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Samsung: Neue Soundbars HW-N950 und HW-N850 mit Dolby Atmos und DTS:X

Samsung hat zwei neue Soundbars vorgestellt. Die beiden Modelle HW-N950 und HW-850 unterstützen sowohl Dolby Atmos als auch DTS:X für objektbasierten Klang. An der Entwicklung war auch Harman Kardon entscheidend beteiligt.

So ist die neue Samsung HW-N950 das neue Flaggschiff mit 7.1.4-Kanälen und einer Gesamtleistung von 512 Watt. Die Soundbar bietet zwei HDMI-Eingänge und einen HDMI-Ausgang sowie Optical als Anschlüsse. Auch 3D-, 4K- und HDR-Passthrough unterstützt diese Soundbar. Klar, dass auch HDMI CEC und HDMI ARC an Bord sind. Außerdem nennt Samsung noch die Schnittstellen Wi-Fi 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0.

Die Samsung HW-N950 deckt einen Frequenzbereich von 34 Hz bis etwa 17 kHz ab. Die verbauten Lautsprecher strahlen den Klang nicht nur direkt nach vorne, sondern auch zu den Seiten und nach oben ab. Für Samsung ist aber vor allem ein wichtiger Meilenstein, dass die neue Soundbar nicht nur Dolby Atmos, sondern erstmals auch DTS:X unterstützt.

Samsung HW-N950
Samsung HW-N950 bietet auch einen drahtlosen Subwoofer und drahtlose Rear-Lautsprecher

Zur Samsung HW-N950 gehören auch ein drahtloser Subwoofer sowie drahtlose Rear-Lautsprecher. Auch Hi-Res-Audio unterstützt diese Soundbar. Man munkelt, die Soundbar könnte auch Dolby-Vision-Passthrough unterstützen, jenes ist aber aktuell noch unklar. Im Handel soll diese Soundbar ab Anfang September zu haben sein. Den Preis für Deutschland verschweigt Samsung derzeit aber noch. In den USA ist die HW-N950 bereits für 1.699,99 US-Dollar gelistet.

Samsung HW-N850 ist der kleine Bruder

Die Samsung HW-N850 ist sozusagen der kleine Bruder der HW-N950. Der Preis fällt günstiger aus, weil Samsung auf die Rear-Lautsprecher verzichtet. Die Soundbar an sich ist aber technisch identisch. Als Ergebnis erhalten Käufer nun ein 5.1.2-System. Der gleiche, drahtlose Subwoofer wie bei der HW-N950 ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Auch hier ist folgerichtig Unterstützung für Dolby Atmos und DTS:X vorhanden. Wer möchte, kann sich drahtlose Rear-Lautsprecher nachträglich als Upgrade nachkaufen.

Samsung HW-N850
Samsung HW-N850 verzichtet auf die Rear-Speaker

Als Gesamtleistung kommen hier übrigens aufgrund der fehlenden Rears 372 Watt heraus. Auch die Samsung HW-N850 ist bereits seit Anfang September zu haben. Die Preisempfehlungen für den HW-N850 belauft sich auf 899 Euro. Für das Komplettpaket HW-N950 inkl. Rear Lautsprecher-Kit muss man 1.399 Euro UVP auf den Ladentisch legen. 

Amazon Fire TV: Auch ältere Generationen erhalten neue Alexa-Oberfläche

Amazon hat seinen älteren Fire TV und Fire TV Stick ein Update auf das Fire OS 5.2.6.6 spendiert. Dadurch erhalten die Modelle, welche vor 2017 erschienen sind, nun auch die neue Alexa-Oberfläche. Letztere wurde mit dem Fire TV Cube eingeführt.

Letzterer ist allerdings in Deutschland bisher noch nicht erhältlich. Ob Amazon den Fire TV Cube hierzulande noch einführen wird, steht derzeit in den Sternen. Die neue Alexa-Oberfläche hat allerdings auch andere Geräte mit Fire OS 6 erreicht. Dazu zählt etwa auch der Amazon Fire TV aus dem Jahr 2017.

Auch wenn es nicht alle Features aus Fire OS zu den älteren Geräten schaffen, so hält nun immerhin mit Fire OS 5.2.6.6 bzw. dem Build 617513020 die neue Alexa-Oberfläche Einzug. Auch die älteren Fire TV werden derzeit seitens Amazon mit einer entsprechenden Firmware versorgt. Da der Hersteller das Update schrittweise ausrollt, kommt aber der eine Anwender früher bzw. später als der andere in den Genuss.

Alexa Fire TV Neu
Amazon Alexa erhält an älteren Fire TV eine neue Oberfläche

Somit arbeiten dann alle Fire TV bzw. Fire TV Stick wieder mit dem gleichen Alexa-Design. Im Wesentlichen handelt es sich um visuelle Anpassungen. Sie greifen, wenn über die Sprachsteuerung etwas abgefragt wird, das von visuellen Darstellungen begleitet wird. Beispiele dafür wären etwa das Wetter, Filme oder Musik.

Fire OS 5.2.6.6 erweitert auch die Funktionalität leicht

Auch die Funktionen erweitern sich durch das Update leicht. Zuvor konnte man etwa zwar nach Filmen suchen, die anschließend angezeigte Liste durchscrollen, aber das war es dann auch schon. In der neuen Oberfläche sind die Filme nun auch auswählbar, um etwa Trailer abzuspielen.

Amazon Alexa Filme neu
Amazon Alexa: So zeigt die Sprachassistentin nun gefundene Filme an

Auch wer nach Musik sucht, erhält nun die Möglichkeit Playlisten, Alben und Künstler herauszufischen, statt direkt ein spezielles Lied anzufordern. Dabei kann man gefundene Inhalte nun mit der Fernbedienung durchgehen. Zuvor musste man bei der Sprachsteuerung verbleiben.

Fire OS 5.2.6.6 erreicht aktuell schrittweise alle älteren Fire TV bzw. Fire TV Stick. Leider bleibt das neuere Fire OS 6 immer noch neueren Modellen vorbehalten. Alle Neuerungen stehen somit immer noch nicht an älteren Generationen zur Verfügung.

Apple tvOS 12: Beta legt mit Dolby Atmos nun richtig los

Apple hatte bereits im Juni begonnen erste Filme mit Dolby Atmos bei iTunes hinzuzufügen. Nun legt man erst richtig los. Denn in der Beta zu tvOS 12 ist mittlerweile das Abspielen ausgewählter Filme mit Dolby Atmos am Apple TV 4K möglich.

Apple macht keinen Hehl daraus, dass man mit der Unterstützung von Dolby Atmos in tvOS 12 Kunden ein Schmankerl anbieten will. Trotzdem war die Einbindung während der Beta bisher noch nicht allzu weitschweifig. Das sorgte bereits für Verwunderung, denn immerhin soll tvOS 12 schon im September erscheinen.

Kein Wunder also, dass Apple jetzt endlich nachlegt und Dolby Atmos in Kooperation mit seinen Partnern für mehr Filme in iTunes ergänzt hat. Vorteil für diejenigen, welche die Titel bereits besitzen: Das Upgrade auf Dolby Atmos ist kostenlos. Genau diese Strategie verfolgte man ja auch bereits beim Hinzufügen von Filmen mit 4K und HDR. Auch hier vermied das Unternehmen aus Cupertino für die Kunden Mehrkosten.

Apple TV 4K
Apple TV 4K bietet immer mehr Möglichkeiten

Sobald Apple tvOS 12 veröffentlicht hat, wird der Apple TV 4K damit zur aktuell einzigen Streaming-Box, die sowohl 4K,Dolby Vision  HDR als auch Dolby Atmos unterstützt. Titel, die nun bei iTunes für Beta-Teilnehmer bereits mit Dolby Vision zur Verfügung stehen, sind „Baby Driver“, „Blade Runner 2049“, „Deadpool 2“, „Justice League“, „Peter Rabbit“, „Spider-Man: Homecoming2, „Suicide Squad“ und viele mehr.

Apple TV 4K: Dolby-Atmos-Wiedergabe funktioniert mit Infuse

Auch Siri soll bereits bei einer Suchanfrage nach Dolby Atmos entsprechend kompatible Titel anzeigen. Allerdings müssen sie immer noch direkt über iTunes geöffnet werden. Offenbar ist es ohnehin insgesamt in der Beta noch etwas trickreich die korrekte Wiedergabe zu erreichen.

Kommt als LPCM-Tonspur aus iTunes an (ausprobiert mit Ready Player One, Kong Skull Island & Fantastic Beasts). Via Infuse kann man über den ATV aber echtes Atmos wiedergeben.

— Christoph Fröhlich (@cfroeh) August 12, 2018

Laut dem Redakteur Christoph Fröhlich kommen die Filme aus iTunes als LPCM-Tonspuren. Wer dann aber den beliebten Mediaplayer Infuse nutze, könne echtes Dolby Atmos wiedergeben. Voraussetzung sind neben einem Apple TV 4K und der Beta zu tvOS 12 aber natürlich auch entsprechend kompatible Receiver und Lautsprecher.

Silk Browser für Fire TV unterstützt jetzt YouTube in Ultra HD

Amazon hat seinem hauseigenen Silk-Browser für die Fire TV ein Update spendiert. Dadurch unterstützt die App nun auf der Videoplattform YouTube auch die Wiedergabe von 4K-Videos. Allerdings versorgt Amazon zunächst wohl bevorzugt den neuen Fire TV aus dem Jahr 2017.

Die neue Version des Silk Browsers trägt die Versionsnummer 68.2.6.3440.85.30. Begonnen hat die Verteilung bereits seit Mitte der letzten Woche. Jedoch versorgt Amazon eben erst nach und nach die Kunden mit der Aktualisierung. Wer also noch nicht in den Genuss gekommen ist, sollte aktuell einfach weiter abwarten.

Zunächst scheint Amazon nur seinen neuen Fire TV (2017) zu versorgen. Wir haben das gute Stück letztes Jahr auch getestet. Bleibt zu hoffen, dass Amazon möglichst bald das Vorgängermodell bedenkt, denn auch der ältere Fire TV ist theoretisch für die 4K-Wiedergabe gerüstet. Dabei funktionierte die 4K-Wiedergabe von YouTube-Inhalten am neuen Fire TV ohnehin seit April bzw. dem Silk Browser 65 zum größten Teil.

Das neue Update auf Version 68.2.6.3440.85.30 soll aber wohl auch die Fire TV Cube, die älteren Fire TV und die Fernseher der Reihe Fire TV Edition erreichen. Da der Fire TV der vorherigen Generation nur 4K mit maximal 30 fps unterstützt, musste Amazon das Procedere jedoch etwas überarbeiten Am neueren Fire TV wird der Silk Browser nämlich bei entsprechendem TV automatisch in 4K dargestellt. Am älteren Gerät aber nicht, damit nicht unnötig alles auf 30 fps begrenzt wurde.

Älterer Amazon Fire TV soll bei 4K-Inhalten im Silk Browser korrekt umschalten

Nach der Aktualisierung des Silk Browsers auf Version 68.2.6.3440.85.30 soll der ältere Fire TV aber nun bei Erkennung eines 4K-Videos in YouTube korrekt auf den Wiedergabemodus in der hohen Auflösung bei bis zu 30 fps wechseln. Anschließend schaltet der Browser aber auf allen anderen Websites wieder auf 1080p um. Das geschieht, damit eine flüssigere Navigation gewährleistet bleibt.

Neben dem HDMI-Kabel und dem Mini-USB-Port stehen keine weiteren Anschlüsse zur Verfügung. Bluetooth und Wifi sind integriert

Amazon rollt die Aktualisierung für den Silk Browser schrittweise aus. Einige unserer Leser könnten somit bereits in den Genuss kommen, während andere womöglich noch ausharren müssen. Wer sich fragt, warum Amazon sich überhaupt mit derlei Kniffen behilft: Amazon und Google liegen im Streit um YouTube. Deswegen gibt es aktuell leider keine native YouTube-App mehr für die Geräte von Amazon.

Netflix unterwegs mit HDR: Diese Smartphones machen es möglich

Es ist kein Geheimnis, dass der Streaming-Anbieter Netflix mittlerweile neben der 4K-Auflösung an sich auch HDR10 und Dolby Vision unterstützt. Was man weniger an die große Glocke hängt: Auch unterwegs stehen HDR10 und Dolby Vision an einigen Smartphones zur Verfügung. Und die Liste kompatibler Geräte wurde gerade erst erweitert.

Nicht nur der 4K-TV im Wohnzimmer, auch das Notebook, das Tablet und freilich auch das Smartphone sollen heutzutage einen guten Bildschirm bieten. Schließlich ist das Smartphone bei den meisten Anwendern vermutlich das Gerät, das über den Tag am häufigsten genutzt wird. So gibt es mittlerweile neben vereinzelten Smartphones mit 4K-Bildschirmen mehr und mehr Modelle, die HDR oder sogar Dolby Vision bieten.

Netflix hat nun entsprechend seine Liste der mobilen Endgeräte kräftig aktualisiert, welche den Streaming-Dienst mit HDR nutzen dürfen. Lediglich im Bereich Dolby Vision bleibt es sehr einsam. Hier ist weiterhin das LG G6 aus dem Jahr 2017 tatsächlich das einzige mobile Endgerät, das gerüstet ist. Allerdings hat sich die Liste der Modelle mit HDR-Unterstützung sichtbar erweitert. Als Neuzugang ist etwa auch das ganz frische Samsung Galaxy Note 9 enthalten.

Samsung Galaxy Note 9
Das Samsung Galaxy Note 9 bietet ein sAMOLED-Display mit Mobile HDR

Netflix steht auch mobil mit HDR zur Verfügung

Neben dem Samsung Galaxy Note 9 bieten auch die Huawei Mate 10 Pro, Huawei P20, LG V30, Razer Phone, Samsung Galaxy Note 8, Samsung Galaxy Tab S3, Samsung Galaxy Tab S4, Samsung Galaxy S9, Sony Xperia XZ Premium, Sony Xperia XZ1 und Sony Xperia XZ2 HDR in Kombination mit Netflix.

Sony Xperia XZ2 Premium Rueckseite
Sony Xperia XZ2 Premium: Smartphone mit 4K-Display und 4K-Kamera

Zudem steht Netflix auch noch in HD, leider mobil immer noch keine Selbstverständlichkeit, auf folgenden Geräten zur Verfügung: Huawei MediaPad M5 10 Lite (BAH2-L09, BAH2-W19, DL-AL09, DL-W09), Huawei MediaPad T5 10 (GS2-L09, GS2-W09, GS2-W19), Samsung Galaxy Tab S4 (SM-T835, SM-T835C, SM-T835N, SM-T837, SM-T837P, SM-T837V, SM-T837A, SM-T837R4, SM-T830, SM-T830X), Honor 10 (COL-L29), Huawei Nova 3 (PAR-LX1M), LG G7 (LM-G710N, LM-G710VM, LG-G710, LM-G710, LM-G710V), LG V35 (LM-V350N, LM-V350) und dem Samsung Galaxy Note 9 (SM-N9600, SM-N9608, SM-N960D, SM-N960J, SM-N960U, SM-N960U1, SM-N960W, SM-N960XC, SM-N960XU, SC-01L, SCV40, SM-N960F, SM-N960N, SM-N960X, SM-N960XN).

UPDATE (13.08.2018):

Wie ihr korrekt hingewiesen habt, unterstützt Netflix auch Dolby Vision an den Apple iPad Pro (zweite Generation), iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X! Das LG G6 ist also nur unter den Android-Smartphones einsam.

Samsung Galaxy Note 9: Riesen-Smartphone filmt in 4K mit 60 fps

Samsung hat gestern Abend ein dickes Ding gebracht. So haben die Südkoreaner ihr neues Riesen-Smartphone Galaxy Note 9 vorgestellt. Auch für 4K-Fans hat dieses mobile Endgerät etwas zu bieten. Denn das Phablet filmt in 4K mit bis zu 60 fps.

Überraschungen blieben bei der Vorstellung des Samsung Galaxy Note 9 allerdings aus. So waren alle Informationen vorab bereits durch die Gerüchteküche durchgesickert. Etwa ist ein sAMOLED-Display an Bord, das stolze 6,4 Zoll Diagonale bei einer nativen Auflösung von 2.960 x 1.440 Pixeln mitbringt. Erfreulich ist, dass der Bildschirm sogar Mobile HDR unterstützt.

Generalüberholt hat Samsung auch den S Pen. Der Stylus bindet nun Bluetooth ein. Dadurch kann er etwa die Musikwiedergabe fernsteuern oder als Auslöser für die Kamera dienen. Letztere ist eine Dual-Hauptkamera mit variabler Blende (f/1.5 – f/2.4) für die Hauptlinse mit 12 Megapixeln sowie einer zweiten Linse mit abermals 12 Megapixeln und der Blende (f/2.4). Die Hauptkamera beherrscht sogar den zweifachen, optischen Zoom. Wie bereits erwähnt, kann die Cam 4K-Videos mit bis zu 60 fps aufzeichnen.

Samsung Galaxy Note 9
Samsung Galaxy Note 9 zeichnet 4K-Videos mit bis zu 60 fps auf

Samsung Galaxy Note 9 beeindruckt mit seinen technischen Daten

Die Aufladung des S Pen beginnt automatisch, sobald er wieder in seinen Slot im Note 9 wandert. 40 Sekunden Aufladung sollen 30 Minuten Betrieb ermöglichen. Es folgen nun gebündelt die wichtigsten, technischen Eckdaten des Galaxy Note 9. Sie ähneln, was das Innenleben betrifft, teilweise stark den Samsung Galaxy S9 / S9+.

Samsung Galaxy Note 9

  • Display: sAMOLED-Panel, 6,4 Zoll, Pixel, Format 18,5:9, 2.960 x 1.440 Pixel, 516 ppi, HDR10
  • Abmessungen und Gewicht: 161,9 x 76,4 x 8,8 mm / ca. 201 Gramm
  • RAM und Speicher: 6 bzw. 8 GByte 128 / 512 GByte (erweiterbar via microSD um bis zu 512 GByte)
  • Prozessor: Exynos 9810 Octa, acht Kerne, vier mit bis zu 1,7 und weitere vier mit bis zu 2,7 GHz Takt
  • Kamera: 12 MP, f/1.5-2.4, 1.4 µm, Dual Pixel PDAF, OIS plus
    12 MP, f/2.4, 1µm, AF, OIS, 2x optischer Zoom
  • Videoaufnahme: 4K mit 60 fps
  • Front-Kamera: 8 Megapixel
  • Akku: 4.000 mAh Akku (fest verbaut)
  • Betriebssystem: Android 8.1 (Oreo)
  • Schnittstellen: Dual-SIM, Wi-Fi 802.11 ac, GPS, microSD, USB Typ-C (3.1), 4G LTE, Bluetooth 5.0, 3,5-mm-Audio
  • Weiteres: Fingerabdruckscanner an der Rückseite, Gyroskop, Pulsmesser, Schutzklasse IP68, Iris-Scanner, Barometer, Dolby Atmos
Samsung Galaxy Note 9
Samsung Galaxy Note 9 platziert den Fingerabdruckscanner wieder sinnvoller

Die Stereo-Lautsprecher des Galaxy Note 9 sind von AKG abgestimmt worden. Dolby Atmos kann man im Falle eines Smartphones allerdings wohl eher als Marketing-Gag abhaken. Sinniger ist, dass Samsung die Platzierung des Fingerabdruckscanners überdacht hat. Er ruht nun wieder unter den Kameralinsen und nicht direkt daneben. Das verringert das Risiko, dass man den Sensor bedienen möchte und versehentlich die Linsen verschmiert.

https://youtu.be/rjaL94yEJME

Das Samsung Galaxy Note 9 ist zudem nach Schutzklasse IP68 resistent gegen Staub und Wasser. In Deutschland ist das Smartphone ab dem 24. August 2018 zu haben und kostet mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz 999 Euro. Wer lieber 8 GByte RAM und 512 GByte Kapazität wünscht, muss 1.249 Euro zücken. Im Rahmen einer Vorbestelleraktion ist es außerdem möglich ein altes Smartphone einzutauschen und bis zu 400 Euro plus 100 Euro Tauschprämie zu erhalten. Diese Aktion läuft noch bis zum 23. August, also einen Tag vor der offiziellen Verfügbarkeit des Samsung Galaxy Note 9.

Freitag Filmeabend auf Prime Video – Zehn Filme zu je 99 Cent ausleihen!

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Amazon Prime Video läutet das Wochenende mit seiner „Freitag Filmeabend“-Aktion ein! Zehn Filme können zu je 99 Cent ausgeliehen werden, darunter Titel wie „Jumanji: Willkommen im Dschungel“, „Paddington 2“ oder „Criminal Squad“.

Hier geht es zur Aktion!

Das gute an der Aktion, man muss die Filme nicht sofort ansehen, sondern hat 30 Tage Zeit die Wiedergabe zu starten. Hat man den Film einmal angefangen, hat man 48 Stunden um diesen anzusehen. Dabei kann man den Film auch mehrmals laufen lassen. So kann man auch für die nächsten Wochenenden vorsorgen.

Weitere Aktionen, Angebote und Schnäppchen findest du auch in unserem Special!

Google Chrome und Mozilla Firefox unterstützen bald den Videocodec AV1

Sowohl Google als auch Mozilla beginnen damit den noch recht frischen Videocodec AV1 zu unterstützen. AV1 ist eine Alternative zu HEVC und könnte sogar langfristig als Ersatz fungieren. So rechnet man damit, dass sich AV1 in einigen Bereichen mehr und mehr zum Standard entwickeln könnte.

Zumindest haben Google und Mozilla die Unterstützung für AV1 nun bereits in die Entwickler-Versionen ihrer jeweiligen Browser, also Chrome und Firefox, integriert. Der Vorteil gegenüber HEVC ist, dass es sich bei AV1 um ein Open-Source-Videoformat handelt, für das keinerlei Lizenzgebühren anfallen. Hinter dem Codec steckt ein ganzes Konsortium, nämlich die Alliance for Open Media. Teil der Initiative sind unter anderem namhafte Unternehmen wie Apple, Amazon, Google, Facebook, Microsoft, Mozilla und Netflix.

Die Initiative gibt es seit 2015. Dabei hat man offen zugegeben, dass man dauerhaft hoffe HEVC durch AV1 zu ersetzen. Ein wichtiger Schritt liegt nun natürlich darin, dass AV1 in die beiden großen Browser Google Chrome und Mozilla Firefox integriert wird. Wie bereits erwähnt, handelt es sich aktuell aber nur um die Entwicklerversionen. Konkret sind das Chrome 69 und Mozilla 63.

AV1 Adoption
AV1 soll langfristig HEVC ersetzen

Ab Werk ist die Unterstützung aktuell noch deaktiviert. Chrome und Firefox scheinen sich aber nun zu den ersten Browsern zu mausern, welche AV1 integrieren. Es ist jedoch naheliegend, dass die Konkurrenz von beispielsweise Microsoft mit Edge, Opera und Vivaldi auch noch nachziehen wird.

AV1 dient als Grundlage für Videostreaming im Web

AV1 wurde erst im April 2018 freigegeben. Sowohl Facebook als auch YouTube wollen den Codec lieber heute als morgen für Videostreaming einbinden, sobald die Unterstützung durch die Browser gegeben ist. Auch Netflix ist heiß auf den Codec und will ihn für seine Plattform verwenden. Erste Smart TVs und Streaming-Boxen, die AV1 unterstützen, dürften wiederum aber erst 2019 erscheinen. Ab 2020 ist mit einer breiteren Ausbreitung zu rechnen.

AV1 Codierung
AV1 steht bereits in Entwicklerversionen von Chrome und Firefox stramm

Laut Mozilla ermöglicht es AV1 bei gleichbleibender Bildqualität die Dateigrößen um 25 bis 35 % zu reduzieren, wenn man mit HEVC oder VP9 vergleiche. Allerdings setzt der Codec leistungsfähigere Hardware zur Decodierung voraus. Deswegen gibt es auch durchaus Kritiker des Codecs. Zumal die Vorteile gegenüber HEVC und VP9 umstritten sind. Freuen dürfte unsere Leser, dass AV1 dabei bis zu 8K mit HDR unterstützt und somit bestens für die Zukunft gerüstet ist.

Wieso nutzen Kunden Amazon Prime? (inkl. Umfrage)

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Eine aktuelle Umfrage der Diffusion Group beschäftigte sich mit der Frage, wieso sich Kunden für ein Amazon Prime Abonnement entscheiden. Dabei stellte sich heraus, dass die zusätzlichen Dienste wie Prime Video oder Prime Music nicht den Hauptgrund für den Abschluss eines Abos darstellen. 

Über die Hälfte aller US-Haushalte mit einem Breitband-Anschluss, sollen sich bereits für ein Prime Abonnement entschieden haben. Doch was ist der ausschlaggebende Faktor, dass die Kunden Amazon Prime nutzen und meist auch nicht mehr abbestellen? Der Hauptgrund ist auch einer der ersten Vorteile, die Amazon seinen Mitgliedern präsentierte. Der kostenlose und bevorzugte Premiumversand, ist für fast 8 von 10 Befragten (79 Prozent) der Hauptgrund, sich bei Amazon Prime anzumelden. 

An zweiter Stelle, steht bereits der hauseigene Streamingdienst „Prime Video“ mit rund 11 Prozent. Prime Music, welches dem Nutzer um die 2 Millionen Songs kostenlos zur Verfügung stellt, ist gerade einmal für 4 Prozent interessant. Prime Reading und Twitch Prime sind mit rund zwei Prozent zu vernachlässigen. Prime Photos und „anderen Gründe“ sind mit jeweils 1 Prozent angegeben.

Unvollständige Umfrage?

Für Amazon ist Prime die beste Möglichkeit, um eine Verbindung zwischen dem Unternehmen und dem Nutzer herzustellen. Der Kunde fühlt sich „besonders“, bekommt immer wieder kostenlose Inhalte und Vorteile präsentiert. In der Umfrage hat uns aber eigentlich ein wichtiger Punkt gefehlt: Exklusiven Preisvorteile sowie Vorkaufsrechte auf neue Produkte (meist von Amazon selbst). Am Prime Day oder der Cyber Monday Woche werden Produkte zum Teil mit drastischen Rabatten angepriesen. Mit nur wenigen Einkäufen oder einer großen Bestellung, hat sich der Abo-Preis in der Regel bereits amortisiert. Wer kein Abonnent ist, kommt in der Regel nicht an die begehrten Schnäppchen, da diese auch auf Stückzahlen begrenzt sind.

79% nannten den den kostenlosen Versand als Hauptgrund für ihr Prime Abonnement an
79% nannten den den kostenlosen Versand als Hauptgrund für ihr Prime Abonnement an

Über 100 Millionen Abonnenten

Mit rund 100 Millionen zahlenden Prime-Abonnenten, zählt der Dienst zu den wichtigsten digitalen Service-Angeboten unserer Zeit. Aktuell verlangt Amazon 69 Euro im Jahr, oder 7,99 Euro bei monatlicher Zahlung in Deutschland. Dieses „Kundenbindungs-Tool“ ist sicherlich auch ein Grund, wieso Amazon-Geschäftsführer Jeff Bezos der reichste Mann der Welt ist. 2017 zählte zu einem der erfolgreichsten Jahre für den Prime-Dienst und auch in diesem Jahr geht man wieder auf Rekordjagd.

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Android 9 (P oder PIE): Neue Features für die Android TV Oberfläche

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Auf der I/O 2018 stellte Google seine neue Android TV 9 Plattform für kompatible Fernseher vor. Unter dem Versionsnamen P wie Pie (Kuchen), sollen TV-Geräte und Streaming-Player unzählige neue Features und Verbesserungen zur Verfügung stehen.

Das Android TV Ecosystem ist von 2016 bis 2018 jedes Jahr um den Faktor 2 gewachsen. Die Anzahl der kompatiblen Geräte hat sich somit jedes Jahr mindestens verdoppelt. Über 100 Partner aus den Bereichen Smart TV, Set-Top-Boxen und Pay-TV nutzen Android TV um ihre Geräte und Dienste dem Kunden zu präsentieren. Zu den namhaften TV-Herstellern zählt unter anderem Sony, Philips, Hisense, Toshiba oder Metz. Zu den beliebtesten Streaming-Playern zählt mit Sicherheit Nvidias Shield Konsole. Auch die Anzahl der TV-Apps kann sich mittlerweile sehen lassen. Über 3.600 Streaming-Portale, Spiele und Programme sind mittlerweile verfügbar. Mit der steigenden Anzahl der Android TV-Geräte, wird die Plattform für Entwickler immer interessanter und profitabler.

Verbesserungen & Features für Android TV 9 (P)

Bereits bei der Erstinstallation eines Android TV 9 (P) kompatiblen Gerätes soll die Nutzererfahrung verbessert werden. Alle wichtigen und benötigten Login-Daten, sind in den meisten Fällen bereits auf dem Smartphone des Nutzers abgespeichert. Mit „Android TV Quick Setup“ werden diese Daten übertragen und so kann man sich gleich in Streamingdienste, Spiele oder Social Media Anwendungen einloggen.

Über "Play Auto Installs" lassen sich bereits zur Erstinstallation beliebte und bereits genutzte Apps installieren
Über „Play Auto Installs“ lassen sich bereits zur Erstinstallation beliebte und bereits genutzte Apps installieren

Über das Installationsmenü wird es auch möglich sein Apps zusätzlich zu installieren. Dabei kann es sich um Empfehlungen, oder bereits bekannte Apps handeln die auf dem Smartphone des Nutzers installiert sind oder waren. Auch Nutzernamen und Passwörter für neue Apps werden automatisch vorgeschlagen, wurden diese einmal auf einen anderen Google-Gerät eingegeben.

Für Fans des Google Sprachassistenten, soll im Laufe des Jahres endlich die vollständige Integration in deutscher Sprache erfolgen!

Keine Highlight & Key-Features:

Richtige „Key Features“ wurden auf der Keynote leider nicht präsentiert. Es stellt sich z.B. die Frage, ist die Plattform bereit für 8K Displays? Auch die Verarbeitung neuer Standards wie HDR10+ könnten in naher Zukunft interessant werden. Bis dahin freuen wir uns auf eine verbesserte Performance, verbesserte Sicherheit sowie auf die angekündigten „Komfort-Features“:

  • Optimierte Erstinstallation (In zusammenspiel mit Android Smartphones)
  • Mehr Informationen, Video-Vorschau uvm. über die Nutzeroberfläche
  • Optimierte Google Assistant Integration (Sprachassistent)
  • Automatische App-Installation (über ein Android Smartphone gekauft)
  • Autofill with Google (Gesicherte Passwörte über den Google Account einfügen)
  • Leistungsoptimierung vor allem für „Low-End Devices“
  • Verbesserung der Sicherheit

Update-Zyklus ist zu langsam

Alle diese neuen Möglichkeiten & Verbesserungen hören sich ganz gut an, doch die meisten Besitzer eines kompatiblen Gerätes werden wohl nie, oder erst mit reichlich Verspätung in den Genuss von Android TV 9 kommen. Viele TV-Geräte und Set-Top-Boxen laufen immer noch auf den älteren Versionen 6 (Marshmellow) und 7 (Nougat). Die Version 8 (Oreo) ist zum aktuellen Zeitpunkt auf noch keinem TV-Gerät verfügbar. Lt. Angaben von Sony soll Oreo erstmals in den neuen ZF9 und AF9 Premium-TVs zum Einsatz kommen.

Die langen Update-Zyklen sind sicherlich ein Faktor, wieso einige Nutzer nicht gerade glückligh mit ihrem Android-System sind. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Fälle, in denen Android-Updates mehrmals verschoben wurden, oder neue teils erhebliche Fehler aufgewiesen haben. Zudem können viele angekündigte Features nur über neuere Android TV-Versionen genutzt werden, was die „Warterei“ noch unerträglicher macht.

Wir können nur hoffen, dass sich die Stabilität und Performance des Betriebssystems weiter verbessert und somit Aktualisierungen auf neuere Android Versionen nicht mehr so viel Zeit in Anspruch nehmen.

„Whats new“ Session – Android TV 9: