin zum Q900 wird wohl einer der meistgelesenen sein

Dem Forbes-Magazin wurde seitens Samsung bestätigt, dass es 2019 eine neue One Connect Box geben wird, die mit einem HDMI 2.1-Anschluss ausgestattet ist. Damit wären Käufer in der Lage, native 8K-Signale mit vollen 60Hz und High Dynamic Range ihrem Q900 zuzuspielen. Zeitpunkt sowie Handling des „Boxen-Wechsels“ konnte noch nicht definiert werden.

Die zusätzlichen Pixel haben lt. Archer eine atemberaubende und faszinierende Wirkung auf die Bildqualität… Es fühlt sich einfach lebensecht an. Nur schöner“. Ein direkter Vergleich zwischen dem 85-Zoll 8K TV und dem 82-Zoll MU8009 (4K Fernseher) brachte die Gewissheit, dass die extra Pixel nicht nur aus der Nähe, sondern auch „aus einem normalen Betrachtungsabstand“ deutlich erkennbar waren. 

Samsung zeigte auch Bewegtbild-Material in 8K-Auflösung. Die Nachteile eines LCD-Displays kamen überraschenderweise nicht so sehr zu tragen. Der neue Bildprozessor soll sehr gut arbeiten mit einem Minimum an Bildruckler und Unschärfen. Subjektiv betrachtet soll das Modell eine bessere Bewegtbilddarstellung bieten, als das aktuelle High-End-Modell Q9FN. Auch die Farbreproduktion steht der erhöhten Auflösung in nichts nach. Negative Banding-Effekte traten nicht auf. Das Farbvolumen soll dank Quantum Dot-Material wieder dem DCI-P3 Standard entsprechen.

Der Quantum Processor 8K mit künstlicher Intelligenz (AI) bildet das Herzstück des Q900 8K TVs
Der Quantum Processor 8K mit künstlicher Intelligenz (AI) bildet das Herzstück des Q900 8K TVs

Inhalte werden dank dem „selbstlernenden“ Quantum Prozessor 8K auf 7.680 x 4.320 Bildpunkte hochskaliert. Man merkt, dass 4K-Quellen die Vorteile der über 33 Millionen Pixel nicht ganz ausfüllen können. Das Material soll aber weitaus besser aussehen, als auf einem vergleichbaren 4K Fernseher. Hochskalierte SD & HD-Quellen profitieren vom „Quantum Prozessor 8K“, der niedrig aufgelöste Bildsegmente gegen hochauflösende Muster abgleicht und dadurch die Inhalte erst genießbar macht. Das Upscaling wird auch auf lange Zeit ein wichtiges Feature des Q900 bleiben, da es noch viel zu wenig native 8K-Quellen gibt.

Der Blickwinkel ist natürlich nicht so gut wie auf einem OLED-TV. Es soll bei den 8K Fernsehern aber eine Verbesserung auf 45° oder mehr geben, womöglich aber nur auf den 65- und 75-Zoll Geräten. Die baulichen Voraussetzungen des 85-Zöllers erlaubten nicht die Vorteile des neuen Kontrastfilters komplett auszureizen.

Die Soundqualität ist soweit ok, können dem „bahnbrechenden Bild“ aber nicht gerecht werden. Das dürfte aber so ziemlich jeden einleuchten, da keine nach vorne gerichteten Lautsprecher am Fernseher vorhanden sind und die Bass-Leistung weit hinter einem hochwertigen Soundsystem zurückbleibt.

Die Spieleperformance wird als sehr gut eingestuft. Archer nennt einen Input-Lag von unter 20ms. Dabei wird man sich aber wiederum auf Informationsquellen von Samsung stützen.

In seinem Fazit bestätigt John Archer, dass „8K Auflösung keine Zeitverschwendung ist“. Mit nativem 8K-Inhalten kristallisiert sich der Vorteil der vierfachen 4K-Auflösung heraus. Die Bildverarbeitung des Quantum Prozessor 8K arbeitet sehr gut und Videos, vor allem in 4K-Auflösung, sehen auf dem Gerät besser aus als auf jedem 4K TV. Der hohe Preis für die Q900-Serie ist natürlich ein Faktor, AV-Fans sollten sich aber „freuen das ein neues Premium TV Erlebnis existiert, für jeden der es sich auch leisten kann“

David Katzmaier @ cnet.com: Großartiges Bild

Hr. Katzmaier hatte ebenfalls die 85 Zoll Version zu Gesicht bekommen. Die technische Beschreibung deckt sich mit den Angaben, die John Archer in seinem Bericht für das Forbes-Magazin veröffentlicht hat. Auch in diesem Fall konnte der Reporter seinen Hands-On-Bericht nur unter „Beobachtung“ von Samsung anfertigen. Katzmaier wurde dafür in Samsungs Labor für Qualitätssicherung in New Jersey eingeladen.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine Preview und nicht um einen vollständigen Test handelt. Der 8K Fernseher sei noch nicht aus dem marktfähigen Produktionszyklus und entspricht daher noch einem Prototypen Prototypen. Testmaterial wurde nur von Samsung zur Verfügung gestellt.

Der Q900 ist der bislang beste 85-Zöller den David Katzmeier jemals zu Gesicht bekommen hat. Diese Aussage kann sicherlich vernachlässigt werden, da es wohl nicht sehr viele 85-Zoll Geräte auf den Markt gibt. Die zweite Aussage „und womöglich der beste Fernseher irgendeiner Größe den ich jemals gesehen habe, welches nicht auf OLED-Technologie basiert“ lässt uns da schon mehr aufhorchen. Nach einer kurzen Einführung macht sich der Autor daran die Bildqualität des Q900 zu beschreiben.

David Katzmeier neben Samsung Q900 8K Fernseher || Bildquelle: Sarah Tew/Cnet
David Katzmeier neben Samsung Q900 8K Fernseher || Bildquelle: Sarah Tew/Cnet

Katzmeier kommt sehr schnell zu dem Ergebnis, dass natives 8K Material sehr gut aussieht, jedoch werden alle hochskalierten Inhalte in SD, HD und 4K nicht der 8K-Auflösung gerecht. Die Bildqualität des Materials lässt sich durch die Anzahl der Pixel nicht einfach so verbessern, auch nicht auf einem 85-Zoll-Gerät.

Er verbrachte weniger Zeit mit den 8K-Inhalten, sondern unterzog dem Modell einen visuellen Vergleichstest mit einem 82-Zoll Q6FN aus 2018. In einem abgedunkelten Raum wollte Katzmeier den Verbesserungen neben der vierfachen 4K-Auflösung auf den Grund gehen und wurde laut eigenen Angaben fündig. Die maximale Helligkeit von 4.000 nits konnte Katzmeier nicht bestätigen, da er kein Testequipment mitgenommen hatte. Es war aber ganz klar erkennbar, dass das Display weit heller ist, als jedes bisher getestete Modell.

Für den direkten Vergleichstest stand 4K-Referenzmaterial von „Planet Erde 2“ auf 4K UHD Blu-ray bereit. Die verbesserte Helligkeit gab dem Bild einfach mehr „Pop“ und vor allem die dunklen Bildbereiche schienen natürlicher und besser durchgezeichnet. Farben wirkten noch kräftiger.

Die One Connect Box des Q900 8K TVs ist nochmals gewachsen. Bildquelle: Sarah Tew / Cnet
Die One Connect Box des Q900 8K TVs ist nochmals gewachsen. Bildquelle: Sarah Tew / Cnet

Die Vorteile der 8K Auflösung aus einem Betrachtungsabstand von 3 Metern konnte der Autor erst entdecken, als er von einem Samsung-Mitarbeiter darauf hingewiesen wurde. Als er selbst nochmals versuchte, Vorteile gegenüber dem 4K-Modell mit 82-Zoll zu ermitteln, waren diese doch recht subtil – vielleicht auch gar nicht vorhanden. Mit sehr niedrig aufgelösten Inhalten wie 720p-Material war der Unterschied deutlich markanter aber sicherlich keine „Offenbarung“. Man kann auch nicht erwarten, dass so schlecht aufgelöste Inhalte wie durch Zauberhand auf einmal in bester 8K-Qualität dastehen.

Der Q900 soll ein unglaubliches Bild abliefern, selbst wenn die 8K Auflösung nicht die treibende Kraft dahinter ist. Die erhöhte Bildhelligkeit, das effektive Full-Array-Local-Dimming mit 480 Dimming-Zonen und die gute Farbdurchzeichnung, sind die wirklichen Stars des Q900. Die Qualität soll subjektiv Betrachten den Q9FN weit hinter sich lassen. Das Modell verfügt über alle Highlight-Features des Q9FN, darunter auch eine One Connect Box mit One Invisible Cable (die noch größer geworden ist), alle Smart-TV-Funktionen, HDR10+ Support und ein HEVC-Dekoder, der 8K-Streaming mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde unterstützt. Auch der USB-Port unterstützt 8K/60p Material. Gegenüber CNET.com bestätigte Samsung, dass es eine „Upgrade-Box“ für den Q900 mit vollwertigem HDMI 2.1-Anschluss geben wird.

Das Fazit bezog Katzmeier eher auf die Displaygröße von 85-Zoll. Der Q900 soll der beste TV in dieser Größe sein, auch wenn die 8K-Auflösung laut ihm keinen großen Unterschied macht. Eine weitere Bewertung wird sich der Autor wohl für den vollwertigen Test aufbewahren. Es liest sich aber fast so, als wäre der Q900 der beste „4K Fernseher“ den Samsung jeweils gebaut hat.

Greg Tarr @ HDGuru.com: „Ein außergewöhnlicher Fernseher“

Ein sehr interessanter Bericht kommt von HDGuru.com sowie dessen Haupt-Autor Greg Tarr. Die technischen Features wurden in diesem Beitrag nochmals angesprochen und bestätigt. Was diesen Test so interessant macht, sind die Messwerte die während des Samsung-Events gemacht wurden.

Mit professionellem Equipment konnte man erstmals die maximale Helligkeit des Modells erahnen. Diese lag mit unglaublichen 4.828 nits sogar weit über den angepriesenen 4.000 nits von Samsung. Leider wurden diese mit HDR-Material im Dynamic-Mode mit ausgereizten Helligkeitseinstellungen erzielt, die sich weit weg von normalen Bildeinstellungen bewegen. Im Film-Modus mit einem kalibrierten Bild konnte eine Spitzenhelligkeit von 2.122 nits gemessen werden – über einen längeren Zeitraum. Die Messungen wurden mit einem professionellen Konika Minolta Spectroradiometer gemacht.

Maximale Helligkeit von unglaublichen 4.828 nits auf dem Q900 8K TV || Bildquelle: hdguru.com
Maximale Helligkeit von unglaublichen 4.828 nits auf dem Q900 8K TV || Bildquelle: hdguru.com

Der Schwarzwert wurde mit fast 0 nits gemesen. Das wurde mit vier 10% weißen Fenstern in den Ecken des Fernsehers gemessen, damit sichergestellt werden konnte, dass das Local-Dimming-Backlight aktiv ist. Subjektiv betrachtet hat sich die Detaildarstellung in den dunklen Bildbereichen „sehr gut entwickelt“. Der 85Q900 zeigte in einer Szene von „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ weitaus mehr Sterne am Himmel als der ebenfalls zur Verfügung stehende 82Q6 4K TV. Auch hier wird wieder der Vergleich zum Q9FN gezogen, dessen „Near-Black-Performance“ nicht allzu gut war. Der Schlusssatz „Das ist HDR wie es schon immer gesehen werden wollte“ gefielt uns sehr gut.

Auch zur Farbreproduktion konnte Greg Tarr einige Messungen anstellen. Vor der Kalibrierung deckt der Q900 rund 98,3% des DCI-P3 Farbraumes ab. Nach der Kalibrierung lies sich der Wert lediglich auf 98,7% steigern, dafür lies sich die RGB-Balance sehr gut einstellen. Tarr lobte noch den unkalibrierten Movie-Modus, der sich jetzt schon viel näher an einer idealen Bilddarstellung bewegt als bei den 2018 QLED-Modellen.

Nach der SDR-Kalibrierung erreichte der Q900 ein Farbvolumen von fast 99% des DCI-P3 Farbraumes || Bildquelle: hdguru.com
Nach der SDR-Kalibrierung erreichte der Q900 ein Farbvolumen von fast 99% des DCI-P3 Farbraumes || Bildquelle: hdguru.com

Der Blickwinkel wird als gut beschrieben, das Modell ist aber noch weit von einem OLED-TV entfernt. Die Verarbeitung von bewegten Bildern funktioniert sehr gut und es gab nur vereinzelt Bildruckler und Nachzieh-Effekte. Das native 120hz-Panel und der neue Quantum Prozessor 8K sollen hier ganze arbeit leisten. Im Movie-Modus lies sich auch der gefürchtete „Seifenopern-Effekt“ nicht blicken. Das ist natürlich erfreulich für 24p-Filmfans.

Die Farbreproduktion und Durchzeichnung wird herausgestellt. Die Probleme, die noch beim Q9FN aufgetreten sind, wurden wohl behoben. Farbverläufe von Full-HD Blu-rays haben ebenfalls nicht mit Banding-Effekten zu kämpfen und kommen natürlich rüber, ohne die Details zu vernachlässigen. Wer auf den digitalen Look steht, den wird es freuen, dass die digitale Rauschunterdrückung anscheinend sehr effektiv arbeitet. Analoges Bildrauschen wie es bei „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ auftritt, kann mit dieser Funktion nahezu „rausradiert“ werden.

Im Bericht von HDGuru.com gab es noch einen interessanten Hinweis zur One Connect Box. Zum einen ist die Box fast so groß wie ein 4K Blu-ray Player und weitaus höher als die Box die den 2018 QLED-TVs beiliegt (ca. 6.3 cm hoch). Der Grund hierfür ist, dass das Netzteil womöglich etwas gewachsen ist, zum anderen setzt Samsung wohl eine neue Kühltechnik ein die Lüftergeräusche eliminiert. Auch das „One Invisible Cable“ ist durch den erhöhten „Stromdurst“ des Displays und die benötigte Bandbreite der A/V-Signale (48Gbit maximal) nochmals gewachsen. Es ist immer noch ein beeindruckendes Stück Technik, aber von „Unsichtbar“ kann man irgendwann nicht mehr reden.

Der Input-Lag für 1080p60 Material im Gaming Modus beträgt gerade einmal 14.9ms || Bildquelle: hdguru.com
Der Input-Lag für 1080p60 Material im Gaming Modus beträgt gerade einmal 14.9ms || Bildquelle: hdguru.com

Mit einem Leo Bodnar Input-Lag-Tester, in Reihe geschaltet mit einem HD Fury Ingegral und einem Linker für 4K-Ausgabe, konnte ein Input-Lag von gerade einmal 14.9ms gemessen werden. Befürchtungen, dass die Ansteuerung der über 33 Millionen Pixel die Gaming-Funktionalität des Modelles beeinträchtigt, sollten damit aus der Welt sein.

Vincent Teoh @ HDTVTest: „Das beste Display für helle Räume“

Vincent Teoh von hdtvtest.co.uk ist ein angesehener Reviewer und professioneller TV-Kalibrierer und er lässt sich das Q900 Preview-Event in London natürlich nicht entgehen. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse hat es in ein 18-minütiges Video gepackt, gespickt mit subjektiven Eindrücken, sowie mit technischem Equipment untermauerten Messungen.

Die technischen Besonderheiten des Q900R 8K Fernsehers können wir wohl überspringen. Gleich in der ersten Minute erkennt man jedoch, dass Teoh sich doch ganz ausgiebig mit den TV-Gerät beschäftigt hat. So kann er berichten, dass der Q900 mit der Firmware 1185.1 an Kunden ausgeliefert wird und es sich damit nicht mehr um einen Prototypen handelt.

Bereits in der zweiten Minute geht er auf das Problem der fehlenden 8K-Inhalte ein und kann ausführliche Infos zum neuen „Quantum Prozessor 8K“ und dessen Algorithmus geben, der auf künstlicher Intelligenz (AI) basiert. Das Upscaling ist „sehr clever“ und analysiert Bilder die auf dem Fernseher dargestellt werden. Niedriger aufgelöste Inhalte werden dann mit hochauflösenden 8K Mustern verglichen die in der Hauptzentrale in Seoul (Südkorea) abliegen. Dadurch soll ein Algorithmus entstehen, der selbständig erkennt um welche Inhalte es sich handelt und verbessert diese entsprechend in Farbe, Kontrast und Form (Detail).

Das funktioniert natürlich nicht in Echtzeit. Der Prozessor wird die laufenden Ergebnisse mit der Datenbank in Seoul abgleichen, jedoch besteht die Frage, ob man als Nutzer auch ausführlich darüber informiert wird. Die Anpassungen des Algorithmus werden dann per Firmware-Update zurückgespielt und so sollte sich die Bildqualität durch einen „lernenden“ Bildprozessor weiter verbessern.

Eine vollwertige RGB-Pixel-Matrix ohne weiße oder blaue Subpixel kommen beim Q900 zum Einsatz || Bildquelle Youtube/HDTVtest
Eine vollwertige RGB-Pixel-Matrix ohne weiße oder blaue Subpixel kommen beim Q900 zum Einsatz || Bildquelle Youtube/HDTVtest

Teoh vergleicht den Dimming-Algorithmus mit dem Q9FN 4K QLED TV und denkt, dass Samsung hier keine große Veränderungen vorgenommen hat. Das Dimming versucht noch immer sehr kleine helle Punkte (z.B. Sterne) weit nach unten zu dimmen, damit keine unschönen Blooming Effekte auftreten. Dafür sollen schwarze Balken in Filmen nicht mehr überstrahlt werden. Vincent Teoh merkt hier ganz richtig an, dass man als Hersteller dazu verpflichtet ist ganz genau abzuwägen was wichtiger ist. Die Inhalte so originalgetreu wie möglich wiederzugeben, oder eine angenehme Nutzererfahrung mit schön schwarzen Balken bei Filmen abzuliefern.

Eine wichtige Information betrifft noch die Standfüße. Diese können nicht nur am Rand angebracht werden, sondern lassen sich auch näher in der Mitte installieren. So kann man den Q900 auf kleineren TV-Boards aufstellen. Auch der Hinweis, dass die One Connect Box der 65 Zoll-Version die gleiche Größe wie die OCB der 2018 QLED 4K TVs hat und nur die OCD der 75 und 85-Zoll Q900-Modelle nochmals vergrößert wurden, könnte einige interessieren.

Die maximale gemessene Helligkeit in HDR (Film-Modus) soll sich bei um die 1.534 – 1.600 nits (nach Kalibrierung) bewegen, was sich nicht groß unterscheidet zum Q9FN 4K TV. Im Dynamic-Modus konnte eine maximale Helligkeit von 3360 nits erreicht werden, jedoch nur für wenige Sekunden in einem 10% Fenster.

Bei 24p Filmen sollte man das Auto Motion Plus Feature auf jeden Fall aktivieren, sonst kommt es zu ungewollten Bildstottern auf dem Q900. Beim Einsatz der „Black Frame Insertion“ (LED Clear Motion) kommt es immer noch zu ungewollten Interpolations-Artefakten. Positiv wurde die Durchzeichnung der Farbverläufe angesprochen. Bei Testmaterial von „Der Marsianer“ kommt die verbesserte Ansprache des Bildprozessors zum Einsatz. Es gibt keine ungewollte Treppen-Effekte, wie sie noch bei den 2018 QLED 4K TVs auftreten.

Vincent hat mit seinem Video wieder sehr wertvolle Informationen für die Community bereitgestellt. Am Ende lobte er die Q900 8K Serie für seinen guten Schwarzfilter und das sich das Gerät dadurch perfekt für sehr helle Umgebungen eignet. Einen finalen und ausführlichen Bericht dürfen wir erwarten, wenn Samsung dem AV-Enthusiast ein Testgerät zur Verfügung stellt.

Fazit & Preisvergleich

Man sieht, dass der Eindruck von Autor zu Autor unterschiedlich ist. Während der eine das 8K-Feature in höchsten Tönen lobt, sieht ein anderer die Stärken des Gerätes im Bereich Farbreproduktion, Helligkeit und Upscaling. Wir wollten euch mit dieser Zusammenfassung ein paar Informationen liefern, die auch wir auf unserem First-View-Event auf der IFA 2018, nicht einfangen konnten.

Wir haben euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst und hoffen, euch damit einen breiten Blick auf die neuen Q900 8K Fernseher von Samsung liefern zu können:

  • Der Q900 ist in den Größen 65, 75 und 85 Zoll erhältlich (82 Zoll Version erscheint nicht in Deutschland)
  • Die Standfüße können am Rand des Displays oder weiter in der Mitte installiert werden
  • Die Autoren bekamen grundsätzlich den 85 Zoll Q900 zu Gesicht
  • Das Display hat eine Auflösung von 7.680 x 4.320 Bildpunkten (8K)
  • Das VA-Panel mit Direct-LED-Backlight hat 480 separate Dimming-Zonen
  • Das Display nutzt eine echte RGB-Matrix – Keine weißen Subpixel
  • Kein Risiko von „Einbrennen“
  • Der Q900 unterstützt HDR10, HLG und HDR10+
  • 8K Inhalte sind sehr detailreich – aus normaler Distanz zum Display fällt die erhöhte Auflösung aber weniger ins Gewicht
  • Die maximale Helligkeit (gemessen, kurzer Zeitraum) betrug 4.828 nits
  • Kalibriert war eine dauerhafte Helligkeit von 2.122 nits möglich
  • Der Schwarzwert soll bei aktiviertem Local Dimming bei fast 0 nits liegen
  • Details in dunklen Bildbereichen werden jetzt besser durchgezeichnet
  • Der Q900 nutzt Quantum Dot Material für eine hohe Farbgenauigkeit, vor allem in hellen Farbbereichen.
  • Der DCI-P3 Farbraum wird zu 98,7% abgedeckt
  • Die Farbfehler im SDR-Modus „Out of the Box“ bewegt sich im Bereich DeltaE <2
  • Die One Connect box des 65-Zoll Q900 hat die gleiche Größe wie die OCB der 2018 QLED 4K TVs
  • Die One Connect Box des 75 & 85 Zoll Q900 ist nochmals größer
  • One Connect Box mit verbessertem Kühlsystem (keine Lüftergeräusche)
  • Die One Connect Box wird recht warm, lässt sich womöglich nicht einfach irgendwo verstauen
  • Der HEVC-Dekoder ist bereit für 8K/60p Material
  • Zuspielung von 8K/60p Inhalten via USB 3.0
  • Zuspielung von 8K/30p Inhalten via HDMI 1 (via Firmware Update)
  • Neue One Connect Box soll 2019 bereitstehen und einen voll funktionsfähigen HDMI 2.1 Anschluss enthalten.
  • Der „Quantum Prozessor 8K“ lernt mit der Zeit und verbessert niedrig aufgelöste Inhalte indem es die Bildbereiche mit hochauflösenden „8K-Mustern“ vergleicht
  • Der Bildprozessor wird via Firmware-Updates angelernt und verbessert sich natürlich je mehr Leute die Informationen über laufende Programme mit Samsung.
  • Die Software-Version für die Auslieferung an Kunden wird 1185.1 sein
  • Input-Lag unter 20ms, gemessen zum Teil 14.9ms im Gaming Modus
  • VRR (Variable Refresh Rate – Freesync) wird unterstützt

Test „12 Strong“ auf 4K Blu-ray: Diese UHD-Disc lohnt sich nicht

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Wir haben für euch die 4K Blu-ray von „12 Strong“ getestet. Erst kommt der gute Sound, dann ein mittelmäßiges Bild, dann die patriotisch-übertriebene Story. Wie wir den Titel „12 Strong“ erlebt haben, verrät unsere Review!

Inhalt (65%)

Wenn Jerry Bruckheimer, einer DER Actionfilm-Produzenten der letzten 30 Jahre sich an einen Kriegsfilm wagt, der auf wahren Begebenheiten basiert und wenn es dabei auch noch um die emotionalste Verletzung geht, die die USA in ihrer noch jungen Historie erfahren haben, dann ist zumindest ein bisschen Vorsicht geboten. Wird man in dem zu vermutenden heroischen Spektakel Schattierungen wahrnehmen? Oder geht das alles im patriotischen Mumpitz unter? Nun, die Antwort ist für die eine (pazifistische) Seite einfach: Heldentum und Kampfbeschwörungen haben nichts mit Differenzierung zu tun. Die andere Seite, die sich solche Filme eher unter dem Action-Aspekt anschaut, wird freuen, dass hier eine Menge kaputtgemacht wird und kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Wenn man sich jetzt objektiv in die Mitte dieser beiden Positionen stellt, kann man in 12 Strong aber erkennen, dass man versuchte, die afghanische Bevölkerung nicht vollkommen zu dämonisieren. Klar, sie werden für die US-Zwecke „missbraucht“ und instrumentalisiert. Klar auch, dass sich die Amerikaner einen feuchten Kehricht um die Traditionen und Religion der Afghanen kümmern und diesen mit Arroganz begegnen. Auch das darf man gerne kritisch sehen, selbst wenn der Film selbst das nicht tut. Doch immerhin ist das hier eine Geschichte, die im Auge der blinden US-Wut auf alles, was einen Bart trägt, auch beschreibt, wie US-Soldaten und afghanische Widerstandskämpfer miteinander zurecht kommen müssen.

Schlechte Sicht? Egal - trotzdem draufhalten!
Schlechte Sicht? Egal – trotzdem draufhalten!

Dabei gibt es sehr wohl auch Kritik an den draufgängerischen Special Forces. Dostum wirft Nelson an einer Stelle vor, er solle Herzblut entwickeln und nicht immer nur nach Vorschrift arbeiten. In solchen Szenen wird dann doch so etwas wie die Differenz zwischen den Kulturen deutlich und der US-Captain bekommt zu Recht mal die Leviten gelesen. Für kurze Momente hält 12 Strong sogar inne, wenn er einen erschossenen Teenager zeigt, dessen Gewehr noch neben ihm liegt. Doch solche Bilder geraten allzu schnell wieder in den Hintergrund, wenn die US-Boys in Zeitlupe auf ihren Pferden in die Schlacht reiten wie weiland John Wayne – eben doch ein Stoff, aus dem Helden gemacht werden. Der „Stoff“ basiert im Übrigen auf dem Buch „Horse Soldiers“, das der Journalist Doug Stanton 2009 nach Erzählungen der echten 12 Green Berets verfasst hat und das sich lange in den Bestsellerlisten hielt.

Regisseur und Kriegsfotograf Nicolai Fuglsig nutzt 12 Strong, um teils intensive und spannende Scharmützel zu präsentieren, die visuell außergewöhnlich beeindruckend sind. Dabei hält er sich mit der im Genre oft so typischen Wackelkamera vornehm zurück, sodass man als Zuschauer den Überblick bewahrt. Überraschenderweise schafft er es sogar, ein erstaunlich hohes Level an Spannung aufrecht zu erhalten – immer vorausgesetzt, man kann das ganze patriotische Gehabe einigermaßen ausblenden.

Bildqualität (75%)

12 Strong ist keine „echte“ 4K-Scheibe. Zwar wurde er vollständig digital aufgenommen, doch die am Ausgang anliegenden 2.8K wurden für das Digital Intermediate, das der UHD zugrunde lag, auf 2K herunterskaliert. Für die 4K-Auflösung der Ultra-HD wurde also wieder hochkonvertiert. Die Vergangenheit aber zeigt, dass das mitnichten ein Qualitätsmanko sein muss. Denn auch hier gilt: Besser gut skaliert, als schlecht nativ gefilmt und gemastert. Neben der eigentlichen Auflösung liefert die UHD natürlich noch die höhere Bilddynamik (hier: HDR10) sowie einen erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020.
Letzterer bekommt vornehmlich während der warmen Hauttöne etwas zu tun, die über die Ultra-HD sehr intensiv und mit einem leichten Touch ins Rote wiedergegeben werden.

Irgendwie gefällt uns Chris Hemsworth als Thor einfach besser
Irgendwie gefällt uns Chris Hemsworth als Thor einfach besser

Die weniger gut ausgeleuchteten Innenraum-Szenen werden aufgrund der etwas reduzierten Bildhelligkeit und dem höheren Kontrastumfang noch etwas düsterer präsentiert – allerdings mit sattem Schwarzwert. Das macht den Film entsprechend intensiv in dedizierten Heimkinos. Bei Restlicht im Wohnzimmer allerdings braucht man schon einen potenten Fernseher. Selbst die gut ausgeleuchteten Momente in der Wüste kommen stets mehr wie kurz vor Sonnenuntergang rüber. Das ist allerdings auch bewusst so stilisiert, um dem Militärthema zu entsprechen. Ebenso bewusst wie das nachträglich hinzugefügte Korn und die stets braunen Filter, die die Farbgebung bestimmen. Die wenigen Farben wie bspw. das Grün der Nachtsichtgeräte, werden dann aber satt und kräftig wiedergegeben. Nicht ganz so schön ist der in den Nachtszenen in der Wüste eher schwache Schwarzwert, der Details auf Gesichtern kaum durchzuzeichnen vermag.

Volle Punktzahl für "12 Strong"? Nicht wenn es nach diesem afghanischen Händler geht
Volle Punktzahl für „12 Strong“? Nicht wenn es nach diesem afghanischen Händler geht

Bei der Auflösung gibt’s zunächst mal nichts zu meckern. Wenn die Kamera die Objekte im Fokus hat, lassen sich Einzelheiten in Gesichtern wunderbar erkennen – trotz deutlichem Korn. Leider gibt’s immer mal wieder Unschärfen am unteren Bildrand wie bei der Besprechung zwischen Mitch und Colonel Mulholland nach 15 Minuten. Außerdem setzt es bisweilen ärgerliche Banding-Artefakte – beispielsweise beim Flug des Helikopters durch die grauen Wolken. Nicht ganz verwunderlich, rutscht die Datenrate hier doch auf besseres DVD-Niveau ab (~9Mbps).

Tonqualität (95%)

Der Ton von 12 Strong wartet zwar nicht mit einer 3D-Soundspur auf, liefert dafür aber zwei vorzügliche unkomprimierte dts-HD-Master-Tonspuren fürs Deutsche und Englische – die gleichen übrigens wie die Blu-ray. Schon das wabernde Pumpen des Scores nach fünf Minuten sorgt für einen ziemlich pfundigen Druck vom Subwoofer. Das Gleiche gilt dann auch für den Militär-Transporter, der unvermittelt von hinten am Zuschauer vorbeisaust und dabei eine akustische Sogwirkung erzeugt, dass es einem die Haare am Kopf zurechtrückt. Im direkten Anschluss daran fegt dann noch ein Hubschrauber durchs Heimkino, der wirklich präsent und griffig abgebildet wird. Immer wieder durchschneiden die Rotorblätter der über die Camps fliegenden Helis die Luft, was selten so realistisch und unmittelbar vertont wurde. Die Stimmen sind dabei jederzeit gut verständlich und sumpfen in den lauten Szenen nicht ab. Richtig gut sind aber auch und gerade die leisen Szenen, die teilweise direkt vom Lauten hinüberwechseln und zeigen, dass der Sound beides gut kann: Dynamisch aufleben und in stillen Szenen fein auflösen.

In "12 Strong" geht es nicht gerade zimperlich zu. Der großartige Sound unterstützt das teils drückende Szenario sehr gut
In „12 Strong“ geht es nicht gerade zimperlich zu. Der großartige Sound unterstützt das teils drückende Szenario sehr gut
  • Deutsch: DTS-HD MA 7.1 (95%)
  • Englisch: DTS-HD MA 7.1 (95%)

Bonus (50%)

Concorde HE gehört zu den wenigen Anbietern, die Bonusmaterial eines Films auch auf die Ultra-HD packen und nicht nur auf die Blu-ray. Entsprechend finden sich sämtliche Extras auf beiden Disks. In „Eine unmögliche Mission“ gibt’s einen 22-minütigen Einblick in die Produktion, während der auch einige der damals partizipierenden Soldaten zu Wort kommen. Sie schildern, inwiefern sie sich in den Figuren wirklich wiedergefunden haben. „Die Entstehung von America’s Response Monument“ beschreibt die Arbeit des Künstlers, der eben jenes erschuf. Er schildert seine Gefühle nach 9/11 und wie es dazu kam, dass er sein Kunstwerk anfertigte. Für ihn war es SEIN Beitrag zur Bewältigung dieses amerikanischen Traumas. Insgesamt 16 Minuten an Interviews mit den Darstellern schließen sich an und komplettieren das Bonusmaterial von 12 Strong.

Gesamtbewertung 12 Strong 4K Blu-ray (78%)

12 Strong ist kein Film für Kriegsverweigerer und Pazifisten – es sei denn, man blendet die patriotische Note und die markigen Machosprüche aus. Dann ist Fuglsigs Regiedebüt ein durchaus spannender Kriegsthriller mit bekannten Gesichtern und packenden Scharmützeln. Die UHD liefert ein deutlich stilisiertes Bild, das nicht in allen Belangen perfekt ist, aber vom Look her zum Thema passt. Noch besser ist der Ton, der in Sachen Direktionalität und Dynamik die meisten Outputs der letzten Monate hinter sich lässt.

Habt ihr euch schon „12 Strong“ angesehen? Der Titel wird vom Publikum doch recht zwiespaltigen aufgenommen. Wie fandet ihr den Film? Zu übertrieben oder gerade richtig?

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 24. Juli 2018 Review am: 22. Juli 2018
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 131 Minuten
Filmstudio: Concorde Video FSK: Ab 16 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.40:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD MA 7.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

12 Strong Trailer:

„Tanz der Teufel 2“ erscheint als limitiertes 4K Steelbook! (Update)

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Die Horror/Splatterkomödie „Tanz der Teufel 2“ (OT: Evil Dead 2) erscheint als 4K UHD Blu-ray in einer limitierten Steelbook-Variante. Studiocanal veröffentlicht die Amazon-exklusive Fassung am 25. Oktober 2018. 

Update 19-10-2018: Während Studiocanal die Steelbook-Releases der John Carpenter Klassiker auf den 08. November verschieben musste (siehe unsere 4K Blu-ray Übersicht) bleibt der Termin für den Horror-Klassiker von Sam Raimi fest auf den 25. Oktober verankert. Das Remaster bekommt sogar das dynamische HDR-Format Dolby Vision spendiert!

Originalbeitrag: „Tanz der Teufel 2 (1987) ist die Fortsetzung von „Tanz der Teufel“, für die Sam Raimi die Regie übernahm, sowie das Drehbuch schrieb. In der Hauptrolle findet sich Bruce Campell in der Rolle des „Ash“ wieder. Jüngeren Semestern dürfte der Schauspieler durch seine Besetzung in der Serie „Ash vs Evil Dead“ bekannt sein, die auf Amazon Prime Video gestreamt werden kann. Die Serie spielt 30 Jahre nach den Ereignissen von Tanz der Teufel 2 & 3.

Der Kultstreifen „Tanz der Teufel 2“ wurde bereits mehrmals wiederveröffentlicht. Die jüngst angekündigte 4K UHD Blu-ray soll sich aber nicht nur in der Bild- und Tonqualität von den DVD- und Blu-ray-Releases unterscheiden, sondern auch im Inhalt und Design.  Der Film ist ab sofort als 4K Steelbook in der „Uncut“-Fassung auf Amazon.de vorbestellbar.

4K/HDR-Verarbeitung und neuer Bonus

Fans dürfen auf ein hochwertiges, exklusives 4K Steelbook-Design von "Tanz der Teufel 2" hoffen, wie hier die englischsprachige Zavii-Version
Fans dürfen auf ein hochwertiges, exklusives 4K Steelbook-Design von „Tanz der Teufel 2“ hoffen, wie hier die englischsprachige Zavii-Version

Die ein oder andere Fassung von „Tanz der Teufel 2“ dürfte sich bereits im Besitz eingefleischter Filmfans befinden. Wieso sollte man also nochmals Geld für die 4K-Variante auf den digitalen Kassentisch legen?

Zum einen dürfte es sich hier um die optisch beste Variante des Films handeln. Ein 4K Scan der 35mm-Materials sowie eine HDR-Verarbeitung sollen dem alten Bildmaterial neues Leben einhauchen. Studiocanal verspricht auch „umfangreiches, teils neues Bonusmaterial“, welches im 3er Steelbook Platz finden soll. Darunter ein Audiokommentar von Regisseur Sam Raimi, Bruce Campell, Scott Spiegel und Greg Nicotero, sowie eine Featurette über den Einfluss des Films auf andere Regisseure.

Die „alten“ Bonusinhalte die bereits in den digital Remastered und Uncut Blu-ray-Versionen beiliegen, sind ebenfalls Bestandteil des 4K Steelbooks. Leider gibt es noch keine Informationen über die Tonspuren. Eine digitale Überarbeitung wäre natürlich wünschenswert, gestaltet sich bei so alten Filmen aber oft schwierig, wie der Horror-Klassiker „The Texas Chainsaw Massacre“ gezeigt hat.

„Tanz der Teufel 2“ ist nicht euer Geschmack? Vielleicht findet ihr ja in unserer 4K Blu-ray Kompettübersicht etwas das euch gefällt!

Tanz der Teufel 2 Trailer:

Online-Fernsehen gewinnt an Beliebtheit

Der Anbieter von TV-Streaming, Zattoo, hat seinen ersten „TV Streaming Report“ vorgestellt. In der Studie wertet man aus, wie das Online-Streaming des linearen Fernsehprogramms aktuell von den Nutzern angenommen wird.

Als Basis dient eine Umfrage, welche man Anfang 2018 unter 800 Internetnutzern aus der Schweiz durchgeführt hat. Laut Zattoo sei das Ziel der Erhebung gewesen, besser zu verstehen wie Internet-TV-Angebote wie eben Live-TV, Mediatheken und Video on Demand
konsumiert werden. Außerdem erkenne man anhand der Ergebnisse, dass TV-Streaming sich wachsender Beliebtheit erfreue.

Laut Zattoo erkenne man mehrere zentrale Trends. Zum einen erreiche TV-Streaming mittlerweile den Massenmarkt. Die Nutzung werde selbstverständlich. Zum anderen sei es allgemein für die Anwender selbstverständlich, vorwiegend Inhalte online zu konsumieren. Das gelte für Musik mittlerweile genau so wie für Videos. Live-TV über das Internet würden bereits 54 % der befragten Nutzer verwenden. 30 % greifen auf Mediatheken und Video-On-Demand-Angebote zu.

Kann TV-Streaming den traditionellen Empfang ersetzen?

Für rund 54 % der Befragten ist es sogar „sehr gut vorstellbar“ bzw. „vorstellbar“ Fernsehen irgendwann ausschließlich über das Internet zu konsumieren. Schon jetzt konsumieren die Anwender im Wohnzimmer am Fernseher viele Online-Inhalte. Das geschieht nicht nur über Mediatheken, sondern auch über Angebote wie YouTube, Amazon Prime Video oder Netflix.

Die Zukunft des Fernsehens könnte online zu finden sein

Im Rahmen der Umfrage haben 31 % der Nutzer angegeben, dass sie Internet-TV an ihrem Smart TV nutzen. Das seien laut Zattoo immerhin 8 % mehr als noch vor zwei Jahren. TV-Streaming ist somit auch keine alleinige Lösung mehr für mobile Endgeräte, sondern wird bereits im Wohnzimmer viel beachtet. Vor allem die Möglichkeit auch zeitversetzt zu schauen, reizt dabei die Nutzer. 51 % nennen dies als größten Vorteil.

Die drei wichtigsten Vorteile von TV-Streaming

Als zweiten Vorteil nennen 43 % die Verfügbarkeit auf besonders vielen Endgeräten. Auch dies spielt natürlich auf die Flexibilität des Online-Streaming an. Funktionen wie die Live-Pause, Aufnahmen oder auch EU-weites TV-Streaming der deutschen Inhalte ziehen ebenfalls die Nutzer an. Zattoo hebt in diesem Atemzug aber auch seinen „Recommender“ hervor. Letzterer soll das TV-Erlebnis weiter personalisieren, indem Nutzer individuelle Programmempfehlungen erhalten, welche auf ihrem bisherigen Konsum basieren.